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Denker und Dichter

Schlagwort: Reisebuch

Literarische Bücher des verfemten Nichtautoren

Literarische Bücher des verfemten Nichtautoren

Auch die literarischen Bücher des verfemten Verfassers ungelesener Bücher, Jan Deichmohle, sind etwas besonderes. Sie experimentieren mit eigenen Bildaufnahmen, die Teil der Handlung sind. Zu den Büchern mit seltsamer Ablehnungsgeschichte gehört die „Kiwi-Erfahrung”. Im Entstehungsjahr zeigten sich vier Verlage interessiert. Einer der Verlage arbeitete so stümperhaft, daß der Einbandsentwurf grottenschlecht war, wesentlich schlechter als der vom Verfasser selbst entwickelte. Kurz danach zerschlug sich das Vorhaben. Ein weiterer Verleger griff zu, unterschrieb einen Verlagsvertrag, um wenige Tage später mit Bedauern mitzuteilen, daß er sich gezwungen sehe, den Vertrag zu widerrufen, weil sein Dienstleister sich geweigert habe, „an einem Buch von Deichmohle” mitzuwirken. Offenbar ist Jan Deichmohle so verfemt, daß nicht nur Verleger und Medien, sondern Dienstleister Mitarbeit kategorisch verweigern, ganz egal ob es sich um ein Kochbuch, einen Photoband, oder Aufnahmen einer Briefmarkensammlung handelt. Menschen kategorisch auszugrenzen ist totalitär, aber seit 1968 üblich geworden. Seit damals werden vor allem männliche grundlegende Feminismuskritiker radikal unterdrückt und totgeschwiegen.

Der Verleger bedauerte seine Kündigung sehr; ihm hatte das Buch gefallen. Er habe allerdings keinen anderen Dienstleister zur Hand, bei dem er Bücher drucken könne, und daher keine Möglichkeit, etwas für das Buch zu tun. Daß Dienstleister nicht ihre Aufgabe erfüllen, sondern nach Gesinnung willkürlich ausschließen, ist etwas totalitäres, was es bei privaten Firmen wohl seit dem Dritten Reich nicht mehr gegeben hat. In der DDR waren es von Kommunisten gelenkte Staatsbetriebe, die nach Gesinnung urteilten, oder wurden Gesinnungsabsagen durch staatlichen Druck erzwungen. Es ist eine totalitäre Mentalität entstanden, seit die zweite feministische Welle 1968 Medien überrollte und wütend Andersdenken ausmerzte, weil in ihrer Lesart es ‚unterdrückerisch’ sei, anders zu denken als von ihrer Ideologie vorgeschrieben. Seitdem ist diese Republik hysterisch, macht Andersdenkende persönlich fertig. Das hat inzwischen viele andere Themenbereiche erreicht, fällt daher immer weiteren Kreisen Betroffener bei zunehmend vielen Reizthemen auf. Doch begonnen hat solche Hysterie bereits 1913 mit feministischen Wellen, verstärkt 1968.

Ein dritter Verleger wollte erst drucken, erhielt dann aber keine Förderung, und sagte mit einer abwegigen Ausflucht ab, daß nämlich die ISB-Nummer, die das Buch „Die Kiwi-Erfahrung” einst bei ePubli hatte, einem Selbstverleger-Dienstleister, inzwischen einem anderen Buch zugeordnet worden war, woraus er ein nicht existierendes Urheberrechtsproblem konstruierte. ePubli hatte nämlich eines Tages kommentarlos und ohne Begründung mein gesamtes Autorenprofil gelöscht, als Verkäufe gerade anzuziehen begannen; die dadurch freiwerdenden ISB-Nummern dann anderweitig vergeben. Vielleicht hatte irgendein ANTIFAnt im Geiste eine wütende Hetznachricht geschickt, er habe politische Inkorrektheiten im Buch entdeckt. Das weiß ich nicht, bleibt Spekulation. Es kann auch ein toleranzallergischer Mitarbeiter von ePubli selbst gewesen sein. Letztlich ist egal, was genau die Ursache war. Daß es überhaupt ein Meldesystem gibt, mit dem im Internet jeder Beitrag bequem gemeldet werden kann, zeugt von der Verrottung der freiheitlichen Ordnung und damit der Demokratie. Jeder Hetzer, Petzer kann jedes Buch mit einem Knopfdruck mühelos melden, weil Inhalte oder vertretene Sichten ihm unbequem sind. Allein die Tatsache, daß ein solches Petzsystem existiert, sagt genug aus über den Zustand dieser Gesellschaft. Übrigens sind diese einst von feministischen Druckgruppen eingeführt worden, später begeistert von Ideologen anderer, verwandter Richtungen und dem Staat übernommen worden, weil sie so bequem sind, um Denken und erhältliche Informationen der Bevölkerung zu kontrollieren.

