Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Väter (Seite 2 von 2)

Literarische Beschreibung weiblicher Wahlmacht – Unsere Wahrnehmung ist schief und von Indoktrinierung verzerrt

Literarische Beschreibung weiblicher Wahlmacht 1985-2015

Anmache

Vom Anmachen und Abwimmeln

Die Lage zwischen den Geschlechtern zeigt sich klar auf freizü­gigen Kontaktseiten, heute im Internetz. Ein weibliches Profil, bei dem die Person zu faul war, irgendetwas auszufüllen außer den Pflichtfeldern „w” für weiblich und Alter, wird sofort von zahl­rei­chen männlichen Bewerbern angeschrieben. Weil es kaum Antwort gibt bei so viel Zuschriften, ist auch das Gästebuch dieses Nicht­profils voll. „Schreib mir doch mal. Habe keine Antwort auf meine Nachrichten erhalten.”, Schmeicheleien ohne Ende, um einmal landen zu können: „Tolles Profil, und so aussagekräftig, sehr sympathisch!”, obwohl da ja nichts als „w” und ein Alter stand! Alle überbieten sich gegenseitig darin, diesem Buchstaben „w” ohne ein einziges Wort Text Honig ums Maul zu schmieren. Jeder will schwärmerischer loben als der Nebenbuhler. Und das alles nur für die Hoffnung auf eine Frau im Bett oder Arm. Ein kranker Wett­bewerb, eine kranke Situation.

Bei so viel Überschuß an männlichem Interesse, ein Mädchen, eine Frau rumzukriegen und so vielleicht die eigenen Gene fortzu­pflanzen, das Weiterleben seiner DNS zu sichern, was letztlich hinter dem Sextrieb steht, sinkt der Wert von Männern nicht nur gegen Null, sondern nach feministischer Anfeindung und Entmach­tung unter Null: Die Anfragen so vieler Männer belästigen. Also werden die Männer als Belästiger, Anmacher, Feinde, „Unter­drük-ker” eingestuft, obwohl die Schieflage doch tatsächlich durch eine Unterdrückung der Männer entsteht, die eben keine biolo­gi­sche Wahlmacht haben, sondern von der der Frau abhängig sind, vom biologischen „female Choice”, die Menschen noch heute, über 150 Jahre nach Darwin, nicht richtig begriffen haben.

Sobald Text in weiblichen Profilen steht, geht das Gejammer über Männer los: So viele Zuschriften seien nicht beantwortbar! Oft werden die vielen sich Mühenden noch beschimpft: Sie wohnten zu weit weg, seien zu alt zu jung, zu dick zu dünn, seien zu einfallslos oder ihre Einfälle zu ausgefallen, seien unglaublich niveaulos oder Langweiler auf einem anstrengenden Niveau.

Nur weil sie sich mühen und abrackern müssen! Beleidigungen habe ich erhalten. Wer ihnen schreibt, wird zuweilen im Profil an den Pranger gestellt mit Textausschnitten. Die einen klagen, manche Männer schrieben fast Romane! Oder die meisten schickten nur Kurznachrichten. Würde sie tausend individuelle lange Zuschriften schreiben können? Woher die Zeit nehmen? Ganz natürlich entsteht bei tausendfachen Absagen der Druck, aus Zeitgründen zu rationa­lisieren, weniger zu schreiben, rasch zur Sache zu kommen.

Doch das sieht frau nicht, weil sie ja die totale Wahlmacht hat und im fruchtbaren Alter begehrt ist. Solange ihr Körper signali­siert: Ich kann schwanger werden, Kinder bekommen, wird sie mehr Zu­schrif­ten erhalten, als sie vertragen kann. Wer abblitzt, wird dafür noch beschimpft und beleidigt, als Schrott hingestellt wie eine Ware. Da die weibliche Wahl biologisch ist, wäre das ein Grund gewesen für feministischen „Gerechtigkeitssinn”, entsetzt Alarm zu schlagen und ihre eigene Macht abzuschaffen. Nichts dergleichen geschah, ganz im Gegenteil. Gegen die Opfer machten sie Kulturrevolution und radikalisierten ihre Alleinmacht; was die Opfer dagegen aufzubieten hatten, nahmen sie ihnen weg.

Es gilt das Prinzip: Mann zahlt, Frau genießt, kas­siert oder kriegt was umsonst; Mann wird von Frauen abgewimmelt und beschimpft, Frauen haben das alleinige Vorrecht, über diese Situation zu jammern. Feminismus hat das verschärft und Frauen noch weitere Waffen in die Hand gegeben, rhetorisch genauso wie rechtlich.

Alle in diesem Buch vorgestellten Anzeigen und Bemühungen jener Zeit nutzten soziale Kontaktseiten, örtliche Tageszeitungen und kostenlose Kleinanzeigenblätter. Bei solch „biederer” Suche läuft es im Grunde genauso wie im erwähnten freizügigen Umfeld. Die Machtverhältnisse sind gleich. Weibliche Macht­mo­nopole, die viele Jahrmillionen alt sind, wurden feministisch noch radikalisiert; jedes männliche Gegengewicht durch andere Bereiche, mit denen Männer sich interessanter machen konnten und über die sie auch etwas zu sagen hätten, wurden vom Feminismus wütend angefeindet und abgeschafft. Ein radikales Ungleichgewicht entstand, statt einer Welt der Liebe eine von Anfeindung und Ausschluß, von entmach­teten Männern und wahlallmächtigen Frauen.

Mädchen redeten nicht einmal mit mir; ich kannte keine. … Es reichte ein unbeholfener Versuch, ein Gespräch zu beginnen, und das Gekicher schwoll an; es bellte und biß scheues Erröten nieder, wenn ich kein Wort noch Versuch zu wagen traute. Die Dik­tatur ihrer Mode hatte ich zum Feind; sie waren Nomenklatur und ich verdächtiger Abweichler, der die Regeln nicht einmal kennen­lernen konnte, weil Gekicher und Verarschung eine unüber­windliche Hürde des Ausschlusses bildeten.

Bald gingen meine Nächte drauf beim Abblitzen an kaltem Desinter­esse, spöttischer Belustigung, überzeugtem Abwimmeln. Das Anma­chen wurde massiver, gesteigert an Umfang, bis es Dutzende wurden am Abend, die mich schnitten, mieden, übersahen. Unter allen Anmachern hatte ich die geringsten Chancen, also die meisten Niederlagen und daher den schlechtesten Ruf. Abgewimmelt nun auch von Verlegern, die nichts davon wissen wollten, von Medien und Personalbüros, denen mein abgewimmelter Lebenslauf und Auftreten ohne bewerbungsübliche Sicherheit ein Greuel war.

Dies war ein Auszug aus „Anmache. Vom Anmachen und Abwimmeln”, Band 2 der Reihe „Die Wahlmacht der Frau”, überwiegend entstanden in den 1980ern und später mehrfach ergänzt, auf den neuesten Stand gebracht.

Die Reihe zeigt die Auswirkungen weiblicher Wahlmacht im Alltag, und wie Männer jahrzehntelang zu Verlierern der sexuellen (und sozialen) Selektion gemacht werden können. Diese weibliche Dominanz kann Leben kaputtmachen, gebildete und solide Menschen ausschließen, unter die Räder bringen, innerlich fertigmachen. Die Auswahl ist nicht unbedingt sinnvoll: Manche Tierarten sind ausgestorben, weil die für Fortpflanzung geforderten Attribute das Überleben der Art gefährdeten. Manch ein Massenmörder ist begehrter als viele untadelige, arbeitende, aber aus unerfindlichen Gründen abgelehnte Männer.

Gezeigt wird auch die Auswirkung feministischer Anfeindungen von Männern und so ziemlich allem, was sie tun können, und wie Feminismus bereits vorhandene weibliche Dominanz weiter übersteigerte.

Unsere Sicht auf diese Dinge ist extrem einseitig, schließt männliche Sicht, Bedürfnisse, Auswirkungen auf Männer vollkommen aus. Da haben mehrere feministische Wellen ganze Arbeit geleistet, eine teilweise angeborene Frauenbevorzugung radikal übersteigert.

Es gibt keine Sympathie, kein Mitfühlen für männliche Verlierer. Sogar wenn sie von zartem Alter an, fast noch ein Kind, ausgelacht, ausgekichert, abgelehnt, fertiggemacht wurden, wie es ein Mensch fast nicht ertragen und psychisch überstehen kann, selbst wenn sie jahrzehntelang in dem Zustand von Ablehnung, Abfuhren, Spott, Hohn, Ausgegrenztheit gehalten wurden von Mädchen und Frauen, ohne Liebesleben, ohne Ankommen – etwas, das niemand nachempfinden kann, das schlimmer und menschlich verheerend ist, kaum beschreibbar und vermittelbar, selbst durch Literatur – es gibt keinerlei Mitgefühl und Sympathie für Männer, schon gar nicht für Verlierer.

