Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: europäisch

China und Indien – Ursachen von Verfolgung oder Koëxistenz

China und Indien – Ursachen von Verfolgung oder Koëxistenz

China und Indiën, die beiden volksreichsten Länder der Erde mit über einer Milliarde Einwohner, sind Nachbarn, in kultureller Hinsicht jedoch Gegenpole. Beide entstanden aus uralten Kulturregionen, die sich in gegensätzlicher Weise entwickelt haben.

China hatte seit alters her Kaiser, die wie ein Pharao über das Land regierten und regelten, was der alten Vorstellung von asiatischer Despotie entspricht, sich bei und nach der kommunistischen Revolution, später in der Kulturrevolution von 1968 und jüngst der wirtschaftlichen Öffnung mit anderen Mitteln und Machtsystemen fortsetzte. Die chinesische Gesellschaft ist eine Massengesellschaft.

Die japanische fußt auf geschmacklichen Normen, die sogar bei rebellischen Jugendlichen sichtbar sind, die gegen Normen rebellieren, dies aber in ihrerseits genormten Protestsignalen ausdrücken.So ähnelten sich japanische ‚Freaks’, die ‚alternative Individualität’ ausdrückten, als hätten sie alle im gleichen Supermarkt für Protest-Individualismus Aufmachung von der Stange eingekauft. Nun mag es bei uns ähnliche Tendenzen geben, doch in Japan prägen sie sichtlich.

Indiën ist das Gegenteil. Nicht nur die chinesische Kultur ist alt, besonders auch die Götter der Induskultur, die bereits vor Ankunft der Aria bestand, aus denen der geistliche Stand der Brahmanen entstand, entsprechend dem vorchristlichen Stand der Drudner oder Druiden, der bei Annahme des Christentums durch den mittelalterlichen zweiten Stand kirchlicher Geistlicher ersetzt wurde. Man hat im Industal aus vorvedischer Zeit Götterbildnisse gefunden, die von Indern noch heute als ihr Gott Schiwa oder ihre Göttin Kali oder Durga erkannt werden. Die Veden (Einzahl: Veda) entsprechen dabei der Edda der Germanen, sowohl in der Bedeutung, als vermutlich auch im Wortstamm. Schiwa trägt die Mondsichel im Haar und reitet auf Nandi, dem Stier, dessen Hörner zusammen mit dem Mond als Zeichen bereits in der Altsteinzeit in Afrika, Europa, Klein- und Westasiën als zusammengehörige geistliche Attribute verbreitet waren. So alte Wurzeln hat diese Gottheit.

Heute ist die indische Gesellschaft in eine Vielzahl Kasten zersplittert, die sich aus ursprünglich vier Farben, diese wiederum aus den drei Ständen entwickelt hatten, die indoeuropäische Kultur ursprünglich kennzeichnete. Den geistlichen Stand der Druiden oder Drudner gab es offenbar bei Kelten und Germanen; dieser entspricht den Brahmanen Indiëns. Hervorgegangen sind die Vielzahl der Kasten und die Strenge der Regeln, die das Kastenwesen betreffen, aus einer fehlgeschlagenen Revolution gegen das Kastensystem, die das genaue Gegenteil der beabsichtigten Wirkung hatte. (Dem Feminismus könnte es ähnlich ergehen, wenn natürliche Geschlechterergänzung wiederaufgebaut wird.)

Ungefähr 500 Jahre vor unsrer Zeitenwende gab es zwei Lehrmeister in Indiën, die sich gegen den damaligen Hinduismus stellten: Mahavira (Jainismus) und Buddha (Buddhismus). Jain haben sich als eine der vielen Religionen Indiëns erhalten, besetzten im Kastensystem unter anderem die Funktion des Geldverleihers, weshalb ihnen der Ruf nachgeht, wohlhabend zu sein. Buddha wollte das Kastensystem abschaffen. Wie ich im Buch von Reisenden las, die in den 1920er Jahren Tibet bereisten, gab es auch in Tibet Klassenunterschiede. Söhne wohlhabender Bürger erhielten Geld von zu Hause, wenn sie ins Kloster gingen, konnten sich ganz auf ihre Studiën konzentrieren und daher bei Begabung und Fleiß auch leicht zum Lama aufsteigen. Dagegen war es mit ihren Viehherden auf einigen tausend Metern Höhe umherziehenden Nomaden nicht möglich, ihre Söhne im Kloster zu unterstützen, weshalb sich diese als Diener verdingen mußten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Daher hatten sie kaum je genug Muße und Konzentration, um es bis zum hochgelehrten Lama zu schaffen.

Doch die Wirkung der buddhistischen Herrschaft in Indiën war weit fataler. Ein Maharadscha hatte sich nach vielen blutigen Grausamkeiten aus Angst um sein Seelenheil und Karma bekehrt, und zwar zum Buddhismus, weil dieser als besonders friedfertig galt, womit er wohl seine vormals bösen Taten ausgleichen wollte. Danach herrschten eine Weile buddhistische Radschas über Indiën; hinduistische Priester waren am Hofe durch Buddhisten ersetzt worden. Die alten königlichen Rituale wurden nicht mehr ausgeführt.

Der alte Glaube lebte nur abseits königlicher Paläste und Residenzen fort: Zum einen im Volk, zum anderen bei den Brahmanen, deren Existenzgrund im hinduistischen Glauben lag, den sie deshalb nicht aufgeben wollten. Ähnliches passierte später, als Muslime die Macht eroberten. In Kaschmir bekehrten sie so ziemlich alle Einwohner niedriger Kasten zum Islam; nur die Brahmanen und Hochkastigen, die gebildet und gelehrt waren im Hinduismus und in diesem ihren Existenzgrund sahen, blieben ihrem Glauben treu.

Dabei wandelte sich der Hinduismus, der in seiner ursprünglichen Form nur auf Bali überlebt hat, wo das Kastensystem schwach ausgeprägt ist, die vier Hauptkasten hat, die aber durchlässiger sind, wie mir Balinesen berichteten. Wer eine Beruf erlerne, etwa an der Universität studiere, werde von der zum Beruf gehörenden Kaste aufgrund seiner Fähigkeiten aufgenommen. Auch Heiraten mit anderen Kasten seien dort kein Problem, weil die Frau in die Kaste aufgenommen werde. So die balinesische Selbstdarstellung.

In Indiën ist die Kaste unveränderbar; man wird in sie geboren. Ebenso kann sich niemand wirklich zum Hinduismus bekehren, weil man auch als Hindu geboren wird – in seine Kaste. Daher werden Jünger der Hare-Krischna-Sekte westlicher Länder nicht ganz ernstgenommen und wirken so seltsam wie ein Asiat, der bei uns mittelalterliche Riten in Mittelhochdeutsch abhält, denn die religiösen Riten der Sekte werden in Indiën selbst schon lange nicht mehr ausgeübt.

