Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Irrationalität (Seite 1 von 2)

Psychedelika und hysterische Irrationalität von 1968 bis Extinction Rebellion

Psychedelika und hysterische Irrationalität von 1968 bis Extinction Rebellion

Dieser Artikel nimmt euch mit auf einen seltsamen Trip in dunkle Bereiche. Zunächst sieht alles noch normal daneben aus: Extinction Rebellion, offenbar aus zwielichtigen Kreisen einschließlich von Soros finanziert, bezahlt Aktivisten für Aktionen. Dies scheint keine Mär zu sein und erklärt, weshalb solche Bewegungen, auch Freitags für Verdrehte, sich so rasch ausbreiten konnten.

«Seit Extinction Rebellion seine Aktionen begonnen hat, wurden im Vereinigten Königreich £200.000 an Aktivisten ausbezahlt.

Mindestens £40.000 pro Monat werden an Aktivisten gezahlt. …

Bradbrook, die sich für eine Art „Naturreligions-Medizinmann” der Moderne hält und von sich sagt, der Gedanke, Extinction Rebellion zu gründen, sei ihr unter dem Einfluß psychedelischer Drogen gekommen, der Filmproduzent Joel Scott-Halkes, die Schauspielerin und Enkelin von Baron Sir Thomas Lee und viele mehr, kassieren £300 pro Woche, £800 Euro pro Monat oder £1.340 für eineinhalb Monate Einsatz für Extinction Rebellion.»1 Science Files)

Auch in Australien werden Aktivisten bezahlt – nicht alle, aber wohl die wichtigsten.

Der Hinweis auf bezahlten Protest ist deswegen wichtig, weil offenbar nicht versteuert wurde, was in einem Rechtsstaat strafrechtliche Konsequenzen haben müßte, sogar die Existenz von „Rebellion Extinction” gefährden, die vom tatsächlichen Aussterben autochthoner männlicher Verlierer ablenkt, die von Feminismus und Männermassenmigration bei der Fortpflanzung verdrängt werden, um gegen eine hysterisch und irrational unterstellte frei erfundene Gefahr zu protestieren. Doch unser Regime unterstützt schädliche, gesetzeswidrige Agenden lieber mit unsrem Geld. Genauso wichtig aber ist der Hinweis auf eine treibende Kraft: Psychedelika.

«Extinction Rebellion Mitbegründerin vertritt psychedelischen Ungehorsam

Leben & Kulturnachrichten

Ein Mitglied der Klimaaktivistengruppe hat die Idee einer Masseneinnahme von Psychedelika im Protest gegen die strengen Drogengesetze vertreten

20. August 2019

TextBrit Dawson

Extinction Rebellion (XR) hatte wesentlichen Anteil daran, die Klimadebatte in den Vordergrund zu rücken, verursachte Massenstörungen wuer durchs Land und spielten zweifellos eine Rolle bei der Regierungserklärung eines Klimanotstands. Der jüngste Vorstoß der Gruppe? Masseneinnahme psychedelischer Drogen.

Wenn du das für seltsam hältst, so hast du recht. Nachdem sie zu zivilem Ungehorsam aufgerufen haben, hat Mitbegründerin Gail Bradbrook von XR nun Berichten zufolge zu psychedelischem Ungehorsam aufgerufen – im wesentlichen eine Menge Leute, die bewußtseinsverändernde Substanzen nehmen aus Protest gegen die drakonischen britischen Drogengesetze.

Bei einer Ansprache auf einer Konferenz über Psychedelika sagte Bradbrook in London vorige Woche (16. August): „Ich würde zivilen Massenungehorsam unterstützen, bei dem wir Medizin nehmen, um dem Staat zu sagen, daß er absolut kein Recht hat, unser Bewußtsein zu kontrollieren und unsere spirituelle Praxis zu definieren.”

Die Aktivistin erklärte, daß Psychedelika bei der Gründung der Bewegung eine Rolle spielten, obwohl sie bestätigte, daß es nicht die Politik von XR sei, Drogengebrauch zu fördern.»2 (dazed digital)

Solch schiefe Logik schlägt dem Faß wieder mal dem Boden aus. Eine hysterische Sekte, die schon kleine Kinder und Jugendliche mit absurden Ängsten vor dem lebenswichtigen CO2 und irrationaler Ideologie indoktriniert, wirft der Regierung vor, das Bewußtsein zu kontrollieren. Das ist in etwa so, als würde die Psychosekte Scientology, die für massive Bewußtseinskontrolle ihre Mitglieder berüchtigt ist, der Gesellschaft vorwerfen, eben das zu tun, was tatsächlich sie selbst tut. Noch verrückter wird es dadurch, daß Medien und Staat die Klimahysteriker unterstützen, sie bei Gesetzesbrüchen von Schulschwänzen bis illegalen Blockaden gewähren lassen, ihren unsinnigen Forderungen entgegenkommen, wobei sich Altparteien gegenseitig überbieten und noch teurere Maßnahmen fordern, die unsere Lebensgrundlage Wirtschaft zerstören, ohne den geringsten Nutzen zu haben. Tatsächlich üben Regierung und Medien bereits Bewußtseinslenkung aus, indem sie Kritiker verleumden, aus Medien heraushalten, am liebsten niemals Vertreter der Opposition AfD einladen würden, und echte Feminismuskritiker seit 1968 nicht mehr zu Wort kommen ließen.

Ob in Staat oder Medien: Bewußtseinslenkung und -kontrolle geschah also zugunsten von XR und anderen hysterischen Sekten. Solch massives Schüren irrationaler Ängste, wie es XR schamlos betreibt, wird von Klimapanikern offen zum Leitmotiv von Wahrnehmung und Politik erhoben. Solche Methoden benutzten bereits alle feministischen Wellen, von denen sie erfunden wurden. Anders ist lediglich, daß sie sich für viele sichtbar völlig vom Bezug auf die Wirklichkeit gelöst haben. Solange es um Frauen ging, die wir instinktiv schützen und verteidigen, war der Verstand von geschlechtlichen Tabus und angeborenen evolutionären Verdrängungsmechanismen vernebelt, weshalb die Irrationalität nicht im vollen Umfang begriffen wurde. Hier jedoch können es alle sehen, die sich nicht von der Angst anstecken lassen.

Da die meisten Beteiligten vermutlich keine Psychedelika nehmen während ihrer Proteste, sind diese ein klassischer Fall von irrationaler, ins politische gewendeter Ängste und Hysterie, wie sie alle feministischen Wellen kennzeichnete, die ihr Leiden ausagierten, indem sie die ganze Gesellschaft damit ansteckten. Im übrigen sind nicht Psychedelika Ursache der Ängste, sondern diese waren zuvor schon da. Es hat in den 1960ern durchaus erfolgreiche Ansätze gegeben zu Psychotherapie mit Psychedelika, aber in Hand ausgebildeter Therapeuten, nicht in den Händen extremistischer Hysteriker und Sekten, die versuchen, bislang gesunde Menschen mit ihrer Ideologie anzustecken: das ist die Hauptgefahr bei der Sache.

Wegen psychedelischen Drogen (LSD, Psilocybin) waren die Linken bereits in den 1960ern und 1970ern kreativer und haben die Konservativen mit ihrem nüchternen Verstand in geregelten Bahnen ausmanövriert, wie ich in einigen meiner Bücher beschrieben habe. Das wiederholt sich heute.

Bei XR trat auch Acid Pauli auf.

Acid Pauli hat klare Bezüge zu Psychedelika; das Problem ist hier, eine Bewegung politischer Hysterie zu unterstützen, deren Rückzug aus der Realität durch mißbräuchliche Verwendung erleichtert und gestützt wird.

Vielleicht sind diese Initialen nur Zufall, vielleicht aber auch nicht.

Nicht nur Linksextremisten hatten einen Bezug zu Psychedelika, wie im Göttinger Mescalero-Artikel von 1977, sondern auch die Gründer der Umweltbewegung.

«Die Gründer des Tages der Erde von 1970 und der Umweltbewegung verdankten viel der Verbreitung von LSD in den 1960ern»3 (democracychronicles)

Es ist auf den ersten Blick einfach, Psychedelika pauschal abzulehnen und zu verulken. Jedoch ist dies ein Fehler, denn Schamanen benutzen in vielen Weltteilen solche Substanzen seit der frühen Steinzeit. Der Zusammenbruch traditioneller abendländischer Kultur wäre ohne die Psychedelische Bewegung der 1960er, die erhebliche Teile damaliger Jugendlicher erfaßt hatte, nicht möglich gewesen. LSD gilt als entscheidende Triebkraft für Entstehen und Entwicklung der Hippiebewegung von 1964 bis 1967 und die erhebliche Veränderung junger Menschen, die sich bis heute fortgesetzt und verstärkt hat. (siehe „Das Leben als Reise”) Auch die Kulturrevolution ab 1968 wäre undenkbar gewesen ohne diesen Hintergrund. Problem daran ist der Mißbrauch solcher Substanzen in Kreisen, die radikalen Ideologien anhängen. In den 1960ern waren das studentische Linksradikale und angehende Feministinnen, die teilweise auf verrückte Ideen kamen, doch andererseits einen Vorteil aus der freigesetzten Kreativität, Beweglichkeit und der Schubkraft zu persönlicher Veränderung zogen, mit denen dann ihre verrückten Ideen erfolgreich durchgesetzt wurden. Sie waren sozusagen strategisch überlegen, obwohl ihre Ideen falsch und verrückt waren.

«Steve Jobs erwähnte zu Lebzeiten mehrmals seine LSD-Erfahrungen als äußerst wichtig für ihn. … In einem Interview mit Wired sagte ein früher Beschäftigter von Cisco namens Kevin Herbert, daß LSD ein wirksames Mittel beim Problemlösen sein könne. Daran glaubte er so stark, daß er eingriff und Cisco daran hinderte, jemals einen Techniker auf Psychedelika zu untersuchen. … Einer des berühmten Duos Watson und Crick, Francis Crick, entdeckte Berichten zufolge die Doppelhelixstruktur von DNS 1953 unter dem Einfluß von LSD. … Mullis ist ein Wissenschaftler, der bekannt ist für eine wichtige Verbesserung eines Prozesses, der Polymerase Kettenreaktion genannt wird, oder PCR Technik. Dies ist eine jetzt gebräuchlich Methode (von unschätzbarem Wert) für wissenschaftliche Studien zur DNS. Als die BBC ihn befragte, ob diese Leistung ohne seinen Gebrauch von LSD möglich gewesen wäre, erwiderte er, „Ich weiß es nicht. Ich bezweifle es. Das bezweifle ich ernsthaft.”»4 (businessinsider)

Auch Wissenschaftler bedienten sich des LSDs als Kreativitätsschub. Zwar ist richtig, verrückte Ideen, die deutlich den Einfluß den Verstand ausschaltender Substanzen zeigen, abzulehnen und zu entlarven. Jedoch wäre es fatal, sich auf einen asymmetrischen Konflikt einzulassen, bei dem die andere Seite technisch überlegen ist, daher immer einen Schritt voraus.

Eine pauschale Verdammung hätte auch den Nachteil, viele normale junge Menschen, die aus Neugier oder zur persönlichen Entwicklung Psychedelika wie LSD versuchen, vor den Kopf zu stoßen und extremistischen Hysterikern in die Arme zu treiben. Hier ist eine Differenzierung nötig.

Schlimm ist vor allem die Frechheit, wie hysterische Ideologien alle Tatsachen in ihr genaues Gegenteil verdrehen. Biologisch dominante Frauen fanden sich aufgrund schiefer Wahrnehmung benachteiligt und unterdrückt, womit im 19. Jahrhundert die erste feministische Welle begann, sämtliche abendländische Kultur der Geschlechterergänzung zerschlug, und damit unermeßlich viel Leid über die Menschheit brachte. Immer warfen sie Männern und einem verschwörungstheoretisch erfundenen ‚Patriarchat’ kraß falsches vor, was für sie selbst freilich galt. Unzählige Schlammschlachten gegen abendländische Männlichkeit führten sie seit 150 Jahren, alle von ihnen mit katastrophalen Folgen, viel unnötigem unmenschlichem Leid, Verwirrung, und politischen Folgeschäden wie durchgeknallter Politik hysterischer Extremisten. Genauso werfen nun hysterische Klimapaniker, deren Wahnideen teilweise auf Psychedelika gründen, ausgerechnet den halbwegs normal gebliebenen vor, psychotisch zu sein.

«Klimahysterie auf der Psychocouch
9. Oktober 2019 Holger Douglas

Nach dem ersten Blick in die Zeitschrift könnte man gleich denken, sich verlesen zu haben. Nein, nicht diejenigen, die der blanke Horror ergreift ob der angeblich menschengemachten Klimakatastrophe, nicht diejenigen, die glauben, ein Spurengas in der Atmosphäre packe die Erde in Watte und lasse die Temperatur steigen, nicht diejenigen, die ganz laut „Wir haben keine Zeit mehr!” rufen, gehören auf die Psychocouch – nein, sondern jene, die Zweifel äußern. …

Aus dem Artikel erhellt sich auch, wie weit fortgeschritten Klimapsychosen schon gediehen sind. So habe die American Psychological Association bereits 2008 eine Arbeitsgruppe zum Thema ‚Klimawandel’ ins Leben gerufen und warne vor „profunden psychosozialen Verwerfungen durch den Klimawandel”.

„In der jüngeren Zeit haben sich global verschiedene Psychologen und Psychotherapeuten in Anlehnung an die Proteste der Jugend mit der Initiative ‚Psychologists/Psychotherapists for Future’ gleichermaßen positioniert, sie kennzeichnen den Klimawandel als ‚existenzielle Bedrohung’.”…

Gegen ganz hartnäckige ‚Klimaleugner’ helfe dann nur noch, Therapien und Schuldempfinden aufzubauen. Davon ausgenommen sollen übrigens die FFF-Kiddies sein. Sie seien „existenziell gesund”, diagnostiziert Diplom-Psychologe Chmielewski

Kommunisten haben es vorgemacht: Wer nicht denkt, was jeder zu denken hat, ist ‚krank’ und wird in Umerziehungslager gesteckt. Kritiker der Theorie vom menschenverursachten Klimawandel in Irrenanstalten. Die Klimasekte nimmt allmählich bedrohliche Formen an.

Bei Biologen, die noch an alte Weisheiten wie „es gibt nur zwei Geschlechter” glauben, wird der Psychoterror schon drastisch ausgeübt, wie etwa Professor Ulrich Kutschera erfährt. Da paßt, daß die Zeitschrift auf ihre eingeführte „geschlechtersensible Schreibweise” hinweist»5 (Junge Freiheit)

Die HysterikerInnen wurden zu Ärzten; das Land zu einer Psychiatrie mit offenen Grenzen. Verrückt ist das schon lange, wie mein so gut wie ungelesenes Buch „Abrechnung mit dem Feminismus” zeigte. Leider wird es ignoriert. Ich habe vor Jahrzehnten schon rechtzeitig darauf hingewiesen. Aber in einer verrückten Welt werden Normale ausgelacht und nicht ernstgenommen.

«Menschen, die diese gerade beschriebene, für sie ganz offenkundig ‚existenzielle Grenzsituation’ zum Anlaß nehmen, um all diejenigen, die anderer Ansicht sind als sie, diejenigen, die die ‚Apokalypse’ verleugnen, die „die menschliche Verursachung des Klimawandels als Lüge abweisen”, die den „menschengemachten Klimawandel verharmlosen”, ihm nicht die „oberste Priorität einräumen” wollen, zur akuten „Eigen- oder Fremdgefährdung” erklären. Menschen, die ihre eigene, offenkundige Psychose damit bekämpfen wollen, daß sie alle normalen, daß sie einen „Großteil der Weltbevölkerung”, der die These vom menschengemachten Klimawandel – im Gegensatz zu ihnen – für einen Witz hält, zu Kranken erklären.

Es ist wie ein Aufstand im Irrenhaus, gleicht dem Versuch, das Perverse zu normalisieren und mündet in den Satz: „Die Patienten – das sind wir alle”. …

Der von Chmielewski für gegeben erachtete und von Menschen gemachte Klimawandel ist eine solche ‚existenzielle Krise’, in der sich Chemielewski wohl seiner eigenen Sterblichkeit bewußt geworden ist, weshalb er von „Apokalypse” spricht, von der „drohenden Zerstörung der Welt”, der „Verleugnung der Realität”: Die Erde stehe am Abgrund.

