Denker und Dichter

Kategorie: Klima (Seite 1 von 4)

Über Zensur und Sonderangebote

Sonderangebot: günstige Farbdrucke

Wieso kann ich günstige Angebote machen? Nun, nicht deshalb, weil es bei Druck auf Bestellung erträgliche Gewinnspannen gäbe. Im Gegenteil, allein Probedrucke und Pflichtexemplare für die Deutsche Nationalbibliothek kosten mehr, als wieder hereinkommt. Der Grund ist ein eigentlich schlechter: Der größte Teil des Preises machen Buchhandelsrabatt und Anteil der Großhändler aus, ohne die der Buchhandel nicht in nennenswertem Umfang belieferbar wäre. Vom verbleibenden Rest geht der Großteil an die Druckerei, ein kleinerer Teil an die Anbieter, der Selbstveröffentlichung ermöglicht. Als letzter folgt der Verfasser unter ‚ferner liefen’, der irgendwovon leben, sich Arbeitsmaterialien und Informationen beschaffen, arbeiten, durchdenken, schreiben und schließlich ein kaufenswertes Produkt gestalten soll. Hinzu kommen, wie erwähnt, Probedrucke und Pflichtexemplare nebst Versand.

Öffentliche Medien und Institutionen verlachen Privatschriftsteller und Privatdozenten; angeblich seien Wissenschaft und Talent ja im akademischen Elfenbeinturm vertreten; wer dagegen antrete sei ein Spinner mit Aluhut, der Verschwörungstheorien anhänge, oder ein Möchtegerndichter, den niemand ernstnehmen dürfe.

Dieses klassische Bild drückte schon Philosophen wie Nietzsche zeitlebens außer Anerkennung; seine Schriften wurden im wesentlichen erst posthum entdeckt. Jeder größere wissenschaftliche Umbruch begann mit Verhöhnung des ‚offensichtlich unsinnigen’, zunächst bei Galilei, Kepler und Kopernikus, als man für die ketzerische Behauptung, die Erde drehe sich um die Sonne, noch exkommuniziert und verbrannt werden konnte. Jeder brauchte doch nur in den Himmel schauen, um zu sehen, daß sich die Sonne jeden Tag um die Erde drehe. Dem entsprach seit 1968 von FeministInnen durchgesetzter hysterischer Glaube an Frauenunterdrückung, weshalb die Aussage, das männliche Geschlecht sei biologisch diskriminiert, was auf grundlegende evolutionäre Mechanismen der Zweigeschlechtigkeit zurückgehe, als ebenso ketzerisch abgetan und verfolgt wurde wie seinerzeit Galilei, Kepler und Kopernikus. Zwischenzeitlich war die Evolutionstheorie Charles Darwins, insbesondere der Teil über sexuelle Selektion, mit ähnlich scharfer Ablehnung verspottet worden. In Debatten warf man Darwin vor, nach seiner eigenen Theorie vom Affen abzustammen, worauf dieser konterte, er stamme lieber vom Affen ab als jemandem, der durch seine Unsachlichkeit eine wissenschaftliche Debatte lächerlich mache. Solche persönlichen Tiefschläge werden heute üblicherweise von Feministen beiden Geschlechts gegen Männerrechtler und Incel vorgebracht; wer vom Feminismus in eine solche Rolle degradiert wurde, wird in Täterinnen-Opfer-Umkehr dafür noch verhöhnt und beschuldigt.

Die übliche Verachtung zeitgenössischer Kleingeister gegenüber jenen, die genug Grips besitzen, die Vorurteile ihrer Zeit zu widerlegen, wird jedoch enorm gesteigert, ja um Größenordnungen potenziert, durch heutige Ideologien. Seit der ersten feministischen Wellen ist es mit geistiger Toleranz vorbei; eine Mischung aus militanter Betroffenheitsgefühligkeit, Haß auf Männer und Andersdenkende, hat eine systematische Verdrehung in der Wahrnehmung hervorgebracht, die zu einer staatlich gestützten Täterinnen-Opfer-Umkehr wurde, nicht nur beim Thema Feminismus, sondern inzwischen allen brisanten Schlüsselthemen der Zeit.

Als erstmals Verkäufe anzuziehen begannen, löschte ePubli ohne Begründung und ohne Vorwand mein Profil mitsamt den ungefähr 25 verschiedenen Büchern, die ich damals dort hochgeladen hatte und anbot. Es war gleich, ob es sich um ein politisch brisantes Buch, Gedichte, Reisebeschreibungen oder schöne Bildbände handelte – was von Deichmohle stammt, wurde gelöscht, so daß ich auf einen Schlag meine Plattform verlor. Aber Zensur gibt es bekanntlich nicht in Deutschland!

Seit den 1980ern wurden meine Bücher aus Gesinnungsgründen abgelehnt, was ich beweisen kann. Die Taktik war die der Nadelstiche: Ich fiel den voreingenommenen, feministisch angehauchten VerlagsmitarbeiterInnen einfach so lange auf den Wecker, bis sie sich in einem Wutanfall vergaßen und mit wütende Absagen schrieben, in denen sie ihre Unterdrückung Andersdenkender durch Ablehnung aus reinen Gesinnungsgründen unfreiwillig verrieten. Nur aufgrund beharrlicher Versuche über Jahrzehnte konnte ich sie mit solchen Kniffen überlisten und bloßstellen. Sonst hätte die Welt nie von ihren geheimen Beweggründen erfahren.

Bei ePubli hatte ich eine Anbindung an Grossisten, wodurch Bücher im Verzeichnis lieferbarer Bücher sowie im Datenbestand der meisten Buchhandlungen auftauchten. Seit der blitzartigen Löschung durch ePubli ist mir dieser Zugang verloren. Wohl aber versuchte ich, diesen über andere Plattformen wiederherzustellen. Xinxii löschte Profil und Bücher noch rascher als ePubli. Für die „Kiwi-Erfahrung” interessierten sich im ersten Jahr vier verschiedene Verlage; drei davon boten an, das Buch zu verlegen, der vierte zog sich urplötzlich aufgrund eines Vorwands zurück: Meine einstige ISB-Nummer bei ePubli, die im Buch stand, war inzwischen von ePubli an ein anderes Buch vergeben worden, woraus der Verleger ein ‚Urheberrechtsproblem’ konstruierte, als hätte ich die Rechte an meinem eigenen Buch nicht, was Quatsch ist. Ein anderer Verlag schloß einen Vertrag mit mir ab, meldete sich wenige Tage nach Abschluß zerknirschte per Email, sein einziger Dienstleister (offenbar Drucker) habe sich geweigert, an einem „Buch von Deichmohle” mitzuwirken. So funktioniert Zensur heute, genau wie die ANTIFA zu verhindern versucht, daß jemand rechts vom Linksradikalismus, der ständig weiter nach links rutscht, den Mund aufzumachen oder gar einen gesetzlich vorgeschriebenen Parteitag abzuhalten wagt. Genauso jagen Feministinnen bereits seit 1968 echte Wissenschaftler von Universitäten und verhindern Veröffentlichung oder Verbreitung unliebsamer Werke.

Aber laut den Zynikern einer Gesinnungsdiktatur gibt es keine Zensur! Jeder ANTIFAnt hat die Freiheit, zu glauben, er dürfe Andersdenkenden ‚die Fresse einschlagen’. BLM hat das Recht, der Ansicht zu sein, ganze Stadtviertel plündern und anfackeln zu dürfen, wenn ein Krimineller mit Überdosis harter Drogen im Hintern („I’ve been hooping earlier”) an selbigen Drogen erstickt ist. Die Presse verdreht das reflexhaft, so wie seit 1968 Feminismuskritik reflexhaft ausgeblendet, totgeschwiegen und somit stillschweigend unterdrückt wird. Jeder hat das Recht, unliebsame Bücher abzulehnen, zu boykottieren, und wenn das bedeutet, daß jemand kollektiv von allen boykottiert hat, dann hat er selbst schuld, was denkt er denn so komisch? Dächte er wie Feministen und ANTIFA, dann würde sein Buch angenommen, gepriesen, von Medien zum Massenerfolg und Kassenknüller hochgejubelt. Das ist die unternehmerische Freiheit der Medien. Es gibt kein Recht darauf, daß Tatsachen auch berichtet werden, wenn diese nun mal nicht ins Narrativ der Presse passen. Die Presse hat ein Recht darauf, ein beliebiges Narrativ zu haben.

Nun ja, nicht ganz. Wäre das Narrativ der Presse faschistisch, kämen Staatsschutz, die NATO, würde das Gelände zum Kartoffelacker brandgebombt, satirisch überspitzt. Da das Narrativ jedoch von den mindestens genauso radikalen zeitgenössischen Ideologien des Feminismus, der Grünen, Globalisten und Linksradikalen geprägt ist, die sich für moralisch überlegen halten, wenn sie Andersdenkende zusammenhauen oder boykottieren wie einst die SA, jubeln freilich die meisten gutmenschlich über die ‚gute Tat’.

Nachdem ich nun die innere Struktur der Weltanschauung jener wahrheitsgetreu treffend karikiert habe, die heutige Zensur betreiben, die es in ihrer Sicht freilich nicht gibt, weil sie ja ein Recht hätten, dies zu tun, verbleibt als Ergebnis, daß sowohl realistische Literatur als auch echte Wissenschaft seit 1968 keine Chance haben im westlichen Nachkriegssystem. Feministische, linke, grüne oder globalistische Propagandaschmiede haben Universitäten und Forschungseinrichtungen übernommen, produzieren dort blühenden Unfug, bei dem das Ergebnis bereits in ihren falschen Annahmen steckt, die Grundlage aller sogenannter ‚Forschung’ geworden sind. Die wirklichen Verschwörungstheoretiker sitzen mit akademischen Titeln, die sie nicht verdienen, in Ämtern, die sie noch weniger verdienen, und betreiben radikale Propaganda, mit der sie ganze Generationen indoktrinieren, und zwar systematischer, als es die klassischen Diktaturen Faschismus und Kommunismus des 20. Jahrhunderts imstande waren, zu tun, oder auch wollten.

Dort erfinden sie Verschwörungstheorien vom ‚strukturellen Patriarchat’, von ‚weißen Rassisten’, die durch ihre schiere Existenz Nichtweiße unterdrücken, so daß Auslöschung der Weißen durch Verdrängungskreuzung, also ein Ethnozid, als ‚antirassistische Endlösung’ erscheint. Hysterisch agieren diese akademisch beamteten VerschwörungstheoretikerInnen dort auch zu anderen Themen, ob nun Umwelt, CO2, Corona, oder was ihnen gerade in den Sinn kommen mag – sie sind sehr erfindungsreich darin, neue utopistische Verrücktheiten aufzubringen, die ihnen gutes Geschäft verheißen.

