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Jan Deichmohle

Denker und Dichter

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Leni Riefenstahl, Faschismus und Darstellung von Männlichkeit

Leni Riefenstahl, Faschismus und Darstellung von Männlichkeit

Während des Ersten Weltkriegs hefteten feministisch gesinnte Frauen in Großbritannien Männern, die nicht an der Front in Schützengräbern vegetierten, sondern in der Heimat arbeiteten, weiße Federn an, um sie als ‚Feiglinge’ und ‚Drückeberger’ zu brandmarken. Männer waren dazu da, auf den Schlachtfeldern des Stellungskrieges zu verrecken. Dazu hatten Frauen keine Lust, wollten aber unbedingt wählen, um dann Männer in den Tod schicken zu dürfen, die mehrheitlich selbst kein Wahlrecht besaßen.

Der letzte Satz war übrigens keine Übertreibung, sondern Untertreibung. Männer hatten mehrheitlich nämlich nicht nur kein politischen Wahlrecht, sondern waren auch sexuell diskriminiert, weil nur Frauen (oder Weibchen bei uns verwandten Tierarten) das viel folgenreichere Wahlrecht sexueller Selektion besitzen. „Gene werden über das männliche Geschlecht gefiltert.” Doch um das zu verstehen, mußte man erstens Charles Darwins Entdeckung der Evolution ganz verstanden haben, zweitens insbesondere das noch anstößigere Prinzip der sexuellen Selektion. Doch so weit war die Menschheit damals geistig noch nicht. Starke Tabus verhinderten es.

Feministinnen forderten offen, das sexuelle Wahlrecht der Frau vorzubehalten,  wollten wirtschaftlich besser gestellt werden, um mehr als ‚unwürdig’ befundene Männer als möglichen Partner ausschließen zu können. Schon der Feminismus erster Welle war daran interessiert, möglichst starke weibliche Vorrechte zu schaffen, was viele diskriminierte männliche Verlierer hervorbringt, darunter InCel, unfreiwillig zölibatär lebende Männer. Das steigert natürlich den sexuellen Druck auf junge Männer, was sich in Unzufriedenheit besonders Jugendlicher und Jungen äußert, die sich dann aus Unbehagen an solch restriktiver Gesellschaft revolutionären Utopien an den Hals werfen, die ihnen Ansehen und sexuelle Möglichkeiten versprechen.

Dazu gehörte der Kommunismus, der damals nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sexuell ein Paradies versprach, um genau das Gegenteil zu liefern, wie wir heute wissen: Sowohl in der Sowjetunion als auch in China verhungerten Millionen Menschen, als die Utopie kommunistischen Wirtschaftens verwirklicht wurde, bis am Ende der Kommunismus wegen seines Versagens abgestreift wurde, wobei der desolate Wirtschaft und Rückstand hinterließ. Dies gilt jedoch auch sexuell. Noch während der Studenten- und Kulturrevolution 1968 und in den folgenden 1970er Jahren kursierte Softpornographie im Stile von „Der rote Großvater erzählt”, in dem es eigentlich nur darum ging, wie dieser reihenweise junge Frauen rumkriegte und flachlegte, so brüstete er sich jedenfalls in seinen ‚Erinnerungen’, ohne Beweise zu liefern für seine Prahlerei.

Dergleichen verführte damals viele lüsterne, untervögelte Jugendliche, die sich ein sexuelles Paradies versprachen. Dabei fielen sie ausgerechnet auf seit Engels im Kommunismus etablierte feministische Utopie herein, die fundamental menschlicher Natur widerspricht, wie die Evolutionsbiologie mit sexueller Selektion nachweist, die Frauen fast ausschließlich an Männern verüben. Je stärker also Feminismus wurde, gestützt von linken Pseudointellektuellen, die auf Utopien und falsche Deutungen hereinfielen, umso stärker wurden sexuelle Probleme, aber auch die von Frauen, insbesondere Müttern, und Männern. Die Sowjetunion hat feministische Experimente von Lenins Frau übrigens ganz schnell beendet, als deren Scheitern offensichtlich wurde. Seitdem war man dort vorsichtig mit solchen Experimenten, die vor allem im Westen auf die Spitze getrieben wurden, wo man mit dem Scheitern kommunistischer Utopie nicht aus eigener Anschauung so vertraut war wie im einstigen kommunistischen Ostblock.

Statt eines sexuellen Paradieses erhielten die von utopischer Ideologie Verleiteten einen sexuellen, sozialen und allgemeinen Elendszustand. Geschlecht und Identität wurden gegendert, angefeindet, Männlichkeit in Schlammschlachten bekämpft. Die wählerischsten Frauen, die es jemals gegeben hat, trieben auch linke Jugendliche so in die Klemme, daß zunehmend viele bei drastischen Pick-Up-Artist-Methoden Zuflucht suchten, weil die Geschlechterverhältnisse dermaßen aussichtslos geworden waren für Jungen. Übrigens dokumentierte ich in meinen Büchern anhand von Originalliteratur jener Epoche solche Schwierigkeiten schon für die frühen 1920er Jahre, als nach er ersten feministischen Welle vielen US-amerikanischen Mädchen die meisten Jungen ihrer Generation nicht mehr gut genug erschienen für eine Beziehung.

Das Paradox, daß Feminismus schon erster Welle politische Wahl für Frauen wollte, als eine Mehrheit Männer diese noch nicht besaß, somit Frauen Männer in den Krieg schicken konnten, nicht aber umgekehrt, zugleich aber sexuelle Wahl, die viel folgenreicher für das Leben ist, Frauen vorbehalten, ist weder ihnen noch dem Rest der Gesellschaft aufgefallen. Als dann nach dem Ersten Weltkrieg eine Arbeitsgruppe nach Mitteln suchen sollte, den Millionen Männern, die Schrecken der Schützengräben überlebt hatten, zu helfen, wieder in die Gesellschaft integriert zu werden, wurde diese aus Frauen rekrutiert, die dann lauter feministische Vorschläge machte, die den bevorzugten Frauen, von denen keine einzige im Schützengraben verreckt oder gelitten hatte, weitere Vorzüge zuschanzten; nur ein einziger Vorschlag bedachte halbherzig auch Männer. Die für die Veteranen des Krieges gedachten Hilfsmittel wurden also schon nach dem Ersten Weltkrieg von feministisch gesinnten Frauen, die in die Politik gingen, mißbraucht. (dokumentiert in meinen Büchern)

Wer nicht dumm war, merkte die Entrechtung von Männern und den Betrug an Liebesleben und Fortpflanzungsmöglichkeiten, sowohl durch Feminismus, als auch durch Kommunismus. Problem und Fehler war dabei, daß solches Verstehen nicht rational und analytisch erfolgte, sondern assoziativ, irrational und damit leicht durch Ideologien verführbar. Da die bürgerliche Welt das Thema tabuisierte, männliche Verlierer anfeindete, beschuldigte, sexuelle Anforderung als unmoralisch und verworfen abtat, gab es noch weitere Protestformen, die aus dieser üblen Gemengelage, die Folge der feministischen Welle(n) war, resultierten: Einmal jene Strömung, aus der in den 1960er Jahren, als halbwegs verläßliche Verhütungsmittel verfügbar wurden, die damals sogenannte ‚sexuelle Revolution’ wurde. Zum anderen jene damals nicht tabuisierte Gegenströmung zum Kommunismus, die sich ‚konservative Revolution’ nannte, dann aber von den toxischen Faschisten aufgesogen und mißbraucht wurde. Die faschistische Ästhetik versuchte, diese Energien in andere Richtung zu lenken.

Die ‚sexuelle Revolution’ glaubte, das Problem durch Freizügigkeit lösen zu können, weil sie Evolution und weibliche Wahlmacht nicht verstanden hatte, das Feuer also mit Benzin löschte. Je mehr Freizügigkeit sie erreichte, desto krasser wurde die Übermacht weiblicher Wahl, umso größer die Anzahl diskriminierter, ausgeschlossener Männer, und schärfer der Grad der Unterdrückung männlicher Verlierer.

Kommunisten verliebten sich in die fixe Idee ‚benachteiligter’ Gruppen, bis so ziemlich jeder, der kein ‚weißer heterosexueller Mann’ war, selbigen auf der Nase herumtanzen, ihn verhöhnen und gleichzeitig dessen Geld und Unterstützung einfordern konnte. Keine naturfremde Verirrung, die sie nicht besessen förderten, wobei den drangsalierten Männern eine zusätzliche Bürde nach der anderen auferlegt wurde, sie immer stärker in ein Verliererdasein abgedrängt wurden. Das war die sexuelle Variante der Hungersnot, die Lenin, Stalin und Mao herbeigezaubert hatten.

