Denker und Dichter

Schlagwort: Klimaglauben

Immer aufmerksam und fleißig – neuer Sachartikel ergänzt im Buch „Klimaangst”

Immer aufmerksam und fleißig – neuer Sachartikel ergänzt im Buch „Klimaangst

Wenn’s mir auch leider nicht gedankt wird, lese und arbeite ich fleißig. Heute habe ich einen soeben erschienen Artikel im BuchKlimaangst und anderer Unfug” ergänzt.

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Freitags die Zukunft versauen – Wer hüpft, der wird verkohlt

Freitags die Zukunft versauen – Wer hüpft, der wird verkohlt

#FreitagsFürsVerderben #FreitagFürFortschrittsfeinde #Hysterikerhüpfen #FreitagFürFanatiker


Wir leben in einer Zwischenwarmzeit einer Eiszeit, erdgeschichtlich kühler als die meisten Zeiten

«Energiewende macht’s möglich: DAX-Konzerne wollen 100.000 Stellen abbauen
Publiziert am 26. März 2019»1

Bitte freitags immer schwänzen und für’s Klima hüpfen; damit könnt ihr 100.000 Stellen kippen. Vielleicht ist Papa dann bald arbeitslos. Aber nicht traurig sein, dafür dürft ihr von Harz IV leben. Immer munter hüpfen! CO2 spart ihr nicht, wird in Asien hundertmal soviel geschlotet; dort werden gerade hunderte Kohlekraftwerke gebaut, viel mehr, als hier auf eure Kosten geschlossen werden. Aber den Niedergang eurer Wirtschaft und des Landes könnt ihr schaffen! Hüpfen, hüpfen! Wer hüpft, läßt sich verkohlen!

Übrigens wurde noch in den 1970er Jahren Angst vor einer neuen Eiszeit geweckt. Nur gab es damals keine politische Hysterie, die das systematisch ausgeschlachtet hätte.

«Reid Bryson der Universität von Winconsin zeigte, daß die Durchschnittstemperaturen der Erde während der großen Eiszeit nur 7 Grad [F?] unter denen der wärmsten Ära lagen – und daß das gegenwärtige Absinken den Planeten ein Sechstel des Weges zum Durchschnitt der Eiszeit zurücklegen ließ. … Klimatologen sind pessimistisch, daß politische Führer positiv handeln, um die Klimaveränderung auszugleichen, oder auch nur die Folgen zu mildern.» (Newsweek, April 28, 1975)

Wissenschaftler mögen damals wie heute verschiedener Meinung gewesen sein, doch in den 1970ern waren es Anhänger der Eiszeithypothese, die von Medien herausgebracht wurden, so wie es heute Anhänger der Klimaerwärmung sind. Der Hauptunterschied liegt darin, daß niemand die Erwartung einer Eiszeit, die langfristig gesehen plausibel ist ohne massiven Eingriff des Menschen, politisch instrumentalisiert hat, wie es mit der Klimaerwärmung getan wurde.

Gerne übersehen wir, daß Wetter ein chaotischer Prozeß ist, Klima vielen zyklischen Schwankungen unterliegt, beide bislang schwer vorhersagbar sind. Die Sonne und kosmische Kräfte übersteigen den Einfluß des Menschen bis heute bei weitem. Je nachdem, in welchem Teil des ‚Schweinezyklus’ sie sich gerade befinden, übertreiben Zeitgenossen gerne ihren augenblicklichen Zustand, indem sie die Richtung als dauerhaft ansehen und in die Zukunft verlängern. Vielleicht nehmen sie ihr Vorurteil mit ins Grab, um von künftigen Generationen ausgelacht zu werden. Allerdings gab es tatsächlich zwei führende Vertreter globaler Abkühlung Richtung Eiszeit in den 1970ern, die sich vom Saulus zum Paulus wandelten und in späteren Jahrzehnten auf der nunmehr ebenso ‚korrekten’ und lukrativen Klimaerwärmungsmasche mitschwammen.

«Seit den 1940ern ist die mittlere globale Temperatur um etwa 2,7° F gefallen. Obwohl diese Zahl bestenfalls eine Schätzung ist, wird diese durch andere, überzeugende Daten bestätigt. Als der Klimatologe George J. Kukla vom Lamont-Doherty Geologischen Observatorium der Columbia Universität und seine Frau Helena Satellitenwetterdaten der Nördlichen Hemisphere analysierten, fanden sie heraus, daß der Bereich mit Eis- und Schneedecke im Jahr 1971 plötzlich um 12% gewachsen war, und daß diese Zunahme seitdem bestand. Gebiete der Baffin Insel der kanadischen Arktis waren beispielsweise frei von Schnee im Sommer; nun sind sie das ganze Jahr bedeckt.
Wissenschaftler fanden andere Anzeichen globaler Abkühlung. …
Was immer die Ursache des Abkühlungstrends sein mag, seine Folgen könnten extrem ernsthaft, wenn nicht katastrophal sein. Forscher berechneten, daß nur 1% Verringerung beim Sonnelicht, das die Erdoberfläche erreicht, das klimatische Gleichgewicht kippen könnte, und den Planeten genug abkühlen, um ihn auf den Weg einer neuen Eiszeit innerhalb weniger Jahrhunderte zu schicken.» (Time, Another Ice Age?, 24. Jun. 1974)

Kommen wir nun zu den Wendehälsen, die ihre akademische Karriëre als führende Apologeten einer drohenden Eiszeit in den 1970er Jahren begannen, um dann in den 1980ern / 1990ern auf den nunmehr lukrativen und ‚politisch korrekten’ Zug der Klimaerwärmungsgläubigen aufzuspringen.