Sogar obiger Absatz wird nur angefeindet werden. Männer wie Frauen werden darin Gejammer sehen und genervt sein. Frauen haben Klagemonopol, Jammermonopol. Ob ihr es glaubt oder nicht, dieses Jammermonopol muß gebrochen werden, in jederlei Hinsicht, für alle Themen. Sogar obiger Absatz wird nur wieder Anfeindungen auslösen, wie gerade wieder geschehen: Alle haben „die Frau als Opfer seit Jahrtausenden” im Hinterkopf eingeprägt, obwohl das unsinnig ist und tatsächlich Männer Opfer waren, sehr viel härter behandelt, mit Pflichten und Gefahren stärker belastet, aufgrund härterer Anforderungen zuweilen psychisch mitleidlos mißhandelt – wogegen Frauen sogar dann das Mitleid erhalten, wenn sie die Täterinnen sind und Männer mies behandeln. Jede männliche Kritik an Frauen wird verspottet, als „Haß” eingestuft, weil für frauenbewegt verdrehte Wahrnehmung alles „Haß” ist, was ihr erfundenes Opferdasein nicht anerkennt. So wird auch die Klage über jahrzehntelange Mißhandlung durch Abweisung (oder Ausnutzung als Zahlsklave, je nach Fall) niemals Mitfühlen und Bestürzung auslösen, weil Frauen der feministischen Generation, selbst die besten unter ihnen, die eigentlich locker sind oder offen sein wollen, fast immer so weit angesteckt wurden, daß sie über die übliche Frauenbevorzugung in der Wahrnehmung hinaus unfähig sind, einen Fehler bei Frauen oder gar sich selbst zu suchen. Oder wird eine wissenschaftliche Studie nachweisen, daß die Neigung zum Klagen und die Abneigung, Fehler bei Frauen oder sich selbst wahrzunehmen, ebenso ein weiblicher Zug sein könnte wie der Hang, unbequeme Meinungen verbieten zu wollen und Frauen stärker zu bevorzugen als Männer es ohnehin tun? (siehe Band 1 und 2 von „Die beiden Geschlechter”)

Wie dem auch sei, alle Sympathien wird Frauen gelten, ob bei Männern oder Frauen; niemand wird im Verhalten von Mädchen und Frauen Fehler erkennen, niemand wird nachvollziehen, was für eine seelische Mißhandlung langjähriges Abwimmeln für einen Menschen bedeutet. Eher werden sie versucht sein zu lachen über diese Vorstellung. Uns ist eingeimpft, überall drohendes Ungemach für Frauen zu wittern, etwas „belästigendes”, gar Gewalt – aber niemand nimmt die psychische Mißhandlung von Männern durch Abweisen (oder finanzielles Ausnutzen) wahr, selbst in krassen Fällen, wo der gesamte Lebensentwurf zerstört ist, Lebensträume, wo ein jugendlicher Mensch so fertiggemacht wird, daß man ihn bewundern müßte, dabei nicht wahnsinnig geworden zu sein. Nichts dergleichen. Es gibt kein Verständnis und kein Gefühl für Männer. Sogar solche Kritik löst auch nur wieder das übliche aus: persönliche Angriffe („selber schuld”, „ach, dann kann man den aber nicht ernstnehmen!!, u.s.w.), Schuldzuweisungen („Der muß ja bescheuert sein”, „Da muß es ja einen Grund geben”, läuft wieder auf „selber schuld” hinaus), Kritik an Feminismus oder dem Verhalten von Frauen wird als „Frauenhaß” diffamiert, und dann noch vorgeworfen „Ach, der kam mit dem Wandel der Frau nicht klar” und vielen völlig unsinnigen und unpassenden, sich widersprechenden Vorwürfen mehr.

Einziger gemeinsamer Nenner: Es gibt weder Verständnis noch Sympathie für männliche Verlierer, kein Gefühl, noch eine Bereitschaft, auch nur zuzuhören oder zu lesen, wohl aber vernichtenden Spott. Siehe dazu, was der Blaulicht Verlag über „NEIN!” schrieb und im Buch „NEIN!” dokumentiert wurde – das ist eine typische Reaktion. Jeder Mensch, ob weiblich, ob männlich, ist da ein wenig „Blaulicht”: verständnislos, begriffsstutzig, bar des Gefühls für männliche Verlierer und solche Situationen, die dem Muster „Frau Opfer” / „Mann Täter” widersprechen, ja ein Dauerzustand „Mann ständig Opfer” / „Frau ständig Täter” sind, den Menschen einfach nicht wahrnehmen wollen, können, weil es schon angeborener Disposition widerspricht, die von feministischer Haßideologie dermaßen übersteigert wurde, daß sie eine solche Lage einfach nicht erfassen, nachvollziehen, und menschlich darauf reagieren können. Unmöglich.

Wer aus sowas hinweist, ist lächerlich, gilt als unglaubwürdig, wird mit dem abstrusesten Vorwürfen bedacht, darf aber kein Verständnis für das gesagte oder geschriebene erwarten. Aufgrund der feministischen Wellen kann heute jeder begehrliche Blick als „belästigend” mißdeutet werden, doch niemand ist in der Lage, seelische Grausamkeit darin zu erkennen, abgelehnt und abgewiesen zu sein, Verlierer der Selektion und Evolution, sogar wenn dies Ausmaße annimmt, daß Menschen daran zerbrechen könnten, oder jahrelang nur und ausschließlich Ablehnung erlebten, oder gar noch sehr viel länger, bis sie zu alt geworden waren, um noch interessant sein zu können. Unser Blick ist so radikal falsch, daß wir unmenschlich verzerrt wahrnehmen und deswegen unmenschlich handeln. Unsere Sichtweise ist so radikal daneben und verkehrt, daß sogar ein talentierter Schriftsteller überfordert sein dürfte, das ungeheure Ausmaß unsrer falschen Wahrnehmung zu beschreiben.

Wenn ich über einen „sexualisierten Krieg von Frauen gegen Männer” schrieb, ist das keine Floskel, sondern eine Tatsache, so unglaubwürdig es zunächst klingen mag. Daß wir ihn nicht bemerken, liegt an unsrer vorurteiligen Wahrnehmung, die teilweise angeboren, teilweise auf Indoktrination beruht. Was Feminismus uns weisgemacht hat, ist falsch und gibt es nachweislich nicht: Es gibt sowohl biologisch wie kulturell massive Hemmungen und Gegenkräfte, die dafür sorgen, daß männliche Hierarchie und Dominanz sich nur zwischen Männern abspielen, aber nicht Frauen betreffen. Das ist eine evolutionäre Tatsache, die nicht nur bei Menschen gilt, sondern bereits bei Verwandten im Tierreich. Wer es anders sah, steht im Widerspruch zu biologischen Tatsachen. Dagegen gibt es solche Hemmungen und Einschränkungen bei Frauen gegenüber Männern nicht, sondern zusätzlich die übliche kavaliersmäßige Unterstützung für Frauen durch Männer, sogar wenn Frauen sich gegen Männer richten. Den „sexualisierten Krieg” gibt es folglich nur in einer Richtung: „Frauen gegen Männer”, aber nicht umgekehrt.

Abweisung und Ausnutzung interessierter Männer ist heute so stark wie in den jüngsten Jahrzehnten.

Weibliche Wahl ist für Feministen unantastbar, wodurch es schier unmöglich wird, weibliche Dominanz durch sexuelle und soziale Selektion zu kritisieren. Bei Dominanzbereichen wie Schwangerschaft und Kindern verhält es sich ähnlich.

Niemand findet etwas dabei. Die bloße Idee, es könne etwas falsch daran sein, stößt auf Verblüffung und Ablehnung, wie so viele Ideen vor Jahrhunderten, die sich später durchsetzten und heute selbstverständlich sind.

Feminismus ging von falschen Annahmen aus und hat uns daher von Anbeginn in falsche Richtung geführt. Wir müssen nicht nur zurück zum Ausgangspunkt, sondern weiter in richtige Richtung. Zur Zeit der sexuellen Revolution gab es Ansätze dazu. Damals gab es einen Anflug von Solidarität mit Jungen, die es schwierig fanden, Fuß zu fassen bei Weiblichkeit, Ansätze zu mitfühlen und Verständnis, die ausgebaut hätten werden müssen. Solche Ansätze gab es auch in anderen Kulturkreisen. Statt dem Irrsinn männerfeindlicher Kampagnen, die den Mann als bedrohlich und belästigend verunglimpfte, wäre Mitgefühl und Verständnis für Jungen nötig gewesen, denen es zuweilen schwer fällt, zu lernen, bei Mädchen anzukommen. Auch wo es dafür Verständnis gab, wurde angenommen, später kämen Männer zurecht mit der Tatsache, selektiert zu werden. Doch das Problem betrifft jedes sexuell (oder sozial) aktive Alter.

Es gibt keine sexuelle Freiheit, wenn Männer sie nicht haben. Es gibt auch sozial keine Freiheit, wenn Männer sie nicht haben. Freiheit gibt es nicht mehr, seit Freiheit nur noch für Frauen gilt, männliche Meinungen, Sichten, Lebensweisen und Sexualität massiv unterdrückt sind. Eine kulturrevolutionäre Diktatur neuen Typs unterdrückt Andersdenkende, Anderslebende, nichtfeministische Vorstellungen, männliches Leben überhaupt.

Überlegt es euch. Ich habe euch etwas wichtiges zu sagen. Dies ist kein wirrer Text, und auch keine persönliche Verirrung, die ihr auf mich schieben könntet. (Die übliche Methode. ad hominem). Dies ist keine verirrt schräge Sicht. Sondern es sind Tatsachen, deren sich viele nicht bewußt sind.

Statt der negativen feministischen Sicht (Mann „Buhmann”, „irgendwie bedrohlich”, „irgendwas zwischen Anmacher und Vergewaltiger”) braucht es eine positive Sicht. Ich sage mal ganz provokativ: Jeder hat Recht auf Liebe, Liebe in jeder Hinsicht. Das gilt es hochzuhalten. Soziale und sexuelle Liebe für alle. Wir haben uns einige Generationen lang infolge einer Ideologie mit völlig falschen Themen beschäftigt. Die falschen, negativen Themen müssen weg, die guten, positiven und wichtigen Themen her.