Die Ahnung, daß etwas gewaltig schief lief, rief noch weitere Ideologien auf den Plan. Heute ist es der Islamismus, der auch als Reaktion auf den moralischen Zusammenbruch westlicher Gesellschaften wegen viraler Durchsetzung mit Feminismus zu verstehen ist; übrigens stammt die Bezeichnung ‚viral’ feministischen Schriften, die ihn stolz verwendeten, ihren Feminismus mit HIV und Ebola verglichen, was ihnen wohl ein Gefühl der Allmacht verschaffte. Genaue Quellenangaben finden sich in anderen meiner Bücher. In den 1920er Jahren spaltete sich vom Kommunismus der Faschismus ab. Das sexuelle Problem wurde umgeleitet in das der Kriegsverlierer, die zum Sieger werden wollten, um die Schmach der Niederlage abzuschütteln, indem diese andern angetan wird. Im Grunde war der Typus Sieger der Mann, der heute ‚Alphamann’ genannt wird, und Frauen betört. Zwei Jahre nach Frankos Tod sah ich bei meiner ersten Spanienreise in einer U-Bahn-Station noch ein aus der gerade endenden faschistischen Epoche übrig gebliebenes Denkmal für die „Männer der Ehre”, als die Konquistadoren bezeichnet wurden. Man sah einen Konquistador, der wie ein Eroberer oder Caesar posierte, vor dem sich verführerisch gekleidete junge Damen des Landes verneigten. Dieses Denkmal der Frankoära, das sicher bald darauf entfernt wurde, zeigte deutlich, wie das funktionierte.

Nun kommen wir zur Regisseurin Leni Riefenstahl, die einen der zentralen faschistischen Propagandafilme (z.B. „Triumpf des Willens”) drehte, die Männlichkeit in Uniformen inszenierte, in einer heute langweiligen, nicht mehr begreiflichen Folge von Einblendungen uniformiert marschierender Männer. Dieses Marschieren sollte die Macht demonstrieren, die Sieger macht, die dann als Sieger bei Frauen begehrt sind wie im spanischen Denkmal gezeigte Eroberer.

Was bildete Leni Riefenstahl nach dem Zusammenbruch des Faschismus ab, dem sie gedient hatte?

Nun, für manche überraschendes: eine Fortsetzung ihrer Inszenierung muskulöser Männlichkeit auf dem schwarzen Kontinent, die wie eine Vorlage für Werbung wirkt, die Globalisten jetzt verbreiten, uns ein zunehmend schwarzes Europa schmackhaft zu machen.

«Susan Sonntag bezichtigte Leni Riefenstahl und ihre Fotobände über die NUBA der „Faschistoiden Ästhetik”.»1 (Rezension auf Amazon)

Nun mag es wenig bedeuten, wenn eine feministisch gesinnte Frau eine Männerdarstellung als ‚faschistoid’ bezeichnet, weil das reflexhaft mit allem geschieht, was Feministen nicht genehm ist. Übrigens ist die faschistische Ästhetik hervorgegangen aus der ersten feministischen Welle, die ihre eigene Bewegung der Schwesternschaft so inszenierte, was von den Faschisten später übernommen wurde; das ist übrigens keine böse Nachrede, sondern stammt aus feministischen Studien zu ihrer eigenen Geschichte, die ich in „Zensiert. Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zur ersten Welle” zitierte.

«Es ist ein Film, der schon allein von der Anlage her die Möglichkeit ausschließt, die Regisseurin habe über eine von der Propaganda unabhängige ästhetische Konzeption verfügt. Tatsache ist …, daß sie ‚Triumph des Willens’ mit unbegrenzten technischen Mitteln und großzügiger offizieller Unterstützung drehte (es gab nie einen Kampf zwischen der Regisseurin und dem deutschen Propagandaminister). In Wirklichkeit hat die Riefenstahl, wie sie in dem schmalen Buch über die Entstehung von ‚Triumph des Willens’ berichtet, bereits bei der Planung des Parteitags mitgewirkt – der von Anfang an als Kulisse für ein Filmspektakel angelegt war … Das historische Ereignis diente also als Kulisse für einen Film … In ‚Triumph des Willens’ ist das Dokument (das Bild) nicht nur die Aufzeichnung der Realität, sondern ein Grund, warum die Realität hergestellt wird; und schließlich wird das Dokument an die Stelle der Realität treten.» (Susan Sontag, 1974)

Wenn das stimmt, so handelte es sich bei der Triologie nicht etwa um eine Auftragsarbeit, sondern eine Planung der Wirklichkeit und des Parteitages, um daraus einen zugkräftigen Propagandafilm machen zu können. Mithin wäre die Verfilmung in heutiger Sprache ein ‚aktivistisches Happening’ gewesen. Dazu paßt wieder, daß Pioniere der Zeit, als Happenings Furore machten, darunter Andy Warhol, Leni Riefenstahls Methodik studierten.

«Größen der Popkultur wie Andy Warhol, George Lucas oder David Bowie setzten sich mit Riefenstahl auseinander»2 (Wikipedia)

Einfluß hatten Elemente von Stil und Methodik von Popmusik bis in amerikanische Wahlwerbung.

«Auf einer Fotosession soll Mick Jagger Riefenstahl erzählt haben, daß er den Film mindestens 15mal gesehen habe. … Filme, die eine ähnliche Szenerie oder ganze Szenen wie der Film Triumph des Willens aufweisen, sind Citizen Kane, Uhrwerk Orange, Gladiator, Starship Troopers, Der Herr der Ringe, Der König der Löwen und viele andere. …

Der Film wurde sogar als Referenz für die Präsidentschaftskampagne von Nelson Rockefeller 1968 in den USA angegeben und habe damit die Praxis der amerikanischen Wahlwerbung beeinflußt.» (Wikipedia, a.a.O.)

Damals gab es aber keine ANTIFAnten und vermummten Niederprügler, die gegen solche Kampagnen vorgingen, die jetzt sämtliche echte Opposition zur Merkelgesinnung niederhauen wollen, womit die ANTIFAnten sich als Faschisten von heute inszenieren.

Interessanter wird jedoch, was die Frau, die 1934/35 eine Trilogie faschistischer Selbstinszenierung nicht nur filmte, sondern zusammen mit den Verantwortlichen als Reichsparteitag-Happening plante, über ihre Zeit in Afrika schrieb.

«Sie fotografierte die Nuba, lebte mit ihnen und erlernte deren Sprache. Dieser Bildband enthält Riefenstahls Fotografien der Nuba, sowie der Dinka, Shiluk, Massai und anderer Stämme. Leni Riefenstahl bezeichnet ihre Erfahrungen in Afrika als die glücklichsten Momente ihres Lebens.»3 (Amazon)

Was Susan Freitag als ‚faschistoide Ästhetik’ beschrieb, wirkt heute ‚politisch korrekt’; unsre Medien und Suchmaschinen sind voll solcher Bilder, die offenbar versuchen, Zeitgenossen umzuerziehen, damit sie einer afrikanischen Landnahme zustimmen. Versuchten Faschisten, fremde Völker in deren Land zu verdrängen, so versuchen heute die umgedrehten Faschisten, das eigene Volk durch fremde im eigenen Land zu verdrängen. Wir erleben ähnliches Spiel mit umgekehrten Vorzeichen.

Nach der Niederlage von hysterischen Verbrechern irregeführter germanischer Stämme fand die Dame, die faschistische Ästhetik inszeniert und geprägt hatte, Glück bei afrikanischen Stämmen, die sie ähnlich mit dem Gespür der Frau inszenierte, die von starken männlichen Siegertypen beeindruckt wird, wogegen Alltagsmänner fade, blaß und langweilig erscheinen, als Verlierer, die keiner Henne gefallen. Es ist der Blick der schon von der ersten feministischen Welle entwurzelten Frau, die statt natürlicher und kultivierter Männlichkeit die eines utopischen Extremismus inszenierte, um dann, durch Niederlage gebrochen oder belehrt, zurückfand zu urtümlichen Gesellschaften, die sie in Afrika fand. Ihre feministische Neigung zu körperbetonter Männlichkeit, die europäischer Tradition widerspricht, weil Geist, Fleiß, Klugheit und Anstand einst mehr galten als bloße Kraft, behielt sie allerdings bei. Wie heutige Frauen der feministischen Gesellschaft, die auf körperbetonte, wenn nicht gar vaginale Instinkte hören, weshalb sie den Alphamann, der charismatisch und selbstbewußt Schwachsinn schwätzt dem gescheiten Betamann vorzieht, der für sie ein Langweiler ist, und den Pick-Up-Guru, der schon Zehntausende Frauen angesprochen und Hunderte oder Tausende gevögelt hat, als körperlich anziehend erwählt, weil dieser genau weiß, wie die Körpersignale der Frau funktionieren, wogegen sie den netten, gescheiten Durchschnittsmann verächtlich auf Distanz hält, weil ihm diese Körpersignale fremd sind, verfiel Leni Riefenstahl auch ohne Faschismus rein körperbetonten Männlichkeitssignalen. Das Prinzip blieb sich gleich: Weil Frauen keine kulturellen Bande mehr mit Männern verbindet, sind urzeitliche, barbarische, unkultivierte Selektionsmethoden ausgebrochen, was männliche Verlierer und Leid produziert. Diese suchen dann nach Methoden, wie sie trotz Diskriminierung von Männern durch Frauen zum Sieger werden können. Das Ergebnis sind utopische Ideologien, die oft extremistische werden, in jeder Generation andere.

Heute wird Verdrängung ‚weißer heterosexueller Männer’ mit jener ‚Ästhetik’ betrieben, die Riefenstahl im Faschismus entwickelt hatte, die aber ursprünglich aus der Schwesternschaft erster feministischer Welle entstammte.

