Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Schlagwort: Argumente

Verbalradikal ohne Substanz – die Pseudomännerrechtler, die Deichmohle rausgeworfen und seine Blogs gelöscht haben

Verbalradikal ohne Substanz – die Pseudomännerrechtler, die Deichmohle rausgeworfen und seine Blogs gelöscht haben

Wenn jemand mit einem Mythos wie Adam und Eva argumentiert, als sei das ein sachliches Argument, mit dem gepunktet werden könnte, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder haben wir einen Strenggläubigen vor uns – dann ist eine Debatte zwecklos, weil es sich um Glaubensfragen handelt –, oder wir haben es mit einem Dummen zu tun. Da Sprache und Artikel ansonsten frei von strengreligiösen Bezügen sind, scheidet ersteres aus.

«Wußtest du eigentlich, daß du als Nachfahrin der ersten Frau, die übrigens Eva hieß, nichts weiter als eine getunte Rippe bist und daß mir wegen dir eine meiner Rippen fehlt?»1 (Journalistenwatch)

Ist er nicht schlau, dieser pseudomaskulistische Verbalradikale, der bei Journalistenwatch aufstieg, als ich dort rausgeworfen wurde? Mit solchen Ausfällen zeigt er, daß er mehr für Karneval und Büttenreden taugt als für solide Argumente. Auch zwischendurch sind seine Überlegungen, in denen durchaus brauchbare Ideensplitter herumfließen, die frei im Internet flottieren und von jedem Zeitgenossen benutzt werden können, so wirr, daß damit kein überzeugendes Argument aufgebaut werden kann.

«Die verstockte Margarethe. So lustig. … Weil Rechte vernünftige Leute sind (im Gegensatz zu den linken „die Menschen”) und deshalb politische Frauen nicht ernstnehmen.» (a.a.O.)

Peinlicherweise blamiert sich der Maskulist von Journalistenwatch wieder ausgerechnet bei einem Satz, in dem er Gegnerinnen als nicht ernstzunehmen bezeichnet, denn dieser ist selbst nicht ernstzunehmen, sondern Gerede, weil nicht vernünftig und solide argumentiert, sondern einfach ungeschickt und instinktlos abgelästert wird: „politische Frauen nicht ernstnehmen”. In der Zeit von Angela Merkel, AKK, Alice Weigel und Beatrix von Storch punktet ein solcher Satz als Eigentor, weil der Bursche offensichtlich nicht klug genug ist. Meine von ihm verachteten Bücher punkten wirklich – bei mir landet der Ball im feministischen Tor.

Das hat Methode bei dem Burschen. Sein unsäglicher „Gack gack gack” Artikel, über den ich bereits berichtete, wandte sich gegen die feministische Unterstellung toxischer Maskulinität in so ungeschickte Weise, daß diese gerade seinem Artikel darüber nachgesagt werden könnte. Das kommt davon, wenn eine ‚Bewegung’ ihre intelligenten Vertreter ignoriert, rauswirft und ihre Blogs löscht, wie es mir mit soliden, gut bewiesenen und durchdachten Argumenten passiert ist.

Nicht jeder hat genug im Hirn, um auf hohem Niveau zu verreißen. Blöd ist nur, daß sich Dummköpfe unter den Pseudomännerrechtlern durchgesetzt zu haben scheinen, mich dreimal bei verschiedenen Publikationen rausgeworfen (heutiges ‚Faktum’, Journalistenwatch) oder den Blog gelöscht (heutiges ‚Faktum’, WikiMANNia) haben, um selbst Platzhirsch zu spielen. Das heißt, die Dummen haben sich in der Pseudomännerbewegung als Platzhirsche gehalten, indem sie intelligentere Positionen gelöscht haben. Damit hat sich die Pseudomännerbewegung in Bedeutungslosigkeit verabschiedet. Sie können zwar eine Weile groß rumtönen, aber inhaltlich ist von ihnen nichts gescheites zu erwarten. Sie werden genauso von der Bühne verschwinden wie der Feminismus.

«Linke sind geistig, also ‚innerlich’ versifft. Weil Rechte aber durchschnittlich viel intelligenter sind als Linke, lassen sie sich nicht täuschen von einem innerlich Versifften, der äußerlich einen auf adrett macht. Womit wir jetzt beim Punkt wären, Margarethe. Ein frisch gewaschener und gescheitelter Linksversiffter ist nichts weiter als ein Täuschungsmanöver. Wie eine frisch lackierte Schrottkarre auf dem Gebrauchtwagenmarkt, sozusagen, mit einer durchgebrannten Kopfdichtung.»2 (a.a.O.)