10 Gründe, warum faktenwidrige radikale feministische Ideologie immer wieder gewann

10 Gründe, warum faktenwidrige radikale feministische Ideologie immer wieder gewann

(1.) Feministische Ideologie stellt seit Jahrzehnten und Generationen eine tatsachenwidrige Behauptung nach der anderen auf, hat dabei aber das Gesetz des Handelns auf ihrer Seite und siegt, obwohl sie unrecht hat. Wer dagegen argumentiert, befindet sich in einer hoffnungslosen Verteidigungsposition, wird medial geächtet und ignoriert.

(2.) Kritiker verlieren auch deshalb seit Jahrzehnten oder sogar seit Generationen, weil sie niemals ein klares, tragfähiges Ziel gemeinsam vertreten. Heutige wie frühere Gegner waren und sind nur „gegen” etwas, „anti”. Das ist hoffnungslos, bietet keine Perspektive und kann nichts erreichen.

Das Gesetz des Handelns muß zurückgewonnen, Unwahrheit durch Wahrheit ersetzt werden. Dazu dienen eigene Kampagnen für unabhängige Leitbilder und Ziele, die in der Buchreihe „Die Wahlmacht der Frau” seit den 1980ern beschrieben werden, leider unverlegt und öffentlich ignoriert, sowie seit den 1990ern eine Reihe „Die beiden Geschlechter”, leider erst unverlegt, dann öffentlich ignoriert:

(A) Wiederherstellung und Weiterentwicklung der kulturellen Ergänzung der Geschlechter

(B) Abschaffung weiblicher Dominanzfelder wie sexueller Selektion, oder Ausgleich durch Gegengewichte

Siehe dazu z.B. „Kultur und Geschlecht”, Kapitel 4. der Reihe „Die beiden Geschlechter”, außerdem Band 2 „Ideologiekritik” derselben Reihe und „Nein!” aus der Reihe „Die Wahlmacht der Frau”.

(3.) Feministische Ideologie bot ein radikales, geschlossenes Weltbild, das sehr viel leichter und beharrlicher vertretbar ist als eine komplexe, vielfältige ideologiefreie Welt mit all ihrer Vielfalt Widersprüchen, Unvollkommenheiten. Ideologen haben einen gemeinsamen Nenner: Ihre Ideologie. Die Vertreter natürlichen, ideologiefreien Lebens haben zunächst einmal keinen gemeinsamen Nenner, vielleicht sogar Interessenskonflikte untereinander.

Das geschlossene feministische Weltbild immunisierte gegen Kritik und Wahrnehmung der Wirklichkeit. Zugleich bot die Ideologie eine Mode, Szene, Anhängerschaft, geistig und zeitweise auch physisch militante Organisationen auf, die planmäßig weitreichende Ziele verfolgten. Sie schockierten die Gesellschaft und hatten das Handeln und die Aufmerksamkeit in der Hand.

Wer sich radikaler, zerstörerischer, auf Irrtum und oft auch Haß bauender Ideologie widersetzen wollte, war reaktiv, weitgehend darauf beschränkt, einzelne Übertreibungen anzuprangern, wobei die Frauen und einige Männer den „Ereignissen”, dem Siegeslauf der Ideologie hinterherliefen. Ein eigenes Konzept gab es nicht, keine gemeinsame Grundlage außer der gerade untergehenden Kultur, die aber nicht nur durch Feminismus angegriffen wurde, sondern auch vom technischen Wandel zur Anpassung gezwungen wurde. Daher waren Rückgriffe auf eine Vergangenheit, die gerade von der Technik geändert wurde, ideologischen Angreifern unterlegen, weil diese beweglicher waren.

(4.) Feministische Ideologie gründet auf Irrtümern, die teilweise bereits in der Zivilisation verankert waren, auf einer Männerfeindlichkeit und Frauenverherrlichung, die schon bei (männlichen) Denkern Jahrhunderte zuvor groteske Blüten trieb. (siehe den vorletzten Artikel sowie „Die beiden Geschlechter”, Band 2.). Spätestens seit früher Neuzeit und Sattelzeit, wenn nicht schon länger, werden Männer anderer Völker, Kulturen und Epochen fälschlich als grausam und dominierend diffamiert, Frauen dagegen fälschlich als „unterdrückt” hingestellt. (Das ist wissenschaftlich widerlegt, siehe: „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen”, Band 1 der Reihe „Die beiden Geschlechter”)

Ebenso falsch war die Behauptung männlicher Dominanz, da das weibliche Geschlecht biologisch dominiert. Benachteiligt und unterdrückt sind Männer, nicht aber Frauen, die zu allen Zeiten bevorzugt wurden und werden. (siehe: „Kultur und Geschlecht”)

Obwohl Feministinnen als radikale Angreiferinnen auftraten, erhielten sie auch deshalb mehr Unterstützung als Kritiker, die gleichzeitig gegen althergebrachte Fehlurteile ankämpfen mußten.

(5.) Eine angeborene Wahrnehmungsverzerrung läßt uns Frauen bevorzugt wahrnehmen, sie unterstützen, ob berechtigt oder nicht, wogegen Männer benachteiligt wahrgenommen und behandelt werden. Klagen Männer berechtigt über Unrecht, werden sie dafür verächtlich gemacht. Frauen dürfen klagen, auch grundlos. (siehe: „Kultur und Geschlecht”)

Diese schiefe Wahrnehmung ermöglichte auch, Männern Schuldgefühle wegen einer imaginären, erfundenen früheren „Unterdrückung von Frauen” einzuimpfen, obwohl tatsächlich Männer benachteiligt, stärker belastet oder unterdrückt waren und sind.

(6.) Niemals zuvor wurden sämtliche Grundannahmen des Feminismus überzeugend wissenschaftlich widerlegt und gezeigt, daß ihr Gegenteil richtig ist: Männer sind unterdrückt und benachteiligt. Genetische Analysen belegen das auf 100.000 Jahre. (siehe Band 2) Aus den Gründen (4), (5) konnten bevorzugte Frauen sich in eine zu Unrecht angemaßte Opferrolle hineinsteigern, auf Kosten des benachteiligten Geschlechts, das ihren Irrtum und ihren Krieg gegen die Männer noch bezahlen und die Schäden mitsamt weiterer Benachteiligung schultern mußte: die Männer.

(7.) Feminismusgegner brachten statt guten und wissenschaftlich wasserdichten Argumenten (weibliche Dominanz, u.a. durch sexuelle Selektion und Geburt, Bevorzugung von Frauen, Lasten für Männer, angeboren schiefe Wahrnehmung) meist wenig taugliche Argumentationsweisen.

Ein beliebtes Argument von Feminismusgegnern seit dem 19. Jahrhundert lautete: „Die Geschlechter sind verschieden. Es ist Verblendung, diese Unterschiede zu leugnen.” Das ist sicher korrekt, nur nicht zugkräftig, und außerdem damals schlecht begründet, weil der Stand der Wissenschaft nicht so weit war, um zwischen sinnvollen, aber änderbaren Gewohnheiten und wirklichen menschlichen Universalien zu unterscheiden. In der Folge brachten Veränderungen der Technik und Gesellschaft ihre Begründung ins Wanken, errangen feministische Wellen nun schon dreimal den Sieg.

Das Argument weiblicher Dominanz durch sexuelle Selektion und Geburt wurde seit dem 19. Jahrhundert nie gegen Feminismus aufgebracht, sondern gar von Feministen schon damals als „Beweis” für angebliche „Überlegenheit der Frau” angeführt.

Es reichte nie aus, auf Unterschiede zu verweisen. Vor allem muß es nicht immer so sein, wie Menschen es bis gestern gewohnt waren. Solche Argumente verlieren immer, wenn Gegenkräfte stark genug sind, einen Wandel zu erzwingen. Mit einfachen Begriffen wie „Gleichheit” – gegen die alle drei feministische Wellen selbst eklatant verstießen – läßt sich in Debatten mehr erreichen als komplizierte, letztlich oft nicht führbare Beweise, warum dies oder jenes so und nicht anders sein müsse. Obwohl Feminismus Unrecht hatte – Frauen waren nie unterdrückt, sondern Männer, Frauen waren immer bevorzugt und Männer benachteiligt, Frauen waren nie „Opfer”; Männer aber des öfteren, nicht nur in Schlachten, Kriegen oder bei gefährlichen Berufen – obwohl alle feministischen Annahmen falsch sind (siehe „Die beiden Geschlechter”, Band 1 bis 3), ist eine Debatte mit so einem einfachen, nachvollziehbaren Schlachtruf wie „Gleichheit” bereits gewonnen, weil die Last des Beweises plötzlich bei den Vertretern eines ideologiefreien Lebens liegt, dieser Beweis aber fast unmöglich zu führen ist.

Um aus dieser Falle herauszufinden, bedarf es eines neuen und rein wissenschaftlichen, wasserdichten Ansatzes. In „Kultur und Geschlecht”, Band 1 von „Die beiden Geschlechter”, wird nachgewiesen, daß Differenz nicht nur eine menschliche Universalie aller Hominiden seit 7 Millionen Jahren ist, wichtige Triebkraft der menschlichen Evolution, und solche Differenzen durch weibliche sexuelle Selektion entstehen – nicht durch ein unterstelltes mythisches „Patriarchat” oder „Männermacht” -, sondern auch Grundbaustein jeder Kultur. Kultur wiederum ist eine Struktur wie Sprache, die eine zur Verständigung notwendig, die andere, um Bezüge, Verantwortung und das reifen anteilnehmender Gefühle zwischen den Geschlechtern zu ermöglichen.

Differenz und Ergänzung haben daher nachweislich nichts mit „männlicher Macht” zu tun, da Differenzen ja auf weibliche Dominanz bei der Selektion zurückgehen, und sind unverzichtbare Voraussetzung dafür, daß es einen Austausch und eine Gegenseitigkeit geben kann. So wie Sprache als menschliche Fähigkeit und menschlicher Bedarf angeboren ist, gilt das auch für Kultur. So wie es unendlich viele verschiedene menschliche Sprachen geben kann, die aber alle ähnliche Eigenschaften haben, verhält es sich bei Kultur.