Fußnoten

1 https://www.amazon.de/Die-Nuba-von-Kau/

2 https://de.wikipedia.org/wiki/Triumph_des_Willens

3 https://www.amazon.de/Leni-Riefenstahl-Africa-Angelika-Taschen/dp/3836523175

Das Thema COVID-19 wurde und wird politisch mißbraucht

Das Thema COVID-19 wurde und wird politisch mißbraucht

In einer Krise ist es wichtig, richtig informiert zu sein vor Entscheidungen. Das bedeutet, bei Gesundheitsrisiken auf in der jeweiligen Frage kundige Fachleute zu hören. Bei uns ist es dagegen üblich geworden, Fachleute zu ignorieren, die der ‚falschen’ Meinung sind, sich dagegen Nichtfachleute oder Personen mit einer Vorgeschichte an Fehldeutungen und Irrtümern in Medien und Politik als Referenz aufzubauen, die eine gerade erwünschte Meinung vertreten.

«Es kommt eben darauf an, wen man fragt und welche Meinung man als die maßgebliche auswählt. Im Unvermögen, die passenden Expertenmeinungen zu den jeweils anliegenden, wichtigen Fragestellungen zu identifizieren und zu moderieren, lag von Anfang an der Systemfehler und da liegt er immer noch. Denn es geht weiter. Impfungen? Diese Frage ist derzeit nicht relevant, weil jeder Fachmann weiß, daß ein guter Impfstoff frühestens in einem Jahr genutzt werden kann. Auch Bill Gates kann nicht zaubern. Dazu kommt, dieser Impfstoff müßte dann hochwahrscheinlich vor Covid-20 schützen. Zweite Welle? Mit welchem fachlichen Geheimwissen wird davor gewarnt, mit welchen Quellen? Es ist eine hochspekulative Hypothese, die gerade im geöffneten Österreich faktisch widerlegt wird. Und warum wurde, wenn man so viel Angst davor hat, eine Herdenimmunität durch den Lockdown verhindert? Das alles spricht nicht für ein reflektiertes, kompetenzgesteuertes Krisenmanagement.

Eine kompetente Risikoanalyse hätte den falschen Alarm schon längst abgeblasen. Der Pandemie-Krisenstab im Max-Weber-Land hätte frühzeitig Großveranstaltungen abgesagt und bei den früh bekannten Risikogruppen die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz dieser Gruppe diskutiert sowie professionell, konsequent und human umgesetzt (auch mit Hilfe der präventiv angelegten Pandemievorräte). Man hätte Pläne ausgearbeitet für Schwerpunktkrankenhäuser, die von den zuständigen Spezialisten, den Lungenfachärzten, geleitet worden wären. Man hätte Hausärzte, Palliativmediziner und Pflegedienste einen eigenen Stab bilden lassen, um gute Lösungen für die ambulante Versorgung der Schwerkranken und Pflegebedürftigen zu finden.

Vor allem hätte der Krisenstab eine umfassende Risikoanalyse der weitergehenden Schutzmaßnahmen durchgeführt und festgestellt, daß deren Schadenspotenzial extrem hoch ist. Spätestens Mitte März hätte der Krisenstab festgestellt, daß bezüglich einer die Allgemeinheit bedrohenden Pandemie ein falscher Alarm besteht. Weil das Risikopotenzial von Covid-19, bezogen auf die Allgemeinheit, deutlich geringer ist als das der weiteren Schutzmaßnahmen (Schulschließungen und Lockdown), hätte man diese nicht eingeleitet. Daraufhin hätte der Krisenstab die Politik und diese die Bevölkerung entsprechend informiert. Anschließend wäre der Krisenstab nach Hause gegangen, um die Anderen ihre Arbeit machen zu lassen.

So wäre die Risikoanalyse im Max-Weber-Land verlaufen. In der Bundesrepublik Deutschland und in fast allen anderen Demokratien kam es bekanntlich anders. Warum das so ist, und was wir vor allem anderen ändern müssen, um solche Desaster in Zukunft zu vermeiden, darum geht es in dem nächsten und für mich abschließenden Corona-Beitrag hier auf der Achse des Guten. Es geht vor allem darum, wie die Demokratie es geschafft hat, ihre eigentliche Stärke, die offene Debatte, in eine Schwäche zu verwandeln.»1 (achgut)

Folglich wurde uns wider besseren Wissens von Politikern eine Quarantäne auferlegt, obwohl diese zu diesem Zeitpunkt nicht mehr nötig, das erwünschte Ziel bei der Ausbreitungskurve bereits ohne diese in der BRD erreicht worden war. In anderen Ländern mag das anders gewesen sein.

Unsre Wirtschaft wurde schwer geschädigt; die Kosten werden uns noch lange drücken. Für die Regierung kein Problem: Sie legt ihren Ureinwohnern eben höhere Steuern, Abgaben, geringere Renten, längere Lebensarbeitszeit oder andere Bürden auf, oder enteignet. Die Regierung profitiert dagegen von starkem Aufwind, nachdem ihr Ansehen vorher wie eine Lawine abwärts gerollt war.

Bürgerrechte und Meinungsfreiheit wurden weiter eingeschränkt, wie schon bei früheren Gelegenheiten: Gleich worum es gerade geht, die Tendenz der Regierung bleibt sich gleich. Jeder Anlaß wird gerne aufgegriffen, wenn es eine neue, wunderschöne Begründung gibt, Meinungsäußerungen und andere Freiheiten der Bürger einzuschränken, ihn stärker als bisher zu überwachen. Mal war es Geldwäsche, die nicht verhindert wurde, aber dem Bürger gläserne Konten bescherte. Später Terrorbekämpfung, Kampf gegen Haßsprache, als die zufälligerweise weit überwiegend Regierungskritik gilt, nicht aber was Regierungsmitglieder, ihre Anhänger oder politisch genehme Extremisten (etwa des linken Flügels) sagen. Ähnlich einseitig ist so ziemlich alles im „Kampf gegen rechts”, der die Republik prägt.

Noch nie hat sich dieser Staat zu Friedenszeiten so tief in das Privatleben seiner Bürger eingemischt. Sogar das Grundgesetz wurde teilweise außer Kraft gesetzt durch den ‚Notstand’, der für COVID-19 fälschlich gesehen und benutzt wurde. Zu allem Überfluß wird nun noch mit der Begründung Coronavirus ein reines Briefwahlverfahren für die kommende Bundestagswahl vorbereitet. Dies schafft erhebliche Probleme, weil es bei Briefwahlstimmen, die mit der Post verschickt teils wochenlang gelagert werden, grundsätzlich nicht möglich ist, diese lückenlos zu überwachen und eine richtige Auszählung sicherzustellen. So wie Medien und alle übrigen Parteien speziell gegen die AfD hetzen, ist es plausibel, wenn relativ viele Personen subjektiv der Überzeugung sind, etwas gutes zu tun, wenn sie Stimmen der Oppositionspartei, die sie für ‚Nazis’ halten, ungültig machen oder einer falschen Partei zuordnen. Bereits 2013 haben zweifelhafte Briefwahlstimmen womöglich darüber entschieden, daß die AfD damals knapp nicht in den Bundestag einziehen durfte. Genau klären wird sich das wohl nicht mehr lassen, doch sind die Auffälligkeiten bei der Briefwahl groß.

«Gibt es Anzeichen von Wahlfälschung bei der Bundestagswahl?
Renz, Jochen

Bei der Bundespräsidentenwahl 2016 in Österreich gab es in einigen Wahlbezirken im zweiten Wahlgang auffällig viele ungültige Briefwahlstimmen im Vergleich zum ersten Wahlgang. Da es einige solche Auffälligkeiten gab, wurde die gesamte Wahl wiederholt. … Es ist nicht überraschend, daß Briefwahlstimmen leichter zu manipulieren sind als Urnenwahlstimmen. …

Bei der Bundestagswahl 2013 gab es eine weitere signifikante Auswirkung der Briefwahlstimmen. So hatte die AfD bei der Urnenwahl knapp 5% der Stimmen (4,97%) erhalten. …

Besonders interessant ist dabei der Vergleich zur Bundestagswahl 2013, da diese nur ein halbes Jahr vorher stattfand, die meisten Ergebnisse also ähnlich sein müßten. Betrachten wir zunächst die letzte Spalte in Tabelle 2, die die Abweichung des Briefwahlanteils einer Partei zum Briefwahlanteil der Gesamtwahl angibt. Es zeigt sich, daß die Werte für CDU, SPD und FDP sehr ähnlich sind, für die Linken, die CSU und die Sonstigen ist der Wert etwas höher, aber nicht auffällig. Was allerdings sehr stark auffällt sind die Werte der Grünen und der AfD. Während die Grünen meist sehr stark von der Briefwahl profitieren, verlieren sie diesmal durch die Briefwahl an Stimmen. Ein Absturz im Trend um über 20% gegenüber 2013. Die AfD dagegen gewinnt bei der Europawahl durch die Briefwahl hinzu und ist hinter der CSU und der FDP die Partei die am stärksten von der Briefwahl profitiert. Eine Trendumkehr von fast +24% gegenüber 2013 und das obwohl die AfD bei der Bundestagswahl in jedem Bundesland und in fast jedem Wahlkreis durch die Briefwahl verloren hat. ….

