Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Impfstudien – ein Erfahrungsbericht oder Nichterfahrungsbericht

Impfstudien – ein Erfahrungsbericht oder Nichterfahrungsbericht

Ein wenig fühle ich mich an meine Flirtbeschreibungen alter Zeiten erinnert, als Erfahrungsberichte ebenfalls zum Nichterfahrungsbericht gerieten. Im Frühjahr 2020 hatte ich die Idee, mir den vorhersehbaren Weg in Unfreiheit und Kontaktbeschränkung durch Teilnahme an einer Impfstudie zu ersparen. Im Januar hatte ich noch am Buch „Flirtlehre” über Erfahrungen und Enthüllungen zu Pick-Up geschrieben, was von der Epidemie1 unterbrochen worden war. Seitdem ist jeder Moment verlorene Lebenszeit.

Bei den Phase-1-Studien im Frühjahr wurde ich wegen Altersbeschränkung abgelehnt. Da ich ungewiß vertröstet wurde, nahm ich stattdessen im Juni an einer Studie teil, die eine Senkung der Wahrscheinlichkeit schwerer Atemwegserkrankungen und der Sterblichkeit durch eine andere Impfung erforschte. Statistische Vergleiche hatten nahegelegt, daß andere Impfungen wie gegen Tuberkulose die unspezifischen Abwehrkräfte erhöhen, auch gegen ganz andersartige Atemwegserkrankungen. So wird Tuberkulose durch Bazillen oder Bakterien hervorgerufen. Statistisch gesehen war die Sterblichkeit an COVID in Ländern mit BCG-Pflichtimpfung halbiert. Die Studie war im letzten Stadium, der Phase 3 angekommen, und daher randomisiert. Mit 50%iger Wahrscheinlichkeit erhielt ich Placebo, ansonsten eine verbesserte Tuberkuloseimpfung VPM mit weniger Nebenwirkung als die klassische BCG-Impfung.

Damit war jedoch die Freiheit nicht erreicht. Obwohl es keinerlei Nebenwirkung gab (falls ich denn der Impfgruppe angehörte), bereute ich die Teilnahme bald, denn im Sommer begannen Phase 2 – Studien von Biontech.

Solch spezifischen Impfschutz zu haben und nachzuweisen war Bedingung dafür, die Freiheit wiederzugewinnen und mit Impfnachweis ins richtige Leben zurückzukehren; vor Beschränkungen hätte ich durch Auslandsurlaub in fernen Ländern ausweichen können, wo man mich mit Impfnachweis nicht nur hereinlassen würde, sondern ich auch zuversichtlich sein konnte, keine leichtfertige Gefährdung einzugehen und gesund zu bleiben. Unterwegs hätte ich endlich wieder neuartige Bücher schreiben können. Reisen haben mir oft Stoff geliefert für gute Texte, schöne Bilder, außerdem Gelegenheit der inneren Weiterentwicklung zu neuen Stilen und Inhalten. Gleiches erreiche ich zwar im eigenen Lande, indem ich in neuen Kreisen verkehre oder dazulerne, war aber leider wegen Kontakteinschränkungen gerade nicht möglich. Alle Festivals waren abgesagt, so daß ich meine Bücher nicht vorstellen, aus ihnen vorlesen, und neue Leser finden konnte. Das allein reicht, um 2020 zum verlorenen Jahr zu erklären, von persönlichem Dahinvegetieren mal ganz abgesehen. Deshalb die Idee, Forschern die Möglichkeit zu geben, Ergebnisse zu gewinnen, selbst aber von der Gegengabe zurückgewonnener Freiheit zu profitieren. Bezahlung der Studien war dabei gleichgültig. Ich bin in der glücklichen Lage, nicht käuflich zu sein, den größten Teil meines Lebens nicht materiell erpreßbar verbracht zu haben. Viele müssen mit den verrückt werdenden Wölfen einer sich wie Gesinnungsdiktatur benehmenden Elite heulen, weil sie sonst ihre berufliche Existenz gefährden, sich oder ihre Familie nicht ernähren oder gar nicht erst eine Familie gründen können. Anfang des 20. Jahrhunderts waren es ‚Krautjunker’, die gefürchtet waren, weil sie sich mehr Rückgrat leisten konnten als andere. Man schaue sich mal an, wer mit Graf von Stauffenberg rebellierte.

Das die Studien zu Impfstoffen von Biontech betreuende Studienzentrum – ein anderes als meines –, lehnte mich jedoch diesmal wegen meiner Teilnahme an der anderen Studie ab, die ich leichtfertig erwähnt hatte, obwohl ich ansonsten die Ein- und Ausschlußkriterien erfüllte. Hätte ich nur nichts gesagt! Mit Ehrlichkeit schadet man sich selbst.

Laut den schriftlichen Kriterien reichte ein relativ kurzer Abstand zu anderen Impfungen und Medikamenten. Ich hätte mich gegen Tuberkulose mit dem zugelassenen Vorgänger BCG impfen lassen können, ohne daß es gestört hätte. Weil dieses jedoch eine Studie war, wurde es von einem etwas spitzfindigen Mitarbeiter in Mannheim als „immunmodulatorische Maßnahme” gewertet. Ich suchte im Internet die genaue medizinische Definition dieses Begriffs. Dieser bezeichnete Medikamente, die das Immunsystem entweder anregen oder dämpfen, wie etwa bei Organtransplantationen. Doch mit Argumenten war nicht anzukommen. Andere sagten mir, den Begriff könne leider jeder anders definieren. Dieser Kunde (Biontech) definiere ihn halt so. Die allgemeine Definition aus einem Lehrbuch der Medizin kann offenbar von jedem durch eine Privatdefinition ersetzt werden. Jede Impfung könne auch als „immunmodulatorisch” aufgefaßt werden. Nur würde dann jede Impfung „immunmodulatorisch” sein, auch jeder Erkältungsvirus oder Bakterien, die wir täglich aus der Umgebung aufnehmen, ohne zu erkranken, weil unser Immunsystem täglich arbeitet. Die Welt ist voller Bakterien und Viren. Sogar unsre Haut ist seit kurz nach der Geburt von einer Schicht Bakterien bedeckt, die freilich meist gutartig und schützend sind. Nach dieser Definition wäre, wenn man das konsequent durchdenkt, jeder Moment des Lebens „immunmodulatorisch”. Aber nun gut. Schließlich verengte sich die Antwort darauf, daß in der Studie zu VPM stand, es werde untersucht, ob es eine unspezifische Verbesserung der Abwehrkräfte gebe, die auch gegen Corona helfe. Deshalb sei es einer Coronastudie gleich und führe zum Ausschluß.

Das hört sich zwar logisch an, ist aber ebenfalls absurd. Zunächst stand in den Unterlagen ein Ausschlußkriterium von 3, nicht aber 6 Monaten. Sodann konnte ich mit Zitaten aus Studien mit deren URL nachweisen, daß es eine wissenschaftliche Vermutung und Studie gab, derzufolge die MMR-Impfung (Mumps, Masern, Röteln) eine ebensolche Wirkung habe wie VPM/BCG: eine gleich deutliche Erhöhung unspezifischer Abwehrkräfte und damit gleiche Verringerung der Letalität von COVID. Logischerweise müßten dann auch Empfänger der MMR-Impfung ausgeschlossen werden, von der bekannt ist, daß 70% aller Bürger eine Zweitimpfung erhielt, woraus zu schließen ist, daß mehr als 70% eine Erstimpfung hatten. Logischerweise kann niemand eine Zweitimpfung erhalten, der nicht schon eine Erstimpfung hatte. Erfahrungsgemäß wird nicht jeder nach der Erst- auch die Zweitimpfung mitmachen, wenn diese in großem Abstand erfolgt und nicht verpflichtend ist.

Das war noch nicht alles. Ich fand auch eine Studie, die in den USA abläuft, daß orale Polioimpfung ebenfalls die Wahrscheinlichkeit eines schweren oder tödlichen COVID-Verlaufs statistisch halbieren solle. Deshalb wurde dort an Probanden untersucht, ob dies nach oraler Polioimpfung tatsächlich nachweisbar sei. Folglich hätte logischerweise von der Biontech-Studie jeder Proband ausgeschlossen werden müssen, der entweder eine MMR- oder orale Polioimpfung erhalten hatte. Denn in der Studienbeschreibung für orale Polio war der Name COVID ausdrücklich erwähnt. Das tat jedoch niemand, obwohl es wohl drei Viertel der Bevölkerung und damit auch der Studienteilnehmer ausgeschlossen hätte. Nur ich hatte das Pech, daß meine VPM-Impfung – falls ich nicht obendrein noch in der Placebogruppe war, in welchem Falle es überhaupt keine Überschneidung geben konnte – einem scharfen Prinzipienreiter aufgefallen und ich ausgeschlossen worden war. Obwohl ich die URL beider Studien mit Zitat hinschickte, wurde das genauso wenig akzeptiert wie alles andere. Man muß Entscheidungen hinnehmen, ob sie sinnvoll sind oder nicht.

Als nächster Einwand kam dann noch, man wisse nicht, ob bei VPM „lipide Nanopartikel” enthalten seien. Das war absurd, denn Biontechs Impfstoff BNT162b2, um den es ging, enthält bekanntlich lipide Nanopartikel. Diese dienen dazu, die bRNS (englisch mRNA) in Körperzellen hineinzubringen. Das ist jedoch bei einer Tuberkuloseimpfung mit einem abgeschwächten, harmlosen Bakterium sowohl unnötig wie unsinnig. Ein Bakterium ist riesig, würde in Nanopartikel nicht einmal hineinpassen, wird auch nicht, wie ein Virus oder dessen Bestandteile, in Körperzellen hineingebracht. Die Idee ist offenkundig absurd.

Meine Bestätigung, daß die Tuberkuloseimpfung keine Nanopartikel enthalte, wurde erstens nicht als hinreichend gesichert abgetan, „wir wissen es nicht”, zweitens schrieben sie, sie seien genervt und ich solle sie in Ruhe lassen, sie hätten genug zu tun und sie würden sich melden, sobald nach Ablauf von 3 Monaten Abstand eine passende Studie vorhanden sei.

Dies hatte mehrere Nachteile. Erstens. Phase 1 und 2 (bei anderen nur 2a) waren nicht randomisiert oder verblindet. Das bedeutet, jeder wird geimpft, weiß dies sicher, kann es über Impfausweis oder Dokument nachweisen. Der Weg in die Freiheit und Reisen in alle Welt wäre geöffnet gewesen. Phase 3 (bei manchen auch 2b) hat jedoch eine Kontrollgruppe, die Placebo erhält. Der Weg in die Freiheit bleibt also mindestens so lange verschlossen wie für andere, die an keiner Studie teilnehmen. Ich relativiere meine Aussage: 2b ist laut heutiger Auskunft randomisiert, bei 2a / 2 nehme ich nach meinem Kenntnisstand an, daß es nicht randomisiert sei; bei Phase 1 weiß ich sicher, daß es bei den mir bekannten Studien keine Placebogruppe gibt. In der Impfdokumentation, die zugestellt wurde, steht Randomisierung für die Phase 3 ausdrücklich drin; für Phase 2 fehlte dieser Hinweis, so daß Lektüre allein keinen gesicherten Kenntnisstand ergibt, was verbesserungsfähig wäre. Für die Phase 1 ergibt sich aus Beschreibungen einer internationalen Seite, wo weltweit Studien aufgeführt sind, für die Probanden gesucht werden, eindeutig, daß es keine Placebogruppe gibt.

Zweiter Nachteil ist, daß ein Versprechen, sich zu melden, auch eine nette Form der Abwimmlung sein kann, wie bei Verlagen oder Mädchen; dann wartet man vergeblich und hört nie wieder von ihnen. Nun fragte ich bei meinem Studienzentrum nach. Dieses betreute damals eine Studie der Phase 1 vom Konkurrenten Curevac. Da sie mich kannten und als zuverlässig schätzten, wäre ich auch in diese Studie aufgenommen worden, wenn ich das Kriterium beim Alter erfüllt hätte. Ich vertröstete mich damit, daß Curevac bald mit der Phase 2a begänne, bei dem diese Beschränkung vermutlich aufgehoben wäre. Es wurde auch bereits debattiert, daß es bald damit losginge, doch wußte niemand konkretes. Schließlich hieß es „Wir wissen noch nicht einmal, ob wir den Zuschlag erhalten.” Das war eine ehrliche und hellsichtige Antwort. Denn wenig später entnahm ich der Presse, daß Curevac die Phase 2a nach Südamerika vergeben hatte, darunter Peru. Diese Vergabe ins Ausland brachte mich um die Chance, im Spätsommer 2020 die ersehnte Freiheit nach Impfung zu erlangen.

Inzwischen war Biontech bei der Phase 3 angelangt. Zunächst hielt ich mich an das Verbot, dort anzurufen, und wartete geduldig auf Nachricht. Das war ein Fehler. Denn wie bei Frauen oder Verlagen verstärkt das die Möglichkeit, selektiert oder abgewimmelt zu werden. Schließlich, als internationale Seiten den Beginn der Phase 3 bezeugten, rief ich in Mannheim an. Dort war es bereits zu spät. Sie hatten ihr Kontingent schon mit Probanden gefüllt. Außer Phase 3 für BNT162b2 fragte ich nach der aus einer internationalen Probandenseite bekannten neuen Studie der Phase 1 für den nächsten Impfstoffkandidaten BNT162b3, der jetzt als Nachfolger entwickelt wird. Denn die Phase 1 ist nicht verblindet, hätte also die erwünschte Freiheit bedeutet. Doch auch diese Phase 1 – Studie war schon mit Teilnehmern gefüllt. Das kommt davon, wenn man Leuten glaubt, die sagen „Ich rufe Sie an, sobald wir suchen”. Genauso schlecht kann man Mädchen Telefonnummern geben und glauben, die würden sich melden, weshalb PuA lehren, sich lieber die Rufnummer geben zu lassen und dann eine Textnachricht zu schicken.

Die Mannheimer Mitarbeiterin verwies aber darauf, daß noch andere Niederlassungen des Studienzentrums tätig seien, etwa in Berlin. Nun rief ich in der Berliner Filiale an. Dort gab man mir einen Untersuchungstermin. Leider war die Teilnehmerzahl für BNT162b3 bereits erreicht; auch in Berlin war ich zu spät dran. Nach deren Erfahrung aus vier vorherigen Impfstoffkandidaten traute ich Biontech zu, kein tödliches Gebräu zu haben und hielt das Risiko auch in der Phase 1 für begrenzt, geringer als das von COVID, wenn ich leichtfertig ungeimpft auf Reisen ginge – sofern ich überhaupt in die gewünschten Ländern hineingelassen würde. Die Chance auf sofortige Freiheit war also vertan. Jedoch erhielt ich einen Impftermin für die Berliner Studie der Phase 3 zum Vorgänger BNT162b2, der inzwischen zugelassen worden ist. Oben hatte ich meinen zweiten Termin dort schon belegt. Jedoch erhielt ich kurz vor meiner Fahrt zum Impftermin einen Anruf, aufgrund eines Hinweises aus Mannheim dürfe ich nicht teilnehmen, obwohl die in den Verträgen genannte Bedingung von 3 Monaten Abstand zu vorherigen Impfungen oder Studien eingehalten war. Gegen den scharfen Hund war nicht anzukommen. Wenn sie nicht wollen, dann wollen sie nicht, auch wenn die Kriterien, die in den zugestellten Dokumenten stehen, erfüllt sind.

Wenig später erhielt ich aus Berlin eine erneute Teilnahme zu Einladung und einen zweiten Impftermin. Hier bei den Bilden hatte ich oben den Novembertermin dokumentiert, hier den vorherigen im Oktober. Es sollte aber klar sein, daß sowohl im Oktober wie im November seit Juni mehr als 3 Monate vergangen waren, die Bedingungen also erfüllt.

Wieder erhielt ich kurz vor dem Termin den betroffenen Anruf einer etwas aufgelöst wirkenden Dame, es tue ihr schrecklich leid, aber aus Mannheim sei eine Sperrung zurückgekommen, man habe mich auf 6 Monate für Teilnahme an beliebigen Studien gesperrt. Es sei ihr unerklärlich, wieso ich zweimal hintereinander eine Einladung erhalten und hinterher kurzfristig wieder ausgeladen worden sei. Mich erinnerte das an willkürliche Sperrungen bei Twitter und Facebook. Als Strafe für Interesse und Widerspruch mit medizinischen Fakten, die den Medizinern selbst unbekannt waren wie die Studien zur oralen Polioimpfung und COVID in den USA haben sie mich gleich für 6 Monate willkürlich gesperrt und damit von einer Impfung ausgeschlossen.

Nun ging der Zirkus weiter: Ich wartete auf Phase 3 der Curevac-Studie. Ein Professor hatte mir im Vertrauen gesagt, es möge zwar sein, daß einige Kandidaten bei der Zulassung schneller seien, aber für eine wirklich gute Impfung brauche es länger, und um eine solche würden sie sich bemühen. Leider wurde sein Impfzentrum auch bei der Studie 3 nicht wieder bedacht.

Inzwischen gab es neue Impfstoffkandidaten aus Deutschland. Einer schied bei der Prüfung für mich aus, obwohl ich alle Bedingungen der Phase 1 erfüllt hätte.

«insbesondere wurden diejenigen Peptide ausgewählt, die der Reihe nach eingebettete HLA-Klasse-I-Sequenzen enthalten CD4 + T-Zellantworten und CD8 + T-Zellantworten gleichzeitig zu induzieren. speziell für Peptide, die von Virusoberflächenproteinen abgeleitet sind, wurden nur Sequenzen ausgewählt Dies sollte keine Antikörper-Epitope darstellen.»2 (Good Clinical Practice Network)

Wenn ich es richtig verstanden habe, soll der Impfstoff dieser Studie ausdrücklich nicht eine Immunantwort hervorrufen, die das Virus selbst desaktivieren läßt. „Dies sollte keine Antikörper-Epitope darstellen” – Antikörper gegen das Virus selbst, auf die es meiner Überzeugung nach vordringlich ankommt, werden eben nicht gebildet. Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, lautete das Räsonnieren der Verfasser in einem früher gelesenen Artikel, der mir nicht mehr vorliegt, wie folgt: Bei herkömmlicher Antikörperbildung gegen das Virus würden diese sich zwar ankoppeln, es aber nicht zerstören. Dann sei es möglicherweise schwerer erkennbar und könne größere Probleme bereiten. Wie dem auch sei, wird offenbar die Bildung von T-Zellen angeregt, die befallene Körperzellen zerstören helfen, in denen das Virus vermehrt wird. Dabei muß ich unwillkürlich an einen Versuch denken, bei denen Mäuse mit einem Impfstoffkandidaten gegen ein anderes Coronavirus als das heutige geimpft wurden. Diese entwickelten Abwehrstoffe, die dann bei Kontakt mit einem Coronavirus die eigene Lunge zerstörten. Ob es wohl eine so gute Idee ist, nicht das Virus selbst anzugreifen, sondern nur Körperzellen, die davon befallen sind? Nun sind das Fachleute und ich nicht, aber diesen Impfstoff werde ich mir bestimmt nicht geben lassen. Für mich klingt das wie ein Freifahrschein zu unfreiwilligem Selbstmord.

Lesen wir, was es mit diesen „CD4+ und CD8 + Zellantworten” auf sich hat.

«T-Zellantworten gegen SARS-CoV-2 und die Rolle präexistierender Gedächtniszellen

T-Zellen leisten einen zentralen Beitrag bei der Bekämpfung viraler Infektionen – durch die Eliminierung infizierter Wirtszellen und T-Zellhilfe zur Aktivierung der Antikörperbildung sowie Regulation der Entzündungsreaktion.»3 (Trillium Immunologie)

Nichts gegen Gedächtniszellen an sich, die offenbar eine wichtige Rolle spielen bei langfristiger Immunität gegen Krankheiten. Das Problem ist jedoch, daß laut Studienbeschreibung eben nicht T-Zellen ausgebildet werden sollen, die Antikörperbildung aktivieren, mit denen das Virus selbst bekämpft wird, sondern im Gegenteil ausdrücklich solche T-Zellen, die Wirtszellen zerstören. Auf deutsch heißt das: Die Impfung regt T-Zellantworten an, die dafür sorgen, daß der Körper Stoffe bildet, die infizierte Körperzellen zerstören. Versteht ihr jetzt, wieso ich an den Tierversuch denke, in dem alle Mäuse starben, nachdem sie erfolgreich gegen eine frühere Coronavariante geimpft worden waren, als sie mit dem Virus in Kontakt kamen?

Bitte sehr, ich bin kein Verschwörungstheoretiker mit Aluhut, sondern einfach ein knallharter Denker, gut ausgebildet in reiner Mathematik, Physik und Informatik. Das reicht, um alle Sachverhalte, auch bei gänzlich anderen Themengebieten, logisch klar durchdenken zu können. Die pauschalen Vorwürfe echter Verschwörungstheoretiker gegen jede Coronaimpfung habe ich nicht mitgemacht. Der Tierversuch mit den Mäusen war im Internet mehrfach von Impfskeptikern als Argument vorgebracht worden. Es sollte klar sein, daß der Verfasser, der sich etwas zu hartnäckig als Proband für Impfstudien bewarb, kein Impfgegner ist. Ich folge einfach meinem Verstand. Deshalb lebe ich noch.

Also, was ist zu erwarten, wenn wir ausschließlich T-Zellantworten bilden, die infizierte Körperzellen zerzstören oder eine Entzündungsreaktion hervorrufen, nicht aber das Virus selbst bekämpfen? Liebe Fachleute, wie betriebsblind seid Ihr eigentlich? Es sollte leicht vorstellbar sein, daß die Gefahr besteht, daß genau das passiert, was den armen Mäusen geschah: COVID greift meist die Lunge an, infiziert dort Zellen. Der geimpfte Körper stellt daraufhin massig Stoffe her, die befallene Körperzellen abtöten. Es sterben also Lungenzellen, weil das Coronavirus meist in der Lunge sitzt. Eine Entzündung beginnt. Doch leider schwirrt das Virus, wenn Sie Pech haben, ganz fröhlich ungehindert durch die Blutbahn, weil Sie dafür gesorgt haben, liebe Fachkräfte, daß eben keine Abwehrkräfte gegen das Virus selbst angeregt werden. Wenn Ihr Glück habt, hat der Proband ein bärenstarkes Immunsystem, das von Natur aus genug Abwehrkräfte bildet, um das Virus aus der Blutbahn zu kriegen. Wenn Sie und der Proband nicht das Glück haben, daß die Natur es schafft, den Unverstand der ForscherInnen zu korrigieren, können Sie Särge bestellen, weil die im Blutkreislauf ungehindert zirkulierenden Viren immer wieder neue Körperzellen befallen und sich dort vermehren, bevor auch diese Zellen abgetötet werden von der Impfreaktion, bis die gesamte Lunge kaputt ist und der Patient erstickt. Nehmt mir die böse Phantasie nicht übel, aber solche Gedankenspiele sollten Forscher schon betreiben, um sich sinnvolles Vorgehen zu überlegen. Keine 10 Pferde bringen mich dazu, so etwas an mir auszuprobieren. Da sind mir die russischen Forscher lieber, die sich immerhin überlegten, daß zwei Impfungen nacheinander mit dem gleichen Vektorvirus keine so gute Idee sein könnte. Offenbar ist in Rußland nicht nur die Dichte guter Schachspieler hoch. Wir haben heute mehr Genderisten, Klimaaktivisten und Schmalspurfachleute.

In der Natur gibt es nicht ohne Grund mehrere Methoden, Krankheitserreger direkt anzugreifen, von Freßzellen bis spezifischen Antikörpern, die zweischneidige und nicht ganz ungefährliche Zerstörung der eigenen befallenen Körperzellen nur als Zusatz für den Notfall, daß bereits Zellen befallen sind. In der Krebstherapie mag das angehen, die Idee aus dieser stammen, doch hier ist es bedenklich.

Plausibler klang eine andere Entwicklung auf Basis einer Weiterentwicklung der bewährten Pockenimpfung. Ein modifiziertes MVA-Virus wurde als Träger benutzt. Damit handelt es sich um eine klassische Vektorimpfung, die keine bRNS (englisch: mRNA) verwendet, von Grundprinzip her bewährt ist. Noch einen weiteren Vorteil bietet es: Studien zufolge sollen zwei aufeinanderfolgende MVA-Impfungen die gleiche Immunreaktion auslösen wie eine gewöhnliche Pockenimpfung. Zur Pockenimpfung hatte ich aber eine interessante Studie aus dem Jahre 2010 gefunden: Dieser zufolge benutzte das Pockenvirus das gleiche Eiweiß (Protein) zum Eindringen in Körperzellen wie HIV-1. Die Studie behauptet, HIV-1 sei schon 1915 in Afrika von Affen auf den Menschen übergesprungen, habe sich jedoch über Jahrzehnte nur sehr wenig verbreitet, was sie auf systematische Pockenimpfungen zurückführten, die damals mit Impfkampagnen weltweit ausgerottet wurden. Denn nach einer Pockenimpfung bilde der menschliche Körper Abwehrstoffe, die sich genau gegen jenes Eiweiß richten, mit dem sowohl Pocken als auch HIV-1 in menschliche Körperzellen eindringen. Wenngleich HIV-1 besonders tückisch ist, weil es ausgerechnet Zellen des Abwehrsystems kapert, und daher eine Krankheit nicht verhindert wird, scheinen die im Blut befindlichen Abwehrstoffe das Einnisten weniger eingedrungener HIV-1 Viren direkt nach einer Infektion so häufig verhindert zu haben, daß sich HIV-1 nicht als Epidemie ausbreiten konnte. Das änderte sich, als in den 1970er Jahren die Pockenimpfung wegen Ausrottung der Pocken außer Gebrauch geriet (in den USA: 1972); kurz darauf begann HIV-1 sich pandemisch zu verbreiten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Eine Auffrischung der Pockenimpfung hielt ich ebenso eine gute Idee, wie auf noch wenig erprobte RNS-Impfung zu verzichten. Jedoch kam ich wie schon bei Biontech und Curevac nicht in die Studie der Phase 1. Für die Phase 2 wurde ich wieder einmal auf eine Warteliste gesetzt. Es wiederholte sich das Warten. Dann las ich Januar 2021 in der Presse, daß in der Phase 1 zwar die Verträglichkeit gezeigt, aber keine ausreichende Immunantwort gegen Coronaviren nachgewiesen worden war. Schade.

