Denker und Dichter

Schlagwort: Greta Thunberg

Lockdown muß weg, damit wir freitags hüpfen können!

Lockdown muß weg, damit wir freitags hüpfen können!

Da die Klimaerwärmung uns sichtlich bedrückt,

freue ich mich schon auf das Ende des Lockdowns,

um freitags vor Greta Frostfisch und Luisa Langstrecke mit meinem BuchKlimaangst” in der Hand aus Protest warmzuhüpfen.

Gut gegen Frostbeulen ist dieses Buch, besonders wenn es beim freitäglichen Warmhüpfen mit Fridays For Future gut sichtbar geschenkt wird:

 

Jugendliche Rebellion, Revolution und politische Hysterie

Jugendliche Rebellion, Revolution und politische Hysterie

Eben las ich einen gestern veröffentlichten Vergleich des Kults um „Generation Greta” mit Rousseau und Robespierre. Die Idee ist gut, greift aber zu kurz und geht von einem veralteten Weltbild aus, in dem moderne Evolutionsbiologie und Feminismuskritik noch nicht angekommen ist.

Ein natürlicher Antrieb von Rebellionen seit Urzeiten bis zu den Klimahüpfern ist eine Folge der Zweigeschlechtlichkeit, bei der ein Geschlecht über Fortpflanzung und sexuelle Selektion dominiert. Dies ist bei fast allen Tierarten einschließlich dem Menschen das weibliche Geschlecht.

Grundlegender Nachteil männlichen Lebens ist die Hürde, erfolgreicher sein zu müssen als andere Wettbewerber, um soziale Anerkennung und schließlich gute Möglichkeiten zu erhalten, sich fortzupflanzen. Viele männliche Artgenossen werden diskriminiert oder sterben bei dem Versuch.

Sobald männliche Jungtiere geschlechtsreif werden, werden sie bei vielen Tierarten verjagt, bei anderen sind sie schon früher flügge. Dies entspricht einer Neigung zur Rebellion gegen Eltern und hergebrachte Ordnung, die auch bei Menschen Teil jugendlichen Reifeprozesses ist. Die evolutionäre Grundlage davon ist folgendes: Um die weibliche Wahl, die uns unbewußt wirkt und das weibliche Geschlecht, zusammen mit Fruchtbarkeit, dominant macht, zu bestehen, müssen noch niederrangige Jungtiere oder menschliche Jugendliche sich hart mühen, aufzusteigen. Sie sind aber noch schwach und unerfahren. Deswegen erscheint ihnen die elterliche Ordnung bedrohlich: Dort sitzen bereits Platzhirsche, genießen Macht, Ansehen und fruchtbare Frauen. Stärkere und erfahrenere Männer sind motivierter, sich zu mühen, um den Aufstieg zu schaffen. Doch wer zu abgeschlagen oder jung dafür ist, hat offenkundig wenig Aussichten und daher Interesse daran, eine Ordnung zu stürzen, die ihn benachteiligt. Deshalb sind männliche Jugendliche rebellisch, ansonsten Benachteiligte.

Der Evolutionsbiologe Steve Moxon schrieb, eine Mehrzahl Männer würde von der männlichen Hierarchie benachteiligt, weshalb es für sie von Vorteil wäre, diese umzustürzen, um selbst besseren Zugang zu erhalten. Ursprünglich und im Kern ist das Zugang zu fruchtbaren Frauen; doch aus männlicher Hierarchie, deren Ausbildung von weiblicher Wahldominanz durch sexuelle Selektion vor langen Zeiten erzwungen wurde, und zwar noch im Tierreich, entwickelte sich ein Streben nach sozialer Anerkennung. Ansehen und Rang in der Gesellschaft sind heute entscheidend für viele Dinge, die nicht direkt mit Sexualität zu tun haben, doch die Urkraft, die männliche Hierarchien entstehen ließ, war der Druck sexueller Selektion. Die Gesellschaft entstand aus der Familie und Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen.

Jugendliche Rebellion ist also wesentlich älter als die Menschheit. Auch politische Revolutionen hat es von der Antike bis heute immer wieder gegeben, doch waren dies ursprünglich Kämpfe unter Männern um politische Macht, die biologisch den gleichen Zweck und Sinn hatten wie das Aufbegehren von Jugendlichen: Sich einen Platz in der Welt zu finden. Wurde der Druck der Benachteiligten zu groß, stürzten diese die Ordnung, um selbst an die Fleischtöpfe zu gelangen.