Der dritte Verleger wurde dann gar ausfällig und drohte mir eine juristische Klage an, wenn ich seine Reaktion veröffentliche oder ihn nur noch einmal anschreibe. Deshalb darf ich keine Namen nennen und kann ausnahmsweise meine gespeicherten Nachweise hier nicht veröffentlichen. Sobald mir ein guter Anwalt grünes Licht gibt, werde ich das nachholen können, damit alle Zensurfälle meiner Bücher lückenlos dokumentiert sind.

Als vierten Zensor können wir ePubli nehmen, die mein Profil mitsamt ungefähr 25 hochgeladenen Büchern auf einen Schlag löchte, was an die Twitterlöschungen der letzten Wochen, insbesondere am 10.7.2020 erinnert. Solche Methoden habe ich Jahre früher am eigenen Leibe erlebt als heutige Aktivisten. Da jedoch meine Themen besonders stark tabu sind, so wie alles geschlechtliche besonders heftigen Verdrängungskräften aus dem Bewußtsein und Tabus unterliegt, hat das außer mir fast niemand bemerkt oder mir geglaubt. Bereits evolutionär angelegte, also angeborene Vorurteile, drängen uns dazu, den Männern schuld zu geben, die von solcher Ungerechtigkeit berichten, sie zu verhöhnen und nicht ernstzunehmen.

Es gab auch noch einen anderen richtigen Verleger, der als vierter (oder fünfter) genannt werden könnte, doch der Fall war nicht ganz so kraß. Er wollte gerne, merkte aber, nicht zu können. Das kam öfter vor. Manche schrieben mir für andere Bücher, es sei interessant, doch leider gerade kein Platz im beschränkten Programm. In späteren Jahren lautete die Antwort dann, das neue Buch sei zwar wieder interessant, doch leider gingen die Geschäfte von Kleinverlagen schlecht; sie müßten selbst sehen, wie sie über die Runden kommen; momentan hätten sie Annahmehalt für Manuskripte. Es werde auch ein bis zwei Jahre dauern, bis sie sich einen freien Platz für das Vorhaben suchen könnten. Dazu kam es dann nicht. Ein Fall endete mit einem Rückzug der Verlegerin aus dem Verlagsgeschäft, weil es sich nicht mehr lohne. Andere endeten auch mit Absage, weil es geschäftlich nicht ginge. Ich nenne bewußt keine Namen, weil das den Betreffenden nicht recht sein könnte.

Auch Großkonzerne haben das Buch „Die Kiwi-Erfahrung” inzwischen abgelehnt. Witzigerweise traf eine Absage minutengleich mit der Eingangsbescheinigung für mein zweitneuestes Sachbuch ein, einem richtigen Hammer. Auch hier nenne ich aus Gründen keine Namen; immerhin ist das Sachbuch bislang nicht abgelehnt; sollte es angenommen werden, gibt es natürlich keinerlei Indiskretion, die nur bei unfairen Absagen aus Gesinnungsgründen statthaft ist. Nun mag es organisatorische Gründe haben oder Zufall sein; trotzdem wirkt es erstaunlich, wenn minutengleich von derselben Emailadresse aus ein Buch abgelehnt und der Eingang des zweiten Buches bestätigt wird. Wieso fällt exakt zum Zeitpunkt des Eingangs eines Buches auf, daß sie (sogar vier andere) Bücher absagen wollen? Doch das mag wie erwähnt in Konzernen organisatorische Ursachen haben, weswegen es sich verbietet, zu spekulieren.