Die Professorin, die jene Studie betreibt, hatte ich auch mit Vorschlägen genervt. Es nervt natürlich, wenn ein Proband oder Patient Fachpersonen mit fachdienlichen Hinweisen behelligt.

Bereits vor dem Scheitern der Phase 1 hatte ich ihr geschrieben, daß AstraZeneca eine deutlich bessere Wirksamkeit dann nachgewiesen hatte, als bei der ersten Impfung nur die halbe Dosis verabreicht worden war. Die plausibelste Erklärung ist, daß es sich um eine Vektorimpfung handelt. Bei der ersten Impfung bildet der Körper Abwehrkräfte nicht nur gegen das Zielvirus, dessen Merkmale sozusagen Huckepack in den Körper gebracht wurden, sondern auch – oder sogar vor allem – gegen das Trägervirus. Deshalb wird bei der zweiten Impfung das Trägervirus kaputtgemacht, bevor genug von der Huckepack enthaltenen RNS des eigentlichen Zieles wirken kann.

Die Wissenschaftler von AstraZeneca haben das nur zufällig aufgrund eines Fehlers herausgefunden, weil irrtümlich zu wenig verimpft worden war. Mir scheint, der Westen ist wohlstandsverwahrlost und hat deshalb zu wenig fähige Leute. Russische Wissenschaftler waren nämlich schlauer. Sie fanden nicht durch einen zufälligen Fehler, sondern Überlegung diesen Mechanismus heraus und nutzten für ihren – im Westen so pauschal wie Präsident Trump verspotteten – Impfstoff Sputnik V zwei verschiedene Adenoviren für die erste und zweite Impfung. Das war klug, allerdings nicht klug genug. Denn Adenoviren dürften sich ähneln, so wie Coronaviren sich ähneln. Daher entsteht eine gewisse Überkreuzimmunität, was die schöne Idee der russischen Wissenschaftler teilweise zunichte macht. Noch schlauer wäre gewesen, für beide Impfungen von Anfang an einen gänzlich verschiedenen Trägertyp zu nutzen. Übrigens sind die russischen Wissenschaftler inzwischen selbst auf diese Idee gekommen. Ich las nämlich, daß sie sich bei westlichen Herstellern nach deren Vektorimpfungen erkundigt haben, die sie mit ihrem Sputnik V kombinieren wollten.

Zum Beispiel wäre eine Kombination der modifizierten Pockenimpfung, dem Corona-Impfstoffkandidaten auf MVA-Basis mit Sputnik V eine gute Idee. Pockenviren und Adenoviren sollten so verschieden sein, daß der Erfolg schwerlich von Überkreuzimmunität ausbremst werden kann.

Daher hatte ich der Professorin noch im letzten Jahr geschrieben, daß ich zu einem solchen Test der Phase 1 oder 2 bereit sei, bei dem entweder bei der ersten Impfung eine geringere Dosis verwendet wird, wie es bei AstraZeneca erfolgreich war, oder mit einer anderen Impfung wie AstraZeneca oder Sputnik V kombiniert wird, um das Problem der Immunität gegen den Trägervirus bei der zweiten Impfung zu umgehen. Doch erhielt ich keine Antwort.

Auch ein chinesischer Hersteller tummelt sich inzwischen auf dem Markt der Corona-Studien in Deutschland. Obwohl ich dessen offizielle Kontaktadresse für Probanden angeschrieben habe, erhielt ich keine Antwort, werde also auch an der chinesischen Studie der Phase 3 nicht teilnehmen.

Bei den regulären Impfungen, die staatlich kontrolliert plansozialistisch und dementsprechend chaotisch angelaufen sind, unter Ausschaltung des freien Marktes, stehe ich weit unten unter „ferner liefen”, kann also auf absehbare Zeit mit keinem Impftermin rechnen.

Unser Staat, der sich das Impfen vorbehalten hat, Artpraxen noch lange nicht beliefern läßt, verbreitet Impfchaos, ist nicht fähig, rechtzeitig genug Impfstoffe zu bestellen und diese zuzulassen. Da aufgrund zeitgenössischer Ideologie alles über Europa und globalistisch erfolgen müsse, hat sich die Bestellung bis zu einem halben Jahr verzögert, die Zulassung ebenfalls um entscheidende Wochen. Genauso chaotisch laufen die Impfungen mit dem zu wenigen jetzt verfügbaren Impfstoff an, wogegen Israel die Bevölkerung bald geschützt haben wird. Man verbrät Billionen Euro, weil man an ein paar Millionen spart, die es mehr gekostet hätte, frühzeitig Lieferungen zu erhalten. Eine Billion sind übrigens eine Million Millionen bei der deutschen Wortbedeutung, im Unterschied zu englischen Bezeichnungen. Die Freiheit ist trotz emsiger Bemühung, als Proband mit dem Risiko des Versuchsteilnehmers frei zu werden, noch außer Reichweite. Sogar jetzt verzögert der Staat noch deutsche Bestellungen mit kurzfristigem Lieferdatum und verhindert rasche deutsche Zulassung von AstraZeneca, Sputnik V und anderen verfügbaren Impfstoffen. Wie eine starrsinnige Diktatorin schiebt Angela alles an die EU ab, verhängt zunehmend strengeren ‚Lockdown’, statt zu erlauben, die Ursache des Problems in Deutschland zu lösen.

Fußnoten

1 sowie einem Rauswurf durch jenen Teil der PuA-Szene, der unter sektenhafte Einflüsse wie des RSDs geraten ist

2 https://ichgcp.net/de/clinical-trials-registry/NCT04546841

3 https://www.trillium.de/zeitschriften/trillium-immunologie/archiv/heft-3/2020-sars-cov-2-infektion/t-zellantworten-gegen-sars-cov-2-und-die-rolle-praeexistierender-gedaechtniszellen.html

Wenn eine Maßnahme in Schilda versagt, wird sie verlängert

Wenn eine Maßnahme in Schilda versagt, wird sie verlängert

Es reicht Schildbürgerinnen nicht, die Wirtschaft zu plätten und abzureißen, sondern das muß auch noch mit durchgängiger Doppelmoral gewürzt werden.

Da systemnahe Personen gerne über zeitlichen Abstand lästern, folgt der Nachweis, daß es sich um Ereignisse derselben Woche handelt.

Wie werden in der Republik von Schilda Impfkandidaten ausgesucht? Mit Daten eines Paketdienstes!

«Impfprobleme in Niedersachsen Adressen vom Paketdienst

Bei der Impfkampagne für Senioren über 80 kann Niedersachsen das eigene Melderegister nicht verwenden. Das Land nutzt daher die Adresskartei der Post – doch deren Daten sind unvollständig.

Von Hubert Gude 13.01.2021»1 (Spiegel)

Während unsre Länder um das größte Impfchaos wetteifern – Berlin und Bayern mußten schon Impfstoff wegen leichtfertig unterbrochener Kühlkette wegschmeißen, sie schaffen es nicht, den zu wenigen Impfstoff zu verteilen und genug Interessenten einzuladen – hörte ich von Asiaten, deren Land noch vor wenigen Jahrzehnten als hungergeplagtes Entwicklungsland galt, wie sie über unser Impfchaos spotten, sich in ihrer Heimat impfen lassen wollen. Größtmögliche Peinlichkeit an allen Ecken und Enden. Außer arroganten und ideologisch verbohrten Sprüchen, Eintreiben von Steuern und Gängeln der Ureinwohner funktioniert nichts mehr bei den Schildbürgern der Blockflötenparteien.

Ihre Bürger überwachen, die politische Opposition gängeln können sie, aber für Gesundheitsversorgung muß im Schildbürgerstaat auf die Daten eines Paketdienstes zurückgegriffen werden. Seit vergangenem Sommer versäumt unsre Regierung rechtzeitige Bestellung von Impfstoffen mit hoher Priorität. Aus ideologischen Gründen muß alles über die EU und international verlaufen, Bestellung, Lieferung und Zulassung. Deshalb funktioniert nichts. Obendrein wird noch verschenkt, was uns selbst fehlen wird. Stattdessen findet drakonische Freiheitsberaubung an einheimischen Bürgern statt – bei Angelas ‚Gästen’ wagen sie es nicht; Kriminelle haben Narrenfreiheit.

Willkürliche Ausgangssperren und Schließungen, die mit geradezu notgeiler oder fanatischer Besessenheit verhängt werden, ruinieren die Wirtschaft und lähmen privates Leben. Das Ergebnis ist gleichzeitig Ruin vieler Existenzen, Gewerbetreibender, Unternehmer, Freiberufler, Geschäfte und Firmen sowie ein größeres Sterben als nötig. Die tägliche Todesrate der BRD setzte sich vor Tagen nach oben ab an die Spitze.

«Die Corona-Zahlen des Versagens Je Einwohner: Mehr Corona-Tote als in den USA
von: FILIPP PIATOV veröffentlicht am 11.1.2021 – 8:38 Uhr

Neue Horror-Zahlen zeigen: Die Bundesregierung hat Corona nicht ansatzweise im Griff. Jetzt werfen Experten der GroKo sogar Komplett-Versagen vor!»2 (Bild)

Die Zahlen gelten für die letzten Tage bei täglicher Gegenüberstellung. Während Corona sich ausbreitet, handelt die Regierung so hilflos und verworrend wie zuvor. Während Israel schon ein Viertel seiner Bevölkerung geimpft hat, bricht bei uns ein großes Chaos aus. Nicht einmal Impfungen bekommen wir noch hin. Die Zeiten, als uns gutes Organisationstalent nachgesagt wurde, sind lange vorbei.

«5000 Menschen können im Optimalfall in der Arena täglich geimpft werden, in ihrer Schicht, sagt die Ärztin Danne, seien ihrer Schätzung nach maximal 500 geimpft worden. Für sie ist es ein Problem der Einladungen. Es würden zu wenig Menschen eingeladen. Es waren genau 600, das teilte die Senats-Gesundheitsverwaltung mit.

Aber das Problem ist vielschichtiger. Die Einladungspraxis ist möglicherweise verbesserungswürdig, aber es fehlt vor allem unverändert an genügend Impfstoff.»3 (Tagesspiegel)

Wenn sowohl die rechtzeitige Beschaffung eines in Deutschland entwickelten Impfstoffs, als auch das Organisieren der Impfungen scheitert, wird eben das gemeine Volk in Geiselhaft genommen oder ins Heimgefängnis gesteckt, am besten gleich bis Ramadan, also offiziell Ostern. Ostern versauen hatte die Regierung schon einmal geschafft, aber mit Angela Merkels Gästen legen sie sich nicht an, denn die würden sich das schwerlich gefallen lassen, verstehen in religiösen Dingen keinen Spaß.

Während Angela Merkel einen „totalen Lockdown” erträumt, bleiben sie eingeschnappt und verbohrt bei ihrer Ideologie, die ihnen eine unbürokratische Zulassung von fertigen Impfstoffen wie den von AstraZeneca und Sputnik V, die beide konventionelle Vektorimpfungen sind und daher auch für Skeptiker der bRNS- (denglisch: mRNA-) oder Gentechnik geeignet sind, verbietet. Ebensowenig sind sie wenigstens jetzt, mit einem halben Jahr Verspätung, imstande direkt genug Impfstoff für den Bedarf einzukaufen. Auf dem freien Markt gibt es keinen. Die Staaten haben sich die Verteilung vorbehalten, den freien Markt zu beliefern verboten. Doch dazu ist das BRD-Regime unfähig. Ob es einen Billionenschaden gibt für unsrer Wirtschaft, die unsre Lebensgrundlage ist, kümmert das Regime nicht. Dafür spart es an den Kosten des Impfstoffs. Israel hat einfach ein wenig mehr Geld pro Impfportion geboten als die geizige Angela, die Billionen € von Steuernzahlern mühsam erarbeitetes Geld in allen Krisen sinnlos verbrannt, in nicht wiedereinbringbare Kredite gesteckt oder gleich verschenkt hat. Doch ein paar Millionen, ein Zwergenbetrag verglichen mit dem Riesenschaden, den jeder Tag der Schließung und Ausgangssperre, denglisch „Lockdown” kostet, waren ihr zuviel. Deshalb wird Israel bald die gesamte Bevölkerung durchgeimpft haben, wärend bei uns, nach vielen Organisationspannen, kaum 1% erreicht wurde.

Doch das ist nicht der einzige Fehler der dümmsten aller Regierungen: Denn insgesamt hat die Regierung mehr Impfdosen bestellt, als 80 Millionen Menschen brauchen, von denen auch aufgrund der schlechten Politik ein erheblicher Teil kein Vertrauen in Regierung und Impfung hat, diese ablehnen wird. Das bedeutet: Wer sich impfen lassen will, wartet seit einem Jahr verzweifelt in Heimisolation auf die Impfung und neugewonnene Freiheit, doch erhält sie nicht, weil die deutsche Regierung unfähig ist, das zu tun, was die israelische kann. Ein Grund dafür ist wie im Dritten Reich Ideologie: damals mußte jede Entscheidung nationalsozialistisch sein, heute muß jede Entscheidungen international, globalistisch und der EU-Bürokratie überlassen sein. Die Ideologie hat sich geändert, die fanatische, krankhafte Besessenheit deutscher Regierungen von zeitgenössischer Ideologie nicht. Heutige Ideologien sind nicht besser als damalige. Ideologien sind immer schlecht; am schlimmsten aber ist Anfälligkeit für Ideologie, Irrationalität und Hysterie.

Der Impfstoff ist also nicht da, wenn er gebraucht wird und für die, die ihn ersehnen. Später im Jahr, viel zu spät, wenn der Wirtschaftsschaden schon eingetreten ist, wird es dann in der BRD zuviel Impfstoff geben, wovon das meiste entweder weggeschmissen oder an andere Länder verschenkt werden wird, denn viele wollen sich gar nicht impfen lassen. Das alles nur, weil unser Regime aus völlig der Rationalität und normalem Denkvermögen entfremdeten Gurken besteht. Sie sind nicht fähig, die Folgen ihres Tuns vorherzusehen. Man kann kaum glauben, daß Dummheit Ursache sein sollte, denn so niedrig kann der IQ nicht sein, daß sie es nicht vorhersehen können. Der Verstand der Machthaber muß blockiert sein von Gefühligkeit, Hysterie und Ideologie. Das ist auch ein menschliches Problem, siehe meine Bücher, die Ursachen dieser Anfälligkeit für politische Hysterie beschreiben.

«Merkel will Lockdown bis Ostern aufrechterhalten
12.1.2021 11:30
Bundeskanzlerin Angela Merkel will den Lockdown bis Ostern aufrechterhalten. Werden die Pläne realisiert, dürften große Teile des Einzelhandels zusammenbrechen und eine massive Insolvenzwelle im Verlauf des Jahres folgen.»4 (Deutsche Wirtschaftsnachrichten)

Wenn unser Land pleite geht, wird sie nicht mehr im Amt sein. Nach ihr die Sintflut. Die Regierung kann weder rechtzeitig Impfstoff besorgen, der im eigenen Land entwickelt wurde, aber in Übersee genutzt wird, wo Regierungen fähig zum rechtzeitigen Einkauf und Organisieren von Impfungen sind, noch die Impfungen organisieren. Alles, was sie können, ist Ideologie aufzwingen: Alles muß über die EU, international-kollektiv angegangen werden. Derweil sterben Menschen, auch an der Unfähigkeit unsrer Regierung.

«An den Folgen der Lockdowns werden weit mehr Menschen sterben als am Virus …
Der Corona-Schock

Der Lockdown in *** [überall, auch bei uns!] hat laut Berliner Zeitung nicht nur wirtschaftlich eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nimmt man noch die Folgen der vermiedenen oder verzögerten Behandlung anderer Krankheiten und die psychologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen hinzu, sieht das Bild noch düsterer aus. Bundesentwicklungsminister Müller sagte: „An den Folgen der Lockdowns werden weit mehr Menschen sterben als am Virus.” …

In Indien, einem der derzeit am stärksten von Covid-19 betroffenen Länder, haben Ökonomen der State Bank of India im August prognostiziert, daß je nach Bundesstaat die Zahl der Toten durch den massiven Wirtschaftseinbruch in diesem Jahr vier bis zwanzigmal so hoch sein dürfte wie die Zahl der Toten durch Covid. … aber Bill Gates sieht die Vorteile der Digitalisierung

Unbeeindruckt davon veröffentlicht die FAZ einen Beitrag, in dem Bill Gates tatsächlich die Vorteile der Corona Pandemie aufzählen darf, ohne mit den oben angeführten Zahlen und Schicksalen konfrontiert zu werden. …

Dennoch schaltet sich Herr Gates per Video bei einem Fintech-Festival in Singapur hinzu. Da, wo die Startups und Szenehirsche der Finanztechnologie feiern und sich über die Millionen freuen, die sie alle verdienen werden, verkündet Herr Gates, Multimilliardär und Microsoft-Gründer, wie großartig die Folgen der Corona-Pandemie für die Entwicklungsländer doch seien. Die digitale Transformation schreite höchst erfreulich mit Warpgeschwindigkeit voran und könne so den Entwicklungsländern Möglichkeiten bieten»5 (krisenfrei)

Wenn unser Land pleite geht, wird sie nicht mehr im Amt sein. Nach ihr die Sintflut. Kein Heilmittel darf schlimmer sein als die Krankheit. Doch was unsre Regierung tut, ist üblicherweise schlimmer. Das war beim Feminismus, Gender-Mainstreaming, vertragswidrigem Atomausstieg, der Energiewende, CO2-Steuern, Migrationspakten so, und ist auch jetzt wieder in der Coronakrise so. Ob die ganze Aufregung gerechtfertigt ist, steht auf einem anderen Blatt. Derzeit sind ansteckendere Mutationen aufgetaucht; ob diese weniger tödlich sind wissen wir nicht. Aber auch wenn wir annehmen, daß keine internationale Überreaktion (außer in China und Teilen Asiens, wo dichte Menschenmengen bereits wieder feiern) stattfindet, ist das völlige Versagen der Regierung offenkundig.

Ein Scheitern verdeckt das vorige, von Krise zu Krise seit 2005.

«Die Corona-Pandemie lenkt vom Scheitern in der Flüchtlingspolitik ab
13.1.2021 | von Jacques Schuster, Chefkommentator

Deutschland nimmt im Rahmen der Dublin-Verträge viel mehr Migranten auf, als es Menschen an die europäischen Nachbarn zurücksendet. Steckte die EU nicht tief in der Pandemie, würde das Trauerspiel der europäischen Flüchtlingspolitik deutlich ins Auge fallen.

Tage dehnen sich zu Wochen, Wochen wachsen sich zu Monaten aus, zwölf Monate machen ein Jahr. Jahr für Jahr. Und das alles in lähmender Sprachlosigkeit. So etwa lautet die traurige Bilanz der Europäer und ihrer Versuche, endlich der Flüchtlingskrise Herr zu werden.»6 (Welt)

Die Coronamaßnahmen lenken Bürger auch vom Scheitern des politopublizistischen Komplexes in zahlreichen anderen Krisen und Problembereichen ab. Auf keinen Fall will das Regime Probleme lösen: Ihre Ideologie (in diesem Falle EU, sonst auch Globalismus, Migration, Gender, Feminismus u.s.w.), die sie unfähig macht, rechtzeitig genug Impfstoff zu bestellen und zu beschaffen, so wie sie Anfang 2020 die Besorgung von Schutzbekleidung und Masken verschlampt, diese sogar nach China verschenkt haben, so wie sie anschließend den Einkauf von Impfstoff verschlampten, weil das ihrer Ideologie zufolge nur international und über die EU erfolgen darf. Auch auf bestellten Impfstoff verzichteten sie später zugunsten von Biontech-skeptischen Ländern, die nicht mitbestellt hatten. Das jetzige Regime ist genau spiegelverkehrt zum Hitlerfaschismus, d.h. tut genau das Gegenteil, mit gleicher verblendeter Besessenheit. Statt andere Völker zu verdrängen, verdrängen sie das eigene. Der Hochmut von heute ist nicht der des ‚Übermenschen’, sondern des Übermoralisten, wobei sich der Sadismus gegen das eigene Staatsvolk umgekehrt und zum Masochismus geworden ist. Der politische und mediale Arm der Regimes begeht dabei denselben Fehler wie die ANTIFA: Nur weil sie das Gegenteil der historischen Nazis tun, sind sie nicht besser als diese, im Gegenteil, da sie dieselbe ideologische Verbohrtheit entwickeln und ähnliche Methoden verwenden, in modernisiertem Gewand, sind sie zum Verwechseln ähnlich. ANTIFA ist eine SA mit umgekehrtem Vorzeichen, so wie die etablierten BRD-Parteien ein in der Ideologie genau auf den Kopf gestellter Faschismus ist. Statt nationaler Überheblichkeit ist es heute ein nationaler Masochismus, der genauso krank ist wie sein Gegenteil. In Umkehrung zum DR werden heute Einheimische massiv benachteiligt.

«‚Normale’ Häftlinge in Berlins Justizvollzugsanstalten (im Bild die JVA Tegel) werden einem Corona-Zwangstest unterzogen – Schubhäftlinge hingegen können einen solchen ablehnen und damit ihre Abschiebung unterlaufen.
13. Jänner 2021»7 (unzensuriert)

Zerstörung unsrer Volkswirtschaft, von der wir leben, wird genauso irrational und rücksichtlos fahrlässig ausgelöst wie ein Abwürgen des Privatlebens. Die Betreiber haben sich völlig aus Realität und Vernunft verabschiedet, begreifen entweder vor lauter Ideologie und hysterischer Gefühligkeit nicht mehr, was sie anrichten, oder es ist ihnen egal. Manche halten sie für Getriebene, andere vermuten böse Absichten. Was auch immer: Ihr Handeln ist kriminell.

«Enteignungs-Tsunami – oder: Warum mutierte Mutationen Erfüllungsgehilfen für „The Great Reset” sind
tbreitschneider 14. Januar 2021

Immer mehr verzweifelte Mittelständler berichten in emotionalen Videos, die wirklich keinen kalt lassen, wie ihr Betrieb vor die Hunde geht und sie keinerlei Perspektiven mehr haben angesichts eines sich immer weiter hinziehenden Lockdowns. Und es ist kein Ende in Sicht.

Wie soll das alles enden?
Jetzt tauchen von allen Seiten neue Virus Mutationen auf, die angeblich noch gefährlicher sein könnten als das ursprüngliche Virus. Genaues weiß man nicht, aber als Mittel zum Zweck, die Coronaangst weiter auf einem hohen Level zu halten, taugen diese neu aufgetauchten Mutationen ganz wunderbar. Und nicht nur dafür. Es gibt noch etwas Anderes, wofür sie sich eignen. Nämlich den Lockdown immer weiter zu verlängern bis zum Sankt Nimmerleinstag. Und genau das wird den Tausenden kleinen Betrieben und dem Mittelstand überhaupt endgültig das Genick brechen. Denn nicht nur, daß sie schon seit Monaten keine Einnahmen mehr haben sondern auch damit, daß ihnen jegliche Perspektiven, jemals wieder öffnen zu können, genommen werden. …

Es ist eine globale Transformation unseres Lebens und unserer Gesellschaft im Gange, die wir hier live miterleben. Diese Transformation ist nicht einfach so vom Himmel gefallen, nein, sie ist lange geplant und war erst bekannt als die „Neue Weltordnung” oder Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Schon vor vielen Jahren sprach Angela Merkel über diese Neue Weltordnung. Auch andere sprachen davon, aber keiner wollte es hören oder ernst nehmen. Es wurde als eine Verschwörungstheorie abgetan an die nur Spinner oder Aluhutträger glaubten. …

Dann kam Corona und schwemmte das Buch „Covid19 – The Great Reset” von Klaus Schwab an die Oberfläche. Und plötzlich setzten sich all die vielen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen. Jetzt dämmerte mir und vielen von Euch, was hier tatsächlich geschieht und dass nichts einfach nur zufällig passierte, sondern dass hier minutiös mittels des Coronavirus eine Agenda abgearbeitet wurde.»8 (Breitschneider)

Offenbar wirkungsarme oder gescheiterte, dafür aber schädliche Maßnahmen werden rigoros verschärft und verlängert, obwohl viele Wissenschaftler, Ärzte und sogar die WHO wegen der wirtschaftlichen Folgen seit langem davon abraten. In jeder Frage handelt das Regime gleichermaßen irrational. Nachdem die Freiheitsberaubung durch Ausgangsbeschränkung (englisch ‚Lockdown’) wirkungslos war, wird diese verschärft und verlängert, während sogar die Verteilung des Impfstoffs chaotisch scheitert. Sogar derzeit hält Pandemieminister Spahn Berichten zufolge einen unterzeichneten Kaufvertrag über 30 Millionen Impfdosen von Moderna zurück, die dringend gebraucht werden. So ähnlich irrational hat Adolf Hitler nicht nur seinen Weltkrieg begonnen, sondern in jeder Frage mit Sturheit aus Ideologiegründen das so ziemlich unvernünftigste durchgesetzt. Die Verstockheit einer Angela Merkel, die nach 6 Jahren immer noch nicht einsehen kann, was für einen Riesenfehler sie begangen hat, als sie die Migrationswelle 2015 auslöste, gleicht der damaligen Verstocktheit. In beiden Fällen ist Ideologie Grundlage, ebenso persönliche Charaktermängel. Ähnlich wird jetzt bei Corona herumgepfuscht. Fehler werden nicht berichtigt, sondern verstockt beibehalten und zugespitzt. Der Lockdown ist so etwas wie Angela Merkels Stalingrad. Nur nicht vor dem Sieg zurückweichen! Kosten für die Wirtschaft zählen nicht.