Aber Zensur gibt es nicht! Jeder hat schließlich das Recht, Universitäten zu kapern, in Propagandaschmieden zu wandeln, die radikalen, militanten Unsinn produzieren, ob nun die neueste Gendertheorie, intersektionalen Feminismus, kritische Theorie oder Aktivismus, der sich Klimaforschung nennt, das Ergebnis aber bereits voraussetzt, wie es der IPCC tut. Niemand brauchte im Dritten Reich bei einem Juden kaufen, und es ist mit gleicher Logik das Recht eines freien Menschen, der zufällig Mitglied der SA ist, sich mit einem Schild „Kauft nicht bei Juden!” vor jüdische Geschäfte zu stellen, wie es ein Recht freier Bürger ist, die sich zufällig der ANTIFA verbunden fühlen, sich vor der gesetzlich nötigen Mitgliederversammlung etwa der AfD aufzubauen, Menschenketten zu bilden, die am liebsten mit Gewalt den Zutritt verhindern, und Plakaten in der Hand, die eine Verhinderung der Versammlung fordern. In gleicher Logik ist es das Recht freier Bürger, dafür zu demonstrieren, daß andere nicht von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen können, sie beim Arbeitgeber anzuschwärzen, damit er sie entläßt, oder zum wirtschaftlichen Boykott Andersdenkender aufzurufen, wie es bei uns üblich geworden ist.

Zeitgenossen merken gar nicht, daß heute, wenngleich mit anderen Mitteln und Vorzeichen, genau die gleichen Abläufe geschehen wie 1933 bei der Machtergreifung der Faschisten, nur daß die Machtergreifer von heute sich listig ‚Antifaschisten’ nennen, um straflos dasselbe mit umgedrehter Ideologie, aber gleicher Besessenheit und ähnlicher Methodik betreiben zu dürfen.

Nur wenn man dieser Täuschung verfällt, kann man behaupten, es gäbe keine Zensur.

Der Grund dieser totalen lebenslangen Ächtung, sowohl als diskriminierter Mann, der kein Muskelmann ist, wie laut PuA-Wissen nötig, um in dieser deformierten Gesellschaft zu beeindrucken, als Mensch, der nicht politisch korrekt denkt, als Schriftsteller, der ungenehme Themen bearbeitet, als Denker, der verbotenes äußert, als wissenschaftlicher Geist, der sich auf klassische Wissenschaft beruft, diese aber nicht mehr an unseren gekaperten Universitäten sieht, der medialen Kaltstellung aller Werke, nur weil sie von Deichmohle sind, darf nicht erkannt werden. Denn dann würde diese Unterdrückung platzen, was ungemütlich wäre für die an der Macht. Inzwischen haben diese Angst, Angst ihre angemaßte, gesinnungsdiktatorische Macht zu verlieren. Deshalb ist es ihnen lieber, das grausame Spiel der Ungerechtigkeiten gegenüber mir und meinen Werken weiter zu treiben, als durch gerechtes Handeln selbst ins Schlingern zu geraten. Die zeitgenössische Gesellschaft hat sich so radikal verirrt, daß sie gar nicht mehr in der Lage ist, ihre grausame Ungerechtigkeit abzubauen, weil sie dann in Gefahr geriete, zusammenzubrechen. Sie müssen also ihre Unterdrückung weiter treiben, bis es nach Verdrängungskreuzung keine Menschen mehr gibt, die klug genug sind, ihr Spiel zu durchschauen.

Nun denn – dieser Verlust der Möglichkeit, regulär über Buchhandel und Grossisten Bücher zu verkaufen, ist der Grund für meine Rabattaktion. Denn wenn ich darauf verzichte, über Grossist und Buchhandel verfügbare Werke zu haben, verringert sich zwar deren Reichweite, spart mir aber gewaltige Handelsspannen. Realistisch gesehen verkaufe ich sowieso fast nie über den Buchhandel. Dann kann ich es gleich ganz bleiben lassen und vermag euch niedrigere Preise anzubieten, indem ihr den Nachlaß erhaltet, der sonst im Buchhandel und beim Grossisten hängengeblieben wäre. Noch besser, ihr bezahlt nicht nur weniger, sondern ich kann euch etliche Bücher sogar im Vollfarbdruck anbieten, der bislang aus Kostengründen gescheitert war! Denn zuvor war das für dickere Bücher einfach unbezahlbar teuer.

Klimaangst und anderer Unfug – jetzt als Vollfarbdruck.

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Die Abschaffung abendländischer Erfindungsgabe und Völker – jetzt sehr günstig als Farbdruck.

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Nein! (Nein! Nicht lesen! Oder vielleicht gerade?)

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Zensiert – Erster Band zur ersten Welle

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Das Buch der Festivals

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Fulminantes Finale – verheißungsvoller Auftakt

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Die Genderung der Welt

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Anmache

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Greift zu vor der nächsten Löschaktion, die aus Sicht der geistigen ANTIFA keine Zensur sei! Billiger wird’s kaum.

Wetter, Klima, vorgefaßte Urteile

Eiszeitalter und Warmzeitalter

Me­di­en, Ak­ti­vi­sten und For­scher der mei­nungs­ge­trie­be­nen Art ha­ben uns in den letz­ten Jahr­zehn­ten an­er­zo­gen, an men­schen­ge­mach­te Kli­ma­ka­ta­stro­phe zu glau­ben. Höchst­tem­pe­ra­tu­ren wer­den sen­sa­ti­o­nell auf­ge­bauscht; Tiefst­tem­pe­ra­tu­ren schnell ver­ges­sen oder nur von we­nig ge­le­se­nen Pu­bli­ka­ti­o­nen am Ran­de er­wähnt.

Die­se Vor­ein­ge­nom­men­heit geht so weit, daß Durch­schnitts­men­schen auf Twit­ter schrei­ben, „kein ernst­zu­neh­men­der Mensch be­zweif­le noch den men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del”. Das Kli­ma wan­delt sich, seit es die Er­de und auf die­ser Le­ben gibt, seit meh­re­ren Mil­li­ar­den Jah­ren. Star­ke kos­mi­sche Kräf­te wir­ken da­bei. So­wohl hi­sto­ri­sche Gra­phen von Son­nen­ak­ti­vi­tät, der An­zahl von Son­nen­flecken, so­weit aus der Ver­gan­gen­heit be­kannt, der Pa­ra­me­ter des Erd­um­laufs um die Son­ne so­wie der Son­ne um das Schwer­kraft­zen­trum der Milch­stra­ße kor­re­lie­ren er­staun­lich gut mit den ge­mes­se­nen oder aus Se­di­men­ten er­schlos­se­nen Kli­ma­ver­läu­fen.

Die Fol­ge der Eis­zei­ten und Zwi­schen­warm­zei­ten der letz­ten 2½­ Millionen Jah­re deckt sich weit­ge­hend mit der Ab­fol­ge zyk­li­scher Um­lauf­pa­ra­me­ter der Er­de um die Son­ne.

Ähn­li­ches zeigt sich für die Bahn des So­lar­sy­stems in der Ga­la­xie.

«Rund 280 Mil­li­o­nen Jah­re dau­ert ein „kos­mi­sches Jahr”. Es ist die Zeit, die die Son­ne braucht, um ein­mal um das Zen­trum un­se­rer Milch­stra­ße zu krei­sen. Eben­so lan­ge sind die letz­ten drei gro­ßen Eis­zei­ten der Er­de zeit­lich von­ein­an­der ent­fernt. Die jüng­ste Eis­zeit er­eig­ne­te sich vor knapp ei­ner Mil­li­on Jah­ren im Plei­sto­zän oder Di­lu­vi­um. Mehr als 260 Mil­li­o­nen Jah­re, in die Wen­de zwi­schen Perm und Kar­bon, da­tiert nach heu­ti­gen Kennt­nis­sen die näch­ste Ver­glet­sche­rung un­se­res Pla­ne­ten zu­rück. Die äl­te­ste, durch ge­o­lo­gi­sche Fun­de ge­si­cher­te Gla­zi­al­zeit fand vor wei­te­ren fast 300 Mil­li­o­nen Jah­ren im Prä­kam­bri­um statt.»1 (Zeit, 1967)

Warm- und Kalt­zei­ten wech­seln zy­klisch, wo­bei de­ren Zy­klus der Dau­er ei­nes Son­nen­um­laufs um den Schwer­punkt der Milch­stra­ße ent­spricht. In Erd­warm­zei­ten ist es aus ver­mut­lich kos­mi­schen Grün­den deut­lich wär­mer als heu­te.

«Eis­zei­ten aus dem All, Jo­a­chim Schü­ring, 26.07.2002

Wie ei­ne gi­gan­ti­sche Bür­ste dreht sich die Milch­stra­ße und streift da­bei mit ih­ren Ar­men re­gel­mä­ßig das Son­nen­sy­stem. Mit je­dem Schlag löst sie da­bei wo­mög­lich ei­ne ir­di­sche Eis­zeit aus. …

Die­se gi­gan­ti­schen Ster­nen­ex­plo­si­o­nen er­eig­nen sich vor­nehm­lich im zen­tra­len Be­reich der Spi­ral­ar­me, wo die Ma­te­ri­e­dich­te am höch­sten ist, und da sich das Son­nen­sy­stem auch re­la­tiv zu den Spi­ral­ar­men be­wegt, hat es die­se im Lau­fe sei­ner Ge­schich­te im­mer wie­der durch­kreuzt. Er­go war das Son­nen­sy­stem in den dich­ten Zen­tren der Ar­me re­gel­mä­ßig der be­son­ders hef­ti­gen kos­mi­schen Strah­lung von Su­per­no­vae aus­ge­setzt, die ih­rer­seits Aus­wir­kun­gen auf das ir­di­sche Kli­ma ha­ben muß­ten. … die kos­mi­sche Strah­lung bei uns al­le 143 Mil­li­o­nen Jah­re ein Ma­xi­mum er­rei­chen müß­te …

Wirk­lich be­ein­druckend wur­de die Ge­schich­te je­doch erst, nach­dem Sha­viv sein Mo­dell mit den ge­o­lo­gi­schen Zeug­nis­sen auf der Er­de ver­glich. Denn da­bei zeig­te sich ei­ne ein­drucks­vol­le Über­ein­stim­mung mit den ir­di­schen Eis­zei­ten: Im­mer wenn sich die Son­ne – und al­so auch die Er­de – mit­ten in ei­nem Spi­ral­arm be­fand, ver­stärk­te sich die kos­mi­sche Strah­lung, und auf der Er­de brach ei­ne Eis­zeit an. So­gar die der­zei­ti­ge Si­tu­a­ti­on traf Sha­viv ge­nau. Dem Mo­dell ent­spre­chend ha­ben wir ge­ra­de das Zen­trum des Ori­on-Arms durch­kreuzt – und ei­ne grö­ße­re [Kalt­zeit] Eis­zeit hin­ter uns ge­las­sen.» (Zeit, Nir Shaviv, Uni­ver­si­ty of To­ron­to und He­brew Uni­ver­si­ty Je­ru­sa­lem)

Die lang­fri­sti­ge Fol­ge von Warm­zei­ten und Eis­zei­ten stimmt über­ein mit dem Durch­que­ren ei­nes Ga­la­xi­en­ar­mes al­le 140+- Mil­li­o­nen Jah­re so­wie dem Um­lauf um das Schwe­re­zen­trum der Milch­stra­ße in 280 Mil­li­o­nen Jah­ren. Übri­gens hat die Son­nen­ak­ti­vi­tät die größ­te Aus­wir­kung nicht di­rekt, denn Schwan­kun­gen der Strah­lung sind recht ge­ring, son­dern in­di­rekt über Son­nen­wind und Mag­net­feld, die kos­mi­sche Strah­lung ab­schir­men, die wie­der­um über Kon­den­sa­ti­ons­kei­me in den hö­he­ren Schich­ten der At­mo­sphä­re die Rück­strahl­quo­te von Son­nen­ener­gie ins All ver­än­dert.