«Wie bei der globalen Erwärmung finden wir Schneider an der Spitze der Untergangspropheten globaler Abkühlung während der 1970er Jahre.

Erst als die globalen Temperaturen sich um 1980 aufwärts wendeten, änderten Schneider und andere schnell ihre Karriere und wurden passionierte Verfechter einer drohenden Katastrophe, nur dieses Mal durch Erwärmung, nicht Abkühlung. Man denkt, Opportunismus sei eher ein Zug von Politikern als von Wissenschaftlern.

Während der Eiszeitangst der 1970er war Schneider einer ihrer führenden Verfechter. Er veröffentlichte ein Buch „The Genesis Strategy” zu jener Zeit, im dem er vor kommender Vergletscherung warnte, und schrieb eine glühende Empfehlung auf die Rückseite des populären ‚Eiszeitalter’-Buchs damaliger Zeit – (Ponte, Lowell. „The Cooling”, Prentice Hall, N.J., USA, 1976), in dem der Autor behauptete, die klimatische Abkühlung zwischen 1940 und den 1970ern sei nur der Vorläufer eines Hauptereignisses – dem kommenden Eiszeitalter. …

Es war ihm deutlich nicht genug, vor einem kommenden Eiszeitalter zu warnen, sondern er beschuldigte für dessen künftigen Anbruch menschliche Aktivitäten, die Ärosole in der Atmosphäre verbreiteten. Schließlich braucht es für jedes Desaster einen Sündenbock. Tatsächlich hat die Abgabe von Ärosolen in die Atmosphäre seitdem nicht nachgelassen. …

Mitte der 1980er und bis in die 1990er vertrat er gleichermaßen heftig die Idee, die Welt sei dabei, eine durch globale Erwärmung verursachte Katastrophe zu erleiden.»


(http://www.john-daly.com/schneidr.htm)

Einzelfall? Leider nicht. Katastrophen scheinen ein so gutes Geschäft zu sein, daß Selbstwidersprüche untergehen.

« 23. September 2007
Der Globale Erwärmungs-Falschmelder Hoaxer James Hansen verfocht einst Globale Abkühlung

NASA Bürokrat James Hansen, der einen guten Reibach damit machte, die globale-Erwärmungs-Falschmeldung Al Gores zu unterstützen, ist ein Veteran des globalen Abkühlungsschwindels, der in den 1970ern populär war.

Investor’s Business Daily berichtet, daß eine Schauermeldung der Washington Post von 1971 mit Titel „U.S. Wissenschaftler sieht neue Eiszeit kommen” verbreitet, beim Verbrennen fossiler Kraftstoffe würden Partikel in die Atmosphäre freigesetzt, die Sonnenstrahlen zurück ins All spiegeln. Die Emissionen von 5–10 Jahren könnten angeblich „genug sein, eine neue Eiszeit auszulösen”.

Die NASA Untersuchung dieser Panikmache stützte sich auf ein „Computerprogramm, das von Dr. James Hansen entwickelt worden war”, demselben Typ, der heute jene, die den Kool-Aid globaler Erwärmung nicht trinken, als „Hofnarren” bezeichnet.»


https://www.moonbattery.com/archives/2007/09/global_warmer_h.html

Zwar sagen einige, ein Programm geschrieben zu haben sei etwas anderes als dieses zu benutzen, doch ein Kommentar bestätigt James Hansens Rollen in der Klimaabkühlungsmasche der 1970er.

«Tim Lambert
Hanson DID hat solch ein Program geschrieben, ob es das genannt war oder nicht, wer weiß? Er hielt mehrere Reden und schrieb mehrere Artikel über „globale Abkühlung” und war deren führender Advokat. Das weiß ich, weil ich die ganzen 1970er Jahre davon hörte. Es war ein GROßES Ding. Fast so groß wie die „globale Erwärmungs”-Geschichte heute ist.» (a.a.O.)


https://www.moonbattery.com/archives/2007/09/global_warmer_h.html

Don Quijote kämpfte einst gegen Windmühlenflügel und wurde leicht beschädigt. Seine NachfahrInnen lassen abertausende Windmühlenflügel Bienen und Vögel häckseln. Auch die Stromnetzsicherheit und Zukunftsfähigkeit unsres Landes ist durch den Wind. Immer schön weiter die Natur mit künftigem Sondermüll (Verbundstoffe) zubauen. HysterikerInnen behaupten, das sei sinnvoll. Auf HysterikerInnen hört man; ihnen darf man niemals widersprechen. HysterikerInnen dulden keine Kritik.

