Denker und Dichter

Schlagwort: Frauenstudien

Gender gibt es nicht – das genaue Gegenteil feministischer Behauptungen trifft zu

Gender gibt es nicht – das genaue Gegenteil feministischer Behauptungen trifft zu

Wir haben schon gesehen (meine Bücher „Kultur und Geschlecht” und „Ideologiekritik am Feminismus” geben Beweise aus Studien), daß Frauen stärker Männer aus Frauengruppen drängen als umgekehrt.

Evolutionär geht die geschlechtliche Arbeitsteilung ursprünglich von Frauen aus, die als Schwangere und Mütter zunächst den größten Vorteil davon hatten. Das Überleben wäre Schwangeren und Müttern kleiner Kinder in der Urzeit sonst schwergefallen. Es ist also wie üblich genaues Gegenteil der Wahrheit, geschlechtsspezifische Rollen als ‚patriarchalisches Konstrukt’ anzusehen. Daraus wurde allerdings eine menschliche Universalie, die allen hilft, beiden Geschlechtern, Kindern, Familien und Grundlage von Kultur wurde. Sie entwickelte sich zu einem Tausch und Bezug, der Ausgleich und Gleichgewicht schafft, Bezüge herstellt, und so Gefühle reifen läßt. Die Generation infantiler Feministen beiden Geschlechts, sogenannte ‚Schneeflocken’ oder SJW haben etwas damit zu tun, daß egoistische und selbstbezogene Sentimente echte Gefühle zwischen sich ergänzenden und füreinander tätigen Jungen und Mädchen verdrängt haben.

Eine neue Studie fand nun heraus, daß geschlechtsspezifische Kleidung ein Bedürfnis kleiner Kinder ist, die von selbst danach verlangen und darauf bestehen, was der alten feministischen Unterstellung widerspricht, dies sei von Eltern anerzogen. Geschlechtliche Differenz ist in gleichem Maße eine sinntragende menschliche Universalie, wie es die Unterscheidung von Lauten als Phoneme der Sprache ist. Ohne solche Unterscheidung ist keine Verständigung möglich, weder sprachlich noch sozial-kulturell. Wer die Kultur also gleichgeschlechtlich oder gendernd abschafft, betrügt sich selbst und Kinder um etwas wesentliches im Leben.

«Statt daß Eltern Kinder mit geschlechtsspezifischer Kleidung ausstatten, bestehen Kinder oft darauf, geschlechtstypische Kleidung zu tragen. Indem sie Erkenntnistheorien geschlechtlicher Entwicklung benutzten, untersuchten Halim et al. die Strenge bezüglich des Aussehens bei jungen kaukasischen Kindern (im Alter von 3-5 Jahren). Strenge bezüglich des Aussehens umfaßte, darauf zu bestehen, Kleidungsstücke zu tragen, die einen engen Bezug auf ein Geschlecht haben, oder Kleidung zu vermeiden, die mit dem entgegengesetzten Geschlecht verbunden sind. Wenige Jungen zeigten Strenge beim Aussehen, aber eine Mehrheit von Mädchen zeigte wenigstens einmal Strenge. Strenge wurde verknüpft mit Kindern, die es als bedeutsam anzeigten, ein Mädchen oder Junge zu sein (gemessen an der Benutzung von Gegenständen, die von erwachsenen Identitätsmerkmalen übernommen waren). Bei einer Wiederholung der Studie mit 4jährigen Kindern aus ethnisch diversen Umgebungen war die Strenge bezüglich des Aussehens sogar noch größer, wurde von einer Mehrheit sowohl von Mädchen als auch Jungen gezeigt.»1 (springer.com)

Daraus folgt, Feminismus kann eher Männern als Frauen die normale Geschlechterunterscheidung aberziehen, vermutlich weil diese evolutionär von Frauen ausgegangen ist. Alles verhält sich bislang mit schöner Regelmäßigkeit exakt umgekehrt wie von Feministinnen behauptet!