Der sogenannte ‚Experte’ Lauterbach, der seit Monaten eine möglichst krasse Radikalisierung der Beschränkungen betreibt, hat sich bereits mit seiner Studie für Lipobay blamiert. Damals übersah er schädliche Folgen des Medikaments, das später vom Markt zurückgezogen werden mußte. Ähnlich scheiterte er bei der Schweinegrippe, ist aber jetzt wieder voll als extremistischer Maulheld und Radikalisierer dabei. Am schlimmsten aber ist das Entgleisen der Medien in westlichen Ländern. Die vierte Macht informiert nicht mehr umfassend, betrachtet nicht länger Regierungen kritisch, sondern ist zum Propagandisten von Gesinnung geworden, bejubelt unkritisch die einen, die wie Obama vorab zur Lichtgestalt, zum Erlöser der Welt, einer Art Messias und Jesus aufgebaut wurden, vor Amtsantritt sogar den Friedensnobelpreis erhielten in der kollektiven Beifallshysterie, die von unsrer Medien angezettelt wurde, wogegen sie in harscher Umkehrung Tag und Nacht gegen AfD, Opposition und Trump gehetzt haben. Nach der Wahl hat der angebliche ‚Friedensfürst’ Obama dann Rekordzahlen Bomben geworfen und den verhängnisvollen Syrienkonflikt angeheizt, Trump dagegen Frieden gestiftet – aber heh, die Wirklichkeit kommt niemals gegen haßerfülltes Vorurteil der Medien an.

Niemand kam auf die Idee, die extreme Einseitigkeit von Medien vor der Wahl kritisch zu untersuchen, oder zweifelhafte Abläufe der Wahl. Weil sie Trump so extrem haßten, war es ihnen egal, ob Verstorbene gewählt hatten, seit vielen Jahren tot, oder mehr Stimmen abgegeben worden waren, als es Wahlberechtigte gab. Wäre das in Rußland, China oder anderswo geschehen, wäre die Häme unsrer Medien sicher gewesen. Aber aus bloßem Haß, ob gegen Trump, Salvini, die AfD oder andere unerwünschte Opposition gegen ihre Ideologie vergessen sie journalistische Prinzipien und tun radikal das Gegenteil. Nur extrem starke Gefühle von Haß können den Verstand so vernebeln, daß vielen die zahlreichen Widersprüche gar nicht mehr auffallen. Auch das ist nicht nur ein logisches, sondern menschliches Problem. Die gleiche Störung, die fanatischen Faschisten nachgesagt wurde, liegt bei einem großen Teil etablierter Journalisten und Politiker vor; ohne eine Haßstörung und Empathiestörung ist so viel Irrationalität und Einseitigkeit gar nicht vorstellbar.

Ohne gefühlsduselnde Ideologie stellt sich dann oft heraus, daß die Politik – ob feministische Politik, Umwelthysterie, geradezu zwanghaftes, notgeiles Einholen immer mehr illegal eindrängender Massen, die von einem modernen Goldrausch erfaßt wurden, wobei die Goldmine von heute unser naiv-dummer Sozialstaat ist, der Millionen, vielleicht bald Hunderte Millionen verlockt, sich auf die Reise zu begeben, so wie im 19. Jahrhundert Menschenmassen vom Rausch des Goldfiebers erfaßt wurden, sobald Goldfunde berichtet wurden. Unsre radikalen verbohrten Utopisten sind unfähig, das naheliegendste zu erkennen und verschlimmern ständig die Lage. Auch das ist eine gemeingefährliche Geistesstörung, die mit einer Empathieverzerrung zu tun hat; auch in dieser Hinsicht haben wir Verhältnisse wie in den 1930er Jahren, wobei nur die Ideologie gewechselt wurde.

«Deutschlands politisch-medialer Komplex gleicht immer mehr einem Irrenhaus. Gerade hat der renommierte Stanford-Professor John Ioannidis, der auch auf den Seiten der WHO publiziert, mit Kollegen eine wissenschaftlich fundierte Studie herausgebracht. Die belegt, daß der Lockdown nicht nur so gut wie keinen Nutzen hat. Er kann sogar schädlich sein, so das Ergebnis der Top-Forscher (siehe hier). Auch die WHO rät von Lockdowns ab. Genau darauf deutet auch die Entwicklung in Deutschland hin: Nach dem Lockdown im November stiegen die Zahlen bis weit in den Dezember hinein massiv. In einer funktionierenden Demokratie und Medienlandschaft wäre so eine Studie gemeinsam mit solch einer Entwicklung das Top-Thema. Die Medien würden groß die neuen Erkenntnisse thematisieren. Die Politik müßte sich rechtfertigen. Auch die bisher eher schlecht informierten Bürger kämen ins Nachdenken.

Was passiert stattdessen im selbsternannten „besten Deutschland aller Zeiten”? Die großen Medien ignorieren die Studie einfach. Manipulation durch Totschweigen. Schlimmer noch. Etwa wenn man heute das Zentralorgan der Corona-Panik „Focus Online” öffnet, bei dessen Verlag Spahns Ehegatte das Hauptstadtbüro leitet. Die ersten beiden Meldungen dort: „Prinzip Hoffnung ist keine Option mehr: Ausgangssperre für alle? Jetzt steuert Deutschland auf den totalen Lockdown zu.” Und – offenbar in Erregung geschrieben, da gleich mit doppeltem Doppelpunkt: „Coronavirus: Merkel warnt: Brauchen noch acht bis zehn Wochen harte Maßnahmen.”»9 (Reitschneider)

Die Regierung schwankte stümpernd von einem Extrem ins andere. Januar und Februar 2020, als es noch Zeit gewesen wäre, die Grenzen zu schließen und eine Ausbreitung im Lande zu verhindern, danach Einzelfälle einzudämmen, wie es Taiwan erfolgreich vorgemacht hat, verharmloste die Regierung noch ärger als sobeschmipfte Covidioten von heute und weigerte sich aus ideologischen Motiven, Kontrollen an Grenzen wieder einzuführen.

Ganz nebenbei widerspricht sich der politomediale Komplex im Laufe weniger Monate selbst.

«Noch am 23. Januar letzten Jahres antwortete der damals wie heute amtierende Gesundheitsminister auf eine Frage von Caren Miosga, „wie besorgt” er denn wäre, indem er darauf hinwies, „daß China wesentlich transparenter als vor einigen Jahren” mit Informationen „umgeht”; wichtig wäre es auch, „daß wir das alle für uns einordnen”; bis zu 20.000 Patienten würden jedes Jahr „an Grippe sterben”, auch das wäre „ein Risiko, das wir jeden Tag haben”; „das Infektionsgeschehen hier”, also bei Corona, sei freilich „deutlich milder als wir es bei der Grippe sehen…”.

Wer heute so etwas sagen würde, müßte damit rechnen, sofort als „Corona-Leugner”, „Corona-Verharmloser” oder „Querdenker” zertifiziert zu werden.»10 (Welt)

Vorschriften für das gemeine Volk; Vorteile für Politiker, die sich selbst steuerfreie Diäten und Pensionen erhöhen können. Maskenfrei palavernde Politiker, abgebüßte Bürger. Heute ging ein Youtube-Video um, die maskenfreie Politiker ohne Mindestabstand vor dem Bundestag zeigte, darunter eine Grande Dame grüner Politik. Journalistische Fragen nach Maske und Abstand tat sie ab, schwadronierte, Masken würden sicher helfen, während sie ihre in der Hand hielt.

Derweil schließen Krankenhäuser während der Coronazeit. Die Zahl der in Intensivstationen Behandelten scheint dieses Jahr statistischen Übersichten zufolge auf gleichem Niveau zu verharren; gesunken ist seit März allerdings die verfügbare Gesamtzahl Plätze, woraus sich rein formal eine höhere ‚Auslastung’ ergibt.


Fußnoten

1 https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/corona-impfprobleme-in-niedersachsen-adressen-von-der-post-a-821fe459-9d56-4d46-bbdf-3942f756cb1e

2 https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/corona-experte-rechnet-mit-groko-ab-diese-3-zahlen-beweisen-das-versagen-74830396,view=conversionToLogin.bild.html

3 https://www.tagesspiegel.de/berlin/aerztin-kritisiert-berliner-impfzentrum-es-fehlt-nicht-der-impfstoff-es-fehlt-an-menschen-die-sich-impfen-lassen/26788312.html

4 https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508800/EILMELDUNG-Merkel-will-Lockdown-bis-Ostern-aufrechterhalten-Zerstoerung-der-deutschen-Wirtschaft-scheint-besiegeltd

5 https://krisenfrei.com/bill-gates-sieht-positive-folgen-der-covid-19-pandemie/

6 https://www.welt.de/debatte/kommentare/article224316646/Dublin-Vertraege-Pandemie-lenkt-vom-Scheitern-in-Fluechtlingspolitik-ab.html

7 https://www.unzensuriert.at/content/120730-doppelmoral-beim-berliner-kampf-gegen-corona/

8 https://tbreitschneider.home.blog/2021/01/14/enteignungs-tsunami-oder-warum-mutierte-mutationen-erfullungsgehilfen-fur-the-great-reset-sind/

9 https://reitschuster.de/post/merkel-und-medien-stimmen-auf-den-totalen-lockdown-ein/

10 https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus224333946/Corona-Massnahmen-Die-Bundesregierung-hat-den-Point-of-no-Return-ueberschritten.html

Über Zensur und Sonderangebote

Sonderangebot: günstige Farbdrucke

Wieso kann ich günstige Angebote machen? Nun, nicht deshalb, weil es bei Druck auf Bestellung erträgliche Gewinnspannen gäbe. Im Gegenteil, allein Probedrucke und Pflichtexemplare für die Deutsche Nationalbibliothek kosten mehr, als wieder hereinkommt. Der Grund ist ein eigentlich schlechter: Der größte Teil des Preises machen Buchhandelsrabatt und Anteil der Großhändler aus, ohne die der Buchhandel nicht in nennenswertem Umfang belieferbar wäre. Vom verbleibenden Rest geht der Großteil an die Druckerei, ein kleinerer Teil an die Anbieter, der Selbstveröffentlichung ermöglicht. Als letzter folgt der Verfasser unter ‚ferner liefen’, der irgendwovon leben, sich Arbeitsmaterialien und Informationen beschaffen, arbeiten, durchdenken, schreiben und schließlich ein kaufenswertes Produkt gestalten soll. Hinzu kommen, wie erwähnt, Probedrucke und Pflichtexemplare nebst Versand.

Öffentliche Medien und Institutionen verlachen Privatschriftsteller und Privatdozenten; angeblich seien Wissenschaft und Talent ja im akademischen Elfenbeinturm vertreten; wer dagegen antrete sei ein Spinner mit Aluhut, der Verschwörungstheorien anhänge, oder ein Möchtegerndichter, den niemand ernstnehmen dürfe.

Dieses klassische Bild drückte schon Philosophen wie Nietzsche zeitlebens außer Anerkennung; seine Schriften wurden im wesentlichen erst posthum entdeckt. Jeder größere wissenschaftliche Umbruch begann mit Verhöhnung des ‚offensichtlich unsinnigen’, zunächst bei Galilei, Kepler und Kopernikus, als man für die ketzerische Behauptung, die Erde drehe sich um die Sonne, noch exkommuniziert und verbrannt werden konnte. Jeder brauchte doch nur in den Himmel schauen, um zu sehen, daß sich die Sonne jeden Tag um die Erde drehe. Dem entsprach seit 1968 von FeministInnen durchgesetzter hysterischer Glaube an Frauenunterdrückung, weshalb die Aussage, das männliche Geschlecht sei biologisch diskriminiert, was auf grundlegende evolutionäre Mechanismen der Zweigeschlechtigkeit zurückgehe, als ebenso ketzerisch abgetan und verfolgt wurde wie seinerzeit Galilei, Kepler und Kopernikus. Zwischenzeitlich war die Evolutionstheorie Charles Darwins, insbesondere der Teil über sexuelle Selektion, mit ähnlich scharfer Ablehnung verspottet worden. In Debatten warf man Darwin vor, nach seiner eigenen Theorie vom Affen abzustammen, worauf dieser konterte, er stamme lieber vom Affen ab als jemandem, der durch seine Unsachlichkeit eine wissenschaftliche Debatte lächerlich mache. Solche persönlichen Tiefschläge werden heute üblicherweise von Feministen beiden Geschlechts gegen Männerrechtler und Incel vorgebracht; wer vom Feminismus in eine solche Rolle degradiert wurde, wird in Täterinnen-Opfer-Umkehr dafür noch verhöhnt und beschuldigt.

Die übliche Verachtung zeitgenössischer Kleingeister gegenüber jenen, die genug Grips besitzen, die Vorurteile ihrer Zeit zu widerlegen, wird jedoch enorm gesteigert, ja um Größenordnungen potenziert, durch heutige Ideologien. Seit der ersten feministischen Wellen ist es mit geistiger Toleranz vorbei; eine Mischung aus militanter Betroffenheitsgefühligkeit, Haß auf Männer und Andersdenkende, hat eine systematische Verdrehung in der Wahrnehmung hervorgebracht, die zu einer staatlich gestützten Täterinnen-Opfer-Umkehr wurde, nicht nur beim Thema Feminismus, sondern inzwischen allen brisanten Schlüsselthemen der Zeit.

Als erstmals Verkäufe anzuziehen begannen, löschte ePubli ohne Begründung und ohne Vorwand mein Profil mitsamt den ungefähr 25 verschiedenen Büchern, die ich damals dort hochgeladen hatte und anbot. Es war gleich, ob es sich um ein politisch brisantes Buch, Gedichte, Reisebeschreibungen oder schöne Bildbände handelte – was von Deichmohle stammt, wurde gelöscht, so daß ich auf einen Schlag meine Plattform verlor. Aber Zensur gibt es bekanntlich nicht in Deutschland!

Seit den 1980ern wurden meine Bücher aus Gesinnungsgründen abgelehnt, was ich beweisen kann. Die Taktik war die der Nadelstiche: Ich fiel den voreingenommenen, feministisch angehauchten VerlagsmitarbeiterInnen einfach so lange auf den Wecker, bis sie sich in einem Wutanfall vergaßen und mit wütende Absagen schrieben, in denen sie ihre Unterdrückung Andersdenkender durch Ablehnung aus reinen Gesinnungsgründen unfreiwillig verrieten. Nur aufgrund beharrlicher Versuche über Jahrzehnte konnte ich sie mit solchen Kniffen überlisten und bloßstellen. Sonst hätte die Welt nie von ihren geheimen Beweggründen erfahren.

Bei ePubli hatte ich eine Anbindung an Grossisten, wodurch Bücher im Verzeichnis lieferbarer Bücher sowie im Datenbestand der meisten Buchhandlungen auftauchten. Seit der blitzartigen Löschung durch ePubli ist mir dieser Zugang verloren. Wohl aber versuchte ich, diesen über andere Plattformen wiederherzustellen. Xinxii löschte Profil und Bücher noch rascher als ePubli. Für die „Kiwi-Erfahrung” interessierten sich im ersten Jahr vier verschiedene Verlage; drei davon boten an, das Buch zu verlegen, der vierte zog sich urplötzlich aufgrund eines Vorwands zurück: Meine einstige ISB-Nummer bei ePubli, die im Buch stand, war inzwischen von ePubli an ein anderes Buch vergeben worden, woraus der Verleger ein ‚Urheberrechtsproblem’ konstruierte, als hätte ich die Rechte an meinem eigenen Buch nicht, was Quatsch ist. Ein anderer Verlag schloß einen Vertrag mit mir ab, meldete sich wenige Tage nach Abschluß zerknirschte per Email, sein einziger Dienstleister (offenbar Drucker) habe sich geweigert, an einem „Buch von Deichmohle” mitzuwirken. So funktioniert Zensur heute, genau wie die ANTIFA zu verhindern versucht, daß jemand rechts vom Linksradikalismus, der ständig weiter nach links rutscht, den Mund aufzumachen oder gar einen gesetzlich vorgeschriebenen Parteitag abzuhalten wagt. Genauso jagen Feministinnen bereits seit 1968 echte Wissenschaftler von Universitäten und verhindern Veröffentlichung oder Verbreitung unliebsamer Werke.

Aber laut den Zynikern einer Gesinnungsdiktatur gibt es keine Zensur! Jeder ANTIFAnt hat die Freiheit, zu glauben, er dürfe Andersdenkenden ‚die Fresse einschlagen’. BLM hat das Recht, der Ansicht zu sein, ganze Stadtviertel plündern und anfackeln zu dürfen, wenn ein Krimineller mit Überdosis harter Drogen im Hintern („I’ve been hooping earlier”) an selbigen Drogen erstickt ist. Die Presse verdreht das reflexhaft, so wie seit 1968 Feminismuskritik reflexhaft ausgeblendet, totgeschwiegen und somit stillschweigend unterdrückt wird. Jeder hat das Recht, unliebsame Bücher abzulehnen, zu boykottieren, und wenn das bedeutet, daß jemand kollektiv von allen boykottiert hat, dann hat er selbst schuld, was denkt er denn so komisch? Dächte er wie Feministen und ANTIFA, dann würde sein Buch angenommen, gepriesen, von Medien zum Massenerfolg und Kassenknüller hochgejubelt. Das ist die unternehmerische Freiheit der Medien. Es gibt kein Recht darauf, daß Tatsachen auch berichtet werden, wenn diese nun mal nicht ins Narrativ der Presse passen. Die Presse hat ein Recht darauf, ein beliebiges Narrativ zu haben.

Nun ja, nicht ganz. Wäre das Narrativ der Presse faschistisch, kämen Staatsschutz, die NATO, würde das Gelände zum Kartoffelacker brandgebombt, satirisch überspitzt. Da das Narrativ jedoch von den mindestens genauso radikalen zeitgenössischen Ideologien des Feminismus, der Grünen, Globalisten und Linksradikalen geprägt ist, die sich für moralisch überlegen halten, wenn sie Andersdenkende zusammenhauen oder boykottieren wie einst die SA, jubeln freilich die meisten gutmenschlich über die ‚gute Tat’.

Nachdem ich nun die innere Struktur der Weltanschauung jener wahrheitsgetreu treffend karikiert habe, die heutige Zensur betreiben, die es in ihrer Sicht freilich nicht gibt, weil sie ja ein Recht hätten, dies zu tun, verbleibt als Ergebnis, daß sowohl realistische Literatur als auch echte Wissenschaft seit 1968 keine Chance haben im westlichen Nachkriegssystem. Feministische, linke, grüne oder globalistische Propagandaschmiede haben Universitäten und Forschungseinrichtungen übernommen, produzieren dort blühenden Unfug, bei dem das Ergebnis bereits in ihren falschen Annahmen steckt, die Grundlage aller sogenannter ‚Forschung’ geworden sind. Die wirklichen Verschwörungstheoretiker sitzen mit akademischen Titeln, die sie nicht verdienen, in Ämtern, die sie noch weniger verdienen, und betreiben radikale Propaganda, mit der sie ganze Generationen indoktrinieren, und zwar systematischer, als es die klassischen Diktaturen Faschismus und Kommunismus des 20. Jahrhunderts imstande waren, zu tun, oder auch wollten.

Dort erfinden sie Verschwörungstheorien vom ‚strukturellen Patriarchat’, von ‚weißen Rassisten’, die durch ihre schiere Existenz Nichtweiße unterdrücken, so daß Auslöschung der Weißen durch Verdrängungskreuzung, also ein Ethnozid, als ‚antirassistische Endlösung’ erscheint. Hysterisch agieren diese akademisch beamteten VerschwörungstheoretikerInnen dort auch zu anderen Themen, ob nun Umwelt, CO2, Corona, oder was ihnen gerade in den Sinn kommen mag – sie sind sehr erfindungsreich darin, neue utopistische Verrücktheiten aufzubringen, die ihnen gutes Geschäft verheißen.

Aber Zensur gibt es nicht! Jeder hat schließlich das Recht, Universitäten zu kapern, in Propagandaschmieden zu wandeln, die radikalen, militanten Unsinn produzieren, ob nun die neueste Gendertheorie, intersektionalen Feminismus, kritische Theorie oder Aktivismus, der sich Klimaforschung nennt, das Ergebnis aber bereits voraussetzt, wie es der IPCC tut. Niemand brauchte im Dritten Reich bei einem Juden kaufen, und es ist mit gleicher Logik das Recht eines freien Menschen, der zufällig Mitglied der SA ist, sich mit einem Schild „Kauft nicht bei Juden!” vor jüdische Geschäfte zu stellen, wie es ein Recht freier Bürger ist, die sich zufällig der ANTIFA verbunden fühlen, sich vor der gesetzlich nötigen Mitgliederversammlung etwa der AfD aufzubauen, Menschenketten zu bilden, die am liebsten mit Gewalt den Zutritt verhindern, und Plakaten in der Hand, die eine Verhinderung der Versammlung fordern. In gleicher Logik ist es das Recht freier Bürger, dafür zu demonstrieren, daß andere nicht von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen können, sie beim Arbeitgeber anzuschwärzen, damit er sie entläßt, oder zum wirtschaftlichen Boykott Andersdenkender aufzurufen, wie es bei uns üblich geworden ist.

Zeitgenossen merken gar nicht, daß heute, wenngleich mit anderen Mitteln und Vorzeichen, genau die gleichen Abläufe geschehen wie 1933 bei der Machtergreifung der Faschisten, nur daß die Machtergreifer von heute sich listig ‚Antifaschisten’ nennen, um straflos dasselbe mit umgedrehter Ideologie, aber gleicher Besessenheit und ähnlicher Methodik betreiben zu dürfen.

Nur wenn man dieser Täuschung verfällt, kann man behaupten, es gäbe keine Zensur.

Der Grund dieser totalen lebenslangen Ächtung, sowohl als diskriminierter Mann, der kein Muskelmann ist, wie laut PuA-Wissen nötig, um in dieser deformierten Gesellschaft zu beeindrucken, als Mensch, der nicht politisch korrekt denkt, als Schriftsteller, der ungenehme Themen bearbeitet, als Denker, der verbotenes äußert, als wissenschaftlicher Geist, der sich auf klassische Wissenschaft beruft, diese aber nicht mehr an unseren gekaperten Universitäten sieht, der medialen Kaltstellung aller Werke, nur weil sie von Deichmohle sind, darf nicht erkannt werden. Denn dann würde diese Unterdrückung platzen, was ungemütlich wäre für die an der Macht. Inzwischen haben diese Angst, Angst ihre angemaßte, gesinnungsdiktatorische Macht zu verlieren. Deshalb ist es ihnen lieber, das grausame Spiel der Ungerechtigkeiten gegenüber mir und meinen Werken weiter zu treiben, als durch gerechtes Handeln selbst ins Schlingern zu geraten. Die zeitgenössische Gesellschaft hat sich so radikal verirrt, daß sie gar nicht mehr in der Lage ist, ihre grausame Ungerechtigkeit abzubauen, weil sie dann in Gefahr geriete, zusammenzubrechen. Sie müssen also ihre Unterdrückung weiter treiben, bis es nach Verdrängungskreuzung keine Menschen mehr gibt, die klug genug sind, ihr Spiel zu durchschauen.

Nun denn – dieser Verlust der Möglichkeit, regulär über Buchhandel und Grossisten Bücher zu verkaufen, ist der Grund für meine Rabattaktion. Denn wenn ich darauf verzichte, über Grossist und Buchhandel verfügbare Werke zu haben, verringert sich zwar deren Reichweite, spart mir aber gewaltige Handelsspannen. Realistisch gesehen verkaufe ich sowieso fast nie über den Buchhandel. Dann kann ich es gleich ganz bleiben lassen und vermag euch niedrigere Preise anzubieten, indem ihr den Nachlaß erhaltet, der sonst im Buchhandel und beim Grossisten hängengeblieben wäre. Noch besser, ihr bezahlt nicht nur weniger, sondern ich kann euch etliche Bücher sogar im Vollfarbdruck anbieten, der bislang aus Kostengründen gescheitert war! Denn zuvor war das für dickere Bücher einfach unbezahlbar teuer.

Klimaangst und anderer Unfug – jetzt als Vollfarbdruck.

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Die Abschaffung abendländischer Erfindungsgabe und Völker – jetzt sehr günstig als Farbdruck.

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Nein! (Nein! Nicht lesen! Oder vielleicht gerade?)

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Zensiert – Erster Band zur ersten Welle

https://www.lulu.com/en/en/shop/jan-deichmohle/zensiert/paperback/product-1e47ng52.html

Das Buch der Festivals

https://www.lulu.com/en/en/shop/jan-deichmohle/das-buch-der-festivals/paperback/product-1jq8e6j5.html

Fulminantes Finale – verheißungsvoller Auftakt

https://www.lulu.com/en/en/shop/jan-deichmohle/verhei%C3%9Fungsvoller-auftakt/paperback/product-1vg8w7y8.html

Die Genderung der Welt

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Anmache

https://www.lulu.com/en/en/shop/jan-deichmohle/anmache/paperback/product-1vg875jz.html

Greift zu vor der nächsten Löschaktion, die aus Sicht der geistigen ANTIFA keine Zensur sei! Billiger wird’s kaum.

Impfchaos

Impfchaos

Die Regierung erwürgt Wirtschaft und Privatleben, ist aber unfähig zur rechtzeitigen Beschaffung von genug Impfstoff.

Nationalstaaten wie Israel, Großbritannien, Bahrain oder die USA können es. Die BRD kann es nicht, weil Regierung und Medien von Ideologien besessen sind.

«Erfolg nach drei Wochen 20 Prozent aller Israelis bereits geimpft
Stand: 10.1.2021 17:42 Uhr
Israel macht beim Thema Impfungen Tempo: Seit Beginn der Impfungen vor drei Wochen hätten etwa 20 Prozent der Bürger das Vakzin erhalten. Das entspricht 1,8 Millionen Menschen. Bis Ende März sollen alle Israelis geimpft werden.

Drei Wochen nach Beginn der Impfkampagne in Israel sind bereits 20 Prozent der Bürger und Bürgerinnen gegen das Coronavirus geimpft worden.»1 (Tagesschau)

Sogar unsre seit 1968 bei Themen wie Feminismus extrem einseitigen Medien, die kritische Sicht vollständig ausschlossen und praktisch auslöschten, was seitdem zunehmend breitere Themenkreise erfaßte, beginnen von ihrer jahrelangen Jubelberichterstattung abzufallen und kritisches zu veröffentlichen.

«Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Wir Europa-Trottel! Deutschlands naive Unterwürfigkeit gegenüber Brüssel
FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer
Sonntag, 10.1.2021, 21:23

Erst setzt die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen den Ankauf von genug Impfstoff in den Sand. Jetzt wird von uns auch noch verlangt, das Debakel als Ausweis besonders raffinierter Verhandlungsführung zu sehen. …

Wenn man beim Einkauf lebenswichtiger Güter nicht weiß, welcher Lieferant einem nur Versprechungen macht und wer am Ende sein Wort hält, bestellt man halt bei allen so viel, dass es in jedem Fall reicht. Aber genau das haben sie in der EU-Kommission nicht gemacht. Sie haben stattdessen nach Standort ausgewählt (Paris, Mainz) und nach Preis.

Den Osteuropäern ist der deutsche Impfstoff zu kostspielig

Wie man hört, war den Osteuropäern der Impfstoff aus Deutschland zu teuer. 20 Euro für eine Impfdosis? Das hätte man gerne billiger gehabt. Lasst uns Sanofi nehmen, die verlangen nur 7,56 Euro. …

Es ist so verrückt. Für alles haben wir in Europa Geld. Wir legen für Milliarden Milchseen und Tomatenberge an. Gerade haben sie in Brüssel ein 1,8-Billionen-Paket zur Linderung der Kosten der Corona-Politik auf den Weg gebracht. Aber ausgerechnet beim Impfstoff, der den Ausnahmezustand beenden könnte, wollten sie sparen. Selbst wenn die Impfdose 100 Euro gekostet hätte, wäre das leicht bezahlbar gewesen. Für Deutschland hätte das acht Milliarden Euro bedeutet. So viel kostet uns der Lockdown pro Woche. …

Medien entschuldigen die Fehler der Politiker

Offenbar ist das Bedürfnis, die Kanzlerin zu schützen, so groß, dass dahinter alles andere zurücktritt, auch Logik und Selbstachtung. Manche machen nicht einmal mehr den Versuch, so etwas wie Unabhängigkeit an den Tag zu legen. Der ZDF-Korrespondent in Brüssel hielt noch den Sprechzettel mit den Stichpunkten aus der Pressestelle in der Hand, als er erklärte, warum man niemandem in der EU-Kommission einen Vorwurf machen könne.

Wie soll man das nennen? Journalismus im traditionellen Sinne ist das jedenfalls nicht mehr. Vielleicht sollte man von einem polit-medialen Komplex sprechen. Der Journalist entschuldigt die Regierenden für Fehler …

Wöchentlich werden Bürgern Grundrechte genommen, ohne einhergehende Diskussion …

Im Lockdown ist mehr unter die Räder geraten als das Recht, sich frei zu bewegen. Die ganze Statik, an der unsere liberale Demokratie hängt, wackelt auf bedrohliche Weise. Den Bürgern werden im Wochentakt Grundrechte genommen, ohne dass es dazu überhaupt noch eine Diskussion gibt. In Bayern fischen sie jeden von der Straße, der sich nach 9 Uhr abends außerhalb seiner vier Wände aufhält. Wenn man darauf hinweist, daß es nicht sehr viel Einfallsvermögen verlangt, die Leute zu Hause einfach einzusperren, erhält man zur Antwort, daß „einsperren” das falsche Wort sei.»2 (Focus)

Chaos als Folge totalen Staatsversagens. Die Regierung ist gescheitert und muß sofort zurücktreten.

«Erstaunliche Fakten präsentierte nun die „Tagesschau” zur Wirtschaft in Deutschland. Einer vor wenigen Tagen zufolge veröffentlichten Meldung würde der Einzelhandel im Jahr 2020 ein „sattes Umsatzplus” für sich verbuchen. Das allerdings ist erstaunlich. Zahlreiche Händler klagen über die geschlossenen Geschäfte oder – wie im Vorweihnachtsgeschäft – leere oder leerere Innenstädte. Wie paßt das zusammen? …

Die Zahlen umfassen allerdings auch die Online- und Versandhändler. Dazu zählen u.a. auch Amazon und Co. Die haben selbstverständlich bedingt durch die Lockdowns glänzende Geschäfte gemacht. Möglicherweise unter dem Strich sogar insgesamt mehr, als das, was der stationäre Handel verlor. Solche Zahlen müssen allerdings Redaktionen mit hohem Einnahmevolumen einsortieren können.»3 (Neopresse)

Bislang gab es jahrelang Propaganda in faktenblinder Jubelpresse: Während Pleitewellen durch unsre Städte rollen, massenweise kleine Geschäfte und Betriebe von Gaststädten, Imbissen über Kneipen bis Friseuren schließen, Freiberufler ruiniert sind, feiern Systemmedien im Stile klassischer Diktaturen ein Gesamtplus des Handels, bei dem es sich tatsächlich um eine gigantische Umverteilung von unten nach oben handelt. Die meisten Leistungsträger im Lande gehen konkurs, wogegen einige wenige Internetgiganten einen gigantischen Reibach machen.

«Corona-Live-Ticker: Söder: Müssen Lockdown verlängern und vertiefen»4 (gmx.net)

Die Regierung hat versagt. Deshalb muß sie ihr Volk zuhause einsperren und Kritik als ‚Haß’ verbieten. Während eine Pleitewelle rollt und Arbeitsplätze verloren gehen, belügen uns Massenmedien mit einem Umsatzplus, das tatsächlich die größte Umverteilungsaktion von pleite gehender einheimischer Wirtschaft hin zu Weltkonzernen ist, und fordern realitätsblinde Politikdarsteller wie Söder weitere Verschärfung der Unfreiheit, die Bürger entrechtet wie nie zuvor und die Wirtschaft schädigt wie sonst nur in einem Weltkrieg.

Aus meiner Heimatstadt hörte ich, daß mehr als die Hälfte der Leute, die an der Ausbildung im Gastronomiegewerbe teilgenommen hatten, wegen Betriebsschließungen infolge der drastischen Corona-Maßnahmen arbeitslos geworden sei. Eine Rekordzahl Betriebe habe aufgegeben und geschlossen.

Das darf aber nichts mit nichts zu tun haben, sonst mißbraucht die Regierung Staatsschutz und Verfassungsschutz, um das Grundgesetz und demokratische Spielregeln zu brechen, Opposition und Kritik zu verfolgen, um sich trotz Totalversagens an der Macht zu halten mit zunehmend diktatorischen Mitteln. Unter dem Vorwand von Corona wurden Bürger stärker entrechtet als jemals zuvor. Demokratie ist bloße Fassade geworden, das Grundgesetz ausgehöhlt und gilt faktisch nur noch für jene, die auf Seiten der Blockparteien stehen; für Kritiker und echte Opposition gelten die klaren Aussagen des Grundgesetzes nicht mehr – aber genau für diese ist es da. Machthaber brauchen keinen Schutz ihrer Rechte – die Machtlosen benötigen sie. Auch das läuft genau verkehrt herum, so wie Medien inzwischen zuverlässig alles wesentliche ins Gegenteil verdrehen, nach dem Muster des Feminismus, der Ideologie, die das seit mindestens 1968 täglich vorgemacht hat.

Fußnoten

1 https://www.tagesschau.de/ausland/israel-impfungen-103.html

2 https://www.focus.de/politik/deutschland/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-wir-europa-trottel-deutschlands-naive-unterwuerfigkeit-gegenueber-seinen-nachbarn_id_12850169.html

3 https://www.neopresse.com/wirtschaft/spinnen-bei-der-tagesschau-einzelhandel-im-corona-jahr-mit-mehr-umsatz/

4 https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-live-ticker-soeder-lockdown-verlaengern-vertiefen-35382670

Wetter, Klima, vorgefaßte Urteile

Eiszeitalter und Warmzeitalter

Me­di­en, Ak­ti­vi­sten und For­scher der mei­nungs­ge­trie­be­nen Art ha­ben uns in den letz­ten Jahr­zehn­ten an­er­zo­gen, an men­schen­ge­mach­te Kli­ma­ka­ta­stro­phe zu glau­ben. Höchst­tem­pe­ra­tu­ren wer­den sen­sa­ti­o­nell auf­ge­bauscht; Tiefst­tem­pe­ra­tu­ren schnell ver­ges­sen oder nur von we­nig ge­le­se­nen Pu­bli­ka­ti­o­nen am Ran­de er­wähnt.

Die­se Vor­ein­ge­nom­men­heit geht so weit, daß Durch­schnitts­men­schen auf Twit­ter schrei­ben, „kein ernst­zu­neh­men­der Mensch be­zweif­le noch den men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del”. Das Kli­ma wan­delt sich, seit es die Er­de und auf die­ser Le­ben gibt, seit meh­re­ren Mil­li­ar­den Jah­ren. Star­ke kos­mi­sche Kräf­te wir­ken da­bei. So­wohl hi­sto­ri­sche Gra­phen von Son­nen­ak­ti­vi­tät, der An­zahl von Son­nen­flecken, so­weit aus der Ver­gan­gen­heit be­kannt, der Pa­ra­me­ter des Erd­um­laufs um die Son­ne so­wie der Son­ne um das Schwer­kraft­zen­trum der Milch­stra­ße kor­re­lie­ren er­staun­lich gut mit den ge­mes­se­nen oder aus Se­di­men­ten er­schlos­se­nen Kli­ma­ver­läu­fen.

Die Fol­ge der Eis­zei­ten und Zwi­schen­warm­zei­ten der letz­ten 2½­ Millionen Jah­re deckt sich weit­ge­hend mit der Ab­fol­ge zyk­li­scher Um­lauf­pa­ra­me­ter der Er­de um die Son­ne.

Ähn­li­ches zeigt sich für die Bahn des So­lar­sy­stems in der Ga­la­xie.

«Rund 280 Mil­li­o­nen Jah­re dau­ert ein „kos­mi­sches Jahr”. Es ist die Zeit, die die Son­ne braucht, um ein­mal um das Zen­trum un­se­rer Milch­stra­ße zu krei­sen. Eben­so lan­ge sind die letz­ten drei gro­ßen Eis­zei­ten der Er­de zeit­lich von­ein­an­der ent­fernt. Die jüng­ste Eis­zeit er­eig­ne­te sich vor knapp ei­ner Mil­li­on Jah­ren im Plei­sto­zän oder Di­lu­vi­um. Mehr als 260 Mil­li­o­nen Jah­re, in die Wen­de zwi­schen Perm und Kar­bon, da­tiert nach heu­ti­gen Kennt­nis­sen die näch­ste Ver­glet­sche­rung un­se­res Pla­ne­ten zu­rück. Die äl­te­ste, durch ge­o­lo­gi­sche Fun­de ge­si­cher­te Gla­zi­al­zeit fand vor wei­te­ren fast 300 Mil­li­o­nen Jah­ren im Prä­kam­bri­um statt.»1 (Zeit, 1967)

Warm- und Kalt­zei­ten wech­seln zy­klisch, wo­bei de­ren Zy­klus der Dau­er ei­nes Son­nen­um­laufs um den Schwer­punkt der Milch­stra­ße ent­spricht. In Erd­warm­zei­ten ist es aus ver­mut­lich kos­mi­schen Grün­den deut­lich wär­mer als heu­te.

«Eis­zei­ten aus dem All, Jo­a­chim Schü­ring, 26.07.2002

Wie ei­ne gi­gan­ti­sche Bür­ste dreht sich die Milch­stra­ße und streift da­bei mit ih­ren Ar­men re­gel­mä­ßig das Son­nen­sy­stem. Mit je­dem Schlag löst sie da­bei wo­mög­lich ei­ne ir­di­sche Eis­zeit aus. …

Die­se gi­gan­ti­schen Ster­nen­ex­plo­si­o­nen er­eig­nen sich vor­nehm­lich im zen­tra­len Be­reich der Spi­ral­ar­me, wo die Ma­te­ri­e­dich­te am höch­sten ist, und da sich das Son­nen­sy­stem auch re­la­tiv zu den Spi­ral­ar­men be­wegt, hat es die­se im Lau­fe sei­ner Ge­schich­te im­mer wie­der durch­kreuzt. Er­go war das Son­nen­sy­stem in den dich­ten Zen­tren der Ar­me re­gel­mä­ßig der be­son­ders hef­ti­gen kos­mi­schen Strah­lung von Su­per­no­vae aus­ge­setzt, die ih­rer­seits Aus­wir­kun­gen auf das ir­di­sche Kli­ma ha­ben muß­ten. … die kos­mi­sche Strah­lung bei uns al­le 143 Mil­li­o­nen Jah­re ein Ma­xi­mum er­rei­chen müß­te …

Wirk­lich be­ein­druckend wur­de die Ge­schich­te je­doch erst, nach­dem Sha­viv sein Mo­dell mit den ge­o­lo­gi­schen Zeug­nis­sen auf der Er­de ver­glich. Denn da­bei zeig­te sich ei­ne ein­drucks­vol­le Über­ein­stim­mung mit den ir­di­schen Eis­zei­ten: Im­mer wenn sich die Son­ne – und al­so auch die Er­de – mit­ten in ei­nem Spi­ral­arm be­fand, ver­stärk­te sich die kos­mi­sche Strah­lung, und auf der Er­de brach ei­ne Eis­zeit an. So­gar die der­zei­ti­ge Si­tu­a­ti­on traf Sha­viv ge­nau. Dem Mo­dell ent­spre­chend ha­ben wir ge­ra­de das Zen­trum des Ori­on-Arms durch­kreuzt – und ei­ne grö­ße­re [Kalt­zeit] Eis­zeit hin­ter uns ge­las­sen.» (Zeit, Nir Shaviv, Uni­ver­si­ty of To­ron­to und He­brew Uni­ver­si­ty Je­ru­sa­lem)

Die lang­fri­sti­ge Fol­ge von Warm­zei­ten und Eis­zei­ten stimmt über­ein mit dem Durch­que­ren ei­nes Ga­la­xi­en­ar­mes al­le 140+- Mil­li­o­nen Jah­re so­wie dem Um­lauf um das Schwe­re­zen­trum der Milch­stra­ße in 280 Mil­li­o­nen Jah­ren. Übri­gens hat die Son­nen­ak­ti­vi­tät die größ­te Aus­wir­kung nicht di­rekt, denn Schwan­kun­gen der Strah­lung sind recht ge­ring, son­dern in­di­rekt über Son­nen­wind und Mag­net­feld, die kos­mi­sche Strah­lung ab­schir­men, die wie­der­um über Kon­den­sa­ti­ons­kei­me in den hö­he­ren Schich­ten der At­mo­sphä­re die Rück­strahl­quo­te von Son­nen­ener­gie ins All ver­än­dert.

Letz­te­res wird auch beim lan­gen, rund 140+- Mil­li­o­nen Jah­re wäh­ren­den Zy­klus ver­mu­tet, weil je nach­dem, ob die Son­ne sich in­ner­halb ei­nes Arms der Milch­stra­ße be­fin­det oder au­ßer­halb, die kos­mi­sche Hin­ter­grund­strah­lung viel stär­ker schwankt als die Son­nen­strah­lung selbst.

Üb­ri­gens ist un­ter ‚Warm­zeit’ et­was an­de­res zu ver­ste­hen als ei­ne ‚Zwi­schen­warm­zeit’; in Warm­zei­ten war es sehr viel wär­mer, der CO2-Ge­halt zu­gleich viel hö­her, als in Zwi­schen­warm­zei­ten oder uns­rer Zeit. Zu­gleich wa­ren Bi­o­mas­se und Ar­ten­viel­falt in Warm­zeiten deut­lich grö­ßer als sonst. Wie viel wär­mer und CO2-rei­cher erd­ge­schicht­li­che Warm­zei­ten wa­ren als uns­re ver­gleichs­wei­se schwa­che Zwi­schen­warm­zeit, zei­gen Lang­frist­gra­phen.

Fröhliches Klimahüpfen gegen kosmische Kräfte!

Aus erd­ge­schicht­li­cher Sicht ist die Welt heu­te nicht un­ge­wöhn­lich warm, son­dern bei lang­fri­sti­gem Ver­gleich im küh­le­ren Be­reich. Der CO2-Ge­halt liegt na­he dem un­te­ren En­de des für ir­di­sches Le­ben be­kömm­li­chen. Über die drei­vier­tel Mil­li­ar­de Jah­re mit hö­he­rem Le­ben be­fin­det sich die­ser dicht am Tief­punk. h­rend des lang­fri­sti­gen Ab­wärts­trends von CO2 wur­de in den Eis­zei­ten ein Tief­stand er­reicht, bei dem Land­pflan­zen zu muckern be­gin­nen, der nur we­nig über der Mar­ke lag, un­ter der Land­pflan­zen ster­ben, in Fol­ge auch Land­tie­re, so daß hö­he­res Le­ben au­ßer­halb der Welt­mee­re er­lischt. Uns­re hüp­fen­den Hy­ste­ri­ke­rIn­nen ha­ben dies wie so vie­les ge­füh­lig ge­nau falsch her­um ge­deu­tet. Ge­nug CO2 ist le­bens­wich­tig; die Tä­tig­keit des Men­schen gleicht den Man­gel ret­tend aus.

Die mei­sten Aus­ster­be­er­eig­nis­se gab es in Kalt­zei­ten, nicht in Warm­zei­ten. Ei­ne wär­me­re Welt hat ei­ne grö­ße­re Ar­ten­viel­falt und Bio­mas­se. In den Eis­zei­ten sank der CO2-Ge­halt der At­mo­sphä­re ge­fähr­lich na­he zur To­des­zo­ne, wo erst Land­pflan­zen ab­ster­ben, dar­auf hö­he­res Le­ben jen­seits des Welt­mee­res er­lischt. Die mei­ste Zeit der Erd­ge­schich­te war der CO2-Ge­halt deut­lich hö­her; Pflan­zen wuch­sen da­her schnel­ler und kön­nen dann auch mehr Er­trag lie­fern, mehr Tie­re und Men­schen er­näh­ren.

Kli­ma­ak­ti­vi­sten zu­fol­ge ist die Mensch­heit von ei­ner Kli­ma­er­wär­mung be­droht, wes­halb wir uns­re Kern­in­du­stri­en wie Au­to­mo­bil­her­stel­ler, Atom- und Koh­le­kraft­wer­ke mit­samt Ar­beits­plät­zen op­fern, wäh­rend Chi­na und an­de­re asi­a­ti­sche Län­der hun­dert­mal so vie­le Groß­kraft­wer­ke neu bau­en wie wir schlie­ßen.

Als ich aufs Gym­na­si­um ging, lehr­ten dort er­fah­re­ne „al­te Pau­ker”, die vier ver­schie­de­ne po­li­ti­sche Sy­ste­me in Deutsch­land er­lebt hat­ten: Erst das Kai­ser­reich, da­nach die Wei­ma­rer Re­pu­blik, dar­auf das Drit­te Reich und schließ­lich die An­fangs­zei­ten der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Die mitt­le­ren bei­den Sy­ste­me wa­ren da­mals be­reits ge­schei­tert. Ei­ner uns­rer Leh­rer wies uns auf Ge­fah­ren für un­se­re Zu­kunft hin, die ihm am Her­zen la­gen, da­mit wir die­se im Le­ben spä­ter zu be­ste­hen ver­mö­gen. Er­stens war dies sei­nen Wor­ten zu­fol­ge „die gel­be Ge­fahr”. Chi­na war da­mals kom­mu­ni­stisch, un­ter Mao Tse Tung hoff­nungs­los zu­rück­ge­blie­ben, wirk­te von fern wie ei­ne Mi­schung aus Mit­tel­al­ter und kom­mu­ni­sti­scher Star­re. Doch der Leh­rer wies auf die Über­zahl der Chi­ne­sen hin und ih­ren Fleiß; mit die­ser Kom­bi­na­ti­on wür­den sie die Zu­kunft ge­stal­ten und droh­ten, uns ab­zu­hän­gen, wenn wir uns nicht an­stren­gen, mit gei­sti­gen Lei­stun­gen, Fleiß und Ge­schick. Heu­te ist die­se Er­in­ne­rung wie das Wort ei­nes Pro­phe­ten. Un­ser „al­ter Pau­ker”, von sei­ner Epo­che be­reits be­spöt­telt für sei­ne „rück­schritt­li­che Ein­stel­lung”, hat ins Schwar­ze ge­trof­fen und recht be­hal­ten.

Noch et­was an­de­res be­rei­te­te dem al­ten Pau­ker Sor­ge. Seit zwei­ein­halb Mil­li­o­nen Jah­ren be­fän­den wir uns in ei­nem Eis­zeit­al­ter, in dem lan­ge Eis­zei­ten, die un­ser Land groß­teils ver­glet­schern und weit­ge­hend un­be­wohn­bar wer­den las­sen, mit kur­zen Zwi­schen­warm­zei­ten wech­seln. Ei­ne wei­te­re Eis­zeit kön­ne an­ge­sichts der Län­ge uns­rer der­zei­ti­gen Zwi­schen­warm­zeit je­der­zeit be­gin­nen. Er hof­fe nur, daß die Mensch­heit, wenn dies dem­nächst ein­tref­fen soll­te, sich mit­hil­fe Ener­gie­quel­len wie der Atom­kraft be­hel­fen und ge­nug hei­zen kön­ne, um ei­ne neue Eis­zeit zu über­le­ben.

Nun wer­den Zeit­ge­nos­sen spöt­teln: „Die­ser al­te Knacker. Der hat­te ja kei­ne Ah­nung. Heu­te wis­sen wir, wie ge­fähr­lich der Mensch das Kli­ma ka­ta­stro­phal kippt. Wir sind vom Wär­me­tod be­droht.” Eis­zei­ten ha­ben ein ty­pi­sches Mu­ster: Sie sind, ent­ge­gen der land­läu­fi­gen Vor­stel­lung, nicht durch­ge­hend ei­sig. Im Ge­gen­teil. Eis­zei­ten sind ge­prägt durch ei­ne Fol­ge sä­ge­zahn­för­mi­ger Tem­pe­ra­tur­zacken.

Diese Zacken wiederholen sich in kleinerem zeitlichem Maßstab.

Je­der Mu­sik- oder Phy­sik­freund, der mal am Os­zil­la­tor mit Fre­quen­zen rum­ge­spielt hat, kennt Sä­ge­zahn­kur­ven, im Un­ter­schied zu Si­nus- oder Recht­eck­kur­ven. Erst gibt es ei­nen ra­san­ten und stei­len Tem­pe­ra­tur­an­stieg, ja bei­na­he Sprung nach oben; an­schlie­ßend folgt ein lang­sa­mes, aber an­dau­ern­des Ab­sin­ken bis auf Tiefst­wer­te. Des­halb schei­den sich beim Kli­ma rasch hüp­fen­de Hy­ste­ri­ke­rIn­nen von nüch­tern for­schen­den Wis­sen­schaft­lern. Ein­set­zen des Zyk­lus sä­ge­zahn­ar­ti­ger Tem­pe­ra­tur­an­stie­ge könn­te statt auf ka­ta­stro­pha­len men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del auch auf Rück­kehr der Eis­zeit deu­ten, die eben nicht durch­gän­gi­ge Käl­te, son­dern kur­ze Tem­pe­ra­tur­sprün­ge nach oben mit nach­fol­gen­dem län­ge­rem Ab­sin­ken kenn­zeich­net.

«-35,8°C in Spanien: „Filomena” bringt Rekordkälte und viel Schnee
Von Cornelia Trefflich mit AP, dpa • Zuletzt aktualisiert: 08/01/2021

Nicht schlecht staunten die Madrilenen, als sie aus dem Fenster schau­ten oder sich sogar aus dem Haus wagten. Denn dort lag Schnee auf Autos und Gehwegen, in Parks und auf Rasenflächen. Ein äußerst seltenes Phä­no­men in der spanischen Hauptstadt …

Auch in anderen Regionen Spaniens, wie in der Provinz Kastilien und Lé­on hat „Filomena” rekordverdächtige Tiefsttemperaturen beschert. In der Ort­schaft Vega de Liordes, die sich rund 400 Kilometer nördlich von Madrid be­fin­det, wurden -35,8 Grad Celsius gemessen – die kälteste Temperatur, die je in Spanien aufgezeichnet wurde. Am Mittwoch erst hatte es mit -34,1°C ei­nen Kälterekord in La Llança, in den Pyrenäen, einen Kälterekord ge­ge­ben.»2 (Euronews)

Ver­mut­lich schrei­en an die­ser Stel­le Ge­sin­nungs­dik­ta­to­rIn­nen auf: „Du Blöd­mann kennst den Un­ter­schied zwi­schen Wet­ter und Kli­ma nicht.” Das ist ei­ne fal­sche Un­ter­stel­lung. Bil­der er­leb­ba­ren Wet­ters ha­be ich nur ein­ge­wo­ben, weil Men­schen et­was bes­ser ver­ste­hen und deu­ten kön­nen, wenn sie aus dem Le­ben ge­grif­fe­ne Vor­stel­lung da­mit ver­bin­den. Wet­ter kann man er­le­ben; Kli­ma ist Ab­strak­ti­on.

Vom Wet­ter­phä­no­men zu­rück zum Kli­ma. Zu­nächst bleibt zu be­mer­ken, daß uns­re Mas­sen­me­di­en groß he­raus­stel­len, was in ihr Nar­ra­tiv paßt, je­doch her­ab­spie­len un­ter „fer­ner lie­fen” oder ganz über­ge­hen, was die­sem wi­der­spricht. Das ist ih­re ge­schick­te und höchst ge­fähr­li­che Art, Un­sinn zu ver­brei­ten, der schlim­mer und wirk­sa­mer ist als of­fe­ne Lü­ge. Denn sie ha­ben oft nichts for­mal un­wah­res be­hauptet, statt­des­sen aber aus ei­ner Viel­falt von Fak­ten und Sich­ten nur das be­rich­tet, was in ihr Welt­bild paßt, da­ge­gen alles – meist ei­ne gi­gan­ti­sche Zahl un­ge­neh­mer Er­schei­nun­gen –, was die­sem zu­wi­der läuft, über­se­hen oder weg­ge­las­sen. Das ist die ge­fähr­lich­ste Art, sich und an­de­re zu be­trü­gen.