Letz­te­res wird auch beim lan­gen, rund 140+- Mil­li­o­nen Jah­re wäh­ren­den Zy­klus ver­mu­tet, weil je nach­dem, ob die Son­ne sich in­ner­halb ei­nes Arms der Milch­stra­ße be­fin­det oder au­ßer­halb, die kos­mi­sche Hin­ter­grund­strah­lung viel stär­ker schwankt als die Son­nen­strah­lung selbst.

Üb­ri­gens ist un­ter ‚Warm­zeit’ et­was an­de­res zu ver­ste­hen als ei­ne ‚Zwi­schen­warm­zeit’; in Warm­zei­ten war es sehr viel wär­mer, der CO2-Ge­halt zu­gleich viel hö­her, als in Zwi­schen­warm­zei­ten oder uns­rer Zeit. Zu­gleich wa­ren Bi­o­mas­se und Ar­ten­viel­falt in Warm­zeiten deut­lich grö­ßer als sonst. Wie viel wär­mer und CO2-rei­cher erd­ge­schicht­li­che Warm­zei­ten wa­ren als uns­re ver­gleichs­wei­se schwa­che Zwi­schen­warm­zeit, zei­gen Lang­frist­gra­phen.

Fröhliches Klimahüpfen gegen kosmische Kräfte!

Aus erd­ge­schicht­li­cher Sicht ist die Welt heu­te nicht un­ge­wöhn­lich warm, son­dern bei lang­fri­sti­gem Ver­gleich im küh­le­ren Be­reich. Der CO2-Ge­halt liegt na­he dem un­te­ren En­de des für ir­di­sches Le­ben be­kömm­li­chen. Über die drei­vier­tel Mil­li­ar­de Jah­re mit hö­he­rem Le­ben be­fin­det sich die­ser dicht am Tief­punk. h­rend des lang­fri­sti­gen Ab­wärts­trends von CO2 wur­de in den Eis­zei­ten ein Tief­stand er­reicht, bei dem Land­pflan­zen zu muckern be­gin­nen, der nur we­nig über der Mar­ke lag, un­ter der Land­pflan­zen ster­ben, in Fol­ge auch Land­tie­re, so daß hö­he­res Le­ben au­ßer­halb der Welt­mee­re er­lischt. Uns­re hüp­fen­den Hy­ste­ri­ke­rIn­nen ha­ben dies wie so vie­les ge­füh­lig ge­nau falsch her­um ge­deu­tet. Ge­nug CO2 ist le­bens­wich­tig; die Tä­tig­keit des Men­schen gleicht den Man­gel ret­tend aus.

Die mei­sten Aus­ster­be­er­eig­nis­se gab es in Kalt­zei­ten, nicht in Warm­zei­ten. Ei­ne wär­me­re Welt hat ei­ne grö­ße­re Ar­ten­viel­falt und Bio­mas­se. In den Eis­zei­ten sank der CO2-Ge­halt der At­mo­sphä­re ge­fähr­lich na­he zur To­des­zo­ne, wo erst Land­pflan­zen ab­ster­ben, dar­auf hö­he­res Le­ben jen­seits des Welt­mee­res er­lischt. Die mei­ste Zeit der Erd­ge­schich­te war der CO2-Ge­halt deut­lich hö­her; Pflan­zen wuch­sen da­her schnel­ler und kön­nen dann auch mehr Er­trag lie­fern, mehr Tie­re und Men­schen er­näh­ren.

Kli­ma­ak­ti­vi­sten zu­fol­ge ist die Mensch­heit von ei­ner Kli­ma­er­wär­mung be­droht, wes­halb wir uns­re Kern­in­du­stri­en wie Au­to­mo­bil­her­stel­ler, Atom- und Koh­le­kraft­wer­ke mit­samt Ar­beits­plät­zen op­fern, wäh­rend Chi­na und an­de­re asi­a­ti­sche Län­der hun­dert­mal so vie­le Groß­kraft­wer­ke neu bau­en wie wir schlie­ßen.

Als ich aufs Gym­na­si­um ging, lehr­ten dort er­fah­re­ne „al­te Pau­ker”, die vier ver­schie­de­ne po­li­ti­sche Sy­ste­me in Deutsch­land er­lebt hat­ten: Erst das Kai­ser­reich, da­nach die Wei­ma­rer Re­pu­blik, dar­auf das Drit­te Reich und schließ­lich die An­fangs­zei­ten der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Die mitt­le­ren bei­den Sy­ste­me wa­ren da­mals be­reits ge­schei­tert. Ei­ner uns­rer Leh­rer wies uns auf Ge­fah­ren für un­se­re Zu­kunft hin, die ihm am Her­zen la­gen, da­mit wir die­se im Le­ben spä­ter zu be­ste­hen ver­mö­gen. Er­stens war dies sei­nen Wor­ten zu­fol­ge „die gel­be Ge­fahr”. Chi­na war da­mals kom­mu­ni­stisch, un­ter Mao Tse Tung hoff­nungs­los zu­rück­ge­blie­ben, wirk­te von fern wie ei­ne Mi­schung aus Mit­tel­al­ter und kom­mu­ni­sti­scher Star­re. Doch der Leh­rer wies auf die Über­zahl der Chi­ne­sen hin und ih­ren Fleiß; mit die­ser Kom­bi­na­ti­on wür­den sie die Zu­kunft ge­stal­ten und droh­ten, uns ab­zu­hän­gen, wenn wir uns nicht an­stren­gen, mit gei­sti­gen Lei­stun­gen, Fleiß und Ge­schick. Heu­te ist die­se Er­in­ne­rung wie das Wort ei­nes Pro­phe­ten. Un­ser „al­ter Pau­ker”, von sei­ner Epo­che be­reits be­spöt­telt für sei­ne „rück­schritt­li­che Ein­stel­lung”, hat ins Schwar­ze ge­trof­fen und recht be­hal­ten.

Noch et­was an­de­res be­rei­te­te dem al­ten Pau­ker Sor­ge. Seit zwei­ein­halb Mil­li­o­nen Jah­ren be­fän­den wir uns in ei­nem Eis­zeit­al­ter, in dem lan­ge Eis­zei­ten, die un­ser Land groß­teils ver­glet­schern und weit­ge­hend un­be­wohn­bar wer­den las­sen, mit kur­zen Zwi­schen­warm­zei­ten wech­seln. Ei­ne wei­te­re Eis­zeit kön­ne an­ge­sichts der Län­ge uns­rer der­zei­ti­gen Zwi­schen­warm­zeit je­der­zeit be­gin­nen. Er hof­fe nur, daß die Mensch­heit, wenn dies dem­nächst ein­tref­fen soll­te, sich mit­hil­fe Ener­gie­quel­len wie der Atom­kraft be­hel­fen und ge­nug hei­zen kön­ne, um ei­ne neue Eis­zeit zu über­le­ben.

Nun wer­den Zeit­ge­nos­sen spöt­teln: „Die­ser al­te Knacker. Der hat­te ja kei­ne Ah­nung. Heu­te wis­sen wir, wie ge­fähr­lich der Mensch das Kli­ma ka­ta­stro­phal kippt. Wir sind vom Wär­me­tod be­droht.” Eis­zei­ten ha­ben ein ty­pi­sches Mu­ster: Sie sind, ent­ge­gen der land­läu­fi­gen Vor­stel­lung, nicht durch­ge­hend ei­sig. Im Ge­gen­teil. Eis­zei­ten sind ge­prägt durch ei­ne Fol­ge sä­ge­zahn­för­mi­ger Tem­pe­ra­tur­zacken.

Diese Zacken wiederholen sich in kleinerem zeitlichem Maßstab.

Je­der Mu­sik- oder Phy­sik­freund, der mal am Os­zil­la­tor mit Fre­quen­zen rum­ge­spielt hat, kennt Sä­ge­zahn­kur­ven, im Un­ter­schied zu Si­nus- oder Recht­eck­kur­ven. Erst gibt es ei­nen ra­san­ten und stei­len Tem­pe­ra­tur­an­stieg, ja bei­na­he Sprung nach oben; an­schlie­ßend folgt ein lang­sa­mes, aber an­dau­ern­des Ab­sin­ken bis auf Tiefst­wer­te. Des­halb schei­den sich beim Kli­ma rasch hüp­fen­de Hy­ste­ri­ke­rIn­nen von nüch­tern for­schen­den Wis­sen­schaft­lern. Ein­set­zen des Zyk­lus sä­ge­zahn­ar­ti­ger Tem­pe­ra­tur­an­stie­ge könn­te statt auf ka­ta­stro­pha­len men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del auch auf Rück­kehr der Eis­zeit deu­ten, die eben nicht durch­gän­gi­ge Käl­te, son­dern kur­ze Tem­pe­ra­tur­sprün­ge nach oben mit nach­fol­gen­dem län­ge­rem Ab­sin­ken kenn­zeich­net.

«-35,8°C in Spanien: „Filomena” bringt Rekordkälte und viel Schnee
Von Cornelia Trefflich mit AP, dpa • Zuletzt aktualisiert: 08/01/2021

Nicht schlecht staunten die Madrilenen, als sie aus dem Fenster schau­ten oder sich sogar aus dem Haus wagten. Denn dort lag Schnee auf Autos und Gehwegen, in Parks und auf Rasenflächen. Ein äußerst seltenes Phä­no­men in der spanischen Hauptstadt …

Auch in anderen Regionen Spaniens, wie in der Provinz Kastilien und Lé­on hat „Filomena” rekordverdächtige Tiefsttemperaturen beschert. In der Ort­schaft Vega de Liordes, die sich rund 400 Kilometer nördlich von Madrid be­fin­det, wurden -35,8 Grad Celsius gemessen – die kälteste Temperatur, die je in Spanien aufgezeichnet wurde. Am Mittwoch erst hatte es mit -34,1°C ei­nen Kälterekord in La Llança, in den Pyrenäen, einen Kälterekord ge­ge­ben.»2 (Euronews)

Ver­mut­lich schrei­en an die­ser Stel­le Ge­sin­nungs­dik­ta­to­rIn­nen auf: „Du Blöd­mann kennst den Un­ter­schied zwi­schen Wet­ter und Kli­ma nicht.” Das ist ei­ne fal­sche Un­ter­stel­lung. Bil­der er­leb­ba­ren Wet­ters ha­be ich nur ein­ge­wo­ben, weil Men­schen et­was bes­ser ver­ste­hen und deu­ten kön­nen, wenn sie aus dem Le­ben ge­grif­fe­ne Vor­stel­lung da­mit ver­bin­den. Wet­ter kann man er­le­ben; Kli­ma ist Ab­strak­ti­on.

