Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Verlierer

Über die Ursachen des Neo-Islamismus

Aus dem Tagebuch eines gewissen Subjekts namens Jan Deichmohle

27.7.2019

Über die Ursachen des Neo-Islamismus

Ob in der Türkei, Ägypten oder Persiën, in vielen muslimischen Ländern ist eine in den 1950er Jahren starke, westlich säkular geprägte Regierung durch ein damals unvorstellbares Wiedererstarken einer sehr strengen Form des Islams verdrängt worden, in der heutigen Islamischen Republik Iran durch eine Revolution. Reiseberichten damals durchreisender Hippies auf dem Treck nach Indiën entnahm ich eine heute kaum glaubliche Zutraulichkeit von Mädchen im Beisein ihrer Eltern, die zwar selten gewesen sein mag, aber damals nicht undenkbar war. Atatürk, der Begründer der modernen Türkei, hatte diese entschieden laïzistisch geprägt; den Islam hatte er als rückschrittlichen Glauben verachtet. Auf Youtube ist in Schwarzweiß zu sehen, wie Nasser die Muslimbrüder verspottete, nachdem Verhandlungen, sie in die Gesellschaft einzubeziehen, an deren Forderung gescheitert waren, alle Frauen Ägyptens müßten den Schleier tragen, was Nasser per Gesetz beschließen solle. Lautes Lachen durchdrang den Saal im damaligen Ägypten.

-„Ich sagte, du kannst dich nicht einmal im eigenen Hause durchsetzen. Deine Tochter trägt keinen Schleier. Aber du erwartest, daß ich alle Frauen Ägyptens veranlassen könne, den Schleier zu tragen?” Wieder erscholl damals lauthals Gelächter.

Woran lag der krasse Sinneswandel in folgenden Generationen? Es hat mit unserem Feminismus und der zur Qual für Männer mißratenen ‚sexuellen Revolution’ der 1960er Jahre zu tun. Daran sind bei uns alle tragenden Formen westlicher Kultur zerbrochen und vom Feminismus systematisch abgewickelt worden. Ungebremste sexuelle Selektion droht 80% der Männer oder mehr zu diskriminieren und Verlierern zu machen. Es funktionierte nicht. Während der Westen zusammenbrach, weil er schon zu morsch war für Widerstand, gruben Angewiderte und Jugendliche Arabiëns die strengsten, aggressivsten Koranverse und Tendenzen des Islams aus, um unsrem Zusammenbruch zu entgehen. Womöglich haben radikale Ideologiën im Westen ähnlichen Grund gehabt: Sie geben Halt, wenn sonst alles versagt im zentralen Lebensbereich, der Verbindung Mann-Frau.

Der ‚Kriegsindex’, die Zahl junger Männer geteilt durch die alter, ist hoch wegen verantwortungsloser Geburtenexplosion in muslimischen und afrikanischen Ländern. Zwar werden etwa gleich viele Jungen und Mädchen geboren, doch weil Männer diskriminiert werden durch sexuelle Selektion, brauchen sie eine angesehene soziale und berufliche Stellung, die es jedoch nicht gibt, weil es sowohl an Arbeitsplätzen mit gutem Einkommen, als auch in der sozialen Hierarchie an genügend durch Ruhestand älterer Männer freiwerdenden Plätzen für jüngere fehlt. Das Land kann so viele junge Männer nicht mit anständigem sozialen Ansehen versehen. Das liegt nicht allein an der hohen Geburtenrate, sondern vor allem an der Kultur. Denken wir an das bis vor ein oder zwei Generationen arme Indiën, dessen Unterschicht als sehr arm galt, ärmer als Fellachen des Oriënts. Dennoch waren sogar indische Elendsviertel („Slums”) nicht gewalttätig; ich bin unbehelligt durchgeschlendert, wogegen mich in sehr viel moderneren und vergleichsweise weniger armen Vierteln Syriëns (viele Jahre vor dem Bürgerkrieg) Jugendliche mit Steinchen bewarfen, die allmählich größer wurden und schneller flogen, so daß ich eilends zusah, aus den gefährlichen Vierteln zu entkommen, bevor ich noch von jugendlichem Übermut grundlos gesteinigt wurde. Doch die Kinderzahl war früher vor der Modernisierung in Indiën sogar noch größer als im islamischen Bereich. Trotzdem radikalisierten sich indische Jugendliche sehr selten, blieben meist erstaunlich friedlich. Des Rätsel Lösung sind kulturelle Formen, Strukturen der geschlechtlichen Ergänzung, die jedem Identität und Ansehen gaben, der sich anständig und halbwegs fleißig verhielt – also genau das, was Feminismus systematisch bekämpft und bis zu den letzten Resten abgewrackt hat. Auch mit sehr wenig Geld konnte ein Junge der Unterschicht in seiner Umgebung (oder Kaste) Ansehen genießen, hatte Chancen auf ein – ebenso armes – Mädchen, Familië und soziales Ansehen innerhalb seiner Gemeinschaft. Der von der Moderne durch Entfesselung der sexuellen Selektion am Mann, die eine heftige Diskriminierung vieler darstellt, geschaffene Leidensdruck auf Männer, verschärft von Emanzipation und besonders durch Feminismus, wurde von traditionellen Kulturen wie der indischen auch für arme Jungen gemildert, die deshalb meist friedlich blieben, sich aber in islamischen Ländern Nordafrikas trotz damals modernerer Lebensumstände und weniger Armut fanatisierten. In der tendenziëll polygamen Gesellschaft fiel es ihnen schwerer, mit einer jungen Frau seßhaft zu werden.

Deshalb wird der Überschuß rebellisch, kämpft gegen die Welt, wird leicht zu Fanatikern, die bereit sind, unter dem Deckmantel einer ‚guten Sache’ Terror und Blutbad zu verüben, oder sie metzeln sich gegenseitig, bis genug angesehene Positionen und Mädchen für die Überlebenden übrig sind, oder sie erobern fremde Länder, um sich dort eine angesehene Stellung und Mädchen als Sieger zu nehmen. Das ist der wirkliche Grund für vieles, was in Geschichtsbüchern steht. Kulturelle Formen können ihnen keine Mädchen sichern. Also protzen sie auf, revolutionieren oder erobern. Eine zerbrochene Kultur mit starker Diskriminierung von Männern durch sexuëlle Selektion bringt Fanatiker und Plünderer hervor. Im Extremfall töten sie, bis alle Überlebende Frauen haben.

Beziehungsentzug – Schuld kriegt immer der Mann

Während es im Blog ruhig zuging, war ich emsig am Arbeiten. Einige neue Ansätze warten noch darauf, zum Buch zu werden. Ein Frühwerk ist um ein aktuelles neues Kapitel ergänzt worden und jetzt unter dem Titel „Beziehungsentzug: Schuld kriegt immer der Mann. Wie alle zu Verlierern gemacht werden“ als neue Auflage im DeBehr Verlag erschienen.

Untergang

Untergang durch Feminismus

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durch Feminismus

Vierter Band der „Flaschenpost in die Zukunft”

Kurze Schnipsel aus dem Buch zur Einstimmung, hier passende für Migrationskritiker – in einem späteren Artikel wird eine Auswahl für Feminismuskritiker folgen:

Am Stra­ßen­rand dem Klub ge­gen­über ste­hen meh­re­re Mäd­chen­grup­pen und glü­hen vor. Hin­ter ih­nen war­tet ein gro­ßer Schwarm Frau­en­räu­ber al­ler Welt, vor al­lem Af­ri­ka­ner und ei­ni­ge Naf­ri-Mus­lim­bär­te, die für sie ge­bo­re­ne Mäd­chen auf ih­rem Kon­ti­nent zu­rück­lie­ßen, um sich an un­se­ren Geld­töp­fen und Mäd­chen zu be­die­nen, die aber für uns schon zu we­ni­ge sind, wes­halb der Be­griff Frau­en­raub zu­trifft. Ei­ner aus ih­rem Hecht­schwarm trat vor, sag­te et­was, er­hielt Ant­wort ei­nes Mäd­chens, wor­auf die Frau­en­räu­ber­grup­pe so­fort aus­schwärmt, die Mäd­chen im Halb­kreis um­ringt. Al­le kon­tak­ten sich nun. Es wirkt wie das Ver­schmel­zen zwei­ër Ga­la­xi­ën im Welt­all, die von der Gra­vi­ta­ti­on an­ge­zo­gen kol­li­die­ren. Das Gan­ze scheint ein ab­ge­kar­te­tes Spiel zu sein, das täg­lich statt­fin­det: Aus­ge­rech­net an den Treff­punk­ten und Klubs der jun­gen Mäd­chen, dar­un­ter Schü­le­rin­nen, gei­ërn die Frau­en­räu­ber der Welt, die nicht nur un­ser Geld zu neh­men ins Land ka­men, son­dern nun auch mas­sen­wei­se uns­re Mäd­chen ha­ben wol­len, weil sie un­be­weibt ka­men und se­xu­ël­len Druck ver­spü­ren. Ih­nen geht gar nicht auf, wie un­fair das uns ein­hei­mi­schen Män­nern ge­gen­über ist, die sie zu­neh­mend zu Ver­lie­rern ma­chen. Doch ver­ant­wort­lich ist je­der für die Fol­gen sei­nes Tuns. Von Ver­dum­mung und Ver­ro­hung künf­ti­ger Ge­ne­ra­ti­o­nen ist da­bei noch gar nicht ge­spro­chen. Wir sind die letz­te deut­sche Ge­ne­ra­ti­on. Wir wer­den ge­ra­de un­ter der Gür­tel­li­nië ab­ge­schafft. Kom­men­de Kin­der wer­den nicht von uns ab­stam­men. Wir müs­sen uns­re ei­ge­ne Ver­drän­gung be­zah­len.

Der Süd­län­der vor mir, mit­tel­alt er­wach­sen, durf­te hin­ein – mit ei­nem sehr exo­tisch wir­ken­den Aus­weis, wie ich ihn noch nie ge­se­hen ha­be. Mann und Pa­pier stam­men wohl von weit her. Eu­ro­pä­isch sieht das nicht aus. Er darf mit­flir­ten, ich nicht.

Zum zwei­ten Klub auf mei­ner Li­ste fuhr ich im Schie­nen­er­satz­ver­kehr. Den Bus do­mi­nier­ten lau­te Stim­men in ei­ner mir frem­den ty­pisch schwarz­af­ri­ka­ni­schen Spra­che. Ein­zi­ger ver­ständ­li­cher Satz war fol­gen­der: „Kill people just for fun” – „Leu­te nur zum Spa­ß tö­ten”. Als die Grup­pe end­lich aus­stieg, traf sich mein er­leich­ter­ter Blick mit dem des Bus­fah­rers im Rück­spie­gel. Nun steht das Pro­blem auf der Stra­ße; Mäd­chen ge­hen vor­bei; sie gucken.

Der zwei­te Klub sieht aus, als sei­ën die Be­woh­ner Tro­jas da­bei, aus­zu­wan­dern, um frei­wil­lig Platz zu schaf­fen für mehr tro­ja­ni­sche Pfer­de.

«„Wir be­kom­men ein Pferd ge­schenkt!” -„Die Stadt wird sich ver­än­dern, lie­be Freun­d*in_­nen und Freun­de, und wißt ihr was?, ich freu‘ mich drauf!” -„La­o­ko­ón und Kas­san­dra sind po­pu­li­sti­sche Dun­kel­tro­ja­ner mit Haß im Her­zen!” -„Will­kom­men, will­kom­men”»

Frie­de, Lie­be, Ei­ër­ku­chen! In­te­griert mal schön al­le Pro­ble­me der Welt! Und dann wun­dert euch, wenn es knallt und schief­geht! Und schiebt dann mal schön die Schuld auf an­de­re, ihr Bes­ser­men­schen.

Da­ni­el van Heil, Flucht aus dem bren­nen­den Tro­ja

Ein Af­ri­ka­ner wird gleich von zwei Mäd­chen in Reiz­wä­sche an­ge­tanzt, aber nicht gleich­zei­tig. Erst tanz­te ei­ne groß­wüch­si­ge Blon­dier­te (echt war an der wohl nicht viel) auf ihn zu bis zum Schmu­se­tanz. Als sie ein­mal weg war, kam ein wei­te­res Mäd­chen mit eben­so knap­per Reiz­wä­sche, klei­ner und braun­haa­rig, in sei­ne Nä­he und tanz­te ihm zu. Wie­der rück­te sie nä­her ran bis zum Schwoof. Kaum war die Zwei­te weg, kam die Er­ste wie­der, und so wei­ter. Er braucht nur cool da­ste­hen und hat zwei hei­ße Freun­din­nen. Uns­re männ­li­chen Ver­lie­rer blit­zen ab, wer­den ver­ächt­lich ig­no­riert.

Rück­zu in Stra­ßen­bahn und Zug ging es wei­ter mit Frau­en­raub­paa­ren. Er schwarz, sie weiß. Er Ori­ën­ta­le, sie hie­sig. Er Mus­lim­bart, sie Hie­si­ge. Wie üb­lich. Der Sal­do ist kraß. Ei­ne rie­si­ge Zahl Mäd­chen fehlt für ein­hei­mi­sche Ver­lie­rer, weil sie von frem­dem Män­ner­über­schuß ab­ge­grif­fen wur­den. Bei dem Zah­len­ver­hält­nis der Ge­schlech­ter kann die Paar­bil­dung nicht auf­ge­hen. Lang­fri­stig schlim­mer noch: Schö­ne Blon­di­nen wer­den eben­so aus­ster­ben wie nor­di­sche Den­ker.

[Der Typus] der im Er­satz­bus laut tön­te „Kill people for fun”, zeigt in Af­ri­ka stän­dig mit Schlag­zei­len über grau­sa­me Farm­mor­de und Über­fäl­le, die Hun­dert­tau­sen­de Wei­ße zur Aus­wan­de­rung brach­ten, daß es Re­a­li­tät ist, nicht nur ein Spruch. Ge­nau sol­che Ty­pen dür­fen nun un­se­re ihn heiß an­flir­ten­den Frau­en mit Kin­dern schwän­gern, de­nen sie ihr im Durch­schnitt nach­ge­wie­se­nes Ta­lent im Fach­be­reich Ge­walt und IQ-Ver­mei­dung ver­er­ben.

Dies war ein provokativ überspitzter Auszug für Migrationskritiker aus dem Buch Untergang durch Feminismus. Der Band hat schlägt auch andere Seiten und Themen an.

 

Traumatisierte

Traumatisierte

Zu den krassesten und lächerlichsten Ungerechtigkeiten der Welt gehört, daß Radikalfeminismus 50 Jahre lang massenweise eigene Männer massiv traumatisiert und diskriminiert hat, was wir aber nicht wahrnehmen können, weil ein starkes evolutionäres Prinzip jedwedes Mitgefühl für männliche Verlierer verhindert, unterdrückt, stattdessen für zusätzlichen Hohn, Verachtung und Beschimpfung sorgt: „Mimimi!” Das ist eine teilweise angeborene, durch Feminismus radikal verschärfte ungerechte Fehlreaktion, emotionale Pest, seelische Grausamkeit.

Genauso wird massiv die evolutionär angeborene Frauenbevorzugung und nachteilige Sicht auf Männer, umso negativer, je niedriger ihr Ansehen ist, aus unserem Bewußtsein verdrängt. Denn Männer niedrigen Ansehens sollen sich nicht fortpflanzen. Ihre Gene und Anlagen sollen aussterben, weil das männliche Geschlecht in der Biologie als „Filter für Gene” dient. Nicht das weibliche! Frauen sollen sich aus Sicht der Evolution fortpflanzen können, damit die Art, der Stamm, die Gemeinschaft erhalten bleibt. Diese folgenreiche Diskriminierung, die Frauen in der Natur an Männern vornehmen, prägt die Entwicklung und Entstehung von Arten, ist für die Entwicklung der Geschlechtsunterschiede beim Menschen verantwortlich – nicht die absurde Verschwörungstheorie eines ‚mächtigen Patriarchats’, wie von Feministinnen aller Wellen fälschlich unterstellt.