Noch vor 50 Jah­ren war das Nar­ra­tiv Kli­ma­wan­del ge­nau um­ge­kehrt. Die da­ma­li­ge Ge­ne­ra­ti­on von ‚Wis­sen­schaft­lern’ stand im Ge­fol­ge ei­ner Ra­chel Car­son, die ei­ne Um­welt­hy­ste­rie be­grün­de­te, die DDT und des­sen Nach­fol­ger so ra­di­kal ver­damm­te, daß Be­rich­ten zu­fol­ge sehr viel mehr Men­schen un­nö­tig an Krank­hei­ten wie Ma­la­ria star­ben, die zu­vor durch Be­kämp­fung von Über­trä­ger­mücken ein­ge­dämmt wur­de – man ver­such­te gar, Ma­la­ria auch auf an­de­ren Kon­ti­nen­ten wie in Eu­ro­pa aus­zu­rot­ten, be­vor Ra­chel Car­son das ver­hin­der­te. Noch der Schles­wi­ger Car­sten Nie­buhr, der 1761-1767 an ei­ner Ex­pe­di­ti­on teil­nahm, der er­sten wis­sen­schaft­li­chen For­schungs­rei­se ins da­mals un­be­kann­te Je­men – was ich weiß, weil ich frü­her sol­che Be­rich­te in al­ten Bü­chern‚ oft mit Frak­tur­ſchrift, ver­schlun­gen ha­be – hat­te in moo­ri­gen Ge­bie­ten sei­ner schles­wi­ger Hei­mat of­fen­bar die Ma­la­ria ken­nen­ge­lernt, wes­halb er ei­ne teil­wei­se Im­mu­ni­tät hat­te und als ein­zi­ger die Ex­pe­di­ti­on in den Je­men über­leb­te. Zwar er­krank­te auch er an Ma­la­ria, wie die an­de­ren, ge­nas aber auf­grund sei­ner ge­schul­ten Ab­wehr­kräf­te. Ein da­mals hoch­be­rühm­ter skan­di­na­vi­scher Bi­o­lo­ge ver­starb da­ge­gen; nur des­sen Auf­zeich­nun­gen wur­den von Nie­buhr mit­ge­bracht und sind in­ter­es­sant bis heu­te. Den mei­sten dürf­te un­be­kannt sein, daß es bei uns nicht nur Pest und Pocken, son­dern auch Ma­la­ria gab, be­vor mo­der­ne Tech­nik sie über­wand.

Je­ne von Ra­chels „Stum­mer Früh­ling” be­ein­fluß­te Ge­ne­ra­ti­on glaub­te be­reits an ei­nen ge­fähr­li­chen, das Über­le­ben der Mensch­heit ge­fähr­den­den Kli­ma­wan­del, den sie eben­falls be­reits auf Um­welt­ver­schmut­zung zu­rück­zu­füh­ren ver­such­ten. Da­mals be­reits be­gan­nen Ge­füh­le und Hy­ste­rie nüch­ter­ne For­schung zu ver­drän­gen. Sie wähn­ten, der Mensch sei schuld, daß ei­ne neue Eis­zeit aus­bre­che. Von der In­du­strie ver­brei­te­te Äro­so­le wür­den Son­nen­licht re­flek­tie­ren, was die Er­de ab­küh­le und die da­mals sin­ken­den Tem­pe­ra­tu­ren er­klä­re. Die Vor­her­sa­ge ei­nes ka­ta­stro­pha­len Käl­te­ein­bruchs, der dra­stisch ge­schil­dert und mit ei­ner „Göt­ter­däm­me­rung” der al­ten Sa­gen ver­gli­chen wur­de, präg­te die 1970­er Jah­re.

Er­in­nert ihr euch an den be­rüch­tig­ten „Hockey­stab”, ein durch vie­le Da­ten­nach­be­ar­bei­tung und Ver­wen­dung nicht über­prüf­ter An­nah­men ent­stan­de­nes Schreckens­bild? Vor Ge­richt hat sich der ver­ant­wort­li­che ‚Wis­sen­schaft­ler’ ge­wei­gert, die Da­ten und Me­tho­den vor­zu­le­gen, auf die sei­ne Dar­stel­lung zu­rück­geht. Mit an­de­ren Wor­ten: Sein wer­be­wirk­sa­mes Schreckens­sze­na­rio war Pfusch oder Er­fin­dung.

Kos­mi­sche Kräf­te sind ge­wal­tig; im Ver­gleich mit die­sen sind men­schen­ge­mach­te Kräf­te bis heu­te eher be­schei­den. Mit Zah­len­ver­glei­chen wä­re das sehr ein­drucks­voll be­leg­bar. Selbst Kräf­te, die als „Züng­lein an der Waa­ge” ein Kip­pen ver­ur­sa­chen, sind im­mer noch um Grö­ßen­ord­nun­gen stär­ker als men­schen­ge­mach­te. Schau­en wir uns die ty­pi­schen Eis- und Zwi­schen­warm­zei­ten der ver­gan­ge­nen Mil­li­on Jah­re an, zu de­nen es recht gu­te Da­ten gibt. Zwi­schen­warm­zei­ten sind re­la­tiv gleich­för­mig, Eis­zei­ten da­ge­gen ein hef­ti­ges Sä­ge­zahn­mu­ster. Wenn ei­ne neue Eis­zeit be­gän­ne, sä­he sie so aus: Die Tem­pe­ra­tur springt steil nach oben. Lem­min­ge hüp­fen, weil es so warm ist. Dann sinkt sie all­mäh­lich, hört lan­ge nicht wie­der auf zu sin­ken, bis gan­ze Län­der ver­glet­schern. Das Eis bleibt frei­lich, au­ßer im Nor­den, nicht all­zu lan­ge lie­gen, weil die näch­ste Zacke folgt, dar­auf der näch­ste Eis­vor­stoß.

Wir müs­sen aber nicht den Teu­fel mit dem Beel­ze­bub ver­trei­ben, der Kli­ma­er­wär­mungs­angst die Angst vor ei­ner Eis­zeit ent­ge­gen­set­zen. Wie wä­re es, be­schei­de­ner zu blei­ben und mit ei­nem Phä­no­men vor­lieb zu neh­men, wie es of­fen­bar häu­fig ist, näm­lich schon zwei­mal seit dem Hoch­mit­tel­al­ter auf­trat? Be­trach­ten wir die klei­ne Eis­zeit.

Das Leib­nitz In­sti­tut für Tro­po­sphä­ri­sche Stu­di­en hat Pa­ral­le­len von heu­te ge­fun­den zur Zeit des Kli­ma­um­schwungs des Hoch­mit­tel­al­ters, als es wär­mer war als heu­te, Grön­land im Sü­den grün war und an der Kü­ste be­wal­det, wes­halb Wi­kin­ger aus Is­land sich dort nie­der­las­sen und von Land­wirt­schaft er­näh­ren konn­ten, be­vor sie spä­ter ver­hun­ger­ten, weil es zu kalt da­für wur­de, zu der dar­auf­fol­gen­den Kalt­zeit, der die grön­län­di­schen Wi­kin­ger, so­fern sie nicht nach Is­land oder Nor­we­gen zu­rück­kehr­ten, zum Op­fer fie­len. Es gab sta­bi­le Wet­ter­phä­no­me­ne, die der­zei­ti­gen gli­chen. Zu­nächst gab es Miß­ern­ten durch trocke­ne, aber wohl war­me Som­mer. Da­rauf folg­te ein Um­schlag zu mehr­jäh­ri­gem feuch­tem und kal­tem Wet­ter, mit dem der Ab­stieg in die klei­ne Eis­zeit be­gann, die frei­lich nur ei­ne win­zi­ge Del­le ist im Ver­gleich zur rich­ti­gen Eis­zeit, und auch nicht de­ren Sä­ge­zahn­mu­ster hat. Die „klei­ne Eis­zeit” ist nur ei­ne ver­gleichs­wei­se ge­rin­ge Schwan­kung in­ner­halb der Zwi­schen­warm­zeit.

Hun­ger und Not be­gan­nen schon mit dem Ab­stieg in die klei­ne Eis­zeit, nicht nur in Grön­land, son­dern in Eu­ro­pa. Mei­ne Bü­cher zei­gen auch, daß die Un­ab­hän­gig­keits­be­stre­bun­gen der Ur­schweiz zeit­gleich mit die­sem Wet­ter­um­schwung ein­setz­ten. Es war al­so wohl we­ni­ger ein ar­ro­gan­ter Ade­li­ger der Sa­ge mit sei­nem Geß­ler­hut, son­dern tat­säch­lich die Ar­mut der Berg­bau­ern in den Hoch­al­pen, wo Som­mer oh­ne­hin kurz, Äcker steil und stei­nig sind, so daß es schwer fällt, den Zehnt zu zah­len – für uns wä­ren Steu­ern von ei­nem Zehn­tel heu­te traum­haft nied­rig. Berg­bau­ern aber war den Zehnt auf­zu­brin­gen müh­sam, als das Kli­ma kalt wur­de, Som­mer kühl, ver­reg­net und nicht frucht­bar ge­nug. Viel­leicht hat­ten sie Mü­he, ein­fach nur zu über­le­ben in der klei­nen Eis­zeit. Steu­ern an den Vogt zu zah­len ging nicht mehr. Des­halb schaff­ten die Schwei­zer durch Re­bel­li­on das Kö­nig­tum kur­zer­hand ab. Üb­ri­gens ta­ten die Is­län­der das­sel­be aus glei­chem Grund. Bei ih­nen brauch­te es kei­ne Re­bel­li­on. In er­ster Ge­ne­ra­ti­on hat­ten sie noch ei­nen Kö­nig, der von Hof zu Hof zog wie uns­re Kö­ni­ge und Kai­ser einst von Pfalz zu Pfalz. Dann wähl­ten sie kei­nen mehr. Is­land war zu karg für ei­ne Mo­nar­chie. Je­der muß­te sich sein Es­sen selbst müh­sam er­ar­bei­ten, um mit mit­tel­al­ter­li­cher Tech­nik über­le­ben zu kön­nen.

Dem Kip­pen des Kli­mas in die klei­ne Eis­zeit folg­ten Hun­gers­not und Pest. Die ‚For­scher’ des In­sti­tuts sind üb­ri­gens durch­aus ‚po­li­tisch kor­rekt’ in ih­ren Deu­tun­gen, denn sie glau­ben wie üb­lich an die Kli­ma­er­wär­mung. Ein For­scher oh­ne An­füh­rungs­zei­chen soll­te nicht glau­ben. Wenn die For­schun­gen auf Ähn­lich­kei­ten der Wet­ter­phä­no­me­ne um 1308 und 2018 hin­wei­sen, wä­re es dann nicht na­he­lie­gen­der, zu über­prü­fen, ob es nicht auch ähn­li­che oder glei­che Ur­sa­chen ge­ben könn­te? An­zu­neh­men, heu­te sei es um­ge­kehrt wie da­mals, sä­he aber in den Meß­wer­ten gleich aus, dürf­te wei­ter her­ge­holt sein als glei­che Ur­sa­chen bei glei­chen Meß­wer­ten an­zu­neh­men.

Au­ßer den dra­sti­schen Sze­na­ri­en ei­ner Über­wär­mung und ei­ner klei­nen oder gro­ßen Eis­zeit gibt es üb­ri­gens noch ein drit­tes, op­ti­mi­sti­sches: Es gibt Stim­men, wir wä­ren schon vor 150 Jah­ren, oder in den 1970ern, am En­de ei­ner Zwi­schen­warm­zeit in die näch­ste Eis­zeit ab­ge­stie­gen, die Eu­ro­pa groß­teils un­be­wohn­bar ge­macht hät­te, wenn nicht Land­wirt­schaft und In­du­strie ge­gen­ge­steu­ert und uns vor dem Kip­pen be­wahrt hät­ten. Wenn die­ses Sze­na­rio stim­men soll­te, könn­ten wir eher froh sein, durch wär­men­de Ein­wir­kung ei­nem Un­glück ent­gan­gen zu sein; ei­ne Steu­e­rung die­ses Ein­flus­ses in ei­ner zu­träg­li­chen Band­brei­te wä­re in Zu­kunft dann zwar irgend­wann nö­tig, die La­ge aber kei­nes­wegs dra­ma­tisch, die Wir­kung bis­lang mehr nütz­lich als schäd­lich.

Dieser Artikel wird bis morgen 13.1.2021 im BuchKlimaangst und anderer Unfug“ ergänzt. Das Buch lohnt sich, ist die umfassendste Darstellung kritischer Argumente zum Thema Klima.

Fußnoten

1 https://www.zeit.de/1967/51/eine-eiszeit-pro-kosmisches-jahr

2 https://de.euronews.com/2021/01/08/35-8-c-in-spanien-filomena-bringt-rekordkalte-und-viel-schnee

Totalversagen der Regierung in Corona-Krise

Totalversagen der Regierung in Corona-Krise

Von Januar bis Mitte März, zwei entscheidende Monate lag, verharmlosten Regierung und Gesinnungsmedien Corona, was als nicht schlimmer als die gewöhnliche Wintergrippe hingestellt wurde. Es wurden weder Schutzmasken, Schutzkleidung noch sonst nötige Mittel besorgt. Schlimmer noch, sie wurden tonnenweise China geliefert oder geschenkt. Obendrein wurde versäumt, die Grenzen zu schließen, als es noch möglich war, die Krankheit aus dem Land zu halten.

Übernacht und wohl auf Geheiß der GröKaZ – im Kadavergehorsam haben wir ja Übung – schwenkte die Regierung ins genaue Gegenteil um. Hatte es bis zum 14. März geheißen, Corona sei harmlose Grippe, werde von gefährlichen Rechtspopulisten fälschlich als Gefahr hingestellt, wofür die Fernsehsendung Quer öffentlich Kritiker als lächerliche ‚Verschwörungstheoretiker’ verhöhnte, und bat das Ministerium BMI, die Verbreitung der angeblichen ‚Falschnachricht’ zu unterbinden, die Regierung plane weitere Einschränkungen, so galt am 15. März das genaue Gegenteil.

Nun war Corona gefährlich, galten Rechte als verharmlosende Spinner, die wenig später Covidioten geschimpft wurden, wogegen Regierung und Gesinnungsmedien mit Dauermeldungen über COVID-Gefahren eine Panikstimmung im Lande verbreitete. Nun wurden die am Vortage noch als Falschmeldung bezeichneten Einschränkungen in schockierender Härte eingeführt.

«Erstens: Weil wir anders als Taiwan, Südkorea, Japan oder Neuseeland diese Pandemie nicht durch solidarisches Handeln und den Einsatz moderner Technik unter Kontrolle bekommen und gehalten haben, ist der Impfstoff für Deutschland und Europa das einzig verbliebene, zentrale Instrument zur Corona-Bekämpfung. Umso schwerer wiegt das aktuelle Impfdesaster.»1 (Spiegel)

Weiterhin wurden Grenzen nicht geschlossen. Inzwischen war die Möglichkeit vertan, die Krankheit draußen zu halten, wie es Taiwan weitgehend gelang. Heute ist Taiwan coronafrei; eine zweite Welle gab es nicht und im ganzen Jahr nur sieben Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit, was bei einer Millionenbevölkerung gering ist. Wir kennen ja die Ideologie unsres Gesinnungsstaates, von Medien, etablierten Parteien und von Extremisten übernommenen Universitäten: Deutsche oder europäische Grenzen dürfen nicht geschlossen werden, weil das die notgeil ersehnte Völkerwanderung nach Europa, die einheimische Männer bei hiesigen Frauen verdrängt und damit als sexueller Androzid und Völkerselbstmord durch Nichtfortpflanzung, demographische Bombe und Verdrängungskreuzung wirkt. Stattdessen kann die BRD auf Geheiß der GröKaZ, die jede Entscheidung nach Ideologie statt Sachverstand trifft wie ihr Vorgänger GröFaZ, die mehrmals so langen Grenzen Saudi-Arabiens gegen Grenzübertritte sichern helfen. Denn das ist ja erwünscht und daher möglich.

Auch Schweine sind es wert, vor Seuchen durch Grenzschließung geschützt zu werden, Deutsche aber nicht – aus Sicht der Regierung. Grund ist eine andere Einstufung beider in Zeiten von einerseits Naturschutzideologie, andererseits globalistischer Ideologie.

«Schweinepest-Zaun an Grenze zu Polen eingeweiht
30.11.2020

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) hat an der Grenze zu Polen nahe Pomellen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) den letzten Pfahl des neuen Grenzzauns gesetzt. Er soll Wildschweine abhalten, die die Afrikanische Schweinepest einschleppen könnten. …

Zaun soll fünf Jahre lang stehen bleiben
Hausschweine sind nach Angaben der Behörden in Deutschland bisher nicht betroffen.»2 (ndr)

Sie können die eigene Urbevölkerung mit Ausgangssperren einsperren, einen Bewegungsradius von 15 Kilometern verhängen, während sie gleichzeitig massenweise fremde Männer über viele tausend Kilometer einreisen oder gar einfliegen lassen, die dem Lockreiz des Sozialschlaraffenlandes verfallen sind und des inversen Puffs BRD, der durch ein gestörtes Zahlenverhältnis Männer zu Mädchen und Frauen fruchtbaren Alters die eigenen Landessöhne zu Kuckolden und Inceln degradiert, die um autochthone Mädchen und Fortpflanzung betrogen werden, auch noch die als hier überzählige Männer eingeholten Massen mit Steuern, Abgaben und Gebühren finanzieren muß. Gemeiner und perverser geht nicht mehr, aber in der feministischen, empathiegestörten Gesellschaft geht es den Leuten am Arsch vorbei. Sie sind gefühlsmäßig gar nicht fähig zu begreifen, was sie an unmenschlichen, grausamen sexuellen Verhältnissen anrichten. Dazu ist die Empathiestörung einer ganzen Epoche viel zu gewaltig.

Doch damit beginnen die vielen Fehler des Regimes aus Gesinnungsmedien und Blockflötenparteien erst. Obwohl schon im Sommer offenkundig war, daß Impfstoffkandidaten von Biontech sich als wirksam erwiesen und ganz vorne mit dabei war im Wettlauf um die erste Zulassung, zögerte die Regierung mit Bestellung. Noch krasser: Sie schenkte hunderte Millionen Steuergelder an die Firma, um die Entwicklung zu fördern, ohne jedoch zu bestellen.

Wie bei den berüchtigten Eingriffen des GröFaZ im Dritten Reich, der regelmäßig sachlich begründete Vorschläge kippte, um seine Ideologie zu verwirklichen, was ebenso regelmäßig stets in Katastrophen endete, ging auch GröKaZ Angela vor, die Presseberichten zufolge persönlich intervenierte, um eine ‚europäische Lösung’ durchzuboxen. Das ist typisch deutsche Ideologiebesessenheit vom Dritten Reich bis zur Angela Merkelfrauschaft. Die Ideologie hat sich geändert, sonst aber nichts. Offenbar glauben die von utopistischen Ideologien unsrer Zeit vernebelten Gestalten in Medien und etablierten Parteien wirklich, sie seien besser als die Nazis, weil ihre Ideologien besser seien. Das ist unsinnig. Heutige Ideologien mögen nicht vom Morden träumen, doch sind noch radikaler im Widerspruch mit menschlicher Natur und daher noch krasser verirrt. Heutige Ideologien sind nicht besser als die vergangener Diktaturen. Das ist ein Denkfehler, den jede Generation gern begeht. Auch die historischen echten Nazis waren eine Jugendrebellion, die gegen die alten, traditionellen, oft noch kaiserlichen Eliten aufbegehrte, „denen der Kalk aus den Hosen rinne”, wie in den 1930er Jahren gespottet wurde. Das ist sinngemäß gleich der Parole von 1968er-Antiautoritären, die höhnten, „Unter den Talaren / der Muff von 1000 Jahren”.

Hindenburg wurde im damaligen Jugendslang als „knorke” bezeichnet. Man sah sich als junges Deutschland, moderner als die zurückgebliebenen Alten mit ihren umständlichen demokratischen Traditionen der Weimarer Republik oder den noch älteren Traditionen der Kaiserzeit. Man war befangen im jugendlichen Hochmut, alles besser zu wissen als die ‚weißen heterosexuellen alten Männer’, wie Feministen und Linksradikale seit 1968 spotten. Dieser Hochmut, ihre Ideologie sei klüger als über viele Generationen gewachsene Kultur, Bräuche und demokratische Formen, kultureller Ausdruck gelebter Erfahrung unsrer Vorfahren, ist entscheidender Fehler. Jede Ideologie scheitert. Es ist unsinnig zu glauben, heutige Ideologien seien moralisch höherwertig als faschistische oder kommunistische Ideologie. Jede Ideologie ist mies. Die Tatsache, daß sie Ideologien folgen statt nüchternem, wertfreien Verstand, ist das Problem. Ein weiteres Problem ist ihre Empathiestörung. Die gab es nicht nur im Dritten Reich, wo man den Mangel an Empathie mit den Opfern zu recht bemängelt. Doch die heutige Empathiestörung gegenüber ‚weißen heterosexuellen (alten) Männern’ ist größer als je zuvor. Es ist himmelschreiende Überheblichkeit, wenn ‚politisch Korrekte’, Feministen, Migrationsförderer und Grüne sich noch als angeblich ‚moralisch überlegen’ inszenieren. Das ist die neue Form des Übermenschentums; tatsächlich sind Feministen, Migrationsförderer, Grüne und ‚politisch Korrekte’ diejenigen mit der krassesten und schlimmsten Empathiestörung.

Nicht nur sind sie völlig unfähig, Gefühle, Anteilnahme und Liebe für die von Feminismus und fremden Männern verdrängten einheimischen Männer zu empfinden, die seit 1968 ständig in Schlammschlachten angefeindet wurden. Sie übersehen auch die Leiden von Frauen. In Europa werden sie von der Überzahl Männer, darunter viele aus inkompatiblem Umfeld, sexuell bedrängt, wenngleich nicht aus Fortpflanzung und Fortleben gekegelt wie unsre viel grausamer erniedrigten Männer und Jungen. In Südländern wie Syrien hat der Exodus von Millionen Männer dagegen eine solche Männerknappheit ausgelöst, daß trotz orientalischer Polygamie, bei der sich ein Mann zuweilen mit mehreren Ehefrauen vergnügen darf, keinen Ehemann finden und über ihr aussichtsloses Leben jammern. Das alles sind Folgen des Globalismus. Auch diese Ideologie ist genauso wahnsinnig wie die gewisser früherer Diktaturen. Sie steht in scharfem Widerspruch zu menschlicher Natur und löst großes menschliches Unglück aus. Doch das merkt niemand, weil jeder Versuch, auf die krassen Fehler und grausamen Folgen als ‚rassistisch’, ‚fremdenfeindlich’, ‚islamophob’, ‚sexistisch’ und bald bestimmt mit noch weiteren Verunglimpfungen diffamiert, bestraft, verboten und schließlich unterbunden wird.

Wir werden zum Land der lockeren Messer, worüber aus gleichem Grunde auch nicht berichtet werden darf. Wir gehen den Weg des einstigen Ostroms und Byzanz, ein christliches Land ionischer Griechen, wo die Heimat Homers war, Armeniern und assyrischen Christen, zur von islamischen Turkstämmen überrollten Türkei.

Nun aber zurück zum Corona-Versagen. Ihre Bevölkerung einsperren kann die Regierung; ebenso ständig predigen, es komme auf Tage und Wochen an. Impfen sei die Erlösung. Doch beim Besorgen des Impfstoffs versagte sie total. Auch alle Maßnahmen, die keine Entrechtung der Ureinwohner bedeuten, fielen unter den Tisch. Das war nicht sexy, förderte nicht ihren Machtrausch, die Gesinnungsdiktatur. So wurde gemeldet, spezielle Lampen mit kurzwelligem Licht könnten Coronaviren in Räumen binnen einer halben Minute abtöten. Na prima! Räume so zu schützen wäre nicht allzu teuer gewesen. Stattdessen wird der größte Pleite- und Ruin-Tsunami in der Geschichte der BRD ausgelöst, eine wirtschaftliche Notzeit angesteuert. Keine Einschränkung wäre bei so rascher Abtötung von Viren nötig. Arbeit, Freizeit, ja sogar Clubbesuche – kein Problem. Doch damit hat sich kein Politiker beschäftigt. Dumm und uninformiert sind sie auch noch.

Länder wie Taiwan zeigten, daß es geht. In Wuhan, China, wurde groß gefeiert mit dichtgedrängten Menschenmenge. Ganz offenbar hat China den Virus unter Kontrolle, ohne die chinesische Wirtschaft zu zerstören. Im Gegenteil, China kauf gerade bei uns von Merkels Corona-Politik Richtung Insolvenz getriebene Firmen auf. Das Erwachen wird bitter sein. So geht es aus, wenn man Ideologen in die Regierung setzt.

Gesundheitsminister Spahn hatte nicht etwa für Deutschland Impfstoff kaufen wollen. Auch die dreistellige Millionenzahl Gelder an Biontech waren nicht mit einem Kauf verbunden. Nein, das wäre zu vernünftig. Vernunft ist in Schilda strengstens verboten, riecht nach Nationalstaat. Auch Spahn wollte Sammelbestellungen. Nur waren diese nicht ganz so bekloppt wie das, was Führerin Merkel mit ihrem Eingreifen anrichtete. Zuvor hatte sie ja erklärt, die Wahl in Thüringen müsse rückgängig gemacht werden. Sowas gibt es nur in Diktaturen. In Demokratien können Wahlen nicht auf Befehl von oben rückgängig gemacht werden.