Biologisch gibt es genau zwei Geschlechter. Gender ist ein feministisches Konstrukt, eine vieler feministischer Wahnideen, die seit der hysterischen und militanten ersten Welle ins Kraut schießen. Indem feministische Wellen anerkannt wurden, wurde Hysterie und Irrationalität in der Gesellschaft verankert.

«Die ‚Gender’-Lehre ist eine hochgradig aggressive Ideologie, die scientologyartige Strukturen und Denkmuster aufweist und sich bereits erschreckend weit in ganz Deutschland verbreitet hat. Sie greift nach unseren Kindern, sie greift nach unseren Studenten und sie wird von Legislative und Judikative massiv vorangetrieben.»2 (mentors-info)

Derzeit beschränkt sich Kritik leider auf Gender. Wir dürfen nicht vergessen, daß alle feministischen Annahmen falsch sind, feministische Methodik antiwissenschaftlich ist, und dies nach ‚wissenschaftstheoretischen’ Grundlagentexten des Feminismus selbst. Der Beweis wurde in den 1990er Jahren erbracht, mit Verspätung als „Ideologiekritik am Feminismus” veröffentlicht, ist leider aber weiterhin so gut wie unbekannt. Nicht nur feministische Studien, Gender Studien und Frauenforschung sind von Grund auf falschen Prämissen und unwissenschaftlicher Methodik gegründet, sondern auch sämtliche davon abgeleiteten oder beeinflußten Fächer wie Queer Studies und sogar die offiziellen Männerstudien, die ebenfalls auf feministischem Fundament stehen, daher nicht aus dem Käfig dieser Ideologie herausführen. Dies ist in „Die Unterdrückung der Männer” bewiesen. Auch die erste Welle fußte bereits auf grundlegenden Irrtümern, siehe „Flaschenpost in die Zukunft”. Bereits seit dem Barock ab 1600 ist nachweisbar, wie misandrische Strömungen westliche Kultur zu prägen begannen und Vorläufer feministischer Verirrungen hervorbrachten, siehe Musikrezensionen im Buch „Anmache” .

Fußnoten

1 «Rather than parents investing their children with gender-specific clothing, sometimes children insist on wearing sex-typed clothing. Using cognitive theories of gender development, Halim et al. investigated appearance rigidity among young Caucasian children (ages 3-5 years). Appearance rigidity involves insisting on wearing dress items that are closely tied to one sex or avoiding dress items linked to the opposite sex. Few boys demonstrated appearance rigidity, but a majority of girls demonstrated appearance rigidity at least once. Rigidity was linked to children who indicated it important to them to be a girl or boy (measured using items adapted from adult identity measures). Repeating the study with 4 year old children from ethnically diverse backgrounds, incidenty of appearance rigidity were even higher as over half of both the girls and boys demonstrated it.» (https://link.springer.com/article/10.1186/s40691-017-0101-5?wt_mc=alerts.TOCjournals)

2 http://www.mentors-info.com/index.php/hintergruende/deutschland/64-gender-mainstreaming-irrsinn-oder-ideologisches-kalkuel

Wie EMMA Feminismuskritikern die Argumente stehlen will : Feministische Ideologie widerlegen und überwinden, nicht durch feministische Pseudokritik stabilisieren

Wie EMMA Feminismuskritikern die Argumente stehlen will

Feministische Ideologie widerlegen und überwinden, nicht durch feministische Pseudokritik stabilisieren

In allen feministischen Wellen haben sich Ideologinnen viral in der Gesellschaft eingenistet, den Zweck von Organisationen umgedreht, so daß diese künftig feministische Ideologie verbreiteten, statt ihren eigentlichen Auftrag zu erfüllen, der Arbeit nachzugehen, für die sie einmal gegründet wurden. Der Begriff ‚viral’ wird für ihr Vorgehen von Feministinnen selbst benutzt; ich zitierte bereits einen Artikel, in dem sie ihre Methodik ausdrücklich mit HIV und Ebola verglichen – offenbar fanden sie das ‚revolutionär’ und sonnten sich an der Vorstellung.