Die Brahmanen erließen, um den Hinduismus zu retten, in der Zeit buddhistischer (und vielleicht später auch muslimischer) Fremdherrschaft immer strengere Gesetze, die das Kastenwesen betrafen, um ein Wegbrechen zu verhindern, das derzeit in Europa durch die Millionenflut von Migranten geschieht und uns auszulöschen droht. Deshalb wurden Heiratsregeln und soziale Regeln immer strenger. Das Kastensystem wurde rigide, drückend, unmenschlich – der Lehrmeister Buddha hatte das radikale Gegenteil dessen bewirkt, was er bezweckt hatte. Wie in Dichtung und Politik gilt auch bei der Umgestaltung von Gesellschaft „Gut gewollt ist schlecht gekonnt”; zum Glück sind Buddhisten friedlich und werden mich nicht der Blasphemie anklagen, sondern es mit Humor und Witz nehmen, was für ihre Weisheit spricht.

Noch eine andere Verschiebung gab es: Die Triade vedischer Götter, die den germanischen, keltischen und slawischen Göttern glichen und von derselben Wurzel abstammten (darunter Donar – Indra), wurde ersetzt durch Götter des alten Volksglaubens, die zuvor keine Rolle in der vedischen Kultur gespielt hatten: So stiegen die uralten Götter vorvedischer, vorarischer Zeit wie Schiwa, Durga und Kali zu wichtigen Göttern auf. Erst seitdem sind Brahma, Wischnu und Schiwa die drei Hauptgötter.

Indiën ist ein Land mit einer Vielzahl Sprachen – einst wurden 6000 genannt, vieler Stämme und Hauptsprachen. In einem Sprachkreis gibt es viele Kasten, die ursprünglich innerhalb heirateten. Damit ist die indische Kultur ein extremes Gegenstück zur einheitlichen, geradezu ‚absolutistischen’ und einschmelzenden Staatskultur Chinas.

China hat eine Besonderheit: Es gibt dort, von örtlichem Volksglauben abgesehen, keine wirklich großen, mächtigen Götter. In China hat sehr früh Philosophie, wenn nicht Staatsphilosophie, die Religion verdrängt. Konfuzius, Lao Tse und andere Philosophen und ihre Lehren nehmen daher in etwa die Rolle ein, die anderswo Götter und Glaubenslehren hatten. Diese in China wohl seit Jahrtausenden beobachtete Entwicklung fand bei uns erst ab dem Ende des Mittelalters statt. Indiën ist das genaue Gegenteil, ein Land starker religiöser Überlieferung und Riten, tausender Götter und Lehren, die das Leben prägen. Buddhismus ging in chinesische Richtung, denn diese ‚Religion’ wird als Lehre oder Weg aufgefaßt, hat einen Lehrmeister – Buddha – statt eines Gottes; Götter sind eher lokale Beigaben, die zur buddhistischen Lehre Bekehrte aus alter Gewohnheit einbrachten. Der Artikel „Chinas Götter und Göttinnen” einer offiziëll klingenden Domäne „Unsere Nation China” listet zwei Gruppen chinesischer sogenannter ‚Götter’ auf: die erste sind Formen des Buddhas, die zweite Götter des Taoismus, der wie der Buddhismus eine Philosophie darstellt. Somit gleichen sich Buddhismus und chinesische Staatsphilosophie darin, daß die Lehre keine zentralen Götter kennt, sondern Lehrmeister, wirkliche Menschen, ergänzt um einige mythische Personen oder untergeordnete örtliche Götter, die einer im Kern philosophischen Lehre dienen und letztlich verzichtbar sind.

China ist ein die Massen vereinheitlichender Staat, der Unterschiede einschmilzt, einstige ethnische Vielfalt im Kernland durch Han-Chinesen ersetzt hat; Indiën ist ein Vielsprachen-, Vielvölkerstaat mit vielen örtlichen Kulturen und Stammeskulturen, deren einigende Bänder Hinduismus und Kastensystem sind. Anders als in Bekehrungsreligionen, wie es Monotheismen meist sind, wurden durch hinduistische Kultur aufgesogene Stämme niemals von ihren Gottheiten und Riten abgebracht. Man sah sich die Götter an, fand Ähnlichkeiten, und erklärte die Stammesgötter zu Wiedergeburten der großen, universellen hinduistischen Hauptgötter. So kommt es, daß manch ein Gott hundert Namen trägt, vielleicht sogar noch mehr. Alte Religionen, Götter und Kulturen gingen nicht unter, sondern ein in die Vielfalt Indiëns – aber nicht als zusammenhangslos nebeneinander oder gar gegeneinander lebende Gruppen, sondern indem sie einbezogen wurden in den hinduistischen Kosmos, soziale Gruppen und Arbeitsteilung des Kastensystems vormoderner Zeit.

Man könnte Indiën bei flüchtiger Betrachtung für den Traum eines Multikulti-Musterlandes halten, doch das stimmt nicht. Die Vielzahl der Götter bedeuten keine Beliebigkeit, sondern sind alle Teil einer sehr stark strukturierten Gesellschaft mit verbindlichen, überindividuëllen Werten. Soziale und sexuëlle Regeln sind wesentlich stärker und bindender, als sie im Abendland jemals waren. Die Vielfalt fliegt ihnen deshalb nicht um die Ohren, weil die gemeinsamen spirituëllen, gesellschaftlichen und sozialen Lebensformen alle umfassen, Gruppen innerhalb heirateten und früher in einem arbeitsteiligen Tausch standen. Theoretisch blieben also alle unter sich, über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende. Deswegen störten sie sich gegenseitig nicht, im Gegensatz zur überwiegend männlichen Einwanderung im Abendland, die biologisch Frauenraub bedeutet.

Das Kastensystem Indiëns war einst ein Echo geschlechtlicher Arbeitsteilung, die wohlgemerkt nur bei den Geschlechtern natürlich ist, auf Kasten bezogen dagegen einschränkender Zwang. Denn was Mann oder Frau tun, das teilten sie miteinander, der ganzen Familië, weil Mann und Frau durch Ehe verbunden waren. Kasten sind nun das glatte Gegenteil einer Ehe, weil nach alter Regel nur innerhalb von Kasten geheiratet wurde, verschiedene Kasten gerade keine eheliche Beziehung aufnahmen. Daher gleicht geschlechtliche Arbeitsteilung aus, wogegen die zwischen Kasten soziale Unterschiede hervorbringt.

