Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Väter (Seite 1 von 2)

Innere Blockaden, die uns täuschen

Innere Blockaden, die uns täuschen

Vorab ein Exkurs in Themen, die derzeit „besser laufen”:

«Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
BPOLD STA: Mit Mercedesstern bedroht – Ladendieb schrie: „In meinem Land hätte man euch geköpft” – Festnahme durch Bundespolizei
11.08.2016 – 09:24
Auch der Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn, die den Flüchtenden verfolgten, wurde in gleicher Weise auf dem Bahnsteig 2-5 bedroht. Hierbei unterstützte der Dieb sein aggressives Verhalten mit verbalen Injurien, wie: „Scheiß Deutsche, ich mach euch kaputt. In meinem Land hätte man euch geköpft!”»1 (Presseportal)

Geglückte Integration. Danke für die Bereicherung.

Heute möchte ich einige typische innere Blockaden vorstellen, mit denen wir uns täuschen, und die verhindern, Informationen wahrzunehmen, die unser blockierendes Vorurteil widerlegen könnten.

(1) Wertkonservative und Populisten bedauern gerne die Verwirrung der Geschlechter. Dies geschieht jedoch seit Generationen nicht mehr durch intellektuelles Grübeln, Überdenken und Rückgrat, das ebenso lange von Feminismuswellen gebrochen ist. Es handelt sich um ein diffuses Gefühl, das unbekanntes ablehnt, weil es die vertrauten Restdifferenzen zu gefährden scheint.

Aus diesem Grunde werden neue Argumente und neue wissenschaftliche Fakten, wie in meinen Büchern vorgestellt, argwöhnisch und mißtrauisch gemieden. Neulich zitierte ich Untersuchungen, denen zufolge häusliche Gewalt und Streit mehrheitlich von Frauen gegen Männer begonnen wird, nicht aber umgekehrt, wie von Feministen unterstellt.

Die paradoxe Reaktion war, daß zuvor wohlgesonnene konservative Kräfte vehement die vermeintliche „Gleichmachung” der Geschlechter durch meine – ungelesenen – Bücher zurückwiesen und feministischen Tiraden zustimmten, die den Mann als von destruktiven, aggressiven Kräften geprägt ansahen. Die negative, männerfeindliche Sicht war genehmer, weil in dieser Verzerrung durch Greuelpropaganda die von feministischer Genderei und Gleichmacherei geleugnete Geschlechterdifferenz durch die Hintertür wieder hereinkam. Der Person mit ihrer feministischen Position wurde klar zugestimmt.

Darin drückt sich mehreres aus: Feministische Positionen sind widersprüchlich. Sie leugnen die Existenz zweier Geschlechter, die andererseits in ihrer schwarzen Propaganda, ihren Kampagnen, Frauenbevorzugungen und Quoten ganz klar vorausgesetzt und benutzt werden.

Feministinnen argumentieren gleichzeitig, es gäbe die zwei Geschlechter nicht und auf Grundlage zweier Geschlechter, mit „Gleichheit” und massiver einseitiger Frauenbevorzugung und weiblicher Dominanz. Dabei behaupte ich nicht, diese oder jene Person sei „Feminist”; wir alle sind von klein auf indoktriniert, so daß die Grenzen fließend geworden sind.

Meine Argumente und Bücher beweisen bislang nur vermutete oder „gefühlte” Geschlechtsunterschiede wissenschaftlich, außerdem neue, von denen wir nichts wußten, bevor moderne Methoden, Erhebungen oder Evolutionsbiologie sie nachwiesen. Der Eindruck, neue Argumente wollten „gleichmachen”, täuscht, ist subjektiv, beruht einzig auf der Abweichung vom Gewohnten, d.h. dem Vorurteil.

Die Krönung war ein schiefer Löwenvergleich. Es sei der Löwe, der Löwenjunge totbeiße, nicht die Löwenmutter, alles andere ginge ja „gegen die Natur”. Nun sind Menschen keine Löwen. Es scheint dem Vorbringer des Arguments nicht klar gewesen zu sein, wie lächerlich die Rolle des „Königs der Tiere” gegenüber dem weiblichen Geschlecht ist: Wenn die Löwin sich von ihm trennt, verhungert und stirbt er. Daher muß er in der kurzen Zeit, die ihm bleibt, möglichst viele Nachkommen zur Welt bringen, was die Verdrängung fremden Nachwuchses erklärt.

Bei Menschen dagegen ist nachgewiesen, daß leibliche Mütter häufiger ihren Kindern schaden als leibliche Väter. Wer das nicht glauben will, schützt eigenes Vorurteil, indem Bücher gemieden oder verrissen werden, ohne sie zu lesen, also in Unkenntnis, wodurch die Gefahr vermieden wird, Irrtümer korrigieren zu müssen. Im Eifer des Gefechts, um eigenes Vorurteil vor Überwindung zu schützen, werden zuweilen Buch und Verfasser öffentlich madig gemacht, damit auch sonst niemand die für eigenes Vorurteil gefährlichen Bücher, Informationen und Argumente liest.

(2) Männer brauchen ein positives Selbstbild, um sich wohl zu fühlen, überzeugend zu wirken, in Gesellschaft und bei Frauen anzukommen. Daher sehen sich die meisten erfolgreicher bei Frauen, als sie sind. Ein sehr beliebtes Spiel unter feminismusgeschädigten Männern ist es, sich selbst als „Alphamann” zu sehen, als bei Frauen erfolgreichen Mann. Dazu dient auch die PUA (Pick-Up-Artist) Szene, die Methoden lehren will, wie Männer trotz ausufernder weiblicher Ansprüche, abgestürzten männlichen Ansehens und des Untergangs aller Gegengewichte und Ausgleichsmechanismen Frauen erfolgreich verführen können.

Wer sich eine Blöße gibt, ist untendurch, ganz besonders bei Frauen. Ehrlichkeit wie in meinen Büchern wird durch Mißachtung bestraft. Schon in den 1980ern wollte ich über die biologische, gesellschaftliche und ideologische Situation aufklären und solidarische Menschen hervorbringen, die sich um Verlierer kümmern. Das wurde von Feminismus und Vorurteil heftig unterdrückt. Stattdessen entwickelten sich, ein oder zwei Jahrzehnte nach meiner unverlegten Buchreihe, Flirtschulen und PUA-Szene.

Diese kann aus logischen Gründen das Problem nicht lösen. Wenn bei freier Wahl 80 Prozent Männer scheitern, so nützt kein Aufreißtrick, keine Flirtschule, kein PUA-Meister. Denn die Zahl der Verlierer wird dadurch nicht geringer. Es boxen sich nur einige „Experten” mit viel Mühe und Arbeitstechnik auf Kosten fleißiger, gebildeter, aber Flirtunkundiger nach vorne. Künftig bekommen die PUA-Experten die Frauen, wogegen der arbeitende, gebildete und fleißige Teil der männlichen Bevölkerung leer ausgeht. Einzige Wirkung solcher Techniken ist, daß die Hürden noch höher werden, weil die breite Mehrheit Männer nun nicht nur mit überzogenen weiblichen Ansprüchen, feministischer Ideologie und in der Folge verlorener weiblicher Liebes- und Mitfühlfähigkeit zu tun hat, sondern auch mit flirtgeschulten Meistern, die mit erlernten Techniken natürliche Männer ausstechen.

Nicht nur die PUA-Szene, sogar die winzige Männerrechtsszene, eher ein Anhängsel des Feminismus, von feministischen Grundsätzen geprägt, an tiefem Durchdenken meist nicht interessiert und daher nicht fähig, dem Käfig feministischer Ideologie zu entkommen, hat einen großen Anteil Vertreter, die sich damit brüsten, „keine Probleme zu haben” und „bei Frauen erfolgreich” zu sein.

Nun gibt es logisch zwei Möglichkeiten: Entweder gehört der Mann zur Minderheit von höchstens 20 Prozent, die Gewinner des Feminismus und einseitig weiblicher Selektionswahl sind – dann sind sie unsolidarisch in ihrer Überheblichkeit und spielen dem Feminismus in die Hände. Denn sie profitieren ja von weiblicher Dominanz, weil sie gewählt werden. Salopp gesagt freuen sich viele Männer solcher Szenen wie der Gesamtgesellschaft, (am liebsten viele) Frauen „herumzukriegen”, scheren sich aber einen „Scheißdreck” darum, wie es männlichen Verlierern ergeht.

Oder sie gehören tatsächlich zur breiten Mehrheit männlicher Verlierer, machen sich nur etwas vor, weil es angenehmer für ihr Selbstbild ist. Denn sich einzugestehen, nicht auf der Sonnenseite zu stehen, ist unbequem und würde ihre Chancen weiter drücken. Sie identifizieren sich mit den Gewinnern des Unrechtssystems, auch weil sie glauben, bei Frauen besser anzukommen, wenn sie sich den Anschein von Gewinnern geben, als wenn sie offen zugeben, Verlierer zu sein, was einen schlechten Wortklang hat. Vermutlich haben sie recht mit ihrer Befürchtung. Das hat jedoch zur Folge, daß auch die unterdrückte breite Mehrheit Männer sich mit den Profiteuren des femanzigen Systems identifiziert und ihm so in die Hände arbeitet.

Konkret hatte dies folgende, groteske Wirkung: In einer Debatte wies ich auf die Unterdrückung der Männer hin. Daraufhin schrieb jemand, der auf seinen Seiten Leute der PUA-Szene haben soll und sich auf Evolution beruft, das sei unsinnig, Männer könnten gar nicht unterdrückt sein, und für jede Mutter gäbe es ja auch einen Vater. Dabei hatte ich zuvor schon die genetisch nachgewiesenen vier bis fünf Mütter auf nur einen Vater im Erbgut erwähnt.

Das war ein klassischer logischer Fehlschluß, der „Polygamie” und die auch von manchen Feministinnen erwähnte Tatsache ignoriert, daß bei freier einseitig weiblicher Wahl alle Frauen die gleichen 20 Prozent Männer wählen, 80 Prozent Männer aber diskriminieren, ausschließen. Genau das zeigen übrigens unsere Gene.

Solche Fehlschlüsse sind besonders dann peinlich, wenn sich jemand selbst auf Evolution beruft, denn sie zeigen, das Prinzip sexueller Selektion nicht verstanden zu haben.

Dazu kommt wie üblich die Weigerung, Bücher mit den Fakten und Argumenten zu lesen. So wie (1) Wertkonservative emotional ungelesen ablehnen, reagieren (2) auch PUA und gleichheitsfeministische Männerrechtler. Die Möglichkeit, daß entgegen unserer Intuition Männer unterdrückt sein könnten, wird ebenso als „naturwidrig” in Unkenntnis von Büchern und Fakten abgelehnt wie die Möglichkeit, daß Frauen häufiger als Männer gegen das andere Geschlecht tätlich werden könnten.

Solche irrationale Ablehnung in Unkenntnis erinnert an die Mühe, die es Darwin und Nachfolger kostete, die wissenschaftlich äußerst gut abgesicherte Evolution im gesellschaftlichen Bewußtsein zu verankern. Die sexuelle Selektion wird bis heute meist nicht richtig verstanden.

Von ad hominem Vorwürfen wie „Darwin würde vom Affen abstammen” bis zu feministischen Biologiefeinden spannt sich ein Bogen gefühlsmäßiger Ablehnung objektiver Wahrheit.

Lest „Die Unterdrückung der Männer”, um die Blockaden zu brechen, neue Fakten und Argumente kennenzulernen. Wichtig ist, für die nötige Verbreitung des Wissen zu sorgen.

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Fußnote

1 http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/3401094

Ausgenutzt und übergangen: Die totale Verarschung ganzer Männergenerationen Teil 1: Betrug um ein erfülltes Leben

Ausgenutzt und übergangen: Die totale Verarschung ganzer Männergenerationen

Teil 1: Betrug um ein erfülltes Leben

Gan­ze Ge­ne­ra­ti­o­nen von Män­nern sind aus­ge­nutzt und ver­arscht wor­den: Stark be­vor­zug­te Frau­en, die Män­ner se­xu­ell dis­kri­mi­nie­ren, er­la­gen ei­nem Miß­ver­ständ­nis und ei­ner Fehl­wahr­neh­mung: Sie hat­ten ei­nen nar­zi­sti­schen Neid auf Männ­lich­keit, woll­ten sie selbst für sich, nah­men so Män­nern al­les weg, was Frau­en von ih­nen ver­lan­gen. Ei­ne füh­ren­de Fe­mi­ni­stin sag­te selbst „Wir sind selbst die Män­ner ge­wor­den, die wir einst hei­ra­ten woll­ten”. Da­mit wur­de es im­mer schwie­ri­ger, weib­li­che An­for­de­run­gen zu er­fül­len.

Män­ner wur­den als Feind be­kämpft. Die wahl­do­mi­nan­ten Frau­en, die Män­ner dis­kri­mi­nie­ren mit ih­rer Se­lek­ti­ons­wahl, in je­der Le­bens­la­ge be­vor­zugt, mit mehr Ver­ständ­nis und Rück­sicht be­han­delt, wähn­ten sich als Op­fer, grün­de­ten ei­ne Ide­o­lo­gie auf ge­nau­er Um­keh­rung al­ler Tat­sa­chen, Aus­beu­tungs- und Op­fer-Tä­ter-Ver­hält­nis­se, auf Lü­gen, die sich jetzt fest im Be­wußt­sein ein­ge­brannt ha­ben.

Sie schmis­sen Män­ner und Vä­ter aus Ehe, Be­zie­hun­gen und Fa­mi­lië, zock­ten ih­ren Be­sitz ab und lie­ßen sich für­der­hin von ih­nen ali­men­tie­ren. Von ih­rem Le­ben aus­ge­schlos­se­ne Zahl­skla­ven muß­ten für sie frö­nen. So will es „Fa­mi­li­ën­recht”. Denn es ist der Mann, der sich um Zu­gang mü­hen muß. Frau­en ha­ben Zu­gang durch weib­li­che Ge­burt.

Fe­mi­nis­mus setz­te der Aus­beu­tung des – ge­gen die Tat­sa­chen zum „Aus­beu­ter” er­klär­ten – Man­nes durch be­vor­zug­te Aus­beu­te­rin­nen noch ei­nen drauf.

Die se­xu­el­le Re­vo­lu­ti­on über­zog die Dis­kri­mi­nie­rung des bio­lo­gisch von weib­li­cher se­xu­el­ler Se­lek­ti­on ab­hän­gi­gen Man­nes noch wei­ter. Denn Fe­mi­nis­mus und Er­star­ken se­xu­el­ler Se­lek­ti­on, die al­lein bei der Frau liegt: „Mein Kör­per, mein Le­ben!”, ver­schärf­te die Dis­kri­mi­nie­rung von Män­nern, de­nen Fe­man­zi­pa­ti­on al­les weg­ge­nom­men hat­te, was Frau­en von ih­nen ver­lan­gen, um In­ter­es­se zu zei­gen.

Im 19. Jahr­hun­dert war die­se gei­sti­ge Ver­ir­rung und ge­fühls­mä­ßi­ge Per­ver­si­on als „Hy­ste­rie” be­kannt, für die da­ma­li­ge Fe­mi­ni­stin­nen be­rüch­tigt wa­ren. Spä­ter ka­men Freud und die Psy­cho­lo­gie. Kürz­lich er­schien ein Ar­ti­kel, der die­se Ver­hält­nis­se mit ei­ner weib­li­chen Nei­gung zu Nar­zis­mus er­klärt. Die Er­klä­run­gen mö­gen wech­seln, der Kern bleibt der glei­che: Völ­li­ges Miß­ver­ste­hen und Um­dre­hen der Tat­sa­chen durch al­le fe­mi­ni­sti­sche Wel­len, wo­durch ei­ne ge­fühls­mä­ßi­ge Krank­heit, wü­ten­der Män­ner­haß, Käl­te und An­teil­nahms­lo­sig­keit ge­gen­über Män­nern ent­ste­hen, wo­mit die kul­tu­rel­le Ge­gen­sei­tig­keit, die ge­schlecht­li­che Ar­beits­tei­lung der Ge­schlech­ter zer­bro­chen wur­de.

Dies ist die Vor­ge­schich­te. Nun kam zu die­ser Form der Ver­ar­schung gan­zer Ge­ne­ra­ti­o­nen von Män­nern, zur to­ta­len Zer­stö­rung mensch­li­cher Kul­tur, noch die se­xu­el­le Re­vo­lu­ti­on. Mäd­chen und jun­ge Frau­en leb­ten dank von Män­nern er­fun­de­ner Ver­hü­tung, tech­ni­schen Hilfs­mit­teln und dem gei­sti­gen Um­bruch ein vor­her un­denk­ba­res leich­tes Le­ben. In ei­nem heu­te un­vor­stell­ba­ren Rausch neu­er Freu­den zo­gen sie um­her, flir­te­ten, hat­ten nach Lust und Lau­ne hem­mungs­los Sex, Aben­teu­er, Be­zie­hun­gen, wo­nach ih­nen ge­ra­de zu­mu­te war. Das In­tim­le­ben war gren­zen­los – für Frau­en. Aber nicht für Män­ner, denn die­se un­ter­lie­gen weib­li­cher Dis­kri­mi­nie­rung.

Wäh­rend ich all das „sü­ße Le­ben”, das da­mals Mo­de war, in näch­ster Um­ge­bung an­se­hen durf­te, war ich von Frau­en aus­ge­schlos­sen, dis­kri­mi­niert. Denn ich hat­te nichts, ih­nen zu ge­fal­len. Ich war der schmäch­ti­ge, mus­kel­lo­se Jun­ge, der lie­ber las, träum­te, als Nerd in der Ecke saß, nach­dach­te und grü­bel­te. Ich war der Ge­hän­sel­te, schon als Kind Aus­ge­lach­te, der nicht mit den an­de­ren spie­len durf­te, weil ich nicht war wie sie. Ich hat­te nicht das Selbst­ver­trau­en des kör­per­lich Star­ken, war dünn, schmäch­tig. Vor lau­ter ver­al­te­ter Vor­nehm­heit hat­ten mei­ne El­tern we­der Fern­se­her noch Au­to, ob­wohl sie sich bei­des leich­ter hät­ten lei­sten kön­nen als all die an­de­ren, die bei­des hat­ten.

So stand ich in der Grund­schu­le in den Pau­sen rum, wäh­rend die an­de­ren Sze­nen aus Kin­der­sen­dun­gen nach­spiel­ten, die ich nicht kann­te, von de­nen ich nicht ein­mal den Na­men wuß­te. Schon als Kind war ich der, über den ge­lacht wur­de. Al­so war ich für Mäd­chen Luft. Ich hat­te nichts, was sie hät­te be­ein­drucken oder mich in­ter­es­sant ma­chen kön­nen. Kei­ne Mus­keln, kein An­se­hen, ih­re vom Fern­se­hen ge­präg­ten Spie­le und Wit­ze wa­ren mir un­be­kannt.

Bald wa­ren an­de­re Jun­gen er­fah­ren; ich war wei­ter­hin – zu mei­nem al­ler­größ­ten Be­dau­ern – mit Mäd­chen und se­xu­ell un­er­fah­ren. Und je mehr es nicht klapp­te, de­sto stär­ker ge­riet ich auch noch in Ver­ruf bei Mäd­chen. „Bei der hat es nicht ge­klappt, die woll­te ihn auch nicht, und jetzt soll ich das näch­ste Op­fer sein?” tu­schel­ten sie beim An­spre­chen.

Denn so schief und falsch, wie mensch­li­che Wahr­neh­mung ist, wird im­mer die Frau als Op­fer ein­ge­stuft, nicht der schein­bar mäch­ti­ge­re Mann. Daß Frau­en mas­siv be­vor­zugt wer­den und Män­ner durch Se­lek­ti­on dis­kri­mi­nie­ren, ist uns nicht be­wußt, ja, wol­len wir kei­nes­wegs wahr­ha­ben.

Ich war in ei­ner ra­di­kal dis­kri­mi­nier­ten Män­ner­ge­ne­ra­ti­on ver­mut­lich der am ra­di­kal­sten und dau­er­haf­te­sten Dis­kri­mi­nier­te. Jahr­zehn­te­lang hat­te ich kei­ne Chan­ce. Kei­ne. Ich ging zu In­sti­tu­ti­o­nen wie Pro Fa­mi­lia, wo mich fe­mi­ni­stisch ge­sinn­te Frau­en weg­schick­ten. „Wir sind hier Frau­en und be­ra­ten Frau­en.” Über­all hin­gen fe­mi­ni­sti­sche Pla­ka­te, dar­un­ter ra­di­kal­fe­mi­ni­sti­sche vom „Frau­en­haus”.

Wenn ich dar­über re­de­te, wur­de ich aus­ge­lacht. Ein Mann, der kein Ge­win­ner ist, ist ein­fach lä­cher­lich, hat bio­lo­gisch kein Recht dar­auf, sich zu be­schwe­ren. Das dür­fen nur Frau­en und Kin­der, nicht aber Män­ner. Wenn ich Freun­de, Be­kann­te, Mäd­chen, Frau­en dar­auf an­sprach, gab es die glei­che Re­ak­ti­on: Spott, Hohn, im freund­li­chen Fal­le iro­ni­sche Flos­keln. Ernst nahm es nie­mand, und schon gar nicht glaub­ten Frau­en, ir­gend­wie ge­fragt zu sein, et­was zu än­dern. Das Än­dern ging nur in Ge­gen­rich­tung: die fe­mi­ni­sti­sche, die ei­ner nar­zi­sti­schen Hy­ste­rie, die al­les miß­ver­stand, dis­kri­mi­nier­te Män­nern zu Tä­tern er­klär­te und die Män­ner dis­kri­mi­nie­ren­den Frau­en zu Op­fern um­de­fi­nier­te.

Als ich dar­über Bü­cher schrieb, wur­de ich erst recht aus­ge­lacht, ver­höhnt, ver­spot­tet, ig­no­riert und ab­ge­wie­sen. Den Markt flu­te­te fe­mi­ni­sti­scher Müll, oh­ne in­halt­li­chen oder li­te­ra­ri­schen Nähr­wert, doch Frau­en ha­ben an­ge­bo­ren ein Kla­ge­recht, über noch so ein­ge­bil­de­te und fal­sche Din­ge; sie dür­fen „hy­ste­risch” oder „nar­zi­stisch”, wie im­mer der Be­griff der Zeit lau­ten mag, die Lie­bes­fä­hig­keit der Frau zer­stö­ren, die Grund­la­ge der Ge­schlech­ter­be­zie­hun­gen zer­bre­chen, die ge­sam­te Kul­tur und Zi­vi­li­sa­ti­on mit­samt Fa­mi­lië zer­schla­gen, ja das dür­fen sie. Weil Men­schen an­ge­bo­ren vor­ein­ge­nom­men sind, und die­se Vor­ein­ge­nom­men­heit von fe­mi­ni­sti­scher Hy­ste­rie noch über­stei­gert wird.

Aber Män­ner, die dar­un­ter lei­den, dür­fen nichts sa­gen. Sie sol­len ver­stum­men. Sie sol­len ih­ren Schna­bel hal­ten, sich da­mit ab­fin­den, nicht ge­braucht zu wer­den, über­flüs­sig und über­zäh­lig ge­macht zu wer­den. Män­ner sol­len sich mit ih­rem fe­mi­nis­mus­ge­mach­ten Schick­sal und ih­rem Leid ab­fin­den. Män­ner, die dar­über re­den, sind lä­cher­lich. Sie wer­den ver­höhnt, ver­spot­tet, be­schul­digt „selbst schuld zu sein”. Ih­rer „Psy­cho­lo­gie” wird et­was an­ge­dich­tet, denn eins ist klar: „die Män­ner müs­sen schuld ha­ben, sonst wür­den Frau­en sie ja wol­len”. Nun sa­gen Fe­mi­ni­stin­nen selbst, daß bei frei­ër Wahl al­le Frau­en die­sel­ben höch­stens 20 Pro­zent Män­ner wol­len, falls Fe­mi­nis­mus be­ein­fluß­ba­re Frau­en nicht oben­drein les­bisch ge­macht hat, was er­klär­ter­ma­ßen ei­ni­ge ra­di­ka­le Fe­mi­ni­stin­nen be­ab­sich­ti­gen, die üb­ri­gen min­de­stens 80 Pro­zent Män­ner aber von kei­ner Frau ge­wählt wür­den. Wie ge­sagt, das ist Ori­gi­nal­ton aus fe­mi­ni­sti­schen Krei­sen.

Ich war der schmäch­ti­ge, mus­kel­lo­se, grüb­le­ri­sche und seit der Kind­heit aus­ge­lach­te Nerd. Ich hat­te nie ei­ne Chan­ce, zu den 20 Pro­zent zu ge­hö­ren. Ich hät­te auch zu den er­sten 99 Pro­zent nicht ge­hört. Aber das scher­te die Ge­sell­schaft nicht. Das ver­steht kei­ner. Al­le woll­ten mir die Schuld ge­ben. So wie man Män­nern im­mer die Schuld gibt. Das muß auf­hö­ren. An al­le, die sach­li­che Ar­gu­men­te mit per­sön­li­chen Tief­schlä­gen be­ant­wor­ten und uns die Schuld zu­wei­sen wol­len: Eu­re Vor­ur­tei­le sind der Feh­ler; ihr müßt euch än­dern: die Ge­sell­schaft und die Frau­en; eu­er Fe­mi­nis­mus hat den Scha­den ver­ur­sacht; ihr müßt euch be­sin­nen und zur Ver­nunft kom­men; ihr seid Teil des Pro­blems.

Dis­kri­mi­niert und aus­ge­schlos­sen muß­te ich mir die Lockun­gen der se­xu­el­len Re­vo­lu­ti­on an­schau­en, wäh­rend mei­ne Ju­gend un­ge­nutzt ver­strich. Bald brach die Frei­zü­gig­keit zu­sam­men un­ter den män­ner­has­sen­den An­fein­dun­gen fe­mi­ni­sti­scher Hy­ste­rie, die über­all ein frei er­fun­de­nes „Pa­tri­ar­chat” am Werk wit­ter­te und ei­ne eben­so frei er­spon­ne­ne „se­xu­a­li­sier­te Ge­walt ge­gen Frau­en”.

Wie im­mer ver­dreht Fe­mi­nis­mus je­den Sach­ver­halt zu­ver­läs­sig ins ge­naue Ge­gen­teil. Frau­en sind es, die bi­o­lo­gisch Män­ner dis­kri­mi­nie­ren. Vie­le Män­ner. Die al­ler­mei­sten Män­ner. Frau­en ha­ben se­xu­ell die Macht. Die Ge­sell­schaft prägt – was ei­ne bi­o­lo­gi­sche Tat­sa­che ist – se­xu­ali­sier­te Dis­kri­mi­nie­rung von Män­nern. Die fe­mi­ni­sti­sche Be­haup­tung ent­sprang fal­scher, schie­fer und „hy­ste­ri­scher” oder „nar­zi­sti­scher” Wahr­neh­mung. Was ich schrei­be, ist bi­o­lo­gi­sche Tat­sa­che. Punkt.

Doch der Zeit­geist sieht al­les wie der Fe­mi­nis­mus: ge­nau ver­kehrt her­um.

