Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Weltfrauentag

Feministische Gewalt am Weltfrauentag 2018

Feministische Gewalt am Weltfrauentag 2018

«Donnerstag, März 08, 2018
Maskierte überfallen „Antifeministen” bei Vortrag an Londoner King’s College – News vom 8. März 2018
1. Der britische Telegraph berichtet:
Demonstranten stürmten eine Veranstaltung des King’s College London mit einem umstrittenen, antifeministischen YouTube-Star, wobei die Universität beschuldigt wurde, der Politik des „sicheren Raums” Vorrang vor dem Schutz der Studenten vor Gewalt einzuräumen.

Die Polizei ermittelt, nachdem maskierte Aktivisten angeblich Sicherheitskräfte angegriffen haben, als sie in das Universitätsgebäude stürzten, Fenster einschlugen, Rauchbomben schleuderten und einen Feueralarm auslösten.

Dies fand statt inmitten der wachsenden Besorgnis über die Bedrohung der Meinungsfreiheit an Universitäten – mit Studenten, die versuchen, „keine Plattform” für Einzelpersonen oder Gruppen zu schaffen, deren Ansichten [bei ihnen] als anstößig gelten.

Dies ist die jüngste einer Reihe von Campus-Veranstaltungen, die in Gewalt umschlagen, wobei die Aktivisten aggressive Taktiken anwenden, um die Gespräche abzubrechen und die Zuhörer einzuschüchtern.

Maskierte Aktivisten, die in Schwarz gekleidet waren, brachen am Montagabend in einen Raum ein, in dem die King’s College Libertarian Society eine Podiumsveranstaltung mit den Gastrednern Carl Benjamin und Dr. Yaron Brook durchführte. …
„Das war ein sehr gut organisierter Protest. Sie sprangen über die Absperrungen, zerschlugen Fenster und eine Tür. Die Sicherheitskräfte an der Tür wurden angegriffen, zwei wurden ins Krankenhaus eingeliefert”, sagte er dem Daily Telegraph.
„Sie stürmten herein und gingen direkt auf die Bühne, bis zu mir und den Rednern und fingen an, uns und das Publikum zu belästigen. Der Feueralarm ging los – sie hatten Rauchbomben abgeworfen. Das Sicherheitspersonal war nirgendwo zu sehen.”

Als die maskierten Aktivisten in den Raum eindrangen, stand eine Gruppe von King’s College-Studenten aus dem Publikum auf und begann, „Keine Faschisten auf dem Campus” zu singen.

Sie entfalteten ein Banner und fingen an, in ein Megaphon zu schreien, das ein anderer Zuhörer zu ergreifen versuchte, was eine gewalttätige Auseinandersetzung provozierte. …

Der Präsident und Rektor der Universität, Professor Edward Byrne, sagte, er sei „schockiert” von dem „aggressiven und gewalttätigen” Verhalten der Proteste, die das Personal „traumatisiert” und einige mit körperlichen Verletzungen zurückließen.

„Einige der Teilnehmer und unser Sicherheitspersonal wurden verletzt, als Demonstranten – einige von ihnen maskiert und mit Kapuze – in den Hörsaal eindrangen”, sagte er. „Diese Veranstaltungen sollten unbedingt ohne Angst vor Gewalt und Einschüchterung stattfinden können. Die Verletzungen, die unser Sicherheitspersonal erlitten hat, und die physische Gewalt, die hier zu sehen ist, sind an keiner Universität akzeptabel.”

In Zeiten, in denen man mit gewalttätigen Überfällen rechnen muss, sobald man den Feminismus kritisiert, sollte jeder, der eine freiheitliche Demokratie schützenswert findet, sich entschieden mit den Kritikern solidarisieren, was ihr Recht auf Meinungsfreiheit betrifft.

