Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Feminismuskritik (Seite 1 von 3)

Mehrere Gründe, weshalb partielle Feminismuskritik immer wieder scheiterte und scheitern muß

Mehrere Gründe, weshalb partielle Feminismuskritik immer wieder scheiterte und scheitern muß

Wenn Sie glauben, zum Glück gäbe es nach 150 Jahren Radikalfeminismus ein Häuflein Männerrechtler, die ihnen aus der Patsche helfen, habt ihr euch zu früh gefreut: Was zu schön ist, um wahr zu sein, ist dem Sprichwort zufolge auch meist nicht wahr. Um das zu bemerken, reicht es, sich die Geschichte der Männerbewegung anzusehen. Bereits in den 1920er Jahren gab es ein versprengtes Häuflein betroffener Männer, die darüber klagten, aufgrund männerfeindlicher Gesetze und Justiz, die Frauen fast alles glaubt, aber Männern fast nichts, ausgeplündert zu werden. Es gab Frauen, die bereit waren, ihre Ehemänner ins Gefängnis oder in die Psychiatrie zu stecken, um an deren Vermögen zu gelangen. Scheidung war schon damals ein lohnendes Geschäft für Frauen, oft der Beginn finanzieller Knechtschaft von Männern. Nach einem Artikel einer britischen Zeitung in Übersee, die in den englischen Kolonien offenbar als einzige berichtete, verschwand dieses Organisatiönchen in der Versenkung.

Jahrzehntelang duldeten und unterstützten Männer Radikalfeminismus. Männliche Opfer blieben unsichtbar, wurden verdrängt und versteckt. Gegründet wurde die neue ‚Männerbewegung’ von einem Vorzeigefeministen, der sich als Unterstützer mit der Radikalfeministin Gloria Steinem ablichten ließ: Warren Farrell.

Diese hübsche Paar ist eine der radikalen Gründerfeministinnen zweiter Welle, Gloria Steinem, mit ihrem Unterstützer Warren Farrell, der eine Hilfsbewegung Männer ins Leben rufen wollte, dann aber bei der Beschäftigung mit Problemen von Männern feststellte, daß er Stück für Stück feministische Positionen revidieren mußte, bis er in Ungnade fiel und von der einst unterstützten Bewegung fallen gelassen wurde. Das ändert jedoch nichts daran, daß sein Denken – wie das der allermeisten ganzer Generationen von Männern, die sich selbst für ‚feminismuskritisch’ und ‚Männerrechtler’ halten, von feministischen Annahmen und Konzepten, wie etwa Gleichheit, geprägt bleibt. So etwas schüttelt sich nicht so leicht ab. Die meisten versuchen nur, die feministische Forderung nach ‚Gleichheit’ auch auf Männer anzuwenden, um ‚Gerechtigkeit’ herzustellen, weil Feminismus so offensichtlich einseitige weibliche Vorteile betreibt. Dabei landete eine ganze Bewegung jedoch in einer logischen Falle: Weil die Geschlechter biologisch ungleich sind, und das weibliche Geschlecht aus evolutionären Gründen dominant ist, kann ‚Gleichheit’ niemals funktionieren; wer das annimmt, steckt noch mitten im feministischen Sumpf von Denkfehlern fest.

Helfen würde nur grundlegende, die falschen Annahmen vollständig abräumende Kritik. Dazu sind aus einer unterschwellig feministischen Gesellschaft stammende Männer jedoch zu befangen. Außerdem hat Feminismus eine oberflächliche Gesellschaft geschaffen, in der es mehr auf Lippenstift und Oberfläche als tiefe Gedanken ankommt. Bereits methodisch sind ihnen daher meine ungewohnten Ansätze suspekt.

Wer nun meint, ich übertreibe oder spinne, sehe sich die Fakten an. Der gute Warren Farrell ist sich nämlich treu geblieben, unterstützte Hillary „Krieg hat vor allem weibliche Opfer: Frauen verlieren Söhne, Gatten und Brüder” Clinton. Ganz egal, wie ihr politisch steht im derzeitigen Riß der Gesellschaft: Parteinahme für Hillary Clinton, die bigotte Feministin, die Krieg und den Tod von Männern als Frauenproblem ausgibt, spricht für sich.

Eins muß man ihm lassen: Der Mann hat Talent, danebenzugreifen.

Genau solche Pseudokritik zu verhindern, mit denen das Thema Feminismuskritik verramscht wird und wirkungslos verpufft, schreibe ich seit 30 Jahren Bücher, die tiefer in die Materie eindringen und Feminismus komplett abräumen sollen auf den Misthaufen der Geschichte. Doch ausgerechnet eine selbsternannte ‚Männerbewegung’ im deutschsprachigen Raum hat das hintertrieben. Auch auf die Gefahr hin, mir noch mehr Leute zu verprellen, die mich ohnehin ignorieren, schaut euch doch mal folgendes an, was heute in einem Blog der Szene erschien:

«daß man gegen jede Form der Unterdrückung vorgehen muß, weil ein feministisches Anliegen sein muß, daß Unterdrückung nicht o. k. ist. Damit könnte man natürlich eine Vielzahl anderer Bürgerbewegungen problemlos in den Feminismus einbeziehen. Selbst den Maskulismus.»1 (allesevolution)

Das ist genau derselbe Fehler, den ich Warren Farrell ankreide, und weshalb ich nicht nur ‚politisch inkorrekte’, sondern auch in der sogenannten ‚Männerszene’ aneckende Bücher schreibe. Weil Feminismus in sämtlichen Annahmen, Prämissen, Methoden, Kampagnen falsch, schädlich und hochgradig toxisch ist. Es beginnt schon damit, daß seit jeher für ‚Unterdrückung’ erklärt wird, was eine menschliche Universalië ist, die im übrigen Frauen mehr nützte als Männern, und niemals, zu keiner Zeit, jemals Unterdrückung gewesen ist. Wer diesem Trugschluß aufsitzt, ist bereits rettungslos verloren, verstrickt sich in einem Wust utopistischer Forderungen, die in der Zerstörung menschlicher Natur und des Gleichgewichts der Geschlechter enden.

Das beweisen meine Bücher. Die selbsternannte ‚Männerbewegung’ begreift es nicht und boykottiert meine Bücher, die unbequemes Nachdenken erfordern würden. Doch die Platzhirsche dort haben sich ihre Meinungen bereits gebildet, wollen sich weder der Mühe unterziehen, diese vielleicht ändern zu müssen, noch ihren eigenen Platzhirschstatus aufgeben, indem sie zugeben, andere könnten bessere Argumente haben. So setzen sich schlechtere Argumente durch, die vorhersehbar langfristig genauso scheitern werden wie jene Wiener Männervereinigung der 1920er Jahre, die nicht gegen den Feminismus der ersten Welle ankam.

Doch auch taktisch ist die Männerszene überfordert. Sie hat nämlich keine. Sie fühlt sich genervt vom überbordenden Radikalfeminismus und versucht dagegenzuhalten, die schrägsten Auswüchse einzudämmen. Das ist eine Sisyphosarbeit, die nicht gelingen kann. Denn solange die falschen Annahmen im Raume stehen, werden ständig neue Radikalismen und Hysteriën nachwachsen, wie zuletzt TeddybärenwerferInnen und KlimahüpferInnen. Gelingen kann nur ein entschlossener Einsatz auf festem philosophischen Grund außerhalb des Feminismus. Daran arbeiten meine Bücher.

Doch auch emotional ist die Männerbewegung auf dem falschen Dampfer. Sie verteidigen sich gegen einzelne ungerechte, doppelmoralische und unlogische Zumutungen seitens Feministinnen. Das ist reaktives Verhalten und wird verlieren, aus biologischem Grund. Es gibt laut neuester Erkenntnis bei Tieren zwei Aggressionsformen: proaktiv und reaktiv. Erfolgreiche Männer früherer Zeiten handelten proaktiv. Siegreiche politische Strömungen handelten proaktiv. Feminismus handelt proaktiv. Die Männerbewegung hat aber keine Strategie, kein eigenes Gedankengebäude und greift nicht geplant an wie es Feminismus tut. Das ist reaktives Verhalten. Bei Schimpansen könnte es erfolgreich sein, jedoch nicht beim Menschen.

«Verglichen mit vielen Primaten haben Menschen eine hohe Neigung zu proaktiver Aggression, was sie mit Schimpansen teilen, aber nicht Bonobos. Im Gegensatz dazu haben Menschen eine niedrige Neigung zu reaktiver Gewalt verglichen mit Schimpansen, und in dieser Hinsicht sind Menschen den Bonobo ähnlicher. …

Bei den meisten [anderen] Arten ist proaktive Aggression seltener als reaktive …

Reaktive Aggression zeigt eine andere Verteilung. In diesem Falle zeigen sowohl Schimpansen als auch Bonobo mehr Aggression als Menschen… das heißt, [mindestens] zwei oder drei Größenordnungen weniger als bei Schimpansen und Bonobos (80).

Das unterstreicht, daß die ungewöhnlich niedrige menschliche Neigung zu reaktiver Aggression sich mindestens teilweise durch ein Herunterregeln entwickelt hat, das in der zweiten Hälfte des Pleistozäns stattfand.»2

Wer als Mensch also erfolgreich sein will in Konflikten, muß proaktiv und geplant vorgehen. Reaktives Verhalten wird zuverlässig verlieren. Hier stimmen biologische Instinktausstattung überein mit den geistigen Anforderungen einer Grundsatzdebatte: Wer gewinnen will, darf nicht an einzelnen Erscheinungen herummäkeln, sondern muß die Fundamente der geistigen Festung abreißen. Das ist zum Beispiel die Behauptung struktureller Benachteiligung oder Unterdrückung von Frauen wenigstens in früheren Zeiten – die es niemals gegeben hat, wohl aber Benachteiligung und Unterdrückung von Männern. Wer das nicht zu bieten hat, braucht gar nicht erst antreten, hat schon verloren.

Feministische Männerrechtler haben heute noch nicht verstanden, daß Feminismus aller Wellen auf grundlegendem Irrtum beruht, das weibliche Geschlecht biologisch dominant ist und auch in allen Kulturen und Epochen zusätzlich bevorzugt wurde. Menschliche Natur und eine angeborene Veranlagung zur arbeitsteiliger Ergänzung als Unterdrückung einzustufen war von Anfang an radikaler Quatsch, mit dem gewaltige Schäden angerichtet wurden. Daran ist niemals etwas dran gewesen, zu keinem Zeitpunkt. Wer glaubt, innerhalb solch irriger Ideologie etwas gegen die reale und bereits biologisch nachweisbare, vom Feminismus verschärfte Unterdrückung und Diskriminierung vieler Männer tun zu können, irrt auf groteske Weise. Feminismus gründet auf Leugnung und Bekämpfung dessen, was zum Überwinden ihres eigenen Leids, unsrer kulturellen Entwurzelung und männlicher Nachteile und Unterdrückung nötig wäre. Feminismus gründet auf Männerhaß, kann daher den Empathiemangel gegenüber Männern grundsätzlich nicht beheben, wozu noch kommt, daß die biologischen Ursachen der Empathielücke vom Feminismus radikalisiert werden, wie meine Bücher nachweisen. Denn es gibt einen Ausschlußmechanismus gegenüber als Verlierer wahrgenommenen Männern; Feminismus sorgt dafür, daß eine sehr viel größere Zahl Männer von diesem evolutionären Ausschlußmechanismus betroffen wird, weil Ansehen und Status relativ zu Frauen sinken. Hinzu treten noch die Folgen von Anfeindungen, Umerziehung, Gesetzen u.s.w.