Die Werte der AfD und der Grünen bei der Europawahl 2014 sind also in jedem Fall verdächtig, wenn man sie mit der Bundestagswahl 2013 vergleicht. Ein Unterschied bei einer Europawahl ist natürlich, daß die Wahlbeteiligung wesentlich geringer ist als bei einer Bundestagswahl. Aber dies sollte nicht die beobachteten Konsequenzen für die Briefwahlstimmen der AfD und der Grünen haben, während bei allen anderen Parteien die langjährigen Trends intakt sind. …

Die Briefwahl bei der Bundestagswahl 2017 …
Vergleicht man die Werte mit der Europawahl 2014, so gibt es auch bei den Grünen sowie bei der AfD eine Trendumkehr, die bei den Grünen mit +8,0 noch relativ moderat ausfällt, bei der AfD mit –30,7 jedoch einen gewaltigen Unterschied ausmacht. Wie bei der Bundestagswahl 2013 auch, verlor die AfD durch die Briefwahl sehr stark. 2017 allerdings noch wesentlich stärker als 2013. …

Könnte es also bei den Bundestagswahlen 2013 und 2017 Wahlfälschung bei der Briefwahl zu Lasten der AfD gegeben haben? Zumindest wäre dies eine logische Erklärung für die beschriebenen sehr signifikanten Auffälligkeiten. …

Die schlechten Briefwahlergebnisse der AfD hatten ebenfalls eine relativ große Auswirkung. Bei der Bundestagswahl 2013 verpaßte die AfD dadurch knapp den Einzug in den Bundestag. Bei der Bundestagswahl 2017 zog die AfD zwar sicher in den Bundestag ein, verpasste aber durch das schlechte Briefwahlergebnis knapp die notwendige Sitzanzahl um mit einer anderen Oppositionspartei gemeinsam einen parlamentarischen Untersuchungsausschuß oder eine Normenkontrollklage zu erzwingen. Es gibt daher also nicht nur Indizien sondern auch ein Motiv für eine mögliche Wahlfälschung. …

Schaut man sich die öffentliche Wahrnehmung und Berichterstattung über die AfD an, so gibt es andere, wesentlich wahrscheinlichere Gründe für eine mögliche Wahlmanipulation: Es ist ziemlich offensichtlich, daß die AfD von den etablierten Parteien und vielen Medien offen und mit zum Teil unfairen und undemokratischen Maßnahmen bekämpft und diffamiert wird. So wird jegliche politische Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. Vorschläge der AfD in den Landesparlamenten und nun im Bundestag werden unabhängig vom Inhalt oder der Person meist abgelehnt nur weil sie von der AfD sind. Öffentlich wird die AfD zum Teil so dargestellt, als ob sie die Reinkarnation der NSDAP wäre und daher mit allen Mitteln bekämpft und verhindert werden müsse. Anhänger und Sympathisanten der AfD haben negative soziale oder berufliche Konsequenzen zu befürchten.

In einer solchen irrationalen und vergifteten Atmosphäre wäre es nicht sehr verwunderlich, wenn es einige der an der Wahlauszählung beteiligten Personen als ihre ‚staatsbürgerliche Pflicht’ ansehen würden, die Stimmen der AfD falsch auszuzählen, um so ein Erstarken der AfD zu verhindern. Wie bereits diskutiert wäre eine solche Manipulation aus verschiedenen Gründen bei der Briefwahl wesentlich einfacher möglich als bei der Urnenwahl.»2 (ssoar)

Mit mehr Briefwahlstimmen, wie bei der Europawahl, die in nur einem halben Jahr Abstand erfolgte, hätte die AfD bereits 2013 in den Bundestag einziehen können und wäre dort während dem Dammbruch der sogenannten Grenzöffnung 2015 dort präsent gewesen. Diese Fehlentscheidung wäre frühzeitig auf heftige Kritik gestoßen.

Es handelt sich nicht um graue Theorie. Im Internet kursierten einige Aufrufe von und an ehrenamtliche Wahlhelfer, ihre ‚Pflicht’ zu tun, indem sie gezielt Stimmen der ihnen verhaßten Opposition ‚unschädlich’ machen. Linksextreme mobilisierten zu diesem Zwecke, sich als ‚Wahlhelfer’ zu melden. Doch auch bei der Urnenwahl, die leichter überwachbar ist, wurde geschummelt.

«AfD-Stimmen für die Grünen gezählt
Wahlbetrug in Brandenburg ist Fall für den Staatsanwalt
von Magdalena Thiele 27.08.2019 …

„Keiner hat mich kontrolliert. Dann habe ich einfach ein paar blaue Stimmen grün gemacht”, sagt er – also Stimmzettel für die AfD als Kreuze für die Grünen gezählt.

Als Motiv nennt er seine politische Überzeugung: „Mein Herz schlägt links.” Deshalb habe er nicht hinnehmen wollen, daß die rechtspopulistische Partei so starken Zuspruch durch die Wähler erfahre.»3 (Tagesspiegel)

In Österreich wurde eine Wahl wegen solcher Unstimmigkeiten wiederholt. Nicht bei uns. Mit einer reinen Briefwahl, die viel leichter fälschbar ist als eine Urnenwahl, schafft wird die freiheitliche Demokratie zugunsten eines Regimes mit pseudodemokratischer Fassade abgeschafft. Ein Regierungswechsel zu echter Opposition ist beinahe unmöglich gemacht worden.

Nun brauchen wir nicht spekulieren, ob und in wieweit das Unfähigkeit, oder sogar Absicht ist. Vermutlich ist es keine Absicht bei den allermeisten; eine solche Behauptung wäre wohl Verschwörungstheorie. Deutlich ist in jedem Falle die Unfähigkeit unsrer Repräsentanten oder Volksvertreter, die ihr Volk eher treten als vertreten. Von ihnen geschaffene Probleme sehen sie nicht. Gewiß würde ihnen nicht der taktische Fehler widerfahren, ein Wahlverfahren durchzusetzen, das etablierte ‚Systemparteien’ benachteiligt. In solchem Falle gäbe es Proteste, würden Entscheider schnell von einem solchen Vorschlag abrücken. Trotzdem brauchen wir nicht unterstellen, daß hier bewußt ein Nachteil für die von ihnen gefürchtete AfD eingebaut wird. Doch auch ohne solche bewußte Absicht wirkt unterschwellige Befangenheit und Einseitigkeit. Denn wenn es zu Lasten der AfD gehen könnte, stutzt niemand. Das wird als irgendwie angenehm empfunden, stört also nicht. Wäre jedoch ein Nachteil für die eigene Partei, Karriere oder geistige Richtung zu befürchten, gäbe es Protest und Widerstand. Auf emotionaler, womöglich den Beteiligten selbst nicht bewußter Ebene allgemeinen Vorurteils entsteht so einseitige Politik, die Demokratie von Gesetz zu Gesetz, Beschluß zu Beschluß, immer weiter beerdigt. Somit haben auch so beschimpfte ‚Verschwörungstheoretiker’ nicht ganz unrecht. Zwar gibt es vermutlich keine Verschwörung, wohl aber ein sehr starkes emotionales Vorurteil, das ähnlich wirkt, wie es eine Verschwörung auch täte. Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, daß auch in falschen Verschwörungstheorien ein wahrer Kern sein kann; ohne eine Verschwörung können Vorurteil und Tendenzen der Akteure, die auf Themen und Krisen reagieren, ähnliche Wirkung erzielen.

Fußnoten

1 https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_07.05.2020

2 https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/55715/ssoar-2018-Renz-Gibt_es_Anzeichen_von_Wahlfalschung.pdf

3 https://www.tagesspiegel.de/berlin/afd-stimmen-fuer-die-gruenen-gezaehlt-wahlbetrug-in-brandenburg-ist-fall-fuer-den-staatsanwalt/24937160.html

Das Epidemie-Regime

Das Epidemie-Regime

Medien haben uns in den letzten Monaten mit einem krassen Wechselbad an Informationen überschüttet, die jeweils einseitig vorgetragen und in zeitlicher Folge konträr waren. Manche sind versucht, einfache Erklärungen anzunehmen, die den Virus entweder für hochgefährlich oder für völlig überbewertet halten, oder folgen Theorien zur Herkunft. Für viele dieser Deutungen gibt es etliche Indizien, doch solange es keine Beweise sind, werde ich mich heraushalten, Quellen zitieren, ansonsten der Frage nachgehen, was aus dem Thema COVID-19, das aus welchen Gründen auch immer Dezember 2019 in unser Leben eintrat, von Akteuren gemacht wurde. Das Handeln einiger Regierungen in dieser Sache ist skandalös genug.

Als erster Staat hatte der chinesische mit der Sache zu tun und versagte zunächst.

«China unterdrückte oder zerstörte absichtlich Hinweise auf den Ausbruch des Coronavirus in einem „Angriff auf internationale Transparenz’’, der tausende Leben kostete, laut einem Dossier, das von besorgten westlichen Regierungen über die COVID-19 Ansteckung vorbereitet wird. …

Das Schriftstück besagt, daß die chinesische Regierung „andere Länder gefährdete”, als sie Nachrichten über das Virus vertuschte, indem Ärzte, die davon sprachen, zum Schweigen gebracht wurden oder verschwanden, Belege in Laboratorien zerstören ließen, und sich weigerten, lebende Proben internationalen Wissenschaftlern zu geben, die an einer Impfung arbeiten.

Es mag enthüllt werden, daß die australische Regierung ein Team chinesischer Wissenschaftler ausbildete und bezahlte, die zu einem Laboratorium gehörten, das dazu schritt, tödliche Coronavirusse zu modifizieren, die von Fledermäusen auf Menschen übertragen werden können und gegen die es keine Heilung gibt, und jetzt Gegenstand einer Untersuchung des Ursprungs von COVID-19 ist.