«Wir untersuchen insbesondere, wie Frauenstudien und die Verbreitung bestimmter Viren (z.B. Ebola, HIV) ähnliche Arten emotionaler Antworten hervorrufen. Indem wir die Trivialität (oder die Trivialsierung weiblicher Erfahrung), Spott, Panik, den Ärger betrachten, den Frauenstudien als Fach erzeugen und hervorrufen, untersuchen wir die Herausforderung, Frauenforschung als ein infektiöses und potentiell gefährliches Studienfach zu entwerfen. Dabei schließen wir, indem wir zwei neue Prioritäten von Frauenstudien entwerfenmännliche Studenten als Viren zu trainieren und „negative” Stereotypen feministischer Professorinnen anzunehmen — als wichtige künftige Richtungen des Fachgebiets.»1

Dies funktionierte bereits unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg so. Ich zitierte kürzlich einen Artikel, der beschrieb, wie nach dem Sterben von Millionen Männern auf den Schlachtfeldern, besonders in den Schützengräben, etwas zum Wohle heimkehrender Veteranen getan werden sollte. Damals hatten die Feministinnen erster Welle gerade ihren historischen Sieg errungen, sich im Staate etabliert, und stellten eine breite Mehrheit des Gremiums, das über Maßnahmen zugunsten der Überlebenden der Schlachtfelder entscheiden sollte. Die Frauen sprachen stattdessen über feministische Themen und Forderungen, wie der Artikel beschrieb – genau wie es heute geschieht. Am Ende erhielten Frauen, nicht die vom Krieg gezeichneten heimkehrenden Männer die für Soldaten vorgesehene Unterstützung.

«EU-Parlament: Gender Equality meint absichtliche Schädigung von Männern
5. Juni, 2017

Psychology Today ist ein Fachjournal, das in den USA erscheint und vom National Board of Certified Counsellors herausgegeben wird. Es hat eine Auflage von rund 300.000 Exemplaren und rund 4 Millionen Leser.

In seinem Beitrag „The Failure of Social Reform” aus dem Jahre 1963 beschreibt der britische Historiker Philip Abrams die Ursachen, die dazu geführt haben, daß der Versuch, nach dem ersten Weltkrieg ein Regime sozialer Wohlfahrt im Vereinigten Königreich einzuführen, das nicht zuletzt Wohnung und Arbeit für die aus dem Krieg zurückkehrenden Soldaten bereitstellen sollte, gescheitert ist. Eine wesentliche Ursache für das Scheitern, war die Beteiligung von Feministen am politischen Prozeß im Jahre 1917:

“… Von achtzehn Mitgliedern der für all diese Fragen zuständigen Beratungsabteilung waren vierzehn Frauen… Wenn wir uns die Vorschläge anschauen, die von dieser Abteilung nach einem Jahr gemacht wurden, ist genau das geschehen: Mit einer Ausnahme waren alle von dieser Gruppe eingereichten Berichte feministische Ansprüche: ‚Wohnbaupläne aus Hausfrauensicht’, ‚Berufsausbildung für Frauen’, ‚Arbeiterinnen im öffentlichen Dienst’ … Indem die Prioritäten des Wiederaufbaus nicht durch den Krieg gesetzt wurden, noch vom ‚allgemeinen Konsens der Gesellschaft, des Ministers und seiner nahen Kollegen, waren sie scharf begrenzt von den Interessen der Gruppe, auf die das Ministerium sich als Ratgeber verlassen hatte.”

Es scheint Feministen auszuzeichnen, daß sie die eingebildeten Interessen der eigenen Klientel über die Interessen der Gesellschaft stellen und ausschließlich daran interessiert sind, für sich (finanzielle) Vorteile herauszuschlagen, ungeachtet davon, wer die Kosten dieses Vorgehens trägt. Sie sind Nutznießer, die man mehr wissenschaftlich als „rent seeker”, Rentiers, die auf Kosten der Allgemeinheit leben, bezeichnen muß.