Dies alles wäre wenig verwunderlich und bedürfte keiner weiteren Analyse, wenn nicht spätestens in der Zeit der Aufklärung ein weiteres Problem aufgekommen wäre. Hiermit sind wir wieder bei Rousseau und anderen Aufklärern angelangt. In jener Zeit schickten Philosophen sich an, die Welt nach ihren Grundsätzen vermeintlich ‚vernünftiger’ zu gestalten, was ihnen in vielerlei Hinsicht auch gelungen sein mag. Gescheitert sind sie bei allem, was mit den Geschlechtern zu tun hatte, weil ihnen die Evolution und alles, was damit zusammenhängt, noch unbekannt war.

Mithilfe der Evolution wurde aufgedeckt, daß wir unbewußt bereits in unserer Wahrnehmung, und auch unsrem Handeln, Kinder als hilfsbedürftig bevorzugen, was aufgrund der Unreife, mit der Menschen geboren werden, auch nötig ist. Allerdings erstreckt sich bevorzugte Wahrnehmung und Behandlung auch auf Frauen, die evolutionär Mütter sind, denn nur Frauen, die Mütter wurden, leben in Nachkommen fort. Deshalb ist unsre Wahrnehmung der Geschlechter schief und sahen Philosophen der Aufklärung Frauen als ‚benachteiligt’ an, also genau das Gegenteil dessen, was aus evolutionärem Sinn eine biologisch nachweisbare Tatsache ist. Hinzu tritt eine zweite Schiefsicht. Damit rangniedere männliche Artgenossen sich nicht unberechtigten Zugang zur Fortpflanzung erschleichen, muß es Mechanismen geben, die Schummeln und Mitleidsmaschen verhindern, sonst könnte das männliche Geschlecht nicht als Filter für Gene dienen. Daraus folgt, daß wir männliche Verlierer schlecht oder verächtlich wahrnehmen müssen, und jeden Versuch von Verlierern, in sexueller Hinsicht an Mitleid zu appellieren, empört zurückweisen. Daraus ergibt sich eine beobachtbare Empathielücke gegenüber Männern.

Solche Probleme lassen sich bereits in der Philosophie vor der Aufklärung nachweisen, etwa in der frühen Neuzeit. Letztlich sind sie zeitlos und prägen jede Zivilisation. Aus diesem Grunde neigt jede Zivilisation dazu, von Generation zu Generation weiter zu ‚verweichlichen’, Frauen stärker zu bevorzugen als die vorherige, bis sie an dieser zunehmenden Einseitigkeit zugrundegeht oder von vitaleren Völkern überrannt wird. Obwohl es also grundsätzlich ein zeitloses Problem ist, geschah während der Epoche der Aufklärung massive Verstärkung. Kucklick schrieb von der ‚Sattelzeit’, in der sich männerfeindliche Sichten massiv im Denken festsetzten, ebenso die Vorstellung von Frauen als ‚Lichtgestalt’ und ‚unterdrückt’. Der Versuch, die Welt ‚vernünftiger’ einzurichten, gründete also auf einem krassen Irrtum bezüglich beider Geschlechter.

Weshalb brach der Tugendterror mit den Erben Rousseaus wie Robespierre aus? Auch das hat einen Grund. In früheren Zeiten bestanden natürliche Geschlechterbezüge, zu denen auch kulturelle Ergänzung gehört. Rebellionen stellten diese nicht in Frage; es ging nur darum, welche Männer Ansehen genossen, um in der Gesellschaft – und damit bei fruchtbaren Frauen – Geltung zu haben. Eine Revolution war lediglich eine blutige Form des Kampfes um Rangordnung, den Hirsche mit ihrem Geweih einmal jährlich auszufechten pflegen.

Doch die Idee aufklärerischer Philosophie von der Gleichheit der Menschen, so edel sie gemeint war, stand auf Kriegsfuß mit biologischen Tatsachen und der Grundlage von Kultur. Die Geschlechter sind nicht nur verschieden und ergänzen sich, sondern darauf beruht menschliche Kultur. Wer Individuën unter Vernachlässigung ihres Geschlechts, der Bezüge zwischen ihnen, auseinanderreißt, sozusagen zu gleichen, autonomen Subjekten erklärt, begeht einen kardinalen Fehler, den später die Frauenbewegung auf die Spitze getrieben hat. Damit wird nämlich menschliche Natur ebenso wie Kultur geleugnet, eine Kultur, die so elementares menschliches Bedürfnis ist wie Sprache.