Nie­mand kann es sich vor­stel­len, was für ei­ne un­ge­heu­er­li­che see­li­sche Grau­sam­keit es ist, als hoch­sen­sib­ler Jun­ge, mit star­ken Träu­men, so­wohl sinn­lich, se­xu­ell wie ro­man­tisch, auf dem Hö­he­punkt der se­xu­el­len Re­vo­lu­ti­on aus­ge­schlos­sen, ver­lacht und dis­kri­mi­niert da­zu­ste­hen, nicht da­bei sein zu dür­fen. Jah­re­lang. Jahr­zehn­te­lang. Bis sich ein fin­ste­res Zeit­al­ter des Män­ner­has­ses über die Welt leg­te. Heu­te ist al­les von Män­ner­haß durch­drun­gen. So­gar Ju­gend­li­che ticken nicht mehr ganz rich­tig. Neu­lich ist ein un­schul­di­ger Mann ge­lyncht wor­den von Ju­gend­li­chen. So tief ha­ben sich krank­haf­te, ne­ga­ti­ve Män­ner­bil­der un­ter dem Druck des Fe­mi­nis­mus ein­ge­brannt.

Mann zu sein in die­ser Epo­che ist wie jü­disch zu sein in der Früh­pha­se des Fa­schis­mus.

Al­les Au­gen­merk, al­le Auf­merk­sam­keit von Ge­sell­schaft und Staat gal­ten nun al­lein Frau­en. Frau­en be­zo­gen sich auf Frau­en, de­fi­nier­ten sich durch Frau­en, was Män­ner lo­gi­scher­wei­se aus­schließt, zu Rand­fi­gu­ren oder ganz über­flüs­sig macht. Auch das ist: ei­ne neue Form des Fa­schis­mus. Doch der Staat hat es in Ge­setz, Ver­fas­sung oder Grund­ge­setz vor­ge­schrie­ben, im Glau­ben, da­mit „et­was Gu­tes zu tun”. Nun ist es al­so Vor­schrift, zu­wi­der­den­ken na­he­zu ge­set­zes­wid­rig. Ein un­halt­ba­rer Zu­stand!

Das al­les, weil mensch­li­che Wahr­neh­mung in Be­zug auf die Ge­schlech­ter schief ist, wie mo­der­ne Evo­lu­ti­ons­bi­o­lo­gie be­grün­det, und weil ei­ne von An­fang an ver­fehl­te Ide­o­lo­gie mit krank­haf­ten An­triebs­kräf­ten uns seit dem 19. Jahr­hun­dert fal­sche Wahr­neh­mung und fal­sche Prin­zi­pi­ën ein­häm­mert, was sich von Ge­ne­ra­ti­on zu Ge­ne­ra­ti­on im­mer tie­fer fest­ge­fres­sen hat.

We­he, wenn ein Mann sich über die sein Le­ben lang er­lit­te­ne schlech­te Be­hand­lung be­schwert! Die per­sön­li­chen Dif­fa­mie­run­gen, Ver­höh­nun­gen und Be­schul­di­gun­gen neh­men kein En­de. Dar­in ge­ben Män­ner Frau­en heu­te nichts nach; ei­ni­ge der schlimm­sten Tief­schlä­ge ka­men von Män­nern.

Jahr­zehn­te­lang wur­den über­all Frau­en ge­för­dert, be­vor­zugt, quo­tiert, ih­re „Sich­ten” und „Ge­füh­le” zu Welt­sicht er­klärt, die der Män­ner voll­stän­dig un­ter­drückt. Doch ich muß Frau­en in Schutz neh­men vor ih­rer fe­mi­ni­sti­schen Ver­ein­nah­mung: Denn kei­ne all der „weib­li­chen Sich­ten” der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te ist die Sicht ei­ner ge­sun­den Frau! Kei­ne! Es wa­ren nur fe­mi­ni­sti­sche, ver­dreh­te, kran­ke Sich­ten, die als „weib­lich” zu be­zeich­nen ei­ne Be­lei­di­gung der Frau wä­re.

Frei­lich be­müh­ten Fe­mi­ni­stin­nen sich, mit ih­rer ra­di­kal ver­irr­ten Ide­o­lo­gie al­le zu ver­füh­ren, erst Frau­en, dann Kin­der; und jetzt sol­len Män­ner fol­gen. Doch nur die dümm­sten Käl­ber wäh­len sich ih­re Schlach­ter sel­ber.

Die Dis­kri­mi­nie­rung von Män­nern ist schlim­mer ge­wor­den in den letz­ten Jahr­zehn­ten, eben­so ih­re Ent­rech­tung, ih­re Ver­un­glimp­fung. Die Un­ter­drückung männ­li­cher Se­xu­a­li­tät nimmt stän­dig zu, wird von je­der Ge­set­zes­no­vel­le zum The­ma ver­schlim­mert, wie jüngst nach der „Sil­ve­ster­nacht”. Da­mit kom­men wir zur näch­sten Ver­ar­schung ei­ner gan­zen Ge­ne­ra­ti­on Män­ner.

Wer ge­glaubt hät­te, jahr­zehn­te­lan­ge to­ta­le fe­mi­ni­sti­sche Ent­rech­tung des männ­li­chen Ge­schlechts sei nicht mehr über­biet­bar, hat­te zu we­nig schlech­te Phan­ta­sie. Es ist ih­nen ge­lun­gen, noch ei­nes drauf zu set­zen. Die fe­mi­ni­sti­sche to­ta­le Kul­tur­zer­stö­rung, die Aus­beu­tung ent­sorg­ter Män­ner als oft­mals le­bens­läng­li­che Zahl­knech­te, die Ent­rech­tung von Män­nern, wann im­mer sie mit Frau­en zu tun ha­ben, hat­te die Ge­schlech­ter­ver­hält­nis­se so ra­di­kal ver­gif­tet, daß im­mer mehr Män­ner in den Zeu­gungs­streik1 tra­ten, sich nicht via Ali­men­te und Un­ter­halt ver­skla­ven las­sen woll­ten, kei­ne Lust mehr hat­ten, aus­ge­nutzt und als „Be­lä­sti­ger” hin­ge­stellt zu wer­den.

So sehr Män­ner Frau­en lieb­ten, sa­gen sich im­mer mehr von ei­nem Zu­sam­men­le­ben los, das durch Fe­mi­nis­mus un­er­träg­lich ge­wor­den war. Wie re­agiert die fe­mi­ni­sti­sche Re­gie­rung?

«Welt.de 14.10.14
Eu­ro­pa wird An­sturm aus Af­ri­ka be­wäl­ti­gen müs­sen …

EU soll­te Ein­wan­derung aus Dritt­staa­ten för­dern

Ge­ra­de Deutsch­land dro­he in den kom­men­den Jah­ren ei­ne zu­neh­men­de Per­so­nal­not. Der­zeit zieht das wirt­schafts­stärk­ste Land der EU zwar vie­le Mi­gran­ten aus an­de­ren eu­ro­pä­ischen Län­dern an. Doch da die Be­völ­ke­rung des ge­sam­ten Kon­ti­nents in den näch­sten Jahr­zehn­ten schrumpft, soll­te die EU die Ein­wan­de­rung aus Dritt­staa­ten viel ge­ziel­ter als bis­her för­dern, so die Au­to­ren.

Noch gibt es in Deutsch­land nur re­la­tiv we­ni­ge Mi­gran­ten aus Af­ri­ka oder dem Na­hen Osten. Von rund 16 Mil­li­o­nen hier le­ben­den Men­schen mit aus­län­di­schen Wur­zeln stam­men le­dig­lich 3,4 Pro­zent aus Af­ri­ka und knapp drei Pro­zent aus dem Na­hen Osten.»2

Stu­di­ën for­der­ten mehr Ein­wan­de­rung aus Nah­ost und Af­ri­ka, die Po­li­tik hör­te hin und lie­fer­te.

«Nach bis­he­ri­gen Ein­schät­zun­gen dürf­te die Zu­wan­de­rung aus Af­ri­ka nach Eu­ro­pa wei­ter­hin vor al­lem zum Zweck des Fa­mi­li­ën­nach­zugs und der Aus­bil­dung er­fol­gen. Auch dürf­te die Ar­beits­mi­gra­ti­on Qua­li­fi­zier­ter nach Eu­ro­pa auf­grund von staat­li­chen An­wer­be­maß­nah­men und Ein­rei­se­er­leich­te­run­gen an­stei­gen.» (Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge, Su­san­ne Schmid, Vor den To­ren Eu­ro­pas?, Au­gust 2009, S. 188)

Die Re­gie­rung läßt nicht ge­bo­re­ne Kin­der, zeu­gungs­un­wil­li­ge, fe­mi­nis­mus­ge­schä­dig­te Män­ner durch frem­de Män­ner an­de­rer Völ­ker und Glau­bens­rich­tun­gen er­set­zen, die meist we­ni­ger un­ter­drückt und zeu­gungs­wil­li­ger sind.

«Mer­kel will in Af­ri­ka für Ein­wan­de­rung nach Deutsch­land wer­ben
Deut­sche Wirt­schafts Nach­rich­ten | Ver­öf­fent­licht: 08.11.15 00:22 Uhr

Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel setzt ih­re Po­li­tik der of­fe­nen Ar­me fort: Beim Af­ri­ka-Gip­fel der EU will sie mit den Staats­chefs dar­über spre­chen, wie man „jun­ge Af­ri­ka­ner le­gal in Deutsch­land auf­neh­men” kann. Au­ßer­dem will sie den Staa­ten Af­ri­kas „neue fi­nan­zi­ël­le Mit­tel an­bie­ten”.»3

Frau Mer­kel soll laut Zei­tungs­be­richt in Af­ri­ka für mehr Im­mi­gra­ti­on ge­wor­ben ha­ben. Na­he liegt, daß ein Be­weg­grund ist, den Schwund der Be­völ­ke­rung durch Im­mi­gran­ten zu er­set­zen. Da die­se kei­ne Hem­mun­gen ha­ben, sich zu ver­meh­ren, wird so auch der Zeu­gungs­streik ge­dämpft. Der Aus­tausch der (lang­fri­stig aus­ster­ben­den) ein­hei­mi­schen männ­li­chen Be­völ­ke­rung durch ei­ne an­de­re be­gann.

Sie öff­ne­te die Gren­zen ganz für ei­ne Mil­li­o­nen­mas­sen­flucht, die sie durch Äu­ße­run­gen selbst be­flü­gelt hat­te. In wei­ten Tei­len der Welt wird die­se Hand­lungs­wei­se als ver­rückt und ge­fähr­lich an­ge­se­hen; nur bei uns ver­bie­ten Ge­sin­nungs­zwän­ge, das Aus­maß der Ver­ir­rung zu er­ken­nen.

«14.10.15
Mer­kels Will­kom­mens­ruf hallt bis nach West­af­ri­ka

Deut­sche Will­kom­mens­kul­tur wirkt in Ma­li so­gar bei de­nen, die bis­her gar nicht weg woll­ten. TV-Bil­der freund­li­cher Men­schen mit Gast­ge­schen­ken locken die Mi­gran­ten. Deut­sche Vi­sa kann man kau­fen.»4

Das paßt zur fe­mi­ni­sti­schen Li­nië, die seit Jahr­zehn­ten ge­gen den „to­ten wei­ßen Mann” wet­tert, für den le­ben­den „wei­ßen Mann” nur Ver­ach­tung üb­rig hat. Nicht ein­mal ein Zeu­gungs- und Lie­bes­streik kann den „wei­ßen Mann” noch vor fe­mi­ni­sti­scher Hy­ste­rie ret­ten, weil er ganz ein­fach aus­ge­tauscht wird durch wil­li­ge Ein­wan­de­rer.

Da­durch tritt zu all den Ver­ar­schun­gen dis­kri­mi­nier­ter Män­ner noch ei­ne wei­te­re hin­zu. Wie muß fol­gen­des auf den jahr­zehn­te­lang aus­ge­schlos­se­nen, dis­kri­mi­nier­ten Mann wir­ken, der als rat­su­chen­der, ver­zwei­fel­ter Jun­ge von Pro Fa­mi­lia ab­ge­wie­sen wur­de?:

«Er blickt sie an, dann wie­der weg. Sie blickt ihn an. Hof­fent­lich merkt er es nicht. Ih­re Blicke tref­fen sich – kurz, in­ten­siv – dann schnell wie­der in den Bo­den ge­stiert. An­bah­nun­gen amou­rö­ser Art sind so schon ei­ne schwie­ri­ge An­ge­le­gen­heit, selbst wenn bei­de aus dem glei­chen Dorf kom­men. Was aber wenn der ei­ne aus Sy­ri­ën ist oder Af­gha­ni­stan? Mehr als 17 000 jun­ge Flücht­lin­ge, mei­stens Jungs, woh­nen der­zeit in Bay­ern. Zu ih­ren Be­dürf­nis­sen ge­hö­ren nicht nur ein Dach über dem Kopf oder war­me Mahl­zei­ten. Sie wol­len Mäd­chen ken­nen ler­nen, knut­schen, sich ver­lie­ben.

Doch deut­sche Mäd­chen sind ir­gend­wie an­ders. … Der Se­xu­al­pä­da­go­ge Chri­sti­an Zech ar­bei­tet für pro­fa­mi­lia in In­gol­stadt und hört sol­che Fra­gen oft. Er geht seit etwa zwei Jah­ren in Wohn­grup­pen und re­det mit Ju­gend­li­chen aus Af­gha­ni­stan, Sy­ri­ën oder Eri­trea über Sex oder aber wie man ein Mäd­chen an­spricht. … „De­nen muß man sa­gen: Hey, du darfst das”, sagt Zech.

… „Sie sind in­ter­es­san­ter, ge­ra­de, weil sie an­ders sind”, sagt Zech.»5 (Süd­deut­sche Zei­tung)

Daß auch sie in­ter­es­san­ter wa­ren, ha­be ich jahr­zehn­te­lang ge­merkt: nicht nur für Mäd­chen und Frau­en in­ter­es­san­ter, son­dern auch für Me­di­ën, Po­li­tik und Be­ra­tungs­stel­len, die mich fort­schick­ten, Mi­gran­ten ge­dul­dig hel­fen. Me­di­ën be­rich­ten über Mi­gran­ten; ich rann­te mir zeit­le­bens, jahr­zehn­te­lang, den Kopf blu­tig an den Mau­ern der Me­di­ën, die un­se­re ei­ge­nen Män­ner und mich ei­sig ig­no­rier­ten, wie auch die Po­li­tik. Uns häm­mer­ten fe­mi­ni­sti­sche Me­di­ën jahr­zehn­te­lang täg­lich ein: „Du darfst das nicht! Wenn du uns nervst, sper­ren wir dich ein! Dein Le­ben und Ruf ist rui­niert, wenn du uns in die Que­re kommst!”

Die Wir­kung der Be­vor­zu­gung von Mi­gran­ten, die uns feh­len­de So­li­da­ri­tät und Zu­wen­dung er­hal­ten, spü­re ich im All­tag.

In der Stadt spielt ei­ne Gei­ge­rin.6 Drei Aus­län­der, die den Ein­druck von Im­mi­gran­ten er­wecken, grei­fen zur Geld­bör­se. Her­aus fällt ein schwar­zes gro­ßes Kon­dom. Dann wer­fen sie ein paar Cent-Stücke (!!!) in ih­ren Hut.

Ein Mäd­chen geht mit ei­nem Aus­län­der nord­af­ri­ka­ni­scher Er­schei­nung, der wie ein Neu­zu­gang wirkt. Sie läuft ge­dul­dig ne­ben ihm und hört auf ihn, wie ein auf­merk­sa­mes, „bra­ves” Mäd­chen, wie es mir nie­mals pas­siert. Mit mir geht kei­ne. Ge­dul­dig auf­merk­sam ist kein Mäd­chen zu hei­mi­schen Män­nern. Die Vor­zugs­be­hand­lung für Frem­de nimmt uns nicht nur die knap­pen Frau­en weg, be­sonders den so­wie­so Chan­cen­lo­sen, son­dern gibt ih­nen auch ei­ne Auf­merk­sam­keit, die uns nie­mals zu­teil wird. Wir sind see­lisch aus­ge­hun­gert, weil wir nur noch ego­zen­tri­sche Kampf­tus­sies ken­nen. Ge­gen­über Aus­län­dern wird dann plötz­lich der für mich und uns feh­len­de weib­li­che Mo­dus wie­der ein­ge­schal­tet. Hin­zu kommt ein Mil­li­o­nen­über­schuß jun­ger Män­ner auf­grund Mas­sen­im­mi­gra­ti­on. Frau­en jam­mer­ten schon bei we­ni­ger als ei­nem Pro­zent Män­nerman­gel, der Frau­en an­geb­lich die Chan­cen ver­dür­be, ei­nen Mann zu fin­den, doch feh­len hun­dert­mal so vie­le Frau­en, fehlt jeg­li­ches Ver­ständ­nis und Mit­ge­fühl.

Neid? Ja, na­tür­lich! Ich ha­be je­des Recht auf Emp­örung we­gen der schlech­ten Be­hand­lung, die ich er­fuhr und wei­ter er­fah­re. Ich wer­de nie als Mann an­ge­nom­men und her­an­ge­las­sen, bin le­bens­lang chan­cen­los bei den ei­ge­nen Frau­en. Dann wird ein Män­ner­über­schuß ins Land ge­ru­fen, der uns ver­drängt, und er­hält so­fort mir le­bens­lang ver­wei­ger­te Zu­wen­dung und So­li­da­ri­tät.

Ich emp­öre mich ge­gen die Un­ge­rech­tig­keit der Welt, wie ich es seit 40 Jah­ren tue. Nur wur­de mein be­rech­tig­ter Pro­test von ei­ner gleich­zei­ti­gen, aber völ­lig un­be­rech­tig­ten Pro­test­be­we­gung nie­der­ge­schla­gen: dem Fe­mi­nis­mus. Ich war ge­nau­so jung, hat­te bes­se­re Ar­gu­men­te und ein bes­se­res An­recht als der Fe­mi­nis­mus. Wir war le­gi­ti­mer Sohn, recht­mä­ßi­ger Er­be der west­li­chen Zi­vi­li­sa­ti­on. Doch auf uns wur­de nicht ge­hört. Un­ser Er­be wur­de den Kul­tur­re­vo­lu­ti­o­nä­ren über­ge­ben, die es zer­stör­ten. Ich war der tat­säch­lich Un­ter­drück­te. Doch die Op­fer­rol­le wur­de von den Un­ter­drücke­rin­nen usur­piert. Ich wur­de um mein Le­ben be­tro­gen. Und so­gar mein Be­richt dar­über wird un­ter­drückt, ver­schwie­gen, ver­ächt­lich ig­no­riert oder in den Schmutz ge­lä­stert. So falsch ist die­se Welt. So falsch ist die­se Epo­che.

Das er­gibt ei­ne zy­ni­sche Lek­ti­on: Wir wa­ren dumm, weil wir uns vom Fe­mi­nis­mus un­ter­drücken, ent­rech­ten, ent­männ­li­chen und schwä­chen lie­ßen. Die Ge­füh­le und Be­dürf­nis­se un­se­rer schwa­chen Ge­ne­ra­ti­o­nen von Män­nern zäh­len über­haupt nicht, wer­den in öf­fent­li­cher Wahr­neh­mung ver­drängt, un­ter­drückt, wir wer­den von Me­di­ën ge­schmäht und als bö­ses, dum­mes Zerr­bild dar­ge­stellt. Sehr viel mehr be­ach­tet wer­den da­ge­gen Ge­füh­le und Be­dürf­nis­se star­ker, durch­set­zungs­fä­hi­ger, we­ni­ger ka­putt­fe­man­zi­pier­ter Kriegs- und Ar­muts­flücht­lin­ge, die eher als wir in der La­ge und wil­lens sind, sich bei Be­darf zu be­schwe­ren, ag­gres­siv, laut­stark, for­dernd zu wer­den, zu pro­te­stie­ren, zu Mit­teln wie Un­ru­he oder gar Ge­walt zu grei­fen. (Das soll kei­ne Ver­all­ge­mei­ne­rung von ei­ni­gen Flücht­lin­gen auf al­le sein und rich­tet sich nicht ge­gen Im­mi­gran­ten, son­dern ge­gen die schänd­lich schlech­te Be­hand­lung un­se­rer ei­ge­nen Män­ner, Jun­gen, und männ­li­chen Ju­gend­li­chen. Dies ist auch kein Auf­ruf zu ir­gend­was schlech­tem oder ver­bo­te­nem, son­dern ei­ne Fest­stel­lung von Tat­sa­chen.)

Un­nö­tig wur­de ein Män­ner­über­schuß ins Land ge­ru­fen, der es noch schwie­ri­ger macht, Frau­en ab­zu­be­kom­men. Frau­en jam­mern, wenn nur ein Pro­zent Frau­en­über­schuß be­steht, was es er­schwe­re, ei­nen Mann zu be­kom­men. Uns wird ein Mil­li­o­nen­über­schuß Män­ner ins Land ge­ru­fen, der bald zwei Jun­gen auf ein Mäd­chen kom­men läßt. Den jun­gen Män­nern, die kul­tu­rell und re­li­gi­ös fremd sind, wird von Pro Fa­mi­lia bei­ge­bracht, wie sie un­se­re Mäd­chen ver­füh­ren kön­nen, die da­mit noch knap­per wer­den. Ih­re ei­ge­nen mus­li­mi­schen Mäd­chen wer­den der­weil gut be­hü­tet, sind uns für Aben­teu­er nicht er­reich­bar, wie es un­se­re Mäd­chen für jun­ge Mus­li­me sein sol­len. Wenn ich es bei ih­nen ver­su­che, en­de ich wahr­schein­lich mit Mes­ser im Bauch.

Weil ich ein „wei­ßer Ju­gend­li­cher”, nur lei­der nicht bereits „to­ter wei­ßer Mann” war, wur­de ich von Pro Fa­mi­lia fort­ge­schickt. Kei­ne Sym­pa­thie. Es war den fe­mi­ni­stisch ge­sinn­ten Da­men völ­lig wurscht, wie es ih­ren Män­nern er­geht. Was für Pro­ble­me sie Män­nern be­rei­te­ten, oder gar Jun­gen, die sie nicht zum Mann auf­wach­sen las­sen woll­ten, das war ih­nen viel­leicht nicht nur gleich­gül­tig, son­dern ei­ne ge­lun­ge­ne „Ra­che” an voll­stän­dig ein­ge­bil­de­ter Un­ter­drückung. Ge­gen uns, Män­ner, Ju­gend­li­che und Kin­der, hat­ten sie ge­kämpft, Kul­tur­re­vo­lu­ti­on ge­macht. Uns ha­ben sie das Le­ben sau­er ge­macht oder zer­stört. Und wenn wir dar­über re­de­ten, wur­den wir erst recht ver­höhnt. Dann hat­ten wir „ei­nen klei­nen Pe­nis”, wa­ren eben „nicht gut ge­nug” und ei­ne lä­cher­li­che Fi­gur, wur­den als „Chau­vi”, „Re­ak­ti­o­när”, „Rech­ter” und so wei­ter dif­fa­miert.

«RE: Kon­tro­ver­ses, neu­ar­ti­ges Buch Nein!
Von: blau­licht-ver­lag@free­net.de 18.01.2015 um 04:01 Uhr

Hallo Herr Deich­moh­le,
wir ha­ben kein In­ter­es­se ihr Buch zu ver­öf­fent­li­chen. … Nein, das Haupt­pro­blem ist, dass ih­re The­sen und An­sich­ten nur ei­nen Schluss zu­las­sen:
Sie ha­ben ent­we­der ei­nen un­heim­lich klei­nen Pe­nis»

«Gesen­det: Frei­tag, 30. Ja­nu­ar 2015 um 22:41 Uhr
Von: J■■ <■■@jml­press.com>
Betreff: Re: Bahn­bre­chen­des Buch: Fe­mi­nis­mus. Gro­ßer Irr­tum – schwe­re Fol­gen

Das ein­zi­ge, was die­ses Buch be­weist, ist ver­mut­lich Ih­re gei­sti­ge Rück­stän­dig­keit. Und dann müs­sen Sie auch noch ‚Män­ner­haßʼ aus­hal­ten, Sie ar­mes Schwein. Als Mann ha­ben Sie da wirk­lich mein gros­ses Mit­leid.

Be­hel­li­gen Sie mich nicht mit sol­chen idi­o­tis­chen spam mails.» [sic, Schreib- und Denkfehler beibehalten]

Doch Mil­li­o­nen­flu­ten (90 Pro­zent Män­ner7) wer­den nun mit der Auf­merk­sam­keit be­dacht, die wir nie­mals er­hiel­ten. Die­se schnap­pen nun Ver­lie­rern, die be­reits seit Jahr­zehn­ten dis­kri­mi­niert sind, nicht zum Zu­ge ka­men, die letz­ten Chan­cen bei Frau­en weg. (Gen­pool-Son­die­re­rin­nen zie­hen un­er­laubt Ein­ge­rei­ste seit Jahr­zehn­ten be­kämpf­ten Män­nern wir mir vor.)

Wir sind ver­arscht wor­den, un­ser gan­zes Le­ben lang, to­tal ver­arscht wor­den, und im­mer wie­der auf neue Wei­sen zu­sätz­lich!

Noch heu­te liest nie­mand mei­ne Buch­rei­he über die er­lit­te­nen Ab­fuh­ren und Er­nied­ri­gun­gen. Das The­ma „Flücht­lin­ge” ist in al­ler Mun­de. So­gar für je­ne, die Mas­sen­mi­gra­ti­on ab­leh­nen, ist die­ses The­ma wich­ti­ger, als wie es un­se­ren ei­ge­nen Jun­gen, Män­nern, Ju­gend­li­chen er­geht. Noch im­mer wer­den wir und un­se­re Be­dürf­nis­se ab­ge­blockt, kei­ner Auf­merk­sam­keit wert be­fun­den, ver­höhnt, als „lä­cher­lich”, „ner­vi­ger Mann” oder „Chau­vi” ne­ga­tiv wahr­ge­nom­men, ver­spot­tet und me­di­al dar­ge­stellt.

Es hat sich nichts ge­bes­sert. Al­les, was sie tun ist, dar­auf zu war­ten, daß ich end­lich ver­recke, ster­be, tot bin, da­mit sie mei­ne Kla­gen los sind, oh­ne sich je­mals zu mei­nen Leb­zei­ten dar­um ge­küm­mert zu ha­ben. Scheiß­le­ben in ei­ner fe­mi­ni­sti­schen Ge­sell­schaft.

Dies war ein kürzlich hinzugefügtes Kapitel aus dem Buch „Anmache”, Band 2 der Reihe „Weibliche Wahlmacht”, dessen Kern aus den 1980er Jahren stammt. NEIN! ist inzwischen im Romowe Verlag veröffentlicht worden.