Die Vorfahren der Brahmanen und der keltischen, germanischen und slawischen Stämme des Nordens haben sich vor 5000 bis 7000 Jahren getrennt. Hätte es keine Mischehen gegeben, sähen die Brahmanen noch heute aus wie unsere germanischen Vorfahren: blond und oft blauäugig. Dem ist nicht so; zwar sind Gesichter Nordindiëns bis auf Hautfarbe zuweilen ähnlich, doch lassen sich Brahmanen körperlich nicht von anderen unterscheiden. In den ersten Jahrtausenden werden sie sich oft genug gemischt haben, bevor strengere Regeln eingeführt wurden, die seitdem die indische Gesellschaft bis vor kurzem prägten.

Eine Ironie der Geschichte stellen die Parsen da, benannt nach ihrer Urheimat Persiën, die nach der islamischen Eroberung Irans nach Indiën flohen, um bei ihrem zoroastrischen Glauben zu bleiben. Ursprünglich waren die Perser hinduistisch; ihr alter Götterkanon und ihre religiöse Überlieferung unterschied sich kaum von der Indiëns mit allenfalls örtlichen Varianten, wie es sie immer und überall gibt. Als der frühe Monotheïsmus des Glaubensstifters Zarathustra eingeführt wurde, endete eine Ära religiöser Toleranz. Auf Inschriften hatte ein Perserkönig sich gerühmt, auch ihm fremde Götter seiner eroberten Länder gefördert und den Juden Geld gegeben zu haben, damit sie ihren zerstörten Tempel wiederaufbauen konnten. Er wollte sich mit allen Göttern gutstellen. Später brüstete sich ein zoroastrischer Glaubenseiferer in einer Inschrift, die Nazarener (Christen), Juden und Brahminen (Hindu) verfolgt, getötet oder verjagt, und ihre Tempel zerstört zu haben. Als die Zoroaster von Muslimen besiegt worden waren, blieb den Seßhaften nur die Wahl zwischen Konversion zum Islam und Flucht, wobei die Glaubensfesten ausgerechnet zu den von ihnen früher verfolgten Hindus nach Indiën flohen, wo sie als eine der vielen Kasten und Religionen bis heute unbehelligt überdauerten. Ihre heute zu geringe Geburtenrate läßt sie schwinden. Nur ein umherziehender Nomadenstamm soll im Iran bis heute Elemente zoroastrischen Glauben bewahrt haben.

Interessant sind die Extrembeispiele China und Indiën auch in Hinsicht auf religiöse Toleranz. In China haben Juden ihren Glauben abgelegt, sogar vergessen, daß sie Juden gewesen waren, weil sie assimiliert und eingeschmolzen wurden von der starken Einheitsgesellschaft Chinas. Das soll in keinem anderen Kulturkreis der Erde geschehen sein. Das ‚absolutistische Kaiserreich’ und die einschmelzende Umarmung der chinesischen Gesellschaft hat Juden nie verfolgt, sie aber aufgesogen. Besucher aus Israël meldeten später, sie hätten Menschen gefunden, die sie aufgrund ihrer Speisegewohnheiten und Essensregeln als Nachkommen von Juden erkannt hätten. Und siehe da, in jener Gegend war in früheren Zeiten die Anwesenheit von Juden dokumentiert. Sie hatten ihre Herkunft vergessen, sich gemischt, waren unerkennbar; als letztes waren jüdische Speisegewohnheiten verblieben.

Das Gegenteil dazu stellt die stark in Kasten gegliederte Gesellschaft Indiëns mit einer Vielzahl Göttern da. Bei so vielen Kasten kommt es auf eine mehr nicht an; gleiches gilt für Götter. Gäbe es nicht in den drei heutigen monotheïstischen Religionen das erste biblische Gebot, keinen anderen Gott zu haben als den einen, wären Juden wohl, genau wie Mohammedaner und Christen, auf die indische Weise assimiliert worden, indem man den Gott der Thora, Bibel oder des Korans zu einer Reïnkarnation ihres hinduistischen Götterkanons erklärt hätte. Das ging jedoch bei diesen Glaubensformen offensichtlich nicht. Trotzdem sollen Juden seit babylonischer Zeit in Indiën gewesen sein, ohne daß sie jemals verfolgt worden wären. Die indische Gesellschaft ist ähnlich stark wie die chinesische, wenngleich aus umgekehrten Gründen: Statt einer vereinheitlichenden Massengesellschaft, die stärker nivelliert und assimiliert als andere wie in China, ist in Indiën die Vielzahl von Gruppen starkes Bindeglied, weil alle Gruppen ineinander heiraten, die Kultur und das Bestehen der ethnischen Identität anderer in keiner Weise in Frage stellen – und das über Jahrtausende. Starke kulturelle und sexuëlle Regeln gelten für alle. Wer sich seiner selbst sicher ist, von anderen nichts zu befürchten hat, braucht auch keine Abwehrreaktionen. So kommt es, daß im höchst zersplitterten und Gruppen langfristig erhaltenden Indiën ebenso wie im vereinheitlichenden und einschmelzenden China Juden nicht verfolgt wurden. In Indiën hielten sich ihre Gemeinden bis zur Gründung des Staates Israël, worauf fast alle dorthin auswanderten.

Dennoch gibt es in Indiën religiöse Probleme, hauptsächlich durch Mohammedaner, ähnlich wie in China, weil diese bekehren und Parallelgesellschaften bilden, die sich nicht in die Kultur des Wirtsvolkes einfügen, ja sogar aussteigen, denn fast alle Muslime Indiëns, Pakistans und Bangla Deschs sind Nachkommen von Konvertiten, die vorher im Hinduglauben aufgewachsen waren. Daher ist ihre Alltagskultur noch stark hinduistisch geprägt. Die Bekehrung führt über Generationen hinweg zu einer fortschreitenden Desintegration derer, die ursprünglich autochthone hinduistische Inder gewesen sind. In Ostturkestan, heute Provinz Chinas, die zu Zeiten Sven Hedins und Mühlenwegs noch ‚Sinkiang’ genannt wurde, grassiert heute islamistischer Terrorismus im Umfeld von al Quaida und Islamischer Staat. China reagiert in einer Weise, wie es weltweit anderswo undenkbar wäre: Sie behandeln den Glauben als Störung und wollen ihn aberziehen. Für Abendländer klingt diese Idee frevelhaft; kein Mensch mit Verstand möchte sich mit den ungeheuerlichen Kräften einer großen Religion anlegen, und wenn diese nur darin bestehen, daß die Gläubigen aufgrund ihrer tiefen Überzeugung ihr Leben einsetzen und in der Masse eine gewaltige, schier unüberwindbare Kraft entfalten. Wohl nur Chinesen, die seit Jahrtausenden Religion durch Philosophie ersetzt haben, kann eine solche Idee kommen. Wie es ausgeht, bleibt abzuwarten. Hier treffen zwei der stärksten menschlichen Gegenkräfte aufeinander.