Ein Zerreißen dieses für menschliches Leben grundlegenden Zusammenhanges setzt irrationale Kräfte frei. In der Rebellion geht es jetzt nicht mehr darum, ranghohe Männer (etwa den Adel) zu stürzen, um selbst ranghoch zu werden, sondern ums Prinzip, um eine Ideologie, ein politisches Bekenntnis, letztlich eine Glaubensfrage, in der so unerbittlich und blutig gekämpft werden mag wie sonst allenfalls in mittelalterlichen Glaubenskämpfen. Statt um die richtige Verehrung des wahren Gottes kämpfen nun Revolutionäre um die richtige Auslegung der ‚gerechten’ Ideologie. Die ganze Welt soll umgekrempelt werden. Eine Frauengestalt, die trikoloreschwingende Marianne, wurde zum Symbol der Französischen Revolution. Ein Zug Frauen setzte sich an die Spitze eines waffenziehenden Zuges, wie in „Abrechnung mit dem Feminismus” abgebildet. Das ist ungewöhnlich. Denn hierbei nimmt Gewalt eine neue Qualität an, die sie zuvor nicht hatte. Politische Hysterie kündigt sich an.

Seitdem verschärften sich die Probleme. Aufgrund der uns unbewußt wirkenden schiefen Wahrnehmung der Geschlechter nahm die im Denken der Zeit verankerte Misandrie ebenso weiter zu wie der Irrglaube an vermeintliche ‚weibliche Benachteiligung’. Daraus erwuchsen vorfeministische Bestrebungen, vielfach bei Frauen, die wie Woolstonecraft in ihrer Geschlechterrolle durch lesbische Tendenzen verwirrt waren. Denn wer solche Tendenzen hat, wird den Sinn gegenseitiger Aufgaben und Bezüge beider Geschlechter kaum ganz verstehen können und ist am ehesten geneigt, sie als ‚hinderlich’ einzustufen, obwohl sie im Gegenteil grundlegend für Kultur sind.

Seitdem fand ein Wandel statt. Klassische Rebellionen waren der Versuch junger oder benachteiligter Männer, an die Spitze der Hierarchie zu gelangen, um soziales Ansehen, Wohlstand und das Interesse von Frauen zu gewinnen. Klassische Revolutionen entstanden aus Not, wenn Hungernde oder Geschundene sich gegen ungerechte Zustände erhoben. Doch nun entstand ein sehr merkwürdiger Typus von Rebellion oder Revolutionären, die eigentlich alles hatten, aus gutem Elternhaus, keine Not litten, aber aus Emotionen heraus revolutionär wurden. Das ist eigentlich etwas ungeheures, weil ihre Rebellion nichts mehr mit dem ursprünglichen biologischen Sinn des Rebellischseins zu tun hat. Man kann es daher als im Kern ungesund ansehen. Nicht diskriminierte Männer rebellieren, um einen höheren Platz in der Hierarchie des Ansehens zu erreichen, der ihnen Zugang zur Liebe der Frauen ermöglicht, sondern bevorzugte Frauen, die Männer diskriminieren, sich dabei aber subjektiv einbilden, selbst benachteiligt zu sein. Nicht notleidende Menschen machen Revolution, sondern satte Wohlstandskinder, die zunehmend übersättigter, zugleich aber unzufriedener werden. Dies unterscheidet eine politische Hysterie deutlich von einer natürlichen jugendlichen Rebellion, sogar von einer Notrevolution. Außerdem ist sie von subjektiver Einbildung geprägt, selbstbezogener und oft frauenbezogener Sicht, die auf dem Zerfall kultureller Ergänzung beruht, also überzogenem Individualismus, der zerstörerisch wird, weil er leugnet, was an zwischenmenschlichen und zwischengeschlechtlichen Bezügen nötig ist.

Zum ersten Mal tritt dies deutlich mit der ersten feministischen Welle in Erscheinung, einer Bewegung meist gutbürgerlicher Frauen, die bequem den Großteil des Geldes ausgaben, das ihre hart dafür arbeitenden Männer verdienten. Nicht ihre noch mehr arbeitenden Mütter oder Großmütter hatten rebelliert. Im Gegenteil, es waren zunehmend Hausfrauen, die sich von der Notwendigkeit, mehr zu arbeiten, freigemacht hatten. Es waren also in mehrfacher Weise besonders privilegierte Frauen, die rebellierten: Sie waren privilegiert in ihrer Gesellschaft, weil sie oft gutbürgerlichen Kreisen angehörten, und sie waren privilegiert gegenüber ihren Vorfahrinnen, weil sie weniger Arbeit hatten als diese. Doch genau das machte sie unzufrieden.

