Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: feministischer Druck

Feministische Doppelmoral

Feministische Doppelmoral

«Wenn Männer beschuldigt sind, heißt es „Tod allen Männern”.
Wenn Frauen beschuldigt sind, heißt es „Sei empfindsam …”» (TheDoubtingCass)

Solche Doppelmoral beschreibe ich seit Jahrzehnten in Büchern, was ignoriert wurde. Heutige Meldungen zeigten krasse feministische Doppelmoral gleich zweifach.

«Es ist ganz einfach, alle die mit Jägern arbeiten, sollten 3 einfache Dinge wissen
1) Glaubt den Überlebenden [Opfern, Beschuldigern]
2) Entschuldigt euch dafür, eure Karrieren und Brieftaschen vor das Recht zu setzen.
3.) Hol dir ein Rückgrat und widerruf.
Wer das nicht tut, ist immer noch moralischer Feigling» (@rosemcgowan)

Obiges Bild gilt, wenn ein Mann verdächtigt wird. Sollte aber eine Frau verdächtigt werden, so gilt stattdessen die unten abgebildete Äußerung der gleichen Person:

«Keiner von uns kennt die Wahrheit der Situation und ich bin sicher, mehr wird sich herausstellen. Sei empfindsam.» (@rosemcgowan)

Nur für Männer gilt, daß sie auch dann lebenslang in Täterdatenbanken erfaßt werden können, wenn sie als unschuldig freigesprochen wurden. Eine Frau, die sexuelle Übergriffe begeht, wird dagegen selbst dann oft als moralisch ‚unschuldig’ angesehen, wenn sie verurteilt wurde, die Tat eher süffisant beurteilt, eher als Erlebnis denn als Verbrechen.

«Das New Yorker Gericht sagt, ANSCHULDIGUNGEN können für die Registrierung als Sexualstraftäter verwendet werden, auch dann, wenn der Mann FREIGESPROCHEN wurde!»

Feministinnen haben sich in allen Wellen seit jeher vorgeführt, wie meine Bücher zeigen, doch niemand wollte es wissen. Jetzt besteht die Chance, daß einige bemerken, was für einem Unsinn sie aufgesessen sind.

«Weinsteins Anklägerin Argento selbst des sexuellen Angriffs beschuldigt
Epoch Times 20. August 2018

Die italienische Schauspielerin Asia Argento, eine der Urheberinnen der #MeToo-Debatte, hat nach Presseinformationen einem von ihr sexuell angegriffenen Mann Schweigegeld bezahlt. Der damals 17-Jährige erhielt demnach 380.000 Dollar. …

Argento war eine der ersten Frauen gewesen, die den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein der Vergewaltigung beschuldigten.

Bennett zufolge erfolgte der sexuelle Übergriff 2013 in einem Hotel in Kalifornien. Argento war damals 37 Jahre alt, Bennett war zwei Monate zuvor 17 geworden. Das gesetzliche Mindestalter für einvernehmlichen Sex liegt in Kalifornien bei 18 Jahren. Die Zeitung versuchte nach eigenen Angaben wiederholt vergeblich, eine Stellungnahme von Argento oder ihren Vertretern zu bekommen. …

Beim diesjährigen Festival von Cannes hielt Argento eine emotionale Ansprache, in der sie ankündigte, dass Weinstein „niemals mehr in Cannes willkommen sein” werde. (afp)»1 (epochtimes)

Ähnliche Doppelmoral prägt die Debatte um Krebsvorsorge: Für Frauen gerne, aber wehe, es gibt auch Vorsorge für Männer – deren Gesundheit tatsächlich nachweisbar stark vernachlässigt wird, was öffentliche Gelder und Programme angeht –, dann beschmieren Feministinnen die Aushänge mit männerfeindlichen Parolen.

«Mehr Männer sterben an Hodenkrebs als Frauen an Brustkrebs.» (Aufruf zur Vorsorge)

Über diesen Aufruf an Männer, zur Gesundheitsvorsorgeuntersuchung zu gehen, hat eine Feministin geschmiert:

«Männliche Gesundheit ist nicht weibliche Verantwortung. Hört auf, Frauen zu beschämen.»

Ähnlich geht es in Indien zu, wo entgegen landläufigem Vorurteil Männer stark diskriminiert werden und feministischer Willkür unterliegen.