Die Ungeschicklichkeit in der Argumentation von Feminismusgegnern, die im Grunde eigentlich recht hatten, lag bei allen drei feministischen Wellen darin, bestimmte Ausprägungen der Geschlechterunterschiede und bestimmte kulturell oder religiös gegebene Strukturen für gegeben zu halten. Feministen hatten drei Wellen lang leichtes Spiel damit, viel Militanz, Rücksichtslosigkeit und Aggressivität aufzubringen, sowie Beharrlichkeit, um solche Strukturen zu Fall zu bringen, indem sie „zeigten”, daß es auch anders ginge – womit sie eigentlich gar nichts bewiesen, denn das hätte von Anfang an klar sein sollen. Ergebnis war jeweils Vergrößerung des Ungleichgewichts und Zunahme weiblicher Bevorzugung. Nicht einmal feministische „Wissenschaft” (die auf Unsachlichkeit, Parteinahme, Subjektivität und Indoktrination des Forschungsgegenstandes beruht, siehe Band 2) kann leugnen, daß unterschiedliche Aufgaben der Geschlechter in allen Kulturen, Ethnien weltweit und zu jeder Zeit vor der feministischen Kulturrevolution universell sind, auch in sogenannten „Matriarchaten”.

An solchen kleinen, aber folgenreichen Ungeschicklichkeiten sind ansonsten hellsichtige Menschen drei feministische Wellen lang immer wieder gescheitert und deshalb von der Ideologie überrollt worden.

(8.) Bei dem Versuch, den Geschmack der Masse zu treffen, die von tiefen Argumenten oft gelangweilt wird und sich gar nicht erst die Mühe macht, sie nur zu lesen, wurden populistische Muster verwendet, die auf Dauer nicht funktionieren können: Es entstehen Eintagsfliegen, die nach einer Generation zuweilen peinlich wirken.

So wurde seit der ersten Welle bis heute während der dritten versucht, auf „Häßlichlichkeit” von Feministinnen hinzuweisen, darauf, daß sie unverheiratet, einsam oder männerlos seien, oder männerhassende Lesben. Daran mag zwar ein wahrer Kern sein, wenn tief genug die Fakten untersucht werden, weil ein auffallend hoher Anteil der Begründerinnen aller feministischer Wellen entweder bisexuell oder lesbisch waren, Ressentiments gegen Männer hatten, zuweilen extreme. (siehe Band 1 und Band 3, Kapitel über feministischer Haß, sowie Band 2, Kapitel über lesbische Agenda) Doch bedeutet das weder, dies gelte für alle, noch für die Masse der Frauen, die sich von der Ideologie verführen ließ, oder die von Kindheit an indoktriniert wurde. Kurzum: Es mag heute für eine deutliche Mehrheit nicht gelten, auch wenn es bei der Entwicklung der Irrtümer so war. Schon gar nicht gilt es für männliche Feministen, die heute sehr zahlreich und sehr festgefahren in solchen Denkmustern sind.

Ähnliches gilt für Häßlichkeit oder Einsamkeit. Der Verweis auf Aussehen ist ohnehin vom Niveau her unterirdisch und daher schädlich. Einsamkeit oder Männerlosigkeit ist als Argument ebenso ein Fehlschlag, weil es für die Mehrheit nicht gilt, es als Erklärungsmuster zu kurz greift, auch wenn ein Zusammenhang mit Ressentiments gegen Männer nachweisbar sein kann. Die Betonung liegt auf „kann”. Der Beweis sollte einfach wissenschaftlich geführt werden. Das ist zwar trockener, aber dafür richtig. Etwas einfach behaupten mag den Zeitgeist treffen, der von vorherigen Ideologiewellen verarmt ist, aber es ist kein wasserdichtes Argument, oder gar kein Argument.

Die meisten heutigen Feministinnen werden nicht männerlos sein. Es gibt gar nicht genug nichtfeministische Frauen, damit alle Männer eine finden könnten. Wiederum gilt: Das Argument zieht schon gar nicht bei den vielen männlichen Feministen, mit denen heute zu rechnen ist.

Auch eine richtige und gute Sache braucht bessere, richtige Argumente.

(9.) (a) Die meisten machen sich entweder keine Gedanken, oder sind feministisch sozialisiert (oder genauer: indoktriniert) aufgewachsen. Wenn sie dann auf massive Probleme stoßen, mögen sie nachzudenken beginnen und ein wenig aufwachen. Dann sehen sie ihr eigenes Problem als riesengroß an und als Hauptgrund, weshalb Feminismus falsch ist. Doch dieser Hügel – ihr Problem – im Vordergrund – verdeckt ein riesiges Gebirge im Hintergrund. Bevor sie keinen Überblick über das gesamte Gebirge feministische Irrtümer, Zerstörungen und Folgeschäden gewinnen, werden sie dieses Gebirge nicht überwinden können.

(b) Die wenigen, die sich vom Feminismus lösen, sind Einzelne, bestenfalls Einzelkämpfer, zersplittert, haben keine gemeinsame Agenda, nicht die Besessenheit und Radikalität von Feministinnen, was menschlich sehr gut und wichtig ist, aber ihre Effizienz mindert.

(10.) Fast alle sehen nur jetzige Probleme. An früheren Radikalfeminismus haben sie sich gewöhnt. Sie glauben irrtümlich, früher „hätten die ja recht gehabt und für eine gute Sache gekämpft”; nur „jetzt hätten sie Maß und Verstand verloren und sich radikal verrannt, wären schädlich für alle geworden”.

Nachweisen läßt sich (z.B. Band 2 von „Die beiden Geschlechter”), daß alle feministischen Wellen zu ihrer Zeit ähnlich radikal, extremistisch und zerstörerisch für die Geschlechterbeziehungen waren, ähnlich maßlos weibliche Dominanz aufbauten, ähnlich Männerhaß verbreiteten, reife Gefühle zerstörten, durch (feministische) Egoismen ersetzten. Dementsprechend wurden frühere Wellen in ihrer Zeit auch zu recht als radikal, Familie und Gesellschaft zersetzend wahrgenommen, so wie heutige Wellen in unserer Zeit.

Die Abläufe ähneln sich. Doch weil es keine Grundlage gibt, die falschen feministischen Annahmen – wie von der Frau als „Opfer”, „benachteiligt”, oder gar „unterdrückt” – zu entlarven, und das feministische Spiel mit einer zu Unrecht angemaßten Opferrolle, ihr Streben nach Dominanz und Bevorzugung auf Kosten benachteiligter Männer, zu entlarven, widerlegen und als das zu zeigen, was es wirklich ist, funktionierte das schlechte und ungerechte Spiel immer wieder: drei feministische Wellen lang.

Wenn die feministischen Irrtümer – die von Anfang an radikal falschen Annahmen, deren Gegenteil sogar wahr ist -, nicht bald entlarvt werden, könnte es langfristig so weiter gehen, neue Wellen geben, die aufgrund gleicher Irrtümer und Abläufe sich gegen orientierungslose und hilflose Menschen richten, die bereits viel zu sehr entrechtet sind, um sich noch äußern und weiterer Unterdrückung widersetzen zu können.

Sich in Einzelfragen mit feministischen Wellen anzulegen, die besonders „unter den Nägeln brennen”, hat noch nie funktioniert. Nicht bei der ersten, nicht der zweiten, und auch nicht bei der dritten Welle. Es wird nie funktionieren.

Einen grundlegenden, wasserdichten neuen Ansatz versucht die Reihe „Die beiden Geschlechter” auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand. Weitere Bände sind geplant.

Nicht nur eine solide und dauerhafte Argumentationsgrundlage ist notwendig, sondern auch Beharrlichkeit. So wie Feministinnen anfangs lange brauchten, die Macht zu erobern, die sie alsbald in allen Wellen immer rascher mißbrauchten, bedarf es über lange Zeiten, Generationen hinweg, enormer dauerhafter Anstrengungen, um etwas zu erreichen und die Schäden zu heilen.

Ohne Ziele, die über Generationen hinweg weitergetragen und mit Fleiß erarbeitet werden, wird sich nichts erreichen lassen.

Deshalb ist es wichtig, feministischen Zeitgeist und ideologische „Wissenschaft” durch eine stimmige nichtfeministische Sicht und echte Wissenschaft zu ersetzen.

Dies ist das Ziel. Lest selbst in der Buchreihe nach, was davon erreicht wurde oder nicht. Was noch fehlt oder nicht geschafft ist, das erledig selbst. Du bist gefragt. Du. Kein anderer wird deinen Beitrag leisten. Nur du selbst kannst es tun.

Richtigstellung falscher feministischer Behauptungen zur Prostitution

Richtigstellung falscher feministischer Behauptungen zur Prostitution

Jahrzehntealte feministische Kampagnen richteten sich gegen Prostitution und Pornographie, die wie üblich als frauenverächtlich dargestellt wurden. Dabei ist es ein uraltes biologisches Fakt, daß Frauen viele Männer abweisen, oder von ihnen Bezahlung für Sex verlangen, sogar schon im Tierreich. Solche trübe Ausbeutung durch Geschäftemacherei mit Bedürftigen ist uralt und eine Schande – für die Ausbeuterinnen. Feminismus verdreht alles ins Gegenteil.

Prostitution hat erste Vorläufer bei gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Schimpansen, bei denen das Gewähren sexueller Gunst gegen von männlichen Schimpansen erjagte Nahrung gele­gent­lich vorkommt.