Fußnoten

1 «By Matt Blake
Published: 13:11 GMT, 21 August 2013
German population plummets as QUARTER of men say no to kids
Germany lost 1.5 million inhabitants in its most recent census
The population is predicted to fall by 19 per cent to 66 million by 2060
Policy makers are throwing money at families in bid to stem the birth dearth
Experts say it needs to welcome immigrants and encourage mums to work
Germany’s birth rate has fallen by 11% since 2000, while UK rose by 4.1%» (http://www.dailymail.co.uk/news/article-2398796/German-population-shrinks-QUARTER-men-say-kids.html)

2 (http://www.welt.de/politik/deutschland/article133275860/Europa-wird-Ansturm-aus-Afrika-bewaeltigen-muessen.html)

3 (http://deutsche-wirtschafts-nachrich­ten.de/2015/11/08/mer­kel-will-in-afrika-fuer-einwanderung-nach-deutschland-werben/)

4 (http://www.welt.de/politik/ausland/article147568341/Merkels-Willkommensruf-hallt-bis-nach-Westafrika.html)

5 (http://www.sued­deut­sche.de/bay­ern/sexualpaedagoge-was-fluechtlinge-ueber-deutsche-frauen-lernen-muessen-1.2906368)

6 Die Gei­ge wur­de in den letz­ten zwei Ge­ne­ra­ti­o­nen fast voll­stän­dig von Frau­en über­nom­men. Bei der ge­schlecht­li­chen Ori­ën­tie­rung (so­ge­nann­ten „Rol­len”) wur­de ein To­tal­ver­lust erreicht, auch in den al­ler„kon­ser­va­tiv­sten” Krei­sen.

7 «MOPPERKOPP 31.12.2015 | 09:36
Genpool-Sondiererinnen
Gender 90 Prozent der Flüchtlinger/innen sind männlich, 90 Prozent der Fluchthelfer/innen weiblich.» (https://www.freitag.de/autoren/mopperkopp/genpool-sondiererinnen)

Rechtlos und diskriminiert – die Vergewaltigung des Rechts

Rechtlos und diskriminiert – die Vergewaltigung des Rechts

Biologisch ist das weibliche Geschlecht dominant, bei Tier und Mensch durch sexuelle Selektion, die eine Mehrzahl männlicher Artgenossen diskriminiert. Weibliche Tiere und Menschen haben aufgrund ihres Geschlechts Zugang zu Fortpflanzung, beim Menschen zusätzlich zu Familie und sozialen Gruppen, die daraus im Laufe menschlicher Evolution entstanden. Frauen haben sicheren Zugang, Männer nicht. Männer müssen sich mühsam um Zugang bemühen, werden dabei von Frauen diskriminiert

Das sind Tatsachen des Lebens. Doch angeboren schiefe Wahrnehmung läßt uns nicht die Tatsachen erkennen, sondern die dominanten Frauen als schutzbedürftige Opfer wahrnehmen. Die ausgeschlossenen, willkürlicher Diskriminierung in sozialer und sexueller Hinsicht unterworfenen Männern nehmen wir dagegen als bedrohlich, mächtig, Akteure und in einer negativen Weise dar. Feminismus hat angeboren schiefe Wahrnehmung zur Ideologie ausgebaut, weibliche Dominanz und männliche Unterdrückung radikalisiert, und zwar in allen Lebensbereichen. Denn einstige männliche Stärken waren ein notwendiges Gegengewicht, das nach Abschaffung fehlt

Ob bei Unterhalt, ob beim Tausch von Arbeit, gefühlsmäßig, oder eben bei Sexualität, die falsche Wahrnehmung, die Männer unterdrücken hilft und Frauen bevorzugt, ist mächtig, und läßt uns alle Tatsachen ins Gegenteil verkehren. Ebenso ist feministisches Prinzip, alle Sachverhalte in ihr genaues Gegenteil zu verdrehen

Niemand hat jemals ein Gesetz ersonnen, Männer vor sozialer oder sexueller Diskriminierung von Männern zu schützen, oder auch nur Mitgefühl zu zeigen. Allein die Idee, oder dieser Artikel, wird in vorurteilsgeladenen Hassern beiden Geschlechts den Wunsch wecken, den Verfasser mindestens mit einem Charaktermord zu diffamieren und psychologisch zu lynchen

So radikal voreingenommen sind Zeitgenossen in feministischer Epoche; so stark ist angeboren schiefe Wahrnehmung, die auch durch Verdrängungsmechanismen vor dem Erkennen geschützt ist. Siehe: „Die Unterdrückung der Männer”, das aktuelle Buch, sowie die in wenigen Monaten im Juwelen Verlag mit „NEIN!” beginnende Buchreihe „Weibliche Wahlmacht”, die das elende Leben männlicher Verlierer beschreibt, herzlose, eiskalte Diskriminierung von Männern, und wie verächtlich, desinteressiert oder empört jedes Mitgefühl verweigert wird.

Solche Probleme werden gar nicht debattiert. Allein darüber zu sprechen, löst heftiges mit-Unrat -bewerfen, persönliche Diffamierung und grelles Nachtreten aus. So kraß und mies werden männliche Verlierer von dieser Gesellschaft behandelt

All das war seit Jahrhunderten nie Thema. Es interessiert niemanden. Das Sagen haben, nicht nur seit den feministischen Wellen, sondern schon sehr viel länger, Frauen mit Klagemonopol. Jeder hat Mitgefühl mit Frauen. Feminismus hat dies ausgenutzt, ihre Dominanz von Sexualität, Fortpflanzung, allen wichtigen Lebensbereichen in allen Wellen, von der ersten bis heute, immer weiter zur totalen, einseitigen und alleinigen Kontrolle ausgebaut

Abtreibung? Der Mann hat nichts zu sagen. Der Vater hat nichts zu sagen. Das ungeborene Kind hat nichts zu sagen. Alle Macht über Leben und Tod liegt bei der Frau

Trennung? In der Praxis geht es ähnlich. Soeben wurde ein Scheidungsfall vermeldet: die Frau kriegt alles, der Mann nichts – oder genauer Schulden

«15. März 2016 18:34 Uhr

Dieses Urteil dürfte so manchem Ehepartner mächtig Angst machen: Ein Richter in England hat einer 52-jährigen Hausfrau im Scheidungsstreit mit ihrem Mann rund 90 Prozent des Vermögens zugesprochen. Die Frau habe für die Familie auf ihre eigene Karriere verzichtet, erklärte der Richter. Von den etwa 560.000 Pfund Vermögen (umgerechnet 720.000 Euro) erhält Jane Morris nun knapp 500.000 – ihr Ex-Mann bekommt 66.000 Pfund. Weil der Mann im vergangenen Jahr außerdem von einem anderen Gericht verurteilt worden war, seiner Frau 77.000 Pfund Unterhalt und andere Kosten zu erstatten, bleibt ihm vom momentanen Vermögen letztlich nichts.» (http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/scheidung-in-london–hausfrau-erhaelt-90-prozent-des-vermoegens-6748706.html)

Tatsächlich hat sie sein gesamtes Vermögen abgezockt; er erhält nichts und muß noch mindestens 11.000 Pfund draufzahlen. So wird Zerstörung von Liebe, Ehe und Familie belohnt – durch Sklavenhaltung des entsorgten Mannes. Totalunterdrückung

Alles der Frau, nichts dem Mann. Dabei müssen Männer höhere Opfer bringen, schon um überhaupt als Mann anerkannt zu werden

Sexuell sieht es ähnlich aus. Seit jeher ist Gewalt verboten, wenn vermutet wird, sie könnte von Männern ausgehen – was für typisch weibliche Gewalt gehalten wird, wird dagegen dekriminalisiert oder meist milder beurteilt. (z.B. Abtreibung, Kindstötung) Doch feministische Wellen haben auch auf sexuellem Gebiet, wie bei allen anderen, aus einer Position der – heimlichen, Menschen unbewußten, aber mächtigen – Dominanz heraus ihre Dominanz weiter zur totalen Diktatur und Sklaverei vergrößert. Schon frühere feministische Wellen hatten für überzogene Gesetze gesorgt:

«Bisher galt als Voraussetzung für den Tatbestand der Vergewaltigung:

* Täter sein Opfer bedroht,
* Gewalt anwendet oder
* seine schutzlose Lage ausnutzt

Die schutzlose Lage ist bereits schwammig. Nun ist es noch schwammiger. Ein Beschuldigter Mann muß gegen das subjektive Empfinden» (http://nicht-feminist.de/2016/03/in-dubio-pro-reo-war-frueher-das-maassche-sexualstrafrecht-ist-da/)

Bereits vorher war juristisch der Weg frei für nachträgliche Umdeutung aufgrund schwammiger, subjektiver Begriffe. Seit den frühesten feministischen und protofeministischen Wellen wurde schrittweise männliche Sexualität immer weiter kriminalisiert

Das weibliche Sexualitätsmodell, sich einen Versorger zu sichern, wurde zur Ehe und Familie und über Jahrtausende anerkannten Grundlage von Zivilisationen. Das männliche Fortpflanzungsmodell, das darauf beruht, seine Gene möglichst oft fortzupflanzen, was aus evolutionären Gründen bei Männern anderes Verhalten erfordert als bei Frauen, ist dagegen seit jeher diskreditiert, wird als schädlich für die Gesellschaft, oder gar „krankhaft” eingestuft. Von vorurteilsfreier Betrachtung und Akzeptanz der Geschlechter, wie die Evolution sie werden ließ, kann keine Rede sein. Diese Evolution lag übrigens aufgrund sexueller Selektion in weiblicher Hand

Weibliche sexuelle Selektion ließ Geschlechtsunterschiede entstehen, ebenfalls Strukturen der Paarung wie der Familie. Weibliche Interessen lagen der Entstehung von Familie zugrunde. Das sind evolutionäre Tatsachen. Was Feministen mit subjektiver Fehlwahrnehmung und Ideologie in die Welt hineinempfinden, ist belanglos, auch wenn sie es vielen Zeitgenossen einreden konnten

Seit Urzeiten waren Männer und männliche Sexualität sowohl biologisch benachteiligt, weil Frauen selektieren und diskriminieren, als auch zivilisatorisch, weil ein weibliches Modell (Familie, Ehe, besondere männliche Pflichten) zum Standard aller Zivilisationen wurde. Nicht Frauen hätten Grund, sich zu beklagen, wenn überhaupt jemand Grund dazu haben sollte. Feminismus hat auch das, wie alles, genau verkehrt herum gedeutet

Nun kommen wir zur jetzigen Verschärfung seit Urzeiten bestehender Unterdrückung männlicher Sexualität, für die wir blind sind, wogegen wir auf Reizthemen wie „Vergewaltigung” sofort und empört reagieren, auch wenn diese „Vergewaltigung” in der Praxis oft nur eine Umdeutung bisherigen Flirtverhaltens ist

«Was bleibt übrig, wenn man bei „sexueller Gewalt” die Gewalt entfernt? Die Sexualität bleibt übrig. Daher haben Frauen nun zumindest die Sicherheit, daß sie bei Nichtgefallen einen Vergewaltigungprozeß anstreben können» (Wolle Jacobs, 16.3.2016, http://nicht-feminist.de/2016/03/in-dubio-pro-reo-war-frueher-das-maassche-sexualstrafrecht-ist-da/)

Nachträglich läßt sich jeder Sex beliebig in eine „Vergewaltigung” umdeuten. Die ohnehin biologisch massive Dominanz der Frau bei Tier und Mensch durch sexuelle Selektion, die sich beim Menschen in soziale Bereiche, Familie und Gesellschaft ausdehnt, wird durch totale Entrechtung des Mannes, der von weiblicher Deutungswillkür abhängig wird, auf die Spitze getrieben

Was immer ein Mann tun kann, eine Frau zu verführen, was immer ein Paar tun kann; künftig ist jeder Mann der Gefahr ausgesetzt, durch nachträgliche Umdeutung zum Verbrecher abgestempelt zu werden

«Sexuell aktive Männer in Zukunft mit einem Bein im Knast
Mittwoch, 16. März 2016

… solch groteske Anklagen würden nur Männer betreffen, so heißt es auch in der Tagesschau-Meldung, daß „Frauen” – und nur diese – besser vor Vergewaltigung geschützt werden sollen. Entscheidend hierbei ist, daß in Zukunft keine Gewalt ausgeübt oder angedroht werden muß, um als Vergewaltiger verurteilt zu werden. So soll es bereits ausreichen, wenn man ein „Überraschungsmoment” ausnutzt

Das ist ein Gummiparagraf, der sich nahezu beliebig interpretieren läßt. Denn strenggenommen könnte ja jeder Mann „überraschend” gehandelt haben, wenn er z.B. vor dem ersten Kuß nicht nachgefragt hatte. Damit wird im Grunde die männliche Hälfte der Bevölkerung der weiblichen Willkür ausgeliefert, denn kaum jemand wendet das unsägliche, feministische Aussprech-Prinzip an, aus gutem Grund übrigens, denn Fragen wie „Darf ich dich küssen?” wirken ungemein abturnend, selbst wenn die Frau vorher wollte, will sie es danach nicht mehr. Dies ist ein schönes Beispiel für den totalitären Aspekt des Feminismus: Er will selbst noch intimsten Bereich der Menschen wirken, dort seinen Willen durchsetzen… Das hat Folgen: feministischer Sex bedeutet einen Ausverkauf der Erotik

Schon jetzt ufern Falschbeschuldigungen aus … sie lügen wie gedruckt, wenn sie in ihrer Rachsucht eine Existenz zerstören wollen. … Nachdem im real existierenden Matriarchat Frauen bereits Herrinnen über Leben und Tod von Ungeborenen sind (und massenhaft abtöten), Herrinnen über die Familie, mit der Macht, den Vater nach Belieben zu entsorgen und auch auf die Bedürfnisse ihrer Kinder keine Rücksicht nehmen, wird dem weiblichen Geschlecht hiermit eine weitere Waffe in die Hand gegeben, mit der nun beliebig, also willkürlich, Männer vernichtet werden können

Was bleibt, ist eine weitere Zone verbrannter Erde zwischen den Geschlechtern. Was sich bereits heute zeigt, nämlich daß sich Männer von den Frauen zurückziehen, was von diesen beklagt wird, wird sich als Trend noch verstärken.» (uepsilonniks, http://der-juengling.blogspot.ae/)

Solange unsere Sicht schief ist, die Gesellschaft nicht begreift, daß die Wahrnehmung der Menschen angeboren schief ist, Frauen bevorzugt und Männer benachteiligt, daß in Wahrheit Männer biologisch und kulturell seit jeher diskriminiert, Frauen aber bevorzugt werden, und daß Frauen biologisch dominant sind, nicht aber Männer – solange diese Tatsachen den Menschen nicht bewußt wird, kann es keine wirkliche Besserung geben, werden feministisch oder kavaliersmäßig inspirierte Gesetzesverschlechterungen endlos weitergehen bis zum totalen Zusammenbruch der auf Abwege geratenen Zivilisation

Solange nicht erkannt wird, daß alle Annahmen aller feministischen Wellen falsch und das Gegenteil der Wahrheit waren, wir von einer gigantischen Verirrung irregeleitet wurden, und das seit vielen Generationen, wird es keine Heilung der angerichteten Schäden geben

Der Amoklauf feministischer Hysterie, der seit dem 19. Jahrhundert in immer neuen Wellen immer mehr menschlich kaputtmacht, verkrüppelte, gegenderte Generationen hervorbringt, erwägt regelmäßig neue geschlechtsrassistische Entrechtung von Männern. Manche Feministen denken über eine Ausgangssperre für Männer vor

«„It’s time to consider a curfew for men” – „Es ist an der Zeit über eine Ausgangssperre für Männer nachzudenken.”

Der Artikel stellt Männer auch als tagsüber gewalttätig dar. Eine Ausgangssperre für Männer in der Nacht würde die Probleme insgesamt nicht lösen.» (Geschlechterrassismus, Wolf Jacobs, via Blog von Hadmut Danisch, http://nicht-feminist.de/2016/01/feminismus-nicht-die-kultur-das-geschlecht-ist-wichtig/)

Niemand denkt darüber nach, wie Frauen zu mehr Mitgefühl, Anteilnahme für Männer, zu mehr Liebe zu Männern und verantwortlichem Verhalten ihnen gegenüber bewegt werden könnten. Keiner beklagt die verlorenen gesunden, reifen Gefühle. Niemand spricht von dem zerbrochenen Füreinander der Geschlechter.

So wie unsere Wahrnehmung schief ist, wird auch unser Denken von falschen, feministischen Begriffen geprägt, die Wortverdrehungen darstellen, wie sie Orwell in seiner berühmten Dystopie beschrieben hat. Die gesellschaftliche Debatte ist auf allen Gebieten von feministischer Ideologie gekapert, aufs Glatteis und in absurde Themen entführt worden, die völlig an der Wirklichkeit vorbeigehen

Gender, angebliche Homophobie – ein Vorwurf, den militante Gegner der Heterosexualität ausgeheckt haben – frei und gegen die Tatsachen erfundene angebliche „Benachteiligung” extrem privilegierter Frauen, die haltlose Verschwörungstheorie eines mythischen „Patriarchats” – die Liste absurder, unsinniger, aber omnipräsenter und die Gesellschaft prägender Unthemen ist lang

Niemand hat Mitgefühl für männliche Verlierer, auch Männer nicht. Die Gesellschaft ist krank; die Krankheit hat einen Namen: Feminismus

Strafrechtsverschärfung trifft nicht Gewalttäter, sondern vor allem männliche Sexualität und Männlichkeit als solche, die ein Stück weiter kriminalisiert wird. Bald gibt es fast nichts mehr, was weiblicher Diskriminierung unterworfene Männer tun können, um von Frauen zugelassen oder ausgewählt zu werden, ohne daß aus einer Laune heraus ein „Verbrechen” daraus gestrickt werden kann.

Jede Verführung steht unter Generalverdacht

War der Mann ein niemand? ‚Asozialer, scher er sich zum Teufel!’ War der Mann von hohem Rang? ‚Böser Chauvinist, der seinen Rang ausnutzt!’ Dabei ist der biologische Sinn, hohen Rang zu erringen, eben der: von Frauen zugelassen zu werden. Doch die feministische (oder vor Jahrhunderten protofeministische) Gesellschaft des Abendlandes versteht die menschliche Natur völlig falsch und deutet alles umgekehrt zu den Tatsachen

Was immer ein Mann tun kann, um nicht diskriminiert, sondern selektiert zu werden, wird miesgemacht und am liebsten verboten. Zur Verführung taugliche Lagen herbeizuführen ist für das der Diskriminierung durch Selektion unterworfene männliche Geschlecht notwendig; wer das nicht schafft, dessen Gene gehen unter.

Der auf „Vergewaltigung” fixierte Denkansatz geht völlig verkehrt an das Thema heran; psychologische Betrachtungen haben überraschende Gründe für die (krankhafte) feministische Besessenheit mit jenem Thema ergeben. (siehe „Feminismuskritik”, Band 2 der Reihe „Die beiden Geschlechter”, der dieses Jahr im Juwelen Verlag erscheinen wird)

Niemand ist in Jahrhunderten auf die Idee gekommen, den unterdrückten, sexuell und sozial diskriminierten Mann von weiblicher Dominanz und sexueller Selektion zu befreien. Niemand hat ein Gefühl für männliche Verlierer, und ich höre im Geiste schon die Meute verbohrter, wutblinder Hasser, die über mich herfallen wollen, zum Teufel erklären, weil ich unbotmäßige Wahrheiten äußere, die eine feministische Epoche radikal unterdrückt

Dies war ein Auszug aus dem inzwischen vom Gabriele Schäfer Verlag veröffentlichten Buch „Anmache”, Band 2 der Reihe „Weibliche Wahlmacht”.

Die Unterdrückung der Männer, jetzt im Juwelen Verlag bestellbar

Die Unterdrückung der Männer

Der Fe­mi­nis­mus hat die Frau­en nicht be­freit – er hat le­dig­lich die Män­ner ent­rech­tet.

Weil an­de­re, bes­ser be­grün­de­te Ar­gu­men­te und Sich­ten nicht zu Wort ka­men, ha­ben sich fe­mi­ni­sti­sche Prin­zi­pi­en durch­ge­setzt und wer­den als „selbst­ver­ständ­lich” hin­ge­nom­men. Vie­le scheu­en sich, et­was Kri­ti­sches wie die­ses Buch zu le­sen, weil sie im Vor­aus an­neh­men, es kön­ne nur schlecht und pein­lich sein.

Das Ge­gen­teil ist wahr.

Es gibt vor­züg­li­che Ar­gu­men­te ge­gen fe­mi­ni­sti­sche Ide­o­lo­gie und Prin­zi­pi­en. Wer sich gut in­for­miert, wird Fe­mi­nis­mus als pein­lich er­ken­nen. Vie­les ist an­ders als all­ge­mein ge­glaubt; meist stellt sich das glat­te Ge­gen­teil heu­te üb­li­cher Über­zeu­gun­gen als wahr her­aus. Die­ses Buch ist ein loh­nen­des Aben­teu­er im Gei­ste. Es könn­te ei­ne ko­per­ni­ka­ni­sche Wen­de brin­gen: So wie sich die Son­ne nicht um die Er­de dreht, so steht nicht „Män­ner­macht”, son­dern weib­li­che Do­mi­nanz im Mit­tel­punkt von Evo­lu­ti­on und Le­ben und be­darf des Aus­gleichs.

Fe­mi­nis­mus war kei­ne Be­frei­ung zu mehr Gleich­heit, son­dern ei­ne Un­ter­drückung zu mehr Un­gleich­ge­wicht.

Hier gibt es das Buch.

Hier geht’s zur Buchvorstellung:

Die Unterdrückung der Männer

Die Unterdrückung der Männer
Band 5 der Reihe „Die beiden Geschlechter“

Artikel für A Voice for Men

Artikel für A Voice for Men

In der Zwischenzeit ist ein wissenschaftlich gehaltener Artikel auf Englisch von dem bekannten US-amerikanischen Magazin „A Voice for Men“ veröffentlicht worden:

http://www.avoiceformen.com/sexual-politics/evo-psych/female-choice-and-feminism-part-1/
http://www.avoiceformen.com/sexual-politics/evo-psych/female-choice-and-feminism-part-2/

Vorab erschienen beide Artikel in meinem deutschsprachigen Blog

http://deichmohle.de/weibliche_wahl_und_feminismus/

sowie etwas kürzer in einem Teil in meinem englischsprachigen Blog

http://deichmohle.nicht-feminist.de/female-choice-and-feminism/

Fast fertig, allerdings derzeit noch nicht verfügbar, ist Band 5 „Die Unterdrückung der Männer“, Teil des Buchzyklus „Die beiden Geschlechter„.

Band 4 des Buchzyklus „Die beiden Geschlechter“ mit dem Arbeitstitel „Zensiert“ ist noch in Arbeit. Vorhanden ist als Material, was von den unverlegten Büchern von 1997 und 1998, „Die beiden Geschlechter – Les deux Sexes“ noch nicht in bisherigen Bänden verwendet wurde, sowie neues Material von 2015, das auf eine Verwendung wartet.

Schaut öfter mal nach Neuerscheinungen aus meinen Buchreihen.

Weibliche Wahl und Feminismus

Weibliche Wahl und Feminismus

1. Übersicht

Dieser Artikel beweist, daß das weibliche Geschlecht biologisch dominant ist. Sexuelle Selektion, Fortpflanzung und eine schiefe Wahrnehmung der Geschlechter beim Menschen tragen zu dieser Dominanz bei. Weibliche Dominanz wurde von allen „feministischen Wellen” verstärkt. Das Gleichgewicht der Geschlechter, das unbewußt in der Menschheitsgeschichte stets Frauen bevorzugte, aber auch Männern Wert gab, wurde vollständig umgestoßen.

2. Einführung

Weibliche Wahl ist eine bestimmende Kraft der Evolution, die drastische Folgen hat. Sie kann neue Arten entstehen lassen und die Richtung ihrer Entwicklung bestimmen. Sie schafft und formt Unterschiede der Geschlechter, und ebenso soziale Strukturen wie Familie und Kultur.

«Sexuelle Selektion und die Evolution menschlicher Geschlechtsdifferenzen

Kapitel 7

Geschlechtsunterschiede in der Entwicklung

Entwicklungsmäßige Geschlechtsunterschiede in der Art körperlicher Entwicklung, Kindheit, Spielweisen, sozialen Entwicklung, und Erziehungseinflüsse werden in den jeweiligen folgenden Abschnitten behandelt. Die in diesen Abschnitten hervortretenden Muster sind konsistent mit der Sicht, daß viele entwicklungsmäßige Geschlechtsunterschiede tatsächlich mit sexueller Selektion z tun haben und eine überwiegend selbsttätige Vorbereitung auf Aktivitäten rund um die Fortpflanzung umfassen.»1

Charles Darwin legte mit seiner Theorie der Evolution (um 1858) die Grundlagen für unser Verständnis von natürlicher und sexueller Selektion. Jüngste Studien dazu haben deren Bedeutung bestätigt und neue Einsichten gebracht. Für die Folgerungen, die sich daraus ergeben, siehe z.B. „Kultur und Geschlecht”2.

«… sexuelle Selektion behandelt Unterschiede zwischen Individuen, männlichen und weibli­chen, derselben Art.»3 (Erika Lorraine Milam, “Looking for a Few Good Males, Female Choice” in Evo­lu­tio­nary Biology)

Die Auswirkung biologischer weiblicher Wahl kann Arten biologisch und kulturell in Sackgassen be­fördern. Das kann zum Aussterben von Arten führen. Beispielsweise gab es eine eiszeitliche Hirsch­art mit Riesengeweih, das bei den Hirschen größer wurde, um Zugang zu Hindinnen (Weib­chen) zu erhalten. Schließlich kam die Art mit einer Umweltveränderung nicht mehr zurecht, die große Geweihe zu einem Überlebenshindernis machte. Die Tierart starb aus.4

«Um es zusammenzufassen: Die Stärke der sexuellen Selektion bei größeren Arten der Hirsch­familie bringt die Gefahr des Aussterbens mit sich»5 (Saloume Bazyan, Sexual selecti­on and extinction in deer, Uppsala Universitet, 2013)

‘Sexuelle Selektion’ ist ein umfassendes und komplexes Thema, weshalb Leser dieses Artikels auf den Anhang A verwiesen werden, wo das Thema ausführlicher dargestellt wird.

Weibliche Wahl, gesicherte Mutterschaft und leichterer Zugang zur Fortpflanzung geben dem weiblichen Geschlecht biologische Dominanz. Weil Kinder die Zukunft sind, erhalten sie durch unseren Instinkt einen besonderen Schutz und eine bevorzugte Wahrnehmung, die sich auch auf Frauen erstrecken, die Mütter sein könnten. Das bewirkt eine angeboren bevorzugte Wahrnehmung von Frauen. (Für eine detaillierte Besprechung weiblicher Dominanz und mehr Beweise siehe Band 1, „Kultur und Geschlecht”)

«Dieses männlich-polarisierte / weiblich-zentrierte Muster ist der Grund, weshalb Männer als bevorzugt und Frauen als benachteiligt betrachtet werden… Eine durchdringende Fehlwahr­nehmung zum Nachteil von Männern kann erwartet werden, die der Notwendigkeit entspringt, Männer zu ‚regulieren’, um sicherzustellen, daß sie nicht versuchen, den sexuellen Zugang zu überschreiten, der ihnen aufgrund ihres Ranges erlaubt ist.»6 (Vom Ursprung der geschlecht­lichen Kluft bei der genetischen Filterfunktion: Männliche Benachteiligung, und weshalb sie nicht wahrgenommen wird, Steve Moxon, NEW MALE STUDIES: AN INTER­NATIONAL JOURNAL ~ ISSN 1839-7816 ~ VOL. 1, ISSUE 3, 2012, PP. 96-124, © 2012 AUSTRA­LI­AN INSTITUTE OF MALE HEALTH AND STUDIES.)