Dieser fast schon mythische Glaube an eine unglaubliche Menschenmacht, die um ein Vielfaches stärker ist, als alle Energie, die die Sonne aufwenden könnte, um das Klima auf der Erde zu beeinflussen, führt bei Chemielewski dazu, daß er die Legitimität von Kritik an dieser absurden Idee leugnet. Die Angst vor der Apokalypse und dem eigenen Tod im Fegefeuer der menschengemachten Klimakrise, treibt ihn so weit, diejenigen, die seinen Wahn nicht teilen, pathologisieren zu wollen, sie zum Behandlungsgegenstand seiner Zunft der Psychotherapeuten zu machen, also derjenigen, die wenn sie andere behandeln wollen, immer einen Teil von sich behandeln, denn, wie Chemielewski sagt: „Die Patienten, das sind wir alle”.

Derartige selbstreferentielle Zuschreibungen einer Erkrankung, können nur aus einem wirklich verwirrten Gehirn entspringen, so daß uns Chemielewski davon überzeugt hat, daß er ein Patient seiner eigenen Diagnose ist.

Er sollte sich daher einer Therapie unterziehen, die – wir folgen hier seinen Vorschlägen – darin bestehen kann, seine ‚existenzielle Neurose’ durch die Aufnahme einer weniger für ihn belastenden Tätigkeit, z.B. als Bauarbeiter zu bekämpfen. …

Dieser Blogpost basiert vollständig auf dem Beitrag „Die Verleugnung der Apokalypse – der Umgang mit der Klimakrise aus der Perspektive der Existenziellen Psychotherapie”, den Fabian Chmielewski im Psychotherapeutenjournal, das von der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten herausgegeben wird, veröffentlicht hat.

Wir wenden ausschließlich die Konzepte und Folgerungen an, die Chmielewski angewendet hat und zeigen, daß nicht diejenigen, die am menschengemachten Klimawandel zweifeln, therapiebedürftig sind, sondern derjenige, der den normalen Zweifel anzweifelt und sich ansonsten als Herbeirufer der Apokalypse betätigt. Diese Vorgehensweise zeigt, daß der wissenschaftliche Gehalt des Textes von Chmielewski gleich null ist. Es handelt sich bei seinem Text um einen ideologischen Text, den wir als Ergebnis einer Psychose ansehen, was den Vorteil hat, daß man auf Grundlage von ICD-10 diagnostizieren und behandeln kann und nicht wie Chmielewski eine neue psychische Störung erfinden muß. Es ist erschreckend, daß textueller Unrat wie der von Chmielewski im 21. Jahrhundert unkommentiert in der Zeitschrift eines Berufsverbandes erscheinen kann. Es zeigt, wie weit die wissenschaftlichen Standards in Deutschland gesunken sind, wobei natürlich in Rechnung gestellt werden muß, daß die entsprechenden Standards in der Psychotherapie nie besonders hoch waren.»6 (Science Files)

Eine kleine Fußnote der Absurdität sind Plasikmüllberge, die von den vermeintlichen Umweltschützern hinterlassen wurden. Ebenso absurd war, daß XR an mehreren Orten dabei erwischt wurde, mit Dieselgeneratoren (!) den für ihre Protestaktionen benötigten Strom zu erzeugen.

«Müll am Potsdamer Platz 8. Oktober 2019

Der Klima-Protest der Aktivistengruppe Extinction Rebellion ist gerade erst gestartet. Doch schon nach einem Tag fällt einiges an Müll an, darunter jede Menge Plastik. Der Potsdamer Platz versinkt im Unrat – und das bei einem Klima-Streik! …

Einige nahmen ihre Transparente, Banner und Schlafsäcke wieder mit, als sie im Zuge der Räumung den Platz verließen, andere hingegen nicht. Laut B.Z.-Informationen füllten Plastikfolien, Aufbauten und anderer Unrat allein einen ganzen Container der Berliner Stadtreinigung (BSR).

11,5 Kubikmeter Müll allein am Potsdamer Platz

Auf B.Z.-Anfrage teilte Sebastian Harnisch, Sprecher der BSR, am Dienstag mit: „Die BSR ist von der Polizei für die Reinigung des Potsdamer Platzes angefordert worden. Im Zuge der dortigen Reinigungsarbeiten haben wir ca. 11,5 Kubikmeter Müll eingesammelt. …

Außerdem sei im Rahmen der Protestaktion Bauschutt (z.B. Zement, Badewannen) angefallen. Für die Beseitigung dieses Mülls sei die BSR allerdings nicht zuständig. … Im Verhältnis zur Straßenfläche, die für die Aktion in Anspruch genommen wurde, ist das Abfallaufkommen jedoch recht hoch gewesen.”»7 (BZ)

Fußnoten

1 https://sciencefiles.org/2019/10/13/200-000-um-extinction-rebellen-zu-bezahlen-kampf-gegen-das-aussterben-kann-zum-aussterben-fuhren/

2 «Extinction Rebellion co-founder supports psychedelic disobedience
LIFE & CULTURE NEWS
A member of the climate activist group has championed the idea of a mass ingestion of psychedelics in protest against strict drug laws
20 August 2019
TextBrit Dawson
Extinction Rebellion (XR) has been integral in bringing climate conversations to the forefront, causing mass disruption across the country and undoubtedly playing a role in the government’s declaration of a climate emergency. The group’s latest venture? Mass ingestion of psychedelic drugs.
If you think this sounds weird, it’s because it is. Previously encouraging civil disobedience, XR co-founder Gail Bradbrook has reportedly now called for psychedelic disobedience – basically loads of people doing mind-bending drugs in protest against the UK’s draconian laws.
Speaking at a conference on psychedelics in London last week (August 16), Bradbrook said: “I would support a mass civil disobedience where we take medicine to tell the state they have absolutely no right to control our consciousness and to define our spiritual practice.”
The activist explained that psychedelics played a part in her founding of the movement, though confirmed it wasn’t XR’s policy to promote drug use.» (https://www.dazeddigital.com/life-culture/article/45687/1/extinction-rebellion-co-founder-psychedelic-disobedience-protest-uk-drug-laws)

3 «Earth Day’s founding in 1970 and the environmental movement owe much to the popularization of LSD in the 1960s» (https://democracychronicles.org/extinction-rebellion/)

4 «Steve Jobs made several mentions throughout his lifetime about his LSD experiences being incredibly important to him. … In an interview with Wired, an early Cisco employee named Kevin Herbert said that a drug like LSD can be an effective tool in problem solving. He believed it so strongly that he stepped in to prevent Cisco from ever drug testing a technologist. … One half of the famous Watson and Crick, Francis Crick reportedly discovered the double-helix structure of DNA in 1953 while under the influence of LSD. … Mullis is a scientist known for making a major improvement on a process called the polymerase chain reaction, or PCR technique. This is now a commonplace (and invaluable) method for scientific research on DNA. When the BBC asked him if his achievement would have been possible without his use of LSD, he said, “I don’t know. I doubt it. I seriously doubt it.”» (https://www.businessinsider.com/scientists-and-geniuses-who-used-drugs-2013-8?IR=T)

5 https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/klimahysterie-auf-der-psychocouch/

6 https://sciencefiles.org/2019/10/09/klimawandel-leugner-sind-ein-fall-fur-die-psychiatrie-oder-sind-die-therapeuten-krank/

7 https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/sieht-so-eine-umweltfreundliche-klima-demo-aus

Was tun? – Auszug aus unveröffentlichtem Skript „Neubeginn“

Was tun?

„Was tun” soll angeblich eine Schrift Lenins geheißen haben; obwohl dieser als blutiger Diktator keinerlei Sympathie erhält, spielt die Kapitelüberschrift mit der seinerzeit bekannten Phrase, die Zeitgenossen des konservativen Spektrums wie folgt verspotteten: „Was tun? Die Götter sind besoffen!” Zurück zum Ernst, dem Ernst der Lage, keinen Ernst Nachname.

Die Exkurse der beiden vorangegangenen Kapiteleinschübe haben uns vorgeführt, daß sowohl im westlichen Kulturkreis, als auch im islamischen Oriënt, derzeitige Probleme mit dem Zerfall von Geschlechterergänzung sowie der Verbreitung feministischer Ideologie zusammenhängen, wobei beides verschränkt ist: Erst der Zerfall sowohl natürlicher wie auch kultureller Ergänzung beider Geschlechter, die ein ebenso grundlegendes und wichtiges Bedürfnis ist wie das Erlernen einer Sprache zur Verständigung, ermöglichte den geistigen Amoklauf feministischer Wellen, die wiederum genau jene Zerstörung und den Leidensdruck wütend verbreiteten und verschärften, dem sie entstammen. In einem perversen Kurzschluß wurde menschliches Leid zur Motivation, etwas zu verbreiten, das genau solches Leid verschlimmert, verewigt, allen Menschen anerziehen und vorschreiben will. Das geschah über Generationen hinweg in immer neuen Wellen, so daß eine vereinfachte Darstellung als ‚Ursache’ und ‚Wirkung’ der Wirklichkeit kaum gerecht wird. Vielmehr ist es ein verschränkter Prozeß fortlaufender Zerstörung kultureller Überlieferung, die insgesamt Jahrhunderte benötigte. Weil geschlechtliche Dinge tabu sind, zudem von evolutionären Mechanismen vor Erkennen und Veränderung durch den menschlichen Geist geschützt sind, ist das den verantwortlichen Denkern und Philosophen seit der Aufklärung nicht aufgefallen, so wenig wie die misandrischen Vorurteile, die Kucklick über einen ebenso langen Zeitraum nachwies.

Nachdem wir nun begriffen haben, daß etwas wichtiges zerstört wurde, und daß dieses viele Probleme bereitet, von denen das drängendste, weil für das Leben und Fortleben in Kindern wichtigste die Art und Weise ist, wie Männer bei Frauen landen können, somit Zugang zu Sex, Liebe, Familië und Fortpflanzung erhalten, was ein typisch männliches Problem ist, weil das männliche Geschlecht der Evolution als Filter für Gene dient, nicht jedoch das weibliche, was Frauen durch sexuelle Wahl und Schwangerschaft dominant sein läßt, was wiederum sich unsrer Wahrnehmung entzieht, stellt sich als nächstes die Frage: Was tun? Wir kommen wir aus dem Dilemma wieder heraus, in das wir gestürzt sind?

Die Antwort habe ich in mehreren Büchern indirekt angedeutet, doch dürfte das untergegangen sein, weil es sich um widerspenstige Tabuthemen handelt, bei denen genau das sinnvolle, richtige und naheliegende von einer gefühlsmäßigen Ablehnung und starken Verdrängungskräften ausgeblendet wird. Also genau das, was rettender Anker wäre und in greifbarer Nähe liegt, wird von uns übersehen, geleugnet und angefeindet, wie die AfD, Putin, Orbán oder Salvini von der links-grün-feministisch-globalistischen Presse. Auch wer zum Gegenflügel gehört, eigentlich gelernt zu haben glaubt, solchen Verlockungen zu widerstehen, wird im geschlechtlichen Bereich ähnlich voreingenommen reagieren. Vielleicht ist die ANTIFA auch ein Ausdruck sexueller Perversion, nur möglich, weil die Geschlechterdinge so verwirrt und verdreht sind. Menschen, die einer gesunden, funktionsfähigen Kultur angehören, dürften sich einer Perversion des Denkens wie bei Feminismus oder ANTIFA kaum hingeben.

Unzufriedenheit und Rebellion, Generationenkonflikte und die Verführungskraft politischer oder sektenreligiöser Heilslehren nehmen hierin Ursprung und Triebkraft: ein Mangel verbindender Geschlechterergänzung und der Druck sexuëller Selektion auf Jungen, was Männer strukturell diskriminiert. (Feministinnen haben das, wie üblich, genau falsch herum mißdeutet.) Ironischerweise fällt zu starke Diskriminierung von Männern schädlich auf Frauen zurück: Wenn alle Frauen dieselben höchstens 20 Prozent Männer wollen, werden mindestens 80 % der Männer diskriminiert zu Verlierern, doch es buhlen auch mindestens vier Frauen um jeden der wenigen männlichen Gewinner, was mit den Waffen der Frau ausgetragen wird: dem weiblichen Körper, der aufgetakelt, geschminkt, aufgedonnert und zum Maßstab des Selbstbewußtseins wird, was viel unnötige Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper bis hin zu Eßstörungen auslöst, die in traditionellen Kulturen sehr selten sind.

Schlüssel ist, eine Geschlechterergänzung für junge Menschen wie­der­auf­zu­bau­en. Es geht nicht darum, daß irgend jemand „etwas nicht tun dürfe” – solche Vorwürfe waren zu aller Zeit plumpe Propaganda. Es geht schon gar nicht darum, daß Männer Frauen etwas verbieten; wie Steve Moxon und Evolutionsbiologie, aber auch Studiën zeitgenössischen Verhaltens nachwiesen, drängen Frauen stärker Männer aus weiblichen Gruppen als umgekehrt. Der Sinn von Ergänzung ist die Ergänzung selbst. Nur dort, wo ein Tausch besteht, wird etwas füreinander getan, somit nicht nur für Geld und damit letztlich selbstbezogene Ziele. Diese Bemerkung richtet sich nicht gegen Männer, die deswegen Karriëre machen müssen, weil sie entweder eine Familië zu ernähren haben, oder, auch dann, wenn das nicht von ihnen verlangt wird, erst durch ihren Erfolg bei Frauen attraktiv werden. Auch wenn heute Arbeit nicht länger Teil eines Tauschsystems ist, sondern für Geld verrichtet wird, ist sie dennoch etwas, das von weiblicher Wahlmacht meistens vorausgesetzt oder verlangt wird. Somit entsteht männliches Streben weiblichem Selektionsdruck und der Diskriminierung männlicher Verlierer, ist also nicht so zerstörerisch wie es vom Feminismus verdrehtes weibliches Streben ist, das zusätzlich zur weiblichen Wahldominanz den Männern noch die Mittel wegnimmt, weiblicher Diskriminierung durch Erfolg leicht entgehen zu können. In der Folge sind es heute die verrücktesten, schrägsten Selektionslaunen, die über Diskriminierung oder gutes Leben, Aussterben oder Fortpflanzung von Männern entscheiden. Der Modegeck, Ghettogangster, Pick-Up-Artist wird siegen; intelligente, anständige Männer werden sehr oft untergehen, aber den Spaß verkorkster Gewinner noch erarbeiten und bezahlen müssen. Das Einlassen kassierenden Männerüberschusses aller Welt hat solche Ungerechtigkeit nochmals radikal gesteigert.

Wenn nicht Jugendliche in eine kultivierte, natürliche Ergänzungsstruktur zurückfinden, sind wir alle verloren. Deshalb gilt es, bei Kindern und Jugendlichen durch Aufgaben und Rituale verbundene Geschlechtergruppen wiederaufzubauen. Das genaue Gegenteil der Genderei und Gleichmacherei der Geschlechter ist Schlüssel für unser Überleben. Dies ist der zentrale Punkt, aus dem alle anderen Verrücktheiten, Hysteriën und Massenpsychosen entspringen.

Stellen wir uns das so vor: Kinder und Jugendliche beginnen, etwas nützliches zu schaffen und einzubringen. Der Junge mit Hang zur Technik wird vielleicht Rechner, Mobilgeräte oder Musikanlagen aufbauen, steuern, bei technischen Schwierigkeiten helfen. Mädchen werden mädchenhafte Werke schaffen und einbringen wie einst in dörflicher Kultur oder Stammeskulturen, in denen gerade nicht nur Kinderversorgung und Haushalt weiblicher Bereich war, was bereits ein Funktionsverlust und Mangel an Tausch ist.

