Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: weißer

Feministische Absurditäten

Feministische Absurditäten

Wer aufmerksam war, die Welt ohne Vorurteil beobachtete, das angeboren Frauen bevorzugt, wie moderne Evolutionsbiologie aufzeigt, konnte krasse Absurditäten aller feministischer Wellen erkennen.

Schon um 1900 wurde der zensorische Druck seitens der „Apostel des Feminismus, männlich wie weiblich” auf Editoren und Herausgeber festgestellt und beklagt. Unter dem Vorwand von mehr Gleichheit und „Gleichberechtigung” wurden weibliche Dominanz durch sexuelle Selektion, einseitige Zuchtwahl auf Männern, aber nicht auf Frauen, durch Ausschluß „ungeeigneter” Männer systematisch betrieben, dies bereits im 19. Jahrhundert. Seitdem wurde die Einseitigkeit krasser: Alle Vorrechte und Bevorzugungen von Frauen wurden übersteigert, alle männlichen Aufgaben empört abgeschafft und umverteilt – sofern sie attraktiv erschienen. Die undankbaren Pflichten, wie sich im Kriegsfall totschießen lassen zu müssen, gefährliche, körperlich harte und als „niedrig” angesehene Arbeiten wurden keineswegs gleichverteilt.

Biologen wiesen nach, daß Frauen Männer stärker aus Frauengruppen hinausdrängen als umgekehrt.

«Mehr Männerhaß für alle» (könnte feministisches Motto aller Wellen sein)

Bislang sind wie nur bei Vorgeplänkel. So richtig in die vollen geht die Absurdität in einzelnen Kampagnen, weil sie dort über theoretische Verirrungen hinausgeht, dadurch exakt greifbar wird.

Feministinnen verteidigten Frauen, die wehrlose Männer bestialisch ermordet hatten; ein solcher Fall war eine Frau, die ihren Liebhaber gefesselt und geknebelt hatte, weil er sie verlassen wollte, den Wehrlosen dann grausam abschlachtete. Feministinnen sahen die Frau als schutzbedürftig und den Mann als Täter, ohne die geringste Idee, wie eine solche Umdeutung denn begründet werden könne. Die evolutionär angeboren falsche Wahrnehmung des Menschen, die reflexhaft in Frauen schutzbedürftige Opfer sieht, in Männern aber eine Bedrohung und schuldige Täter, ganz egal, was sie tun oder nicht tun, gipfelt in solcher geschlechtsrassistischen Haßideologie, die Feminismus aller Wellen war und ist. Beweise siehe: „Ideologiekritik am Feminismus”, ein Buch, das mit zwei Jahrzehnten Verspätung wohl im Dezember 2016 erscheinen wird. Lektüre lohnt sich.

Während Frauen auch bei heimtückischen, kaltblütigem und geplanten Mord an Männern von Feministinnen verteidigt wurden und manchmal straffrei, oder mit läppischen Bagatellsträfchen davonkamen, werden (heute muß es heißen: einheimische) Männer hart gerichtet, öffentlich angefeindet, wenn sie nur einen Witz oder ein Kompliment machen, das einer notorisch wütenden Feministin mißfällt, die alles verteufelt, was von einheimischen Männern stammt. Sie regen sich auf, wenn Männer Komplimente machen; die gleiche Feministin (Valenti) regte sich genauso auf, wenn Männer dann keine Komplimente mehr machten, wodurch sie sich als Frau degradiert fühlte.