Wer sich jetzt hämisch freut, das Buch verlegerisch beerdigt zu sehen und ‚das Problem’, das meine Bücher darstellen, weil sie ein einzigartiger Betriebsunfall der feministischen Gesellschaft sind, ein moralischer und geistiger GAU, den es niemals geben darf, somit durch Verschwinden des Buches in der Versenkung gelöst wähnen, so freuen sie sich zu früh und täuschen sich. Das Buch wird von mir weiter unterstützt. Ich überarbeite alle meine Bücher regelmäßig! Alle sind auf neuestem Stand, werden verbessert und geschliffen. Auch „Die Kiwi-Erfahrung” habe ich in den letzten Tagen überarbeitet und ist in neuester Fassung erhältlich. Allerdings habe ich keinen einzigen Buchstaben des Inhalts selbst mehr ändern brauchen. Alles scheint schon glatt zu sein. Nur das Literaturverzeichnis habe ich erweitert um zwischenzeitlich erschienene Bücher, und ich habe – Taramtamtam! – fast alle der schönen Farbaufnahmen im Buch verbessert. Jetzt strahlt es schöner denn je zuvor. Die vielen Verlage, die es ablehnten, werden sich noch gewaltig ärgern.

Greift zu: Auch optisch jetzt ein Augenschmaus.

Der Gesinnungszensurstaat

Der Gesinnungszensurstaat

Einige Wochen war mein Blog inaktiv, weil ich lieber Bücher von bleibendem Wert hinterlasse als schnellvergängliche Artikel zu Tagesthemen. Gerne wäre ich täglich dabei gewesen, denn die Entwicklung überschlägt sich von Tag zu Tag.

Was ist geschehen? Ich habe einen Verlag gefunden und vorgestern einen Vertrag unterzeichnet, der heute schon wieder gekündigt wurde. Das ist ein Zensurrekord. Lest selbst!

Meh­re­re Buch­ver­öf­fent­li­chun­gen platz­ten nach Ver­trags­un­ter­zeich­nung. Nach jah­re­lan­ger Su­che hat­te ich 1992 ei­nen Ver­trag für das heu­te „NEIN!” ge­nann­te Buch mit dem in­zwi­schen ein­ge­stell­ten Bet­zel Ver­lag un­ter­zeich­net, für das die­ser be­reits ei­ne ISBN-Num­mer mit Ti­tel­nen­nung „Abgelehnt” ein­ge­rich­tet hat­te. Letz­tes Le­bens­zei­chen war dann der Ein­trag im Ver­zeich­nis lie­fer­ba­rer Bü­cher: „Die­ses Buch er­scheint nicht.” Mein er­ster Ver­lag, der wirk­lich druck­te, hat­te für fünf Bü­cher un­ter­schrie­ben, doch nach dem er­sten wur­de die Spar­te auf­ge­ge­ben. Der eben­falls auf­ge­lö­ste Ju­we­len Ver­lag hat­te ver­trag­lich zu­ge­si­chert, im glei­chen Jah­re drei mei­ner Bü­cher zu ver­öf­fent­li­chen, was be­kannt­lich nicht ge­schah. Mehr­mals wur­de mündl­ich oder per Email In­ter­es­se be­kun­det, dann aber vor Un­ter­zeich­nung mit teils gro­tes­ken Be­grün­dun­gen ein Rück­zie­her ge­macht. Wer ‚Deich­moh­le’ heißt, wird sy­ste­ma­tisch schi­ka­niert.

Statt ei­ner auch wirk­lich ge­le­se­nen Ver­öf­fent­li­chung in ei­nem Pu­bli­kums­ver­lag schei­ne ich in­zwi­schen un­ge­le­sen ei­nen ‚schlech­ten Ruf’ ‚po­li­ti­scher In­kor­rekt­heit’ zu ha­ben, der Ver­öf­fent­li­chun­gen ver­hin­dert.

«Von: ███-Verlag ███
Ge­sen­det: Diens­tag, 11. De­zem­ber 2018 13:01
An: Jan Deich­moh­le
Be­treff: AW: Ver­trag, AW: Phi­lo­so­phi­sche Re­fle­xi­o­nen über Grup­pen­rei­sen und was sie uns zei­gen

Hal­lo Herr Deich­moh­le,

es gibt ein Pro­blem: Mei­ne Dienst­lei­ster sprin­gen mir ab. Mit dem Na­men ‚Deich­moh­le’ wol­len die nichts zu tun ha­ben, er­go feh­len mir die üb­li­chen We­ge für ei­ne Buch­ver­öf­fent­li­chung.

Ich kann da­her lei­der nicht bei der Ver­öf­fent­li­chung wei­ter­hel­fen, tut mir wirk­lich leid.

Mit freund­li­chen Grü­ßen»

„Sehr ge­ehr­ter Herr ███,

wir ha­ben ei­nen Ver­trag un­ter­zeich­net. Wel­cher Dienst­lei­ster soll­te ab­sprin­gen – das wä­re ein bei­spiel­los in­to­le­ran­ter Vor­fall? Es gibt Wahr­hei­ten, auf die der­zeit hy­ste­risch re­agiert wird. Ge­ra­de des­halb ist es be­son­ders wich­tig, die­se be­kannt zu ma­chen, an­son­sten en­den wir in ei­ner Ge­sin­nungs­dik­ta­tur, wenn wir uns nicht schon dar­in be­fin­den.”