Was war geschehen? Die alte, seit Urzeiten bestehende Geschlechterergänzung hatte sich begonnen aufzulösen, was Folge der Philosophie und sich daraus ergebenden Politik war, die in der Epoche der Aufklärung verbreitet worden war. Immer weniger wurde von Männern als männliche, von Frauen als weibliche Gabe für die Familië eingebracht. Der bei urzeitlichen Ethniën bekannte Tausch größerer Gruppen von Frauen oder Männern, die etwa mit erjagtem Fleisch oder von Bäumen aus großer Höhe geholtem Honig heimkehrten, war erloschen. Jetzt gab es eine Ökonomie, in der jeder für Geld Erwerbsarbeit leisten sollte. Technik ermöglichte vieles, was im bisherigen Handwerk mit ‚natürlichen’ Mitteln nicht möglich gewesen wäre, doch das Schwinden kultureller Strukturen, die Frauen und Männer verbanden, war ein menschlicher Verlust.

Die neue technische Ökonomie ermöglichte Wohlstand, doch zersetzte kulturelle Zusammenhänge der Geschlechter, was die Glücksfähigkeit beschädigte. Menschen wurden unzufriedener, ohne recht zu wissen, weshalb. Zur Erklärung ihres gefühlten Mangels griffen sie Ideën der Philosophie auf, von denen sie nicht wußten, daß diese Ideën ihr namenloses Leid erst geschaffen hatte. So kam etwas neues auf: politische Hysterie. Wie aus Evolutionsbiologie gefolgert, ist es Menschen angeboren, Frauen für hilfsbedürftig zu halten, woraus zusammen mit dem resultierenden Wahrnehmungsfehler der Aufklärung ‚benachteiligt’ wurde. Wer nun einerseits aus dem Denken der Philosophie folgert, Frauen seien ‚benachteiligt’, auch die Evolution noch nicht begriffen hat, die das Gegenteil nachweisen könnte, zugleich aber einen Mangel spürt, ein Leiden an seiner Existenz, das die Person sich nicht erklären kann, ist versucht, zu rebellieren, daran zu glauben, eigenes Leiden zu heilen, indem gegen die vermeintliche ‚Benachteiligung’ von Frauen gekämpft wird. Daraus entstand die erste feministische Welle im 19. Jahrhundert und ebenso die folgenden.

«Hier schließt sich der Kreis zu Rousseau: Für dessen Idee des ‚allgemeinen Willens’ bedurfte es auch eines völlig bindungslosen Menschen, eines staatsunmittelbaren Wesens, der keine Herkunft, keine Kultur, keine private Sphäre und keine Familie kennt und nur einer absoluten Idee verpflichtet ist.»1 (Robert, unbesorgt)

Wir können ergänzen: Ein solches Wesen kennt auch kein Geschlecht mehr, wenn solch ein Prinzip auch auf geschlechtliche Natur angewendet wird.

Verhängnisvoll daran ist, daß solch eine Bewegung genau das zerstört, was ihr Leiden tatsächlich ausgelöst hat: Die Zerstörung arbeitsteiliger wichtiger Aufgaben, durch die beide Geschlechter einst aufeinander bezogen gewesen waren, was ihnen Identität gab und Sicherheit. Mädchen und Jungen hatten ihre Identität von Geburt an, brauchten sich nicht um diese mühen. Sie lernten, etwas füreinander zu tun, woran sie reifen konnten. Sie lernten zu geben, und daß sie etwas von anderen dafür erhalten. Das ist die beste und stärkste Form der Sozialisierung. Ihr Tun in einem solchen Zusammenhang ist nicht egozentrisch, denn es wird für andere getan: Was Männer erarbeiten, bringen sie ein in die Familie, Sippe, oder die Gemeinschaft, ebenso Frauen, was sie erarbeiten. Solche Arbeit war sinnlich, gerade weil sie geschlechtlich war, bestätigte Männlichkeit oder Weiblichkeit, sowohl im Ansehen der anderen wie im eigenen Empfinden. Der Sinn für diesen Wert ist uns in 150 Jahren feministischer Propaganda völlig verloren gegangen.