«„Todesstrafe für Leugner des Klimawandels”

Wer Kondome ablehnt und den Klimawandel verneint, habe den Tod verdient. Das schrieb ein Musikprofessor auf der Webseite der Uni Graz und bescherte seiner Hochschule eine Flut von Protest-E-Mails. …

Von Heike Sonnberger, Freitag, 04.01.2013

Massenmörder von der ‚gewöhnlichen Sorte’ … solle man nicht hinrichten. Aber wer den Klimawandel abstreite, für den sei die Todesstrafe angemessen, argumentierte ein Professor, der an der Universität in Graz Musikwissenschaft unterrichtet. …

Die Staatsanwaltschaft Graz hat bereits erklärt, daß sie keine Ermittlungen einleiten wird. Nicht jede mißlungene Formulierung sei strafbar, sagte ein Sprecher.»2 (Spiegel)

CO2 atmen wir alle aus; beim Hüpfen übrigens mehr als in Ruhe. Pflanzen atmen dieses CO2 ein und gedeihen damit besser. C4-Pflanzen werden gut gedüngt davon. Die meiste Zeit der Erdgeschichte war der CO2-Pegel höher als heute. Dann begann von den Pflanzen eingeatmetes CO2 zunehmend in Sedimenten wie Kohle oder Öl zu verschwinden, die sich aus toten Pflanzenteilen gebildet hatten. Dieses aus der Luft stammende CO2 wird beim Verbrennen fossiler Kraftstoffe in den Kreislauf der Natur zurückgeführt. Heutzutage hört man auf HysterikerInnen, die Wissenschaft in Tendenzforschung verdrehen.

Der CO2-Pegel war in der Erdgeschichte meist wesentlich höher, die Temperaturen ebenfalls, doch nicht nur das: Manche Studien sehen einen viel engeren Zusammenhang der Temperaturen der Temperaturen mit der Sonneneinstrahlung als mit dem CO2-Pegel. Es ist also weder geklärt, ob höhere Temperaturen besser für das Pflanzenwachstum sind, noch ob gleiches für den CO2-Gehalt der Atmosphähre gilt, noch ob beide einen gegenüber der Sonnenstärke bedeutsamen Einfluß haben.

ob das stimmt, muß Wissenschaft klären, bevor politische Ideologien Panik verbreiten

Es gibt verschiedene Sichten unter Wissenschaftlern, doch es wird getan, als ob es nur eine gäbe: die der Klimagläubigen

Das Vorgehen erinnert an die Frauenbewegung, die in den 1970er Jahren beschlossen hatte, wie die Welt auszusehen hat, wozu dann Gender-Mainstreaming erfunden wurde. Sie hätten niemals eine Debatte darüber zugelassen, ob Frauen denn überhaupt jemals ‚unterdrückt’ gewesen seien oder nicht etwa stattdessen Männer, und ob ihre ‚Menschheitsbeglückung’ nicht etwa stattdessen großes Unglück, Leid und sogar den Zusammenbruch unsrer Kultur, Zivilisation und Völker nach sich ziehen werde, was durch zu wenig eigene Kinder und Massenimmigration von ihrer Verirrung unbeleckten, aggressiveren kulturfremden Geburtenüberschusses beschleunigt wurde. Mit ähnlicher Hysterie gehen Klimahüpfer von vermutlich falschen Annahmen aus.

Leben gedeiht bei Erwärmung in angenehmen Temperaturbereichen besser als in Kälte. Die meiste Zeit der Erdgeschichte war das Klima wärmer und zugleich artenreich; Ereignisse des Massenaussterbens waren gewöhnlich mit Eiszeiten, Meteoreinschlägen oder Ausbrüchen von Riesenvulkanen verbunden, die einen vulkanischen Winter hervorrufen, der zuweilen mehrere Jahre, im Extremfalle noch länger anhalten kann und dann ein Artensterben verursachen. Laut folgender neuer wissenschaftlicher Theorie läßt ein hoher CO2-Pegel die Wärme zwar in den meisten Gebieten der Erde steigen, nicht jedoch in der Antarktis, wo das meiste Eis liegt und die Gletscher weiter wachsen. Übrigens haben auch andernorts etliche Gletscher3 wieder zu wachsen begonnen.

«Warum wird die Antarktis kälter?

Die Welt erwärmt sich – nur ein großer Teil der Antarktis widersetzt sich diesem Trend. Und Kohlendioxid trägt daran eine Mitschuld.

von Daniel Lingenhöhl 07.12.2015 …

Auch dort gibt es Gebiete wie die Antarktische Halbinsel, die sich in den letzten Jahrzehnten markant erwärmt hat. Für die riesigen Flächen des ostantarktischen Eisschildes gilt das jedoch nicht. Dieser hat sich in der jüngeren Vergangenheit gegen den globalen Trend sogar leicht abgekühlt. Und steigende Kohlendioxidkonzentrationen in der Erdatmosphäre scheinen dabei eine wichtige Rolle zu spielen, schreiben Holger Schmidthüsen vom Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und seine Kollegen. … Der Eisschild erreicht Höhen von 3000 Metern über dem Meeresspiegel und mehr, weshalb die Temperaturen noch niedriger sind als auf Meereshöhe. Zudem stellt sich hier regelmäßig eine Inversionswetterlage ein, bei der wärmere Luftmassen in der Höhe über kälteren Schichten am Erdboden liegen. … Die Luft gibt hier netto mehr Wärmestrahlung an den Weltraum ab als die Erdoberfläche, und die Bilanz fällt umso stärker negativ aus, je mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre vorhanden ist»4 (Spektrum)