«Hallo, wir suchen noch nach einem Inhaltseditor. Bevorzugt werden Frauen aus niedrigen Kasten und Stämmen. Bist du eine passionierte junge Feministin? Arbeit mit Feminismus in Indien! Der Platz einer Frau ist die Revolution»

Noch krassere Nachweise finden sich in „Ideologiekritik am Feminismus”.

Fußnote

1 https://www.epochtimes.de/politik/welt/weinsteins-anklaegerin-argento-selbst-des-sexuellen-angriffs-beschuldigt-a2605960.html

Ignorieren als Unterdrückungsmethode

Ignorieren als Unterdrückungsmethode

Übliche Unterdrückungsmethode von Männern ist es, Männer zu ignorieren. Teilweise ist das angeborenes Erbe, ein Mechanismus der Evolution: Wer kein Ansehen hat, soll sich nicht fortpflanzen, wird ignoriert und schickaniert, als ‚Versager’ betrachtet.

Solchen Druck milderten klassische Kulturen und Zivilisationen. Einst glänzt dabei die abendländische Kultur, der es gewaltfrei gelang, fleißigen, klugen, erfindungsbegabten oder anderweitig tüchtigen Männern ein hohes Sozialprestige zu geben, das sie aus der evolutionären Falle holte.

Wie jede Zivilisation begann auch die abendländische unter der angeboren schiefen Wahrnehmung, die Frauen als hilfbedürftige Täter, rangniedere Männer aber als unwert und Bedrohung ansieht, durch ständige Zunahme von Frauenbevorzugung zusammenzubrechen. Feminismus aller Wellen – auch der ersten – beruhte auf Unverständnis menschlicher Natur und Evolution, insbesondere dieser Wahrnehmungsstörung.

Unter dem Einfluß feministischer Einflüsterungen begannen Frauen, Männern ihr Sozialprestige und ihre männlichen Aufgaben zu neiden, ihnen wegzunehmen, was als ‚Gerechtigkeit’ hingestellt wurde, bis die anfangs belustigte und ablehnende breite Mehrheit umerzogen war, die feministischen Sichtweisen und Prinzipien übernahm.

Der Erfolg war nun, daß Männer kein Sozialprestige mehr haben konnten und durften, zu dem Frauen aufschauen, wodurch die evolutionäre Falle zuschnappte: Gerade die tüchtigen, fleißigen, erfindungsbegabten Männer, die einst von Gesellschaft und fruchtbaren Frauen gemocht und begehrt wurden, verfielen der Mißachtung, dem Spott, der Anfeindung, der Diskriminierung auf allen Ebenen: Frauen wiesen die Männer ab, fühlten sich nicht mehr geehrt, sondern angewidert und empört von flirtenden Avancen, Männer wurden vor dem Recht, vor Gericht, in jeder Lage des Berufes und Privatlebens benachteiligt. Das liegt wiederum an angeborener schiefer Wahrnehmung, die uns Mitgefühlt und Empathie für hilflose Kinder und vermeintlich hilflose Frauen, nicht aber für rangniedere Männer haben läßt. Rangnieder erscheint im Feminismus fast jeder Mann.

Doch das ist nicht alles. Feminismus zerstörte seit der ersten Welle – die abendländische Zivilisation bereits seit Jahrhunderten – die alte, universelle Ergänzung und Arbeitsteilung, die es wie Sprache bei jeder Ethnie aller Zeiten gibt, also eine menschliche Universalie ist, die sogar nachweislich unsere Menschwerdung prägte. Indem wir dieses Füreinander nicht mehr in einem kulturellen Tausch leben, entfallen auch die zwischen Tauschenden vermittelten Bezüge und Gefühle. Auch das trägt zum totalen Empathieversagen gegenüber einheimischen Männern heute stark bei.

Bereits 1913 stellte ein Feminismuskritik fest, daß „Apostel des Feminismus”, ob „männlich oder weiblich” Druck aus Herausgeber ausübten, andere Sichten nicht zu veröffentlichen, weil sie Andersdenken nicht ertragen konnten und keine Argumente hatten. Die irrationale Psychose, mit der heute von früh bis spät gegen Trump, AfD, Putin, Orban und andere gehetzt wird, als seien diese das personifizierte Böse, während katastrophales Versagen der eigenen Ideologie und Politik ausgeblendet wird, wurde also bereits vor dem Ersten Weltkrieg anhand der ersten feministischen Welle bemerkt.