Die eigenen männlichen Verlierer werden empört abgewiesen und öffentlich verhöhnt. Noch heute erhalte ich giftige Antworten zum Buch „NEIN!”, das seit den späten 1980er Jahren Verleger – damals besonders feministische Verlegerinnen – zum Ausrasten bringt, weil die geschilderten Wahrheiten eine Zumutung sind für feministisches Bewußtsein. Heute sind es sogar meist Männer, die aggressiv und bösartig ausrasten, weil inzwischen die Indoktrination der Männer so weit fortgeschritten ist, daß sie – wieder einmal, wie nach früheren Wellen – zu den ‚besten Feministen’ geworden sind.

«Von: Verlag FWC <███@cordierverlag.██>
Gesendet: Freitag, 17. Februar 2017 16:43 …
Betreff: AW: hochaktuelles, brisantes Buch über Massenmigration, männliche Verlierer und Feminismus
… Ich habe Ihren Text angelesen und bin einigermaßen erschüttert, sowohl vom Stil als auch von Ihren Anschichten. Im Einzelnen werde ich mich damit nicht auseinandersetzen.
Offenbar befassen Sie sich schon lange mit den einschlägigen Themen. Ihre unerfreulichen Erfahrungen, Beobachtungen, gesammelten Argumente und Meinungen türmen sich zu einem erdrückenden Berg. Diesen abzutragen, ist einem Laien wie mir nicht möglich.
Aber eine Frage: Ist Ihnen schon einmal der Gedanke gekommen, dass Sie sich irren könnten?
Dass die 99,5 % da draußen, einschl. aller nennenswerten Verlage, die Ihre Thesen für völlig absurd halten, doch einen realistischeren Blick auf die Wirklichkeit haben könnten? Dass Sie sich vielleicht „verrannt” haben ?
… In Ihrem Text scheinen Probleme auf, die dringend einer Behandlung bedürfen. Ich bin sicher, daß Ihre Bemühung um Veröffentlichung Ihrer Texte dazu der falsche Weg sind.»

Das ist ein typischer Tiefschlag, der die schiefe und gegensätzliche Behandlung von Frauen und Männern deutlich zeigt. Wie ich in Artikeln nachgewiesen habe, wurde Feminismus in allen Wellen, von der ersten im 19. Jahrhundert bis heute, tatsächlich von einem hohen Anteil buchstäblich wahnsinniger Gründungsfeministinnen entwickelt. Doch niemand hat Feminismus deswegen als ‚Wahnsinn’ abgelehnt, obwohl alle feministischen Wellen für ihre Hysterie berüchtigt waren. Das kann ich für das 19. Jahrhundert ebenso nachweisen wie das hysterische Gekreisch, mit dem 1968 Kulturrevolution betrieben wurde, das sich auch über die 1970er und 1980er Jahre fortsetzte.

Obwohl tatsächlich psychische Probleme bis hin zu Schizophrenie und Wahnsinn tragende Kraft mehrerer feministischer Wellen waren, hat die Welt das ignoriert, weil Frauen in unserer Wahrnehmung bevorzugt werden. Der Volksmund nennt es „Kavaliersinstinkt”. Aus Sicht der Evolutionsbiologie ist es ein angeborener Schutzreflex, der Kinder, Mütter und fruchtbare Frauen, darüber hinaus Frauen allen Alters, also auch Großmütter, vor harter Behandlung auch durch stärkere Männer schützen soll. Feminismus nutzt das aus: Sie können den allergrößten Quatsch behaupten und verlangen – wenn sie es nur hartnäckig genug tun, werden sie immer erhalten, was sie fordern. So funktioniert Feminismus. Die größten und krassesten Lügen werden angenommen und zur Staatsdoktrin erhoben, wenn Frauen es nur hartnäckig verlangen, dann anschließend im Rückblick in die Geschichte hineingedeutet, und alle künftigen Generationen mit diesen Lügen erzogen, so daß sie diese für richtig und Wirklichkeit halten.

Ganz umgekehrt geht es zu, wenn es sich um Männer handelt. Ein Mann kann noch so vernünftig und normal sein, trotz Erlebnissen, die ein schwächeres Gemüt zerbrochen hätten, er wird zusätzlich zur Ungerechtigkeit, die ihm angetan wurde, noch Spott und Verachtung ernten: Weil es evolutionär angeboren ist, männliche Verlierer zu verachten, damit die Gene von Verlierern sich nicht fortpflanzen – denn so funktioniert Evolution, die ihr eigenes Wirken schützt, indem sie es aus unserem Bewußtsein verdrängt. Wenn wir merken würden, was für Mechanismen unsere Wahrnehmung fälschen, könnten wir sie aushebeln.

Darum ist es umgekehrt: Jene Verlage und Zeitgenossen, die evolutionäre Tatsachen, mit denen ich alles belegen kann, für ‚absurd’ halten, irren sich, sind unwissend, wie es bei jeder geistigen Neuerung zu sein pflegt. Noch keine bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnis von Kopernikus und Galilei über Darwin, Evolution und sexuelle Selektion bis zur Relativitätstheorie hat sich ohne Unverständnis und Ablehnung ausgebreitet. Wer behauptete, die Erde drehe sich um die Sonne, konnte als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Die breite Masse ‚wußte’ doch, daß jeden Morgen die Sonne auf der einen Seite untergeht, auf der anderen wieder aufsteigt! Klarer Fall: die Sonne drehe sich um die Erde, und Kopernikus sei ein Verrückter. Darwin wurde wütend von einer breiten Mehrheit angefeindet, am allermeisten seine ‚sexuelle Selektion’, die bis heute nicht richtig verstanden wurde – sonst wären sämtliche feministischen Wellen abgeschmettert worden. Einsteins Relativitätstheorie wurde ebenfalls verhöhnt als ‚kranke Ausgeburt des Geistes’; die Faschisten gründeten gar eine eigene ‚Physik’ gegen die Einsteins. Allerdings hat die ‚Physik’ der Nazis kein einziges brauchbares wissenschaftliches Ergebnis hervorgebracht – so ein Pech aber auch: Sarkasmus aus.

Ähnliches gilt für künstlerische Neuerungen und neue Stile: Wir haben vergessen, was für Entsetzen Klassiker aller Epochen oft anfangs auslösten. Vom Sturm und Drang bis heute ist jede neue Kunstform erst einmal angeeckt. Auf der alten Hülle der wohl ersten Langspielplatte der Beatles wurde geschildert, ein Journalist habe den Gesang der Beatles mit dem Heulen von Luftschutzsirenen verglichen. Ich kann das sogar verstehen, weil für den damals etablierten Geschmack, die üblichen harmlos plätschernden Melodien von Filmen und anderen Massenmedien aggressive Stimmen wie die John Lennons schockierend wirken konnten. Monate später brach eine Beatlesmania aus. Der Rest ist Geschichte.

Der Verweis auf „Behandlung” ist das äußerste an boshafter Verdrehung. Nachgewiesen wird die herzlose und unsinnige weibliche Selektionswahl, die mit rücksichtsloser Grausamkeit schlechte Wahl trifft. Eine Behandlung kann nur sein, diese schlechte und grausame Wahl zu verändern, die aufgezeigten allgemeingültigen Mechanismen zu erkennen und zu verbessern oder auszugleichen. Die Gesellschaft ist krank, erkrankt am Virus Feminismus, einer zerstörerischen Ideologie, die sich in allen Institutionen festgesetzt hat, deren eigentliche Aufgaben verdrängt, um stattdessen ihr Bewußtsein zu verbreiten, Menschen umzuerziehen, zu gendern, zu indoktrinieren. Beim verreißenden Verleger war solche Gehirnwäsche offenbar recht erfolgreich.

Allgemeingültige Abläufe und Wirkmechanismen zu erkennen, ist eine geistige Leistung, bei der Wissenschaft und künstlerische Fähigkeiten zusammentreffen. Wer nicht mit wütender ideologischer Abwehr die Erkenntnis unterdrückt, wird den Stil nicht schelten, sondern eher loben. Solch ein bösartiger Verriß sagt nichts aus über Buch, Inhalt, wissenschaftliche Argumente oder literarischen Stil, dagegen viel aus über den Verreißer, der den beschriebenen Wahrheiten nicht gewachsen war, in der Konfrontation mit neuen Erkenntnissen gescheitert ist, sein eigenes Nichtbegreifen und Ablehnen auf Verfasser und Buch überträgt. Blamiert ist am Ende der unmenschlich und gehässig reagierende Verleger, der an Buch und der geistigen Herausforderung scheiterte.

