Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Zerstörung

Die große Kulturrevolution

Die große Kulturrevolution

1968 war die chinesische Kulturrevolution der letzte Amoklauf der maoistischen Diktatur, die schon zuvor Millionen Todesopfer gekostet hatte. Alleine beim „großen Sprung nach vorne” waren Millionen Chinesen verhungert, als der ‚große Vorsitzende Mao’ in revolutionärem Dilettantismus meinte, es besser zu wissen als Wissenschaft, Technik, gebildete Bürgerlicher. Der ungelernte Revolutionär ließ Bauern in Dörfern mit primitiven Mitteln Metall schmelzen, was vielleicht kommunistische Romantik befriedigte, aber unbrauchbare Ergebnisse brachte.

Das „Land der Mitte”, wie es sich in alter Zeit nannte, wurde so zum rückständigen, armen und brutalen Riesenreich, das Kinder durch Umerziehung indoktrinierte.

Warum schreibe ich das? Weil es ein Blick in den Spiegel ist. Denn mit uns selbst geschieht seit 1968 das gleiche, ohne daß wir es merken – weil wir von Feministen und Linksgrünen so systematisch gehirngewaschen werden, daß uns jede Vorstellung davon fehlt, was mit uns passiert. Der feministische Dilettantismus übertrifft den Maos bei weitem, denn Feminismus gründet auf systematisch unwissenschaftlicher Methodik: Subjektivität statt Objektivität, Empfindung und Gefühl, Frauenbezogenheit, Parteilichkeit, Vermengung von Studien mit Agitation. (Beweise siehe Buch „Ideologiekritik”.)

Sogar sich für kritisch haltende Kommentare in wenigen Zeitungen oder alternativen Medien, ja selbst Aktivisten gegen Feminismus oder Linksrutsch sind selbst angesteckt von der Ideologie, bekämpfen die Ideologie in deren Diktion, mit ihren Mitteln und Themen, verheddern sich hoffnungslos in dem Sumpf, aus dem sie sich am eigenen Schopf zu ziehen versuchen. Schauen wir uns also noch einmal genauer den Spiegel China an.

Erst am Ende einer jahrzehntelangen revolutionären Entwicklung kam es zu dem Bildersturm der 1968er Kulturrevolution, bei der außer Bildern und uralten Statuen von unschätzbarem Wert, buddhistischen Meisterwerken in Tibet etwa, ganze Klöster in Asche gelegt oder einen Sandhaufen verwandelt wurden, was wiederum an die Taliban erinnert, die im Tal von Banyam die weltgrößten Buddhastatuen und damit die bedeutendsten Zeugnisse der afghanischen Geschichte pulverisierten, ebenso der IS antike assyrische Statuen ihrer eigenen Vergangenheit.

Doch wir brauchen nicht mit dem Finger auf andere Kulturkreise zeigen, weil wir es selbst genauso gut können und schon früher getan haben. Übrigens begann Krieg gegen die eigene Kultur bei uns mit Feministinnen der ersten Welle, Suffragetten, die um 1900 Gemälde und Kunstwerke in Museen zerstörten, aufschlitzten, daher ähnlich gefürchtet waren wie Messerfachkräfte des IS. Das waren nicht vereinzelte Akte des Vandalismus, wie sie marodierende Horden zuweilen verüben, sondern ging mit einer systematischen Zerstörung überlieferter Kultur einher: einer feministischen Kulturrevolution, die bis heute anhält. Doch das haben wir vergessen; es ist verdrängt worden, weil Siegerinnen die Geschichte umschrieben.

Heute werden in den USA reihenweise Statuen zerstört, weil sie nicht ‚politisch korrekt’ sind: Persönlichkeiten der Südstaaten, oder auch nur Gründungsväter der USA. Lassen wir uns vom Thema ‚Südstaaten’ nicht täuschen – im revolutionären Klima von heute reicht es bereits, ein ‚weißer heterosexueller Mann’ zu sein, um Beschimpfung, Vandalismus, Angriffe und mediales Kaltstellen zu erleben.



Oft sind es Frauen, die das tun. Im Internet kursiert das Bild einer fülligen Frau, die sich an eine Statue hängt, die dann mit vereinten Kräften eines randalierenden Mobs umgeknickt und zerstört wurde.

Die Zerstörung von Statuen wird anschließend zynisch mit Gitarre und Beifall gefeiert.

Ähnlich können wir uns die „roten Garden” von 1968” vorstellen, Maos wildgewordene jugendliche Revolutionsgarden, die in China und Tibet randalierten wie heute bei uns ANTIFA, Schneeflocken, ‚soziale Gerechtigkeitskämpfer’ und ihr linksgrünes, multikulturelles, antiheterosexuelles, genderndes Umfeld.

Die von Mao aufgestachelten ‚werktätigen Massen’ zerstören begeistert ihre eigene Kultur, so wie vom Feminismus aufgestachelte Massen frauenbewegter, sich hysterisch zu unrecht benachteiligt fühlender – in Wahrheit zu allen Zeiten deutlich bevorzugten – Frauen und neuerdings auch feministisch gegenderte Männer seit Jahrzehnten und Generationen die eigene Kultur zerstören.

Dabei sind die kulturellen Zerstörungen, die uralte, natürlich gewachsene Strukturen der Ergänzung, des Tausches, von Liebe, Mitfühlen und Verantwortung hinwegfegen, obwohl sie eine hochentwickelte Ausprägung menschlicher Universalien sind, uns genauso angeboren wie Sprache und unverzichtbar für ein erfülltes Leben, noch wesentlich schlimmer als der dem Auge sichtbare Sturz von Statuen. Betrieben wird das eine wie das andere – die innere wie die äußere Zerstörung – mit fanatisierten Massen, die von Kindheit an mit ideologischem Gewäsch großgezogen wurden.

Wie falsch nicht nur die Prämissen von Genderideologie ist – es gibt biologisch zwei Geschlechter, aber keine Gender –, sondern sämtlicher feministischer Fächer, bewies das Buch „Die Ideologiekritik am Feminismus”. Es wird bis heute nicht gelesen. Debatten finden innerhalb der Disposition manipulierten Denkens statt, die Feminismus durch schiefe Begriffsbildung, irreführende Ansätze, falschen Behauptungen und unsachlichen Methoden begründet hat. Ebenso ungelesen blieb „Der erste Band zu ersten Welle”, der die Vorgeschichte dokumentiert, ohne die wir nicht die übergreifenden, langfristigen Zusammenhänge erkennen.

Feministische Ideologen siegen auch deshalb, weil sie langfristig und strategisch vorgehen. Kritik ist immer punktuell und temporär, verteidigt nur das vertraute, subjektiv als ‚normal’ empfunden, was sich unter feministischem Druck ständig verschiebt. Daher sind die anderen Disputanten, auch jene, die sich für ‚Feminismuskritiker’ oder ‚Männerrechtler’ halten, nur ein ziemlich hilfloses Anhängsel des Feminismus, in dessen Methodik sie verstrickt bleiben. Genau die Bücher, die sie aus dem Denken jener Ideologie herausziehen können, wollen sie aber nicht lesen!

Zurück zum Vergleich der Kulturrevolutionen. In China wurden zunächst die Bilder Tschiang Kai Scheks abgehängt und durch Bilder Maos ersetzt. Danach gab es Gewalt. Doch Gewalt allein reichte nicht; eine ständige Kulturrevolution bereitete sich vor, indem zunächst jahrzehntelang Kinder kommunistisch indoktriniert wurden. Erst als diese kommunistisch umerzogenen Kinder als Jugendliche und junge Erwachsene selbst aktiv wurden, begann im Jahre 1968 die heiße Phase, die wir „maoistische Kulturrevolution” nennen. Der Grund ist, daß die früheren Erwachsenen die alte Kultur und die Normalität noch kannten, daher für so extreme Verrücktheiten nicht zu haben waren. Erst eine neue, gehirngewaschene Generation war haltlos genug, um solchen Blödsinn mitzumachen.

Bei uns erfolgte ähnliches mit Zeitverschiebung. 1968 wurde ebenfalls eine Kulturrevolution eingeleitet, die sich oft auch an Maos Vorbild orientierte. Zeitzeugen oder Historiker wissen, wie viele Studentenrevolutionäre 1968 begeistert brüllend mit ‚Mao-Bibeln’ herumliefen. Auch die Grünen und die Neue Linke wurde von kommunistischen Gruppen wie dem KB und dem KBW geprägt, die sich auf Mao und China beriefen.

Der Unterschied war jedoch, daß in China die Kommunisten bereits im Zweiten Weltkrieg die Macht ergriffen hatten; nur eine Art Stadstaat um Peking hatte sich bis 1948/9 gehalten. In den folgenden 20 Jahren wurde eine von früher Kindheit an indoktrinierte Generation aufgezogen, die dann 1968 zum Einsatz kam. Dagegen begann im Westen massive Indoktrination, der „lange Marsch durch die Institutionen”, wie die Linke es selbst mit Bezug auf Maos ‚langen Marsch’ nannte, im wesentlichen erst 1968, also zwanzig Jahre nach Abschluß der kommunistischen Machtergreifung in China. Wohl war das intellektuelle Milieu bereits vorher linkslastig, wurden Heimatvertriebene beschimpft und unter Generalverdacht gestellt, wobei die DDR oft Fäden zog, doch gab es insgesamt eine Art Ausgleich, weil es auf dem rechten Flügel noch Gegengewichte gab.

Seit 1968 waren Feminismuskritiker bereits mundtot, wurden unbequeme Bücher, Artikel und Meinungsäußerungen unterdrückt, wenn sie an feministischen Tabus rührten. Kaum einer weiß, was ich vor Jahrzehnten recherchierte: Bereits 1968 konnte das Buch eines damals bekannten und renommierten Professors der New Yorker Universität fast nicht erscheinen, beanspruchte den Rekord für die meisten Verlagsabsagen eines später doch noch erschienenen Buches. Weswegen? Weil der Professor mit Vergleichen einer riesigen Anzahl Kulturen bewies, daß Feministinnen gegen menschliche Universalien kämpften. Seitdem gibt es eine ununterbrochene Folge systematisch behinderter, verhinderter, mit unfairen Mitteln bekämpfter oder aus dem Verkehr gezogener wichtiger feminismuskritischer Bücher, dokumentiert in meiner Sachbuchreihe.

Daher konnten feministische Kräfte sich wie ein Virus in allen Bereichen staatlichen und gesellschaftlichen Lebens und Organisationen festsetzen, wo sie die ursprünglichen Aufgaben verdrängten durch Produktion und Vervielfältigung feministischer Ideologie. Nun konnten sie wie Mao beginnen, indoktrinierte Generationen heranzuziehen, die dann, wenn sie erwachsen wurde, willfährige Werkzeuge blinden Radikalismus und begeisterter Kulturrevolution wurden.

Die zweite feministische Welle tat genau das: 1988 waren die 1968 Geborenen erwachsen, so wie in China 1968 die 1948 Geborenen erwachsen waren. Damit strebte die zweite feministische Welle zum Höhepunkt ihrer Macht und Bildersturm auf alle überlieferten Ideen, Werte und Lebensformen. Doch das genügt den feministischen Hysterikerinnen noch nicht, die in ihrem Verfolgungswahn alles, was natürlich, kultiviert, gesund und normal ist, für eine ‚fiese patriarchalische Unterdrückung’ ihrer verrückten Hirngespinste halten, die ihre Utopie ist.

Die Kulturrevolution wurde folglich zu einem Dauerzustand, viel radikaler als alles, was selbst Mao und seine halb mittelalterlichen Dumpfbacken zustande kriegten. Alle paar Jahre erfand eine Feministin eine neue ‚Benachteiligung’, ein weiteres Wehwehchen, an dem sie zu leiden vermeinte, an dem natürlich immer und überall nicht sie selbst, ihre Hysterie, ihr utopischer Wahn, sondern einzig und allein ‚die bösen Männer’, ein verschwörungstheoretisch erfundenes ‚Patriarchat’, schuld sein sollten.

Folglich erlebten wir nicht einen Sommer der Kulturrevolution, wie ihn China und Tibet 1968 erleiden mußten, sondern eine beständige Folge immer neuer kulturrevolutionärer Kampagnen, die von 1968 bis 2017 nie abgerissen ist. Derzeit schmieren gestörte Hysterikerinnen schon Menstruationsblut umher – wer weiß, auf was für Gedanken sie noch kommen, wenn diesem kollektiven Wahn kein Einhalt geboten wird?

Formal können wir nicht genau im 20-Jahre-Takt bleiben wie bisher, doch annähernd paßt es. Irgendwann zwischen 1988 und 2008 wurde begonnen, von einem Feminismus „dritter Welle” zu sprechen. Diese dritte Welle ist noch stärker entwurzelt als die zweite, hat Genderung und Kampf gegen die menschliche Natur sowie alle kulturelle Überlieferung, die uns hilft, die menschliche Natur in ein Gleichgewicht zu bringen, kulturelle Höchstleistungen zu erbringen statt in einer dumpfen Urzeithorde zu leben, radikalisiert. Sie pulverisieren jahrtausendealtes kulturelles, seelisches Erbe, die Erfahrung unzähliger Generationen, so wie Taliban und IS jahrtausende alte Statuen pulverisieren.

Inzwischen bricht die Hysterie „revolutionärer Garden”, die China 1968 erlebte, im Abendland mit den statuenstürmenden gegenderten, feministisch und links indoktrinierten Schneeflocken aus. Eine Rettung kann es nur geben, wenn wir die Universitäten, Schulen und Kindererziehung zurückgewinnen, sämtliche Ideologen hinausschmeißen, die Indoktrination von Kindern und Jugendlichen mit Gender, Feminismus, linken und grünen Ideologien beenden.

Danach wird es nochmals 20 Jahre brauchen, bis halbwegs normale Kinder nachgewachsen sind; die indoktrinierten Generationen sind rettungslos verloren.

Der Staat zerfällt

Der Staat zerfällt

Wenn Zivilisation und Staat zerfallen, leiden schon kleine Kinder – vor allem einheimische, denen Banden gegenüberstehen.

«ELTERN FÜHREN SCHOCK-PROTOKOLL ÜBER GEWALT AN GRUNDSCHULE
„Unterricht ist nicht mehr möglich!”
von: Corinna Perrevoort und Henning Scheffen 20.05.2017

Mühlenberg – Offene Drohungen gegen Lehrer. „Bandenkriege“ auf dem Pausenhof. Wer nicht spurt: Tritte, Schläge, Beleidigungen. Und das alles bei den Allerkleinsten….

Viele Eltern sind in Sorge: „Unsere Kinder haben Angst, zur Schule zu gehen!” Sie protestieren gegen unhaltbare Zustände…

► „Ich sprech’ mit dir nicht, ich stech‘ dich ab”, drohte ein Vater einer Lehrerin.

► „Ein Zweitklässler wurde zu Boden geworfen, mehrfach auf den Kopf getreten.“

► „Auf eine Lehrerin warteten 15 Angehörige eines Schülers vorm Klassenzimmer, beschimpften sie.”

„Die Kinder bewegen sich durch die Klasse, sitzen mit den Füßen auf dem Tisch, es wird gebrüllt, gegessen und getrunken”, beklagt Vater Mohammed (42).

Mutter Nadine (37, Servicekraft): „Ich helfe freiwillig in der Essensausgabe. Oft kommen kleine Geschwister und Eltern mit, essen hier. Das fehlt den anderen.”

