Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Schneeflocke

Neuer Bucheinband

„Don’t judge a book by its cover.” lautet ein altes angelsächsisches Sprichwort, das so wahr ist wie es in unsrer Zeit nicht mehr beachtet wird: „Beurteil ein Buch nicht nach seinem Einband.” oder eine Sache nicht nach ihrer Aufmachung. Im Zeitalter raffinierter Verkaufspsychologie gilt leider recht deutlich das Gegenteil. Kleider machen Leute, und Werbekampagnen Bücher. Ich biete neuartige Bücher und Argumente. Die Verpackung ist mir wurscht. Grauer Karton tut es auch. Aber weil gemäkelt wurde, habe ich statt voll konzentriert zu schreiben mal was gebastelt. Nun denn, hier ist die Abrechnung in neuem Gewande.  Viele Leser braucht das Buch.

 

Die empfindsamste Schneeflocke der Welt

Die empfindsamste Schneeflocke der Welt

Als der hochbarocke Kontrapunkt sich auflöste, viele selbständige Stimmen, die ein Gesamtkunstwerk bildeten, auseinanderfielen in einzelne empfindsame Individualismen, die stolz waren auf ihre neue ‚Freiheit’ und ‚Empfindsamkeit’, darüber vergaßen, daß andere Stimmen zu Begleitstimmen verkümmerten, der Zusammenhang menschlicher Gemeinschaft zerfiel, entstand eine Geisteslage, die sich immer weiter radikalisierte, bis sie in totalem Unsinn mündete. Folgen wir nun der empfindsamsten Schneeflocke, die Bauchnabelschau auf gefühlte eigene Benachteiligung hervorgebracht hat.

Wie schön, daß ich so empfindsam bin! Man nennt mich Schneeflocke, weil ich so weich und zahlreich bin wie Schneeflocken im Winter. Ihr seid ja nur neidisch. Schneeflocken sind sensibel; sie schmelzen bei der geringsten Wärme. Seht nur hoch zu den Wolken! Wie weiß ballen sich die Schäfchen heute wieder?! Wattebauschfiguren wölben sich, hell angeblitzt vom Zentralstern, grau in den Schatten. Was für ein mächtiges Schattenspieltheater vor der Bühne blauen Himmels. Blau! Ihr wollt mich ärgern! Blau ist doch auch die AfD, diese Faschisten!, die einfach nicht so denken wollen wie eine anständige Schneeflocke. Was für ein schlimmes Land, daß es noch Schenken gibt, die bereit sind, ihnen ein Bier auszuschenken?! Das geht nun wirklich nicht. Beugt den Anfängen vor! Macht sie nieder, bevor ihr Denken sich ausbreiten kann, sonst ist die Toleranz verloren! Denn Toleranz, das sind wir, die Schneeflocken. Wir sind die tolerantesten Menschen dieser Erde, und eben deshalb können wir nicht dulden, daß so intolerantes wie konservative Gedanken – natürlich alles nazi! – diese schöne Schneeflockenwelt verunzieren. Gebt ihnen keine Ruhe! Verpfeift sie beim Arbeitgeber. Mir doch egal, wenn die ANTIFA ihnen Brandsätze in die Wohnung wirft. (Heimliche Freude) Denn es geschieht ja alles für einen guten Zweck: Zur finalen Durchsetzung unserer Toleranz. Wir sind die Liebe! Haut den bösen Braunen – blau ist braun, schwarz ist braun, alles ist braun, was nicht wie wir ist! – einen auf die Rübe! Denn wir haben jedes Recht dazu, sind wir doch die Friedfertigkeit selbst. Wir sind die Moral. Boykottiert die AfD! Wir sind die Guten. Wir sind bunt. Blau und weiß gehen gar nicht, sind voll nazi. Wir sind vielfältig. Unsere Vielfalt darf keine falsche Ansicht trüben. Also sperrt und löscht sie im ganzen Internet.

Ich bin eine sensible Schneeflocke, und ich fühle mich verletzt, wenn jemand etwas sagt, das meine Utopie in Frage stellt. Ich habe ein Menschenrecht auf Zensur böser Meinungen. Ich bin die Vielfalt. Ich bin die Toleranz und übe nur mein Menschenrecht auf Denunziation aus. Gestatteten, ich bin die hochsensibelste Schneeflocke dieser Welt! Hypersensibel. Und darum fürchte ich mich vor euch Grobianen.

Ständig nerven mich Männer mit schmachtenden Blicken. Geht ja gar nicht. Patriarchalische Belästiger! Strukturelle Gewalt gegen Frauen! Geht ja gar nicht, daß mich ein Mann ungefragt ansieht! Nur der Egon, der ist ein ganz böser Chauvi, so ein richtiger mieser kleiner Patriarch. Der guckt mich nämlich nicht an; dabei sehne ich mich so danach. Egon diskriminiert mich, weil er mich nicht mit Blicken beachtet. Die anderen Männer diskriminieren mich, weil sich mich angucken. Diese geilen Lüstlinge, einfach widerlich. Aber auf den Egon habe ich Lust und der guckt nicht! Heul! Scheiß Patriarchat! Und das muß einer sensiblen Schneeflocke wie mir passieren. Und nun komme mir keiner mit scheiß patriarchalischen Konstrukten wie Logik! Geht gar nicht! Logik ist reine Frauenunterdrückung. Haben die bösen Männer sich ausgedacht, um uns zu unterjochen. Logik ist fies. Logik widerspricht mir dauernd. Logik ist frauenverächtlich. Wir Feministen sind bessere Menschen als Logiker: Wir wollen das eine, und das Gegenteil auch. Und alles zwischendurch. „alles gehört uns. die nacht, die macht, alles.” Das schrieben Feministinnen schon 1980 auf Hauswände.

Puh, was für eine Hitze heute. Die Sonne sengt siedend vom Firmament. Ich bin die geschmolzene Schneeflocke heute. Jede Ritze füllt sich mit Flüssigkeiten. Soll ich dir meine Feuchtgebiete beschreiben? So eine Pißhitze aber auch heute. Schuld sind natürlich die Männer. Wie immer. An allem sind die Männer schuld. Das haben wir Feministen nämlich herausgefunden. Nur die bösen Männer wollen das immer noch nicht wahrhaben. Das ist ja gerade deren Unterdrückungstrick. Na, wer hat den das Klima so heiß gemacht? Natürlich die Männer. Heinz und Kunz, die mit dem Wagen zur Arbeit fahren. Typisch Männer. Dauernd arbeiten. Wenigstens zahlen sie Steuern. Von irgendwas müssen wir armen Schneeflocken ja leben. Wir sind halt die sensibleren Menschen, aber die Malocher geben uns nicht genug. Wir müssen wohl noch eine Männersteuer einführen, wie in Schweden vorgeschlagen, damit die Männer dafür zahlen, daß sie uns durch härteres arbeiten unterdrücken.

Na ja, und dieses ganze Schwitzen des arbeitenden Männerpacks schafft natürlich Hitze. Ist ja klar. Muskelwärme. Lehrt das nicht die patriarchalische Physik? Na siehste! Mit eigenen Waffen geschlagen! Dann die Motorwärme ihrer Kraftwagen. Wie? Grüne Abgeordnete fahren größere Schlitten? Immer diese vorlauten Patriarchen, die alles mit Logik niederknüppeln wollen. Keine Chance! Die Logik hat ausgedient. Heute haben Frauen die Macht, die Nacht, die Mond, einfach alles.

Die Wirtschaft ist natürlich auch männlich. Ist ja klar. Genau wie die Logik oder die Struktur. Alles voll männlich, und patriarchalische Unterdrückung obendrein. Glaubste nicht? Das haben Millionen Feministinnen bauchgefühlt, ist weibliche Intuition. Weibliche Intuition ist unschlagbar. Wir wissen das einfach. Das fühlen wir einfach so, weil wir Frau sind. Unsere weibliche Intuition ist der männlichen haushoch überlegen. Womit bewiesen sein sollte, daß der Klimawandel genauso patriarchalisch ist wie jede Struktur und Logik.

Männer unterdrücken uns strukturell, indem sie in den Krieg ziehen und sterben. Grausam! Hauptopfer sind natürlich die Frauen, wie immer. Wußte schon Hillary Clinton, und die muß es ja wissen. Männer unterdrücken uns, wenn sie in Männerberufen für uns arbeiten, und sie unterdrücken uns, wenn sie das nicht mehr tun und ihre Knete nicht mehr an uns fließt. Dann zerfließen wir Schneeflocken. Denn ohne Geld kann keine Schneeflocke leben. Diese bösen männlichen Unterdrücker.

Aber bevor ich noch ganz vom Thema abkomme – puh, diese Hitze! Da brütet sich eine Klimakatastrophe aus. Das spüre ich ganz genau! Jede Frau spürt einfach, wie trocken und heiß das Wetter ist, und das ist die männliche Klimakatastrophe. Voriges Jahr – 2017 – war es ähnlich. Damals spürte jede Frau mit weiblicher Intuition – jedenfalls jede Schneeflocke, Feministin, und alle Gender, auch ehemalige Männer – den furchtbaren Einfluß der Klimaerwärmung: ständiger Regen, Dauerpißwetter, Starkregen. Das ging ganz klar auf die Klimaerwärmung zurück! Und dann die furchtbaren Frosttage im Januar! Alles Klimaerwärmung.

Sogar in meiner frühen Jugend, als ich erst dabei war, meine Talente als Schneeflocke zu entwickeln, schrieb der Spiegel 1974 vom zunehmend kalten Wetter, der kommenden neuen Eiszeit. Aber damals war die Welt ja noch patriarchalischer als heute! Womit bewiesen ist, daß an der Eiszeit nur die Männer schuld sein können.

Nun lest auf keinen Fall eines der üblen Machwerk dieses unsäglichen Jan Deichmohles – das ist der schlimmste Unfall, der einer Schneeflocke außer dem Schmelzen je passieren könnte. Nicht lesen! Sonst seid ihr mir verloren! Dann glaubt ihr mir am Ende kein Wort mehr. Puhuhu! Ich bin so unglücklich. Typisch. Ich brauche nur an einen Mann denken, dann muß ich weinen. Weil ich strukturell unterdrückt werde, durch den Gebrauch von Logik. Logik muß verboten werden. Die Sekte der Gendertänzer ersetzt die Wissenschaft. Zurück in die Bäume!

Dies war ein eben schnell dahingetippter Auszug aus meinem neuen Buchprojekt „Geschichten”.

Fröhliches Katzenwerfen, abgeschnittene Köpfe

Fröhliches Katzenwerfen, abgeschnittene Köpfe

Dieser Katzenweitwurf des sportlichen Zugangs aus ‚südlichem Raum’ ist leider kein Einzelfall. Selbst sah ich voriges Jahr eine geköpfte Taube unmittelbar vor einer Kirche liegen, in der Stunden später Georg Friedrich Händels „Israel in Egypt” aufgeführt wurde. Der Titel des Oratoriums dürfte Anlaß der barbarischen Geste gewesen sein, die ich photographierte. Das darf aber natürlich nichts mit importiertem Antisemitismus zu tun haben, sonst werden wir alle von der Gesinnungsdiktatur gemaasregelt.

‚Gucke mal, wie hoch ich werfen kann!’

Im Internet kursierte auch ein Bild stolzen Posierens mit geköpfter Katze von den üblichen Verdächtigen, die zu nennen politisch inkorrekt wäre.

Man täte ihnen unrecht, das so pauschal zu verurteilen. Ist das Bild links, entstanden angeblich anläßlich eines Opferfestes, nicht möglicherweise eine bessere Vorbereitung für kommenden Bürgerkrieg als das Werfen von Teddybären?

Wie beruhigend ist doch, daß gut Integrierte am Flughafen arbeiten und die Familie mit erkanntem Sprengstoff einreisen lassen.

Alle eingeborenen Völker stehen unter strengem Schutz, außer uns selbst.

Niemand kommt ohne Ausweis und Erlaubnis aus dem Land, aber jeder ohne unter zugedichteter Identität herein.

Unsere Alten wühlen in der Tonne, Eindringlinge flirten auf Kosten unserer Männer ihnen die Mädchen weg.

Wenn wir schon einmal dabei sind, uns von der politischen Hysterie aller feministischen Wellen anstecken zu lassen, und vollständig irrational durchzudrehen, dann belohnen wir am besten doch gleich auch Täter oder bestrafen alternativ den Hund, der den Verbrecher mit Biß gestellt und schlimmere Folgen für Opfer abgewendet hat.

Dieser Hund hatte noch Glück, daß er nicht zum Dank eingeschläfert wurde, wie es in der grenzenlos offenen Psychiatrie namens BRD auch schon passiert ist.

Deutscher Sozialwahnsinn muß unbedingt weltweit ausgenützt werden; sonst wäre es ungerecht gegenüber der Minderheit, die das alles mit schweren Mühen erarbeiten und bezahlen muß. In einem früheren Artikel sahen wir heute, wie drei Grüne gemeinsam auf die deutsche Flagge pissen. Älter und verbreiteter dagegen ist, daß Feministinnen nicht nur Männer politisch, rechtlich und im Leben nach Strich und Faden bescheißen, sondern auch auf das verschwörungstheoretisch unterstellte ‚Patriarchat’ pissen.

Damen der feministischen Sklavenhalterinnengesellschaft lebten in BRD West seit 50 Jahren davon, einheimische Männer abzuzocken, abzukassieren, vom Geld der Beschimpften, in Schlammschlachten Bekämpften, die sie zuhauf aus Liebe, Beziehung oder Familie warfen, um sie in Abwesenheit mit fiesen Gesetzen finanziell schröpfen zu können, oder zu Nichtvätern machten, denen sie das Sorgerecht entzogen, weil das die Kassen klingeln läßt.