Das Buch gehört dringend an die Öffentlichkeit, hätte schon vor Jahrzehnten bekannt sein müssen, denn die neuen Erkenntnisse, Sichten und Argumente hätten die fatale Verirrung des Feminismus, des Genderwahns und der Masseninvasion verhindern können.

Während es nur Verachtung, Nachtreten und Gehässigkeit für einheimische männliche Verlierer gibt, wird eine Millioneninvasion von überwiegend unbegleiteten jungen Männern im wehrdienstfähigen Alter ins Land gewunken, die zu 99 Prozent und mehr deswegen durch viele sichere Drittstaaten ausgerechnet in Nordländer wie Deutschland, Frankreich oder Skandinavien ziehen, weil es bei uns sehr viel mehr Geld gibt – und die Verlockung, unsere nordischen, oft hellhaarigen Frauen zu vögeln! Viele Schwedinnen beginnen bereits, sich ihre blonden Haare dunkel zu färben, weil die Vergewaltigungen und Belästigungen unerträglich geworden sind. Dazu überrennen sie Grenzen sicherer Staaten Europas, deren Asyl sie ausschlagen, weil es bei uns lukrativer ist.

Unsere Regierungen werben seit Jahrzehnten um Einwanderung aus aller Welt, darunter Afrika, statt für ein Klima zu sorgen, in dem das eigene Volk, das Entscheidungen diesen Regierungen anvertraut hat, genügend Nachwuchs zeugen kann, um die Bevölkerung zu erhalten. Doch der Staatsfeminismus bewirkte das Gegenteil, einen Zusammenbruch der Fortpflanzung bei autochthoner Bevölkerung, die nun zusätzlich noch von der höheren Geburtenrate der mit Migration hinzugekommenen Neubürger und durch eine ständige Invasion aus den kaputtesten und problematischsten Krisengebieten der Welt verdrängt werden.

Dies widerspricht den Interessen der eigenen Männer zutiefst, die mit harter Arbeit und unter Einsatz ihres Lebens im Laufe vieler Jahrtausende seit Ende der Eiszeit stabile Zivilisationen, Nationen und Staaten schufen, damit ihre Kinder und Nachkommen dauerhaft gut und erfolgreich leben können, ihre Gene und Anlagen nicht aussterben wie Verlierer, sondern sich fortpflanzen bis in die allerfernste Zukunft, so wie es die Aufgabe allen Lebens ist, damit es nicht verschwindet.

Dafür riskierten Männer seit vielen tausend Jahren in Frieden und Krieg, bei ihrer Arbeit ihr Leben, arbeiteten hart, damit nicht geschähe, was durchgeknallte feministische Generationen nun tun. Frauen unterliegen solchem Druck nicht: Frauen sind fruchtbar, werden von Siegern gern übernommen und bebrütet. Biologisch verlieren Frauen dabei nicht, sondern sie erhalten Kinder von den ‚stärkeren Siegern’, also vermeintlich ‚bessere Gene’ für ihre Nachkommen. Aussterben tun die besiegten Männer. Das ist ein evolutionärer Grund (nicht der einzige), weshalb Männer bereit sind, ihre Familien und Kinder notfalls in einem Krieg zu schützen, auch wenn es sie selbst das Leben kosten mag. Frauen sind biologisch dazu wenig geneigt, schon weil sie auch mit den Siegern weitere Kinder zeugen können. Für Frauen ist es – in der kalten wissenschaftlichen Sicht – kein evolutionärer Verlust, wenn ihre Männer fallen und sie sich den Siegern hingeben. Deshalb haben Frauen (und von feministischer Ideologie indoktrinierte Männer) auch weniger Hemmungen, ihre eigene Gemeinschaft, Nation oder Staat zu verraten, fremde Invasoren ins Land zu rufen: Frauen erhalten dadurch mehr Auswahl an Männern. Es sind die eigenen Männer, die vom Männerüberschuß verdrängt werden und darunter leiden.

Abermals spielt uns schiefe Wahrnehmung einen Streich, wenn wir nur ‚leidende Frauen’ wahrnehmen, auf ‚Belästigungen’ und ‚Vergewaltigungen’ schauen, die übrigens auch kleine Jungen getroffen haben, die dann besonders grausam seelisch und körperlich verletzt waren. Denn tatsächlich ist die Zahl darunter im stillen, heimlich und unsichtbar leidender Männer viel größer. Aus Sicht des Lebens, des Liebeslebens und der Fortpflanzung sind es tausendmal oder zehntausendmal so viele Männer, die durch Verdrängung bei Frauen vom Männerüberschuß (oder Frauenmangel) betroffen sind.

Leben ist, was die Wissenschaft vom Leben, die Biologie erklärt: Etwas, das sich selbst wiederschaffen, Nachwuchs zeugen kann. Leben ist, was Leben zeugen kann, denn nur durch eine ununterbrochene Kette neuen Lebens lebt es fort. Einmal nur zerbrochen ist alles unwiederbringlich verloren.

Das ist der Grund, warum menschliche Kultur und natürliches Verhalten vorsichtig ist: Denn ein einziger Fehler, eine einzige durchgeknallte, verrückte Generation reicht aus, um nicht nur die Verrückten, sondern alle Mühen und Anstrengungen ihrer Vorfahren über zehntausende von Generationen und mehr zunichte zu machen. Nicht nur wir gehen unter, sondern mit uns alle Bemühungen unserer Vorfahren über Zehntausende von Jahren, als der frühe Mensch begann, Europa und andere Kontinente zu besiedeln. Sogar Gene des Neanderthalers tragen wir noch in uns, die bis heute überlebten, aber mit uns untergehen, so wie die jener Menschen, die in Kleinasien oder Südrußland einst den Ackerbau erfanden, sich von dort in alle Himmelsrichtungen ausbreiteten.

Wer sein Leben lang trotz bester Erziehung, Manieren und Fähigkeiten bei jedem Diskobesuch von Mädchen geschmäht wird, die lieber den derben, selbstsicheren Muskelprotz mit modischem Schnickschnack vorziehen, muß auf Dauer traumatisiert sein. Doch weil es angeboren ist, daß männliche Verlierer als verächtlich und verspottenswert eingestuft werden, und Feminismus dies nicht nur ausgenutzt, sondern massiv gesteigert hat als Machtgrundlage, nehmen wir das nicht nur hin, sondern betreiben es durch faschistoides Verhöhnen und Beschuldigen der bereits Traumatisierten weiter.

«Flüchtlinge aus Krisengebieten kommen oft stark traumatisiert in Deutschland an.»1 (Spiegel)

Viele Asylanten reisen im Urlaub in ihre Heimat, in der sie angeblich verfolgt werden; die allermeisten stammen nicht aus Syrien, sind ‚falsche Syrer’. Sie wollten in anderen sicheren Länden Süd- und Osteuropas nicht bleiben, sondern unbedingt zum Geldnapf der feministischen Idiotenstaaten wie Deutschland und Schweden.

«Duisburg: Schwaches Urteil gegen afrikanischen Vergewaltiger einer 15-Jährigen …
Von Steffen Munter
28. January 2017 Aktualisiert: 28. Januar 2017 19:57
Vor etwa zwei Wochen wurde das Urteil zur Vergewaltigung einer 15-Jährigen in Duisburg-Neumühl gesprochen. Angeklagt war ein 24-jähriger Asylbewerber aus Ghana. Das Urteil fiel außerordentlich milde aus. …
Laasch wurde aber auch Zeuge, wie der Richter aufgrund der bisherigen polizeilichen Unauffälligkeit des seit sechs Monaten in Deutschland weilenden Afrikaners, seinen vermuteten guten sozialen Prognosen und der allgemeinen Haftempfindlichkeit von Ausländern, so der Richter.
Ich war heute, Dienstag, den 11.01.2017, bei der Hauptverhandlung am Landgericht Duisburg in Raum 101 unter Vorsitz des Richters Kuhn. Es ist eine Vergewaltigung verhandelt worden, eine brutale Vergewaltigung eines jungfräulichen 15-jährigen Mädchens durch einen Flüchtling, 23 Jahre aus Ghana. Das 15-jährige Mädchen befindet sich seitdem in stationärer Behandlung und wird psychologisch betreut.
Er habe eine schwere Typhuserkrankung gehabt sowie eine Fluchtsituation und Hunger. Im Laufe seines Lebens hatte er auch eine schwere Krankheit, von der er aber wieder genesen war. Ihm machte auch ein scheußliches Geschwulst große Sorgen und zu guter Letzt hat er zwei Narben, die er sich bei einem Autounfall zuzog, was ihn heute noch negativ beeinflußt.»2

Dem durch „frühere Krankheit”, „Geschwulst” und „Narben” angeblich ‚traumatisierten’ brutalen Täter wird „allgemeine Haftempfindlichkeit von Ausländern (!)” unterstellt.