Leider erhält in unseren Leitmedien das politische Lager, aus dem die Täter stammen, weit eher Rückhalt als das Lager der Opfer. Die Antifa jedenfalls war mit ihren totalitären Methoden erfolgreich: Die Veranstaltung mußte nach den Gewaltexzessen – wie von den Tätern geplant – abgebrochen werden. …

Diese neue Form des Autoritarismus ist auf dem Vormarsch an Universitäten in ganz Großbritannien, und man kann wetten, daß sie nicht auf den Campus beschränkt bleibt. …

2. Ebenfalls am Montagabend war in den USA ein Vortrag der Feminismuskritikerin Christina Hoff Sommers von Feministinnen aufgemischt und zu einem vorzeitigen Ende gebracht worden (Genderama berichtete). Die beteiligten Social Justice Warriors hatten Sommers zuvor als „bekannte Faschistin” betitelt. Die New York Times kommentiert diesen Vorgang unter der Schlagzeile Wir sind jetzt alle Faschisten. Ein Auszug:

Christina Hoff Sommers ist eine selbsternannte Feministin und registrierte Demokratin mit einem Doktortitel in Philosophie und einem bösen Sinn für Humor. Sie ist auch eine Frau, die schlechte Dinge sagt. Dinge wie: Männer und Frauen sind gleich, aber es gibt Unterschiede zwischen ihnen. Oder: Die geschlechtsspezifische Diskrepanz in MINT-Feldern ist nicht nur das Ergebnis von Sexismus. Oder: Entgegen allgemeiner Glaubenssätze begünstigt das amerikanische Schulsystem tatsächlich Mädchen, nicht Jungen.

Wenn eine solche Person heutzutage auf einen College-Campus tritt, wissen Sie, was auf sie zukommt. (…) Im Vorfeld der Vorlesung schickten neun Studentengruppen, darunter die Portland National Lawyers Guild, die Minority Law Student Association, der Women’s Law Caucus, die Jewish Law Society und das Young Democratic Socialists of America Chapter der Schule, einen Brief, in dem sie gegen das Erscheinen dieser „bekannten Faschistin” protestierten. …

Sie versuchen, Kritik an der Identitätspolitik, am radikalen Islam, am Feminismus der dritten Welle und an verschiedenen anderen Themen zu verbieten. Denn selbst die kleinsten Übertretungen lassen Eiferer tollwütig werden.»1 (genderama)

Nicht nur feministische Gruppen nutzten den Weltfrauentag zu Gewalt gegen Andersdenkende, sondern auch ihnen nahestehende linksextremistische Gruppen.

«8. März 2018 FAR LEFT WATCH Gruppe
Eine linksextremistische Gruppe vandalisierte den Campus, um den internationalen Frauentag zu feiern.

Die revolutionäre Studentenfront – Austin, eine gewalttätige kommunistische Gruppe, die aktiv an der Universität von Texas – Austin Mitglieder rekrutierte, entschloß sich, den Weltfrauentag zu ‚feiern’, indem sie die Springbrunnen auf ihrem Campus vandalisieren.

[Siehe oben] ihren Tweet, mit dem sie ihrer Straftat zur Schau stellen und „die Notwendigkeit” propagieren, „Frauen für revolutionäre Gewalt zu organisieren”:

Es ist dieselbe gewalttätige Studentenorganisation, die zum Töten von Polizisten aufrief, regelmäßig ‚Selbstverteidigungs’übungen auf dem Campus abhält, und aktiv versucht, Studenten mit psychischen Problemen als „revolutionäre Kämpfer” zu rekrutieren.»2 (farleftwatch)

Fußnoten

1 http://genderama.blogspot.de/2018/03/maskierte-uberfallen-antifeministen-bei.html

2 «MARCH 8, 2018 FAR LEFT WATCH STAFF
Far-left extremist group vandalized campus to celebrate International Women’s Day
The Revolutionary Student Front – Austin, a violent communist group that is actively recruiting at the University of Texas – Austin decided to “celebrate” International Women’s Day by vandalizing fountains on their campus.
Here is their tweet where they showcase their crimes and advocate for “the necessity of organizing women for revolutionary violence”:
This is the same violent student organization that calls for dead police officers, routinely holds “self defense” training on campus, and actively tried to recruit students with mental health issues to become “revolutionary fighters”.» (https://farleftwatch.com/2018/03/08/far-left-extremist-group-vandalized-campus-to-celebrate-international-womens-day/)

Streik, Leid und politische Irrationalität – Weltfrauentag

Streik, Leid und politische Irrationalität – Weltfrauentag

Der Weltfrauentag gab Anlaß für einen landesweiten Streik in Spanien.