Abträglich ist auch die Ausgrenzung ganzer Kategoriën von Männern, die von Feminismus und ausufernder weiblicher Selektion unterdrückt und gleichzeitig verteufelt werden, weil ihnen gegenüber ein Totalausfall von Empathie eingetreten ist, ein zentraler, unsre Gesellschaft prägender Schaden, der alle Lebensbereiche und Debatte korrumpiert. Der Abwehrreflex, sich von InCel zu distanzieren, um sich gegen falsche Vorwürfe zu schützen, ist schädlich. Es gilt, die Empathieblockade gegenüber männlichen Verlierern, einschließlich InCel und anderen Gruppen Betroffener, zu knacken. Das ist der Schlüssel. Solange Empathie und Problembewußtsein fehlen, kann sich nichts bessern.

Daher gilt es, sämtliche feministischen Annahmen, Denkweisen und Begriffe zu überwinden, die zentrale Emapthielücke bewußt zu machen und einen gänzlich neuen Ansatz für gute Geschlechterbeziehungen vorzustellen.

Fußnoten

1 https://allesevolution.wordpress.com/2019/08/06/sechs-thesen-wie-der-feminismus-von-morgen-sein-muss/

2 «Compared with many primates, humans have a high propensity for proactive aggression, a trait shared with chimpanzees but not bonobos. By contrast, humans have a low propensity for reactive aggression compared with chimpanzees, and in this respect humans are more bonobo-like. …
In most species proactive aggression is rarer than reactive aggression …
Reactive aggression presents a different distribution. In this case chimpanzees and bonobos both show more aggression than humans. … that is, two to three orders of magnitude less than in chimpanzees and bonobos (80).
These points suggest that the unusually low human propensity for reactive aggression results at least partly from an evolved down-regulation that occurred in the second half of the Pleistocene.» (https://www.pnas.org/content/115/2/245)

Ignorierte Wahrheit

Ignorierte Wahrheit

Nachweislich wird seit mindestens 1968 Feministinnen unbequeme Wahrheit massiv im Ansatz abgewürgt, oder durch Ignorieren versteckt. Dies weisen meine Bücher seit über 3 Jahrzehnten nach; viele meist männliche Autoren waren davon betroffen, angefangen bei einem Professor Goldberg, der 1968 den interkulturellen Nachweis menschlich universaler Geschlechterrollen fast nicht veröffentlicht bekam; andere Bücher zum Thema verschwanden kurz nach Veröffentlichung, waren dann nicht mehr lieferbar, oder wurden systematisch von Feministen geklaut, damit sie ihr Lesepublikum nicht erreichen.

Meine eigenen Bücher und Zensurnachweise waren über drei Jahrzehnte lang von eben solchen Methoden des Ignorierens, Versteckens und Nichtveröffentlichens betroffen. Doch der zensierte Aktivist gegen Zensur wird heute weiter ignoriert, und zwar von seinen vermeintlich ‚eigenen Kreisen’.

Da tiefer bohrende grundsätzliche Argumente gegen Feminismus keine Chance hatten, ein Publikum zu finden, soweit sie nicht im Vorfeld bereits verhindert wurden, weil ganze Generationen indoktriniert aufwuchsen, unbequeme Gedanken schon im Ansatz aberzogen wurden, entstand eine im Vergleich zum Feminismus lächerlich kleine Szene von Männern, die sich zwar mit männlichen Problemen auseinandersetzen, die Feminismus geschaffen oder verschärft hat, dabei aber letztlich auf feministische Prinzipien berufen: sie sind meist ‚Gleichheitsfeministen’, die fordern, ‚Gleichheit’ auch für Männer zu schaffen. Das kollidiert aber mit Tatsachen der Natur wie Fortpflanzung, sexuelle Selektion und Schwangerschaft, sowie angeborener instinktiver Wahrnehmung, die aufgrund biologisch weiblicher Dominanz schief ist.

Ihre Schwäche als logischer Seitenzweig des Feminismus versucht die kleine Männerszene seit Jahrzehnten wie folgt auszugleichen: Erstens scheut sie tieferes Nachbohren zu Kernfragen, weil sie das sofort mit der logischen und inneren Schwäche ihrer eigenen Sicht und Ansätze konfrontieren würde. Aus gleichem Grunde reagieren sie ähnlich ablehnend wie Feministinnen auf wirkliche, echte und tiefbohrende Kritik und ihre Vertreter wie mich. Zweitens vertuschen sie ihre Schwäche als männerrechtliche Benutzer feministischer Grundsätze durch Verbalradikalität. Dann darf es gern mal ein derber Spruch sein, der von Feministen, aber auch Durchschnittsbevölkerung, leicht als abwertend für Frauen dargestellt werden kann.

Außerdem will in Sachen Frauen jeder als Experte gelten, weil das den Regeln der Balz und des Selbstverständnisses entspricht, ohne die ein Mann weder bei Frauen noch in der Gesellschaft ein gutes Ansehen erhielte. Es ist Teil des evolutionären Spiels, unbequeme Wahrheiten lieber auszublenden, um selbst erfolgreich zu sein. Daher besteht die Männerszene vielfach aus Platzhirschen, die zwar wenig Ahnung haben, weil sie auf letztlich feministischem Grund stehen, sich selbst aber für superklug und unbequeme, tieferbohrende Kritiker für überflüssig, außerdem eine Gefährdung ihres eigenen Platzhirschstatus sehen.

Mein erstes auch von einem Verlag veröffentlichtes Buch war noch sehr vorsichtig, wurde deshalb in der winzigen Männerszene einigermaßen freundlich aufgenommen. Doch je tiefer und stärker Argumente gingen, und umso mehr Erfahrung beim Bücherschreiben hinzutrat, desto heftiger war die Ablehnung: Der feministische Boden, auf dem auch Männerrechtler standen, wurde ihnen unter den Füßen weggezogen, was sie verschreckte; außerdem geriet auch noch ihr Platzhirschstatus ins Wanken.

Zuerst flog ich bei einem Magazin raus, das sich selbst das erste nichtfeministische Magazin nannte. Inzwischen scheint es sich aufzulösen. Als zweites flog ich bei einer Wissensseite raus, die eine Alternative zur feministisch kontrollierten Wikipedia bilden wollte. Beide löschten einen früheren Blog von mir. Doch auch sonst fielen Besprechungen, Artikelerwähnung und Erwähnung überhaupt asymptotisch gegen Null. Die Szene schmort im eigenen Saft; nicht einmal in die Blogroll werden meine Aktivitäten, Argumente und Bücher aufgenommen. Debatten dort bleiben meist fruchtlos.

Eine Nachrichtenseite hatte ursprünglich gerne Artikel von mir veröffentlicht. Später wurde dort ein selbsternannter Maskulist eingestellt und zum Chefredakteur, der inhaltlich wenig beweist, logische Fehler machte und peinlich ausfällige Sprüche abließ, also nach dem üblichen Muster agierte, die Schwäche eigener Logik und Argumente durch Verbalradikalität zu kaschieren.

Solche Ablehnung der einzigen wirklich systematischen und tiefbohrenden Feminismuskritik und Alternative zur Ideologie setzte sich breitflächig fort. Erstmals seit 1968, also seit 50 Jahren, begannen feminismuskritische Töne Mode zu werden. Im Internet mehrten sich von YouTube bis zu Artikeln kritische Stimmen. Doch dort erhalten jene das Wort, die der Generation ‚Schneeflocke’ angehören. Auch jene, die nicht feministisch sein wollen, sind von ähnlichen Prinzipien, Subjektivität und der Neigung geprägt, mehr auf Mode als auf tiefbohrende Analyse zu setzen.

Auch die rechtspopuläre Szene hat zwar anfangs teilweise vorsichtige Sympathien gehabt mit Kritik an traditionell links geprägtem Feminismus, sich inzwischen aber mehrheitlich einem rechts geprägten Feminismus verschrieben. „Ja La: Feminismus und Identitäre Bewegung1” Echte Feminismuskritik(er) werden auf Dauer überall abserviert und daher faktisch unterdrückt.

Interne Debatten der Szenen gehen an den Kernfragen vorbei, weil sie nicht über die Grundlagen ihres Denkens nachdenken, die nämlich selbst noch der feministischen Ära entspringen. Meine Bücher leisten den Ausbruch aus dem feministischen Denksystem und zeigen auch, wie eine bessere Alternative aufgebaut werden könnte. Doch das ist den bewegten Männern unbequem und egal. Es wäre falsch, das Hintertreiben meiner neuen Ansätze, Feminismuskritik, Zensurbeweise u.s.w. nur in feministischen Kreisen zu sehen, deren Gesinnungsdiktatur, die 50 Jahre uneingeschränkte Macht ausübte, täglich weiter bröckelt. Inzwischen sind es vor allem sich selbst für kritisch haltende, tatsächlich aber ohne ihr eigenes Wissen konform denkende Männer – gerade in ihrem zuweilen verbalradikalen Eifer konform mit feministischen Ansätzen –, die meine Arbeit ignorieren, abschotten, und damit einen Durchbruch zur Öffentlichkeit verhindern. Eine solche Szene hilft nicht, sondern schadet, verhindert das Aufkommen echter Gegenansätze und Opposition.

Kürzlich erhielt ich von einem Magazin des deutschsprachigen Auslands die Bitte, Material für einen Artikel zu liefern, der Gender-, vielleicht auch Feminismus kritisch beleuchten wolle. Gerne schickte ich Material und Auszüge aus meinen Büchern, die auch gut ankamen. Doch weder erhielt ich den Zuschlag, den Artikel zu schreiben, noch wurde, wie anfänglich in Aussicht gestellt, mein Material verwendet. Das Ergebnis war dann ein Artikel, der zwar grelle und aussagekräftige Beispiele zitierte, doch schlecht durchdacht war, logische Fehler enthielt. So wurde einerseits richtig festgestellt, daß es Feminismus gar nicht um ‚Gleichheit’ ginge, wie immer behauptet würde, andererseits ebenso löblich vermerkt, natürliche Geschlechterrollen würden zerstört. Nur paßt beides nicht in eine Argumentationslinie und einen Artikel, sondern bildet einen logischen Widerspruch, genau wie im Feminismus. Was wollen sie denn nun fordern, ‚Gleichheit’ oder (naturgemäß ungleiche) natürliche Geschlechterrollen?