Zwar ließe sich eine nette lange Liste schreiben, was wie aufgeteilt werden könnte, doch das würde eh nur von dauerempörten berufsbetroffenen ZeitgenossInnen verrissen werden. Überlassen wir es also den Jugendlichen selbst, eine ihnen genehme Aufteilung wiederzuerfinden, oder den Weisen, die meine Vorschläge verwirklichen. Wichtig ist jedoch die Wirkung: Indem nun beide Geschlechter von klein auf zusammenarbeiten, Dinge füreinander herstellen und beitragen, entsteht ein persönlicher Bezug. Jungen und Mädchen, die bislang eher in Familiën zusammenkamen, als Brüder und Schwestern, oder an Schulen, wo es keine kulturelle Struktur gibt, im dadurch entstehenden Chaos Reibereien bis zu grausamen Spielchen entstehen, treffen nun in einem guten Rahmen aufeinander. Daher gibt es keinen Grund mehr, daß wie an Schulen Rabauken (heute oft mit Migrationshintergrund) gutmütigere, daher für ‚schwächer’ angesehene Kinder bedrängen und herabmachen. Chaos und Anarchie schaden und verrohen.

Im kulturellen Rahmen einer Ergänzung ist Zusammenleben viel friedlicher und schöner. Lieder, Kanon und barocke, klassische wie moderne Musikpracht mögen zum gemeinsamen feiern von Festen dienen, anstelle der linken, chaotischen Festivals, die einer utopischen Illusion huldigen. Wie einst bei uns, noch bis zur kommunistischen Zeit bei einigen slawischen Völkern, oder im alten Asiën, mögen Lieder und Gesänge die Tätigkeiten von Mädchen begleiten und ausdrücken, ebenso die Tätigkeiten von Jungen. Somit haben beide auch ihre Lieder.

Was geschieht nun, wenn ein Horst – heute ist der einst edle Vatername zu einem Spottnamen geworden, wie in ‚Vollhorst’ –, Wolfgang, Herbert oder Otto etwas nützliches beiträgt, etwa gescheite Programme entwickelt, die Technik aufgebaut und zum Laufen gekriegt hat, oder sich sonst als tüchtig und fleißig erwiesen hat? Er wird im Tauschsystem Ansehen genießen. Alle wissen doch, was er taugt. Wenn es nun um Mädchen geht, falls er keines hat oder sich schwertat, so wird er ernstgenommen in dieser Gemeinschaft aus männlicher und weiblicher Teilgruppe. Fragt er um Rat, wird die Gruppe der Mädchen aufmerksam lauschen und sich überlegen, wer von ihnen passen und interessiert sein könnte. Gerade die guten, tüchtigen und gebildeten werden auch gute Chancen haben. Weil es sich lohnt, etwas zu leisten, werden Männer leistungsbereiter sein. Sie werden es sich leisten können, sich voll auf ihre Begabung zu konzentrieren, ohne sich sorgen zu müssen, dann als ‚Nerd’ verspottet und diskriminiert zu werden. Jungen brauchen nicht mehr viel Zeit damit zu verschwenden, zu erlernen, erfolgreich zu flirten, sich im harten Wettbewerb um Frauen durchzusetzen, wobei dann letztlich Halbweltgestalten abräumen, weil es auf körperliche Überzeugung ankommt, nicht auf Geist. Jetzt aber werden Geist und Tüchtigkeit belohnt und daher zunehmen. Der ganzen Gesellschaft wird es bessergehen.

Ohne solche Kultur lassen sich Mädchen von dem flachlegen, der das Spiel des Verführens körperlich beherrscht. Laut Flirtmeistern, die es aus eigener Erfahrung wissen, soll es nur zu 7% auf Worte ankommen, wobei sogar diese sieben Prozent keine allzu geistvollen Worte sein werden, sondern lustiges Geschwätz. Zu 93% entscheiden körperliche Signale, sagen die Erfahrenen. In der Praxis wird ein Junge aus einer Ghettobande, der verwöhnte Partygänger, der sonst im Leben nicht viel leistet, oder Achmed aus Nordafrika mit dem Siegerinstinkt des muslimischen Machos das Mädchen flachlegen und irgendwann schwängern, was ihm gleichende ‚Begabungen’ zur Zukunft unsres Landes erhebt, nicht aber Begabungen des technischen Tüftlers.

Achmed mit der schönen Hellhaarigen, die ihn mit Aufmerksamkeiten überschüttet, die der Vollhorst geschmähte Horst niemals erhält oder auch nur kennenlernt in unsrer feministischen Katastrophengesellschaft, wird dann stolz ein ‚Selfi’ schießen, um mit seiner Eroberung anzugeben, und dies an seine Verwandten und Bekannten in Nordafrika schicken. Dort bekommen geile junge Männer Stilaugen, weil sie nur verschleierte Frauen gewöhnt sind, die sie höchstens ehelichen könnten, aber auch nur, wenn sie hart gearbeitet haben und sozial aufgestiegen sind. Viel zu mühsam! Arbeit, nein danke! Dort im Norden ist das Schlaraffenland der Kafir, wo die süßen Blonden nur darauf warten, von dir verführt zu werden, wofür dir die Bananenrepublik auch noch lebenslang Sozialgeld, Kindergeld, Krankenversicherung und schließlich Mindestrente zahlt. Omar, Mohammed und Millionen andere können solcher Verlockung nicht widerstehen, ‚flüchten’ Richtung Schlaraffenland im neuen Goldrausch des Sozialgeldes, ins gelobte Land der Einheimischen leicht untreu werdenden Frauen des Nordens.

Erarbeiten tut das der dumpfe Ungläubige des Landes, der gestreßt zur Arbeit rennt, um Steuern und Rechnungen bezahlen zu können. Während der malocht, umflirtest du faul die hübschen, betörend süßen Blondinen, legst sie flach, und wenn der wie blöde Arbeitende nach Hause kommt, ist keine Schönheit für ihn mehr übrig. Macht nichts, er braucht sich nicht mal die Mühe zu geben, süße Mädchen zu vögeln, denn diese Arbeit verrichtet das täglich eindringende Mil­li­o­nen­heer fremden Männerüberschusses für ihn. Was für ein Schlaraffenland!

Was schallt aus dem Echo, wenn jemand laut „Schlaraffenland” ruft? Mal sehen, ob ich jetzt von der politischen Korrektheitspolizei verhaftet werde.

Nun ja, jetzt haben wir gesehen, was passiert, wenn wir es nicht schaffen, eine würdige westliche Kultur wiederaufzubauen, die den Horst nicht zum Vollhorst degradiert, der für die eigene Abschaffung sklaven muß. Eigentlich wollten Feministinnen ja die Männer als finanziëlle Nutztiere halten, die fleißig schuften, worauf deren mit Schweiß und Lebenszeit ermühtes Geld von ihnen abkassiert und umverteilt wird über Steuern, Quoten, Frauenbevorzugung auf allen Ebenen, sowie Unterhalt und Alimente nach dem Geschäftsmodell Trennung. Doch Feministinnen haben in ihrem Haß auf den ‚weißen heterosexuellen Mann’ ihr Ausbeutungs-, Versklavungs- und Geschäftsmodell so überdreht, als sie offene Grenzen für alle forderten, daß sie sich selbst in die Gruppe der Ausgebeuteten hinabgestoßen haben und nun zusammen mit den von ihnen angefeindeten autochthonen Männern untergehen werden – wenn es nicht gelingt, eine ausgleichende Kultur wiederaufzubauen.

Wenn die Zuneigung der Mädchen nicht mehr die besten eigenen Männer diskriminiert, nicht länger weibliches Wahlmonopol und sexuelle weibliche Diktatur bestimmen, wer süße Zuwendung erfährt oder wem sie entzogen wird, dann wird der Horst kein Vollhorst mehr sein, sondern ein Nest für königliche Vögel. Mögen sie glücklich sein, viele gesunde Küken großziehen, bis sie flügge sind und vom Horst in die weite, wieder wohlgesonnene Welt fliegen.

Anmerkung

Inzwischen ist als Notveröffentlichung eine Leseprobe von „Neubeginn unsrer Kultur“ erhältlich, damit die dafür nötige Strategie nicht verloren geht.

Über die schreckliche Benachteiligung von Ausländern

Über die schreckliche Benachteiligung von Ausländern

Heute muß ich euch was ganz schlimmes beichten: heftige Diskriminierung von Ausländern. Nein, ich meine damit nicht niedliche schreiende Mengen im Süden Afrikas, die „Tötet die Weißen” oder „Tötet den Farmer” schreien, um wenige Jahre nach Ausführung dann zu hungern und in der Welt um rettende Nahrungsspenden zu bitten.

Diesmal wollen wir ganz darauf verzichten, Gewalt oder krasse Fälle zu besprechen. Bleiben wir bei etwas unscheinbarem, dem Geld. Denn auch mit Geld wird strukturell gegen Minderheiten diskriminiert. So weit so richtig. Aber wer ist diese Minderheit, gegen die diskriminiert wird? Lassen wir mal Zahlen und Fakten sprechen.

Ausländer bezahlen fünf Mal soviel wie Inländer. Kommt jetzt die Kriminalpolizei und verhaftet die ‚bösen Rassisten’? Nein, denn wir sind die fünfmal so viel zahlenden Ausländer. Halten Politiker jetzt empörte Reden und wettern gegen den Ungeist des ‚Rassismus’ und geloben, Druck auf die ganze Welt auszuüben, um endlich den Antirassismus zu verankern? Nein, auch das nicht. Denn es handelt sich um ferne Länder und deren gültige Gesetze. Sind diese Gesetze nicht ‚rassistisch’? Nein, denn die ganze irrationale Hysterie, die offensichtlich auch der ‚Antirassismus’ ist, geht ausschließlich nur in eine Richtung, so wie der Feminismus seit 150 Jahren absolut einseitig ausgerichtet ist und die Welt immer einseitiger macht.

Huch, nicht nur in Indonesien geht es so, sondern auch in Mynmar, dem einstigen Burma. Erholen wir uns von dem Schreck doch mal auf einem Festival, bei den realitätsabgehobenen Esoterikern, die heutzutage oft etwas feministisch angehaucht sind, Göttinnen oder sich selbst verehren, Nabelschau betreiben. „Sei ganz du selbst.” Wenn sich jeder ganz auf sich selbst konzentriere, ganz eins werde mit dem All oder der Schöpfung, werde alles gut. Das ist auch so eine versponnene naive Dummheit unsrer Generation. Auf einem feministisch angehauchten Esoterikfestival habe ich sie erlebt, die Lehrerinnen und Mantrensinger, die Frauen dazu brachten, sich als Göttin und die Barmherzigkeit selbst zu fühlen. Das ist natürlich Quatsch, ihre gefühlte eigene Güte Illusion, die bei der Rückkehr in den Alltag sofort platzt. Statt der grenzenlos guten Göttin der Barmherzigkeit kehrt dann eine esoterisch in ihrem Egoismus bestärkte Narzistin zurück in die Welt, deren Empathiestörung gegenüber männlichen Verlierern noch größer geworden ist. Aber das sagen euch Feministen und Esoteriker nicht.

Nun gut, eine passende Wahl für so ein Festival esoterischer, leicht feministisch angehauchter Spinner wäre das „Bali Spirit Festival”.

Für schlappe 750$ sind Sie dabei.

Das ist der offizielle Preis, macht auch mindestens 686,74$ oder 895,45$, je nach Kategorie. Was zahlen denn die lieben Inländer? Anscheinend mehr als vor Jahren, aber immer noch deutlich weniger. Laßt euch nicht von riesigen Zahlen erschrecken, die indonesische Rupiah ist nicht gerade ein Goldstück. (Habe ich jetzt ein verbotenes Wort aus dem Index politisch inkorrekt gewordener Wörter benutzt?)

Der Paß für 7 Tage kostet umgerechnet 264,6$.

Ist schon eine Beschwerde bei der UNO oder dem EU-Gerichtshof eingereicht worden? Wird massiver politischer Druck ausgeübt? Aber nein, denn wir sind ja betroffen. Unsre Politiker können sich doch niemals für unsre Menschen einsetzen! Nein, sie dürfen nur Entscheidungen zu unserem Nachteil in der Welt durchdrücken. Das ist ehernes Gesetz, galt schon bei den Vertreibungen Deutscher. Bei jeder anderen Ethnië wären Vertreibungen verboten und dürften keinen Erfolg haben. Handelte es sich aber um Deutsche, dann mußten sie erfolgreich sein und war Kritik daran verboten, also genau umgekehrt. Die Vertreibungsgebiete wurden nach dem Fall der eisernen Mauer mit den Steuergeldern der Vertriebenen und deren Nachkommen für die Vertreiber und deren Nachfahren aufgebaut. So läuft der Hase bei uns in der Politik, in geringerem Maße in allen westlichen Ländern. Es war tabu und undenkbar zu überlegen, wie unsere eigenen Vertriebenen in ihre Heimat hätten zurückkehren können; wohl aber können unsre Politiker den Ländern mit Vertreibungsgebieten zumuten, Millionen kulturfremder Muslime aufzunehmen, die jene Länder in Mittel- und Osteuropa gar nicht haben wollen, weil sie schwere Probleme befürchten, wie sie sich bei uns ausbreiten. Doch herzlos, arrogant, machtbesessen und moralisierend versuchen unsre Regierungen seit Jahren, diesen Ländern ungeeignete Migranten aufzuzwingen, die noch nach Generationen unintegrierbar sein dürften und schlechte Leistungen liefern. Wie verrückt solche Politik ist, die ganze eigene Dialekte und Überlieferungen hat aussterben lassen – wer spricht noch ostpreußisch, schlesisch, oder die anderen Dialekte, wo lebt noch die örtliche Überlieferung? –, den Ländern, zu denen ihre Heimat heute gehört, aber Islamisten und Problemfälle der Welt in Massen aufzwingen will, können sich Zeitgenossen wohl kaum vorstellen. Wir leben in Zeiten dummer Naivität, wo jeder originelle Gedanke mit der Nazikeule totgeschlagen wird – mit anderen Worten, in Zeiten kollektiver Psychose.

Zerfall der Geschlechterergänzung und politische Hysterie

Zerfall der Geschlechterergänzung und politische Hysterie

Seit 150 Jahren werden wir von einer irrationalen Welle nach der anderen überrollt. Wer zu kurz denkt, wird es kaum schaffen, einen Überblick zu gewinnen und die Ursachen zu erkennen. Beginnen wir mit heutigen Phänomenen und gehen rückwärts in der Zeit, um die Ursachen sehen zu können.

«Kohle trägt eine Hauptschuld an der Klima-Misere.»1 (Vice)

Tatsächlich befinden wir uns in einer kurzen Zwischenwarmzeit einer längerfristigen Eiszeit. Nach einer kurzen Warmphase im Mittelalter hatte es bis zum 19. Jahrhundert eine „kleine Eiszeit” gegeben, in der die Wikinger auf Grönland verhungert waren, weil unsre Lebensweise mit Ackerbau und Viehzucht dort wegen der Abkühlung des Klimas nicht mehr möglich war. CO2 ist lebensnotwendig für Pflanzen, und damit für die Herstellung von Sauerstoff, ohne den wir ersticken würden. CO2 wirkt auf Pflanzen wie Dünger; der jüngste Pegelanstieg hat die Welt grüner gemacht, dem Raubbau an Urwäldern entgegengewirkt. Erdgeschichtlich ist der CO2 – Pegel nahe einem Tief und nicht weit von einem Mangelzustand entfernt, bei dem Pflanzen sterben würden. Im Laufe der Zeit ist immer mehr CO2 aus der Luft von den Pflanzen aufgenommen und in Sedimente wie Kohl, Öl und Erdgas umgewandelt worden. Nur ein Teil davon wurde über den Ausstoß von Vulkanen und ähnlichen Erscheinungen wieder ausgeglichen.

«Die Kontinentaldrift der Plattentektonik hat mehrere klimabedeutsame Auswirkungen. Eine erhöhte Aktivität führt in ihrer Folge zu stärkeren Erosionsereignissen. Diese wiederum bindet im Rahmen der mit ihr verbundenen verstärkten Sedimentation mehr organischen Kohlenstoff als sonst üblich und entzieht diesen somit dem organischen Kohlenstoffkreislauf.»0 (Uni Regensburg)

Daher sind wir näher an einem CO2 – Mangel als einem Übermaß an CO2, und näher an einer Gefahr durch zu tiefe Temperaturen, nämlich einer neuen Eiszeit, die Europa unbewohnbar machen würde, als einer Gefahr durch die Vegetation anregende Wärme.