Wir leben in einer kurzen Zwischenwarmzeit eines Eiszeitalters. Große Gefahr würde vom Ausbrechen einer neuen Eiszeit ausgehen, die Europa zum Beispiel weitgehend unbewohnbar, zu einer arktischen Steppe, in ein Sibirien verwandeln würde. Es gibt Anzeichen dafür, daß ohne den Anstieg des CO2s aufgrund menschlicher Einflüsse eine neue Eiszeit bereits begonnen hätte. (siehe den Artikel „Klimahysterie”) Während eine Kaltzeit unser Überleben bedrohen würde, ist eine Warmzeit förderlich, weil Pflanzen besser gedeihen. Bislang wurde es auf der Erde trotz Abholzung vieler Wälder grüner, die leider im Amazonasgebiet wie auf Borneo großflächig verschwinden. Das erklärt sich dadurch, daß die verbliebenen Pflanzen vom CO2 gedüngt werden. Die Auswirkung des schädlichen Raubbaus an Urwäldern wird also dadurch gedämpft.

«Die Welt wird grüner
CO2 sorgt für den Klimawandel – doch gleichzeitig läßt es verstärkt Pflanzen wachsen. Satellitendaten zeigen: Die Erde ergrünt.
Das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) sorgt dafür, daß die Luft wärmer wird. Klimaforscher warnen seit Langem vor den Folgen. Jetzt aber zeige sich ein positiver Effekt des Gases, das aus Autos, Fabriken und Kraftwerken strömt: Es dünge quasi Pflanzen, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature Climate Change”. Die Welt sei in den vergangenen Jahrzehnten erheblich grüner geworden. Eine Grünfläche doppelt so groß wie die USA sei seit 1982 hinzugekommen.
Dass CO2 das Wachstum von Pflanzen anregt, war bekannt. Mit ihrer Fotosynthese wandeln sie Kohlendioxid mithilfe des Blattgrüns Chlorophyll und mit Sonnenlicht und Wasser in Zucker um – mit dem Pflanzen ihre Zellen bilden. »5 (Spiegel)

Optimal für’s Leben ist es, wenn es in gemäßigten Breiten wärmer wird, der Wasserspiegel des Weltmeers aber nicht zu sehr steigt, weil Gletscher dort wachsen, wo es ohnehin zu unwirtlich und kalt für höheres Leben ist: in der Antarktis. Wenn eine größere Landgletschermasse zuwächst als schmilzt, müßte der Meeresspiegel sogar sinken – doch auch davon droht keine Gefahr. Denn Wasser dehnt sich bei Erwärmung oberhalb von 4° C aus, so daß Erwärmung eine Zunahme des Raumes bedeutet, den eine bestimmte Wassermenge einnimmt. Übrigens ist es ungewöhnlich, daß Wasser sich zwar oberhalb von 4° C ausdehnt, wie es viele Stoffe tun, darunter aber bei Abkühlung. Das war bereits Hannibal bekannt, der auf seinem Weg über die Alpen ins römische Reich seinen Elephanten den Weg durchs Gebirge mit Wasser freisprengte, das in blockierende Felsen gegossen nachts gefror.

Wenn für Kohle ist, wer nicht hüpft, dann läßt sich verkohlen, wer für’s Klima hüpft.

Fußnoten

1 http://staseve.eu/?p=96103

2 http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/radikaler-professor-todesstrafe-fuer-leugner-des-klimawandels-a-875802.html

3 https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2017/08/21/weltweit-wachsen-gletscher-wieder-und-zwar-schon-seit-2009/

4 https://www.spektrum.de/news/warum-wird-die-antarktis-kaelter/1381639

5 http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html

Jugendliche Rebellion, Revolution und politische Hysterie

Jugendliche Rebellion, Revolution und politische Hysterie

Eben las ich einen gestern veröffentlichten Vergleich des Kults um „Generation Greta” mit Rousseau und Robespierre. Die Idee ist gut, greift aber zu kurz und geht von einem veralteten Weltbild aus, in dem moderne Evolutionsbiologie und Feminismuskritik noch nicht angekommen ist.

Ein natürlicher Antrieb von Rebellionen seit Urzeiten bis zu den Klimahüpfern ist eine Folge der Zweigeschlechtlichkeit, bei der ein Geschlecht über Fortpflanzung und sexuelle Selektion dominiert. Dies ist bei fast allen Tierarten einschließlich dem Menschen das weibliche Geschlecht.