Behauptungen aufstellen und deftig motzen kann jeder. Dazu bedarf es keiner überdurchschnittlichen Intelligenz. Es wirkt peinlich, wenn jemand eine durchschnittlich höhere Intelligenz der eigenen Seite dadurch belegen will, ohne klare Begründung mit derben Begriffen rumzumotzen, ohne solide Analyse und Argumente. Sprache und Nichtgedankenführung widersprechen seiner Intention. Wenn das unsre ‚Vertreter’ sein sollen, dann gute Nacht. Männer haben Vertreter besseren Formats und mit klareren Gedanken verdient.

«Denk‘ an das, was ich dir oben aufgeschrieben habe: Gnade. Sei einfach ein bißchen gnädig und halt‘ deinen linksversifften Rand. Ich meine es ja nicht böse. Schließlich bin ich ein Rechter und kein Braunlinker oder ein Rotlinker.» (a.a.O.)

Wer so unsachlich mosert, sollte sich vielleicht besser an seinen eigenen Rat halten, gnädig sein und seinen Rand zu halten, denn sein Getöne ist kaum besser als das der völlig zu recht kritisierten Feministin. Peinlich ist auch, daß ihm das nicht selbst aufgeht. Aber er hält sich für klüger und wirksamer und spielt den Platzhirsch. Verkehrte Welt. Dummköpfe werden bejubelt, aber intelligente Argumente werden nicht gehört, ignoriert, gelöscht und ihre Vertreter rausgeworfen. Mein Rauswurf war ein Fehler, den diese Leute bereuen werden, spätestens dann, wenn meine Bücher gelesen werden.

Fußnoten

1 https://www.journalistenwatch.com/2019/02/13/nazis-mein-dialog-2/

2 https://www.journalistenwatch.com/2019/02/13/nazis-mein-dialog-2/

Was bekannt sein sollte, um mitdebattieren zu können

Was bekannt sein sollte, um mitdebattieren zu können

Wer entscheidende neue Argumente, Beweise und Sichten nicht kennt, kann schwerlich an einer nützlichen und weiterführenden Debatte mitwirken. In Unkenntnis sind schon Voraussetzungen, Begriffe und Themen oft schief aufgestellt, so daß die Verwirrung nicht überwunden werden kann.

Obwohl Medien immer einseitiger nur bestimmte Gesinnungstendenzen bekanntmachen, bleibt die verbreitete Haltung, nur medial bekannte Bücher ernstzunehmen und zu lesen.

Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur“ enthält wichtige Beweise, Argumente und Ansätze, deren Kenntnis wichtig ist. Das Buch eröffnet eine neue Sicht. Ebenso neue Einblicke bietet „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zur ersten Welle„. Wer das Buch nicht kennt, wird eine Vielzahl falscher Vorstellungen und Urteile in sich tragen und behalten, die in öffentlichen Debatten typisch sind. Dies gilt auch für Leute, die vermeinen, sich im Thema auszukennen.

Eine neuartige literarische Leseerfahrung, zugleich der Einstieg in ein neues Argumentationsfeld, ist „Anmache: Vom Anmachen und Abwimmeln„. Neue Sichten mit Erkenntnisgewinn können unterhaltsam sein. Es empfiehlt sich, das Buch statt Fernsehabend oder konventioneller Lektüre mal durchzulesen.

Buchbesprechung „Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur”

Buchbesprechung von „Ideologiekritik am Feminismus:

Krieg gegen Mann, Natur und Kultur“

Erstrebenswert ist, ungewöhnliches zu tun, denn was bereits gesagt wurde, ein zweites Mal zu schreiben, wäre Zeitverschwendung, die zu schade wäre für das kurze Leben. Bei mir geht es um neues.