„Gute Schüler werden nicht gefordert. Meiner Tochter bringe ich alles selbst bei”, sagt Anja (46, Buchhalterin).

Eine andere Frau: „Meine 9jährige Tochter kam weinend nach Hause, weil ein Mitschüler sagte: ,Ich bringe deine Mutter um…’” …

Fördervereins-Vorsitzender Christian Schön: „Der pädagogische Zustand ist katastrophal. Sinnvoller Unterricht ist nicht mehr möglich. Die Lehrer geben sich solche Mühe – aber sie sind am Ende der Kräfte. Nicht selten wird der Unterricht abgebrochen, laufen Lehrerinnen weinend aus dem Klassenzimmer” …

90 Prozent der 410 Schüler sind Migranten»1 (Bild.de)

Schweden ist uns – wie in Sachen Radikalfeminismus seit 1968 – ein paar Jahre im Abgleiten in Katastrophen voraus. Dort wird schon von Bürgerkrieg gesprochen. Die Polizei ist machtlos. Auch bei uns sind 15.000 Polizisten der staatlich geduldeten bis finanziell geförderten ANTIFA und linkem Umfeld beim Krawall wegen der G20-Konferenz in Hamburg nicht gewachsen und rufen nach weiterer Verstärkung.

Doch die sind vergleichsweise noch infantil gegen islamistische Kämpfer. Wie soll das erst aussehen, wenn sie richtigen islamistischen Kämpfern gegenübersehen? Da reicht schon eine viel kleinere Zahl, die staatliche Ordnung zusammenbrechen zu lassen.

Die in feministischen Bewegungen und Parteien Schwedens und Deutschlands seit Jahrzehnten erhobenen Forderungen nach offenen Grenzen hat zum Selbstmord nicht nur des Feminismus, sondern der westlichen Zivilisation geführt.

«In Schweden tobt der Bürgerkrieg – und wann bei uns?
26. Juni 2017
Schweden wird in Stücke gerissen, angesichts der Migrations- und Flüchtlingssituation.

Die Strafverfolgungsbehörden rufen mittlerweile offen um Hilfe und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis das Militär eingreift, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.Von Marilla Slominski

Aus einem nun veröffentlichten Bericht geht hervor, daß die Zahl der sogenannten No-Go-Zonen innerhalb nur eines Jahres von 55 auf jetzt 61 angestiegen ist. …

Der Experte Johan Patrik Engellau, der schon mit Organisationen wie der UN zusammenarbeitete und Träger des Königlichen Seraphinenordens ist, sieht schwarz: „Ich fürchte, das ist das Ende des gutorganisierten, anständigen und egalitären Schwedens, das wir bis heute kennen. Mich persönlich würde es nicht überraschen, wenn wir in einer Art Bürgerkrieg enden. An manchen Orten findet dieser Bürgerkrieg bereits statt”, so Engellau.

Die Tageszeitung Berlingske berichtete schon im vergangenen Jahr darüber, dass der schwedische Staat ganze Gebiete an islamistische Milizen verloren habe.

„Es gibt jetzt gesetzlose Gebiete in Stockholm. Das Rechtssystem, das der Grundpfeiler jeder Demokratie ist, bricht in Schweden zusammen”, so der Polizeichef Lars Alversjø. Und Per Magnus Ranstorp, Experte für Terrorismus und Radikalisierung geht noch weiter: „In den schlimmsten Gegenden, haben die Extremisten bereits übernommen.” …

Schweden ist nur einige Schritte näher am Abgrund als Deutschland. Auch hier geben sich die „Unverantwortlichen” alle Mühe, daß dieses Land im Chaos und islamischer Anarchie versinkt.»2 (journalistenwatch)

Bürgerkrieg ist Ergebnis der ‚alternativlosen’ Politik Angelas vom ‚Vaginarauten-Feminat’, wenn nicht schleunigst entschieden umgesteuert wird, was keine der Altparteien tun wird. In sozialen Medien wie Twitter können Tatsachen und offenkundige Gefahren nur noch mit Absicherungen wir ‚#Satire’, ‚#Sarkasmus’ und ‚#Ironie’ gemeldet werden, doch auch das gibt keine Sicherheit gegen Gesinnungszensur, die der Staat privatisiert hat und mit abschreckenden Strafdrohungen wie Bußgeldern in Millionenhöhe sichert. Jeder Unternehmer wird Angst bekommen um sein Geld, ängstlich alles löschen, was sein Ruin sein könnte, wodurch Meinungsfreiheit sicherer abgeschafft wird als es staatliche, offene Zensur im Einzelfalle je könnte. Die Methode ist hinterlistiger und wirksamer als das veraltete Instrumentarium Göbbels bei der Machtergreifung der Nazis 1933.

Nachdem ihr Machterhalt so abgesichert ist, kann sich die Regierung ganz dem Untergang Deutschlands und des Abendlandes widmen, der von Generationen Feminismus vorbereitet wurde. Vor lauter Verblendung merkt eine gegenderte Generation nicht, was sie anrichtet, vermeint subjektiv vermutlich, ein wohltätiges Werk zu tun und zu ‚helfen’. Elementare Tatsachen des Lebens, die von der Lehre des Lebens, der Biologie und Evolution, aufgezeigt werden, sind ihnen verborgen, verdeckt durch feministische und linke Ideologie, die sich in den Geisteswissenschaften durchgesetzt, sie wie ein Virus befallen und umgekrempelt hat.

Was tut unsere grandiose Regierung? Sie treibt ihr Land und Volk eigennützig in den Untergang, schadet ganz nebenbei unserem internationalen Ansehen, weil sich andere Länder wieder vor uns zu fürchten beginnen. Aber nicht etwa, weil sie die Rechtlichkeit der Vertreibungen aus der Heimat in zwei Weltkriegen anzweifeln, sondern weil sie im Gegenteil noch den Rest des Landes verschenken und verloren gehen lassen. Vor keiner List wird zurückgeschreckt, um der zögernden Bevölkerung ihre eigene Schädigung schmackhaft zu machen. So reden sie von „Abschiebungen”, obwohl offenbar täglich mehr neue illegal hereinfluten, als sie im ganzen Jahr abschieben, und die Flüge nur deshalb stattfinden, weil sie mehr neue nachholen wollen, als sie rausfliegen.

So betrügen sie emotional durch schiefe Darstellung ihr eigenes Wählervolk – nicht nur in dieser Frage, sondern grundsätzlich. Betrug am Wähler ist normale Verfahrensweise seit Jahrzehnten. Schon Kohl hatte 1982 seinen Wählern eine „geistig-moralische Wende” versprochen, die niemals stattfand. Stattdessen wurden Feminismus und Außenpolitik der sozialliberalen Regierung fortgesetzt, die sie während ihrer Oppositionszeit noch als Landesverrat gebrandmarkt hatten. Statt radikalen Feminismus und das entgleisten Familienunrecht abzuwickeln, verschärfte die Regierung Kohl beides; ein Wettlauf entstand, welche Partei feministischer sei als die andere. Das glatte Gegenteil der Versprechungen von CDU/CSU vor Wahlen!

Merkel ist nur eine neuerliche feministische Übertreibung bereits damals begonnener Fehler und gebrochener Wahlversprechen.

«Abschiebeflieger: Leer hin – proppenvoll zurück
25. Juni 2017

Zuwanderung.net erhielt am 24. Juni einen Hinweis, dass zur Abschiebung von Flüchtlingen nach Afghanistan Großraumflugzeuge eingesetzt werden, die den Flughafen München mit wenigen Dutzend Abzuschiebenden verlassen, aber aus Afghanistan dann proppenvoll mit Afghanen zurückkehren. …

Wenn man davon ausgeht, dass die Information bezüglich der bei ihrer Rückkehr vollbesetzten Abschiebefliegern stimmt, dann kommen eigentlich nur Afghanen in Betracht, die mit einem Visum nach Deutschland einreisen dürfen. Das dürften hauptsächlich Familienangehörige der anerkannten afghanischen Asylbewerber sein.

Und weil die deutsche Botschaft in Kabul momentan keine Visa ausstellen kann, ruht gegenwärtig auch der Familiennachzug aus dieser Region.»3 (zuwanderung.net)

Das bedeutet: Auch Flüge, die von den Medien groß als ‚Abschiebungen’ hinausposaunt werden, dienen vor allem dazu, wesentlich mehr neue Migranten einzufliegen, als beim Hinflug abgeschoben werden. Kommen die Behörden mit dem Visumerteilen nicht mehr mit, so ruhen die Flüge, was ihren wahren Zweck nachweist. Die Regierung belügt uns, stellt es als das Gegenteil dessen hin, was sie wirklich beabsichtigt.

Derweil wird bei uns Atheisten bereits mit Mord gedroht. Die als ‚moralisch’ ‚alternativlos’ geltende demographische Masseninvasion zerstört Freiheit und Sicherheit bereits heute.

«„Er hat mich als Ungläubigen beschimpft”
Von Ann-Kathrin Jeske | Stand: 29.06.2017

In einer Flensburger Hilfsorganisation soll ein Muslim einem Atheisten mit Mord gedroht haben. Der Atheist bekam Hausverbot, der Beschuldigte arbeitet jetzt dort. …

Amed Sherwan glaubt nicht an Gott. Im Irak soll er dafür gefoltert worden sein, als er noch ein Teenager war. Mit 15 Jahren floh der Ex-Muslim deshalb nach Deutschland. Doch auch hier fühle er sich nicht mehr sicher: In einem Verein, in dem er ein Praktikum machte, wurde der inzwischen 18-Jährige laut eigener Aussage von einem anderen Flüchtling bedroht – weil er ein Atheist ist.

Der Vorfall ereignete sich laut Sherwan bereits im April in der Flüchtlingshilfe Flensburg, einem gemeinnützigen Verein, der für sich damit wirbt, daß er für ‚Offenheit, Toleranz und Vielfalt’ stehe und „gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit” kämpfe. Laut Sherwans Schilderungen griff der 34jährige ihn an, nachdem der junge Iraker einen Artikel in dem Magazin für Migranten, ‚Moin Flensburg’, veröffentlicht hatte. In dem Text hatte Amed Sherwan erklärt, warum er nicht an Gott glaubt.

„Plötzlich kam er auf mich zu, hat mich bedroht und geschubst”, schildert Amed Sherwan den Vorfall. „Erst hat er mich als Ungläubigen beschimpft. Dann hat er auf Arabisch gesagt: ‚Ich schneide dir die Kehle durch und nehme deinen Kopf mit in den Jemen. Und wenn es das Letzte ist, was ich in Deutschland tue’”, sagte er der WELT. Niemand habe ihm geholfen, weder Zeugen noch die Mitarbeiter. Alle hätten die Ausfälligkeit offenbar als leere Drohung aufgefaßt. Sherwan aber erstattete trotzdem Anzeige. Die Polizei Flensburg eröffnete ein Ermittlungsverfahren gegen den 34 Jahre alten Mann aus dem Jemen. Inzwischen zweifeln auch die Ermittler daran, daß der Jemenit den 18-jährigen Amed Sherwan bedroht haben soll.»4 (Welt)

Die Lage ist so verfahren, daß manche Wissenschaftler einen Bürgerkrieg für unvermeidlich halten. Feminismus hat die Entkernung und Zerstörung von Männlichkeit, Familie, Kultur, staatlichen und zivilisatorischen Strukturen so gründlich betrieben, daß wir nun wehrlos geworden sind.





 

Ergebnis: Invasion und Bürgerkrieg

«Susanne Klaiber 01/02/2017
Historiker David Engels: „Wir haben keine Chance, einen Bürgerkrieg zu vermeiden” …
Wie lange geben Sie der EU noch?

In 20 bis 30 Jahren wird Europa ein autoritärer oder imperialer Staat geworden sein, nach einer Phase bürgerkriegsähnlicher Zustände und Verfallserscheinungen. So lassen es jedenfalls die Analogien zwischen der gegenwärtigen Krise Europas und dem Übergang der späten römischen Republik in den Staat des Augustus erwarten. …

Ich rechne mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen, welche eine grundlegende gesellschaftliche und politische Neuformierung Europas erzwingen werden, ob wir das wollen oder nicht, ganz nach dem Vorbild der verfallenden Römischen Republik im ersten Jahrhundert vor Christus.»5 (Huffington Post)

Dabei ließe sich die Krise meistern. Aus arabischen Ländern kehren Flüchtlinge bereits freiwillig nach Syrien zurück, wo der Bürgerkrieg Vorwand war für die törichte, dämliche Fehlentscheidung, Grenzen zu öffnen. Aus Syrien werden Bilder von Strandurlaubern und friedlichen Orten gemeldet, in denen auch Asylwerber, die wegen angeblicher Gefahr bei uns Geld kassieren und unsere zu wenigen Frauen anbaggern, freiwillig Urlaub machen – auf Kosten des verdrängten deutschen Steuerzahlers, der arbeitet und zahlt, damit ihm Asylgeldschürfer vor der Nase Frauen wegflirten.

«Warum Hunderttausende Flüchtlinge nach Syrien zurückkehren
Stand: 30.06.2017»6 (Welt)

Nur aus Deutschland & Europa kehren sie kaum zurück, weil wir selbstzerstörerisch dumm handeln, sie mit – dazu obszön hohen – Geldzahlungen ködern. Der Staat folgt selbstmörderischen Ideologien und privatisiert dabei wichtige, zentrale Aufgaben eines Staates:

«Nebensächlichkeiten wie Migration, Integration, Verkehr und Verteidigung wurden inzwischen an McKinsey und Co. ausgesourced»7 (Tichys Einblick)

Sogar Meinungsfreiheit wird mit privatisierter Zensur bekämpft, indem es Unternehmen überlassen wird, aus Angst vor hohen Millionenstrafen alles vorsorglich zu löschen, sperren und abzuschrecken, was sie teuer zu stehen kommen könnte. Aus unternehmerischer Vorsicht wird so jede freie Debatte im voraus abgewürgt und verhindert, wogegen der Staat sich herausreden kann, doch angeblich ‚nichts zu zensieren’, weil dies nicht wie in klassischer Zeit mit offenem staatlichem Verbot einzelner Schriften betrieben wird.

Wir haben vergessen, was noch vor wenigen Jahrzehnten beide damaligen Volksparteien CDU und SPD dachten.

«Britische Geheimprotokolle: Kohl wollte offenbar jeden zweiten Türken loswerden
DPA
Als Kohl 1982 Kanzler wurde, soll er einen radikalen Plan gehabt haben: Er wollte die Zahl der in Deutschland lebenden Türken binnen vier Jahren um 50 Prozent verringern. Das belegen vertrauliche Dokumente der britischen Regierung. Kohl wollte jeden zweiten Türken in Deutschland loswerden – SPIEGEL ONLINE»8 (Spiegel.de)

Heute wäre undenkbar, was damals allgemeiner Konsens war. Frage: Gäbe es die heutigen Probleme, wenn Kanzler Kohl dabei geblieben wäre? Noch eine Frage: Wie hoch sind die Anteile der Unbeschäftigten und Ungebildeten in jener Gruppe? Was sagen uns solche Zahlen über die Qualität des damaligen Konsens im Vergleich zum heute anscheinend bestehenden?