Grundlegender Nachteil männlichen Lebens ist die Hürde, erfolgreicher sein zu müssen als andere Wettbewerber, um soziale Anerkennung und schließlich gute Möglichkeiten zu erhalten, sich fortzupflanzen. Viele männliche Artgenossen werden diskriminiert oder sterben bei dem Versuch.

Sobald männliche Jungtiere geschlechtsreif werden, werden sie bei vielen Tierarten verjagt, bei anderen sind sie schon früher flügge. Dies entspricht einer Neigung zur Rebellion gegen Eltern und hergebrachte Ordnung, die auch bei Menschen Teil jugendlichen Reifeprozesses ist. Die evolutionäre Grundlage davon ist folgendes: Um die weibliche Wahl, die uns unbewußt wirkt und das weibliche Geschlecht, zusammen mit Fruchtbarkeit, dominant macht, zu bestehen, müssen noch niederrangige Jungtiere oder menschliche Jugendliche sich hart mühen, aufzusteigen. Sie sind aber noch schwach und unerfahren. Deswegen erscheint ihnen die elterliche Ordnung bedrohlich: Dort sitzen bereits Platzhirsche, genießen Macht, Ansehen und fruchtbare Frauen. Stärkere und erfahrenere Männer sind motivierter, sich zu mühen, um den Aufstieg zu schaffen. Doch wer zu abgeschlagen oder jung dafür ist, hat offenkundig wenig Aussichten und daher Interesse daran, eine Ordnung zu stürzen, die ihn benachteiligt. Deshalb sind männliche Jugendliche rebellisch, ansonsten Benachteiligte.

Der Evolutionsbiologe Steve Moxon schrieb, eine Mehrzahl Männer würde von der männlichen Hierarchie benachteiligt, weshalb es für sie von Vorteil wäre, diese umzustürzen, um selbst besseren Zugang zu erhalten. Ursprünglich und im Kern ist das Zugang zu fruchtbaren Frauen; doch aus männlicher Hierarchie, deren Ausbildung von weiblicher Wahldominanz durch sexuelle Selektion vor langen Zeiten erzwungen wurde, und zwar noch im Tierreich, entwickelte sich ein Streben nach sozialer Anerkennung. Ansehen und Rang in der Gesellschaft sind heute entscheidend für viele Dinge, die nicht direkt mit Sexualität zu tun haben, doch die Urkraft, die männliche Hierarchien entstehen ließ, war der Druck sexueller Selektion. Die Gesellschaft entstand aus der Familie und Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen.

Jugendliche Rebellion ist also wesentlich älter als die Menschheit. Auch politische Revolutionen hat es von der Antike bis heute immer wieder gegeben, doch waren dies ursprünglich Kämpfe unter Männern um politische Macht, die biologisch den gleichen Zweck und Sinn hatten wie das Aufbegehren von Jugendlichen: Sich einen Platz in der Welt zu finden. Wurde der Druck der Benachteiligten zu groß, stürzten diese die Ordnung, um selbst an die Fleischtöpfe zu gelangen.

Dies alles wäre wenig verwunderlich und bedürfte keiner weiteren Analyse, wenn nicht spätestens in der Zeit der Aufklärung ein weiteres Problem aufgekommen wäre. Hiermit sind wir wieder bei Rousseau und anderen Aufklärern angelangt. In jener Zeit schickten Philosophen sich an, die Welt nach ihren Grundsätzen vermeintlich ‚vernünftiger’ zu gestalten, was ihnen in vielerlei Hinsicht auch gelungen sein mag. Gescheitert sind sie bei allem, was mit den Geschlechtern zu tun hatte, weil ihnen die Evolution und alles, was damit zusammenhängt, noch unbekannt war.

Mithilfe der Evolution wurde aufgedeckt, daß wir unbewußt bereits in unserer Wahrnehmung, und auch unsrem Handeln, Kinder als hilfsbedürftig bevorzugen, was aufgrund der Unreife, mit der Menschen geboren werden, auch nötig ist. Allerdings erstreckt sich bevorzugte Wahrnehmung und Behandlung auch auf Frauen, die evolutionär Mütter sind, denn nur Frauen, die Mütter wurden, leben in Nachkommen fort. Deshalb ist unsre Wahrnehmung der Geschlechter schief und sahen Philosophen der Aufklärung Frauen als ‚benachteiligt’ an, also genau das Gegenteil dessen, was aus evolutionärem Sinn eine biologisch nachweisbare Tatsache ist. Hinzu tritt eine zweite Schiefsicht. Damit rangniedere männliche Artgenossen sich nicht unberechtigten Zugang zur Fortpflanzung erschleichen, muß es Mechanismen geben, die Schummeln und Mitleidsmaschen verhindern, sonst könnte das männliche Geschlecht nicht als Filter für Gene dienen. Daraus folgt, daß wir männliche Verlierer schlecht oder verächtlich wahrnehmen müssen, und jeden Versuch von Verlierern, in sexueller Hinsicht an Mitleid zu appellieren, empört zurückweisen. Daraus ergibt sich eine beobachtbare Empathielücke gegenüber Männern.

