Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Kultur der Vergewaltigung

Feminismus schädigt erst Männer, Kultur und Kinder, trifft dann als Bumerang Frauen

Feminismus schädigt erst Männer, Kultur und Kinder, trifft dann als Bumerang Frauen

Jahrelang hat die #MeToo-Bewegung uns vollgejammert, wie viele feministische Wellen seit Generationen. Jedesmal gab es erst großen Schaden und zum Schluß Katzenjammer bei Frauen. Doch noch nie haben Feministinnen den Fehler bei sich und ihrer Ideologie befunden, sondern immer andere deswegen angeklagt. In den 1950er Jahren machten Frauenvereine in Japan Druck, Frauen dürften nicht so viel arbeiten, bis Betty Friedan jammerte, Frauen seien unterfordert, die Gesellschaft verlange zu wenig von ihnen, womit der Übergang von der ersten zur zweiten Welle erfolgte. Am Ende von 50 Jahren Kampf gegen den ‚weißen heterosexuellen Mann’, der jetzt sogar Angst hat, mit Frauen zusammenzuarbeiten, zu verreisen, einen Fahrstuhl zu benutzen, zu flirten, einen Witz zu machen, eine Beziehung oder ein Abenteuer einzugehen, weil das nachträglich als Verbrechen umgedeutet in einer nicht nachprüfbaren Beschuldigung enden könnte, haben radikalfeministische Länder wie Schweden es geschafft, zur Vergewaltigungshochburg der Welt zu werden. (2. Platz bislang, den 1. schaffen sie wohl auch noch.)

Das ganze Gefasel von einer ‚Kultur der Vergewaltigung’ hat eine gutmütige Kultur zerstört und ein Kampfgebiet zunehmender wirklich brutaler, echter Vergewaltigungen und Messermorde geschaffen. Nur ist der typische Täter nicht der in Schlammschlachten bekämpfte, degradierte und zum Aussterben verdrängte ‚weiße heterosexuelle Mann’, sondern unsinnig angelockte inkomaptible Wohlstandssucher, die es bequemer finden, auf Kosten hart arbeitender einheimischer Kuckolde zu leben und denen die Mädchen wegzunehmen. Wegen Totalversagens der Empathie gegenüber einheimischen Männern, ganz besonders männlichen Verlierern, hat das seit den 1960ern keine Sau interessiert. Man hat sich schweinisch gegenüber den eigenen Männern verhalten, ihnen das Leben zur Hölle gemacht und versaut. Doch davon wollte niemand hören. Jeder Bericht, jedes Buch wurde hämisch ungelesen abgetan, wogegen blühender feministischer Unsinn sofort hochgejubelt wurde in Medien.

„Spätpubertäres Gesabbel” bis zu „kleiner Penis” – die Liste nachweislicher Beleidigungen aus deutschen Verlagen ist schier endlos lang. Ich habe alles dokumentiert! Die Wahrheit wollte und will niemand wissen. Ganze Generationen Kinder wuchsen in kaputten Verhältnissen nach. Doch jetzt trifft es Frauen, die zunehmende bedrängt, vergewaltigt oder ermordet werden. Nun merkt eine größere Anzahl Menschen auf, die jahrzehntelang taub dafür war, was mit Jungen und Männern passiert. Der Bumerang des Feminismus trifft nun Frauen. Doch jetzt ist es zu spät, der Schaden nämlich eingetreten.

«#MeToo-Bewegung
Frauen haben es jetzt noch schwerer
Stand: 18.09.2019, von Julia Kastein, ARD-Studio Washington

Vor zwei Jahren bezichtigten die ersten Frauen den Film-Produzenten Weinstein des sexuellen Missbrauchs. Es war der Beginn der #MeToo-Debatte. Doch die hat nun Spätfolgen, wie eine neue Studie belegt. …

Sie hat insgesamt 450 Männer und Frauen aus verschiedenen Branchen in einer anonymen Online-Studie befragt. Das Ergebnis:

„Fast die Hälfte der Männer sagte, sie hätten Angst vor unfairen und falschen Anschuldigungen. Und als wir sie gefragt haben, ob sie deshalb lieber keine Frauen mehr einstellen würden, hat ein Viertel ‚Ja’ gesagt.”

„Alarmierende Zahlen”

Viele Männer gingen Frauen am Arbeitsplatz jetzt grundsätzlich lieber aus dem Weg, vermieden Situationen, in denen sie mit Frauen alleine sind, oder wollten nicht mehr mit ihnen auf Reisen gehen. …

Von Film-Produzent Harvey Weinstein über den Chef des Fernsehsenders FoxNews, Roger Ailes, bis zum demokratischen Senator Al Franken: in den vergangenen zwei Jahren haben alleine in den USA über zweihundert prominente und mächtige Männer ihren Job und ihre Reputation verloren, weil sie Frauen belästigt oder missbraucht haben sollen. Ihre mutmaßlichen Opfer meldeten sich oft erst nach vielen Jahren. Nur in einer Hand voll Fälle wurde bislang Anklage erhoben. …

Ein Mann habe ihr eine Mail geschickt und geschrieben, dass das Problem in Wirklichkeit noch viel größer sei. …

Dann werde sich vielleicht zeigen, ob das Mißtrauen und die Ausgrenzung von Frauen tatsächlich nur eine kurze und heftige Gegenreaktion auf MeToo ist. Oder ob sich der Umgang von Männern und Frauen am Arbeitsplatz doch dauerhaft verändert hat.»1 (Tagesschau)

Nicht nur dieses – alles am Feminismus wird irgendwann als Bumerang auch die Frauen treffen. Doch dann wird es zu spät, der Schaden irreparabel sein.