«Von Claus Hecking
Donnerstag, 01.08.2013

„SECRET” steht ganz oben in Schreibmaschinenlettern auf dem eng beschriebenen Blatt – und ein Beamter hat noch mal per Hand hinzugefügt „NOT FOR DISTRIBUTION”. Es ist ein brisanter Plan, den der frisch gewählte Bundeskanzler Helmut Kohl der britischen Regierungschefin Margaret Thatcher bei ihrem Besuch in Bonn anvertraut haben soll.

„Kanzler Kohl sagte, […] Über die nächsten vier Jahre werde es notwendig sein, die Zahl der Türken um 50 Prozent zu reduzieren – aber er könne dies noch nicht öffentlich sagen”, heißt es demnach in dem geheimen Gesprächsprotokoll vom 28. Oktober 1982. Und weiter: „Es sei unmöglich für Deutschland, die Türken in ihrer gegenwärtigen Zahl zu assimilieren.” Nur vier Menschen waren damals im Raum: Kohl, sein langjähriger Berater Horst Teltschik, Thatcher und ihr Privatsekretär A.J. Coles, der Verfasser des Dokuments. …

„Damals war der gesellschaftliche Konsens in der Bundesrepublik: die Türken sind Gastarbeiter und müssen heim”, sagt der Freiburger Historiker und Buchautor Ulrich Herbert SPIEGEL ONLINE. „Das ging bis weit in die SPD hinein.” So fordert Hessens damaliger Ministerpräsident Holger Börner, der Zuzug von Ausländern müsse „rigoros gestoppt” werden. Kohls Vorgänger Helmut Schmidt wird im Sommer 1982 im ‚Stern’ mit dem Satz zitiert: „Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze.” Sein Kanzleramtsminister Hans-Jürgen Wischnewski mokiert sich über die Muslime, die „ihren Hammel in der Badewanne schlachten”. …

1993 schwenkt Kohl radikal um …
„Der gesellschaftliche Konsens hat sich verschoben.”

Kohl selbst schwenkt noch radikaler um: 1993 setzt er gegen innerparteiliche Widerstände durch, dass Ausländer der dritten Generation, die in Deutschland geboren waren, den deutschen Paß bekommen konnten und erleichterte damit die Einbürgerung.»9 (Spiegel)

Trotz seines Umschwenkens in der eigenen Regierungszeit lehnte Kohl die neuerliche Schwemme ab.

«Besuch beim Altkanzler
Orbán 80 Minuten Gast von Kohl
Er kam mit einem Blumenstrauß und verließ nach knapp 80 Minuten wieder das Haus in Oggersheim …
Dienstag, 19.04.2016 …

Am Wochenende war ein Vorwort Kohls für die ungarische Ausgabe seines Buches „Aus Sorge um Europa” veröffentlicht worden. Darin kritisierte er die Grenzöffnung für Flüchtlinge. Europa könne „nicht zur Heimat für Millionen Menschen weltweit in Not werden”. Die Lösung liege in den Herkunftsregionen der Menschen, nicht in Europa.

Orbán steht wegen seiner Flüchtlingspolitik in der Kritik, er setzt auf Abschottung und ist gegen eine Verteilung der Flüchtlinge in Europa. Zugleich gilt er als einer der schärfsten Kritiker des Kurses von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).»10 (Spiegel)

Über der Problematik vergessen wir, daß die westliche Zivilisation von innen zerfällt. Wachsende Frauenbevorzugung, die ein angeborener Mechanismus ist, hat bislang jede Zivilisation zerstört, sofern diese nicht bereits erobert wurde, bevor dieser innere Zerfallsvorgang abgeschlossen war. Eine Ähnlich Beobachtung hat schon der Ethnologe Unwin gemacht. Entgegen Konsens und (schiefer) Intuition ist nicht die Masseneinwanderung Hauptproblem, sondern die Schwächung unserer selbst, unserer Identität und unsere Überlebenswillens durch feministische Prozesse. Weil wir von innen heraus verfaulten, konnten wir Beute für Invasionen werden, die wir sonst niemals angelockt und eingelassen wurden.

Mehr dazu in Büchern.

Fußnoten

1 http://www.bild.de/regional/hannover/unterricht/unterricht-ist-nicht-mehr-moeglich-51821092.bild.html

2 http://www.journalistenwatch.com/2017/06/26/in-schweden-tobt-der-buergerkrieg-und-wann-bei-uns/

3 http://www.zuwanderung.net/2017/06/25/abschiebeflieger-leer-hin-proppenvoll-zurueck/

4 https://www.welt.de/vermischtes/article166062592/Er-hat-mich-als-Unglaeubigen-beschimpft.html

5 http://www.huffingtonpost.de/2017/02/01/david-engels-buergerkrieg_n_14546506.html

6 https://www.welt.de/politik/deutschland/article166139765/Warum-Hunderttausende-Fluechtlinge-nach-Syrien-zurueckkehren.html

7 https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/blackbox/blackbox-kw-26-er-gehoert-zu-dir-wie-dein-name-an-der-tuer/

8 http://www.spiegel.de/forum/blog/britische-geheimprotokolle-kohl-wollte-offenbar-jeden-zweiten-tuerken-loswerden-thread-97013-1.html

9 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kohl-wollte-jeden-zweiten-tuerken-in-deutschland-loswerden-a-914318.html

10 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/viktor-orban-bei-helmut-kohl-a-1088033.html

ANTIFA in den USA als Terrororganisation untersucht – biologische Hintergründe politischen Extremismus

ANTIFA in den USA als Terrororganisation untersucht – biologische Hintergründe politischen Extremismus

Aus dem belletristischen Buch „Krönender Abschluß”, heute ergänzt:

Der Rä­dels­füh­rer kehr­te dann ir­gend­wann von ei­ner Brand­stif­tung zu­rück, kam sich rie­sig und toll vor, was ihn da­zu ver­lei­te­te, über ein hal­bes Dut­zend Au­to­dä­cher zu lau­fen. Das war un­klug. Die Po­li­zei nahm die Fuß­ab­drücke auf, konn­te ihn er­mit­teln und fest­neh­men. Sei­ner Freun­din ging es rich­tig schlecht; die Be­zieh­ung lief wohl mies, und nun saß ihr Freund auch noch ein. Ich brach­te sie zu ih­ren El­tern nach Hau­se. Jah­re spä­ter er­zähl­te sie mir, wenn ich sie da­mals nicht heim­be­glei­tet hät­te, dann hät­te sie sich an je­nem Tag selbst um­ge­bracht vor Ver­zweif­lung. Doch das än­der­te nichts dar­an, mich zu schnei­den, nicht das ge­ring­ste In­ter­es­se an mir zu ha­ben, ließ sie auch nicht von ih­rer po­li­ti­schen Li­nië run­ter­kom­men. Sie wur­de spä­ter ei­ne rup­pi­ge, ka­put­te Ak­ti­vi­stin.

Ähn­lich be­grün­det sich heu­te die AN­TI­FA. Weib­li­che Wahl funk­ti­o­niert schlecht, be­vor­zugt Kri­mi­nel­le und ex­tre­mi­sti­sche Ge­walt­tä­ter. Sta­tus­ge­winn bringt Mäd­chen ins Bett, bei Hirsch wie Mensch.

«Wie also die scheinbare Irrationalität der Antifa-Kriminellen erklären?
… In die­sem Sin­ne hat Trasher in sei­ner Un­ter­su­chung zu Ju­gend­ban­den et­wa ge­zeigt, daß Ge­walt­ta­ten, die für nor­ma­le Be­ob­ach­ter wie ei­ne sinn­lo­se Tat er­schei­nen, für die Mit­glie­der der Ban­de ei­nen Sta­tus­ge­winn zur Fol­ge hat­ten. Wer sich durch Ge­walt­ta­ten her­vor­tat, hat da­mit ei­nen An­spruch auf die Füh­rung der Grup­pe be­grün­det. Mit an­de­ren Wor­ten, was für Au­ßen­ste­hen­de wie sinn­lo­ser Van­da­lis­mus und sinn­lo­se Ge­walt aus­sieht, hat für die An­ti­fa-Mit­glie­der ei­nen in­ter­nen Wert. Sie kön­nen sich vor­ein­an­der pro­du­zie­ren, sich als be­son­ders wert­vol­le, weil be­son­ders ge­walt­tä­ti­ge Mit­glie­der der An­ti­fa-Ban­de dar­stel­len und auf die­se Wei­se Sta­tus ge­win­nen. Die­se Er­klä­rung macht die Nä­he der An­ti­fa zur Ju­gend­ban­de deut­lich und zeigt, daß die An­ti­fa-Ban­de von ei­ner Mehr­heit in­fan­ti­ler Mit­glie­der auf­recht er­hal­ten wird. Zu die­ser Mehr­heit der In­fan­ti­len ge­sel­len sich in der Re­gel ein oder meh­re­re op­por­tu­ni­sti­sche Grup­pen­mit­glie­der, die aus der In­fan­ti­li­tät der an­de­ren ei­nen di­rek­ten Nut­zen, zu­meist in Form von Geld oder ma­te­ri­ël­len Lei­stun­gen zie­hen. …

Zu­sam­men­ge­nom­men er­gibt sich für die An­ti­fa das Bild ei­ner ban­den­mä­ßi­gen Struk­tur, ei­ner Form or­ga­ni­sier­ter Kri­mi­na­li­tät, de­ren Ziel nicht dar­in be­steht, für sich (fi­nan­zi­ël­le) Res­sour­cen zu ge­win­nen, son­dern dar­in, die (fi­nan­zi­ël­len) Res­sour­cen an­de­rer zu zer­stö­ren. Die De­struk­ti­on als das Mo­tiv»1 (sciencefiles)

Im letz­ten Ab­satz irrt der Zi­tier­te: Be­ein­drucken und Sta­tus ge­win­nen Frau­en. Das steht als bi­o­lo­gi­scher Reiz vor Zer­stö­rung der Res­sour­cen an­de­rer. Auch die Zer­stö­rung der Res­sour­cen an­de­rer ist Teil des evo­lu­ti­o­när an­ge­leg­ten Rang­kamp­fes, mit dem sich männ­li­che Art­ge­nos­sen den Sta­tus zu er­kämp­fen ver­su­chen, der sie zu Ge­win­nern bei frucht­ba­ren weib­li­chen Art­ge­nos­sen wer­den läßt. Es ist ei­ne Va­ri­an­te des Ge­weih­kamp­fes bei Hir­schen.

So wie ein­sit­zen­de Mör­der und Ver­ge­wal­ti­ger oft kör­be­wei­se Fan­post von Frau­ën er­hal­ten, oder gar hin­ter Git­tern ge­hei­ra­tet wer­den und sich fort­pflan­zen, wur­den auch in der Sze­ne die ne­ga­tiv­sten Kräf­te vor­ge­zo­gen, die al­so ih­re An­la­gen fort­pflan­zen kön­nen, was den Gen­pool der Zu­kunft of­fen­kun­dig ver­saut.

Dies war ein Aus­zug aus „Krö­nen­der Ab­schluß”, Band 3 des „Ful­mi­nan­ten Fi­na­les”.

Fußnote

1 https://sciencefiles.org/2017/07/05/usa-antifa-zur-terroristischen-organisation-erklart/

Die Selbstzerstörung von Zivilisationen

Die Selbstzerstörung von Zivilisationen

Jede Zivilisation zerfällt von innen heraus aufgrund von dem Menschen angeborenen, ihm aber meist nicht bewußten Kräften, die ihn irreleiten. Alle bisher bekannten Zivilisationen haben sich aus diesem Grunde entweder selbst zerstört, oder sind von neuen, vitaleren Zivilisationen erobert und verdrängt worden, bei denen dieser Zerstörungsprozeß noch nicht so weit fortgeschritten war.

Die Idee ist alt. Bereits der mittelalterliche arabische Historiker Ibn Chaldūn schrieb1, Gesellschaften würden verweichlichen, ihre Bindungen (Asabiyya / عصبيّة /) zerfallen, worauf vitalere, männlichere Stämme aus der Wüste kämen, die noch unverdorben seien, die Dekadenten erobern und verdrängen, worauf sich das gleiche Spiel mit ihnen wiederhole in einem endlosen Kreislauf der Geschichte. Für römische Beobachter spielte Germanien diese Rolle der „edlen, noch unverdorbenen Barbaren”, die das weströmische Reich dann auch eroberten und übernahmen, woran der alte Name Deutschlands „Heiliges römisches Reich deutscher Nation” noch erinnert.

Erinnert sei auch an Spenglers „Der Untergang des Abendlandes”, das Kulturen als einen zyklischen Prozeß beschreibt, sowie den Ethnologen Unwin, der innere Zerstörungskräfte aller Zivilisationen bemerkte, die Frauen zunehmende Bevorzugung einräumen bis zum Untergang durch Zerfall oder Eroberung, jedoch alles nur auf Sexualität zu schieben versuchte, wogegen ich in meiner Sachbuchreihe argumentierte: Auch sexuell sehr aufgeschlossene Gesellschaften wie die des alten Japans oder Thailands waren stark und dauerhaft, solange gesellschaftliche Formen und Bindungen intakt blieben. Folglich sind jene kulturellen Formen entscheidend, nicht Sexualität allein.

In diesem Bereich gibt es eine Vielzahl Stimmen, die nur einzelne Gesichtspunkte sehen, nicht aber den Gesamtzusammenhang, oder bei einer charismatischen Darlegung ohne ausreichende Beweise verbleiben. Dazu zählt Black Pigeon Speaks, der den drohenden Untergang und einzelne evolutionäre Mechanismen zwar bemerkt, doch an nur einem Grund festmachen will, ohne ihn hinreichend begründen zu können.

Die Problematik finden wir bereits in der klassischen griechischen Antike. Der letzte der drei großen Tragödiendichter, Euripides, beschreibt bereits den Zerfall der Einbindung von Individuen in die klassische Kultur, Gemeinschaft und Polis: Alte Gewißheiten schwinden, Menschen stehen isoliert als Individuen da, die alte Gemeinschaft und Sicherheit zerfällt. Psychologie des Einzelnen verdrängt übermenschliche Zusammenhänge. Wir geraten in den Bannkreis des Individualismus.

Der vereinzelte Mensch steht als Individuum jedoch übermächtigen Kräften gegenüber. Er setzt sich zum Absoluten und verkennt die Bedingtheit seiner Sicht: Nicht ‚normal’ ist es, was er denkt, sondern Ergebnis von Einflüssen jenseits seiner selbst. Menschliche Bezüge, in der Kindheit erlernt, prägen sein Ich, das sich dessen kaum bewußt ist. So wie das Ich eingebettet ist in den Einzelnen übergreifende soziale Strukturen, deren wir uns kaum bewußt sind, so ist das Ich im Modell der Psychologie nur eine winzige Insel im Meer der Psyche: Nur fünf bis zehn Prozent des Hirns arbeiteten in einem Bereich, der uns bewußt sei, heißt es. 90 bis 95 Prozent gehörten dem Unbewußten sein. Das Bewußtsein ist nur eine dünne Oberfläche, wie die Hülle einer Seifenblase, die Informationen aus der Umwelt aufnimmt, um darauf mit den Ergebnissen der mächtigen, großteils unbewußten Signalverarbeitung zu reagieren. Psychologen beschrieben die Kränkung des Ichs, nicht wirklich Herr im Hause der eigenen Seele zu sein, wo das Überich und das mächtige Unbewußte am Werke seien.