100 Jahre später.

Das Europäische Parlament hat gerade einen Bericht mit dem Titel „Promoting Gender Equality in Mental Health and Clinical Research” angenommen. Das Committee of Women’s Rights and Gender Equality zeichnet für diesen Report verantwortlich. Den Report kann man nicht anders als als Neuauflage der hemmungslosen und rücksichtslosen Selbstbedienung ansehen, die bereits Frauenlobbyisten im Jahre 1917 an den Tag gelegt haben.»2 (sciencefiles)

In den 1990er Jahren wies ich die Unwissenschaftlichkeit feministischer Ansätze und Methoden aus deren eigenen Schriften und Theoriewerken nach. Jede feministisch geprägte Wissenschaft, ganz gleich wie sie gerade genannt wird, geht nach Postulaten und mit Methoden vor, die krasses Gegenteil wissenschaftlicher Vorgehensweise sind. Unter anderem: Subjektivität statt Objektivität. Sozusagen weibliches Gefühl und Hineinfühlen statt selbstkritischer Logik und nachprüfbaren Ergebnissen. Parteinahme und Teilnahme am politischen Kampf statt Objektivität und Wertfreiheit. Das ging bis zu einem Punkt, untersuchte Personen zu agitieren, also ideologische Beeinflussung der Versuchspersonen, was die Ergebnisse der ‚Untersuchungen’ und Befragungen natürlich völlig willkürlich manipuliert.

Dies alles sind keine Vorwürfe von außen, kann von niemandem entkräftet werden, denn es sind Forderungen maßgeblicher und führender Feministinnen, anerkannte Begründerinnen feministischer Theorie, auf der solche Pseudowissenschaft aufbaut. Zitiert habe ich aus Werken, die von Feministinnen selbst als grundlegend und bahnbrechend angesehen werden.

Es wäre wichtig gewesen, solche Kritik bereits in den 1990ern veröffentlicht zu bekommen, damit sich solche Antiwissenschaft gar nicht erst festsetzen kann. Doch erst vor kurzem wurde es unter dem Titel „Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur” verlegt – dann aber nicht besprochen, unbeachtet, ungelesen. Die Verschweigemauer eisiger Ächtung funktioniert, zensiert wirksamer als klassische Verbote.

Damit sind sämtliche feministischen Fächer unwissenschaftlicher Müll: Frauenstudien, feministische Studien, Genderstudien, Queer Theorie, Geschlechterforschung, ja sogar die auf feministischen Prämissen begründete ‚Männerforschung’. Es gibt dabei keinen wesentlichen Unterschied des Grades an Unwissenschaftlichkeit zwischen Frauenstudien, anderen feministischen Fächern und Genderstudien, deren Absurdität zuletzt so offensichtlich wurde, daß sogar das jahrzehntelang die Frauenbewegung prägende Magazin EMMA jetzt über Genderstudien herzieht, um sich selbst aus dem sinkenden Schiff zu retten. Das darf nicht gelingen. Der Grad an Unwissenschaftlichkeit, Radikalität und Schädlichkeit ist bei ihnen genauso hoch wie in den Genderfächern.

«8. Juni 2017 von Vojin Saša Vukadinović

Gender-Studies-Kurse tragen nunmehr Titel wie „Muslim Queer Subjectivities and Islamic Ethics” oder „Einführung in die interdependente VerRücktheitsforschung/Mad Studies“. Viel diskutierte Postulate heißen „Critical Whiteness”, „Intersektionalität” oder „Femonationalismus”.

Der queerfeministische Nachwuchs pöbelt auf dem Campus, in den Straßen und im Internet gegen „weiße Cis-Männer”, gegen “TERFS” (trans exclusionary radical feminists, also radikale Feministin, die Transmenschen ausschließt) oder “SWERFS” (sex worker exclusionary radical feminist, also radikale Feministin, die Sexarbeiterinnen ausschließt), prangert unentwegt „Privilegien” anderer an, fordert geschlechtsneutrale Pronomen ein und sinniert mit weinerlicher Verve über „Verletzbarkeit”. Das persönliche Leiden an der Welt wird zum wissenschaftlichen Thema verklärt, Schuld für das eigene Befinden als Dritte personifiziert. …

Einen Einblick in das Ausmaß der gegenwärtigen Verblödung gewährten kürzlich der Philosoph Peter Boghossian und der Mathematiker James Lindsay. Sie verfaßten einen von vorne bis hinten fiktiven Artikel»3 (Emma)

