Denker und Dichter

Schlagwort: Geschlechterkultur

Das stärkste Tabu der Menschheit verdrängt grundlegende Zusammenhänge

Das stärkste Tabu der Menschheit verdrängt grundlegende Zusammenhänge

Seit alters her, spätestens Sigmund Freud und der Entstehung seines Forschungsfeldes ist bekannt, daß die stärksten Tabus und Verdrängungskräfte der Menschheit geschlechtliches verdrängen. Bisher wurde das auf Sexualität bezogen, doch gilt es allgemeiner für alle Beziehungen der Geschlechter und sogar kulturelle Formen, worauf LeVine hinwies: Kulturelle Grundeigenheiten sind ihren Trägern oft unbewußt.

Evolutionär hat dies den Sinn, die Bezüge der Geschlechter aufeinander vor bewußter Manipulation zu schützen. Dies gilt insbesondere für die sexuelle Selektion von Frauen an Männern. Weltweit hat das niemand außer mir unter Bruch dieser Tabus und Verdrängungskräfte systematisch durchdacht und auf den Punkt gebracht. Die deutsche Philosophie, einst weltweit anerkannt für ihre größere gedankliche Schärfe, meldet sich nach ihrer Zerschlagung in zwei Weltkriegen und Diktaturen zurück mit meinen Büchern.

So wie es ein Anliegen der Evolution ist, ihren grundlegenden Mechanismus „Gene werden über das männliche Geschlecht gefiltert” durch angeborene Schiefsicht, Frauenbevorzugung, Benachteiligung von Männern und systematische Empathieblockade gegenüber männlichen Verlierern zu schützen, damit diese das System nicht aushebeln können, indem sie mittels der Kraft des menschlichen Geistes Empathie für männliche Verlierer erzeugen, soll auch menschliche Kultur unbewußt bleiben, was sie vor bewußter Manipulation schützt.

Nachdem „Die Unterdrückung der Männer” und andere Bücher zu diesem Themenkreis die evolutionären Fragen erläutert haben, geht es nun um den anderen blinden Punkt westlicher Zivilisation, der längst die gesamte Menschheit erfaßt hat, bis nach Asien, darunter China, und andere Länder aller Welt.

Ein grundlegender Zug menschlicher Natur und Kultur ist derart radikal unterdrückt worden, daß Zeitgenossen es nicht einmal mehr bemerken können, weil es den Grundbegriffen ihrer Vorstellungswelt und politischen ‚Moral’ widerspricht. Anders als die evolutionäre Sicht, mit der ich eine kopernikanische Wende einleite, daß nämlich das männliche Geschlecht diskriminiert wird, nicht aber das weibliche, so wie sich die Erde um einen gemeinsamen Schwerpunkt noch innerhalb der Sonne bewegt, nicht aber die Sonne um die Erde, gab es in dieser Frage einst durchaus ein wenngleich schwammiges Wissen. Niemand sonst ist standhaft geblieben, hat aus diesem einst schwammigen Wissen ein struktural präzises geformt. Beide grundlegende Fragen entstanden in diesen Büchern.

Émile Durkheim galt als ein Mitbegründer von Soziologie und Ethnologie, als beides noch Wissenschaften, noch nicht von linksradikalen und feministischen Ideologien unterwandert waren. Zu seiner Zeit war noch bekannt, daß menschliche Arbeitsteilung auf die der Geschlechter zurückgeht, Urform und Keim von Kultur. Durkheim schrieb über diesen Ursprung der Arbeitsteilung. Wenig später begann diese menschliche Universalie ‚politisch unerwünscht’ zu werden. Im Jahre 1968 versuchte ein Professor Goldberg von der New Yorker Universität eine gelehrte Abhandlung über die menschliche Universalität von ‚Geschlechterrollen’ als Buch zu veröffentlichen, bei der er viele hunderte Kulturen weltweit miteinander verglich. Ähnliches war damals in der noch nicht ideologisch gewordenen Ethnologie bekannt. Ein Artikel jener Zeit, den ich sicherte, bevor er aus dem Internet gelöscht wurde, so daß dort heute keine Spur mehr vorhanden blieb, nicht einmal in Webarchiven, beschrieb, wie Professor Goldberg eine Rekordzahl an Verlagsabsagen erhielt. Niemals zuvor sei ein Buch, das schließlich doch noch erschien, vorher so oft von Verlagen abgewiesen worden. Bald darauf verschwand das Buch in der Versenkung. So mächtig war feministischer Gesinnungsdruck bereits 1968. Diese Aussage war ihnen so unerträglich, daß sie meist erfolgreich versuchten, derartige Bücher zu verhindern, oder wenigstens unbekannt zu halten, falls sehr selten eins durch ihren massiven Widerstand durchschlüpfte.

Seit 1968 gab es fast niemals mehr Forschung zu solchen angefeindeten, verdammten Tatsachen. Ein anderes Buch wies Anfang der 1980er bereits deutliche Unterschiede im Gehirn von Männern und Frauen nach; das war Feministen und Zeitgeist so unangenehm, daß dieses Buch, ausnahmsweise veröffentlicht – von den ungezählten nicht veröffentlichten oder bereits in der Entstehungsphase abgewürgten Büchern erfahren wir gar nicht erst, weil ihre Entstehung ‚erfolgreich’ verhindert wurde – das Buch mit der kürzesten Erscheinungsdauer wurde. Als die Rezension erschien und den Journalisten erreichte, war das Buch bereits nicht mehr lieferbar. Das habe ich in Büchern dokumentiert. Bewahrt und systematisch ausgebaut wurde das Wissen um diese menschliche Universalie in „Kultur und Geschlecht”.