Meine Bücher argumentieren logisch, was aber mehr Nachdenken erfordert. Zeitgenossen der Schneeflockengeneration sind bequem und mögen das Nachdenken nicht. Da loben dann Bequeme (oder Dumme) ebenso bequeme Schreiber mit dummen Ergüssen. Das kommt an, wird geteilt, gelobt, ein Erfolg. Was qualitativ gut ist, landet verachtet und ignoriert in der Ecke. Das ist nicht nur ein Gesinnungsproblem, sondern geht tiefer. Auch wenn die Gesinnung eigentlich aufgeschlossen sein sollte wegen gleicher kritischer Grundrichtung, wird genauso heftig ignoriert, wenn unbequem tief gebohrt wird – genau das ist aber nötig, um logische Fehler zu vermeiden.

Außerdem verrührte der Artikel auch noch munter Feminismus, Gender und Judith Butler, als seien sie austauschbar, was ebenfalls so nicht richtig und eine populäre Vereinfachung ist.

Doch so ging es auch bei früheren Gelegenheiten. Als ich bei der ‚Wissensseite’ rausflog und mein Blog dort gelöscht wurde, hieß es, wir bräuchten keine neuen Bücher, alles wichtige sei schon vor über hundert Jahren geschrieben worden (1900+-). Möbius, ick hör dir tappsen. Vor dem Rauswurf aus dem ‚nichtfeministischen’ Magazin hatte ich mit einem anderen Platzhirsch debattiert, selbst Buchautor und stolz auf seine Fähigkeit, in öffentlichen Debatten aufzutreten. (Als ob ich das nicht könne – ich wurde nur nie eingeladen oder zugelassen.) Der hatte vor Jahren mal einen Artikel zu Hypergamie auf Englisch gelesen, und glaubte nun, die Welt verstanden zu haben. Stolz übersetzte er den Artikel ins Deutsche und brachte nun als Argument gegen Feminismus auf, die Frau sei nun einmal hypergam, weshalb Feminismus nicht funktionieren können. Basta. Oh du heilige Einfalt. Sowas gilt als charismatisch, wird verlegt und zur Stimme der Männer, die bessere Vertreter verdient haben. Tatsächlich gibt es ethnologisch drei theoretische Modelle: Frauen heiraten nach oben, unten, oder auf gleicher Ebene. Zwar ist evolutionär das Modell angelegt, größtmöglichen Nutzen zu ziehen, also so weit wie möglich nach oben zu heiraten, doch es geht auch anders. Man denke an standesgemäße Heiraten in Königsfamilien. (Isogamie) „Bella gerant alii, tu felix Austria nube.” Österreich-Ungarn wurde mehr durch Heiraten als durch Kriege zum einst größten Staat Mittel- und Westeuropas. Sehr selten aber möglich ist auch das nach unten heiraten. (Hypogamie)

Doch es gibt noch ein größeres Problem mit dem Argument des sich selbst überschätzenden Platzhirsches, der sich übrigens weigerte, mir bei der Verlagssuche zu helfen, um sich nicht selbst Konkurrenz zu machen: Feminismus hat das Ausmaß an Hypergamie seit den 1960er Jahren deutlich gesenkt. Als Frauen westlicher, nichtkommunistischer Länder vermehrt in Berufarbeit und Karriëre drängten, fanden sie über sich um so weniger nicht vergebene Männer, je weiter sie aufgestiegen waren. Somit war für die erfolgsreiche Berufsfrau Hypergamie unerreichbar, auch wenn sie gerne einen erfolgreichen, unvergebenen Mann gefunden hätte. Für Männer aber wurde es zum finanziëllen Selbstmordrisiko, ein armes Mädchen zu heiraten, das ihn später gemäß feministischen Gesetzen bei Trennung ausplündern könnte. Daher ist es unsinnig, zu argumentieren, wegen Hypergamie sei Feminismus unmöglich.

Doch das ficht manche Platzhirsche der ‚Männerszene’ nicht an, deren Dünkel und Überheblichkeit genauso schädlich für den Fortschritt echter Feminismuskritik sind wie früher der Feminismus selbst. Sie servieren mich ab, unterdrücken so die echte Feminismuskritik, damit sie ihre wirre Pseudokritik als echte verkaufen können, denn gegen die Konkurrenz meiner echten Feminismuskritik könnten sie nicht bestehen. Der Typ verhöhnte mich noch, hielt mich mit unfairen Mitteln davon ab, in die Debatte einzugreifen und seinen Fehler richtigzustellen.

Übrigens hat bereits mein erstes Buch das richtige Argument gegen Feminismus zum Thema Hypergamie geliefert: Wären Männer wieder in gleichem Maße wie in den 1960ern bereit, auch ein nettes armes Mädchen zu heiraten, wäre die Anzahl Ehen zwischen Superreichen und Armen so groß wie in jener Zeit vor der 2. und folgenden feministischen Wellen, würden die sozialen Gegensätze, die unsere Gesellschaft zu zerreißen drohen, auf einen Schlag abgemildert zum Stand der 1960er.

Doch das richtige Argument gilt in dieser oberflächlichen Zeit nicht als ‚sexy’; lieber jubeln Zeitgenossen Unfug zu, als vernünftige Bücher zu lesen und vernünftige Kritik anzuerkennen.

Fußnote

Zerstörung gewachsener Kultur und wie sie nicht gerettet wird

Zerstörung gewachsener Kultur und wie sie nicht gerettet wird

Sehr geehrter Herr ███,

Sie nehmen Begriffe in den Mund, deren Unkenntnis Sie bereits nachgewiesen haben.

«Hier geht es um die Zerstörung einer gewachsenen Kultur»

Das ist eine grandiose Erkenntnis, nachdem Sie mit „gack-gack-gack” und Begriffen wie „Arschlecken”, „Weibsengegacker” und „Hühnerschnabel” in Ihrem Artikel Ihre eigene Unkultiviertheit deutlich nachgewiesen haben. Auch auf dem von Ihnen mitbegründeten wgvdl waren im Foren oft rüpelnde Soziopathen unterwegs (ein Begriff von Arne Hoffmann, der damit ausnahmsweise richtig liegt , der damit ausnahmsweise richtig liegt, obwohl er sich jahrzehntelang geweigert hat, meine Bücher oder Blogs in seiner angeblichen Liste aller Feminismuskritiker auch nur zu erwähnen), die sachliche Debatten unmöglich machten, stattdessen oft ein verbales Gemetzel anrichteten, das unserem Geschlecht und unsrer Sache unwürdig ist. Das ist auch der Grund, weshalb ich nach wenigen Versuchen auf Teilnahme verzichtet habe; so etwas tue ich mir nicht an.

Daß Sie den Begriff ‚Kultur’ in den Mund nehmen, ist nicht nur wegen unkultiviertem Benehmen in Ihrem Artikel lächerlich, sondern weil Sie nicht erklärt haben, was ‚Kultur’ ist, was gut daran ist, schon gar nicht, was Sie zur Rettung oder Wiederherstellung von Kultur zu tun gedenken. All das wird in meinen Büchern geleistet.

In meinen Büchern finden Sie erklärt, was geschlechtliche Kultur ist, worin diese besteht, was ein geistiger Durchbruch ist, der rüpelnden Soziopathen, die in unangenehmer Weise an NPD-Stil erinnern, nicht gelungen ist. Leider sind Leute, die mich aus Neid auf bessere Argumente, die sie nicht richtig verstehen, hinausgeworfen haben – erst aus Nichtfeminist/Faktum, wobei mein englischer Blog gelöscht wurde, dann WikiMANNia, die meinen früheren Hauptblog löschten, schließlich Journalistenwatch, die früher unter anderer Leitung gerne meine Artikel veröffentlichten –, besser vernetzt, bauen sich damit eine Macht auf, die sie nicht verdienen. Erstens nicht, weil Sie keine eigenen neuen geistigen Leistungen erbringen, zweitens nicht, weil Ihr soziopathisch rüpelnder Stil blamabel und NPD-haft ist, drittens, weil Sie unsolidarisch sind und andere Kräfte durch Ausschluß oder Ignorieren behindern.

Gemeinsam ist jenen Kräften, die neidisch sind auf Leute, die ihre Platzhirschrolle mit besseren Argumenten in Frage stellen, und sie dann einfach rauswerfen, daß sie den Durchbruch meiner Bücher und Argumente durch Ignorieren wirksam hintertrieben haben. Nicht an Feministen, sondern an Pseudmaskulinisten und Pseudomännerrechtlern der deutschen Szene ist der Durchbruch bislang gescheitert. Verschiedene Seiten argumentierten wie Sie: „Wir brauchen keine neuen Bücher.” Manche lobten uralte Schinken von 1900; Sie den Schinken des Altfeministen Warren Farrell. Alle lehnen neue geistige Durchbrüche im vorab ungelesen hochmütig ab, wollen selbst Platzhirsch sein, wozu intelligente Konkurrenz abgesägt wird, damit sie niemand überstrahlen kann. Solch lächerlich unsolidarisches Verhalten ist selbstzerstörerisch und wird euer Scheitern unweigerlich nach sich ziehen.

Echte Gegenpositionen gegen Feminismus und Kulturzerstörung finden sich in meinen Büchern, nicht in aggressivem Gemotze.

Gratuliere zur Antwort von Esther Vilar. Mir hat sie nicht geantwortet. Der betörende Glanz der Bekanntheit entscheidet da wohl mehr als unbekannter Inhalt. In Ihrer Szene spielt sich inzwischen ähnliches ab wie bei den MSM: Eine engstirnige Gesinnungsdiktatur unterdrückt, was ihnen zu kritisch und unverständlich ist, indem es mit Mißachtung gestraft wird – wie Arne Hoffmann es durch Ignorieren seit zwei Jahrzehnten vormacht.

Rüpelnden Soziopathen mit NPD-haftem Gegacker darf das Thema nicht überlassen werden, denn sie würden uns langfristig blamieren.

Wer wissen will, was an geschlechtlicher Kultur zerstört wurde, wie diese funktioniert und wieder aufgebaut werden kann, wird NICHTS bei Ihnen, Faktum, wgvdl u.ä. finden, dafür in meinen Büchern.

«Wir leben mitten in einer ‚Gesellschaft’, in der es möglich gewesen ist, die kollektive Gewißheit zu etablieren, Frauen seien dadurch benachteiligt, daß sie der gebärende Teil der Menschheit sind. Frau ist dadurch benachteiligt, daß sie Frau ist.»