Vom Wet­ter­phä­no­men zu­rück zum Kli­ma. Zu­nächst bleibt zu be­mer­ken, daß uns­re Mas­sen­me­di­en groß he­raus­stel­len, was in ihr Nar­ra­tiv paßt, je­doch her­ab­spie­len un­ter „fer­ner lie­fen” oder ganz über­ge­hen, was die­sem wi­der­spricht. Das ist ih­re ge­schick­te und höchst ge­fähr­li­che Art, Un­sinn zu ver­brei­ten, der schlim­mer und wirk­sa­mer ist als of­fe­ne Lü­ge. Denn sie ha­ben oft nichts for­mal un­wah­res be­hauptet, statt­des­sen aber aus ei­ner Viel­falt von Fak­ten und Sich­ten nur das be­rich­tet, was in ihr Welt­bild paßt, da­ge­gen alles – meist ei­ne gi­gan­ti­sche Zahl un­ge­neh­mer Er­schei­nun­gen –, was die­sem zu­wi­der läuft, über­se­hen oder weg­ge­las­sen. Das ist die ge­fähr­lich­ste Art, sich und an­de­re zu be­trü­gen.

Noch vor 50 Jah­ren war das Nar­ra­tiv Kli­ma­wan­del ge­nau um­ge­kehrt. Die da­ma­li­ge Ge­ne­ra­ti­on von ‚Wis­sen­schaft­lern’ stand im Ge­fol­ge ei­ner Ra­chel Car­son, die ei­ne Um­welt­hy­ste­rie be­grün­de­te, die DDT und des­sen Nach­fol­ger so ra­di­kal ver­damm­te, daß Be­rich­ten zu­fol­ge sehr viel mehr Men­schen un­nö­tig an Krank­hei­ten wie Ma­la­ria star­ben, die zu­vor durch Be­kämp­fung von Über­trä­ger­mücken ein­ge­dämmt wur­de – man ver­such­te gar, Ma­la­ria auch auf an­de­ren Kon­ti­nen­ten wie in Eu­ro­pa aus­zu­rot­ten, be­vor Ra­chel Car­son das ver­hin­der­te. Noch der Schles­wi­ger Car­sten Nie­buhr, der 1761-1767 an ei­ner Ex­pe­di­ti­on teil­nahm, der er­sten wis­sen­schaft­li­chen For­schungs­rei­se ins da­mals un­be­kann­te Je­men – was ich weiß, weil ich frü­her sol­che Be­rich­te in al­ten Bü­chern‚ oft mit Frak­tur­ſchrift, ver­schlun­gen ha­be – hat­te in moo­ri­gen Ge­bie­ten sei­ner schles­wi­ger Hei­mat of­fen­bar die Ma­la­ria ken­nen­ge­lernt, wes­halb er ei­ne teil­wei­se Im­mu­ni­tät hat­te und als ein­zi­ger die Ex­pe­di­ti­on in den Je­men über­leb­te. Zwar er­krank­te auch er an Ma­la­ria, wie die an­de­ren, ge­nas aber auf­grund sei­ner ge­schul­ten Ab­wehr­kräf­te. Ein da­mals hoch­be­rühm­ter skan­di­na­vi­scher Bi­o­lo­ge ver­starb da­ge­gen; nur des­sen Auf­zeich­nun­gen wur­den von Nie­buhr mit­ge­bracht und sind in­ter­es­sant bis heu­te. Den mei­sten dürf­te un­be­kannt sein, daß es bei uns nicht nur Pest und Pocken, son­dern auch Ma­la­ria gab, be­vor mo­der­ne Tech­nik sie über­wand.

Je­ne von Ra­chels „Stum­mer Früh­ling” be­ein­fluß­te Ge­ne­ra­ti­on glaub­te be­reits an ei­nen ge­fähr­li­chen, das Über­le­ben der Mensch­heit ge­fähr­den­den Kli­ma­wan­del, den sie eben­falls be­reits auf Um­welt­ver­schmut­zung zu­rück­zu­füh­ren ver­such­ten. Da­mals be­reits be­gan­nen Ge­füh­le und Hy­ste­rie nüch­ter­ne For­schung zu ver­drän­gen. Sie wähn­ten, der Mensch sei schuld, daß ei­ne neue Eis­zeit aus­bre­che. Von der In­du­strie ver­brei­te­te Äro­so­le wür­den Son­nen­licht re­flek­tie­ren, was die Er­de ab­küh­le und die da­mals sin­ken­den Tem­pe­ra­tu­ren er­klä­re. Die Vor­her­sa­ge ei­nes ka­ta­stro­pha­len Käl­te­ein­bruchs, der dra­stisch ge­schil­dert und mit ei­ner „Göt­ter­däm­me­rung” der al­ten Sa­gen ver­gli­chen wur­de, präg­te die 1970­er Jah­re.

Er­in­nert ihr euch an den be­rüch­tig­ten „Hockey­stab”, ein durch vie­le Da­ten­nach­be­ar­bei­tung und Ver­wen­dung nicht über­prüf­ter An­nah­men ent­stan­de­nes Schreckens­bild? Vor Ge­richt hat sich der ver­ant­wort­li­che ‚Wis­sen­schaft­ler’ ge­wei­gert, die Da­ten und Me­tho­den vor­zu­le­gen, auf die sei­ne Dar­stel­lung zu­rück­geht. Mit an­de­ren Wor­ten: Sein wer­be­wirk­sa­mes Schreckens­sze­na­rio war Pfusch oder Er­fin­dung.

Kos­mi­sche Kräf­te sind ge­wal­tig; im Ver­gleich mit die­sen sind men­schen­ge­mach­te Kräf­te bis heu­te eher be­schei­den. Mit Zah­len­ver­glei­chen wä­re das sehr ein­drucks­voll be­leg­bar. Selbst Kräf­te, die als „Züng­lein an der Waa­ge” ein Kip­pen ver­ur­sa­chen, sind im­mer noch um Grö­ßen­ord­nun­gen stär­ker als men­schen­ge­mach­te. Schau­en wir uns die ty­pi­schen Eis- und Zwi­schen­warm­zei­ten der ver­gan­ge­nen Mil­li­on Jah­re an, zu de­nen es recht gu­te Da­ten gibt. Zwi­schen­warm­zei­ten sind re­la­tiv gleich­för­mig, Eis­zei­ten da­ge­gen ein hef­ti­ges Sä­ge­zahn­mu­ster. Wenn ei­ne neue Eis­zeit be­gän­ne, sä­he sie so aus: Die Tem­pe­ra­tur springt steil nach oben. Lem­min­ge hüp­fen, weil es so warm ist. Dann sinkt sie all­mäh­lich, hört lan­ge nicht wie­der auf zu sin­ken, bis gan­ze Län­der ver­glet­schern. Das Eis bleibt frei­lich, au­ßer im Nor­den, nicht all­zu lan­ge lie­gen, weil die näch­ste Zacke folgt, dar­auf der näch­ste Eis­vor­stoß.

Wir müs­sen aber nicht den Teu­fel mit dem Beel­ze­bub ver­trei­ben, der Kli­ma­er­wär­mungs­angst die Angst vor ei­ner Eis­zeit ent­ge­gen­set­zen. Wie wä­re es, be­schei­de­ner zu blei­ben und mit ei­nem Phä­no­men vor­lieb zu neh­men, wie es of­fen­bar häu­fig ist, näm­lich schon zwei­mal seit dem Hoch­mit­tel­al­ter auf­trat? Be­trach­ten wir die klei­ne Eis­zeit.

Das Leib­nitz In­sti­tut für Tro­po­sphä­ri­sche Stu­di­en hat Pa­ral­le­len von heu­te ge­fun­den zur Zeit des Kli­ma­um­schwungs des Hoch­mit­tel­al­ters, als es wär­mer war als heu­te, Grön­land im Sü­den grün war und an der Kü­ste be­wal­det, wes­halb Wi­kin­ger aus Is­land sich dort nie­der­las­sen und von Land­wirt­schaft er­näh­ren konn­ten, be­vor sie spä­ter ver­hun­ger­ten, weil es zu kalt da­für wur­de, zu der dar­auf­fol­gen­den Kalt­zeit, der die grön­län­di­schen Wi­kin­ger, so­fern sie nicht nach Is­land oder Nor­we­gen zu­rück­kehr­ten, zum Op­fer fie­len. Es gab sta­bi­le Wet­ter­phä­no­me­ne, die der­zei­ti­gen gli­chen. Zu­nächst gab es Miß­ern­ten durch trocke­ne, aber wohl war­me Som­mer. Da­rauf folg­te ein Um­schlag zu mehr­jäh­ri­gem feuch­tem und kal­tem Wet­ter, mit dem der Ab­stieg in die klei­ne Eis­zeit be­gann, die frei­lich nur ei­ne win­zi­ge Del­le ist im Ver­gleich zur rich­ti­gen Eis­zeit, und auch nicht de­ren Sä­ge­zahn­mu­ster hat. Die „klei­ne Eis­zeit” ist nur ei­ne ver­gleichs­wei­se ge­rin­ge Schwan­kung in­ner­halb der Zwi­schen­warm­zeit.

Hun­ger und Not be­gan­nen schon mit dem Ab­stieg in die klei­ne Eis­zeit, nicht nur in Grön­land, son­dern in Eu­ro­pa. Mei­ne Bü­cher zei­gen auch, daß die Un­ab­hän­gig­keits­be­stre­bun­gen der Ur­schweiz zeit­gleich mit die­sem Wet­ter­um­schwung ein­setz­ten. Es war al­so wohl we­ni­ger ein ar­ro­gan­ter Ade­li­ger der Sa­ge mit sei­nem Geß­ler­hut, son­dern tat­säch­lich die Ar­mut der Berg­bau­ern in den Hoch­al­pen, wo Som­mer oh­ne­hin kurz, Äcker steil und stei­nig sind, so daß es schwer fällt, den Zehnt zu zah­len – für uns wä­ren Steu­ern von ei­nem Zehn­tel heu­te traum­haft nied­rig. Berg­bau­ern aber war den Zehnt auf­zu­brin­gen müh­sam, als das Kli­ma kalt wur­de, Som­mer kühl, ver­reg­net und nicht frucht­bar ge­nug. Viel­leicht hat­ten sie Mü­he, ein­fach nur zu über­le­ben in der klei­nen Eis­zeit. Steu­ern an den Vogt zu zah­len ging nicht mehr. Des­halb schaff­ten die Schwei­zer durch Re­bel­li­on das Kö­nig­tum kur­zer­hand ab. Üb­ri­gens ta­ten die Is­län­der das­sel­be aus glei­chem Grund. Bei ih­nen brauch­te es kei­ne Re­bel­li­on. In er­ster Ge­ne­ra­ti­on hat­ten sie noch ei­nen Kö­nig, der von Hof zu Hof zog wie uns­re Kö­ni­ge und Kai­ser einst von Pfalz zu Pfalz. Dann wähl­ten sie kei­nen mehr. Is­land war zu karg für ei­ne Mo­nar­chie. Je­der muß­te sich sein Es­sen selbst müh­sam er­ar­bei­ten, um mit mit­tel­al­ter­li­cher Tech­nik über­le­ben zu kön­nen.