Je weiter feministische Wellen darin fortschritten, die Welt, Arbeit und Leben der Menschen geschlechtsneutral umzugestalten oder zu ‚gendern’, desto stärker die Entwurzelung, der Mangel an Identität, Bezügen, Kultur und Gemeinschaft, die aus alledem erst entsteht. Konservative verteidigen meist nur die Kernfamilië, die sehr wichtig ist, aber doch nur ein Teil noch umfassenderer Kultur. Der Mangel und das Leiden daran verstärkte sich also ständig. Feministische Hysterie ist zerstörerisch: Sie verbreitet die Ursachen ihres Leidens in der Welt. Da sie sich einbilden, ihre Heilung liege in der Durchsetzung ihrer Ideologie, mit der sie sich betäuben wie ein Rauschgiftsüchtiger, der seine Entzugserscheinungen mit einer neuen Dosis bekämpft, sind sie fanatisch und intolerant, verbieten Andersdenken oder gar den vorsichtigen Entzug ihrer kollektiven geistigen Verirrung.

«Wikipedia will Maßnahmen gegen Klimaleugner. – „Maßnahmen gegen Klimaskepsis und Klimaleugner: … Vorgeschlagen werden sowohl schrittweise als auch radikale Veränderungen der Herangehensweise an Leugner.”»2 (Debatte, achgut)

Wütend werden sie, wenn jemand die ‚Unterdrückung der Frau’, den Klimaglauben oder andere hysterische Einbildung leugnet, denn nur ihr Kampf hält sie davon ab, sich mit den wirklichen Ursachen ihres Leidensdrucks auseinandersetzen zu müssen.

Politische Hysterie der Suffragetten wurde 1910 in einer Rede im britischen Parlament als Hauptgrund genannt, weshalb es schädlich wäre, ihren Forderungen nachzugeben, denn nach Erfüllung würde deren Hysterie für das Erreichen beliebiger anderer Ziele verwendet werden. Seitdem haben wir tatsächlich immer wieder hysterische, extremistische Politik. Alle feministischen Wellen sind von diesem Typus, aber nicht nur diese. Auch die Spinnereien der Grünen, ihre Klimareligion und der selbstmörderische Massenmigrationswahn sind ebenso wie Gender-Mainstreaming von diesem Typus.

Greta Thunberg ist in diesem Zusammenhang nur eine späte unfreiwillige Selbstparodie dieses Musters hysterischer Politik, die schwere Zerstörungen hinterläßt. Neben erklärlichen Ursachen, die sich aus dem Verlust natürlicher Lebensweisen und überlieferter Kultur ergeben, in der sich die Summe der Erfahrungen vieler Generationen ausdrückte, gab es in allen feministischen Wellen irrationale Triebkräfte. Zur Zeit der ersten feministischen Welle trat erstmals die Schizophrenie in Erscheinung, deren überproportionale Verbreitung bei Gründungsfeministinnen erster und zweiter Welle in „Abrechnung mit dem Feminismus” dokumentiert ist, ebenso weitere irrationale bis psychotische Triebkräfte. Doch unabhängig von den Triebkräften ist solche politische Hysterie destruktiv. Hiermit kehren wir zurück zum geistigen Amoklauf, wie ihn erstmals die Französische Revolution vorführte, als die Guillotine benutzt wurde, um Andersdenken aus der Welt zu schaffen. Begründer der Revolution, einstige Weggenossen, wer immer Robespierre in die Quere kam, wurde geköpft; zum Schluß wurde Robespierre selbst unter das Fallbeil gelegt. Die Revolution frißt ihre Kinder, hinterläßt einen Scherbenhaufen, verbrannte Erde. Nach dem Feminismus ist nichts mehr übrig von natürlicher Weiblichkeit und Geschlechterbezügen, sind wir hinter die Steinzeit zurückgefallen, in der Menschen nicht so entwurzelt waren wie wir heute.

Fußnoten

1 https://unbesorgt.de/der-klima-alarmismus-als-spielart-des-kulturpessimismus/

2 https://www.achgut.com/artikel/der_kulturpessimismus_der_klima_alarmisten/P5#comment_entries

Politisierung von Psychose als ideologische Hysterie: von der ersten feministischen Welle bis zu Klimahysterie und Migrationsmasochismus

Politisierung von Psychose als ideologische Hysterie: von der ersten feministischen Welle bis zu Klimahysterie und Migrationsmasochismus

Gerne begänne ich den Artikel mit einem historischen Abriß. Geübten Lesern käme dies gelegen, doch Neuzugänge wären überfordert, würden mir kein Wort glauben und ihre Lektüre abbrechen, mir in ihrem Gedächtnis einen Ruf als ‚zweifelhafte Quelle’ verpassen. Darum gehen wir lieber ‚in medias res’ – nehmen wir uns zunächst die Nachrichtenquellen vor.