Daraus entstand mit der Entwicklung der Hominiden geschlechtliche Arbeitsteilung, die jedoch höher entwickelt ist und echter Austausch von Gaben, bei dem auch Frauen Nahrung durch Arbeit beschaffen und einbringen. Diese animalische Vorform ist eine Zerrform.

Was dabei geschieht, ist biologisch folgendes: Die absolut dominante Wahlmacht des Weiblichen ermöglicht, männliche Bewerber zurückzuweisen und Gegengaben zu verlangen. Wird dies so di­rekt gemacht, empfinden wir das als plumpes Geschäft und empörend, weil Tabus verletzt wer­den. Der Tausch hat sich seitdem erheblich verfeinert, ist in verfeinerter, sublimierter Form tra­gende Säule menschlicher Kultur. Solch plumper Austausch wird daher oft als gefährdend empfunden. Auf weiblicher Seite geht es um die Wahlmacht der Frau, und damit weibliche Dominanz auf diesem Gebiet. Das ist der wirkliche Grund, warum Feministen (beider Geschlechter) Prostitution als „empö­rend” und erniedrigend empfinden. Tatsächlich wird ein Geschäft gemacht mit der Abhän­gig­keit der Männer von weiblicher sexueller Selektion. Die kurzfristige Aufhebung dieser Selektions­macht lassen sie sich bezahlen. Somit träfe die männliche Sicht, dies als Ausbeutung zu empfinden, sich für etwas bezahlen zu lassen, das selbstverständlich und liebevoll sein sollte, die Sache besser als die feministische Sicht, die von vollkommen falschen Tatsachen­be­haup­tungen (männlicher Dominanz und Macht) ausgeht.

Wirklicher Grund für die Verdammung der Prostitution durch „anständige”, ihr nicht nach­ge­hen­de oder durch die meisten feministischen Frauen ist, daß sie den anderen Frauen „den Preis ver­dirbt”. Selektionsdruck kann Männern hohe Gaben abtrotzen. Prostitution bietet ein „billiges Ven­til”, macht Geschlechtsverkehr leichter verfügbar, weniger knapp, senkt so die durchsetzbaren For­de­rungen und Ansprüche anderer Frauen. Der Wert weiblicher Sexualität steigt durch Verknappung. Je knapper die Ware, desto höher ihr Wert. Je schwieriger es für Männer ist, an Sex zu kommen, de­sto mächtiger weibliche Dominanz durch Selektion. Prostitution wird von Frauen gehaßt, weil sie ihr Machtspiel durchkreuzt.

Obwohl die Sicht freier Männer Prostitution als Ausbeutung eines natürlichen Bedürfnisses zu­rück­weisen müßte, ist sie immer noch besser, als ein zum Scheitern verurteilter Kampf gegen die Natur, falls sie verboten wird; einzige Lösung wäre, sexuelle Liebe auch für Männer ohne Bezah­lung erreichbar zu machen – was die Liebesgeneration der sexuellen Revolution versuchte, bevor sie vom Feminismus überrollt wurde.

«Sie stiegen aus der Prostitution aus, denn in den Sechzigern (1960er), auch wenn sie etwas Extrageld hätten machen wollen, wie konnten sie den Wettbewerb mit dem Markt freier Liebe bestehen?»1 (Dwight Worker, The Wild Years) [siehe auch: Hippiephilosophie]

Dies löst auch die Frage nach dem Huhn und dem Ei – was war zuerst da, Nachfrage oder Angebot? Es gab in den Zentren der Liebesgeneration wohl junge Frauen, die sich leichtes Geld schnell durch sexuelle Angebote verdienen wollten, doch fanden sie keine Abnehmer, weil es genug andere Möglichkeiten gab, die auch viel lockender und schöner erschienen. Anstatt, wie Staat und öffent­liches Vorurteil es regelmäßig tun, Männer zu beschuldigen und noch weiter zu belasten, brau­chen Männer nur von ihrer sexuellen Unterdrückung befreit werden, dann verschwindet Prosti­tu­tion – zum Ärger jener jungen Frauen, die solch eine leichte Einnahmequelle schätzen.

Dies war ein kurzer Auszug aus dem Buch: „Ideologiekritik am Feminismumus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur„, Band 2 der Reihe „Die beiden Geschlechter“ von Jan Deichmohle.

1«They dropped out of prostitution too, because in the sixties, even if they had wanted some extra cash, how could they compete with free-love market?» (Dwight Worker, The Wild Years)

Arbeit an zwei Bänden der Reihe „Die beiden Geschlechter“

Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur

Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur

Die Genderung der Welt Wie Feminismus weltweit Kulturen zerstört

Die Genderung der Welt
Wie Feminismus weltweit Kulturen zerstört

Vorschläge oder Kritik zur inhaltlichen und äußeren Gestaltung sind willkommen.

Buchvorstellung: Kultur und Geschlecht. Falsche Annahmen und schwere Konstruktionsfehler des Feminismus – und der Epoche

Kultur und Geschlecht

Dieses Buch enthält eine Reihe von Tabubrüchen, die wohl ein Grund sein dürften, weshalb die meist schon vor Jahrzehnten erarbeiteten Ideen erst im Dezember 2014 in Buchform veröffentlicht werden konnten.

Nachgewiesen wird, daß es in allen Kulturen weltweit eine Benachteiligung oder Unterdrückung von Männern gab, dagegen eine Bevorzugung von Frauen, aber keine Unterdrückung von Frauen. Dies ist das Gegenteil feministischer Unterstellungen, die seit mehr als einem Jahrhundert prägenden Einfluß ausüben.

Bewiesen wird eine biologische Dominanz des Weiblichen bei fast allen zweigeschlechtlichen Tieren einschließlich des Menschen, und ihre besondere Bedeutung für die Menschwerdung und die Ausprägung geschlechtlicher Unterschiede, sowie von Familie und Kultur.

Da alle grundlegenden Annahmen des Feminismus falsch sind, sogar deren Gegenteil wahr, bricht die auf Irrtümern errichtete Ideologie des Feminismus vollständig und restlos zusammen. Was an massivem feministischen Druck weiterbesteht, ist institutionalisiertes Fehlurteil.

Darüber hinaus soll eine neue wissenschaftliche Analyse begründet werden, die kulturelle Strukturen untersucht, und genau das Gegenteil unwissenschaftlicher Gender-Tendenzforschung ist. Sinn und Nutzen geschlechtlicher Ergänzung werden ergründet, eine systematische Erforschung wird angeregt.

Zur wissenschaftlichen Begründung werden neueste wie altbekannte Ergebnisse verschiedener Fachbereiche herangezogen. Was den Verfasser erstaunte, war zu sehen, wie offensichtliche Tatsachen von der institutionalisierten Wissenschaft jahrzehntelang, im Falle der sexuellen Selektion seit über 140 Jahren nicht angemessen beachtet, nicht auf Geschlecht und Kultur des Menschen angewendet wurden, was die besten Argumente gegen mehrere feministische Wellen unterschlug.

Die Ergebnisse ziehen dem Feminismus den Boden unter den Füßen weg. Außerdem geht es darum, eine neue geistige oder philosophische Disposition zu schaffen, um die Folgen der Ideologie zu überwinden und einen Rückfall in diese oder andere solche Ideologien zu verhindern. Denn unsere Zivilisation ist seit Jahrhunderten auf dem Holzweg. Schon in der Zeit, als die technische Revolution begann, trat Misandrie oder Männerverachtung in „philosophischen” Quellen auf. Damals begannen kulturelle Strukturen zu zerfallen, die eine menschliche Universalie sind. Feminismus hat bereits bestehende Irrtümer und Mängel nur überspitzt und zum Prinzip erhoben, aber nicht erfunden.

Das Buch „Kultur und Geschlecht” und die damit begonnene Reihe „Die beiden Geschlechter” will auch Fehler in der Konstruktion der abendländischen Moderne aufzeigen, die Ideologien wie auch den Feminismus erst möglich machten, und überwunden werden müssen. Dazu dient auch die interkulturelle Sicht von Buch und Reihe.

Zu diesem Zwecke wurde außer moderner Evolutionsbiologie und der klassischen Ethnologie auch der französische Strukturalismus aufgegriffen. Anfang der 1980er, als Poststrukturalismus aktuell war, entstand eine positive Wendung struktureller Beschreibung, wie sie damals höchst verpönt war. Denn wie etwa bei Michel Foucault war es ausgemacht und moralisch vorgeschrieben, jede Analyse müsse Machtverhältnisse anprangern und in Frage stellen. So war auch der feministische Gebrauch des Poststrukturalismus.

Tatsache war jedoch menschliche Universalität dieser Strukturen, sogar bei allen Hominiden seit 7 Millionen Jahren. Sie waren wichtiger Bestandteil der Menschwerdung und bleiben wichtig für menschliches Leben. Ebenso ergibt sich, daß die Strukturen abstrakt und nicht bewußt menschengemacht sind. Darüber hinaus entstanden sie durch sexuelle Selektion, die aber von weiblichen Artangehörigen ausgeübt wird. Wenn also die Strukturen überhaupt mit Macht zu tun haben, dann weiblicher statt männlicher. Auf eine Dekonstruktion weiblicher Dominanz durch Feminist_innen warten geneigte Betrachter vergeblich. 😉

Kultur und Geschlecht”, Band 1 der Reihe „Die beiden Geschlechter

Untertitel: „Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen

erschienen Dez. 2014 im nexx Verlag

Die Gleichheitslüge

Die Gleichheitslüge

Gleichheit diente, wie alle feministischen Kampagnen, als Vorwand im Krieg gegen Mann, Kultur und Natur, ohne ernstlich angestrebt zu werden. Denn für Gleichheit hätten Frauen Privilegien und Bevorzugung, die sie immer schon besaßen, aufgeben müssen…

Feministinnen verlangen zugleich ‚Gleichheit’ und bevorzugende ‚Differenz’. Dies ist Teil einer parteiïschen Methodik, die an Universitäten entworfen wurde und objektive Wissenschaft hinwegfegt hat… Schon Themen, Sichtweise und Fragestellung sind ideologisch, geben ein falsches Bild der Wirklichkeit, das grundlegende biologische Tatsachen auf den Kopf stellt…

Die wichtigsten Zitate und Argumente entstammen meinen früheren, nicht zu Büchern gewordenen Manuskripten aus den 1990ern Jahren.