Männer werden mit einem Vorurteil betrachtet, das umso stärker wird, je niedriger ihr Rang ist, und umso weniger sie folglich Zugang zur Fortpflanzung haben sollen aufgrund ihres niedrigen Ranges.7 Säugende Mütter haben eine spezielle Bindung mit dem Kind und beeinflussen ihre geistige Entwicklung in besonderem Maße. All das trägt zur biologischen Dominanz von Frauen bei. Laßt uns die Folgen betrachten.

Ob bei Tier oder Mensch – sexuelle Selektion durch weibliche kann viele männliche Artangehörige von einem erfüllten und zufriedenen Leben ausschließen. Der Trieb zur Fortpflanzung und dem Weiterleben der eigenen Gene sind ein inhärenter biologischer Imperativ. Es ist unübersehbar, daß dies für unsere eigene Art gilt – die Menschen.

Was immer die Lebensträume und Wünsche von Männern gewesen sind – eine bestimmte, geliebte Frau zu gewinnen, eine Welt der Liebe zu gründen und in ihr zu leben, eine Welt sozialer und freier Liebe zwischen den Geschlechtern, – wie immer ihr Lebenstraum aussehen mag, so wird dieser vielfach unmöglich gemacht, ihr Traum zerstört von weiblicher Wahl, die auf der Macht sexueller Selektion beruht, und sich immer weiter in die Bereiche sozialen Lebens hinein erstreckt.

Männliche Vertreter fast aller Arten tragen nahezu allein die Last der Evolution. Denn „nachteilige” oder „unbeliebte” Gene verschwinden nicht, indem Frauen und Männer mit solchen „abträglichen” Genen sich seltener fortpflanzen, wodurch sich die „guten” Gene verbreiten und durchsetzen. Nein, annähernd jede fruchtbare Frau vermag sich fortzupflanzen, auch jene, die selbst „unerwünschte” oder „nachteilige” Gene tragen, wogegen nur ein kleiner Teil der Männer mit als vorteilhaft angesehenen Genen sich fortpflanzen darf. Die meisten Frauen, die selbst ein „unbeliebtes” oder „unerwünschtes” Gen tragen, schließen trotzdem Männer mit denselben „unbeliebten” Genen von Fortpflanzung aus. Ausgeschlossen von Zugang zu einem erfüllten Liebesleben, sehen diese Män­ner ihren Lebenstraum zerstört von der diskriminierenden Wahl der weiblichen Artangehörigen.

Daher verschwinden „unerwünschte” Gene nur langsam. Sie können über viele Generationen hinweg von Müttern auf ihre Kinder weitergegeben werden. Wird jedoch ein „unattraktives” Gen an einen Sohn weitergegeben, so dürfte er später im Leben diskriminiert werden; wird dagegen das „unattraktive” Gen an eine Tochter weitergegeben, so wird sie sich später im Leben höchst­wahr­scheinlich fortpflanzen und Männer mit gleichem Gen diskriminieren können.

Unterlägen sowohl Frauen wie Männer den gleichen strikten Regeln sexueller Selektion, dann wären jene weniger attraktiven Gene nach einer Generation so gut wie verschwunden, was die Evolution beträchtlich beschleunigen würde. Gäbe es stattdessen keine sexuelle Selektion, weder für Männer, noch für Frauen, dann würde natürliche Selektion die Evolution in Richtung besserer Anpassung an die Umwelt steuern. In der gegenwärtigen Lage mag der Druck, „attraktive” Gene zu entwickeln, höher sein als der Druck, „gesunde” oder „fitte” Gene auszubilden.

So ernüchternd diese Feststellungen sein mögen, sind sie doch wissenschaftliche Fakten, die von genetischen Analysen bewiesen werden.

«Evolution, von Martin Sewell, 31 März 2014, Universität von Cambridge … Die Verteilung des Paarungswertes von Männern hat eine größere Varianz und ist stärker linksgipflig als die entsprechende Verteilung von Frauen. [Viele Männer haben geringen Paarungswert und die Unterschiede zwischen Männern sind größer.] Frauen begrenzen den reproduktiven Erfolg von Männern, und Männer stehen mit anderen Männern in Konkurrenz um Zugang zu Frauen. ..

Männer sind entstanden, um als genetisches ‚Filter’ für Gene zu wirken (Atmar 1991, Moxon 2008). .. Indem Männer in einer Dominanzhierarchie verteilt werden, wird genetisches Material bewahrt. das die Eblinie verbessert, wogegen schädliches genetisches Material aus der Erb­linie eliminiert wird. ..

Es gibt kein Dominanzverhältnis (oder keinen Wettbewerb) zwischen Männern und Frau­en.»8

Untersuchung des Graphen9 unten verrät, daß sich über die letzten 60.000 Jahre zwischen vier und fünf Mal so viele Frauen wie Männer fortgepflanzt haben und ihre Gene im menschlichen Genpool hinterließen. Wir können annehmen, daß eine große Mehrheit von Frauen sich fortgepflanzt hat, wogegen höchstens einer von vier oder fünf Männern sich fortpflanzte. (Waren es nicht fast alle Frauen, wäre entsprechend die Lage bei Männern noch ungünstiger. )

Dies ist konsistent mit der biologischen Tatsache weiblicher Wahl bei der sexuellen Selektion, wie von Darwin entdeckt und der heutigen evolutionären Biologie bestätigt. Es ist ebenso konsistent mid feministischen Behauptungen, daß Frauenm falls sie freie Wahl haben, nur dieselben 20 Prozzent Männer wählen, wogegen sie die anderen 80 Prozent nicht wollen. (siehe Band 1, „Kultur und Geschlecht”)

Eine Ausnahme mögen nur die letzten Jahrtausende gebildet haben, in denen menschliche Kultur und was wir heute als „traditionelle” monogame Ehe ansehen, eine kurze Zeit geringeren Ungleichgewichts ermöglichte, wogegen die zugrundeliegende Balance trotzdem immer Frauen bevorzugte. Es gab Zeiten enormen Ungleichgewichts, beispielsweise vor 8.000 Jahren, als 17 Mal so viele Frauen Nachkommen hatten wie Männer. (siehe Graphen darunter).

Tabelle 1: Reproduktive Weltbevölkerung

(in Tausenden) über Jahrtausende

Links: Männliche Bevölkerung Rechts: Weibliche Bevölkerung

Fortpflanzung in der Frühzeit

Fortpflanzung in der Frühzeit

Vier bis fünf Mal so viele Frauen wie Männer pflanzten sich in 60.000 Jahren fort, über die sich die Graphen erstrecken.

Die Vertikalale (oder Y-Achse) mißt die reproduktive Bevölkerung in Tausenden, und die Horizontale (oder X-Achse) mißt den Wandel über Jahrtausende.

NB. Bitte beachten: Die vertikale Skala links unterscheidet sich von der rechten.

Quelle: Monika Karmin et al. / Genome Research, Francie Deep, Mar 17, 2015, “8,000 Years Ago, 17 Women Reproduced for Every One Man”

Kultur hat niemals „Frauen diskriminiert”, sondern sie bevorzugt, aber eine notwendige Verrin­ge­rung des unmenschlichen Grades biologischer Männerdiskriminierung vorgenommen, die nach­weis­bar ist. Es gab keine Unterdrückung von Frauen, aber immer eine Unterdrückung der meisten Männer, was wissenschaftliche beweisbar ist. Genetik kann diese spezifischen Fakten über mehr als 60.000 Jahre nachweisen, exakte Ergebnisse liefern, wogegen die feministische Sicht auf subjek­ti­ver Wahrnehmung (die wiederum aus biologischen Gründen schief ist), Parteilichkeit, Betrof­fen­heits­gefühlen und Mythen beruht, und zwar laut ihren eigenen Quellen (siehe Band 2 von „Die beiden Geschlechter”). Martin van Creveld hat in „Das privilegierte Geschlecht” alle Zeiten mensch­licher Geschichte untersucht, für die es Quellen gibt. Das Ergebnis lautete, daß Frauen immer privilegiert waren.

In allen Kulturen aller Zeiten wurden Frauen bevorzugt, wobei die Männer die Lasten tragen mußten, um für den privilegierten Status von Frauen zu sorgen. Männer wurden gefährlichen Situationen ausgesetzt, darunter für den Schutz anderer (in Krieg oder Frieden) zu kämpfen, mußten gefährliche Berufe übernehmen und belastende Arbeitszeiten auf sich nehmen, was mit der evolutionären Rolle von Männern als „genetisches Filter” konsistent ist. Das Leben von Frauen war viel geschützter, wogegen von Männern erwartet wurde, Gefahren auf sich zu nehmen, und ihr Leben zum Wohle anderer zu riskieren.

Während auf der einen Seite Fortpflanzung eine fast sichere Option für fruchtbare Frauen war, wurde andererseits einer breiten Mehrheit von Männern die Fortpflanzung verweigert, und damit Zugang, wie genetische Forschung bewiesen. (siehe obige Graphen) Das bedeutet: eine (oft große) Mehrheit von Männern erlebte in entscheidenden Lebensfragen Unterdrückung. Daher sind Be­haup­tungen von einer „Unterdrückung der Frauen” genauso das klare Gegenteil der Tatsachen, wie sie subjektiv-emotional sind. Bedauerlicherweise haben trotzdem alle feministischen Wellen auf diesem Anfangsirrtum aufgebaut und solche elementare Ungleichheit stark verschärft.

Obige Graphen beweisen in welchem Ausmaß die Last der Selektion vor allem von Männern getragen wird.

Unter dem Druck inter-sexueller Selektion (und im Wettbewerb mit anderen Männern) müssen Männer in den Augen von Frauen erfolgreich sein, oft nach unergründlichen und rasch wechselnden Moden und Mustern and weiblicher Wahl. Der Wandel ist beim Menschen besonders rasch.: Manche Quellen behaupten, Veränderungen seien heute rascher als zu der Zeit, als wir uns von den Affen abspalteten. Der letzte Schrei gestriger Moden erscheint heute als lächerlich und wertlose Abweichung, Wer unglücklicher Weise hinter die Mode zurückfällt, wird ausgesiebt, diskriminiert und ausgeschlossen. Törichte Moden bestimmen, daß was gestern begeisterte, heute zurückgewiesen und verachtet werden muß.

Mit der Macht zu bestimmen, wessen Gene fortleben und wessen aussterben, fest in weiblicher Hand, ist der genetische Druck auf Männern enorm. Männer verändern sich viel rascher als Frauen aufgrund dieses evolutionären Drucks; sie sind das Experimentierstudio, oder wie Wissenschaftler sagen, „das genetische Filter” der Natur.

„männliche Organismen entwickeln sich schneller als ihre weiblichen Gegenüber” – ‚Live Science’, Jeanna Bryner, Managing Editor, 19. Nov. 2007.10

Unumstritten ist, daß diese schnellere Entwicklung männlicher Artgenossen mit dem Druck sexu­el­ler Selektion zusammenhängt.

„Die Forscher meinen, dies … erlaube männlichen Artangehörigen, auf den Druck sexueller Selektion gleichsam wie auf Zuruf zu reagieren.” – ‘Live Science’, Jeanna Bryner, Managing Editor, 19 . Nov. 2007.11

Um schnelle Anpassung an den höheren Selektionsdruck zu ermöglichen, dem Männer ausgesetzt sind, ist das Feld der Varianz zwischen Männern größer. Männer sind häufiger an den Rändern statistischer Verteilungen zu finden. Die männliche Mutationsrate ist größer als die weibliche. Sowohl die besonders fähigen wie die besonders unfähigen, Genie und Idiot, sind wahrscheinlicher männlich als weiblich.

«Untersuchungen haben inzwischen konsistente Ergebnisse geliefert. Sowohl Feingold (1992b) als auch Hedges und Novell (1995) berichteten, daß … die Varianz von Testergebnissen bei Männern generell größer war als die bei Frauen. Feingold fand heraus, daß Männer variabler als Frauen waren beim Test quantitativer Argumentation, räumlicher Wahrnehmung, Rechtschreibung und Allgemeinwissen.» – John Archer & Barbara Lloyd, Sex and Gender, S. 18712

Eine höhere Varianz und Mutationsrate bedeutet, daß wir eine größere Bandbreite an Eigenschaften erwarten können. Dies ermöglicht einigen Männern, zu „Popstars” weiblicher Wahl zu werden, die eine Mehrheit der Männer diskriminiert.

Während eine große Varianz die Wahrscheinlichkeit erhöht, daß einige Männer zu den neuesten Anforderungen sexueller Selektion passen, versagen andere an ihr völlig. Statistisch gesehen finden sich Frauen wahrscheinlicher in der Mitte, im Durchschnitt, wogegen Männer in größerem Maße an den Rändern zu finden sind.

Das sind auch Folgerungen der erwähnten biologischen Tatsache, daß Männer die Last der Evolution tragen.13 (siehe auch Annex A, „Sexuelle Selektion”) Diese einseitige sexuelle Selektion ist ungerecht und widerspricht der Idee der Gleichheit. Feminismus hat allen ‚Tatsachen des Lebens’ den Krieg erklärt, die sie nicht mögen, hat sich bemüht (und zuweilen erfolgreich), solche Tatsachen auszuradieren, während sie alle erwünschten ‚Tatsachen des Lebens’ als heilig und unantastbar verteidigten, und sogar immens verstärkten. In solch einem Prozeß gibt es weder Ausgewogenheit noch Gerechtigkeit.

Weibliche Wahl steuert Evolution weg von ‚Anpassung an die Umgebung’ durch natürliche Selektion. Wenn wir eine Situation ohne sexuelle Selektion annehmen – durch keines beider Geschlechter –, so würde natürliche Selektion übernehmen und die Entwicklung in Richtung besserer Überlebensfähigkeit und Anpassung an die Umwelt steuern.

Weibliche Wahl ist die folgenreichste und bedeutsamste aller Wahlen. Männern wird solche Wahl nicht von der Natur gegeben. Sogar in anderen Bereichen hatten Männer niemals eine vergleichbar bedeutsame oder folgenreiche Wahlmöglichkeit. Daher werden männliche Attribute und Bereiche gebraucht, wenn Männer vermeiden wollen, daß sie diskriminiert und ausgeschlossen werden, und umso mehr, damit sie eine sekundäre Wahl haben zwischen den Frauen, die sei bereits mit ihrer primären weiblichen Wahl selektiert haben.

Um der Diskriminierung zu entgehen oder eine sekundäre Wahl zu haben, brauchen Männer hohes Ansehen, und einen ausreichenden Grad von Macht und Wohlstand. Männliche Bereiche sind ebenso notwendig, sowohl für die Männer als auch für Frauen, deren Wahl auf dem Erfolg von Männern in männlichen Bereichen gründet: Frauen brauchen und regulieren14 die männliche Hierarchie, weil sie wichtig für ihre Wahl ist. Sie wollen nicht auf Blender hereinfallen. Daher achten Frauen sehr auf Versuche, beim Status zu schummeln, und disqualfizieren Männer bei den geringsten aufgespürten Widersprüchen. (Frauen haben mehr Interesse an der Aufrechterhaltung der Rangordnung als die Mehrheit der Männer (80 %), die einen für sie nachteiligen Rang einnehmen.)

(Selektion – so wie wir den Begriff hier benutzen – bedeutet weder, daß eine Beziehung bestehe, noch Liebe. Es besagt, daß sie bereit ist, eine Annäherung seitens jener Männer zu akzeptieren, die sie selektiert hat. Gewöhnlich wird vom Mann erwartet, auf die Frau zuzugehen, aber es ist der weibliche Selektionsprozeß, der diktiert, ob die Annäherung zugelassen wird oder nicht. Unser Mißverständnis ist zu glauben, der aktive Mann träfe die Entscheidung, obwohl Forscher deutlich beobachtet haben, daß bei Menschen die passive Frau die Entscheidung trifft. Es sind Männer, die weibliche (oft ambivalente) Signale richtig deuten müssen, nicht umgekehrt.

Ein Groupie mag beispielsweise fast alle berühmten männlichen Rockstars selektieren, und bereit sein, Annäherungen fast aller Rockstars anzunehmen – siehe das folgende “boy group” Beispiel.)

Die gleichen Qualitäten und Strukturen, die Männer brauchen, um einer Abweisung durch weibliche Wahl zu entgehen, benötigen sie ebenfalls, um das angeborene Vorurteil gegen rangniedere Männer zu vermeiden. Das Vorurteil der Wahrnehmung hat den gleichen Grund: Je niedriger der Rang des Mannes, desto weniger Zugang zu Fortpflanzung soll er haben. Niederrangige Männer sollen sich nicht fortpflanzen. Würden wir sie mit Wohlwollen und Sympathie wahrnehmen, dann könnten sie um Hilfe und Liebe bitten, und damit das ganze System der Evolution umstürzen. Deshalb hat die Evolution einen Schutzmechanismus entwickelt, eine schiefe Wahrnehmung, die zu nachteiliger Behandlung führt.

Dagegen werden Frauen und Kinder von der Wahrnehmung bevorzugt, um die Zukunft des Stammes zu schützen und unterstützen. Um also einer ungerechten Wahrnehmung und daraus resultierenden Benachteiligung zu entgehen, brauchen Männer einen Vorzug in Form hohen Ranges und Ansehens. Diese unbewußten Mechanismen zu begreifen hilft ebenfalls dabei, sie zu überwinden und eine ausgewogenere Sicht zu erlangten.

Einige feministische Quellen bezifferten die Zahl der Männer, die Gewinner weiblicher Wahl sind, mit 20 % (siehe Band 1 und auch obige Graphen, die beide jenen Prozentsatz stützen.). Nur diese Gewinner des „sexuellen Selektionsrennens” haben einen fairen Zugang zum Genpook durch ihre sekundäre Wahl. Der Rest der männlichen Bevölkerung (die Mehrzahl der Männer) findet ihren Zugang begrenzt auf einer Skala von mittelmäßig zu mangelhaft oder überhaupt keinem.

Weil es sehr viel mehr heterosexuelle Frauen gibt als Männer, die ihren hohen und diskriminierenden Ansprüchen genügen, gibt es oft große Zahlen männlicher Verlierer, deren Leben verpfuscht ist, aber auch eine Anzahl Gewinner, um die sich mehr Frauen reißen, als es von ihnen erwünschte Männer gibt.

Die Verlierer wurden in obiger Tabelle 1 gezeigt, die Gewinner werden in Folge besporchen, siehe das “boy group” Beispiel.

Solcher Druck (der von intersexueller Selektion und dem von dieser ausgelösten Wettbewerb um Rang ausgeht) wird unweiglicher ‚sozialer’ Druck, der zu hohen männlichen Selbstmordraten führt, wie der folgende Graph (nach Alter) für Kanada zeigt. Das Anwachsen in der Altersspanne von 10 bis 30 Jahren ist genauso typisch für andere Länder wie die USA oder GB.

Tabelle 2: Selbstmordraten nach Alter und Geschlecht in Kanada 1998

Selbstmorde nach Geschlechtl

. . . From the data available (and shown here in graphs) the ‘critical years’ begin at 11 and end at 19 years of age. Throughout this period boys are undergoing many internal developmental and hormonal changes to their bodies and are having to adapt to new roles expected of them by society This is particularly true of the 11-14 year old category when boys are passing through various biological stages of adolescence that may radically alter their behaviour or responses from just a few years earlier. There is not one clear single event such as menstruation as for females

The next critical phase, whilst still linked to the changes just mentioned, is at around 15 and 16 years of age and may be related to stress induced by exam pressure.

This could be compounded by peer pressure as girls begin to figure more largely in boy’s priorities. Exam failure or even fear of exam failure can be the trigger for hasty action by some young people. Getting or keeping a job can have a similar effect. Failure to get a job interview can lead to self-doubt and worth loss of self-esteem.

The momentum is still upward when A levels and university hove into view at age 18 and 19.”

Aus biologischer Sicht sind die Ursachen Druck durch 1. weibliche Wahl (intersexuelle Selektion), 2. sozialer Gruppendruck, Ausbildung und Prüfungen, oder Arbeit, welche alle Formen intrasexueller Selektion innerhalb männlicher Dominanzhierarchien sind. Der Anstieg männlicher Selbstmorde während der Pubertät und des jungen Erwachsenendaseins ist konsistent mit der in diesem Artikel vorgestellten Sicht.

Tabelle 3: Selbstmorde junger Männer (1996) (nur England & Wales)

Tabelle 3

 

Tabelle 4 (1): Selbstmorde Jugendlicher (1996) (nur England & Wales) Quelle: Population Trends

Alter

11

12

13

14

15

16

17

18

19

Total

Anzahl

Jungen

 

2

 

3

 

9

 

24

 

50

 

114

 

234

 

392

 

505

 

1333

Anzahl

Mädchen

 

0

 

1

 

11

 

11

 

31

 

42

 

64

 

83

 

117

 

360

 

 

Tabelle 4 (2):

Tabelle 4

 

3. Anwendung der biologischen Fakten auf das Leben

Wenn wir als Beispiel das Phänomen der „boy bands” betrachten, bilden das erste und aussage­kräf­tigste Vorbild vermutlich die ‚Beatles’.

Die Mitglieder der Gruppe entstammten der Menge durchschnittlicher Jugendlicher, gleichaltriger, oft pickliger Jungen der Nachbarschaft, aus der sie sich dank ihres Talents und Ruhms hervorhoben. Der durchschnittliche Junge mag unerfahren und daher ungeschickt sein; ohne ihren Ruhm oder Talent wird er wahrscheinlich dikriminiertoder gar ausgekichert, gehässig behandelt. Es gibt Millionen dieser durchschnittlichen männlichen Jugendlichen. Der erste Beatlesfilm „A Hard Day’s Night” zeigt eine Szene, in der eine Frau den Beatle, der sie grüßt, spottend abweist, weil sie ihn nicht (als Berühmtheit und nun mehr höchstrangigen Mann, zu dem ihn die Beatlemania machte) erkennt in der alten Kleidung, die er anzog, um der Publizität zu entgehen, nachdem er kurz zuvor von kreischenden Mädchen gejagt worden war.

Zur gleichen Zeit waren Teeniemädchen beispielsweise bereit, Polizeisperren und abgesperrte Bereiche zu überrennen, Verkehrsstaus zu verursachen, wann immer die „Fab Four” (die Beatles) in ihrer Stadt für ein Konzert eintrafen, um ihren Idolen nahezukommen. Gleichzeitig entwickelte sich das ‚Phänomen der Groupies’ im Umfeld von Rockmusikgruppen. Beides waren Formen starker sexueller Selektion.15

Im Gegensatz zu ihnen wird der durchschnittliche Junge der Nachbarschaft weiterhin als plump angesehen wegen seines Mangels an Erfahrung, Ruhm, Talent oder Rang, und erlebt daher Dis­kri­mi­nierung. Da es sehr viel mehr „Mädchen und Jungen von nebenan” gibt als die vier Beat­les, besteht nun eine sekundäre Wahl der wenigen selektierten Männer (der Beatles), die nun eine (soziale) sekundäre Wahl aus einer großen Schar kreischender Mädchen haben, die sie bereits selektiert haben.

Viele Mädchen träumten davon, daß ihr Idol (Liebling), oder irgendein Mitglied der angehimmelten Band sie unter allen kreischenden Mädchen wählen möge – und viele begehrten mit ihnen zu schlafen. So ist auch der männliche Popstar, der scheinbar das Ausüben von Macht und Wohlstand versinnbildlicht, in Wirklichkeit von biologisch weiblicher Wahl selektiert. Der Junge ohne ihren Ruhm und Rang mag sich zurückgewiesen und ausgeschlossen sehen. Gegen unsere Intuition liegt die Macht bei Frauen, und sind es Männer, die diskriminiert und ausgeschlossen werden. (siehe Zyklus „Die Wahlmacht der Frau”, der in feministischer Epoche mit bösartigen persönlichen Diffamierungen abgetan wurde, weil das Schicksal von Jungen gleichgültig ist und Männer nicht klagen dürfen)

Wie bereits angemerkt, ist es ein Fakt der Biologie, daß männliche Macht und Dominanz eine exklusiv männliche Angelegenheit ist, die nur zwischen Männern (in einer männlichen Dominanz­hie­rar­chie) besteht, aber niemals zwischen Männern und Frauen. Es gibt in der Biologie keine männliche Dominanz über Frauen, weder bei Tier noch Mensch. Feministinnen haben solche Fakten des Lebens mißverstanden und sie genau falsch herum gedeutet. Männliche Macht zu zerstören ergibt daher nicht mehr ‚Gleichheit’, sondern ein enormes Anwachsen des Ungleichgewichts zwi­schen den Geschlechtern. 16 Die in der ganzen Gesellschaft verbreitete feministische Kultur­re­vo­lu­ti­on gründete auf einem radikalen Mißverstehen der wichtigsten, grundlegenden Tatsachen des Le­bens. Für mehr Einzelheiten und Nachweise siehe Band 117, „Kultur und Geschlecht”, in dem auch die Notwendigkeit kultureller Ergänzungsstrukturen zwischen den Geschlechtern bewiesen wird, ein Thema, das noch wichtiger sein dürfte als das dieses Artikels.

Ehemalige Beatles berichteten von Frauen, die später stolz darauf waren, bei solch einem „Grou­pie”-Zusammentreffen von einem Beatle geschwängert worden zu sein, einen kleinen „Beatle” als ihr Kind geboren zu haben (wobei es einigen nicht um Geld ging). Ähnliche Einstellungen gab es früher bei sexuellen Affären mit Königen, etwa August dem Starken von Sachsen, dem 100 leibliche Kinder nachgesagt wurden. Oft aber gilt das Interesse junger Frauen negativer Berühmt­heit für asoziales Verhalten; sogar inhaftierte berühmte Massenmörder sind sehr begehrt, werden mit weiblicher Fan-Post über­schüt­tet und gern hinter Gittern geheiratet, sogar wenn sie auf die Hin­rich­tung warten. Was bedeutet das für den menschlichen Genpool, und wer trägt die Verantwortung dafür? Feministinnen sind aufgefordert, diese Fragen zu beantworten.

Derweil hat der typische Jungen aus der Nachbarschaft erhebliche Probleme. Wenn er versucht, darüber zu reden, wird er zurückgewiesen und erlebt Verunglimpfung. Die Angelegenheit wird als „pubertäres Problem” abgetan.18.” Doch sind es nicht nur Jungen, die Diskriminierung erleben und verächtlich gemacht werden, sollten sie versuchen, darüber zu reden. Junge und erwachsene Männer aller Altersstufen stehen denselben Barrieren gegenüber. Folglich haben beide Probleme nichts mit “pubertär” zu tun. Beide Probleme sind vom Alter unabhängig, da Männer jeden Alters der Diskriminierung durch sexuelle Selektion und tendenzöse Wahrnehmung unterliegen, die sich bis ins allgemeine soziale Leben erstreckt, auch in Lebensbereiche, die nichts mit dem evolutio­nären Ursprung dieses Vorurteils zu tun haben. Ein Grund ist, daß Frauen und Kinder klagen dürfen, was Männern nicht gestattet wird. Wiederum ist der evolutionäre Sinn dieses Tabus, rangniedere Männer (zu denen der ungeschickte Jugendliche noch gehört) davon abzuhalten, durch klagen oder betteln „unberechtigten Zugang” zu erlangen, den sexuelle Selektion nach Rang ihm verweigert.19 Doch das daraus resultierende Vorurteil bei Wahrnehmung und Zugang wirkt genauso in allen Be­rei­chen sozialen Lebens.