«Weltfrauentag: Spanierinnen treten erstmals in landesweiten Streik
Rund 300 Demonstrationen sind landesweit geplant.
Anläßlich des Weltfrauentages ist in Spanien am Donnerstag erstmals ein landesweiter „feministischer Streik” ausgerufen worden. Betroffen seien auch die öffentlichen Verkehrsmittel, berichtete das spanische Fernsehen in der Früh: Unter anderem würden mehr als 150 Zugverbindungen ausfallen, und auch die Metro- und Busverbindungen sollten in mehreren Städten nur schleppend laufen. Zudem legten viele Journalistinnen die Arbeit nieder. Landesweit waren 300 Demonstrationen geplant. Zu dem Arbeitskampf hatten mehrere Gewerkschaften aufgerufen.»1 (MSN)

Kein Uterus – keine Meinung. Männern wird es verboten, zu geschlechtlichen Fragen eine Meinung zu haben. Gleichzeitig werden wir hysterisch von kleinauf indoktriniert, so daß wir gar nicht mehr merken, daß tatsächlich das männliche Geschlecht bei Tier und Mensch bei der Fortpflanzung diskriminiert wird. Denn das männliche Geschlecht dient als Filter für Gene, indem viele Männer diskriminiert werden, nicht jedoch Frauen. Das nennt sich sexuelle Selektion, die von Frauen an Männern verübt wird.

Unabhängig davon gibt es angeborene Mechanismen, die uns Kinder und Mütter bevorzugen lassen, männliche Verlierer dagegen von Mitgefühl und Paarung ausschließen. Strukturell ist das weibliche Geschlecht gleich in mehrfacher Hinsicht dominant, das männliche diskriminiert. Wer das nicht begreift, ist auf eine evolutionär begründete Schiefsicht und feministische Propaganda hereingefallen.

Feministischer Protest war und ist folglich in allen Wellen und allen Zeiten großer Quatsch, eine Marotte, die das tatsächlich mit zusätzlichen Bürden belastete männliche Geschlecht, die Lastesel der Geschichte, weiter versklavt. Feminismus ist die Revolution privilegierter Frauen gegen ausgebeutete Männer. Feminismus errichtet eine feministische Sklavenhalterinnengesellschaft.

Den Sklaven der feministischen Gesellschaft, den einheimischen Männern, wird nun gar verboten, eigene Ansichten zum Thema zu haben, weil sie keinen Uterus hätten. Männerrechte sind keine Menschenrechte, Frauenrechte die Bevorzugung eines bereits von Natur privilegierten Geschlechts. Dabei tritt fast schon in den Hintergrund, daß vom Feminismus befallene Völker aussterben, von lebenstüchtigeren Ethnien und Religionen verdrängt werden.

«„Die größte Gruppe sind mit 50 Prozent aber die Frauen, die eigentlich eine Familie haben wollten, aber den Kinderwunsch immer wieder aufgeschoben haben, sei es aus Karrieregründen oder weil der Partner fehlte“, sagt der BiB-Experte. Diese nicht realisierten Kinderwünsche sind die traurige Nachricht zum Weltfrauentag.»2 (Welt)

Auch folgendes ist keine ‚peinliche Spinnerei von früher’, wie heutiger feministischer Zeitgeist unterstellt, nur eine damals nicht gut genug begründete Wahrheit. Den tatsächlichen engen Zusammen von Feminismus mit verschiedenen Formen von Wahnsinn und Irrationalität beweist mein Buch „Abrechnung mit dem Feminismus”.

«05.05.1975
Mit den „psychischen Störungen der Frau in unserer Gesellschaft” befaßte sich die 151. Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie in St. Urban. Frauen, so wurde auf der Tagung konstatiert, leiden doppelt so häufig unter Neurosen wie Männer und greifen öfter zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln.»3 (Spiegel)

Wer die richtige Begründung kennen will, lese das Buch dazu.

