Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Schlager

Wie aus Männern Hampelmänner wurden

Wie aus Männern Hampelmänner wurden

Anfang der 1960er Jahre wurde das Mädchen France Gall zur Chansonsingerin und bald weltweit berühmt. Sie verkörperte mädchenhafte, unschuldige Anmut in einer schwierigen Welt. Heute hören wir in ein Lied hinein, das fast barocke Qualität besitzt, weil die Begleitinstrumente selbständige Melodien im Hintergrund spielen, was selten geworden ist. Musik drückt, wie in einigen meiner Bücher beschrieben, menschliches Leben und Gesellschaft wieder, auch den Zerfall der Menschen und Geschlechter verbindenden Kultur. Kunst, die aus vielen gleichwertigen Melodien bestand, die sich wie verschiedene Menschen und Rollen ergänzen zu einem Gesamtkunstwerk und Gemeinschaft, zerfiel zunehmend in individualistischen Egoismus, in dem der Rest von Musik oder Welt zur achtlos behandelten Füllmasse verkam.

Hier nun erst einmal das Lied, musikalisch nach meinem Empfinden ihr bestes, wenngleich andere beim Gehalt der Lyrik mehr bieten:

«Aber eines Tages hat sich mein Hampelmann

In einen großen Jungen verwandelt.

Er sagte mir:

„Du bist, die ich lieben werde”

Es war mein charmanter Prinz,

von dem ich geträumt habe, als ich ein Kind war.

Er nahm mich in die Arme

Und flüsterte mir zu:

„Als Hampelmann getarnt

Bin ich gekommen, um dich mitzunehmen.

Morgen beginnt ein neues Leben

Für uns beide.”

Gerade in dem Moment

hörte ich plötzlich Schritte.

Es war meine Mutter, die ankam.

Sie trat in mein Zimmer ein.

Der Junge verzauberte sich in eine Hampelfrau

auf wundersame Weise.

In ihrem schönen Spitzenkleid

saß sie auf meinem Bett

Ich weiß nicht, ob ich geträumt habe,

Oder ob es die Realität ist.

Aber ich habe an jenem Tag

die Liebe getroffen.»1 (France Gall, Hampelmann, 1968)

Auch wenn Chanson vom künstlerischen Anspruch weniger bietet als Operette, die wiederum nur kleine Schwester der Oper ist, diese wiederum flach gegenüber der Kunst der Fuge, so ist das Perfektion. Schönere, ergreifendere Melodie und Vortrag ist kaum möglich; ein blonder Traum von Mädchen beglückte Herzen ihrer Zeit. Meine Kritik richtet sich gewiß nicht gegen sie, doch dürfen Leser meiner Bücher und Artikel mehr erwarten als unkritische Schmeichelworte.

InCel in der Vereinigten Staaten von Amerika schaffen übrigens gerade den Durchbruch, der meinen Büchern seit den 1980ern verwehrt blieb, weil es im feministischen BRD-Regime Staatsräson zu sein scheint, jede Stimme männlicher Verlierer, insbesondere aber die gefährliche Jan Deichmohles, so vollständig zu unterdrücken, daß niemand liest und ernstnimmt. Die InCel, die wegen weiblicher Wahldiktatur und Männerüberschuß in unfreiwilligem Zölibat leben müssen, werden ignoriert, angefeindet, bekämpft, als könne man eine logische Erscheinung und herzlose, himmelschreiende Ungerechtigkeit dadurch loswerden, daß man ihre Opfer noch verhöhnt, anfeindet und unterdrückt. Jedenfalls fordern die InCel der USA, von der nicht funktionierenden Damenwahl beim Flirt zurückzukehren zu vermittelten Beziehungen, weil sich anders das Problem nicht lösen läßt, zunehmend viele Männer zu grausam diskriminierten Verlierern ausgeschlossen und degradiert werden. Das entspricht einem anderen deutschen Lied von France Gall, auf das sich diese InCel berufen können. In einem heute wieder hochaktuellen Lied beschrieb sie den Computer, der perfekte Paare bilden könne – das geht natürlich nur, wenn Grenzen dicht und Männerüberschuß ausgewiesen ist, weil es sonst nicht einmal numerisch aufgehen kann. Wer das nicht kapiert, ist nicht ‚moralisch überlegen’, auch kein guter Mensch, sondern einfach nur strohdoof, dermaßen dumm, daß er einen sexuellen Androzid anrichtet und sich dann dabei noch einbildet, daran wegen ‚guter Absichten’ und Dummheit unschuldig zu sein.