«Es gilt, in Rechtstheorie und Praxis Grenzgängerin zu sein, Wenn wir real etwas erreichen wollen, müssen wir es mit allen legalen Mitteln versuchen und die Strategien ständig anpassen; fähig sein, die Seiten zu wechseln, Gebiete zu verlassen, Standpunkte zu wechseln, uns Rechte zu nehmen, Gebiete zu besetzen und Neuland zu schaffen. Es bedeutet, die Forderung nach Gleichheit … und diese wieder zur Disposition zu stellen und nunmehr Bevorzugung zu verlangen. Für Frauen kommt eine fundamentale universelle Position nicht in Frage. Frauen können sich einmal in das Recht hinein- und dann wieder herausdefinieren; denn einen Zwang zur Folgerichtigkeit, wie in der – kosmopolitischen männlichen universellen – Wissenschaft gibt es nicht. Aporien lösen sich nur im Prozeß aus. (vgl. Smaus 1989).

Die Kontroversen zwischen Theorien und Methoden können – ebenso wie die  soziale Begründung des Rechts und seine Definition – nur politisch entschieden werden. Wir sollten also die Diskurseröffnung durch die Theoretikerinnen annehmen, deren Theorien weder den Anspruch haben, widerspruchsfrei zu sein, noch widerspruchsfrei sein zu müssen, die aber eine Chance geben, eine geschlechtlich differenzierte Ethik zu denken» (Marlis Krüger {Hrsg}, Was heißt hier eigentlich feministisch?, 1993, S. 281, Band 1 von Feministische Bibliothek)

Wie in der Wissenschaft, so in Politik und Recht: Selbstwidersprüche sind legitimes Mittel, Männer einseitig niederzumachen, Feminismen zu erfinden und fördern, Konflikte zu schaffen und einseitig Krieg zu führen gegen einen frei erfundenden Mythos „Patriarchat”, Männer zu Feinden zu erklären, als geknebelte Gegner mundtot zu machen. Jahrzehntelang gelangte auch dieser Widerspruch gegen ihre Irrtümer und Methoden nicht an die Öffentlichkeit, wurde niedergemacht und beschimpft, bis es nun zu spät ist, um den Irrsinn aufhalten zu können.

Obiges Pamphlet entstammte einer „wissenschaftlichen Einheit” einer staatlichen Universität, war sogar der erste, die Reihe begründende Band.

«Die „Feministische Bibliothek” stellt aktuelle Diskussionen und Arbeitsergebnisse der Wissenschaftlichen Einheit Frauenforschung der Universität Bremen vor. Die Beiträge beziehen sich dabei vor allem auf die Bereiche feministischer Theorie, feministische (Natur) Wissenschaftskritik und Historische Frauenforschung» (http://www.zvab.com)

Keine andere Ideologie hat die Welt so nachhaltig manipuliert, menschliches Leben derart tief indoktriniert, verbogen und verstümmelt. Denn Kinder wachsen nicht nur im geschlechtsneutralen Chaos einer Kulturrevolution auf, sondern ohne die universellen menschlichen Bezüge, die Kultur zwischen den Geschlechtern und Menschen schafft. Damit verstümmeln wir nicht nur unser Leben, sondern das Leben künftiger Generationen.

«Vielmehr empfiehlt es sich, von Fall zu Fall flexibel die Durchsetzung der Gleichheitsforderung zu forcieren oder sich für eine geschlechtsdifferenzierende Regelung zu entscheiden. … bieten sich derzeit Chancen für eine umfassende feministische Rechtspolitik, die sowohl … im scheinbar gleichheitlichen Recht angreift und verändert als auch den Einsatz geschlechtsdifferenzierender Regelungen flexibel propagiert.» (Marlis Krüger {Hrsg}, Was heißt hier eigentlich feministisch?, 1993, S. 298, Band 1 von Feministische Bibliothek)

Unlogik ist gründendes Postulat; Gleichheit war von Anfang an nur Vorwand im Krieg gegen Mann, Kultur und Natur. Wo immer es vorteilhaft ist, wird auf Differenz statt Gleichheit gesetzt n ihrem einseitigen Krieg gegen Männer, die sich nicht wehren noch widersprechen dürfen, medial nicht zu Wort kommen. (siehe Kapitel über Zensur in Band 1 und 2)

Später werden wir nachweisen, was für radikale Ungleichheit mit ideologisch verzerrten Dogmen von ‚Gleich’schaltung bewirkt wird. Ein Gleichgewicht ist angesichts weiblicher Dominanz schon gar nicht zu erreichen unter solchen Bedingungen.

Aus dem bislang unverlegten zweiten Band „Ideologiekritik am Feminismus. Krieg gegen Mann, Natur und Kultur” der Reihe  „Die beiden Geschlechter”.

https://publish.bookmundo.de/shop/index.php/catalog/product/view/id/449183/s/ideologiekritik-am-feminismus-203287-publish-bookmundo-de

Die beiden Geschlechter – Band 3 – Die Genderung der Welt

Die Genderung der Welt – Beispiele für Folgen

Nähern wir uns dem Thema „Genderung der Welt” mit Beispielen, damit wir eine Vorstellung davon haben, worum es geht, und nicht im Floskelsalat einer Ideologie ersticken. Unsere Beispiele: Sahelzone und Hirtenstämme in Ostafrika.

«Auch Liz McLaughlin, Mitarbeiterin von CARE USA, hat ihre Reise durch die Dürregebiete Ostafrikas mit ihrer Kamera aufgenommen. Besonders betroffen von der Dürre sind die Hirten, die große Anteile ihrer Herden verloren haben.
Neben Nothilfe unterstützt CARE seit Jahrzehnten Dorfgemeinschaften dabei, sich auf längere Dürrenzeiten vorzubereiten. Mit Spargruppen und neuen Geschäftsmöglichkeiten versuchen Frauen in Kenia der Dürre zu trotzen.» (http://www.care.de/informieren/katastrophen/aktuell/duerre-ostafrika/)

Auf die Dürre in Ostafrika reagieren westliche Organisationen also, indem sie Frauen helfen, Geschäftsfrauen zu werden. Grundsatzprogramme, politische Bestimmungen und Berichte verkünden deutlich, daß Frauenförderung Schwerpunkt ist.

Mehr zu verdurstenden Herden der Männer, Gender Mainstreaming und enormen Problemen in der neuen Fassung. Das Buch zeigt, wie zuweilen die Männer arbeitslos ihre Dörfer verlassen, weil unsere Entwicklungshilfe sich kulturzerstörend an Frauen richtet. Die Männer ziehen dann in die nächste Großstadt, oder ein Nachbarland, neuerdings nach Europa und Deutschland.

 

Die Genderung der Welt

Die Genderung der Welt

Wie Feministen Kultur und Familie zerstören und Männern die Existenzgrundlage kaputtgehen lassen

Ein kleiner Auszug aus meinem bislang unverlegten Buch „Die Genderung der Welt”, dritter Band von „Die beiden Geschlechter.” Als Vorabversion ist es auf Amazon erhältlich. 

Gendernde „Hilfs”maßnahmen der internationalen „Zusammenarbeit” oder „Entwicklungshilfe” der letzten 50 Jahre hatten eine massiv Kultur, Familie und die Verbundenheit der Geschlechter zerstörende Wirkung.

In diesem Beispiel aus einer Reihe ähnlicher Fälle allein in der nordafrikanischen Region müssen die Männer ihre traditionellen Viehherden aufgeben, Familie, Dorf und Stamm verlassen, um in einer Stadt Arbeit zu suchen, weil ihre traditionelle Existenzgrundlage kaputtgegangen ist. Nicht ihnen, den Familienernährern helfen deutsche und internationale Organisationen, nein, es werden spezifisch Frauen gefördert, die einen neuen Ort gründen. Den Frauen werden neue Wirtschaftsformen beigebracht und neue landwirtschaftliche Produkte gegeben. So bricht die traditionelle Existenzgrundlage der Männer zusammen, während die Frauen selbstversorgend aus dem Zusammenhang der Kultur emanzipiert werden – einer Kultur, die ein Tausch war zwischen den Geschlechtern. Doch nun haben die in Lastwagen den Ort verlassenden Männern nichts mehr einzubringen. Lest selbst!

«Vor sechs Monate haben die Beduinenfrauen ein neues Dorf gegründet… [Die Männer] verkauften die Kamele und halfen beim Bau von Hütten und Lehmziegelgebäuden. Dann fuhren sie auf Lastwagen nach Nuakschott, um sich dort als Lohnarbeiter zu verdingen… Jetzt pflanzen die Frauen Hirse an und die neuartigen Bäume der Ausländer. Das Holz soll eine wichtige Einnahmequelle werden… McCracken hat den Frauen beim Einrichten einer kleinen „boutique” mit Lebensmitteln geholfen und der Verkäuferin die doppelte Buchführung beigebracht… McCrackens Stolz ist eine Plantage, die sich bis zum Fuß einer Bergkette erstreckt und auf der die ehemaligen Nomaden sogar Zitronenbäume kultivieren. Andere legen neue Oasen an, wobei zu McCrackens Heldinnen eine 19jährige gehört, die sich um die Finanzierung von Brunnen bemüht…McCracken hat in London Hydrologie studiert und arbeitet der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im hessischen Eschborn zu, die in Mauretanien 20 Entwicklungsvorhaben betreut.» (Spiegel 16/1997, S.170)

Keineswegs wird den Männern des ehemaligen Beduinenstammes eine neue Aufgabe, ein Einkommen im Dorf gegeben; sie durften das Projekt der Gender-Agenda noch mitbegründen, dann verschwanden sie arbeitssuchend mit Lastwagen aus dem Dorf. Alle erwähnten neuen Projekte sind Frauenförderung oder Genderung.