 

Berechtigt war übrigens keine Kampagne des Feminismus: Das weibliche Geschlecht wird angeboren und von der Zivilisation immer bevorzugt, zu allen Zeiten. Heute haben Feministen sich lediglich eine andere Form der Bevorzugung in den Kopf gesetzt.

Der folgende Artikel gilt nicht der Anklage; ich stelle nur Fakten gerade, die Feminismus wie üblich völlig verdreht präsentiert hat. Weder befrage ich die Maßstäbe, was als ‚erzwungener Sex’ eingestuft wird, noch halte ich Moralpredigten. Die Maßstäbe sind von der heutigen Gesellschaft vorgegeben, die ihrerseits stark feministisch geprägt ist. Hier geht es lediglich darum, Männer und Frauen in gleicher Weise zu untersuchen, denn wenn entweder nur eine Seite betrachtet wird, oder beide Seiten mit verschiedenen Maßstäben, kann man sich die Mühe sparen und muß die Ergebnisse als Propaganda in die Tonne kloppen. Sollte jemand ungläubig schmunzeln und die Definitionen anzweifeln, so ist das eine andere Frage. Ich vergleiche jetzt hier Äpfel mit Äpfeln, wie es die Daten hergeben. Wer stattdessen Birnen mit Birnen vergleichen will, muß sich die Daten selbst erheben.

«25. März 2014

Erzwungener Sex keine seltene Erfahrungen für Jungen und junge Männer, ergibt Studie

Washington – Ein großer Anteil von Jungen und Studenten berichtet, zu Sex oder sexuellem Verhalten gezwungen worden zu sein, laut einer Untersuchung, die von der Amerikanischen Psychologischen Association veröffentlicht wurde.

Insgesamt 43 Prozent von Jungen und Männern an Oberstufe und Hochschule berichteten, daß sie unerwünschte sexuelle Erfahrungen hatten, und von diesen sagten 95 Prozent, daß eine weibliche Bekannte der Aggressor gewesen sei, laut einer Studie, die Online im APA Journal für Psychologie von Männern und Männlichkeit® veröffentlicht wurde. …

Von 284 U.S. Oberstuflern und Hochschülern, die an der Umfrage teilnahmen über unerwünschte sexuelle Begegnungen, berichteten 18 Prozent über körperlichen sexuellen Zwang; 31 Prozent nannten verbalen Zwang; 26 Prozent beschrieben unerwünschte Verführung durch sexuelles Verhalten; und 7 Prozent sagten, sie wurden gezwungen, nachdem ihnen Alkohol oder Drogen gegeben wurden, laut der Studie. Die Hälfte der Studenten berichtete, dabei Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, 10 Prozent berichteten von einem versuchten Verkehr und 40 Prozent sagten, das Ergebnis seien Küsse oder Streicheleien gewesen.»2 (apa.org)

Jeder zweite junge Mann war einer solchen Befragung zufolge betroffen, dagegen aber nur eine von 15 jungen Frauen; auch wenn das Weglassen von „erste sexuelle Erfahrung” die Zahlen verändert, dürften die Befunde bei Männern wohl eher unterboten als übertroffen werden. Was tun Feministen und Medien? Genau: Sie reden nur von den Frauen, obwohl Männer ein hohes Vielfaches Betroffener zu berichten hatten.

«‘Spitze des Eisbergs’ – 1 von 16 Frauen berichtet erste sexuelle Erfahrung als Vergewaltigung
September 16, 2019 …

Etwa 6,5% Frauen … sagten, ihre erste sexuelle Erfahrung sei Vergewaltigung gewesen. …

Von diesen sagten 26%, sie seien während des Treffens körperlich bedroht worden, 46% sagten, körperlich runtergehalten worden. Über die Hälfte (56%) sagte, es habe verbalen Druck gegeben, Sex zu haben, und 16% meldeten, ihr Partner habe gedroht, ihre Beziehung zu beenden, wenn sie keinen Sex hätten. Diese Formen des Zwangs schlossen sich nicht gegenseitig aus.»3 (npr.org)

Nochmals: Weder dramatisiere noch verharmlose ich. Spätere Zeiten mögen das bewerten. Seit den Zeiten der sexuellen Revolution von 1967, als Hippies beiden Geschlechts – teils unter LSD – Dinge taten, die sie damals stolz für ‚befreierisch’ hielten, wogegen sie heute als Vergewaltigung verurteilt würden, auch wenn keine Gewalt ausgeübt wird, hat die Gesellschaft eine Achterbahn kraß unterschiedlicher Bewertungen durchlaufen.

«Unterdessen hatte auf der Bühne eine Art Ballett begonnen, den Geschlechtakt eindeutig und grotesk übersteigert zu vari­ieren… während ein Mädchen neben mir so mitgerissen war, daß es sich meiner bemächtigte. Ich konnte ihr nur entkommen, indem ich in freundlichem, entschuldigendem Ton sagte, ich sei im Augen­blick besetzt» (John D. Burton, „Adrian Coulter”, Die Hippies, nl. 1967, dt. Übersetzung 1969, S. 21)

Das Buch ist als Verriß verrufen, dürfte aber in den direkten Beobachtungen zutreffen, denn Quellen aus der Szene selbst laufen auf ähnliches hinaus. „Adrian Coulter” beschrieb auch Szenen, die als Steilvorlage für feministisches #MeToo- und ‚Vergewaltigungs-’ Geschrei taugen würden, das bekanntlich nur dann entsteht, denn die Sache nicht von Frauen ausgeht, (mehrere Jungen machten an einem passiven Mädchen auf Trip rum), wenn es denn gewöhnliche Bürgerliche gewesen wären, nicht aber Hippies, also ihre eigenen Leute, deren Platz später linksradikale Aktivisten und Migranten einnahmen. Auch solche Szenen können aus Lebensberichten echter Hippies bestätigt werden. Eigentlich ist es grotesk, daß gerade aus jener Generation und ähnlichem Personenkreis jene Feministinnen hervortraten, die gegen männliche Sexualität kämpften, in jedem Blick Belästigung und ‚patriarchale Unterdrückung’ witterten, während sie tatsächlich selbst ganz massiv unterdrückten, was sie kurz zuvor selbst getan und genossen hatten.