Doch nun haben diese Kriegerinnen subjektiv bauchgefühlter Berechtigungen ein neues Betätigungsfeld entdeckt: die Abzocke und den Austausch der ganzen ‚weißen heterosexuellen Bevölkerung’ durch ein Milliardenreservoir Arbeitsscheuer aus dem Rest der Welt.

Weil das so schön geht, rettet die Schneeflocke gleich heldenhaft einen gewalttätigen Kinderquäler vor der Abschiebung nach Afghanistan.

Aber wehe, jemand kommt einer Feministin mit Logik. Puh, wie reaktionär patriarchalisch! Dann ist der Ofen aber aus.

In der heutigen verrückten Zeit gelten Gewalt und Terror als ‚Spende für die Menschlichkeit’. Solche Propagandaverdrehungen würden sogar einen Goebbels vor Neid erblassen lassen.

„Willkommen, brauch blonde Teddybärin. Ich dir zeugen Nachwuchs. Abendländische Männer haben keine Eier und werden kinderlos bleiben.” Was gestern noch ‚Verschwörungstheorie’ war, ist morgen schon Wirklichkeit: Ihr Deutschen werdet eine Minderheit in nicht mehr eurem Lande sein. Es gibt dann halt endlich keine deutsche Heimat mehr. Das Abendland ist die erste Ethnie, die Genozid an sich selbst betreibt. Darauf könnt ihr stolz sein! Weltpremiere! Weltrekord in Dummheit, Verblendung, politischer Hysterie und selektivem Empathieversagen gegenüber einheimischen Männern. Feministinnen, das habt ihr gut hingekriegt! Ihr habt ganze Generationen so verkorkst, ihrer Natur entfremdet, hirngewaschen, indoktriniert und kaputtgemacht, daß sie Irrsinn betreiben, der zuvor undenkbar war.

Während die netten Liebhaber mit den Messerkünsten ganz traurig sind, weil sie im Millionenmännerüberschuß, den sie selbst verursachen, nicht genug Frauen abgreifen können – ihre eigenen Schwestern haben sie ja Afrika oder Orient fast alle zurückgelassen, wo Dörfer ohne Männer entstanden, die wenigen verbliebenen Männer fröhlich auf unsere Kosten Polygamie genießen können, weil es so viele Frauen für jeden Mann dort gibt –, unsere Schneeflocken bei diesen freundlichen Bereicherern das Glück suchen, das sie bei unseren vom Feminismus verkorksten, entrechteten, eierlos und unmännlich umgegenderten Restmännern nicht mehr finden, weil sie die selbstgeschaffenen Trottel verachten, stöhnen unsre liebenswürdigen Schneeflocken über die Vorstellung, von sich nach Liebe oder Fortpflanzung sehnenden einheimischen Romantikern durch Ansprechen belästigen zu wähnen.

Inzwischen gilt laut Karikatur so langsam als ‚Nazi’, wer noch rechnen oder unbetreut denken kann.

Lest meine Bücher! Das lohnt sich!

Raben und Männerhaß

Raben und Männerhaß

Normalerweise schreibe ich über Sachverhalte, die ich beweisen kann. Heute laßt uns ein wenig spekulieren, weil die Gedanken bedenkenswert und einer Überprüfung wert sind.

Alle menschlichen Instinkte haben ihren Sinn, sonst gäbe es sie nicht: sie sind überlebenswichtig. Unser Verstand hat – bis auf absichtlich schiefe Wahrnehmung von Geschlechterfragen – weitgehend freie Bahn erhalten im Laufe der Evolution. Wo es noch Instinkte gibt, sind diese wichtig. Das gilt für alle Instinkte, auch solche, die moralisch verdammt werden.

Schon im Mittelalter galten mehrere instinktive Haltungen als Laster und wurden moralisch verdammt. In den letzten Generation, besonders kraß seit 1968, wurde das Moralisieren verstärkt. Dagegen halte ich provokativ: Gäbe es Neid und Eifersucht nicht, die seit dem Mittelalter als Laster gelten, so wären wir zufriedene Kuckolde, deren Frauen von andern geschwängert werden, weshalb unsere Gene in der nächsten Generation ausgestorben und durch die sich weniger dumm verhaltener Männer ersetzt worden wären. Mag sein, daß Feministen, Grüne und Linke mit ihrem ideologischen Moralisieren genau das gerade verursachen. Doch für solche Fälle gibt es Instinkte, die nicht böse sind, sondern überlebenswichtig, falls sie benötigt werden. Besser ist natürlich, es entsteht gar nicht erst eine Zwangslage, die solche Instinkte weckt, die moralisch nicht ganz grundlos in zivilisierten Verhältnissen als ‚nieder’ gelten. Doch in zivilisierten Verhältnissen darf auch niemand betrogen und zum Aussterben verdrängt werden.

Überall ereifern sich Moralisten gegen sogenannte ‚Haßreden’. Zunächst fällt auf, daß die Moralisten selbst die Hasser sind. Die AA-Stiftung, die über ‚Haß’ wachte, hatte Personal, das Bomben auf Dresden wünschte, den Feuersturm feierte, der vermutlich Hunderttausende deutsche Vertriebene oder echte Flüchtlinge aus Breslau in so feine Asche zerstäubte, daß ihre Leichen nicht mehr vorhanden waren und daher auch nicht gezählt werden konnten. „Mach’s noch einmal, Harry” wünschte die ‚Haßwächterin’ Julia Schramm, oder Deutschland zum Ackerboden zurückzubomben. So extremer Haß gehört normalerweise als Straftat und Volksverhetzung vor Gericht. Doch unser krankes Unrechtssystem entschied, daß sich Haß nicht gegen Deutsche, sondern nur gegen vermeintliche ‚Minderheiten’ richten könne. Solcher Haß ist wirklich von übel.

Stattdessen wurden Kritiker, die sachliche Argumente brachten, fälschlich des Hasses bezichtigt, weil sie einige rote Linien linksgrünfeministischer Denktabus überschritten hatten – Linien, die ständig weiter nach links außen verschoben werden, so daß bald alles außer linksradikal als ‚Haß’ und ‚rechts’ gilt, worauf immer noch keine Einheitsmeinung hergestellt wäre, sondern sich die Linksextremisten gegenseitig zerfleischen würden. Es läuft also genau verkehrt herum: Die AA-Stiftung müßte wegen Haß belangt werden, nicht Oppositionelle.

Doch was ich bisher beschrieb, ist Mißbrauch des Hasses. Seit Generationen wird eine weltfremde Utopie „Liebe, Friede, Eierkuchen” gepredigt. Bewegungen, die voll darauf abfuhren und damit scheiterten, waren die Hippies, später Linke, Grüne und Feministen, die jedoch zu jeder Zeit selbst große Hasser aller Andersdenkender waren, die Idee also nur demagogisch mißbrauchten.

Die Ideologie „Frieden, Liebe” ging in die Gesamtgesellschaft und den Alltag ein. Natürlich will jeder gesunde Mensch Frieden und Liebe, doch die Ideologie ist eine dysfunktionale Utopie. Wer von feindlich gesinnten Kräften angegriffen, mit Krieg überzogen oder wie jetzt demographisch überrannt wird, ist nicht überlebensfähig, wenn er sich nicht wehren kann. Ohne Erkennen eines Feindes als Feind ist Gegenwehr und damit Überleben unmöglich. Im bewaffneten Krieg braucht es sogar mehr als nur ein Erkennen der Feinde, also ein Feindbild: ohne Haß ist es unmöglich, zum Töten entschlossene Horden zu besiegen und so das eigene Leben sowie das der Familie, Kinder und der seinen zu retten. Sogar der nicht ohne Grund in guten Zeiten schlecht angesehene Haß kann also ein lebenswichtiger Instinkt sein, ohne den nicht nur das Individuum, sondern auch seine Kinder und Familien sterben.

Nach diesem Caveat „Hütet euch zu moralisieren” und „Legt keine überlebenswichtigen Instinkte lahm” kommen wir nun zum Thema Raben und Männerhaß. Ausnahmsweise habe ich bislang keine Beweise aus der Evolutionsbiologie, doch scheint mir die Idee triftig genug, um sie zu beschreiben und eine Untersuchung anzuregen.

Bei Konrad Lorenz las ich als Jugendlicher, wie Rabenvögel, zu denen auch Krähen gehören, instinktiv reagieren, um verletzte Artgenossen zu retten, tote aber zu rächen, um so ein Tier, das Rabenvögel tötet, davon abzuhalten, es wieder zu tun. (Das weist auch auf den Sinn der ebenfalls verfemten Rache hin: Sie dient der Abschreckung, ein Verbrechen nicht zu wiederholen.)

Rabenvögel sind intelligente Tiere. Konrad Lorenz hatte einige selbst aufgezogen, galt für sie also als Vater und Freund. Er beobachtete nun, daß die Tiere kollektiv krächzten, wenn sie jemanden mit etwas schwarzem sahen. Rabenvögel sind selbst schwarz und unterstellen instinktiv, das schwarze Ding sei ein verletzter Artgenosse, den es zu retten, oder ein toter Artgenosse, den es zu rächen gelte. Dabei kommt es nicht auf die Form an. Es mag ein schwarzer Hut, eine schwarze Badehose oder ein schwarzer Regenschirm sein – der Instinkt wird in allen Fällen gleichermaßen ausgelöst. Obwohl Rabenvögel intelligent genug sind, zu bemerken, daß jenes schwarze Objekt gar kein Tier, Vogel, und schon gar kein Artgenosse ist, wird ihr Instinkt zuverlässig angesprochen, und kann von ihrem Erkennen der Person und des schwarzen Objekts nicht ausgeschaltet werden.

Das brachte auch Konrad Lorenz in schwierige Lagen. Denn sogar Vögel, die er selbst großgezogen hatte, die ihm als Freund vertrauten, haßten ihn an, wenn er vor ihren Augen einen schwarzen Regenschirm trug oder ein schwarzes Ding in der Hand hatte. Wenn einige Vögel mit dem krächzenden Anhassen beginnen, fallen alle anderen instinktiv ein. Der evolutionäre Sinn dürfte sein, daß die Schar der Rabenvögel den vermeintlichen Freßfeind erschreckt und vertreibt. Geschieht das einer Person mehrmals bei denselben Vögeln, findet bei diesen ein Lernprozeß statt, der das Anhassen mit dieser Person fest verknüpft. Künftig wird diese Person immer angehaßt werden, auch wenn sie nichts schwarzes trägt. Ihre Züge haben sich für alle Zeit als vermeintlicher Feind in ihr Gedächtnis eingebrannt.

Der Haß der Rabenvögel legt also ihren Verstand lahm und schafft dauerhafte Feindbilder, die auf falscher Deutung beruhen können. Selbst wenn die Rabenvögel wissen, daß es irgendein menschliches Objekt, aber kein Rabenvogel ist, was da schwarz glänzt, wird der Instinkt des Hasses ausgelöst und bei Wiederholungen unauflösbar mit der Person verknüpft. Kommen weitere Rabenvögel hinzu und hören das Anhassen einiger Artgenossen, die jenes Anhassen früher einmal erlernten, so werden sie angesteckt, krächzen mit, und lernen die Person ebenso für alle Zeiten als Feind einzustufen.

Was wir sehen ist der Amoklauf eines Instinktes, der im Kern sinnvoll und überlebensfördernd war, allerdings wider die tierische Vernunft an falsche Objekte des Hasses verknüpft wurde.

Bis hierhin ist meine Darstellung wasserdicht. Nun folgt meine Spekulation, die ich auf eigene Beobachtung wütender Frauen in der zweiten (und späteren) feministischen Welle gründe. Ich postuliere, daß es bei Frauen einen Instinkt gibt, mit dem sie unter natürlichen Bedingungen ihre Kleinkinder vor bedrohlicher Gewalt schützen, die es normalerweise – in gesunden Verhältnissen – überhaupt nicht gibt. Deswegen tritt der Instinkt normalerweise auch nicht in Erscheinung. Gedacht hat ihn die Evolution für Extremsituationen wie Krieg, wenn marodierende Sieger sich nicht an Grundlagen menschlichen Anstands halten, den es in allen Kulturen gibt, bei uns in der Haager Kriegsrechtskonvention niedergeschlagen ist. Außer brutalen, entgleisten Kriegsgegnern wären extreme Psychopathen, die so rücksichtslos sind, daß sie sich an Säuglingen vergreifen, Ziel des Instinkts. In einer solch ungewöhnlichen Lage würden Mütter den Psychopathen oder Kriegsmörder forthassen. Ähnlich wie beim Hassen der Rabenvögel könnte sich dieses Forthassen mit der Person (beim Menschen aber auch mit einer ganzen Gruppe oder gar dem männlichen Geschlecht) verknüpfen, und das Erleben dieses Instinktausbruchs bei anderen Frauen jene anstecken, die es beobachten. Genau so tun es auch die Rabenvögel. Wer also einige Male angehaßt wird, gerät zur Zielscheibe des Forthassens bei immer mehr Frauen.

Ursprünglich war der Sinn des Instinkts, analog zu den Rabenvögeln, einen bösartigen feindlichen Krieger oder gefährlichen Psychopathen zu verscheuchen, damit er ihren Kindern nichts antun kann. Jedoch sind solche Instinkte animalisch und dumm, wie auch bei den Raben und Krähen.