«███t-Verlag ███>
Di 11.12.2018, 16:00
Hal­lo Herr Deich­moh­le,

ver­rückt, das hat­te ich auch noch nie. Ich fin­de kei­nen, der mir wei­ter­hel­fen kann… Ich lö­sche nun­mehr al­les, al­lein schon we­gen der DSGVO. Sie kön­nen die­se Email also „Kün­di­gung des Ver­tra­ges” an­se­hen. Scha­de.»

Dies ist das drit­te Ver­lags­an­ge­bot zu die­sem Buch, das aus ha­ne­bü­che­nen Grün­den ge­platzt ist. Of­fen­bar ha­be ich für Me­di­ën das fal­sche Ge­schlecht:

«Von: ███ <███@traum­zeit-ver­lag.██>
Ge­sen­det: Diens­tag, 23. Ja­nu­ar 2018 13:08
An: Jan Deich­mohle
Betreff: Re: Neu­see­land – Rei­se­füh­rer der an­de­ren Art – Ki­wi Ex­pe­ri­ence Bus
Lie­ber Jan,

dan­ke für dei­ne An­fra­ge.

Traum­zeit ist nur ein win­zi­ger Ver­lag und ich wer­de in ab­seh­ba­rer Zeit wohl kei­ne Bü­cher an­de­rer Au­to­rin­nen ver­öf­fent­li­chen, ab­ge­se­hen von Leu­ten, die wir schon im Ver­lag ha­ben.»

Tja, ei­ne Au­to­rin bin ich auch nicht wirk­lich.

«Von: ███ <███@ver­lags­haus.██>

Ge­sen­det: Mitt­woch, 24. Ja­nu­ar 2018 09:54
An: deich­moh­le@███Betreff: Ihr Pro­jekt­vor­schlag Neu­see­land – Rei­se­füh­rer der an­de­ren Art – Ki­wi Ex­pe­rien­ce Bus

Sehr ge­ehr­ter Herr Deich­moeh­le,

… Lei­der kön­nen wir Ih­re Buch­idee nicht ver­öf­fent­li­chen, da die The­ma­tik nicht in un­se­re ak­tu­el­le Ver­öf­fent­li­chungs­stra­te­gie passt.»

In den mei­sten Fäl­len paßt die Thoe­ma­tik nicht in die Ver­öf­fent­li­chungs­stra­toe­gie – das ist der Foeh­ler.

Von: ███ <███@mun­do-mar­ke­ting.██>
An: Jan Deich­moh­le
Ge­sen­det: Don­ners­tag, 25. Ja­nu­ar 2018, 18:50:05 MEZ
Be­treff: AW: Neu­see­land – Rei­se­füh­rer der an­de­ren Art – Ki­wi Ex­pe­ri­ence Bus

Hal­lo Herr Deich­moh­le,

recht herz­li­chen Dank für Ih­re freund­li­che E-Mail. Wir ha­ben uns dar­über sehr ge­freut.

Ihr Rei­se­be­richt ist schön und leb­haft ge­schrie­ben. Lei­der paßt er nicht zu uns in das Pro­gramm, auf je­den Fall nicht so wie ich es in Zu­kunft wei­ter­ent­wickeln möch­te. Des­halb kann ich Ih­ren Ti­tel lei­der nicht ver­le­gen.

Das hat NICHTS mit Ihnen oder Ihrem Buch zu tun.»

Wie dem auch sei, fol­gen­des hat of­fen­kun­dig mit mir und den Buch­in­hal­ten zu tun:

«Am Montag, 29. Januar 2018, 10:34:01 MEZ hat Verlag Kern <███@verlag-kern.██> Folgendes geschrieben:

Gu­ten Tag Herr Deich­moh­le,

bit­te neh­men Sie un­se­re Mail­adres­se um­ge­hend aus Ih­rem Ver­tei­ler und ver­scho­nen Sie uns mit wei­te­ren Zu­sen­dun­gen, wir sind dar­an nicht in­ter­es­siert»

Die härtesten Abfuhren aus Gesinnungsgründen habe ich noch gar nicht im Blog veröffentlicht – sie sind jeweils im zugehörigen Buch dokumentiert.