Fußnoten

1 http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/weltfrauentag-spanierinnen-treten-erstmals-in-landesweiten-streik/ar-BBK0OmR

2 https://www.welt.de/wirtschaft/article174301951/Weltfrauentag-Kinderlosigkeit-Akademikerinnen-immer-haeufiger-betroffen.html

3 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41558756.html

Der Weltfrauentag 2018 auf Twitter

Der Weltfrauentag 2018 auf Twitter

Letztes Jahr wurden in Bücherstapeln alle männlichen Autoren zum Weltfrauentag weggedreht. Seien wir also gespannt, was das Jahr 2018 uns zu bieten hat.

Kämpfen bis zum Kommunismus? Das hat Frau Feministin nun wirklich nicht nötig. Auch McDonald verweiblicht, was gar nicht männlich war.

Feministinnen behaupten, bei ihrer Ideologie oder dem Frauentag ginge es um Gleichheit. Das Gegenteil behaupten sie auch, wenn sie sich auf Weiblichkeit und Fruchtbarkeit berufen. Nun ja, die Logik ist halt männlich und patriarchalisch und darf beim Feminismus nicht angewendet werden.

Also die benachteiligte Minderheit der Frauen stellt die Mehrheit, gut zu wissen. Gleichheit bedeutet, nur Frauen zuzulassen, aber Männergruppen zu verbieten. Aha. Vielleicht müssen wir die gesamte Mathematik und Naturwissenschaft in die Tonne treten, um eine moderne Wissenschaft zu gründen, die auf feministischer, frauenbezogener Unlogik beruht. Doch halt – die gibt es ja längst, nennt sich Frauenforschung, Genderstudien, Geschlechterforschung, Queere Studien, Männerforschung (aufgrund feministischen Prämissen natürlich). Bei so viel Logik kann uns vielleicht die taz weiterhelfen.

Huch, meinen die das etwa ernst? Frauenkampftag auch noch, ganz martialisch.

Tja, es folgte mindestens viermal Gezwitscher ähnlichen Inhalts an einem Tag. Da heute nicht der erste April ist, müssen die taz-Feministinnen das wohl ernst meinen. Oder habe ich die Personen selbstdefinierten Geschlechts jetzt falsch gegendert? Maximalstrafe für mich! Ich habe nicht gegendert. Werde ich jetzt in einen Pranger eingeschlossen, geteert und gefedert? Dabei habe ich die weibliche Form benutzt. Das tun Feministinnen selbst dauernd. Denn ihre Gesinnungsdiktatur denken sie nicht daran zu teilen. Die ist Frauen vorbehalten. Ob wohl feministische Transfrauen mit oder ohne Penis folgenden Schmuck gebrauchen können?

Unermüdlich wirbt die Dame unter #Weltfrauentag für ihre Vaginabroschen und Schamlippenketten.

Ich glaube, bald bekomme ich ein Schreibverbot. Denn wer anderer Ansicht ist als die feministische Gesinnungsdiktatur, der hetzt. Feministinnen dagegen hetzen niemals, auch wenn sie Pamphlete feiern, die Ausrottung der Männer fordern oder selbst derartige Sprüche bringen. Wehe aber, jemand ist nicht links und feministisch, und wagt es auch noch, zu denken und Bücher zu schreiben. Das geht gar nicht! Folgendes Bild fand ich übrigens auch über #Weltfrauentag auf Twitter:

Bei so viel skurilem Zeug gibt es Ermüdungs- und Abnutzungserscheinungen.

Tja, kein heterosexueller weißer cis-Mann wird je die schwere Bürde von Schneeflockinnen verstehen können, die den ganzen Tag mit dem Gendern ihrer abertausend erfundenen Geschlechter beschäftigt sind! Welch ein Leid hat ihnen das böse Patriarchat da aufgezwungen! Hengameh muß gendern und schreibt sich Fingerkrämpfe und Blasen, bis alles richtig gegendert ist.