Weibliche Wahl schadet nicht nur der Mehrheit von Männern (indem sie ausgeschlossen und somit unnötig zu Verlierern gemacht werden), sondern schafft über die sekundäre Wahl der kleinen Gruppe männlicher Gewinner einen sekundären Wett­bewerb der (wahldominanten) Frauen um die von ihnen selektierte Minderheit Männer. Auch wenn das Ergebnis eine sekundäre (soziale) Wahl der wenigen männlichen Gewinner ist, auf Kosten der (breiten) Mehrheit von Männern, liegt die biologische Macht der Selektion oder primären Wahl allein bei Frauen und trägt mit dazu bei, das weibliche Geschlecht biologisch dominant zu machen.

Obwohl es Lesern auf den ersten Blick paradox erscheinen mag, verursacht starke weibliche Wahl heftigen Wettbewerb unter Frauen um die wenigen Männer, die von Frauen selektiert werden. Das führt dazu, daß Frauen viel tun, um sich attraktiv zu fühlen und anziehender zu erscheinen als ihre weiblichen Wettbewerberinnen. Vielfach bemerken wir die zugrundeliegenden biologischen Mecha­nismen nicht und deuten die Lage falsch. Frauen sagen oft, sie hätten selbst Schwierigkeiten, einen guten Mann zu finden, und täten sich schwer dabei, den Mann zu finden, den sie wollen („Mr. Right”). Unsere Wahrnehmung vernebelt die biologischen Tatsachen. Weiblicher Wettbewerb um Männer entsteht erst daraus, vorher eine große Mehrheit Männer diskriminiert zu haben. Gedanken­los mißverstehen wir die Lage vollständig, wenn wir uns nicht die biologischen Fakten bewußt machen: Primäre Wahl ist nur weiblich und biologisch gegeben. Männer haben keine biologisch gegebene primäre Wahl und sind schwerem Wettbewerb in männlichen Hierarchien ausgesetzt, um den nötigen Rang zu erwerben, den weibliche Wahl von ihnen verlangt, die einen heftigen Druck ausübt.20 Diskriminieren Frauen jedoch zu sehr, haben einige wenige männliche Gewinner eine soziale sekundäre Wahl, und sehen sich Frauen einem sekundären Wettbewerb in ihren eigenen Reihen ausgesetzt.

Eine wissenschaftliche Studie stellt eine Verbindung her zwischen solchem sekundären Wettbewerb und sich ausbreitender weiblicher Unzufriedenheit mit ihrem eigenen Körper, sowie Erkrankungen wie Eßstörungen. (siehe Band 1) Weil viele Frauen sich in einem Wettbewerb um die wenigen von ihnen ausgewählten Männer wiederfinden, versuchen sie sich gegenseitig zu übertreffen, indem sie einen ‚perfekteren Körper’ als andere Frauen haben, und neigen dazu, mit ihrem eigenen Körper unzufrieden zu sein. Indem sie versuchen schlank zu sein, wie es derzeit Mode ist, neigen sie öfter zu Eßstörungen, ebenso allgemein zu psychologischen Gesundheitsproblemen. In traditionellen Kulturen sind solche Unzufriedenheit und psychischen Störungen selten, weil diese traditionellen Kulturen den Druck weiblicher Wahl auf beide Geschlechter verringern. Heirat und Beziehungen werden in solchen Kulturen nicht nur intersexueller Selektion überlassen, was dessen Druck vermindert.

Folglich schadet weibliche Dominanz durch intersexuelle Selektion nicht nur den meisten Männern, sondern (in der Folge) auch den wählenden Frauen selbst, der Gesellschaft und dem Genpool, in dem sich die Gene und Charakteristiken von Mördern und asozialen Blendern verbreiten, weil ihre Träger von einigen Frauen bevorzugt werden.

Weibliche Wahl ist die Urform jeglicher sexueller Diskriminierung; sie ist 750 Millionen Jahre alt – so alt wie die Zweigeschlechtlichkeit. Geschlechtliche Diskriminierung wird aus biologischen Gründen seit jeher von Frauen ausgeübt – auch wenn wir uns dessen nicht bewußt sind. Was feministische Wellen subjektiv annahmen, von Gefühlen verleitet21, war deswegen hanebüchener Unsinn, der im Widerspruch zu biologischen Tatsachen des Lebens steht. Seit jeher diskriminieren Frauen auf der Suche nach ihrem „Prinzen”, wogegen Männer biologisch sehr viel weniger wählerisch sind. Männer können – auch sozial – ausgeschlossen werden von Zugang zu Familie, Liebesleben, sexueller Erfüllung und auch im sozialen Leben auf vielfältige Weise aufgrund von Rang oder Ansehen. Daher müssen sich Männer Zugang mühsam erarbeiten oder erkämpfen, nicht aber Frauen. (Wie es ein Sprichwort ausdrückt: “Men marry down, but women marry up.”)

«Konsistent über mehrere Generationen verfolgt, bewirken matrilokale Heiratsregeln das Zusammenleben einer ständigen Folge von Müttern, Schwestern und Töchterm. Ehemänner werden zu Außenseitern; sie fühlen sich isoliert und müssen eine geschlossene Front des weiblichen Geschlechts bewältigen, die ihre ganzes Leben zusammengelebt haben. Wo Matrilokalität dominiert, neigen Frauen daher dazu, die Kontrolle über das gesamte häusliche Leben an sich zu reißen. Ehemänner werden mehr zu Besuchern als ständigen Bewohnern, und Scheidung ist häufig» (Marvin Harris, Our Kind: Who We Are)22

Matriarchate haben die Tendenz, Männer zu Außenseitern zu degradieren, die kaum als mehr als ein Gast in ihrem eigenen Zuhause angesehen werden. Feministinnen und feministisch inspirierte Gesetze haben Männer und besonders Väter in vielerlei Hinsicht ausgeschlossen, wogegen Frauen aufgrund ihrer Fruchtbarkeit von Natur im Zentrum der Familie leben und auch sozial immer bei allen Kulturen dem Kernbereich angehören. Feministinnen haben die Tatsachen des Lebens völlig falsch gefühlt und fehlgedeutet, mit einer durchgängig schiefen Wahrnehmung und ebenso durchgängig falschen Annahmen.23 Biologisch ist die Frau dominant und kulturell prvilegiert; der Mann wird daher mit Pflichten benachteiligt, durch Arbeit und Lasten ausgebeutet, zum Nutzen anderer, und um die weiblichen Prvilegien zu ermöglichen. Das umfaßt: Lasten und Pflichten einschließlich Einberufung zum Militär, Pflichten zu verdienen und zu versorgen – in und außerhalb von Ehe und Beziehung –, Einschränkungen und Verpflichtungen im Verhalten gegenüber Frauen.

Der Mann wird unterdrückt von weib­li­cher Wahl und ungerechter schiefer Wahrnehmung in Geschlechterfragen. Diese schiefe Wahrnehmung ist teilweise angeboren, wie evolutionäre Psychologie herausfand. Umso höher der Druck intersexueller Selektion, desto heftigeren Wettbe­werb müssen Männer in männlichen Hierarchien bestehen.

Die heutigen Geschlechtsunterschiede zwischen Mann und Frau gehen nicht auf ein imaginäres „Patriarchat” mit frei erfundener „Unterdrückung von Frauen” zurück, die es in der Realität niemals gegeben hat – außer in feministischer Polemik –, ebenso wenig auf angedichtete „Männermacht”. Stattdessen sind jene Unterschiede das Ergebnis von weiblichen Artangehörigen ausgeübter sexu­eller Selektion, die Geschlechts­unter­schiede bei Tier und Mensch im Laufe der Evolution entstehen läßt. Die gleiche Macht sexueller Selektion ließ beim Menschen außerdem Familie und Arbeitstei­lung der Geschlechter entstehen, die universellen Grundlagen aller Kulturen weltweit – die zu allen Zeiten im Interesse von Frauen waren. Allesamt wurde das von Feministen fälschlich männlicher Macht angelastet. Nichts könnte falscher sein, denn die Ursache ist in Wirklichkeit weiblicher Dominanz. (siehe Band 1)

Weibliche Wahlmacht zerstört Lebensträume. Der literarische Zyklus „Die Wahlmacht der Frau” beschreibt, wie ein Jüngling, der von einer Welt verläßlicher Liebe für alle träumte, oder freier Liebe für alle, einer Philosophie der Liebe, – diskriminiert, ausgeschlossen und lächerlich gemacht wurde. Sein Lebenstraum war zerstört. Nie konnte er leben, was er von frühester Jugend an ersehnte. Das Traumschiff einer Philosophie der Liebe lief auf ein Riff weiblicher Wahl, die ihn nicht wollte, schlug daran leck und versank. Spott, Hohn, Gelächter und Verachtung folgten dem Gekicher hinterdrein. Denn es gibt, ebenfalls aus evolutionären Gründen, kein Mitgefühl für männliche Verlierer, denen die Schuld gegeben wird, denen man vorwirft, „eklige Kerle” zu sein oder „übelste Chauvinisten”, worin sich zusätzlich feministische Indok­tri­na­ti­on ausdrückt. Was für eine unmenschliche Verachtung jeder erfährt, der es als Mann wagt, sich zu beklagen – klagen ist ein Vorrecht weiblicher, selektionsdominanter Frauen -, was für gehässige, gefühlsfaschistische Ausfälle Opfer der Diskriminierung noch erhalten, wenn sie über ihre Diskriminierung sprechen, ist im Buch „Nein!” mit dem unrühmlichen Ausfall des Blaulicht Verlages dokumentiert, einer Antwort, die symptomatisch für die Gehässigkeit vieler, einer ganzen Gesellschaft steht.

Aus evolutionären Gründen gibt es weder Mitleid noch Sympathie für männliche Verlierer, weil davon der evolutionäre Sinn des Verlierens – Ausschluß von Fortpflanzung – ausgehebelt werden könnte; stattdessen schützt sich das System der Evolution, indem es uns Verlierern die Schuld zuweisen läßt, sie als „eklige Kerle” wahrgenommen werden oder gar „üble Chauvinisten”, worin sich zusätzliche feministische Indoktrination ausdrückt, die alle Bereiche und Ebenen unserer Gesellschaft durchdrungen hat.

Was für ein Gejaul der Verachtung schlägt jedem Mann entgegen, der es wagt, sich über solche inhumane Tatsachen zu beklagen, die auf das weibliche Privileg zurückgehen, männliches Leben durch Selektion auszuschließen, sowie auf benachteiligende Wahrnehmung! – klagen ist weibliches Vorrecht. Wenn Frauen über Diskriminierung sprechen, die sie erlebt haben wollen, muß jeder ihnen zuhören, auch wenn ihr Erleben von Diskriminierung auf angeborener Schiefsicht beruht (die ihre Wahrnehmung verzerrt), oder ideologischen Annahmen, die objektiv falsch sind, und von Anbeginn verfehlten Forderungen und Prinzipien. Wenn dagegen Männer wirkliche Diskriminierung erfahren, dürfen sie nicht darüber sprechen oder sich gar bekla­gen, was Männern biologisch nicht zusteht.

Was für gehässige, giftige, psychofaschistische Ausfälle männliche Opfer der Diskriminierung noch treffen, wenn sie das Tabu brechen und über ihre Diskriminierung zu sprechen wagen, ist im Buch „Nein!” mit dem unrühmlichen Ausfall des Blaulicht Verlages dokumentiert, einer Antwort, die symptomatisch für die Gehässigkeit vieler, einer ganzen Gesellschaft gegenüber Männern steht. Das Buch wurde seit den 1980ern ignoriert24, trotz eines Verlagsvertrages, der dann widerrufen wurde. Das Buch „Nein!” dokumentiert die persönliche Verunglimpfung, mit der Verleger des Blaulicht Verlages den Autor, der es wagte, über Diskriminierung durch Frauen zu schreiben, durch persön­liche Tiefschläge moralisch vernichten wollten, wobei wie in feministischer Epoche üblich sämtli­che Sachargumente ignoriert wurden. Viele meiner Bücher enthalten Beweise für Zen­sur und Ver­ächt­lichmachung eben dieses Buches; bis auf Fälle, wo diese erst nach Veröffentlichung eintrafen, daher in ein anderes Buch eingehen mußten.

In einer „geistigen Verirrung” stimmen einige oder viele Männer mit Feministen beiden Geschlechts überein in männerverachtender Sicht, die Diskriminierung von Männer stützt.25

Solche Männer verbünden sich mit Feministen bei Männerdiskriminierung und Kulturzerstörung. In unserer Zeit war Warren Farrell ein Direktor von NOW26, bevor er deren wahren Charakter und seinen Irrtum erkannte.

«Er glaubte, der erste Schritt sozialen Fortschritts wäre, Personen27 mit niedrigem sozialem Status auf gleichen ökonomischen Stand zu erheben. Nur dann wäre Evolution durch sexuelle Selektion in der Lage, wirksam zu handeln. Es kann daher als sicher angenommen werden, daß, wenn Frauen ökonomisch und sozial unabhängig sind, viele der schlimmsten Männer aller Klassen, die jetzt leicht Ehefrauen gewinnen, fast einhellig zurückgewiesen werden wir werden die Macht der Selektion freisetzen»28 – Wallace29, ein Kollege Darwins, laut: Erika Lorraine Milam, “Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology,” S. 21 – 22.

Wallace zeigt eine für unsere Zivilisation typische Männerverachtung und Frauenglorifizierung. Män­ner werden als möglicherweise „krank”, „schwach”, „faul” oder „egoistisch” hingestellt; Frau­en diskriminieren Männer.

«Wallace hoffte, einige Frauen würden lieber allein bleiben, als sich für einen „kranken”, „schwa­chen”, „faulen” oder „egoistischen” Ehemann zu entscheiden. .. Wallace hoffte, weib­liche Selektion, die sich durch Auswahl von Ehepartnern ausdrückt, würde eventuell eine sogar noch größere Kraft evolutionären Wandels werden.» – zitiert aus: Erika Lorraine Milam, “Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology,” Kapitel “Wallace, Divine Intelligence, and the Problem of Choice”30

Sicht und Argument sind offenkundig stark von Vorurteil geprägt und inakzeptabel. Männer werden in einer verächtlichen Weise betrachtet. Plan ist, nur Männer einer diskriminierenden Selektion zu unterwerfen, aber nicht Frauen.

«Erste-Welle-Feministinnen vereinnahmten solche Theorien der Partnerwahl» (Erika Lorraine Milam, Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology)31

Erste-Welle-Feministinnen adoptierten und benutzten das Konzept der „Partnerwahl”.

Weibliche Wahl (die z.B. auf Moden beruht) ergibt oft schlechte Entscheidungen (der Selektion), die wiederum für schlechte Bildungsergebnisse heutiger junger Männer verantwortlich sind, doe schnell lernen, was Mädchen wollen. In ihrem Alter hat es hohe Priorität, Anerkennung zu finden.

Vielfach bevorzugt weibliche Wahl nicht „gute” Männer, sondern stattdessen oft inkonsequente „Qualitäten”, die mehr auf vorübergehenden Marotten und Moden beruhen. Das geht so weit, daß sogar Gangstertypen bevorzugt werden, die antisoziales Verhalten zeigen, oder modische Gecken, die als „weniger langweilig” gelten und daher begehrter sind als jene Männer, die lieber studieren und arbeiten.

Als Ergebnis stehen diese jungen Männer anscheinend vor der Wahl, sich entweder Ausbildung, Lernen und Studium zu widmen (und von Mädchen ignoriert und diskriminiert zu werden), oder den Weg zu gehen, der heute von vielen jungen Frauen bevorzugt wird.

Ähnliches beschrieb ich bereits im 1980er Zyklus „Die Wahlmacht der Frau”: In einem strukturlo­sen Chaos, unter nur scheinbar formal „Gleichen”, herrscht die absolute Tyrannei weiblicher Wahl durch sexuelle Selektion, zu der es kein Gegengewicht gibt, was viele männliche Verlierer schafft, das männliche Geschlecht versklavt, am meisten fleißige Denker.

In folgendem Zitat aus „Tyrannen des Matriarchats” (erschienen 2015), werden einige dieser Gewinner weiblicher Wahl sogar „Gangstertypen” und „Trottel” genannt.

«Wenn ein Mann eine Freundin möchte, dann muß er ‚das Spiel spielen’ und der reflex­ar­tigen weiblichen Bevorzugung für Strolche und Trottel nachgeben. Alternative ist ein Leben wie von James Holmes, der dem ‚intellektuellen’ Pfad folgte und nur unfreiwilliges Zölibat erlebte für seine Bemühungen. Es braucht nicht viel Hellsicht, um zu merken, daß die dysfunktionale weibliche Partnerwahl Hauptgrund männlichen Versagens bei der Aus­bil­dung im angelsächsischen Raum ist.»32 (Stephen Jarosek, Tyrants of Matriarchy, 2015)

Weibliche Wahl kann dysfunktional sein und schadet der Gesellschaft.

«Ich werde die Entwicklung der sexuellen Selektion untersuchen … Dies widerlegt die intuitive Vorstellung, daß Selektion notwendigerweise Partnerbevorzugung männlicher Genotypen begünstigt, die bei natürlicher Selektion überlegen sind. (z.B., Trivers, 1972; Zahavi, 1975). Tatsächlich gibt es Situationen, in denen eine Mutation, die männliche Lebenstüchtigkeit verringert, sich bei ihrem Erscheinen rasch in der Population verbreitet und festsetzt, obwohl es eine stärkere Bevorzugung eines lebensfähigeren männlichen Phänotyps gibt.» (Mark Kirkpatrick, EVOLUTION, International Journal Of Organic Evolution, Vol. 36, 1982 , p.2)33

Solch schädliche Selektion kann heute beobachtet werden (siehe oben: Jarosek, 2015) und wirft, im Verein mit feministischer Verziehung, Generationen junger Männer aus der Bahn, und verurteilt sie zu einem problembeladenen Leben abseits der besseren Wege, die Kultur bot. (Siehe vor allem Kapitel 4 von „Kultur und Geschlecht”)

Weibliche Wahl wurde bereits von erste-Welle-Feministinnen übersteigert, sowie von allen folgenden Wellen seitdem. Statt sie abzuschaffen, wurde einseitig weibliche Wahl radikalisiert – betrachtet beispielsweise die Forderung von Campus-Feministinnen, daß bei jedem Schritt eines sexuellen Zusammentreffens der Mann um Erlaubnis fragen solle und diese erhalten, bevor er fortfährt.34 Ein feministisches (Rest-) Gefühl für Gerechtigkeit – wenn schon nicht moralische Gerechtigkeit – hätte hier ausgelöst werden müssen und sie gegen die ungerechte Dominanz von Frauen rebellieren lassen. Ja, sie hätten es sollen – aber sie taten es nicht! Ganz im Gegenteil, alle feministischen Wellen haben weibliche Dominanz durch Wahl in den zentralen Lebensbereichen weiter übersteigert. Als Ergebnis kippte die bereits immer zugunsten von Frauen geneigte Waagschale völlig um, wie im Band 2 dokumentiert wurde.

«Von den Frauen wird das neue sexuelle Sittengesetz kommen, nach dem sich künftig Männer zu richten haben.»(Lindsey, Die Revolution der modernen Jugend, S. 95, Übersetzung von: The Revolt of Modern Youth, 1925)35

Band 2 dokumentiert Folgen der ersten feministischen Welle für die damals aufwachsende entwurzelte Generation Jugendlicher, die vielen Ersatzideologien in die Arme laufen sollten.

«Diese angriffslustige, fordernde, geistige Haltung der Mädchen … ist in den letzten Jahren immer allgemeiner und unverhüllter geworden… Viele von ihnen nehmen, wenn sie die Schule verlassen, Stellungen an, in denen sie mehr verdienen als die Jungen, mit denen sie gehen. So findet sich mancher Liebhaber in diesem Punkt von seiner Liebsten mit kritischen, wenn nicht geringschätzigen Blicken betrachtet. Für manche Leute ist diese kühle Berechnung bei den Mädchen etwas Schreckliches.» (Lindsey a.a.O., S. 94, 1925)36

Zeitgenössische Debatten in den Epochen aller nacheinanderfolgenden feministischen Wellen gründeten immer auf falscher Wahrnehmung. Unsere Intuition nimmt an, es gäbe eine männliche Wahl, obwohl die (primäre) weibliche Wahl ein biologisches Fakt ist. Ähnlich ist Vaterschaft Neugeborener eine Vermutung, wogegen Mutterschaft sicher ist.37 Feminismen unterstellten eine „Unterdrückung von Frauen”, wogegen Frauen tatsächlich hochgradig bevorzugt wurden und es die Männer waren, die tatsächlich die Unterdrückten waren und sind.38

Die Wahrnehmung der Gesellschaft ist in die Geschlechter betreffenden Fragen voreingenommen, weil bei Menschen ein solches Vorurteil angeboren ist. Dieses bevorzugt Frauen, die Mütter sein könnten, was ihnen aufgrund besserer Wahrnehmung auch bessere Behandlung und Schutz zukommen läßt. Dagegen werden Männer in einer negativeren Weise wahrgenommen, und je niedriger ihr Rang ist, desto negativer wird ihre Wahrnehmung. Beides sind ebenfalls Tatsachen evolutionärer Biologie.

Über Jahrhunderte bewirkte die schiefe Wahrnehmung auch schiefe Deutungen, Ansichten und Debatten. Um 1800 war Männerverachtung bereits unter akademischen Autoren weitverbreitet und wurde zum prägenden Geist der Epoche. Am Ende des 18. Jahrhunderts wurden Männer anderer Epochen oder Kulturen, sogar Männer im „Naturzustand”, bereits mit negativen Stereotypen assoziiert, zu denen auch Tyrannei gehörte, wogegen Frauen in einer idealisierten Weise gedeutet wurden.

«Der wilde Mann zeigt sich bei Iselin stets von seiner schlechtesten Seite. Er ist falsch, unbeständig, leichtgläubig, verwegen, feige, träge, zumindest, wenn er nicht gerade Krieg führt. Er ist „unfühlbar” gegen alles Schöne, hat einen „Geist der Zerstörung” und einen Hang zum Trinken und zum Aberglauben. (Iselin 1768, 244, 260, 204) … Sie tritt gleichsam als Gegenpol zum sinnlich-tyrannischen Mann auf, als Lichtgestalt im dunklen Reich der Triebe. Denn Frauen haben „Vorzüge”:

„Indessen ist es auch richtig, daß bey allen Völkern die Weibspersonen eher zu vernünftigen Beschäftigungen reif werden, als die Männer… Sie beobachtet so gar die Beschaffenheiten und die Verhältnisse der Dinge viel leichter und viel begieriger; ihr Gedächtniß behält dieselben viel besser auf; sie vergleichen dieselben viel geschwinder, und sie ziehen mit einer weit größeren Fertigkeit allgemeine Begriffe aus ihren Wahrnehmungen.” (Iselin 1768, 259)

Hinter dieser Vorstellung steckten konventionelle psychologische Annahmen der Zeit. Iselin berief sich explizit auf Autoritäten wie Sulzer, Mendelssohn und Baumgarten.» (Christoph Kucklick, Das unmoralische Geschlecht, S. 44 – 45)

Europäische Intellektuelle jener Zeit stimmen bei solchen Annahmen überein – unabhängig vom Land. Das Problem ist viel älter als feministische Wellen (inklusive der ersten Welle im 19. Jahrhundert), und seine Wurzeln können sogar noch weitere Jahrhunderte zurückverfolgt werden als nur bis 1800. Siehe Kucklick „Das unmoralische Geschlecht”, oder beispielsweise Band 2 oder 5 von „Die beiden Geschlechter”.

Das Gegenteil feministischer Behauptungen, Frauen seien schlecht wahrgenommen und Männer bevorzugt worden, trifft genauso in zurückliegenden Zeitaltern zu:

«Schilderungen wie diese traten um 1800 stereotyp in den unterschiedlichsten Kontexten auf. Daß der tyrannische Mann die Frau im Naturzustand und in den meisten folgenden Epochen der Geschichte brutal versklavt – diese Auffassung ist mit Recht als „Enlightenment consensus” bezeichnet worden. (Tomaselli 1985 S. 121) Es fällt dabei auf, daß theoretische Ausgangsdifferenzen kaum einen Unterschied machen [denglisch, richtiger: ergeben]: ob französischer Sensualismus, deutsche Menschheitsgeschichte, schottischer Empirismus, Transzendentalphilosophie oder Sozialökonomie – in diesem Punkt konvergierte das Denken der Zeit… Im 19. Jahrhundert erhielt diese Sicht auf die Geschichte Eingang in Lexika und wurde kanonisch.» (Kucklick, S. 50 – 51)

Angeborenes Vorurteil, verstärkt durch westliche Zivilisation und enorm weiter zugespitzt von feministischer Ideologie, ist als starker Einfluß im Buch Lindseys und ebenso bei der Jugend von 1925 erkennbar, die er in folgender Weise beschrieb:

«Daher fragten mich die 60 Schülerinnen auch nicht danach, was die Jungen tun sollten. Es war klar, daß sie alles für die Jungen mit entscheiden würden, wenn sie nur erst selbst genau ihren Weg wüßten.» (Lindsey a.a.O., S. 94-5, 1925)39

Das Buch beschreibt eine Situation, die von der ersten feministischen Welle verursacht wurde.

«die Seite der Mädchen in solchen Fragen ist viel dramatischer und interessanter, ja, der Knabe oder Jüngling zählt überhaupt kaum.» (Lindsey a.a.O., S. 94, 1925)40

Am schlimmsten trifft es jene Männer, die überhaupt nicht mehr in Betracht kamen für Mädchen und junge Frauen – sie verlieren und leiden am meisten.

Weibliche Wahl ist weitaus mächtiger als jede andere Wahl des Menschen. Doch das hindert Feministinnen nicht daran, aggressiv mehr und mehr noch stärkere Wahl ausschließlich für Frauen zu fordern, mit dem Mantra: „Unser Körper, unser Leben!” Der Mann hat keine solche Wahl. Entscheidungen über sexuellen Zugang, Fortpflanzung oder Abtreibung sind der Frau allein überlassen. Männer haben keine Wahl dabei; sie hängen von weiblichen Entscheidungen ab, ohne auch nur über eine Stimme im Entscheidungsprozeß zu verfügen. Männer haben kein moralisches Recht auf Liebe, noch auf Fortpflanzung, noch darauf, die Kinder bei sich zu haben, die sie zeugen, noch ein Recht bei Entscheidungen über Abtreibung (falls sie kein Vater sein wollen). Ein Ergebnis sind abwesende Väter, ein Problem der Gesellschaft, das häufig schwere Folgeschäden gestörter Kindheiten und Individuen auslöst, womit sich künftige Generationen werden plagen müssen.

Wegen solch angeboren schiefer Wahrnehmung, die vor Bewußtwerden geschützt ist, wissen wir nicht einmal davon, wieviel unnötiges menschliches Leid von feministischen Wellen und ihren Vorläufern ausgelöst wurde. Es gibt kein Mitgefühl für Männer, besonders für männliche Verlierer nicht; stattdessen gibt es Verunglimpfung und sogar Abscheu.

«Bei den Naturvölkern bildet samt und sonders das Mehrbegehrtwerden der Frau die Basis der sexuellen Werbekampfes Auslese. Ein Maori-Sprichwort heißt: „Ein Mann Kann noch so schön sein, er wird nicht begehrt, eine Frau mag noch so gewöhnlich sein, so wird der Mann begierig nach ihr verlangen.”