Für Frankreich war es eine Frage der Ehre, die französische Firma Sanofi mit einer Großbestellung zu bedenken, so wie es früher eine Frage der Ehre war, daß bei Zusammenschluß nicht die deutsche Firma, wie einst das berühmte Hoechst, eine französische übernimmt, nein, auch keine gleichberechtigte Fusion erfolgt, sondern daß die Franzosen die Mehrheit erhalten, worauf die deutsche Firma mitsamt Arbeitsplätzen halt binnen Jahren weitgehend oder ganz verschwindet. Zuvor hat sich ein besonders überkluger Manager von Hoechst dafür bezahlen lassen, ganz supermodern den Konzern Hoechst so in Bestandteile zu zerlegen, daß deren Teile dann klein genug waren, daß sie vom Ausland geschluckt werden können. Es lebe die Globalisierung! Unsre Regierung hat seit Jahrzehnten gut gewirtschaftet. Der wirtschaftliche Abstieg schadet den Parlamentariern ja nicht, weil die sich selbst steuerfreie Diäten und Pensionen ständig erhöhen können, ganz gleich, wieviel Schaden sie zuvor angerichtet haben. Daß sämtliche Ideologien gleich beschissen sind, die Globalisierung genauso viel Schaden hinterlassen wird wie der Zweite Weltkrieg, ist die jetzige, von der Ideologie ihrer Zeit verbohrte Generation nicht fähig zu begreifen. Das werden erst künftige Generationen merken, wenn sie auf verarmt und entrechtet auf einem Scherbenhaufen stehen, ihre einstige Heimat an Merkels Gäste verloren haben.

Biontech hatte den Fehler, als Firma zu deutsch auszusehen. Also wurde dort erst verspätet und zu wenig bestellt. Sanofi scheiterte dann grandios; ihr Impfstoffkandidat war besonders bei Älteren unwirksam. Die EU-Bürokratie tat, was vorhersehbar war: Sie verpatzte die Bestellung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätten Politikerdarsteller, die noch einen Rest von Vernunft im Schädel haben, aufwachen müssen und schleunigst für Deutschland bestellen. Doch dazu waren sie zu ideologiebesoffen. Bestellung für Deutschland? Das geht nicht! Das wäre ja nazi! Das können Israel, Großbritannien, Bahrain und die USA, aber die BRD ist dazu unfähig.

Bei den Zulassungen wiederholte sich die Tragödie. Wieder hinkte die EU-Bürokratie nach und verzögerte. Den Rest gab Unfähigkeit auf allen Ebenen. Zwar beginnt dem Sprichwort zufolge der Fisch am Kopf zu stinken, aber bei uns ist längst alles verrottet. In Bayern wurde von dem viel zu wenigen Impfstoff weggeschüttet, weil unser oberkompetenter Staat in gewöhnlichen Kühlbeuteln transportiert hatte, obwohl -70° Celsius einzuhalten waren. So viel Stümperei ist unglaublich, steht einem unterentwickelten Land zu, das von der UN Entwicklungshilfe bezieht, aber nicht einem einstigen Industrieland, das führend Wissenschaft und Technik betrieb. Andernorts wurde eine ganze Ampulle mit Impfstoff für 7,5 Impfungen verimpft. Weil es bei Spritzen Totpunkte und damit Verluste gibt, sind 50% mehr als die nötige Menge enthalten. Während in den USA der überschüssige Impfstoff genutzt wird, um mehr Menschen rasch mit knappem Impfstoff zu impfen, ist in der totregierten BRD, dem Trümmerhaufen, den unsre Schildbürger im Amt hinterlassen haben, das Gegenteil geschehen: Eine Krankenschwester oder ein Arzt verimpften jeweils die ganze Ampulle, also eine 7,5-fache Überdosis, worauf der Vorrat bald ausging, die meisten keine Impfung abbekamen. Wegen der Überdosierung mußten die Geimpften dann ins Krankenhaus, einer auf die Intensivstation, was obendrein peinlich war und nicht gerade das Vertrauen in die Impfung förderte.

Andernorts lag der aufgetaute Impfstoff zu lange umher, weil auch unsre einst als vorbildlich geltende Organisation mittlerweile so grottenschlecht ist, daß es nicht gelang, rechtzeitig genug Impfwillige zum Impfstoff zu bringen.

Doch auch als der ganze Pfusch aufflog, waren die verbohrten Ideologen nicht fähig zur Einsicht. Man kann mit diesen ideologiebesoffenen Utopisten nichts mehr anfangen, denn sie haben jeglichen Verstand verloren und sind nicht mehr zurechnungsfähig. Weiterhin phantasiert Nichtmediziner und Darsteller eines Gesundheitsministers Spahn davon, die Zulassung des Impfstoffs von AstraZeneca müsse über die EU laufen. Die zuständige EU-Behörde bekundete schon, dies werde in diesem Monat nichts mehr werden. Gegenüber Großbritannien, daß diesen Impfstoff Ende Dezember bereits zuließ, bedeutet das eine weitere Verzögerung von über einem Monat, obwohl es doch angeblich auf jeden Tag ankomme bei der Bekämpfung von Corona. Man sollte die Verantwortlichen dieser Republik als unzurechnungsfähig absetzen und politisch entmündigen. Nichts auf der Welt kann sie noch zur Einsicht bringen, nämlich daß sie mit ihrer EU-Ideologie regelmäßig unerträgliche Schäden anrichten.

Ideologien sind wie Geistesstörungen, und darin stehen die heutigen Politikerdarsteller denen des Dritten Reichs leider nicht nach. Es gibt keine guten Ideologien. Niemals darf eine Idee, und wenn sie noch so betörend glänzt, mehr gelten als Sachverstand.

Aber auch damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Jetzt stellte sich gar heraus, daß die Regierung sogar auf 70 Millionen bestellter Dosen verzichtete zugunsten von Ländern, die Biontech anfangs mißtrauisch gegenüberstanden und daher versäumt hatten, zu ordern. Diese Gestalten an der Macht richten immer wieder, in jeder wichtigen Frage, größtmöglichen Schaden an, sind von verzehrendem masochistischen Selbsthaß auf das Land und Staatsvolk, auf das sie einen Meineid geschworen haben, getrieben. Sie sind gefährlich. Sich selbst halten sie für ‚moralisch überlegen’, gescheit, und ihre Ideologie für ‚unverzichtbar’. Tatsächlich sind sie Totalversager, die niemals in ein politisches Amt hätten gelangen dürfen, wobei ihre Besessenheit mit utopischen Ideologien schlimmer ist als ihr Unvermögen.

«An EU-Länder, die Biontech mißtrauten
Regierung gab 70 Mio. Corona-Impfdosen weg!
06.01.2021 – 23:21 Uhr

In der Impfstoff-Krise werden immer neue Details bekannt, die belegen: Deutschland hatte zunächst deutlich mehr Biontech-Impfstoff zur Verfügung, überließ dann aber große Mengen der EU.

BILD erfuhr: Deutschland gab mehr als 70 Millionen Impfdosen an EU-Länder ab, die zuvor noch den Biontech-Entwicklern aus Mainz mißtraut hatten.»3 (Bild)

Ergebnis wird ein gewaltiges Seebeben von Pleitewellen sein. Schon jetzt hörte ich von großen Zahlen insolventer Gastronomiebetriebe in meiner Geburtsstadt, wo dementsprechend viele arbeitslos wurden.

«Paradigmenwechsel im Insolvenzrecht verhindert Pleite-Tsunami
Alexander Horn 2. Januar 2021

Die neue Insolvenzgesetzgebung ist ein Alarmsignal, denn wir bewegen uns in einer Abwärtsspirale staatlichen Handelns. Die privatwirtschaftliche und rechtsstaatliche Basis der Wohlstandsentwicklung wird untergraben.

Die schleichende Zombifizierung der Wirtschaft wird zunehmend als Grund für die Wohlstandserosion in den entwickelten Volkswirtschaften anerkannt. Nun hat auch der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Agustín Carstens gegenüber der F.A.Z. die Zombifizierung eingeräumt.

Ihre Ursache liege in der „Neigung einiger Geschäftsbanken”, eine angemessene Einstufung notleidender Kredite zu vermeiden. Diese in der EU lange akzeptierte Praxis bewirkt, daß sich Banken und deren Schuldner in der Hoffnung auf Besserung durchwursteln können. … In Anbetracht der seit vielen Jahren aufgestauten Rentabilitätsprobleme der Unternehmen und vor allem der Banken, könnten in vielen Fällen risikogerechte Kreditbewertungen geradewegs in die Insolvenz führen. …

Eine Abkehr von der wohlstandsaushöhlenden Stabilisierungspolitik ist vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, die viele wirtschaftliche Existenzen und Jobs bedroht, jedoch riskant. Dies könnte einen „Pleite-Tsunami“ auslösen, wie der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher für diesen Fall in Aussicht stellt. …

Schon vor dem Beginn der Pandemie litt jedes sechste Unternehmen in Deutschland an der Auszehrung seiner wirtschaftlichen Substanz und war auf dem Weg in die Überschuldung. …

Um Unternehmen auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 zu schützen, setzte man mit Hilfe des Finanzmarkstabilisierungsgesetzes den bis dahin in der Insolvenzordnung geregelten Überschuldungstatbestand aus. …

Bei der damaligen Aussetzung des Überschuldungsbegriffs war vorgesehen, wieder zu diesem zurückzukehren. Zunächst wurde die Übergangsbestimmung jedoch verlängert und die Rückkehr 2012 dann endgültig gekippt. …

Die Corona-Krise hätte sowohl Zombieunternehmen als auch viele Unternehmen mit profitablen Geschäftsmodellen eigentlich in die Insolvenz gezwungen. Denn bei in Schieflage geratenen Unternehmen waren Fortführungsprognosen wegen des unsicheren Pandemieverlaufs kaum möglich. Daher wurde die Insolvenzantragspflicht rückwirkend zum 1. März 2020 ausgesetzt. Die Regelung wurde nun mehrfach modifiziert und verlängert und gilt nun vorerst bis Ende Januar 2021. Abgrenzungsprobleme erlauben es auch vielen in Schieflage geratenen Zombieunternehmen unter diesen Schutzschirm zu schlüpfen. …

Viel problematischer ist die nun im Eiltempo in deutsches Recht umgesetzte und bereits vor der Corona-Pandemie verabschiedete EU-Insolvenzrichtlinie. Das seit dem 1. Januar geltende Sanierungs- und Insolvenzrechtsfortentwicklungsgesetz (SanInsFoG) zielt darauf ab, die Sanierung von Krisenunternehmen durch die Einführung eines „präventiven Restrukturierungsrahmens” zu erleichtern, also bevor sie in die Insolvenz rutschen. Schon heute sind Sanierungen zur Vermeidung einer Insolvenz möglich …

Das neue Gesetz schafft einen Rechtsrahmen, der „zu einem Paradigmenwechsel im deutschen Sanierungs- und Insolvenzrecht – weg von einer Gläubigerbefriedigung (Gläubigerinteresse) hin zu einer Entschuldung (Schuldnerinteresse)” – führen kann, wie Lucas F. Flöther, Fachanwalt für Insolvenzrecht, vermutet. …

Die neue Insolvenzgesetzgebung ist ein Alarmsignal, denn wir bewegen uns in einer Abwärtsspirale staatlichen Handelns. Dieses untergräbt allmählich die privatwirtschaftliche und rechtsstaatliche Basis der Wohlstandsentwicklung.»4 (Tichys Einblick)

Dies riecht nach Mißverhältnissen, wie sie das neue Scheidungsrecht der sozialliberalen Koalition in den 1970er Jahren bewirkte. Statt eines Jahrhundertwerks wurde es zur Jahrhundertkatastrophe.

Fußnoten

1 https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronavirus-beschluss-von-den-ministerpraesidenten-und-angela-merkel-genug-improvisiert-kommentar-a-4cc9d134-5982-452b-99f6-d3565d47ec58

2 https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Schweinepest-Zaun-an-Grenze-zu-Polen-eingeweiht,schweinepest470.html

3 https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/impfstoff-regierung-gab-70-mio-corona-impfdosen-weg-74776592,view=conversionToLogin.bild.html

4 https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/paradigmenwechsel-im-insolvenzrecht-verhindert-pleite-tsunami/

Zynische Täter-Opfer-Umkehr bei demokratiezerstörender Internetzensur

Zynische Täter-Opfer-Umkehr bei demokratiezerstörender Internetzensur

Es gibt systematische Meldekampagnen im Internet. Wie meine Bücher nachweisen, wurde diese Methode von feministischen Druckgruppen aufgebracht, die sich zum Ziel setzten, feminismuskritische Seiten systematisch aus dem Internet zu löschen, sowie das sichtbare Bild der Welt umzuschreiben, indem sie alle Artikel auf Wikipedia in ihre Weltsicht umschrieben, ansonsten Druck ausübten, wo sie konnten, damit kritische Stimmen sich entweder gar nicht äußern konnten, oder in einer der Öffentlichkeit unsichtbaren Filterblase verschwanden.

Derzeit ist aufgenötigte Massenmigration Ziel des digitalen Zensurmobs, der, von FeministInnen einst erfunden, sich schnell viele neue Themengebiete erobert hat, bei allen Schlüsselthemen tätig wird, im Augenblick vordringlich daran arbeitet, jede Kritik an Masseneinwanderung zum Verstummen zu bringen.

Dieses Ziel wird derzeit mit Gesinnungskontrolle durchgesetzt, die weiter geht als bloße Zensur. Es werden nämlich Sichten, ganze Themen und Kritiker niedergemacht. So wurde ich neulich von Facebook gesperrt, weil ich eine harmlose Artikelüberschrift wie „Deichmohle auf Twitter gesperrt” in Gruppen geteilt hatte. Das wurde als „nicht dem Gemeinschaftsstandard entsprechend” gewertet. Zensoren beginnen zu verbieten, auf Zensur hinzuweisen. Zuweilen sind sie bereits so lächerlich geworden, daß sogar ein harmloser, üblicher Weihnachtsgruß gemeldet wurde.

Herr Maaßen wird dermaßen gehaßt, daß ein freundlicher Weihnachtsgruß

„Liebe Freunde, ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und friedvolles Jahr 2021!

Herzliche Grüße Hans-Georg Maaßen”

gemeldet wurde. Dabei ist Herr Maaßen leider eher tragische Figur als bloßes Opfer. So sehr sein Mut zu schätzen ist, für die Wahrheit einzutreten, Bedrohung nicht nur reflexartig von rechts, sondern auch von links zu sehen, hat er als Mitglied der CDU lange Zeit die Fehlentwicklung mitgetragen, an der die CDU seit Amtsantritt Kohls 1982 die Hauptverantwortung trifft.

Facebook sperrete mich 24 Stunden lang für den Beitrag:

„Twitterzensur – Deichmohle bei Twitter gesperrt”

Mehr stand dort nicht; es reicht für eine Sperre und ist nicht das erste Mal, das Facebook mich daran hinderte, über Zensur im Internet zu berichten.

Hauptmethode dabei ist eine grundsätzliche Täter-Opfer-Umkehr, aus der heraus jegliche Kritik verboten wird. Das haben FeministInnen aufgebracht, deren Ideologie seit der ersten Welle auf solcher Täterinnen-Opfer-Umkehr fußt, die sie gefühlig, unsachlich, dafür mit großer Empörung, Radikalität und Militanz betreiben und aufzwingen. Es kommt ihnen nicht in den Sinn, daß tatsächlich die andere Seite Opfer sein könnten und sie selbst auf Seiten von TäterInnen stehen. Aus dieser TäterInnen-Opfer-Umkehr heraus fallen sie wütend über jede Kritik her, die sie als ‚Haß’ verleumden und systematisch verbieten, so daß Andersdenkende ihre Sicht nicht mehr äußern können. Diese Perversion entsteht daraus, daß IdeologInnen erst die Welt falsch deuten, sich dann als Opfer inszenieren, die Gegenseite als Täter brandmarken, und in einer weiteren Überdrehung der Gegenseite jede Wortmeldung verbieten, weil sie sich daran stören und sie, so sachlich sie sein mag, automatisch als ‚Haß’ einstufen und ahnden.

So einseitig, wie die Gesellschaft geworden ist, folgt sie dieser Perversion, läßt die TäterInnen die Stimmen ihrer Opfer sperren, löschen, anprangern und verbieten, wobei sie sich selbst noch als Sauberfrauen vorkommen, die unsre Welt von ‚Haß’ reinigen würde. Tatsächlich verbreiten sie selbst Haß und Unterdrückung, diffamieren Protest gegen ihren Haß als ebensolchen. Das ganze gerät zur gigantischen Verdrehung aller Tatsachen in ihr Gegenteil. So funktionieren ANTIFA, Feminismus, Correctiv, Amadeu-Antonio-Stiftung und anderer digitaler Mob der Cancel Culture oder ‚politische Korrektheits’-Lyncher.

Twitter verbietet es, auf fremdenfeindliche Menschenjagden hinzuweisen und diese zu kritisieren.

„Fremdenfeindliche Menschenjagden gibt es wirklich, mit brutaler Gewalt, Messern, Metallstangen und Macheten. Allerdings jagen migrantische Invasoren die Reste der Urbevölkerung, die so dumm war, ihren Untergang zuzulassen.” (2018)

Das beruht auf der systematisch festgeschriebenen Täter-Opfer-Umkehr, die Grundlage des gegenwärtigen Regimes ist, das sich als Gesinnungsdiktatur betätigt. Es ist verboten, viele wirkliche Fälle von Menschenjagd auf einheimische zu erkennen und auszusprechen, weil die Regierung, Staat und andere staatlich geförderte, formal unabhängige Akteure, ihre ideologische Festlegung, wer Opfer und wer Täter zu sein hat, mit Gewalt durchsetzen. Wer auf Opfer der falschen Gruppe hinweist, wird mit Zwangsmaßnahmen zum Verstummen gebracht. Das ist Gesinnungsdiktatur, die Lügen stützt.

Tatsächlich kritisiert die Nachricht Gewalt, Menschenjagden und Haß, doch das wird verboten. Dagegen tut niemand etwas gegen den realen Haß, wirkliche Gewalt und echte Menschenjagde, die in diesem Lande geschehen, nicht als solche gesehen oder geahndet werden dürfen, was ihre Vermehrung logischerweise ermuntert. Das alles ist Folge der fundamentalen Täter-Opfer-Umkehr, die Grundproblem dieses Staates und Landes ist.

In diesem Unrechtregime gilt es nicht als Haß, Gewalt oder Menschenjagd, Einheimische zu hassen, zu jagen oder ihnen Gewalt anzutun. Stattdessen gilt es als Aufruf dazu, über Haß, Gewalt oder Menschenjagden zu berichten und diese zu kritisieren! Perverser und verdrehter geht es nicht mehr, und das ist genau das, was Feminismuskritiker seit 1968 erlebt haben. Sie wurden mit genau demselben Verfahren seit 1968 mundtot gemacht und zum Verschweigen gebracht. Solche Unterdrückung und Psychoterror, verdrehterweise noch mit moralischen Phrasen begründet, als sei es eine gutmenschliche Pflicht ‚anständigen’ Verhaltens, bedrückt uns seit 1968. Wir sind die unterdrückteste Gruppe der Gesellschaft.

Ganz nebenbei sind alle gemeldeten Zwitschereien aus dem Jahre 2018; wir schreiben derzeit das Jahr 2021. So tief in die Mottenkiste gräbt organisierter Zensurmob, um unliebsame Stimmen fertigzumachen. Übrigens gehört zur Unterdrückung auch, daß sich die doppelten Maßstäbe zusätzlich ständig verschieben. Was vor zwei bis drei Jahren noch als unverfänglich durchging, ist beim inzwischen gestiegenen Indoktrinationsgrad inzwischen der Verdammnis unsrer sich täglich stärker radikalisierenden Medien und damit Gesellschaft verfallen. Deswegen sind Rückwärtsmeldungen noch heimtückischer als kurzfristige Denunziationen. War ein SPD- oder CDU-Politiker in den 1960er oder 1970er Jahren sagte, würde ihn heute zum Opfer des Staatsschutzes machen, dafür würde er als ‚Nazi’ hingestellt, weil der Linksradikaldrall und Radikalfeminismusdrall seitdem so stark zugenommen hat, daß die Mehrheitsmeinung von damals heute strafrechtlich relevant wäre. Auch dieser Umstand zeigt, daß es vorbei ist mit Demokratie, Grundgesetz und Meinungsfreiheit in diesem Land. Ein Adenauer, Barzel oder Schmidt, der wie in seiner aktiven Zeit redet, würde heute vor einem Gesinnungsgericht landen und verurteilt werden. Die freiheitliche Ordnung ist nur noch eine täuschende Fassade, hinter der Meinungsterror radikaler Kulturrevolutionäre tobt.

„Bald könnten die demographischen Invasoren so stark und bewaffnet sein, daß nicht mal die (M)Uschiwehr gegen sie ankommt. Die kann schlecht überall sein, in allen Vierteln, wo Messer blitzen.” (2018)

Das ist eine reale Gefahr, vor der gewarnt werden muß, weil es sonst bald zu spät sein wird. Die Gesinnungsterrorzensur verbietet eine Warnung vor Fehlentwicklung hin zu Gewalt als falsch unterstellten Aufruf zu Gewalt. Das ist, wie üblich, eine exakte Umkehrung der Tatsachen ins Gegenteil. Die Denunzianten betreiben Fehlentwicklung zur Gewalt und müßten gesperrt werden. Genau falsch herum!

„Nicht nur in Ceuta und Melilla dringen gewalttätige Invasoren ein. Jetzt töten sie auch bei ihrer Invasion – schon auf dem Mittelmeer.” (2018)

Jede Meldung beruht auf Täter-Opfer-Umkehr! Es steckt immer derselbe Fehler zugrunde, der systematisch und massenweise als Zwang auferlegt wird, um jede Kritik zu ersticken. Gewalttätiges Eindringen war damals dokumentiert. Sogar mit selbstgebastelten Feuerwerfern, einer üblen Waffe, bekannt aus den Schützengräben des Ersten Weltkriegs, wurden friedliche Grenzbeamte angegriffen. Jetzt wird es mit Sperrung verboten, solche Gewalt zu kritisieren. Die Denunzianten fördern damit solche Gewalt, weil sie zunimmt, wenn sie sich lohnt. Wiederum müßten die Denunzianten wegen ihrer Beihilfe zu und Unterstützung von Gewalt vor Gericht gestellt und verurteilt worden. Wie in allen Fällen sind es hier Unterstützer der Täter, die Beihilfe zu Gewalt und einer Fehlentwicklung hin zu mehr Gewalt leisten, indem sie Kritik an der Gewalt melden, sperren oder anderweitig verfolgen. Daher können solche Täter bald so zahlreich und stark sein, daß unser Staat nicht mehr gegen sie ankommt. Es ist alles richtig und wichtig, was geschrieben wurde.

„Man muß Mördern und Invasoren mit Liebe begegnen und sie anlocken, damit sie sich auch trauen! #dubistnichtallein #LiebestattHass #LiebeFuerAlle #ReconquistaInternet” (2018)

Auch das war eine völlig zutreffende Parodie linker Phrasen von vor zweieinhalb Jahren. Es ist Kritik an Gewalt und Haß, das Gegenteil eines Aufrufs.

„Die einheimischen Mädchen vieler Invasoren wurden gut erwirtschaftet und niemandem weggenommen. Wer als Kuckold seine Verdrängung bezahlen muß, hat eben selbst schuld. Hätte ja als Asylant geboren werden können. Siehe:” (2018)

Das ist ebenfalls eine Parodie, die berechtigte Kritik übt, zu dem Thema, das am stärksten von Tabus, Empathiestörung und Desinteresse unterdrückt wird: einheimische männliche Verlierer, von Feministinnen seit 1968 verleumdet und angefeindet, wie meine Bücher beweisen. Wer haßt hier? Feminstinnen und ZensorInnen, die so empathiegestört sind, daß sie ihre eigenen Landessöhne zu Inceln, Kuckolden und sonstigen Verlierern degradieren, die ihre eigene Erniedrigung und Entrechtung mit Arbeit und Geld noch bezahlen müssen, ob als entsorgter Vater, zum Zahlknecht degradierter Exmann, oder zum Finanzsklaven degradierter ehemaliger Freund, die ausgeschlossen und diskriminiert werden, außerdem vom Staat gezwungen werden, dafür noch zu bezahlen. Das ist die größte Schweinerei, die Männern überhaupt angetan werden kann, die am stärksten unterdrückte Gruppe der Gesellschaft. Was tun die Gesinnungsdiktatoren? Sie verbieten noch den Opfern, von ihrem Leid zu berichten, indem sie das als ‚Haß’ zensieren und bestrafen. Verdrehter und perverser geht es nicht mehr. Da hört wirklich alles auf.

Nach der Sperrung liefen die Gesinnungsterrorzensoren nochmals zu Höchstform auf. Sie meldeten, was nicht niet- und nagelfest ist, regten sich besonders über Beiträge auf, die das Kernproblem ansprechen, nämlich die Täter-Opfer-Umkehr, die zentrale Grundlage ihrer Perversion ist.

„Deutsche Männer haben Opfer zu sein, die Täter*Innen bezahlen, wie seit 1968 Feminist_*Innen, nun auch Invasoren.” (vermutlich auch Uralt-Beitrag)

Die Macht hat in unsrer Epoche, wer sich als Opfer definieren und der Gegenseite eben dies verbieten kann. Früher kam nach Ansicht Maos die Macht aus den Gewehrläufen. Heute ist das überholt, ist die Festlegung, wer als Opfer und wer als Täter gilt, die zentrale Macht der Weltgeschichte. Deshalb ist es so fatal und folgenreich, eine Täter-Opfer-Umkehr vorzunehmen und mit staatlichen Zwangsmaßnahmen wie Internetzensur festzuschreiben.

„Politik hilft beim Abwimmeln einheimischer Männer und Verkuppeln von Invasoren.” (alt)

Völlig richtige sachliche Beschreibung des grundlegenden Lebensproblems sowohl betroffener Männer als unsrer Gesellschaft, weil unser Fortleben in eigenen Kindern und damit die Zukunft auf dem Spiel steht. Es ist eine ungeheuerliche Schande, was den eigenen Männern angetan wird, und abermals ungeheuerlich, mit welcher Gleichgültigkeit, Verachtung und Empathiestörung unsre Gesellschaft das vertuscht, und wiederum ungeheuerlich, mit welcher zynischen Unterdrückungswut eine Äußerung der Opfer von Denunzianten verfolgt wird. Die Perversion des heutigen feministischen Linksfaschismus könnte kaum klarer gezeigt werden.