«Die Welt sei in den vergangenen Jahrzehnten erheblich grüner geworden. Eine Grünfläche doppelt so groß wie die USA sei seit 1982 hinzugekommen.

Daß CO2 das Wachstum von Pflanzen anregt, war bekannt. Mit ihrer Fotosynthese wandeln sie Kohlendioxid mithilfe des Blattgrüns Chlorophyll und mit Sonnenlicht und Wasser in Zucker um – mit dem Pflanzen ihre Zellen bilden.»a (Spiegel 29.4.2016)

Für ein stabiles Gleichgewicht der Natur dürfte es sogar vorteilhaft sein, im Laufe vieler Jahrmillionen aus der Luft entnommenes und in Sedimente verschwundenes Kohlendioxid durch Verbrennen von Kohle, Öl und Erdgas wieder dem natürlichen Kreislauf zurückzuführen, dem es verloren gegangen war.

Die ganze Debatte ist irrational und macht den Eindruck, ein letzter Versuch zu sein, Jugendliche von den wichtigen Themen der Zeit und dem eigenen Versagen abzulenken, der in allen westlichen Ländern erstarkenden Opposition wie der AfD den Wind auf den Segeln zu nehmen, indem irrationale Ängste angesprochen werden. Ideologische Rattenfänger ziehen wie einst der Sage nach in Hameln aus, um Jugendliche und Kinder zu verführen, mit Hüpfen und Hysterie ins Verderben zu führen.

Das ganze ist eine Erscheinung kollektiver Hysterie, die quasireligiöser Ideologie folgt, der mit sachlichen Argumenten kaum noch beizukommen ist. Selbst sind sie überzeugt, die Welt zu retten, und merken gar nicht, daß sie mißbraucht werden, das Gegenteil des nötigen erreichen. Doch neu ist das nicht. Verfolgen wir die Geschichte politischer Hysterie durch die abendländische Geschichte wie eine kollektive Krankengeschichte einer die Wurzeln ihrer Rationalität zerstörenden Zivilisation.

«Ich will möglichst effektiv die Infrastruktur von RWE blockieren. … Ich protestiere hier gegen eine Struktur, die ausschließlich nimmt. Und zwar Dinge, die ihr moralisch gar nicht zustehen. …

Ansonsten hoffe ich einfach, daß wir es schaffen, daß die Braunkohle-Infrastruktur lahmgelegt wird. Daß wir zeigen: Es gibt eine wirklich beträchtliche Anzahl von Menschen, die jedes Jahr wächst, die diese Infrastruktur blockieren können …

Ende Gelände war nicht die erste Gruppe, in der ich mich engagiert habe. Ich war vorher zwar schon politisch aktiv, aber ich habe ich mich vor allem in der Stadtpolitik und für die Bewegungsfreiheit von Geflüchteten eingesetzt. Dabei habe ich irgendwann gemerkt, daß sehr viele Fluchtursachen letztlich mit der Klimakrise und den kapitalistischen Verhältnissen zusammenhängen. …

In Deutschland ist die Wurzel der Klimakrise der Kohleabbau.»2 (Vice a.a.O.)

Nein, nicht Kohle ist Wurzel des Übels, sondern politische Hysterie, kollektiver Wahnsinn, der von Medien beflügelt wird und Menschenmassen verrückten politischen Ideologien zujubeln läßt. Die Wurzel ist kollektiver Irrsinn, der Vernunft verlieren läßt. Es ist ein irrationaler Antrieb, der beispielhaft mit der ersten feministischen Welle ausbrach, die politische Hysterie erstmals systematisch einsetzte und mit ihrem Erfolg in der Gesellschaft etablierte. Ein weiterer Ausbruch waren der Faschismus, eng verbunden mit eugenischen Lehren, die mit der ersten feministischen Welle ebenso eng verbunden war. Übrigens geht auch die faschistische Ästhetik und Selbstinszenierung laut feministischen Schriften auf die Selbststilisierung der Suffragettenbewegung zurück, die jene Darstellung für ihre Schwesternschaft erfunden hatte. Weitere Ausbrüche dieser vom Feminismus erfundenen politischen Hysterie finden wir im Kommunismus, der zweiten feministischen Welle und ihren Zeitgenossen, den 1968ern, sowie den linken Terrorwellen, die in allen westlichen Ländern in den 1970er Jahren auftraten, in der BRD vor allem in Gestalt der RAF, aber auch einiger konkurrierender linker Terrorzellen, die sich alle durch eine überproportionale Beteiligung von Frauen auszeichneten, von der Kommandoebene bis zu den Mordtaten. In der RAF war die Führungsspitze überwiegend weiblich und 60 Prozent der gesuchten waren Frauen.

 

«20.8.2007 | Von: Gisela Diewald-Kerkmann

Frauen in der RAF

Die RAF war eine auffallend weibliche Terrorgruppe. Der Anteil der Frauen unter den gesuchten RAF-Terroristen lag zeitweise bei 60 Prozent. Im bpb-Interview erklärt die Historikerin Gisela Diewald-Kerkmann das Phänomen „Frauen und Terrorismus”. …

Die Auswertung hatte erbracht, daß sich unter den 40 Gesuchten 24 Frauen befanden und ihr Anteil mit 60 Prozent überdurchschnittlich hoch war. Im Verfassungsschutzbericht für das Jahr 1979 wurde festgestellt, daß etwa 20 Personen, allein davon zwei Drittel Frauen, zum engsten Kreis der RAF-Kommandos gerechnet wurden. Diesen Frauen traute man die Bereitschaft zu schwersten Anschlägen zu. …

In den siebziger Jahren entschieden sich nicht nur in der Bundesrepublik Frauen für den bewaffneten Kampf. Vielmehr war es ein internationales Phänomen.»3 (bpb)

Der Hauptteil des Artikels besteht aus umständlicher Leugnung des im Artikel selbst genannten Umstandes, daß die Zuwendung zu Terrorismus direkt mit dem Zerfall der Geschlechterrollen zu tun hat, jedoch nicht unbedingt mit Feminismus, der laut Angaben von RAF-Frauen kaum eine Rolle spielte, wohl aber das Ablegen von Geschlechterrollen.

«Stärker als bisher müssen die Auseinandersetzungen um traditionelle Rollenbilder in den siebziger Jahren sowie die Ansprüche von Frauen … aufgegriffen werden. Unbestritten durchliefen sie einen Bewußtwerdungsprozeß mit der Folge, daß gesellschaftliche Normen, überhaupt die Geschlechterordnung hinterfragt wurden.» (bpb, a.a.O.)

Dabei war es allerdings weniger feministische Ideologie, deren Vorläufer unser Denken seit mindestens der Epoche der Aufklärung prägen, als vielmehr der Zerfall geschlechtlicher Ergänzung, der hysterische Wut von Protesten ganz unterschiedlicher Inhalte befeuerte, wie der Lebenslauf von Ulrike Meinhof beispielhaft zeigt.

«Wir sind alle nicht aus der feministischen Bewegung gekommen … Das alte Rollenverständnis hat für uns in der Illegalität keine Rolle gespielt.» (Inge Viett 1977, RAF & Bewegung 2. Juni, a.a.O.)

Das hat Folgerungen für die Erklärung der ebenfalls in Terror verstrickten Suffragetten, die erstmals systematisch politische Hysterie entwickelten und salonfähig machten4: Nicht notwendig ihr Feminismus war demnach Auslöser, sondern Zerfall ihrer geschlechtlichen Rolle und Ergänzung, der freilich vom Feminismus massiv betrieben wurde.

Der zitierte Artikel eiert lange herum und beschäftigt sich die meiste Zeit damit, eine Tatsache zu verstecken: Daß der Terror etwas zu tun hatte mit dem zeitgleichen Zerfall der Geschlechterrollen in der BRD-West. Gleiches gilt für die erste feministische Welle der Suffragetten, die das Zerfallen natürlicher Geschlechterergänzung enorm beschleunigt vorantrieb, sowie für politische Diktaturen des 20. Jahrhunderts, die ebenfalls natürliche Familie und kulturelle Tradition durch staatliche Organisation verdrängte, wobei Geschlechterergänzung auf das zur Reproduktion nötige Minimum verringert wurde, um dem Staat das weibliche Reservoir an Menschen zu erschließen.

Als gemeinsamer Nenner bleibt: Wenn natürliche Mechanismen wie Geschlechterergänzung schwächeln, sind Menschen anfällig für radikale politische Hysterie und Irrationalität, wie bei dem eigentlich lächerlichen Klimagehüpfe, das ohne sachliche Grundlage ist, wie ein Kinderkreuzzug des Mittelalters. Viele Zeitgenossen rationalisieren im Kern ‚edle’ Antriebe hinein, meinen nur, die Sorge für ‚das Klima’ müsse mit mehr Umsicht betrieben werden, nicht indem die Grundlage unsres Wohlstands, die Industrie, gekeult wird. Doch es dürfte noch schlimmer sein: Es ist von vorne bis hinten verrückt und nichts vernünftiges daran. Wir sind näher an einem Mangelzustand bei CO2 als bei einem Überfluß und näher an einer Eiszeit als einer Warmzeit, wobei Eiszeiten gefährlicher sind, moderate Warmzeiten insgesamt für die Natur anregend.

Die zweite feministische Welle hat objektive wissenschaftliche Methodik in den Geisteswissenschaften zerstört, wertneutrale, objektive Forschung durch Tendenzfächer ersetzt, die bereits in Fragestellung, Grundannahmen und Ansätzen hochgradig toxische Ideologie sind; seitdem sind Universitäten zu Brutstätten von Propaganda und hysterischem Unfug geworden.

Nicht Frauen sind benachteiligt, sondern Männer müssen seit jeher wesentlich drückendere Bürden stemmen und werden trotzdem sehr viel seltener zur Fortpflanzung zugelassen. Es ist nicht ein bißchen übertrieben, sondern von Anfang an völliger Quatsch, was die protestierenden HysterikerInnen da liefern, vor 150 Jahren bei den Suffragetten genauso wie bei den Klimahüpfern, den bei Hitler, Duce, Mao, Pol Pot oder den Beatles kreischenden Mädeln, wobei ständig neue Hysteriën hinzutreten, umso mehr, je schwächer natürliche Geschlechterergänzung und daraus entstandene Kultur werden.

Wir können das sogar noch weiter in die Vergangenheit zurückverfolgen bis mindestens zur Französischen Revolution mit der allegorischen Gestalt der fahnenschwingenden Marianne, und Frauen, die einen Zug bewaffneter Revolutionäre anführen, siehe Buch „Abrechnung mit dem Feminismus”.

Wenn wir keine neue funktionsfähige Geschlechterergänzung hinbekommen, wird das Abendland von der Bühne der Geschichte verschwinden, die es tragenden Völkern und Ethniën aussterben. Die bei uns sich bereits ausbreitenden fremden Kulturen und Völker werden solchen Irrsinn nicht mitmachen, bis auch sie von dem jede Zivilisation zerstörenden Prozeß (siehe Unwin) eingeholt werden, der aufgrund angeboren schiefer Wahrnehmung von Generation zu Generation die Bevorzugung von Frauen verstärkt, bis entweder eine Phase der Barbarei (z.B. Islamismus) den Unfug gewaltsam keult, oder die Zivilisation von innen zusammenbricht oder zu schwach ist, und von anderen überrollt wird. Einzige Alternative wäre Erkennen der Zusammenhänge und friedliche, freiheitliche Rückkehr zur Vernunft – das aber hat bislang keine Zivilisation je geschafft; wir wären die ersten, wenn uns das gelingen sollte.

Fußnoten

0 http://www.physik.uni-regensburg.de/forschung/gebhardt/gebhardt_files/skripten/WS1213-WuK/Klimageschichte.pdf

a https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html

1 https://www.vice.com/de/article/gy43e3/ende-gelaende-klima-aktivistinnen-erzaehlen-warum-sie-gegen-rwe-demonstrieren

2 https://www.vice.com/de/article/gy43e3/ende-gelaende-klima-aktivistinnen-erzaehlen-warum-sie-gegen-rwe-demonstrieren

3 https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/geschichte-der-raf/49243/frauen-in-der-raf

Jugendliche Rebellion, Revolution und politische Hysterie

Jugendliche Rebellion, Revolution und politische Hysterie

Eben las ich einen gestern veröffentlichten Vergleich des Kults um „Generation Greta” mit Rousseau und Robespierre. Die Idee ist gut, greift aber zu kurz und geht von einem veralteten Weltbild aus, in dem moderne Evolutionsbiologie und Feminismuskritik noch nicht angekommen ist.

Ein natürlicher Antrieb von Rebellionen seit Urzeiten bis zu den Klimahüpfern ist eine Folge der Zweigeschlechtlichkeit, bei der ein Geschlecht über Fortpflanzung und sexuelle Selektion dominiert. Dies ist bei fast allen Tierarten einschließlich dem Menschen das weibliche Geschlecht.

Grundlegender Nachteil männlichen Lebens ist die Hürde, erfolgreicher sein zu müssen als andere Wettbewerber, um soziale Anerkennung und schließlich gute Möglichkeiten zu erhalten, sich fortzupflanzen. Viele männliche Artgenossen werden diskriminiert oder sterben bei dem Versuch.

Sobald männliche Jungtiere geschlechtsreif werden, werden sie bei vielen Tierarten verjagt, bei anderen sind sie schon früher flügge. Dies entspricht einer Neigung zur Rebellion gegen Eltern und hergebrachte Ordnung, die auch bei Menschen Teil jugendlichen Reifeprozesses ist. Die evolutionäre Grundlage davon ist folgendes: Um die weibliche Wahl, die uns unbewußt wirkt und das weibliche Geschlecht, zusammen mit Fruchtbarkeit, dominant macht, zu bestehen, müssen noch niederrangige Jungtiere oder menschliche Jugendliche sich hart mühen, aufzusteigen. Sie sind aber noch schwach und unerfahren. Deswegen erscheint ihnen die elterliche Ordnung bedrohlich: Dort sitzen bereits Platzhirsche, genießen Macht, Ansehen und fruchtbare Frauen. Stärkere und erfahrenere Männer sind motivierter, sich zu mühen, um den Aufstieg zu schaffen. Doch wer zu abgeschlagen oder jung dafür ist, hat offenkundig wenig Aussichten und daher Interesse daran, eine Ordnung zu stürzen, die ihn benachteiligt. Deshalb sind männliche Jugendliche rebellisch, ansonsten Benachteiligte.

Der Evolutionsbiologe Steve Moxon schrieb, eine Mehrzahl Männer würde von der männlichen Hierarchie benachteiligt, weshalb es für sie von Vorteil wäre, diese umzustürzen, um selbst besseren Zugang zu erhalten. Ursprünglich und im Kern ist das Zugang zu fruchtbaren Frauen; doch aus männlicher Hierarchie, deren Ausbildung von weiblicher Wahldominanz durch sexuelle Selektion vor langen Zeiten erzwungen wurde, und zwar noch im Tierreich, entwickelte sich ein Streben nach sozialer Anerkennung. Ansehen und Rang in der Gesellschaft sind heute entscheidend für viele Dinge, die nicht direkt mit Sexualität zu tun haben, doch die Urkraft, die männliche Hierarchien entstehen ließ, war der Druck sexueller Selektion. Die Gesellschaft entstand aus der Familie und Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen.

Jugendliche Rebellion ist also wesentlich älter als die Menschheit. Auch politische Revolutionen hat es von der Antike bis heute immer wieder gegeben, doch waren dies ursprünglich Kämpfe unter Männern um politische Macht, die biologisch den gleichen Zweck und Sinn hatten wie das Aufbegehren von Jugendlichen: Sich einen Platz in der Welt zu finden. Wurde der Druck der Benachteiligten zu groß, stürzten diese die Ordnung, um selbst an die Fleischtöpfe zu gelangen.