Ethnologie beschreibt kulturelle Strukturen, die wir weitgehend verloren und im feministischen Zeitalter absichtlich zerstört haben; sie sind jedoch eine menschliche Universalie, gab es in allen Kulturen und Epochen; geschlechtliche Ergänzung war treibende und prägende Kraft der Menschwerdung, der Evolution der Hominiden.

Unsere Zivilisation hat sich auch in Individualismus verrannt und darüber vergessen, daß zwischenmenschliche Strukturen wie Sprache und Bezüge der Geschlechter, aus denen Arbeitsteilung hervorging, Grundlage des Menschseins sind.

Welche Kräfte in uns bewirken nun den Zusammenbruch von Zivilisationen?

Ursprünglich wuchsen aufgrund der angeborenen Anlage von Menschen Sprachen und geschlechtliche Ergänzung überall, wo Menschen leben. Denn sowohl Sprache wie Kultur der Ergänzung sind angeborene Fähigkeiten und Bedürfnisse. Menschen sind behindert, wenn sie über keine Sprache verfügen, erfinden sich neue, notfalls Zeichensprachen. Gleiches gilt für Kultur, die wir als Ergänzung der Geschlechter verstehen.

Sobald der Mensch Muße hat, über sich selbst nachzudenken, treten Spannungen auf: Individuen wollen sich in eine ihnen bequeme Richtung entwickeln, ohne Rücksicht auf Bezüge und Zusammenhänge zu nehmen, denen sie ihre Existenz verdanken. Übertragen auf die Psychologie: Das kleine Ich dünkt sich Herr im Haus, beginnt das ungleich größere Unbewußte zu ignorieren. Daher bedarf es einer geistigen Rechtfertigung eigentlich natürlicher Strukturen, die genauso natürlich gewachsen und notwendig sind wie sprachliche Strukturen.

Denn wenn wir anfangen würden, die Sprache zu ‚gendern’, den freien Fluß von Lauten zu fordern, die sich nicht mehr in Phoneme und damit Sinnträger unterscheiden dürfen, gäbe es keinerlei Verständigung mehr. Erst dadurch, daß eine Sprachgemeinschaft gemeinsame Erkennungsmuster hat, ist eine soziale Verständigung möglich. Die Tatsache, daß die genaue Grenze zwischen diesen Lauten in jeder Sprache anders gezogen wird, bedeutet nicht, sie sei nur ‚künstliches Menschenwerk’, das als vermeintliche ‚Unterdrückung’ folgenlos abgeschafft werden könne. Gleiches gilt für geschlechtliche Ergänzung, die einen Tausch ermöglicht, aus dem Gegenseitigkeit, Füreinander und sozialer Zusammenhang erst entsteht.

Daher gab es seit jeher das Bedürfnis, die menschlich universelle, aber überall etwas anders ausgeprägte, natürlich gewachsene Kultur zu rechtfertigen. Ursprünglich diente dazu, was wir heute Religion nennen. Der Ethnologe Unwin unterscheidet dabei mehrere Phasen. Stark vereinfacht gibt es zunächst Geister und Dämonen, die unsere Vorstellung von der Welt prägen. Später übernehmen Götter. Unwin nannte diese Phase „deistisch” von „deus”, dem lateinischen Wort für Gott. Verwandt sind „devi”, Hindi für Göttin, und die Film„diva”.

Die letzte Stufe ist die der Zivilisation, die solche religiöse Begründung durch letztlich politische und staatliche Organisation ersetzt. Dies bietet Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist, daß nun nicht länger ein irrationaler Glaube das Leben regelt. Schöpferische Kräfte werden freigesetzt. Der Nachteil ist, daß der menschliche Verstand vorhersehbar scheitert. Die Hybris des winzigen Ichs, das klüger zu sein wähnt als das viel größere Unbewußte, oder die Hybris des Individuums, das nicht um seine eigene kulturelle Bedingtheit weiß, sich für absolut setzt und den Ast absägt, auf dem es sitzt – nämlich die Kultur geschlechtlicher Ergänzung zerstört, die allein gesunde Individuen hervorbringen kann –, sorgen für Absturz und böses Ende.

Die sich für vernünftig haltenden Philosophen, die angetreten sind, die Welt ‚vernünftig’ umzugestalten, handeln intuitiv unvernünftig, weil ihnen unbewußte, angeborene Frauenbevorzugung und ebenso aus dem Bewußtsein verdrängte, aber sehr wirksame negative Fehlwahrnehmung der meisten Männer sie verleitet, falsche Schlüsse zu ziehen, Frauen für ‚benachteiligt’ zu halten, sie daher noch stärker und kategorisch zu bevorzugen. Außerdem sind ihnen das Tauschsystem geschlechtlicher Ergänzung, biologische weibliche Dominanz und die Notwendigkeit eines männlichen Gegengewichts nicht bewußt.

Wie kurz erwähnt sind Anzeichen schon im antiken Griechenland zu entdecken. Die Ordnung der Polis zerfällt. Die Gesellschaft gerät aus dem Gleichgewicht, wird verunsichert. Individuen fallen aus Zusammenhängen und Sicherheiten. Allmählich beginnt das Psychologisieren. Es ist zwar noch nicht so weit fortgeschritten wie heute, doch ist typisch, daß Geschichten nicht länger Zusammenhänge zwischen Akteuren in ihrem kulturellen Gefüge, sondern das Innenleben Einzelner zu beschreiben beginnen.

Der christlichen Geschichtsschreibung galt das antike Rom als Lotterhaufen, Sündenbabel, gescheiterte Zivilisation, worin sich das spiegelt, was islamistische Eroberer heute im feministischen Europa sehen. Das ist ein Indiz dafür, daß solche Zerfallsprozesse oft auch eine sexuelle Komponente haben. Damals stabilisierte ein neuer, strenger Glaube, das Christentum, die zerfallende Kultur Roms. Aus Sicht der Römer und Heiden (Celsus) war es umgekehrt: Die neue Religion gefährdete für sie zunächst den Bestand des Staates, weil der neue, damals revolutionäre Glauben die alte, bereits labile Ordnung in Frage stellte. Traditionelle Opfergaben und bürgerliche Pflichten, auf denen sich die traditionelle Gemeinschaft gründete, verweigerte das Christentum, das seine religiösen Regeln dagegen setzte. Die Weigerung und daraus resultierende Angst um Zerfall des Staates waren übrigens Grund der Christenverfolgungen. Später jedoch, als das Christentum von einer ‚revolutionären Gruppe’ zur Staatsreligion wurde, stabilisierte es eine zerfallende Gesellschaft.

Dies war ein Rückschritt von der antiken Zivilisation, der römischen und hellenischen, die spätestens mit dem Übergang von Sophokles zu Euripides auf den Ruinen einstiger religiöser Kultur entstanden war, zurück zu einem theistischen Modell: das Mittelalter war wieder von Gottesfurcht geprägt, also eine religiöse Kultur, aber keine Zivilisation in unserem Sinne. Entsprechend jämmerlich war der Stand der Wissenschaft nach antiker Blüte: Antike Schriftrollen wurden mit einer zunehmenden Zahl von Schreib- und Verständnisfehlern immer wieder abgeschrieben. Neue Schriften gleicher Qualität entstanden dagegen nicht.

Erst die Renaissance markiert wieder den Übergang von theistischer Kultur zu einer Zivilisation. Der Erfindergeist wurde erneut entfesselt, wie zuvor in der griechischen Zivilisation, und bescherte eine Flut von Erfindungen. Deutschland wurde sprichwörtlich für seinen Erfindungsreichtum.

Solche Übergänge bringen zwar Segnungen, sind aber höchst gefährlich. Was sind die Kräfte, die Zivilisationen in den Untergang treiben?

* Menschen sind sich nicht der Bedingtheit ihrer selbst bewußt; ihre Identität, Ich, das Individuum ist nicht Maß aller Dinge, sondern Teil eines zwischenmenschlichen Ganzen, ohne das es verkommt. Insbesondere ist dies ein Tauschsystem, das aus Ergänzung der Geschlechter entsteht.

Feministen und Religionskritiker aller Zeiten haben natürlich entwickelte Kultur immer wieder als vermeintlichen ‚Aberglauben’ kritisiert. Sogar das Christentum handelte ähnlich, als vorchristlicher Glaube so bezeichnet wurde. Meist aber waren es philosophische Aufklärer, später feministische Ideologen, die natürliches Verhalten und natürliche Formen als ‚Aberglauben’ verspotteten, sobald diese ihre religiöse Begründung verloren hatten.

Der Vorteil von Religion ist folgender: Die natürlich gewachsene Kultur wird als gottgegeben oder heilig aufgefaßt und angenommen. Damit ist sie vor der Einseitigkeit und Destruktivität menschlichen Denkens geschützt. Denn die Kehrseite menschlichen Erfindungsreichtums ist Destruktivität. Intelligenz schafft nicht nur neues, sondern zersetzt auch bestehendes. Schlimm wird es dann, wenn das zersetzte Alte sehr viel ausgewogener war, weil natürlich gereift, als das unausgegorene Neue, das Züge einer Ideologie tragen mag.

Daher ist Fortschritt zweischneidig. Es läßt sich immer ‚beweisen’, daß eine religiöse Begründung aus logischer Sicht nicht stichhaltig ist. Doch daraus folgt nicht, daß die natürliche Kultur schlecht sei – nur ihre religiöse Begründung wurde widerlegt. Ähnlich wiesen Feministen immer wieder nach, es müsse nicht so sein, wie Menschen es gewohnt waren, Frauen könnten auch ganz anders. Daraus folgt jedoch keineswegs, daß etwas gut sei, nur weil es möglich ist. Es kann ein schweres Verhängnis sein. Der Kampf von Feministinnen gegen vermeintlichen ‚Aberglauben’ – noch bei Simone de Beauvoir – hat schweren Schaden angerichtet. Denn sie wußten nicht, wozu die Dinge wirklich gut waren. Niemand wußte das. Es brauchte auch niemand zu wissen, denn die Dinge waren natürlich gewachsen wie eine Sprache, niemals von Menschen bewußt geplant worden. Kein verschwörungstheoretisch erfundenes ‚Patriarchat’ steckte dahinter, sondern menschliche Natur und die gesammelte Erfahrung vieler Generationen.

Der Übergang von einer Religion zur Zivilisation ist daher immer auch ein Zerfalls- und Zerstörungsprozeß. Nun wäre das nicht so schlimm, wenn der menschliche Verstand objektiv wäre. Doch das ist er nicht.

* Aus der Evolution ergibt sich eine weibliche Dominanz durch gleich mehrere biologische Dominanzfelder: sexuelle Selektion. Fruchtbarkeit und Mutterschaft. Schutzmechanismen für Kinder und Frauen

Mutterschaft ist sicher, Vaterschaft nicht. Jede fruchtbare Frau kann sich fortpflanzen; von Männern nur ein kleiner Teil. Das männliche Geschlecht dient als Filter: die meisten Männer und ihre Gene werden ausgefiltert, wenn Kultur nicht gegenregelt. Das ist eine krasse Ungerechtigkeit, die Frauen bevorzugt.

Da Kinder die Zukunft sind, ist es für die Evolution und das Leben entscheidend, Kinder zu schützen – und damit Mütter und fruchtbare Frauen, die Kinder gebären und säugen können. Daher ist Frauenbevorzugung bereits in unserer Wahrnehmung angeboren und korrumpiert unseren sich für rational haltenden Verstand.

Weil Männer sich natürlich fortpflanzen wollen und daher meist nach Sex mit fruchtbaren Frauen streben, was der biologischen Funktion des männlichen Geschlechts als Filter widerspräche, wenn es allen gelänge, gibt es massive Benachteiligungen von Männern, insbesondere als erfolglos oder rangnieder eingestufter Männer. Unser Mitgefühl, Liebe, Anteilnahme wird blockiert und verweigert. Verlierer werden gehässig behandelt, ihnen Empathie und Anstand verweigert. Das bedeutet, daß Misandrie uns teilweise bereits angeboren ist.

In jeder Gesellschaft müssen Männer aus mehreren Gründen stärker sein als Frauen: Einmal, weil sie nur dann sie Wahlkriterien von Frauen erfüllen, um von ihnen begehrt und zugelassen zu werden. Ansonsten werden z.B. die vom Feminismus unterjochten Männer ganz einfach ausgetauscht gegen attraktivere, weil aggressivere Eroberer.

Zum anderen kippt sonst das Gleichgewicht der Geschlechter. Die Evolution geht von starken Männern aus. Denn wer nicht stark ist, darf sich nicht fortpflanzen und verschwindet aus dem Genpool für immer. Evolutionäre Kräfte sorgen mit angeborener Frauenbevorzugung dafür, daß es Frauen gut geht, wenn Männer stark sind. Doch daraus entsteht eine Tücke: Unsere angeborene Neigung, Frauen als schützenswert und beklagenswert zu empfinden, bewirkt zu jeder Zeit die Tendenz, ihre Bevorzugung immer weiter zu erhöhen, Männer dadurch zu schwächen. Je schwächer aber die Männer werden, desto mehr sinkt ihr Ansehen, so daß die evolutionäre Falle zuschlägt, die rangniederen Männern Verachtung beschert, Mitgefühl verweigert, sie zunehmend ausschließt.

Ein Teufelskreis entsteht auf diese Weise. Unsere angeboren schiefe Wahrnehmung führt immer zur Zunahme weiblicher Bevorzugung und Schwächung von Männern. Selbst wenn der Prozeß langsam stattfindet, ist er nicht aufhaltbar oder umkehrbar. Denn eine Umkehrung würde auf höchste Empörung stoßen, so wie heute die ANTIFA-Schlägertruppen auf alles eindreschen, was von ihrem Weltbild abweicht.

Ist die Stärke der Männer unter einen kritischen Wert gesunken, stürzt jede Gesellschaft in freiem Fall ab. Die Männerverachtung nimmt umso mehr zu, je schwächer Männer bereits gemacht wurden. Zugleich nimmt die Möglichkeit von Frauen zu, zu jammern und sich Vorteile zu verschaffen. Daraus entsteht Feminismus. Feminismus war Folge bereits zu starker weiblicher Dominanz, nicht etwa Folge tatsächlicher Benachteiligung. Wo Männer stark sind, wissen Frauen diese Männer ebenso zu schätzen wie die Vorteile, die sie als Frauen daraus ziehen.

Je stärker der Feminismus, desto mehr überwiegt weibliche Dominanz die notwendige männliche Gegenkraft, die es gar nicht mehr geben darf. Die Bevorzugung von Frauen wächst ins astronomische; Männer werden von Nachteilen und Geringschätzung erdrückt. Kulturelle Strukturen, die noch Ausgleich schaffen könnten, werden zerstört. Die Zivilisation bricht zusammen oder wird von einer anderen erobert und ersetzt.

Dies ist ein schleichender Zerstörungsprozeß. Zunächst überwiegen die Vorteile entfesselten Erfindungsreichtums. Viele Männer arbeiten fleißig, erfinden, bauen auf, weil sie damit sozial aufsteigen und die sexuelle Selektion bestehen können, sich ein erfülltes Familien- und Liebesleben erhoffen.