Wenn es nun Feministen gelingt, ein solches Anhassen oder Forthassen von Männern auszulösen, kommt eine destruktive Eigendynamik ingang. Zunächst gab es keinen rationalen Grund für das Anhassen; ihre subjektive Betroffenheit lag an schiefer Wahrnehmung und falscher Deutung menschlicher Natur. Ist jedoch ein solcher starker und feindlicher Instinkt einmal ausgelöst, so läuft er wie ein Feuersturm von einer Frau zu nächsten weiter. So wie die Rabenvögel das Anhassen von anderen lernen – auch wenn längst kein schwarzer Gegenstand mehr bei der Person ist –, so lernen auch Frauen voneinander, Männer (möglicherweise auch als kollektive Gruppe von Kriegsfeinden) anzuhassen oder fortzuhassen, weil das in Urzeiten einmal evolutionär vorteilhaft war, nämlich Kinder schützte.

Nun ist es zwecklos, wenn du versuchst, mit Vernunft dagegen zu argumentieren. „He, halt mal. Das stimmt doch gar nicht! Ihr macht falsche Unterstellungen. Es ist widersprüchlich, was ihr sagt. Frauen tun das öfter Männern an als umgekehrt.” Solche Reden mögen die Wahrheit sein, sind aber vergeblich, wie alle wissen, die seit 1900 versucht haben, mit Feministen zu debattieren, ihren Anfeindungen, Utopien oder Kampagnen zu widersprechen. Besonders heftig ist es seit 1968, als die zweite Welle übrigens mit hörbarem Wutkreischen emotional kulminierte, was gut zu einem ausgelösten – fehlgeleiteten – Instinkt passen würde. Der Rabe ist außerstande, das Anhassen gegen seinen Freund und sozialen Vater Konrad Lorenz einzustellen, der ihn vom Küken an großgezogen hat; fast genauso unmöglich ist, eine wütende Feministin mit Argumenten zu überzeugen, daß sie sich irrt, ihre Anfeindung ungerecht ist.

Im Gegenteil, ein emotionaler Feuersturm forthassenden Instinkts fegte alle Männer fort, die mit kritischen Argumenten gegenzuhalten versuchten. Das haben wir bei allen feministischen Wellen erneut erlebt. Auch Frauen, die eigentlich keine Klagen hatten, wurden vom Vorbild ihrer streitsüchtigen Schwestern leicht angesteckt. Denn der Instinkt ist ansteckend, sollte ja kollektives Verscheuchen auslösen – freilich unter völlig anderen Bedingungen. Einem solchen Instinktmißbrauch durch Feministen ist kaum beizukommen.

Auch wenn ich bislang keine Beweise habe, erscheint mir die Deutung so viele Übereinstimmung mit unserer Erfahrung der letzten 50 Jahre zu bieten, daß wir sie überdenken und prüfen sollten. Alternativ könnte dieses Anhassen noch einen anderen evolutionären Sinn haben außer dem Schutz von Kleinkindern; vielleicht ist es ein Selbstschutz, was zwar zu Egozentrismus und Frauenfixiertheit des Feminismus paßt, andererseits aus evolutionärer Sicht etwas weniger stark wäre als ein Schutz von Kleinkindern.

Das Festival von Wut und Haß – Massenpsychose hysterisch kreischender Wahnvorstellungen

Das Festival von Wut und Haß – Massenpsychose hysterisch kreischender Wahnvorstellungen

Ein erstes Aufflackern der neuen Form von Irrationalität erlebten wir im Zeitalter der Aufklärung, als ein Mob ganz unaufgeklärt brüllte „An die Laternen, wer ein Schneuztuch (Taschentuch) hat!”, und „Hängt an die Laternen auf, wer keine Schwielen hat!”.1 Wer also zarte Haut an den Händen hatte, lebte in Gefahr, gelyncht zu werden. Auf obigen Bild führen Frauen einen bewaffneten Zug von Revolutionären an.

Symbol der Revolution war eine allegorische Marianne, die dargestellt wird, wie sie im Straßenkampf die Trikolore schwingt. Wenn Frauen und Kinder, die ganze Familie von Ideologien erfaßt werden, löst das Radikalisierung aus. Doch was bis dahin eine Randerscheinung und Verirrung gewesen war, wurde in der nächsten Stufe zum Prinzip, zur Grundlage systematisch betriebener Hysterie und mit dieser verbreiteter geschlossener ideologischer Weltbilder.

Der ersten Welle blieb es vorbehalten, Hysterie zum Lebensprinzip zu machen, sich als privilegierte Gruppe einzubilden, benachteiligt zu sein, sich zu aus Überzeugung wütenden Schwestern zusammenzurotten, deren Lebensgefühl militanter Haß und Kampf war, hysterisches Kreischen wegen gänzlich eingebildeten Benachteiligungen, und gegen menschliche Natur und Kultur zu kämpfen. Solche aufkreischende Hysterie inszenierte sich mit einer politischen Ästhetik, die später typisch für den Faschismus wurde. Verbunden ist diese Hysterie nicht nur mit verbohrter ideologischer Militanz, sondern auch mit Wehleidigkeit, die in selbstbezogener Bauchnabelsicht eingebildete eigene Wehwehchen (vermeintliche Nachteile) bejammert. Sie selbst glauben, die Welt würde ihnen Unrecht tun. Doch wehe, sie werden kritisiert – dann ziehen sie sich beleidigt in ‚sichere Räume’ zurück.

Wir können in einer Karikatur der ersten Welle um 1900 bereits die heutigen Schneeflocken dritter Welle wiedererkennen.

Die in „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zur ersten Welle” dokumentierten Bilder und historischen Berichte zeigen auch, wie diese Hysterie außer mit eingebildeten Nachteilen und Wehleidigkeit auch mit Männerhaß zusammenhing.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden Forderungen und Personal jenes Feminismus in der Gesellschaft anerkannt und integriert, nachdem ihre Forderungen erfüllt worden waren. In der Folge hatten wir entwurzelte Generationen Jugendlicher, die sich im geschlechtlichen Bereich schwer taten und verwirrten; burschikose Frauen und verweiblichte Männer traten ebenso bereits auf wie massive Schwierigkeiten beider Geschlechter damit: Verwirrte Frauen, von ihren Ehefrauen geschröpfte Männer, Jungen, die den Mädchen nicht mehr gut genug waren.

Wutkreischen setzte sich nun politisch fort: Auf den Straßen marschierten Rotfrontler und Anhänger Stalins, später Braunfrontler und Anhänger Hitlers. Kreischend fielen junge Frauen begeistert in Ohnmacht: auf den Ausbruch feministischer Irrationalität folgt immer eine Phase der Verwirrung, in der Frauen versuchen, ihre verlorenen, unterdrückten weiblichen Instinkte wiederzugewinnen. Da die Natur jedoch beschädigt, die Kultur verloren ist, geschieht dies auf eine verzerrte, gefährliche Weise – in einer Zerrform. Diese kann dann hysterische Verehrung eines Stalins oder Hitlers sein, ein kreischendes in-Ohnmacht-fallen, so wie sie vorher die guten Männer wutkreischend kaputtgemacht haben. Da solche Bilder gut versteckt sind, oder von Zensoren gern absichtlich fehlgedeutet werden, um Kritikern die Verbreitung verbotener Inhalte nachzusagen2 – obwohl wissenschaftlicher oder journalistischer Gebrauch üblich und rechtens ist, solange die Betreffenden auf Regierungskurs sind –, werden ähnliche Bilder einer späteren Epoche hier gezeigt, und obendrein Nachweise für die Gleichheit des Phänomens.

Wie Feministen kamen sich auch Kommunisten und Faschisten verfolgt vor, während sie tatsächlich selbst es waren, die Andersdenkende verfolgten. Ihre Wahrnehmung war also gegenteilig zu den Tatsachen. Faschisten witterten überall eine vermeintliche ‚zionistische Weltverschwörung’, der sie alle Schuld unterstellten; Kommunisten sahen einen organisierten ‚kapitalistischen Klassenfeind’ hinter jedem Schräubchen, das unter Stalin anders gedreht wurde, als dieser es wollte. Feministen führen jedes Gefühl von Unzufriedenheit auf eine frei erfundene ‚patriarchalische Struktur’ zurück, die genauso absurde Verschwörungstheorie ist wie der antisemitische Wahn der Faschisten. Tatsächlich lassen sich die Ursachen der Unzufriedenheit in schlechten Entscheidungen der Feministinnen selbst, und den Folgeschäden früherer feministischer Wellen nachweisen.

«Viele Mitglieder des BDM behandelten Hitler wie eine zeitgenössische Gruppe Mädchen einen Popstar behandeln könnte; seine Besuche von BDM Gruppen waren allgemein begleitet von Kreischen und Ohnmachtsanfällen.»3 (babiafi.co.uk)

«Man braucht nur alte Wochenschauen sehen mit Frauen, die schreien, kreischen und ohnmächtig werden vor Bewunderung zu Füßen Hitlers»4 (dailymail.co.uk)

Die Irrationalität brach offen aus in Weltkrieg und Massenmord; doch auch nach dem Ausbrennen der Ideologie, aus der heraus gehandelt wurde, blieben die Ursachen bestehen: das Zerbrechen natürlicher Strukturen, der kulturellen Ergänzung beider Geschlechter und ihrer Bezüge, durch die sich Gefühle natürlich entwickeln und reifen können. Feminismus, in dem Wahn, alles besser zu wissen und die Welt zu verbessern mit einer Ideologie, die mit der biologischen Natur auf Kriegsfuß steht, und diese haargenau falsch herum gedeutet hat, sorgte dafür, daß angerichtete Schäden früherer Wellen niemals heilen konnten, stattdessen zusätzlich neue Schäden angerichtet wurden.

Daher blieb der Mangel bestehen; nicht nur Frauen waren unzufrieden, sondern Jugendliche, besonders Jungen, taten sich schwer dabei, einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Frauen fehlte etwas, das sich nicht mehr natürlich und kultiviert entwickeln konnte, nachdem Feminismus natürliche Kultur beschädigt, schließlich zerstört hatte. Es fehlten junge Männer, die weiblicher Bewunderung wert waren. Für Männer fehlte, was ihnen solche weibliche Gefühle vermitteln könnte. Insbesondere fehlte die Reifung, die statt wildgewordenen, gefährlichen animalischen Instinkten reife, zivilisierte Liebe entstehen läßt. Nach den Haßorkanen des Feminismus waren nur noch pervertierte oder animalische Rohformen möglich.

1964 kreischten sie bei Rockmusikern, 1968 beim Ausbruch der zweiten Welle; heute wählen sie sich illegal eingelassene Immigranten aus islamistischen oder sonstwie problematischen Ländern, weil sie unbewußt siegreiche Eroberer wünschen.

Solche animalischen Instinkte sind sehr volatil und kippen schnell. Wenige Jahre, nachdem Mädchen kreischten, um junge Männer anzuhimmeln, und manche dabei ohnmächtig wurden, weil junge Männer hohen Ansehens bereits aus der Normalgesellschaft verschwunden waren, kippte die kreischende Unzufriedenheit von Töchtern des feministisch geprägten Zeitalters bereits in Männerhaß zurück, mit dem die Misere einst begonnen hatte.

«Ich wurde Ziel wütender Beschimpfung. Überall, wo ich sprach, gab es Gruppen kreischender, störender Feministinnen, die auf mich warteten. … Bedrohende Telephonanrufe zu mir nach Hause, Todesdrohungen und Bombenfurcht wurden zum Lebensstil für mich und meine Familie.»5 (Erin Pizzey)

Gesinnungsmedien, die heute jeden Tag von früh bis spät über Präsident Trump oder die AfD herziehen, niemals fair, sondern immer absichtlich diffamierend berichten, gibt es zum Thema Feminismus seit der ersten Welle, wie ich in Büchern dokumentiert habe. Der Grund für die Gehässigkeit hat etwas mit der Befindlichkeit feministisch geprägter Frauen zu tun, die in einstigen Männergruppen freie Rede und ihnen nicht genehme Meinungen instinktiv nicht tolerieren wollen, weil sie diese aus traditionellen Kulturen nicht gewöhnt sind: Männer redeten frei untereinander, waren jedoch in Anwesenheit von Damen höflich und rücksichtsvoll.

Unsere seit der ersten feministischen Welle einseitigen Medien, die spätestens seit 1968 zu Reizthemen wie Feminismus und Emanzipation überhaupt nicht mehr freiheitlich funktionieren, sondern Gesinnungsterror verbreiten, haben über solche Dinge nicht berichtet. Obwohl historische Zeugnisse in Fülle existieren, sind im Internet mit einfachen Suchen so schnell weder Bilder begeistert kreischender Mädchen faschistischer Diktaturen, noch wutkreischender Feministinnen ab 1968 zu finden, obwohl Erin Pizzey alleine bei jeder Lesung ihres Buches „Prone to Violence” das ‚Vergnügen’ hatte, von ihrem Haßkreischen gestört zu werden, und nur unter Polizeischutz reisen zu können. Jeder Zeitzeuge, der nicht vom Feminismus überrollt wurde, wird sich an das Kreischen erinnern. Solche Bilder werden vor uns anscheinend versteckt, weil sie nicht zur üblichen Gesinnung passen! Daher müssen wir mit Texten vorlieb nehmen.

«Sie macht sich vor Passanten nackig und krischen wütend als Masse»6 (dailymail.co.uk)

Dies setzt sich fort bis zur heutigen dritten Welle. Als pathologisches Merkmal ist hinzugekommen, sich blutrot anzumalen; bei mindestens einer Demonstration haben sich Teilnehmerinnen auch mit Rasierklingen selbst geritzt, um sich mit eigenem Blut zu färben.