Sachliche, objektive Forschung zur grundlegenden menschlichen Universalie, daß Frauen und Männer getrennte Gruppen bilden und verschiedene Aufgaben und Arbeiten übernehmen, die sich in einem Tausch aufeinander beziehen, wodurch die Geschlechter verbindende Strukturen entstehen, hat es mindestens seit 1968 nie mehr geben können, weil der Druck feministischer Gesinnung das abwürgte, stattdessen die Welt mit ideologischem Müll flutete. Ohne diesen kulturellen Bezug von Frauen und Männer aufeinander sind die Geschlechterbeziehungen vergiftet. Beide haben wenig Grund, die andere Seite zu achten, ihr Vertrauen und Liebe entgegenzubringen, ihre Bedürfnisse zu respektieren. Die weibliche Wahldominanz konnte nur deshalb so vergiftend wirken und das Gleichgewicht völlig umstürzen, weil dieses kulturelle Füreinander vollständig ausgeschaltet wurde durch die utopische, menschlicher Natur widersprechende Ideologie, daß Frauen und Männer das gleiche zu tun hätten, wobei falsch unterstellt wurde, Unterschiede seien ‚Benachteiligung’ oder ‚Unterdrückung’. Das ist die verrückteste und schädlichste Ideologie der gesamten Menschheitsgeschichte. Tatsächlich wird so Empathiefähigkeit gegenüber den eigenen Männern und jeglicher Ausgleich zwischen den Geschlechtern zerstört, der nicht nur Grundlage von Kultur ist, sondern wie Sprache ein angeborenes Bedürfnis und eine angeborene Fähigkeit, die seitdem verkümmert – am meisten in westlichen Ländern, was der Grund ist, weshalb westliche Frauen so gestört, vergiftet, schwierig im Umgang und irregeführt sind. Doch gilt das längst weltweit. Der Grundirrtum prägt alle Länder, wenngleich andere Kulturkreise diesen Irrtum nicht ganz so fanatisch und besessen betreiben wie der westliche. Noch nie in der Menschheitsgeschichte hat es eine Epoche gegeben, die so radikal verirrt war wie die heutige.

Der Irrtum schädigt von Generation zu Generation stärker; er ist so gewaltig geworden, daß Regime sich nur noch durch die ständige ‚Nazikeule’ halten können, weil ansonsten ihr krasses Versagen auf allen wichtigen Gebieten offenbar würde. Sie müssen also einen Buhmann aufbauen, um sich selbst für ‚besser’ erklären zu können; tatsächlich aber sind sie selbst die radikalste geistige Verirrung aller Zeiten.

Aus diesem Grunde kann aus unseren Universitäten oder Medien nichts erhellendes entstehen; Forschung gibt es dazu nicht mehr; allein die Fragestellung ist tabu. Was heute in der sogenannten ‚Forschung’ untersucht wird, ist bereits in der Fragestellung feministischer Pladderschiß, der nichts mit der Realität zu tun hat. Daher gelangt die einst für alle normalen Menschen spürbare Wahrheit höchstens unfreiwillig punktuell ans Licht. In diesem Falle ist es ein Youtube-Video, das zum Thema der Kriegsgefahr zwischen den USA und China kritisch über US-Militarismus berichtet. Das Thema gilt als ‚politisch korrekt’, weshalb zum Beleg Aufnahmen willkommen sind, die ansonsten von feministischem Gesinnungsdruck unterschlagen worden wären.

Konkret geht es um die Marschallsinseln, die nach dem zweiten Weltkrieg US-amerikanisch wurden, was ihnen nicht gut bekommen ist. Sie stehen hier sinnbildlich für alle menschlichen Kulturen aller Zeiten, so wie sie Professor Goldberg in seinem 1968 unterdrückten Buch beschrieb, woraus sich als menschliche Universalie ergab, was wir uns hier in Bildern anschauen wollen.

So wie in Fischerdörfern Indiens oder einst bei den Walfängern Islands und anderer Inseln des skandinavischen Kulturkreises, schoben Männer Boote ins Meer, um auf Fischfang zu gehen. Walfang mit der Hand, Harpunen, aber ohne Schußwaffen, war gefährliche, harte Männerarbeit.

Film und Bevölkerung beschwört die idyllischen Zeiten, als alles da war, was sie brauchten, Menschen im Einklang auch mit ihrer eigenen, nämlich der menschlichen Natur lebten, besonders der Natur von Männern und der von Frauen. Nur aufgrund der Geschlechterdifferenz konnten die Beziehungen der Geschlechter harmonisch sein. Feminismus hat das, wie alles, genau ins Gegenteil der Wahrheit verdreht, so wie die Behauptung, Frauen seien Opfer, Männer Täter, eine haargenaue Umkehr der biologischen Tatsachen ist: „Gene werden über das männliche Geschlecht gefiltert”, woraus sich als biologische, wissenschaftliche, unerschütterliche Tatsache ergibt, daß Männer sexuell diskriminiert werden und daher Opfer sind, Frauen aber diese Diskriminierung betreiben und daher Täterinnen sind. Das ist Wissenschaft. Feminismus ist das Gegenteil davon, nämlich gefühliger Quatsch, dessen Annahmen sämtlich falsch und gegenteilig zu den Tatsachen sind. Ebenso ist feministische Sicht vollständig und ausnahmslos genau verkehrt herum.

Dieses Lob geht hier nur durch, weil es der Kritik an dem Mißbrauch von Bewohnern des Bikini-Atolls als Versuchskaninchen für Atombombenexperimente dient.

Ein Schwimmer hebt mühsam ein Netz, das ins Boot zu ziehen die ganze Kraft des darin stehenden Mannes erfordert.

Ein Mann klettert auf die astlose, schwindelerregend hohe Palme, um Kokosnüsse zu ernten. Solche Bilder sind noch heute rund um den Äquator zu sehen, überall wo Kokospalmen wachsen.