Dazu ist es nötig, Sexualität besser zu regeln als chaotische ‚freie’ Wahl, die einseitig weibliche Wahl an Männern ist – also ungerecht. Instinktiv wünschen Frauen seit Urzeiten gute Gene für ihre Kinder, damit sie in erfolgreichen Kindern fortleben. Das ist die weibliche Fortpflanzungsstrategie. Denn wenn sie mit schwachen Männern schwache Kinder zeugen, würden ihre eigenen Gene vielleicht mit ihren Kindern untergehen. Aus Sicht des Lebens wäre ihr Leben dann genauso vergeblich gewesen wie das der vielen Männer, die sich nicht fortpflanzen durften. Daher haben Frauen eine unbewußte, aber wirksame Schwäche für aggressive Männer. Sogar Mörder in Todeszellen werden von weiblicher Fanpost überschüttet. Gangstertypen, Asoziale – was aggressiv und ‚männlich’ wirkt, wird fleißigen, klugen, anständigen und achtsamen, aber eben ‚kopflastigen’ und daher ‚langweiligen’ Dichtern und Denkern vorgezogen.

Darum kann eine Zivilisation nur auf dem Boden einer Kultur entstehen, die klugen, fleißigen Denkern Frauen und Fortpflanzung sichert. Sie müssen die Zuneigung der Mädchen und jungen Frauen erhalten, und auch Treue, damit sich ihre Frauen nicht von Angebern und Blendern schwängern lassen, während sie wochenlang über Büchern hocken, grübeln und forschen.

Das Wirken weiblicher Bevorzugung läßt sich in allen Kulturen und Epochen studieren. Hinzu tritt noch eine strategische Misandrie. In allen Konflikten wird die in unsrer angeborenen Fehlwahrnehmung latent negativ besetzter Männlichkeit zum Verteufeln in schwarzer Kriegspropaganda benutzt.

Für Christen waren Heiden gefährliche Wilde, die sie totzuschlagen drohten. Tatsächlich waren Heiden der Antike toleranter zu Christen als umgekehrt. Eine Stadt soll an die tausend Tempel gehabt haben, darunter einen für ‚den unbekannten Gott’, denn man fürchtete, einen Gott zu ehren zu vergessen, ihn so zu kränken, die Stadt seiner Rache auszuliefern. Christen, so hieß es, predigten dann an diesem Tempel, nannten ihren Gott ‚den vergessenen Gott’, erhielten die Toleranz, dies zu tun. Doch nachdem sie genug andere bekehrt hatten, war es mit dieser Toleranz vorbei, begann die Verfolgung der Nichtchristen. Ähnlich, und noch brutaler, geht heute Islamisierung vor: Solange sie in der Minderheit sind, fordern sie Toleranz. Sind sie stark genug, beginnt die Verdrängung, danach Verfolgung der Ungläubigen.

Dem ist zu entnehmen, daß bereits die Antike an überzogener, selbstzerstörerischer Toleranz unterging, verbundenen mit einer enthemmten und entgrenzten Sexualität, in der sexuelle Selektion eine Mehrzahl Männer zu Verlierern macht, einem Verfall kultureller Strukturen, die ihre Gültigkeit verloren, und protofeministischen Tendenzen.

Später wurden die Männer von Völkern aller Welt als ‚Despoten’, ‚Tyrannen’ und ‚Barbaren’ hingestellt, die Frauen der ‚Wilden’ als vermeintlich ‚unterdrückte’, ‚beklagenswerte’ und ‚rechtlose’ Geschöpfe, um koloniale Eroberungen und Christianisierung zu rechtfertigen. Solche Zuschreibungen sind radikal feministisch, lange bevor es Feminismus gab. Noch heute spiegelt sich schwarze Konfliktpropaganda, die männerfeindliche und feministische Stereotype benutzt, in der Agitation von Migrationsgegnern gegen islamistische Übernahme des Abendlandes: Oft ist die Beschreibung islamischer Männer kaum unterscheidbar von radikalfeministischer Propaganda, die seit vielen Jahrzehnten gegen abendländische Männer betrieben wurde. Vielleicht ist das unvermeidbar, eine menschliche Schwäche, doch sollten wir uns bewußt machen, wie faul und verkehrt das ist.

Auch bei sozialen Revolutionen ging es ähnlich zu: Ständig verdrängte die wachsende staatliche Organisation natürlich gewachsene Kultur durch Gesetze, staatliche Gewalt, wobei die Männer der vorherigen Epoche, die noch ein wenig natürlicher und weniger vom Staat kontrolliert war, als ‚rückschrittliche Despoten’ diffamiert wurden. Nur Männer, die sich der neuen Ordnung unterwarfen, galten als ‚zivilisiert’. So nahm staatliche Gewalt ständig zu, bis wir nun an einen Punkt geraten sind, wo auch die klassische Gewaltenteilung nicht mehr vor Despotie schützt. Der moderne Staat ist selbst despotisch geworden, will jede Lebensäußerung kontrollieren, von Kindheit an indoktrinieren, betreutes Denken mit Gehirnwäsche lenken. Unter diesen Umständen nützt auch formale parlamentarische Demokratie nicht mehr, zumal es nicht einmal mehr eine Wahl gibt, weil alle ‚wählbaren’ Parteien derselben irrwitzigen Ideologie verfallen sind. Doch sogar wenn es echte Alternativen noch gäbe, verhindern Gehirnwäsche und Indoktrination, daß eine Demokratie noch funktionieren könnte.

Sobald in der Renaissance eine religiös gerechtfertigte „theistische” Kultur ersetzt wurde durch eine auf ‚Vernunft’ gründende Zivilisation, verankerten sich schwere Fehler, die auf angeborene Fehlwahrnehmung zurückgehen. In Sachbüchern habe ich, teils anhand von Kucklick, extreme Misandrie zitiert, die zum tragenden Baustein westlicher Zivilisation wurde. Paradoxerweise bewirkt gerade die starke angeborene Frauenbevorzugung unserer Wahrnehmung, daß wir Frauen in genauer Umkehr der Tatsachen als vermeintlich ‚benachteiligt’ wahrnehmen. Insofern bewahrheitete sich die Fabel vom Bauern, der schlauer als Gott sein und das Wetter machen wollte, aber den Wind vergaß, so daß die unbefruchteten Ähren leer und nutzlos in den Himmel ragten, statt sich unter dem Gewicht der Körner zu beugen: die Welt wurde von Weltverbesserern schon damals unvernünftiger und schlechter statt besser eingerichtet.

Von Epoche zu Epoche, Revolution zu Revolution radikalisierte sich diese Misandrie und Frauenbevorzugung. Ab 1750 wurde beides noch massiver, was in der französischen Revolution endete, die wiederum einen neuen Schub auslöste. Zeitgleich mit der massiven Verstärkung der Misandrie im zeitgenössischen Denken endete 1750 die Epoche des Barock, wurde ersetzt durch ein Rokoko der ‚Empfindsamkeit’, woraus Sturm und Drang, Klassik und Romantik wurden. Seit der ‚Empfindsamkeit’ erleben wir Wellen von Jugendkultur, wo die bröckelnden Bezüge zwischen Mann und Frau, Jungen und Mädchen durch Zugehörigkeit zu einer Subkultur ersetzt werden. Das zieht sich über Jugendstil und Wandervögel, Beatniks, Hippies, Punks bis zur vielfältigen heutigen Szene. Jedesmal, wenn kulturelle Bezüge bröckeln, die Ergänzung der Geschlechter schwindet, muß versucht werden, auf anderem Wege den fehlenden Bezug herzustellen. So dies nicht durch Tausch (und Differenz, Ergänzung) geschieht, springt die neue Gleichheit ein. Darauf fußen auch moderne Ideologien, wo die Gemeinschaft nicht durch natürliche Ergänzung, sondern gleiche Ideologie, gleiche Klasse, gleiche Subkultur oder ähnlichem hergestellt wird. Von der „Volksgemeinschaft” bis zum „linken Kollektiv” handelte es sich um Ersatzgebilde für fehlende natürliche Kultur.

Die westliche Zivilisation trug also bereits die Spuren ihrer Selbstzerstörung in sich, als ihr Aufstieg begann. So erfolgreich der entfesselte Forscher- und Erfindungsgeist war, der Europa zu einem weltweit bewunderten Vorbild machte, so lähmend war die kulturelle Selbstzerstörung, der Verlust des natürlich gewachsenen Tauschsystems und Füreinanders der Geschlechter. Das Gleichgewicht wurde zunehmend labiler. Dennoch war Europa im 19. Jahrhundert aufgrund seiner Technologie und Wissenschaft auf dem Höhepunkt seines Glanzes und Einflusses angelangt.

Zu diesem Zeitpunkt kippte das Gleichgewicht ganz um. Bereits seit Jahrhunderten aufgrund angeborener Fehlwahrnehmung in Philosophie und Gesellschaft verankerte Misandrie, Frauenbevorzugung und Fehlwahrnehmung bevorzugter Frauen als ‚benachteiligt’ ließ feministische Wellen entstehen, die von Anfang an genau falsch herum deuteten und in die falsche Richtung gingen, weibliche Dominanz weiter steigerten, ausgleichende Kultur gezielt beseitigten.

Wenige Generationen und feministische Wellen später ist Europa hilflos, läßt feindliche islamistische Übernahme nicht nur zu, sondern Millionen über geöffnete Grenzen freiwillig hereinströmen, macht jeden wütend mundtot, der den Wahnsinn der Selbstzerstörung zu kritisieren wagt. Wie jede andere Zivilisation wird die abendländische untergehen und beispielhaft vormachen, woran das liegt.

Noch niemals ist eine Zivilisation technisch so überlegen gewesen wie die europäische, und noch niemals hat eine Zivilisation es geschafft, ihre Überlegenheit so rasch zu verspielen, sich so rasch so radikal in angeborene Frauenbevorzugung zu verrennen und sich geradezu absichtlich selbst zu zerstören, der feindlichen Übernahme zu öffnen, Bürger moralisch zu zwingen, bei ihrer eigenen Verdrängung zu helfen und sie zu bezahlen.

Obwohl es ein langlaufender und ewiger Prozeß ist, gibt es einen Umkehrpunkt, bei dem der Zusammenbruch begann, die unterschwelligen zerstörerischen Kräfte außer Kontrolle gerieten: Die erste feministische Welle. In vielerlei Hinsicht wurden damals Ausgleichsmechanismen zerstört.

Männer bevorteilen Frauen angeboren, ohne Propaganda jedoch milde, wie es evolutionär vorgesehen ist. Frauen dagegen haben eine Tendenz, sich stärker zu bevorzugen. Die Evolution sieht männliche, nicht weibliche Macht vor. Daher haben Männer die Eigenschaften entwickelt, im Sinne der Evolution verantwortlich mit Macht umzugehen: dazu dient bevorzugende Wahrnehmung von Frauen. Frauen haben jedoch keinen angeborenen Mechanismus, der sie ausgleichend Männer bevorzugen ließe, wenn sie mächtig werden – ganz im Gegenteil. Das trägt zum Zusammebruch des Gleichgewichts bei.

Aussehen und hohe Stimmen von Kindern und Frauen dämpfen männlichen Zorn (wenn nicht, wird dies als krankhaft empfunden); umgekehrt regen männliche Stimmen wütende Frauen eher weiter auf.

Frauen sind biologisch dominant. Männer brauchen ein Gegengewicht, damit es ein Gleichgewicht geben kann. Feminismus zerstört jedes Gegengewicht, weil das der feministischen Definition von ‚Gleichheit’ widerspräche. Denn Feminismus geht irrtümlich von struktureller Dominanz des Männlichen aus, obwohl nachweisbar das Weibliche strukturell dominiert.

Männer und Frauen haben beim Menschen natürlicher Weise getrennte Geschlechtergruppen, woraus Ergänzung, Tausch und Füreinander entstehen. Das ist eine menschliche Universalie und wichtige Kraft menschlicher Evolution gewesen. Obwohl beide Geschlechter teilweise verschiedene Bedürfnisse und Eigenschaften haben, passen sie ziemlich gut zusammen, weil sie sich evolutionär passend entwickelt haben. Das setzt Kultur, Arbeitsteilung und Tausch voraus. In dem Augenblick, wo diese entfallen, weil Frauen gleiche Aufgaben wie Männer übernehmen sollen, beginnen die verschiedenen Eigenschaften und Fortpflanzungsstrategien störend zu werden.

Als Frauen in vormals männliche Gruppen eindrangen, störten sie sich an männlichem Verhalten und begannen, dieses zu unterdrücken. Außerdem wurde ihnen freie Rede unter Männern, die niemanden störte, solange diese unter sich waren, nun plötzlich ungenehm, zum Skandal und als ‚politisch inkorrekt’ verfemt. Das Prinzip freier Rede begann zusammenzubrechen. Dabei sind Reden von Frauen über Männer untereinander mindestens genauso heftig. Doch niemand reglementiert Frauen. Einseitige Unterdrückung entstand.

Männlicher Wettbewerb, Forschergeist und Meinungsfreiheit wurden unterdrückt. Bereits die erste feministische Welle hatte, wie Kritiker damals zu recht befürchteten, Hysterie und Irrationalität dauerhaft in der Gesellschaft verankert.

Die zweite Welle radikalisierte weiter mit subjektiver Betroffenheit, militanter Parteilichkeit, ja, sogar der Ablehnung von Logik. Das in harter, jahrhundertelanger Arbeit forschender Männer aufgebaute System objektiver, wertfreier Wissenschaft wurde zerstört, durch ein Ideologiesystem ersetzt, das immer groteskeren parteiischen Unsinn produziert. Aus Schulen skeptischen Denkens machten sie ideologische Kaderschmieden, die viral eine verrückte Sektenideologie in der Welt verbreiten.

Am Ende steht demographischer Selbstmord. Feministen riefen aggressive Eroberer ins Land, die ihren Haß auf den ‚weißen Mann’ teilen. Nicht der sogenannte ‚weiße Mann’, der die Freiheit, Zivilisation, Technik und Wissenschaft mit viel harter Arbeit aufgebaut hatte, darf die vom Feminismus zerstörte Zivilisation wiederaufbauen. Nicht er, der über Jahrhunderte dafür geschuftet und die Wunderwerke der Technik ersonnen hatte, darf die außer Rand und Band geratenen durchgeknallten Feministinnen wieder zügeln. Diese haben sich entschieden, sich lieber von Invasoren vergewaltigen zu lassen, als dem introvertierten Schmachten schwächelnder Weicheier stattzugeben, zu denen sie ihre eigenen Männer gemacht haben.

Wenn es nicht gelingt, Feminismus vollständig zu überwinden und Eindringlinge wieder hinauszuwerfen, werden Islamisten ein neues Mittelalter in Europa errichten, die kaputte und verrückt gewordene alte Zivilisation hinwegfegen, durch kleinkarierte, strenge und aggressiv überwachte Regeln ersetzen, viel unkultivierter und aggressiver, als es andere Kulturen gewesen sind. Denn der Islamismus von heute ist keine traditionelle Kultur, sondern ein aggressives Zerrbild, wie es der Feminismus hervorgebracht hat. Auch wenn der Islam zu Beginn mit Schwert und Gewalt bekehrt hat, so war er historisch gesehen nicht sonderlich schlimm; es ließen sich gute Seiten in der echten Tradition finden. Doch was heute auf uns zukommt, ist eine ideologische, gewalttätige Zerrform, die Ähnlichkeit mit dem Faschismus und dem Feminismus hat.

Die Nachkommen Europas werden die heutige Selbstzerstörung bitter bereuen.