Solche Probleme lassen sich bereits in der Philosophie vor der Aufklärung nachweisen, etwa in der frühen Neuzeit. Letztlich sind sie zeitlos und prägen jede Zivilisation. Aus diesem Grunde neigt jede Zivilisation dazu, von Generation zu Generation weiter zu ‚verweichlichen’, Frauen stärker zu bevorzugen als die vorherige, bis sie an dieser zunehmenden Einseitigkeit zugrundegeht oder von vitaleren Völkern überrannt wird. Obwohl es also grundsätzlich ein zeitloses Problem ist, geschah während der Epoche der Aufklärung massive Verstärkung. Kucklick schrieb von der ‚Sattelzeit’, in der sich männerfeindliche Sichten massiv im Denken festsetzten, ebenso die Vorstellung von Frauen als ‚Lichtgestalt’ und ‚unterdrückt’. Der Versuch, die Welt ‚vernünftiger’ einzurichten, gründete also auf einem krassen Irrtum bezüglich beider Geschlechter.

Weshalb brach der Tugendterror mit den Erben Rousseaus wie Robespierre aus? Auch das hat einen Grund. In früheren Zeiten bestanden natürliche Geschlechterbezüge, zu denen auch kulturelle Ergänzung gehört. Rebellionen stellten diese nicht in Frage; es ging nur darum, welche Männer Ansehen genossen, um in der Gesellschaft – und damit bei fruchtbaren Frauen – Geltung zu haben. Eine Revolution war lediglich eine blutige Form des Kampfes um Rangordnung, den Hirsche mit ihrem Geweih einmal jährlich auszufechten pflegen.

Doch die Idee aufklärerischer Philosophie von der Gleichheit der Menschen, so edel sie gemeint war, stand auf Kriegsfuß mit biologischen Tatsachen und der Grundlage von Kultur. Die Geschlechter sind nicht nur verschieden und ergänzen sich, sondern darauf beruht menschliche Kultur. Wer Individuën unter Vernachlässigung ihres Geschlechts, der Bezüge zwischen ihnen, auseinanderreißt, sozusagen zu gleichen, autonomen Subjekten erklärt, begeht einen kardinalen Fehler, den später die Frauenbewegung auf die Spitze getrieben hat. Damit wird nämlich menschliche Natur ebenso wie Kultur geleugnet, eine Kultur, die so elementares menschliches Bedürfnis ist wie Sprache.

Ein Zerreißen dieses für menschliches Leben grundlegenden Zusammenhanges setzt irrationale Kräfte frei. In der Rebellion geht es jetzt nicht mehr darum, ranghohe Männer (etwa den Adel) zu stürzen, um selbst ranghoch zu werden, sondern ums Prinzip, um eine Ideologie, ein politisches Bekenntnis, letztlich eine Glaubensfrage, in der so unerbittlich und blutig gekämpft werden mag wie sonst allenfalls in mittelalterlichen Glaubenskämpfen. Statt um die richtige Verehrung des wahren Gottes kämpfen nun Revolutionäre um die richtige Auslegung der ‚gerechten’ Ideologie. Die ganze Welt soll umgekrempelt werden. Eine Frauengestalt, die trikoloreschwingende Marianne, wurde zum Symbol der Französischen Revolution. Ein Zug Frauen setzte sich an die Spitze eines waffenziehenden Zuges, wie in „Abrechnung mit dem Feminismus” abgebildet. Das ist ungewöhnlich. Denn hierbei nimmt Gewalt eine neue Qualität an, die sie zuvor nicht hatte. Politische Hysterie kündigt sich an.

Seitdem verschärften sich die Probleme. Aufgrund der uns unbewußt wirkenden schiefen Wahrnehmung der Geschlechter nahm die im Denken der Zeit verankerte Misandrie ebenso weiter zu wie der Irrglaube an vermeintliche ‚weibliche Benachteiligung’. Daraus erwuchsen vorfeministische Bestrebungen, vielfach bei Frauen, die wie Woolstonecraft in ihrer Geschlechterrolle durch lesbische Tendenzen verwirrt waren. Denn wer solche Tendenzen hat, wird den Sinn gegenseitiger Aufgaben und Bezüge beider Geschlechter kaum ganz verstehen können und ist am ehesten geneigt, sie als ‚hinderlich’ einzustufen, obwohl sie im Gegenteil grundlegend für Kultur sind.