Seitdem ist es ein abgekartetes Spiel, daß alle wichtigen Wortmeldungen von Männern zu Geschlechterthemen ignoriert werden. Als ich in den 1970er Jahren begann, mich über grausame Abweisungen zu ärgern, wurde das ignoriert. Die Frauenbewegung wollte Männer anfeinden, verteufeln, mit Schlammschlachten erniedrigen, sich aber keineswegs mit den Folgen ihres eigenen Handelns, ihrer eigenen seelischen Grausamkeit beschäftigen.

Meine Bücher aus den 1980er Jahren wurden ignoriert bis heute. Dies betrifft nicht nur Verlage, sondern auch Medien und das Publikum. Es will einfach niemand wissen! Männliche Verlierer werden eisern, eisig ignoriert. Männer werden zu Verlierern gemacht, gerade begabte, fähige, fleißige und tüchtige Männer. Es ist überhaupt nichts schlechtes oder anrüchiges daran, in der feministischen Gesinnungsdiktatur zum ‚Verlierer’ gemacht zu werden – ganz im Gegenteil ist es wie ein Ritterschlag, eine Ehrung, ein Adelstitel.

Die Mißlage konnte ständig schlimmer werden, Feminismus immer mehr Macht ansammeln, weil sie tiefgreifende, grundsätzliche Kritik ebenso ignorierten wie alle berechtigten Belange von Männern, Menschen mit Gefühlen, Lebenszielen, die wesentlich höhere Bürden zu nehmen haben als Frauen. Niemand wollte wissen, was ihnen geschieht, was sie fühlen, denken, für Sorgen, Bedürfnisse, Ideen, Hoffnungen, geistige und soziale Modelle und Entwürfe anzubieten haben. Sie wurden so total ignoriert, daß niemand davon wußte, daß es etwas ignoriertes gibt.

So setzte sich das auf allen Ebenen fort. Verlage ignorierten meine Bücher jahrzehntelang. Wurden wenige gedruckt, so ignorierten Medien, weshalb fast niemand von den Büchern erfuhr. Versuchte ich selbst für Bücher zu werben, wurde ich ignoriert. Das Publikum ignorierte, weshalb es sich für Verlage ohne Werbeetat nicht lohnte, zu veröffentlichen. Sogar die vermeintlich ‚eigene Szene’ ignoriert inzwischen fast vollständig. ‚Männliche Verlierer’? Ein Tabuthema, unbequem. Niemand will sich damit identifizieren. Niemand will als ‚Verlierer’ erscheinen. Das widerspricht der männlichen Balz und Hierarchiebildung. Jeder will selbst Platzhirsch sein. Kleingeister plustern sich auf wie ein Pfau, obwohl sie wenige Ideen anzubieten haben, und die eher seicht. Aber Solidarität mit ‚Verlierern’? Oder sich gar selbst als ‚Verlierer’ sehen? Das geht nicht. Die männliche Identität basiert darauf, sich in ein glänzendes Licht zu stellen, Gesellschaft und Frauen Siegerstatus zu signalisieren. Das ganze läuft unbewußt ab, auch bei denen, die vermeintlich gegen Feminismus oder gesellschaftliche Zwänge rebellieren.

Deshalb geht es gar nicht darum, ob meine Bücher gut oder schlecht sind. Bei Büchern, die keinen einzigen Buchkäufer finden, ist die Qualität schietegal. Sie sind nicht existent, erfolgreich ignoriert. Feministen können sich ins Fäustchen lachen, denn sie haben es nur noch mit seichter Pseudo-Opposition zu tun. Ihre Widersacher erledigen sich durch unsolidarisches Ignorieren selbst gegenseitig. Die vermeintlich eigene ‚Szene’ ignoriert mich genauso total wie feministisch gesinnte Kreise, und trägt damit das Prinzip mit, auf dem die Unterdrückung von Männern beruht: Ignorieren.

Wenn ich nun einen Artikel darüber schreibe, wird der wegen des unbequemen Themas, Inhalts und Verfassers genauso ignoriert. Seit Jahrzehnten renne ich mit dem Kopf gegen massive Mauern und komme nicht durch. Diese Mauern sind viel mächtiger und absoluter als Filterblasen auf Twitter, mit denen heute Konservative ringen. Immerhin verfügen die Konservativen eine gewisse Anzahl an Teilnehmern und Lesern, so daß sie etwas Druck ausüben können – auch mit dem Ziel, ihr Wegschließen in Filterblasen zu erschweren oder vermeiden.