Während unsere eigenen, bereits durch 50 Jahre Radikalfeminismus tatsächlich traumatisierten Männer verarscht und verspottet werden, wird ständig fälschlich damit entschuldigt, von Krieg „traumatisiert” zu sein: bei teils aggressiven Skrupellosen, die in unser Land einfallen, kleine Kinder abgreifen oder vergewaltigen, oder Großmütter – ganz egal –, die unser einst sicheres Land verwandelt haben in ein Land der lockeren Messer, wo ständig jemand auf die Intensivstation oder zu Tode gemessert wird, bei einem hohen Anteil Krimineller, die gewohnheitsmäßig unter vielen falschen Identitäten unser Geld abzocken, mit dem sie dann unsere Frauen verführen können, die Polizei bedrohen, Menschen bedrohen, bis es bürgerkriegsähnliche Zustände wie in Frankreich gibt, sie einen Mob bilden, der auf nichts hört, für den kein Gesetz gilt, der bei Straftaten entweder gar nicht belangt wird oder meist auf Bewährung frei kommt; eine raubende, mit Drogen dealende, Gewalt, Vergewaltigung und Angst verbreitende Meute entsteht, die wir mit hart erarbeitetem Geld durchfüttern.

Wir arbeiten und bezahlen den Spaß Illegaler, die untätig verwöhnt werden, einen millionenfachen Männerüberschuß verursachen, unsere Frauen verführen, uns wegnehmen und so zum Kuckold machen. Wir tun niemandem etwas zuleide und werden dafür gehässig verhöhnt und beschuldigt.

Und dabei sollen die tatsächlich traumatisierten und um ihr Leben betrogenen einheimischen Männer sich nicht mehrfach verarscht vorkommen?

Hier geht es zum wichtigen Buch NEIN! mit neuen Sichten und Argumenten, die derzeit fürchterlich anecken und manche zum Ausrasten bringen.

Fußnote

1 http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/psychisches-leid-von-fluechtlingen-trauma-und-kaum-therapie-a-1035564.html

2 http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/duisburg-schwaches-urteil-gegen-afrikanischen-vergewaltiger-einer-15-jaehrigen-afd-prozessbeobachter-schockiert-a2035558.html

Andreas Lange: Rezension von „Anmache“

Andreas Lange: Rezension von „Anmache

Wie kann ein aus gutem Bürgertum stammender, humanistisch gebildeter und intelligenter Mann, sich selbstbewusst als Verlierer bezeichnen? Wieso versteckt er diesen Makel nicht?

In seinem neuen Buch „Anmache“ beschreibt Jan Deichmohle sein Scheitern am anderen Geschlecht. Das Muster, nach dem Frauen und andere Randgruppen ihr Leid beklagen, funktioniert bei Jan Deichmohle nicht, denn er ist ein weißer Mann. Seine Klage könnte als Fußnote in unserem Bewusstsein verschwinden, wäre da nicht sein Optimismus, dass sein Bekenntnis ein Auftakt zu einem Umbruch sei.

Ein Auftakt zur Revolution? Wie kann Klagen revolutionär sein? Dient es nicht dazu, mehr Rechte, Rücksichten und Vorteile zu bekommen? Das Klagen des Feminismus ist nach Meinung des Autors nicht revolutionär, sondern ein alter Hut. Das Klagen von Männern sei jedoch ein Bruch mit einem Paradigma. Jan Deichmohle geht so weit, zu sagen, dass die Position der männlichen Verlierer die neue, moderne und wissenschaftlich gefestigte Argumentation begründet, die in Zukunft das Leiden der Männer und damit auch das von Frauen verringern kann.

Es scheint, der Autor mutet dem männlichen Leser zu, sich als Verlierer zu sehen oder, wenn der Leser eine Frau ist, als männliches Leiden verursachende Täterin. Wie kann Jan Deichmohle erwarten, dass jemand das Buch liest, wenn ihm als Ergebnis nur die Rolle als Verlierer oder Täter zugewiesen wird? Diese Frage ist aus der Perspektive Deichmohles falsch gestellt. Er formuliert sie anders: warum, so fragt er, verschließen die Menschen ihre Augen vor Grundtatsachen menschlichen Lebens, wenn das Verstehen dieser Tatsachen, uns von der Täter- und Opferrolle befreien kann?

Mit dieser Fragestellung im Rücken muss das Buch „Anmache“ und auch alle anderen schon erschienenen Bücher von Jan Deichmohle gelesen werden. Ein Leser kann bei der Lektüre an sich selbst erproben, wie schwer ihm die Akzeptanz der vom Autor vermittelten Fakten fällt. Mit Unbehagen wird er die Gefühlslage eines vom weiblichen Geschlecht gemiedenen Mannes nachempfinden, wenn dieser Mann die Stirn besitzt, den Grund seiner Abweisung nicht in sich selbst zu suchen. Was gibt ihm das Recht dazu? Gib es Ursachen für das „Abwimmeln“ durch das andere Geschlecht, die ganz woanders liegen?

Jan Deichmohle erprobt eine Vielzahl von Stilmitteln und Themen, mit deren Hilfe er den Leser dazu bringen will, den feministischen Standpunkt aufzugeben. Essays zum Kontrapunkt barocker Musik, avantgardistisch anmutende Texte aus den 80ern. Analysen uralter Religionen, Massenmigration oder sehr intime Äußerungen zu seiner Person sind einige Beispiele seiner Methode.

Wer Jan Deichmohle auf seiner Reise durch die Geschichte des Feminismus und der männlichen Verlierer begleitet, erhält als Gegenleistung eine Perspektive, die weit über dem Themenkreis des Feminismus herausreicht. Diese Perspektive ist authentisch, denn sie ist durch eigenes Erleben verbürgt. Sie ist nach Ansicht des Autors aber auch richtig, weil sie den Tatsachen entspricht und wissenschaftlich beweisbar ist.

Dieses neuartige Buch gibt es hier. Heute sieht die zweite Auflage so aus:

Farbe im Buch: gut gelungen, danke

Farbe im Buch: gut gelungen, danke

Eine freudige Überraschung hatte ich beim Auspacken der Autorenexemplare: Auch im Buch sind farbige Bilder und Tabellen farbig gedruckt; sogar wo der Text mit Farbe spielt, ist dies beibehalten.

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Der Drucker gibt das Buch nicht so klar wieder, wie es ist, zumal das Buch beim scannen in der Mitte etwas hochsteht. Ohne Beschädigung lassen sich aufgeklappte Bücher selten glatt auflegen. Doch ist zu sehen, wie gelungen und hochwertig es ausgefallen ist. Ähnliches gilt auch für den vorherigen Band „Die Unterdrückung der Männer“, der allerdings auf Farbe im Innenteil verzichtet.

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Es lohnt sich, mal hineinzulesen. Einige Auszüge stehen in meinem Blog; die Hauptstränge sind neu und nirgends sonst zu finden. Hier gehts zum Buch:

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Anmache: Vom Anmachen und Abwimmeln – Buch über Massenimigration, Feminismus und diskriminierte Männer

Anmache

Vom Anmachen und Abwimmeln

„Anmache” ist in mehrfacher Hinsicht eine literarische Neuerung, die Auswirkungen von Feminismus, Massenmigration und unserer Epoche auf das Leben beschreibt. Bislang unbekannten Verlierern wird eine Stimme gegeben, die uns verblüffendes zu sagen hat. Welche Blüten Bevorzugung von Migranten vor einheimischen Männern treibt, die Anfeindung statt einseitiger Solidarität erleben, wird Sie überraschen. Zugleich wird geschildert, wie feministische Wellen männliche Verlierer bereits seit Jahrzehnten diskriminierten. Das Buch ist eine dichterische Beschreibung von Zusammenhängen, die wir zu übersehen gewohnt sind.