Sie taumelten von Übertreibung zu Übertreibung. Daraus halte ich mich heraus. Es hat keinen Zweck, sich einzumischen, weil dabei einerseits starke moralische Bewertungen jeden ächten, der widerspricht, andererseits diese Bewertungen aber sehr stark abhängig sind von Zeit und Gesellschaft.

Wehe eine Journalistin schreibt über sexuell provozierendes Verhalten von Mädchen, was einen älteren Mann ermuntern könnte. Das wird schwer gerügt. Unsere Gesellschaft klammert das empört aus. Ebenso wird eine Frau, die dasselbe tut, sowohl von Medien als auch Gerichten meist viel milder behandelt.

«Fräulein Arndt fuhr fort: „Über die Jahre sprach ich mit vielen männlichen Lehrern über sexuell provozierendes Verhalten von Studentinnen. Sensible Lehrer rennen natürlich eine Meile weg von diesen Mädchen, aber Lehrer sind auch noch verletzlich, weil sie leicht Gegenstand falscher Anschuldigungen machten, wenn sie abweisen, oder die junge Frau kränken.

„Hier haben wir einen Fall, wo Nachweise für sexuell provozierendes Verhalten des Mädchens dem Richter vorgelegt wurde … Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob es irgendeinen Platz gibt in dieser Debatte, mit jungen Leuten zu reden, besonders jungen Mädchen, sich vernünftig zu verhalten, und ihre sexuelle Verführungskraft nicht zu mißbrauchen, das Leben von Männern zu ruinieren.” …

„Ich bin zutiefst enttäuscht von Frl. Arndt wegen ihrem unprofessionellem, völlig voreingenommenem Bericht, ihrer Bereitschaft, einen verurteilten Pädophilen zu verteidigen, und ihr völliges Fehlen von Empathie für ein verletzliches Kind im Griff einer zehrenden geistigen Erkrkankung”, sagte sie»4 (News.com.au)

Genauso ein Bumerang war die feministische Kampagne um Gewalt in Beziehungen. Es stellte sich nach vielen von Feministinnen gefälschten Tendenzbefragungen heraus, daß in zwei Drittel der Fälle die Gewalt von der Frau ausging, sofern sie nicht beidseitig war.

«Hast du jemals deinen Freund verprügelt? Weil, nun ja, wir haben es

Tracie Egan Morrissey 28.8.07 …

Laut einer Studie über Beziehungen, in denen einseitige Gewalt vorkommt, wurde 70% von Frauen verübt. Das bedeutet, daß Mädchen ihre Freunde oder Ehemänner schlagen, aber die Männer nicht zurückschlagen. Wegen Amy Winehouse, die ihren Gatten letzte Woche schlug, entschlossen wir uns, eine formlose Studie der Mitarbeiterinnen zu machen, um zu sehen, welche gewalttätig gegenüber ihren Männern wurden. …

Eine kam dazu während einer Trennung, während eine andere Jez wütend wurde auf ihren Freund und begann ihn gewaltsam zu schubsen. Eine unsrer Redakteurinnen hörte ihren Freund am Telephon mit einem anderen Mädchen flirten, und so schlug sie das Telephon aus seiner Hand und ihm ins Gesicht und Nacken… „teilweise großzügig”. Eine andere Redakteurin schlug einen Jungen, „als er mir sagte, er glaube Brustkrebs zu haben”. (Nun ja, darüber mußten wir laut lachen.) Und zuletzt, eine Jez gab eine kräftige Ohrfeige und zerbrach seine Brille. Er hatte eine Sexgeschichte entdeckt, die sie über einen anderen Mann auf ihrem Laptop schrieb …»5 (jezebel.com)

Feministische Trennungsgesetze, Abzockmöglichkeiten, Quoten, Emanzipation und feministische Lebensziele haben immer mehr Männer unter die Schwelle gedrückt, ab der sie von Frauen als Verlierer eingestuft und nicht mehr als möglicher Freund oder Ehemann in Erwägung gezogen werden. Mehrere Generationen lang hat das niemanden interessiert, weil die wegen Feminismus empathiegestörte Gesellschaft taub ist für Beschwernisse und Leid von Männern. Erst als auch Frauen darunter zu leiden begannen, weil sie keinen Mann mehr fanden, der ihren Ansprüchen genügt, begannen sie zu jammern.

«Mittellose Männer machen es schwierig für Frauen zu heiraten
Faima Bakar, 8. Sept. 2019

Frauen finden es schwieriger, passende Männer zum Heiraten zu finde, was viel damit zu tun hat, daß Männer mittellos sind. Diese These stammt nicht von uns oder anekdotischer Erfahrung, sondern von einer Studie, die das Ungleichgewicht des Heiratsmarkts untersucht. Laut einem Artikel, der im Journal für Familie und Ehe publiziert wurde, sinken die Heiratsraten in den USA because wegen eines Mangels ‚ökonomisch attraktiver’ männlicher Bräutigame.