Fußnote

1 «In diesen in den islamischen Wissenschaften einmaligen Betrachtungen und Analysen erklärt er die Legitimität von Staatsmacht und ihre Wurzeln mittels des von ihm umgedeuteten altarabischen Begriffs der Asabiyya / عصبيّة / ʿaṣabiyya. Die Übersetzung dieses Begriffs stellt sich als schwierig dar – die Bedeutungen reichen von „Stammeszugehörigkeitsgefühl“, „Blutsbande“ und „Sippensolidarität“ bis zu „Gruppengefühl“ und Formen von Solidarität, die sich nicht allein auf Blutsverwandtschaft begründen (z. B. Klientelverhältnisse). Die asabiyya ist bei Ibn Chaldun eine wesentliche Voraussetzung für die Gründung und für den Erhalt der weltlichen Macht (mulk) in jeder Epoche der Geschichte. Die weltliche Macht und ihr Erhalt ist die Grundlage jeder geordneten Zivilisation. … In diesem Zusammenhang und mit Hilfe des Konzepts der asabiyya erklärt er sowohl in der islamischen als auch in der nicht-islamischen Geschichte den Aufstieg und Fall von Zivilisationen.» (https://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_Chald%C5%ABn)

Wahnsinn und Feminismus

Wahnsinn und Feminismus

In Nachrufen auf Gründerfeministinnen finden sich (zu Lebzeiten wohl eher versteckte) Hinweise auf psychische Krankheiten, die nicht nur – wie häufiger – die Lebensläufe von Ideengeberinnen prägten, sondern erstmals während einer feministischen Welle auftraten.

«Forscher der Medizin haben lange gerätselt, weshalb die Schizophrenie so spät auftauchte (erstmals wurde sie 1911 in der Schweiz festgestellt) und ihre Häufigkeit in der industriellen Welt, wo diese Krankheit dauerhaft und zersetzend ist. (Wenn sie in „primitiven” Gesellschaften überhaupt existiert, dann ist sie eine vorübergehende Erkrankung.) 2005, als Jean-Paul Selten und Elizabeth Cantor-Graae, Experten der Verbreitungslehre von Schizophrenie, verschiedene Risikofaktoren untersuchten – unter Ihnen Migration, Rassismus, städtisches Aufwachsen –, bemerkten sie, daß alle Faktoren Isolation und Einsamkeit beïnhalteten, einen Zustand, den sie „geselliges Scheitern” nannten.»1

Damals, auf dem Höhepunkt der ersten feministischen Welle, begannen die letzten abendländischen Reste kultureller Ergänzung der Geschlechter zu zerbröckeln, und damit die Verbundenheit der Geschlechter einerseits, und die sexuell-soziale Identität.2 Es kann nicht erstaunen, wenn gleichzeitig neue psychische Krankheiten auftauchen, die obendrein gerade in Lebensläufen führender Feministinnen eine Rolle spielen. Tragisch an dieser Verquickung von Psychose, die Folge des Zerfalls natürlicher und kultureller Beziehungen sind – die Isolierung, Einsamkeit und Identitätsverlust der Menschen verhindert würden –, mit der diese Probleme verbreitenden feministischen Bewegung ist, daß die Feministinnen den Leidensdruck wohl spüren, ihn aber irrational einem verschwörungstheoretisch unterstellten „Patriarchat” anlasten, und gerade das von ihrem Zerstörungswerk geschaffene Leid als Antriebskraft und Argument nutzen, gegen die verbliebenen Kulturreste eine wütende Kulturrevolution anzuzetteln. Sie schaffen genau das Leid, aus dem sie zu retten vorgeben.

«Die Feministinnen zweiter Welle hatten gehofft, diese Isolierung durch Zuflucht zur Schwesternschaft zu lindern.»3 (a.a.O.)

Mehrere zentrale Gründungsfeministinnen waren in psychiatrischer Behandlung, in einer Nervenklinik.

«Es ist unklar, wann die ersten Symptome der Schizophrenie auftauchten … Nachbarn beklagten sich, daß Firestone nachts schrie, und daß sie Wasserhähne laufen ließ, bis die Dielen nachgaben. Laya floh nach New York und fand Shulamith ausgemergelt bettelnd; sie trug einen Beutel mit einem Hammer und eine ungeöffnete Dose mit Essen. Im Schlüsselroman schrieb Firestone, sie habe einen Monat lange nicht gegessen – sie fürchtete, ihr Essen sei vergiftet – und „sah aus wie eine Figur von Dostojewski (was ihren Verdiensten als Bettlerin zugute kam)”. Am nächsten Tag tat Laya, was, wie sie sagte, „Shulie mir nie verziehen hat”, und brachte sie zur Payne Whitney Klinik zur Untersuchung. Bei ihr wurde paranoide Schizophrenie diagnostiziert, und sie wurde gegen ihren Willen in der Klinik von White Plains untergebracht.»4

Neben Firestone war auch Kate Millet betroffen. Außer den vielfältigen psychotischen Zügen, die ihre Familie beschreibt, sollten auch Charakterzüge wie „brutale Sadistin”, „gewalttätige Mobberin” nicht übersehen werden. Wie zum Hohn wurden auch in psychiatrischer Behandlung alle Tatsachen genau auf den Kopf gestellt: Nicht die „brutale Sadistin” und „gewalttätige Mobberin” sei Täterin, nein, sie sei das „unschuldige Opfer” einer „repressiven Psychiatrie”, die ihr fälschlich allerlei Krankheiten andichte.

Den gleichen Kniff betrieb sie als Feministin mit Männern, der Gesellschaft und dem angeblichen „Patriarchat”, einer wirren Verschwörungstheorie. Erstaunlich ist nur, daß die Wissenschaftler, Psychiater, die Elite damaliger Zeit, diese Zusammenhänge nicht deutlich erklärt haben, um die Verbreitung der Massenpsychose zu verhindern, die der Fehlwahrnehmung des Feminismus zugrunde liegt. Es scheint kaum begreiflich, wieso die Zusammenhänge entweder nicht gesehen wurden, oder sich niemand traute, auf den Angriff der Ideologie mit einem enthüllenden Gegenangriff zu antworten. Eine Sicht, die den Tatsachen von Natur, Biologie und anderen Wissenschaften widerspricht, ja, sie auf den Kopf stellt, konnte sich in der Gesellschaft verankern und Generationen manipuliert aufziehen, zu denen wir heute gehören.

«In den 1970ern war ich alarmiert zu hören, daß meine große Schwester, Kate Millett, die schwere Probleme mit geistiger Gesundheit hatte, die meine ganze Familie und ihre Freunde für viele Jahre gequält hat, eine Gruppe des Namens Das Projekt der Psychiatriepatienten organisierte, um zu behaupten, die Gemeinschaft der Psychiater und die Gesellschaft würden Menschen „unterdrücken” und „sie mit Bezeichnungen wie psychotisch, bipolar, schizophren, grenzwertige Persönlichkeiten stigmatisieren” u.s.w., und sie rechtswidrig in der Psychiatrie einkerkern, womit sie ihre verfassungsmäßigen Rechte verletzen würden. Wir haben uns als Familie jahrelang mit Kates Problemen geplagt, häufig versucht, sie ins Krankenhaus zu bringen, damit sie die ernsthafte Hilfe erhalten könne, die sie so offensichtlich brauchte. Sie war eine brutale Sadistin, eine gewalttätige Mobberin, unter deren Händen alle um sie herum litten.»5

Jill Johnston, deren Buch „Lesbian Nation” als Durchbruch des lesbischen Feminismus gilt, litt ebenfalls an Schizophrenie.

«Johnston wurde zweimal wegen Schizophrenie in die Psychiatrie eingewiesen.»6

Die Liste wichtiger Feministinnen mit psychischen Störungen, die von Feministinnen selbst aufgestellt wurde, beginnt mit der ersten Welle am Ende des 19. Jahrhunderts und um die Jahrhundertwende. Was unabhängige Quellen berichten könnten, die nicht von Feministinnen stammen, sondern Personen, die nichts mit jener Ideologie zu tun hatten, oder sich ihr widersetzten, ist mir leider nicht bekannt.

«Die Politik weiblicher Erzählungen vom Wahn ist eine Studie autobiographischer Schriften von Frauen, die mit psychiatrischen Befunden diagnostiziert wurden. Das Buch erforscht die psychiatrische Pathologisierung von Frauen und Wege, in denen Frauen autobiographisches Schreiben benutzt haben, um gegen Zwangsbehandlung und Einweisung zu rebellieren. Es umreißt auch die Geschichte psychiatrischer Behandlung in den Vereinigten Staaten und untersucht die Verbindung zwischen größeren sozialen Bewegungen und Reformen der Fürsorge weiblicher Psychiatriepatienten. Zu den amerikanischen Frauen, deren Geschichten in diesem Buch besprochen werden, gehören Elizabeth Packard, Charlotte Perkins Gilman, Mary Jane Ward, Joanne Greenberg, Jill Johnston, Kate Millett und Susanna Kaysen.»7

Anzumerken bleibt, daß dieses nur eines von vielen, voneinander unabhängigen Argumente ist. Da Psychologie Meinungssache ist, habe ich selbst jahrzehntelang gezaudert, dieses naheliegende Thema anzugehen. Dazu hielt ich Fachwissenschaftler für qualifizierter, die jedoch genauso stumm blieben wie Biologen, Ethnologen, Historiker, Archäologen, Anthropologen, Evolutionsforscher, die alle, aus dem Blickpunkt ihrer Wissenschaft, voneinander unabhängig geltende Widerlegungen hätten liefern müssen und können. Es geht über die Möglichkeiten eines Einzelnen, all diese Arbeit allein zu übernehmen. Die Zeiten der Universalgelehrten sind seit Jahrhunderten vorbei; bei unserem Grade der Arbeitsteilung und des Volumens wissenschaftlicher Ergebnisse ist es schwierig genug, auf einem Fachgebiet den Überblick zu behalten. Da aber alle schwiegen, gab es keine andere Möglichkeit, als zu versuchen, fachübergreifend wenigstens grundlegende Zusammenhänge herauszuarbeiten, so weit es mit bescheidenen Mitteln eben möglich ist.

«Als ich im vergangenen Herbst New Yorks radikale Gründungsfeministinnen interviewte, stiegen Geschichten des „geselligen Scheiterns”8 auf: schmerzhafte Einsamkeit, Armut, Gebrechen, psychische Krankheit und sogar Obdachlosigkeit. In einem Aufsatz von 1998, „Die von der Zeit vergessene Feministin”, klagte Kate Millett über die wachsende Liste ihrer Schwestern, die „verschwunden waren, allein in notdürftiger Vergessenheit zu kämpfen, oder in der Psychiatrie verschwanden, und erst zurückkehren müssen, um ihre Geschichte zu erzählen”, oder die „in Verzweiflung fielen, die nur im Tod enden konnte”. Sie vermerkte die Selbstmorde von Ellen Frankfort, der Verfasserin von „Vaginal Politics”, und Elizabeth Fisher, der Gründerin von Aphra, des ersten feministischen Literaturjournals.»9

Außer den beiden zentralen Feministinnen waren viele andere Aktivistinnen ihrer Avantgarde-Gruppen betroffen, wie Kate Millet selbst feststellte. Auch Ti-Grace Atkinson beschrieb die selbstzerstörerischen Kräfte.

«In einer Ansprache von 1970, genannt „Gespaltenheit und Selbstzerstörung in der Frauenbewegung: Ein Brief der Resignation”, die beim Kongreß zur Vereinigung der Frauen in New York gehalten wurde, warnte sie, daß weibliche „Wut, die sich als pseudo-egalitärer Radikalismus unter dem ‚Frauenbanner’ ausgibt”, sich verwandle in „erschreckend bösartigen anti-intellektuellen Linksfaschismus”. Nachdem sie von der Rede gehört hatten, trafen sich mehrere Frauen, darunter Freeman, und gelobten das Problem zu bekämpfen. „Stattdessen glitt jede von uns zurück in unsere Isolation”, sagte Freeman. „Das Ergebnis war, daß die meisten Frauen bei dem Treffen ausstiegen, so wie ich es getan hatte. Zwei endeten mit nervösen Zusammenbrüchen in der Klinik.” Nachdem Ti-Grace Atkinson von den Feministen ausgeschieden war, einer Gruppe, die sie in New York gegründet hatte, erklärte sie, „Die Schwesternschaft ist mächtig. Sie tötet. Meist Schwestern.”»10

Wir sollten nicht überlesen, daß auch Freeman Isolation als wesentliches Problem benennt, Ti-Grace Atkinson ähnliches erlebte und die zerstörerische Kraft der sektenhaften feministischen Ersatzgemeinschaft erlebte. Gleicher Ansicht ist übrigens Erin Pizzey, die als erste gegen häusliche Gewalt aktiv war, damals schon den hohen Anteil Täterinnen und gewalttätige Neigungen problembeladener Frauen erkannte, weshalb sie von Feministinnen angefeindet wurde, die ihre Idee stahlen, zum einseitigen Geschlechterkampf umfunktionierten. Erin Pizzey, die zur verdienstvollen Stimme gegen Feminismus wurde, war in Asien mit Großfamilien und mehr kulturellen Strukturen aufgewachsen; sie beschrieb in einem Interview die ungewohnte Einsamkeit in der Kleinfamilie des Westens und die verdrehte Reaktion der Feministinnen auf dieses Problem.

Diese Isolation ist begreiflicherweise ein Problem, wenn vertraute menschliche Beziehungen und Gemeinschaften zerbrechen. Uns bekannt ist vor allem die Familie, die einst eine Großfamilie oder Sippe mit reichhaltigem Zusammenleben, vielen Bezügen, Rollen und Lebensentwürfen war, dann immer weiter zur Kleinfamilie verarmte, die schließlich vom Feminismus auch noch zertrümmert wurde. Ganz offenkundig entstehen dadurch Einsamkeit und Isolierung, zusätzlich Verwirrung der Identität – genau das, was den Anstoß für den Feminismus gab, den Leidensdruck verursachte, der Feministinnen aufbegehren ließ, leider in schädlichst möglicher Form: um Familien und Kultur zu zerbrechen, Ursachen, Schäden und Leiden so zu vergrößern und der ganzen Gesellschaft und Welt aufzuzwingen.

Soweit ist das ein gebräuchliches Denken, bei dem mir vernünftige, gesunde oder konservative Menschen leicht werden folgen können. Doch es reicht nicht, beim „gesunden Menschenverstand” stehenzubleiben. Wir müssen etwas tiefer graben, um die ganze Wahrheit zu erkennen, dann zurücktreten von unseren Gewohnheiten, von dem, was in unserer Epoche für „normal” gilt, was wir in Kindheit und Leben erlernt haben. Wir müssen beherzigen, was jeder Ethnologe lernt, das Verstehen fremder Kulturen erst ermöglicht: Wir müssen bereit sein, für ein Gedankenspiel alles aufzugeben, was wir gewöhnt sind, heute als selbstverständlich gilt, alle unsere Werte und Vorstellungen ablegen. Dies nicht, um dem Feminismus auf den Leim zu gehen, nein, im Gegenteil, um das ganze Ausmaß der Schäden erst erfassen zu können.