Als ich meinen Versicherungsmakler anrief, wie er die Lage einschätze, meinte er nur, in den letzten Jahren habe er viele Fälle erlebt, bei denen jemand in Schwierigkeiten geriet, der etwas unbequemes gesagt habe, das nicht einmal ‚politisch inkorrekt’ zu sein brauchte; oft reiche schon ein falsches Wort, oder das Befragen einer Person, die etwas unerwünschtes sagt, um selbst als Journalist abserviert zu werden. Möglicherweise ist nackte Angst um die eigene wirtschaftliche Existenz eine Erklärung für die haarsträubende Einseitigkeit unsrer Mediën, Verlage, Hochschulen und Parteiën: Es traut sich niemand mehr. Mir hat eine Lektorin eines bekannten Publikumsverlags geschrieben, sie könne meine Argumente gut verstehen, aber das sei nicht in ihrem Verlag veröffentlichbar und sie werde sich auch nicht wieder bei mir melden. Aus Rücksichtnahme nenne ich keine Namen.

Inzwischen ist es nicht einmal mehr möglich, ein amüsant geschriebenes harmloses Reisebuch zu veröffentlichen, wenn man von irgendwem in einer privaten Firma als ‚politisch inkorrekt’ eingestuft wurde. Das ‚kauft nicht bei Juden’ des Dritten Reiches ist inzwischen perfektioniert worden zu systematischem Gesinnungsterror, bei dem sich Privatunternehmen berechtigt fühlen, Andersdenkende von Veröffentlichung auszuschließen. Sogar wenn sich Verlage finden, die das Buch begeistert, kann irgend jemand in der langen Kette von Dienstleistern: Buchgestalter, Druckerei, Werbefirma das Buch durch Boykott abschießen, den Autor vernichten, weil ihm seine Chancen auf einen Durchbruch jahrzehntelang geraubt wurden, was ihn ganz nebenbei auch wirtschaftlich brechen soll. Was aneckt, hat keine Chance. Wer einmal aneckt, ist generell erledigt, auch mit harmlosen Angeboten. Das übersteigt die Ketzerjagd des Mittelalters.

Sogar in der Liste zensierter Schriftsteller fehle ich. Denn dort hat ein bekanntes Magazin nur jene erwähnt, die berühmt sind, einmal etabliert waren und daher in Öffentlichkeit und Mediën einen Namen haben. Damit werden die kritischsten Stimmen verstummt, denn wer einst zum Establishment gehörte, wird nicht so tiefgreifende Kritik anbringen wie jene, die von Anfang an ausgeschlossen war. Doch wer von Anfang an ‚politisch inkorrekte’ Inhalte anbot, konnte im feministischen Gesinnungsstaat schon seit 1968 niemals einen Durchbruch schaffen. Nun bin ich seit Jahrzehnten ein Aktivist gegen politische Zensur, die ich ebenso lange dokumentiere. Ausgerechnet der langjährige Aktivist gegen politische Zensur wird sogar von denen ignoriert, die angeblich gegen politische Zensur kämpfen. Was für ein absurdes Theater! Sogar oppositionelle Mediën haben versagt, den ersten und systematischsten Kämpfer gegen Zensus durch Nichterwähnung und Übergehen abermals zensiert. Schande über euch!

Kauft endlich meine Bücher, damit die Masche des Systems, Andersdenkende totzuschweigen, auszugrenzen und durch Boykott einzelner Intoleranter stillheimlich im Hintergrund um jede Chance zu bringen, nicht aufgeht! Eure Behäbigkeit und Desinteresse ermöglicht erst das Funktionieren der Gesinnungsdiktatur! Wenn ihr euch entschließen würdet, die Bücher zu kaufen und zu lesen, könnte die Zensur in sich zusammenfallen. Doch das tut ihr nicht. Euer Nichthandeln wirkt wie Einverständnis und Unterstützung, auch wenn ihr es nicht so meint. Ich habe es satt, einem unwilligen Publikum hinterherlaufen zu müssen und um Käufer zu betteln. Ich habe besseres zu tun. Ihr zwingt mich mit eurem Ignorieren zu so einem unwürdigen Bemühenmüssen. Eure behäbige Bequemlichkeit macht die Mißstände erst möglich. Nicht nur der Gesinnungsstaat und seine Mediën, auch die Nichtleser eines Nichtpublikums verdienen Schelte.