Einen Weltfrauentag gibt es seit 1910, einen Weltmännertag auch 2018 nicht. Wenn es seit wenigen Jahren so etwas wie einen Männertag gibt, so nur, um Einwände zu entkräften und die Einseitigkeit nicht so kraß formal zu bestätigen. Bedeutung hat der andere Tag nicht außer als Feigenblatt feministischer Einseitigkeit.

Bei so viel Einseitigkeit ist die Zukunft halt weiblich.

Sieh an, Logik ist angekommen. Die Zukunft ist weiblich! Das sagt ja schon die Grammatik. In feministischer Ära ist offenkundig jeden Tag Frauentag.

Wie gut, wenn Frauen den Weltfrauentag zum Beifallsklatschen nutzen.

Mehrheitlich deutsche Frauen und nichteuropäische Männer bejubeln in Flensburg 1 Jahr Willkommensklatschen.

Doch wir wollen ja nicht einseitig sein und neben Feministinnen, die uns seit drei oder mehr feministischen Wellen mit irrationaler politischer Hysterie anstecken, nicht die feministischen Männer für ihre Verdienste zu würdigen vergessen.

Gegründet wurde der Weltfrauentag 1910 und hatte eine offenbar klar kommunistische Ausrichtung. Doch darf uns das nicht täuschen; feministische Wellen sind älter. Kommunisten versuchten nur, wie später alle bürgerlichen Parteien, auf einen bereits fahrenden Zug aufzuspringen.

Habt ihr genau gelesen? Schon 1910 wurde gegendert: „ihre Vertreterinnen oder auch Vertreter” und Männer mit „oder auch” als Notlösung degradiert. Obwohl Feminismus heute noch gerne von Linken instrumentalisiert wird, tun das bürgerliche und auch rechte Strömungen ebenso.

Aber zurück zum Frauenkampftag (der mit obigem Bild von der Linken auf Twitter benutzt wurde).

Da scheinen einige beim Frauenkampftag der von anno dazumal stehengeblieben zu sein. Frauen wurden immer bevorzugt, siehe meine Bücher.

Würdevolle Männer mit intaktem Rückgrat wissen sich kultiviert einzuschmeicheln. Da dürfen Genderdamen nicht zurückstehen.

Aber halt, ich habe schon wieder ein Genderverbrechen begangen, weil ich die ganze Zeit von einem Weltfrauentag spreche. Das ist natürlich politisch inkorrekt!

Traurig ist nur, daß einigen die Weltfrauentägin inzwischen auf die Nüsse geht.

Oh weh, ich bin offensichtlich ein womöglich nicht einmal linker Menner, der den #Weltfrauentag mansplaint! Das ist es nur allzu verständlich, wenn das Patriarchat der Weltfrauentägin endlich zerstört werden soll.

Dabei helfen fleißig trans- und teilzeitmädel, gelle?

Oh weh, welch Überdruß! Manchen tut es gar leid, was da angerichtet wurde.

Bei soviel Genderung kann es wahrhaftig niemandem zugemutet werden, Kinder in diese verkorkste Welt zu setzen. Daher ist es natürlich voll bäh, wenn heute, 2018, noch jemand von Kinderkriegen redet.

Eins ist der konsequenten Feministin aller Wellen klar: Sollten überhaupt noch – Gott bewahre – Kinder geboren werden, so wäre es feministisch inkorrekt, wenn diese männlich, sprich Söhne wären.

Dabei könnte dieser Tag doch so eine schöne Gelegenheit für Egozentriker und weltanschauliche Autisten sein, sich selbst zu feiern!

Ein harter Schicksalsschlag, den die Nornen euch gesponnen haben: Seht her, es gibt immer noch böse Wichter, die Gedankenverbrechen wider den unheiligen Feminismus begehen, etwa den Weltfrauentag Heuchelei nennen.