Hysterie und Panik als irrationale Triebkräfte politischer Ideologie
Sie schaut fast immer zur Seite – seltsam

«Greta Thunberg (* 3. Januar 2003) ist eine schwedische Klimaschutzaktivistin. Transnational erlangte sie Beachtung und fand Nachahmung in ihrem Einsatz für eine radikale Klimapolitik.[1][2][3] Thunberg wurde wiederholt für ihr Engagement ausgezeichnet. Sie gilt laut Süddeutscher Zeitung als „Galionsfigur der Klimaschutzbewegung”.[4] Unter anderem nahm das Time Magazine Thunberg wegen ihres Klimaschutz-Engagements in seine Liste der einflußreichsten Teenager des Jahres 2018 auf.[5] …

Im Alter von 11 Jahren wurde sie durch die Beschäftigung mit dem menschengemachten Klimawandel depressiv und hörte auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurden bei ihr das Asperger-Syndrom, Zwangsstörungen sowie selektiver Mutismus diagnostiziert.[7][8] Später begann sie sich aktiv öffentlich für Klimaschutz einzusetzen.»1 (Wikipedia, 27.1.19)

Ihre Krankheit wurde schon im Alter von acht Jahren durch schulische Beeinflussung auf ein politisches Thema gelenkt.

«Man vergißt dabei, daß Greta gesundheitliche Probleme hat. Daß sie im Alter von acht Jahren nur noch weinte, nicht mehr aus dem Haus ging und nichts mehr aß, weil sie in der Schule einen Film über Plastikmüll in den Meeren gesehen hatte.»0 (BR)

Die ganze Familië litt unter ihrer Krankheit.

«Greta Thunbergs Mutter opferte für ihre Tochter die Karriere

Malena Ernman (48) war die schwedische Antwort auf Cecilia Bartoli. Doch jetzt steht ihre Tochter Greta (16) im Rampenlicht. Sie zwang ihre Mami, ihre Karriere als Opernstar gründlich zu überdenken.

Rom, Madrid, Paris, London, Los Angeles und Tokio: Das sind nur einige der Stationen, in denen Malena Ernman (48) mit ihrem Mezzosopran Konzerthallen und Opernhäusern füllte. …

Doch während das Mami in der Welt Arien schmetterte, verstummte zu Hause in Stockholm sein Töchterchen Greta. Die heutige Klima-Ikone hörte auf zu sprechen, zu essen – besser ging es ihr erst, als sie ihr Leben dem Kampf gegen den Klimawandel widmete.

Mutter Malena: „Greta wurde zur Anführerin – und wir sind ihr gefolgt”

Und auch für Mutter Malena änderte Gretas Entscheidung alles: Die erfolgreiche Opernsängerin mußte ihre internationale Karriere auf Eis legen. Grund: Tochter Greta kämpft gegen die CO2-intensive Fliegerei – und verlangte, daß auch die Mutter ihre Werte lebt….

Leben konnte auch Malena Ernman „fast nicht mehr”, wie sie im autobiografischen Buch „Szenen aus dem Herzen” beschreibt. „Unserer Familie ging es sehr schlecht. Sogar der Hund litt.” Denn nachdem klar war, daß die ältere Greta an einer Ausprägung des Asperger-Syndroms leidet, fanden die Ärzte endlich auch den Grund für das Verhalten von Gretas kleiner Schwester Beata (13): Das Mädchen hat ADHS.»2 (Blick.ch)

Sie zwang ihrer ganzen Familië ihren psychotischen Wahn auf, und nun protegiert von Klima-Ideologen und meist willfährigen Mediën, dem Rest der Welt. Das ist die gleiche Masche, mit der alle feministischen Wellen psychotische Hysterie zum Maßstab der Gesellschaft erhoben; seitdem werden wir alle nach den menschenfeindlichen Prinzipiën verzogen und umerzogen, die jener zur politischen Hysterie erhobenen Psychose zugrunde lag. Nachweise und Einzelheiten zeigen die Bücher „Abrechnung mit dem Feminismus” und „Untergang durch Feminismus”, in denen psychotische Triebkräfte verschiedener feministischer Wellen nachgewiesen wurden.