Dies alles wäre wenig verwunderlich und bedürfte keiner weiteren Analyse, wenn nicht spätestens in der Zeit der Aufklärung ein weiteres Problem aufgekommen wäre. Hiermit sind wir wieder bei Rousseau und anderen Aufklärern angelangt. In jener Zeit schickten Philosophen sich an, die Welt nach ihren Grundsätzen vermeintlich ‚vernünftiger’ zu gestalten, was ihnen in vielerlei Hinsicht auch gelungen sein mag. Gescheitert sind sie bei allem, was mit den Geschlechtern zu tun hatte, weil ihnen die Evolution und alles, was damit zusammenhängt, noch unbekannt war.

Mithilfe der Evolution wurde aufgedeckt, daß wir unbewußt bereits in unserer Wahrnehmung, und auch unsrem Handeln, Kinder als hilfsbedürftig bevorzugen, was aufgrund der Unreife, mit der Menschen geboren werden, auch nötig ist. Allerdings erstreckt sich bevorzugte Wahrnehmung und Behandlung auch auf Frauen, die evolutionär Mütter sind, denn nur Frauen, die Mütter wurden, leben in Nachkommen fort. Deshalb ist unsre Wahrnehmung der Geschlechter schief und sahen Philosophen der Aufklärung Frauen als ‚benachteiligt’ an, also genau das Gegenteil dessen, was aus evolutionärem Sinn eine biologisch nachweisbare Tatsache ist. Hinzu tritt eine zweite Schiefsicht. Damit rangniedere männliche Artgenossen sich nicht unberechtigten Zugang zur Fortpflanzung erschleichen, muß es Mechanismen geben, die Schummeln und Mitleidsmaschen verhindern, sonst könnte das männliche Geschlecht nicht als Filter für Gene dienen. Daraus folgt, daß wir männliche Verlierer schlecht oder verächtlich wahrnehmen müssen, und jeden Versuch von Verlierern, in sexueller Hinsicht an Mitleid zu appellieren, empört zurückweisen. Daraus ergibt sich eine beobachtbare Empathielücke gegenüber Männern.

Solche Probleme lassen sich bereits in der Philosophie vor der Aufklärung nachweisen, etwa in der frühen Neuzeit. Letztlich sind sie zeitlos und prägen jede Zivilisation. Aus diesem Grunde neigt jede Zivilisation dazu, von Generation zu Generation weiter zu ‚verweichlichen’, Frauen stärker zu bevorzugen als die vorherige, bis sie an dieser zunehmenden Einseitigkeit zugrundegeht oder von vitaleren Völkern überrannt wird. Obwohl es also grundsätzlich ein zeitloses Problem ist, geschah während der Epoche der Aufklärung massive Verstärkung. Kucklick schrieb von der ‚Sattelzeit’, in der sich männerfeindliche Sichten massiv im Denken festsetzten, ebenso die Vorstellung von Frauen als ‚Lichtgestalt’ und ‚unterdrückt’. Der Versuch, die Welt ‚vernünftiger’ einzurichten, gründete also auf einem krassen Irrtum bezüglich beider Geschlechter.

Weshalb brach der Tugendterror mit den Erben Rousseaus wie Robespierre aus? Auch das hat einen Grund. In früheren Zeiten bestanden natürliche Geschlechterbezüge, zu denen auch kulturelle Ergänzung gehört. Rebellionen stellten diese nicht in Frage; es ging nur darum, welche Männer Ansehen genossen, um in der Gesellschaft – und damit bei fruchtbaren Frauen – Geltung zu haben. Eine Revolution war lediglich eine blutige Form des Kampfes um Rangordnung, den Hirsche mit ihrem Geweih einmal jährlich auszufechten pflegen.

Doch die Idee aufklärerischer Philosophie von der Gleichheit der Menschen, so edel sie gemeint war, stand auf Kriegsfuß mit biologischen Tatsachen und der Grundlage von Kultur. Die Geschlechter sind nicht nur verschieden und ergänzen sich, sondern darauf beruht menschliche Kultur. Wer Individuën unter Vernachlässigung ihres Geschlechts, der Bezüge zwischen ihnen, auseinanderreißt, sozusagen zu gleichen, autonomen Subjekten erklärt, begeht einen kardinalen Fehler, den später die Frauenbewegung auf die Spitze getrieben hat. Damit wird nämlich menschliche Natur ebenso wie Kultur geleugnet, eine Kultur, die so elementares menschliches Bedürfnis ist wie Sprache.

Ein Zerreißen dieses für menschliches Leben grundlegenden Zusammenhanges setzt irrationale Kräfte frei. In der Rebellion geht es jetzt nicht mehr darum, ranghohe Männer (etwa den Adel) zu stürzen, um selbst ranghoch zu werden, sondern ums Prinzip, um eine Ideologie, ein politisches Bekenntnis, letztlich eine Glaubensfrage, in der so unerbittlich und blutig gekämpft werden mag wie sonst allenfalls in mittelalterlichen Glaubenskämpfen. Statt um die richtige Verehrung des wahren Gottes kämpfen nun Revolutionäre um die richtige Auslegung der ‚gerechten’ Ideologie. Die ganze Welt soll umgekrempelt werden. Eine Frauengestalt, die trikoloreschwingende Marianne, wurde zum Symbol der Französischen Revolution. Ein Zug Frauen setzte sich an die Spitze eines waffenziehenden Zuges, wie in „Abrechnung mit dem Feminismus” abgebildet. Das ist ungewöhnlich. Denn hierbei nimmt Gewalt eine neue Qualität an, die sie zuvor nicht hatte. Politische Hysterie kündigt sich an.

Seitdem verschärften sich die Probleme. Aufgrund der uns unbewußt wirkenden schiefen Wahrnehmung der Geschlechter nahm die im Denken der Zeit verankerte Misandrie ebenso weiter zu wie der Irrglaube an vermeintliche ‚weibliche Benachteiligung’. Daraus erwuchsen vorfeministische Bestrebungen, vielfach bei Frauen, die wie Woolstonecraft in ihrer Geschlechterrolle durch lesbische Tendenzen verwirrt waren. Denn wer solche Tendenzen hat, wird den Sinn gegenseitiger Aufgaben und Bezüge beider Geschlechter kaum ganz verstehen können und ist am ehesten geneigt, sie als ‚hinderlich’ einzustufen, obwohl sie im Gegenteil grundlegend für Kultur sind.

Seitdem fand ein Wandel statt. Klassische Rebellionen waren der Versuch junger oder benachteiligter Männer, an die Spitze der Hierarchie zu gelangen, um soziales Ansehen, Wohlstand und das Interesse von Frauen zu gewinnen. Klassische Revolutionen entstanden aus Not, wenn Hungernde oder Geschundene sich gegen ungerechte Zustände erhoben. Doch nun entstand ein sehr merkwürdiger Typus von Rebellion oder Revolutionären, die eigentlich alles hatten, aus gutem Elternhaus, keine Not litten, aber aus Emotionen heraus revolutionär wurden. Das ist eigentlich etwas ungeheures, weil ihre Rebellion nichts mehr mit dem ursprünglichen biologischen Sinn des Rebellischseins zu tun hat. Man kann es daher als im Kern ungesund ansehen. Nicht diskriminierte Männer rebellieren, um einen höheren Platz in der Hierarchie des Ansehens zu erreichen, der ihnen Zugang zur Liebe der Frauen ermöglicht, sondern bevorzugte Frauen, die Männer diskriminieren, sich dabei aber subjektiv einbilden, selbst benachteiligt zu sein. Nicht notleidende Menschen machen Revolution, sondern satte Wohlstandskinder, die zunehmend übersättigter, zugleich aber unzufriedener werden. Dies unterscheidet eine politische Hysterie deutlich von einer natürlichen jugendlichen Rebellion, sogar von einer Notrevolution. Außerdem ist sie von subjektiver Einbildung geprägt, selbstbezogener und oft frauenbezogener Sicht, die auf dem Zerfall kultureller Ergänzung beruht, also überzogenem Individualismus, der zerstörerisch wird, weil er leugnet, was an zwischenmenschlichen und zwischengeschlechtlichen Bezügen nötig ist.

Zum ersten Mal tritt dies deutlich mit der ersten feministischen Welle in Erscheinung, einer Bewegung meist gutbürgerlicher Frauen, die bequem den Großteil des Geldes ausgaben, das ihre hart dafür arbeitenden Männer verdienten. Nicht ihre noch mehr arbeitenden Mütter oder Großmütter hatten rebelliert. Im Gegenteil, es waren zunehmend Hausfrauen, die sich von der Notwendigkeit, mehr zu arbeiten, freigemacht hatten. Es waren also in mehrfacher Weise besonders privilegierte Frauen, die rebellierten: Sie waren privilegiert in ihrer Gesellschaft, weil sie oft gutbürgerlichen Kreisen angehörten, und sie waren privilegiert gegenüber ihren Vorfahrinnen, weil sie weniger Arbeit hatten als diese. Doch genau das machte sie unzufrieden.

Was war geschehen? Die alte, seit Urzeiten bestehende Geschlechterergänzung hatte sich begonnen aufzulösen, was Folge der Philosophie und sich daraus ergebenden Politik war, die in der Epoche der Aufklärung verbreitet worden war. Immer weniger wurde von Männern als männliche, von Frauen als weibliche Gabe für die Familië eingebracht. Der bei urzeitlichen Ethniën bekannte Tausch größerer Gruppen von Frauen oder Männern, die etwa mit erjagtem Fleisch oder von Bäumen aus großer Höhe geholtem Honig heimkehrten, war erloschen. Jetzt gab es eine Ökonomie, in der jeder für Geld Erwerbsarbeit leisten sollte. Technik ermöglichte vieles, was im bisherigen Handwerk mit ‚natürlichen’ Mitteln nicht möglich gewesen wäre, doch das Schwinden kultureller Strukturen, die Frauen und Männer verbanden, war ein menschlicher Verlust.

Die neue technische Ökonomie ermöglichte Wohlstand, doch zersetzte kulturelle Zusammenhänge der Geschlechter, was die Glücksfähigkeit beschädigte. Menschen wurden unzufriedener, ohne recht zu wissen, weshalb. Zur Erklärung ihres gefühlten Mangels griffen sie Ideën der Philosophie auf, von denen sie nicht wußten, daß diese Ideën ihr namenloses Leid erst geschaffen hatte. So kam etwas neues auf: politische Hysterie. Wie aus Evolutionsbiologie gefolgert, ist es Menschen angeboren, Frauen für hilfsbedürftig zu halten, woraus zusammen mit dem resultierenden Wahrnehmungsfehler der Aufklärung ‚benachteiligt’ wurde. Wer nun einerseits aus dem Denken der Philosophie folgert, Frauen seien ‚benachteiligt’, auch die Evolution noch nicht begriffen hat, die das Gegenteil nachweisen könnte, zugleich aber einen Mangel spürt, ein Leiden an seiner Existenz, das die Person sich nicht erklären kann, ist versucht, zu rebellieren, daran zu glauben, eigenes Leiden zu heilen, indem gegen die vermeintliche ‚Benachteiligung’ von Frauen gekämpft wird. Daraus entstand die erste feministische Welle im 19. Jahrhundert und ebenso die folgenden.

«Hier schließt sich der Kreis zu Rousseau: Für dessen Idee des ‚allgemeinen Willens’ bedurfte es auch eines völlig bindungslosen Menschen, eines staatsunmittelbaren Wesens, der keine Herkunft, keine Kultur, keine private Sphäre und keine Familie kennt und nur einer absoluten Idee verpflichtet ist.»1 (Robert, unbesorgt)

Wir können ergänzen: Ein solches Wesen kennt auch kein Geschlecht mehr, wenn solch ein Prinzip auch auf geschlechtliche Natur angewendet wird.

Verhängnisvoll daran ist, daß solch eine Bewegung genau das zerstört, was ihr Leiden tatsächlich ausgelöst hat: Die Zerstörung arbeitsteiliger wichtiger Aufgaben, durch die beide Geschlechter einst aufeinander bezogen gewesen waren, was ihnen Identität gab und Sicherheit. Mädchen und Jungen hatten ihre Identität von Geburt an, brauchten sich nicht um diese mühen. Sie lernten, etwas füreinander zu tun, woran sie reifen konnten. Sie lernten zu geben, und daß sie etwas von anderen dafür erhalten. Das ist die beste und stärkste Form der Sozialisierung. Ihr Tun in einem solchen Zusammenhang ist nicht egozentrisch, denn es wird für andere getan: Was Männer erarbeiten, bringen sie ein in die Familie, Sippe, oder die Gemeinschaft, ebenso Frauen, was sie erarbeiten. Solche Arbeit war sinnlich, gerade weil sie geschlechtlich war, bestätigte Männlichkeit oder Weiblichkeit, sowohl im Ansehen der anderen wie im eigenen Empfinden. Der Sinn für diesen Wert ist uns in 150 Jahren feministischer Propaganda völlig verloren gegangen.

Je weiter feministische Wellen darin fortschritten, die Welt, Arbeit und Leben der Menschen geschlechtsneutral umzugestalten oder zu ‚gendern’, desto stärker die Entwurzelung, der Mangel an Identität, Bezügen, Kultur und Gemeinschaft, die aus alledem erst entsteht. Konservative verteidigen meist nur die Kernfamilië, die sehr wichtig ist, aber doch nur ein Teil noch umfassenderer Kultur. Der Mangel und das Leiden daran verstärkte sich also ständig. Feministische Hysterie ist zerstörerisch: Sie verbreitet die Ursachen ihres Leidens in der Welt. Da sie sich einbilden, ihre Heilung liege in der Durchsetzung ihrer Ideologie, mit der sie sich betäuben wie ein Rauschgiftsüchtiger, der seine Entzugserscheinungen mit einer neuen Dosis bekämpft, sind sie fanatisch und intolerant, verbieten Andersdenken oder gar den vorsichtigen Entzug ihrer kollektiven geistigen Verirrung.

«Wikipedia will Maßnahmen gegen Klimaleugner. – „Maßnahmen gegen Klimaskepsis und Klimaleugner: … Vorgeschlagen werden sowohl schrittweise als auch radikale Veränderungen der Herangehensweise an Leugner.”»2 (Debatte, achgut)

Wütend werden sie, wenn jemand die ‚Unterdrückung der Frau’, den Klimaglauben oder andere hysterische Einbildung leugnet, denn nur ihr Kampf hält sie davon ab, sich mit den wirklichen Ursachen ihres Leidensdrucks auseinandersetzen zu müssen.

Politische Hysterie der Suffragetten wurde 1910 in einer Rede im britischen Parlament als Hauptgrund genannt, weshalb es schädlich wäre, ihren Forderungen nachzugeben, denn nach Erfüllung würde deren Hysterie für das Erreichen beliebiger anderer Ziele verwendet werden. Seitdem haben wir tatsächlich immer wieder hysterische, extremistische Politik. Alle feministischen Wellen sind von diesem Typus, aber nicht nur diese. Auch die Spinnereien der Grünen, ihre Klimareligion und der selbstmörderische Massenmigrationswahn sind ebenso wie Gender-Mainstreaming von diesem Typus.

Greta Thunberg ist in diesem Zusammenhang nur eine späte unfreiwillige Selbstparodie dieses Musters hysterischer Politik, die schwere Zerstörungen hinterläßt. Neben erklärlichen Ursachen, die sich aus dem Verlust natürlicher Lebensweisen und überlieferter Kultur ergeben, in der sich die Summe der Erfahrungen vieler Generationen ausdrückte, gab es in allen feministischen Wellen irrationale Triebkräfte. Zur Zeit der ersten feministischen Welle trat erstmals die Schizophrenie in Erscheinung, deren überproportionale Verbreitung bei Gründungsfeministinnen erster und zweiter Welle in „Abrechnung mit dem Feminismus” dokumentiert ist, ebenso weitere irrationale bis psychotische Triebkräfte. Doch unabhängig von den Triebkräften ist solche politische Hysterie destruktiv. Hiermit kehren wir zurück zum geistigen Amoklauf, wie ihn erstmals die Französische Revolution vorführte, als die Guillotine benutzt wurde, um Andersdenken aus der Welt zu schaffen. Begründer der Revolution, einstige Weggenossen, wer immer Robespierre in die Quere kam, wurde geköpft; zum Schluß wurde Robespierre selbst unter das Fallbeil gelegt. Die Revolution frißt ihre Kinder, hinterläßt einen Scherbenhaufen, verbrannte Erde. Nach dem Feminismus ist nichts mehr übrig von natürlicher Weiblichkeit und Geschlechterbezügen, sind wir hinter die Steinzeit zurückgefallen, in der Menschen nicht so entwurzelt waren wie wir heute.