Dem Kip­pen des Kli­mas in die klei­ne Eis­zeit folg­ten Hun­gers­not und Pest. Die ‚For­scher’ des In­sti­tuts sind üb­ri­gens durch­aus ‚po­li­tisch kor­rekt’ in ih­ren Deu­tun­gen, denn sie glau­ben wie üb­lich an die Kli­ma­er­wär­mung. Ein For­scher oh­ne An­füh­rungs­zei­chen soll­te nicht glau­ben. Wenn die For­schun­gen auf Ähn­lich­kei­ten der Wet­ter­phä­no­me­ne um 1308 und 2018 hin­wei­sen, wä­re es dann nicht na­he­lie­gen­der, zu über­prü­fen, ob es nicht auch ähn­li­che oder glei­che Ur­sa­chen ge­ben könn­te? An­zu­neh­men, heu­te sei es um­ge­kehrt wie da­mals, sä­he aber in den Meß­wer­ten gleich aus, dürf­te wei­ter her­ge­holt sein als glei­che Ur­sa­chen bei glei­chen Meß­wer­ten an­zu­neh­men.

Au­ßer den dra­sti­schen Sze­na­ri­en ei­ner Über­wär­mung und ei­ner klei­nen oder gro­ßen Eis­zeit gibt es üb­ri­gens noch ein drit­tes, op­ti­mi­sti­sches: Es gibt Stim­men, wir wä­ren schon vor 150 Jah­ren, oder in den 1970ern, am En­de ei­ner Zwi­schen­warm­zeit in die näch­ste Eis­zeit ab­ge­stie­gen, die Eu­ro­pa groß­teils un­be­wohn­bar ge­macht hät­te, wenn nicht Land­wirt­schaft und In­du­strie ge­gen­ge­steu­ert und uns vor dem Kip­pen be­wahrt hät­ten. Wenn die­ses Sze­na­rio stim­men soll­te, könn­ten wir eher froh sein, durch wär­men­de Ein­wir­kung ei­nem Un­glück ent­gan­gen zu sein; ei­ne Steu­e­rung die­ses Ein­flus­ses in ei­ner zu­träg­li­chen Band­brei­te wä­re in Zu­kunft dann zwar irgend­wann nö­tig, die La­ge aber kei­nes­wegs dra­ma­tisch, die Wir­kung bis­lang mehr nütz­lich als schäd­lich.

Dieser Artikel wird bis morgen 13.1.2021 im BuchKlimaangst und anderer Unfug“ ergänzt. Das Buch lohnt sich, ist die umfassendste Darstellung kritischer Argumente zum Thema Klima.

Fußnoten

1 https://www.zeit.de/1967/51/eine-eiszeit-pro-kosmisches-jahr

2 https://de.euronews.com/2021/01/08/35-8-c-in-spanien-filomena-bringt-rekordkalte-und-viel-schnee

Orwell 1984 – was als wahr gilt, ändert sich ständig

Orwell 1984 – was als wahr gilt, ändert sich ständig

In seinem Roman „1984” beschrieb der Verfasser unter seinem Pseudonym „Orwell” ein totalitäres System, das damals Zukunftsvision, heute aber in Grundzügen wirklich geworden ist. Ein wichtiges Merkmal ist ständige Umdeutung von Begriffen und der eigenen Vergangenheit.

Was gestern geschah, kann jederzeit in Ungnade fallen, geleugnet oder umgedeutet werden. „Love is Hate”, „Freedom is Slavery” war gleichzeitig eine Vorwegnahme naiver Hippiephilosophie, die von Liebe, Freiheit und Formlosigkeit träumten, doch mit dieser Utopie an menschlicher Natur scheiterten und das radikale Gegenteil erzeugten: Liebe statt Haß, sichtbar in feministischen Männerbeschimpfungen von der ersten Welle bis heute, im Toben der ‚ANTIFA’ oder ‚BLM’, die ganze Stadtteile zerlegen, plündern und in Angst versetzen, ganz deutlich Haß verbreiten im Namen der ‚Liebe’, so wie ‚Antifaschisten’ einen umgedrehten Faschismus mit gleichen Mitteln wie Einschüchterung, Bedrohung, Boykott und Gewalt erzwingen, oder ‚Antirassisten’ den radikalsten Rassismus der Epoche unter dem Vorwurf aufzwingen, eben das zu bekämpfen, was sie tatsächlich selbst betreiben.

 

So geht es auch bei Twitter zu. Kürzlich haben sie ihre Regeln geändert, letztlich nur an ihre seit jeher geübte Praxis angepaßt: Zuvor behaupteten sie, nach einem nicht näher definierten ‚Gemeinschaftsstandard’ sowie örtlichen Gesetzen der Regime von Drittstaaten Inhalte in erwünscht und bevorzugt, zulässig, unerwünscht und benachteiligt, verboten und gesperrt einzuteilen. Die größte Macht liegt in den Händen jener, die nach ihrer Gesinnung solche Einteilung vornehmen. Die Änderung ist wie folgt: Sie änderten ihre Regeln, in denen sie nur noch ‚vorläufig’ als konform einteilen.

Hier wurde im Dezember, nach Trumps Abwahl, die von den Siegern verhöhnte, aber durch eine Fülle von Einzelmeldungen belegte Indizien für Schummeleien skandalös erscheinen läßt, der Text ihrer ohnehin üblichen Praxis angepaßt, in dem „vorbehaltlich” eingefügt wurde. Außerdem wurde „Wir sind deswegen dazu nicht aktiv geworden” ersetzt durch „Daher haben wir aufgrund dieser spezifischen Meldung keine weiteren Maßnahmen ergriffen”. Das bedeutet im Klartext zweierlei: Erstens wird bei jeder Meldung erneut geprüft. Jedesmal kann die Entscheidung anders ausfallen. Folglich geht es nicht mehr nach Gesetz oder festen Regeln, sondern ein digitaler Mob kann diesem unerwünschte Beiträge durch Massenmeldung abschießen, was als Verfahren nunmehr offen abgesegnet ist. Zweitens sind sie möglicherweise aktiv geworden, was sich etwa auf Wertungen und Sichtbarkeit auswirken könnte, jedoch haben sie „keine weiteren Maßnahmen ergriffen”. Diese orwellsche Formulierung zeigt deutlich, was für diktatorische Verhältnisse gerade geschaffen oder verstärkt werden.

Jede weitere Prüfung kann schon am nächsten Tag ein anderes Ergebnis bringen, je nach dem, was gerade erwünscht ist. Diese Formulierung verrät absolute Willkür. Es gibt kein festes Recht mehr, auf das man sich verlassen könnte. Was gestern noch Recht war, kann heute schon als Verbrechen nachträglich umgedeutet werden, was dazu führte, daß andere und auch ich für jahrealte, einst makellose Beiträge behelligt oder gesperrt wurden, weil der Wind sich später gedreht hatte. Das Potential für solche rückwirkenden Umdeutungen ist gewaltig – wer diese zuläßt, sollte besser offen zugeben, sich grundsätzlich vom Rechtsprinzip verabschiedet zu haben. Die geistige ANTIFA nützte das durch Mehrfachmeldung aus, weshalb ich am Folgetag gesperrt war.

Das war ungerecht, weshalb ich Einspruch einlegte. Doch bei Gesinnungsdiktatoren, die Gesetzgeber, Richter, Kläger, Polizei und Gefängnisaufseher in Personalunion sind, ist es eine schlechte Idee, zu widersprechen, sofern man nicht viel Geld für einen guten Anwalt hineinstecken will und kann. Twitter ließ mein Profil zwei Wochen lang gesperrt, ohne den 2. Einspruch zu bearbeiten, so daß ich statt den angedrohten 7 Tagen doppelt so lange ausgesperrt war.

Facebook bestrafte bereits eine bloße Überschrift, die auf Zensur bei Twitter hinweist, mit Sperre.

 

Das ist kein Einzelfall. In Gruppen, die unter besonderer Überwachung des Regimes oder dessen geistiger ANTIFA stehen, werden ansonsten akzeptierte, harmlose Meldungen, die nur von Zensur berichten, schnell als ‚Haß schürendes Verhalten’ gewertet. Es gilt nicht als Haß schürendes Verhalten, die freiheitliche Ordnung, Meinungsfreiheit und Demokratie zu zerstören. Es gilt nicht als Haß schürendes Verhalten, einen sexuellen Völkermord an Einheimischen zu begehen, insbesondere autochthone Männer durch Nichtfortpflanzung zunehmend auszurotten, was am fast völligen Verschwinden des vor 1300 Jahren üblichen blonden Aussehens der Männer, seit der frühen Broncezeit belegt, bereits für die Vergangenheit ersichtlich ist, jetzt jedoch drastisch durch Kuckoldisierung und Incel-machen radikal beschleunigt wurde. Doch wer die Grausamkeit der Gesellschaft kritisiert, um einen Platz an der Sonnenseite von Liebe und Fortpflanzung für die eigenen Landeskinder, Jungen und Männer zu schaffen, der wird politisch wie persönlich grausam verfolgt, wie es nur totalitäre Regime vermögen. Wie eine feministische Professorin der 1980er oder 1990er Jahre: „Wir werden keinen Kurs erlauben, der uns Zensur vorwirft” löscht oder sperrte Facebook mehrere Artikelüberschrift, die auf Zensur hinwiesen.

Damit ist der im dystopischen Roman „1984” beschriebene Zustand erreicht, der charakteristisch für moderne Willkürdiktatur ist. Die „große Schwester”, zu der die Gestalt des Romans vom Feminismus umgegendert wurde, ob sie nun Angela Merkel, Hillary Clinton oder Kamala Harris heißt, kann jederzeit umstürzen, was bösartige Verschwörungstheorie oder regierungsamtliche Wahrheit ist.

„Mit mir wird es keine Maut geben” wird zu Maut gibt es. Ein Bekenntnis gegen unüberlegten Atomaustieg wird bei einem Seebeben in Japan, das ein Unglück auslöste, eine sofortige Umkehrung ihrer Politik, weil dies medial kurzfristig Beifall und in Meinungsumfragen einen vorübergehenden Anstieg der Beliebtheitswerte gibt. Aus „Multikulti ist gescheitert” wird über Nacht ein „Willkommen”, danach „Jetzt sind sie halt da. Was kann ich denn dafür?”, daraus ein „Die werden alle nach dem Krieg zurückkehren.” und schließlich „Unsre Aufgabe ist es, sie zu integrieren.”

In jedem Falle galt als bösartig, schlechter Mensch, wer die jüngste Kehrwende nicht mitmachte. Sich gegen die große Schwester vom Vaginarauten-Feminat zu stellen, gibt zu medialen Abschuß frei, zur Bedrohung durch Terrorgruppen wie ANTIFA. Während der Coronakrise geschah gleiches: Zunächst handelte es sich regierungsamtlich und medial „um eine gewöhnliche Grippe” – vor ‚rechtspopulistischen Angstmachern’ wurde gewarnt. So verschlief die Regierung die kritischen Monate Januar und Februar 2020, als die Krankheit COVID noch durch Schließen des Grenzen hätte draußen gehalten werden können. Doch das geht aus Sicht globalistischer Ideologie nicht! Man darf europäische oder gar deutsche Grenzen nicht schließen, weil das ihr nach dem Feminismus nunmehr höchstes Ziel, die Abschaffung von Nationalstaat und Völkern, gefährden würde. Sehr wohl konnte Angela Merkel Saudi-Arabien dabei unterstützen, die vielmals so langen Grenzen des sehr viel größeren Staates vor Grenzübertritten zu schützen, mit Hilfe deutscher Firmen und unseres Wissens. Denn Saudi-Arabien gilt als wichtiger Verbündeter in einem Regime, das EU, der NATO, UN und ähnlichen nicht demokratisch legitimierten Gebilden verpflichtet ist, während sie auf das eigene, abgeschaffte und verdrängte Staatsvolk scheißt und jeden sperrt, löscht, entläßt, boykottiert oder sonstwie bestraft, der das kritisier – so wie es vorher seit den 1960ern mit Kritikern von Feminismus, Gender-Mainstreaming und ähnlichen Marotten geschah.