Ein anderer Mann schält und öffnet die Kokosnüsse, was ohne Metallmesser eine noch kraftzehrendere und schwierigere Arbeit war. Manch ein Stadtbewohner wäre unter Kokospalmen verdurstet, weil es ziemlich schwierig ist, mit Händen und Steinen das durstlöschende Kokoswasser zu erschließen.

Ein Steuermann.

Seemänner.

Die Männer tragen ihren Fang nach Hause.

„Schön und üppig war es, hier zu leben.” – besonders als Frau.

Ein Mädchen trinkt eine unreife Kokosnuß, die ein Mann aus einer sehr hohen Palme erklettert hat, was nur barfuß und mit viel Geschick an dem glatten, astlosen Stamm möglich ist. Ein zweiter Mann hat die Kokosnuß mit seinen starken Händen geschält und geöffnet. Wenn das Mädchen im Bild eine andere Frucht trinkt als die oben geerntete Kokosnuß, ändert das nichts an dieser Form der Zusammenarbeit beider Geschlechter. Wenn Frauen die Fische brieten, waren diese wie gezeigt von Männern ohne Maschinenkraft dem Meer abgerungen.

Die Mädchengruppe sieht anständig und unverdorben aus. Sie spielt. Harte, gefährliche Arbeit belastet sie nicht. Doch es geht gar nicht darum, ob Arbeit zu hart oder gefährlich für Frauen ist, sondern um ein harmonisches Füreinander, einen Austausch, der sie in einen Bezug setzt, wodurch eine gesündere Gesellschaft mit Empathie entsteht, im Gegensatz zum feministischen, geschlechtsneutralen Chaos, das die Geschlechter zu Konkurrenten und spinnefeind macht, wobei Empathie für Männer verloren geht, diese zu Verlierern degradiert werden, menschliche Reifung ausbleibt. Feministische Ideologie ist bereits im allerersten Ansatz das menschenfeindlichste und dümmste, das die Menschheit jemals hervorgebracht hat. Nun mag es auch in dieser ‚idyllischen’ Gesellschaft sexuell diskriminierte Männer und höhere männliche Bürden geben, was weder gerecht noch ideal ist, doch sind sie einem Ausgleich und menschenwürdigen Zuständen wesentlich näher als alles, was feministische Dystopie hervorgebracht hat oder hervorbringen kann: Genau deshalb, weil es bewährte kulturelle Strukturen gibt, die auf Geschlechterdifferenz beruhen. Die neidvolle Idee, Frauen müßten dasselbe wie Männer tun, war von Anbeginn dümmstmöglich, im Konflikt mit menschlicher Natur und einem dringenden Bedürfnis nach kulturellem Ausgleich. Doch das vermögen Zeitgenossen nicht mehr zu begreifen, weil sie von frühester Kindheit bis über den Scheitel von feministischen Sichten geprägt wurden.

Mädchen spielen, Männer arbeiten. Wie idyllisch! Ironie ist nur dann nicht nötig, wenn auch Jungen sorglos spielen, die Bürden von Männern nicht härter sind, und es keine Verlierer sexueller Damenwahl gibt. Genetiker können anhand des menschlichen Genpools beweisen, daß es dabei immer klar bezifferbare Ungerechtigkeiten gab, so daß wir nicht in ein Südseeleben zurück wollen, sondern weibliche Wahlmacht und Frauenbevorzugung aushebeln müssen. Das wäre wirklich fortschrittlich gewesen: das genaue Gegenteil feministischer Ziele. Denn die Grundanalyse war verkehrt herum. Außerdem wollen Männer ihren eigenen Weg gehen, sich als Persönlichkeit frei entfalten können, was erst Anziehungskraft auf Mädchen und fruchtbare Frauen schafft.

Übrigens vertrete ich grundsätzlich die menschliche Universalie Kultur, die auf arbeitsteiliger Geschlechterergänzung gründet, singe aber kein Loblied der Südsee. Dies wäre ein Irrtum, von dem manch ein Mann durch Erfahrung schmerzlich geheilt wurde. Bereits in den 1950er Jahren war die Verirrung westlicher Frauen schon durch die erste Welle des Feminismus spürbar, bewegte den dänischen Schriftsteller Jørgen An­der­sen dazu, sein in „Ideologiekritik am Feminismus” zitiertes Buch „Fräu­lein Schö­ner Mond”, im 1956 erschienenen Original „Smuk­ke måne”, über japanische und asiatische Frauen zu schreiben, die damals bereits viel weiblicher und lockender reagierten als anspruchsvolle westliche Emanzen erster Welle, die mit der Macht der siegreichen Besatzungsmacht die Geschlechterkultur wegrevolutionierten. Sie prunkten mit Luxus, für den ein Mann sich halbtot arbeiten mußte, damit seine Frau ihn dann angeberisch und bedenkenlos genießen konnte. Die damaligen Japanerinnen erschienen viel betörender und ungiftiger als wählerische, materiell anspruchsvolle US-Emanzen, die sich anschickten, in Frauenvereinen organisiert, ihr entgleistes Frauenbild in der Welt zu verbreiten, womit sie im Dunstkreis des Feminismus erster Welle bereits dasselbe betrieben wie spätere Wellen.

Doch zurück zur Südsee. Dieser den Lockungen Asiens geistig verfallene dänische Schriftsteller beschrieb 1959 in einem weiteren Buch „Lagune van het geluk” die Verhältnisse der Südsee. Manch ein Mann hat sich damals bereits gewundert, wie es ihm mit seiner Südseebraut nach kurzer scheinbarer Idylle erging: Eine für sie lukrative Trennung brachte dasselbe Ergebnis, was wenig später ab der zweiten feministischen Welle zur westlichen Massenerscheinung wurde: Finanzielle Abzocke westlicher Männer durch Trennung, Ehe und Beziehung als Geschäftsmodell, was eine Sklavenhalterinnengesellschaft entstehen ließ, die Männer zu zunehmend abwesenden Finanzsklaven von Frauen degradierte. Es gibt also gute Gründe, für die menschliche Universalie Kultur nicht ausgerechnet Südsee-Matriarchate als Vorbild zu nehmen; dies nur als Warnhinweis für naive Leser. Trotz alledem ist wichtig zu erkennen, daß menschliche Kultur grundsätzlich und überall auf Differenz und Geschlechterergänzung gründete, einschließlich Matriarchaten, die auf entlegenen Inseln häufiger waren als auf großen Kontinenten, wo bessere und erfolgreichere Modelle die weniger konkurrenzfähigen ersetzten.