Indem die Fortpflanzungsmöglichkeit auf eine Institution gestellt wurde, die mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Mannes steht und fällt, wurde die Fortpflanzung selbst Sache der sozialen Kalküls bei Mann und Weib und hörte auf, eine Erscheinungsform der Zuchtwahl zu sein.» (Grete Meisel-Heß, Die sexuelle Krise, 1908)

Im ersten-Welle-Feminismus wurde gegen die Ehe eingewendet, sie ermögliche nicht genug selektive Zuchtwahl des Mannes! Es wurde also ausdrücklich gefordert, den Druck sexueller Selektion auf Männer weiter zu erhöhen, den es auf Frauen nicht gibt und weiter nicht geben sollte, was das Ungleichgewicht enorm vergrößert. Das würde mehr Männer zu ‚unerwünschten’ und von Fortpflanzung ausgeschlossenen machen, die weder sexuelle Erfüllung, noch die Wärme der Liebe erfahren, was sie effektiv entrechtet. Sie wehrten sich deswegen gegen die Ehe, weil diese solches Ungleichgewicht zumindest verringert, wenn auch nicht aufhebt. Überspitzung statt Verringerung weiblicher Dominanz war bereits damals ihr wahres Ziel, und ist es heute weiterhin.

«Was diesem Minnedienste, diesem Ideal der Ritterlichkeit zugrunde lag, war das Prinzip der freiwilligen Unterordnung des stärkeren Geschlechts unter das schwächere… Die Vorsorge des Mannes für das Weib ist übrigens schon der höheren Tierwelt eigen. Unter den Menschen ist sie tief begründet durch die leichtere physische, moralische und seelische Verletzlichkeit … der Frau, durch ihre biologische … Schwäche, durch ihr bedeutend verfeinertes und daher leichter lädierbares Gefühlsleben. Und an diesem Standpunkt muß unter allen Umständen und bei allen Veränderungen der Formen sexuellen Lebens und vor allem angesichts der Frauenbewegung festgehalten werden. Das Ideal der Ritterlichkeit hat dieses Prinzip zur höchsten Blüte entwickelt… Die Ritterlichkeit von einst wurde zur Galanterie von heute. Und der Epigone des einstigen Ritters ist der moderne Gentleman. Er beobachtet auch tatsächlich die Formen und mehr noch die Formeln des einstigen Ritterdienstes … aber zumeist nur soweit die Kontrolle der Gesellschaft reicht.» (a.a.O., Die sexuelle Krise)

Sie fordert implizit mehr Kontrolle durch die Gesellschaft, um den Mann zu noch mehr Minnedienst und Frauenbevorzugung zu zwingen, als es angeboren schiefe Wahrnehmung und unsere schieflastige Zivilisation ohnehin bereits hervorbrachten. Sie wollte mehr Privilegien und Dominanz, als Frauen ohnehin schon besaßen.

«So erhielt, wie in einem Aufsatz von Hermann mitgeteilt wird [5], Graf Johann IV. von Habsburg einen Korb von seiner Braut, Herzland von Rappoltstein, „nachdem er schon ein halbes Jahr die nächtliche Probezeit mit ihr gehalten hatte, da sie ihn der Unmännlichkeit beschuldigte” – Diese Tauglichkeitsproben waren zur Sicherung des Erbganges historisch in der Entwicklung des Erbrechts durchaus nötig, scheinen aber auch aus rassehygienischen und individuellen Gründen gerechtfertigt» (Die sexuelle Krise, 1908)

Wieder wird Zuchtwahl propagiert, die einige Männer selektiert und andere diskriminiert. Die Motive dieser Sicht sind finsterer als sie auf den ersten Blick erscheinen mögen. Sie entspringen einem Ungeist von „Rasse” und „Rassenhygiene”, aus dem Anfang des 20. Jahrhunderte die eugenische Bewegung entstand, die später Rassismus und Faschismus hervorbrachte.

Autorinnen dieser Epoche des ersten-Welle-Feminismus sahen es als selbstverständlich an, daß Frauen bedroht und Opfer seien, Männer für sie sorgen sollten und sich als das stärkere Geschlecht ihnen unterwerfen. Als selbstverständlich sahen sie an, daß es keine Selektion zur Zuchtwahl bei Frauen geben, sondern diese exklusiv nur auf Männer der menschlichen Art angewendet werden solle. Sexuelle Selektion, eine Domäne weiblicher Dominanz, wurde nicht nur als weibliches Recht angesehen – keinerlei Gleichheit wurde in solchen Dingen angeboten –, sondern sie wurde absichtlich verstärkt und in neue Bereiche fortgesetzt. Eine Verbesserung der „Rasse” wurde dadurch propagiert, nur die stärksten und fähigsten unter den Männern auszuwählen, alle anderen aber zu diskriminieren, dagegen nichts dergleichen mit Frauen zu tun.

Außerdem ging es der feministischen Literatur nicht darum, Wohlstand zu schaffen, sondern eher darum, diesen umzuverteilen, ihn Männern wegzunehmen, die ihn vor allem deshalb hart erarbeiteten, damit sie akzeptiert würden, eine Familie haben und ihren Wohlstand mit Frau und Familie teilen können. Die Umverteilungen des Feminismus hatten gegenteilige Intention.

4. Fazit

Als die erste feministische Welle begann, gab es über Jahrzehnte Widerstand, weniger von Männern, wie vermutet werden könnte, als vielmehr durch eine Mehrheit der Frauen. Instinktiv spürten sie, daß etwas falsch wahr, das Gleichgewicht der Geschlechter erschüttert wurde und etwas wichtiges zusammenzubrechen drohte. Auch wenn die biologischen und wissenschaftlichen Zusammenhänge in jener Epoche nicht klar zu sehen waren, ihre Argumente und Ziele eher schleierhaft blieben, spürten sie doch das Herannahen einer Katastrophe – was der Grund war für ihren anfänglichen Widerstand.

Nachdem eine lautstarke, radikale Minderheit den Widerstand der Mehrheit ausgehöhlt hatte, gab es keinen Hebel mehr, der den in Gang gesetzten Prozeß hätte aufhalten können. Künftige feministische Wellen verbreiteten sich wie ein Lauffeuer rasch und ohne ernstlichen Widerstand in der gesamten Gesellschaft. Die in Jahrtausenden aufgebaute Balance war so vollständig umgestürzt, daß es keinen Widerstand mehr geben konnte. Die gesamte Zivilisation war auf eine schiefe Ebene geraten und rutschte in sich beschleunigendem Tempo in den Abgrund. Wer sich widersetzen wollte, wurde von der Stampede überrannt.

Wohlgemerkt: Ich behaupte nicht, Argumente oder programmatische Ziele damaliger Feminis­mus­gegner wären zutreffend oder entsprächen heutigem wissenschaftlichen Stand, sondern bewei­se, daß damals das Gleichgewicht der Gesellschaft und zwischen den Geschlechtern umgekippt und zerstört wurde, alle femi­ni­stischen Behauptungen ebenso falsch waren wie die eingeschlagene Richtung. Schon die erste feministische Welle beschädigte Leben, Gesellschaft und Kultur, vergrößerte das Ungleichgewicht, verschärfte weibliche Dominanz, baute weibliche Dominanzbereiche systematisch aus, zerstörte männliche Gegengewichte und machte Gegenwehr gegen weitere feministische Wellen so gut wie unmöglich.

5. Quellen und weiterführende Literatur

Obiger Artikel ist ein Auszug aus dem Buch „Die Unterdrückung der Männer”, Band 5 der Reihe „Die beiden Geschlechter”, das vom nicht mehr existierenden Juwelen Verlag veröffentlich wurde und jetzt in einer zweiten, erweiterten Auflage vorliegt. Grundlegende Ansätze werden vorgestellt in „Kultur und Geschlecht”, wobei besonders Kapitel 4 wichtig ist, in dem die heute weitgehend zerstörten und unverstandenen kulturellen Strukturen erklärt werden. Jenes Kapitel wird einen Schlüssel bilden bei dem Versuch, die unermeßlichen Schäden zu heilen, die Feminismus verurscht hat.

Weitere Quellen und Argumente zum Thema liefern Feminismuskritik: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur” mit einer Widerlegung der zentralen feministischen Kampagnen und „Zensiert. Flaschenpost in die Zukunft; Erster Band zur ersten Welle”, das Irrtümer, Militanz und Hysterie der ersten Welle dokumentiert. Beide Bücher sind im Gabriele Schäfer Verlag erschienen. Wie sich weibliche Wahlmacht (sexuelle Selektion) im Alltag von Männern auswirken kann, dokumentiert „Anmache: Vom Anmachen und Abwimmeln” literarisch (ebenfalls Gabriele Schäfer Verlag).

Vertieft wird die Beschreibung und Analyse der Verdrängung von Männern durch Feminismus und Masseneinwanderung in anderen Büchern wie „Nein!” und „Fulminantes Finale”.

Eine detailliertere Beschreibung des Auswirkungen des heutigen Feminismus auf die Kulturen der Welt findet sich in Band 3, „Die Genderung der Welt: Wie Feminismus weltweit Kulturen zerstört”.

Wichtig und meist übersehen ist die Bedeutung von Kultur im Sinne strukturaler Ergänzung der Geschlechter und gegenseitiger Fürsorge, einem Tausch, der als soziale Sprache gesehen werden kann. Ohne eine Wiederbelebung solcher Strukturen, die eine menschliche Universalie sind, wird nichts in der Gesellschaft richtig funktionieren, nicht einmal die Familie. Ich verweise nochmals auf „Kultur und Geschlecht”, Kapitel 4.

6. Annex A

Evolution is a biological process driven by selection. Research into evolutionary biology demonstrates the male sex serves as a filter for “deleterious genes”. In contrast, almost all the females of a specie procreate under normal conditions, or could procreate wihen they want to. The exceptions are fatal diseases or infertility caused by genes. Males on the other hand are ‘filtered’ in many ways. The child born by a mother is always hers. Fatherhood is not certain.

Males are put into (find themsleves in) a single sex hierarchy of dominance which serves as basis for female choice. Males are required to obtain a high rank to gain access to females for procreation. This holds as true for humans as it does for those other animals closely related to our specie. Males who do not have superior, ie bad genes, are likely to fail in competition with other males and be excluded from procreation.

Males have to toil and to seek to achieve success. Whereas a culture, or even a sub-culture may create a large variety of different scales of dominance, the rigid system of male hierarchical dominance is always present. Females are not subjected to such a hierarchy (NB. Dominance is strictly only between men. The feminist concept of male dominance over women is a fallacy, and by biology is proven to be a false premise. Neither for animals, nor for humans, does a dominance of men over women exist. It’s a false perception contradicting facts of biology.)

Competition between men is called “intra-sexual selection”. Men alone carry this additional burden of intra-sexual selection before competing for females. Women do not have such a hierarchy, nor are they ever part of the male. Biological mechanisms punish men competeting with women by destroying their status and reputation.

If, as is done today, men are mixed with women in the workplace then work tends to cease to be a means of determining male status and dominance. Thwarted this innate competition strictly limited between men will seek out different areas to express itself. The consequence is that not success at work, but success at some lesser important activity will determine who can procreate or not. This will results in poorer selection standards because ‘selection of the fittest’ has been debased and instead society conforms to some random fashion. It also discourages boys and men to learn and study.

Men are exposed to dangerous situations and may die in the process. That is “natural selection” in action. Women are not meant to be put into such situations. As they are never part of the male hierarchy of dominance, they don’t compete for male status. They’re not requested do dangerous work or fight in wars. Clearly, therefore, men carry more of the burden of natural selection than do women.

The third selection of the evolution process is called “inter-sexual selection”. It is the domain of female choice and female dominance already mentioned. However, once again, the burden is actually carried by men. We will see that an overly restrictive female selection can ironically create a secondary competition between women for the few selected males, and a secondary choice of few selected males at the cost of the majority. This overacting doesn’t contradict our statement; instead, it supports the argument.

Fußnoten

1 «Sexual Selection and the Evolution of Human Sex Differences

Chapter 7

Developmental Sex Differences

Is sexual selection related to differences in the physical, social, and psychological development of boys and girls? The goal of this chapter is to address this question by examining the pattern of sex differences across a variety of domains and by relating these sex differences to adult sex differences in the nature of intrasexual competition, parental investment, and so on. Developmental sex differences in the pattern of physical development, infancy, play patterns, social development, and parenting influences are described in the respective sections below. The pattern that emerges across these sections is consistent with the view that many developmental sex differences are indeed related to sexual selection and involve a largely self-directed preparation for engaging in the reproductive activities described in Chapter 4 and Chapter 5.» (Male, Female; The Evolution of Human Sex Differences by David C. Geary)

2 Jan Deichmohle, „Kultur und Geschlecht”, Band 1 der Reihe „Die beiden Geschlechter

3 «… sexual selection deals with variations between individuals, male and female, of the same species» (– Erika Lorraine Milam, “Looking for a Few Good Males, Female Choice” in Evo­lu­tio­nary Biology, pub 2010, p. 13)

4 «Theoretical models, such as a Fisherian runaway process, suggest that evolution of preference and preferred phenotypes may drive each other in ever increasing speed.» Though there are different models debated, this is a possible scenario. Even without a runaway process, there is a risk, for instance when the environment changes and the prefered phenotypes (antlers) become an obstacle. Sexual selection is the most likely explanation of the extinction of several species.

5 «To sum up, the intensity of sexual selection in larger species in deer family put them in risk of extinction» (Saloume Bazyan, Sexual selection and extinction in deer, Uppsala Universitet, 2013)

6 «This male-polarised/female-centring pattern is behind why males are regarded as advantaged and females disadvantaged… A pervasive misperception to the detriment of males would be expected to stem from the need to ‘police’ (to use the term as employed in biology) males to ensure they do not try to subvert the extent of sexual access they have by virtue of their ranking» (The Origin of the Sexual Divide in the Genetic Filter Function: Male Disadvantage and Why It Is not Perceived, Steve Moxon, NEW MALE STUDIES: AN INTERNATIONAL JOURNAL ~ ISSN 1839-7816 ~ VOL. 1, ISSUE 3, 2012, PP. 96-124, © 2012 AUSTRA­LI­AN INSTITUTE OF MALE HEALTH AND STUDIES.)

7 Würden wir niederrangige Männer mit mehr Mitgefühl wahrnehmen, könnten diese mehr Zugang zur Fortpflanzung erhalten, als ihnen aus Sicht der Evolution zusteht. Die keinen Zugang zur Fortpflanzung erhalten sollen, haben für den Stamm auch sozial einen geringeren Wert, denn sie sollen ohnehin kinderlos sterben, so daß sich genetisch kaum ein Nutzen daraus ergibt, sie gut zu behandeln; sie leisten Arbeit und nehmen Gefahren auf sich, doch fortpflanzen tun sich derweil andere. Daher sind sie auch sozialer Diskriminierung ausgesetzt, sowohl durch Männer als auch Frauen. Dies mag die Grundlage für Ungerechtigkeit sein, wenn wir uns die Mechanismen und ihnen entspringenden Vorurteile nicht bewußt machen und überwinden. Niederrangige leisten Arbeit und nehemen Gefahren auf sich, ohne dafür belohnt zu werden.

8 «Evolution by Martin Sewell, 31 March 2014, University of Cambridge
The distribution of men’s mate value has a greater variance and more of a positive skew than the corresponding distribution for women.
Females limit the reproductive success of males, and men compete with other men for access to women. ..
Men have evolved to act as ‘filters’ for genetic material (Atmar 1991, Moxon 2008). ..
By stretching men out in a dominance hierarchy, genetic material that enhances the lineage is retained, whilst deleterious genetic material is eliminated from the lineage. ..
There is no dominance relationship (or competition) between men and women.»

9 siehe Tabelle 1: Reprdouktive Weltbevölkerung

10 “male organisms evolve faster than their female counterparts” – ‘Live Science,’ Jeanna Bryner, Managing Editor, Nov 19th 2007.

11 “The researchers suggest this … allows males to respond at the drop of a hat to the pressures of sexual selection.” – ‘Live Science,’ Jeanna Bryner, Managing Editor, Nov 19th 2007.

12 «These have finally provided consistent results. Both Feingold (1992b) and Hedges and Novell (1995) have reported that … test score variances of males were generally larger than those of females. Feingold found that males were more variable than females on tests of quantitative reasoning, spatial visualisation, spelling, and general knowledge.» – John Archer & Barbara Lloyd, Sex and Gender, p. 187

13 Außer dem Druck sexueller Selektion tragen auch genetische Gründe zur Last bei. Männer haben ein X und ein Y Chromosome, was jeden Defekt in diesen offenlegt, wogegen bei Frauen das zweite X Chromosome die Schäden im anderen verdecken kann. Darüber hinaus::

«In many plant and animal taxa mutation rates are higher in males than in females.» (Evolutionary Ecology (2006) 20: 159–172, Springer 2006, CHRISTIAN SOM1,2 and HEINZ-ULRICH REYER, Research article)

14 Wie Steve Moxon anmerkte, hat eine Mehrheit von Männern niedrigeren Rang und ein Interesse daran, die männliche Hierarchie umzustürzen, da sie von dieser benachteiligt werden: (Nur etwa 20 Prozent der Männer erreichen einen Rang, der sie die Hürde der Selektion bei freier Damenwahl überwinden läßt.) Da sie diese nicht umstürzen können, um selbst einen Spitzenplatz zu erreichen, versuchen manche zu schummeln und sich hochrangiger zu geben, als sie sind. Sowohl hochrangige Männer als auch Frauen kooperieren dabei, die Ordnung der Hierarchie stabil zu halten. Laut Moxon, ist das Interesse von Frauen daran, die männliche Hierarchieordnung zu überwachen und Schummler zu enttarnen, sogar größer als das von Männern, da die weibliche Selektion sich nach dem Rang richtet.

15 Groupie (or gruppie) – a young woman who regularly follows a pop group or other celebrity, especially in the hope of having a sexual relationship with them. Some have followed many a or any famous group. In contrast, a fan just likes the music.

16 Wir haben die biologische Dominanz der Frau nachgewiesen. Diese Dominanz beruht mindestens auf folgendem: Sexuelle Selektion, Schwangerschaft und Geburt, einem angeborenen Vorurteil, das Frauen bevorzugt (die Mütter sein könnten), sowie angeborenem Vorurteil gegen Männer (die sich nicht leicht fortpflanzen sollten). Aufgrund der biologischen Dominanz von Frauen benötigen Männer männliche Macht, um ein auch nur annäherndes Gleichgewicht zu erreichen. Natürliches Verhalten und traditionelle Kultur ermöglichten eine Verringerung des Ungleichgewichts, obwohl Frauen immer bevorzugt waren. Solche soziale männliche Macht ist immer zerbrechlicher als angeborene weibliche Dominanz. Darum müssen Männer hart arbeiten, um sie zu erlangen, und Revolutionen, oder Feminismus, konnten sie leicht zerstören. Daß viele für die Vergangenheit männliche Dominanz annehmen, ist ein grundlegendes Mißverständnis. Männliche Macht ist eine Schau, Theater, und eine notwendige Schau. Trotz aller Anpreisungen „männlicher Macht” vergangener Epochen war das nur eine Oberfläche und Gegengewicht, um angeborene weibliche Macht auszugleichen. Es handelte sich nie um wirkliche Dominanz, die von der Biologie ausgeschlossen wird. Vielmehr war es eine Schau, die zum Erreichen eines Gleichgewichts nötig ist.

17 „Kultur und Gechlecht”, Band 1 von „Die beiden Geschlechter”

18 Gehässige Antworten und generelle Verspottung solcher Probleme habe ich in meiner anderen Buchreihe „Die Wahlmacht der Frau” dokumentiert. Nicht nur Männer werden verächtlich abgetan, sondern genauso die Probleme selbst, denn die Gesellschaft möchte sich dieser Probleme nicht bewußt werden und schließt sie aus der Wahrnehmung aus.

19 Es gibt zwei Möglichkeiten, das Problem zu beheben: Die eine ist, Zugang zu erleichtern, um den Druck aufzuheben. Der traditionelle Weg ist sicherer, beständiger und leistet wesentlich mehr: Beide Geschlechter, Jungen und Mädchen, wachsen verantwortlich füreinander in ihren Geschlechtsgruppen auf, die durch Tausch und Ergänzung verbunden sind. Gegenseitige Verantwortung in „Strukturen der Ergänzung” schafft Verbundenheit und läßt Gefühle reifen. Es entstehen verbindende Kräfte, die dem Ausschluß durch Selektion entgegenstehen. (siehe „Kultur und Geschlecht”, Kapitel 4)

20 Feministische Klagen über männlichen Wettbewerb haben – wie üblich – verkehrt herum gedeutet, Ursache und Wirkung vertauscht . Es sind Frauen, die sich ändern und Männer weniger diskriminieren müssen, wenn sie den Wettbewerb unter Männern verringern wollen.

21 Indem sie ihre Sicht auf Gefühl, Subjektivität, Betroffenheit gründeten, stürzten Feministinnen in die evolutionäre Falle schiefer Wahrnehmung, die aus dem Bequßtsein verdrängt ist.

22 «Followed consistently across several generations, a matrilocal rule of marriage results in the coresidence of a continuous line of mothers, sisters, and daughters. Husbands become the outsiders; it is they who feel isolated and who must cope with a united front of members of the opposite sex who have been living together all their lives. Where matrilocality prevails, therefore, women tend to take control of the entire domestic sphere of life. Husbands become more like visitors than permanent residents and divorce is frequent» (Marvin Harris, Our Kind: Who We Are, http://www.amazon.com/Our-Kind-Where-Came-Going/dp/0060919906)

23 Siehe Band 1 und 2 der Reihe „Die beiden Geschlechter” von Jan Deichmohle und „Das prvilegierte Geschlecht” von Martin van Creveld.
Um den amerikanischen Autor Warren Farrell zu paraphrasieren: ‘feminists were the only side to turn up for an underclared war’ – kein Wunder, wenn sie die ersten Runden gewannen! Da es keine Widerlegung gab, oder diese aufgrund feministischer Zensur nicht veröffentlich wurde (siehe Nachweise in meinen Büchern), konnte sich die scheinbare feministische „Logik” durchsetzen.

24Ähnlich erschien Donald Duttons kanadische Studie von 1986 um mehr als 10 Jahre verspätet, weil sie zu deutlich zeigte, daß Frauen aggressiver als Männer sind in Hinsicht auf häusliche Gewalt; und John Haskey (ONS) Artikel über alleinerziehende Mütter wurde aus politischen Gründen um mehrere Monate verzögert.

25Misandrie: Verachtung oder Vorurteil gegenüber Männern (oder dem männlichen Geschlecht).

26The National Organization for Women, gegründet 1966

27„Person” ist in diesem Zusammenhang offensichtlich eine feministische Bezeichnung für Männer

28«He believed that the first step in social progress was to lift persons of lower social status to equal economic opportunity. Only then would evolution through sexual selection be able to act effectively. It may be taken as certain, therefore, that when women are economically and socially free, numbers of the worst men among all classes who now readily obtain wives will be almost universally rejectedwe shall set free a power of selection» – Wallace, a close colleague of Darwin, according to: Erika Lorraine Milam, “Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology,” p. 21 – 22.

29Wallace, Alfred Russel (1823-1913), Englischer Naturalist, schrieb einen berühmten Artikel, ‘On the Tendency of Varieties to Depart Indefinitely From the Original Type’ (1858)

30«Wallace hoped, some women would choose to remain single rather than settle for a “diseased,” “weak,” “idle,” or “selfish” husband. .. Wallace hoped, female choice, acting through marriage selection, would eventually become an even greater force of evolutionary change» – according to: Erika Lorraine Milam, “Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology,” chapter “Wallace, Divine Intelligence, and the Problem of Choice”

31«First-wave feminists easily appropriated such theories of mate choice» (Erika Lorraine Milam, Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology)

32 «If a guy wants a girl-friend he has to ‘play the game’ and pander to the reflexive female preference for thugs and morons. The alternative is found in the life of James Holmes: he followed the ‘intellectual’ path and experienced only involuntary celibacy for his pains. It doesn’t take much smarts to see that dysfunctional female mate-preference is the primary cause of male educational failure in the Anglosphere.» – Stephen Jarosek, „Tyrants of Matri­ar­chy,” 2015.

33 «I will examine the evolution of sexual selection … This refutes the intuitive notion that selection will necessarily favor mating preferences for male genotypes that are superior under natural selection (e.g., Trivers, 1972; Zahavi, 1975). There are in fact situations where if a mutant that decreases male viability appears, it will rapidly sweep through the population to fixation despite the presence of a stronger mating preference for a more viable alternative male phenotype.» (Mark Kirkpatrick, EVOLUTION, International Journal Of Organic Evolution, Vol. 36, 1982 , p.2)

34 Das bedeutet, Männer einer diktatorischen weiblichen Macht zu unterwerfen, beliebiges harmloses und gutgemeinte Verhalten subjektiv als Verbrechen zu werten, oder sogar in Zukunft umzudeuten, wann immer ihr danach ist. Das ist das Ende von auf objektiven Fakten gründendem Recht, und von Recht und Gerechtigkeit überhaupt.

35 «… women are going, sooner or later, to come to certain definite conclusions; and that from those conclusions will come a woman-made codex of sex morality on which the women of the future will act … and on which they will require men to act.» – “The Revolt of Modern Youth,” by Ben Lindsey, 1925.

36 «Still another thing is evident. This active and aggressive inquiring attitude of mind on the part of girls has of late years become general rather than exceptional. Also, it is more and more unconcealed. The reason is that social and economic conditions have placed these girls more on a level with men. Many of them, when they leave school, take positions in which they make more money than the boys they go with. The result is that many a youth finds himself subject to rather contemptuous inspection by the young woman of his choice. To many persons this cold sophistication on the part of our girls is shocking.» (Lindsey op.cit., 1925)

37 Der römische Jurist Gaius bemerkte „Mutterschaft ist eine Tatsache, Vaterschaft ist eine Ansicht.”

38 The „5 P’s“. Boys learn they must Perform, Pursue, Protect, Prefer and Pay if they are to earn equality and the respect of a girls‘ love. „Myth of Male Power : Why Men are the Disposable Sex“ by Warren Farrell, p.166 (pub 1993). (http://www.warrenfarrell.org/TheBook/ ). See also books by George Gilder, Daniel Amneus etc.

39 «They [60 school girls] where not asking what boys should do. It was plain that they would decide all that for the boys so soon as they had decided on the proper courses for themselves.» (Lindsey, op.cit., 1925)

40 «that the girls‘ part in such questions is the more dramatic and interesting, it is also a fact, that the boy, relatively, doesn’t count.» (Lindsey, op.cit., 1925)

Folgerungen aus Fakten der Evolution

Folgerungen aus Fakten der Evolution

Das Bestehen einer männlichen Dominanzhierarchie ist eine Grundtatsache des Lebens bei Mensch und Tier, hervorgerufen durch von Frauen betriebene sexuelle Selektion. Frauen gehören ihr niemals an; brauchen nicht um einen Rang zu kämpfen, und unterliegen niemals männlicher Dominanz, die es nur zwischen Männern gibt. Es gibt biologisch keine Dominanz von Männern über Frauen, weder bei Tier noch Mensch. Frauen sind das biologisch dominante Geschlecht, üben sexuelle Selektion an Männern aus, sie diskriminieren Männer, wie die Biologie treffend beschreibt.