Mitte März schwenkte die amtliche Wahrheit von einem Tag auf den anderen um, auf Betreiben der großen Schwester vom Vaginarauten-Feminiat. Am 14. März tönte das Bundesministerium BMI noch, Bürger sollten helfen, die ‚Falschmeldung’ zu verbreiten, die Regierung wolle weitere Einschränkungen der öffentlichen Lebens verbreiten. Das stimme nicht. Am darauffolgenden Tage geschah genau das. Es erinnert an ein Bild, das der Journalist des Romans „1984” in einem Buch findet, und eine Aussage des großen Bruders widerlegt. Vorgesetzte weisen ihn darauf hin, das Bild existiere nicht; es wird in einem dafür vorgesehenen Behälter verbrannt. Die Sendung Quer machte im Februar noch ‚rechte Verschwörungstheoretiker’ lächerlich, die Corona für eine Gefahr hielten, Grenzschließungen und Eindämmung forderten. Später löschten sie das peinlich gewordene Video.

Stundenlang könnte ich fortfahren, wie das Regime ständig Gehirnwäsche betreibt, Regierungslinie und unser Denken kippt. Es begann – mit der ersten Welle des Feminismus bereits vor dem Ersten Weltkrieg, verschärfte sich gewaltig mit der zweiten Welle, die in den 1960er Jahren eine kulturrevolutionäre Machtergreifung schaffte. Seitdem ist es unmöglich, Leser für kritische Bücher zu finden. Selbst die zu wenigen Leser, die sich in meinen Blog verirren oder auf Twitter versprechen, sich – am liebsten sogar eine Gesamtausgabe – meiner 34 veröffentlichten Werke bei nächster Gelegenheit zu holen, etwa vor Weihnachten –, tun das nicht. Eine so totale Unterdrückung als Mann und Autor, von traditionellen Kulturen wie neuen Ansätzen und Ideen, hat es noch niemals gegeben. In künftigen Zeiten wird diese absolute Empathiestörung gegenüber autochthonen Männern eine der größte Blamagen und Skandale werden.

Ständige Überarbeitung meiner bislang 34 Bücher

Ständige Überarbeitung meiner bislang 34 Bücher

Eigentlich ist es Zeitverschwendung, die vom viel wichtigeren Erschreiben neuer Bücher und Einsichten abhält. Doch für meine Nichtleser tue ich alles: Sobald neue Nachweise oder Studien auftauchen, arbeite ich sie als Zitat oder Bild in meine Bücher ein, ergänze Gedanken oder schleife die Darstellung noch glätter.

Gestern war das Buch „Klimaangst und anderer Unfug” dran; Inhalt und Einband wurden erweitert.

Fridays For Future und verbündete Klimaaktivisten

Fridays For Future und verbündete Klimaaktivisten

Die BRD scheint eine Großveranstaltung zu sein, die den Roman „Biedermann und die Brandstifter” im Großversuch landesweit aufführt.

George Orwell hat seine Dystopie „1984” als Warnung, nicht als Handlungsanweisung gemeint.

Die Autonome ANTIFA benennt sich besonders radikal.

FFF Dortmund bekennt sich ausdrücklich zu gemeinsamer Arbeit mit der ANTIFA und versucht, Andersdenkende als ‚Minderheit’ zu entmachten, umzudrehen und für ihre extremistischer Ideologie einzuspannen. Der Staat sieht zu oder fördert es, kämpft lieber ‚gegen rechts’, die einzigen wenigen Stützen, die Demokratie und Rationalität in diesem untergehenden Staat noch haben.

Fridays For Future wirbt in zahlreichen Beiträgen auf Twitter öfter für die ANTIFA als umgekehrt die ANTIFA-Terrorgruppe für FFF. Auch etablierte Presse hat die Annäherung beschrieben.

Schaut euch selbst an, was Fridays For Future Schulkindern und Jugendlichen beibringen, die mit einseitiger Ideologie indoktriniert und blitzradikalisiert werden. Die Bewegung scheint als Werbebecken und Jugendorganisation von der ANTIFA und anderen linksradikalen Gruppen benutzt zu werden.

Das ist kein Einzelfall, sondern auf Demonstrationen und Protestveranstaltungen häufig zu sehen.

Verfassungsschutz und Staat tun nichts dagegen, daß ganze Generationen radikal indoktriniert werden, sondern beobachtet und verleumdet die wenige demokratische Opposition, die es gegen die Fehlentwicklung in eine linksradikale Gesinnungsdiktatur noch gibt.

Tatsächlich gilt wie üblich das Gegenteil: Eine Generation Jugendlicher wird mindestens so offen radikal ideologisiert als in Hitlerjugend oder der FDJ der DDR, oder sogar noch radikaler.

Seit 1968 werden junge Mädchen einheimischen Männern abspenstig gemacht, indem sie mit extremistischen Ideologien gehirngewaschen werden. Dazu werden sie seit 1968 mit weltwidrigen Utopien geködert, die schlichte, noch etwas kindliche Träume und weibliche Hilfsinstinkte ausnützen, ihnen Gefahren und Aufgaben einreden, wie es zuvor faschistische und kommunistische Diktaturen gemacht hatten, nur noch radikaler, mit noch mehr Auflösung natürlicher Persönlichkeit.

Deshalb ging seit 1968 weibliche Empathiefähigkeit für Jungen und Männer ihres eigenen Landes verloren. Sie wuchsen in Kampf und Konflikt mit denen auf, die sie in einer normalen, natürlichen Welt lieben würden. Wie grausam und verstümmelnd das ist, bemerkt niemand, da alle von verrückten ideologischen Themen beeinflußt und besessen sind, die in einer vernünftigen, rationalen Welt überhaupt nicht existieren würden. Die Themen, mit denen Menschen heute geködert werden, sind bereits verrückt, Nichtthemen, ideologische Erfindungen.

Seit 1968 konnte niemals eine Generation liebesfähiger, normaler Jugendlicher und Mädchen aufwachsen, die wieder zu Liebe und Empathie fähig sind. Natürliche Impulse dieser Art wurden von radikalen Ideologien im Umfeld des Feminismus fehlgesteuert. So werden Invasoren bedacht, die zu Millionen angelockt werden, gar nicht hier sein sollten, was Männerüberschuß und Geschlechtskonflikte massiv verschärft. Allerlei künstlich geschaffene vermeintliche ‚Minderheiten’ und ‚Opfer’ werden bedacht, aber gegenüber den eigenen einfachen Jungen und Männern entstand totales, absolutes Empathieversagen und Unfähigkeit, diese zu lieben.

Jede Generation wird von neuen verrückten Hysterien verführt, angesteckt und verdorben, unfähig gemacht für Liebe und Empathie für die bekämpften eigenen Männer. Niemals dürfen diese erleben, daß Mädchen und damit später Frauen wieder normal und liebesfähig werden. Im Gegenteil, diese Perversion von Verblendung, Hysterie und Haß wird zunehmend schlimmer.

Nicht ein imaginäres ‚Patriarchat’, das es im feministischen Sinne weder gibt noch je gegeben hat, eine ebenso verrückte Verschwörungstheorie ist wie „der Rat der Weisen von Zion”, sondern ganze Generationen unsrer eigenen Jungen und Männer werden zerstört, um Liebe, ein erfülltes Leben und Fortpflanzung in eigenen, autochthonen Kindern betrogen. Eine größere Grausamkeit und ein schlimmerer Verrat ist gar nicht möglich, als er von den hysterischen Wahnideologien unserer Zeit verbreitet wird. Das geht so, seit die erste feministische Welle politische Hysterie aufgebracht, salonfähig gemacht, und in der Gesellschaft verankert hat. Seitdem taumelt die westliche Gesellschaft von einem hysterischen Koller zum nächsten, anfällig für im Nachhinein immer verrücktere Wahnideologien, die sich selbst zum Zeitpunkt ihrer Macht für Moral und Nabel der Welt, Maß aller Dinge halten.

Fridays For Future Göttingen hat zwei Embleme; das eine davon ist die doppelte ANTIFA-Flagge ohne Farbe. Links davon prangt ein rotes, wohl radikal linkes Emblem „redical”. Außerdem betonen sie „Klimastreik geht nur feministisch!”.

Sie bekämpfen unser Staatssystem, was alleine für ein Verbot als verfassungsfeindlich reichen müßte, wenn es noch einen funktionierenden Rechtsstaat, eine freiheitliche Grundordnung und Demokratie gäbe. Doch diese ist seit 1968 vollständig ausgehöhlt worden; in der nunmehr leeren Hülle oder Fassade schlüpften extremistische Ideologien, die den Staat zur Errichtung einer kulturrevolutionären Gesinnungsdiktatur mißbrauchen. Noch schlimmer: Sogar Verfassungsgerichte und Verfassungsschutz werden zunehmend von Vertretern dieser totalitären, extremistischen Ideologien durchsetzt, so daß perverserweise genau jene, die unser Grundgesetz, die freiheitliche Ordnung und Demokratie schützen sollten, diese im Gegenteil zersetzen helfen und die einzig verbliebenen Demokraten der Opposition überwachen, verleumden und bekämpfen statt der massenweisen realen Indoktrination ganzer Generationen Jugendlicher. Sämtliche Maßstäbe sind sowohl doppelt wie falschestmöglich. Der freie Fall in Gesinnungsdiktatur scheint nicht mehr aufzuhalten.

Wir sind eine lange Folge betrogener Generationen Männer. Auch FFF versammelt alles außer Männer (FLINT*). Der Staat schaute erst untätig, später massiv unterstützend zu. In Schulen, Medien, Unterhaltung, von den 68ern geprägten Elternhäusern und an Universitäten, überall werden Kinder und Jugendliche indoktriniert, bis sie auf Lebenszeit nicht nur politisch indoktriniert, sondern auch charakterlich verbogen bis verkrüppelt sind. Die heutige Gesinnungsdiktatur stellt klassische Diktaturen von rechts und links in der Tiefe der Schädigung von Persönlichkeit und Charakter noch weit in den Schatten.

Feministischer Kampftag. Total unterdrückt werden alle Kritiken solcher Ideologie, wie diese Bücher: www.quellwerk.com.

Feminismus ist übrigens Klassenkrieg ums Ganze. Es darf keine Alternative dazu geben.

Die gescheiterte Ideologie des Feminismus, die verheerende Schäden in der Welt anrichtete, ganzen Generationen das Leben versaute, krallt sich an die Macht, indem Jugendliche und Kinder mit immer neuen Hysterien irregeführt und verführt werden.