Auch diese Abzocke wurde bereits von der ersten feministischen Welle verbreitet. Im gleichen Buch „Ideologiekritik am Feminismus” hatte ich auch aus mehreren Quellen die Abzocke von Männern bereits aufgrund des erste-Welle-Feminismus dokumentiert. In den USA waren schon in den 1920ern viele Jungen anspruchsvollen emanzipierten Mädchen nicht mehr gut genug; in Sachen Sexualität hatten Jungen nichts zu sagen, weil Mädchen den Ton angeben. Irregeleitete männliche Feministen wie Lindsey, ein Familienrichter, unterstützten Mädchen dabei, begriffen nicht, was für Schäden sie anrichteten. Damals wie heute waren Feministen, männlich wie weiblich, Utopien verfallen, die menschlicher Natur radikal widersprechen. Lindsey gehörte einer Reformbewegung an, glaubte gar, etwas gutes zu tun, wie er in seinem Buch „Die Revolution der modernen Jugend” 1925 darlegte. Sie wußten nichts von der biologischen Dominanz des weiblichen Geschlechts, die sie mit ihren verirrten Dystopien zur alles erdrückenden Macht erhoben.

«„Wir lie­ben und eh­ren die Da­men”; sag­te Hoe­verth, „aber wir wol­len un­se­ren Nach­kom­men wie­der rich­ti­ge Müt­ter und Ehe­frau­en hin­ter­las­sen, und ver­hin­dern, daß die­se von der an­geb­li­chen Eman­zi­pa­ti­on der Frau ver­nich­tet wer­den” …

Ein gro­ßer Teil der Ge­fäng­nis­in­sas­sen, sag­te Woll­ner, ka­men auf­grund der An­schul­di­gun­gen ih­rer ei­ge­nen Frau­en da­hin. Ei­ne be­trächt­li­che An­zahl der In­sas­sen psy­chi­at­ri­scher An­stal­ten, klag­te er an, wur­de von ih­ren ei­ge­nen Gat­tin­nen da­hin ge­bracht, weil sie ih­nen im We­ge wa­ren.

„Der Grund für all das”, sag­te Woll­ner, „ist, daß die Au­to­ri­tä­ten Frau­en al­les glau­ben und Män­nern nichts.” … Die Haupt­be­schwer­de der Li­ga­mit­glie­der rich­te­te sich ge­gen Un­ter­halts­an­sprü­che ge­schie­de­ner Frau­en und Pflich­ten zur Ali­men­tie­rung un­ver­hei­ra­te­ter Müt­ter.

Ho­fe­ne­der, Se­kre­tär der Li­ga, be­schrieb die Ver­pflich­tung zu Ali­men­te und Un­ter­halt als ei­ne grau­sa­me Ver­fol­gung von Män­nern, die oft nicht nur von Gier, son­dern auch von Ra­che­ge­füh­len und rei­ner „Bös­ar­tig­keit” ge­tra­gen sei. Nach dem ge­gen­wär­ti­gen öster­rei­chi­schen Ge­setz, sag­te Ho­fe­ne­der, hat die un­ver­hei­ra­te­te Mut­ter prak­tisch die Wahl, wen sie als Va­ter für ihr Kind her­aus­grei­fen will.» (The Daily Gleaner, 19. Juni 1926)

1926 hatte der Feminismus erster Welle bereits Mißstände geschaffen, die von späteren Wellen noch stärker zum Massenphänomen erhoben wurden, eine finanzielle Sklavenhalterinnengesellschaft schufen. Gesellschaften aller Epochen und Kulturen bevorzugten Frauen, nur weniger kraß als Feminismus; je besser eine Kultur funktioniert, desto mehr Ausgleich bietet sie, um die biologische Dominanz zu überwinden, damit ein Gleichgewicht entstehen kann. Der feministische Blick mißversteht das alles völlig falsch. Selbst kritische Zeitgenossen ahnen nicht einmal, wie sehr sie sich mit ihren Begriffen von angeblicher ‚Gleichheit’ verrannt haben, so daß sie grundsätzlich alles, was mit Geschlechtern zu tun hat, bereits im Ansatz falsch deuten. Je ‚gleicher’ die Geschlechter, desto gewaltiger biologische weibliche Dominanz und das Ungleichgewicht der Geschlechter. Je ‚gleicher’ die Geschlechter, desto schwächer Kultur, menschliche Reifung und Empathie für Männer, umso mehr männliche Verlierer. Der Westen ist jahrhundertelang den falschen Götzen nachgerannt. Die Philosophie der Aufklärung ist in Fragen der Geschlechter und Fortpflanzung kraß gescheitert. Von Feminismus befallene Ethnien gehen zugrunde und sterben aus.

So sah menschliche Kultur aus, bevor Feminismus Kultur und Menschen kaputtmachte.