Viele sind versucht anzunehmen, ein Buch mit feminismuskritischem Inhalt könne wieder nur ein „peinliches Buch” voller „Vorurteile” sein und wollen es nicht anfassen, um nicht mit „blamablem” in Berührung zu kommen, oder sie halten es vorab für „uralte, sattsam bekannte Klischees”. Wieder andere sind so übermäßig von sich selbst überzeugt, daß sie glauben, alles zum Thema schon zu wissen, oder alles wichtige sei längst gesagt. :roflmao

Dabei entgeht ihnen eine neue, unbekannte, wissenschaftlich gut abgesicherte und völlig vorurteilsfreie Argumentation. Das Buch öffnet Pforten zu neuen Denkweisen, Sichten, Erkenntnissen. Wer sich das Lesen versagt, verschließt sich neue Erkenntnisse, bleibt unwissend. Peinlich ist auf lange Sicht nicht, ein solches Buch zu lesen, sondern solche Bücher nicht zu lesen und unwissend zu bleiben.

Sperrig an dem Buch ist, daß es Lesern den Boden unter den Füßen wegzieht, das Gebäude von Annahmen, Überzeugungen, begrifflichen und thematischen Prägungen. Das ermöglicht jedoch, dem Kerker des in sich geschlossenen feministischen Weltbildes zu entkommen. Dabei wird auch die begriffliche Grundlage gelegt, die Welt neu und wissenschaftlich treffender wahrzunehmen. Ein Lernprozeß wird ausgelöst, bei dem Leser sich selbst ändern. Das mag manchem anfangs unbequem erscheinen, nützt aber sehr.

Ob Menschen, die mit dem Thema wenig vertraut sind, oder vom Feminismus beeinflußte Frauen und Männer (zu denen auch die Gleichheitsfeministen der sogenannten „Männerbewegung” zählen) – sie alle können neues lernen, wenn sie es nicht vorab abtun, was genau dem Prinzip „Vorurteil” entspräche: nämlich etwas abtun, ohne es kennen.

Andreas Lange von Nicht-feminist.de schrieb mir in einer Email:

„Ich halte dieses Buch für sehr empfehlenswert und Jan Deichmohle für einen der wichtigsten und gleichzeitig unverstandensten Feminismuskritiker …
Dein Text ist der beeindruckendste, den ich bis jetzt zur Männerbewegung gelesen habe. Ich muß ihn mindestens zweimal lesen, dann nachwirken lassen.”

Weiter beschrieb er die Wirkung des Buches auf ihn als Leser.

„Mit dieser Erwartung ging ich nun ans Werk bei Jan Deichmohle. Doch hier passierte etwas, was als Idealfall bei der Rezeption von Literatur angesehen werden kann: das Lesen dieses Buches hat mich verändert. Der Text ging nicht butterweich durch meine Synapsen, um sich als Argumentationsreservoir irgendwo im Hirn abzulegen. Der Text sperrte sich. …
Vielleicht kennt der eine oder andere dieses Phänomen: ein Autor schreibt verständliche Sätze, aber als Leser hat man das Gefühl, das wesentliche zunächst nicht verstanden zu haben. Wenn man jedoch dem roten Faden auf die Spur kommt, dann verwandelt sich der Text von einer beliebigen Beschreibung eines Sachverhalts zur Realität.”

Ein gutes Buch wirkt bewußtseinsverändernd. Feministen beiden Geschlechts werden wünschen, daß dieses Buch nicht gelesen wird, weil es das Denken verändern und feministischer Ideologie den Boden unter den Füßen wegziehen kann. Auch Leser können im ersten Moment den Eindruck gewinnen, daß ihnen begrifflich der vertraute, feministisch geprägte Boden unter den Füßen weggezogen wird. Das mag zunächst unbequem erscheinen, ist jedoch gerade ein Qualitätsmerkmal, das sonst oft fehlt. Danach betreten Leser festen, ideologiefreien Boden.

Das vermögen Bücher mit tiefer Feminismuskritik. Pseudokritik der gleichheitsfeministisch geprägten „Männerbewegung” vermag das nicht; sie stärkt die Ideologie eher noch. Dies ist auch ein Grund, warum meine Bücher 30 Jahre lang nicht gedruckt wurden, Bücher der gleichheitsfeministischen Fraktion dagegen schon.

Ideologiekritk am Feminismus: Krieg gegen Mann, Kultur und Natur” ist der zweite Band der Reihe „Die beiden Geschlechter” und inzwischen im Schäfer Verlag erschienen. Das Buch stützt sich auf wissenschaftliche Resultate von Band 1 „Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum – schwere Folgen” der gleichen Reihe.

© 2019 Jan Deichmohle

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