Eben. Ihr NPD-Stil wird die Gesellschaft in ihrem Glauben bestätigen. Meine Bücher weisen messerscharf nach, daß es sich umgekehrt verhält, Frauen stark bevorzugt und dominant sind, Männer daher bereits biologisch diskriminiert werden, ebenso gesellschaftlich und in der Wahrnehmung. Ich zerreiße den Irrtum, ziehe dem Feminismus den Boden unter den Füßen weg. Deshalb sind meine Bücher gefährlich, was der Grund für das Ignorieren durch Etablierte ist, obwohl diese die literarische Qualität nicht mehr anzweifeln können. Sie sind ein dem System nützlicher Verbalradikaler, der die Leute davon abschreckt, sich mit echter Feminismuskritik zu beschäftigen, weil diese mit Ihnen in einen Topf geworfen und dann genauso diskreditiert werden wie rechte Gedanken, denen ein NPD-Stigma anhaftet.

Nach dem Skandalartikel sollten Sie zurücktreten. Ansonsten werde ich öffentlich verkünden müssen, nichts mit der Bewegung rüpelnder Soziopathen und dem NPD-Stil zu tun zu haben, und diese Bewegung als ebenso verrannt wie den Feminismus abzulehnen.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle

«Max ███
Betreff: Aw: AW: WG: Artikel für Jouwatch

Guten Morgen, Herr Deichmohle!

Den Schuh ziehe ich mir nicht an. Zeigen Sie mir die Erziehungsdiktatur, den Nannystaat, der schon jemals etwas auf die feingeistige Argumentation seiner Bürger gegeben hätte. Im Übrigen bringt differenzierte Feminismuskritik schon deswegen nichts, weil der bundesdeutsche Gleichheitsfeminismus nur ein Baustein von vielen ist auf dem linken Weg der Frankfurter Schule und ihrer Adepten, den „Neuen Menschen“ zu schaffen. Dazu kommt, daß Ihre Adressaten, die Leser, noch nicht einmal dann die Macht hätten, für Änderungen zu sorgen, wenn sie begriffen hätten, wie sehr ihnen seit Jahrzehnten das Gehirn gewaschen worden ist. Ich stand vor etwa zehn Jahren längere Zeit in Kontakt mit Esther Vilar in Spanien. Sie wissen, warum sie aus Deutschland weggezogen ist? Es geht beim deutschen Gleichheitsfeminismus nicht um die Sache, die er vorgibt. Das wäre beim Differenzfeminismus womöglich so gewesen. Hier geht es um die Zerstörung einer gewachsenen Kultur – und der deutsche Gleichheitsfeminismus ist lediglich eines von vielen Werkzeugen aus der Werkzeugkiste. Zeigen Sie mir einen, auch nur einen einzigen Erfolg, der durch eine argumentierende „Männerbewegung“ erreicht worden wäre. Sachlich fundierte Feminismuskritik ist möglich, aber sinnlos. Bedenken Sie: Wir leben mitten in einer „Gesellschaft“, in der es möglich gewesen ist, die kollektive Gewißheit zu etablieren, Frauen seien dadurch benachteiligt, daß sie der gebärende Teil der Menschheit sind. Frau ist dadurch benachteiligt, daß sie Frau ist. In einem solchen Staatswesen ist der Glaube an die Kraft des Arguments eine Illusion.

MIt freundlichen Grüßen»

Ausraster unsolidarischer Niveaulosigkeit

Sehr geehrter Herr ███,

Sie sind es, der die Nase hoch trägt und uns alle mit Haß blamiert. Haß gegen Feministinnen, Haß gegen Feminismuskritiker.

«Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut.»

Herr Möbius belastet uns mit seinem ungeschickten Buchtitel „Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes” noch heute, doch der hat wesentlich besser argumentiert als Ihre Rundumschläge auf der Basis wörtlich genommener biblischer Mythen und Unterstellungen, und der Beleidigung politischer Gegner (der Feministinnen) als Hühner. Herr Möbius – oder eher sein Verlag, der einen reißerischen, ungeschickten Buchtitel wählte – hat in bester Absicht bis heute blamiert und Feministinnen mehrerer Wellen Steilvorlagen geliefert. Das tun Sie auch! Ist Ihnen in Ihrem Höhenrausch (den man auch größenwahnsinnig nennen kann) gar nicht aufgefallen, daß Sie den Vorwurf der Feministinnen von ‚toxistischer Männlichkeit’ geradezu unfreiwillig bestätigen? Wie peinlich, wenn eine vermeintliche Widerlegung des Vorwurfs von ‚toxischer Männlichkeit’ von dieser geradezu trieft, mit ihren persönlich Tiefschlägen auf dem Nullniveau von „gack-gack-gack”.

Arrogante, brutale Tiefschläge, wie das, was Sie da ablassen, blamieren uns über Generationen hinweg, auch wenn Sie derzeit einige kaputte Leser finden, die sich von Ihrer Frechheit beeindrucken lassen. Sie sind gefährlich, weil Sie einer künftigen Welle Feminismus den Boden bereiten. Ich grabe jeglichem Feminismus von der ersten Welle bis künftigen nicht nur das Wasser ab, sondern ziehen ihnen den Boden unter den Füßen weg. Ich beweise. Sie stänkern. Ich arbeite solidarisch. Sie unsolidarisch.

Ihre Arroganz ist vom gleichen Typ wie die der Faschisten in den 1930er Jahren, die nach dem von der feministischen Welle angerichteten Chaos (das nicht vorwiegend am Weltkrieg lag, denn das vom Weltkrieg nicht betroffene Schweden, Australien und Neu Seeland litten unter den gleichen Erscheinungen) mit Brutalität beantworteten. Sie gehen einen höchst gefährlichen Irrweg.

«Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut.»

Sie tragen Haß im Herzen. Statt solidarisch zu sein und echte Feminismuskritiker wie mich zu unterstützen, erklären Sie ihnen Ihren Haß. Genauso war der größte Fehler der Nazis, daß sie Haß im Herzen trugen, denn Deutschland wurde damals benachteiligt und betrogen. Aber mit Haß wurden wir so blamiert, daß uns niemand mehr erlaubt, uns als Opfer zu sehen. Sie gehen gerade den gleichen falschen Weg im Namen der Männer. Und wenn sie zigmal Leser finden, ist das schlimm für uns alle.

«Alle Argumente liegen seit Jahren auf dem Tisch, in den USA seit 1992 (Warren Farrells „Myth Of Male Power”), in Deutschland seit Arne Hoffmanns Adaption „Sind Frauen bessere Menschen” (2001).»

Keiner von diesen Herren hat eine echte oder tiefgreifende Kritik geleistet. Warren Farrell ist Feminist der ersten Stunde, Schützling der Radikalfeministin von 1968 (Gloria Steinem) gewesen. Keiner von beiden hat irgendeine grundlegende Kritik erarbeitet, sondern wenden feministische Grundsätze auf Männer an. Es sind sogenannte Gleichheitsfeministen. Das ist geistig ein schwaches Bild, aber keine Rechtfertigung für Entgleisungen. Ihr bodenlos gehässiger Artikel ist genauso ein Tiefschlag wie radikalfeministische Ergüsse und blamiert uns alle. Ihre Position ist inhaltlich so schwach und feministisch, wie Sie verbal überradikal sind. Ihre Radikalität ist sinnlos, denn sie bringt argumentativ nichts. Radikalität im guten Sinne geht geistig an die Wurzeln, so wie ich das tue. Sie sind eine zerstörerische Kraft.

Das ist auch für Journalistenwatch und die Konservativen ein schlechtes Omen. Im übrigen habe ich wohl gesehen, wie sie finanziert werden: Von einem Think Tank, der die Interessen der USA im Nahen Osten vertritt.

«JouWatch wird unterstützt durch das Middle East Forum. Das Middle East Forum (http://www.meforum.org/) ist ein so genannter „Think tank” und arbeitet daran, amerikanische Interessen im Mittleren Osten zu definieren und für diese zu werben. 1990 gegründet, wurde das Forum 1994 zu einer unabhängigen Organisation.»1

Die USA haben dort Syriën und Libyen destabilisiert, den IS großgemacht und damit die Flüchtlingswelle losgetreten, die unsere Zukunft gerade ruiniert. Zwar hat Präsident Trump das ursprünglich ändern wollen, doch geriet er unter den Einfluß des tiefen Staates, seit er seinen Berater Bannon entließ, und handelt seitdem auch destruktiv. So hat er, als von den USA finanzierte Terroristen einen Chemiewaffenangriff simulierten oder inszenierten, um ihn Assad in die Schuhe zu schieben, ohne Abwarten einer Faktenprüfung das Opfer der Intrige – Assad – angegriffen, zugunsten der Terroristen, die in Bedrängnis geraten waren und sich auf diese Weise mit US-Hilfe retten wollten, wogegen Assad siegreich war und sehr dumm sein müßte, in solcher Lage ein derartiges Verbrechen mit absehbaren Folgen zu begehen.

Dem ist zu entnehmen, daß Sie auch finanziell und politisch in eine heikle, eher düstere Abhängigkeit geraten sind.

«Es interessiert niemanden, was an guten Argumentationen möglich ist. Wollte ich welche abliefern, könnte ich das jederzeit auch selbst.»

Nein, das können Sie nicht. Sie werden schon wieder größenwahnsinnig. Ihr Amoklauf durch biblische Mythen, die sie in Ihrem Höhenflug oder Testosteron- oder Drogenrausch der Hochmut als Argument gegen Feminismus einsetzen, ist Beweis genug dafür, daß Sie nicht dazu in der Lage sind. Sie haben Glück, daß Feministinnen Sie nicht ernstnehmen, sonst könnten diese Ihre Argumentation mühelos lächerlich machen und in Stücke reißen. Mit Ihrem unsinnigen, niveaulosen Geholze blamieren Sie die gesamte Männerbewegung.

Solide wissenschaftliche Beweise gibt es in meinen Büchern, die Sie zu hochmütig sind zu lesen. Ich leiste seit 30+ Jahren die Grundlagenarbeit, zu der Sie geistig nicht in der Lage sind – Sie glänzen durch eine subjektive, unsachliche Aggressivität, die ein Spiegelbild der feministischen ist. Es ist ziemlich peinlich, wenn Männer heute genauso wenig Format besitzen wie feministische Frauen.

Auch Arne Hoffmann hat eine jahrzehntelange Tradition, meine Argumente zu ignorieren, jeden Verweis auf Bücher oder Blog zu verweigern, um seiner Illusion einer linken Männerbewegung zu frönen, die nur Ansichten enthält, die ihm in den Kram passen. Auch das ist eine Form von Gesinnungsstaat, der Geist unterdrückt. Seltsam ist nur, wie hier dezidiert Linke und vermeintlich Konservative wie Journalistenwatch angeblich sein will, bei der Unterdrückung echter Kritik zusammenarbeiten. Einig bei der Unterdrückung echter Feminismuskritik: Der Linke Arne Hoffmann, der in Jahrzehnten niemals Solidarität gegenüber mir zeigte, obwohl ich länger dabei bin als Sie, und der (neue) Chefredakteur des ‚konservativen’ Journalistenwatch in Abhängigkeit von US-Interessen im nahen Osten. Solcher Filz hat den Fortschritt genauso stark behindert wie Feministen, Linke und Grüne, denn Ihr Ignorieren hat den Durchbruch wichtiger Argumente und Bücher verhindert. Feministinnen brauchten gar nichts zu tun. Gleichheitsfeministische Männer haben das für sie geschafft.