Fußnoten

1 https://unbesorgt.de/der-klima-alarmismus-als-spielart-des-kulturpessimismus/

2 https://www.achgut.com/artikel/der_kulturpessimismus_der_klima_alarmisten/P5#comment_entries

Emanzipation und sexuelle Revolution wie sie wirklich waren – Die Beatles wie sie wirklich waren

Emanzipation und sexuelle Revolution wie sie wirklich waren – Die Beatles wie sie wirklich waren

«Die Beatles wie sie wirklich waren

Sie [die Beatles] wollten wie er [Elvis] von kreischenden Mädchen angehimmelt werden. …

Ich habe auch gesehen, wie verrückt die Mädchen nach ihnen waren. Ich glaube, wenn eine Band die Mädchen begeistert, dann ist das schon der halbe Erfolg.

Es war ein Leben ständig am Limit. Viel Sex zu haben stand bei allen ganz oben an der Tagesordnung. Auf die Beatles und andere englische Bands, die ihn Hamburg lebten, traf das ganz besonders zu. …

Heute würde man zu diesen Mädchen Groupies sagen. Die Beatles konnten nun unter denen wählen …

[sekundäre soziale Wahl extrem beliebter Männer, biologisch haben Frauen die Wahl und diskriminieren die meisten Männer]

Aber nicht alle Frauen mit einem Vaterschaftsanspruch an einen Beatle wollten Geld. Erstaulicherweise sind einige von den Beatles gezeugten Kinder ein wohl gehütetes Geheimnis geblieben. Es gibt ein paar Frauen in Liverpool, die Affären mit einem oder mehreren der Beatles hatten. … Manche hatten vielleicht sogar ein Kind von einem der Beatles. Aber sie haben diese Bettgeschichten nie hinausposaunt. Diejenigen von ihnen, die noch am Leben sind, sind stolz darauf und haben sich noch dafür bedankt, daß ihr Kind einen Beatle zum Vater hat. …

Laut Brian Epstein waren Ehefrauen und Freundinnen nicht gut für die Beatles – sie hatten mehr Fans. …

Paul Mc Cartneys Stiefmutter und Stiefschwester erinnern sich an die Unmengen von Fanpost, die täglich ins Haus der Mc Cartneys in Liverpool flatterte. …

Die Beatles waren die Lieblinge der Nation. Sie konnten gar nichts falschmachen. Sie waren unverschämt bis zur Respektlosigkeit. Aber alle liebten die Boys aus Liverpool.»1 (Youtube, [meine Anmerkungen])

Kreischende Mädchen durchbrachen Sperren von Ordnern oder Polizei, um zu ihren Idolen zu gelangen

Wir konnten schon deswegen nichts gleichwertiges eigenes hervorbringen, weil schon damals die Mädchen nicht so stark auf uns abfuhren wie auf fremde Bands. Für uns galt genau das Gegenteil: Wir normalen weißen heterosexuellen Männer konnten gar nichts richtig machen. Wir konnten noch so freundlich sein. Das ist Folge der ins extreme übersteigerten weiblichen Wahl: Wenige wurden zu angehimmelten Superhelden wie die Beatles, bei denen jede Unverschämtheit bejubelt wurde, wogegen die meisten Männer sich noch so sehr mühen konnten, aber trotzdem immer weiter in ihrem Ansehen abstürzten. Normale weiße heterosexuelle Männer wurden immer mehr gehaßt. Mit ausgleichender Kultur zerriß die Gesellschaft, fiel auseinander in wenige angehimmelte Männer, die sich alles erlauben dürfen – später nahmen bevorzugte Gruppen wie linke Revoluzzer, Minderheiten und Migranten diese Rolle ein –, wogegen die alles erarbeitenden normalen Männer immer verächtlicher angesehen und immer mehr ausgenutzt, übergangen und angefeindet wurden.

In dieser instabilen Gemütslage, die durch den Zerfall von Kultur – also geschlechtlicher Ergänzungsstrukturen – entstanden war, und die sich im anhimmelnden Kreischen junger Mädchen ausdrückte, fehlte nur noch ein ideologischer Zündfunke, um das begeisterte, hysterisch anhimmelnde Kreischen der Beatlemania 1964 wenige Jahre später in hysterisches Wutkreischen zum Feminismus bekehrter Frauen umkippen zu lassen. Im übrigen spielten sich ähnliche Szenen bei Hitler, Mussolini, Mao, Che Guevara, Ho Tschi Minh und Pol Pot ab: eine ins politische gewendete Hysterie oder kollektive Massenpsychose, wie wir sie auch derzeit gerade erleben. Ihren Anfang nahm das in der ersten feministischen Welle, die politische Hysterie in der Gesellschaft verankerte, wie ein Kritiker im Britischen Parlament 1910 formulierte.

Die Beatles wurden produziert, konnten daher ihr Talent entfalten. Feminismus wurde von Mediën produziert. Feminismuskritische Männer wurden lebenslang unterdrückt, vermochten ihr Talent nicht zu entwickeln und entfalten, weil sie nie produziert und aufgebaut wurden, daher keine Chance hatten, den Entwicklungsprozeß zu beginnen, der für Künstler und Geistesmenschen immer die Arbeit an Werken und ihren Vortrag voraussetzt. So wie die Beatles sich künstlerisch erst in Hamburg weiterentwickelten, verhält es sich auch bei wissenschaftlicher Arbeit, die erst richtig beginnen kann, wenn es an Universitäten entsprechende Forschungen gibt, oder bei Schriftstellern, die erst mit Veröffentlichung von Werken und durch deren Rezeption einen Reifungsprozeß durchlaufen können.

Fußnote

1 https://www.youtube.com/watch?v=X_q84ElRL2o

Deichmohle auf Twitter nach Angriff einer rechten Hysterikerin gesperrt

Deichmohle auf Twitter nach Angriff einer rechten Hysterikerin gesperrt

Seit 30 Jahren kritisiere ich Feminismus und kämpfe ebenso lange mit massiv einseitigen Medien, die grundlegende Feminismuskritik ignoriert, verhöhnt und meist schon im Vorfeld zensiert, so daß sie gar nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Ebenso lange dokumentiere ich solche Zensur.

Die Ironie an der Sache ist, daß ich nicht von Feministen (männlich oder weiblich) zu Fall gebracht wurde. Meine erste Boglöschung (der englische Blog) geschah durch einen vermeintlichen Vertreter einer ‚Männerszene’, der einfach rauswarf, was ihm und seinen eigenen Zielen plötzlich nicht mehr paßte, nachdem er mich angeworben hatte, sogar meinen deutschen Blog führen wollte. Meine zweite Bloglöschung (der einstige deutsche Hauptblog auf Rundekante) wurde von einem anderen Rivalen um Platzhirschstatus gelöscht, nachdem er mich im Kommentarbereich angegriffen hatte und mit meiner ebenso scharfen Antwort nicht klarkam.

Meine erste Sperrung auf Twitter stammt weder von einem Vorfall mit Feministen, denen ich regelmäßig heftige argumentative Niederlagen beibrachte, noch mit ANTIFA-Anhängern oder linken Gesinnungskontrolleuren à la Correctiv, Amadeu Antonio und ihrem Umfeld, noch von Anhängern der Massenmigration. Nein, ausgelöst wurde sie von eine konservativen Propagandistin, die scheinbar ähnliche Probleme ansprach. In diesem Falle war sie auf das Thema Morde an und Vertreibung von Weißen im Süden Afrikas spezialisiert.

Sie hatte jedoch eine Charaktereigenschaft mit Linken und Feministinnen (der bisherigen drei oder vier Wellen) gemein: Hysterie, oder eine einst als weiblich geltende Unbeherrschtheit. Außerdem war sie außerstande, einen Fehler einzusehen, den sie selbst begangen hat. Auch diese Unzulänglichkeit ist aus Jahrzehnten von Familienstreitigkeiten, Sorgerechtsstreitereien und Kindesentzug, um Väter abzukassieren, ebenso wohlbekannt wie aus Versuchen, mit Feministinnen vernünftig zu debattieren. Das scheiterte regelmäßig an subjektiver Wut und Hysterie der Feministinnen.

Nun ist eine konservative (von manchen teils zu unrecht als ‚rechts’ bezeichnete) Szene angetreten, um die jüngsten Verirrungen wie Bevölkerungsaustausch großen Stils und Vernachlässigung der wirklichen Opfer (wie Christen, Jesiden oder Weiße im südlichen Afrika) zu kritisieren. So weit so gut.

Jene Dame hat sich einen heftigen Zynismus geleistet. Sie zitierte eine Meldung mit „He bombed the shit out of Dresden” und beklagte, „zum Dank” würde Großbritannien sie nun ihrem Schicksal überlassen, weil die Familie des Bombenpiloten von Mord und Enteignung bedroht sei. Diesen Zynismus, der an den Dank der linken Julia Schramm beim „Bomber Harris” erinnert, stieß mir sauer auf, und ich reagiere in solchen Fällen spontan ehrlich, menschlich und ohne ideologisches Vorurteil. Die Lage war nämlich wie folgt: @SnarkyInfidel und ich folgten uns gegenseitig, hatten auch gemeinsam Mord und Folter an weißen Bauern in Afrika unter Duldung der dortigen Regierung kritisiert.

Ihre Vorwürfe sind grober Unsinn, nur durch völliges Ausklinken des Verstandes in hysterischem Wutanfall erklärbar. Ihr Zynismus, Dank für Bombenpiloten zu fordern, der Dresden angriff und den zahllose Unschuldige einäschern half, bedurfte einer Klarstellung. Doch zur Einsicht eigener Fehler ist diese Dame unfähig. Stattdessen verschlimmert sie alles mit jeder neuen Haß- und Wutäußerung. Wie Feministinnen projiziert sie von sich auf andere, wirft mir einen ‚Schuldkomplex’ vor, den sie ausschließlich selbst hat, denn sonst wäre ihre Idee, Dank für die Familie des Dresdenbombardierers zu fordern, unerklärbar. Nebenbei beleidigt und verleumdet sie mich zu Unrecht als Nazi oder Nachkomme von Nazis, beleidigt gleich noch meine Großeltern mit, was man sonst meist nicht vom ‚rechten Flügel’, sondern von Linken, Feministen oder Grünen erwartet. Doch offenbar können Rechte oder Konservative oder rechte Feministinnen genauso bekloppt sein.

Daß wir beide „auf der selben Seite” standen, verhindert nicht, daß ich kritisiere, was der Kritik bedarf. So viel Objektivität, Charakter und Anstand muß sein. Doch @SnarkyInfidel ist nicht in der Lage, ihren eigenen Fehler zu begreifen. Ebensowenig ist sie fähig, sachlich zu argumentieren, sondern beleidigt. Nun ja, das tun leider einige. Doch sie rastet bei Kritik sofort hysterisch aus. Sofort wurde ich wüst beleidigend angefeindet, mir mehrfach unterstellt, ich würde den Genozid unterstützen, was großer Quatsch ist. Ob sie nun auf Twitter oder im Blog nachschaut, stets würde sie feststellen, daß ich viel Mut aufgebracht und mich in der Gesinnungsrepublik gefährlich weit aus dem Fenster gelehnt habe, um auch die Verfolgung von Europäern in Afrika zu verurteilen und zu bekämpfen. Ihre Vorwürfe sind so offensichtlich das genaue Gegenteil der Wahrheit, daß sie nur lächerlich ist. Das glatte Gegenteil von dem, was sie mir wutschnaubend unterstellte, vertrat und vertrete ich in Blog, auf Twitter und in Büchern, und war letztlich Anlaß für meine Sperrung: daß ich gegen den Genozid protestiert habe. Außerdem wirft sie mit Minderintelligenz vor; wer ist denn hier so dumm, dem anderen das genaue Gegenteil dessen zu unterstellen, was er wirklich vertritt?

Nach haltlosen, unflätigen Beleidigungen sperrte sie mich. Obige Antwort konnte ich bereits nicht mehr abschicken. Doch damit nicht genug; ihre Hetze ging nach Sperrung hinter meinem Rücken weiter. Nur über Umwegen konnte ich mitbekommen, daß sie ihre Beleidigungen fortsetzte.

Die seit der Antike bekannte „Hysterie” betrifft offensichtlich nicht nur Feministinnen und Linke, sondern auch Frauen, die sich nicht als linksfeministisch, vielleicht sogar als deren Opponenten verstehen. Es ist absurd, wie sie sich wütend, mit völlig blockiertem Verstand, in etwas hineingesteigert hat, was grober Unsinn ist. Es ist die gleiche Irrationalität und politische Hysterie, wie sie in allen feministischen Wellen ab der ersten auftrat, aber auch politischen Extremismen, ob nun von links oder rechts.

 

Wer so von subjektiven Gefühlen, die auch noch mit der Wirklichkeit auf Kriegsfuß stehen, überrollt wird, sich in absurde und wüste Angriffe versteigert, die völlig sinnlos sind – in diesem Falle einen sogenannten ‚Mitstreiter’ oder ‚Gleichgesinnten’ treffen, besitzt nicht die charakterliche und geistige Integrität für öffentliche Debatten.

Das Lächerliche ist nun, daß mein Twitterprofil nicht für Feminismuskritik gesperrt wurde, auch nicht für Migrationskritik, sondern wegen einer rechten Hysterikerin. Die Nachricht, wegen der ich gesperrt wurde, kritisiert Folter und Mord an Weißen in Südafrika – also genau das Gegenteil dessen, was mir @SnarkyInfidel vorgeworfen hatte, nämlich einen ‚Genozid’ zu propagieren, eine Unverschämtheit. Wie leider fast üblich verdreht Twitter wie viele soziale Medien Opfer und Täter: Islamistische Terroristen dürfen Terror auf ihren Seiten feiern, ohne belangt zu werden. Kritisiert jemand Terror, wird ihm vorgeworfen, ‚Haß und Gewalt zu fördern’ und wird gesperrt. Ebenso darf die ANTIFA Andersdenkenden Gewalt androhen, ohne belangt zu werden, obwohl die ANTIFA offensichtlich Haß und Gewalt fordert und sogar selbst betreibt. Dagegen werden sachliche Kritiker der ANTIFA gemaßregelt, und wenn sie Pech haben, gesperrt.

Lächerlich ist nun, daß ich die Grenzen der Meinungsfreiheit gut kenne und nicht überschreite, weshalb mich nicht politische Gegner, sondern ein Hysterikerin der ‚eigenen Seite’ zu Fall gebracht hat. Wieder einmal. Zum dritten Mal bin ich nicht von Gegnern besiegt worden, sondern von unsolidarischen, dummen und charakterlich mangelhaften Personen, die eigentlich auf der gleichen Seite stehen.

In einer leider weit verbreiteten Täterinnen-Opfer-Umkehr ist nach ihren wüsten Verleumdungen nicht ihr Profil, sondern meines, des von ihr Angegriffenen, gesperrt worden, mit einer widersinnigen Begründung, die auf ihr Profil paßt, nicht meines. Ihr Profil ist weiterhin aktiv; die letzte Nachricht schickte sie vor 25 Minuten.

Ich benötige eure Unterstützung, um mein Profil auf Twitter wiederzuerlangen. Ein Verlust wäre ein schwerer Schaden für Feminismuskritik. Außerdem: Hütet euch vor Hysterikerinnen, ganz gleich, auf welcher Seite sie stehen!

Lest meine Bücher und protestiert gegen die Sperre!

Der Ursprung politischer Hysterie oder Irrationalität

Der Ursprung politischer Hysterie oder Irrationalität

 

«AUGUST 5, 2018
Führt Frauenförderung zur Akzeptanz von Irrationalität und Mystizismus?

● Geschlecht und Hautfarbe sind sozial konstruiert.

● Die Probleme im heutigen Afrika sind durch transzendente Einwirkung von Kolonialismus und Sklavenhaltung seit dem späten 18. Jahrhundert verursacht.