Zu Hülfe – so viele Fakten lassen sich ja nicht einfach entkräften! Da muß nun ein persönlicher Tiefschlag zur Verunglimpfung her, um darüber hinwegzutäuschen, daß die Femen-Feministin nackt ist, ähm keine Sachargumente hat. Doch keine Sorge, liebe Feminista, ihr habt ja noch eure neuen Hilfstruppen, das Millionenheer illegal Eingelassener, die euch zuverlässig verteidigen werden, wie sie es seit der Silvesternacht 2015 immer wieder bewiesen haben.

Ja, vielen herzlichen Dank an die blonden Lockvögel für Ficki-ficki-Fachkräfte, denen wir all die Bereicherung verdanken! Wie sähe es in unserem Land nur ohne euch aus?

Auch St. Pauli pflichtet euch bei. Da kann ja nichts schiefgehen. Jeder Tag ein #Weltfrauentag! Jawoll!

Nur zu dumm, daß Feministinnen mit Mord bedrohen, wer nicht ihrer Meinung und unbequem ist. Das ist kein Einzelfall und hat nichts mit nichts zu tun, natürlich.

Tja, nicht nur manchmal geht Feminismus nach hinten los. Außer bei der Bereicherung durch die schutzsuchende Bevölkerung traumatisierende Fachkräfte in Messertanz und erzwungener Fortpflanzung sind auch die Fachfrauen von Angelas Vaginarauten-Feminat nicht wirklich eine Werbung für Frauenquote und feministische Utopien.

Manchmal gibt es gegen groben Unfug sogar Widerspruch – pfui deibel!

Nicht nur für Transfrauen und Teilzeitfrauen ist der Weltfrauentag diskriminierend.

Schuld an der Diskriminierung ist nicht etwa der Ausschluß von Männern, ihwo, das geht in Ordnung. Aber die Frauen erfundener Hirngespinstplaneten sind echt vergessen worden! Einfach frauenverachtend.

Wie erwähnt ist keineswegs die Vernachlässigung von Männern diskriminierend oder sexistisch, ich wiederhole: KEINESFALLS! Wer das rassistisch findet, ist mindestens nazi, rechtspopulist, antifeminist, freidenker, und das alles natürlich in linker Kleinschreibung, aber ungegendert. Müllmänner und Buhmänner sind ja bekanntlich von Quoten und Genderung ausgeschlossen. Versteht sich.

Das Drogeriekaufhaus Rossmann mag da nicht zurückstehen und wird in Hannover zur Rossfrau. Hoffentlich geht die Geschlechtsumwandlungsoperation nicht in die Hose.

Auch die Erste Bank macht jeden Tag zum Frauentag. Wer solche Kapitalisten hat, braucht keine Kommunisten mehr. Oder besser: Kapitalismus profitiert vom Feminismus vielleicht stärker als der Feminismus. Aber das wollen wir nicht vertiefen, sonst geraten wir auf gefährliches Gelände.

Diese AfD – die bringt es tatsächlich fertig, auf ein frauenfeindliches und mütterfeindliches Zitat Simone de Beauvoirs hinzuweisen, das die Tätigkeit des Feminismus gut beschreibt. Vielleicht wird die AfD wegen diesem frauenverachtenden und mütterfeindlichen Ausspruch Simone de Beauvoirs, unterstützt von so gut wie allen führenden Feministinnen, gesperrt, gelöscht und diskreditiert – aber natürlich niemals die Feministin, die es gesagt oder vertreten hat. Bei uns wird ja nicht der Schmutz bestraft, sondern derjenige, der auf ihn hinweist, wie schon Tucholsky wußte. Nicht der Verbrecher ist gefährlich, sondern derjenige, der über das Verbrechen berichtet. Bevor ich jetzt noch was von Stimme der Vernunft schreibe, übergebe ich das Wort an einen männlichen Masochisten:

Weil es solche Männer gibt, feiern sich feministische Frauen jeden Tag.

Ob jemand es wagt, das Unwort auszusprechen? Ich tu es: Weltmännertag. Mal sehen, was jetzt passiert. Kann bitte jemand mal die folgende Dame filmen, während sie diesen Absatz liest?

© 2019 Jan Deichmohle

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