«Der Computer weiß genau

für jeden Mann die richtige Frau,

und das Glück fällt im Augenblick

aus seiner Kartei.

Denn einer von vielen Millionen,

der wartet auf mich irgendwo.

Der Computer Nr. 3

sucht für mich den richtigen Boy,

und die Liebe ist garantiert für beide dabei.» (France Gall, Der Computer Nr. 3, 1968)

Als France Gall noch ein Mädchen war, das erste Auftritte machte, gab es Kritiker, die ihr nachsagten, sie sei eine ‚Vatertochter’, wie ich es nicht besser aus dem Französischen zu übersetzen weiß. Darüber regten sich ihre Verehrer begreiflicherweise auf. Natürlich soll eine Frau, die viel unschuldige Anmut und Gefühl ausstrahlte in eine Zeit, der daran mangelt, geschätzt werden; seit Januar 2018 fehlt sie uns. Doch die Kritik war dann berechtigt, wenn diese nicht an sie, sondern an unsre Epoche gerichtet wird, die tatsächlich von Vatertöchtern und Muttersöhnen gekennzeichnet ist. Viele Schläger der Antifa sollen noch zu Hause bei Mutti leben – Muttersöhnchen. Mädchen traten dagegen zunehmend in die Fußstapfen ihrer Väter. Weibliche Frauen starben so aus, da Feminismus sie bekämpfte, als ‚Rollenklischee’ verächtlich machte, es unmodern wurde, kein Mädchen mehr diese wichtige Hälfte der Welt weiterleben wollte. Sie verschwand aus der Welt. Ganze Generationen wurden gezeichnet von Geschlechterverwirrung und dem völligen Zerfall geschlechtlicher Ergänzung, die ein menschliches Bedürfnis ist von gleicher Bedeutung wie Sprache, und sich in ähnlich früher Kindheit angeboren auszuprägen versucht – wenn Erwachsene sie nicht darum betrügen, indem sie ihnen eine seelenlose, kulturlose Welt vorsetzen, in der sie sich nicht gesund ausprägen können. Daher hatten die Kritiker durchaus recht: Es gab und gibt Probleme mit Vatertöchtern, nur ist das ein Problem aller, und ganz gewiß nicht einem Mädchen anzulasten, das mehr unschuldige Anmut zeigte als so viele andere.

Ähnliches gilt für viele sogenannte Vorurteile: So falsch es ist, bestimmte Menschen mit ihnen zu belasten, weil sie nichts damit zu tun haben, oder selbst nur Opfer einer alle betreffenden Fehlentwicklung sind, brauchen die Vorurteile trotzdem nicht ganz unbegründet sein – es kann sich auch um eine natürliche, instinktive Schutzreaktion handeln, die lebensnotwendig ist, oder eine im Grunde richtige Beobachtung, daß etwas schief läuft, die dann nur irrational gedeutet und falsch instrumentalisiert wird. Trotzdem wäre es fatal, solche Beobachtungen mitsamt der Realität unterdrücken zu wollen: Es ist lebenswichtig, die Wirklichkeit wahrzunehmen, um verhängnisvolle Fehler zu vermeiden oder abzustellen, bevor es zu spät ist. Wer mit solchen ‚Vorurteilen’ auch notwendige Beobachtung der Realität oder natürliche Schutzinstinkte unterdrückt, begeht größtmöglichen Schaden, denn irgendwann wird die Fehlsteuerung mitsamt Problemen so groß, daß alles zusammenbricht.