Das westliche Frauenbild schon der 1950er war auf einem zerstörerischen Kurs. Diese Dame trägt Bikini, ein Oberteil, das nach dem von zahlreichen Atombombenversuchen bis heute unbewohnbar verstrahlten Atoll Bikini benannt wurde, dessen Bewohner aus Atompilzen beregnet wurden, was bis heute Krankheiten auslöst. Passenderweise sitzt die Dame mit Bikini auf einer Atombombe, wie sie auf Bikini gezündet wurde. Die weiblichen und männlichen Geschlechtergruppen Bikinis sind in den USA schon zerfallen, oder besser, seit jeher schwach ausgeprägt gewesen, weil vor wenigen Jahrhunderten erst abendländische Siedler kamen, dann Männer als Fallensteller, Jäger, Händler, Landnehmer oder Goldsucher nach Westen treckten, wo es keine Frauen, somit keine weiblichen Traditionen oder Geschlechtergruppen gab. Große Teile der USA sind also aus einem Fehlen menschlicher Kultur entstanden; die ersten Frauen kamen eher als Prostituierte, später einzelne Bräute. Eine übergreifende Kultur fehlte also, zumal in diesem Schmelztiegel Menschen aus den verschiedensten Weltteilen zusammenkamen, sodaß es ohnehin keine gemeinsame Geschlechterkultur geben konnte. Somit waren Einwanderungsländer wie die in zwei Weltkriegen zur Supermacht aufgestiegenen USA denkbar schlechtes Vorbild. Heute gibt es kein passendes Vorbild; mit neuer Philosophie muß Kultur wiederbegründet werden.

Nie scharf genug nachgedacht, umgedreht worden: Das Versagen der Konservativen

Nie scharf genug nachgedacht, umgedreht worden: Das Versagen der Konservativen

Feminismus ist keine Umkehrung von Machtverhältnissen, sondern ein Amoklauf unverstandener biologischer und gesellschaftlicher Kräfte. Biologisch ist das weibliche Geschlecht durch Fortpflanzung bei den meisten Tierarten einschließlich des Menschen dominant, seit vor 750 Millionen Jahren die Zweigeschlechtlichkeit entstanden.

Angeborene Instinkte lassen uns bereits in der Wahrnehmung Frauen bevorzugen. Frauen wurden in jeder Zeit bevorzugt. Nur die Art und Weise, wie Frauen sich bevorzugen lassen wollen, hat sich verändert. Siehe meine Bücher.

«Die matriarchale Wertlosigkeit von Kindern und Vätern
21. AUGUST 2019 …

Anders Vaterschaft: Hier haben Mütter die Macht, den Vater zu entsorgen, ihn aus dem Leben ihrer Kinder entfernen. Wer weiß – was hier und heute nicht selbstverständlich ist – dass sowohl Kinder ihre Väter als auch Väter ihre Kinder lieben, weiß auch, daß sich hinter dieser Barbarei unermessliches Leid verbirgt. Die Selbstmordrate von Trennungsvätern ist um ein vielfaches höher als die der Restbevölkerung. Aus feministischer Sicht ist das zu verschmerzen bzw. wird mit Hohngelächter quittiert, denn Alleinerziehen wird als Überwindung des ‚Patriarchats’ verstanden. …

Als aktuelles Beispiel dafür kann man Antje Schrupp – eine der einflußreichsten Feministinnen Deutschlands … Für Schrupp ist ein Mann nur ein ‚Samenspender’. Ihr zufolge funktioniere die klassische, heterosexuelle Ehe nicht mehr, in welcher sich der Mann als Müllkutscher, Kanalarbeiter und Bergmann selbst verwirklichte und die Institutionen besetzte.

Und damit die Frau von heute diese Ziele besser verfolgen kann, soll der Vater weg. Warum? Ist mir auch nicht ganz klar, es gilt aber: „Eine Frau soll keinen Mann brauchen müssen, um ein Kind zu gebären.”»1 (dschampa)

Feminismus macht Männer überflüssig; diese Tendenz weisen meine Bücher bereits für die erste Welle nach. Jede Kultur gab beiden Geschlechtern wichtige Bedeutung. Was Feminismus betreibt, ist ein Novum, eine Einseitigkeit, die unerhört ist, eine Zerstörung der Grundlagen menschlichen Lebens. Dazu muß man allerdings verstehen, was menschliche Kultur vor ihrer Zerstörung durch feministische Wellen gewesen ist, siehe „Kultur und Geschlecht”.

Der eben zitierte Artikel enthielt, wenngleich unter dem Deckmantel des Scherzes, die bösartig falsche feministische Unterstellung, in klassischer Gesellschaft sei die Frau reduziert worden. Das ist falsch und unsinnig: Frauen wurden bevorzugt und eben nicht reduziert als entsorgte Mütter, sondern ihr ein zentraler, ehrenvoller Platz in der Mitte von Familië und Leben gegeben. Der feministische Kampfbegriffe ‚Gebärmaschine’ ist bösartiger Unsinn, obendrein krankhaft, spiegelt nämlich krankenhaften Haß auf Fortpflanzung, die wichtigste Aufgabe des Lebens ist, sowie eine Gesellschaft, die ihr Trägervolk aussterben und von fremdkontinentlichen Völker ersetzen läßt, die noch weniger krank sind. Nur eine aussterbende Ethnië einer sterbenden Zivilisation kann so einen Unfug verzapfen. Feminismus ist der Untergang jeglicher Zivilisation durch ständig weiter übetriebene Frauenbevorzugung. Erstmals hat das der britische Ethnologe Unwin in den 1930er Jahren entdeckt. Er wußte allerdings noch nicht von angeboren schiefer Wahrnehmung der Geschlechter, die uns bereits unbewußt Frauen bevorzugen läßt und Empathie mit männlichen Verlierern blockiert. Diese evolutionären Mechanismen, beschrieben in meinen Büchern, sorgen für eine von Generation zu Generation zunehmende Übertreibung uns unbewußter Frauenbevorzugung, die sich in feministischen Wellen widerspiegelt, die solch schiefe Wahrnehmung instrumentalisiert haben.