Was für unwissenschaftlicher Quatsch von Klimaaktivisten verzapft wird, steht im Buch „Klimaangst und anderer Unfug”. Doch das wird von der indoktrinierten Gesellschaft ignoriert und kaltgestellt.

FINT steht für alles außer Männer, die unterdrückte und ausgebeutete Gruppe, die zunehmend von Fortpflanzung ausgeschlossen wie Finanz- und Arbeitssklaven gehalten wird.

Seit 1968 tobt nun der grausame einseitige Geschlechterkrieg gegen ‚weiße heterosexuelle Männer’, denen zunehmend das Leben versaut wird. Sie werden diskriminiert und immer häufiger von der Fortpflanzung ausgeschlossen, so daß sie aussterben, also den Sinn des Lebens nicht erfüllen können. Das ist der grausame ‚sanfte Terror’ feministischer Macht.

Um die diskriminierten, oft aus dem Leben ausgeschlossen Zahlknechte, die Unterhalt, Alimente, Bezahlung weiblicher Privilegien, Quoten und ihrer eigenen Verdränger bei Frauen, die zu Millionen angelockt, bevorzugt und fortgepflanzt werden von unsren Frauen, noch weiter zu demütigen und kaputtzumachen, läßt man ständig weiter Männer ein, die durch Verdrängung und Überzahl einen sexuellen Genozid oder Androzid, einen Völkermord durch Nichtfortpflanzung auslösen. Zugleich macht man sie mundtot, damit sich die verfolgten männlichen Verlierer gar nicht erst öffentlich zu Wort melden können; man verhöhnt, beschuldigt sie, und bekämpft jede Möglichkeit, sich politisch gegen ihr Schicksal wehren zu können. Solch grausamer Terror ist dieses Staatssystem seit 1968 geworden.

Gewalt gegen Männer gibt es in ihrer Ideologie nicht, obwohl tatsächlich laut der größten Meta-Studie von Havard 70% häuslicher Erstschläge von Frauen ausgehen.

Angesichts um ein hohes Vielfaches größerer Gewalt Schwarz gegen Weiß ist auch das radikale Desinformation unsrer Jugendlichen und Kinder, die mit Gefühlen und ihrem arglosen Zutrauen gewonnen und belogen werden.

Opposition gegen ihre Ideologie wird von Extremisten pauschal als Nazis verleumdet. Dabei sind sie selbst die Faschisten unsrer Zeit.


Demokratie und freiheitliche Ordnung werden ausgehöhlt, soziale Marktwirtschaft bekämpft.

Klimaschutz bleibt Antifa

Fridays For Future Halle und Antifa

Fridays For Future Frankfurt ist verrückt genug, die totalitäre Terrorgruppe Antifa mit der Demokratie gleichzusetzen. Das zeigt deutlich, wo sie selbst steht.

Fridays For Future Chemnitz liebt die ANTIFA. Tatsächlich ist es die ANTIFA, die Demonstranten angreift und nichtlinke Demonstrationen, Kundgebungen, sogar gesetzlich vorgeschriebene Parteitage mit Gewalt verhindern will. Es verhält sich genau umgekehrt wie diese Extremisten behaupten.

Gegen Kapitalismus, sprich die freie Marktwirtschaft, sind sie auch.

Fridays For Future Göttingen begrüßt „ausdrücklich” das Bündnis mit der ANTIFA, als deren Rekrutierungsbecken für Jugendliche und Jugendorganisation sie gelten kann, gefördert oder geduldet vom Staat.


Statt daß der Staat etwas gegen die Indoktrination ganzer Generationen Kinder und Jugendlicher tut, die unsere Zukunft und Schicksal sein werden, fördert und hätschelt der die Ideologen, die Jugendliche desinformieren und verführen, übernimmt ihre weltfremden Forderungen, statt extremistische Aktivisten direkt oder indirekt mit Steuergeldern aus. Dafür wird, während ganze Generationen linksradikal indoktriniert werden, offener und radikaler, als selbst im Dritten Reich oder der DDR, einseitige ‚Kampf gegen rechts’ geführt, wobei das meiste, was Volksparteien wie CDU/CSU, SPD und FDP noch bis vor einer Generation oder sogar einem Jahrzehnt vertreten haben, jetzt als ‚rechts’ und staatlich zu bekämpfen gilt. Eine radikale Kulturrevolution ist davon ausgelöst worden, die Empathieversagen gegenüber Männern, vor allem männlichen Verlierern, ständig noch extrem verschlimmert. Unerträglich war dieses Empathieversagen bereits seit Jahrzehnten.

Fridays For Future Waltrop nennt ihre Bewegung linksautonom, was eine Selbstbezeichnung Linksradikaler ist.

Auch in ihrer Selbstdarstellung kämpfen sie nicht nur, um die rechte Hälfte der Gesellschaft zu unterdrücken, sondern auch gegen die Mitte. Sie kämpfen auch gegen CDU und FDP, wenn diese Parteien nicht die von der ANTIFA und FFF gewünschte Politik machen; sogar auf einen SPD-Politiker wurde neulich ein Anschlag verübt, der typisch erst den ‚Rechten’ zugeschrieben wurde, bis sich herausstellte, daß es Linke waren, denen die linksradikal gerutschte Politik der heutigen SPD noch nicht links genug war. Es geht zu wie bei den Jakobinern der Französischen Revolution, als Tugendterrorist Robespierre, durchaus vergleichbar den heutigen totalitären Moralpredigern der Regierung, die nebenbei mit massiv doppelten Maßstäben arbeitet, also Menschen kraß gegensätzlich je nach Gesinnung beurteilt. Robespierre ließ einen Weggefährten der Revolution nach dem anderen vom Fallbeil töten. Am Ende seines Terrorregimes und Lebens kam er selbst unter die Guillotine. Wenngleich heute eher mit Indoktrination und Hysterie gearbeitet wird, ähnelt der Ablauf der Kulturrevolution seit 1968 strukturell der Schreckensherrschaft Robespierres.

Informiert euch! Fakten über 60 Jahre falsche Klimavorhersagen und ebenso absurde Klimaängste findet ihr im Buch „Klimaangst und anderer Unfug„. Datenfälschung großen Stils wird aufgedeckt, falsche Modelle und Behauptungen. Aktivisten beschädigen Wissenschaft durch Mißbrauch ihres Namens für methodisch fehlerhafte Propagandaforschung.

Alles neu macht nicht nur der Mai

Alles neu macht nicht nur der Mai

„Alles neu macht der Mai” sagt ein Sprichwort. Meine Bücher überarbeite ich zu jeder Jahreszeit. Angeboten wird immer der neueste Stand. Freut euch auf aktuelle Ergänzungen!

Klimaangst und anderer Unfug” wurde ergänzt durch neue Meßdaten und einen Absatz über die Viehtötung der Xhosa im 19. Jahrhundert, die aufgrund der Prophezeiungen eines Mädchens, einer Klimagreta jenes Stammes erfolgte, und in einer Hungersnot endete, an der viele starben. Auch bei uns gab es einst Wahrsagerinnen, nach deren Ratschlägen zwei Stämme untergingen. Von diesem Buch gibt es einen Graustufendruck für knappe Kassen und jene, die mir und dem Buch noch nicht so ganz trauen. Wer die wichtigen Abbildungen, die oft sehr farbenfreudig sind, auch in Farbe genießen will, greife lieber zum Farbdruck. Vorsicht, ein Feuerwerk der Brisanz!

Ein ganz anderes Buch „Das Leben als Reise”, vor allem für Jugendliche der Elektro- und Goa- Szene, Raver jeglichen Alters und Veteranen der Psy-Musik der 1960er bis 1970er gedacht, ist ergänzt worden. Aufgrund geschickter Formatierung paßt jetzt mehr Inhalt auf die gleiche Seitenzahl. Dieses Buch lebt auch von zahlreichen schönen Farbbildern und ist daher ein Farbdruck, aber trotzdem erschwinglich. Nebenbei legt das Buch enthüllende Ursachen des Scheiterns der sexuellen Revolution in allgemeinverständlicher Beschreibung dar. Damit ist es ein Stachel in der Wunde des Zeitgeists, wie von meinen Büchern zu erwarten.

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Deichmohle wird weder zensiert noch ausgegrenzt

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Deichmohle wird weder zensiert noch ausgegrenzt

Es gibt in der BRD keine Zensur! Jan Deichmohle wird seit den 1980er Jahren nicht zensiert oder ausgegrenzt. Es ist also völlig berechtigt, daß niemand seine abscheulichen Schandwerke kennt. Wer etwas anderes behauptet, dem ziehen staatlich bezahlte oder freiwillige Fakten(er)finder die Ohren lang, bis sie einsehen, wer hier bestimmt, was wahr ist und was Lüge!

ePubli durfte 2019 mein Profil mitsamt etwa 25 hochgeladenen Büchern löschen, ohne Vorwarnung oder Begründung im nachhinein. Das ist keine Zensur, sondern gelebte Meinungsfreiheit, Vielfalt und Toleranz. Die Vielfalt muß sich halt schützen, indem sie löscht und sperrt, was von der vorgeschriebenen Einfalt abweicht. Das ist Meinungsfreiheit: Sie besitzen die Freiheit, der Meinung zu sein, daß Jan Deichmohle seine nicht veröffentlichen dürfe. Weil sie selbst die personifizierte Toleranz sind, ist halt jeder intolerant, der den Glauben an die Toleranz der Mächtigen erschüttert. Nach der Devise „Keine Toleranz der Intoleranz” müssen also die toleranten Mächtigen jede grundlegende Kritik der Machtlosen, die folglich intolerant ist, weil sie sich ja gegen die amtlich bestätigt Toleranten richtet, zum Schutze machthabender Toleranz löschen, sperren und ausgrenzen.

Das ist Logik, die im Volke der Obrigkeitshörigen, von Nazis auch mit dem bösen Begriff „deutsch” benannt, jedes Kind versteht.

Es ist ja auch gar nicht schlimm, wenn ePubli einfach so alles weglöscht, als die Verkäufe anzogen, denn so braucht niemand Deichmohles Bücher zu lesen oder solche verdächtigen, subjekten Machwerke in seinem Hause haben – ihgittigitt, was könnte da nicht alles passieren?! Ungenehme Gedanken könnten entstehen! Oder die Person, die Bücher von mir verbirgt, wird noch selbst verdächtigt. Tss, tss, da ist es doch besser, sie gar nicht erst sich verbreiten zu lassen.

In der Osterzeit habe ich mit sagenhaftem Fleiß vom frühen Morgen bis in die späte Nacht 28 meiner derzeit 32 fertigen Bücher formatiert. Wer nicht naiv ist, oder selbst ähnliche Arbeit verrichtet hat, weiß, was das bedeutet.

Oft waren die Dateien wegen meiner Bilder riesig; jetzt Bild mußte ich einzeln nachbearbeiten, um die Dateigröße für den eBook-Markt tauglich zu verringern.

Zugleich habe ich nachformatiert, den Bildern letzten Schliff gegeben. Einige Einbände habe ich verbessert.

Die Veröffentlichung aller 28 Bücher wurde bestätigt, eine ISB-Nummer angekündigt, so daß die Bücher nach der Löschung durch ePubli endlich wieder im Buchhandel verfügbar geworden wären, wenngleich leider nur als eBuch, nicht als Druckwerk.