Doch bei männlichen Verlierern ist die Unterdrückung durch Isolierung total. Obwohl das Empathieversagen gegenüber Männern Grundproblem der Epoche ist, das sowohl Feminismus, Genderideologie, soziale Ausbeutung, Ausschluß aus Familie, Beziehung und Kindesentzug, Abzocke von Ex-Vätern und Ex-Männern und schließlich die ethnische Umvolkung des ganzen Abendlandes ermöglicht, was langfristig einem Genozid an Weißen gleichkommt, will niemand davon wissen.

Meine Artikel werden genauso ignoriert, kaum geteilt. Nachrichtenseiten, die sich einst über meine Artikel freuten, sind jetzt etablierter und veröffentlichen keine Beiträge mehr von mir. Die Ignorierung ist absolut, überall, auf allen Seiten, besteht seit Jahrzehnten.

Meine Argumente verpassen ihre Zeit. Was vor Jahrzehnten neu war, als ich es schrieb, ist es jetzt nicht mehr. Sie haben die Chance verpaßt, Fehlentwicklungen vorzubeugen. Selbst wenn sie jetzt gedruckt würden, wären mir andere zeitlich zuvorgekommen, weil sie nicht so stark aneckten, sich weniger weit aus dem Fenster lehnten, daher eher veröffentlichbar erschienen. Oder sie hatten einfach mehr Bekanntheit, weil sie schon auf einem anderen Gebiet arriviert waren. Oder sie hatten einfach Glück. 

Meine Argumente und Ideen verpassen nicht nur ihre Zeit, während sie ignoriert werden, sondern werden auch geklaut. Dabei kann es gleichgültig sein, ob andere von selbst auf die gleiche Idee kamen, oder sie in einem Artikel bei mir lasen und dann in abgeschwächter Form unterhaltsam aufgemotzt selbst verwendeten. Wie auch immer – Ideen und Argumente werden des kritischen Zusammenhangs und Potentials beraubt, nur bruchstückhaft bekannt, verpuffen daher, ohne die mögliche Wirkung zu entfalten.

Wie auch immer, das Totalignorieren geht weiter. Würde ein Buch einmal inhaltlich debattiert, könnte es einen Dammbruch geben, würden auch meine anderen (derzeit 23) veröffentlichten Bücher verständlich und interessant erscheinen. Doch genau das verhindert allgemeines totales Ignorieren. Etablierte haben absolut kein Interesse, von unbequemen Argumenten und Ideen in Bedrängnis gebracht zu werden. Andere wollen sich selbst etablieren und haben kein Interesse, daß sich eine Konkurrenz zu ihnen etabliert, die ihnen Zustrom abnehmen könnte.

Was schreibe ich überhaupt im Blog? Diese Filterblase ist wie ein Gummizelle. Ich kann schreiben, was ich will, aber nur, weil es garantiert folgenlos ist. Das ist die raffinierteste Form der Repression. Gleichzeitig höhnen Feministen, Männer hätten ‚immer noch keine neuen Argumente’. Das ist wie üblich eine bösartige, zynische Verdrehung. Männer hatten immer neue Argumente. Doch bereits 1913 wurden sie empört von Herausgebern verschwiegen. Meine Bücher belegen eine Vielzahl Fälle unterschwelliger Zensur durch Ignorieren. 1968 konnte ein New Yorker Professor seinen gelehrten interkulturellen Vergleich der Männer- und Frauenrollen bereits nicht veröffentlichen, weil es Feministen nicht paßte. Doch auch meine Zensurbeweise werden ignoriert – mit den Büchern, in denen sie stehen. Die Katze beißt sich selbst in den Schwanz. Ein Teufelskreis. Verlage drucken nicht, obwohl ihnen Bücher gefallen, weil ich noch keinen Namen habe, oder bisherige Bücher unbekannt blieben. Die totale Ignorierung verewigt sich so. Da es keine Szene gibt, die mich unterstützt und Druck macht, wie es die untereinander solidarischen Konservativen tun, funktioniert das eisige Ignorieren perfekt.

Kauf und lest meine Bücher! Es geht nicht um Geld, sondern darum, daß nur Käufe zählen, um eine Vermarktung in Gang zu bringen. Nur wenn bestellt wird, werden die Bücher sichtbar.

© 2019 Jan Deichmohle

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