Nun aber zurück zu France Gall, die liebevoller sang als viele andere. Ihr Lied über den traurigen Jungen verrät ein Stück Empathie, die sonst so selten geworden ist. Also nichts gegen France Gall!

«Armer trauriger Junge

Gefangener der Stadt

Armer steriler Feigenbaum

Armer trauriger Junge …

Du verschlingst mich mit den Augen

Du schälst meine Haut

Du ißt mich mit Begehren.

Und du sagst mir diese Worte …

Du siehst den Himmel nicht

Du weinst die Sonne»2 (France Gall, Aprikosenstraße, 1968)

So hätten die meisten Lieder, Bücher und Filme sein müssen, voll Mitgefühl mit unseren eigenen männlichen Verlierern. Doch dies ist in Jahrzehnten die einzige Spur, die ich gestern fand. Tatsächlich war France Gall aber eine ‚Vatertochter’, wie ihre Kritiker behauptet hatten. Einige ihrer Lieder sind sogar von ihrem Vater geschrieben worden. Obwohl ich das Lied musikalisch gelobt hatte, weil es die Seele anspricht und klassischer Musik näher kommt, wie eine kleine Schwester der Operette, bleibt trocken zu bemerken: Als Kind liebte sie einen Hampelmann, der sich in den Traumprinzen ihrer Kindheit verwandelt, der dazu da ist, sie zu lieben. Mehr eigenes Leben hat der arme Hampelmann leider nicht. Als die Mutter ins Zimmer tritt, verwandelt sich ihr Traumprinzschatz diskret zurück in einen Hampelmann, so daß Mami nichts merkt. Der Witz wird dadurch verschärft, daß der Hampelmann in ihrem Lied weiblich ist, was der Verwandlung in einen Hampelmann noch eine Geschlechtsumwandlung draufsetzt.

Anmutig und unschuldig vorgetragen, rührt France Gall. Doch tatsächlich ist die Welt nicht so lustig, denn wir sind alle mehr oder weniger zu Hampelmännern geworden, mit denen durch Feminismus und Emanzipation entgleiste Frauen spielen, die entsorgt oder ignoriert werden, wenn frau sie gerade nicht braucht. Wie viele Verlierer dabei entstehen ist scheißegal; die werden nur noch zusätzlich verhöhnt. Daher ist das Lied, so süß es wirken mag, auch ein Fanal für das kommende Zeitalter der Hampelmänner und unweiblichen Frauen, die aus Vatertöchtern wurden, einer egozentrischen Orientierung an weiblichen Modellen, die letztlich keine Reifung ermöglicht, sondern infantile Erwachsene hervorbringt.

Fußnoten: Originallyrik

1 «Mais un jour mon polichinelle
En un grand garçon s’est changé
Il m’a dit:
„Vous êtes bien celle Que je vais aimer”
C’était le prince charmant
Dont je rêvais quand j’étais enfant
Il m’a prise dans ses bras
Et m’a dit tout bas:
„Déguisé en polichinelle
Je suis là pour vous emmener
Et demain une vie nouvelle
Pour tous les deux va commencer”
Oui mais juste à ce moment-là
Soudain j’ai entendu des pas
C’était ma mère qui arrivait
Et dans ma chambre, elle est entrée
Le garçon en polichinelle
Comme par miracle s’est changé
Dans son bel habit de dentelle
Assis sur mon lit
Je ne sais pas si j’ai rêvé
Ou bien si c’est la réalité
Mais moi j’ai depuis ce jour
Rencontré l’amour (France Gall, Polichinelle, 1967)

2 «Pauvre garçon triste
Prisonnier de la ville
Pauvre figuier stérile
Pauvre garçon triste …
Tu me dévore de l’oeil
Tu m’épluches la peau
Tu me mange d’envie
Et tu me dis ces mots …
Tu ne vois pas le ciel
Tu pleures le soleil» (France Gall, Rue de l’abricot, 1968)

Vom Schlager zur Popmusik

Vom Schlager zur Popmusik

Der Übergang vom Schlager zur Popmusik fand mit einem nicht nur doppelbödigen, sondern vieldeutigen Lied statt, das 1965 beim Wettbewerb der Eurovision gewann. Allerdings sollen Frankreich und die in Teilen französischsprachige Schweiz keinen einzigen Punkt an diesen Titel vergeben haben, weil sie die mehrdeutigen Anzüglichkeiten ahnten.