Auch wenn möglicherweise einige Männer, etwa von anderen Stämmen, oder anderer Herkunft oder Berufsgruppen, anwesend oder beteiligt sein sollten – die Quellen spezifizieren das nicht -; klar ist die absichtlich gesellschaftsverändernde Frauenförderung und weltanschauliche Agenda.

Damit werden nicht nur die arbeitssuchenden Männer übergangen, die dem von Frauen gegründeten Dorf verlorengehen, sondern gleichzeitig die uralte Kultur mitsamt ihrem Zusammenhang der Geschlechter aufgelöst. Gelder gibt es nur für feministische Strategien. Männer sacken in der Fremde oft zu Arbeitslosen oder Hilfsarbeitern ab; Frauen werden mit einträglichen Geschäftsvorhaben aus einst verbindender Kultur herausfemanzipiert. Wie von der deutschen GTZ (GIZ) beabsichtigt, verändern sich die Geschlechterverhältnisse – die Männer werden es schwer haben, von den Frauen noch ernstgenommen und als möglicher Liebhaber oder Bräutigam akzeptiert zu werden, denn im Verhältnis zu Frauen könnte ihr Status tief abstürzen, vielleicht auf Schrottniveau…

«Dafür hat ihnen die Entwicklungsorganisation der Uno fünf Tonnen Reis und Weizen gegeben – und sie sich selbst eine neue Rolle im Oasenleben

Die GTZ-Mannschaft hat ein umfassenderes Ziel als ihre Kollegen von der Uno. „Uns ist die Menge nicht so wichtig, sondern das Bewußtsein der Leute.”» (Spiegel 16/1997, S.170, über Projekt in Mauretanien)

Unsere Maschinen mögen beeindrucken und große Leitungen erbringen; menschlich ist unsere Zivilisation verkümmert und primitiv gegenüber den strukturell sehr viel reicheren Ethnien, die das Erbe von 7 Millionen Jahren der Hominiden waren, bis die feministische Kulturrevolution dieses Erbe zerschlug oder ideologisch in eine Hölle verdrehte.

Wir brauchen uns nicht wundern, wenn solcherart Entwurzelte uns noch eine Menge Probleme bereiten.

Jan Deichmohle

Mein Blog: http://deichmohle.de/

http://www.amazon.de/Die-Genderung-Welt-Entwicklungshilfe-Kulturzerst%C3%B6rung-ebook/dp/B00WAFMXLC/

Widerlegung des Feminismus und seiner Kampagnen

Die biologische Macht und Dominanz liegt bei Frauen, nicht Männer. Ein angeborener Mechanismus verdrängt Grundtatsachen der Geschlechterverhältnisse aus dem Bewußtsein und verfälscht die Wahrnehmung. Feminismus ist auf diese angeborene Fehlwahrnehmung hereingefallen, hat von Anfang an alles genau verkehrt herum gedeutet und sich gewaltig geirrt.

„Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen“

Männer sind unterdrückt, was feministische Wellen nur auf die Spitze trieben, doch weibliche Bevorzugung war schon vor und während früherer feministischer Wellen deutlich. Nur die Form der Bevorzugung wurde verändert, wenn sich die Lebensverhältnisse ändern. Feministische Wellen haben niemals eine Benachteiligung behoben, die es nie gab, sondern bestehende Bevorzugung vergrößert und die Art der Bevorzugung an neue technische Möglichkeiten und Lebensumstände angepaßt.

Die Ideologiekritik „Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur“ zeigt das für alle feministischen Wellen. Folgeschäden werden jeweils nachgewiesen.

Massive Unterdrückung und Ächtung Andersdenkender begleitete feministische Wellen und Kampagnen, die auf falschen Annahmen beruhten und in falsche Richtung gingen, also Bevorzugung von Frauen vergrößerten, statt aufhoben, und Benachteiligung von Männern erhöhten, statt zu beenden.

Meine Bücher wie „Zensiert“ und „Die beiden Geschlechter“ beschrieben es in den 1990ern, doch wurden sie nie verlegt und konnten die Entwicklung nicht verhindern. Demnächst gibt es diese neugeschrieben auf neuen Stand gebracht.

Als Jugendlicher wurde ich von den bei „Pro Familia“ tätigen Frauen mich mit recht komischer Miene weggeschickt, als ich ein Problem hatte, das Frauen Männern verursachen: Abgewimmelt werden. „Davon haben wir keine Ahnung. Wir beraten hier Frauen und Familien.“ Überall hingen feministische, sogar ziemlich radikale feministische Plakate aus … Die Szene ist auch in „Nein!“ beschrieben, einem Buch aus den 1980ern.

NEIN! Ablehnung und Abwimmlung durch weibliche Wahlmacht

Die damalige Sorge erhielt keine Beratung, wurde nie gelöst. Ich war halt kein Mädchen, das umsorgt und bevorzugt wird. Probleme von Jungen waren schnurzegal. Nein!“ stammt aus den 1980er Jahren und behandelt ein bis heute übersehenes Problem von Jungen und Männern. Ergänzt wurde die Verdrängung einheimischer Männer durch Einwanderung, über offene Grenzen einströmenden Männerüberschuß. Es ist die Stimme der Verlierer, die bislang kein Gehör finden und in der Gesellschaft nicht zu Wort kamen, mit Gespött und Anfeindung zum Schweigen gebracht wurden.

Niemand hört auf einen Mann, der von Frauen Hilfe verlangt. Nicht einmal im Laufe von Jahren, oder gar Jahrzehnten. Nicht einmal,. wenn der Mann Bücher darüber schreibt. Wir kraß die männliche Benachteiligung und Unterdrückung, die weibliche Bevorzugung und Dominanz ist, ist kaum vorstellbar, doch Tatsache. Es ist Feminismus, der einen „sexualisierten“ Krieg gegen Männer führt, nicht umgekehrt, wie FeministInnen behaupten. Anmache. Vom Abwimmeln und Anmachen.

Männliche Dominanz ist nur eine Inszenierung, und zwar eine, die von Frauen verlangt wird, denn Frauen wollen eine gute Wahl treffen, einen unter Männern „dominanten“ Mann. Das wird in „Ideologiekritik am Feminismus. Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur“ beschrieben.

Eine Feminismusfolge ist auch, wenn Jugendliche sich mühsam eine (Ersatz-) Identität in Moden und Bewegungen aufbauen müssen. Dies wird in einem Buch über die „Liebesgeneration“ aufgezeigt. Solche Mißstände entstanden bereits durch die erste Welle des Feminismus, wie in „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft – Erstes Buch zur ersten Welle“ beschrieben und belegt.

Alle erwähnten Bücher sind frisch durchgesehen und neu formatiert. Feministische Blockade abweichender Meinungen funktioniert perfekt; es gibt fast keine Leser.

Jan Deichmohle

http://deichmohle.de/

mehr Bücher zum Themenkreis sind verfügbar und in Vorbereitung

Zensurbeweise

Abwimmelei und Hohn aus Verlagen

«AW: Kontroverses, neuartiges Buch NEIN! über weibliche Wahlmacht – Der Abgewimmelte
Moin Herr Deichmohle,
wie kommen sie eigentlich darauf, dass wir bereit wären, ein Werk, welches in allen Ansätzen unseren Ansichten widerspricht, in unserem Programm aufzunehmen, weil es uns Aufmerksamkeit verschaffen könnte und gute Absatzmöglichkeiten bietet?  Geschmeichelt fühlen wir uns ganz sicher nicht, aber sicher werden Sie es nicht schwer haben, jemanden zu finden der sich die Mühe macht. Ich habe keinerlei Zweifel, dass sie diese Abwimmelung durch eine Frau und Feministin verkraften werden.
Mit unfreundlichem Gruß
Karin B.» (Edition Narrenflug, 19.10.2014 um 16:41 Uhr)

Seit 30 Jahren wurde dieses Buch abgewimmelt, oft mit ausfälligen Antworten, die klar belegen, daß damit unbequeme Ansichten zensiert werden. Was die selbsterklärte Feministin behauptet, ist wie üblich das genaue Gegenteil der Wahrheit. 30 Jahre lang war es unmöglich, einen Verlag zu finden, der es herausbringt. 1993 nahm es zwar nach jahrelanger Suche der inzwischen nicht mehr bestehende Betzel Verlag unter Vertrag, erklärte diesen aber später für ungültig und veröffentlichte Buch nicht. …

«Guten Tag. bin hier im Moment für den Versand zuständig und habe zufällig ein bißchen in deinen Texten rumgelesen. Zum Kotzen!Jedes Stück Papier scheint mir zu schade für deine Wahrheiten , die Du mit spätpubertärem Gesabbel wohl eher an den Mann bringen willst. Antipatriarchale Grüße Mami (im Versand)» (Pahl-Rugenstein, zwischen 1985 und 1993)

Ehrliche Ablehnung aus ideologischen Gründen kommt nur in sehr seltenen Fällen ans Licht, wenn bei der AbwimmlerIn  vor Wut der Verstand aussetzt.