Als ein Politiker, der zuvor mit einem Hinweis auf sein Alter verletzt worden war, das Kompliment machte, die Journalistin könne „ein Dirndl gut ausfüllen”, gab es eine wochenlange Hetzjagd in den Medien nicht nur gegen den Politiker, sondern Männer im allgemeinen. Männlichkeit und jedes männliche Bedürfnis wurden total unterdrückt. Niemand kam auf den Gedanken, die Herabsetzung des Mannes durch eine abfällige Bemerkung der Journalistin über sein Alter könne etwas verwerfliches sein. Männer dürfen niemals als Opfer sehen werden – wer das tut, wird von der ganzen Gesellschaft, nicht nur Feministinnen, sondern sogar manchen ‚Männerrechtlern’ wütend angegriffen, vernichtend bloßgestellt, persönlich mitsamt seinen Büchern fertiggemacht, damit niemand auf die Idee komme, seine Argumente und Bücher auch nur zu lesen und überdenken.

Doch schnell wurden den Feministinnen die in 150 Jahren und drei feministischen Wellen unterdrückten heimischen Männchen zu langweilig; die entrechteten, gegenderten Männer vermochten nicht mehr weibliche Urinstinkte anzusprechen. Also riefen Feministinnen den aggressivsten, von Kriegen und Krisen verrohten männlichen Mob des ganzen Erdballs ins Land, wo es sich nun mit Übergriffen, Vergewaltigungen, Morden, #Taharrusch und #Antänzeln austobt, oder in zweiter und dritter Generation mal eben eine Frau an der Anhängerkupplung halbtot schleift. Kein #Aufschrei, Stille der Feministinnen.

Denn ihr Haß gilt dem „weißen Mann”, den „toten weißen heterosexuellen Männern”, die oftmals leider noch nicht wirklich tot sind, so wie ihr Ansehen und sozialer Status es bereits ist.

Hier geht’s zu meinen Büchern, die zu lesen lohnt:

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Erst Mädchen, dann Hund, dann Katze geholfen. Junge wird übersehen

Erst Mädchen, dann Hund, dann Katze geholfen. Junge wird übersehen

In Buch und Blog hatte ich bereits beschrieben, wie staatliche Unterstützung in Australien beim Thema häuslicher Gewalt an Frauen und Haustiere gerichtet wurde, ausdrücklich aber nicht an Männer, für die vom australischen System nur eine Einstufung als Täter vorgesehen wurde. Das war kein skurriler Einzelfall, sondern es liegt eine Tendenz zugrunde, die unsere Gesellschaft und unsere Wahrnehmung durchdringt.

«Wenn ein Junge, ein Mädchen, eine Katze und ein Hund in einem Park ausgesetzt werden, wer wird zuerst gerettet?
Ein soziales Experiment prüft die Reaktionen von Passanten … mit erstaunlichem Ergebnis
Das Experiment wurde von DailyMail.com in New York Mitte vorgenommen
Als erstes erhielt das sechsjährige Mädchen Carly Hilfe von Fremden
Der Hund wurde als zweites bemerkt, wogegen es doppelt so lange brauchte, bis Vorbeigehende die Katze bemerkten und anhielten.
Doch nach 45 Minuten war niemand wegen dem sechsjährigen Jungen Sam stehengeblieben.
Von den DAILYMAIL.COM Journalisten
Veröffentlicht: 15:53 GMT, am 19. August 2016
… Am überraschensten jedoch war, daß der sechsjährige Junge Sam nicht die Aufmerksamkeit eines Passanten auf sich zog, obwohl er 45 Minuten mit dem Haupt in seinen Händen dasaß. Sam hatte sogar begonnen zu sagen. ‚Hilf mir. Bitte, helft mir.’»1 (Daily Mail)

Wer mir bislang nicht glaubte, daß es eine geschlechtsspezifisch schiefe Wahrnehmung gibt, die Frauen bevorzugt und Männer benachteiligt, und dem gesamten Feminismus zugrunde liegt, wird hier mit einem Experiment eines besseren belehrt. Historische Studien hatten die Wirksamkeit männerfeindlicher, negativer Sichten auf den Mann und ungerechter Frauenverherrlichung bereits Jahrhunderte vor feministischen Wellen in der abendländischen akademischen Tradition und Weltsicht nachgewiesen.