Dies ist ein offener Brief.

Mit freundlichen Grüßen,

Jan Deichmohle

P.S.

«Ach? Ist das so? Potztausend. Tatsache ist, daß der für deutsche Feministinnen relevante Buchdruck mit beweglichen Lettern von Gutenberg erfunden wurde (1472). Männer haben auch das Radio, das Fernsehen, den Computer usw. erfunden. Hier haben Sie Ihre Verbindung zum Feminismus.»

Irrationales Geschwafel. Es gibt keinerlei Zusammenhang zwischen der Erfindung des Buchdrucks und dem Auftauchen des Feminismus. Ihr unlogisches Geholze gibt den Ausführungen keinerlei Glaubwürdigkeit. Daß Männer bahnbrechende Erfindungen machten, finden sie andernorts bewiesen und glaubwürdig gezeigt; was Sie tun ist dermaßen unsachlich, daß es nicht ernstgenommen werden kann.

«Von: Max ███

Gesendet: Donnerstag, 17. Januar 2019 21:05

An: Chefredaktion JouWatch; deichmohle███

Betreff: Aw: WG: Artikel für Jouwatch

Sehr geehrter Herr Deichmohle,

Sie tragen die Nase ein bißchen hoch. Der fragliche Autor heißt Max ██, ist Maskulist, Antifeminist, kennt sämtliche Größen der ‚Männerbewegung’ z.T. persönlich, war Betreiber von feminismuskritik.eu, Mann der ersten Stunde bei wgvdl.com, Prä-Mitbegründer von „Manndat” und hat sich seit zwanzig Jahren mit dem Feminismus und der sog. ‚Männerbewegung’ eingehend befaßt. Sollten Sie Fragen haben, fragen Sie ihn einfach. Zufällig ist das der Mann, der Ihnen gerade schreibt. Er ist nämlich auch der Chefredakteur von jouwatch (siehe Impressum).

Zur Sache:

Wie schreibt Akif Pirincci? – Plump? Hat wenig Ahnung von der Materie? Wie schrieb Eugen Prinz sein „Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus”? – Plump? Es tut mir leid, Ihre persönliche Auffassung von ‚plump’ ist Ihre, Andere erkennen darin einen persönlichen Stil.

Zitat: „Ein wilder Strudel unbewiesener und wohl auch falscher Behauptungen – eine Korrelation von Buchdruck und Feminismus ist genauso unsinnig wie vieles in dem Geschwafel.”

Ach? Ist das so? Potztausend. Tatsache ist, daß der für deutsche Feministinnen relevante Buchdruck mit beweglichen Lettern von Gutenberg erfunden wurde (1472). Männer haben auch das Radio, das Fernsehen, den Computer usw. erfunden. Hier haben Sie Ihre Verbindung zum Feminismus. Feministinnen nutzen männliche Erfindungen, um ihr Gift zu versprühen. Nennen Sie es eine Korrelation, wenn Sie wollen.

Zitat: „Ähnlich hat mißratene Feminismuskritik seit 1900 immer wieder verloren und sich auf lange Sicht blamiert. Dabei liefere ich alle paar Tage sachlich fundierte Artikel, die auf hohem Niveau mit modernen Argumenten den Feminismus auseinandernehmen. Was stimmt in der konservativen Szene (und bei den Männerrechtlern) nicht? Solide Argumente werden ignoriert, dafür plumpes Gegacker veröffentlicht, mit dem sich keine Überzeugungsarbeit leisten läßt.”

Was ist bitteschön der Vorteil eines ‚modernen Arguments’ gegenüber einem herkömmlichen, guten Argument? Und vor allem: Was hätten denn alle modernen Argumente genützt seit zwanzig Jahren? Ist jemand an Argumenten interessiert bei den Feministen? Das hätte ich bemerkt. Nein, die Damen und Herren wollen nichts beweisen, sondern etwas erreichen. Alle Argumente liegen seit Jahren auf dem Tisch, in den USA seit 1992 (Warren Farrells „Myth Of Male Power”), in Deutschland seit Arne Hoffmanns Adaption „Sind Frauen bessere Menschen” (2001). Es interessiert bis heute keine Sau an den maßgeblichen Stellen in Politik und Medien. Aber schön argumentieren können Sie schön, Herr Deichmohle, alle Achtung.

Zitat: „Daß mit dem Auftauchen feministischer Wellen das Abendland in den Sinkflug überging, belegen meine Bücher seit längerem. Ihr Artikel belegt das nicht, sondern motzt nur ohne zu begründen herum.”

Genau. Belege sind genügend da, wir brauchen keine weiteren. Wir können begründungslos frei herummotzen. Wir können uns überhaupt jede Eskalation erlauben. Wir haben es jahrzehntelang argumentativ versucht. Es ging nicht. Feministen sollten sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß sie heutzutage einfach „in die Fresse kriegen” (A.Nahles).

Zitat: „Sie sollten lieber solide Artikel veröffentlichen, die handwerklich das neueste und treffendste sind, was Feminismuskritik zu bieten hat, statt Gegacker.”

Gackern Sie nicht, Herr Deichmohle. Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut. Und das bringe ich zum Ausdruck. Authentizität statt schön gesetzter Worte, die niemanden interessieren. Skandalisierung statt Argumentation. Das ist die ‚moderne Schiene’, wenn auch hier nicht ganz klar ist, was an einer ‚modernen’ Schiene besser sein soll, als an einer herkömmlichen. Es spielt aber keine Rolle.

Zitat: „Solide und durchdachte Feminismuskritik wird ignoriert”

Fein bemerkt. Sapperlott. Ein Lichtblick in Ihrer Mail.

Zitat: „Es wird Zeit, daß Medien intelligente männliche Positionen bringen, und nicht ein Gegacker, das ähnlich unsachlich daherschwätzt wie das feministische. Wahrscheinlich halten der Verfasser und oberflächliche, von Sachkenntnis ungetrübte Leser solch einen Strudel wirrer Behauptungen auch noch für witzig.”

In der Tat, so ist es. Überwiegend fanden die Leser den Artikel witzig. Sie können von mir eine wissenschaftlich fundiertere Abhandlung in der „Blauen Narzisse” lesen, erschienen in zwei Folgen im Jahr 2013. Die Leserinnen, die das nicht witzig fanden, sind ziemlich böse ausgeflippt. Zielvorgabe perfekt erreicht. Die Brut soll ruhig merken, daß die Zeit des schöngeistigen Argumentierens in fein gesetzten Worten vorbei ist. Sie hatten zwanzig Jahre lang ihre Chance, sich auf Argumente einzulassen und haben es dennoch vorgezogen, sich die Ohren zuzuhalten. Daß Sie übrigens meinen Namen nicht sofort mit dem Thema in Verbindung gebracht haben, finde ich bedenklich. Sie sagten doch, Sie beschäftigen sich schon lange mit dem Thema? Ich wußte, wer Sie sind.

1 https://www.journalistenwatch.com/impressum/

Ausraster unsolidarischer Niveaulosigkeit

Ausraster unsolidarischer Niveaulosigkeit

Sehr geehrter Herr ███,

Sie sind es, der die Nase hoch trägt und uns alle mit Haß blamiert. Haß gegen Feministinnen, Haß gegen Feminismuskritiker.

«Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut.»

Herr Möbius belastet uns mit seinem ungeschickten Buchtitel „Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes” noch heute, doch der hat wesentlich besser argumentiert als Ihre Rundumschläge auf der Basis wörtlich genommener biblischer Mythen und Unterstellungen, und der Beleidigung politischer Gegner (der Feministinnen) als Hühner. Herr Möbius – oder eher sein Verlag, der einen reißerischen, ungeschickten Buchtitel wählte – hat in bester Absicht bis heute blamiert und Feministinnen mehrerer Wellen Steilvorlagen geliefert. Das tun Sie auch! Ist Ihnen in Ihrem Höhenrausch (den man auch größenwahnsinnig nennen kann) gar nicht aufgefallen, daß Sie den Vorwurf der Feministinnen von ‚toxistischer Männlichkeit’ geradezu unfreiwillig bestätigen? Wie peinlich, wenn eine vermeintliche Widerlegung des Vorwurfs von ‚toxischer Männlichkeit’ von dieser geradezu trieft, mit ihren persönlich Tiefschlägen auf dem Nullniveau von „gack-gack-gack”.

Arrogante, brutale Tiefschläge, wie das, was Sie da ablassen, blamieren uns über Generationen hinweg, auch wenn Sie derzeit einige kaputte Leser finden, die sich von Ihrer Frechheit beeindrucken lassen. Sie sind gefährlich, weil Sie einer künftigen Welle Feminismus den Boden bereiten. Ich grabe jeglichem Feminismus von der ersten Welle bis künftigen nicht nur das Wasser ab, sondern ziehen ihnen den Boden unter den Füßen weg. Ich beweise. Sie stänkern. Ich arbeite solidarisch. Sie unsolidarisch.

Ihre Arroganz ist vom gleichen Typ wie die der Faschisten in den 1930er Jahren, die nach dem von der feministischen Welle angerichteten Chaos (das nicht vorwiegend am Weltkrieg lag, denn das vom Weltkrieg nicht betroffene Schweden, Australien und Neu Seeland litten unter den gleichen Erscheinungen) mit Brutalität beantworteten. Sie gehen einen höchst gefährlichen Irrweg.

«Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut.»

Sie tragen Haß im Herzen. Statt solidarisch zu sein und echte Feminismuskritiker wie mich zu unterstützen, erklären Sie ihnen Ihren Haß. Genauso war der größte Fehler der Nazis, daß sie Haß im Herzen trugen, denn Deutschland wurde damals benachteiligt und betrogen. Aber mit Haß wurden wir so blamiert, daß uns niemand mehr erlaubt, uns als Opfer zu sehen. Sie gehen gerade den gleichen falschen Weg im Namen der Männer. Und wenn sie zigmal Leser finden, ist das schlimm für uns alle.

«Alle Argumente liegen seit Jahren auf dem Tisch, in den USA seit 1992 (Warren Farrells „Myth Of Male Power”), in Deutschland seit Arne Hoffmanns Adaption „Sind Frauen bessere Menschen” (2001).»

Keiner von diesen Herren hat eine echte oder tiefgreifende Kritik geleistet. Warren Farrell ist Feminist der ersten Stunde, Schützling der Radikalfeministin von 1968 (Gloria Steinem) gewesen. Keiner von beiden hat irgendeine grundlegende Kritik erarbeitet, sondern wenden feministische Grundsätze auf Männer an. Es sind sogenannte Gleichheitsfeministen. Das ist geistig ein schwaches Bild, aber keine Rechtfertigung für Entgleisungen. Ihr bodenlos gehässiger Artikel ist genauso ein Tiefschlag wie radikalfeministische Ergüsse und blamiert uns alle. Ihre Position ist inhaltlich so schwach und feministisch, wie Sie verbal überradikal sind. Ihre Radikalität ist sinnlos, denn sie bringt argumentativ nichts. Radikalität im guten Sinne geht geistig an die Wurzeln, so wie ich das tue. Sie sind eine zerstörerische Kraft.