Für Frauen ist die männliche Hierarchie wichtig, weil sie nach dem Rang eines Mannes in dieser entscheiden, ob sie ihn akzeptieren oder zurückweisen. Deshalb erhalten und überwachen Frauen diese Ordnung, sind strenger als Männer, wenn es darum geht, Schummler zu entdecken, die sich einen höheren Rang beizumessen versuchen, als er ihnen zusteht. Frauen wollen sich nicht mit Angebern einlassen, die vorgeben, erfolgreicher zu sein als sie sind. Weil Frauen niemals der männlichen Dominanzhierarchie angehören, ist es für sie sinnlos, mit Männern um einen Rang zu kämpfen. Wenn sie es aber tun, und ein Mann mit ihnen konkurriert, dann verliert der Mann sein Rang und Ansehen, weil er sich in einer solchen Situation hätte zurückhalten sollen. Das alles sind biologische Fakten. Siehe Steve Moxon, „The Woman Racket”.

Gleiches gilt für eine angeborene schiefe Wahrnehmung, die Frauen bevorzugt, weil diese Mütter sein könnten, deren Nachwuchs evolutionär vordringlich war, und Männer benachteiligt, um so stärker, je niedriger ihr Rang (und umso weniger sie sich daher fortpflanzen sollten). Wiederum ist dies eine Tatsache der Biologie und Evolution, siehe Steve Moxon, „The Woman Racket”.

Zwei Schlußfolgerungen können aus den Fakten gezogen werden. Diese Schlüsse sind wichtig, wenn wir traditionelle Kulturen weltweit und in unserer Vergangenheit verstehen und richtig mit ihnen umgehen wollen.

Männer brauchen hohen Rang und Ansehen, um Diskriminierung durch Frauen zu entgehen. Männer benötigen außerdem hohen Rang und Ansehen, um einer angeborenen schiefen Wahrnehmung zu entrinnen, die besonders Männer niedrigen Ranges oder Ansehens benachteiligt. Im Gegensatz dazu werden Frauen immer von einem Menschen angeborenen Vorurteil bevorzugt. Deshalb ist es für Frauen sinnlos, mit Männern um einen Rang zu kämpfen.

Das mag in einer feministischen Gesellschaft seltsam wirken und heftig angefeindet werden. Doch ist es eine wichtig Wahrheit, die verstanden werden muß. Traditionelle Kulturen haben keineswegs Frauen benachteiligt, die immer bevorzugt wurden. Teil dieser Bevorzugung ist angeboren bevorzugte Wahrnehmung von Frauen. Um fair behandelt zu werden, benötigen Männer hohen Rang. Denn sonst würden sie von sexueller Selektion diskriminiert, und ebenso von der Gesellschaft schlecht wahrgenommen und behandelt, von Männern ebenso wie von Frauen.

Die zweite Folgerung aus diesen Fakten der Biologie ist ein weibliches Monopol, sich zu beklagen.

Bei Mensch wie Tier sind Männer als „Filter der Evolution” für Gene vorgesehen. Sie pflanzen sich nicht fort, ohne einen ausreichend hohen Rang errungen zu haben. Sie müssen hart arbeiten oder känpfen, um solch eine Stellung zu erreichen, werden schwierigen oder gefährlichen Situationen ausgesetzt, in denen viele versagen. Nur Gewinner werden selektiert. Alle Männer unterliegen Diskriminierung durch Frauen. Bei Menschen ist es sogar schlimmer, weil diese eine angeboren schiefe Wahrnehmung haben, die uns Männer umso benachteiligender wahrnehmen läßt, je tiefer ihr Rang ist.

Deshalb dürfen Fraen klagen. Kinder dürfen weinen. Instinktiv wird jeder aufspringen und dem Kind helfen. In ähnlicher Weise wird jeder eilen, einer Mutter zu helfen, und Frauen im allgemeinen, weil sie entweder Mütter sind, oder bald sein könnten, oder gewesen sind, oder Großmütter. Wir fragen nicht, ob ihre Beschwerde gerechtfertigt ist oder nicht. Es scheint unumgänglich, ihnen im Fall einer Klage zu helfen.

Jeder verfolgt aufmerksam, ob eine Frau in Zug oder Bus einen Platz findet; man wird sie rücksichtsvoll vorbeilassen, und ihre leichte Handtasche wird oftmals von hilfsbereiten Kavalieren ins Gepäckfach gehoben. Dieselben Kavaliere ignorieren völlig den Mann, der von sehr viel schwereren Lasten überladen fast zusammenbricht, einen Platz sucht, um die Last abzulegen. Höchstwahrscheinlich wird er ignoriert, eher feindselig dafür betrachtet, mit so schweren Lasten das Fahrzeug zu betreten. Mehrfach bin ich angegiftet worden von Menschen, die sich wie eine schlecht gelaunte Polizei aufführten, das Gepäck aus dem Abteil entfernt sehen wollten, ohne einen blassen Schimmer zu haben, wohin es denn gebracht werden sollte. Der überlastete Mann wird als Störer scheel angesehen oder gar angeschnauzt, der Frau mit der leichten Handtasche charmant geholfen. Hätte die Frau schweres Gepäck, wäre die Hilfsbereitschaft umso größer. Diese beobachtbaren Gegensätze sind Folgen schiefer menschlicher Wahrnehmung.

Feministische Ideologie aller Wellen hat diesen Mechanismus stark ausgenutzt. So unbegründet ihre grundlegenden Annahmen, Beschwerden und Kampagnen waren und weiter sind, wie sich heute beweisen läßt, wurden sie akzeptiert, Hilfe gegeben, und ihre falschen Behauptungen zu nationalen und internationalen Doktrinen erhoben, die unsere Welt regeln. Dies alles aufgrund weiblicher Privilegien, die teilweise biologisch gegeben sind, teilweise durch Gesellschaften und Kulturen aller Zeiten überall auf der Welt.

Männer sind evolutionär „Filter für Gene”. Sie dürfen sich nicht beklagen. Wer das tut, verliert Ansehen und Rang, denn männliche Verlierer sind nicht dazu vorgesehen, sich fortzupflanzen. Männliche Verlierer sind dafür vorgesehen, diskriminiert und ausgeschlossen zu werden, was höchst ungerecht ist. Darum wird von Männer erwartet, „wie ein Mann zu kämpfen”. Das ist männlicher Wettbewerb, die intrasexuelle Selektion der Biologie. Von Männern wird verlangt, „es wie ein Mann zu tragen”, wenn er verliert. Wiederum ist dies intra-sexuelle Selektion der Evolution. Ein Mann darf nicht klagen, wie es Kinder oder Frauen dürfen. Denn eine Klage ist der Versuch, den ungerechten vorgesehenen Ausschluß zu überwinden.1

Dies ist der Grund, weshalb jeder Mann, der sich beklagt, verspottet wird und von wütenden hochrangigen Männern angegriffen, die befürchten, die schwer erarbeiteten Früchte ihres hohen Ranges zu verlieren, und warum ihn alle lächerlich machen. Es handelt sich um eine grundlegende Ungleichheit der Geschlechter, biologisch gegeben und von der Gesellschaft verstärkt: Frauen dürfen klagen und erhalten sofort Hilfe, ungeachtet, ob ihr Begehren begründet ist oder nicht. Alle feministischen Wellen haben diesen Mechanismus nach Kräften ausgenutzt. Männer dürfen sich nicht beklagen. Es ist ihr Schicksal, wenn sie verlieren, und sie sollen es hinnehmen. Gesellschaften verstärken dieses Prinzip. Ein Mann, der sich zu beklagen versucht, wird als Revolutionär betrachtet, der die geschlechtliche Ordnung umstürzen will. Er wird heftigst unterdrückt. Er wird wie eine gefährliche Bedrohung behandelt – oder ignoriert, oder als „jammerndes Kind” lächerlich gemacht.

Wie wir sehen, gibt es kein Gleichgewicht der Geschlechter, keine faire Gleichheit. Es war unklug, die moderene Gesellschaft auf das Konzept von Gleichheit der Geschlechter zu gründen, weil diese aus biologischen Gründen unmöglich ist. Es handelt sich um eine Illusion, unerreichbare Utopie, und benachteiligt sind dabei Männer.

Diese Konsequenz hat weitreichende Folgen: Frauen dürfen klagen, Männer nicht. Dies gilt besonders dort, wo Männer dazu vorgesehen sind, mögliche Verlierer zu sein. Männer unterliegen sexueller Selektion. Männer unterliegen männlichem Wettbewerb um männlichen Rang. Beides gilt nicht für Frauen. Beides bringt männliche Verlierer hervor. Doch obwohl folglich viele Männer zu Verlierern werden, nicht aber Frauen, dürfen Männer nicht klagen, wogegen Frauen dies dürfen. Das ist eine Tatsache des Lebens, die aus der Biologie folgt.

Feminismus hat diese Probleme verschlimmert, nur weibliche sexuelle Selektion („meine Wahl!”) genauso übersteigert wie das weibliche Privileg, zu klagen, im Rahmen ihrer verirrten Ideologie, mit der die biologisch dominanten Frauen zu „Opfern” einer frei erfundenden „Unterdrückung” erklärt wurden, die es niemals gab – wogegen es eine reale Unterdrückung vieler männlicher Verlierer tatsächlich gibt (die so von Feministinnen noch heftiger unterdrückt wurden als zuvor bereits.)

Feminismus hat tatsächlich bestehende Unterdrückung enorm verschärft, ebenso die wirkliche ungerechte Benachteiligung vieler rangniederer Männer. Feminismus hat die einseitge sexuelle Selektion und Bestimmungsmacht durch Frauen gesteigert. „Mein Körper, meine Wahl!” Weder Männer2 noch Ungeborene haben solch eine Wahl. Riesige Kampagnen und Schlammschlachten gegen eine imaginäre „Kultur der Vergewaltigung” wurden geführt, obwohl den biologischen Tatsachen nach Frauen viele Männer diskriminieren und ausschließen. Feministinnen beschuldigten eine erfundene „Macht des Patriarchats” oder ebenso imaginäre „Männermacht”, obwohl in der Wirklichkeit das weibliche Geschlecht dominant ist, aus biologisch gegebenen Gründen, und Männer von der sexuellen Selektion durch Frauen abhängig sind, wobei männliche Dominanz strikt nur zwischen Männern besteht, niemals aber über Frauen.3

Feministische Kampagnen verdrehten die Tatsachen in ihr Gegenteil und verschlimmerten so die reale Unterdrückung und Benachteiligung einer Mehrheit rangniederer Männer.

«Tuppy Owens: Ich wurde von Feministinnen zensiert

Seit den 1960ern war Tuppy Owens eine sexuelle Libertäre: Unermüdlich ist sie für sexuelle Freiheit eingetreten und gründete Gruppen, die für sexuelle Rechte Behinderter kämpfen…

Ich drückte meine Besorgnis aus mit dem, was damals sehr viel passierte (späte 1980er, früher 1990er), als Frauen fanden, ihre Genitalien wären eher wie eine Trophäe, die nur unter sehr besonderen (seltenen) Umständen geteilt wird.. Ich sah Frauen, die umherstolzierten, als würden sie dieses kostbare Objekt zwischen ihren Beinen behalten, das nicht zu teilen sei. „Wo war die Großzügigkeit geblieben? Wie traurig war es für behinderte Männer, die niemals den verlangten Voraussetzungen genügen konnten, und niemals diese köstlichen Schöße kosten und ihre Freuden teilen durften.”

Oder so etwas in der Art. Nun, der Absatz wurde hinauszensiert, und ich erkläre hiermit „Ich wurde von den Feministen gegen Zensur zensiert!”. Betrüblicherweise sind die Dinge seitdem viel schlimmer geworden.» (http://moronwatch.net/2013/05/tuppy-owens-i-was-censored-by-feminists.html)4

Das hat Folgen für alle Bereich des Lebens.

Es gilt auch für Literatur, sogar Belletristik. Wenn Frauen etwas anstößiges (oder sogar etwas unmoralisches) schreiben, wird es leicht zum Erfolgsbuch. Tut ein Mann dasselbe, wird es wahrscheinlich nie gedruckt, und wenn doch, so wird er ignoriert oder als „Chauvinist” beschimpft. Das kann ich beweisen. Kürzlich wurde ein Buch, das ich für nicht lesenswert halte, „In 80 Orgasmen um die Welt” in einem halben Dutzend langen Auszügen oder Besprechungen in einem der beiden größten Wochenmagazine Deutschlands (focus.de) vorgestellt. Ein Buch jener Art habe ich noch nicht in einer solchen Rezensionsserie an so prominentem Platz präsentiert gesehen. Es ist offensichtlich,5 daß jeder Mann, der in ähnlicher Weise über Sex mit vielen Frauen so schriebe wie sie über Sex mit vielen Männern, als „übler Chauvinist” abgetan und von Feministen heftig angefeindet würde, die sofort eine riesige Kampagne gegen so einen Mann begännen. (Solche Kampagnen habe ich aus sehr viel geringerem Anlaß gesehen.)

Den veröffentlichten Auszügen ist zu entnehmen, daß ein künstlerischer Wert ihres Buches offensichtlich nicht vorhanden ist.

Ich kann zeigen, daß trotz deutlich höherer künstlerischer Verfeinerung jeder Versuch eines männlichen Verlierers, über seine Diskriminierung durch Frauen zu veröffentlichen, jahrzehntelang ignoriert wurde, unfaire persönliche Tiefschläge auslöste. Seine künstlerische Leistung wird natürlich vermiest und lächerlich gemacht. Gewiß ist es bei Geschmacksfragen schwierig, etwas nachzuweisen, doch bin ich zuversichtlich, dies zu schaffen. So habe ich Geschichten im Stil von Franz Kafka und anderen eingefügt und eigene Stile entwickelt. Auch wenn es weiterhin Geschmackssache bleibt, ist der Standard sicherlich höher als „In 80 Orgasmen um die Welt” und das Anliegen wichtiger.

Wir müssen im Gedächtnis behalten, daß eine feministische, männerfeindliche Gesellschaft heftig und wütend die „Qualität” männlicher Verfasser niedermachen wird, die sich gegen ihre feministischen Werte stellen, wogegen feministische Frauen mit gleichem Nachdruck Beifall erhalten.

Das Buch einer Schriftstellerin wurde sehr bekannt gemacht. Es wird unverdient zum Kassenknüller. Das Buch eines männlichen Diskriminierungsopfers wurde in 30 Jahren niemals verlegt und ein Verlagsvertrag gebrochen.

Sollte eine Frau davon berichten, diskriminiert zu werden, würde die Gesellschaft sofort unverzüglich aufspringen, helfen, sich entschuldigen, und Gesetze erlassen, die sicherstellen, daß dergleichen nie wieder passieren wird. Niemals. Politiker würden Reden halten. Nationale und internationale Gesetze und Abkommen würden entstehen. Verfassungen würden geändert, um Abhilfe vorzuschreiben – für etwas, das es niemals gab, nur falscher feministischer Wahrnehmung entsprang, die auf falschen Voraussetzungen gründete, die den Tatsachen der Biologie widersprechen. Ganz nebenbei würde damit juristisch die Natur des Menschen unterdrückt, Kultur zerstört und alle Ausgleichsmechanismen kaputtgemacht oder gleich ganz verboten.

Handelt es sich um eine Frau, würde ihr Buch als billanter Bericht eines weiblichen Opfers von Ungerechtigkeit gepriesen. Beinahe jeder würde sich verpflichtet fühlen, die Botschaft anzunehmen; und viele würden das Buch lesen. Es könnte sogar Pflichtlektüre an Universitäten oder Schulen werden. Feministen würden sofort auf den Zug aufspringen, ihren Mut und Beitrag zur „Befreiung” feiern. Feministinnen begännen eine Kampagne. Das alles für eine unwahre, konstruierte Sache, die auf falscher Wahrnehmung gründet, die den Tatsachen von Leben und Biologie widerspricht.

Ist es jedoch ein Mann, der reale Probleme und wirkliche Diskriminierung erlebt, die nachweislich eine objektive Tatsache des Lebens ist, beweisbar mit Fakten der Biologie, geschieht das Gegenteil. Er wird ignoriert werden. Wahrscheinlich jahrzehntelang, bis es zu spät ist: Zu spät für sein Leben, das fast vorbei ist, zu spät für die Gesellschaft, weil die Fehlentwicklung nicht mehr zurücknehmbar und der Schaden längst eingetreten ist. Niemand wird hinsehen. Keinen schert es. Höchstens wird er verhöhnt werden, „wie ein Kind zu heulen”.

Wütende Männer und Frauen werden höhnen, er solle aufhören, sich wie ein Kind oder Pubertierender zu benehmen und „endlich erwachsen” werden, sich „wie ein Mann benehmen”. Das ist vorhersehbar. Es ist mir oft passiert. Frauen werden nicht so behandelt. Sonst wäre keine feministische Welle jemals von der Gesellschaft akzeptiert worden.

Nun kann ich die grundlegenden feministischen Behauptungen widerlegen. Frauen waren immer privilegiert. Doch weibliche Klagen über „Unterdrückung” wurden gehört und geglaubt, obwohl sie gänzlich unwahr waren und sind.

Beschwerden männlicher Verlierer dagegen sind berechtigt und fußen auf Tatsachen. Es kann bewiesen werden, daß zu allen Zeiten viele männliche Verlierer diskriminiert wurden. Über 60.000 Jahre lang kontte sich nur ein Mann auf vier oder fünf Frauen fortpflanzen. So war es wahrscheinlich Millionen Jahre lange. Zu einer Zeit war das Mißverhältnis gar 1 zu 17! Männliche Diskriminierung oder Unterdrückung ist real. Gentechnik brachte die Wahrheit ans Licht; Feminismus dagegen beruht auf von ihrer eigenen Phantasie erfundenen Mythen.

Doch wenn Männer versuchen, sich zu beklagen, werden sie nicht gehört. Stattdessen werden sie ignoriert, verspottet, als „Frauenfeinde” verunglimpft und so weiter. Ob sie nun Väter sind, denen ihre Kinder entzogen wurden, oder von weiblicher Selektion diskriminierte Männer, oder Männer, die unter der Last leiden, privilegierte Frauen versorgen und für sie arbeiten zu müssen, oder was immer ihre berechtigte Beschwerde sein mag, werden Männer ignoriert oder verhöhnt in einer Lage, in der Frauen Lob und Hilfe erhielten.

Berichte von Männern werden als „Müll” abgetan, weil Männer nicht klagen dürfen.
Berichte von Frauen werden als „Kunstwerk” gepriesen, weil Frauen klagen dürfen.

Dies gilt für jeden Bereich der Gesellschaft. Die Mechanismen müssen bekannt werden. Nur wenn das bewußt wird, gibt es eine Chance, diese Ungerechtigkeit zu ändern. Es bewußt zu machen ermöglicht Änderung. Es gibt keine andere Möglichkeit.

Diese Ungerechtigkeit muß beendet werden.

Traditionelle Gesellschaften gaben Männern Ansehen und Rang, was ihnen half, dem Vorurteil gegen niederrangige Männer zu entkommen. Das bedeutet, Frauen wurden in der Wahrnehmung und Behandlung bevorzugt, doch das Vorurteil gegen Männer wurde gemildert und auf ein erträgliches Maß verringert. Feminismus hat alle traditionellen Mittel zerstört, das Gleichgewicht der Geschlechter zu verbessern. Feminismus hat das größte Ungleichgewicht verursacht, indem Benachteiligungen von Männern und Privilegien von Frauen auf ein unerträgliches Extremmaß übersteigert wurden. Sie bewirkten keineswegs mehr „Gleichheit”, was utopisch ist, denn sie haben die Grundtatsachen des Lebens mißverstanden.

Diese Ungerechtigkeit muß beendet werden.

Dieser Artikel ist ein Auszug meines nächsten Buches mit dem Arbeitstitel „Zensiert”, Band 4 der Reihe Die beiden Geschlechter”. Soeben ist Band 3 „Die Genderung der Welt: Wie Feminismus weltweit Kulturen zerstört“ im AAVAA-Verlag erschienen. http://www.aavaa.de/sachbuch/Die-Genderung-der-Welt

1 Die Klage läuft dem evolutionären Sinn des Verlierens zuwider und wird daher heftig unterdrückt. Wenn es Schule machen würde, daß eine Klage erfolgreich sein kann, könnte das ganze ungerechte System zusammenbrechen. Deshalb wird am Schriftsteller, der Diskriminierung von Männern durch Frauen beschreibt, wütend ein Exempel statuiert. Denn sollte die Unterdrückung einmal fehlschlagen, könnte es Nachahmer geben, was eine Revolution auslösen und das ganze Unterdrückungssystem zusammenbrechen lassen könnte. Dadurch erklären sich giftige Antworten nicht nur aus feministischen Verlagen und Presseagenturen, sondern allgemein der gesamten Gesellschaft.

2 Auch Väter haben keine Wahl, die Mütter haben.

3 Es ist eine biologische Tatsache und Ergebnis der Evolution, daß bei uns verwandten Tieren wie beim Menschen Dominanz nur zwischen Männern besteht, aber nicht von männlichen über weibliche Artangehörige.

4 «Tuppy Owens: I Was Censored By Feminists

Since the 1960s, Tuppy Owens has been a sexual libertarian: she has campaigned tirelessly for sexual freedom and set up groups that fight for sexual rights for disabled people…

I expressed my concern with what was happening a great deal at the time (late 80’s, early 90’s) when women felt their genitals were rather like a trophy which would be shared only in very special circumstances. I watched women swagger around as if they held this precious object between their legs, not to be shared. “Where had the generosity gone? How sad it was for disabled men who would never live up to the required standards, and never get to taste their delicious pussies and share their pleasures.”

Or something like that. Well, this paragraph was censored out, and I declared “I’ve been censored by Feminists Against Censorship!”. Sadly, things have got much worse now.»

5 In Leserkommentaren wurde auf focus.de darauf hingewiesen, daß dergleichen bei einem Mann wütend niedergemacht würde.

Buchbesprechung „Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur”

Buchbesprechung von „Ideologiekritik am Feminismus:

Krieg gegen Mann, Natur und Kultur“

Erstrebenswert ist, ungewöhnliches zu tun, denn was bereits gesagt wurde, ein zweites Mal zu schreiben, wäre Zeitverschwendung, die zu schade wäre für das kurze Leben. Bei mir geht es um neues.

Viele sind versucht anzunehmen, ein Buch mit feminismuskritischem Inhalt könne wieder nur ein „peinliches Buch” voller „Vorurteile” sein und wollen es nicht anfassen, um nicht mit „blamablem” in Berührung zu kommen, oder sie halten es vorab für „uralte, sattsam bekannte Klischees”. Wieder andere sind so übermäßig von sich selbst überzeugt, daß sie glauben, alles zum Thema schon zu wissen, oder alles wichtige sei längst gesagt. :roflmao

Dabei entgeht ihnen eine neue, unbekannte, wissenschaftlich gut abgesicherte und völlig vorurteilsfreie Argumentation. Das Buch öffnet Pforten zu neuen Denkweisen, Sichten, Erkenntnissen. Wer sich das Lesen versagt, verschließt sich neue Erkenntnisse, bleibt unwissend. Peinlich ist auf lange Sicht nicht, ein solches Buch zu lesen, sondern solche Bücher nicht zu lesen und unwissend zu bleiben.

Sperrig an dem Buch ist, daß es Lesern den Boden unter den Füßen wegzieht, das Gebäude von Annahmen, Überzeugungen, begrifflichen und thematischen Prägungen. Das ermöglicht jedoch, dem Kerker des in sich geschlossenen feministischen Weltbildes zu entkommen. Dabei wird auch die begriffliche Grundlage gelegt, die Welt neu und wissenschaftlich treffender wahrzunehmen. Ein Lernprozeß wird ausgelöst, bei dem Leser sich selbst ändern. Das mag manchem anfangs unbequem erscheinen, nützt aber sehr.

Ob Menschen, die mit dem Thema wenig vertraut sind, oder vom Feminismus beeinflußte Frauen und Männer (zu denen auch die Gleichheitsfeministen der sogenannten „Männerbewegung” zählen) – sie alle können neues lernen, wenn sie es nicht vorab abtun, was genau dem Prinzip „Vorurteil” entspräche: nämlich etwas abtun, ohne es kennen.

Andreas Lange von Nicht-feminist.de schrieb mir in einer Email:

„Ich halte dieses Buch für sehr empfehlenswert und Jan Deichmohle für einen der wichtigsten und gleichzeitig unverstandensten Feminismuskritiker …
Dein Text ist der beeindruckendste, den ich bis jetzt zur Männerbewegung gelesen habe. Ich muß ihn mindestens zweimal lesen, dann nachwirken lassen.”

Weiter beschrieb er die Wirkung des Buches auf ihn als Leser.

„Mit dieser Erwartung ging ich nun ans Werk bei Jan Deichmohle. Doch hier passierte etwas, was als Idealfall bei der Rezeption von Literatur angesehen werden kann: das Lesen dieses Buches hat mich verändert. Der Text ging nicht butterweich durch meine Synapsen, um sich als Argumentationsreservoir irgendwo im Hirn abzulegen. Der Text sperrte sich. …
Vielleicht kennt der eine oder andere dieses Phänomen: ein Autor schreibt verständliche Sätze, aber als Leser hat man das Gefühl, das wesentliche zunächst nicht verstanden zu haben. Wenn man jedoch dem roten Faden auf die Spur kommt, dann verwandelt sich der Text von einer beliebigen Beschreibung eines Sachverhalts zur Realität.”

Ein gutes Buch wirkt bewußtseinsverändernd. Feministen beiden Geschlechts werden wünschen, daß dieses Buch nicht gelesen wird, weil es das Denken verändern und feministischer Ideologie den Boden unter den Füßen wegziehen kann. Auch Leser können im ersten Moment den Eindruck gewinnen, daß ihnen begrifflich der vertraute, feministisch geprägte Boden unter den Füßen weggezogen wird. Das mag zunächst unbequem erscheinen, ist jedoch gerade ein Qualitätsmerkmal, das sonst oft fehlt. Danach betreten Leser festen, ideologiefreien Boden.

Das vermögen Bücher mit tiefer Feminismuskritik. Pseudokritik der gleichheitsfeministisch geprägten „Männerbewegung” vermag das nicht; sie stärkt die Ideologie eher noch. Dies ist auch ein Grund, warum meine Bücher 30 Jahre lang nicht gedruckt wurden, Bücher der gleichheitsfeministischen Fraktion dagegen schon.

Ideologiekritk am Feminismus: Krieg gegen Mann, Kultur und Natur” ist der zweite Band der Reihe „Die beiden Geschlechter” und inzwischen im Schäfer Verlag erschienen. Das Buch stützt sich auf wissenschaftliche Resultate von Band 1 „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen” der gleichen Reihe.

Weibliche Wahlmacht und die erste feministische Welle

Weibliche Wahlmacht und die erste feministische Welle

Verschärfung weiblicher Dominanz durch alle feministischen Wellen.

Wie Frauenbevorzugung übersteigert und die Gesellschaft ganz
aus dem (bereits schiefen) Gleichgewicht gekippt wurde.