Kultur ist eine menschliche Universalie, die ich in meinen Büchern mit der Sprache verglichen habe. Die kulturelle Struktur ist genauso elementares Bedürfnis wie sprachliche Struktur. Beides wird bereits ab dem frühen Säuglingsalter ausgeprägt, ist eine spezifisch menschliche Befähigung. Konservative sehen nur die Familie, vielleicht noch ein paar Rücksichten auf Stamm oder Nation, mehr aber nicht. Sie glauben, wäre nur die Familie wieder intakt, sei alles wieder gut. Das ist ein Irrtum. Kultur ist viel mehr als nur ein paar familiäre Bindungen und Gewohnheiten. Abendländische Kultur ist seit Jahrhunderten verarmt, weil zwar die Familie anfangs noch stabil blieb, aber die Ergänzung auseinanderfiel. Gleichzeitig wuchs seit Jahrhunderten massive Misandrie und einseitige Frauenverherrlichung (Kucklick, „Das unmoralische Geschlecht”, Minne, die Fehlwahrnehmung der Frau als „unterdrückt” und „leidend”, sowie Frauenbevorzugung).

«geschlechtliche Unterschiede zwischen menschlichen Wesen hätten keinerlei kulturelle Bedeutung mehr … Kinder würden gleichermaßen mit beiden Geschlechtern geboren, oder unabhängig von Geschlecht. … wie immer herum man sich entscheidet, es zu betrachten; die Abhängigkeit der Kinder von der Mutter (und umgekehrt) würde ersetzt durch eine enorm verkürzte Abhängigkeit von einer kleinen Gruppe Anderer im allgemeinen … Die Tyrannei der biologischen Familie würde gebrochen.»11 (Shulamith Firestone, klinisch geisteskrank, The Dialectic of Sex, 1970)

Alle Arbeitsteilung geht, sowohl nach Biologen, Anthropologen oder dem Begründer der – damals noch nicht wie heute tendenziös links-feministischen – Soziologie Émile Durkheim auf geschlechtliche Arbeitsteilung zurück, die sich zunehmend verfeinert und auf soziale Untergruppen der Geschlechter ausgeweitet hat, was Fortschritt und Zivilisation erst ermöglichte. Kultur war dabei ursprünglich ein Füreinander, das die verschiedenen Eigenschaften und Bedürfnisse beider Geschlechter harmonisch zusammenfügte, ein Tausch, der verbindet und verpflichtet.

Wer vor der zweiten feministischen Welle aufwuchs und sensibel genug auf solche Dinge achtete, wird noch die soziale Achtung und Liebe erlebt haben, die sich in der Geschlechterdifferenz ausdrückte. Solche Wärme fehlt uns; wir sind ein Stück einsamer, überflüssiger, entwurzelter geworden, gehen leichter als zuvor in anonymer Masse unter. Jene Innigkeit, die sich aus Tausch und Zusammengehörigkeit ergibt, ist nicht mehr. Sie war der Charme der alten Kulturen. Es fehlt uns etwas, das wir beständig suchen müssen, ohne es in den meisten Fällen jemals zu finden, weil diese Strukturen nicht mehr existieren.

Es ist eine völlig schräge, ideologische Mißdeutung gewesen, Frauen müßten alles haben, was Männer vor allem deshalb erarbeiten, weil Frauen es von Männern verlangen, die sonst gar keine Chance bei Frauen haben. Es ist logisch ein schwerer Irrtum, in einem Tauschsystem mit Neid die Gabe der anderen Seite für sich zu verlangen, weil es danach nichts mehr zu tauschen gibt. Einen Tausch kann es nur geben, wenn beide Seiten etwas eigenes einbringen, das die andere Seite nicht selbst hat. Nur dadurch ergibt sich ein Füreinander: Ich tu das für dich, weil du das für mich tust. Aus dem Füreinander ergeben sich reife Gefühle und Anteilnahme. Diese zarteren und mitfühlenden Gefühle gingen logischerweise verloren, als der Tausch und damit das Füreinander zerbrachen. Wir wurden zu einer isolierten Menge von Egoisten.

«In schwer gestörten Familien aufzuwachsen scheint ein gemeinsamer Nenner radikaler Feministinnen zu sein. Anscheinend hatten sie kein „Vaterproblem”, sondern sie hatten ein „Mutterproblem”, und der vorhersagbare Versuche, alle ihre „Probleme” männlicher Unterdrückung anzulasten, steht meist im Widerspruch zu verfügbaren Belegen. … Uwe und Sheila Kitzinger wirken wie eine perfekte Parodie des Typs Progressiver, die so aufgeschlossen sind, daß sie alles gleichzeitig glauben. Es mag nicht besonders überraschen, daß drei ihrer Töchter zu radikalen lesbischen Feministinnen wurden. … Das war etwa 1974. Celia wurde von „Gefühlen extremer Isolation geplagt, [die] zu einem Selbstmordversuch und anschließender Einweisung führten”: Drei Monate in der Psychiatrie, … So wurde sie natürlich Professorin der Psychologie. Celia Kitzinger betrachtet Therapie als schädlich für Frauen, weil Frauenprobleme ihrer Ansicht nach nicht persönlich, sondern eher politisch seien.
Alles muß letztlich natürlich dem Patriarchat angelastet werden. Es ist unmöglich für eine Feministin, etwas anderes zu sagen. Sie haben so viele Jahrzehnte damit verbracht, jegliches Unglück dem Opferlamm männlicher Vormacht anzulasten, daß man sich die radikale Feministin vorstellen kann, wie sie sich ihren Zeh stößt und voller Schmerzen schreit: „Verfluchtes Patriarchat”!
Feminismus ist keine politische Philosophie; es ist eine fixe Idee, eine Besessenheit gestörter Geister. Männliche Vormacht ist für Feministinnen, was die Windmühlen für Don Quixote oder was die Juden für Hitler waren. Das ist wahr seit den Anfängen der Frauenbewegung, sogar bevor irgendjemand bemerkte, daß Shulamith Firestone klinisch geisteskrank ist.»12

Diese wahnsinnige Firestone prophezeite das Ende kultureller Zweigeschlechtlichkeit: ein Kernproblem, das auch konservative Kräfte übersehen, weil sie sich mit Familie und Moral begnügen, die schon seit Jahrhunderten schwindenden unbewußten kulturellen Strukturen nicht als entscheidenden Verlust bemerken.

Der Neid des Feminismus wurde zum moralischen Grundprinzip der Gesellschaft und als „selbstverständliches Grundrecht” etabliert. Damit verschloß sich unser Bewußtsein, so daß wir die damit verbundenen Verluste gar nicht mehr erkennen konnten. Heutige Gefühle sind von Konkurrenz geprägt, einem Gegeneinander, wo jeder eifersüchtig darum streiten muß, nicht „benachteiligt” zu werden, weshalb alles, was nicht exakt hälftig verteilt ist, – weil es gar nicht den Neigungen der Menschen entspricht, sich geschlechtsneutral zu verhalten –, mit einem wütenden Daueraufschrei bekämpft wird, der letzlich nichts anderes ist als logische Fortsetzung des Kampfes gegen die menschliche Natur, der Feminismus seit der ersten Stunde erster Welle gewesen ist. Alle Rechtfertigungen früherer Feminismuswellen, die wir in Kindheit, Schule, Erziehung, Medien und an Universitäten lernen, sind reine institutionalisierte Propaganda, die Tatsachen auf den Kopf stellt. Frauen waren nie benachteiligt, sondern wurden immer stark bevorzugt. Sie waren unter natürlichen Bedingungen nur nicht so verrückt, anzustreben oder zu fordern, was Feminismus betreibt. Stärker mit Pflichten und Forderungen belastet war immer der Mann. Biologisch dominiert bei Tier wie Mensch das weibliche Geschlecht. Klassische männliche Stärken waren nur ein unbedingt erforderliches Gegengewicht, dazu wesentlich härter erarbeitet und labiler als weibliche Dominanzkräfte. Feminismus war grober Unfug von Anbeginn. Schon das Gefühl, „unterdrückt” oder „benachteiligt” zu sein war wirre, irrationale Hysterie, die den Tatsachen von Biologie und anderen Wissenschaften widerspricht. Es hätte niemals, zu keiner Zeit, auf solche irrationale Hysterie gehört werden dürfen. Feminismus war bereits in der ersten Welle militant, radikal, zerstörerisch, von Männerverachtung geprägt. Aus diesen Militanten von gestern „Vorbilder”, ja geradezu „Heiligenfiguren” zu machen und ihrem Wirken anzudichten „berechtigt” gewesen zu sein, ist Geschichtsklitterung der Siegerinnen und Irreführung ganzer Folgegenerationen.13 Aller Feminismus war genauso hysterisch, destruktiv und wahnsinnig wie der heutige. Solange das nicht begriffen wird, kann es keine Heilung geben, bleiben wir anfällig für radikale Ersatzideologien.

«Die Geisteskrankheit von gestern ist die Sozialpolitik von heute.»14 (Kathy Shaidle, „Die verrottende Leiche des Feminismus”, 2012)

Auch andere beschreiben feministischen Wahnsinn als Ursache und Antrieb, eine Verschwörungstheorie „patriarchalischer Macht” zu erfinden, ihr alle krankhaften Zustände und alles Leid anzudichten, das in Wirklichkeit selbstgemacht ist. Genauso verhielten sich Feministinnen argumentativ: Alle Schuld lag bei anderen; eigenes Verschulden zu erkennen zeigten sie sich unfähig. Das ist keine kleine menschliche Schwäche, sondern zentraler Mechanismus.

«Das bedeutet zu sagen: Während Feministinnen glauben, das Patriarchat mache Frauen verrückt, ahnt der Rest von uns, daß verrückte Frauen das ‚Patriarchat’ erfanden – diese imaginäre Verschwörung „männlicher Vormacht” als Phantom, das ihre paranoide Psyche bedroht, ein Buhmann ihrer Phantasie, eine Rationalisierung ihres eigenen Unglücklichseins und Mißgeschicks.
An dieser Stelle enthüllt das berühmte feministische Verdikt, „das persönliche sei politisch”, die wirkliche Wahrheit ihrer Ideologie. Statt Feminismus als politische Bewegung zu betrachten, die legitime Beschwerden anspricht, die allgemein von allen Frauen geteilt würden, müssen wir Feminismus als persönliche Bewegung verstehen, die sich mit speziellen Beschwerden beschäftigte … Und die meisten Feministinnen waren zutiefst unglücklich.»15

Auch andere Feministinnen beschrieben eigenes Leid durch psychische Störungen, wie Frau Johnson, die sich wie viele ihre streitbaren Schwestern als Professorin an Universitäten etablieren konnte.

«Im Jahre 2010 publizierte Professorin Johnson ein Buch über ihre Kämpfe mit grenzwertiger Persönlichkeit (borderline personality disorder) – „eine ernsthafte psychische Erkrankung” laut dem Nationalen Institut für geistige Gesundheit. In ihrem Buch, „Mädchen, das einen Druckverband braucht: Erinnerungen einer grenzwertigen Persönlichkeit”, beschreibt Professorin Johnson sich selbst als „psycho-Freundin” mit einer Geschichte disfunktionaler Beziehungen mit Männern wie Frauen. Ihr Buch schildert „was auf einen nervösen Zusammenbruch als Ergebnis einer Affäre mit einer verheirateten lesbischen Kollegin hinausläuft”. Professorin Johnson beschrieb sich 2010 selbst als eine „neuverheiratete Lesbin”, deren Partnerin offenbar ihre frühere Studentin war.»16

Kate Millet belastete andere mit ihrem Leiden, wehrte sich aber vehement, die nötige ärztliche Hilfe anzunehmen. Stattdessen arbeitete sie lieber daran, ihr Leid in der ganzen Welt zu verbreiten.

«Als Familie hatten wir jahrelang mit Kates Problemen gekämpft, und viele Male versucht, sie in eine Klinik zu bringen, damit sie die ernstliche Hilfe bekommen könnte, die so offenkundig benötigte …
Sie plapperte und schrie zusammenhanglos, während ich nickte und vorgab, jedes Wort sei völlig sinnvoll. …
Sie blieb fünf Tage lang brabbelnd wach, zeterte, und erlaubte mir nicht zu schlafen. Sie sah „kleine grüne Männer”, und ihr Augen rollten buchstäblich umher in den Augenhöhlen. Niemals war ich sonst so allein und erschrocken.»17

Die psychische Krankheit scheint schon in ihrer Kindheit oder Jugend ausgebrochen zu sein, weil ihre Familie sie so eindringlich schildert. Später, in ihrer feministischen Zeit, leiden Mitarbeiterinnen.

«1973 fand ich mich einmal alleine mit ihr in einem Appartment in Berkeley, Kalifornien, wo sie mir fünf Tage lang nicht erlaubte, zu schlafen, als sie gegen die Welt tobte und mich körperlich bedrohte. … Dieser Film (Drei Leben) war der erste, der jemals ohne die geringste männliche Gegenwart produziert worden war. Sogar die Leute, die Essen an das Produktionsteam auslieferten, mußten weiblich sein. Kate pries es an als erste rein weibliche Filmproduktion der Geschichte.
Nachdem meine Jugend von Kates Irrationalität überschattet gewesen war, reiste ich argwöhnisch nach Westen, und in dem Moment, als ich sie am Flughafen erblickte, wußte ich, daß ich „dran war”. Als sie über den Flughafenplatz raste, war es klar, daß sie in den Wehen ihrer Krankheit war, und mein Herz pochte mit dem Begehren, mich umzudrehen und wegzurennen.
Während einer Rede nach dem Filmdreh fiel sie auf der Bühne auseinander vor einer kriecherischen dichtgedrängten Menge Bewunderer.»18

Bedrohungen, Quälerei durch Schlafentzug – die begründende Feministin tut Frauen wohl schlimmeres an, als selbst feministische Greuelpropaganda dem Manne unterstellt hat. Nicht überlesen werden sollte, daß ihre lesbische Liebhaberin wegen ihres „Huldigungsbuches” Selbstmord beging. Der Wahnsinn hatte auch jenseits aller Schäden, die Feminismus anrichtete, vielen Grausamkeiten gegenüber Männern und Kindern, zerstörten Leben und Familien, einer kaputten Gesellschaft, vernichteten Kultur, verlorenen Tradition und Erfahrung, geschädigter Seelen und entwurzelter, verirrter Individuen noch weiteres Unheil angerichtet. Unter dem Druck von Kate Millets Propaganda wurden hilflose psychisch Kranke in den USA aus der nötigen Fürsorge entlassen, landeten auf der Straße, wo sie entweder selbst leichte Beute und Opfer wurden, oder Verbrechen wie Morde begingen. Der Frieden der Gesellschaft wurde auch dadurch beschädigt, Städte zu einem weniger lebenswerten Ort. Ganz ähnlich wirkte später die von feministisch geprägten Staaten und Frau Merkel willkommen geheißene Massenmigration.