Im hinduistischen Subkontinent gibt es Spannungen mit Muslimen, was sich bis zu Ausbrüchen von Verfolgungen hochgeschaukelt hat und dem Bild des toleranten Indiëns zu widersprechen scheint. Nun, keine Gesellschaft ist tolerant, wenn es an ihre Existenz geht. Die Frage ist eher, welche Gesellschaft sich gefährdet sieht durch Integrationsverweigerer und welche nicht. Die chinesische ist wenig gefährdet, weil ihre Assimilationskraft so überwältigend stark ist, daß sie sogar die Juden bis zum Vergessen ihrer Herkunft assimilierten, was weltweit einmalig ist. Doch wenn sie in Ostturkestan, heute Sinkiang, von Terror herausgefordert werden, gibt es wohl so etwas wie Verfolgung oder Umerziehung. Die indische Gesellschaft ist wenig gefährdet, weil keine der Kasten bedroht ist in ihrem Fortbestand – genauer: solange sie es nicht sind. Die Desintegration von Muslimen ist bereits abträglich, doch brisant wird es durch Bekehrungen: Weil das unter buddhistischer und muslimischer Fremdherrschaft rigide geworden Kastensystem für Niederkastige und Kastenlose, ‚Unberührbare’ erniedrigend ist, gibt es trotz aller Bemühungen der Regierung, ihr Dasein zu bessern und sie mit vielen Vorteilen vor anderen zu fördern, einen großen Druck, den Fremdreligionen zur Bekehrung benutzen: „Seht, ihr seid Außenseiter, werdet von Hindus erniedrigt. Bei uns Muslimen – oder Christen – gibt es keine Kasten, seid ihr voll anerkannt.”

Daher haben sich viele Niederkastige und Kastenlose konvertiert, einige wenige zu Buddhisten, die meisten zu Mohammedanern, einige zu Christen, den sogenannten Dalit-Christen. Auch mit diesen gibt es Probleme, wenngleich weniger als mit Muslimen. Nicht nur Mohammedaner, sondern auch Christen werden daher zuweilen von fanatischen Hindus verfolgt, die damit auf die Verdrängung durch Bekehrung antworten. Denn sie werden in ihrer Existenz bedroht. Das ist logischerweise die Folge davon, daß sich niemand zum Hinduismus bekehren kann, weil man als Hindu geboren sein muß, wohl aber Hindus sich teils massenweise zu anderen Religionen bekehren lassen, eine stetig fortschreitende Verdrängung des Hinduismus, die irgendwann im Erlöschen der Religion und Kultur enden würde, wenn es so weiterginge. Das ist der rationale Kern für solch häßliche Erscheinungen wie Verfolgungen. Von diesen sind jedoch vor allem Muslime, in geringerem Maße Christen, jedoch keine Juden betroffen. Weshalb? Juden bekehren nicht. Muslime und Christen bekehren, besonders erfolgreich in den niederen Kasten, wobei Mohammedaner jedoch eine über Generationen fortschreitende Desintegration und Radikalisierung von anfangs toleranten Glaubensformen hin zu glaubenseifernden durchmachen, die mir von Christen nicht bekannt ist. Hier erklärt also das Verhalten der jeweiligen Glaubensgemeinschaften ihre Behandlung in Indiën und China. Bei Integrationsverweigerung kann über Jahrhunderte einiges schiefgehen, was für jede Gesellschaft gelten dürfte; eine Ausnahme ist eine so stark geregelte und in Gruppen zerfallende wie die indische, wo das Nebeneinander verschiedener Kasten und Religionen an sich kein Problem ist, solange Gleichgewicht und Spielregeln der Gesamtgesellschaft nicht erschüttert werden.

Wer über Einwanderung und Integration nachdenkt, sollte beide Gegenpole kennen, China wie Indiën. Sie sind ein gutes Studiënobjekt, das zwei gegensätzliche Prinzipiën wie in einem großen Feldversuch des menschlichen Geistes vorführt.

Dies war ein Auszug aus einem künftigen Bildband über China und Indien.

Die Rechnung für die irrsinnige Politik bezahlen Nettosteuerzahler und unsere Kinder

Die Rechnung für die irrsinnige Politik bezahlen Nettosteuerzahler und unsere Kinder

Freut euch. Wir werden länger arbeiten müssen.

«„Die Politik muß sich endlich ehrlich machen und den Menschen sagen: Die Lebensarbeitszeit wird weiter steigen müssen”, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher: „Für jedes Jahr zusätzlicher Lebenserwartung müssen die Menschen acht Monate länger arbeiten, damit das Rentensystem überhaupt finanzierbar bleibt. Wir müssen irgendwann über die Rente mit 70 reden.”»1 (RP online)

Logischerweise müßten Frauen, die im Durchschnitt sieben Jahre länger leben, auch 7 * 8 Monate länger arbeiten. Tatsächlich verhält es sich umgekehrt: Frauen erhalten früher Rente. Das ist ungerecht. Außerdem finanzieren wir den Euro und die meisten anderen EU-Länder. In Griechenland, dem wir mit Milliarden bis Billionen Euro an vermutlich verlorenen Krediten ein Leben über ihre Verhältnisse finanzieren, nämlich über das, was ihre eigene Arbeit ermöglicht, weit hinaus, können Rentner viel früher in Pension gehen, erhalten ein für ihr Land höheres Ruhestandsgeld. Wir arbeiten und zahlen dafür, erhalten statt (in der Praxis) vielfach 50 Jahren2 wie in Griechenland erst ab 64 Jahren Rente. (Die genauen Zahlen bitte selbst nachschauen; mir geht es nur um das Grundprinzip.) Wir müssen länger arbeiten, weil wir ungerechterweise für andere aufkommen müssen. Solche Abzocke betreibt Feminismus seit den 1970ern in großem Stile. Männer und Väter wurden aus vielen Familien gewinnbringend entsorgt; Männer zahlen durch mehr, härtere und längere Lebensarbeitszeit für Frauen und Berufsfeministinnen. Deutsche Männer und Frauen zahlen gemeinsam für Südländer, nun für Millionen illegale Einwanderer als Sozialamt der Welt.