Die biologische weibliche Wahl ist folgenreich; sie läßt Arten entstehen, bestimmt ihre Entwicklungsrichtung, läßt Geschlechtsunterschiede entstehen und prägt diese, ebenso soziale Strukturen wie Familie und die der Kultur. Siehe Nachweise in Band 1 „Kultur und Geschlecht”.

«sexual selection dealt with variations between individuals, male and female, of the same species» (nach Darwin, Erika Lorraine Milam, Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology, p. 13)

Die biologische weibliche Wahl kann Arten in Sackgassen befördern und aussterben lassen wie jene eiszeitliche Hirschart mit Riesengeweih, die schließlich nicht mehr lebensfähig war in sich wandelnder Umwelt.

Weibliche Wahl, gesicherte Mutterschaft, leichterer Zugang zur Fortpflanzung geben dem weiblichen Geschlecht biologische Dominanz.

Weibliche sexuelle Selektion kann von erfülltem Leben, Fortpflanzung und Fortleben von Genen ausschließen.

Was immer die Lebensträume der Männer gewesen sind – eine bestimmte, geliebte Frau zu haben, eine Welt der Liebe zu gründen und in ihr zu leben, eine Welt sozialer und freier Liebe zwischen den Geschlechtern, wie auch ihr Lebenstraum aussehen mag, so wird dieser vielfach unmöglich gemacht, ihr Traum zerstört von weiblicher Wahl durch sexuelle Selektion, die auch soziale Folgen hat.

Männliche Vertreter fast aller Arten tragen nahezu allein die Last der Evolution. Denn „unbeliebte” Gene verschwinden nicht, indem Frauen und Männer mit solchen „unerwünschten” Genen sich seltener fortpflanzen, sondern indem Frauen, auch jene, die selbst das „unerwünschte” Gen tragen, sich fortpflanzen, Männer mit demselben Gen, das sie selbst haben, ausschließen aus Fortpflanzung, Geschlechtsleben, erfülltem Liebesleben, die Lebensträume der Männer zerstören durch ihre abweisende Wahl.

Daher verschwinden „unerwünschte” Gene nur langsam; Frauen pflanzen sie fort; entsteht so ein Sohn, wird dieser später von Frauen mitsamt seinem Gen diskriminiert, ausgeschlossen von Liebesleben und damit Fortpflanzung, davon, eigene Kinder zu haben. Geht das unerwünschte Gen der biologisch wahldominanten Frau dagegen an eine Tochter, so wird diese keineswegs geschnitten, sondern ist wahldominant wie ihre Mutter, selektiert Männer aus und diskriminiert sie, die das gleiche Gen tragen wie sie.

Das ist als wissenschaftliche Tatsache durch genetische Studien eindrucksvoll belegt; empfundene „Behauptungen” des Gegenteils durch „bewegte Frauen” sind falsch. Kultur war niemals „frauendiskriminierend”, sondern allenfalls eine notwendige Verringerung des unmenschlichen Grades biologischer Männerdiskriminierung, die Fakt ist. Auch Kulturen bevorzugten Frauen. Feminismen aller Wellen vergrößerten elementare Ungleichheit.

vo 8000 Jahren, Frühzeit

Die Last der Selektion trägt großteils der Mann. Männer müssen unter dem Druck der sexuellen Selektion erfolgreich sein, nach unerfindlichen und oft sehr wandelbaren Maßstäben weiblicher Wahlmoden, die beim Menschen sich sehr rasch wandeln können. Wer nicht mit der Mode Schritt hält, wird aussortiert, diskriminiert, ausgeschlossen. Was gestern hui war, kann heute pfui sein. Was gestern begeisterte, kann heute verspottet und verachtet werden.

Deshalb ist der genetische Druck auf Männer groß. Männer wandeln sich viel rascher als Frauen aufgrund dieses evolutionären Drucks, sind das Experimentierstudio der Natur. Darum ist die Varianz zwischen Männern größer, gibt es dieses und jenes Extrem, das vielleicht zum Stern am Himmel des Prozesses der Männerdiskriminierung werden kann, die sexuelle Selektion ist, oder ein Totalversager. Frauen sind, statistisch gesehen, daher eher mittig, dem Durchschnitt näher, aber seltener an den Enden zu finden.

Ein Zeichen für den Druck, den weibliche Wahl ausübt, ist das von Genetiker festgestellte deutlich größere Alter der genetischen „Ur-Eva”, auf deren Erbanlagen heutige Frauen zurückgehen, gegenüber dem deutlich geringeren Alter des genetischen „Ur-Adams”, von dessen Erbanlagen heutige Männer abstammen. Denn Männer mußten sich aufgrund des Drucks weiblicher Wahl sehr viel rascher ändern. Dies ist genetisch über mehr als hunderttausend Jahre zurückverfolgbar.

Das ist die Bedeutung der Tatsache, daß Männer die Last der Evolution tragen. Diese einseitige Wahl ist biologisch angeboren, aber höchst ungerecht. Sie bremst sogar die Evolution; denn unterlägen auch Frauen sexueller Selektion, würden „unerwünschte” Gene binnen einer Generation vollständig verschwinden. So aber dünnen sie sich nur aus, können theoretisch von Frau zu Frau übertragen zwar seltener werden, sich aber über lange Zeiträume weiter halten – und es trifft die Last, später diskriminiert zu werden, den Sohn, nicht die Tochter.

Weibliche Wahl ist die folgenreichste Wahl überhaupt. Männer haben von Natur aus keine solche Wahl, und hatten auch auf anderen Gebieten nie eine vergleichbar folgenreiche Wahl. Nur eigene männliche Stärken, Tauschgaben, Machtbereiche können Männer so anziehend werden lassen, daß sie auch eine Wahl haben – abgesehen von jenen etwa 20 Prozent (der Prozentsatz wurde von Feministinnen genannt, siehe Band 1; obiges Schaubild belegt die Behauptung) der Männer, die Gewinner weiblicher Wahl sind und daher eine sekundäre Wahl auf Kosten einer männlichen Mehrheit, oder den männlichen Verlierern haben.

„Erika Lorraine Milam, Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology” Der Buchtitel verrät dies ebenso wie Zitate von Feministinnen in Band 1, die von 80% Männern sprechen, die Frauen bei „freier Wahl” nicht wollen und die sich „gefälligst damit abfinden sollen, nicht erwünscht zu sein”.

Da es mehr heterosexuelle Frauen gibt als Männer, die den diskriminierenden Ansprüchen von Frauen genügen, gibt es zwar immer männliche Verlierer, deren Leben verpfuscht ist, aber auch eine Anzahl Gewinner, um die sich mehr Frauen reißen, als es von ihnen erwünschte Männer gibt.

Solcher Druck wird zu sozialem Druck, der sich auch in einer hohen Selbstmordrate niederschlägt.

Selbstmorde nach Geschlechtl

Nehmen wir als Beispiel das Phänomen „Boygroup”, deren bekanntestes Vorbild die Beatles waren. Der picklige, durchschnittliche gleichaltrige Junge von nebenan, unerfahren und linkisch, wird vermutlich diskriminiert oder gar ausgekichert, gehässig behandelt. Von seiner Art gibt es Millionen. Doch dafür rannten Teeniemädchen alle Polizeisperren am Flughafen um, wenn die vergötterten Helden der Band, etwa der „Fabulous Four”, der Beatles, in ihrer Stadt zum Konzert eintrafen. Die Popstars sind selektiert von weiblicher Selektion.

Der linkische, mangels Erfahrung ungeschickte Junge von nebenan wird diskriminiert. Da es sehr viel mehr „Mädchen und Jungen von nebenan” gibt als die vier Beatles, besteht nun eine sekundäre Wahl der selektierten Beatles, die bei ihren Konzerten – wenn sie denn wollten – aus einer großen Schar kreischender Mädchen wählen konnten, die nichts besseres wünschten, als bei ihrem „Star” zu sein, den sie anhimmelten, und mit dem viele gern schlafen wollten. Ehemalige Beatles berichteten von Frauen, die später stolz darauf waren, bei solch einem „Groupie”-Zusammentreffen von einem Beatle geschwängert worden zu sein, einen kleinen „Beatle” zu haben; ähnliches galt früher für Könige, etwa August den Starken von Sachsen, dem 100 leibliche Kinder nachgesagt wurden; oft aber gilt das Interesse junger Frauen asozialer Berühmtheit; sogar inhaftierte berühmte Massenmörder sind sehr begehrt, werden mit weiblicher Fan-Post über­schüt­tet und gern hinter Gittern geheiratet. Was bedeutet das für den menschlichen Genpool, und wer trägt die Verantwortung dafür? Feministinnen sind aufgefordert, diese Fragen zu beantworten.

Der Junge von nebenan hat dagegen erhebliche, abfällig „pubertär” genannte Probleme, die es jedoch in jedem Alter gibt, weil Männer jeden Alters von sexueller Selektion diskriminiert werden.

Weibliche Wahlmacht schadet folglich nicht nur der von ihr ausgeschlossenen Mehrheit männli­cher Verlie­rer, sondern schafft über die sekundäre Wahl der kleinen Gruppe männlicher Gewinner einen sekundären Wett­bewerb der wahldominanten Frauen um die von ihnen selektierte Minderheit, was eine Studie als Grund für die sich heute verbreitende Neigung zu weiblicher Unzufriedenheit mit ihrem eigenen Körper sowie Eßstörungen nennt. (siehe Band 1) In traditionellen Kulturen gibt es solche Unzufriedenheit und psychischen Störungen selten, weil der Druck weiblicher Wahl auf beide Geschlechter verringert wird. Weibliche Wahlmacht schadet folglich Männern, den wählenden Frauen selbst, der Gesell­schaft und dem Genpool, in dem sich Veranlagungen wie der oben genann­ten berühmten Mörder aufgrund ihrer Beliebtheit bei manchen Frauen verbreiten.

Weibliche Wahl ist die Urform jeglicher Diskriminierung; sie ist 750 Millionen Jahre alt, so alt wie die Zweigeschlechtlichkeit. Geschlechtliche Diskriminierung ist aus biologischen Gründen seit jeher weiblich. Was feministische Wellen „fühlten”, war deswegen hanebüchener Unsinn. Frauen diskriminieren seit jeher, nicht Männer, die biologisch sehr viel weniger wählerisch sind. Männer werden – auch sozial – ausgeschlossen von Zugang, um den sie sich bemühen müssen, nicht Frauen.

«Followed consistently across several generations, a matrilocal rule of marriage results in the coresidence of a continuous line of mothers, sisters, and daughters. Husbands become the outsiders; it is they who feel isolated and who must cope with a united front of members of the opposite sex who have been living together all their lives. Where matrilocality prevails, therefore, women tend to take control of the entire domestic sphere of life. Husbands become more like visitors than permanent residents and divorce is frequent» (Marvin Harris, Our Kind: Who We Are,, http://www.amazon.com/Our-Kind-Where-Came-Going/dp/0060919906)

Matriarchate haben die Tendenz, Männer zu einem Gast zu degradieren, Feministinnen haben sie in vielerlei Hinsicht ausgeschlossen, wogegen Frauen aufgrund ihrer Fruchtbarkeit auch sozial immer bei allen Kulturen im Mittelpunkt und zugehörig sind – Feministinnen haben die Fakten völlig falsch gefühlt und fehlgedeutet. Dominant ist biologisch die Frau, der Mann mit Pflichten benachteiligt, durch Arbeit und Lasten ausgebeutet, unterdrückt von weiblicher Wahl und ungerechter schiefer Wahrnehmung in Geschlechterfragen.

Die heutigen Geschlechtsunterschiede zwischen Mann und Frau gehen nicht auf ein frei erfundenes „Patriarchat” und ebenso frei angedichtete „Männermacht”, sondern auf weibliche Selektionsmacht zurück, die Geschlechtsunterschiede bei Tier und Mensch entstehen läßt, außerdem Familie, Arbeitsteilung der Geschlechter, die Grundlagen von Kultur – und allesamt von Feministen fälschlich Männern angelastet. (siehe Band 1)

Weibliche Wahlmacht zerstört Lebensträume. Der literarische Zyklus „Die Wahlmacht der Frau” beschreibt, wie ein Jüngling, der von einer Welt der Liebe, verläßlicher Liebe für alle, oder freier Liebe für alle, von einer Philosophie der Liebe träumte, diskriminiert und ausgeschlossen wurde. Sein Lebenstraum war zerstört. Nie konnte er leben, was er von frühester Jugend an ersehnte. Ein Philosoph der Liebe scheiterte an weiblicher Wahl, die ihn nicht wollte. Spott, Hohn, Gelächter und Verachtung folgten dem Gekicher hinterdrein. Denn es gibt, ebenfalls aus evolutionären Gründen, kein Mitgefühl für männliche Verlierer, denen die Schuld gegeben wird, denen man vorwirft, „eklige Kerle” zu sein oder „übelste Chauvinisten”, worin sich zusätzlich feministische Indoktrination ausdrückt. Was für eine unmenschliche Verachtung jeder erfährt, der es als Mann wagt, sich zu beklagen – klagen ist ein Vorrecht weiblicher, selektionsdominanter Frauen -, was für gehässige, gefühlsfaschistische Ausfälle Opfer der Diskriminierung noch erhalten, wenn sie über ihre Diskriminierung sprechen, ist im Buch „Nein!” mit dem unrühmlichen Ausfall des Blaulicht Verlages dokumentiert, einer Antwort, die symptomatisch für die Gehässigkeit vieler, einer ganzen Gesellschaft steht.

In solchem Männerhaß, der Diskriminierung vieler Männer verteidigt, stimmen geistig verirrte Männer mit Feministen beiden Geschlechts überein:

«He believed that the first step in social progress was to lift persons of lower social status to equal economic opportunity. Only then would evolution through sexual selction be able to act effectively. It maky be takes as certain, therefore, that when women are economically and socially free, numbers of the worst men among all classes who now readily obtain wives will be almost universally rejectedwe shall set free a power of selection» (nach Wallace, Kollege Darwins, Erika Lorraine Milam, Looking for a Few Good Males, Female Choice in Evolutionary Biology, p. 21 – 22)

Bei Wallace findet sich die für unsere Zivilisation typische Männerverachtung und Frauenverherrlichung. Männer werden als möglicherweise „diseased”, „weak”, „idle” oder „selfish” angesehen, zwischen ihnen wird gewählt. Zwischen Frauen findet keine solche Wahl statt! Solche „Logik” ist natürlich schief, denn derartige Auswahl würde bedeuten, daß Männer Stärken nur in geringem Maße entfalten können, weil sie von weiblicher Wahl abhängig sind. Frauen aber, die keiner solche Wahl unterliegen, können logischerweise alle jene schlechten Eigenschaften in viel höherem Grade besitzen, trotzdem Mütter werden, und ihre schlechten Gene weitergeben, weil sie ja nicht der sexuellen Selektion unterliegen, die bei ihnen selbst liegt. Logik würde daraus folgern, daß demnach Frauen in deutlich höherem Maße „diseased”, „weak”, „idle”, „selfish” oder was auch immer sein müßten – wenn wir der Argumentationslinie folgen, sie nicht ganz zurückweisen.

Das ist genau, was ich seit dem 1980er Zyklus „Die Wahlmacht der Frau” beschrieben habe. In einem strukturlosen Chaos, unter nur scheinbar formal „Gleichen”, herrscht die absolute Tyrannei allmächtiger weiblicher Wahl durch sexuelle Selektion, was viele männliche Verlierer schafft, das ganze männliche Geschlecht versklavt. Nicht „gute” Männer, sondern oftmals albernste modische Qualitäten werden dabei bevorzugt, häufig „Gangstertypen”, kaputte und sich asozial verhaltende Gecken, die weniger „langweilig” sind. Das Buch „The Tyranny of Matriarchy” (2015) nennt solche Gewinnertypen sogar „thugs” und stellt einen Zusammenhang mit Schulversagen vieler Jungen her, weil diese vor der Wahl stehen, entweder brav zu lernen und von Mädchen geschnitten zu bleiben, oder eine asoziale modische Laufbahn zu nehmen, die bei Mädchen beliebter ist.

«Wenn ein Mann eine Freundin möchte, dann muß er ‚das Spiel spielen’ und der reflexartigen weiblichen Bevorzugung für Strolche und Trottel nachgeben. Alternative ist ein Leben wie von James Holmes, der dem ‚intellektuellen’ Pfad folgte und nur unfreiwilliges Zölibat erlebte für seine Bemühungen. Es braucht nicht viel Hellsicht, um zu merken, daß die dysfunktionale weibliche Partnerwahl Hauptgrund männlichen Versagens bei der Ausbildung im angelsächsischen Raum ist.»1 (Stephen Jarosek, Tyrants of Matriarchy, 2015)

Weibliche Wahl ist dysfunktional und schadet der Gesellschaft.

«I will examine the evolution of sexual selection … This refutes the intuitive notion that selection will necessarily favor mating preferences for male genotyles that are superior under natural selection (e.g., Trivers, 1972; Zahavi, 1975). There are in fact situations where if a mutant that decreases male viability appears, it will rapidly sweep through the population to fixation despite the presence of a stronger mating preference for a more viable alternative male phenotype.» (Mark Kirkpatrick, EVOLUTION, International Journal Of Organic Ecolution, Vol. 36, 1982 , p.2)

Solche schädliche Wahl ist heute zu beobachten (siehe Jarosek, 2015) und wirft, im Verein mit feministischer Verziehung, Generationen junger Männer aus der Bahn.

Weibliche Wahl wurde schon von den Feministinnen der ersten Welle radikalisiert, gesteigert statt abgeschafft. Hätte nicht weibliches Gerechtigkeitsempfinden sich empören müssen über die ungerechte Dominanz des Weiblichen? Ja, eigentlich! Aber weit gefehlt! In allen feministischen Wellen wurde weibliche Dominanz in zentralen Bereichen des Lebens weiter übersteigert, was das Gleichgewicht zusammenbrechen ließ, wie schon im Band 2 dokumentiert wurde:

«Von den Frauen wird das neue sexuelle Sittengesetz kommen, nach dem sich künftig Männer zu richten haben.»(Lindsey, Die Revolution der modernen Jugend, S. 95, Übersetzung von: The Revolt of Modern Youth, 1925)

Band 2 dokumentiert Folgen der ersten feministischen Welle für die damalige entwurzelte Generation Jugendlicher, die vielen Ersatzideologien in die Arme laufen sollten.

«Diese angriffslustige, fordernde, geistige Haltung der Mädchen … ist in den letzten Jahren immer allgemeiner und unverhüllter geworden… So findet sich mancher Liebhaber in diesem Punkt von seiner Liebsten mit kritischen, wenn nicht geringschätzigen Blicken betrachtet. Für manche Leute ist diese kühle Berechnung bei den Mädchen etwas Schreckliches.» (Lindsey a.a.O., S. 94, 1925)

Niemand hat geschildert, wie viel unnötiges menschliches Leid durch feministische Ideologie verursacht wurde.

«Daher fragten mich die 60 Schülerinnen auch nicht danach, was die Jungen tun sollten. Es war klar, daß sie alles für die Jungen mit entscheiden würden, wenn sie nur erst selbst genau ihren Weg wüßten.» (Lindsey a.a.O., S. 94-5, 1925)

Schon in den 1920er Jahren nahm die Einseitigkeit aufgrund der ersten feministischen Welle extreme Formen an.

«ja, der Knabe oder Jüngling zählt überhaupt kaum.» (Lindsey a.a.O., S. 94, 1925)

Am schlimmsten trifft es jene männlichen Verlierer, die überhaupt nicht mehr in Betracht kamen für Mädchen und junge Frauen.

Weibliche Wahl ist mächtiger als jede andere Wahl. Doch verbissen fordern Feministinnen sie für sich allein: „Unser Körper, unser Leben!” Der Mann hat keine solche Wahl. Über sexuellen Zugang, Fortpflanzung oder Abtreibung entscheidet die Frau; Männer hängen von ihrer Entscheidung ab, ohne sie selbst zu haben. Männer haben kein moralisches Recht auf Liebe, keines auf Fortpflanzung, kein Recht auf Abtreibung, wenn sie nicht Vater werden wollen.

«Bei den Naturvölkern bildet samt und sonders das Mehrbegehrtwerden der Frau die Basis der sexuellen Werbekampfes Auslese. Ein Maori-Sprichwort heißt: „Ein Mann Kann noch so schön sein, er wird nicht begehrt, eine Frau mag noch so gewöhnlich sein, so wird der Mann begierig nach ihr verlangen.”

Indem die Fortpflanzungsmöglichkeit auf eine Institution gestellt wurde, die mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Mannes steht und fällt, wurde die Fortpflanzung selbst Sache der sozialen Kalküls bei Mann und Weib und hörte auf, eine Erscheinungsform der Zuchtwahl zu sein.» (Grete Meisel-Heß, Die sexuelle Krise, 1908)

Im ersten-Welle-Feminismus wurde gegen die Ehe eingewendet, sie ermögliche nicht genug Zuchtwahl des Mannes! Es wurde also ausdrücklich gefordert, den Druck sexueller Selektion auf Männer, den es auf fruchtbaren Frauen nicht gibt, weiter zu erhöhen, was mehr Männer zu unerwünschten und von Fortpflanzung ausgeschlossenen Entrechteten macht. Sie wehrten sich deswegen gegen die Ehe, die einen gewissen Ausgleich schafft. Überspitzung weiblicher Macht war bereits damals Ziel.

«Was diesem Minnedienste, diesem Ideal der Ritterlichkeit zugrunde lag, war das Prinzip der freiwilligen Unterordnung des stärkeren Geschlechts unter das schwächere… Die Vorsorge des Mannes für das Weib ist übrigens schon der höheren Tierwelt eigen. Unter den Menschen ist sie tief begründet durch die leichtere physische, moralische und seelische Verletzlichkeit … der Frau, durch ihre biologische … Schwäche, durch ihr bedeutend verfeinertes und daher leichter lädierbares Gefühlsleben. Und an diesem Standpunkt muß unter allen Umständen und bei allen Veränderungen der Formen sexuellen Lebens und vor allem angesichts der Frauenbewegung festgehalten werden. Das Ideal der Ritterlichkeit hat dieses Prinzip zur höchsten Blüte entwickelt… Die Ritterlichkeit von einst wurde zur Galanterie von heute. Und der Epigone des einstigen Ritters ist der moderne Gentleman. Er beobachtet auch tatsächlich die Formen und mehr noch die Formeln des einstigen Ritterdienstes … aber zumeist nur soweit die Kontrolle der Gesellschaft reicht.» (a.a.O., Die sexuelle Krise)

Darin steckt bereits die Forderung nach Kontrolle der Gesellschaft, um den Mann zu noch mehr Minnedienst und Frauenbevorzugung zu zwingen, als es angeboren schiefe Wahrnehmung und unsere schieflastige Zivilisation ohnehin bereits hervorbrachten.

«So erhielt, wie in einem Aufsatz von Hermann mitgeteilt wird [5], Graf Johann IV. von Habsburg einen Korb von seiner Braut, Herzland von Rappoltstein, „nachdem er schon ein halbes Jahr die nächtliche Probezeit mit ihr gehalten hatte, da sie ihn der Unmännlichkeit beschuldigte” – Diese Tauglichkeitsproben waren zur Sicherung des Erbganges historisch in der Entwicklung des Erbrechts durchaus nötig, scheinen aber auch aus rassehygienischen und individuellen Gründen gerechtfertigt» (Die sexuelle Krise, 1908)

Wieder wird Zuchtwahl durch Wegselektieren von Männern propagiert, diesmal mit rassistischen Motiven: „Rassehygiene”. Solche Zeitgenossinnen oder Angehörige des ersten-Welle-Feminismus fanden es selbstverständlich, daß die Frau gefährdet und Opfer sei, der Mann für sie sorgen und sich als Stärkerer unterwerfen müsse, daß Frauen keinerlei Zuchtwahl unterliegen, wohl aber der Mann. Sexuelle Selektion, eine weibliche Dominanz, wurde als Recht der Frau nicht nur verteidigt – von Gleichheit keine Spur! – sondern Verschärfung gefordert und betrieben. Eine ganze „Besserung” der „Rasse” wurde darin gesehen, unter Männern nur die Stärksten und Tüchtigsten auszuwählen, die anderen auszuschließen, eine solche Wahl aber nicht bei Frauen zu betreiben.

Fazit

Zu Beginn der ersten feministischen Welle gab es jahrzehntelang massiven Widerstand einer Mehrheit von Frauen, mehr als von Männern, die instinktiv spürten, wie etwas verkehrtes das Gleichgewicht der Geschlechter in den Zusammenbruch trieb. Zwar wurden die biologischen und wissenschaftlichen Zusammenhänge nicht deutlich erkannt, waren Argumentation und Ziele unklar, doch gefühlt wurde die nahende Katastrophe schon – daher der anfangs zähe Widerstand.

Wohlgemerkt, ich behaupte nicht, Argumente oder programmatische Ziele damaliger Feminismusgegner wären nach heutigem wissenschaftlichen Stand zutreffend gewesen, sondern beweise, daß damals faktisch das Gleichgewicht folgenreich gekippt und zerstört wurde, alle feministischen Behauptungen ebenso falsch waren wie die eingeschlagene Richtung. Auch die erste feministische Welle beschädigte Leben, Gesellschaft und Kultur, vergrößerte das Ungleichgewicht, verschärfte weibliche Dominanz, baute weibliche Dominanzbereiche systematisch aus, zerstörte männliche Gegengewichte und machte Gegenwehr gegen weitere feministische Wellen so gut wie unmöglich.

Nachdem eine lautstarke, radikale Minderheit anfänglichen Widerstand der Mehrheit einmal gebrochen hatte, gab es kein Halten mehr; künftige feministische Kampagnen und Wellen verbreiteten sich wie ein Lauffeuer rasch und ohne ernstlichen Widerstand in der gesamten Gesellschaft. Die Balance war so vollständig umgestürzt, daß es keinen Widerstand mehr geben konnte. Die gesamte Zivilisation war auf eine schiefe Ebene geraten und rutschte in sich beschleunigendem Tempo in den Abgrund. Wer sich widersetzen wollte, wurde überrollt und geplättet.

Dies war eine Kurzfassung aus dem Buch Die Unterdrückung der Männer”, Juwelen Verlag 2016.

Wichtige Fakten werden in den Bänden 1 „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen”, Band 2 „Feminismuskritik: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur” (demnächst im Juwelen Verlag) und Band 3 „Die Genderung der Welt: Wie Feminismus weltweit Kulturen zerstört“ dieser Reihe bewiesen.

Fußnoten

 

 

Bücher

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In Büchern ist mehr zu entdecken, winkt tieferes Verständnis als in Blogbeiträgen. Artikel zeigen einzelne Gesichtspunkte; oft reicht der Platz nicht für wissenschaftliche Beweise.

Bücher zeigen Zusammenhänge, gehen in die Tiefe, können systematisch aufbauen und beweisen. In Büchern ist viel zu entdecken. Der Geist lebt im Buch, in der Tiefe, nicht an der glänzenden, bequemen Oberfläche der Medienwelt. Neuland will erarbeitet werden, wozu Bücher das klassische und beste Medium sind.

Alle derzeit erhältlichen Bücher der Sachbuchreihe „Die beiden Geschlechter” und der literarischen Reihe „Die Wahlmacht der Frau”, sofern sie nicht bei einem Verlag erscheinen, habe ich inhaltlich überarbeitet, korrekturgelesen und neu formatiert.

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