«Mir fehlt dann jedes, jegliches Verständnis dafür, daß uns die hiesige Presse das Mädchen als die Ikone und tapfere Klimakämpferin hinstellt, und uns in deren Psychotherapie einzuspannen. Quasi die Eskalation des Feminismus, die Welt ist dafür verantwortlich, daß ein 16jähriges Mädchen ihren Willen bekommt. Asperger hin oder her, so geht’s nicht. Es kann nicht angehen, daß die da nicht nur ihre Familie, sondern die ganze Welt umtreibt, und die Presse da voll mitmacht, uns aber verschweigt, was dahintersteckt (und ich habe wenig Zweifel, daß die Presse das wußte, denn der Schweizer Blick wußte es, in Wikipedia steht es, und die isolierte Berichterstattung über den angeblichen Vortrag vor Persönlichkeiten hat darauf ja auffällig Rücksicht genommen).»3 (Hadmut Danisch)

Damit steht sie übrigens nicht alleine da. Ähnliches ist für mehrere Galionsfiguren feministischer Wellen nachgewiesen, die mit ihren aus Psychose geborenen Ideen eine Bewegung ansteckten, worauf diese der ganzen Gesellschaft und schließlich Welt aufgezwungen wurde. Feministisches Prinzip seit der ersten Welle ist, daß leidende Frauen die Ursachen ihres Leids zur Ideologie erheben und der Gesamtgesellschaft mit hysterisch getriebener Ideologie aufzwingen, deren Triebkraft letztlich ihr eigenes Leiden ist. Auf diese Weise verbreitet sich die Ursache ihres Leidens in der ganzen Gesellschaft, so daß alle vormals gesunden Menschen auch mehr oder weniger von ähnlichem Leidensdruck befallen werden. Die zuvor in dieser Form unbekannte Schizophrenie, die es als dauerhaften Zustand auch in anderen Kulturkreisen zuvor nicht gegeben haben soll, trat beispielsweise erstmals während der ersten feministischen Welle auf, von der auch einige Stimmen betroffen waren – als Ursache werden heute soziales Scheitern und Isolierung genannt, die wiederum mit dem Zerfall traditioneller Großfamilien und geschlechtlicher Rollen einherging; wie üblich verbreitete Feminismus auch in dieser Frage die Ursachen ihres Leidensdrucks, weswegen es wenig verwundern kann, daß Gründungsfeministinnen überproportional betroffen waren.

Dokumentiert werden solche Zusammenhänge und feministische Wellen prägende Frauen, die unter psychotischem Leidensdruck stehen, überproportional gehäuft vorkommen und als typisch gelten können, u.a. in meinem Buch „Abrechnung mit dem Feminismus”. Aber das liest ja keiner. Statt dessen lesen Millionen feministische Lügen, die den Leidensdruck in der Welt verbreiten. So schief sind öffentliche Aufmerksamkeit und Mediën – was seit Generationen fatale Folgen hat.

«Hadmut 25.1.2019

… uns eine 15jährige (inzwischen 16jährige) Göre, von der man bisher nicht mehr gesehen hat, als daß sie notorisch die Schule schwänzt und von einem Blatt vor einem leeren Saal abliest, und nur Moral-Emotional-Rhetorik, aber keinen einzigen sachlichen Punkt bringt, als „Klima-Expertin” hinzustellen …

Experte ist heute, wer a) Frau ist und b) sagt, was dem Mainstream paßt.»4 (Hadmut Danisch)

Feministischer Schund, der auf Psychose, Hysterie, Mißverständnis menschlicher Natur sowie evolutionär angeborener schiefer Wahrnehmung der Geschlechter beruhte, wurde seit den ersten feministischen Wellen rasch massenweise einem Millionenpublikum vorgestellt, wogegen kritische Schriften männlicher Kritiker, darunter meine Bücher, ebenfalls seit Generationen totgeschwiegen und so unterdrückt wurden.

Nicht erst seit 2015 versagen unsere Mediën, sondern seit vor dem Ersten Weltkrieg, als Bax beschrieb, wie „Apostel des Feminismus, männlich wie weiblich”, auf „Sachargumente keine Antwort haben”, stattdessen „mit Boykott” versuchen, die Veröffentlichung ihnen ungenehmer Sichten und Tatsachen zu verhindern. (1913) Meine Bücher weisen nach, wie diese Einseitigkeit und Unterdrückung kritischer Sichten seit 1968 zu einer fast totalen Blockade geworden ist. 2015 begann die Regierung nur, diese Methoden auch auf andere Themen anzuwenden wie die rechtswidrig zugelassene unkontrollierte Massenmigration. Daher begannen zunehmend Menschen zu merken, mit welchen Methoden sie belogen werden. Denn Migration unterliegt keinem angeborenen sexuellen Tabu wie Geschlechterfragen, bei denen es leichter war, solche Lügen und Unterdrückung durch feministische, von Hysterie gespeiste Wellen, zu vertuschen, vor der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu verbergen.