«Dann die Probe für einen Einsatz. Eine Gruppe Frauen spielt die Angreifer, ringt die Parolen schreienden Kolleginnen minutenlang nieder. Keuchen, kreischen, brüllen. „Immer synchron”, schärft Inna den Aktivistinnen ein»7 (Bild)

Die hysterische Perversion setzt sich auch fort darin, statt der kaputtgewüteten eigenen Männer aggressivere Eindringlinge einzulassen und anzuhimmeln. Aufgrund kultureller Zerstörung, die frühere feministische Wellen verursachten, fehlen starke Männer; deshalb werden nun die verkehrtesten und schädlichsten angehimmelt und angekreischt, die sie in ihrer Epoche finden können: Hitler, Duce, Stalin, Mao, Che Guevara, in einer vergleichsweise weniger gefährlichen Variante Beatlemania bei den Beatles, bei der Mädchen Polizeisperren durchbrachen und ins Hotel eindrangen, um den Beatles näher zu kommen, den Rolling Stones, dann wieder selbstmörderisch für uns alle einen millionenfachen Männerüberschuß an Einwanderern aus verrohenden Kriegen, Krisen und den problematischsten Gebieten der Welt.

«2015 sah ich fassungslos besonders viele Frauen ob der ‚Flüchtlinge’ kreischen wie seinerzeit bei einem Elvis-Konzert. Für meinen Teil sehe ich meine Vermutung bestätigt – die schnüffelten Pheromone und befinden sich auf einem Testosteron-Trip. Auch finden sich immer mehr gemischte Pärchen…hurra….bis eine weint….

Die sind darauf trainiert, Konkurrenz wegzubeißen, auf Vergewaltigungsopfer extra nochmals draufzutreten – weil die blöde Sau das bloß wegen Fremdenfeindlichkeit angezeigt hat. Auf die Idee, wer da jetzt wirklich der Primitivste ist kommen sie nicht – wie denn auch, wenn man selber am hechelnden Hormontrip ist. Da ist alles auf den eigenen Lustgewinn reduziert, da ist kein Platz für irgendwas anderes.

Und man erkennt sie auch sofort daran, daß sie keiner rationalen Konversation fähig sind und stattdessen jeden mit hysterischen Urlauten niederbrüllen – hier herrscht pure Emotion… und sonst gar nichts.»8 (alexandrabader)

Offenbar entspricht das Willkommensklatschen derselben hysterischen feministischen Perversion wie der Haß auf eigene ‚weiße heterosexuelle’ Männer, ihr Zorn auf von Anfang an eingebildete, nur durch verquere feministische Ideen konstruierte ‚Benachteiligung’ tatsächlich bevorzugter Frauen, und ihre Wehleidigkeit gegenüber ihren eigenen, ebenfalls weitgehend eingebildeten Wehwehchen, die jedes Mitgefühl für heimische Männer und deren wirkliche, existentielle Probleme ausschließt.

Zugleich werden die eigenen, geeignete, gebildete und gütige Männer wütend mit revolutionärem Haß fortgekreischt, verfolgt, unterdrückt und kaputtgemacht. Das ist die feministische Perversion aller Wellen, treibende Kraft – zu ignorieren sind die Ergüsse jener Psychotikerinnen, feministische Traktate und Unwissenschaft, die aus falschen Prämissen, psychotisch verirrt ausgebrochenen Instinkten und antiwissenschaftlicher Methodik entstanden und einfach gigantischer Quatsch sind, der keinen einzigen richtigen Gedanken enthält.

Nehmen wir jetzt den nüchtern analysierenden Verstand etwas zurück, lassen künstlerisches Verstehen und Gefühl die Worte mit Fleisch, Gedanken mit Anschauung füllen.

Dies war der Anfang eines Kapitels aus einem meiner vielen künftigen Buchprojekte.

Fußnoten

1 siehe z.B. Georg Büchner, „Dantons Tod”

2 Ein Journalist, der die Begegnung Hitlers mit einem muslimischen Mufti zeigte, die übrigens fürchterliche Folgen hatte, wurde dafür kürzlich zu Gefängnis verurteilt. Regierungsnahe Medien zeigten das Bild auch. Sein wirkliches Vergehen war folglich seine regierungskritische Einstellung. Um nicht darüber zu stolpern, wird auf Darstellung verzichtet.

3 «Many members of the BDM treated Hitler like a modern group of girls might a pop star; his visits to BDM groups were generally accompanied with screaming, swooning and fainting.» (http://www.babiafi.co.uk/2015/05/the-hitler-youth.html)

4 «One only has to see old newsreels of women fainting, crying, screaming with adulation at the feet of Hitler» (http://www.dailymail.co.uk/news/article-1142824/Nazi-women-exposed-bit-bad-Hitlers-deranged-male-followers.html)

5 «I was a target for abuse. Anywhere I spoke there was a contingent of screaming, heckling feminists waiting for me. … Abusive telephone calls to my home, death threats and bomb scares, became a way of living for me and for my family.» (http://fathersforlife.org/pizzey/failfamt.htm)

6 «They got naked in front of passers-by and then screamed angrily en masse» (http://www.dailymail.co.uk/news/article-4561784/Feminist-group-strips-naked-forms-pile-bodies.html)

7 http://www.bild.de/politik/ausland/femen/bild-de-im-camp-der-nackten-wut-paris-30622458.bild.html

8 https://alexandrabader.wordpress.com/2017/03/13/feminismus-und-weiblichkeit/

Genderwahn schädigt schon Kleinkinder

Genderwahn schädigt schon Kleinkinder

In den Augen jener, die vom Genderwahn befallen sind wie Einwohner in Eugène Ionescos Drama und Erzählung „Die Nashörner”, sind Säuglinge ‚schlimme Sexisten’. Denn Neugeborene beginnen bereits geschlechtsspezifisch zu reagieren und zu lernen, was für ihr Leben wichtig sein wird – aus Sicht von Leben, Evolution und Biologie, ihrer angeborenen Anlagen. Wie die Sprache erschließen sie auch die Kultur ihrer Umgebung in frühem Alter, weil dies von entscheidender Bedeutung ist für menschliches Leben. (Damit sind Säuglinge bereits klüger als Genderideologen, aber erzählen Sie das keiner Schneeflocke, sonst schmilzt ihr Selbstbewußtsein wie Schnee in der Mikrowelle, rennt sie davon in ihren ‚sicheren Raum’.)

«Erziehung
Gendertheorieziele auf sexistische Vorschulkinder angesetzt
The Australian, 12:00, 28. März 2017
Rebecca Urban

Das letzte Ziel des Kreuzzuges der Regierung von Viktoria sind Vierjährige, die sexistisches Verhalten im Kindergarten zeigen …, wobei Kleinkindererziehern gelehrt wird, wie sie Gendernormen und Stereotypen auslöschen. …
Laut einem letzte Woche veröffentlichten Dokument hätten Studien gezeigt, daß sich Kinder ‚Gendererwartungen’ bewußt seien und versuchten, „solchen gegenderten Normen zu entsprechen”, wenn sie in den Kindergarten gingen. „Als kleine Kinder lernen sie über Gender, und sie mögen auch damit beginnen, sexistische Werte, Einstellungen und Haltungen auszuleben, die zu Respektlosigkeit und Genderungleichheit beitragen”, behauptet das Dokument.»1 (theaustralian)

Aus allen westlichen Ländern werden ähnliche Anschläge auf die seelische und kulturelle Unversehrtheit unserer Kleinkinder gemeldet, weil sich eine Generation von Ideologen eine Wahnwelt erschaffen und in diese zurückgezogen hat. Nun versuchen sie, diese Wahnwelt unschuldigen Kleinkindern aufzuzwingen.

Von Natur gibt es zwei Geschlechter. Punkt. Gender sind eine ideologische Wahnvorstellung. Bis dahin dürften Genderkritiker übereinstimmen, auch wenn nicht alles das so deutlich zu schreiben oder sagen wagen. Doch es kommt noch ein wichtiger, entscheidender Umstand hinzu, der üblicherweise längst vergessen wurde: Menschliche Kultur baut auf einer Universalie unserer Art, die für alle Kulturen und Zeiten gilt, weil sie eine genauso angeborene und ebenso wichtige Befähigung ist wie die zur Sprache: einer Ergänzung der beiden Geschlechter, die damit in einen kulturellen Tausch gesetzt werden, der Lasten verteilt, zwischen beiden einen Bezug herstellt, der sie verbindet, ihnen Sicherheit und Identität gibt. Aus dieser Verantwortung füreinander erwuchsen Anteilnahme, Gefühle, Mitfühlen, Verläßlichkeit, soziale Liebe – was in dem Augenblick erst beschädigt und sodann ganz zerstört wurde, als feministische Wellen die Kultur zerschlugen, das krasse Gegenteil von Kultur als ‚Gender’ lehrten. Daher zerbrachen Anteilnahme für Männer und echte, nichtegoistische Gefühle, die weder selbst- noch frauenbezogen sind, sondern dem anderen Geschlecht gelten.

Seitdem gibt es Konkurrenz statt Füreinander, Geschlechterkonflikt und -kampf statt Liebe und Achtung für das andere Geschlecht. Wie die Entwicklung kultureller Ergänzung die Evolution der Hominiden und des Menschen wesentlich prägte, wird in der Sachbuchreihe „Die beiden Geschlechter” beschrieben.

Kinder um ihr natürliches Geschlecht und die ebenso zur menschlichen Natur gehörende Kultur zu betrügen, ist genauso verkrüppelnd, wie sie ohne Sprache aufwachsen zu lassen.

«Russische Reportage über die Zerstörung der Familie durch Frühsexualisierung + Gender-Wahn in Europa»2 (terraherz)

Frühsexualisierung ist ein weiteres Problem für künftige Artikel. Genderwahn zerstört mehr als nur die Familie, darüber hinaus auch die eigene Identität und das kulturelle und soziale Gefüge, das aus geschlechtlicher Ergänzung entstanden ist. Folge des Verlusts von eigener Identität und Bezügen ist unter anderem Ängstlichkeit.

«Das große Zittern und Zagen – Ängste bei Kindern
11. März 2017 von Michael Friedrich Vogt
Dipl. Biol. Dagmar Neubronner im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. …

Schätzungsweise eins von acht, sogar bis zu eins von fünf Kindern würden sich für die Diagnose „Angststörung” qualifizieren, weswegen sie zur häufigsten Diagnose bei Kindern gehört. …

Dagmar Neubronner erläutert den Zusammenhang zwischen der starken Zunahme von Ängsten und der Tatsache, daß die Kinder von heute so zahlreich und früh wie noch nie mit Trennung konfrontiert sind.»3 (quer-denken.tv)

Die Schwächung der Identität und der weitgehende Ausfall der Geschlechterbezüge durch Genderung sind wesentliche Ursachen der beobachteten Probleme, außer den genannten wie Trennung und mangelnde elterliche Zeit.

Der folgende Artikel ist eine erhellende Analyse der Psychologie, die Feministen und Antifanten („Schneeflocken”) gemeinsam haben. Jedoch beschränkt sich die Debatte und Analyse auf ein Teilproblem. Wir müssen immer dazudenken, daß bereits Feministen der ersten, zweiten und dritten Welle sich ganz ähnlich als permanentes Opfer sahen, mit aggressiver Hysterie auf natürliche Gegenbenheiten, Gesellschaft und Leben reagierten, die Schuld an ihrer Unzufriedenheit und ihrem Leid einem verschwörungstheoretisch erfundenen ‚übermächtigen Patriarchat’ unterstellten. In vielerlei Hinsicht sind die SJW – Sozialen Gerechtigkeitskämpfer – oder Schneeflocken geistig, ideologisch und psychologisch direkte Nachfahren früherer Feminismen.

Aus diesem Grunde greifen auch die Erklärungen solcher Artikel zu kurz. Wohl dürften sie bei den genannten Ursachen recht haben, doch sind es nur einige. Denn wenn es keine anderen, in Artikel und Studien übersehenen Ursachen gäbe, wäre die verblüffende Ähnlichkeit der Reaktionen früherer Feministinnengenerationen nicht erklärlich, weil diese meist noch nicht unter den erst heute üblichen Umständen aufgewachsen sind.

Frühere Feministinnen haben allerdings bereits die natürliche Geschlechteridentität mitsamt der Kultur der Geschlechter zerschlagen, also in ihrem eigenen Leben eine Art ‚Genderung’ vorgenommen. Daher ist es plausibel, darin einen Grund dafür zu sehen, daß es auch Parallelen ihres Verhaltens gibt zu dem von Generationen, die mit ihrer Genderung aufgewachsen sind.

«Das Soziale Gerechtigskeitssyndrom: ‚Steigende Flut von Persönlichkeitsstörungen bei der Milleniumsgeneration’
von Ewan Morrison 6. März 2017

Wenn du auf der Straße jemanden erblickst, der die Welt in Kategorien von weiß und schwarz sieht, Todesdrohungen gegen Fremde ausstößt, sich in einen besonderen Raum verkriecht und öffentliche Zurschaustellung von Selbstverletzung betreibt, könntest du schließen, daß er an einer Persönlichkeitsstörung leide.

Alle diese Symptome können in der Kategorie der Persönlichkeitsstörung (PS) mit hohem Konflikt, bekannt als Axis II in DSMV gefunden werden, einschließlich antisozialer PS, pathetischer PS, paranoider PS, narzistischer PS und emotional instabile PS.

Andererseits könntest du denken, daß dies tägliches Verhalten des modernen Sozialen Gerechtigkeitskämpfers (SJW) sei.

Natürlich hat nicht jeder SJW eine Persönlichkeitsstörung, aber wer an Störungen mit hohem Konflikt leidet, wird oft von extremen Überzeugungen und Verhaltensweisen angezogen, in der Illusion, politisch zu handeln.

Eine Studie von 2016 fand heraus, daß in GB seit 1990 Depression und Ängste bei jungen Leuten um 70% angestiegen sind, während die American Counseling Association von einer „steigenden Flut der Persönlichkeitsstörungen bei Millennials” berichtet hat.