Allein zur Finanzierung der Massenmigration einer in vielerlei Hinsicht schlimmstmöglichen Nichtauswahl von Einwanderern (die guten gehen lieber in andere Länder, zu uns kommen überwiegend die aggressivsten, dümmsten, religiös und politisch am leichtesten radikalisierbaren) werden wir länger arbeiten müssen. Die unsere Grenzen illegal überrannt haben, um an die Goldtöpfe zu gelangen, werden sich zumeist nie selbst ernähren bei uns. Außerdem nimmt der Männerüberschuß den zahlenden Steuerzahlern Mädchen und Frauen weg, mit viel Freizeit und dem Geld derjenigen, die hart arbeiten, während Fremde, die sie über Steuern füttern müssen, zeitgleich Frauen vögeln, die dem Steuerzahler fehlen.

«Brandenburg: Eine Frau wird 4 Stunden vergewaltigt, dennoch Freispruch für 23jährigen Türken
Von Victoria – 21. April 2017

Eine junge Frau lehnt es ab, mit einem Türken Sex zu haben. Er wirft sie trotzdem aufs Bett, schiebt ihren Kopf zwischen zwei Metallstreben. Sie schreit, er soll aufhören, kratzt ihn. Der Akt ist gewalttätig, die Frau vier Stunden lang sein Opfer. Das zweifelt auch das Gericht nicht an – spricht aber den 23jährigen wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung frei. Die Juristen erkannten bei ihm keinen Vorsatz.

Ich glaube Frau G. jedes Wort”, sagte die Richterin nach ihrem Urteilsspruch. Doch wahrscheinlich habe ihr Peiniger nicht gewusst, was er ihr antat, als er in der Nacht der 18. August 2016 in seiner Wohnung über seine Bekannte herfiel und den Geschlechtsverkehr über Stunden hinweg so rabiat vollzog, daß sie in den folgenden beiden Wochen nicht richtig laufen konnte.»3 (Politikstube, Märkische Allgemeine)

Einheimische Männer werden so stark unterdrückt, daß jedes Kompliment, ein Flirtversuch oder Witz zur medialen Treibjagd gegen sie führen kann; einheimische Männer können jederzeit zu unrecht der Vergewaltigung oder Belästigung bezichtigt und so sozial erledigt werden. Brutale Gewalt und Vergewaltigungen der illegal eindringenden Sozialgeldinvasoren werden dagegen häufig entschuldigt; viele Täter kommen sogar nach lebensgefährlichen Übergriffen auf freien Fuß. Die krasse Ungleichbehandlung einheimischer und migrierter Männer stinkt zum Himmel.

Die Nachkommen des illegal täglich eindringenden Männerüberschusses, den unsere naiven Gutmenschen gerade ‚integrieren’ helfen, könnten noch schlimmere Auswirkungen haben als die ankommende Generation.

«Bande zwang Mädchen jahrelang zu Sexpartys – Hunderte Opfer
Stand: 10.08.2017

Schuldig in 100 Anklagepunkten: Jahrelang hat eine Bande in Großbritannien Hunderte Frauen gefügig gemacht und für Sexpartys geliefert. … Eine Bande hat jahrelang Mädchen und junge Frauen mit Drogen gefügig gemacht und dann auf Sexpartys in Großbritannien angeboten. Die 17 Männer und eine Frau wurden nach britischen Medienberichten vom Mittwoch in insgesamt fast 100 Anklagepunkten – darunter Vergewaltigung und Menschenhandel – schuldig gesprochen.
Die Polizei geht von fast 300 Opfern aus. 20 von ihnen halfen als Zeuginnen. Sie waren damals etwa 14 bis 25 Jahre alt. …
Nach Angaben des britischen Nachrichtensenders Sky News haben sämtliche Bandenmitglieder ausländische Wurzeln etwa in Indien und Pakistan. Fast alle seien aber in Großbritannien geboren.»4 (welt.de)

Nachfolgende Generationen muslimischer Einwanderer sind oftmals schlechter integriert als ihrer Vorfahren; ein anderer, früher zitierter Artikel belegte höhere Neigung zur Blitzradikalisierung bei akademischen, scheinbar ‚integrierten’ jungen Männern aus Folgegenerationen.

«Internationales Institut zur Terrorismusbekämpfung (Englisch / Hebräisch)
Terrorismusbekämpfung heute 4/1/17 mit Herrn Dan Diker

Dr. Orgad unterstrich diesen Punkt durch Verweis auf eine Studie, die zeigte, daß die dritte Generation pakistanischer Einwanderer in Europa weniger integriert waren als vorangehende Generationen, im Gegensatz zur allgemeinen Annahme, daß Migranten sich vollständig integrieren.»5 (ict.org.il)

Integration bereichert mit wachsenden Problemen. Durch Integration steigen die Probleme durch illegale Einwanderung weiter, weil sich entwurzelte und scheinbar integrierte Folgegenerationen häufiger religiös radikalisieren oder in Kriminalität abgleiten als die eingewanderten Vorfahren. Abgesehen davon entsteht eine demographische Bombe, lassen wir uns verdrängen, unseren Kindern und Nachfahren die Heimat wegnehmen. Manche Stimmen nennen Terrorismus gegen Nichtmuslime und deren demographische Verdrängung gar einen ‚Völkermord an Europäern’.

«ISLAMISIERUNG
Terrorismus? Nein, es ist der Völkermord an den Europäern, der längst begonnen hat
7. August 2017
Ein Gastbeitrag von Frank Jordan …

Ein klassischer Terrorist hat ein politisches Motiv, egal wie krank es auch sein mag. Stefan Frank (factum) liegt richtig, wenn er schreibt, die Ermordung von Christen und Juden diene keinem solchen Zweck – sie sei der Zweck. Christen und Juden werden von Muslimen ermordet, weil sie nicht Muslime sind. Kinder und Jugendliche werden ermordet, weil sie und die Kinder, die sie haben könnten, nicht Muslime sind.

Ein Völkermord liegt gemäß UN-Kriterien dann vor, wenn unabhängig von der Anzahl der Opfer und von der zeitlichen Dauer, über die hinweg dies geschieht, Mitglieder einer bestimmten Gruppe getötet werden, ihnen körperlicher oder seelischer Schaden zugefügt wird, ihnen erschwerte und zerstörerische Lebensbedingungen auferlegt, Maßnahmen zur Geburtenverhinderung (Tötung von Jugendlichen) umgesetzt und Kinder zwangserzogen werden. Mithin das, was Christen in Ägypten, Pakistan, Nigeria oder Kenia passiert, was Juden in arabischen Ländern seit Jahrzehnten erleiden.»6 (philosophia-perennis)

Grotesk sind Ereignisse und Vorgehensweise. Man appelliert an unsere ‚Hilfsbereitschaft’ und ‚Menschlichkeit’, womit wir in kollektivem demographischen Selbstmord getrieben werden, die Zukunft unserer Kinder, Kulturen und Völker Europas unwiederbringlich zerstören. Doch wir helfen niemandem damit – im Gegenteil! Die fehlgeleitete vermeintliche ‚Hilfe’ schafft die Probleme erst, die sie zu lösen vorgibt.