«RE: Kontroverses, neuartiges Buch NEIN! über weibliche Wahlmacht – Der Abgewimmelte
Der Stil ist gut, wenn auch stellenweise recht eigenwillig… Der Inhalt, nein, die Inhalte bereiten mir dagegen mehr Probleme!» (E. M***, veb Verlag,, 27.10.2014 um 14:50 Uhr)

Auch diese Abfuhr belegt inhaltliche Gründe – Meinungsgründe. Genau das macht Zensur aus. Ganze Themen sind tabu und werden seit Dekaden verschwiegen.

«AW: Kontroverses, neuartiges Buch NEIN! über weibliche Wahlmacht – Der Abgewimmelte
Sehr geehrter Herr Deichmohle,
danke für Ihr Exposé des Manuskriptes „Nein!”. Ehrlich gesagt gefallen mir weder das Thema noch der Inhalt und deshalb wird es auch keine Veröffentlichung im Stieglitz Verlag geben.
Mit freundlichen Grüßen
Brigitte» (Stieglitz Verlag, 28.10.2014 um 10:08 Uhr)

Hunderte von Verlagen und Literaturagenturen lehnten schweigend ab, ohne je zu antworten, tausende schickten nichtssagende Formbriefe, drückten sich um Stellungnahme. Die wenigen Antworten verraten die neue Form der Zensur: Vorab wird aus Meinungsgründen ausgesiebt, obwohl zuweilen bestätigt wird, daß Stoff und Buch Potential haben oder gut geschrieben sind.

«Gesendet: Donnerstag, 20. November 2014 um 17:05 Uhr
Von: Lektorat <***@periplaneta.***>
Betreff: Manuskripteinsendung Nein!
Sehr geehrter Herr Deichmohle,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Verlag und Ihre Manuskripteinsendung. Obwohl Ihr Werk ein gewisses Potential hat, können wir es nicht verlegen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Gründe an dieser Stelle nicht näher ausführen können.
Wir wünschen Ihnen für Ihr weiteres literarisches Fortkommen viel Glück und Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
Das Lektorat
periplaneta»

Deutlich wird, wie der Verlag sich scheut, die wahren Ablehnungsgründe offenzulegen. Diese Bestätigung unaussprechlicher Gründe sollte jeden wachen Geist alarmieren.

Zuweilen verraten genervte oder spöttische Reaktionen unfreiwillig die Ablehnung aus Meinungsgründen, obwohl jede Stellungnahme feige gemieden wird.

«Gesendet: Freitag, 19. Dezember 2014 um 10:23 Uhr
Von: „Christopeit, Maren“ <Maren***@Rowohlt.**>
Betreff: Nein! Nein! Nein!»

In diesem Falle hat die Absenderin nur in die Betreffzeile selbst geschrieben; der Rest ist Floskelsalat, den jeder erhält.

«Gesendet: Dienstag, 18. November 2014 um 12:16 Uhr
Von: „P***“ <***@kremayr-scheriau.**>
Sehr geehrter Herr Deichmohle, …
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass eine solche Veröffentlichung bei uns unter keinen Umständen möglich sein wird. »

Unter keinen Umständen, seien Stoff oder Buch auch noch so wichtig, der Öffentlichkeit unbekannt, gut oder neu überarbeitet, was auch immer geschehe, eine solche Publikation wird es im Verlag niemals geben! Damit hat der Verlag seine eigene Zukunft beschädigt, denn nach dem Zusammenbruch feministischer Zensurdiktatur wird er blamiert dastehen.

Nun fehlt nur noch ein Lektor oder Rezensent, der die Vielzahl Absagen mit zensorischen Motiven für „schlecht geschrieben” oder „langweilig” erklärt! (:P Ironie aus)

«Gesendet: Dienstag, 18. November 2014 um 10:47 Uhr
Sehr geehrter Herr Deichmohle, …
Da Ihre Thematik offensichtlich grundsätzlich nicht interessant für den Hanser Verlag ist, würde ich Sie bitten, uns keine weiteren Manuskripte zuzuschicken.» (Hanser Verlag)

Grundsätzlich veröffentlicht der Hanser Verlag keinen feminismuskritischen Roman. Feministische Romane werden sehr wohl veröffentlicht. Schon vor mehreren Jahrhunderten sind frühe vorfeministische Romanutopien von Schriftstellerinnen gedruckt worden. Frauen und sogar feministisches wurden nie unterdrückt; Männer und Feminismuskritik werden es grundsätzlich und systematisch.

«Das von Eva Herman in ihrem Buch Berichtete illustriert, wie sich mit dem Feminismus in unserer Gesellschaft eine quasitotalitäre Kultur etabliert hat. Meinungsfreiheit ist hier nicht mehr vorgesehen: Eine einzelne Person, die der feministischen Ideologie widerspricht, und sei es eine allseits bekannte und beliebte TV-Moderatorin, muss die soziale Vernichtung ebenso befürchten wie die Vernichtung ihrer beruflichen Existenz.» (Arne Hoffmann, Wie verantwortungsloser Journalismus die freie Gesellschaft gefährdet)

Männer mit grundsätzlicher Feminismuskritik trifft Zensur und persönliche Bedrohung, unter anderem mit Existenzvernichtung, stärker als Frauen mit partieller Feminismuskritik.

Dreißig Jahre lang wurde dieses Buch, und ebenso Vorläufer von „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen” immer wieder abgelehnt. Ein Verlagsvertrag von 1993 wurde gebrochen und für ungültig erklärt. Merkwürdige Dinge geschehen, wenn jemand die Grundlagen feministischer Ideologie erschüttert.

Wenn selten einmal individuell geantwortet wird, verstecken sich Verleger meist vorsichtig, wollen ihre wahren Gründe nicht mitteilen. Was hier zitiert wird, ist nur die winzige Spitze eines tiefen unterseeischen Gebirges, dessen höchster Gipfel um Zentimeter über den Meeresspiegel ragt. Agenturen reagieren meist überhaupt nicht. Von sämtlichen größeren Tageszeitungen im deutschen Sprachraum und allen über Internetsuche gefundenen Presseagenturen berichtete oder rezensierte keine. Anders als bei Verlagen wurde fast nie geantwortet, außer wenigen ausfälligen Erwiderungen.

«Gesendet: Freitag, 30. Januar 2015 um 22:41 Uhr
Von: JML <***@jmlpress.***>
Betreff: Re: Bahnbrechendes Buch: Feminismus. Großer Irrtum – schwere Folgen
Das einzige, was dieses Buch beweist, ist vermutlich Ihre geistige Rückständigkeit. Und dann müssen Sie auch noch ,Männerhaß‘ aushalten, Sie armes Schwein. Als Mann haben Sie da wirklich mein grosses (1)  Mitleid.
Behelligen Sie mich nicht mit solchen idiotischen spam mails

Beschwerden über massiven feministischen Druck auf Presse und Medien finden sich in der Literatur seit mehr als hundert Jahren. Schon im 19. Jahrhundert wurde die Einseitigkeit der Darstellung ebenso bemängelt wie Rechtslage und Gerichte, die Frauen enorm bevorzugten, entschuldigten, wogegen Männer unter bis auf Geschlecht gleichen Umständen volle Härte eines damals strengen Rechts traf. Bei manchen Delikten war der Mann mit Strafe bedroht, nicht aber die Frau, ganz abgesehen davon, daß gerade im sexuellen Bereich gern zur Straftat erklärt wird, was als männliche, aber nicht weibliche Methode eingestuft wird. Was dagegen für weibliche Methode gehalten wird, erfährt Verklärung, auch wenn es fatale Auswirkungen auf Männer haben kann. Genauso verhält es sich heute, nur noch radikaler.

Subjektivität und tendenziöse Meinung stand schon damals gegen Fakten, in Sachdebatten und bei sexueller einseitiger Verfolgung, wie sie Julian Assange, Karl Dall und andere Prominente erlebten – von nicht prominenten Opfern erfahren wir gar nicht erst. Heute ist wissenschaftlich nachgewiesen, daß zu allen Zeiten Frauen deutlich bevorzugt waren, doch auch dieser Nachweis (Martin van Creveld, Das bevorzugte Geschlecht) wird wie üblich medial geächtet und so unbekannt wie möglich gehalten.

Da ich jedoch nicht als bereits veröffentlichter Autor Bücher einreichte – Anstellung an einer Universität wäre bei so verfemten Inhalten unmöglich zu erlangen oder halten -, traf mich Zensur und schweigende Verachtung bereits, bevor ein Buch daraus werden konnte. Allein wegen des Themas wenden sich Verleger, Medien, Rezensenten und Leser voller Verachtung ab und unterstellen dem Widerleger feministischer Vorurteile, er könne doch nur Vorurteile verbreiten. Feministische Schinken dagegen sind Massenerfolge, werden an Universitäten auf Staatskosten verfaßt, verbreitet, in Radio und Fernsehen besprochen, verfilmt, an Schulen und Hochschulen gelehrt, sind offizieller Stoff, dessen Prinzipien im Gesetz festgeschrieben wurden.

Literaturhinweise:

Jan Deichmohle, „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen
nexx Verlag, ein wissenschaftsbasiertes Grundlagenbuch, 2014
Dieses Buch enthält sehr viel umfassendere Beweise für Zensur auf vielen Ebenen, von Verlagen über Medien, Presse, Internet bis hin zu Bibliotheksbeständen.

Jan Deichmohle, „Nein!”, eine literarische Beschreibung weiblicher Dominanz aus den 1980er Jahren, in die schon einige Argumente aus „Kultur und Geschlecht” hineingeschmuggelt worden waren.

Martin van Creveld, „Das bevorzugte Geschlecht” bringt den Durchbruch historisch – zeitgeschichtlich.

Fußnote

(1) Verdächtigung in Unkenntnis ist lächerlich: „was dieses Buch beweist, ist vermutlich” Bewiesen wird nur das Vorurteil des Absenders.

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