Daß solche Störungen ein so aktues Problem in dieser Generation sind, mag ein unbeabsichtigtes Ergebnis der beispiellosen Experimente in den 1990ern und 2000ern durch ‚fortschrittliche Eltern’ sein.

Verfolgungswahn und der „sichere Raum”

2014 befand eine Untersuchung von 100.000 Kollegstudenten an 53 U.S.-Universitäten seitens der American College Health Association, daß 84% der U.S.-Studenten sich unfähig fühlten, die Lage zu meistern, während mehr als die Hälfte überwältigende Angst erlebte.

Ein Nebenprodukt solcher Angst war die Verbreitung „sicherer Räume”, ein Rückzugsort für Minderheitengruppen und gestreßte Studenten aus dem, was sie im Campusleben als Drohung empfinden. Sichere Räume enthalten beruhigende Objekte, die Kindheit ausdrücken – … beruhigende Musik, Plastilin, Ausmalbücher. Solche Räume sind oft verboten für heterosexuelle weiße Männer oder politische Gegner.

Die Idee, „in einen sicheren Raum zu rennen”, ist eine Form psychologischer Regression. Der sichere Raum bietet eine Phantasiebarriere gegen eingebildete äußere Übel, und ermutigt so Verfolgungswahn und Überempfindlichkeit. Das sind alles Symptome der pathetischen, emotional instabilen, und paranoiden Persönlichkeitsstörung, die aus Problemen der frühkindlichen Elternbeziehung herrühren.

Die Mehrheit der Milleniumskinder (jetzt 18-34 Jahre alt) hatte zwei arbeitende Eltern; das war teilweise ein ideologisches Projekt des Feminismus und teilweise ökonomische Notwendigkeit. Der Nachteil war von Kinderbetreuung angerichteter Schaden, Dienste, die um 250% zunahmen zwischen den 1970ern und 90ern (siehe Laura Perrins Arbeit über von Kinderbetreuung angerichtetem psychologischem Trauma). Laut Bowlbys Theorie des Muttermangels benötigen Säuglinge zwei Jahre intimer Zuwendung, um sie zu befähigen, das Eltern-Kind-Band auszubilden, das notwendig ist für die Entwicklung eines sicheren Ichs. Jede Störung dieses Prozesses wird „die Kinder anfällig dafür machen, später in antisozialer Weise auf Streß zu reagieren”.

Das Nationale Institut für Kindergesundheit und menschliche Entwicklung fand heraus:

Kinder in Vollzeittagesbetreuung zeigten etwa dreimal so häufig Verhaltensprobleme wie jene, die zu Hause von ihren Müttern versorgt wurden. …

Umso mehr Zeit ein Kind in irgendeiner Betreuung beliebiger Qualität verbringt, desto aggressiver das Kind.

Das Ergebnis sind junge Leute, die anderthalb Jahrzehnte nach der Betreuung Eltern und Staat anschreien, sie nicht ausreichend zu schützen. Es ist kein Zufall, das „sichere Räume” Kinderbetreuungszentren ähneln.

Unglücklicherweise bestärken „sichere Räume” die Angst der gestreßten Person vor der Welt, bilden eine Falle für ihr Trauma im Rahmen einer dauerhaften und unentkommbaren Opferhaltung.

Für SJW enthält Alltagssprache eine Vielzahl von „Mikroaggressionen” oder unbewußte Machtdynamik, welche ‚koloniale’ oder ‚patriarchalische’ ‚Unterdrückung’ verbirgt. Wer es versäumt, die von SJW vorgeschriebenen Begriffe zu verwenden – besonders im Falle von „Trans-Leuten” – wird als ein Gewalttäter angesehen, dessen Tun körperlicher Gewalt gleichkomme. Schaut euch beispielsweise eine Äußerung an, die von einem Protestierer bei UC Berkeley im Januar 2017 bei einem Protest gemacht wurde, aus dem ein gewaltsamer Krawall entstand:

„Deine freie Rede vergewaltigt und tötet uns.”

Leute, die Persönlichkeitsstörungen mit hohem Konflikt haben, erleben ähnliche paranoide Emotionen wegen verborgenen Botschaften, übermächtigen Drohungen und drohender Gewalt. Sie sind überwachsam … was ihre Fähigkeit, vernünftig zu urteilen und Gefühle zu regeln, beeinträchtigt. Sie geraten leicht in Panik und ziehen sich in kindlichen Kummer zurück.

Eines ihrer Mittel war „positive Erziehung” – eine von sozialen Progressiven geschaffene Philosophie.

Eltern wurde gelehrt, nicht zu schelten oder zu bestrafen, sondern stattdessen „positive Bestrafung” zu verwenden, um zu versuchen, ihre Kinder mit „großem Selbstvertrauen” zu erziehen. Diese Ideologie wurde in einem zunehmend progressiven Schulsystem Mode, das Kindern Preise gab für „wettbewerbsfreien Sport” und für bloße Teilnahme an Schulaktivitäten.

Als sie sich von der Kinderbetreuung zur Hochschule entwickelten, wurde diesen Kindern mit künstliche gesteigertem Selbstbewußtsein auch erzählt, sie seien früheren Generationen moralisch überlegen. Sie wurden in politisch korrekte Sprache eingeführt, und ihnen sogar beigebracht, ihre eigenen Eltern über Rassismus, Gleichheit und Ökologie zu belehren. Im Alter von sechs bis achtzehn nahmen sie an jährlichen multikulturellen „rettet den Planeten” Projekten teil. Ihnen wurde erzählt, sie hätten das heroische Schicksal, als „Agenten des Wandels” zu dienen.

Ein falsches Bild der Welt und ein immens aufgeblähtes Gefühl ihrer eigenen Bedeutung konnte das grundlegende Trauma elterlicher Vernachlässigung nicht kompensieren. Wie Dr. Jean Twenge erklärt hat, schuf Positive Erziehung stattdessen junge Leute mit einer „narzißtischen Wunde”, für die die reale Welt als Bedrohung ihres Selbstwerts angesehen wird.

Grenzüberschreitung und Selbstverletzung

Die Bewegung Positiver Erziehung drückte den Glauben aus, daß „es keine Grenze gebe zwischen dir und dem Kind” und daß „ihr Freunde und Gleiche seid”. Für das Kind, das ohne „paternalistische Gesetze” und Schranken aufwuchs, war der einzige Weg, seine Grenzen zu finden, die einzige Grenze anzugreifen, die es kannte: seine eigene Körpergrenze.

In diesem Licht ist es wert zu erkunden, warum die feministische / soziale Gerechtigkeitsgruppe namens „Femen” vierter Welle die äußeren Zeichen der an BPS (emotional instabile ‚Borderline’ PS) Erkrankten zeigt. Die Wahrzeichenform ihres Protests ist, öffentlich nackte Oberkörper zu zeigen, mit über Bauch und Brüste geschriebenen Schlagzeilen, in künstlichem oder echtem Blut. Ein klassisches Bild von Femen ist das einer fast nackten Frau, die ein Protestschild hält mit der Aufschrift: „Vergewaltig mich. Ich bin eine Schlampe.” … Öffentliche Nacktheit als Protest gegen sexuelle Übergriffe ist ein widersprüchliches Signal – und widersprüchliche Nachrichten unter gefährlichen sexuellen Subjekten auszusenden, ist ein Symptom von BPS und NPS.

Die Femen Protestiererin mag unbewußt sagen, „Zeig mir Grenzen und Kontrolle, zeig mir Autorität und Fürsorge”. Sie mag den Schmerz zeigen, in einem Selbstwiderspruch zu leben.

Widerspruch und Spaltung

SJW Protestierer sind voller Widersprüche. SJW behaupten, für Freiheit zu kämpfen, sind aber gegen freie Rede, betreiben das Verbot von Videos und Büchern, und unterstützen gewalttätige Unterbrechung öffentlicher Gespräche, wie wir bei den Krawallen in UC Berkeley, Middlebury College, und anderswo gesehen haben.

SJW glauben an eine Welt „ohne Grenzen”, in der „jeder gleich ist” – freie Einwanderung, freier Zugang zu Gesundheitsfürsorge und Ausbildung, usw. – aber zu gleichen Zeit sind sie besessen davon, trennende sichere Räume zu schaffen.

Während sie gegen den „faschistischen patriarchalischen Staat” kämpfen, fordern sie zur selben Zeit, daß die Regierung für sie die Sprache kontrolliert und ihre Gegner bestraft. Während SJW behaupten, für Menschenrechte zu streiten, halten sie Paraden ab mit dem Zeichen des größten Genozids der Geschichte – der kommunistischen Flagge. Sie sind feministisch, verteidigen aber gleichzeitig die Schariah-Gesetze.

In Widersprüchen zu leben ist ähnlich wie die „Lieb mich – ich hasse dich” Dynamik in emotional instabiler (‚Borderline’) Pathologie, die „Spaltung” genannt wird. Beim Spalten wird alles zu „alles oder nichts”, und das leidenschaftlich idealisierte Objekt wird plötzlich Gegenstand des Hasses. Verräter sind überall. Dies wird verdeutlicht vom Rauswurf schwuler Männer und „TERFS” – “Trans exclusiver radikaler Feministen” – aus LGBT+ Gruppen durch intersektionelle Feministen.

Mit Spaltung einher gehen die Symptome niedriger Impulskontrolle, Schauspielerei, Mißstimmung, ein dauerhaftes Gefühl der Leere, Selbstmordgedanken und Selbstverletzung.

Symbolische Demonstrationen selbstverletzenden Verhaltens werden bei SJW Protesten in großem Umfange gebraucht. Außer sich das Gesicht mit falschem Blut zu beschmieren, um weibliche Unterdrückung zu signalisieren, nahm eine Protestgruppe namens Lesben und Schwule unterstützen Migranten in GB 2015 Rasierklingen öffentlich an ihre Arme, um „Ströme von Blut zu vergießen”.

Mit versuchtem Selbstopfer und einer berichteten „Ansteckung” von Selbstmorddrohungen während der Trump-Proteste versuchten Tausende, Politik als Alibi zu benutzen für einen tiefen inneren Zwang zur Selbstverletzung.

Das Ergebnis eines Menschenexperimentes

Gefangen zwischen Vernachlässigung als Kind, künstlich aufgeblähtem Selbstwertgefühl und Identitätsstörung, steuerten die Millennial auf einen Absturz zu.

Als sie in den 2010en ihre Elternhäuser verließen, entdeckten sie, daß sie nicht die Mittel besaßen, ein stabiles Selbst zu bilden. Sie konnten nicht ihre Eltern oder Lehrer beschuldigen. Stattdessen suchten sie nach einem gewaltigen, abstrakten, alles umfassenden Feind. In Identitätspolitik fanden sie eine zeitweilige Einheit, durch Haß auf das ‚Patriarchat’, auf den Kapitalismus, auf weiße Männer.

In Präsident Trump fanden sie ihren Retter.

In den Stadien vor einer Psychose fixieren sich an Persönlichkeitsstörung mit hohem Konflikt Erkrankte auf ein Objekt des Hasses. Unbewußt benötigen sie diesen Superfeind, damit sie sich ganz fühlen können. Das ist die tragische Wahrheit der Identitätspolitik von SJW. Ohne ein umfassendes Objekt zum Beschuldigen fällt die Persönlichkeit des Kriegers für soziale Gerechtigkeit auseinander.

Während die SJW sich selbst als Opfer eines allgegenwärtigen Bösen idealisieren, sind sie tatsächlich Opfer gutgemeinter liberaler Eltern und progressiver Lehrer, die sie einem kulturrevolutionären Menschenexperiment unterzogen. Sie sind die Guineaschweine des progressiven Projekts. Ältere Generationen Radikaler nutzten ihre Verletzlichkeit und Wut für politische Ziele aus.»4 (pjmedia)

Anzumerken ist, daß jene Beschreibung in gleichem Maß auf viele maßgebliche Feministinnen früherer Wellen zutrifft wie auf die heutige ‚Schneeflockengeneration’. Opferhaltung war typisch für Feministinnen aller Generationen, die Grundlage ihrer Weltsicht und Ideologie. Da diese selbst noch anders aufgezogen worden waren, müssen wir weitere Gründe für ihre unreife und destruktive Einstellung hinzufügen.

Zu den bereits genannten Gründen – Eltern-Kind-Beziehung, zu wenig Zeit voll berufstätiger Eltern – ist noch der Verlust natürlicher Geschlechtsidentität und des natürlichen Füreinanders beider Geschlechter zu nennen. Denn berufstätige Eltern gab es auch schon in früheren Zeiten, z.B. in kommunistischen Staaten des einstigen Ostblocks, ohne daß dies solche Folgen gehabt hätte. Neu ist dagegen geschlechtsneutrale, gendernde Erziehung und der Entfall natürlicher Rollenvorbilder und gelebter Gegenseitigkeit. Der plötzliche Anstieg des Problems muß an Faktoren liegen, die neu hinzugekommen sind, nicht solchen, die es bereits in früheren Generationen gab.

Die geschlechtliche Identität ist eine grundlegende und seelisch sehr tiefreichende Größe. Wenn diese durch geschlechtsneutrale, später gendernde Erziehung geschwächt oder verhindert wurde, sind massive Probleme mit dem Selbstwertgefühl und der eigenen Persönlichkeit zu erwarten, ganz unabhängig davon, wie viel Zeit sich die Eltern für den Säugling nehmen konnten. Gleiches gilt für das von Geburt an sich zu unterscheiden beginnende Verhalten von Jungen und Mädchen, die in allen Kulturen der Welt Aufgaben füreinander lernen, und damit einen Bezug zwischen Mann und Frau – außer in Epochen feministischer kulturrevolutionärer Experimente.