Das Ausmaß der Verblödung war in allen feministischen Generationen und Wellen gleich groß. Sämtliche Behauptungen beruhten auf falschen Annahmen und ideologischer Zielsetzung. Wie radikal verirrt schon frühe führende Feministinnen waren, wurde in „Kultur und Geschlecht”, „Ideologiekritik am Feminismus” und „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zur ersten Welle” dargelegt. Wer in alten Zeitungen etwa der Weimarer Republik liest, findet immer wieder Belege:

«Auch die Denkschablone „besonders Frauen” kennt man schon in der Weimarer Republik. Über einen Teeempfang zu Ehren der Vizepräsidentin des „Ständigen Ausschusses für Minderheiten” beim „Weltverband der Völkerbund-Ligen” gibt die Vossische Zeitung am 21.6.1929 auf Seite 6 die Worte einer Rednerin so wieder: „Frauen und Mütter sind ganz besonders von allen Schwierigkeiten betroffen, die das Leben einer kleinen Minderheit in einem fremden Staatskörper mit sich bringt.” Warum? Weil sie ihre Kinder in einem fremden Geiste erziehen müssen. Während Arbeit und Arbeitssuche in einem fremden Land für Männer bekanntlich ein Klacks ist.

Es folgt wirres Gerede: „Es ist gerade den Frauen vorbehalten, die Minderheitenfrage als eine Frage der Frau, als eine Menschheitsfrage aufzufassen und zu vertreten.” Was denn nun?

Abschließend geht es darum, inwieweit sich Jugendliche für die Ziele der Frauenbewegung vereinnahmen lassen. …

Den darauf folgenden Kommentar von Frau Edelheim darf man sich auf der Zunge zergehen lassen: „Dieser Kernpunkt ihrer Rede zeigt, dass dieser Art Jugend bei allem guten Wollen das wahre Verständnis für die Frauenbewegung immer wieder abgeht. Das, was sie der Frauenbewegung unterschiebt, der Kampf gegen den Mann, ist niemals Endziel oder auch nur Absicht der Frauenbewegung gewesen. Es war nur ein notwendiges Übel, das man mit in den Kauf nehmen mußte, weil man mit dem Mann gemeinsam die Ziele zunächst nicht erreichen konnte.”»4 (alternativlos-aquarium)

Seit drei feministischen Wellen, wenn wir die laufende als dritte Welle zählen, und 150 Jahren, werden wir massiv von feministischer Ideologie indoktriniert. In jeder Generation lief dabei folgender Mechanismus ab: Zunächst empörte sich eine breite „schweigende Mehrheit” – die übrigens bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert so genannt wurde – über die aggressive Militanz von Feministinnen und ihre ‚verrückten’, das Zusammenleben der Geschlechter vergiftenden, Familie und Kultur zerstörenden Ideen, die als hysterischer Wahn durchaus zutreffend beschrieben wurden.

Doch aufgrund einiger Faktoren, die in meinen Büchern beschrieben werden: angeborene Bevorzugung von Frauen in der Wahrnehmung, misandrische und frauenverherrlichende Grundzüge abendländischer Philosophie seit Humanismus und Aufklärung, und weil Feministinnen beharrlich und strategisch langfristig ihre Ziele verfolgten, wogegen Widerstand immer nur punktuell und kurzfristig war, setzten sie sich durch. Feministinnen hatten strategische Ziele, ihre Kritiker, die während der ersten Welle zu 90 Prozent Frauen waren, so daß die Antifeministinnen die wahre Frauenbewegung ihrer Zeit darstellte, verteidigten immer nur, was sie gerade selbst gewohnt waren. So wurden sie von Jahr zu Jahr, von Generation zu Generation weiter über den Tisch gezogen, bis die einstige „schweigende Mehrheit” ausgestorben war, folglich nicht mehr existierte. Diese Spiel mit gezinkten Karten wiederholte sich mit jeder feministischen Welle.