● Alle weißen Männer haben einen Geheimbund geschlossen und konspirieren, um Frauen und Menschen anderer Hautfarbe nicht in gut bezahlte Positionen gelangen zu lassen.

Diese Verschwörungstheorien finden sich an Hochschulen, seit Frauen über Förderprogramme in Positionen gehievt werden, in die sie ohne Förderprogramme nie gelangt wären.
Von Hochschulen aus verbreiten sich die Irrationalismen in der Gesellschaft, werden von Regierungen aufgenommen, zur Verpflichtung für Unternehmen gemacht (Frauenquote im Vorstand), finden ihren Niederschlag in den Lügen vom Gender Pay Gap oder der gläsernen Decke.

Mit jedem Irrationalismus, der toleriert wird, wird es für andere Irrationalismen einfacher, sich als Normalität im Alltag einer Gesellschaft festzusetzen. Daß gesellschaftliche Ressourcen beschränkt sind und das Geld, das Regierungsmitglieder mit vollen Händen ausgeben, nicht von der Bundesbank kommt, ist vergessen, an die Stelle dieser Kenntnisse ist die irrationale Inszenierung der eigenen Existenz auf Kosten der Rationalität getreten.

Der Einzug der Irrationalität in Hochschulen und Gesellschaft korrespondiert zeitlich mit der Idee der Gleichstellung von Frauen, so daß man den Eindruck gewinnen kann, Programme zur Förderung von Frauen seien die Ursache für die zunehmende Verbreitung und Akzeptanz der Irrationalität.»1(sciencefiles)

Festgestellt wurde das Aufkommen der Irrationalität bereits vor dem Ersten Weltkrieg während der ersten feministischen Welle. 1910 warnte ein Parlamentarier davor, Forderungen damaliger Feministinnen zu erfüllen, weil damit die von ihnen gezeigte politische Hysterie salonfähig gemacht und dauerhaft in der Gesellschaft verankert würde; später könnte diese politische Hysterie für das Erreichen beliebiger anderer Ziele eingesetzt werden. Das dokumentierte ich im Buch „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zur ersten Welle”.

Auch Wahnsinn und kollektive Psychosen standen im Zusammenhang mit allen feministischen Wellen, wie der zweite Band „Abrechnung mit dem Feminismus: Flaschenpost in die Zukunft. Zweiter Band zu drei Wellen” nachwies. Weiteres Beweismaterial wird der dritte Band liefern.

Auch mit totalitären Ideologien gab es Zusammenhänge im ersten Band belegte ich aus feministischer akademischer Literatur, daß die spätere Ästhetik des Faschismus von der ersten feministischen Welle erfunden worden war, um eine zugkräftige Selbstdarstellung ihrer streitbaren Schwesterschaft zu entwickeln.

Probleme der Nachkriegszeit nach dem 1. WK hingen mit Auswirkungen der ersten Welle zusammen, wie in „Ideologiekritik am Feminismus” aufgezeigt. Weitere Ähnlichkeiten wurden in den Büchern besprochen. Darüber hinaus hängen auch die Generationen zusammen, die von feministischen Wellen geprägt wurden und totalitären Extremismen verfielen. Das war bei der Generation, die Faschismus oder Stalinismus hervorbrachte (nach der ersten feministischen Welle) ebenso wie bei den 1968ern, die zeitgleich linksradikale und grüne Ideologie und den Radikalfeminismus zweiter Welle hervorbrachten.

«Fast alle nationalsozialistischen Promis waren 1890 bis 1914 geboren worden, also mitten in der grünbraunen Lebensreform. …

Es gab einen überaus engen Zusammenhang zwischen dem Geburtsjahr der Wählenden und der Wahlentscheidung. Was an Biografien immer wieder auffällt: daß die nach 1890 bis 1914 Geborenen anfällig für die Gewaltsphantasien des 20. Jahrhunderts waren, und den Freiheitsidealen des 19. Jahrhunderts sehr kritisch, um nicht zu sagen ablehnend gegenüberstanden. Das manifestierte sich natürlich auch an der Wahlurne.

Der Sieg der NSDAP basierte vorrangig auf dem Aufsaugen des politischen Reformlagers und war damit das Moment einer endlich auch politisch umgesetzten Lebens- und Gesellschaftsreform, die nach dreißig Jahren populär ab- und zurechtgeschliffen die Massen ergriff.»2 (geolitico)

Gleichzeitig mit der ersten feministischen Welle entstand eine Reformbewegung, die Rationalismus und zugleich traditionelle Strukturen schrottet. Davon profitierten Extremismen: Faschisten und Linksextremisten. Das war damals genauso ein Generationskonflikt wie der, den wir unter dem Namen 1968er kennen. Damals litten ältere Generationen unter der aggressiven Wut jugendlicher Rebellen. Heute sind die Gehässigkeiten in Vergessenheit geraten. Die 1968er brachten in ähnlicher Weise wie die 1890 bis 1914 Geborenen eine zweite, ebenso radikale feministische Welle, einen neuen Linksradikalismus und Grüne hervor.

Irrationalität in Form politische Hysterie prägte sämtliche Kampagnen feministischer Wellen.

«Melinda Houston 9. Juli 2018
Ausgangssperre für Männer? Was für eine großartige Idee

Gretel Lamont schrieb auf diesen Seiten kürzlich in einem Brief „Keine Männer draußen nach Ausbruch der Dunkelheit erlaubt?”. Was für eine Absolut. Wunderbare. Idee. …
Mit ihrem Beitrag zur Debatte … brachte Fräulein Lamont die wohl bislang wirksamste und beste Lösung hervor. Ausgangssperre für Männer. Genial. …
Und ich weiß, daß die Idee umgeht – bei der Passion unsrer politischen Führer für Recht und Ordnung, und uns alle sicher zu halten – kann der Gesetzentwurf nicht weit weg sein.

Melinda Houston ist eine Fairfax Media Mitarbeiterin.»3 (smh)

Während Feministinnen mit radikaler, männerfeindlicher Hysterie einheimische Männer in allen westlichen Ländern ständig kaputtmachen, ihnen Rückgrat, Selbstachtung und Charakter brechen und weichspülen, sie entrechten und ihnen ihre Stimme nehmen, wird gleichzeitig echte brutale Gewalt durch Millioneneinwanderung von Männern kriegstauglichen Alters aus den ungeeignetesten Kriegs- und Problemgebieten der Welt gefördert, und die Terrorgruppe ANTIFA über Bündnisse und Stiftungen indirekt finanziert.

«Kenianische Drogenhölle: Frau vergewaltigt und danach eine 3-fache Mutter einfach verbrannt …
Im Mietshaus wurden wilde Drogenparties gefeiert, Schwarzafrikaner brachen in Kellern die Schlösser auf, vermüllten das Haus, ständig gab es Ärger. Die Justiz schaute weg. Dann wurde eine Frau vergewaltigt und eine dreifache Mutter einfach verbrannt. Mörder wie Silvester K. kommen täglich über die Grenzen, ohne Papiere, ganz legal. Die Deutschen? Sie zahlen dafür, mit Geld und mit ihrem Leben – die Medien schweigen»4 (truth24)

Was tun wir? Lähmen die eigenen Männer, damit sie weder sich selbst wehren, noch ihre Familien, Frauen, Kinder und ihren Staat schützen können. Dafür laden wir Katastrophen und Gewalt ins Land, um beides dauerhaft zu integrieren. Feministische Hysterie.

Lest meine Bücher!

Fußnoten

1 https://sciencefiles.org/2018/08/05/fuhrt-frauenforderung-zur-akzeptanz-von-irrationalitat-und-mystizismus/

2 https://www.geolitico.de/2018/08/03/generationswechsel-an-der-wahlurne/

3 «Melinda Houston 9 July 2018
A curfew for men? What a great idea
Gretel Lamont’s recent letter in these pages No men allowed out after dark”? What a Totally. Awesome. Idea. …
Adding her bit to the debate … Ms Lamont came up with perhaps the most practical and efficient solution yet. A curfew on men. Genius. …
And I know now the idea is out there – and given the passion of our political leaders for law and order and keeping us all safe – draft legislation can’t be far away.
Melinda Houston is a Fairfax Media contributor.» (https://www.smh.com.au/national/a-curfew-for-men-what-a-great-idea-20180709-p4zqev.html)

4 http://www.truth24.net/kenianische-drogenhoelle-frau-vergewaltigt-und-danach-eine-3-fache-mutter-einfach-verbrannt/

Unterschiede zwischen politischer Zensur und politischer Korrektheit

Unterschiede zwischen politischer Zensur und politischer Korrektheit

Politische Zensur ist der Versuch von Machthabern, die Machtergreifung anderer zu verhindern. Ihre Frühformen sind religiös. Das Christentum übernahm in der Antike das Römische Reich, das bis dahin eine Religionspolitik betrieben hatte, die an unsere heutige bunte ‚Toleranzpolitik’ erinnert. Es gab nicht nur die römischen Gottheiten, sondern ebenso waren die griechischen Götter bekannt und wurden verehrt, außerdem ägyptische u.v.a. Nicht nur Menschen, sondern Kulte aus dem ganzen Römischen Imperium drangen nach Italien. Von dem einst als rothaarig beschriebenen Menschenschlag der Etrusker und Latiner blieb auch vom äußerlichen her nichts übrig; heute sind Italiener von mediterranem Typ. Nicht nur Massen von Menschen strömten herein, manche davon als Sklaven, sondern auch deren Kulte, Kulturen und Schriften. Die alten Kulte begannen ebenso wie die alte Kultur rasch zu verblassen, an Bindekraft zu verlieren, woran das Römische Reich letztlich untergegangen ist. Vor diesem Untergang wurde es jedoch für einige Jahrhunderte noch einmal durch einen neuen Kult stabilisiert, der zur neuen Religion wurde: dem Christentum.

Das antike Rom hatte eine Toleranzpolitik betrieben, die alle Kulte akzeptierte. Man baute den verschiedensten Göttern aus fernen Ländern des Imperiums Tempel. Es wird berichtet einer Stadt, der nachgerühmt wurde, Hundert oder Tausend (das habe ich vergessen) Tempel für ebenso viele Götter zu haben. Man fürchtete sich davor, einen Gott vergessen zu haben, der sich ob seiner Schmach an ihnen rächen könnte. Daher hatte man in der Stadt einen zusätzlichen Tempel für „den unbekannten Gott” gebaut, von dem sie nichts wußten, damit auch ein vergessener Gott sich nicht über sie erzürne.

Nun zerfiel allerdings die Gesellschaft von innen. Der Zusammenhang beider Geschlechter bröckelte ebenso wie die Sitten, weshalb die Bibel das alte Rom als Sündenpfuhl beschreibt. Die Gesellschaft des alten Roms war kaputt und hatte fertig. Das Entgleiten der Frauen im heutigen Feminismus spiegelt sich ebenso im Sittenverfall Roms wieder wie der Untergang der Kultur und Zivilisation an der Masseneinwanderung inkompatibler Menschen. Mit dem Staatsvolk erlosch auch das Römische Reich.

Bevor es jedoch soweit war, kam aus den Grenzgebieten zur Wüste ähnlich wie heute der Islam eine neue Religion, die übrigens anfangs als radikal angesehen wurde: die Urchristen, die sich weigerten, die tragenden ‚heidnischen’ Rituale und Bräuche mitzutragen, auf denen die antike Welt beruhte. Dieser Umstand war übrigens der Grund dafür, weshalb es zeitweise zu Christenverfolgungen kam, obwohl die Religionspolitik Roms sonst eher an heutige Toleranzbesoffenheit erinnert.

Christliche Prediger gingen nun in den Tempel „für den unbekannten Gott”, predigten dort und beanspruchten, gerade jenen vergessenen Gott zu verehren. Man ließ sie gewähren. Zu diesem Zweck war jener Tempel ja gebaut worden. Dann jedoch, einmal etabliert, begannen die Urchristen sich keineswegs tolerant gegenüber Nichtchristen zu benehmen, die sie ‚Heiden’ nannten. Auch das trug, mit dem Verweigern antiker Riten und Sitten, zu einer Abwehrreaktion bei, den blutigen Christenverfolgungen. Man kann diese Zeit kontrovers beschreiben; es gibt die christliche Sicht von Märtyrern ihres Glaubens, und die heidnische Sicht. Die heidnische Sicht überlebte jedoch nicht. Ein Herr Celsus hatte, als einer der letzten gebildeten einflußreichen Heiden, ein Buch „Wider die Christen” geschrieben, ein Kassenknüller oder Erfolgsbuch der Antike, das jedoch in keinem einzigen Exemplar erhalten ist. Wieso nicht? Weil die Christen inzwischen an die Macht gekommen waren. Was sich erhalten hat, ist lediglich eine zeitgenössische ‚Widerlegung’ seines Buches aus der Hand eines Christen, der die Argumente des Celsus zu entkräften versuchte. Vor ein bis zwei Jahrhunderten hat sich dann ein Anhänger antiken Denkens den Spaß gemacht, die Zitate aus der Gegenschrift zu kopieren, und zu versuchen, einen Zusammenhang zu rekonstruieren, um einen Eindruck von dem zu geben, was Celsus einst geschrieben hatte.

Ähnlich erging es den Manichäern, die einst eine zahlenstarke und einflußreiche Neureligion Roms waren und eine starke Konkurrenz für die Urchristen. Auch von ihnen blieb keine ihrer Schriften erhalten. Mit religiösem Eifer waren diese im anbrechenden Mittelalter ausgelöscht worden. Allerdings scheint man in den letzten Dekaden einen antiken Pergamentknäuel gefunden zu haben, in dem Wissenschaftler als Zufallsfund einige Fragmente des heiligen Buches der Manichäer fanden. Ansonsten ist von ihnen nur der Begriff Manichäismus geblieben.

In einem alten Buch las ich, daß Karl der Große den Auftrag gab, Sagen, Mythen und religiöse Bräuche der Germanen zu sammeln und in ein Buch zu schreiben. Ein Mönch tat widerwillig, wie ihm geheißen, doch nach dem Tode Karls verschwand das Buch auf Nimmerwiedersehen.

Im Unterschied zum heutigen Islam wandelte sich das frühe Christentum nach dem Mittelalter in Richtung der heutigen freiheitlichen Gesellschaft; der Islam blieb unverändert die Eroberungsreligion seiner Anfangszeit. Europa blühte wirtschaftlich, wissenschaftlich, kulturell und technisch auf seit der Renaissance, die das Mittelalter überwand. Gleichzeitig fiel der Islam in den einstigen wissenschaftlichen und technischen Blütezentren der Antike, in Ostrom oder Byzanz, stetig aus einstigem (erobertem) Vorsprung in geistige und wissenschaftliche Bedeutungslosigkeit ab.

Die ältesten Spuren von Zensur scheinen somit spätantiker und frühmittelalterlicher Bekehrungswut zu entstammen. Zwar sind aus der Antike ein paar Fälschungen bekannt – so ließ ein späterer Pharao seinen Namen in eine ältere Triumphbotschaft einmeißeln, um eine Tat seines Vorgängers als eigene Leistung auszugeben – doch größere Probleme tauchten offenbar erst mit Monotheismen auf. Es gibt dazu auch Funde aus Persien: Ein im Geiste der alten Religion mit vielen Göttern aufgewachsener König will Juden Geld gegeben haben, damit sie ihren zerstörten Tempel wieder aufbauen konnten, und ebenso anderen Religionen, um sich mit allen Glaubensrichtungen und Göttern gutzustellen. Ein Zoroaster dagegen brüstete sich in einer Inschrift, Brahmanen, Nazarener (Christen) und Juden getötet oder verjagt und deren Tempel zerstört zu haben. Ironischerweise haben muslimische Eroberer – die sich anschicken, heute in Europa die Rolle des Christentums in Rom zu übernehmen, allerdings wesentlich gewaltsamer als die friedlich missionierenden Christen – später die meisten Zoroaster verjagt, so daß diese in Indien Schutz suchten, bei den Hindus, die sie nach ihrer Herkunft ‚Perser’ oder ‚Parsen’ nannten. Bei den einst von ihnen verfolgten Brahmanen, die der geistliche Stand des Hinduismus waren, überlebte die Religion der Parsen bis heute.