«Was einem bei diesem Satz als erstes ins Auge stechen sollte, ist, daß nicht das Kind sondern die Frau im Zentrum von Sollen und Wollen steht. Sie sagt nicht, daß es für ein Kind nicht gut sei, wenn der ‚Samenspender’ auch gegen den Willen der Mutter seinem Kind ein Vater sein kann» (dschampa, a.a.O.)

Traditionelle Kultur gibt beiden Geschlechtern wichtige Aufgaben und läßt sie sich in Liebe verbinden; Feminismus aller Wellen, bereits der ersten, macht Männer überflüssig, zerstört das Gleichgewicht und das Füreinander der Geschlechter. Die letzten kollektiv gesunden Frauen war die Mehrheit der Anti-Suffragetten des 19. Jahrhunderts. Hier geht es nicht um politische Wahl, sondern um seelische Gesundheit wie Liebesfähigkeit, Anteilnahme und Empathie, eine funktionsfähige Kultur und Ergänzung beider Geschlechter in Liebe. Seitdem besteht die Gesellschaft aus einem Haufen verirrter kollektiver Hysteriker, die ständig auf allerlei schräge Ideologien hereinfallen, von einem kollektiven Irrsinn zum nächsten taumeln.

«Sie kann ihr Kind abtreiben, und angesichts der zigtausenden von Abtreibungen» (dschampa, a.a.O.)

Das Kind hat kein Recht auf Leben. Der Mann hat kein Recht auf Fortpflanzung. Nur die Frau allein hat Rechte, und zwar alle. Das ist Feminismus. Die Gesellschaft fiel auf solche Ideologie herein, weil unsre Wahrnehmung angeboren schief ist, und Evolution nicht richtig verstanden wurde.

«Die Mutter und ihre Kinder sollen über Steuern finanziert werden. Damit ist der individuelle Vater ausgerottet und stattdessen zahlt der kollektive Mann, der auch in Zukunft den Löwenanteil der Steuern zahlt. Ja, ein Matriarchat: Väter genießen keinerlei Rechte, sollen aber mit ihrer Arbeit die matrifokale Gesellschaft am Leben halten.» (dschampa, a.a.O.)

Bereits die CDU-Feministin Motschmann ist typisches Beispiel für das völlige Versagen der Konservativen sowie der CDU/CSU, die in den 1970ern eine schweigende Mehrheit von Frauen repräsentierte, die gegen den schrillen neuen Feminismus zweiter Welle waren. Noch 1986, also ziemlich spät, hatte Frau Motschmann ein Buch zur Verteidigung der Hausfrauenehe im Interesse der Kinder geschrieben, die gut und gesund aufwachsen sollten.

«Motschmann, 66, ist stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Bremen und Mitglied im Bundesvorstand ihrer Partei. Nach zahlreichen politischen Ämtern in Bremen sitzt sie seit 2013 im Deutschen Bundestag und ist Sprecherin für Kultur und Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. .. Sie verfaßte Aufsätze, in denen sie größere Wertschätzung für Mütter und Hausfrauen forderte, und zoffte sich mit Feministinnen wie Alice Schwarzer.

SPIEGEL: Frau Motschmann, Sie waren einst glühende Verfechterin der klassischen Hausfrauenehe. Heute bezeichnen Sie sich selbst als Feministin. Was ist geschehen? …

Motschmann: Ich wurde sehr konservativ, sehr traditionell erzogen. Meine Mutter war immer zu Hause, so war der Zeitgeist. In jedem CDU-Wahlprogramm stand damals: Während der ersten drei Lebensjahre eines Kindes sollte die Mutter bei den Kindern bleiben, beruflich zurückstecken oder am besten ganz aufhören zu arbeiten. Das habe ich aus voller Überzeugung auch so gemacht. Ich habe drei fröhliche Kinder, deshalb bereue ich das nicht. …

SPIEGEL: Sie waren eine Verfechterin der klassischen Rollenverteilung.

Motschmann: Ja, daß die Frau sich in einer Ehe vor allem um Kinder und Haushalt kümmert, war für mich absolut positiv. Ich habe meinen Mann gern in seiner Arbeit unterstützt und hatte nie das Gefühl, daß ich benachteiligt oder zurückgesetzt bin. Ich habe 1986 sogar ein Buch herausgegeben mit dem Titel: „Nur Hausfrau? Zeit haben für die Zukunft unserer Kinder”.»

Traditionelle Kultur wurde nach einem faulen Kompromiß, den die erste feministische Welle hervorbrachte, bereits nicht mehr verstanden, war ausgestorben, durch ein Hausfrauenmodell ersetzt worden. Hier war bereits ein typischer Mechanismus in Gang gesetzt worden: Feministische Wellen zerstören eine über lange Zeiten organisch gewachsene Kultur mitsamt ihren ebenso gewachsenen Ausgleichsmechanismen, ersetzen sie durch eine moderne, menschengemachte Konstruktion im Glauben, damit die Menschheit zu beglücken und alles besser zu machen als die Natur. Doch das hat gewaltige Fehler, darunter Hybris, Anmaßung. Die Menschen hatten nämlich keine Ahnung ihrer eigenen menschlichen Natur, oder der Evolution und ihrer Kräfte. Wie der Zauberlehrling spielten sie mit Kräften, die ihnen unbekannt sind, die sie auch nicht meistern konnten. Sie maßten sich an, Schöpfergott zu spielen, obwohl sie tatsächlich kleine, verbohrte Ideologen waren, die sich gewaltig übernahmen.