… Vielleicht ist das der Grund, weshalb Frauen öfter ‚unter’ ihren eigenen Rang und Vermögen heiraten.»6 (metro.co.uk)

Aber auch wenn kein Feminismus Männern den Status zerstört hätte, den sie benötigen, um bei Frauen anzukommen, hätten diese mit scharfer Auswahl viele Verlierer hervorgebracht, sofern die Wahl weiblichen Instinkten überlassen wird.

«Frauen finden 80% der Männer unattraktiv, sagte verrückte Studie
Christine Schoenwald 19. März 2018

Frauen werden oft als wählerisch angesehen, besonders wenn es um Männer geht. Einige einzelne Frauen führen Listen von Eigenschaften, die ihr idealer Mann haben muß, wie starke Muskeln, Humor, sechsstelliges Einkommen, ein gutes Auto. Wenn eine Frau einen Kandidaten trifft, muß sie entscheiden, welche dieser Züge k.o.-Kriterien sind, oder welche sie weglassen kann.

Ganz gleich wie wählerisch eine Frau sein mag, haben einige strenge körperliche Züge auf ihrer Muß-Liste, da eine Studie von OkCupid herausfand, daß Frauen 80 Prozent der Männer unattraktiv finden.»7 (yourtango.com)

Feministische Ideologie hat weltweit Kulturen angegriffen, beschädigt, die westliche inzwischen wohl restlos zerstört.

«Wir leben unter einer feministischen Käseglocke, die alles ausblendet, was gegen die Theorie vom privilegierten Mann spricht und die des weiteren Notlagen auf Seiten der Männer unsichtbar macht. Und weil man so kein Bewußtsein hat für männliche Problemlagen, kann eine andere wohlhabende Buddhistin stolz verkünden, was ihre Stiftung alles für Mädchen tut. …

Die Geshe berichtet also, daß sie bei den Tibeterinnen mit ihrer Botschaft – Frauen sind gleichberechtigt – nicht sonderlich erfolgreich ist. …

Aber die Tibeterinnen ahnen was mit Feingefühl. Denn die Sichtweise „Gleichberechtigung – allein für Frauen” ist ja nicht nur männerfeindlich in dem Sinne, daß sie Männer in Notlagen allein läßt, sie transportiert desweiteren die Botschaft, daß Männer bevorzugt seien, daß sie patriarchal-frauenfeindlich seien und sich auf Grund von Privilegien zu Unrecht in ihrer Position befänden. Eine Anklage also, und das hat was mit Aggression, Abwertung und Angriff zu tun. So berichtet der „Deutschlandfunk” über die erste Geshe der Welt und bemüht dabei das Bild des ‚Patriarchats’, welches Tibeterinnen benachteilige. Fett mitten im Text steht was von der „männlich dominierten Hierarchie” im Buddhismus. Das ist nicht freundlich und wohlwollend, das ist massiv offensiv und abwertend – und das ist es, was die Tibeterinnen vermutlich spüren. Denn wenn etwas männlich dominiert ist – zum Beispiel die Müllabfuhr – kann es nur schlecht sein, denn das Männliche ist inhärent schlecht, ach was: böse. Dieselbe Rede findet man umgekehrt nicht. Daß Erziehung, in welcher man den kleinen Jungs einredet, sie seien privilegierte Frauenunterdrücker und Kriegstreiber, weiblich dominiert ist, wird nicht als Problem erkannt (bemerkenswert übrigens, daß die weibliche Dominanz in der Erziehung niemals als Ursache gesellschaftlicher Verhältnisse herangezogen wird). Das heißt, hier wird mit der Rede von der männlichen Dominanz Anfeindungen gegen Männer, gegen die Mönche transportiert, eine subtile Form von Hass, und Hass ist eines der Geistesgifte, welches zu Leid führt. Damit steht Feminismus diametral dem Buddhismus entgegen, welcher die Befreiung von den Leidenschaften wie Haß lehrt. Eine Übernahme der westlichen Geschlechterperspektive bedeutet seine Degeneration.

Doris Lessing erkannte, daß Männerhaß so sehr und so tief in unsere Kultur eingedrungen ist, daß er so sehr Alltag ist, daß er gar nicht mehr auffällt. Die Agenda und Parole: „Frauen sind gleichberechtigt” ist männerfeindlich, wie ich gezeigt habe. Uns fällt das aber gar nicht mehr auf. Tibeterinnen aber ahnen es und lehnen es ab. Noch.»8 (dschampa)

Schon die erste feministische Welle war militant, hysterisch und sektenhaft, wie in Zensiert: Erster Band zur ersten Welle darlegte.

«Claude Cueni, Gastautor / 25.08.2019
Neue Sekten braucht das Land!

Ende des 19. Jahrhunderts stürmte die zwei Meter große Carrie Nation mit einer Axt einen Saloon in Kansas und schlug die ganze Bar kurz und klein. Der Sheriff nahm sie wegen Sachbeschädigung fest. Carry protestierte, sie habe den Saloon nicht beschädigt, sondern zertrümmert, und sie werde nach ihrer Haftentlassung weiter wüten.