Immer glaubten Menschen, was sie selbst gewohnt seien, wäre ‚normal’, die Feministinnen ihrer Zeit wurden richtig als militante Hysterikerinnen gesehen, jedoch unterstellt, diese „seien über ihr Ziel hinausgeschossen”; gleichzeitig wurde angenommen, Feministinnen früherer Zeiten hätten recht gehabt und wären normal gewesen.

Das ist ein schwerer Irrtum. Schon in der ersten Welle waren Hysterie, Militanz, persönliche Verirrung bis hin zum Wahnsinn gut dokumentiert und vielfach berüchtigt. Dies läßt sich für jede Welle wiederholen, auch mit feministischen Quellen.

Ähnliches gilt für Unwissenschaftlichkeit. Alle feministischen Wellen haben Grundtatsachen des Lebens, menschlicher Natur, der Kultur, und besonders der Evolutionsbiologie gründlich mißverstanden, genau das Gegenteil dessen ‚gefühlt’, behauptet und als inzwischen allgemein geteilte Sicht verbreitet, was sich als Tatsache beweisen läßt. Bei Tier und Mensch ist das weibliche Geschlecht strukturell dominant. Männliche Stärke ist Teil eines Spiels, das von sexueller Selektion durch Frauen hervorgebracht und gesteuert wird; die Stärke von Männern ist ein Schauspiel wie das Radschlagen bei Pfauen. Es ist logisch falsch, aus dem Radschlagen des männlichen Pfaus auf seine Dominanz zu schließen: umgekehrt, er muß sein buntes Gefieder entwickeln, weil die Pfauhenne ihn sonst ablehnt. Dieser Artikel kann das nicht weiter vertiefen – dies geschieht in meinen Büchern. Nur so viel: Sämtliche feministischen Grundannahmen aller Wellen waren und sind falsch.

Feminismus muß widerlegt und überwunden werden. Wir dürfen nicht auf die an der Misere Schuldigen hereinfallen, die jetzt ihre Pfründe sichern und ihre Ideologie für alle Zeiten festschreiben wollen, indem sie wie EMMA die Genderisten als Bauernopfer darbieten, und gar noch Beifall einheimsen. Sogar das Männerausrottungspamphlet S.C.U.M von Valerie Solana wurde in EMMA unkritisch gefeiert.

Nicht nur Genderideologen, sondern alle Feministen beiden Geschlechts kosten uns unsäglich viel Geld, was wir uns nicht mehr leisten können. In den USA droht eine neue wirtschaftliche Krise aufgrund fauler Studentenkredite. Denn die meisten zusätzlichen Studienplätze gab es in unproduktiven feministisch geprägten Fächern, die viel Geld kosten, wertlose Ideologie vermitteln, unbrauchbare Abschlüsse verleihen, wonach die davon für ihr Leben indoktrinierte Person sich schwertun wird, ihren Studienkredit abzubezahlen. Eine neue Schuldenblase droht zu platzen.

«Die Summe der Studentenkredite hat sich seit dem dritten Quartal 2008, als Lehman Brothers Pleite ging, bis heute mehr als verdoppelt. Sie ist von rund einer Billion Dollar bis zum ersten Quartal dieses Jahres auf 2,2 Billionen Dollar gestiegen. Die Geschwindigkeit des Anstiegs entspricht in frappierender Weise ziemlich exakt der Zunahme bei den Immobiliendarlehen vor der Finanzkrise.»5 (Welt.de)

Genderstudien verschlingen von der Minderheit der Nettosteuerzahler hart erarbeitetes Geld, lassen den Schuldenberg wachsen, bis es kracht. Außerdem werden die so ideologisch hirngewaschenen und aufgehetzten Abgänger feministischer Fächer ihr Leben lang schädliches tun, etwa die Grenzen offenhalten für schamlose Ausbeutung unseres Sozialsystems durch die ganze Welt. Auf diese Weise wird Deutschland zum Puff und zur Zahlstation der gesamten Erde.