Als westliche Geheimdienste untersuchten, ob das Virus versehentlich aus einem Laboratorium in Wuhan entkam, tauchen das Team des Wissenschaftlers Shi Zhengli und dessen Forschungen im Dossier auf, das von westlichen Regierungen vorbereitet wird, und auf verschiedene Studien verwiest, die sie unternahmen und Gegenstand großer Besorgnis sind.

Sie zitieren eine Arbeit, die Proben von Coronaviren aus einer Höhle der Provinz Yunnan entnahm, die große genetische Ähnlichkeit mit COVID-19 haben, zusammen mit einer Studie, die einen Coronavirus auf Basis eines Fledermausvirus künstlich herstellten, der nicht geheilt werden kann.

Hauptthemen umfaßten „todbringendes Leugnen einer Übertragung von Mensch zu Mensch”, zum Schweigen bringen oder „Verschwindenlassen” von Ärzten und Wissenschaftlern, die darüber sprachen, die Zerstörung von Beweismaterial zum Virus in Laboratorien, die genomische Studien durchführen, und das „Bleichen der Käfige des Wildtiermarkts” …

Eine „heikle, aber nicht klassifizierte’’ Nachricht vom 19. Januar 2018, an die The Washington Post gelangte, enthüllt, daß Wissenschaftler und Diplomanten der US-Botschaft in Peking das Laboratorium besichtigt hatten und Warnungen nach Washington schickten wegen unangemessener Sicherheitsmaßnahmen und Schwächen der Verwaltung, bei ihren Forschungen an Coronaviren von Fledermäusen.»1 (Daily Telegraph)

Eine Frage, die an dieser Stelle nicht geklärt werden kann, ist, wie es zu dem Ausbruch kommen konnte. Eine andere Frage ist, was hiesige Entscheidungsträger daraus machten; das können wir sehr viel klarer beurteilen. Doch unabhängig davon, was genau die Ursache in China gewesen ist, stellt sich die Frage, weshalb westliche Länder, darunter Australien und nach anderen Artikeln ebenso die USA, Forscher ausbilden und bezahlen, die gefährliche Experimente vornehmen, Labore von westlichen Ländern mitfinanziert werden, die in eklatanter Weise unsere Sicherheitsstandards verletzen, und Meldungen über gefährliche Studien, die tödliche und zugleich auf Menschen leicht übertragbare Coronaviren im Labor zu wissenschaftlichen Zwecken herstellen, was als unethisch, wissenschaftlich sinnlos und für Entwicklung von Impfstoffen wenig hilfreich angesehen wird, und dies in Laboratorien mit bekanntermaßen schlechten Sicherheitsstandards, nicht schon vor Jahren und bevor etwas folgenreiches passiert, zu Protest, Einstellung und Unterlassen von Finanzierung und Ausbildung geführt hat. Eine Mitschuld derer, die jetzt Untersuchungen anstreben, wäre offenbar, wenn es tatsächlich einen Zusammenhang von Genlaboren und Pandemie gäbe. Die Mehrheit der Wissenschaftler geht jedoch derzeit von einer natürlichen Entstehung aus, etwa in einem tierischen Zwischenwirt.

Ein Vergleich mit dem Zustand von 1990 zeigt, wie sehr hiesige Ideologie, Naivität und Gier mitgeschaffen hat, was heute Ängste auslösen kann – und das gilt weltweit. Auf allen Kontinenten werden wir mit Problemen zu tun haben, die ohne jahrzehntelange Naivität mit einem blinden, aber eher schädlich ausgelebten Helferkomplex wohl nicht entstanden wären.

«Eine Forscherin am Wuhan Institut für Virologie, so berichtete die South China Morning Post über Gerüchte, die in chinesischen sozialen Medien umliefen, wurde zuerst mit der Seuche diagnostiziert und war der ‚Patient 0’. Darauf folgten Berichte ihres Verschwindens, wobei ihr Lebenslauf und Bild von der Internetseite des Wuhan Instituts für Virologie gelöscht wurde. Am 16. Februar bestritt das Institut, daß sie Patient 0 sei und sagte, sie sei am Leben und es ginge ihr gut, aber seitdem gab es kein Lebenszeichen, was Spekulationen auslöste.

Das Dossier stellt die Doppelmoral bloß, mit der China Reisen im Lande verbot, während zugleich Australien und die USA für Einreisebeschränkungen verurteilt wurden: „Millionen verließen Wuhan nach dem Ausbruch, bevor Peking die Stadt am 23. Januar abriegelte.” „Tausende flogen ins Ausland. Im Februar übte Peking Druck auf die USA, Italien, Indien, Australien und südostasiatische Nachbarn aus, sich nicht selbst mit Reisebeschränkungen zu schützen, auch als schwere Einschränkungen daheim erfolgten.”

ZERSTÖRUNG VON BEWEISEN

Am 31. Dezember begannen chinesische Autoritäten, Nachrichten über das Virus in Suchmaschinen zu zensieren, löschten Begriffe, darunter „SARS variation”, „Wuhan Seafood market” und „Wuhan Unknown Pneumonia”.

Am 1. Januar wurde ohne jegliche Untersuchung, woher das Virus stammte, der Fisch- und Wildtiermarkt in Wuhan geschlossen und desinfiziert. …

Die Gesundheitskommission Hubei ordnete Genomikfirmen an, mit dem Testen neuer Viren aufzuhören und alle Proben zu vernichten. Einen Tag später, am 3. Januar, verordnete Chinas führende Gesundheitsbehörde, die National Health Commission, daß Proben der Lungenkrankheit in Wuhan zu festgelegten Testeinrichtungen gebracht oder zerstört werden, während befohlen wurde, über die unbekannte Krankheit nichts zu veröffentlichen.

Ärzte, die es wagten, über den neuen Virus zu sprechen, wurden verhaftet und verurteilt. Ihre Verhaftung wurde in den Staatsmedien verbreitet mit einem Aufruf der Polizei von Wuhan an „alle Bürger, keine Gerüchte aufzubringen, keine Gerüchte zu verbreiten, Gerüchten nicht zu glauben”.» (Daily Telegraph, a.a.O.)

Wir wissen nicht, was die Ursachen sind; eine Mehrheit der Wissenschaftler geht von einer natürlichen Ursache aus, doch das Verhalten chinesischer Behörden wirkt verdächtig. Derart systematische Vertuschungsversuche haben gegenteilige Wirkung. Doch solange wir nicht über Pandemien mit hineingezogen werden, sind Vorgänge in China überwiegend ein Problem der Chinesen; unser Problem ist dagegen, was unsre Regierungen mit uns anstellen.

Beginnen wir mit Kleinigkeiten. Bereits Formulierungen verraten oft einiges. Der Artikel spricht von „besorgten westlichen Regierungen”; erinnern wir uns daran, daß „besorgte Bürger” bei uns als Schimpfwort benutzt wurde, mit dem kritischen Stimmen diskreditiert werden sollten. Das bedeutet, in der EU dürfen Regierungen besorgt sein und protestieren, wogegen Bürger nicht wegen ihrer eigenen Regierung besorgt sein oder gegen diese protestieren sollen, was herabgewürdigt wird. Das ist eine Doppelmoral. Kritik europäischer Regierungen an China ist in Ordnung, Kritik europäischer Bürger an ihrer jeweiligen Landesregierung oder der EU und ihren nicht demokratisch legitimierten Bürokratien dagegen nicht. Obwohl das chinesische Vertuschen und Agieren in dieser Frage verdächtigt wirkt, ist unser zentrales Problem, was unsre eigene Regierung mit uns tut.

Nötig ist also eine Analyse, wie unsre Regierung mit dem Thema Corona umgegangen ist, welche Folgen und Kosten dies hatte und in Zukunft haben wird. Dabei wirkt hinderlich, daß kritische Stimmen, und damit die Opposition, in dieser Frage gespalten sind. Das ist auch ein Grund, weshalb die Opposition in den von Coronavirus geprägten Monaten nicht so überzeugend punkten konnte wie sonst, sondern an Boden verlor. Emotional waren sie zerrissen, wollten einerseits uns so gut wie möglich schützen helfen, weshalb es sich nicht schickte, durch Kritik oder passiven Widerstand gegen die Regierung die Eindämmung zu gefährden. Andere, die der Regierung zuvor Zögern, Nichthandeln und Unentschlossenheit zu recht vorgeworfen hatte, konnten schwerlich umschwenken, als die Regierung begann, mehr oder weniger zu tun, was die Opposition zuvor gefordert hatten, wofür sie verhöhnt worden war. Doch nun wurden diese Mittel in bedenklicher Weise überzogen zu einem Demokratieabbau. Insbesondere entstand eine Spaltung kritischer Stimmen in solche, die den Virus für eine große Gefahr hielten, der zu begegnen die Regierung lange versäumte, und die sie später ungeschickt anging, und jenen, die eine große Übertreibung feststellten. Deshalb wollen wir uns jetzt erst beide möglichen Extrempositionen ansehen, aber keiner anschließen, sondern auf Widersinn und schädliche Wirkung des Handelns unsrer Regierung konzentrieren.

Die Zahlen des statistischen Bundesamtes weisen für Februar bis März keinerlei Übersterblichkeit aufgrund des Coronavirus aus. Lag die Sterblichkeit im Januar noch leicht über der des Vorjahres, sank diese im Februar und März leicht. Aus dem April lagen leider erst wenige Tage vor.