Das ist auch für Journalistenwatch und die Konservativen ein schlechtes Omen. Im übrigen habe ich wohl gesehen, wie sie finanziert werden: Von einem Think Tank, der die Interessen der USA im Nahen Osten vertritt.

«JouWatch wird unterstützt durch das Middle East Forum. Das Middle East Forum (http://www.meforum.org/) ist ein so genannter „Think tank” und arbeitet daran, amerikanische Interessen im Mittleren Osten zu definieren und für diese zu werben. 1990 gegründet, wurde das Forum 1994 zu einer unabhängigen Organisation.»1

Die USA haben dort Syriën und Libyen destabilisiert, den IS großgemacht und damit die Flüchtlingswelle losgetreten, die unsere Zukunft gerade ruiniert. Zwar hat Präsident Trump das ursprünglich ändern wollen, doch geriet er unter den Einfluß des tiefen Staates, seit er seinen Berater Bannon entließ, und handelt seitdem auch destruktiv. So hat er, als von den USA finanzierte Terroristen einen Chemiewaffenangriff simulierten oder inszenierten, um ihn Assad in die Schuhe zu schieben, ohne Abwarten einer Faktenprüfung das Opfer der Intrige – Assad – angegriffen, zugunsten der Terroristen, die in Bedrängnis geraten waren und sich auf diese Weise mit US-Hilfe retten wollten, wogegen Assad siegreich war und sehr dumm sein müßte, in solcher Lage ein derartiges Verbrechen mit absehbaren Folgen zu begehen.

Dem ist zu entnehmen, daß Sie auch finanziell und politisch in eine heikle, eher düstere Abhängigkeit geraten sind.

«Es interessiert niemanden, was an guten Argumentationen möglich ist. Wollte ich welche abliefern, könnte ich das jederzeit auch selbst.»

Nein, das können Sie nicht. Sie werden schon wieder größenwahnsinnig. Ihr Amoklauf durch biblische Mythen, die sie in Ihrem Höhenflug oder Testosteron- oder Drogenrausch der Hochmut als Argument gegen Feminismus einsetzen, ist Beweis genug dafür, daß Sie nicht dazu in der Lage sind. Sie haben Glück, daß Feministinnen Sie nicht ernstnehmen, sonst könnten diese Ihre Argumentation mühelos lächerlich machen und in Stücke reißen. Mit Ihrem unsinnigen, niveaulosen Geholze blamieren Sie die gesamte Männerbewegung.

Solide wissenschaftliche Beweise gibt es in meinen Büchern, die Sie zu hochmütig sind zu lesen. Ich leiste seit 30+ Jahren die Grundlagenarbeit, zu der Sie geistig nicht in der Lage sind – Sie glänzen durch eine subjektive, unsachliche Aggressivität, die ein Spiegelbild der feministischen ist. Es ist ziemlich peinlich, wenn Männer heute genauso wenig Format besitzen wie feministische Frauen.

Auch Arne Hoffmann hat eine jahrzehntelange Tradition, meine Argumente zu ignorieren, jeden Verweis auf Bücher oder Blog zu verweigern, um seiner Illusion einer linken Männerbewegung zu frönen, die nur Ansichten enthält, die ihm in den Kram passen. Auch das ist eine Form von Gesinnungsstaat, der Geist unterdrückt. Seltsam ist nur, wie hier dezidiert Linke und vermeintlich Konservative wie Journalistenwatch angeblich sein will, bei der Unterdrückung echter Kritik zusammenarbeiten. Einig bei der Unterdrückung echter Feminismuskritik: Der Linke Arne Hoffmann, der in Jahrzehnten niemals Solidarität gegenüber mir zeigte, obwohl ich länger dabei bin als Sie, und der (neue) Chefredakteur des ‚konservativen’ Journalistenwatch in Abhängigkeit von US-Interessen im nahen Osten. Solcher Filz hat den Fortschritt genauso stark behindert wie Feministen, Linke und Grüne, denn Ihr Ignorieren hat den Durchbruch wichtiger Argumente und Bücher verhindert. Feministinnen brauchten gar nichts zu tun. Gleichheitsfeministische Männer haben das für sie geschafft.

Dies ist ein offener Brief.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle

P.S.

«Ach? Ist das so? Potztausend. Tatsache ist, daß der für deutsche Feministinnen relevante Buchdruck mit beweglichen Lettern von Gutenberg erfunden wurde (1472). Männer haben auch das Radio, das Fernsehen, den Computer usw. erfunden. Hier haben Sie Ihre Verbindung zum Feminismus.»

Irrationales Geschwafel. Es gibt keinerlei Zusammenhang zwischen der Erfindung des Buchdrucks und dem Auftauchen des Feminismus. Ihr unlogisches Geholze gibt den Ausführungen keinerlei Glaubwürdigkeit. Daß Männer bahnbrechende Erfindungen machten, finden sie andernorts bewiesen und glaubwürdig gezeigt; was Sie tun ist dermaßen unsachlich, daß es nicht ernstgenommen werden kann.

«Von: Max ███
Gesendet: Donnerstag, 17. Januar 2019 21:05
An: Chefredaktion JouWatch; deichmohle███
Betreff: Aw: WG: Artikel für Jouwatch

Sehr geehrter Herr Deichmohle,

Sie tragen die Nase ein bißchen hoch. Der fragliche Autor heißt Max ██, ist Maskulist, Antifeminist, kennt sämtliche Größen der ‚Männerbewegung’ z.T. persönlich, war Betreiber von feminismuskritik.eu, Mann der ersten Stunde bei wgvdl.com, Prä-Mitbegründer von „Manndat” und hat sich seit zwanzig Jahren mit dem Feminismus und der sog. ‚Männerbewegung’ eingehend befaßt. Sollten Sie Fragen haben, fragen Sie ihn einfach. Zufällig ist das der Mann, der Ihnen gerade schreibt. Er ist nämlich auch der Chefredakteur von jouwatch (siehe Impressum).

Zur Sache:

Wie schreibt Akif Pirincci? – Plump? Hat wenig Ahnung von der Materie? Wie schrieb Eugen Prinz sein „Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus”? – Plump? Es tut mir leid, Ihre persönliche Auffassung von ‚plump’ ist Ihre, Andere erkennen darin einen persönlichen Stil.

Zitat: „Ein wilder Strudel unbewiesener und wohl auch falscher Behauptungen – eine Korrelation von Buchdruck und Feminismus ist genauso unsinnig wie vieles in dem Geschwafel.”

Ach? Ist das so? Potztausend. Tatsache ist, daß der für deutsche Feministinnen relevante Buchdruck mit beweglichen Lettern von Gutenberg erfunden wurde (1472). Männer haben auch das Radio, das Fernsehen, den Computer usw. erfunden. Hier haben Sie Ihre Verbindung zum Feminismus. Feministinnen nutzen männliche Erfindungen, um ihr Gift zu versprühen. Nennen Sie es eine Korrelation, wenn Sie wollen.

Zitat: „Ähnlich hat mißratene Feminismuskritik seit 1900 immer wieder verloren und sich auf lange Sicht blamiert. Dabei liefere ich alle paar Tage sachlich fundierte Artikel, die auf hohem Niveau mit modernen Argumenten den Feminismus auseinandernehmen. Was stimmt in der konservativen Szene (und bei den Männerrechtlern) nicht? Solide Argumente werden ignoriert, dafür plumpes Gegacker veröffentlicht, mit dem sich keine Überzeugungsarbeit leisten läßt.”

Was ist bitteschön der Vorteil eines ‚modernen Arguments’ gegenüber einem herkömmlichen, guten Argument? Und vor allem: Was hätten denn alle modernen Argumente genützt seit zwanzig Jahren? Ist jemand an Argumenten interessiert bei den Feministen? Das hätte ich bemerkt. Nein, die Damen und Herren wollen nichts beweisen, sondern etwas erreichen. Alle Argumente liegen seit Jahren auf dem Tisch, in den USA seit 1992 (Warren Farrells „Myth Of Male Power”), in Deutschland seit Arne Hoffmanns Adaption „Sind Frauen bessere Menschen” (2001). Es interessiert bis heute keine Sau an den maßgeblichen Stellen in Politik und Medien. Aber schön argumentieren können Sie schön, Herr Deichmohle, alle Achtung.

Zitat: „Daß mit dem Auftauchen feministischer Wellen das Abendland in den Sinkflug überging, belegen meine Bücher seit längerem. Ihr Artikel belegt das nicht, sondern motzt nur ohne zu begründen herum.”

Genau. Belege sind genügend da, wir brauchen keine weiteren. Wir können begründungslos frei herummotzen. Wir können uns überhaupt jede Eskalation erlauben. Wir haben es jahrzehntelang argumentativ versucht. Es ging nicht. Feministen sollten sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß sie heutzutage einfach „in die Fresse kriegen” (A.Nahles).

Zitat: „Sie sollten lieber solide Artikel veröffentlichen, die handwerklich das neueste und treffendste sind, was Feminismuskritik zu bieten hat, statt Gegacker.”

Gackern Sie nicht, Herr Deichmohle. Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut. Und das bringe ich zum Ausdruck. Authentizität statt schön gesetzter Worte, die niemanden interessieren. Skandalisierung statt Argumentation. Das ist die ‚moderne Schiene’, wenn auch hier nicht ganz klar ist, was an einer ‚modernen’ Schiene besser sein soll, als an einer herkömmlichen. Es spielt aber keine Rolle.

Zitat: „Solide und durchdachte Feminismuskritik wird ignoriert”

Fein bemerkt. Sapperlott. Ein Lichtblick in Ihrer Mail.

Zitat: „Es wird Zeit, daß Medien intelligente männliche Positionen bringen, und nicht ein Gegacker, das ähnlich unsachlich daherschwätzt wie das feministische. Wahrscheinlich halten der Verfasser und oberflächliche, von Sachkenntnis ungetrübte Leser solch einen Strudel wirrer Behauptungen auch noch für witzig.”

In der Tat, so ist es. Überwiegend fanden die Leser den Artikel witzig. Sie können von mir eine wissenschaftlich fundiertere Abhandlung in der „Blauen Narzisse” lesen, erschienen in zwei Folgen im Jahr 2013. Die Leserinnen, die das nicht witzig fanden, sind ziemlich böse ausgeflippt. Zielvorgabe perfekt erreicht. Die Brut soll ruhig merken, daß die Zeit des schöngeistigen Argumentierens in fein gesetzten Worten vorbei ist. Sie hatten zwanzig Jahre lang ihre Chance, sich auf Argumente einzulassen und haben es dennoch vorgezogen, sich die Ohren zuzuhalten. Daß Sie übrigens meinen Namen nicht sofort mit dem Thema in Verbindung gebracht haben, finde ich bedenklich. Sie sagten doch, Sie beschäftigen sich schon lange mit dem Thema? Ich wußte, wer Sie sind.