Zu den Verrücktheiten gehört auch, daß sich seit Generationen Feministinnen für das Frausein und das Feministsein bezahlen und feiern lassen. Zudem haben sie Berufsfrauen und Quotenfrauen geschaffen. Sie wähnten sich zu unrecht benachteiligt, unterdrückt. Wie in früheren Kapiteln und im Buch „Abrechnung mit dem Feminismus” dokumentiert, war eine große Zahl führender Feministinnen aller Wellen von psychotischen Störungen bis hin zu offener Schizophrenie betroffen. (z.B. Kapitel „Feminismus und Wahnsinn”) Dies läßt sich aus den feministischen Quellen selbst belegen, die offen darüber sprechen. Eine Dunkelziffer von Fällen, die nicht von Feministinnen selbst genannt wurden, kann vermutet werden. Leider haben Nichtfeministen das anscheinend nie systematisch untersucht, so daß die meisten Quellen aus der Bewegung selbst stammen.

Diese ohnehin problematische bis psychotische Gemengelage wird nun überlagert von einem neuen Phänomen, nämlich der Entwurzelung jüngerer Generationen, die entwurzelt ohne natürliche Identität und Kultur aufwuchsen, stattdessen gegendert wurden. Diese entwickeln sich in breiter Masse in jene Richtung, die psychotische Gründerfeministinnen gewiesen hatten. Feminismus hat also das eigene Leid in der ganzen Gesellschaft verbreitet, kommenden Generationen aufgenötigt.

In dieses Bild paßt, wenn ‚soziale Gerechtigkeitskämpferinnen’ sich für ihre ‚gefühlsmäßige’ feministische ‚Arbeit’ bezahlen lassen wollen. Hier trifft sich ein altes Abzockmodell des Feminismus mit den Belastungen einer gegendert aufgezogenen Generation.

«SJW Kollegstudenten fordern, daß feministische Mitstudentinnen für ihre emotionale Arbeit’ bezahlt werden

Brandon Morse, 3. Aug. 2017 15:37 …

Bald wurden soziale Gerechtigkeitskämpfer wütend, daß Studenten über Bäume und Schlangen redeten, nicht über Themen sozialer Gerechtigkeit. Der Beitrag mündete darin, daß SJW Geld von anderen Studenten forderten, darunter namentlich genannten, von denen Zahlungen verlangt wurden.

SJW Studenten vereinfachten die Gelgenheit, solche Zahlungen vorzunehmen, indem sie eine URL veröffentlichten, die mit 17 Venmo verbunden war — einer Telephonanwendung zum Geldüberweisen — Konten, die meist farbigen Studentinnen gehören.

„Um den Frauengeschichtsmonat zu ehren, und die Arbeit, die Frauen und farbige Frauen tun für Sarah Lawrence jeden Monat des Jahres,” sagte der Beitrag, der ein Bild eines Plakats mit den Worten zeigte „Gib dein Geld an Frauen & farbige Femmes”, glitzernd geschrieben.

Am Kolleg wurde gesagt, die Idee sei angeregt worden von der #GibDeinGeldAnFrauen [#GiveYourMoneyToWomen] Gitterraute, die auf Twitter von prominenten Feministinnen geschaffen worden war.»5 (theblaze)

Eine ganze gegenderte Generation ist für den irrationalen Kampf gegen eingebildete Nachteile durch ein eingebildetes ‚Patriarchat’ entwurzelnd und indoktrinierend aufgezogen worden.

«Unser Redebeitrag auf der Demonstration zum Feministischen Kampftag 2017 in Leipzig. Englische Version unten!

Liebe Genoss*innen, …

Es gibt noch keinen Ort auf dieser Welt, an dem das Patriarchat abgeschafft wurde und deswegen ist es notwendig heute auf der Straße zu stehen. Doch so notwendig es ist heute gegen die Herrschaft der Männer zu protestieren, so notwendig ist es auch uns zu fragen, wie wir diesen unerträglichen Zustand des Patriarchats ein für alle mal beenden können.»6 (indymedia)

Sogar Mitgefühl und Anteilnahme mit Männer sind erloschen; für das Entstehen reifer Liebe gibt es kaum eine Möglichkeit. Zusätzlich behindern bis zerstören Familienrecht und das neue Sexualstrafrecht das Entstehen echter Liebe.

«Das neue Sexualstrafrecht: Das Ende der romantischen Liebe?
von Oliver Flesch»7

Genderwahn wird verknüpft mit offenen Grenzen und Flutung durch fremde Kulturen:

«Die dafür entwickelten Strategien wie Interkulturelle Orientierung und Öffnung, Gender Mainstreaming oder intergenerationelle Arbeit sowie Diversity Management spiegeln diese Vielfalt wider.»8 (ziel-verlag)

Genderwahn und Frühsexualisierung ziehen sogar mit dem Terrorstaat IS (ISIS, Daesh) an einem Strang:

«13.04.2015, 18:44 Uhr
ISIS-Kämpfer schwängern 9-jährige

ISIS-Kämpfer sollen ein erst 9-jähriges Mädchen mehrfach vergewaltigt und geschwängert haben. Entsprechend den Angaben des Mädchens haben sich 10 Männer mehrfach an ihr vergangen. Somit stellt sich die Frage, sind Steinzeitislamisten, die solch abscheuliche Taten begehen „Wilde Tiere“ ohne höhere Tugenden und wie steht der ISLAM zu diesen Vorfällen? Die Gotteskrieger behaupten von sich, daß sie nur streng nach der alten Lehre agieren.»9 (meinbezirk.at)

Fußnoten

1«EDUCATION
Gender-theory targets set on sexist preschoolers
The Australian12:0028. März 2017
REBECCA URBAN
Four-year-olds who exhibit sexist behaviour at preschool are the latest targets of the Victorian government’s crusade …, with early childhood­educators to be taught how to eradicate gendered norms and stereotypes from the classrooms. …
According to a tender document released last week, research has shown that children become aware of “gender expectations” and try to “fit within these gendered norms” by the time they are in preschool. “As young children learn about gender, they may also begin to enact sexist values, beliefs and attitudes that may contribute to disrespect and gender inequality,” the document says.» (http://www.theaustralian.com.au/national-affairs/education/gendertheory-targets-set-on-sexist-preschoolers/news-story/1cf53c83e044e24efa1d26d0c94b5bc3)

2 https://terraherz.wordpress.com/2017/03/11/russische-reportage-ueber-die-zerstoerung-der-familie-durch-fruehsexualisierung-gender-wahn-in-europa/

3 http://quer-denken.tv/das-grosse-zittern-und-zagen-aengste-bei-kindern/

4«Social Justice Syndrome: ‘Rising Tide of Personality Disorders Among Millennials’
BY EWAN MORRISON MARCH 6, 2017
If you were to come across someone who cried in the streets, who saw the world in terms of black and white and made death threats against strangers, who cowered in a special room and made public displays of naked self-harm and blood letting, you might conclude that they were suffering from a personality disorder.
All these symptoms can be found in the High Conflict Personality Disorder category known as Axis II in DSMV, including Anti-Social PD, Histrionic PD, Paranoid PD, Narcissistic PD, and Borderline PD.
Alternatively, you might reason that these are the everyday behaviors of the modern Social Justice Warrior (SJW).

When they were pushed out of their parental homes in the 2010s, they discovered they did not have the tools to construct stable selves. They couldn’t blame their parents or teachers. Instead they searched for a vast, abstract, all-encompassing enemy. In identity politics they found a temporary unity, through hatred of Patriarchy, of Capitalism, of White Men.
In President Trump they found their savior.
In the stages before psychosis, sufferers from High Conflict Personality disorders fixate on one object of hate. Subconsciously, they need this super-enemy so they can feel whole. This is the tragic truth of the identity politics of the SJW. Without a totalizing object of blame, the personality of the warrior for social justice falls apart.
While the SJWs idealize themselves as victims of omnipresent evil, they are in fact the victims of well-meaning liberal parents and progressive teachers who subjected them to an experiment in social engineering. They were the guinea pigs of the progressive project. Older generations of radicals then exploited their volatility and rage for political ends.» (https://pjmedia.com/blog/social-justice-syndrome-rising-tide-of-personality-disorders-among-millenials/)

5«SJW college kids demand fellow students pay feminists for their‘emotional labor’
Brandon Morse Aug 3, 2017 3:37 pm …
Soon, social justice warriors became angered that students were talking about trees and snakes and not social justice issues. The post then devolved into SJWs demanding money from other students, including some students called out by name to make payments.
SJW students facilitated the opportunity to make these payments by posting a link that was connected to 17 Venmo — a money exchange facilitation phone app — accounts, mostly belonging to female students of color.
“In honor of Women’s History Month, and the labor that women and femmes of color do for Sarah Lawrence every month of the year,” the post, which featured a picture of a poster with the words “Give your $ to Women & Femmes of Color” written in glitter, said.
The College Fix said the idea was inspired by the #GiveYourMoneyToWomen hashtag that was created on Twitter by prominent feminists.» (http://www.theblaze.com/news/2017/08/03/sjw-college-kids-demand-fellow-students-pay-feminists-for-their-emotional-labor/)

6 https://de.indymedia.org/Gender

7 http://www.oliver-flesch.com/das-neue-sexualstrafrecht-das-ende-der-romantischen-liebe/

8 http://www.ziel-verlag.de/diversitymanagement/index.php

9 https://www.meinbezirk.at/gaenserndorf/lokales/isis-kaempfer-schwaengern-9-jaehrige-d1311509.html

Die Schneeflocke: Alles ist sexistisch und rassistisch – außer mir und meiner Ideologie!

Die Schneeflocke: Alles ist sexistisch und rassistisch – außer mir und meiner Ideologie!

Die ganze Welt ist sexistisch! Hast du das noch nicht gewußt? Dann mußt du hinter dem Mond gewesen sein, denn Feminismus hat es seit 50 Jahren allen täglich eingetrichtert. Mensch, muß du ein verstockter Blödi sein, wenn du es nach 50jährigem Trommelfeuer aller Medien immer noch nicht glaubst. (Ironiemodus auf vollen Touren!)

Das Leben ist sexistisch! Die Evolution ist sexistisch! Säuglinge sind sexistisch! Alles ist sexistisch. Natürlich sind dann auch Roboter sexistisch, logisch, oder?

Allmählich gehen die Themen aus, die dabei helfen, sich als Opfer zu fühlen und inszenieren. Ich bin mehr Opfer als du!

Was aber, wenn andere aufhören, sich schuldig zu fühlen? Spielverderber! Dann ziehe ich meine blutende Trumpfkarte und reibe sie dir unter die Nase.

Was kann die Schneeflocke, Hauptberuf Monatsblutung, da nur tun, außer ihre Blutung zum Medienthema zu machen? Siehe da, Feminismus ist ein blutiges Thema.

Die Schneeflocke schmilzt und bricht zusammen, wenn andere ein Hemd tragen, das ihr nicht gefällt.

Werden wir etwa veräppelt? Mama, da ist ein Loch in meinem Safespace, meinem sicheren Raum!

Doch langsam machen sich Abnutzungserscheinungen bemerkbar. Es wird einfach langweilig, seit 1968 zu lesen, wie sexistisch doch angeblich die Welt, das Leben, die Biologie, Säuglinge, Kinder, die Fortpflanzung, Sex und erst recht natürlich die Familie sei. Irgendwann mag es die bereitwilligste Schneeflocke nicht mehr hören.

Etwas neues muß her! Und siehe da, simmsalabimm! Hier ist es! Die neueste Erkenntnis. Was, das weißt du noch nicht? Schlimm aber auch! Schon wieder hinter den Mond verkrochen? Und was ist nun die neueste Erkenntnis?

Na, ganz klar: Die ganze Welt ist rassistisch! Das Leben ist rassistisch! Die Realität ist rassistisch. Mit ‚patriarchalischer’ Logik folgt daraus zwingend, daß auch Tomatenketschup rassistisch sein muß. Nur Tomatenketschup? Aber nein! Keine Sorge, die Themen werden dir nie ausgehen.

Das Thema ist ja viel zu ernst. Puh. Lesen bestimmt wieder viele Schwanzträger gerade, Männah sozusagen. Lieber mal was seichteres ansteuern.

Ganz schlimm wird es, wenn jemand nicht kapieren will, wie rassistisch die Welt ist. Solche Subjekte hindern mich am Opfer sein! Dabei ist Opfersein der krisensicherste Beruf der Welt: weder Qualifikation noch Leistung werden benötigt. Wer es zum Opferstatus schafft, wird durchgefüttert.

Zum Abschluß verbünden wir den Feminismus nochmals mit dem Islamismus, denn Feministinnen und Muslim*In_nen haben ja den gleichen gemeinsamen Feind: den „weißen heterosexuellen Mann”. Daß die koranische Lehre auf Homosexuelle nicht wirklich gut zu sprechen ist, vergessen wir mal ganz schnell, so wie die anderen Widersprüche des Feminismus. Logik ist ja ‚patriarchalisch’!

«A woman’s voice is a revolution!

Als Antifa eine neue antirassistische und feministische Praxis entwickeln

Deko-Saeule bei der Veranstaltung mit Emine und Ozan Veranstaltungreihe zu anti-muslimischem Rassismus und muslimischem Feminismus»1 (inventati)

Fußnote

1 https://www.inventati.org/ali/index.php?option=com_content&view=article&id=2007:2016-04-26-06-37-49&catid=35:gendertrouble&Itemid=65

Wie man die Demokratie zerstört

Wie man die Demokratie zerstört

Eine Demokratie beruht auf der Freiheit, seine Meinung frei vertreten, begründen, und in ihrem Sinne wählen zu können. Am besten funktioniert dabei direkte Demokratie, in der die Mehrheit der Wähler entscheidet. Sind es Repräsentanten, die gewählt werden, können diese nach ihrer Wahl die Wünsche ihrer Wähler ignorieren, was inzwischen zum Normalfall geworden ist. Wähler, die anderer Ansicht sind als regierende Politiker, werden von diesen als ‚unreif’ verleumdet, ignoriert und umerzogen, was die Idee der Demokratie bereits auf den Kopf stellt.