«Januar 19 = 84.671
Januar 20 = 85.050

Februar 19 = 80.786
Februar 20 = 79.366

März 19 = 86.429
März 20 = 85.922» (Statistisches Bundesamt (Destasis), 2020)

Daraus jedoch den Schluß zu ziehen, das von unseren Massenmedien von Januar bis Anfang März behauptete träfe zu, nämlich der Virus sei weniger als oder gleich schädlich wie normale Virengrippe, wäre ebenfalls ein Fehlschluß. Nachrichten und Daten aus Italien zeigen, wie rasch bedrohliche Zustände entstehen konnten, die das Gesundheitssystem überfordern, weshalb Kranke für lebenserhaltende Behandlung im Krankenhaus ausgewählt und teilweise abgewiesen werden mußten. Die andere Sicht, die nun monatelang grassierte, war die einer tödlichen Pandemie. In einigen stärker betroffenen Ortschaften Norditaliens vervielfachten sich die Seiten mit Todesanzeigen plötzlich, was für ein großes Schadpotential spricht, wenn es nicht gelängt, die Verbreitung einzudämmen. Die Infektion des britischen Premiers Boris Johnson, der ins Krankenhaus mußte und nur mit Glück der Notwendigkeit entging, zusätzlich zum verabreichten Sauerstoff auch noch mit einem Schlauch beatmet werden zu müssen, zeigt das Zerstörungspotential von COVID-19.

Auch wenn Erkrankung in vielen Fällen harmlos verläuft, wurde die rasche und heftige Zerstörungswirkung, wenn Lungen, Herz oder Nervenzellen befallen werden, als ungewöhnlich charakterisiert. Hier stehen zwar anekdotische Schilderungen von Ärzten, die rund um die Uhr in überlasteten Krankenhäusern Italiens und einiger anderer hart getroffener Länder um das Leben Schwererkrankter kämpften, gegen Statistiken. Doch Überlastung und Sterben in Wuhan, Lombardei und einigen Regionen Frankreichs sind dokumentiert. Aus dem Elsaß wurden Kranke, die dort nicht hätten behandelt werden können, nach Deutschland gebracht. In Wuhan wurde Schweigen verhängt; China ist in solchen Dingen undurchsichtig. Es gab Berichte von riesigen Mengen Urnen, die dort bestellt wurden, was Spekulationen auslöste, die dort gemeldeten Toten könnten nur ein kleiner Bruchteil der wirklichen sein, sonst wäre eine solche große Zahl Urnen sinnlos. Das sind Zuschreibungen und Mutmaßungen; wir wissen nicht, ob sie haltlos sind oder ein Anzeichen für Vertuschung.

Jedenfalls scheint nach jetzigem Wissensstand COVID-19 weder der große Töter zu sein wie anfängliche Panik befürchtete, noch so harmlos, wie einige anhand von Statistiken begründen. Bei einer normalen Grippe sind Menschen leidlicher Gesundheit oder mit guten Abwehrkräften wenig gefährdet. Wenn der Coronavirus in Lunge oder Herz gelangt, wird es ernst. Anekdotische, aber wohl treffende Aussage eines behandelnden Arztes: „Ich habe noch nie mit einer Infektion zu tun gehabt, die so schnelle und heftige Verschlimmerung des Zustands der Lunge verursacht.” Sehr gefährdet scheint auch zu sein, wer mit Schlauch beatmet werden muß. Sehr viele Betroffene sollen bleibende Schäden davontragen, wenn sie überleben; die meisten sterben aber trotz Beatmung oder gerade wegen dabei auftretender Komplikationen. Präsident Johnson hat wohl Glück gehabt, nicht an solch eine Beatmungsmaschine angeschlossen zu werden.

Ebenso schlimm ist die hohe Zahl von Pflegern und Ärzten, die sich beim Betreuen von COVID-19-Kranken selbst ansteckten und verstarben. Die Spur einer ungewöhnlich hohen Todesrate von Ärzten begann in Wuhan, wo der Arzt, der auf die noch unbekannte neue Krankheit hinwies, wofür er zunächst heftig wegen ‚Panikmache’ oder schädlicher Nachrede reglementiert wurde, sich selbst ansteckte und starb, ebenso wie viele Kollegen. Ähnliches geschah in Italien. Solche Sterblichkeit von Ärzten und Pflegern entspricht nicht ‚einer normalen Grippe’.

Ich enthalte mich der Einschätzung; hier scheinen beide Seiten ein wenig recht zu haben. Landesweit gab es keine Zunahme der Sterblichkeit, weshalb keine Rechtfertigung vorliegt, uns deswegen in eine teure Wirtschaftskrise zu stürzen, die zu lösen wir dann enteignet werden. Zugleich wird aber zu recht davor gewarnt, diesen heimtückischen Virus zu verharmlosen.

Zwischen den Polen beider Extremmeinungen alternierten Politik und Medien, wobei Zwischenpositionen kaum vorhanden waren. Typisch war das Umschwenken von einem Extrem ins andere; man könnte spotten, es wurde nur die Hysterie gewechselt, so wie in der großen Politik seit dem Ersten Weltkrieg auch: Eine Folge extremer Hysterien, die der Reihe nach zusammenbrachen, worauf Politik sich bemühte, das genaue Gegenteil als nunmehr verbindliche Hypermoral zu etablieren. Auf den Zusammenbruch des Kaiserreichs, Verelendung, Versailler Diktat, Vertreibung Deutscher aus verlorenen Gebieten, folgte Faschismus, die nun alles umgekehrt tun wollten und ihrerseits andere vertreiben, statt selbst vertrieben zu werden. Auf den Zusammenbruch des Zarenreichs folgte die Oktoberrevolution und der Kommunismus, ebenfalls eine Umkehrung aller Werte großen Stils. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich das Spiel fort. Nunmehr etablierten die Siegermächte eine Umkehrung des Faschismus, was zur Grundlage der Nachkriegsordnung wurde. Was immer vorher Bestand hatte, und sei es das Erbe der Geschichte seit Altertum oder Mittelalter, stand nun unter Naziverdacht und mußte durch das genaue Gegenteil ersetzt werden.

So schaukelten wir weiter von einer Hysterie in die nächste. Die 1968er Studenten- und Kulturrevolution setzte noch einen drauf.

Dies zeigt sich auch in der Groteske um das Coronavirus. Ob er von Fledermäusen direkt oder über einen tierischen Zwischenwirt auf dem Tiermarkt von Wuhan übersprang, oder aus dem Labor entkam, das unweit des Tiermarkts nachweislich an Coronaviren forschte, und zwar genau an den Fledermäusen, zu deren Coronaviren die größte Ähnlichkeit besteht, mögen Wissenschaftler untersuchen, falls sich das jemals zweifelsfrei wird klären lassen. Jedenfalls waren die Labore für mangelhafte Sicherheitsstandards bereits vor Jahren gerügt worden, war SARS offenbar einem solchen Labor entkommen, hatte vor wenigen Jahren dort ein Versuch stattgefunden, bei dem die RNS eines Nachkommens des Erregers der spanischen Grippe (H1N1), der sehr leicht übertragbar, aber nicht länger sonderlich gefährlich ist, mit der RNS eines Virus gekreuzt worden war, der zwar schwer auf Menschen übertragbar, dafür aber sehr tödlich ist. Als Begründung war genannt worden, bei der Entwicklung von Impfstoffen zu helfen.

Diese Versuche waren damals international stark kritisiert worden. Es hieß, sie seien gefährlich, weil ein Erreger entstehen könne, der leicht übertragbar und tödlich sei; wissenschaftlich seien die Versuche wertlos und für die Entwicklung von Impfstoffen nicht zu gebrauchen.

Nun, das sind Indizien, aber keine Beweise. Die Mehrheit der Forscher nimmt derzeit einen natürlichen Übertragungsweg über einen Zwischenwirt an. Doch das ist ein anderes Thema und soll uns hier nicht weiter aufhalten.

Typisch für den Umgang mit dem Coronavirus war hysterisches Überreagieren. Zunächst reagierten Regierungen und die meisten Massenmedium mit dem üblichen leugnen. Gefahr? Nicht für uns.

E xperten für Falschnachrichten, auch Faktenfinder genannt, im Volksmund Faktenerfinder, betonten Januar bis Anfang März die Harmlosigkeit des neuen Erregers.

«BR quer verspottete Corona-Sorge als Fake aus dem „rechtem Spektrum” und entfernte das Video mittlerweile. Vielleicht erklärt sich die Forderung nach 86 Cent mehr Rundfunkgebühr im Monat auch so: die nachträgliche Pflege und Umgestaltung der ARD- und ZDF-Mediatheken wird immer aufwendiger. …

Am 30. Januar 2020 sendete BR quer, eine Reihe des Bayerischen Rundfunks, ein Video mit Stephanie Probst, die sich an ihre Zuschauer wendet, um diese über Corona „aufzuklären”. …

In Manier einer Bielefelder Soziologin dekonstruiert sie Covid-19: „Es ist fremd, und das Fremde macht uns Angst.” In Wirklichkeit sei aber gar nicht klar, ob das Virus überhaupt ansteckend sei. Mit einigen zusammengegoogelten Zahlen und schiefen Vergleichen mit Masern versucht sie so etwas wie eine Populärwissenschafts-Simulation. Um dann zum eigentlichen Punkt überzuleiten: „Die Panikmache hat einen Zweck: Klicks generieren!”. Das böse Netz also. Und: „Der zweite Zweck: Destabilisierung. Die Bevölkerung soll beunruhigt werden, was das Vertrauen in den Staat und dessen Glaubwürdigkeit erschüttern soll.”