Es interessiert niemanden, was an guten Argumentationen möglich ist. Wollte ich welche abliefern, könnte ich das jederzeit auch selbst. Es wäre Zeitverschwendung. Angriff ist gefragt. Die Brut dem Spott zum Fraß vorwerfen, ist gefragt. Freistil, sozusagen. Samthandschuhe aus, Panzerfaust an.

Mit freundlichen Grüßen
Max ███»

Statt guten Artikeln unsachliche Tiraden

Sehr geehrte Dame und Herr,

seit etwa 2 Jahren bringt Journalistenwatch meine Artikel nicht mehr, mit der fadenscheinigen Begründung, das Portal habe sich auf Nachrichten umgestellt, obwohl diese vom gleichen Typ sind wie meine Artikel. Nachdem Feminismuskritik offenbar hintenangestellt wurde, erscheint nun ein Artikel dazu bei Ihnen, der ganz offensichtlich plump und persönlich angreifend ausfällt.

«Seit das feministische Weibsengegacker salonfähig geworden ist, geht es mit der westlichen Welt den Bach runter. …

Halt den Hühnerschnabel und geh Körner picken. Gack-gack-gack»2 (Journalistenwatch)

Hier hat jemand, der wenig Ahnung vom Thema hat, auf persönlicher Ebene angegriffen, was schlechter Stil und wenig überzeugend ist.

«Arschlecken, Katharina. … Der weibliche Unmensch hat erst in Gestalt der unruhestiftenden Feministin das Licht der Welt erblickt, und das auch erst, nachdem der Buchdruck erfunden war.» (a.a.O.)

Ein wilder Strudel unbewiesener und wohl auch falscher Behauptungen – eine Korrelation von Buchdruck und Feminismus ist genauso unsinnig wie vieles in dem Geschwafel. Schon mal etwas davon gehört, daß Chinesen den Buchdruck erfunden haben, es aber trotzdem keinen Feminismus dort gab? Oder daß es feministische Bestrebungen schon im, vermutlich auch vor dem Altertum gab? Aber so viel Logik paßt nicht in das Kleinhirn des im Testosteronrausch abgedrehten Verfassers, der an einer weit verbreiteten Krankheit leidet, nämlich sich für kompetent in Sachen Frauen zu halten, obwohl er keine Ahnung von Tuten und Blasen hat.

«Wo der Islam dominant wird, hat sich jedes feministische Gedöns binnen kürzester Zeit erledigt. Es verschwindet einfach unter Kopftuch und Burka.» (a.a.O.)

Logik ist weder Sache des Feminismus noch des Verfassers des Journalistenwatch-Artikels. Was hinter Kopftuch verschwindet, hat sich deswegen nicht erledigt. Schon mal etwas von islamischem Feminismus gehört? Den gibt es und wird es in Zukunft vermehrt geben, wenn unsrer schon tot ist.

«Nach etwa 300.000 Jahren Menschheitsgeschichte des Homo Sapiens, davon etwa 295.000 Jahre zugebracht mit der sorgfältigen Beobachtung der Geschlechter, kam in jüngster Vergangenheit ein Bestseller heraus mit dem Titel „Die Bibel”. Neue Erkenntnis: Bei unserem Klugscheißerchen handelt es sich um eine getunte Rippe, die dem Brustkorb des ersten Menschen entnommen wurde.» (a.a.O.)

Bringen Sie das einmal in einer öffentlichen Debatte mit Feministen und Andersdenkenden und lassen Sie sich auslachen. Ich werde im Publikum mitlachen. Denn das ist verbale Schaumschlägerei ohne den leisesten Anflug eines Arguments. Eine Fabel aus dem Schöpfungsmythos des Alten Testaments als Argument einzusetzen, ist an Peinlichkeit und Dummheit nicht mehr zu überbieten; demnächst werden wir noch damit beschäftigt werden, ob Adam oder Eva zuerst in den Apfel der Erkenntnis gebissen habe, und ob das der gleiche Apfel sei, den Paris der Aphrodite überreichte, womit letztlich über die Entführung der Helena der trojanische Krieg ausgelöst wurde. Der Jouwatch-Schreiber ist im Rausch – wurde das unter Drogen geschrieben, oder ist er wirklich so naïv, in seinem berechtigten Zorn über feministische Verarsche antike Mythen für ein Argument zu halten, ist es einfach nur Überheblichkeit? Da habe ich 30+ Jahre mehr Erfahrung, wie man so etwas vernünftig auseinandernimmt. Unsere Professoren klassischen Stils gaben uns einen guten Rat: „Kennt eure Grenzen. Wer nicht merkt, von etwas keine Ahnung zu haben, blamiert sich fürchterlich.” Sowohl bei heutigen Konservativen als auch Männerrechtlern sind etliche eitle Schaumschläger unterwegs, die mehr von charismatischer Vermarktung verstehen als von intelligent durchdachter Argumentation; ihre Niederlage ist vorhersehbar.

In einigen Absätzen steckt ein wahrer Kern, der in meinen Büchern auch solide begründet und hergeleitet, hier jedoch durch blühend unsinnige Tiraden in den Dreck gezogen wird. Ich will mal gnädig sein und nicht den Rest des Gegackers genauso auseinandernehmen, was kein Problem wäre.

Ähnlich hat mißratene Feminismuskritik seit 1900 immer wieder verloren und sich auf lange Sicht blamiert. Dabei liefere ich regelmäßig sachlich fundierte Artikel, die auf hohem Niveau mit modernen Argumenten den Feminismus auseinandernehmen. Was stimmt in der konservativen Szene und bei vielen Männerrechtlern nicht? Solide Argumente werden ignoriert, dafür plumpes Gegacker verbreitet, mit dem sich keine Überzeugungsarbeit leisten läßt.

Daß mit dem Auftauchen feministischer Wellen das Abendland in den Sinkflug überging, belegen meine Bücher seit längerem. Ihr Artikel belegt das nicht, sondern motzt nur … herum.

Hier läuft etwas gründlich schief: Sie sollten lieber solide Artikel veröffentlichen, die handwerklich das neueste und treffendste sind, was Feminismuskritik zu bieten hat, statt Gegacker. Solide und durchdachte Feminismuskritik wird ignoriert. Es wird Zeit, daß Medien intelligente männliche Positionen bringen, und nicht ein Gegacker, das ähnlich unsachlich daherschwätzt wie das feministische. Wahrscheinlich halten der Verfasser und oberflächliche, von Sachkenntnis ungetrübte Leser solch einen Strudel wirrer Behauptungen auch noch für witzig.

Ich empfehle, einige meiner Sachbücher zu lesen, um zu sehen, was heute an guten Argumentationen möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle

www.deichmohle.de

Übersicht von bislang 28 veröffentlichten Büchern: www.quellwerk.com

Fußnoten

1 https://www.journalistenwatch.com/impressum/

2 https://www.journalistenwatch.com/2019/01/13/feministenquatsch-toxische-maennlichkeit/

Statt guten Artikeln unsachliche Tiraden

Sehr geehrte Dame und Herr,

seit etwa 2 Jahren bringt Journalistenwatch meine Artikel nicht mehr, mit der fadenscheinigen Begründung, das Portal habe sich auf Nachrichten umgestellt, obwohl diese vom gleichen Typ sind wie meine Artikel. Nachdem Feminismuskritik offenbar hintenangestellt wurde, erscheint nun ein Artikel dazu bei Ihnen, der ganz offensichtlich plump und persönlich angreifend ausfällt.

«Seit das feministische Weibsengegacker salonfähig geworden ist, geht es mit der westlichen Welt den Bach runter. …

Halt den Hühnerschnabel und geh Körner picken. Gack-gack-gack»1 (Journalistenwatch)

Hier hat jemand, der wenig Ahnung vom Thema hat, auf persönlicher Ebene angegriffen, was schlechter Stil und wenig überzeugend ist. 

«Arschlecken, Katharina. … Der weibliche Unmensch hat erst in Gestalt der unruhestiftenden Feministin das Licht der Welt erblickt, und das auch erst, nachdem der Buchdruck erfunden war.» (a.a.O.)

Ein wilder Strudel unbewiesener und wohl auch falscher Behauptungen – eine Korrelation von Buchdruck und Feminismus ist genauso unsinnig wie vieles in dem Geschwafel. Schon mal etwas davon gehört, daß Chinesen den Buchdruck erfunden haben, es aber trotzdem keinen Feminismus dort gab? Oder daß es feministische Bestrebungen schon im, vermutlich auch vor dem Altertum gab? Aber so viel Logik paßt nicht in das Kleinhirn des im Testosteronrausch abgedrehten Verfassers, der an einer weit verbreiteten Krankheit leidet, nämlich sich für kompetent in Sachen Frauen zu halten, obwohl er keine Ahnung von Tuten und Blasen hat.

«Wo der Islam dominant wird, hat sich jedes feministische Gedöns binnen kürzester Zeit erledigt. Es verschwindet einfach unter Kopftuch und Burka.» (a.a.O.)

Logik ist weder Sache des Feminismus noch des Verfassers des Journalistenwatch-Artikels. Was hinter Kopftuch verschwindet, hat sich deswegen nicht erledigt. Schon mal etwas von islamischem Feminismus gehört? Den gibt es und wird es in Zukunft vermehrt geben, wenn unsrer schon tot ist.

«Nach etwa 300.000 Jahren Menschheitsgeschichte des Homo Sapiens, davon etwa 295.000 Jahre zugebracht mit der sorgfältigen Beobachtung der Geschlechter, kam in jüngster Vergangenheit ein Bestseller heraus mit dem Titel „Die Bibel”. Neue Erkenntnis: Bei unserem Klugscheißerchen handelt es sich um eine getunte Rippe, die dem Brustkorb des ersten Menschen entnommen wurde.» (a.a.O.)

Bringen Sie das einmal in einer öffentlichen Debatte mit Feministen und Andersdenkenden und lassen Sie sich auslachen. Ich werde im Publikum mitlachen. Denn das ist verbale Schaumschlägerei ohne den leisesten Anflug eines Arguments. Eine Fabel aus dem Schöpfungsmythos des Alten Testaments als Argument einzusetzen, ist an Peinlichkeit und Dummheit nicht mehr zu überbieten; demnächst werden wir noch damit beschäftigt werden, ob Adam oder Eva zuerst in den Apfel der Erkenntnis gebissen habe, und ob das der gleiche Apfel sei, den Paris der Aphrodite überreichte, womit letztlich über die Entführung der Helena der trojanische Krieg ausgelöst wurde. Der Jouwatch-Schreiber ist im Rausch – wurde das unter Drogen geschrieben, oder ist er wirklich so naïv, in seinem berechtigten Zorn über feministische Verarsche antike Mythen für ein Argument zu halten, ist es einfach nur Überheblichkeit? Da habe ich 30+ Jahre mehr Erfahrung, wie man so etwas vernünftig auseinandernimmt. Unsere Professoren klassischen Stils (allesamt männlich) gaben uns einen guten Rat: „Kennt eure Grenzen. Wer nicht merkt, von etwas keine Ahnung zu haben, blamiert sich fürchterlich.” Sowohl bei heutigen Konservativen als auch Männerrechtlern sind etliche eitle Schaumschläger unterwegs, die mehr von charismatischer Vermarktung verstehen als von intelligent durchdachter Argumentation; ihre Niederlage ist vorhersehbar.