„Die nächste Generation wird von Leute wie ihm gezeugt; folglich wird das Volk künftig aus solchen Anlagen bestehen. Unsere arbeitenden Männer sterben aus, verdrängt von Invasoren und Feminismus.” (wohl alt wie die meisten Ziele des heute tobenden Zensurmobs)

Dito. Dies ist ein Androzid an autochthonen Männern. Das ist fürchterliche tägliche Erfahrung. Sodann ist die Gleichgültigkeit, Verachtung und Empathielosigkeit der Gesellschaft empörend, und abermals der Versuch, die Opfer durch massive Massenmeldungen eines Zensurmobs zu sperren und unterdrücken.

„Fremde Invasoren werden verkuppelt, einheimische Steuerzahler diskriminiert und verdrängt.”

Wiederum Faktennennung. Zynisch ist bereits die Lage; Betroffene in Täter-Opfer-Umkehr mundtot zu machen, ist noch zynischer.

„#Es #sei #fremdenfeindlich, #sich #gegen #Angriffe #von #Invasoren #zu #wehren. Es #gilt #als #frauenfeindlich, sich gegen Angriffe #der #Feministen zu wehren. #Sarkasmus #Ironie #Satire #Zynismus”

Richtige, sachliche Benennung der verdrehten Lage in satirischer Form.

„#Die #Gesinnungsregierung #gibt #ihre #Invasoren #nicht #wieder #her! #Wem’s nicht #paßt, #kann #ja #auswandern! #Sarkasmus #Ironie #Satire #Zynismus”

Wehe, du trittst für Freiheit der eigenen Männer ein. Dann ist sogar harmlose Satire verboten.

„#Die #Freiheit #der #Männer #ist #nicht #verhandelbar. Männer #werden #seit #mindestens 1968 #systematisch #entrechtet #und #diffamiert. #Nein #zur #Verdrängung heimischer Männer durch Invasoren. Auf zum Männermarsch! #Sarkasmus #Ironie #Satire #Zynismus” (ebenfalls alt, wie alle Ziele des heutigen Zensurmobs, denn dieses Vorgehen mit vielen # verwende ich schon lange nicht mehr)

Weiße, heterosexuelle, feminismuskritische und gar deutsche Männer sind die Schnittmenge benachteiligter, diskriminierte, von Täter-Opfer-Umkehr betroffener Gruppen, damit die am stärksten diffamierte, unterdrückte, diskriminierte Gruppe der Welt, die von den stärksten Tabus und der krassesten angeborenen Schiefsicht der Menschheit getroffen werden.

Bestellt und lest meine Bücher, damit die seit den 1980ern bestehende Mauer eisigen Totschweigens endlich bricht! Mit ihnen steht oder fällt mittelfristig auch eure Freiheit!

«#TWITTERSPERRT #NEVERQUIT
18.11.2020

Twitter hatte am 18. November 2020 unseren Account gesperrt. Er wurde nach erfolgter Abmahnung von Twitter wieder freigeschaltet, hierzu unten.

Erstens wegen eines Tweets, in dem wir uns – ebenso wie in Fachaufsätzen und unserem Blog – kritisch mit der Sperrpraxis von Twitter auseinandersetzen.

Zweitens wegen eines Tweets, in dem wir im Anschluß an unseren ersten Tweet unter anderem Corona-Leugner kritisiert hatten. Diese Kritik erfolgte, nachdem unser erster Tweet von Dritten gegenüber Twitter mit dem Ziel der Sperre gemeldet wurde.

Beide Tweets sind eine kritische Auseinandersetzung mit der Sperrpraxis von Twitter und so genannten anonymen „Netzdenunzianten” (vgl. hierzu Prof. Dr. Arnd Diringer). Der zweite Tweet bezog sich insoweit unter anderem auf die in unserem ersten Tweet erwähnten Corona-Leugner.

Beide Tweets erfolgten im Rahmen einer „Gruppe”, in der – im Anschluß an einen Fachaufsatz (Laoutoumai/Löffel, K&R 2019, 447) – über die Problematik #Twittersperrt diskutiert wird. …

Sind unsere Meinungsäußerungen für Twitter zu kritisch? Jedenfalls verhindert Twitter nun, daß wir uns zu rechtlichen Fragen „frei und öffentlich austauschen” (Baboulidis): Aufgrund der Sperre können wir unseren Account nicht mehr öffnen. Zudem wurden beide von Netzdenunzianten gemeldeten Tweets von Twitter gelöscht („Dieser Tweet ist nicht mehr verfügbar”).

Twitter mußte sich zwar bereits im Jahr 2019 für willkürliche Sperrungen vor dem Bundestag rechtfertigen (hierzu SPIEGEL und NZZ).»1 (loeffel-abrar)

Fußnote

1 https://loeffel-abrar.com/newsblog/twittersperrt-auch-uns/

Wie Deutsche sich mit abstrakten Ideen betrügen lassen und selbst betrügen

Wie Deutsche sich mit abstrakten Ideen betrügen lassen und selbst betrügen

Schon Heinrich Heine und Napoleon spotteten über Deutsche, die sich eine Idee oder Ideologie geben lassen, mit der sich selbst schaden und einander bekämpfen. Anderen Völkern möge solche Idee oder Ideologie einst genutzt haben oder noch nutzen, ihnen aber schade sie.

Das gilt verschärft seit dem Ersten Weltkrieg, der durch eine unglückliche Verkettung von Umständen nach einem Terroranschlag, dem Doppelmord am Thronfolger Österreichs-Ungarns und seiner Frau, ausgebrochen und verloren worden war, worauf alle besiegten Länder zerstückelt wurden, Heimat verlorenging, die Besiegten, insbesondere aber Deutschland, wirtschaftlich ausgebeutet wurden, was eine große Verelendung und Hyperinflation auslöste. Meine Vorfahren erzählten von einem Hausverkauf, weil augenscheinlich so unglaublich hohe Geldmengen geboten wurden, doch nach kurzer Zeit war das für das Haus bezahlte Geld wertlos. Poch spielten wir mit Notgeld in Höhe von Milliarden und sogar Billionen Reichsmark.

Vertreibung und Bedrängung Deutscher in den nach dem ersten Weltkrieg verlorenen Gebieten waren Ausdruck eines neuen, ungesunden und verdrängenden Nationalismus, den es zunächst in neu entstandenen Ländern wie Polen und der Tschechei gab; schon damals träumte ein einflußreicher dortiger Politiker von der Vertreibung der Sudetendeutschen. Diese Nationen begründeten sich durch die Vertreibung der deutschen Bevölkerungsmehrheit aus einst deutschen Gebieten. Der polnische Staat war 1916 vom Kaiserreich gegründet worden, wollte sich aber nicht mit polnischen Gebieten begnügen, sondern verlangte mehr, so wie Italien den Dreibund mit dem Kaiserreich und Österreich-Ungarn gebrochen und gegen diesen in den Ersten Weltkrieg eingetreten war, weil die Entente mehr bot: Sie schnitten sich Südtirol aus dem verteilten Kuchen. Das Memelland wurde von Frankreich gewünscht und abgetrennt, später vom baltischen Nachbarn besetzt; dem inzwischen kaiserlosen Deutschland war Gegenwehr verboten. So bröckelte das Land ab. Nationalismen neuer und ungesunder Art traten zuerst bei den Vertreibern auf, die das Sudetenland schon damals ethnisch säubern wollten, und vier Millionen Ostdeutscher aus dem sogenannten „Korridor” in die Flucht trieben.

Diese Lage hat erst ungesunden Nationalismus in Deutschland entstehen lassen. Die Besetzung und wirtschaftliche Ausbeutung des Saarlandes sowie das entstandene Elend war Erweckungserlebnis für einen konservativen und patriotischen Umbruch, der das Unglück hatte, später von einer giftigen Ideologie vereinnahmt zu werden, doch auch diese war Reaktion auf die Verhältnisse und das, was in den abgetretenen Landesteilen geschah.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Kollektivschuld unterstellt, die wir seitdem verinnerlicht haben. In aller Welt sind Vertreibungen und ‚ethnische Säuberungen’ streng verboten, dürfen nirgends erfolgreich sein, außer von Deutschen, denn bei diesen gilt das scharfe Gegenteil: Wer die Vertreibungen kritisierte, galt als ‚böser Revanchist’. Die Besiegten nahmen das hin, weil es sich nicht ändern ließ, und verinnerlichten es.

In der langen Kanzlerschaft der CDU bis 1969 begann bereits unter Adenauer die Idee Europas zum Leitbild zu werden. Alles sollte besser, friedlicher und gerechter werden durch eine europäische Idee und Einigung. Das hörte sich sehr gut an. Als Jugendlicher bin ich auch davon beeinflußt gewesen. Bald sollte sich herausstellen, was Heinrich Heine und Napoleon allgemeingültig erkannt hatten: wie Ideen, die man Deutschen gibt, sich auswirken, dieses sich selbst damit schaden.

1972 waren wegen der Ostpolitik des Herbert Frahm, der sich umbenannt hatte in Willy Brandt, mehrere FDP-Abgeordnete zur CDU übergelaufen, weil damals eine Mehrheit diese als Verrat an der im Zweiten Weltkrieg abermals verlorenen Heimat empfand. Was nach dem Ersten Weltkrieg die Beziehungen vergiftet hatte, die Abtretung deutsch besiedelter, von Deutschen urbar gemachter Gebiete, wodurch Dialekte, Stammesgebräuche, örtliche Überlieferungen mit den Erscheinungsformen ihrer Kultur verlorengingen, wurde nach dem Zweiten zur Strafe in noch größerem Maße wiederholt.

Kultur ist vielfältig; unbewußte soziale und geschlechtliche Strukturen gehören ebenso dazu wie Dialekte, Sagen, Überlieferungen, geistige und seelische Eigenheiten, die seit Jahrhunderten überliefert waren, Lieder und Sagen, Speisen und Bräuche, Formen und Ausdrucksformen.

Deswegen stellte Rainer Barzel 1972 einen konstruktiven Mißtrauensantrag, der Brandt abgesetzt und seine Verträge verhindert hätte, wenn nicht zwei CDU-Abgeordnete von der damaligen DDR bestochen gewesen wären.

Als mit Kanzler Kohl die CDU an die Macht zurückkehrte, führte sie die bisherige Politik nahtlos fort, doch es wäre falsch, alles auf die sozialliberale Koalition zu schieben, denn tatsächlich hatte Adenauer bereits mit seinem europäischen Gedanken die Entwicklung begründet, die nun als Idee den Deutschen vorgesetzt wurde wie zuvor die ungesunde Zerrform des Nationalismus, oder den Sozialismus, und wer Pech hatte, machte beides nacheinander mit. Kohl fiel die sogenannte ‚Einigung’ der verbliebenen Restgebiete BRD und DDR in den Schoß; er hat nichts dafür getan, nur Glück, daß aufgrund des Widerstands der DDR-Bürger und wirtschaftlicher Schieflage die DDR von selbst auseinanderfiel.

Kohl handelte nun Verträge aus, in denen er endgültig festschrieb, was de facto schon vorher betrieben wurde: die Aufgabe aller Vertreibungsgebiete, wobei zunehmend weniger Vertriebene erster Generation noch lebten, die einstige örtliche Kulturvariante ohnehin aufgrund der Vermischungspolitik weitgehend untergegangen war. Anders als andere Länder und Völker hatten sie sich nicht bemüht, möglichst viel des geistigen Erbes zu retten, sondern die Vertriebenen geradezu zur Assimilation gezwungen. Wer seine Identität aus der alten Heimat behalten wollte, wäre abgelehnt worden und verarmt, hätte in der BRD nicht wirtschaftlich Fuß fassen können.

Nun wird es vielen stinken, davon zu sprechen, weil das ein Tabu ist, an dem zu rütteln obendrein unnütz wäre, weil es viel zu spät und nichts mehr zu retten ist. Wir müssen es aber dennoch tun, weil der Mechanismus, mit dem wir uns selbst betrügen und betrügen lassen, sich dabei fest etabliert hat und auf viele andere lebenswichtigen Themen wirkt.

Kohl hatte als Erklärung ausgegeben, was bis heute für alle Themen gilt: Die Vertreibungsgebiete werden aufgegeben, weil nationales in unsrer Zeit schädlich sei, alle Fragen nur durch übernationale Ideen wie die von Europa gelöst werden könnten. Mithin habe sich das Problem durch den Beitritt aller Beteiligten zur EU erledigt. In dieser könne jeder reisen, wohin er wolle.

Das ist offensichtlich Augenwischerei. Aufgegeben hat nur eine Seite etwas: die deutsche. Ihre einstigen Stämme sind, teils durch eigene Vernachlässigung und Verachtung gegenüber Teilen ihrer selbst, kulturell erloschen. Die anderen haben sich dort eingerichtet und sich zur Heimat gemacht, was unsre Vorfahren einst urbar machten. Nun bezahlten die Heimatvertriebenen Steuern, die zu einem guten Teil an die EU weitergingen, dort in die Länder weitergereicht wurden, in denen Vertreibungsgebiete liegen, die auf Kosten der Vertriebenen und ihrer Nachkommen für die Vertreiber und deren Nachkommen modernisiert und wirtschaftlich aufgebaut wurden. Das ist, was nüchtern betrachtet das Ergebnis der Idee „EU” oder „Europa” war. Doch so durfte man es nicht sagen, denn das hätte nicht ins Narrativ gepaßt. Die trockene Wirklichkeit durfte so nicht gesehen werden, das hätte man rasch mit der Moralkeule niedergehauen oder gar ‚nazifiziert’.

Dieses Modell wiederholt sich seitdem ständig. Die BRD bringt einen weit überproportionalen Teil der EU-Finanzierung auf, ist mit Abstand das erste Nettogeberland. Seit dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU ist unser Anteil an der Finanzierung noch erdrückender geworden. Auf unsere Kosten konnten Nettoempfänger, vor allem im Süden und Osten Europas, ihre Zinsen niedrig halten, Löhne und Renten erhöhen, einige davon weit über die Leistungsfähigkeit ihrer Volkswirtschaft hinaus. Deshalb gerieten Südländer mehrfach in Pleitegefahr, denn sie lebten über ihre Verhältnisse, was nur aufgrund gigantischer Umverteilung von Geberländern, vor allem im Norden, möglich war. Eine Folge war, daß Deutschland einst aufgrund fleißiger und tüchtiger Arbeiter eines der reichsten Länder war, mit hohem Einkommen und durchschnittlichem Privatvermögen, sowie hohen Renten. In allen Punkten hat der ständige Aderlaß der Umverteilung den stärksten Einzahler der EU, die BRD, verarmen lassen. Heute liegt das durchschnittliche Privatvermögen unsrer Bürger nahe dem Tief in der ganzen EU; gleiches gilt für das prozentuale Rentenniveau, gemessen am Gehalt, oder für das besonders hohe Renteneinstiegsalter, daß unsre Machthaber ständig weiter erhöhen und bald erneut erhöhen wollen.

Wer also damals gekuscht hat, weil ihm Verbrechen der Hitlerzeit peinlich waren, oder weil es ihm an Bewußtsein dafür fehlte, wie die Welt mit zweierlei Maßstäben maß: Rechte für andere, kein solches Recht oder sogar gegenteilige Behandlung für Deutsche, und schlimmer noch: eine durch angeborene Frauenbevorzugung und moderne Ideologie gestützte Sicht, die Frauen Rechte garantiert, Männern jedoch nicht gleiche Rechte, sondern vielmehr Pflichten und Lasten, die Frauen nicht haben – das alles geschützt durch eine emotionale, irrationale Empörung, wenn es jemand anspricht, der bereitete den Boden dafür, daß diese fundamentale Ungerechtigkeit sich systemisch in der Gesellschaft, im Staat, der EU und internationalen Verträgen verankerte, wuchs und immer neue Themengebiete erfaßte.

Wer die Vertreibungsgebiete aufgeben wollte, weil es realistisch betrachtet zwar ein Unrecht war, aber keine Möglichkeit mehr gab, es zu ändern, hätte zumindestens Bewußtsein dafür schaffen müssen, daß es nicht fair war, und darauf achten, daß sich solch ein Mechanismus nicht festsetzt. Die von Heinrich Heine und Napoleon bereits bekundete Verführbarkeit von Deutschen durch vermeintlich gutgemeinte Ideen scheint dem im Wege zu stehen.

Doch im Grunde gilt das für alle westlichen Länder, die zwar nicht unsere Geschichte haben, aber genauso betroffen sind von einer schiefen Sicht, die Frauen Rechte gibt, Männern stattdessen Pflichten, was seit der ersten feministischen Welle eine Täter-Opfer-Umkehr begründete, die immer neue Themenbereiche erfaßt. Ein geheime radikalfeministische Gruppe, die in meinen Büchern dokumentiert wurde, nannte sich „Women’s Lives Matter” und träumte von der Ausrottung der Männer. In dieser geschlossenen und geheimen Internetgruppe, die Männern Beitritt und Lesen verbot, wurde u.a. debattiert, wie das Beseitigen der Männer denn vor sich gehen könne. Diese Gruppe, „WLM”, war mehr als nur namensgebend für „BLM”, „Black Lives Matter”, so wie viele vom Feminismus erfundene Mechanismen später von sogenannten ‚Antirassisten’ übernommen wurden. Auch bei „BLM” gab es Frauen, die von entweder Versklavung oder erblicher Verdrängung bis zum Untergang der „weißen Rasse” träumten. Wie gewohnt wurde in der üblichen Täter-Opfer-Umkehr nicht etwa die ANTIFA und BLM als Haßgruppe und Terrorgruppe verboten und bestraft, sondern umgekehrt jeder, der sie kritisiert. Diese Täter-Opfer-Umkehr wird von staatlich mit Steuerngeldern finanzierten Stiftungen wie CORRECTIV oder Amadeu-Antonio-Stiftung und anderen, die wie eine zersetzende StaSi2.0 arbeiten, bei vielen Themengebieten betrieben.

Von dort aus ließ sich diese Methode weiter fortspinnen: ob Klimahysterie oder Corona-Beschränkungen, die Methodiken setzen sich fort.

Wer also einmal damit anfing, einer abstrakten Idee wie EU ein rationales Vertreten eigener Interessen zu opfern, was Grundlage der Politik Helmut Kohls war, oder Feministinnen zu erlauben, mit ihrer Täterinnen-Opfer-Umkehr unwissende Bevölkerung, vor allem aber Kinder und Jugendliche zu verführen, hat das Tor zur Hölle aufgestoßen. Es rächt sich, eine schädliche, masochistische Politik zu beliebigem Thema zu dulden, weil solche Politik dann später, weil sie erfolgreich ist, sich immer weiter verfestigt und neue Themen besetzt.

Wiederholt wird uns vorgelogen, ein Vorgehen über die EU wäre von Vorteil. Tatsächlich schadet uns das regelmäßig. Die EU vermochte illegale Einwanderung nicht zu verhindern, unsre Regierung wollte es nicht und drängte der EU sogar Migrationspakte auf, damit Migrationsströme nicht verhindert, sondern fest eingeplant werden. Genauso schadete, Impfstoffe über die EU zuzulassen, was Verzögerungen verursacht, bei AstraZeneca wohl einen Monat oder mehr. Ebenso war es bei der Beschaffung von Impfstoffen. Wenn unsre Politiker etwas sagen, ist das genaue Gegenteil anzunehmen.

„Mit mir wird es keine Maut geben.” (Angela Merkel)

Angela Merkel bekundete, multikulti sei gescheitert und unsrer Atomstrom eine sichere, nötige Grundversorgung, um genau das Gegenteil zu tun. Eine Schuldenunion wurde 1999 strikt ausgeschlossen.

Die Realität zeigt, daß es sich genau umgekehrt verhält, als vom hohen Roß der Ideologie oder Idee betrachtet: Nationalstaaten wie Israel, GB, die USA und Bahrain konnten Impfungen rasch zulassen, beschaffen und anbieten, Länder, die einer Idee oder Ideologie folgten, können es nicht.

Absurdität wird Normalzustand, wenn man sich einmal moralisch knebeln läßt oder einer Täterinnen-Opfer-Umkehr unterwirft. Hier geht es nicht nur um Lügen und gebrochene Versprechen von Politikern, denn diese haben eine Ursache: die Ideologie, der sie verfallen sind. Daß alles über die EU verfolgen müsse, ist Folge der Besessenheit unsrer Politiker mit Ideologien, in diesem Falle Angela Merkels persönlich. Sie tun das, was Heinrich Heine und Napoleon bereits an den Deutschen kritisierten.

Strenge zeigt dieser Staat nur noch gegenüber den eigenen Bürgern, deren Kindern nicht einmal mehr rodeln dürfen. Händler gefährlicher harter Drogen, keinesfalls nur Psychedelika, die demnächst vielleicht wieder legalisiert werden, sondern schädlicher Suchtstoffe, scharenweise eingelassen aus Gebieten, die zu nennen in sozialen Medien leicht Sperrung verursacht, dürfen ihr Geschäft betreiben, wogegen unsre fleißigen Freiberufler, Dienstleister von Friseusen bis zu Gastwirten, unter Ausgangssperre Ruin und Pleite entgegensehen. All das begann bereits mit der anfangs betörend schön klingenden „Idee Europa”, die leider zum Anlaß wurde, von Anfang an die Interessen unsrer Bürger mit Füßen zu treten, so daß statt einer versöhnten Idylle Probleme und Streit gesät wurden.

Ausgangssperre „Lockdown” wegen EU-Ideologie

Ausgangssperre „Lockdown” wegen EU-Ideologie

«Kanzleramt schlägt Einschränkung des Bewegungsradius der Bürger vor …

Vor den Beratungen der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über eine Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen in der Corona-Krise diskutieren die Regierungschefs nach WELT-Informationen konkret auch über eine Einschränkung des Aktionsradius der Bürger. …

Ein solcher Vorschlag kam laut „Business Insider“ aus dem Kanzleramt.»1 (Welt)

Der Fisch beginnt vom Kopf zu stinken. Aufgrund globalistischer Ideologie und EU-Besessenheit kann Deutschland Impfungen weder rechtzeitig und in ausreichender Menge beschaffen, noch so schnell wie Großbritannien zulassen. Stattdessen schlagen unsre SadomasochistInnen im Amt noch weitergehende Beschränkungen ihrer Bürger vor, die einem Heimgefängnis gleichkommen, Wirtschaft und Bürger Richtung Ruin treiben.

Deutschland gibt hunderte Millionen € ihrer Bürger zur Förderung des Unternehmens und der Impfstoffentwicklung aus, aber für ihre Bürger bestellen verbietet die ideologisch verbohrte Regierung. Das völlige Versagen setzt sich bei einer umständlich und zögerlich über die EU bestellten Impfung fort, die nicht rechtzeitig zugelassen werden kann, weil auch das umständlich über die EU-Bürokratie läuft.

«Wann wird „AstraZeneca” auch in Deutschland zugelassen?

In Großbritannien ist der Impfstoff bereits seit dem 30. Dezember 2020 zugelassen; die erste Impfung wurde am 4. Januar 2021 an einem 82jährigen vorgenommen.

Auf die Zulassung in der Europäischen Union (EU) läßt noch auf sich warten. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) soll klargestellt haben, daß eine Zulassung im Januar „unwahrscheinlich” sei, berichtet web.de.»2 (inFranken)

Die EU will abermals einen weiteren Monat ungenutzt verstreichen lassen. Was England kann, vermag Deutschland nimmer, weil es krank mit EU-Ideologie darniederliegt, die schlimmere Folgen hat als eine Infektion mit Corona bei der Mehrzahl Infizierter. Derweil kauft China, von COVID-Folgen wirtschaftlich gesundet, unsre in Pleite getriebene Wirtschaft auf. Das Erwachen wird bitter sein. Ein Zurück gibt es nicht mehr; China ist die neue Weltwirtschaftsmacht und wir sind eine seiner Wirtschaftskolonien.

«Gläubiger wüten über „Komplott” um Tom Tailor

Die Rettung der Modemarke entwickelt sich zum Krimi. Während die Gläubiger Hunderte Millionen verlieren, ist der chinesische Fosun-Konzern nun Alleineigner. Die deutschen Beamten agierten dabei nach einem Drehbuch.

Martin Mehringer 30.11.2020 …

Die Bundesregierung und die Länder Hamburg und Nordrhein-Westfalen bürgen mit 100 Millionen Euro. Dafür verlängern die Banken des Hamburger Unternehmens ­ihre Kredite in Höhe von 355 Millionen Euro bis Ende September 2024. …

Geld, damit beginnt es, bekommt nur die Tom Tailor GmbH. Die Tochter Bonita flüchtet in ein Schutzschirmverfahren, die börsennotierte Holding Tom Tailor SE meldet Insolvenz an und wird in diesen Tagen beerdigt. Und hinter den Kulissen beginnt ein Krimi, in dessen Skript wütende Gläubiger ein Komplott des Staates zugunsten eines chinesischen Konzerns und zulasten von Kleinsparern und Vermietern wittern.

Sicher ist: Die Gläubiger werden von den über 400 Millionen Euro an Forderungen, die allein bei der Holding angemeldet sind, keinen Cent sehen. Die Gesellschaft ist als leere Hülle wertlos»3 (Manager Magazin)

Aber was kann Angela Merkel denn dafür? Nun sind die neuen Besitzer unsrer Wirtschaft einmal da! Die werden alle heimkehren, wenn das Coronafieber vorüber ist. „Mit mir wird es keine Maut geben.” „Die Renten sind sicher.” „Multikulti ist gescheitert.” „Es wäre absurd, wenn Deutschland aus der sicheren Atomenergie aussteigen würde.” Man müsse sich damit abfinden, daß nach Wahlen nicht immer 1:1 geschehe, was später versprochen worden sei.

Manchmal wünscht man sich wie in alten, vergessenen Zeiten, Quasselstrippen würden endlich mal die Klappe halten, denn man kriegt Kopfschmerzen von dem sinnfreien, falschen Geplapper.