Damals forderten Feministinnen, die aus der ersten Welle hervorgegangen waren, in Frauenvereinen, Frauen sollten weniger arbeiten, sie würden zuviel arbeiten. Solchen Druck übten Frauenvereine auch im nach dem 2. Weltkrieg besetzten Japan aus, redeten japanischen Frauen ein, sie müßten weniger arbeiten, um ‚modern’ zu werden. Wenig später rebellierten feministische Frauen der zweiten Welle, weil es für Frauen bereits zu wenig zu tun gab, sie zwar in einem luxuriösen Zuhause saßen, für das der Ehemann beruflich schuften mußte, um die Rechnungen zu bezahlen, in dem sie sich jedoch unterfordert vorkamen. Feministische Literatur nannte das einen ‚goldenen Käfig’. Jedoch waren Feministinnen aller Wellen unfähig zu verantwortlichem Handeln, wozu vor allem gehört, sich über die Folgen eigenen Tuns im klaren zu sein, und eigene Fehler zu bemerken, sie abzustellen. Doch damit waren Feministinnen völlig überfordert. Sie waren und sind bis heute völlig unfähig dazu, eigene Fehler zu bemerken und zu ändern, und damit auch zu verantwortlichem Handeln. Sie handeln immer noch so unreif, daß dies ein Grund sein müßte, sie von verantwortlichen Positionen wegen erwiesener Unfähigkeit auszuschließen.

Statt ihren Fehler zu bemerken, statt sich dafür zu entschuldigen, daß sie sowohl abendländischen Frauen, als auch denen im besetzten Japan schädliche Rollenvorbilder aufgezwungen hatten, schoben sie alle Schuld an den Folgen ihres Tuns einem verschwörungstheoretisch unterstellten ‚Patriarchat’ zu, das sie wieder wütend zu bekämpfen begannen. Mit Betty Friedans Feststellung, die Hausfrau sei unterfordert gewesen, hätte zu wenig zu tun gehabt, begann die zweite feministische Welle zu rollen.

Noch ein weiterer Punkt tritt hinzu. Feminismus aller Wellen löste natürliche Bezüge zwischen Menschen und Geschlechtern auf. Bereits die erste Welle kämpfte gegen Geschlechterergänzung, war stolz darauf, Männern einen Bereich nach dem anderen wegzunehmen, was seitdem unser Denken prägt, auch das von Personen, die sich selbst nicht als feministisch wahrnehmen. Außerdem löste sich die einstige Großfamilië auf. Beides, das fortschreitende Auflösen der Familië, als auch das Auflösen des Tausches einander ergänzender Geschlechter isolierte Menschen zunehmend. Solche Isolation ist typisch für unsere nunmehr auf Individualismus begründete Gesellschaft geworden. Diese soziale Isolation verursacht aber Leidensdruck, und genau dieser Leidensdruck war und ist ein wesentlicher Antrieb für Feminismus, aber auch andere politische Ideologiën der Moderne. In „Abrechnung mit dem Feminismus” wies ich nach, daß bereits die erste Welle gekennzeichnet war durch das zeitgleiche erstmalige Auftreten einer zuvor unbekannten psychischen Erkrankung: der Schizophrenie, die als dauerhafter Zustand zuvor und auch in anderen Kulturen unbekannt gewesen war. Sie trat überproportional oft bei führenden Feministinnen erster Welle auf, die aufgrund ihrer solche Isolation betreibenden Ideologie auch überproportional von solcher Isolierung betroffen waren.

Auch die Feministinnen zweiter und späterer Wellen wurden von diesem Defizit angetrieben, daß sie und ihre Vorläuferinnen selbst verbreitet haben. Feminismus ist also eine Perversion, die von genau dem Leidensdruck angetrieben wird, den sie selbst auslöst und in der ganzen Welt verbreitet. Erin Pizzey beschrieb die Isolation zu Hause, die sie im Vergleich zur aus Asiën gewohnten Großfamilië bewußt erlebte, und daß die Feministinnen 2. Welle ab den 1960er Jahren davon angetrieben waren – die ihre ‚Heilung’ jedoch nicht in Wiederherstellung guter Geschlechterbeziehungen und Kultur, sondern in einer wütenden, männerhassenden feministischen Schwesternschaft suchten, die dazu diente, die erlebte Isolation zu lindern – nur eben auf eine perverse, zerstörerische Weise. Feministische Gruppen, die auf Wut, irrationalen Energiën und Haß gründen, sollen letztlich einen Mangel betäuben, den sie selbst mit ihrer Ideologie hervorgebracht haben und ständig weiter verschlimmern. Soviel zur Perversion des Feminismus aller Wellen.

Nun kommen wir zurück zur tragischen Figur der einst konservativen, sich mit der Radikalfeministin Alice Schwarzer zoffenden CDU-Dame Motschmannn, die meine Bücher leider nicht gelesen, die Funktionsweise der menschlichen Universalië geschlechtlicher Kultur nicht begriffen hat. Sie ließ sich von der Gier nach mehr beruflicher Bedeutung, die vom Feminismus als Köder verwendet wurde, einfangen und über den Tisch ziehen, ist nun zur Vertreterin heutiger Wellen geworden, die den Mann grundgesetzwidrig entrechten und darin behindern wollen, für Ämter zu kandidieren. Wie konnte das geschehen? Nun, das ist offenkundig: Weil sie menschliche Natur und Kultur nicht verstand, es viel zu kurz gedacht ist, beim Sinn geschlechtlicher Kultur nur an Kindererziehung zu denken. Heute glaubt die Dame, man könne Kinder gesund auch anders erziehen. Daß diese Kinder um Kultur betrogen werden und dann massenweise zu ‚Schneeflocken’ werden, deren Hysterie wir jüngst wieder bei der Klimahysterie bewundern durften, geht ihr nicht auf.