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Dieses Buch wird nicht unberührt lassen: Empörung, Spott und Häme sind ebenso zu erwarten wie Zustimmung und Freude, bislang unsagbares zu vernehmen. Die Grenzen des Denkbaren und Empfundenen zu verschieben ist eine Aufgabe von Verfasser und Buch, ein sich von Kapitel zu Kapitel steigerndes Leseabenteuer. Von unbewußten Kräften verdrängte Grundkräfte des Lebens treten in unser Bewußtsein und zeigen Neuland.

Jan Deichmohle, Gabriele Schäfer Verlag, Oktober 2016, erhältlich voraussichtlich ab 18.10.2016.

Wie Andersdenkende ungelesen fertiggemacht werden

Wie Andersdenkende ungelesen fertiggemacht werden

Mahatma Gandhi hat es einmal so formuliert:

„Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.”

Nach einer Phase des Ignorierens, die etwa 30 Jahre währte, ist jetzt die nächste Stufe erreicht worden. 

Nach langem Schweigen im Kommentarbereich und Ignorieren der Bücher ist nun in einem Verlagsmagazin die Stufe des Auslachens, Verspottens und Verächtlichmachens erreicht, mit Großbuchstabengebrüll, emotionalem Tiefschlagen, das jedes Mitgefühl zertrampelt und die Forderung nach Anteilnahme lächerlich zu machen versucht: verbale Karate, wie sie Feministinnen in den 1960ern erfunden haben.

Zwar ist das ein unwürdiges Niveau, doch soll es eine Antwort erhalten, schon damit klar wird, daß sich solche Angriffe nicht lohnen. Außerdem ist es symptomatisch für Wahrnehmung, Empfinden und Denken vieler in der feministisch geprägten Epoche. Daher soll diese unfaire Methode, Andersdenkende bloßzustellen, exemplarisch beantwortet werden.

«rote_■■■ | 27. Juli 2016 um 13:32 |
WENN MAN KEINE FRAU FINDET DIE MIT EINEM KINDER HABEN WILL, WIRD MAN NICHT DISKRIMINIERT, VERDAMMT NOCH MAL! ES GIBT KEIN RECHT, ICH WIEDERHOLE, ES GIBT KEIN RECHT AUF FORTPFLANZUNG, DAS MAN VON FRAUEN EINFORDERN KÖNNTE! HÖREN SIE GEFÄLLIGST AUF, BULLSHIT ZU REDEN UND AKZEPTIEREN SIE DIE REALITÄT!»

Großbuchstaben sind im Internet, was Brüllen und Anschreien im wirklichen Leben ist; solches Niederbrüllen Andersdenkender hat ein Gerüchle von fanatischem Volksgerichtshof, später der verbalen Karate der feministischen „Sisterhood” und anderen Extremisten.

Dabei führt rote_■■■ die völlige Unfähigkeit vor, Empathie und Mitgefühl für Männer zu empfinden. Solche selektive Empathieunfähigkeit nur gegen (heimische) Männer prägt unsere Gesellschaft seit der feministischen Machtergreifung, in noch höherem Ausmaße ideologisierte Betonköpfe, ob Feministen, Linksradikale oder ähnliche Extremisten ihres Umfelds.

Logisch gibt das Großbuchstabengebrüll nichts her als Selbstwidersprüche. Das zu analysieren braucht aber mehr Platz als in Kommentarzeilen mit Platzbeschränkung paßt. Daher können Schreihälse im Internet leicht eine Debatte kannibalisieren, weil es unmöglich ist, den Unsinn in wenigen Zeilen gebührend zu entlarven. Brüllen kann jeder. Je kürzer und emotionaler, desto wirksamer. Auf einen wissenschaftlichen und inhaltsreichen Artikel wurden Sachen wie „Käse!”, bei einem Kommentar „Unsinn!” gerufen, was keine geistige Leistung ist, Leser aber emotional packt. So will Mob über Geist siegen. Denn die „verbale Karate” der Schwesternschaft, mit der sie sich in den 1970ern durchsetzte und etablierte, ist genau das: Mobbing.

Der Verlierer der Diskriminierung, die Selektion ist, wird anschließend noch gemobbt. Das ähnelt moralisch der Empathieunfähigkeit von KZ-Wächtern, die sich über Häftlinge im Lager noch lustig machen.

Nun zu den gebrüllten Argumenten:

> „wird man nicht diskriminiert, verdammt noch mal”

Jemand, der diskriminiert, nämlich ausgeschlossen wird, werde nicht „diskriminiert”. Sehr unlogisch die Behauptung. „Diskriminierung” bedeutet unterscheiden. Wer ausgeschlossen wird von Sex, Liebe und Fortpflanzung, wird sogar mehr als nur „unterschieden”, was eine deutsche Übersetzung von „diskriminieren” ist. Derjenige wird sogar ausgegrenzt, ausgeschlossen, seine Gene sterben aus. Eine extremere und langfristig wirksamere Benachteiligung ist kaum möglich. Dagegen sind andere soziale Unterschiede belanglose Wehwehchen.

Nach meiner Beschwerde war war folgendes nicht mehr in Großbuchstaben, doch inhaltlich keineswegs besser:

«rote_■■■ | 28. Juli 2016 um 23:51 |
Jedes Kind hat eine Mutter und einen Vater, das heißt, zusammengenommen ist es bereits vollkommen ausgeglichen, nur hat eben ein Teil der Männer mehr auf Kosten des anderen Teils, was schon beweist, daß es keine Geschlechterinteressen gibt.»

Da hat jemand das Prinzip sexueller Selektion nicht verstanden. Es hat nicht ein Mann etwas auf Kosten anderer Männer – dies ist kein sozialer Verdrängungskampf unter Männern, sondern alle Männer unterliegen biologisch dem Druck von Selektion und Diskriminierung durch Frauen.

Die Geschlechterinteressen sind – ohne vermittelnde Kultur – kraß entgegengesetzt: Männer wollen sich fortpflanzen (oder, in hedonistischer Sicht: Sex und Liebe), Frauen wollen das höchstens dem oder den Selektierten gewähren, am liebsten für hohe Gegengaben. Feminismus hat Gegengaben abgeschafft, bzw. über Unterhaltsrecht eine moderne Sklavenhaltergesellschaft geschaffen mit Frauen als Halter aus Familie und Zusammenleben ausgeschlossener Zahlknechte.

Dabei zeigt sich auch eine extreme Ungleichbehandlung von Frauen und Männern: Frauen sind emotional und in der Wahrnehmung massiv bevorzugt. Sie erhalten sofort Hilfe und Sympathie, wenn sie sich beschweren. Fordern Frauen, die Ungleichheit der Natur zu überwinden, werden sie sofort in zuvor männliche Bereiche zugelassen und erhalten auch sonst, was sie wünschen, Aufmerksamkeit und Wohlwollen. Männer dagegen werden wütend niedergebrüllt, von Feministen und anderen Extremisten wie rote_■■■, sogar der Gesamtgesellschaft.

Logischerweise müssen, wenn Frauen Vorteile durch Gleichmachen erhielten, dies auch Männer tun (ganz nebenbei die tatsächlich unterdrückte Gruppe aller Zeiten), sonst verschlimmert sich das Ungleichgewicht. Hat rote_■■■ oder sonstwer die Feministen seit Generationen genauso angebrüllt, sie sollten gefälligst die Natur hinnehmen? Nein, das tat niemand. Es wird nur mit Männern getan. Männer haben aber nicht mit ideologischer Gleichmacherei angefangen.

Sollte die virtuelle Identität gegen Gleichbehandlung sein, dann müßte sie logischerweise gegen alles sein, was Feminismus und Emanzipation durchsetzten. Doch nichts dergleichen; sie zieht nur gegen männliche Interessen zu Felde, nicht gegen feministische, die keineswegs weibliche sind.