Spätestens an dieser Stelle klingt Probst wie eine Ansagerin des chinesischen Staatsfernsehens. Mit einem Unterschied – sie informiert auch, daß „Menschen aus dem rechten Spektrum” die Panik vor dem eigentlich harmlosen, nur eben fremden Covid-19 ausnutzen würden, um die Schließung von Grenzen zu fordern.»2 (Tichys Einblick)

Anfangs wurde verharmlost. „Weniger gefährlich als Grippe”. Man warnte vor ‚rechten Verschwörungstheoretikern’, die Panik verbreiten würden. Wenige Wochen später verschwanden solche Artikel oder Videobeiträge peinlich in der Versenkung, behaupteten Regierungen und Massenmedien plötzlich selbst und mit Eifer genau das, was kurz zuvor noch als ‚Verschwörungstheorie’ und ‚rechte Panikmache’ gegolten hatten. Wie üblich wurden die gerade noch Diffamierten nicht rehabilitiert, als die Regierung genau das sagte, wofür die Oppositionellen vor kurzem noch heftig geschmäht und gerügt wurden.

Dieser paradoxe Widersinn durchzieht sämtliche Äußerungen zum Thema Corona. Es gibt wohl nicht eine einzige Aussage, die im Jahre 2020 bislang getroffen wurde, der nicht kurz darauf dieselben Medien oder Regierungsangehörigen heftig widersprochen hätten.

Zunächst wurde China heftig kritisiert dafür, die Großstadt Wuhan zeitweise zu isolieren. Moralisch hochfahrend wurde im üblich gewordenen besserwisserischen, naserümpfenden Ton mokiert, man könne und dürfe eine Stadt nicht isolieren und könne dies auch gar nicht. Das sei typisch für die undemokratischen, diktatorischen Zustände in China. Zwei Monate später geschah genau das gleiche in Europa. Regionen in der Lombardei wurden isoliert; das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern tat es auch. Niemand entschuldigte sich für die arroganten Bemerkungen über China zwei Monate zuvor.

Anfangs hieß es, Masken seien nutzlos und schädlich. Das war zufällig zu der Zeit, als wir keine hatten, weil die Regierung zwei bis drei Monate lang verpennt hatte, Vorsorge zu treffen oder wenigstens Schutzkleidung für Ärzte, Pfleger und anderes gefährdetes Personal, besser die ganze Bevölkerung zu besorgen. Man hatte gar zweimal tonnenweise Schutzkleidung und anderes Hilfsmaterial nach China verschenkt, als es bei uns bereits knapp wurde und ärztlichen Betreuern fehlte. Damals folgte international eine absurde Jagd nach Schutzmasken und Medikamenten, bei der eine Millionenlieferung nach Deutschland, die von der Bundeswehr anscheinend eingeflogen werden sollte, noch auf dem Flughafen verschwand. Solche Szenen, wo sich verschiedene Parteien sogar bereits verkaufte Schutzmasken noch gegenseitig abjagten, scheint es zu unserem Nachteil gleich in mehreren Ländern gegeben zu haben. All das zeigt, wie heftig uns der seit den 1950er Jahren als Gegengift gegen Nationalismus verordnete Globalismus schadet und versagt.

Als die Masken dann endlich da waren, die Ansteckungen bereits zurückgingen, wurde dann Maskenpflicht eingeführt. Erst wurden sie von einzelnen Bundesländern empfohlen, dann vorgeschrieben, schließlich bundesweit. So wird scheibchenweise ein kategorisches Fehlurteil von einst in dessen radikales Gegenteil umgedreht. Das i-tüpfelchen sich selbst widersprechender Schaukelpolitik liefert Doppelmoral: Regenten regeln ihre Untertanen, halten sich selbst aber nicht an ihre Regeln.

Nun waren die Schutzmasken in Asien offenbar Teil einer wirksamen und sinnvollen Vorgehensweise, die übermäßig schnelle Ausbreitung des Virus verhinderte, ohne Wirtschaft und Leben lahmzulegen.

Doch bei uns waren sie Teil einer unüberlegten Gegenreaktion, die nach anfänglichem Versäumnis nun drakonisch lahmlegten, mehr Schaden anrichteten als große Wirtschaftskrisen, die es in den letzten Jahrzehnten alle paar Jahre gab, wobei Häufigkeit und Schärfe jeweils zunahmen. Schaden für Wirtschaft und Vermögen, die unsre Zukunft und Kinder belasten werden, nahmen zu und übertreffen bei dieser politikgemachten Krise alles bislang dagewesene.

 

Als Wirtschaft und soziales Leben durch verordnete Quarantäne gelähmt wurde, um die Reproduktionszahl unter 1 zu drücken, war dies womöglich bereits der Fall. Hinzu tritt die Doppelmoral, Einheimische und ihren Glauben zu maßregeln, vor uns aufgedrückten Importen jedoch zu kuschen.

«Merkel und Spahn nannten falsche Infektionszahlen
RKI: Zahl der Neuinfektionen in Deutschland sinkt weiter
3.5.2020 – 13:41 Uhr

Die Bundesregierung hat rund um den Bund-Länder-Gipfel am Donnerstag zu hohe Infektionszahlen genannt. Die Zahl von 40 000 akut Infizierten sei wohl nicht korrekt gewesen, räumte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Wochenende ein. Das Kanzleramt wollte sich am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters nicht äußern.»3 (Bild Zeitung)


Gleiches Falschspiel wiederholte sich beim Verlängern der Quarantänemaßnahmen, die mit falschen Zahlen begründet wurden, obwohl das RKI, auf das sich die Regierung sonst gerne stützt, bereits herausgefunden hatte, daß die teuren, unsre Wirtschaft und Zukunft gefährdenden Maßnahmen geringen Nutzen haben.

«Eine neue Studie des RKI enthüllt: Der Einfluß der Kontaktsperre sei eher mäßig. RKI steht für Robert-Koch-Institut, das in Person seines Chefs Prof. Wieler maßgeblich die Bundesregierung bei sämtlichen Maßnahmen rund um Corona berät. …

Das brenzlige an der Studie ist, daß diese bereits am 14.4. veröffentlicht wurde. Also zwei Tage vor der letzten ‚Elefantenrunde’ von Merkel mit ihren Länderchefs. Daß dort ein Weiterbestehen der meisten Beschränkungen, die unseren privaten Bereich betreffen, bestehen bleiben, meldeten die Medien rauf und runter.»4 (Mailchi)

Für eine so bequeme Art, Aktivität in der Seuchenfrage zu zeigen, und wenn es eine schädliche ist, zu demonstrieren, etwas getan zu haben, Umfragewerte nach oben zu treiben, Opposition bedeutungslos zu machen, bequemes Regierung ohne Parlament mit Ausnahmezustand und Erlassen, die normalerweise gegen Grundgesetz und demokratische Regeln verstoßen würden, versaut man sich doch nicht durch ehrliche Zahlen. Da darf schon ein wenig geschummelt werden, denn es nützt der Regierung. Die Schäden bezahlen Bürger, vor allem Nettosteuerzahler. Zu diesem hehren Zweck darf man sich schon mal bei 29.000 Infektiösen um 11.000 auf 40.000 verrechnen.

«5. Mai 2020 – 9:17 Uhr
Sprecherin räumte Fehler ein
Die Bundesregierung hat rund um den Bund-Länder-Gipfel am Donnerstag zu hohe Infektionszahlen genannt. Die Zahl von 40.000 akut Infizierten sei wohl nicht korrekt gewesen, räumte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Wochenende ein. …

Tatsächlich waren auf Basis der Zahlen der Robert-Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag nur gut 29.000 Menschen infektiös. Kanzlerin Angela Merkel hatte am Donnerstag nach dem Bund-Länder-Gipfel ebenso wie Gesundheitsminister Jens Spahn von 40.000 gesprochen – also fast ein Drittel mehr als das RKI auswies.»0 (RTL)

Eine vieler Folgen:

«Ohne Touristen droht Südeuropa der GauÖkonomen Weik und Friedrich warnen: „Italien wird Sargnagel des Euro”
Freitag, 1.5.2020, 11:58

Die Weltwirtschaft steuert auf eine Rezession zu. In der Eurozone ist vor allem Italien von den Folgen des Corona-Virus betroffen. Der Virus-Schock könnte für das Land zuviel sein – und den Euro endgültig zum Scheitern bringen.

Das Coronavirus grassiert in den EU- und Euro-Ländern. Die volkswirtschaftlichen Folgen des Lockdowns werden verheerende volkswirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Insbesondere die faktisch bankrotten Staaten Südeuropas wie beispielsweise Italien und Griechenland stehen mit dem Rücken zur Wand. …

Ohne Tourismus droht Südeuropa der Gau

Wenn diesen Sommer die Urlaubssaison ausfällt ist das nicht nur bitter für den Urlauber, sondern der Supergau für die Länder Südeuropas. Der Anteil der Tourismusbranche am Bruttoinlandsprodukt (BIP) macht in Frankreich 9,5 Prozent, Spanien 14,6 Prozent, in Italien 13,2 Prozent und in Griechenland sogar 30,9 Prozent sowie 25,9 Prozent an der Gesamtbeschäftigung (2018) aus.