Dabei hatte alles friedlich begonnen. Carry war schon früh der Frauenorganisation Temperance Union beigetreten, die aus der Abstinenzbewegung der 1870er-Jahre entstanden war.»9 (achgut)

Fußnoten

1 https://www.tagesschau.de/ausland/me-too-backlash-101.html

2 «March 25, 2014
Coerced Sex Not Uncommon for Young Men, Teenage Boys, Study Finds
WASHINGTON — A large proportion of teenage boys and college men report having been coerced into sex or sexual behavior, according to research published by the American Psychological Association.
A total of 43 percent of high school boys and young college men reported they had an unwanted sexual experience and of those, 95 percent said a female acquaintance was the aggressor, according to a study published online in the APA journal Psychology of Men and Masculinity®. …
Of 284 U.S. high school and college students who responded to a survey about unwanted sexual encounters, 18 percent reported sexual coercion by physical force; 31 percent said they were verbally coerced; 26 percent described unwanted seduction by sexual behaviors; and 7 percent said they were compelled after being given alcohol or drugs, according to the study. Half of the students said they ended up having intercourse, 10 percent reported an attempt to have intercourse and 40 percent said the result was kissing or fondling.» (https://www.apa.org/news/press/releases/2014/03/coerced-sex)

3 «‘Tip Of The Iceberg’ – 1 In 16 Women Reports First Sexual Experience As Rape
September 16, 2019 …
About 6.5% women … said that their first sexual experience was rape. …
More than 26% said they were physically threatened during the encounter, 46% said they were physically held down. Over half (56%) of them said they were verbally pressured into having sex, and 16% said that their partner threatened to end the relationship if they didn’t have sex. These forms of coercion were not mutually exclusive.» (https://www.npr.org/sections/health-shots/2019/09/16/761201571/tip-of-the-iceberg-1-in-16-women-report-first-sexual-experience-as-rape)

4 «Ms Arndt continues: “Over the years I’ve talked to many male teachers about sexually provocative behaviour from female students. Sensible teachers of course run a mile from these girls but the teachers are still really vulnerable because they can easily be subject to false accusations if they reject or offend the young woman in question.
“Here we have a case where evidence of the girl’s sexually provocative behaviour was presented to the judge … The question that remains for me is whether there is any room in this conversation for talking to young people, particularly young girls, about behaving sensibly and not exploiting their seductive power to ruin the lives of men.” …
“I am deeply disappointed in Ms Arndt for her unprofessional, totally biased reporting, her willingness to defend a convicted paedophile, and her blatant lack of empathy for a vulnerable child in the grips of a debilitating mental illness,” she said» https://www.news.com.au/lifestyle/real-life/news-life/teacher-jailed-for-molesting-and-sexually-assaulting-a-15yearold-said-it-was-awesome/news-story/d7cec55508471578898d7163393f2bc1

5 «Have You Ever Beat Up A Boyfriend? Cause, Uh, We Have
Tracie Egan Morrissey 8/28/07 …
According to a study of relationships that engage in nonreciprocal violence, a whopping 70% are perpetrated by women. So basically that means that girls are beating up their BFs and husbands and the dudes aren’t fighting back. With Amy Winehouse busting open a can of whupass on her husband last week, we decided to conduct an informal survey of the Jezebels to see who’s gotten violent with their men. …
One Jezebel got into it with a dude while they were breaking up, while another Jez went nuts on her guy and began violently shoving him. One of your editors heard her boyfriend flirting on the phone with another girl, so she slapped the phone out of his hands and hit him in the face and neck… „partially open handed.“ Another editor slapped a guy when „he told me he thought he had breast cancer.“ (Okay, that one made us laugh really hard.) And lastly, one Jez punched a steady in the face and broke his glasses. He had discovered a sex story she was writing about another dude on her laptop, so he picked it up and threw it. And that’s when she socked him. He was, uh, totally asking for it.» (https://jezebel.com/have-you-ever-beat-up-a-boyfriend-cause-uh-we-have-294383)

6 «Broke men are making it hard for women to marry
Faima BakarSunday 8 Sep 2019
Women are finding it harder to find suitable partners to marry and a lot of it is to do with men being broke. That’s not us hypothesising from anecdotal experience, the finding is from a study looking into mismatches in the marriage market. According to a paper published in the Journal of Family and Marriage, marriage rates are going down in America because of a lack of ‘economically attractive’ male spouses.
… Perhaps that’s why more women are marrying ‘below’ their own wealth and status.» (https://metro.co.uk/2019/09/08/broke-men-are-making-it-hard-for-women-to-marry-10706880/)

7 «Women Find 80% Of Men Unattractive, Says Crazy Study
Christine Schoenwald March 19, 2018
Women are often thought of as picky, especially where men are concerned. Some single women are known to have lists of characteristics that their ideal man must possess, like great abs, a sense of humor, a six-figure income, and a nice car. When a woman meets a potential mate, she has to decide which of these traits are deal-breakers and which she can let go.
No matter how selective a woman might be, some have strict physical attributes from their must-haves list, as an OkCupid study found that women find 80 percent of men unattractive.» (https://www.yourtango.com/2016285828/women-find-80-percent-men-unattractive-says-crazy-study)

8 https://dschampa.home.blog/2019/08/31/feminismus-und-buddhismus/

9 https://www.achgut.com/artikel/neue_sekten_braucht_das_land

Roosh

Roosh

Heute stelle ich euch Roosh V. vor. Lange Zeit war er vielen – ähnlich Präsident Trump, die AfD oder andere Oppositionelle – nur aus medialen Negativschlagzeilen bekannt.

«Umstrittenes Treffen der „Frauen-Aufreißer” abgesagt»1 (Welt, 4.2.2016)

Wütende Proteste aufgebrachter Feministinnen hatten sogar seine Einreise nach Großbritanniën verhindert.