Außerdem ist es ein Irrtum zu unterstellen, ich verträte eine „gleichheitsfeministische” Position. Das Gegenteil ist wahr. Es geht um Erhaltung natürlicher Eigenschaften und Bezüge der Geschlechter, außerdem Erhaltung natürlicher Kultur.

rote_■■■ ist zu verbohrt und zu einseitig darauf ausgerichtet, einen Andersdenkenden kommunikativ zu mobben oder ‚fertigzumachen’, um die Argumente zu begreifen. Außerdem will rote_■■■ – wie so viele Zeitgenossen – die Argumente nicht hören und die Bücher nicht lesen, stattdessen in Unkenntnis im voraus verurteilen, was genau das Prinzip Vorurteil ist. Auch andere sollen davon abgehalten werden, ungenehme Argumente und Bücher überhaupt zu lesen. Es ist ein unterdrückerisches Parolengebrüll, verbale Karate.

Zunächst einmal ist das biologistische Argument von rote_■■■ gänzlich einseitig. Wenn wir die Natur in jeder Hinsicht akzeptierten, dann müßte auch männliche Stärke völlig frei sein, dann müßten sich Männer mit ihrer meist größeren Körpergröße genauso selbstverständlich nehmen können, was sie wollen, wie Frauen sie abweisen dürfen, was Vergewaltigung wäre und selbstverständlich hochgradig tabu und verboten ist.

Mit anderen Worten, das Volksgerichtshofsgebrüll und moralische Niedermachgeschrei à la rote_■■■ verdeckt eine tiefe Ungerechtigkeit: Weibliche Dominanz und biologische Möglichkeit soll absolut frei sein, männliche – theoretische – biologische Möglichkeit dagegen total unterdrückt. Selbstverständlich sind wir gegen Vergewaltigung – nicht daß hier noch die üblichen Zitat-aus-dem-Zusammenhang-Reißer-und-Verdreher ihr faschistoides Diffamierungswerk an mir versuchen. Doch liefert Natur eben auch natürliche und zivilisierte Möglichkeiten, Ausgleich zu schaffen, die keiner Gewalt bedürfen, sondern hohe zivilisatorische und kulturelle Werte und Strukturen nutzen. Doch das dürfte zu subtil für moralische Kommentarbereich-Henker wie rote_■■■ sein; es setzt das Lesen der Bücher voraus, was Vorurteils-Kommentatoren gerade bei sich wie anderen verhindern wollen.

«rote_■■■ | 28. Juli 2016 um 23:51 |
Na und? Geld und Autos sind auch nicht gleichverteilt. Ich bin nicht reich, aber da ich für Freiheit bin, würde ich nie auf die kommunistische Idee kommen, die Ergebnisse freier Wahl, die die wirtschaftlichen Unterschiede verursacht, müsste korrigiert werden. Genauso wenig bei allen anderen Unterschieden.»

Irrtum, in mehrfacher Hinsicht. Zunächst kämpft rote_■■■ nur gegen Ausgleichsmechanismen, die Männern zugute kommen. Andere, die Frauen zugute kommen, werden und wurden niemals in Frage gestellt. Dabei gibt es sie seit Jahrmillionen, und wurden sie von 150 Jahren Feminismus massiv ausgebaut. Das ist aggressiv einseitig. Für eine logisch konsistente Position müßte rote_■■■ zunächst einmal 150 Jahre Feminismus wegen – aus seiner Sicht – „unnatürlicher Gleichmacherei” angreifen, was die virtuelle Identität aber nicht tut, oder beiden Seiten gestatten, mehr „Gerechtigkeit” zu erlangen.

Zudem gibt es natürliche Ausgleichsmechanismen seit Jahrmillionen, nämlich kulturelle Strukturen.  Diese sind eine spezifisch menschliche Fähigkeit, die genauso angeboren ist wie Sprache. Dazu braucht es etwas wissenschaftliches und philosophisches Verständnis, das die Fähigkeiten von Brüllschreiern-und-Kommentarbereich-Besserwissern übersteigt. Um zu verstehen, worum es geht, wäre Lesen der Bücher hilfreich. Doch Trolle solchen Schlags wollen nicht verstehen, sondern ihr Unverständnis durchboxen und andere emotional damit anstecken.

Wir haben es mit natürlichen, biologisch angelegten Ausgleichsmechanismen zu tun, die leider vom Feminismus systematisch zerstört und restlos entsorgt wurden, was das heutige Ungleichgewicht ermöglicht. Wie natürliche Kultur funktioniert, wäre hier zu verstehen und debattieren; darum geht es in Büchern und Debatten. Eine demagogische Finte ist, biologische und natürliche Mechanismen wie Kultur und Zivilisation als „kommunistisch” zu verleumden, um damit beim konservativen Publikum zu punkten. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Zerstörung von Kultur und Zivilisation war gleichmacherisch, hat natürliche Eigenschaften und Bedürfnisse ignoriert, entspricht den Ideologien von Feminismus und Kommunismus.

«rote_■■■ | 28. Juli 2016 um 23:51
Es ist individuelles Pech. Warum sollte es jemanden interessieren, ob Sie ihre Interessen befriedigen können, seien es „evolutionäre” oder wirtschaftliche. Die Frage ist, was haben Sie als Gegenwert anzubieten, und wenn Sie nichts haben, was deren Kriterien genügt, ist es ihr Problem. Angebot und Nachfrage. Das die weiblichen Kriterien höher sind, hat nichts mit Feminismus zu tun, sondern ist reine Biologie.»

Ein üblicher sachlicher und logischer Fehler. Seit Generationen werden Belange von Männern als „persönliches” oder „individuelles Pech” abgetan, obwohl es sich tatsächlich um biologische Mechanismen handelt, die deshalb zuschlagen, weil ausgleichende männliche Gegengewichte ebenso von der feministischen Fehlentwicklung zerschlagen wurden wie natürlicher kultureller Ausgleich. Hinzu tritt noch die weitverbreitete Diffamierung von Männlichkeit. Tatsächlich ist das Unglück menschengemacht, genauer: eine Folge feministischer und anderer frauenbevorzugender Ideologie.

Einen Gegenwert hatten Männer in allen traditionellen Kulturen, doch wurde er ihnen genommen; auch dies ist eine Ursache des Problems. Feministische Ideologie betrieb das Zerschlagen jeglicher, restlos jeglicher Ausgleichsmöglichkeit. „Mein Körper gehört mir! – Ich alleine habe die Wahl, du nicht!” war ihr Prinzip. Statt gegen ungerechte „gleichmachende” Frauenbevorzugung vorzugehen, die tatsächlich an der Natur herumpfuscht, wettert die trollende Netzidentität gegen natürlichen Ausgleich, also genau verkehrt herum. Es ist die Natur von Männern, die ideologisch unterdrückt und manipuliert wird; nichts ist grotesker, als gerade ihnen vorzuwerfen, sich angeblich gegen die Natur zu stellen.

Wenn aber die Gesellschaft tatsächlich die Natur aushebelt, und sie versucht es, so muß die tatsächlich biologisch diskriminierte Gruppe gehört werden – und das sind aufgrund der sexuellen Selektion der Evolution Männer. Es geht nicht an, diese unterdrückte Gruppe niederzugrölen, wie es außer Feministen auch rote_■■■ tut, wogegen die biologisch dominante Gruppe seit Jahrhunderten vergöttert wird und ihre Bevorzugung weiter ausbaut, teils durch Übersteigerung natürlicher Bevorzugung, teils durch Zerstörung natürlicher Gegengewichte.

Radikale Schreihälse wie rote_■■■ verstehen dergleichen nicht und lehnen es im voraus ab, sich damit überhaupt zu beschäftigen, sich über die Thematik in den Büchern zu informieren. Sie wollen uninformiert eine vorher sachliche Debatte kannibalisieren, damit das ursprüngliche Thema untergeht. Sobald die jahrzehntelang geübte Taktik des Totschweigens meiner Argumente nicht mehr zieht, ist mehr solche Trollkarate zu erwarten.