«Aber die NGOs sind nicht nur daran schuld, daß die Schlepper nicht in seetaugliche Boote investieren. Sie sind nicht nur daran schuld, daß Flüchtlinge in „unfassbar seeuntaugliche” Boote steigen, sie sind auch daran schuld, daß der Strom der Flüchtlinge nicht geringer wird, denn die Kunde, dass man kurz vor der Lybischen Küste gerettet und in einigem Komfort nach Italien befördert wird, daß man, recht gut über das Mittelmeer in die EU einreisen kann, diese Kunde verbreitet sich natürlich. Die Fernwirkung der NGOs und ihrer guten Absichten besteht also darin, immer mehr Flüchtlinge zur Flucht über das Mittelmeer anzureizen.

Und als Nebenwirkung ihres Einsatzes erhöhen NGOs den Umsatz von Schleppern, einmal dadurch, daß sie für Nachfrage nach Schlepperleistungen sorgen, einmal dadurch, dass sie die Fixkosten für Schlepper, wie sie für z.B. seetaugliches Gefährt oder Nahrung für die Flüchtlinge anfallen würden, gering halten.

Kurz: NGOs sind der Hauptgrund dafür, dass Flüchtlinge in „unfaßbar seeuntaugliche” Boote steigen, Schlepper „unfaßbar seeuntaugliche” Boote einsetzen, dafür, daß Flüchtlinge in großer Zahl die Reise über das Mittelmeer antreten und dafür, daß der Strom von Flüchtlingen nicht abreißt. Sie schaffen also das Problem, das sie angeblich lösen wollen, erst.»7 (sciencefiles)

Wegen solcher naiver Verblendung, die dümmstmöglichstes und schädlichstes Verhalten auslöst, müssen wir immer häufiger Berichte wie folgende lesen, die nur ein schwacher Vorbote des Kommenden sind. Bald wird es uns Deutsche und uns Europäer entweder nicht mehr geben, oder wir werden eine gebrochene Minderheit sein, wie Indianer beider amerikanischer Kontinente.

«34-Jähriger schießt auf Disco-Gäste in Konstanz
2 Tote, darunter auch der Angreifer, und mehrere Schwerverletzte
Polizei geht von Einzeltäter aus
+++ Update am 30.07.2017 um 10:50 Uhr +++

Wie die Tagesschau berichtet, ist inzwischen eines der Opfer der Attacke in der Discothek Grey in Konstanz seinen Verletzungen erlegen. Damit steigt die Anzahl der Todesopfer auf zwei. Nach unbestätigten Berichten soll es sich bei dem Angreifer um einen Mann aus dem Irak gehandelt haben.

Wie Focus Online meldet, erklärte ein Augenzeuge, daß der Täter mit einer Maschinenpistole wahllos in die Menge der vollen Discothek feuerte:
Die Diskothek war rammelvoll. Ich schätze, daß mehrere hundert Menschen da waren.»8 (wize.life)

Das Leid der Männer an ihrer Verdrängung durch fremden Männerüberschuß (und Feminismus) beschreiben Medien nicht – für einheimische Männer gibt es keine Empathie. Unser Mitgefühl gilt angeboren Frauen, nun zusätzlich weiteren privilegierten Minderheiten, darunter Invasoren. Doch für „weiße heterosexuelle Männer” fehlt jeglicher Rest an Empathie. Nur meine Bücher und Blogartikel berichten darüber, weswegen sie eisig und eisern ignoriert werden. Sogar Leid der Frauen wird trotz Feminismus seltener erwähnt, sobald die neu bevorzugten Gruppen der Migranten und Muslime die Täter stellen. Ja, ironischerweise sind es oft linke und feministische Frauen, die aus ‚Solidarität’ auf Anzeige von Migranten und Muslimen verzichten, nachdem sie jahrzehntelang einheimische Männer zu unrecht diffamiert und beschuldigt hatten.

«27. Juli 2017 | 00.00 Uhr
Kleve
Schreie des Opfers am Handy: „Ich habe Kinder”

Kleve. Im Prozess gegen einen 24jährigen Syrer wegen versuchter Vergewaltigung und Körperverletzung sagten gestern Vater und Cousin der Geschädigten aus. Beide berichteten der ersten Großen Strafkammer des Klever Landgerichts von verängstigten Anrufen der Geschädigten am Morgen des 8. Januar. Von Jens Helmus

Nachdem diese gegen 5.30 Uhr in Kellen bemerkt hatte, daß sie verfolgt wird, rief sie zuerst ihren Cousin an, mit dem sie zuvor eine Klever Diskothek besucht hatte. Der junge Mann kehrte sofort von seinem Heimweg durch die Klever Innenstadt um, riet der Cousine derweil, sich schneller von dem Verfolger zu entfernen und die Straßenseite zu wechseln. Bevor er seine Cousine jedoch einholen konnte, hörte er schon verzweifelte Schreie am Handy: „Sie rief: ‚Geh runter von mir, ich habe Kinder!’”, erinnerte sich der Zeuge.»9 (RP online)

Um das Einlassen und Bevorzugung der Einwanderungsflut, die einer demographischen Invasion gleichkommt, zu rechtfertigen, werden Schuldkomplexe ausgelöst. In Umkehrung aller Tatsachen wird Europäern wegen der ‚Kolonialzeit’, oder auch nur wegen ihres Wohlstandes, die Schuld an den Problemen anderer zugeschoben. Das ist eine ganz gefährliche und systematische Verirrung, mit der auch Feministinnen seit Generationen Männer abzocken, Arbeitsscheue sich durchfüttern lassen, um gleichzeitig auf jene wüst zu schimpfen, sie als ‚böse’, ‚Kapitalisten’ und ‚Schweine’ zu beleidigen, während sie gleichzeitig von deren Geld und Fürsorge leben. Das ist eine Perversion, die auch ein zentraler Punkte des Feminismus ist: sie beleidigen, beschimpfen jene, von deren Gutwilligkeit, Arbeit und Fleiß sie leben. Am Ende betreiben sie noch Abschaffung von Männlichkeit und den Untergang einheimischer Männer, von denen sie sich bezahlen ließen.