Seitdem fand ein Wandel statt. Klassische Rebellionen waren der Versuch junger oder benachteiligter Männer, an die Spitze der Hierarchie zu gelangen, um soziales Ansehen, Wohlstand und das Interesse von Frauen zu gewinnen. Klassische Revolutionen entstanden aus Not, wenn Hungernde oder Geschundene sich gegen ungerechte Zustände erhoben. Doch nun entstand ein sehr merkwürdiger Typus von Rebellion oder Revolutionären, die eigentlich alles hatten, aus gutem Elternhaus, keine Not litten, aber aus Emotionen heraus revolutionär wurden. Das ist eigentlich etwas ungeheures, weil ihre Rebellion nichts mehr mit dem ursprünglichen biologischen Sinn des Rebellischseins zu tun hat. Man kann es daher als im Kern ungesund ansehen. Nicht diskriminierte Männer rebellieren, um einen höheren Platz in der Hierarchie des Ansehens zu erreichen, der ihnen Zugang zur Liebe der Frauen ermöglicht, sondern bevorzugte Frauen, die Männer diskriminieren, sich dabei aber subjektiv einbilden, selbst benachteiligt zu sein. Nicht notleidende Menschen machen Revolution, sondern satte Wohlstandskinder, die zunehmend übersättigter, zugleich aber unzufriedener werden. Dies unterscheidet eine politische Hysterie deutlich von einer natürlichen jugendlichen Rebellion, sogar von einer Notrevolution. Außerdem ist sie von subjektiver Einbildung geprägt, selbstbezogener und oft frauenbezogener Sicht, die auf dem Zerfall kultureller Ergänzung beruht, also überzogenem Individualismus, der zerstörerisch wird, weil er leugnet, was an zwischenmenschlichen und zwischengeschlechtlichen Bezügen nötig ist.

Zum ersten Mal tritt dies deutlich mit der ersten feministischen Welle in Erscheinung, einer Bewegung meist gutbürgerlicher Frauen, die bequem den Großteil des Geldes ausgaben, das ihre hart dafür arbeitenden Männer verdienten. Nicht ihre noch mehr arbeitenden Mütter oder Großmütter hatten rebelliert. Im Gegenteil, es waren zunehmend Hausfrauen, die sich von der Notwendigkeit, mehr zu arbeiten, freigemacht hatten. Es waren also in mehrfacher Weise besonders privilegierte Frauen, die rebellierten: Sie waren privilegiert in ihrer Gesellschaft, weil sie oft gutbürgerlichen Kreisen angehörten, und sie waren privilegiert gegenüber ihren Vorfahrinnen, weil sie weniger Arbeit hatten als diese. Doch genau das machte sie unzufrieden.

Was war geschehen? Die alte, seit Urzeiten bestehende Geschlechterergänzung hatte sich begonnen aufzulösen, was Folge der Philosophie und sich daraus ergebenden Politik war, die in der Epoche der Aufklärung verbreitet worden war. Immer weniger wurde von Männern als männliche, von Frauen als weibliche Gabe für die Familië eingebracht. Der bei urzeitlichen Ethniën bekannte Tausch größerer Gruppen von Frauen oder Männern, die etwa mit erjagtem Fleisch oder von Bäumen aus großer Höhe geholtem Honig heimkehrten, war erloschen. Jetzt gab es eine Ökonomie, in der jeder für Geld Erwerbsarbeit leisten sollte. Technik ermöglichte vieles, was im bisherigen Handwerk mit ‚natürlichen’ Mitteln nicht möglich gewesen wäre, doch das Schwinden kultureller Strukturen, die Frauen und Männer verbanden, war ein menschlicher Verlust.

Die neue technische Ökonomie ermöglichte Wohlstand, doch zersetzte kulturelle Zusammenhänge der Geschlechter, was die Glücksfähigkeit beschädigte. Menschen wurden unzufriedener, ohne recht zu wissen, weshalb. Zur Erklärung ihres gefühlten Mangels griffen sie Ideën der Philosophie auf, von denen sie nicht wußten, daß diese Ideën ihr namenloses Leid erst geschaffen hatte. So kam etwas neues auf: politische Hysterie. Wie aus Evolutionsbiologie gefolgert, ist es Menschen angeboren, Frauen für hilfsbedürftig zu halten, woraus zusammen mit dem resultierenden Wahrnehmungsfehler der Aufklärung ‚benachteiligt’ wurde. Wer nun einerseits aus dem Denken der Philosophie folgert, Frauen seien ‚benachteiligt’, auch die Evolution noch nicht begriffen hat, die das Gegenteil nachweisen könnte, zugleich aber einen Mangel spürt, ein Leiden an seiner Existenz, das die Person sich nicht erklären kann, ist versucht, zu rebellieren, daran zu glauben, eigenes Leiden zu heilen, indem gegen die vermeintliche ‚Benachteiligung’ von Frauen gekämpft wird. Daraus entstand die erste feministische Welle im 19. Jahrhundert und ebenso die folgenden.

«Hier schließt sich der Kreis zu Rousseau: Für dessen Idee des ‚allgemeinen Willens’ bedurfte es auch eines völlig bindungslosen Menschen, eines staatsunmittelbaren Wesens, der keine Herkunft, keine Kultur, keine private Sphäre und keine Familie kennt und nur einer absoluten Idee verpflichtet ist.»1 (Robert, unbesorgt)

Wir können ergänzen: Ein solches Wesen kennt auch kein Geschlecht mehr, wenn solch ein Prinzip auch auf geschlechtliche Natur angewendet wird.

