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Denker und Dichter

Schlagwort: Jan Deichmohle

Wie Männer verlieren – sinnloser Streit und Ausgrenzung unter MRA

Aus dem anglosächsischen Sprachraum gab es folgende Rückmeldungen in den letzten Tagen:

Bei der Frage nach Verlegern war es schnell vorbei.

Peter Wright schickte den Link auf Amazon, das sei der größte englischsprachige Verlag.

Die beiden oben im Bild zitierten Abschnitte wurde gelöscht, der dritte unten im Wortlauf geändert. Er schrieb, sogar ein zehnjähriges Kind könne bei Amazon hochladen und erfolgreich sein. Sinngemäß, ich nähme angeblich Ratschläge nicht an. Diese verletzende Bemerkung hat er anschließend vollständig gelöscht, nachdem ich darauf geantwortet hatte, womit Peter Wright es so hinstellen will, als hätte ich ihn und nicht er mich auf persönlicher Ebene angegriffen. Das ist ein offenbar typisches männliches Verhalten, das sich von feministischer Solidarität unterscheidet und zu den vielen Ursachen zählt, weshalb feministische Lügen gegen sehr viel bessere Argumente von Männern immer wieder gewinnen.

Zum Beweis schickte ich Belege, die deutlich zeigen, wie total ich ignoriert, ausgegrenzt, von Lesern und öffentlicher Wahrnehmung ausgegrenzt werde:

Meistens gab es über lange Zeiträume genau 0 Verkäufe meiner vielen selbstvermarkteten Bücher; inzwischen habe ich 32 Bücher veröffentlicht. Sogar Katzengeschichten durchschnittlicher Jugendlicher werden erheblich mehr Absatz finden, wenigstens in Freundeskreis oder der eigenen Schulklasse. Ein solches vollständiges Abschneiden von öffentlicher Wahrnehmung ist erstickend und kaum vorstellbar. Es ist übrigens genau das, was Feminismuskritiker seit mindestens 1968 ständig erleben und was auch Incel und andere unterdrückte Gruppen hervorbringt, wie Zahlsklaven des feministischen Alimente- und Unterhaltssystems.

Amazon hat meine Bücher so gut wie nicht verkauft; nur sehr seltene Einzelverkäufe hat es gegeben.

Dafür gab es Ärger mit Sperrungen.

In dem Augenblick, wenn es konkret wird, nämlich um die vollständige Blockade meiner Bücher und damit Argumente geht, fallen mir auch Männerrechtler in den Rücken.

Kurz: Er veröffentlicht keinen Artikel von mir mehr, nachdem diese bis gestern dort gelobt wurden. Man hat mich aus AVfM verbannt. Seine öffentlich gelöschte Bemerkung über 10jährige Kinder, die bei Amazon veröffentlichen könnten (anders als Jan Deichmohle, der demgemäß als unfähig dazu hingestellt wird), hat er in seiner Meldung oben zugegeben. Es wird deutlich, daß er etliches gelöscht hat, was die jetzt öffentlich noch sichtbare Debatte zu seinen Gunsten verfälscht. AVfM kann noch solchem Gebahren nicht länger ernstgenommen werden. A Voice for Men zensiert Männer, und greift einen Autoren an, den sie wenige Tage vorher noch gelobt hatten, nur weil dieser händeringend nach Veröffentlichungsmöglichkeit sucht. Meinen Hinweis darauf, seit Jahrzehnten von öffentlicher Wahrnehmung und Lesern ausgeschlossen zu sein, entgegnete der Herausgeber von „A Voice for Men“ mit Antworten wie: 

„Jeder kann ein Buch auf Amazon hochladen. Sogar ein zehnjähriges Kind kann das.“

Das könnte man sogar als beleidigend, zumindestens als persönlichen Angriff auffassen. Es war jedoch nur eine Bemerkung unter mehreren, die mir die Schuld zu geben versuchten dafür, daß die Bücher totalignoriert werden, obwohl die Leser bei AVfM nach mehr verlangten, meine Artikel zum besten zählten, was sie zum Thema jemals gelesen haben. Dabei waren das zum Teil alte Texte, deren Ursprung viele Jahre, teils sogar Jahrzehnte zurückreicht.

Nun haben es wie beim Flirten einige leicht. Ein Pick-Up-Artist geht spazieren, flirtet geschult mit vielen Mädchen, holt sich mehrere Rufnummern oder Kontaktdaten, und legt mehrere Frauen in einer Woche flach. Ein Incel wird das niemals schaffen. Wenigstens 95% der Männer haben keinen Schimmer von dem, was PuA tun. Das ist jedoch nicht die Schuld der 95% der Männer.

Genausowenig sind jene Männer schuld, die gute Argumente oder Bücher hervorbringen, von dieser Gesellschaft aber systematisch geschnitten werden.

Den folgenden Kommentar hat Peter Wright auf AVfM gelöscht, ebenso wie mehrere Abschnitte seiner Kommentare, auf die ich geantwortet hatte:

„Please dont send me any more of your articles for publishing at AVfM. You are ahowing an abrasive attitude about my suggestions at Amazon publishing and that is after I already stepped up to help get your material more exposure in the English speaking audience (at AVfM), and I’m not going to have you making snarky remarks to me as a ‚thank you‘ for making the effort.“

Peter, That’s not true. While I’m thankful for constructive critiques, there’s a need to reply when getting blamed unfairly. I didn’t start attacking you, to the contrary. You started attacking me and deleted that part afterwards by editing the comment I replied to. You wrote publicy, among other things you also deleted in the meantime:

„Everybody can upload a book to amazon. Even a 10 year old child could do that.“

This remark, which you deleted only after my reply to it, could even be considered as insulting. It’s unfair to first attack someone, then not accept a reply putting facts straight. I sent you proof that I did what you proposed, uploaded many books to amazon, and that it didn’t work. You replied by asking me not to send any more articles. Now you take part in silencing voices. If you don’t want to get critiques, then don’t start with criticising others. You’re misusing power here. In your last comment on AVfM you complained I need to change cover, book title and presentation. Guess what I’m doing for 30 years? I’ve been changing that many times. Books look completely different than a year back, again as two years back. I’m thankful for constructive critique on how to improve something. Your critique was destructive right from the start, when you wrote „Even a 10 year old child could do that“, what you deleted. That’s also unfair, because the public impression gets wrong by your deleting the part of the comment, which had started the controversy, by editing after my reply. What you do now compares to the incel bashing of society: The incel is assumed to be wrong, because he is blamed to be responsible for his bad impression on women. Even if though, it is not his fault, because it’s very difficult to learn the methods to impress women, as Pick-Up-Artists know. 95% of men have no idea how it works. To blame a writer not being able to market himself is the same thing. It is not fair to blame a writer in the comment section, not accept the reply putting things straight, then blame the author for you starting the argument, and forbidding him to send further articles. As long I get locked out, I need to fight against getting locked out.

Now you are locking me out of the next possibility of publishing. That is increasing the oppression. There is only one way out of it: Getting published as deserved. Instead, the oppression gets worse at every step.

Übrigens trat ziemlich ähnliches Verhalten Ende Januar 2020 auf, als mich die Berliner PuA-Szene aus ihren Gruppen warf: Sie unterstellten mir, ihre Ratschläge nicht anzunehmen, weil ich andere Ansichten hatte und aufgrund von Alter und Statur nicht die gleiche körperliche Wirkung erziele wie jene ganz wenigen, die das Glück haben, erfolgreich zu sein. Die Erfolgreichen sind dann nicht solidarisch mit den Erfolglosen, sondern putzen sie runter, spätestens wenn sie sich den Luxus eigener Ansichten erlauben. Dabei glauben sie, „doch nur helfen zu wollen“, wenn sie ihre Sicht mithilfe ihrer Macht der Erfolgreichen durchsetzen, während sie tatsächlich die Entwicklungsmöglichkeit des Erfolglosen zerstörten, indem sie ihn aus ihren Theoriegruppen ausschlossen, wo man die Technik lernen und sich Hilfestellung holen kann, was entscheidend ist, um überhaupt zu wissen, worauf es ankommt, an welchen für Betroffene unerfindlichen Umständen es liegen kann, wie meist unbewußte körperliche  Mikrosignale erfolgreich eingesetzt werden können.

Das muß am angeborenen männlichen Konkurrenzverhalten liegen, wobei die Platzhirsche die andere wegfegen, weshalb es kein solidarisches Vorgehen zugunsten der Benachteiligten geben kann. Das ist auch bei PuA und MRA so, offenbar nicht nur im deutschen Sprachraum, sondern genauso im englischen. MRA blamieren sich, indem sie mich hinauswerfen, nachdem sie eben noch von der Qualität meiner Artikel beeindruckt waren, weil sie unfähig sind, die Lage eines anderen zu begreifen, der eben nicht die Möglichkeiten hat, die Peter Wright offenbar besitzt. Deshalb werden solche Kreise scheitern, weil sie in der evolutionären Falle männlicher Hierarchie und Wettbewerbs gefangen sind, und genau den ausschließen, der sie in dieser Frage aufklären könnte: Jan Deichmohle. Dieser Rauswurf war ein Fehler. Moralisch machen sie sich damit selbst kaputt.

 

Neuer Artikel bei A Voice for Men erschienen

Seit den 1980ern werden Bücher und Argumente Jan Deichmohles von hiesigen Publikumsverlagen und Medien ignoriert, was zunehmende Einseitigkeit und Abdriften in Gesinnungsdiktatur begleitete oder ermöglichte. Auch hiesige selbsternannte Möchtegernmännerrechtler ignorieren fleißig, während sie dabei sind, sich als Hilfstruppe in den Zirkeln Merkelstans zu etablieren.

In den USA ist nach einer Pause ein Auszug aus Abrechnung mit dem Feminismus als Mass Hysteria, Madness and Feminism bei A Voice for Men erschienen und gut aufgenommen worden, wie sich an der Debatte zeigt, an der auch der Herausgeber teilnahm.  Bei uns scheint es Sport zu sein, Jan Deichmohle mitsamt Büchern zu verachten. Diese Arroganz wird den Betreffenden auf die Füße fallen.

Alle Verlage des deutschen Sprachraums haben dieses Buch abgelehnt außer zweien, die bedauerten, keine Möglichkeit zu haben, adequate Werbung für das Buch betreiben zu können, daher nicht imstande zu sein, es zu veröffentlichen. Viele Verlage haben aus Gesinnungsgründen abgelehnt; bei etlichen konnte ich dies nachweisen. Sehr zahlreich sind Verlage, die mir verboten, ihnen jemals wieder ein Manuskript anzubieten oder sie zu anzuschreiben. All das dokumentiere ich im Buch. Kein Verlag hat es herausgebracht, weshalb es sich um viele Jahre verzögert hat, so wie bei anderen meiner Bücher auch.

Verlage und Medien scheitern seit Jahrzehnten durch radikale Einseitigkeit gegenüber Feminismus und durch männerfeindliche Sichten. Auch diese Republik geriet so auf eine schiefe Bahn und droht zu scheitern. Diese Bücher werden sie überdauern, ebenso Pseudomännerrechtler, die bei Verachtung und Unverständnis mit Feministen wetteifern.

© 2020 Jan Deichmohle

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