Es ist schwer, das Ausmaß der Perversion zu erkennen und sich bewußt zu machen, weil es so ungeheuerlich ist. Frauen haben seit Generationen Männer dafür bezahlen lassen, daß sie die Männer beschimpfen, bekämpfen, ihre Männlichkeit und Identität zerstören, ihnen die liebesfähigen Frauen zerstören und in feministische Monster verwandeln, zu egoistischen, liebesunfähigem Emanzen. Männer mußten dafür bezahlen, daß sie aus Familien geschieden und rausgeworfen, ihnen ihre eigenen Kinder entzogen wurden. Feministinnen hatten Männer wie Arbeitssklaven ausgebeutet, als abwesende Finanzsklaven gehalten, die zwar keinen Zugang mehr hatten zum Leben der Frau und oftmals auch nicht der gemeinsamen Kinder, aber weiter für sie arbeiten mußten.

Männer bezahlten als finanzielle Lastesel ihre eigene Beschimpfung, die Zerstörung ihrer Chancen auf Liebe und erfülltes Leben, die Zerstörung natürlicher Kultur und natürlicher Gefühle. Männer bezahlten als finanzielle Sklaven der feministischen Sklavenhaltergesellschaft ihre eigene Degradierung, Entrechtung, die Zerstörung ihres Ansehens, ihrer Männlichkeit, ihrer Aufgaben in der Gesellschaft. Männer bezahlten ihre Indoktrination, Umerziehung, und die ihrer Kinder, die Genderung, mit der schon unsere unschuldigen Kinder verwirrt werden.

Das ist eine ungeheuerliche Perversion. Die Empathieunfähigkeit von Feministinnen gegenüber Männern verewigten sie auf Kosten der Männer, indem sie die Kultur der Ergänzung, einer weltweiten menschlichen Universalie aller Zeiten, vollständig zerschlugen, moralisch ächteten und gesetzlich verboten, so daß Gefühle nachkommender Generationen gar nicht mehr natürlich reifen können. Daher Ichbezogenheit, Frauenbezogenheit, Hedonismus u.s.w.

Dabei hatte es niemals eine Benachteiligung oder Unterdrückung von Frauen gegeben, die angeboren bevorzugt wahrgenommen und in unserer Vergangenheit auch kulturell und gesellschaftlich bevorzugt wurden. Größere Lasten und Gefahren, ob in Krieg oder Frieden bei gefährlicher Arbeit, trugen immer Männer als Gruppe. Strukturelle Dominanz hat bei Tier10 und Mensch aus evolutionsbiologischen Gründen das weibliche Geschlecht.

Solche Perversion wurde dann auch übertragen auf Einwanderung und fremde Kontinente. Wir sollen wieder für andere zahlen. Dabei wird ein Grundprinzip verletzt: Jeder ist für sich selbst verantwortlich! Jeder Mensch, jedes Volk, jeder Staat muß für sich verantwortlich sein. Sobald einer dem andern auf der Tasche liegt – und dann gern noch den beschimpft, den er ausnimmt –, entsteht ein großes Problem. Linke Ideologie, die Menschen wegnehmen will, was sie sich erarbeitet haben, richtet schwerste Schäden an, verleitet dazu, unverantwortlich zu werden und bleiben.

Um die Plünderung und Zerstörung zu rechtfertigen, wird wüst und falsch beschuldigt. Seit dem 19. Jahrhundert beschuldigten bevorzugte Frauen zu unrecht Männer, damit sie einen moralisch Grund haben, diese auzuplündern und kaputtzumachen. Ähnlich beschuldigen Faule, die keine Lust zum Lernen und Arbeiten haben, Staat und fleißige Menschen, um sich von ihnen aushalten zu lassen. Ähnlich beschuldigen schwarze Rassisten, die im Süden Afrikas weiße Siedler zu Tausenden entschädigungslos enteigneten – was ihr Land in Hungersnot und Wirtschaftskrise trieb –, oder das Ermorden Weißer feiern – in Südafrika wurden 70.000 Weiße ermordet, seit die schwarze Mehrheit regiert –, Europäer, ‚Rassisten’ zu sein. Das ist wie beim Feminismus genau verkehrt herum. In Afrika werden Weiße ermordet und enteignet, weil sie weiß sind. Das ist Rassismus. In Europa werden keine Schwarzen ermordet oder enteignet, weil sie schwarz sind. Es ist logisch ganz klar, daß, wenn überhaupt eine Seite ein moralisches Problem hat, dies nicht bei uns liegt.

Jede Ethnie hat ein Recht auf seine Existenz. Niemand verlangt von afrikanischen, asiatischen oder orientalischen Nationen, sich zu durchmischen und aufzulösen. Keine von diesen kommt auf so eine Idee. Nur von uns wird das verlangt. Doch es hilft nicht, sondern schadet. Wir belohnen Geburtenüberschuß in Afrika, der deshalb weiter bestehen bleibt. Es ist zwecklos und schädlich, sie aufzunehmen wegen unverantwortlichem Geburtenüberschuß. Schickt sie nach Hause! Das Problem ist nur lösbar, wenn die Regierungen Afrikas lernen, selbstverantwortlich zu werden, den Geburtenüberschuß abzustellen. Je früher das geschieht, umso besser für die Welt. Unsere Naivität läßt genau das verkehrte tun.

Wir haben auch historisch keine Verantwortung. In Afrika gab es seit jeher Sklaverei. Europäer haben sie abgeschafft. Wieder ist es eine genau Umkehrung der Tatsachen ins Gegenteil, wenn ausgerechnet Europa, das die Sklaverei weltweit bekämpft und überwunden hat, dafür nicht gelobt und gedankt, sondern beschuldigt wird. Es ist, gelinde gesagt, eine Unverschämtheit, die einer deftigen Antwort bedarf. Den moralischen Masochismus müssen wir überwinden, denn er zerstört uns.

 

«Der Entwicklungshilfeminister fördert eine völlig unangebrachte Opfermentalität bei vielen Afrikanern, die eine Dauerversorgung durch europäische Tribute erwartet.

Gerade vor der europäischen Kolonisation steckte Afrika tief im „Zeitalter der Unterdrückung, Erniedrigung und Ausbeutung” – durch die Afrikaner selbst! Die Überwindung der Sklaverei ist der größte Sieg zum Wohle der Menschheit und zugleich der tiefste Bruch in der Weltgeschichte, der größte Wechsel von „Weltbildern”. Afrika hat keinerlei Verdienst daran, im Gegenteil. …

ohne Europa hätte es auch kein Ende der in Afrika endemischen Versklavungen gegeben. Erst Europa verhalf unter erheblichen Anstrengungen dem Kontinent ab 1885 die Chance auf eine friedliche Zukunft, ohne den jedes Gemeinwesen zersetzenden Terror der Versklavungen. Das kann man durch haßfördernde Geschichtsverdrehungen auch wieder verspielen.