«Meine Werke sind ein Spiegel,
In dem mich jeder sehen kann.

Ich bin überall auf einmal

In tausend Stimmen gebrochen.

Um mich herum höre ich lachen

Die Stoffpuppen,

Die zu meinen Liedern tanzen.

Puppe aus Wachs, Puppe aus Klang.

Sie lassen sich verführen,

Für ein Ja, für ein Nein. …

Also besinge ich Liebe ohne Grund,

Ohne etwas über Jungen zu wissen.

Ich bin nur eine Wachspuppe,

eine Puppe aus Klang

Unter der Sonne meiner blonden Haare»1 (France Gall, Poupée de cire, poupée de son, 1965)

Unter der Oberfläche brodeln viele Anspielungen. Die Sängerin stellt sich selbst als Marionette vor, was wie eine Kritik am Medienbetrieb wirkt, die ihrer Zeit weit vorausgreift. Die Hörer ihrer Musik sind selbst Puppen aus Stoff, die wohl von ihr gelenkt werden. Wir sind Marionetten, die von Marionetten gesteuert und verführt werden, „für ein ja oder nein”. Das sind sehr moderne Gedanken mit Sprengkraft. „Sie ist in tausend Stimmen gebrochen” greift ebenfalls in eine Zukunft, in der Menschen in viele Identitäten zersplittern. „Unter der Sonne ihrer blonden Haare” ist sie eine Marionette der Musik. Wer protestiert, bessert die Lage nicht, denn wir heute sind Marionetten von Ideologien wie Feminismus und Völker auflösendem Globalismus, wogegen in jenem Lied nur die Musik zur Puppe machte. Übrigens gab es 20 Jahre später einen Hit „Slave to the rhythm”, der aber als modern und daher irgendwie ‚politisch korrekt’ galt, obwohl Sklave der Musik drastischer ist als Puppe oder Marionette zu sein. Doch Feministinnen waren gern aggressive Sklavin des Rhythmus; eine unschuldige Puppe wollten sie nicht sein. Derzeit träumen übrigens einige enttäuschte und von Feministen verdrängte Männer von Sexpuppen, um der Katastrophe zu entgehen. Damit verglichen ist jene Zeit von 1965 wie eine Idylle.

Kaum ein Lied dürfte so provokativ gewesen sein; es soll der erste Siegtitel bei Eurovision gewesen sein, der nicht Ballade, sondern Popmusik war. Sie singt, eine Puppe aus Wachs oder Klängen zu sein – was provozierend ist, weil es nicht als gut gilt, sich als Marionette oder Puppe zu sehen. Kurz danach kochte die zweite feministische Welle hoch, dürfte sich aufgeregt haben über diese träumerische Selbstdarstellung eines Mädchens als Puppe. Serge Gainsbourg hatte Text und Musik geschrieben, soll ihr aber eine Auswahl von zehn Liedern vorgelegt haben, aus denen die damals 18jährige France Gall dieses auswählte, ohne wohl die Brisanz zu begreifen. France Gall hat dieses Erfolgslied 1971 noch einmal im Fernsehen gesungen. In den sechs Jahren war genug Zeit vergangen und sie ausreichend alt, um alle Anspielungen zu verstehen. Doch erst im Laufe der 1970er Jahre, als die zweite feministische Welle das Bewußtsein der Massen stark zu prägen begann, regte sie sich über dieses Lied auf und weigerte sich, es jemals wieder zu singen, oder an einer Gedenkveranstaltung der Eurovision teilzunehmen. Serge Gainsbourg war wie besessen von sexuellen Anspielungen, die angeblich auch dieses Lied enthalten soll; eindeutiger war sein „Lutscher”, ebenfalls von France Gall gesungen, so gemeint.