Seit Jahren ist es üblich geworden in dieser doktrinär werdenden Gesellschaft, unliebsame Abweichler vom Kanon zu denkender Dinge entweder persönlich so zu verunglimpfen, daß sie in etablierten Kreisen niemand mehr ernst nimmt, oder ungelesene Bücher zu verreißen, allenfalls nach einem Satz zu suchen, der sich aus dem Zusammenhang reißen und verdrehen läßt, um Argumente, Bücher und Abtrünnige kaltzustellen.

Diese diktatorische Methode wird bei Intellektuellen, geistigen politischen oder religiösen Strömungen gleichermaßen verwendet. Unter anderem fielen ihr folgende einst etablierte Prominente zum Opfer, die nach dem Äußern ungenehmer Fakten, Argumente oder Meinungen unfair angegriffen und kaltgestellt wurden:

* Martin van Creveld, dessen hervorragendes Buch „Das bevorzugte Geschlecht” weitgehend ignoriert wurde; andere Journalisten rissen einen Satz verdreht aus dem Zusammenhang, was dann abgeschrieben wurde.

* Eva Hermann, einst prominent und anerkannt, wurde ebenfalls Opfer der Methode „verdrehte Zitate”.

* Thilo Sarrazin wurde persönlich angefeindet. Manche entblödeten sich nicht einmal, auf seinem Namen herumzuhacken.

* Akif Pirinçci. Seine Bücher wurden aufgrund eines verdrehten Zitates von Grossisten und Buchhändlern zeitweise boykottiert. Ein katholischer Geistlicher vermerkte, nicht einmal die Inquisition habe kollektiv auf alle Bücher des Verfassers gezielt, sondern nur auf einzelne Werke.

Zunächst wird methodisch verschwiegen. Nächste Eskalationsstufe ist, wenn verschweigen nicht mehr ganz zieht, hämisch auf die geringe Bekanntheit hinzuweisen: Bücher, die kaum gelesen werden, könnten nicht gut sein. Es sei völlig richtig, abweichende Meinungen erst nicht zu drucken, dann nicht zu besprechen, und letztlich nicht zu lesen – nach dem Motto: „Was meinem Vorurteil widerspricht, ist unplausibel, also Unsinn.”

Zieht auch obige Methode nicht mehr, treten moralische Henker auf, die Bücher ungelesen verreißen. Außer Feministen sind dies auch verwandte Dogmatiker, die damit brillieren, sich in ihren festgefügten Vorurteile gut auszukennen, um damit pseudologisch jede abweichende Meinung in Unkenntnis der Fakten und Zusammenhänge lächerlich zu machen.

rote_■■■ fällt in diese Kategorie und wird daher hier behandelt. Diese virtuelle Netzperson betreibt seit einem Monat einen enormen Zeitaufwand, in einer Debatte über ein ungelesenes Buch herzuziehen, das diese Person nach eigenem Bekunden „nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würde”. Welcher normale Mensch beschäftigt sich so intensiv mit einem ungelesenen Buch mit der offenkundigen Motivation, Buch und Verfasser öffentlichkeitswirksam zu zertrampeln? Nur intensive ideologische Abscheu – oder finanzieller Nutzen – vermag dies zu erklären; ansonsten wäre es pathologisch.

Bezahlt jemand diese virtuelle Netzidentität für ihr wochenlanges Wüten? Oder ist diese virtuelle Identität dermaßen intolerant, daß sie es nicht ertragen kann, wenn von ihren Grundvorstellungen abweichende Sichten veröffentlicht werden?

Ganz gleich, welche beider Möglichkeiten hier zutrifft (es könnten auch beide sein: ein bezahlter überzeugter Dogmatiker), sollte für verständige Leser klar sein, daß die Angreifer sich blamieren, nicht ein ungelesenes Buch. Etwas in Unkenntnis, also vor Kenntnis zu beurteilen, entspricht der Wortbedeutung von ‚Vorurteil’.

Dogmatiker diesen Schlages gab es auch zu Zeiten Charles Darwins, zogen intensiv gegen Evolution und besonders heftig gegen das Prinzip der ‚sexuellen Selektion’ vom Leder, was sich im Grunde bis heute fortsetzt: Kreationisten lehnen die Evolutionslehre weiterhin ab, Feministen darüber hinaus viele Tatsachen der Biologie, die ihrer Genderideologie widersprechen. Kreationisten irren1 sich zwar, sind jedoch weniger schädlich als die radikale feministische Ideologie, die menschliches Leben deformiert und so unterdrückt. Am heftigsten mißverstanden und verfemt ist bis heute die sexuelle Selektion: in diesem Punkt konvergieren die Vorurteile von Feministen, Kreationisten und traditionellen Kavalieren, die sich lieber als starken „Unterdrücker” hingestellt sehen als von weiblicher Diskriminierung abhängig.

Psychologen der Zukunft werden die Ähnlichkeit der „Massenspychologie des Faschismus” mit der Massenpsychologie der Feministen und zeitgenössischen Gesinnungsdogmatiker, die Andersdenkende und Männer niedermachen, bemerken und untersuchen. Die in diesem Artikel vorgestellten Methoden sind typisch.

Es ist eine zeittypische Erscheinungen, daß Argumente, Fakten und Bücher ungelesen verrissen werden – dogmatisch und Inhalte entstellend. Da solche Trolle, ob bezahlt oder einfach ideologisch verblendet, sehr geschickt sind im Anfeinden, Benutzen zeittypischer Vorurteile, emotionalen Druckmachen, fallen oberflächliche Leser leicht auf sie herein.

Außerdem ist Misandrie und die Unfähigkeit zu Mitgefühl für männliche Verlierer dermaßen stark in unserer Gesellschaft verankert worden, daß sogar viele der „Männerrechtsszene” hämisch beipflichten, es als „Gejammer” diffamieren, wenn auf reale und existentielle Probleme von Frauen diskriminierter Männer hingewiesen wird, die durch Tabu, schiefe Wahrnehmung und Verdrängung vor dem Erkennen geschützt werden.

Doch nur das Erkennen verdrängter Wahrheit kann helfen, die Irrtümer zu erkennen, in denen wir verfangen sind, uns aus ihnen zu befreien und eine Besserung zu erreichen. Die ausgelöste Empörung zeigt, einen neuralgischen Punkt getroffen zu haben.

P.S. Die Schlammschlacht wurde mittlerweise fortgesetzt:

«rote_■■■:
MEINE GANZE VERDAMMTE KRITIK AN HERRN DEICHMOHLE BESTEHT IN EINER ARGUMENTATION, DEREN SCHLUSSFOLGERUNG IST, DASS MÄNNER NICHT, ICH WIEDERHOLE, NICHT DISKRIMINIERT WERDEN!»

«An @rote_■■■:
Ständige Wiederholung einer falschen Behauptung. Die Fakten geruhen Sie ja nicht zur Kenntnis zu nehmen: faktenresistenter Schreihals.
Ihre Wirkung beruht darauf, Fakten nicht zur Kenntnis zu nehmen, und andere, die diese ebenfalls noch nicht kennen, mit emotionalem, faktenleugnenden Gebrüll zu „beeindrucken”. Ein geistiges Armutszeugnis und eine dogmatische Sturheit sondergleichen.
Haben Sie einen Monat lang nichts besseres zu tun, als ein ungelesenes Buch zu verreißen, weil Sie die Möglichkeit, Männer könnten unterdrückt sein, nicht wahrhaben wollen?!
So richtig in Fahrt gekommen sind Sie erst, als ich wegen eines technischen Problems nicht mehr antworten konnte. Prädikat: unfair. Bezahlt Sie wer dafür, oder sind Sie so intolerant, die (beweisbare) Idee im Keim ersticken zu müssen, Männer könnten unterdrückt sein? Die sexuelle Selektion haben Sie nicht verstanden, womit Sie nicht alleine stehen. Ihre Schlußfolgerung ist falsch. Beweise habe ich geliefert. Sie haben sie nicht gelesen. Ihr Problem.»

Hier geht es zu den Büchern, die ungelesen verhackstückt werden:

Fußnote

1 Religiöse Bewegungen können zuweilen aus einer wissenschaftlich gesehen falschen Begründung etwas richtiges tun. Darum ist es weise, mit Kritik an gewaltfreien religiösen Richtungen vorsichtig zu sein.

© 2019 Jan Deichmohle

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