Fußnoten

1 https://www.welt.de/politik/deutschland/article223756868/Corona-Massnahmen-Kanzleramt-schlaegt-Einschraenkung-des-Bewegungsradius-der-Buerger-vor.html

2 https://www.infranken.de/ratgeber/gesundheit/coronavirus/neuer-corona-impfstoff-astrazeneca-besser-als-biontech-ein-vergleich-der-impfmittel-art-5143177

3 https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tom-tailor-gmbh-glaeubiger-wueten-ueber-komplott-zwischen-staat-und-fosun-a-00000000-0002-0001-0000-000174057130

Bizarre Verrenkungen des Zeitgeists

Bizarre Verrenkungen des Zeitgeists

Wie ein schlechter Science-Fiction-Film wirkt die Jagd auf Kinder, die am Winterberg rodeln, oder den Mann, der in seinem eigenen Auto bei geschlossenem Fenster spazieren fährt, von der Polizei angehalten und mit Bußbeld belegt wurde.

Sogar Medien, die bislang das Narrativ der Regierung vertraten, verkünden inzwischen offen „Die Blamage der deutschen Politik ist beispiellos”.

«Die Blamage der deutschen Politik ist beispiellos
4.1.2021 | Ulf Poschardt
Die gute Nachricht vorneweg: Israel ist Impfweltmeister. Da die Sicherheit Israels auch deutsche Staatsräson ist, dürfen wir uns freuen, daß dort bereits 12,5 Prozent der Bevölkerung geimpft sind. Ebenfalls beeindruckend läuft es in Großbritannien und den USA, nun auch in Dänemark. Ausgerechnet drei Länder mit hierzulande verhaßten Regierungschefs – Netanjahu, Trump und Johnson – zeigen, wie es geht, Tausende von Menschenleben zu retten, während in Deutschland weiter gestorben wird.»0 (Welt)

Unfähig, die eigenen Bürger zu schützen, werden Linienabweichler als ‚Impfnationalisten’ verleumdet und drastische Beschränkungen verfochten, die Bürger faktisch entrechten.

«SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat einen „konsequenten” und zeitlich nicht befristeten Lockdown gefordert.»1 (Tagesspiegel)

Obwohl in Deutschland vier Firmen verschiedene Impfstoffe gegen Corona entwickeln, darunter den in westlichen Ländern zuerst zugelassenen, waren und sind unsre Politiker nicht in der Lage, ihre eigenen Bürger zu schützen oder rechtzeitig genug Impfstoff bereitzustellen. Das hat ideologische Gründe. Was nötig ist, verbietet ‚politische Korrektheit’, widerspricht grundsätzlich der moralisch für nötig erklärten Denkweise. Kritik wurde von CDU-Granden empört abgetan als ein „Impf-Nationalismus”, der unbedingt zu vermeiden wäre. Sogar die einst konservative Kanzlerpartei ist ‚antinationaler’ oder ‚antideutscher’ Weltanschauung verfallen. Sie weigern sich, rechtzeitig ausreichend Impfstoff zu bestellen, verhängen lieber drastische, freiheitsberaubende und die Wirtschaft ruinierende Beschränkungen.

Quarantäne für Ureinwohner, aber Einlassen von überwiegend unbeweibten Männern kriegstauglichen Alters aus inkompatiblen Kriegs- und Krisengebieten über sichere Drittstaaten, die keinerlei Rechtsanspruch auf Einlaß hätten und von unseren verrückten Gesetzen und Sozialleistungen für lau angelockt wurden. Sogar die CDU wollte diesen Mißbrauch einst durch Gesetzesänderung abschaffen.

Heute wird mit Staatsschutz, Verfassungsschutz, Nazikeule, einem kollektiven Sturm der Verleumdung unterdrückt, wer fordert, was die CDU 1991 noch forderte. Das wagt nicht einmal die AfD, die mehr mittig und weniger rechts ist, als es die CDU in den besseren Zeiten der BRD gewesen ist.

Christenverfolgungen in der Welt sind kein Thema mehr, seit unser Land wieder ideologisch wurde. Stattdessen läßt man Christenverfolger in großer Zahl einreisen, bezahlt sie und bürgert sie ein. Die Polizei soll lieber Ureinwohner gängeln und sich als Spaßbremse betätigen.

A* hat höchstpersönlich interveniert, damit die Impfstoff-Beschaffung nicht mit dem außerordentlichen Sachverstand eines Nichtmediziners (Ironie ein), sondern rein nach Ideologie entschieden wird – Ideologie ist heute globalistisch, verbietet selbstverantwortliches Handeln, zu dem GB, Israel, Bahrain und die USA fähig sind.

«Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll im Juni persönlich in die Impfstoff-Beschaffung Deutschlands interveniert und auf eine europäische Lösung gedrängt haben. Das berichtet die „Bild”-Zeitung.»2 (Focus)

Versagen hat einen Namen: Angela Merkel. Sie ist aber nicht die erste Kanzlerin unsrer leidgeprüften Geschichte, die sich persönlich einmischte, um jeden fachkompetenten Vorschlag durch reine Ideologie zu ersetzen. Geändert hat sich nur die Ideologie, die von oben aufgedrückt wird. Heute ist diese Ideologie globalistisch und antideutsch.

Länder mit nationalen Regierungen wie Großbritannien, Israel, die USA und Bahrain können ihren Bürgern ermöglichen, sich rasch vor COVID-19 zu schützen, überwiegend mit dem in Deutschland entwickelten Impfstoff, der zuerst zugelassen wurde. Länder mit ideologischen Regierungen, die etwa am Tropf der undemokratischen EU-Bürokratie hängen, vermögen das nicht. Stellen wir uns vor, Bahrein hätte gehandelt wie die BRD!

In unserem Gedankenexperiment hätte die Regierung in Bahrain gesagt: „Wir können nicht einfach Impfstoff bestellen. Das wäre nationalistisch und nazi! Wir wären rückschrittliche Rechtspopulisten, ganz gefährliche Ewiggestrige, wenn wir einfach in Deutschland Impfstoff bestellen. Nein! Wir müssen eine gemeinsame Bestellung aller arabisch-muslimischen Länder vornehmen. Bevor wir nicht das Einverständnis von Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien, Irak, Saudi-Arabien, Jemen, Oman, Kuweit, den Emiraten, Pakistan, Afghanistan und der Islamischen Republik Iran haben und eine gemeinsame Bestellung vornehmen, dürfen wir partout niemals auf eigene Faust bestellen. Wer das verlangt, ist ein verkappter Faschist. Wehe, jemand kritisiert diesen geheiligten Grundsatz globalistischer Ideologie. Dann schicken wir den Staatsschutz vor.”

So hätte die Ansprache der Bahrainer Regierung ausgesehen, wenn dieses Land so rückschrittlich und ideologieverbohrt wäre wie die BRD-Regierung. Wir sehen, wie recht Heinrich Heine hatte, der über die Deutschen spotteten, die sich Ideologien fanatischer als andere verschreiben, die anderen Ländern nützen, ihnen aber nur schaden. Auch Napoleon bemerkte sinngemäß einst, die Deutschen seien gutmütig aber naiv, würden ihre Landsleute erbittert bekämpfen um einer Idee willen, die man ihnen gäbe, statt zu sehen, was ihnen schade.

«Paul Ronzheimer und Julian Reichelt 4.1.2021 – 20:10 Uhr
Es ist DAS zentrale Dokument im Impfstoff-Desaster!
Ein Brief, der belegt, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) und seine Amtskollegen aus Frankreich, Italien und den Niederlanden die Beschaffung des lebensrettenden Impfstoffs an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (62) abtreten und sich in demütigendem Ton für ihre Bemühungen bei der Impfstoff-Beschaffung entschuldigen mußten. Der Brief liegt BILD exklusiv vor.

Nach BILD-Informationen war es sowohl Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) als auch von der Leyen wichtig, daß der Brief von Spahn und seinen Kollegen in möglichst unterwürfigem Ton verfaßt wird. …
Ergebnis: Die EU scheiterte auf verheerende Weise daran, rechtzeitig genug Impfstoff für alle Europäer zu sichern.»3 (Bild)

„Wir müssen den Lockdown verlängern, weil nicht genügend Impfstoff da ist” (Söder)

So unfähig und unwillig etablierte Parteien sind, die Probleme zu lösen, für rechtzeitig genug Impfstoff zu sogen, weil vernünftiges Vorgehen ihrer Ideologe widerspräche, so notgeil sind sie, ihre eigenes, verdrängtes Staatsvolk zu drangsalieren, entrechten und seiner Freiheit zu berauben.

Ausgangsverbot für Ureinwohner, Einfliegen südländischer Männer über Tausende von Kilometern, die bei uns dann einheimische Steuerzahler bei Frauen und Fortpflanzung verdrängen – die unanständigste Politik weltweit, ermöglicht durch moderne Ideologie.

«Corona in Deutschland: Lauterbach fordert konsequenten und zeitlich unbegrenzten Lockdown

Um die Corona-Pandemie in Deutschland in den Griff zu bekommen, muß es einen konsequenten Lockdown geben, ist Lauterbach sicher.»4 (Merkur)

Angela und das sture Festhalten an Fehlern

Die Parole „niemals zurück, immer nur vorwärts!” stammt nicht von Angela irgendwas, sondern sinngemäß aus den beiden klassischen Diktaturen von links und rechts. „Niemals zurück” und „vorwärts” galt als klassischer kommunistischer oder sozialistischer Spruch, ebenso „vorwärts”, denn „die Partei, die Partei, die hat” – bekanntlich – „immer recht”, jedenfalls in einer kommunistischen Parteihymne.

Das gleiche Prinzip in größtmöglicher Verbohrtheit kennzeichnete auch den ideologisch verbohrten, wahnsinnigen GröFaZ, der bekanntlich, nachdem er einen grausamen Krieg begonnen hatte, Rückzug verbot und Durchhalteparolen floskelte. Auch dabei galt also „niemals zurück, immer nur vorwärts”.

Wie schon erwähnt, stammt das nicht von Angela, längstamtierender Kanzlerin, somit wenigstens LänKaZ. Das liegt jedoch nicht daran, daß Angela weniger von Ideologie verbohrt wäre, sondern vielmehr daran, daß jede Gesinnungsdiktatur mit anderen Ideologien antritt. Heute aktuell ist in BRD-West zunächst feministische Ideologie. Seit 1969 ist diese durchgehend an der Macht, hat uns in den 1970er Jahren die damals als „Jahrhundertwerk” gefeierte Familienrechtsreform beschert, die seit damals zum lukrativen Geschäftszweig wurde, die Scheidungsindustrie profitabel boomen ließ. Wer jetzt noch zusammenhielt, oder sich schmerzlos trennte, war fürderhin ein ‚Dummchen’, das die rechtlich zustehende Abzocke der weggetrennten Männer nicht nutzte. Das war aber nicht nur für die ehrliche, anständige Mensch*In schlecht, weil sie den enormen finanziellen Nutzen von Kindesentzug und Ausbeutung weggetrennter Männer oder entsorgter Väter ausschlug. Fürstlich honoriert wurde seit dieser Jahrhundertkatastrophe, auf die unsre damalige sozialliberale Koalition stolz war, egoistisches und männerfeindliches Verhalten. Seitdem sitzen überall FeministInnen fest im Sattel, die sich für das Verbreiten ihrer Ideologie bezahlen lassen.

Als Kohl 1982 durch einen Wechsel der FDP Kanzler wurde, hatte sich die Wechselpartei FDP, von linken wie rechten Kritikern damals wie heute als ‚Umfallerpartei’ verspöttelt, offenbar zur Bedingung gemacht, daß die ‚Errungenschaften’ der sozialliberalen Koalition nicht angetastet würden. Da die CDU/CSU seit jeher eine Kanzlerpartei und Machtpartei ist, bereit, alle Grundsätze, Werte, Wahlversprechen und Inhalte im Winde flattern zu lassen oder klammheimlich auf dem Müllplatz der Geschichte zu entsorgen, wenn das dem Machtgewinn oder Machterhalt dient, warf Möchtegernkanzler Kohl sämtliche Inhalte und Wahlversprechen der Oppositionszeit 1969 bis 1982, mitsamt den Werten und Inhalten der CDU seit ihrer Gründung bis 1969 auf selbigen Misthaufen der Geschichte.

Seit ihrer Gründung bis 1982 hatte die CDU Werte vertreten, die zwecks Rückgewinnung des Kanzleramts 1982 aufgegeben wurden, darunter auch das Versprechen Kohls einer „geistig-moralischen Wende”, nämlich weg von der seit Amtsantritt der sozialliberalen Koalition 1969 sich vollziehenden Kulturrevolution, in der linksradikale und feministische Vertreter der Studentenrevolution von 1968 ihren „langen Marsch durch die Institutionen” begannen, den sie absichtlich nach Mao Tse Tung so benannten, der damals ihr Held war, und dessen Kulturrevolution seit 1966 gerade lief. Auf den Straßen demonstrierten damals Studenten, die entweder eine ‚Mao-Bibel’ schwenkten, oder „Ho Ho Ho-Tschi-Minh” skandierten, also nicht gegen die Vietnamkrieg waren, sondern in diesem auf der kommunistischen Seite standen. Sinnbildlich dafür besuchte die US-amerikanische Schauspielerin Jane Fonda damals Hanoi, die Hauptstadt Nord-Vietnams, und eine Flugabwehrstellung der Vietkong, der Truppen der vietnamesischen Kommunisten.

Noch in ihrer Oppositionszeit zwischen 1969 und 1982 hatte die CDU die damalige Ostpolitik Willy Brandts (gebürtig als Herbert Ernst Karl Frahm, der spätere Name des unehelich geborenen Willy Brandts wurde vom Tagesspiegel als „Tarn- und Kampfname” bezeichnet) abgelehnt, die als Kotau und als Verrat an den Heimatvertriebenen empfunden wurde. Das sahen damals viele so, weshalb mehrere Mitglieder der FDP zur CDU überliefen, bis die CDU/CSU-Fraktion eine rechnerische Mehrheit erlangte. Um den ‚Ausverkauf unsrer Heimat, der Vertreibungsgebiete’, wie es damals von einer Mehrheit gesehen wurde, zu verhindern, stellte Rainer Barzel 1972 das erste konstruktive Mißtrauensvotum der BRD. Diese Abstimmung hätte mit der Abwahl Herbert Frahms alias Willy Brandts und der Wahl von Rainer Barzel zum Bundeskanzler geendet, wenn nicht zwei Abgeordnete der CDU/CSU sich der Stimme enthalten hätten – später stellte sich heraus, daß beide von der damaligen DDR bestochen worden waren, um genau diesen Regierungswechsel zu verhindern. Es war also das Werk von DDR-Agenten und ihrem Bestechnungsgeld. Diese Information fehlt freilich im offiziellen Geschichtswissen der BRD, weil sich die neue Linie durchgesetzt und die frühere dann moralisch verteufelt hat. Schon seit damals werden einstige Mehrheiten vernichtet, indem das, was einst Regierungspolitik war, nachträglich in die ‚rechte Ecke’ geschoben oder geradezu ‚nazifiziert’ wird.

Ähnlich verhielt es sich mit der Jahrhundertkatastrophe ‚Familienrechtsreform’, die genauso übernommen wurde. In seiner Oppositionszeit hatten Kohl und die CDU auch dagegen gewettert. Doch alles blieb, wie es war. Nichts änderte sich. In den ersten Tagen nach dem Regierungswechsel sah ich manche Bürger, die sich von 1969 bis 1982 weggeduckt hatten, versuchen, vom antiautoritären Gehabe jener Zeit wieder weg zu gelangen. Bei meiner Immatrikulation gab es übrigens noch drei Felder für den Namen von Studenten: „Herr / Fr. / Frl.”. Sie benahmen sich einige Tage lang, wie sie es aus der Zeit vor 1969 gewohnt waren, nur um festzustellen, daß sich in der Politik gar nichts änderte. Die neue CDU/CSU/FDP-Regierung kehrte nicht zurück zu 1968, sondern setzte nahtlos die Politik der sozialliberalen Koalition fort. Der Verrat an einstigen Werten begann in der CDU also mit Machtantritt 1982.

Scheidung blieb einträgliches Geschäftsmodell, von dem ein mafiös wachsender Filz von Anwälten, Gutachtern, Familiengerichten und Jugendämtern profitierte. Es lohnte sich nämlich, geschiedenen Männern und Vätern möglichst viel Geld abzupressen. Je mehr sie zahlen mußten, umso mehr blieb auch im staatlichen Filz hängen. Deshalb wurde das Ziel, eine schmerzlose Trennung zu erreichen, nach der jeder für sich selbst sorgt und niemand ausgepreßt wird, grandios verfehlt. Stattdessen verdienten sich Anwälte eine goldene Nase daran, möglichst viele Trennungen mit möglichst hohen Forderungen zu erreichen, um die dann gestritten wurde. Jugendämter schützten weniger die Jugend, sondern entfremdeten möglichst viele Kinder und Jugendliche ihren Eltern, weil ihnen das Beschäftigung gab und Gelder fließen ließ. Zwar gehen Kinder und Jugendliche seelisch kaputt und sind für ihr Leben gekennzeichnet, aber heh, jede Institution nährt sich selbst. Gutachter wurden bezahlt vom System und sagten in dessen Sinne aus. Deshalb waren Männer und Väter vor Gericht so gut wie chancenlos.

Die daraus entstandene Scheidungsmafia ist durchaus Vorbild für andere mafiöse Gebilde der BRD gewesen, die später Gender-Mainstreaming, Radikalfeminismus und Massenmigration betrieb. Die Asylmafia von heute funktioniert ähnlich. Sogar Kirchen verdienen sich eine goldene Nase damit, möglichst viele – oftmals christenfeindliche Muslime oder gar Islamisten – illegal zu importieren. Menschenschlepper betreiben ihr düsteres Geschäft, bei dem sie mit Menschenschmugglern Afrikas zusammenarbeiten, sich mit ihnen absprechen, damit deren Boote genau dann losfahren, wenn der Abholdienst unter dem falschen Namen ‚Seenotrettung’ in der Nähe ist, und sie die Schmuggler zuweilen sogar bezahlen, um an die für sie lukrative ‚Ware Flüchtling’ zu gelangen, unter falschen Namen wie „Seenotrettung”, „Flüchtlingshilfe”. Tatsächlich verlocken sie Millionen erst dazu, sich auf den Weg ins vermeintliche Sozialschlaraffenland zu machen, so wie Millionen einst mehr oder weniger normaler Frauen vom Feminismus erst verlockt, mit schiefen, schädlichen Gesetzen geködert wurden, sich zuweilen leichtsinnig zu trennen und ihre einstigen Partner auszunehmen.

Nachdem die Methode sich einmal einträglich etabliert hatte, war sie viel zu verlockend, um nicht auch für ganz andere Themen und Ideologien mißbraucht zu werden. Feminismus und Gender-Mainstreaming wurden unter Kanzler Kohl zum Hauptziel der Politik. Wie mein Buch „Die Genderung der Welt” aus offiziellen Quellen beweist, prahlte sogar ein Bundesministerium damit, daß Gender-Mainstreaming Hauptziel internationaler Politik, Verträge, wirtschaftlicher und technischer Zusammenarbeit alias Entwicklungshilfe, und von internationalen Organisation wie UN und EU erhoben wurde. Es ist keine Übertreibung, sondern jahrzehntelange Praxis, daß Ideologie, nämlich Feminismus und Gender-Mainstreaming, Vorrang vor Hilfe habe. Der feministische Quotenstaat funktioniert ähnlich.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der deutsche Masochismus installiert, der unseren Interessen und Rechten größtmöglichen Schaden zufügt, unser hart verdientes Geld zunehmend ins Ausland abzweigt, wodurch wir nicht nur deutsche Bürger auspressen, verarmen lassen und ihnen schaden, sondern auch fremde Länder schädigen. Denn diese Länder gewöhnen sich daran, mit uns weggenommenem, eigentlich gestohlenem Geld über ihre Verhältnisse zu leben. Ergebnis ist eine unverantwortliche Politik, die sich daran gewöhnt, über ihre Verhältnisse zu leben und über ‚böse Deutsche’ schimpft, wenn diese plötzlich nicht mehr genug zahlen. Auf diese Weise wurden die sogenannten Südländer der EU Richtung Pleite getrieben. Denn die EU, ebenfalls als eine Art Strafe den Deutschen auferlegt, um ihnen ‚Nationalismus’ auszutreiben, deutschen Fleiß und Tüchtigkeit davon abzuhalten, die Leistungen vieler anderer Länder zu übertreffen und damit zur gefährlichen Konkurrenz zu werden, die sie entweder überflügelt, oder genauso viel unbequemen Fleiß und Anstrengung von anderen erfordert, wurde durch diese Fehlkonstruktion nicht nur eine undemokratische Bürokratie, sondern eine organisierte Umverteilung. Diese Umverteilung der Nettozahler an Nettoempfänger scheitert, wie jeder Kommunismus scheitert. Die Südstaaten versinken in Armut, gönnen sich höheres prozentuales Rentenniveau, früheren Renteneintritt, von ihnen selbst nicht erwirtschaftbares Lohnniveau. Annähernd gleiche Zinsen verschlimmern das Mißverhältnis. Deshalb geht es vielen Südstaaten zunehmend schlechter, je mehr Geld sie netto erhalten, desto mehr Geld Geberländer, vor allem aber Deutschland, zusätzlich zahlen muß. Der Würgegriff der Umverteilung wächst von Jahr zu Jahr, doch die Mißstände ebenfalls.

Das Ergebnis ist dasselbe wie beim Kommunismus. Mißstände und Pleitegefahr nehmen ständig zu. Immer elender werden die Nettoempfänger, im Volksmund ‚Südstaaten’, so daß immer mehr vom Nettozahler Deutschland umverteilt werden muß. Die Verarmung deutscher Bürger schreitet fort. Einst verdient im Durchschnitt reich, aus eigenem Fleiß und Tüchtigkeit eines der reichsten Länder der Erde, wurden durchschnittliches Vermögen und Rentenniveau aufgrund der EU an das untere Ende, bis fast auf den letzten Platz der EU durchgereicht. Wer nicht von Ideologie verkleistert ist, muß sehen, was für ein gigantischer Schaden durch die EU allein in finanzieller Hinsicht entstanden ist. Eine europäische Zollunion wäre sinnvoller und nützlicher gewesen. Die bürokratische Umverteilungs-EU verarmt und zerstört alle, Geberländer wie Nehmerländer.

Das gilt jedoch nicht nur für die EU, die letztlich geschaffen wurde aus Angst vor deutscher Wirtschaftskraft, und um Eintreten für unsere Interessen abzuwürgen. Dieses feindliche Sentiment der Siegermächte haben wir inzwischen so verinnerlicht, daß wir aggressiver gegen uns selbst wütend, uns selbst stärker verstümmeln, als andere es sich jemals trauen würden oder auch nur wollten. Deutsche sind zu ihrem eigenen ärgsten Feind geworden, was sich besonders im antideutschen Sentiment von Grünen, Feministen und Linken ausdrückt.

In Afrika waren die Folgen ähnlich. Unsere seit den 1950ern gezahlte ‚Entwicklungshilfe’ förderte nicht nur feministische Ideologie von der ersten Welle über Gender-Mainstreaming bis zu heutigen Wellen, damit Zerstörung ihrer Kulturen, sondern belohnte unverantwortliches Verhalten, wie durchschnittlich bis zu sieben Kinder pro Frau und korrupte Regierungen, die in die eigenen Taschen wirtschafteten, Fürsorge für Arme den dummen, sich abrackernden Deutschen überließen, oft sogar vom Entwicklungshilfegeld viel für Machthaber und Reiche abzweigten. Auch die künftige Weltmacht China, deren Wirtschaft rasch und steil zur führenden der Welt aufsteigt, hat die Fürsorge für arme Chinesen teilweise an den deutschen Steuerzahlerknecht ausgelagert. Wir Deutsche sind so dämlich, zu bezahlen, was nicht nur unsren Kindern die Zukunft raubt, uns davon abhält, selbst genug leibliche autochthone Kinder zu haben, um langfristig zu überleben, sondern auch unverantwortliches Verhalten anderer belohnt und somit bestärkt. Besser wäre es gewesen, nichts zu zahlen, niemals, auch in den 1950er Jahren nicht. Dann wären gewisse afrikanische Länder gezwungen gewesen, selbst verantwortlich zu handeln, arbeiten und wirtschaften. Das Drücken auf die Tränendrüse mit sozialer Pornographie in Gestalt hungernder afrikanischer Kinder hat das Elend verstärkt: Weil weiterhin zu viele Kinder geboren werden in Afrika, der Wille zu selbstverantwortlicher Arbeit und Anstrengung aber unterentwickelt bleibt, solange solches Verhalten mit viel Geld von uns belohnt bleibt, gibt es immer mehr hungernde Kinder. Der Gutmensch hilft nicht, sondern verschlimmert langfristig die Lage, indem er Schieflagen fördert. Das ist die moralische Variante des Irrtums, auf dem Ideologien wie Kommunismus fußen.

Das sind jedoch bei weitem nicht die einzigen Ideologien, die heute an Stelle der klassischen linken (sozialistischen) oder rechten (nationalsozialistischen) Ideologie aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts getreten sind. Eine Vielzahl von Hysterien verbreitete sich, seit die erste feministische Welle politische Hysterie salonfähig machte. Auch Klimaangst und die bizarre Corona-Beschränkung der Freiheit gehören dazu.

Fußnoten

0 https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus223656126/Impfdesaster-Die-Blamage-der-deutschen-Politik-ist-beispiellos.html

1 https://www.tagesspiegel.de/politik/inzidenz-von-25-als-ziel-lauterbach-fordert-unbefristeten-lockdown/26766200.html

2 https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/impfung-gegen-corona-soeder-wir-muessen-den-lockdown-verlaengern-weil-nicht-genuegend-impfstoff-da-ist_id_12775218.html

3 https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/mit-diesem-spahn-brief-begann-das-impfstoff-desaster-bei-der-eu-74734176.bild.html

4 https://www.merkur.de/welt/coronavirus-deutschland-lockdown-karl-lauterbach-impfung-mutation-warnung-kritik-eu-schule-90157838.html

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