In einigen Absätzen steckt ein wahrer Kern, der in meinen Büchern auch solide begründet und hergeleitet, hier jedoch durch blühend unsinnige Tiraden in den Dreck gezogen wird. Ich will mal gnädig sein und nicht den Rest des Gegackers genauso auseinandernehmen, was kein Problem wäre.

Ähnlich hat mißratene Feminismuskritik seit 1900 immer wieder verloren und sich auf lange Sicht blamiert. Dabei liefere ich regelmäßig sachlich fundierte Artikel, die auf hohem Niveau mit modernen Argumenten den Feminismus auseinandernehmen. Was stimmt in der konservativen Szene und bei vielen Männerrechtlern nicht? Solide Argumente werden ignoriert, dafür plumpes Gegacker verbreitet, mit dem sich keine Überzeugungsarbeit leisten läßt.

Daß mit dem Auftauchen feministischer Wellen das Abendland in den Sinkflug überging, belegen meine Bücher seit längerem. Ihr Artikel belegt das nicht, sondern motzt nur … herum.

Hier läuft etwas gründlich schief: Sie sollten lieber solide Artikel veröffentlichen, die handwerklich das neueste und treffendste sind, was Feminismuskritik zu bieten hat, statt Gegacker. Solide und durchdachte Feminismuskritik wird ignoriert. Es wird Zeit, daß Medien intelligente männliche Positionen bringen, und nicht ein Gegacker, das ähnlich unsachlich daherschwätzt wie das feministische. Wahrscheinlich halten der Verfasser und oberflächliche, von Sachkenntnis ungetrübte Leser solch einen Strudel wirrer Behauptungen auch noch für witzig.

Ich empfehle, einige meiner Sachbücher zu lesen, um zu sehen, was heute an guten Argumentationen möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle
www.deichmohle.de

Übersicht von bislang 28 veröffentlichten Büchern: www.quellwerk.com

Fußnote

1 https://www.journalistenwatch.com/2019/01/13/feministenquatsch-toxische-maennlichkeit/

Neuer Bucheinband

„Don’t judge a book by its cover.” lautet ein altes angelsächsisches Sprichwort, das so wahr ist wie es in unsrer Zeit nicht mehr beachtet wird: „Beurteil ein Buch nicht nach seinem Einband.” oder eine Sache nicht nach ihrer Aufmachung. Im Zeitalter raffinierter Verkaufspsychologie gilt leider recht deutlich das Gegenteil. Kleider machen Leute, und Werbekampagnen Bücher. Ich biete neuartige Bücher und Argumente. Die Verpackung ist mir wurscht. Grauer Karton tut es auch. Aber weil gemäkelt wurde, habe ich statt voll konzentriert zu schreiben mal was gebastelt. Nun denn, hier ist die Abrechnung in neuem Gewande.  Viele Leser braucht das Buch.

 

Neue Bücher

Neue Bücher gibt es: 

Die Abschaffung abendländischer Erfindungsgabe und Völker

Dies sind Bücher mit neuen Argumenten und Zusammenhängen. Ich bewerbe nicht. Albern ist es, Bücher nach Vermarktung bewerten. Ein geistiger Durchbruch ist eben das, auch wenn er im grauen Karton und ohne Werbung angeboten wird. Eine Menschheit, die Bücher nach Verpackung, Einbandsgestaltung, Bekanntheit oder Werbung beurteilt, ist strohdumm. Ich gehe nicht mit dem Zeitgeist. Ich bin der Stachel im Fleisch der Gesinnungsdiktatur. Ich schreibe keine bequemen Bücher. Ich schreibe nicht, was Leute lesen wollen, sondern ich schreibe, was Leute lesen sollten, weil es die Wahrheit ist. Ich schreibe lieber eine Wahrheit, die niemand wissen will, als eine Lüge, für die ich gefeiert werde. Ich bin unbequem und gelobe, noch viel unbequemer zu werden, wenn das der Preis ist, der Wahrheit näher zu kommen.

Fragmente der untergegangenen abendländischen Kultur

Der dritte Band aus der Reihe Flaschenpost in die Zukunft.

Abrechnung mit dem Feminismus

Abrechnung mit dem Feminismus

Als Vorabausgabe ist nun das Buch „Abrechnung mit dem Feminismus” verfügbar, zweiter von drei geplanten Bändern der „Flaschenpost in die Zukunft”. Der erste Band „Zensiert: Erster Band zur ersten Welle” ist zwar in einem Verlag erschienen, leider aber unbekannt und so gut wie ungelesen, verdient mehr Beachtung, denn er verändert den Wissensstand zur ersten feministischen Welle. Der zweite Band legt nochmals zu. Ob sich je ein Verlag dafür finden wird, ist ungewiß. Thema und Inhalt sind etablierten Verlagen zu brisant.

Seit Jahrzehnten erarbeiten meine Bücher neue Wissensstände, Argumente und Darstellungsweisen. Jedes ist daher gleichzeitig eine Neuerung und ein Zeitdokument. Die „Abrechnung mit dem Feminismus” ist derzeitige Spitze des Fortschritts: neueste Beweise, Argumente, Zusammenhänge und Darstellungsweisen. Das gleichnamige Kapitel fast am Ende des Buches dürfte die dichteste (konzentrierteste) zusammenhängende Darstellung des Themas sein. Es ist, wie gute Literatur sein soll: Jeder Satz überrascht und stößt vor den Kopf. Am Ende steht es deswegen, weil genau das, was gut daran ist, heutige Leser überfordern dürfte. Da jeder Satz in heutiger Zeit wie eine ‚politisch inkorrekte’ Zumutung wirkt, dürften viele Leser im Schlußkapitel aussteigen. Umso mehr wird es zünden, sobald wieder Vernunft eingekehrt ist. Der Anhang behandelt dann wie üblich Verlagsabsagen. Der Einband wurde neugestaltet.

Erheblich ergänzt und vertieft wurde in den letzten Tagen das Kapitel „Wahnsinn und Feminismus”, das damit ebenso zum Schwerpunkt wurde wie die erste Welle im vorigen Band „Zensiert. Flaschenpost in die Zukunft: Erster Band zur ersten Welle”.

Wahrnehmungsstörung: „Krieg gegen Frauen” – Wirklichkeit: „Krieg gegen Männer”

Wahrnehmungsstörung: „Krieg gegen Frauen” – Wirklichkeit: „Krieg gegen Männer”

Seit Urzeiten werden Frauen besonders geschützt, Männer dagegen tödlichen Gefahren ausgesetzt und mit gefährlichen oder harten Bürden belastet. Wie meine Bücher anhand von Erkenntnissen moderner Evolutionsbiologie aufzeigen, beruht darauf eine Wahrnehmungsstörung.

Wir nehmen Frauen als leidend und hilfsbedürftig war, nicht aber stärker leidende Männer. Schon im Ersten Weltkrieg warf die schwarze Kriegspropaganda der Alliierten den Deutschen vor, als ‚Hunnen’ grausame Übergriffe an zivilen Frauen begangen zu haben, was freie Erfindung war.

Als Boko Haram in Afrika jahrelang tausende Männer tötete, ebenso viele Jungen entführte, entweder tötete oder dazu zwang, der Terrorsekte beizutreten, sahen unsere Medien weg. Als jedoch einige hundert Mädchen entführt wurden, sprangen unsere Medien sofort auf, berichteten breit und sensationell. Politiker schworen Konsequenzen. Hektisches Handeln begann. Das ist typisch und immer so.

Tatsächlich verhält es sich umgekehrt. Alle feministischen Wellen führten Krieg gegen Männer; bereits die erste Welle war militant und gewalttätig. Seit 1968 sind Intoleranz gegen Feminismuskritiker und Schlammschlachten gegen einheimische ‚weiße heterosexuelle Männer’ heftig: Eine Schlammschlacht jagt die andere, alle paar Jahre eine neue. Im Zuge dieses Krieges gegen die eigenen abendländischen Männer und die eigene Kultur haben Feministinnen sich in den eigenen Leib geschossen. Nun leiden unter der von ihnen propagierten Massenmigration wegen offener Grenzen auch Frauen. Feminismus hat Frauen schwer geschadet. Deswegen wäre es sehr irrig, wieder der teils angeborenen, teils feministisch verschärften Wahrnehmungsverzerrung zu verfallen, die größeren Leiden verdrängter Männer nicht zu sehen, nur die Folgeprobleme auch für Frauen.

Das ist verrückt; die Frauen sind zu bedauern. Doch die verdrängten einheimischen Männer, die arbeiten, Steuern zahlen und damit ihre eigene Verdrängung finanzieren, werden systematisch und massiv diskriminiert, um Leben und Zukunft in eigenen Kindern betrogen.

Der Männerüberschuß macht fleißige einheimische Männer zu von Frauen diskriminierten Kuckolden, die ihre eigene Verdrängung bei Frauen bezahlen. Das (und viele andere ungerechte Nachteile für Männer) entgeht unserer Aufmerksamkeit. Deswegen sind meine Bücher wichtig, weil sie die unbeliebte, verdrängte Wahrheit zeigen. Man straft meine Bücher und mich mit Ignorieren, Unglauben oder Verachtung dafür, eine Wahrheit aufzudecken, die man nicht eingestehen will.

Außer vielen totgestochenen Männern, totgemesserten Frauen und mißbrauchten Kindern leiden inzwischen auch Haustiere.

Lest meine Bücher mit unbequemen, aber umso wichtigeren Wahrheiten! Brecht die Mauer eisigen Totschweigens, die seit Jahrzehnten verhindert, daß diese Argumente und Themen rechtzeitig an die Öffentlichkeit gelangen, bevor die politische Kaste Katastrophen angerichtet hat.



Buch „Abrechnung mit dem Feminismus“

Vom angekündigten Buch „Abrechnung mit dem Feminismus„, dem zweiten Band der „Flaschenpost in die Zukunft, gibt es jetzt vorab eine Vorabversion mit 482 Druckseiten. Laßt es euch nicht entgehen. In den Büchern entstehen neue Argumente, Beweislinien und Sichten der Welt von morgen. Nach dem Feminismus wird es eine kopernikanische Wende im Denken geben müssen, die in diesen Büchern herausgearbeitet wird.

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