«Roosh V sagte ‚Rückkehr der Könige’ Veranstaltungen ab
4. Februar 2016 …

Fräulein Bradley sagte, die Regierung würde „gewöhnlich nicht einzelne Entscheidungen zur Einreise oder Abweisung einzelner Personen kommentieren”. Jedoch betonte sie, es stehe in der Macht der Innenministerin, nichtbritischen Bürgern die Einreise zu verbieten, wenn sie glaubt, deren Gegenwart sei „dem öffentlichen Wohl nicht dienlich”. „Die Regierung freut sich, daß die Veranstaltungen ‚Rückkehr der Könige’ offenbar abgesagt wurden”, fügte sie hinzu.»2 (BBC)

Wer nur seine Diffamierung kennt, dürfte überrascht sein, wie vernünftig sein Artikel ist.

«Viele Jahre stand ich an der Spitze, Männer zu lehren, ihre Männlichkeit zu umarmen, ihr Potential zu maximieren, und mit schönen Frauen zu schlafen. Während dieser Zeit kam ich zur Überzeugung, daß Linke das ausdrückliche Ziel verfolgen, Männer zu unterdrücken, hauptsächlich durch das Mem des Feminismus.»3 (Roosh, Daryush Valizadeh aus den USA, Kill Whitey)

Wer immer hiesigen Männern hilft, ihr Leben trotz feministischer Frauen unbeschadet zu führen, wird voller Wut angefeindet. Eines der Grundprobleme, die vom Feminismus verschärfte weibliche Wahl vielen Männern bereitet, versuchen Ratgeber zu behandeln, wofür sie empört beschimpft werden; jede Hilfe und Gegenmaßnahme wollen Feministinnen am liebsten verbieten, damit alle Männer ihrer willkürlichen Wahl und Gesinnungsdiktatur hilflos preisgegeben sind.

«Können deine Sextips englischer Sprache, möglicherweise weißen Männern dabei helfen, ihre Fähigkeiten zur Fortpflanzung zur verbessern? Deine Rede wird gestutzt und deine Familie bloßgestellt.»4 (Roosh, a.a.O.)

Ein von ihm als satirisch bezeichnetes Zitat zum Thema Vergewaltigung war für eine Kampagne gegen ihn benutzt worden. Es obliegt mir nicht, Geschick oder Ungeschick von Äußerungen mir unbekannter Dritter zu beurteilen; die Empörung erfolgte nach dem feminismusüblichen Muster politischer Hysterie; inzwischen gibt es etliche Themengebiete, die in dieser Zeit nicht mehr vernünftig besprochen werden können.

Wie viele von uns hat er in den letzten Jahrzehnten sich ähnelnde Erfahrungen gesammelt. Aus dem seit Jahrzehnten beobachteten „Krieg gegen Männer” war zunehmend ein Kampf gegen den „weißen heterosexuellen Mann” und schließlich gegen Weiße generell geworden: Erstmals seit mehr als fünf Dekaden schwächelt Feminismus und trifft dessen Kulturrevolution massiv auch Frauen. Dieselben Feministinnen, die jedem hiesigen Mann eine angebliche ‚Vergewaltigungskultur’ unterstellten und normalen einvernehmlichen Sex unter Strafe zu stellen versuchten, bis jeder Kontakt mit Frauen zur Gefahr wurde, weil sie es sich hinterher anders überlegen oder ihren Bekannten verleumden und anzeigen könnte, schrien hysterisch nach offenen Grenzen für Millionen Männerüberschuß aus den inkompatibelsten Kriegs- und Krisengebieten. Daraus folgert Roosh nun, der bislang so prägende Kampf gegen den Mann sei nur ein Nebenschauplatz eines umfassenden Kampfes gegen Weiße gewesen.

«Jetzt merke ich, daß dies nur ein Zwischenschritt war für eine umfassendere Agenda: Tötet den Weißen. Was ich für einen Krieg gegen den Mann hielt, ist tatsächlich eine Schlacht im größeren Krieg gegen Weiße.

Vom Etablissement wirst du nur angegriffen, wenn dein Rat, Überzeugung, oder Lehre möglicherweise Weißen helfen könnte, unabhängig von deiner eigenen Rasse oder Geschlecht. Wenn deine produktiven oder künstlerischen Erzeugnisse den Status, die Fortpflanzungsmöglichkeit oder das Verdienstpotential von Weißen fördern könnten, wirst du angegriffen. Wenn deine Arbeit irgendwem außer Weißen hilft, oder wenn du Weiße daran hindern kannst, geboren zu werden, indem du Sterilität, Homosexualität oder Abtreibung förderst, wirst du zum Nationalhelden befördert.

Kann dein Selbsthilferat möglicherweise weißen Männern helfen, stärker und maskuliner zu werden? Dann wirst du auf eine Haßliste gesetzt. … Kann dein Sexrat, ins arabische übersetzt, Migranten dabei helfen, sich mit weißen Frauen fortzupflanzen, wodurch der weiße Genpool verdünnt wird? Dann wirst du von der Regierung finanziert.»5 (Roosh, a.a.O.)

von der Bundesregierung bezahlte Sexaufklärung für Migranten

Rooshs Annahme ist nachvollziehbar, weil sie derzeitigem Erleben entspricht, also heutiger Wirklichkeit zu entsprechen scheint, aber dennoch von Grund auf falsch.