„Alle Macht geht vom Volke aus” ist Grundprinzip der Demokratie. Satirische Aphoristiker wußten bereits in den 1970er Jahren: „… und kehrt nie wieder zum Volk zurück”.

Es entstand eine politische Kaste, die Entscheidungen trifft, die sie für ‚alternativlos’ und einzig richtig hält, um dann alle, die anderer Ansicht sind, als ‚zurückgeblieben’ zu verhöhnen. Viele Grundlagenentscheidungen sind gegen den Willen damaliger Mehrheiten getroffen worden. Das begann schon 1956 bei der Einführung der Bundeswehr, einer damals unpopulären Entscheidung in der kriegsmüden Nachkriegsgesellschaft. Doch Kanzler Adenauer wollte die Westeinbindung.

Ab 1969 verdichtete sich diese Tendenz, den Willen der Wählermehrheit zu ignorieren. Man glaubte, ‚fortschrittlich’ zu sein, wenn bestimmte Ideen durchgesetzt werden. Das betraf das Aufkommen des Feminismus, damals von einer breiten schweigenden Mehrheit der Frauen und der Männer abgelehnt, das neue Familien- und Scheidungsrecht, das übrigens zu einer bis heute lähmenden Katastrophe wurde, die viele Familien zerbrach und Kinder um das Aufwachsen in intakten Familien brachte, aber auch die Preisgabe der Vertreibungsgebiete, was in der Weimarer Republik undenkbar gewesen wäre. („Ethnische Vertreibungen sind verboten – es sei denn, es handelt sich um Deutsche. Dann ist verboten und ‚revanchistisch’, darüber nur zu reden.”) Dies alles sind Dinge, an die sich frühere Generationen gewöhnt haben, so daß heute meist sogar die Erinnerung daran fehlt.

Mit Kanzler Kohl und seiner versprochenen, aber unterbliebenen „geistig-moralischen Wende” beschleunigte diese Entwicklung sich abermals. Statt schädliche Ergebnisse der sozial-liberalen Koalition, die er in der Opposition heftig bekämpft hatte, zurückzunehmen, wurden diese beim Regierungswechsel 1982 in einer Vereinbarung bestätigt, es nicht anzutasten. Umgekehrt wurde die Entwicklung rasant beschleunigt. Mit der CDU als Kanzlerpartei stieg der Feminismus zur Staatsdoktrin auf. Auch der Bürokratismus der Europäischen Union war bereits – nach quasireligiöser Europasehnsucht zuvor, mit der die Vergangenheit überwunden werden sollte – in den 1970ern zum allgemeinen Gespött geworden. Man erzählte sich skurrile Geschichten, was alles EU-Vorschriften erzwangen. Alles wurde genormt, geregelt, auf Linie gebracht, was nicht nur die Freiheit Einzelner aus den Angeln hob, sondern auch gewachsene Lebensformen. Manch einer lästerte damals, nicht einmal „Bardamen” dürften noch in Stellenanzeigen gesucht werden, weil nunmehr alles ‚geschlechtsneutral’ sein müsse. Bereits in den 1970ern lief auf breiter Front das an, was später als ‚Genderideologie’ bezeichnet werden sollte.

Der nächste Anschlag des Parlamentarismus auf die Grundidee der Demokratie, die Herrschaft des Wählervolkes, waren die EU, deren ungewählte Bürokratie und Gremien in Verträgen eingeführt wurden, die gegen damalige Mehrheiten in vielen Ländern beschlossen wurden. Wer solche undemokratische Bürokratie ablehnte, wurde als ‚uneinsichtig’ und ‚rückschrittlich’, ‚gestrig’ oder ‚Träumer vom Nationalstaat’ verhöhnt von der machthabenden politischen Kaste, die parteiübergreifend die EU-Bürokratie aufbaute.

Damit wurden bereits weitere Prinzipien der Demokratie zerstört: Es muß eine Wahl, eine Alternative geben. Doch es gab keine Alternative. Denn alle im Parlament vertretenen Parteien trugen die Fehlentwicklung mit. Außerdem muß jede Machtinstanz demokratisch gewählt und legitimiert sein. Die EU-Bürokratie ist es niemals gewesen. Die entscheidenden Kommissare werden von Regierungen, d.h. der politisch machthabenden Kaste von Berufspolitikern bestimmt, die sich parteiübergreifend gegen die Mehrheit ihrer eigenen Wähler stellten, wohl wissend, daß sie nichts zu befürchten hatten dabei: weil es keine Alternative gab. Ganz egal, wo Wähler ihr Kreuz machten bei der nächsten Wahl, würden die im Parlament vertretenen vermeintlichen ‚Volksvertreter’ das genaue Gegenteil dessen tun, was das Volk wollte, nämlich den Bürokratismus und die undemokratische Gewalt der EU weiter ausbauen. Das EU-Parlament ist ein zahnloser, teurer Papiertiger, der den Wählervölkern keine Wahl und Kontrolle der mächtigen Gremien und Instanzen ermöglicht.

Die parlamentarische Demokratie war spätestens in der Frage der Europäischen Union und seiner Machtbürokratien dabei, sich selbst ad absurdum zu führen. Auch die Einführung des Euro, wie wir wissen ein für das deutsche Steuerzahlervolk enorm teurer Fehler, wurde von der Mehrheit der Bundesbürger abgelehnt, ebenso in anderen Ländern, die vorhersehbar für diese Fehlentscheidung enorme Mengen Geldes verlieren, das schwer erarbeitet wurde von Bürgern, die zwar formal wählen durften, auf deren Sicht und Interessen aber nicht gehört wurde.

Dieses Prinzip des kollektiven Ignorierens des Wählerwillens durch eine etablierte, sich ständig weiter festsetzende und festfahrende politische Kaste dehnte sich immer weiter aus, wurde zu einem systematischen Fehlprinzip. Unter anderem betraf es auch die zu Anfang von einer breiten Mehrheit abgelehnte Rechtschreibreform, die von Experten als dümmlich und unlogisch angesehen wurde. Am Ende wurde sie nur deshalb trotz Scheiterns nicht zurückgenommen, weil das ein Eingeständnis des Irrtums und Versagens gewesen wäre. Die Entscheidung wurde ausgesessen, bis sich alle, einschließlich vieler Kritiker, an die neue Schreibung gewöhnt hatten, die schlechter war als die vorherige. Damals schrieb die FAZ, das Vorgehen der Regierung sei wie ein Menetekel: Wenn eine schlechte Reform so durchgezogen werden und so schlecht regiert werde in dieser Frage, dann sei zu befürchten, daß wir auch in anderen Fragen genauso schlecht regiert würden wie in Sachen Rechtschreibreform. Dies war ein geradezu prophetischer Satz. Genau so kam es.

Eine Fehlentscheidung folgte auf die andere. Unter der früheren Frauenministerin – ein feministisch geprägtes Ministerium – Angela Merkel nahm das deutlich beschleunigte Fahrt auf. „Ab jetzt wird durchregiert” soll einem Artikel zufolge von ihr einmal gesagt worden sein. Ich kann das auf die schnelle nicht nachprüfen; doch selbst, wenn sie das nicht gesagt haben sollte, trifft es die Lage. Wir leisten uns nun teuren Sonnenstrom, bei dessen Herstellung anfangs mehr Energieaufwand oder Umweltbelastung anfiel, als sie später wieder einbrachten. Die meisten einst hoffnungsvollen Firmen der deutschen Solarindustrie sind längst pleite und verschwunden; profitiert hat China mit seinen Solarherstellern an den vom Steuer- und Gebührenzahler getragenen Subventionskosten. Als in Japan nach schwerem Erdbeben Kernschmelzen auftraten, beschloß Angela Merkel selbstherrlich die Energiewende, wobei alle früheren Positionen der CDU, die jahrzehntelang gegen sozialliberale oder rotgrüne Koalitionen und raschen Ausstieg gekämpft hatte, über den Haufen geworfen und ins Gegenteil verdreht wurde. Die Kosten werden enorm sein, ein Nutzen ungewiß; wir kaufen Atomstrom im Ausland, das direkt an unsere Grenzen Atomkraftwerke mit zuweilen umstrittenen Sicherheitsstandards baut. Unter Angelas CDU tat diese, was nicht einmal SPD-Regierungen gegen den Widerstand der CDU/CSU geschafft hatten. Angela war linker als SPD oder Grüne, verwirklichte, was jene vielleicht wollten, aber nie geschafft hatten.

Hinzu kommen folgenschwere Fehler und eigenmächtige Entscheidungen, die uns jeweils Billionen kosten, viel mehr, als die in Weltkriegen verlorenen Gebiete einstiger Heimat wert sind: die Schäden solcher Politik sind größer. Die Transferunion EU belohnt andere, über eigene Verhältnisse zu leben, wofür wir bürgen mit unseren Anleihen, dem Ankauf ungesicherter Staatsanleihen durch die europäische Zentralbank, sowie durch Banken, die sich auf Staatsgarantien verlassen, für die wir alle bezahlen werden. Der Staat ist zum größten Spekulanten der Welt geworden, ein Riesenhedgefond, der auf die Währung Euro und die Zahlungsfähigkeit südlicher Länder wie Griechenland wettet. Diese Wette wird der Staat vorhersehbar verlieren. Die Verschuldung Griechenlands steigt trotz mehrmaligen Schuldenschnitts auf unsere Kosten weiter. Wir werden enorme Summen verlieren. Mit höherer und weiter steigender Lebensarbeitszeit als in Griechenland finanzieren wir relativ großzügigere und frühere Renten in Griechenland, das sich diese selbst nicht leisten kann. Die Jugendarbeitslosigkeit ist dort auch enorm. Es wird krachen – aber erst nach der Wahl.

SPD und Grüne links zu überholen, um ihnen Wählerstimmen wegzunehmen, wurde zu einem Prinzip der Angela-CDU. Prinzipien und Ehrlichkeit sind abgeschafft; Machterhalt ist alles, dem jegliche Moral geopfert wird. Die CDU/CSU hat sämtliche Grundlinien ihrer Parteiprogramme über Jahrzehnte sich von Angela in ihr genaues Gegenteil verkehren lassen. Das reicht bis zur Familienpolitik, dem Kern bürgerlichen Lebens, als Angela aus wahltaktischen Gründen die „Ehe für alle” durchzog, das genaue Gegenteil des Wahlprogramms und Wahlversprechens ihrer eigenen Partei. Eine so entkernte Partei ist unglaubwürdig. Was immer sie in ihr Programm hineinschreibt, wird bei der ersten wahltaktischem Gelegenheit in das genaue Gegenteil verdreht werden. Das ist Betrug am Wähler, der wegen des Parteiprogramms in der Vergangenheit eine Partei gewählt hatte.

Damit kommen wir zu einem weiteren Problem, in das sich die parlamentarische Demokratie der BRD verrannt hat: Wahlversprechen werden gebrochen. Das gehört inzwischem zum guten Ton. Alle tun es. Als Kanzler Schröder knapp wiedergewählt wurde, nachdem er eine hauchdünne Unionsmehrheit wenige Tage vor der Wahl kippte, weil er den ‚glücklichen Zufall’ einer Elbflut nutzte, sofort hinzureisen und sich als vermeintlich ‚volksnah’ zu präsentieren, während der CDU-Kandidat gerade Urlaub im Ausland machte, wurde er für das Brechen von Wahlversprechen wenige Tage nach der Wahl kritisiert. Aber es war zu spät. Gewählt ist gewählt. Weil das so praktisch ist, wurde es zu einem weiteren Grundsatz unsrer politischen Kaste, die zum Scheitern auf großer Linie wurde. Genauso wie rot-grün handelte die schwarz-gelbe Koalition. Die einst bereits hart mit dem Einzug ins Parlament kämpfende FDP hatte sich Richtung Zweistelligkeit vorgearbeitet, weil so viele Wähler enttäuscht waren von den etablierten größeren Parteien, ihrem Wahlbetrug, ihrem abgekarteten Spiel, in dem sie tun, was sie wollen, ohne Rücksicht auf den Willen ihrer eigenen Wähler, genauso wenig auf den der Wählermehrheit zu nehmen. Doch auch die FDP schaffte es, nach der Wahl durch Umfallen und Wahllügen binnen wenigen Tagen einen Sturzflug hinzulegen, der sie in Umfragen abkrachen ließ. Doch es war – wie immer – zu spät. Gewählt ist gewählt. Vier Jahre lang würden sie die Politik bestimmen, obwohl Wähler wenige Tage nach ihrer Wahl es bereuten, ihnen ihre Stimme gegeben zu haben, weil der Wahlbetrug offensichtlich wurde. Gleiches galt für die CDU.