Wird auf diese Schiefsicht hingewiesen, fallen gerne Trolle ein, die Argument und Bücher im voraus als vermeintlich „unplausibel” verreißen, weil der Hinweis auf angeborene Frauenbevorzugung ihrer angeborenen Frauenbevorzugung widerspricht. Hier schützt das Vorurteil sich selbst, indem einfach nicht gelesen wird, was dem Vorurteil zu widersprechen droht. Ja, die vom Vorurteil betroffenen Zeitgenossen gehen oft sogar noch weiter, machen das ungelesene Buch verächtlich, damit auch andere gar nicht erst das Buch lesen und dann möglicherweise dem gemeinsamen Vorurteil verloren gehen.

Da­bei ar­bei­ten – schein­bar pa­ra­do­xer­wei­se – Tra­di­ti­o­na­li­sten mit Fe­mi­ni­sten zu­sam­men. Denn Fe­mi­ni­sten be­stä­ti­gen in ih­rer män­ner­feind­li­chen Sicht in­di­rekt die sonst hef­tig be­kämpf­te und ab­ge­schaff­te ak­ti­ve männ­li­che Rol­le. Da­her stim­men man­che Tra­di­ti­o­na­li­sten gro­tes­ker­wei­se lie­ber fe­mi­ni­sti­scher Ver­mie­sung zu, in der sie „tra­di­ti­o­nel­le Ge­schlech­ter­un­ter­schie­de” ent­decken, wenn auch in ne­ga­ti­ver Ver­zer­rung, als neu­en Ar­gu­men­ta­ti­o­nen, die ih­re ge­wohn­ten Denk­wei­sen in Fra­ge stel­len. Tra­di­ti­o­na­li­sten be­fürch­ten in­stink­tiv, mei­ne neu­en Ar­gu­men­te könn­ten die Ge­schlech­ter „gleich­ma­chen” wol­len, was ein Irr­tum ist.

Wird dann – was noch provozierender wirkt – auf Benachteiligung von Männern (hier: Jungen) hingewiesen, steigen viele ganz aus. Manche rasten dann sogar aus. Neulich wurde an solch einer Stelle im Kommentarbereich mit Großbuchstaben gebrüllt, das sei nun Mal Natur, damit müsse man sich abfinden, dürfe keine gleiche Behandlung verlangen. Solche Trolle knöpfen sich nicht den Feminismus vor, der seit 150 Jahren eine ungleich bevorzugende „Gleichheit” verlangt, zuungleich aber massiv biologische und kulturelle Dominanzbereiche der Frau ausbaut. Frauen wird geholfen, auch wenn sie feministisch ungerechtes und unsinniges fordern. Männer werden einfach ignoriert, und wenn sie sich damit nicht abfinden, niedergebrüllt.

Dies wird in einem meiner künftig erscheinenden Bücher enthalten sein.

Fußnote

1 «If a boy, a girl, a cat and a dog were abandoned in a park who would be rescued first? Social experiment tests the reactions of passersby… and the results may surprise you
Experiment was conducted by DailyMail.com in New York City
Six-year-old girl, Carly, was the first to receive help from a stranger
The dog subject came second, while it took twice as long for a passer-by to notice the cat and stop
After 45 minutes, not one person stopped for six-year-old boy, Sam
By DAILYMAIL.COM REPORTERS
PUBLISHED: 15:53 GMT, 19 August 2016
… Most surprising, however, was that six-year-old boy Sam did not catch the attention of one passer-by, even as he sat with his head in his hands for a long 45 minutes. At one point Sam even started saying: ‘Help me. Someone, help me.’» (http://www.dailymail.co.uk/news/article-3749187/If-boy-girl-cat-dog-left-park-rescued-Social-experiment-shows-subject-people-responded-fastest-completely-ignored.html, http://linkis.com/www.dailymail.co.uk/NFG0w)

© 2019 Jan Deichmohle

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