Doch die Abläufe entsprechen den psychotischen, hysterischen Triebkräften feministischer Wellen, wie ich sie im Buch „Abrechnung mit dem Feminismus” sowie in „Untergang durch Feminismus” beschrieben habe.

Plastikmüllbekämpferin reist mit viel Plastikmüll

«Begonnen hat alles am 20. August 2018. An diesem Montag schwänzte die damals 15jährige Schwedin Greta Thunberg zum ersten Mal die Schule, um vor dem Reichstag, dem schwedischen Parlament, fürs Klima in den Sitzstreik zu treten. Drei Wochen – bis zu den Parlamentswahlen – streikte Greta täglich. Seither noch jeden Freitag.»5 (Blick.ch)

Das hat Methode in der feministisch-grün-linken Gesellschaft: Ausagieren psychotischer und hysterischer Leiden, indem einer realitätswidrigen Ideologie gefolgt und diese der ganzen Welt aufgezwungen wird. Mehrere feministische Wellen haben auf diese Weise ihren Leidensdruck, unter dem sie litten, der ganzen Gesellschaft, allen westlichen Ländern, und schließlich mit politischem Druck der ganzen Welt einschließlich fremder Kulturkreise aufgezwungen, wie in meinen Büchern „Abrechnung mit dem Feminismus” und „Die Genderung der Welt” dokumentiert und nachgewiesen wurde. Doch das liest niemand. Feministische Hysteriën werden massenweise verbreitet; Kritik an diesen wird dagegen totgeschwiegen. Solche Einseitigkeit ermöglicht die Fehlentwicklung erst. Wie immer tut die feministische Gesellschaft alles genau verkehrt herum: Die psychotische Hysterie feministischer Wellen hätte keinerlei Aufmerksamkeit verdient, außer bei helfenden Psychiatern und Betreuern; feminismuskritische Analysen aber hätten einem Massenpublikum bekannt sein, zum Stoff an Schulen und Universitäten werden müssen. Doch es kam genau umgekehrt, also falsch herum.

«Demonstrierte Greta anfangs noch alleine, schlossen sich ihr mit der Zeit in ganz Schweden Schüler an. Die Proteste schwappten in andere Länder über, beispielsweise nach Deutschland, Finnland, Belgien, die Niederlanden, Österreich, ja sogar in Kanada, den USA und Australien gingen Schüler auf die Strasse.»6 (Blick.ch)

Auch wegen willfährigen Medien haben sich die Hysteriën aller feministischen Wellen vom 19. Jahrhundert bis heute blitzschnell verbreitet; kritische Stimmen der Vernunft dagegen wurden seit damals verächtlich verschwiegen, was Herr Bax 1913 schon vor dem Ersten Weltkrieg beschrieb und sich bis heute noch sehr heftig verschärft hat.

Meine Bücher und Analysen waren lange vor den Artikeln der letzten Tage da; niemand scherte es. Bei Einzelfällen wie Greta wird die gefährliche Verbindung von Psychose und ideologischen Kampagnen vielleicht einmal bemerkt, aber nie systematisch für alle feministischen Wellen untersucht. Genau das taten meine Bücher. Lest sie. Solche Bücher verdienen Aufmerksamkeit anstelle hysterischer Traktate, ob diese nun wie früher feministisch, später klimahysterisch oder migrationsmasochistisch sind: In jedem Falle sind es zerstörerische kollektive Hysteriën, die nach feministischem Vorbild arbeiten.

Fußnoten

0 https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/vorsicht-medienmuehle-klima-greta-auf-allen-kanaelen,RG5qjQ0

1 https://de.wikipedia.org/wiki/Greta_Thunberg

2 https://www.blick.ch/news/politik/malena-ernman-48-war-ein-opernstar-gretas-mutter-opferte-fuer-ihre-tochter-die-karriere-id15136988.html

3 http://www.danisch.de/blog/2019/01/25/die-grosse-gruene-greta-show/

4 http://www.danisch.de/blog/2019/01/25/die-grosse-gruene-greta-show/

5 https://www.blick.ch/news/politik/malena-ernman-48-war-ein-opernstar-gretas-mutter-opferte-fuer-ihre-tochter-die-karriere-id15136988.html

6 https://www.blick.ch/news/politik/malena-ernman-48-war-ein-opernstar-gretas-mutter-opferte-fuer-ihre-tochter-die-karriere-id15136988.html

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