Der Entwicklungshilfeminister der CSU hat parteipolitisch die Aufgabe, die „grünen Ränder” der Union abzudecken, die Union für diese Wähler wählbar zu halten. Er übernimmt dazu deren moralisch-fundamentalistischen Argumente. Die „Politische Korrektheit” führt heute zu philantropischen Geschichtsfälschungen …

So wie die nördliche Küste des Mittelmeeres bis in den Kaukasus in den Jahrhunderten der europäischen Schwäche das Sklavenfanggebiet der Osmanen, Araber und Perser war, so war es das an die moslemischen Gebiete südlich angrenzende Schwarzafrika von 650 bis 1920. Die meisten Sklaven wurden allerdings innerhalb Afrikas verschoben. Afrika war immer Sklavenland, schon vor den Arabern. …

Der Name „Hindukusch” bedeutet „Hindutod”, da viele Verschleppte die Passage nicht überlebten [3]. China und Korea haben ebenfalls eine Geschichte der Sklaverei, ebenso wie indianischen Hochkulturen und Europa seit der Antike, wozu auch so eine Albtraumstätte wie das Kastrationszentrum für männliche Sklaven in Verdun [4] auf dem Weg in den Orient gehört. Die merkwürdigen, nachrömischen Bergstädte am Mittelmeer sind aus Angst vor Sklavenjägern an die Berge geklebt worden, geplündert waren die Städte schon mehrmals. Die Ukraine, Südrussland, Georgien und die ehedem Christen in Anatolien, alles über Jahrhunderte Sklavenfang- oder Ablieferungsgebiete. Wer erinnert an die Leiden durch wen? Gibt es Leidenssummen? …

Hätte Kaiser Otto I im Jahr 955 nicht die Ungarn am Lechfeld besiegt und westfränkische Könige die Araber bis zum Jahr 1000 aus Südfrankreich verdrängt, wäre ganz Europa ebenfalls zum Fanggebiet für Versklaver geworden, ohne die Chance auf Entwicklung eigener Strukturen. Nomadische Reiter des Steppengürtels waren die häufigsten Versklaver ihrer nördlichen (Europa) oder südlichen (Afrika, China und Indien) Nachbarn …

Eunuchen wurden als heimatlose, absolut treue Sonderlinge in der Verwaltung eingesetzt, darum wurden die etwas gescheiteren Jungen an spezielle Händler verkauft, die die Jungen kastrierten, obwohl dabei mehr als 60% der Kinder starben. …

Die Entführung von (unkastrierten) Jungen im vorpubertären Alter, ihre Erziehung zu fanatischen Moslems und ihr Einsatz als absolut gehorsame Soldaten (Mamluken, Janitscharen und schwarze Militärsklaven) [7] hat eine mehr 1.000jährige Tradition im Vorderen Orient. …

Noch 1871 lud der Sultan von Kanem [8] Gäste zur Sklavenjagd. Es war eine selbstverständliche, kulturell etablierte Praxis der Reitervölker, regelmäßig ihre schwarzen Nachbarn zu überfallen und menschlichen Tribut zu verlangen. Die Jagdgebiete waren eingeteilt, um eine Übernutzung zu vermeiden. Gegenwehr gab es von Senegal bis Angola, von Mosambique bis in den Sudan kaum noch, da sonst alle massakriert wurden. Es hatten sich Sklavenjagdstaaten gebildet, deren einziger Zweck die ständige Kriegsführung zur Sklavengewinnung war. Oft waren diese Staaten wieder anderen tributpflichtig, erfüllten sie ihre Sklavenquote nicht, wurde sie selbst Jagdgebiet als Abtrünnige, Gründe ließen sich finden. …

Hätten die Menschen gewußt, was auf die Unabhängigkeit in vielen Staatskreationen folgte, viele hätten sich dagegen entschieden, wie die Bewohner der Insel Mayotte, die lieber bei Frankreich blieben, als Teil des Komoren-States zu werden mit seinen operettenhaften Staatsstreichen.

Das frühe, ideale, islamische Gemeinwesen sollte eine Gottesherrschaft sein, ohne jede Beteiligung des Volkes. Nirgends in diesem Einflußgebiet bildeten sich moderne Staatsstrukturen heraus.»11 (tichyseinblick)

Fußnoten

1 http://www.rp-online.de/politik/deutschland/bundestagswahl/kritik-an-wahlprogrammen-2017-rente-mit-70-ab-2030-aid-1.6998379

2Zwar scheint das Rentenalter formal auf 67 Jahre erhöht worden zu sein, doch schreibt die FAZ:
«Während etwa in Italien das Rentenalter von 67 nun fast für alle gilt, wird die allgemeine Regel in Griechenland noch immer unterlaufen. Daher können Griechen nach 40 Beitragsjahren ganz regulär etwa mit weniger als 60 Jahren die Rente beantragen. Frauen mit minderjährigen Kindern dürfen nach 15 Beitragsjahren im Alter von 50 in Rente, Angehörige des Militärs angeblich immer noch mit 45 Jahren.» (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/griechenland-hat-europas-teuerstes-rentensystem-13652734.html)

3 https://politikstube.com/brandenburg-eine-frau-wird-4-stunden-vergewaltigt-dennoch-freispruch-fuer-23-jaehrigen-tuerken/

4 https://www.welt.de/vermischtes/article167550016/Bande-zwang-Maedchen-jahrelang-zu-Sexpartys-Hunderte-Opfer.html

5 «International Institute for Counter-Terrorism (English / Hebrew)
Counter Terrorism Today 4/1/17 With Mr. Dan Diker
Dr. Orgad underscored this point by referring to a study which showed third generation Pakistani immigrants in Europe were less integrated than previous generations, in contrast with a general expectation that eventually immigrants will fully integrate.» (https://www.ict.org.il/Article/1918/counter-terrorism-today)

6 https://philosophia-perennis.com/2017/08/07/genozid-europa/

7 https://sciencefiles.org/2017/08/04/jugend-rettet-zum-gluck-keine-fluchtlinge-mehr-die-schaden-die-gutmenschen-anrichten/

8 http://wize.life/themen/kategorie/fahndung/artikel/60011/blutbad-in-konstanz—mann-feuerte-mit-maschinenpistole-wahllos-auf-partygaeste

9 http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/schreie-des-opfers-am-handy-ich-habe-kinder-aid-1.6973521

10 genauer: bei uns näher verwandten Tieren. Es gibt seltene Exoten, wo Männchen der Art die sexuelle Selektion ausüben, allerdings sehr weit entfernt im Stammbaum des Lebens, für uns daher ohne Bedeutung.

11 https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/marshall-plan-mit-afrika-loesegeld-fuer-bla-bla/

© 2019 Jan Deichmohle

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