«Kate hat selbst mehrere Bücher über diesen Teil ihres Lebens geschrieben (Flying, The Loony-Bin Trip), die „unterdrückerische” Handlungen unserer Familie beschreiben, uns verunglimpfen für unsere zutiefst besorgten Versuche, ihr in ihrem offenkundigen Leid zu helfen. Daher „plaudere ich nicht aus der Schule”, da sie selbst ihren Kampf um psychische Gesundheit dokumentiert hat, obwohl sie durchgängig behauptete, „psychische Krankheit sei ein Mythos”. „Viele gesunde Leute”, sagte sie, „werden in psychische Erkrankungen getrieben durch die Ablehnung unkonventionellen Verhaltens in der Gesellschaft und durch autoritäre Institutionen der Psychiatrie”. Wirklich? Sag das den Familien der neunzehn, die jenen Freitag in Santa Barbara litten und starben. … Und wenn wir von betroffenen unschuldigen Opfern sprechen: Später schrieb sie ein Buch über ihre lesbische Liebhaberin jener Zeit. Sita war der Titel. Diese Frau beging Selbstmord als Reaktion auf Kates „Huldigung”.
Als mir daher bekannt wurde, daß sie aufgrund ihrer Abenteuer mit einigen Kohorten eine neue „Bürgerrechtsbewegung” für Psychiatriepatienten ausgeheckt hatte, und in ihrer charakteristischen Rücksichtslosigkeit entschlossen war, die Psychiatriepatienten von NY zu ‚befreien’, war ich mehr als entsetzt. Gott helfe allen, die Kate und ihrer „gerechten Empörung” in die Quere kommen, die bereits die Speerspitze der militanten Frauenbewegung gewesen war. Das nannte sich die „Bewegung der Überlebenden der Psychiatrie”.»19

Kates Familie beschreibt zwar ihre psychische Krankheit und ihr Verhalten, unter dem sie litten, doch rechtfertigen sie sich damit, keine Geheimnisse zu verraten, weil Kate alles selbst geschildert, sie dabei aber verunglimpft habe. Daher ist zu vermuten, daß Familien einiger anderer Gründerfeministinnen – vor allem, wenn sie nicht in einem autobiographischen Buch verleumdet wurden –, darauf verzichteten, mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Dunkelziffer psychischer Probleme bei führenden Feministinnen wird also höher liegen.

Feministinnen beschrieben selbst ihr Leiden, das sie mit dem Missionseifer des Leidenden in der ganzen Welt verbreiteten, indem sie die Ursachen zu Grundprinzipien erhoben, diese in Gesetzen und Verfassungen festgeschrieben und mit staatlichen Zwängen in allen Lebensbereichen und der Gesellschaft durchgesetzt wurden:

«Sie konnte nicht lesen. Sie konnte nicht schreiben. . . . Manchmal erkannte sie auf den Gesichtern anderer Freude und Zielsetzung und andere Gefühle, von denen sie erinnerte, sie einst vor langer Zeit gehabt zu haben. Aber ihr Leben war ruiniert, und sie hatte keinen Rettungsplan.»20 (Selbstbeschreibung von Firestone in 3. Person, “Airless Spaces” (1998), “Emotional Paralysis”)

Systematische Suche fände bei noch mehr der führenden feministischen Stimmen klare Anzeichen von Psychose. So schreibt Camille Paglia, selbst eine bekannte Feministin:

«Die Anti-Pornografie-Aktivistin Andrea Dworkin (die vor einem Jahrzehnt verstarb) war eine geradezu tollwütige Fanatikerin. Sie war eine selbstzerstörerische Frau, deren Haß auf Männer sie beinahe auffraß, so daß sie stets am Rande einer Psychose stand.»21 (Camille Paglia)

Medien ignorierten das, hofierten in feministischen Wellen zerstörerische Ideologinnen. Statt ihren tatsächlichen Wahn zu beschreiben, wurden lieber Kritiker zu Unrecht persönlich schlechtgemacht, nach dem Motto: Wer ernstlich gegen Feminismus sei, könne nicht ganz dicht sein.

Die Buchreihe präsentiert viele voneinander unabhängige Beweise. Zweifel an einem Beleg, Argument oder Thema beeinträchtigt nicht die Gültigkeit anderer.

Dies war ein verkürzter Auszug aus dem Buch „Abrechnung mit dem Feminismus: Flaschenpost in die Zukunft. Zweiter Band zu drei Wellen”, wie üblich mit vielen verschiedenen Themen und Argumenten, die unabhängig voneinander gelten. Zweifel an einem Thema oder Argument beeinträchtigt nicht die Validität anderer.

Lesenswert und unterhaltsam ist auch die literarische Darstellung im Buch Anmache.

anmache-umschlag

Fußnoten

1 «Medical researchers have long puzzled over schizophrenia’s late emergence (it was first diagnosed in 1911, in Switzerland) and its prevalence in the industrial world, where the illness is degenerative and permanent. (In “primitive” societies, when it exists at all, it is typically a passing malady.) In 2005, when Jean-Paul Selten and Elizabeth Cantor-Graae, experts on the epidemiology of schizophrenia, reviewed various risk factors—foremost among them migration, racism, and urban upbringing—they found that the factors all involved chronic isolation and loneliness, a condition that they called “social defeat.”» (http://www.newyorker.com/magazine/2013/04/15/death-of-a-revolutionary)

2 Diese Folgewirkung der ersten Welle wird gerne übersehen. Außerdem gab es diese Entwicklung im Abendland seit Jahrhunderten. Damit ist das ein Henne-oder-Ei-Problem. Was war früher da? In welchem Maße bewirkte Kulturverlust Feminismus, der ihn weiter steigerte, oder Feminismus Kulturverlust, der unglücklich machte und mehr Feminismus nach sich zog? Kultur wird hierbei verstanden als „kulturelle Ergänzungsstruktur der Geschlechter”, wurde bereits von Industrialisierung schwer angeschlagen.

3 «The second-wave feminists had hoped to alleviate this isolation through the refuge of sisterhood.» (a.a.O.)

4 «It’s unclear when the first symptoms of schizophrenia surfaced … Neighbors were complaining that Firestone was screaming in the night and that she had left the taps running until the floorboards gave way. Laya flew to New York and found Shulamith emaciated and panhandling, carrying a bag holding a hammer and an unopened can of food. In the roman à clef, Firestone wrote that she had not eaten for a month—fearing that her food had been poisoned—and “looked like something out of Dostoevsky (which actually helped her beggar’s earnings).” The next day, Laya took the action for which, she said, “Shulie never forgave me,” and brought her to the Payne Whitney Clinic for evaluation. Her condition was diagnosed as paranoid schizophrenia, and she was involuntarily transferred to a residential facility in White Plains.» (http://www.newyorker.com/magazine/2013/04/15/death-of-a-revolutionary)

5 «In the 1970’s I was alarmed to hear that my big sister, Kate Millett, who had serious mental health issues which had agonized my family and her friends for many years, was organizing a group called The Mental Patients‘ Project in order to claim that the psychiatric community and society were “oppressing” people and “stigmatizing them with labels such as psychotic, bi-polar, schizophrenic, borderline personalities,” etc and unconstitutionally imprisoning them in hospitals thereby violating their civil rights. We, as a family, had struggled for years with Kate’s issues, many times attempting to hospitalize her so she could obtain the serious help she so obviously needed. She was a brutal sadist, a violent bully at whose hands everyone about her suffered.» (www.frontpagemag.com/fpm/226834/no-gun-ever-killed-anyone-mallory-millett)

6 «Hospitalized twice for schizophrenia, Johnston» (http://www.encyclopedia.com/social-sciences/encyclopedias-almanacs-transcripts-and-maps/johnston-jill)

7 «The Politics of Women’s Madness Narratives is a study of autobiographical writing by women who were diagnosed with psychiatric conditions. The book explores the psychiatric pathologizing of women and the ways in which women have used autobiographical writing to rebel against forced treatment and incarceration. It also outlines the history of psychiatric treatment in the United States and examines the connection between larger social movements and reforms in the care of women mental patients. Among the American women whose narratives are discussed in the book are Elizabeth Packard, Charlotte Perkins Gilman, Mary Jane Ward, Joanne Greenberg, Jill Johnston, Kate Millett, and Susanna Kaysen.» (https://books.google.de/books/about/Questions_of_Power.html?id=v8qbMxKRNuQC)

8 Bitte beachten, daß hier im englischen Originalzitat der gleiche Begriff verwendet wird wie beim Hauptfaktor für das Auftreten von Schizophrenie.

9 «Last fall, as I interviewed New York’s founding radical feminists, the stories of “social defeat” mounted: painful solitude, poverty, infirmity, mental illness, and even homelessness. In a 1998 essay, “The Feminist Time Forgot,” Kate Millett lamented the lengthening list of her sisters who had “disappeared to struggle alone in makeshift oblivion or vanished into asylums and have yet to return to tell the tale,” or who fell into “despairs that could only end in death.” She noted the suicides of Ellen Frankfort, the author of “Vaginal Politics,” and Elizabeth Fisher, the founder of Aphra, the first feminist literary journal.» (http://www.newyorker.com/magazine/2013/04/15/death-of-a-revolutionary)

10 «In a 1970 address, titled “Divisiveness and Self-Destruction in the Women’s Movement: A Letter of Resignation,” which was delivered to the Congress to Unite Women, in New York City, she warned that women’s “rage, masquerading as a pseudo-egalitarian radicalism under the ‘pro-woman’ banner,” was turning into “frighteningly vicious anti-intellectual fascism of the left.” After hearing about the speech, several women, including Freeman, met and vowed to fight the problem. “Instead, each of us slipped back into our own isolation,” Freeman said. “The result was that most of the women at that meeting dropped out, as I had done. Two ended up in the hospital with nervous breakdowns.” After Ti-Grace Atkinson resigned from the Feminists, a group she had founded in New York, she declared, “Sisterhood is powerful. It kills. Mostly sisters.”» (http://www.newyorker.com/magazine/2013/04/15/death-of-a-revolutionary)

11 «genital differences between human beings would no longer matter culturally … children would born to both sexes equally, or independently of. … either, however one chooses to look at it; the dependence of the child on the mother (and vice versa) would give way to a greatly shortened dependence on a small group of others in general … The tyranny of the biological family would be broken.» (Shulamith Firestone, clinically insane, The Dialectic of Sex, 1970)

12 «Growing up in seriously dysfunctional families seems to be a common denominator with radical feminists. It seems that if they don’t have “daddy issues,” they’ve got “mommy issues,” and the predictable attempt to blame all their “issues” on male oppression is often at odds with the available evidence. … Uwe and Sheila Kitzinger sound like a perfect parody of the type of progressives who are so open-minded they believe in everything simultaneously. That three of their daughters turned out to be radical lesbian feminists doesn’t seem particularly surprising. … This was circa 1974. Celia was plagued by “feelings of extreme isolation [that] led to a suicide attempt and subsequent hospitalization”: Three months in a mental hospital, … So, naturally, she became a professor of psychology. Celia Kitzinger considers therapy harmful for women because women’s problems are not personal, in her view, but rather political.
Everything must ultimately be blamed on the patriarchy, of course. It is impossible for any feminist to to say otherwise. They have spent so many decades blaming every misfortune on the all-purpose scapegoat of male supremacy that one imagines the radical feminist who stubs her toe screaming in pain: “Damn the patriarchy!”
Feminism is not a political philosophy; it’s an idée fixe, the obsession of deranged minds. Male supremacy is to feminists what windmills were to Don Quixote or what Jews were to Hitler. This has been true since the Women’s Liberation movement began, even before anyone realized that Shulamith Firestone was clinically insane.» (theothermccain.com/2014/08/25/sex-trouble-feminism-mental-illness-and-the-pathetic-daughters-of-misfortune/)

13 siehe auch den ersten Band „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft”, der sich mit der ersten Welle beschäftigt

14 «Yesterday’s mental illness is today’s social policy.» (Kathy Shaidle, “Feminism’s Rotting Corpse,” 2012)

15 «That is to say, while feminists believe that the patriarchy makes women crazy, the rest of us suspect that crazy women made the patriarchy — inventing this imaginary conspiracy of “male supremacy” as the phantom menace of their paranoid minds, a fantasy bogeyman, a rationalization of their own unhappiness and misfortunes.
Here is where the meaning of the famous feminist dictum “the personal is political” exposes the real truth of their ideology. Rather than looking at feminism as a political movement to redress legitimate grievances shared generally by all women, we must understand feminism as a personal movement, concerned with the specific grievances … And most feminists are profoundly miserable.» (http://theothermccain.com/2014/08/25/sex-trouble-feminism-mental-illness-and-the-pathetic-daughters-of-misfortune/)

16 «In 2010, Professor Johnson published a book about her struggles with borderline personality disorder — “a serious mental illness,” according to the National Institutes for Mental Health. In her book, Girl in Need of a Tourniquet: Memoir of a Borderline Personality, Professor Johnson describes herself as a “psycho girlfriend” with a history of dysfunctional relationships with both men and women. Her book describes “what amounts to a nervous breakdown as the result of an affair with a married lesbian colleague.” Professor Johnson in 2010 described herself as a “newlywed lesbian” whose partner was apparently her former student» (http://theothermccain.com/2014/08/25/sex-trouble-feminism-mental-illness-and-the-pathetic-daughters-of-misfortune/)

17 «We, as a family, had struggled for years with Kate’s issues, many times attempting to hospitalize her so she could obtain the serious help she so obviously needed. …
She was babbling and shouting incoherently whilst I nodded and pretended every word made perfect sense. …
She stayed awake for five days babbling, ranting and wouldn’t allow me to sleep. She was seeing “little green men” and her eyes were literally rolling around in their sockets. Never have I been more alone and terrified.» (http://www.frontpagemag.com/fpm/226834/no-gun-ever-killed-anyone-mallory-millett)

18 «At one point, in 1973, I found myself alone with her in an apartment in Berkeley, California where she did not allow me to sleep for five days as she raged at the world and menaced me physically. … This movie (Three Lives) was the very first ever produced with not one iota of male presence. Even the people who delivered food to the set had to be female and Kate was touting it as the first all-woman film production in history.
Having had my youth overshadowed by Kate’s irrationality I warily traveled West and the moment I spotted her in the airport knew I “was in for it”. As she barreled across the airport’s expanse it was clear that she was in the throes of her illness and my heart throbbed with the desire to turn and run.
During the speech after the screening she fell apart onstage before a packed assembly of fawning admirers.» (http://www.frontpagemag.com/fpm/226834/no-gun-ever-killed-anyone-mallory-millett)

19 «Kate, herself, has written several books on this part of her life (Flying, The Loony-Bin Trip) chronicling the “oppressive” actions of our family, vilifying us for our deeply worried attempts to aid in her obvious sufferings. So I am telling no “tales out of school” as she herself has documented her own struggles with sanity although she consistently claimed, “mental illness is a myth”. “Many healthy people”, she said, “are driven to mental illness by society’s disapproval of unconventional behavior and by the authoritarian institution of psychiatry.” Really? Tell that to the families of the nineteen who suffered and died that Friday in Santa Barbara. … And, speaking of the affected innocent victims: later, she wrote a book about her lesbian lover at that time. Sita was the title. This woman committed suicide in response to Kate’s “homage.”
So when it came to my attention that as a result of these adventures she and a few cohorts had concocted a new “civil rights movement“ for mental patients and in her characteristic ruthlessness was determined to ‘liberate’ NY’s mental patients I was beyond appalled. God help anyone who gets in the way of Kate and her “righteous indignation“ which had already spearheaded the militant Women’s Liberation Movement. This was to be called, “The Psychiatric Survivors Movement.”» (a.a.O.)

20 «She could not read. She could not write. . . . She sometimes recognized on the faces of others joy and ambition and other emotions she could recall having had once, long ago. But her life was ruined, and she had no salvage plan.» (Selbstbeschreibung von Firestone in 3. Person, “Airless Spaces” (1998), “Emotional Paralysis”)

21 https://www.novo-argumente.com/artikel/wir_wollten_die_gleichen_freiheiten_wie_die_maenner

© 2019 Jan Deichmohle

Theme von Anders NorénHoch ↑

WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com
Zur Werkzeugleiste springen