«Wie Wil­li­am Leach … do­ku­men­tiert, hat­ten ame­ri­ka­ni­sche Fe­mi­ni­stin­nen des spä­ten 19. Jahr­hun­derts ei­nen ra­ti­o­nel­le­ren Zu­gang zur Paa­rung ver­tre­ten als die vik­to­ri­a­ni­sche Ge­fühls­kul­tur, die sie als Fal­le sa­hen (112). Auf­grund die­ses Zu­sam­men­hangs im spä­ten 19. Jahr­hun­dert wur­de Eu­ge­nik von An­fang an ver­bun­den mit dem Be­griffs­in­halt weib­li­cher Macht, be­son­ders der se­xu­el­len Part­ner­wahl. [Eri­ka Mi­lam (2010)]»6 (jprstudies)

Originalquellen der ersten feministischen Welle vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg können wir das scharfe Gegenteil entnehmen: Feminismus ist viel älter als antiweißer Rassismus, entstand sogar eng verbunden mit einem scharfen eugenischen Rassismus gegen Nichtweiße, also einer echten und schädlichen Zerrform – heute wird inflationär alles als ‚Rassismus’ bezeichnet, was wahr ist. Es gibt sogar Anzeichen, daß sich Ethniën teilweise angeboren und folgenreich unterscheiden, was nur aufgrund politischer Verfolgung als ‚inkorrekt’ nicht zur wissenschaftlichen Standardsicht werden konnte. Jedoch ist Eugenik wirklich schädlich und abträglich, wie die 1930er Jahre zeigten. Übrigens ist der antiweiße Rassismus heute genauso so radikal wie Eugeniker früher:

«Zerstört den weißen Mann Demo»

«LOL Deine Enkelkinder werden braun sein»

«Ein gu­tes Bei­spiel für die ‚Ras­sen­mut­ter’7-Ar­gu­men­ta­ti­on ist auch Cady Stan­tons Ar­ti­kel „Fort­schritt der ame­ri­ka­ni­schen Frau­en”8. Da tech­ni­scher Fort­schritt und Ar­beits­tei­lung Frau­en zu­neh­mend von re­pro­duk­ti­ven Ar­bei­ten be­frei­ten, könn­ten sich die­se auf ih­re Col­le­ge-Bil­dung und Kar­ri­ë­re in der öf­fent­li­chen Sphä­re kon­zen­trie­ren, er­klär­te sie 1900. Daß sich pa­ral­lel nun auch die Zahl der Schei­dun­gen er­hö­he, sei kei­nes­falls ein ne­ga­ti­ves Zei­chen, son­dern

„das Er­geb­nis mo­ra­li­sche­rer Auf­fas­sung von müt­ter­li­cher Ver­ant­wort­lich­keit für die Ras­se. […] Je mehr die Frau ih­ren Ein­fluß schätzt im vor­ge­burt­li­chen Le­ben, ih­re Macht, die Ras­se zu for­men, … de­sto mehr Schei­dun­gen wer­den wir ha­ben9» (Feminismus Seminar, Julia Heidelberg, a.a.O.)

Cady Stanton war eine der führenden Feministinnen ihrer Zeit in den USA.

«Sie pro­pa­gier­te al­so … streng eu­ge­nisch. Es sei die Pflicht der Frau­en, durch se­xu­el­le Se­lek­ti­on die ge­eig­net­sten Part­ner zu fin­den, und da­zu be­nö­tig­ten sie eben die Frei­heit, ‚de­fi­zi­tä­re Exem­pla­re zu re­kla­mie­ren’» (a.a.O.)

Ähnliche Töne waren in anderen Ländern zu hören, darunter auch dem Deutschen Kaiserreich.

«Bei den Na­tur­völ­kern bil­det samt und son­ders das Mehr­be­gehrt­wer­den der Frau die Ba­sis der se­xu­el­len Wer­be­kamp­fes Aus­le­se … wur­de die Fort­pflan­zung selbst Sa­che des so­zi­a­len Kal­küls bei Mann und Weib und hör­te auf, ei­ne Er­schei­nungs­form der Zucht­wahl zu sein.» (Grete Meisel-Heß, Die se­xu­el­le Kri­se, 1908)

Frau Meisel-Heß genügte der Druck auf den Mann nicht, sozial und beruflich erfolgreich sein zu müssen, um als Ehemann oder Freund in Erwägung gezogen zu werden; sie bejammerte den Mangel völlig einseitiger Zuchtwahl von Frauen am Mann, ohne Rücksicht auf finanziëllen Erfolg des Mannes nehmen zu müssen. Dem Mann wurde keine analoge Zuchtwahl an der Frau zugestanden, denn die Wahl sollte eine rein weibliche Machtbasis sein. Man sieht, wie fein die Suffragetten sich für das Wahlrecht einsetzten: alle Rechte den Frauen, keine Rechte den Männern. Die folgenreichste Wahl des Lebens, die bei der Fortpflanzung, sollten Männer keinesfalls erhalten; diese Wahl sollte noch reiner weiblich werden, als sie aus biologischem Grund vorher schon tendenziëll war. Männer wurden bereits damals verhöhnt.

«In ih­rem Ar­ti­kel „Frau­en und Wahl­recht”10 ar­gu­men­tier­te die Suf­fra­get­te Ju­lia Ward Howe 1909 of­fen ras­si­stisch ge­gen die „neu wahl­be­rech­tig­ten Män­ner”11, die sie pau­schal als „ig­no­ran­te Mas­se, […] ge­ne­rell un­ge­bil­det und von nie­de­rer Mo­ral”12 cha­rak­te­ri­sier­te.» (Ju­lia Hei­del­berg / Ana Ra­dic, Fe­mi­nis­mus in hi­sto­ri­scher Per­spek­ti­ve. Ei­ne Re­ak­tu­a­li­sie­rung, Fe­mi­nis­mus Se­mi­nar (Hg.), S. 93 – 94)

Nun zu Roosh und falschen Vorwürfen gegen eine angebliche „Kultur der Vergewaltigung”, die es bei uns nicht gab, von Feministinnen über offene Grenzen und Millionenimport unbegleiteter Männer aus den inkompatibelsten Kriegs- und Krisengebieten der Welt neu geschaffen wurde. Feminismus erreicht auf Dauer das Gegenteil dessen, was sie versprochen haben. Auch die wütenden Proteste gegen ‚Ver­ge­wal­ti­gungs­be­für­wor­tung’ haben sich regelmäßig gegen die Falschen gerichtet, die einzigen, die Frauen vor Gefahren hätten schützen können, die Feministinnen geschaffen haben, welche die Scharia eher unterstützen als bekämpfen würden. Auch ein Vergleich von Roosh und Scharia sowie der Behandlung beider zeigt die Absurdität feministischen Agierens.

