Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Kampagne

NEIN! – Dokumentation von Abwimmlung und Ausschluß durch weibliche Wahlmacht

Literarische Buchreihe „Die Wahlmacht der Frau”

NEIN!

Dokumentation von Abwimmlung und Ausschluß durch weibliche Wahlmacht

Nein – du nicht! Ich nicht! Sie konjugieren nicht dürfen. Ich darf nicht dürfen, nicht du. Nicht-geübt, nicht-erfahren, nicht-modisch, nicht-gewollt, ein Steilkurs in Negation; kindische Spielchen denen ich nie entrinne. Nichts setzt sie zu mir in Beziehung; ihre Träume und Ziele gelten nicht mir, sondern meiner Distanzierung. Wer einmal öfter distanziert wurde, erscheint wertlos, weil ihn andere Frauen nicht wollten, bekommt üblen Ruf und Nachrede hintendrein.

Plakate, die „Anmachern” Hausverbot erteilen, hängen aus, Stimmung wird gemacht gegen Männer, die belästigend und potentielle Vergewaltiger seien. Sie haben gelernt „Wenn eine Frau nein sagt …” und „Alle acht Minuten wird eine Frau …” und viele solche Hetzsprüche gegen Männer, deren Einfluß, Bedürfnisse, Sexualität als übel und „Unterdrückung” gelten, die zurückzuweisen also zum Ethos der „befreiten Frau” gehört.

Knüttelverse wie „Chauvis verpißt euch / keiner vermißt euch” erklan­gen; die Cafete der Romanisten zierten Hartreime wie „Hätte Maria abgetrieben, wäre Jesus euch erspart geblieben”, als überall präsenter Klassiker „Mein Bauch gehört mir”, der von Ungeborenen natürlich auch; Väter zählen nicht sondern zahlen.

Ein Mitstudent, einer der vielen linken Mitläufer, die alles mittru­gen, bekam beim Betreten eines linken Schuppens Buttersäure ab, die gerade gegen vermeint­liche „Anmacher” versprüht wurde. So viel zum Klima der Zeit und an der Uni.

Zum Abschluß noch ein Plakat mit falscher Quellenangabe, vor dem ich neulich stand: «Ich liebe ohne

Vor Männern kann man sich schützen.

Immer mehr Frauen benutzen sie nicht. …

Nicht Kondome schützen.

Die Zeitschrift sowieso & unser Bundesgesundheits…» (Der Inhalt des Plakates bezieht sich auf eine Kampagne in der feministischen Zeitschrift Emma.)

Vor vielen abgewimmelt verjubelten Jahren …

… „Von wegen schöner Tag! Wie denn, wenn ich dauernd auf Mauern stoße, die vor mir aufgebaut werden?!”

Freundinnen ziehen mit Männern vorbei. Leben und mich nicht leben las­sen.

Dieser Auszug aus dem Buch „NEIN!” der Reihe „Die Wahlmacht der Frau”, Band 1, wurde vor 30 Jahren geschrieben, schildert Vorfälle aus einer Zeitspanne seit Ende der 1970er Jahre, wurde von Verlagen empört abgelehnt und trotz eines Verlagsvertrages von 1992 nicht veröffentlicht. (Mehrmals wurden seitdem Passagen ergänzt.) Statt die Öffentlichkeit gegen weibliche Dominanz durch sexuelle Selektion hin zu mehr Gleichgewicht und Gerechtigkeit zu bewegen, siegte der Feminismus mit männerhassenden Kampagnen, die auf Lügen aufgebaut sind, wie „die Gesellschaft sei ein sexualisierter Krieg gegen die Frau“, ständig von ‚Vergewaltigung’ und ‚Belästigung’ bedroht. Das Gegenteil ist wahr. Die Gesellschaft ist ein sexualisierter Krieg gegen Männer, und Feministinnen wissen das, da einige von ihnen schreiben, 80 Prozent der Männer würden von Frauen nicht gewollt und nicht gebraucht, sollten sich damit abfinden und freuen, daß man sie überhaupt leben lasse, was einige noch radikalere Feministinnen nicht vorhaben.

Alles, was für ein Gleichgewicht gegen weibliche Dominanz nötig wäre, wurde diffamiert und zerstört. Daher sind die Verhältnisse schlimmer und ungerechter geworden statt besser. Die sexuelle Revolution ging unter – Freiheit gibt es heute nur noch für Frauen, aber nicht für Männer. Hätte die Buchreihe und die darin verborgene Kampagne wirken können, wären sie wahrgenommen worden, hätte das nicht nur Feminismuskritik verbreitet, sondern ein wichtiges, positives Ziel in Gegenrichtung. Die Gesellschaft hätte sich in umgekehrter Richtung bewegen müssen, um mehr Gleichgewicht bei weniger weiblicher Dominanz zu erreichen.