Verhängnisvoll daran ist, daß solch eine Bewegung genau das zerstört, was ihr Leiden tatsächlich ausgelöst hat: Die Zerstörung arbeitsteiliger wichtiger Aufgaben, durch die beide Geschlechter einst aufeinander bezogen gewesen waren, was ihnen Identität gab und Sicherheit. Mädchen und Jungen hatten ihre Identität von Geburt an, brauchten sich nicht um diese mühen. Sie lernten, etwas füreinander zu tun, woran sie reifen konnten. Sie lernten zu geben, und daß sie etwas von anderen dafür erhalten. Das ist die beste und stärkste Form der Sozialisierung. Ihr Tun in einem solchen Zusammenhang ist nicht egozentrisch, denn es wird für andere getan: Was Männer erarbeiten, bringen sie ein in die Familie, Sippe, oder die Gemeinschaft, ebenso Frauen, was sie erarbeiten. Solche Arbeit war sinnlich, gerade weil sie geschlechtlich war, bestätigte Männlichkeit oder Weiblichkeit, sowohl im Ansehen der anderen wie im eigenen Empfinden. Der Sinn für diesen Wert ist uns in 150 Jahren feministischer Propaganda völlig verloren gegangen.

Je weiter feministische Wellen darin fortschritten, die Welt, Arbeit und Leben der Menschen geschlechtsneutral umzugestalten oder zu ‚gendern’, desto stärker die Entwurzelung, der Mangel an Identität, Bezügen, Kultur und Gemeinschaft, die aus alledem erst entsteht. Konservative verteidigen meist nur die Kernfamilië, die sehr wichtig ist, aber doch nur ein Teil noch umfassenderer Kultur. Der Mangel und das Leiden daran verstärkte sich also ständig. Feministische Hysterie ist zerstörerisch: Sie verbreitet die Ursachen ihres Leidens in der Welt. Da sie sich einbilden, ihre Heilung liege in der Durchsetzung ihrer Ideologie, mit der sie sich betäuben wie ein Rauschgiftsüchtiger, der seine Entzugserscheinungen mit einer neuen Dosis bekämpft, sind sie fanatisch und intolerant, verbieten Andersdenken oder gar den vorsichtigen Entzug ihrer kollektiven geistigen Verirrung.

«Wikipedia will Maßnahmen gegen Klimaleugner. – „Maßnahmen gegen Klimaskepsis und Klimaleugner: … Vorgeschlagen werden sowohl schrittweise als auch radikale Veränderungen der Herangehensweise an Leugner.”»2 (Debatte, achgut)

Wütend werden sie, wenn jemand die ‚Unterdrückung der Frau’, den Klimaglauben oder andere hysterische Einbildung leugnet, denn nur ihr Kampf hält sie davon ab, sich mit den wirklichen Ursachen ihres Leidensdrucks auseinandersetzen zu müssen.

Politische Hysterie der Suffragetten wurde 1910 in einer Rede im britischen Parlament als Hauptgrund genannt, weshalb es schädlich wäre, ihren Forderungen nachzugeben, denn nach Erfüllung würde deren Hysterie für das Erreichen beliebiger anderer Ziele verwendet werden. Seitdem haben wir tatsächlich immer wieder hysterische, extremistische Politik. Alle feministischen Wellen sind von diesem Typus, aber nicht nur diese. Auch die Spinnereien der Grünen, ihre Klimareligion und der selbstmörderische Massenmigrationswahn sind ebenso wie Gender-Mainstreaming von diesem Typus.

Greta Thunberg ist in diesem Zusammenhang nur eine späte unfreiwillige Selbstparodie dieses Musters hysterischer Politik, die schwere Zerstörungen hinterläßt. Neben erklärlichen Ursachen, die sich aus dem Verlust natürlicher Lebensweisen und überlieferter Kultur ergeben, in der sich die Summe der Erfahrungen vieler Generationen ausdrückte, gab es in allen feministischen Wellen irrationale Triebkräfte. Zur Zeit der ersten feministischen Welle trat erstmals die Schizophrenie in Erscheinung, deren überproportionale Verbreitung bei Gründungsfeministinnen erster und zweiter Welle in „Abrechnung mit dem Feminismus” dokumentiert ist, ebenso weitere irrationale bis psychotische Triebkräfte. Doch unabhängig von den Triebkräften ist solche politische Hysterie destruktiv. Hiermit kehren wir zurück zum geistigen Amoklauf, wie ihn erstmals die Französische Revolution vorführte, als die Guillotine benutzt wurde, um Andersdenken aus der Welt zu schaffen. Begründer der Revolution, einstige Weggenossen, wer immer Robespierre in die Quere kam, wurde geköpft; zum Schluß wurde Robespierre selbst unter das Fallbeil gelegt. Die Revolution frißt ihre Kinder, hinterläßt einen Scherbenhaufen, verbrannte Erde. Nach dem Feminismus ist nichts mehr übrig von natürlicher Weiblichkeit und Geschlechterbezügen, sind wir hinter die Steinzeit zurückgefallen, in der Menschen nicht so entwurzelt waren wie wir heute.

Fußnoten

1 https://unbesorgt.de/der-klima-alarmismus-als-spielart-des-kulturpessimismus/

2 https://www.achgut.com/artikel/der_kulturpessimismus_der_klima_alarmisten/P5#comment_entries

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