Fußnoten

1 «We specifically investigate how both women’s studies and the spread of actual viruses (e.g., Ebola, HIV) produce similar kinds of emotional responses. By looking at triviality (or the trivialization of women’s experiences), mockery, panic, and anger that women’s studies as a field produces and elicits, we explore the stakes of framing women’s studies as an infectious, and potentially dangerous, field of study. In doing so, we conclude by framing two new priorities for women’s studies — training male students as viruses and embracing “negative” stereotypes of feminist professors — as important future directions for the field.» (http://hipatiapress.com/hpjournals/index.php/generos/article/viewFile/1983/1624#page=78)

2 “With the exception of Thomas none of these men was particularly concerned with questions of social welfare. By common consent this was a woman’s interest. Of eighteen members of the advisory section responsible for all problems of ‘social amelioration’, fourteen were women — a unique situation in contemporary government agencies. And when it came to choosing particular women the Minister seems to have accepted marriage to men already prominent in government or business as the most appropriate qualification. Not only, then, were these distinguished ladies likely to prove unrepresentative of women as a whole, but of course women as such were very much a distinct political ‘interest’ in 1918. It would not have been surprising if the struggle for feminine rights had distracted them from other issues of social policy. And when we look at the proposals actually produced by this section at the end of its first year’s work, just that seems to have happened. With one exception all the reports submitted by this group were statements of feminist claims; ‘housing plans from the housewife’s point of view’, ‘vocational training for women’, ‘women workers in the health services’, ‘women in the Civil Service’: this from a section nominally responsible for the whole unexplored field of social welfare. In so far as the priorities of reconstruction were not set by the war itself, or shaped by the ‘consensus’ view of society of the Minister and his closest colleagues, they were sharply limited by the social interests of the groups on whom the Ministry relied for advice.” (https://sciencefiles.org/2017/06/05/eu-parlament-gender-equality-meint-absichtliche-schaedigung-von-maennern/)

3 http://www.emma.de/artikel/gender-studies-sargnaegel-des-feminismus-334569

4 http://alternativlos-aquarium.blogspot.de/2017/08/der-hundertjahrige-geschlechterkrieg-2.html

5 https://www.welt.de/finanzen/article167352113/Neue-Finanzkrise-In-den-USA-platzen-reihenweise-Kredite.html

Feminismus als Virus

Feminismus als Virus

Schon En­de der 1970er war die At­mo­sphä­re an Uni­ver­si­tä­ten er­drückend. Wer sich nicht an der Agi­ta­ti­on er­götz­te, wur­de sei­nes Le­bens nicht froh. In Vor­le­sungs­pau­sen, gar der Ca­fe­te­ria, über­all war ag­gres­siv ide­o­lo­gi­sche Stim­mung zu spü­ren, die je­den ver­damm­te, der ihr in Wor­ten oder Le­ben wi­der­sprach. Ton­an­ge­bend wa­ren Ide­o­lo­gen, die we­nig spä­ter ‚Lehr’­in­hal­te und ‚For­schung’ prä­gen soll­ten. Kei­nen Wi­der­stand gab es ge­gen den Vi­rus der Ide­o­lo­gie, der sich ge­ra­de an­schick­te, sämt­li­che Uni­ver­si­tä­ten an­zu­stecken und von Hor­ten sach­li­cher For­schung in Brut­stät­ten von Ide­o­lo­gie zu ver­wan­deln.

«Gé­ne­ros, Mul­ti­dis­zi­pli­nä­res Jour­nal der Gen­der­stu­di­en, Hi­pa­tia Press
Frau­en­stu­di­en als Virus:
In­sti­tu­ti­o­nel­ler Fe­mi­nis­mus und die Pro­jek­ti­on von Ge­fahr
Breanne Fahs, Arizona State University
Mi­cha­el Kar­ger, Ari­zo­na State Uni­ver­si­ty …