Das schon gelöschte zensierte Buch habe ich neu hochgeladen:

Das Leben als Party

Das Leben als Party

Ein Buch von Deichmohle ist etwas besonderes, liefert mehr als ein Thema und mehr als versprochen an deinen Erwartungen vorbei. Du kannst etwas erwarten: nämlich daß deine Erwartungen gesprengt werden.

Dies gilt für alle Genres, die bislang bedient wurden. Weitere werden folgen. Ein Reisebuch schreibt über Reisen. Die KIWI-Experience beschreibt das Reisen. Ein Buch über Neuseeland handelt von Neuseeland. Gewiß. Bilder und Beschreibung wichtiger Ziele sind enthalten. Doch diese Fassade ist durchsichtig. Schon zeigen sich die Akteure – junge Leute, die sich eine Auszeit nehmen, „down under“ ein halbes, ganzes oder mehr als ein Jahr verbringen. Dabei sind auch Partyurlauber im Schnelldurchlauf. Jede Szene hat ihre Spielchen, die zu 100% exakt aufgezeichnet und so karikiert werden. Die Wirklichkeit ist ihre beste Satire, übertreibt sich selbst.

Schon treten Grundmuster auf wie weibliche Wahl. Wie funktioniert sexuelle Selektion im Alltag von heute, in einer Reisegesellschaft, in den Touri-Bussen Neuseelands, wo Generation Party auf Achse die Welt besichtigt? Das Buch enthüllt es.

Gleich drei Verlage wollten es herausbringen, nannten es „professionell geschrieben“, gute Literatur, doch wer politisch nicht korrekt ist, wird in diesem System so systematisch abserviert, daß sich kein Verlag herantraut. Lieber machen sie ein Geschäft mit seichtem Geschwätz, als daß sie Geld und Mißerfolg riskieren mit einem guten Buch. Für ein gutes, politisch inkorrektes Buch gibt es kein Geld, sondern Schelte. Wer sich und seine Familie durchfüttern will, tritt dem Geist und dem geistvollen Schriftsteller in den Hintern, jault mit den Wölfen, veröffentlicht stattdessen lieber seichte Scheiße, bejubelt die große Schwester, feministische und massenmigrantische Ideologie. So läßt es sich leichter überleben – glauben viele. Bis es sie erwischt. Aber dann ist niemand mehr da, der für sie eintritt.

Also traut sich keiner, einen Schriftsteller aufzubauen, der sich keinen Namen machen konnte, weil er genau das schreibt, was dieses System unter keinen Umständen wahrhaben, hinnehmen, oder gar debattiert sehen will. Wer aber keinen Namen hat, verspricht kein leichtes Geschäft. Dazu müßte ja erstmal geworben werden, was Geld kostet und riskant ist, weil der Verlag ja nicht weiß, ob er die Werbeauslagen wieder hereinbekommt. Also ignorieren sie Wahrheit und gute Bücher, die ihnen selbst gefallen haben, weil ein Risiko ihren Lebensunterhalt gefährdet.

Die breite Mehrheit aber ignoriert aus geistiger Trägheit. Wer will schon einen noch unbekannten Verfasser lesen? Es gibt ja hunderttausende  Möchtegerne. Der Ausreden sind viele, Dickfelligkeit und Ignoranz bleiben gleich. Ihr seid Mitschuld an der Misere. Dies ist eine Publikumsbeschimpfung.

Hier ist das Buch – eines von derzeit 24. Originell ist jedes von ihnen.

Neues Buch „Bali”

Neues Buch „Bali”

Es ist immer verdächtig, wenn eine Weile Sendepause ist in meinem Blog. Was ist da los? Gute Frage! Nun denn, ein neues Buch wurde geschrieben. „Bali – die Zauberinsel”. Während fast alle Verlage wie von Zauberhand zufällig abweisen, was von Deichmohle stammt, dem verfemten Verkünder unliebsamer Wahrheiten, ist das Farbbuch hier vorab erhältlich. Diesmal enthält es eine Rekordzahl Bilder: mehrmals so viele wie Seiten, die neue Saiten anschlagen.

Bücher gibt es jetzt für ein breites Publikum. „Bali” ist ein Buch für alle: Fernreisende, Globetrotter und jene, die in Gedanken reisen. Wer genau liest, wird vertraute Themen gestreift sehen.

Mein Blog zieht aus gegebenem Anlaß auf www.deichmohle.de um; der Reserveblog www.deichmohleblog.wordpress.com bleibt bestehen.

© 2020 Jan Deichmohle

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