Es wurde bestätigt, daß meine 28 hochgeladenen eBücher bei allen Internetanbietern angemeldet wurden, die mit Xinxii zusammenarbeiten – und das sind viele.

Endlich stand wieder Reichweite und Verfügbarkeit für einen breiteren Leserkreis in Aussicht.

 

Zu früh gefreut.

Na, sowas! Etwa 20 Minuten zuvor hatte ich meine ‚Flirtlehre’ hochgeladen, deren Anmeldung mir bestätigt worden waren. Außerdem hatte ich seit einigen Tagen geprüft, wie viele Aufrufe es für die verschiedenen Titel gab. Nun waren alle weg. Das ging aber viel schneller als bei ePubli, noch vor dem ersten Verkauf, bevor die Bücher bei Händlern angeboten werden konnten. Einziger Unterschied war, daß diesmal die Autorenprofile stehenblieben.

 

Wie jeder sehen kann, hat der arme Kerl keine Bücher mehr. 28 sind auf Knopfdruck im Berlin-chinesischen Nirwana von Xinxii verschwunden, was harte Arbeit pulverisiert hat. Aber das ist natürlich keine Zensur! Der Kerl Jan Deichmohle verdient einfach keine Leser, weil sein Denken offenbar anstößig ist. Nicht einmal die Inquisition des Mittelalters hat alle Werke eines Verfassers auf den Index gesetzt. Heute ist man weiter. Wenn irgendwas in irgendeinem Buch aneckt, wird gleich alles vollständig gelöscht, was der Verfasser je geschrieben oder eingereicht hat. Mit faschistischer Gründlichkeit werden seine Gedanken ausgerottet. Wir sind halt die wahrhafte Demokratie, die sich gegen jeden Anflug verbotener Gedanken wehrt. Ganz gleich, ob es ein Bilderbuch war über Madagaskar, in dem sich nichts verbietbares findet, oder Bilder aus Bali, einen Reiseroman – weil es von Jan Deichmohle stammt, wird es gelöscht. Selbst wenn ich Kinder- oder Kochbücher schriebe, oder eine Programmieranleitung, es wäre automatisch mitgelöscht worden. Bücher Deichmohles werden ausgetilgt. Nebenbei traft es auch den Kollegen Mileahed, weil der vom gleichen Profil veröffentlicht wird.

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Jan Deichmohle ist kein zensierter Autor. Faktenfinder und Angepaßte (die es auch unter Männerrechtlern gibt) werden das schon zu begründen wissen. Die privatisierte Zensur nimmt nur ihr gutes Recht wahr. Sie sind halt so frei, der Meinung zu sein, daß Jan Deichmohle nichts zu sagen hätte, was gelesen werden sollte. Daß es immer regierungskritische Stimmen trifft, ist reiner Zufall. Tatsächlich ist es nur eine höchst objektive Bewertung der Inhalte, die einfach unter aller Sau sind, und des Geschmacks, der gewisse Abweichungen von der denkbaren Norm halt als geschmacklos erkennt. Es geht nicht mit rechten Dingen zu im Linksstaat! Rechtsstaat war gestern – heute sind wir einen Schritt weiter, im Linksstaat, in dem es mit linken Dingen zugeht.

Zum Glück kennt keiner diese Bücher, weil Jan Deichmohle niemals eine Chance hatte, sich zu etablieren. Deshalb zieht der mediale Boykott viel systematischer, als bei ehemals Etablierten, die bereits bekannt und erfolgreich waren, bevor sie wegen politisch inkorrekter Äußerungen in Ungnade fielen, so wie Thilo Sarrazin oder Akif Pirinçci, die aufgrund ihrer Beliebtheit weiter Bücher verkaufen konnten, als sie bei ihren ursprünglichen Verlagen rausgeworfen wurden. Das gilt nicht für einen Schriftsteller, dem nie ermöglicht wurde, sich einen Namen zu machen, weil alle etablierten Kanäle dichthielten. Ihn trifft solcher Boykott ungleich härter als gefallene Berühmtheiten, die einst zum Etablissement gehört hatten. Am schlimmsten aber erwischt es männliche Verlierer, die zusätzlich mit Häme und übler Nachrede überzogen werden, weil sie die tiefsten Tabus der Menschheit zersätzen. (Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten und sich was bei denken.)

Also kauft auf keinen Fall die Bücher, solange sie noch irgendwo erhältlich sind! Wo sie vermutlich noch erhältlich sind, steht hier: www.quellwerk.com

Nachtrag: Später am gleichen Tage verschwanden auch die Profile von Deichmohle und Mileahed.

Auf meine Rückfrage nach einer Begründung für das Verschwinden meiner Bücher ging bislang keine Antwort ein.

Die Zeit sozialer Isolierung nützen: mit Büchern geistige Horizonte erschließen

Die von Umständen auferlegte Zeit sozialer Isolierung läßt sich gut nützen: Erschließt euch neue geistige Horizonte mit diesen Büchern. Mein Grundsatz beim Schreiben ist, immer das zu suchen, erarbeiten und aufzuschreiben, was sonst nirgends geschrieben wurde, undenkbar, für mich neu war, auch für Leser neu sein wird. Es wäre verschwendete Lebenszeit, etwas aufzuschreiben, des es anderswo bereits gab.

Alle Bücher haben daher Alleinstellungsmerkmale. Jedes Buch erschließt eine neue geistige Welt. Manche kommen harmlos daher; andere sind politisch inkorrekt vom ersten Satz bis zum letzten. Auch sprachlich und stilistisch gibt es eine breite Spannweite von Philosophie in jugendlicher Sprache über gereimte Verse, die Elemente alt-hellenistischer Tragödie verdichten bis zu Sachbüchern, die teilweise seit den 1980er Jahren eisig verschwiegen werden.

Das Leben ist eine Reise. „Das Leben ist ein langer, gewundener Weg”, hieß es einst bei den Beatles. Am klarsten drückt sich das aus in der Mehrfachbedeutung des Wortes ‚Reise’ bei den Psychedelikern.

Eine Reise bringt uns in zauberhafte Welten wie Bali, wo die alte Form des Hinduismus überlebte, ein tropischer Nachhall auch der einstigen vorchristlichen Kultur bei uns.

Lust auf Reisen als Dauerparty beschreibt die „Kiwi-Erfahrung”; Skeptiker kommen auf ihre Kosten, denn Abgründe tun sich auf beim seichten Partymachen; skurrile Ereignisse begleiten die Reise von der Nordspitze der Nordinsel bis in den Süden der Südinsel.

Wir lagen vor Madagaskar und hatten dies Buch an Bord. „Bilderbuch Madagaskar” wird bebildert bilden.

Nun sind wir reif für etwas handfestes. Ein bißchen Hysterie gefällig? Aber klar doch! Über 500 Seiten, der Anfang vollgepackt mit Klimaangst, die in verwandte Hysterien überleitet.

Wer es lernen möchte, vom Ja-Sager zum Nein-Sager zu werden, lese „NEIN!”; damit kann es gelingen.

Glaubt jemand noch an die Unschuld der ersten feministischen Welle? Dem kann geholfen werden! „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zu ersten Welle” wird vergessene und verdrängte Einsichten wecken.

Nirgends sonst sind alle wesentlichen Kampagnen feministischer Wellen so gründlich widerlegt worden wie in „Ideologiekritik am Feminismus”. Das Buch wäre ein Renner, wenn ich von der eigenen Szene nicht auf ‚Ignorieren’ gesetzt worden wäre.

In die vollen geht es in „Abrechnung mit dem Feminismus”. Der Titel sagt alles; das Buch hält sein Versprechen.

Einen leichten und eingänglichen Einstieg in die Thematik bietet: „Untergang durch Feminismus”. Das Buch war ein Jahr lang durch einen Verlagsvertrag blockiert, der nicht eingehalten wurde.

Nochmals auf Reisen gehen? Aber gerne! Der Bogen spannt sich von den 1970er und 1980er Jahren bis heute. „Zeitzeuge: Reise nach Süden” ist mein auf neuesten Stand gebrachter literarischer Erstling. Damals nahm ich eine leere Kladde mit. Meine Koffer wurden mir geklaut, doch die Kladde brachte ich gefüllt zurück. So lernte ich schreiben.

Etwas „Anmache” gefällig? Aber gerne! Einschließlich vier Einschüben zum barocken Kontrapunkt. Huch, was hat das denn miteinander zu tun? Abwarten und lesen, das ergibt sich!

Die literarische Variante des Kontrapunkts erschließt sich in „Abgewimmelt”; wer hat noch nicht, wer will noch mal?

Wer es noch deftiger mag, greife gleich zu „Schwängerung und Samenspende: Das Mühen um Fortpflanzung”.

Bis jetzt hatte ich glatt „Die Unterdrückung der Männer” vergessen. Sowas aber auch! So leicht wird diese übersehen – nach Lesen dieses Buches allerdings nicht mehr.

Wer „Das Buch der Festivals” schon gelesen hat, kann sich hier informieren, „Warum Festivals auf Dauer anöden”.

Verheißungsvoller Auftakt” eröffnet den Dreiteiler „Fulminantes Finale”, das sich fortsetzt in „Des Werkes Mitte”, um mit einem „krönenden Abschluß” zu enden.

Schade, nun ist der Dreiteiler zuende. Aber nicht traurig sein, denn es gibt ja auch noch „Die Suche nach Geschichten”. Sucht mal schön! Laßt euch versuchen! Auch dieses Buch besucht euch, wenn ihr es bestellt.

Die Genderung der Welt” beschäftigt sich mit „Gender-Mainstreaming” in der einst so genannten „Entwicklungshilfe”. Wie bei anderen meiner Bücher ist es das Standardwerk zum Thema.

Auf dem Umschlag von „Fragmente der untergegangenen abendländischen Kultur” haben sich doch glatt ein paar Schwerter ins Titelbild verirrt. Wie konnte das nur passieren? Keine Ahnung; irgendwann flüsterte mir eine innere Stimme, doch ein wenig an Bildbearbeitungsprogrammen zu installieren und mit einem klassischen Gemälde rumzuspielen. Tss, tss, Schuster bleib bei deinem Leisten. Nun ist es zu spät und veröffentlicht.

Politisch inkorrekte Bücher gefällig? Dann seid ihr richtig hier: „Die Abschaffung abendländischer Erfindungsgabe und Völker” läßt sich an Brisanz kaum noch steigern.

Eine Sammlung von Kleinschriften, die am Hämeorkan intoleranter Obertoleranzen wachsen, bietet „Leben in der Hölle”.

Auszüge von „Das Tor zur Welt” sind gut erprobt bei Lesungen, kamen gut an bei Lauschern.

Mein erstes von einem richtigen Verlag auch veröffentlichtes Buch war übrigens „Kultur und Geschlecht”, jetzt in verbesserter und erweiterter Fassung erhältlich; zitierte fremdsprachige wissenschaftliche Artikel sind nunmehr übersetzt.

Ebenfalls verlegt gibt es in neuer, erweiterter Fassung „Beziehungsentzug”.

Wer Lust hat, mehr zu lesen, mag sich „Neubeginn unsrer Kultur” sichern.



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