In jener Zeit der anbrechenden sogenannten ‚sexuellen Revolution’ stellten Intellektuelle westlicher Länder sich selbst ein Bein. Statt eines sexuellen Schlaraffenlandes ernteten sie wütenden Protest von Feministinnen gegen freie männliche Sexualität; die Wahl sollte weiblich bleiben, der Frau vorbehalten sein. Frauen sollten Ansprüche an Männer stellen, aber nicht umgekehrt. Das Ergebnis waren Jahrzehnte der Schlammschlachten gegen ‚weiße heterosexuelle Männer’, ihre Entrechtung, bis Einwilligung jederzeit, auch stumm entzogen werden konnte. Sogar das Ansprechen sollte strafbar sein können, wenn es ungelegen erscheint. Damit war die Totalunterdrückung vieler Männer als Verlierer, die gar nichts dürfen außer arbeiten und Steuern an die UnterdrückerInnen zahlen, vollendet. Das haben euch Schwerenöter wie Serge Gainsbourg aber nicht vorhergesagt, der 1969 ein Sexgestöhne „Je t’aime” schrieb, diesen Erguß allerdings mit Jane Birkin veröffentlichte.

«„Wie eine ungelöste Welle

Ich komme, ich komme, ich komme

zwischen deinen Nieren …

Ich gehe und komme

und halte zurück”

-„Nein! Halt fest und komm!

Aaah. Aaah Aaah”» (Serge Gainsbourg, Je t’aime, 1969)

Während Gainsburg und die Beatles ihren Spaß hatten, wurden Männer zunehmend zu Verlierern. Aber dazu gibt es kaum Lieder! Eher brach einst vorhandene Anteilnahme für Männer ständig weiter ab.

«Wurde ihr gesagt, als sie jung war, daß Lust aus Schmerzen entsteht?

Verstand sie, wenn man sagte,

daß ein Mann seinen Rücken brechen muß, um Vergnügen zu verdienen?

Wird sie es verstehen, wenn er tot ist?»2 (Beatles, Girl, 1965)

Damals leuchtete bei den Beatles noch ein letztes erlöschendes Fünkchen Verständnis für die Härte männlicher Bürden auf, übrigens zeitgleich auch bei den Rolling Stones. Später würde John Lennon in feministische Verirrung geraten und die Frau als „N** der Welt” bezeichnen. Zeitgleich verschlimmerte sich in allen westlichen Gesellschaften verhängnisvolle intuitive Schiefsicht, mit der die Welt noch ungerechter und schiefer wurde als zuvor bereits. Im Folgejahr sang Sylvie Vartan:

«Aber was willst du unten auf dem Kai?

Man wartet nicht auf einen Jungen wie dich»3 (Sylvie Vartan, Mister John B., 1966)

Frauen warten nicht auf Jungen wie dich. Du hast am Kai nichts verloren. Tatsächlich sind Männer Finanzsklaven einer Sklavenhalterinnengesellschaft. Genau umgekehrt, wie Vorurteil und falsche Wahrnehmung uns weismachen.

Fußnoten

1 «Mes disques sont un miroir
Dans lequel chacun peut me voir
Je suis partout à la fois
Brisée en mille éclats de voix…
Autour de moi j’entends rire
Les poupées de chiffon
Celles qui dansent sur mes chansons
Poupée de cire, poupée de son
Elles se laissent séduire
Pour un oui, pour un non …
Sans rien connaître des garçons
Je n’suis qu’une poupée de cire
Qu’une poupée de son
Sous le soleil de mes cheveux blonds» (France Gall, Poupée de cire, poupée de son, 1965)

2 «Was she told when she was young that pain would lead to pleasure?
Did she understand it when they said
That a man must break his back to earn his day of leisure?
Will she still believe it when he’s dead?» (Beatles, Girl, 1965)

3 «Mais qui cherches-tu sur le quai là-bas
On n’attend pas Un garçon comme toi» (Sylvie Vartan, Mister John B., 1966)

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