Es ist also falsch, wenn Danisch in seinem Blog zu belegen versucht, Zensur und politische Korrektheit entstamme dem Kommunismus, oder einem Kampf zwischen Aristokratie mit dem Volk. Der Kampf um Glauben und Denken ist wesentlich älter als Kommunismus oder unsere Aristokratie. Die heutige Irrationalität, daß einige Gruppen der Gesellschaft anderen vorschreiben wollen, wie sie denken, wahrnehmen und handeln dürfen, entstammt anderen Quellen.

Seit der Französischen Revolution kennen wir politischen Terror, der damals mit der Guillotine verübt wurde. Von solchen akuten Konflikten abgesehen, wo es um religiöse Macht der eigenen Religion oder die politische Macht eines Regenten oder einer revolutionären Clique ging, gab es in der Gesellschaft eine erstaunliche Toleranz.

Wenn jemand abweichende Ideen hatte, mochten sie absonderlich, im Widerspruch mit Erfahrung oder menschlicher Natur wirken, so wurden diese deswegen nicht unterdrückt, sondern ganz normal veröffentlicht und bis heute bewahrt. Das gilt besonders für männliche Regenten und Kreise gegenüber Frauen. Von einer Unterdrückung unbequemer Sichten gab es keine Spur. Im Gegenteil. Diese finden sich schon in früher Zeit, wurden verbreitet und gelesen. Obwohl eine breite Mehrheit ihre Ansichten nicht teilte, wird von freundschaftlichen Beziehungen berichtet:

«Ein frühes Beispiel einer von einer Frau entwickelten utopi­schen Vision macht Liebertz-Grün in der Minnekultur des zwölften Jahrhunderts aus: die Autorin, Marie de France …

„Hier belehrt das Exempel viele Menschen, diejenigen, welche schlechte Herren über sich haben, sie sollen sie nicht unter­stützen, sie sollen ihnen weder durch ihren Geist noch durch ihr Gut Bei­hilfe leisten, auf daß sie nicht noch stärker wer­den, vielmehr sol­len sie sie nach Kräften schwächen.”»1 (Marie de France, Äsop, zitiert nach Liebertz-Grün 1989, 4. Geschichte feministischer Utopien)

«Marie de France, Äsop
Christine de Pizan, Stadt der Frauen, 1405 …» (Liste weiblicher oder als frühfeministisch gedeuteter Utopien)

«Schon im Jahre 1540 machte sie ernst mit ihrer Idee, den Frauen durch Korporation in einer Frauenbewegung ein, weiblichen Bedürfnissen angemessenes, religiöses Eigenleben in der Kirche zu verschaffen. In ihrem Brief an Marguerite d’Angoulême trägt sie der Königin von Navarra die Führungsrolle in ihrer religiösen Frauenbewegung an: … In herzlicher Freundschaft stand Vittoria Colonna Gasparo Contarini, dem venezianischen Kirchenfürsten, nahe.» (Maria Dr. Musiol, Shakespeares verschollene Schwester, Vittoria Colonna 1492-1547)

Offenbar hatte sie gute Beziehungen und Freundschaften in erzkonservativen Kreisen von Männern. Gestört hat sich offensichtlich niemand an Autorinnen und ihren Schriften, die noch heute von Feministinnen als Vorläufer beansprucht werden, also für ihre Zeit ähnlich provokativ gemeint waren wie heute feministische Literatur.

Dem können wir zweierlei entnehmen: Erstens waren die Verhältnisse nicht die ‚Machtverhältnisse’, die Feministen hineindeuten. Das Spiel zwischen Mann und Frau ist anders; die weibliche Seite hat biologische Dominanz. Wir mißdeuten männliche Balz und Hierarchie zwischen Männern fälschlich als Dominanz über Frauen, obwohl es biologisch keine solche Dominanz gibt, männliches Bemühen um Macht über Männer eher eine soziale Form der Balz ist, dem Werben um Frauen – was sich übrigens auch in der Minne des Mittelalters in überspitzter Form ausdrückt.

Zweitens kümmerte es Männer wenig, welcher Ansicht andere waren, solange keine religiösen oder politischen Hitzköpfe aufwiegelten. Privatleben war privat; erst später drängte sich der Staat immer mehr den Bürgern auf, ihr Privatleben zu reglementieren, Familie und Bürger zu entmündigen, um selbst die Hoheit zu erringen. Dabei kam totalitären Bestrebungen eine Neuerfindung feministischer Wellen zugute: Moralisieren, Hysterie und moralisierende Hysterie, politische Hysterie.

Bereits präfeministische Wellen wie die Tugendbewegung versuchten sich an der Umerziehung von Männern. Solche Antriebe sind der Keim kulturrevolutionärer Bestrebungen. Klassische Machthaber begnügten sich damit, ihre Macht zu erhalten. Revolutionen mochten das revolutionäre Denken verbreiten wollen. Doch daß Bevölkerungsgruppen anderen Meinungen vorschreiben, und ihnen ungenehme verdrängen wollten, hat eine neue Qualität.

Es waren nicht Kommunisten, die Druck im 19. Jahrhundert ausgeübt hätten: „Du darfst keinen Wagner hören. Der ist politisch bäh! Du darfst diesen Schriftsteller nicht lesen oder drucken, jenes Bild nicht ausstellen oder ansehen. Das ist bäh!” Kommunisten hätten eher dafür gekämpft, selbst einen bezahlbaren Platz in der Oper zu haben, das Buch selbst gelesen. Es liefen auch keine Kommunisten des 19. Jahrhunderts in die Gemäldergalerie, um mißliebige Bilder aufzuschlitzen. Das war Suffragetten vorbehalten. Die verübten nicht nur auf Menschen Attentate, sondern schlitzten auch Bilder auf, die ihnen zu freizügig oder anstößig waren – heute werden solche Bilder immer noch angefeindet.

«1914 nahm die Suffragette Mary Richardson ein Fleischerbeil zum 1647-1651 entstandenen Werk des spanischen Künstlers in die Londoner Nationalgalerie. Sie schlitzte es siebenfach auf»2 (bbc)

Die Suffragette zerschlitzte siebenmal das berühmte Werk Rokeby Venus von Velazquez. Vorhergegangen war massive Anschlagsgefahr über längere Zeit, die Galerien zu ähnlichen Sicherheitsvorkehrungen genötigt zu haben scheinen, wie sie aufgrund meist islamistischer Terroristen heute bei Flugreisen nötig sind. Messer- und Beilangriffe waren vor den Suffragetten und der von Feministen geförderten Masseneinwanderung bei uns nicht gebräuchlich.

«Als die Suffragetten 1913 ihre Kampagne verschärften, wurden Museen und Galerien vor Militanten gewarnt, die ihre Kunstwerke verunstalten oder zerstören wollen. Im Januar empfahl die Polizei, Ohrenschützer und Pakete sollten wie Regenschirme am Eingang abgegeben werden, womit sie andeuteten, diese könnten als Waffe mißbraucht werden.»3 (npg.org.uk)

Die Anschläge in London wiederholten sich.

«Die Galerie öffnete am 25. März 1914 wieder, aber es gab weitere Vorfälle. … Von einem zweiten Vorfall in der Nationalgalerie am 22. Mai sagte er, ‚Es ist ein Jammer, daß die N.G. keine Barriere errichtete. Fünf Bellinis auf einen Schlag» (bbc)4

Offenbar handelte es sich nicht um ‚Einzelfälle’, doch kein ‚Vorfall’ – Achtung, Wortwahl! – ist mir bekannt, bei dem damals linksradikale oder rechtsradikale Kräfte verantwortlich gewesen wären.

«„Der Ostflügel schloß 11.30 zeitweilig. Suffragetten-Greueltat, Porträt des Carlyle von Millais mit Metzgerbeil beschädigt; der Name der Täterin sei Anne Hunt. Der Ostflügel wurde 12 Uhr wieder eröffnet. Die Galerie wurde offengehalten.” (Turnstile Geschäftsbucheintrag 17. Juli 1914)»5 (bbc, a.a.O.)

Kürzlich wurde auf feministischen Druck ein Bild entfernt, das Nymphen im Wasser zeigte, die barbusig einen Jüngling in den Teich locken wollten, wo er der Sage nach ertrank. Feministinnen war das traurige Schicksal des Jünglings nicht düster genug; sie protestierten ob des vermeintlich ‚patriarchalischen’ Werkes. Sollten wir nicht eher die männerfeindliche Verlockung in den Tod ‚hinterfragen’ als eine womöglich tiefsitzende misandrische Sicht? Seltsam, daß die feministisch geprägten Kräfte der Aktion nicht auf diese Idee gekommen sind!

Hylas and the Nymphs, John William Waterhouse, 1896 WHA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY !ACHTUNG AUFNAHMEDATUM GESCHÆTZT! Copyright: WHA UnitedArchives0126548Hylas and The nymphs John William Waterhouse 1896 Wha PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Regard date estimated Copyright Wha UnitedArchives0126548

«Das Abhängen sei Teil einer eigenständigen Kunstperformance in der vergangenen Woche gewesen und teilweise von den derzeitigen Debatten über Sexismus, wie unter dem Schlagwort #MeToo, inspiriert gewesen.»6 (Spiegel)

Es liegen mir aus dem 19. Jahrhundert auch keine Klagen vor, Kommunisten hätten Druck auf bürgerliche Verleger ausgeübt, auf keinen Fall Ansichten von ‚Klassenfeinden’ zu veröffentlichen. Später an der Macht haben sie diese befestigt, indem sie Gegner verfolgten. Doch Druck, abweichendes Denken in bürgerlichen, konservativen, liberalen Zeitungen zu verhindern, hysterisches Umherrennen, bis niemand mehr etwas schreibt, das ihnen nicht gefällt, ist mir nicht bekannt. Wohl aber liegen Zeugnisse vor, daß bereits die Feministen erster Welle sich so verhielten. Politische Korrektheit und private Gesinnungszensur sind daher ihr Werk.

Der Unterschied zwischen politischen oder religiösen Konflikten und feministischen Wellen ist eben der, daß es nicht rational um Sicherung eines Systems geht, sondern um Nichthaushaltenkönnen, daß es in der Welt andere Sichten gibt als die ihre. Heute nennt man das ‚Schneeflocken’; im 19. Jahrhundert nannte man es ‚hysterisch’. Die feministische irrationale Repression und Hysterie dringt sehr viel tiefer in das Seelenleben und Privatleben von Menschen ein als ein trotz Härten oder Grausamkeit immerhin rationaler politischer Machtkampf.

Wenn überhaupt, würden despotische Revolutionäre gewisse Aussagen verbieten. Doch für die feministische Hysterie ist etwas anderes typisch. Gewiß hören sie meine Aussage und Beweise nicht gerne, daß nicht Frauen, sondern Männer diskriminiert und benachteiligt seien. Doch ist es auch nicht verboten, das zu sagen. Im Kern noch rationale Unterdrücker würde mich wegen solch einer Aussage belangen wollen, weil sie gefährlich für sie ist, nämlich ihre moralische Rechtfertigung zerstört, aus der heraus sie das Unterdrücken von Männern und Andersdenkenden begründen.

Stattdessen regen sie sich viel mehr über alles auf, was sie subjektiv als anstößig, unangenehm empfinden. Sie fühlen sich verletzt, ‚unterdrückt’ oder schlecht, weil die Realität nicht ihrem utopischen Wahngebilde entspricht, oder sie Widerspruch erhalten, den Schneeflocken nicht ertragen können. Wie Kleinkinder ziehen sie sich dann inzwischen in ‚sichere Räume’ zurück. Darin drückt sich auch ein ständiger Kampf gegen menschliche Natur aus; ein weiterer Grund, es psychotisch zu nennen und von anderem Kaliber als im Kern noch ein wenig rationale Machtkämpfe.

Politische Korrektheit beruht vielfach darauf, bestimmte Reizbegriffe zu vermeiden, oder durch Wörter mit ihnen genehmer Tendenz zu ersetzen. Letztlich steht im Kern der Austausch von Wörtern, die Verbreitung von Euphemismen, Beschönigung oder Diffamierung. Frauen reagierten nicht ‚überempfindlich’, sondern seien ‚besonders sensibel’. Aggressive Eindringlinge werden ‚Schutzsuchende’, Täter ‚Traumatisierte’. Während eine Seite euphemistisch aufgewertet werden muß, wird die andere durch negative Darstellung zwingend entwürdigt. So wird aus dem Kritiker ein ‚Populist’, ein schlagfertiges Argument zu einer ‚Haßäußerung’, der eigene unqualifizierte Haß aber zu ‚aufrechter Haltung’.

Solches emotionales Verdrehen und Umdeuten ist Kern politischer Korrektheit, und ebenso feministischer Wellen. Klassische politische Meinungsunterschiede waren bei aller zeitweiligen Schärfe rationaler.

Fußnoten

1 https://www.agneswitte.de/teil-4-geschichte-feministischer-utopien/

2 «In 1914, suffragette Mary Richardson took a meat cleaver to the Spanish artist’s 1647-1651 creation at London’s National Gallery. She slashed it seven times» (http://www.bbc.com/news/entertainment-arts-19869154)

3 «As the suffragettes accelerated their campaign of direct action in 1913, museums and galleries were warned of militants targeting artworks to deface or destroy. In January police recommended muffs and parcels be left at entrances like umbrellas, implying such accessories could be weaponised.» (https://www.npg.org.uk/whatson/firstworldwarcentenary/explore/gallery-stories/suffragette-action)

4 «The Gallery reopened to the public on 25th March 1914 but further incidents occurred. … Of a second attack at the National Gallery on 22nd May he stated, ‘It is a pity the N.G. did not put up a barrier. Five Bellinis at a blow» (>http://www.bbc.com/news/entertainment-arts-19869154)

5 «‘East Wing closed at 11.30 temporarily. Suffragette outrage, Portrait of Carlyle by Millais damaged by butcher’s cleaver; name given as Anne Hunt. Reopened East Wing at 12 noon to the public. Gallery kept open.’ (Turnstile Account Book entry, 17th July 1914)» (bbc, a.a.O.)

6 http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/john-william-waterhouse-hylas-und-die-nymphen-in-manchester-abgehaengt-a-1190996.html

Abrechnung mit dem Feminismus

Abrechnung mit dem Feminismus

Als Vorabausgabe ist nun das Buch „Abrechnung mit dem Feminismus” verfügbar, zweiter von drei geplanten Bändern der „Flaschenpost in die Zukunft”. Der erste Band „Zensiert: Erster Band zur ersten Welle” ist zwar in einem Verlag erschienen, leider aber unbekannt und so gut wie ungelesen, verdient mehr Beachtung, denn er verändert den Wissensstand zur ersten feministischen Welle. Der zweite Band legt nochmals zu. Ob sich je ein Verlag dafür finden wird, ist ungewiß. Thema und Inhalt sind etablierten Verlagen zu brisant.

Seit Jahrzehnten erarbeiten meine Bücher neue Wissensstände, Argumente und Darstellungsweisen. Jedes ist daher gleichzeitig eine Neuerung und ein Zeitdokument. Die „Abrechnung mit dem Feminismus” ist derzeitige Spitze des Fortschritts: neueste Beweise, Argumente, Zusammenhänge und Darstellungsweisen. Das gleichnamige Kapitel fast am Ende des Buches dürfte die dichteste (konzentrierteste) zusammenhängende Darstellung des Themas sein. Es ist, wie gute Literatur sein soll: Jeder Satz überrascht und stößt vor den Kopf. Am Ende steht es deswegen, weil genau das, was gut daran ist, heutige Leser überfordern dürfte. Da jeder Satz in heutiger Zeit wie eine ‚politisch inkorrekte’ Zumutung wirkt, dürften viele Leser im Schlußkapitel aussteigen. Umso mehr wird es zünden, sobald wieder Vernunft eingekehrt ist. Der Anhang behandelt dann wie üblich Verlagsabsagen. Der Einband wurde neugestaltet.

Erheblich ergänzt und vertieft wurde in den letzten Tagen das Kapitel „Wahnsinn und Feminismus”, das damit ebenso zum Schwerpunkt wurde wie die erste Welle im vorigen Band „Zensiert. Flaschenpost in die Zukunft: Erster Band zur ersten Welle”.

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