Weitere wichtige positive Ziele arbeitet die Buchreihe „Die beiden Geschlechter” heraus – wie menschlich universale kulturelle Ergänzung in einem Füreinander (statt derzeitigem Gegeneinander). Weiterlesen

Richtigstellung falscher feministischer Behauptungen zur Prostitution

Richtigstellung falscher feministischer Behauptungen zur Prostitution

Jahrzehntealte feministische Kampagnen richteten sich gegen Prostitution und Pornographie, die wie üblich als frauenverächtlich dargestellt wurden. Dabei ist es ein uraltes biologisches Fakt, daß Frauen viele Männer abweisen, oder von ihnen Bezahlung für Sex verlangen, sogar schon im Tierreich. Solche trübe Ausbeutung durch Geschäftemacherei mit Bedürftigen ist uralt und eine Schande – für die Ausbeuterinnen. Feminismus verdreht alles ins Gegenteil.

Prostitution hat erste Vorläufer bei gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Schimpansen, bei denen das Gewähren sexueller Gunst gegen von männlichen Schimpansen erjagte Nahrung gele­gent­lich vorkommt.

Daraus entstand mit der Entwicklung der Hominiden geschlechtliche Arbeitsteilung, die jedoch höher entwickelt ist und echter Austausch von Gaben, bei dem auch Frauen Nahrung durch Arbeit beschaffen und einbringen. Diese animalische Vorform ist eine Zerrform.

Was dabei geschieht, ist biologisch folgendes: Die absolut dominante Wahlmacht des Weiblichen ermöglicht, männliche Bewerber zurückzuweisen und Gegengaben zu verlangen. Wird dies so di­rekt gemacht, empfinden wir das als plumpes Geschäft und empörend, weil Tabus verletzt wer­den. Der Tausch hat sich seitdem erheblich verfeinert, ist in verfeinerter, sublimierter Form tra­gende Säule menschlicher Kultur. Solch plumper Austausch wird daher oft als gefährdend empfunden. Auf weiblicher Seite geht es um die Wahlmacht der Frau, und damit weibliche Dominanz auf diesem Gebiet. Das ist der wirkliche Grund, warum Feministen (beider Geschlechter) Prostitution als „empö­rend” und erniedrigend empfinden. Tatsächlich wird ein Geschäft gemacht mit der Abhän­gig­keit der Männer von weiblicher sexueller Selektion. Die kurzfristige Aufhebung dieser Selektions­macht lassen sie sich bezahlen. Somit träfe die männliche Sicht, dies als Ausbeutung zu empfinden, sich für etwas bezahlen zu lassen, das selbstverständlich und liebevoll sein sollte, die Sache besser als die feministische Sicht, die von vollkommen falschen Tatsachen­be­haup­tungen (männlicher Dominanz und Macht) ausgeht.

Wirklicher Grund für die Verdammung der Prostitution durch „anständige”, ihr nicht nach­ge­hen­de oder durch die meisten feministischen Frauen ist, daß sie den anderen Frauen „den Preis ver­dirbt”. Selektionsdruck kann Männern hohe Gaben abtrotzen. Prostitution bietet ein „billiges Ven­til”, macht Geschlechtsverkehr leichter verfügbar, weniger knapp, senkt so die durchsetzbaren For­de­rungen und Ansprüche anderer Frauen. Der Wert weiblicher Sexualität steigt durch Verknappung. Je knapper die Ware, desto höher ihr Wert. Je schwieriger es für Männer ist, an Sex zu kommen, de­sto mächtiger weibliche Dominanz durch Selektion. Prostitution wird von Frauen gehaßt, weil sie ihr Machtspiel durchkreuzt.

Obwohl die Sicht freier Männer Prostitution als Ausbeutung eines natürlichen Bedürfnisses zu­rück­weisen müßte, ist sie immer noch besser, als ein zum Scheitern verurteilter Kampf gegen die Natur, falls sie verboten wird; einzige Lösung wäre, sexuelle Liebe auch für Männer ohne Bezah­lung erreichbar zu machen – was die Liebesgeneration der sexuellen Revolution versuchte, bevor sie vom Feminismus überrollt wurde.

«Sie stiegen aus der Prostitution aus, denn in den Sechzigern (1960er), auch wenn sie etwas Extrageld hätten machen wollen, wie konnten sie den Wettbewerb mit dem Markt freier Liebe bestehen?»1 (Dwight Worker, The Wild Years) [siehe auch: Hippiephilosophie]

Dies löst auch die Frage nach dem Huhn und dem Ei – was war zuerst da, Nachfrage oder Angebot? Es gab in den Zentren der Liebesgeneration wohl junge Frauen, die sich leichtes Geld schnell durch sexuelle Angebote verdienen wollten, doch fanden sie keine Abnehmer, weil es genug andere Möglichkeiten gab, die auch viel lockender und schöner erschienen. Anstatt, wie Staat und öffent­liches Vorurteil es regelmäßig tun, Männer zu beschuldigen und noch weiter zu belasten, brau­chen Männer nur von ihrer sexuellen Unterdrückung befreit werden, dann verschwindet Prosti­tu­tion – zum Ärger jener jungen Frauen, die solch eine leichte Einnahmequelle schätzen.

Dies war ein kurzer Auszug aus dem Buch: „Ideologiekritik am Feminismumus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur„, Band 2 der Reihe „Die beiden Geschlechter“ von Jan Deichmohle.

1«They dropped out of prostitution too, because in the sixties, even if they had wanted some extra cash, how could they compete with free-love market?» (Dwight Worker, The Wild Years)

© 2018 Jan Deichmohle

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