«Heute sage ich: Es geht beides. [Kind und Karriëre] … Die Zahl der Frauen im Deutschen Bundestag ist sogar wieder geschrumpft, gerade auch in meiner Unionsfraktion. Wir waren schon mal bei einem Frauenanteil von 25 Prozent, jetzt sind wir auf 20 Prozent abgesackt.» (Spiegel, a.a.O., [meine Ergänzung])

Weil verkürzt nur an Betreuung kleiner Kinder gedacht wurde, sah sie später kein Problem darin, die gesamte, ohnehin weder gelebte noch verstandene Kultur abzustreifen. Außerdem ließ sie sich von der feministischen Gier anstecken, für ihr Geschlecht bestimmte Quoten durchsetzen zu wollen, was ein Eingriff in die Freiheit der Menschen ist, sich ihre Lebensentwürfe auszusuchen, für die sie vordergründig eingetreten waren. Doch hinter diesem Argument des feministischen Selbstwiderspruches verblaßt etwas wichtigeres: Daß menschliche Kultur, in sehr verschiedener Form, trotzdem immer auf Ergänzung beruht. Nicht die genaue Form dieser Ergänzung ist entscheidend, wohl aber, daß es eine gibt. Sie hat verbindende Kraft und gibt Identität. Dies ist der Knackpunkt; wer das nicht kapiert, wird überhaupt nichts richtig verstehen, weil ihm die Grundlage menschlicher Natur fremd ist.

Ihre ehemalige Argumentation für Hausfrauen und Mütter war bereits ein Mißverständnis im Geiste des Feminismus erster Welle. Damals schrieb ich schon an meinen Büchern, die erklären, wie menschliche Natur und Kultur tatsächlich funktionieren. Doch das wurde unterdrückt, mit tragischem Ergebnis: Die vermeintlich Konservativen ließen sich Stück für Stück immer wieder von feministischen Wellen über den Tisch ziehen, weil sie blind waren, nicht wußten, was ihnen geschah, noch was sie taten. Konservative verteidigten immer nur, was sie gerade gewohnt waren, hatten aber keinerlei geistige Linië oder Verständnis. Dies liefern meine unterdrückten Bücher. Nicht Hausfrauendasein, sondern geschlechtliche Ergänzung ist menschliche Universalië aller Zeiten und Kulturen weltweit, einschließlich in der Natur vorkommender Matriarchate, in denen Geschlechterrollen übrigens besonders streng sein können – ein entsprechender Bericht wurde von mir gesichert, nachdem er auf Wikipedia zensiert worden war, denn das sind Fakten, die nicht ins feministische Weltbild passen und daher verborgen werden. Feminismus zerstört kulturelle Ergänzung in Liebe, ersetzt sie durch geschlechtsneutrale Utopiën, die eine Verstümmelung des Menschen sind, weil ergänzende Kultur genauso zur menschlichen Natur gehört wie Sprache. Stattdessen werden feministische weibliche Kampfkollektive geschaffen, die auf Geschlechtsegoismus und Empathiestörung statt auf Liebe und Empathie gründen, wie sie Kultur hervorbringt und ausdrückt. Es ist eine historische Katastrophe, daß unsre unfähigen Pseudokonservativen sich so über den Tisch ziehen und umdrehen ließen, wie es die CDU-Grande Motschmann symptomatisch vorführt.

«„Einige Mütter wollen den Vater eliminieren”
Veröffentlicht am 11.06.2019 | Von Sabine Menkens …

WELT: Vor allem Mütter fühlen sich von Ihrer Forderung, das Wechselmodell als Leitbild zu etablieren, angegriffen.»2 (Welt)

Väter zu eliminieren ist eine alte feministische Tendenz; umgekehrt wäre das unvorstellbar.

«„Na, am besten, Sie lassen den Vater einfach sterben.”
26. Juli 2019 von Lucas Schoppe …

Vor einigen Tagen habe ich hier den anwaltlichen Text „So verhindern Sie das Wechselmodell” kritisiert. …

>Edith Schwab, seinerzeit Vorsitzende des VAMV, riet der Journalistin Tina Klopp („Brigitte”), auf die Frage, wie man dem Kind die bevorstehende Entsorgung des Vaters am besten erkläre (wörtlich): „Dann lassen Sie den Vater doch einfach sterben!”»3 (man-tau)

Frau Schwab vertritt den „Verband alleinerziehender Mütter und Väter”, wobei das Anhängsel „und Väter” offensichtlich nur roßtäuscherisches Beiwerk ist.

«Stattdessen leitet sie dazu an, mit schmutzigen Tricks daran zu arbeiten, daß die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes keinerlei Schwierigkeiten bei der eigenen (!) Selbstverwirklichung bereiten: „Na, am besten, Sie lassen den Vater einfach sterben” – Väterfeindlichkeit geht Hand in Hand mit Kinderfeindlichkeit.»4 ( dschampa, a.a.O.)

Vergessen wir nie, daß es grundsätzlich niemals erfolgreichen Widerstand gegen Feminismus geben kann, wenn dieser kurzfristig oder punktuëll bleibt. Dann geschieht mit trauriger Regelmäßigkeit das, was an Frau Motschmann exemplarisch sichtbar wird, oder auch am Selbstwiderspruch zwischen 1. Welle („Frauen arbeiten zuviel. Sie dürfen nicht so viel arbeiten.”, 1956) und dem Ausbruch der 2. Welle nur wenige Jahre später („Frauen haben viel zu wenig zu tun. Die Gesellschaft unterfordert sie”, 1960er). Wer nicht die großen Liniën sieht und die Funktionsweise kultureller geschlechtlicher Ergänzung versteht, hat keine Chance, einen lebenswerten Zustand wiederherzustellen, oder dem Schicksal zu entgehen, sich immer wieder von feministischer Propaganda über den Tisch ziehen zu lassen.

Fußnoten

1 https://dschampa.home.blog/2019/08/21/matriarchale-wertlosigkeit-kinder-vaeter/

2 https://www.welt.de/politik/deutschland/plus194503817/Trennungskinder-Familienrechtlerin-raet-zu-Wechselmodell.html

3 https://man-tau.com/2019/07/26/schwab-tote-vaeter/

4 https://dschampa.home.blog/2019/08/21/matriarchale-wertlosigkeit-kinder-vaeter/

© 2021 Jan Deichmohle

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