Zu den Grünen brauchen wir nicht viel sagen. Begonnen hat sie als Antikriegspartei, um uns unnötige Verstrickungen in Kriege beschert, ein Novum. Zuvor hatte es dergleichen nie gegeben. Noch heute sterben deutsche Soldaten sinnlos in Afghanistan, während afghanische Taliban in die BRD einwandern, auch im Falle von Gewalt, Mord oder Vergewaltigung nicht abgeschoben werden können. Ein Außenminister, der in seiner Jugend Steine auf Polizisten warf, als linksradikaler Gewalttäter auch mit einer gefundenen Pistole in Verbindung gebracht wurde, die in die Hände eines späteren Terroristen kam, das alles übertrifft den stets überall gewitterten ‚braunen Sumpf’ um einiges. Seit der Entstehungszeit geprägt von Kadern kommunistischer K-Gruppen, z.B. dem KB (Kommunistischer Bund), waren die Grünen tief in Päderastie verstrickt.1

Bleibt noch die CSU. Dazu haben Karikaturisten eigentlich alles gesagt: Seehofer als Bettvorleger Angela Merkels, oder als Kettenhund, der wütend bellt, „aber nichts tut”, wie Angela den hereingewunkenen Migrantenheeren versichert. Im Wahlkampf wird viel gegen Merkel gefordert, um wenige Wochen später mit schöner Regelmäßigkeit einzuknicken und das genaue Gegenteil der CSU-Forderungen mitzutragen.

Diese fatale, undemokratische Lage wirkt sich noch übler aus bei der demographischen Invasion, die unsere Zivilisation und Volk gerade für immer wegspült und auslöschen wird, wenn es nicht gelingt, sie zurückzudrängen.

Doch die Sache wird noch schlimmer. Denn Meinungsfreiheit bedeutet, seine eigene Meinung zu vertreten. Aber im Gefolge feministischer Wellen hat sich eine „subjektive Befindlichkeit” verbreitet, die es nicht ertragen kann, wenn Andersdenkende zu Wort kommen. Es ist eine Psychopathologie, die mit der ersten feministischen Welle um 1900 begann. Einerseits sind die Befallenen von pseudoreligiösem Missionierungseifer befallen, wähnen eine Heilsbotschaft zu verkünden, sehen sich selbst als den Fortschritt und das Gute der Welt. Im Umkehrschluß werden Andersdenkende – politische Gegner – als das personifizierte Böse, vermeintlich ‚Rückschrittliche’ und in jeder Hinsicht ‚Negative’ hingestellt und subjektiv empfunden.

Aus dieser subjektiven Empfindung – einst weibliches Fühlen empörter streitbarer Schwestern, die sich ‚unterdrückt’ und vermeintlich ‚benachteiligt’ fühlten und wutkreischend gegen die ‚kalte männliche Logik’ rebellierten – folgern sie nun, daß Andersdenkende zu bekämpfen sind und nicht toleriert werden dürfen. Das beklagte Bax bereits 1913 in seinem Klassiker der Feminismuskritik.

An diesem Prinzip hat sich bis heute nichts geändert, außer daß es über streitbare feministische Schwestern hinaus in der Gesamtgesellschaft etabliert wurde. In angelsächsischen Ländern wird es „Schneeflocke” genannt („snowflake”). Es ist ein Typus gestörter Person, dem es unerträglich ist, wenn es Menschen gibt, die nicht seiner Meinung sind. Das sind jene, die seit Jahrzehnten mit Trillerpfeifen jede Rede stören, die sie als ‚antifeministisch’ einstufen. Wer immer mit ihnen nicht übereinstimmt, muß zum Verstummen gebracht werden, wird boykottiert, bedroht, mit Geschrei, Getriller oder durch Betätigen des Feuermelders zum Verstummen gebracht.

«Hochschulstudentin wurde wegen antifeministischer Bluse bedroht
von Ryan Girdusky | 26. März 2017

Kerby Martin, eine Studienanfängerin aus Cypress in Texas, hatte an einem Aufsatz über verschiedene feministische Mythen von Geschlechterungleichheit gearbeitet, mit Schwerpunkt darauf, wie dritte-Welle-Feminismus die Gesellschaft spaltet. Deshalb verschickte sie auf Twitter ein Bild von sich in einer antifeministischen Bluse mit Beschriftung „#Meninist”, um zu zeigen, daß dritte-Welle-Feministinnen nur gegenüber Linken tolerant sind. Binnen Stunden wurde sie bestätigt. …

Innerhalb von Minuten erhielt sie über 200 negative Antworten. Martin berichtete Red Alert Politics, daß Linke begannen, sie damit zu bedrohen, ihren Wagen mit Eiern zu bewerfen, wünschten ihr, durch Vergewaltigung belehrt zu werden, oder sagten ihr, sie solle sterben.»2 (redalertpolitics)

Es sind Leute, für die jeder politische Gegner ein ‚Nazi’ ist, ‚leibhaftig Hitler’, weshalb sie sich berufen fühlen, zum Mord an Präsident Trump aufzurufen, ihn oder die AfD täglich zu verunglimpfen, unflätig zu beschimpfen, und am Gebrauch ihrer Freiheitsrechte zu hindern, die Grundrechte der Demokratie sind.

Es sind Leute, die innerlich fast zusammenbrechen, wenn ein Kandidat Wahlen gewinnt, den sie nicht ausstehen können, weil er ihrer Ideologie widerspricht. Dann brauchen sie psychologische Betreuung, heulen sich in „Safe Spaces” aus, in sicheren Rückzugsräumen, weil sie psychisch so labil sind, daß sie die Kränkung nicht ertragen können, andere Meinungen als die eigene könnten irgend einen Wert haben oder gar Wahlen gewinnen.

Es ist auch die Psychopathologie der ANTIFA, doch weit darüber hinaus einer ganzen Gesellschaft, die vom Feminismus geprägt und umerzogen diese einst feministische Empfindlichkeit und Besserwisserei verinnerlicht hat.

Hier nun nimmt die Demokratie noch schwereren Schaden. Denn das Recht auf freie Meinungsäußerung gilt nur für die Schneeflocken, nicht aber für andere. Schlimmer noch, sie sehen als ihr ‚Recht auf Meinungsfreiheit’ an, die Meinungsfreiheit anderer abzuschaffen, Andersdenkende systematisch zu behindern, ihnen unmöglich zu machen, Wahlkampf zu betreiben, sich zu äußern, oder auch nur den gesetzlich vorgeschriebenen Parteitag abzuhalten. Meinungsfreiheit bedeutet aber, wenn sie überhaupt etwas bedeutet und existiert, immer die Freiheit Andersdenkender. Dies verdreht die Generation Schneeflocke, von der ANTIFA bis zur Bundesregierung, ins genaue Gegenteil. Dieser feministisch gestörten Generation gilt es als moralisch geboten, Andersdenkenden die Meinungsfreiheit einzuschränken, damit sie keine Chance haben.

Dieser antidemokratische Denkfehler liegt nicht nur den Aktionen der ANTIFA zugrunde, der es nicht darum geht, selbst ihre eigene Meinung auf anständige Weise zu äußern, was legitim wäre, sondern diese Freiheit Andersdenkenden zu nehmen. Behinderung der Meinungsfreiheit ist Funktionsweise, Geschäftsmodell und Existenzgrund von ANTIFA und ihrem geistigen Umfeld, das sich bis in die Regierung hinein erstreckt. Denn obwohl vorgeblich gegen ‚Falschnachrichten’ und ‚Haßäußerungen’ Gesetze erlassen werden, sieht es faktisch anders aus. Ähnlich begründete sich übrigens das Reichspressegesetz von 1933; auch der Rauswurf von Juden aus Ämtern und Berufen erfolgte durch listig formulierte, scheinbar unverfängliche Gesetze wie „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums”.

Nachweisbar ist, daß Regierungspolitiker ungestraft lügen dürfen, wobei Wahlkampflügen besonders berüchtigt und verbreitet sind. Nachweisbar ist, daß die Medien in wichtigen Fragen gelogen haben, etwa als es um die Begründung des 2. Irakkrieges ging, der mit der Behauptung begonnen wurde, Saddam Hussein besitze Atomwaffen. Auch der bis heute währende Einsatz in Afghanistan kam mit einer zweifelhaften Behauptung der Verstrickung in Terroranschläge zustande. (Die schuldige al-Quaida war nicht an der Regierung beteiligt, sondern hatte ihr Gastrecht mißbraucht. Anders übrigens als 1914 – damals gab es Verstrickungen des Attentäters  von Sarajewo mit serbischen Behörden. Die USA hätten nicht anders reagiert als damals Österreich-Ungarn.) Niemand wendet das Gesetz gegen Regierungspolitiker oder etablierte Medien an; es dient faktisch dazu, alternative Internetmedien zu kontrollieren, die bislang einziger verbleibender Rückzugsort der Meinungsfreiheit waren.

Ähnliches gilt für das Thema ‚Haß’. Regierungspolitiker dürfen pöbeln, ausländische Diplomaten wie Präsident Trump mit undiplomatischen Haßreden bedenken, was internationale Peinlichkeiten auslöst. Etablierte Medien dürfen regelrechte Hetze mit Auslassungen, Verdrehungen, negativen Attributen und verdrehten Zitaten gegen echte Oppositionelle wie die AfD oder kritische Autoren betreiben. Gegen sie wird das Gesetz gegen ‚Haßäußerungen’ nicht angewendet werden. Doch Regierungskritik wird schnell gelöscht. Da diese Löschung listigerweise privatisiert wurde, durch Drohung mit bis zu 50 Millionen € Strafe erfolgt, gibt es weder Rechtsmittel noch Rechtsschutz. Es reicht, daß sich jemand ‚unwohl’ oder von einer Meinung ‚gestört’ fühlt.

Hier kommt nun wieder die feministische Schneeflocke ins Spiel. Diese Zensurmethoden sind Feminismuskritikern seit Jahrzehnten bekannt, sind ein abgekartetes Spiel, das so verläuft: Die sich als ‚ewiges Opfer’ wähnende Frau tut sich mit anderen geborenen Opfern zusammen, um in feministischen Aktionsgruppen Druck zu machen. Daraufhin bauen die meisten Betreiber sozialer Plattformen wie Facebook, Youtube und Twitter, aber auch Handelplätze wie Amazon regelrechte Petzknöpfe ein, die jeder mit einem leichten, schnelle Klick betätigen kann. Nie war es so wunderbar leicht und bequem zu Denunzieren wie heute! Facebook: „Beitrag melden”. Youtube: „Mehr – melden”. Amazon fragt auch noch auf der Seite jedes Buches: „Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?”. Das ist ein Freibrief für alle Psychoten der Welt, ihnen ungenehmes zu unterdrücken.

Seit Jahren dokumentiere ich feministische Treibjagden, die wie folgt funktionieren: Eine Feminist*In sieht etwas, daß ihrer Ideologie widerspricht und daher der Schneeflocke unerträglich ist. Sie meldet es einer Gruppe, der digitalen Form feministischer ANTIFA. Alle Beteiligten der Gruppe drücken nun auf den Meldeknopf, wobei geraten wird, verschiedene falsche Vorwürfe auszuwählen. So sei es wirksam, wegen ‚Pornographie’ zu melden, auch wenn gar keine vorhanden sei. Hauptsache es wird gemeldet. Die Betreiber haben weder Zeit noch Willen, die Meldungen zu prüfen. Sind genug Meldungen eingegangen, wird automatisch gesperrt oder gar das ganze Profil unwiederbringlich gelöscht. Hat die Gruppe genug Mitglieder, können sie diesen Automatismus auslösen. Manche brüsteten sich öffentlich damit, feminismuskritische Seiten in großer Zahl gesperrt zu haben. Ihr erklärtes Ziel war und ist es, sämtliche feminismuskritischen Seiten des angelsächsischen Sprachraums zu löschen. Bei uns sieht es kaum anders aus.

Meinungsfreiheit wird also dazu benutzt, diese abzuschaffen. Wehe, die ANTIFA darf ihre antidemokratische Freiheitsberaubung nicht ausführen, dann fühlen sie sich in ihrem ‚Grundrecht’ auf Meinungsfreiheit behindert. Diese Perversion macht Freiheitsberaubung anderer zu einem Grundrecht Gleichdenkender. Diese Psychopathologie, die Demokratie zur Farce macht und in ihr genaues Gegenteil kippt, nämlich systematische Unterdrückung, ist jedoch längst nicht mehr auf Feministinnen und ANTIFA beschränkt, sondern ein Machtmittel geworden, auf das inzwischen Regierung und öffentliche Medien zurückgreifen. Also wird die AfD nicht zu Debatten eingeladen, ausgeladen, ebenso andere Regierungskritiker, und wenn in seltenen Fällen einmal jemand in Debatten dabei sein darf, dann wird diese Person von einer starken Überzahl eingerahmt, so daß eine Person verloren ist gegen den Rest der Gruppe einschließlich Moderator. Das ganze erinnert an Hitlers Wahlzettel nach dem Anschluß Österreichs durch militärische Besetzung: „Bist du mit dem … einverstanden? JA nein”. Ähnlich betreutes Denken und wählen wird heute inszeniert.

Die Perversion, unter ‚Meinungsfreiheit’ die Behinderung der Meinungsfreiheit anderer mißzuverstehen, ist letzter Sargnagel einer sterbenden Demokratie.

Fußnoten

1 http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-32897/erste-ergebnisse-zu-paedophilie-studie-gruene-kaempften-jahrelang-fuer-liberalisierung-von-sex-mit-kindern_aid_1069856.html

2 «High school student threatened for using anti-feminist hashtag
By Ryan Girdusky | March 26, 2017
Kerby Martin, a high school junior from Cypress, Texas, had been working on a school essay about several myths pushed by feminists about gender inequality, specifically focusing on how third-wave feminism only divides people. So, she tweeted out a picture of herself in an anti-feminist shirt that read “#Meninist” to prove that third-wave feminists were only tolerant towards liberals. Within hours, she was proven right. …
Within minutes she received more than 200 negative responses. Martin told Red Alert Politics that liberals started threatening to egg her car, wishing she’d learn her lesson by getting raped, or telling her to die.» (http://redalertpolitics.com/2017/03/26/high-school-student-threatened-creating-anti-feminist-hashtag/#Zw02w7Mbz0eFAhgW.02)

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