Die­ser Ar­ti­kel the­o­re­ti­siert, daß künf­ti­ge pädagogische Priorität von Frauenstudien ist, Stu­den­ten nicht nur Wis­sen zu leh­ren, son­dern auch, als symbolische ‚Viren’ zu dienen, die infizieren, ver­wir­ren, und traditionelle und fest­ge­füg­te Fel­der stö­ren / zer­rei­ßen. In die­sem Auf­satz po­stu­lie­ren wir zu­nächst, wie die Metapher des Virus teil­wei­se ei­ne ideale feministi­sche Pä­dagogik ver­an­schau­licht, und wir un­ter­su­chen dann, wie so­wohl Frau­en­stu­di­en, als auch die Ver­brei­tung ech­ter Viren (z.B. Ebola, HIV) ähn­li­che emo­ti­o­na­le Ant­wor­ten in an­de­ren her­vor­ru­fen. Wenn wir Ge­halt­lo­sig­keit, Spott, Pa­nik, und Är­ger be­trach­ten, die Frau­en­stu­di­en als Fach­ge­biet her­vor­ru­fen, dann schlie­ßen wir, in­dem wir die die Ein­sät­ze der Frau­en­stu­di­en ent­wer­fen als infek­tiö­ses, auf­rüh­re­ri­sches, und mög­li­cher­wei­se ge­fähr­li­ches Stu­di­en­ge­biet. In­dem wir dies tun, ent­wer­fen wir zwei neue Pri­o­ri­tä­ten für Frau­en­stu­di­en — männ­li­che Stu­den­ten als Vi­ren zu trai­nie­ren, und ‚ne­ga­ti­ve’ Ste­re­o­ty­pen fe­mi­ni­sti­scher Pro­fes­so­ren an­zu­neh­men — als wich­ti­ge künf­ti­ge Rich­tun­gen für die po­ten­ti­ell be­frei­eri­schen As­pek­te des Fa­ches.»1 (auch wenn es un­glaub­lich wirkt: ein Werk aus dem Be­reich Gen­der­stu­di­en)

Wie in vo­ri­gen Bän­den von „Die bei­den Ge­schlech­ter”, von Mar­tin van Cre­veld in „Das be­vor­zug­te Ge­schlecht” und von Evo­lu­ti­ons­bi­o­lo­gen wie Ste­ve Mo­xon und an­de­ren be­wie­sen wur­de, wa­ren und sind Frau­en be­vor­zugt. Fe­mi­nis­mus be­ruht auf fal­schen An­nah­men, die ge­gen­tei­lig zu den Tat­sa­chen sind. Au­ßer­dem be­ste­hen er­heb­li­che Un­ter­schie­de zwi­schen den Ge­schlech­tern. Gen­der-Agen­da ist ei­ne Ide­o­lo­gie oh­ne wis­sen­schaft­li­che Grund­la­ge, die durch­ge­hend auf fal­schen An­nah­men be­ruht, und da­mit als auf Lü­gen ge­bau­tes Kar­ten­haus rest­los in sich zu­sam­men­bricht. Glei­ches gilt für Fe­mi­nis­mus al­ler Wel­len.

Dies war ein Auszug aus dem Buch „Die Unterdrückung der Männer”, dessen erste Auflage nicht mehr erhältlich ist, in dessen zweite erweiterte Auflage heute einige neue Nachweise wie obiges Zitat ergänzt wurden. Solange kein neuer Verlag gefunden wurde, kann vorab ein eBook der zweiten, erweiterten Auflage erworben werden.

Fußnoten

1 «Géneros, Multidisciplinary Journal of Gender Studies, Hipatia Press
Women’s Studies as Virus:
Institutional Feminism and the Projection of Danger
Breanne Fahs, Arizona State University
Michael Karger, Arizona State University …
This paper theorizes that one future pedagogical priority of women’s studies is to train students not only to master a body of knowledge but also to serve as symbolic “viruses” that infect, unsettle, and disrupt traditional and entrenched fields. In this essay, we first posit how the metaphor of the virus in part exemplifies an ideal feminist pedagogy, and we then investigate how both women’s studies and the spread of actual viruses (e.g., Ebola, HIV) produce similar kinds of emotional responses in others. By looking at triviality, mockery, panic, and anger that womens studies as a field elicits, we conclude by outlining the stakes of framing women’s studies as an infectious, insurrectional, and potentially dangerous, field of study. In doing so, we frame two new priorities for women’s studies—training male students as viruses and embracing “negative” stereotypes of feminist professors — as important future directions for the potentially liberatory aspects of the field.» (http://hipatiapress.com/hpjournals/index.php/generos/article/viewFile/1983/1624#page=78)

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