Der Kampf gegen Männer begann mehrere Generationen vor dem gegen ‚weiße heterosexuelle Männer’, der in den 1960er Jahren aufkam und sich mit dem Feminismus zweiter Welle virulent etablierte. (Siehe mein hoffentlich bald im Verlag erscheinendes Buch „Untergang durch Feminismus”, in dem die feministische Haßliebe gegen einheimische Männer und für sexuelle Unterwerfung unter fremde Eroberer dokumentiert wird.)

Sogar wenn wir die frühesten versponnenen Ideën eines Kalergi berücksichtigen, die damals exotisch gewirkt haben dürften und bei denen ungewiß bleibt, ob sie heutige Ideologie gefördert haben, oder diese sich unabhängig gebildet hat, wäre das früheste Auftreten erst in den 1920er Jahren, mindestens eine Generation nach der ersten feministischen Welle im ausgehenden 19. Jahrhundert. Außerdem waren frühe Feministinnen oft rassistische Eugeniker in umgekehrter Richtung. Deshalb irrt sich Roosh ebenso wie H. Danisch, der überall den Kommunismus als ursächliche Kraft am Wirken sieht. Denn es gab und gibt einen Feminismus von rechts, den die radikale Androzidbejublerin (Valerie Solanas SCUM) Alice Schwarzer zu prägen versucht. Die Entstehung eines rechten Feminismus aus der ersten Welle hatten wir auch an der engen Verbindung mit Eugenikern gesehen. Daraus folgt, daß es falsch ist, Feminismus als eine Erscheinung und Nebenkriegsschauplatz des Kommunismus einzustufen.

Es ist populär, nur oberflächlich nachzudenken und mit subjektiver Assoziation (eine feministische Methode!) dann Fehlschlüsse zu ziehen wie „Kommunismus sei Grundzug” (Danisch), oder augenblickliche Erlebnisse falsch zu verallgemeinern: „Krieg gegen Weiße” sei Grundzug (Roosh). Wer die Wahrheit verstehen will, lese die Bücher von Deichmohle; wer sich mit bequemen Halbwahrheiten begnügt, die anderen Akteure. Positiv ermutigend bleibt: Die Opposition wächst, überall, sogar unter PuA und Flirtlehrern – den Gewinnern –, wie den Verlierern (z.B. InCel und kuckoldisierte Steuerzahler).

Fußnoten

1  https://www.welt.de/regionales/hamburg/article151825601/Umstrittenes-Treffen-der-Frauen-Aufreisser-abgesagt.html

2 «Roosh V cancels ‘Return of Kings’ events
4 February 2016 …
Ms Bradley said the government would not “routinely comment on individual immigration or exclusion cases”. However, she stressed the Home Secretary had the power to ban non-British citizens if she believed their presence was “not conducive to the public good”. “The government is pleased that the Return of Kings events appear to have been cancelled,” she added.» (https://www.bbc.com/news/uk-scotland-35491495)

3 «For many years, I have been at the forefront of teaching men how to embrace their masculinity, maximize their potential, and sleep with beautiful women. During this time, I have come to believe that liberals have an explicit goal to crush men, primarily through the meme of feminism» (https://www.rooshv.com/kill-whitey)

4 «Can your sex advice, written in English, possibly help white men improve their ability to reproduce? Your speech will be curtailed and your family will be doxed.» (Roosh, a.a.O.)

5 «I now realize that that was only an intermediary step for a more comprehensive agenda: kill whitey. What I thought was a war against men is really a battle within a bigger war against white people.
You will only get attacked by the establishment if your advice, beliefs, or teachings can possibly help whites, regardless of your own race or sex. If your productive or artistic output could improve the status, reproductive potential, or income earning potential of whites, you will be attacked. If your output helps anyone but whites, or if you can prevent whites from being born by promoting sterility, homosexuality, or abortion, you will be declared a national hero.
Can your self-improvement advice possibly help white men become stronger and more masculine? You will be put on a hate list. … Can your sex advice, translated in Arabic, help migrants reproduce with white women, diluting the white gene pool? You will be financed by the government.» (Roosh, a.a.O.)

6 «In fact, as William Leach documents in True Love and Perfect Union, late nineteenth century American feminists had been arguing for decades for a more rational approach to love as an alternative to what they saw as the pitfalls of Victorian sentimental culture (112). Because of this late nineteenth century context, eugenics was fused with the connotation of women’s empowerment, especially sexual selection of mates, from the beginning.[Erika Milam (2010)]» (http://jprstudies.org/2016/07/falling-in-love-intelligently-eugenic-love-in-the-progressive-eraby-susan-rensing/)

7 ‘race mother’

8 “Progress of American Women”

9 “the result of higher moral perceptions as to the mother’s responsiblities to the race. […] The more woman appreciates the influences im prenatal life, her power of molding the race … the more divorces we shall have …”

10 “Woman and the Suffrage”

11 “newly enfranchised men”

12 “ignorant mass […] generally illiterate and of low-morality”

© 2019 Jan Deichmohle

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