Die Folgen eines Sommers ohne Touristen werden zahllose Pleiten, hohe Arbeitslosenquoten, sinkende Steuereinnahmen, kippende Banken, explodierende Schulden sowie Target2-Forderungen sein.

Target2-Forderungen werden explodieren

Die Entwicklung der Target2 Salden von Deutschland sind auf 935,1 Mrd. Euro, das sind 113,6 Milliarden Euro mehr im Vergleich zum Vormonat (Stand: 31. März 2020), angestiegen. Sie zeigen tagtäglich auf, dass der Euro nicht funktioniert. Italien steht mittlerweile mit 491,62 Mrd. Euro (ein Anstieg von 106,93 Mrd. Euro zum Vormonat) und Spanien mit 407,43 Mrd. Euro bei Deutschland in der Kreide. …

Je länger die deutsche Politik am Euro festhält, desto größer wird die volkswirtschaftliche Schadensmaximierung.»5 (Focus)

Was sind schon hunderte Milliarden Euro, die sich zu Billionen addieren? Nicht Regierungspolitiker müssen sich anbahnende Verluste solcher Größenordnung aus ihrer Tasche bezahlen; dazu ist das Volk der Ureinwohner da. Die bezahlen alles. 1789 gab es Knatsch wegen geringeren Schulden und Verfehlungen, aber was ist schon 1789? Heute sind die eigenen Bürger ohnmächtig, ohnehin bald zur Minderheit im eigenen Land gemacht. Längst treiben freche Forderungen derer die Politik, die angelockt oder erzogen wurden, vom arbeitenden und Steuern zahlenden Rest und Teil der Urbevölkerung zu leben. Nur diese werden von Steuern, Vorschriften, Gesetzen und nun Quarantäne gemaßregelt. Die Gäste des Sozialschlaraffenlandes dürfen auch gegen Quarantäne rebellieren und infiziert untertauchen.

«Ein Tumult in der Landesunterkunft in Neumünster, wo Flüchtlinge aus der Corona-Quarantäne entlassen werden wollten, hat zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Am Freitag sei die Quarantäne für die gesamte Landesunterkunft aufgehoben worden – bis auf zwei Gebäude mit Infizierten und Angehörigen beziehungsweise Kontaktpersonen, teilte ein Sprecher der Landesunterkunft mit. …

Eine Familie habe dort die anderen Bewohner aufgewiegelt, sagte der Sprecher. Es sei gedroht worden, die Zäune um das Gebäude einzureißen, darüber zu klettern oder aus dem Fenster zu springen. Der Tumult habe um 8.00 Uhr morgens begonnen. Die Polizei habe massive Verstärkung geschickt.»6 (Die Welt)

#Ironie_ein: Das ist mir völlig unerklärlich. Ich habe ja noch nie von Migranten gelesen, die Quarantäne mißachten oder gar rebellieren, wenn Quarantäne verlangt wird. Die Frage der Welt ist hellsichtig: Es darf ja niemand ahnen, wieso.

«Rätsel um hohe Zahl coronainfizierter Migranten

Warum infizierten sich in Ellwangen Migranten in rasantem Tempo mit dem Coronavirus? Obwohl die Infizierten sofort isoliert werden? Die Behörden in Baden-Württemberg sind ratlos.»7 (Die Welt)

Eine Regierung mit Restvernunft würde sich hüten, die Wirtschaft durch unnötige Maßnahmen, durch Panik, gefühlige Politik oder moralisch gute Absichten zu zerstören, in Ruin und Niedergang zu treiben, weil wir alle, Bürger und Regierung, von ihr Leben. Doch bei verbohrten HysterikerInnen, die sich in Fehlentscheidungen verrannt haben, die zuweilen auf Ideologie, Besserwisserei, manchmal einfach nur auf Gefühligkeit und Unfähigkeit beruhten, tritt das genaue Gegenteil ein: Anstatt der Wirklichkeit nachzugeben, weil sie diese fürchten, wird sie ausgeblendet.

«Covid-19: Die Angst vor der Bilanz
1. Mai 2020 Von Dirk Maxeiner auf achgut

Auffällig ist, daß Studien und Wissenschaftler, die nicht in die gängige Erzählung von der ganz großen Corona-Katastrophe passen, entweder schlicht ignoriert werden (silent treatment) oder – wenn ignorieren nicht mehr geht – mit ad hominem Angriffen auf die Person der Kritiker beantwortet werden. Gerne wird die Diskussion auch weg von den Fakten auf Nebensächlichkeiten gelenkt …

Das Virus wird voraussichtlich in absehbarer Zeit so still und leise verschwinden, wie es gekommen ist und die Frage wird wie ein riesiger Elefant im Raum stehen: War es das wirklich wert?

Dann wird man sehen, wie viele Menschen durch das Virus Schaden genommen haben und ob dies in dramatischer Weise von anderen Virus-Zyklen abweicht. Dann wird man sehen, ob Schweden ohne Lockdown genauso gut beziehungsweise schlecht gefahren ist, wie die anderen europäischen Länder. Derzeit sieht es verdammt danach aus. Eines ist allerdings jetzt schon sicher: Die wirtschaftliche und menschliche Schaden der gegenwärtigen Corona-Politik hat im Gegensatz zu der des Virus schon jetzt nicht dagewesene Dimensionen erreicht.»8 (achgut)

Die Angst davor, daß schlimme Folgen ihrer Fehler auffliegen, führt wie in China dazu, daß vertuscht wird, nur bei uns mit der unglaublichen Dummheit, den Schaden zu vergrößern, was den internationalen Abstieg unsrer Wirtschaft, der schon von Finanzkrisen, übereiltem Atomausstieg gegen gültige Verträge, um während der Fukushimakrise ein wenig flüchtige Populariät zu gewinnen, ebenso verpfuschter Energiewende, CO2-Angstpolitik, verstocktem Festhalten an für Masseneinwanderung offenen Grenzen, Einfliegen von Wirtschaftsmigranten, Dieselverboten und vielen anderen Torheiten eingeläutet wurde, nochmals beschleunigt. Weil die Wahrheit dem Ansehen der Regierung abträglich ist, muß sie vertuscht werden.

Bei so viel Unfähigkeit muß viel Steuergeld ausgegeben werden, damit gut bezahlte Beauftragte versagende Politiker in Auftragsstudien loben, mit denen sich dann stolz gebrüstet wird.

«die Agentur Scholz & Friends Berlin GmbH für „geschätzte” 22 Millionen (über vier Jahre verteilt und geschätzt, weil da kommt bestimmt noch was drauf) beauftragt wurde, um uns Jens Spahn und sein Tun als großartige Leistungen eines Überqualifizierten zu verkaufen. Das bestätigt das Spahn-Ministerium „mit freundlichen Grüßen”.»9 (Spaet-Nachrichten)

 

Das Staatsversagen zeigt sich auf allen Ebenen, gleich, ob zuerst nichts getan wurde, solange es noch an der Zeit war, die Gefahr für uns abzuwenden, ob danach ebenso schädlich überreagiert wird, oder bei unsinnigen Einzelaktionen. Mutmaßlich Infizierte, Kontaktpersonen und Kranke wurden erst mit einem Bus aus stark betroffenen Urlaubsorten herausgefahren, mußten dann im Zug fast zwei Stunden weiter nach München fahren, so daß es im öffentlichen Fern- und Nahverkehr große Ansteckungsgefahr gab. Man schickte sie nach Hause und trug ihnen offenbar auf, sich daheim zu melden. Ob sie es tun ist ihre Sache. So läßt sich eine Seuche eher verbreiten als bekämpfen. Grundsätzlich betreibt unsre Regierung Symbolpolitik: Sie tut so, als ob sie etwas tut; sie handelt mit der Absicht, den Wählern vorzuführen, daß sie etwas tut. Ob das sinnvoll ist, ist völlig wurscht. So ziemlich jedes bekannte Gesetz der letzten Jahrzehnte zu Schlüsselfragen war technisch schlecht gemacht, hatte schädliche Folgen, doch im politischen und medialen Geschwurbel lassen sie sich für ihre Torheiten auch noch feiern.

Zufällig nachdem ein dem US-amerikanischen Präsidenten nahestehender Finanzinvestor die Hälfte des Axel Springer Konzerns übernommen hatte und diesen von der Börse nahm, begannen Journalisten aus dessen zuvor eher als Hofberichterstatter Merkels berüchtigten Zeitungen mit kritischeren Tönen. Mir soll es gleich sein, woher ungewöhnlich wahre Töne in unsre Volksbelehrungsmedien gelangt sind.

«Schluß mit Starrsinn in der Corona-Politik!
von: JULIAN REICHELTveröffentlicht am 27.04.2020 – 11:15 Uhr
In der Corona-Krise sind nur zwei Dinge sicher:

Erstens, ob die Maßnahmen richtig oder falsch, maßvoll oder überzogen sind, werden wir erst aus den Geschichtsbüchern erfahren. Ob wir auf Corona als Gesundheitskatastrophe oder Zusammenbruch unserer Wirtschaft zurückblicken werden, ist vollkommen offen. … Es gibt keine Herdenimmunität dagegen, historisch katastrophal falsch zu liegen.

Zweitens, nahezu alle Experten, denen wir uns in dieser Krise anvertrauen (müssen), lagen mit nahezu jeder Einschätzung so falsch, daß unser Glauben an sie sich nur noch mit Verzweiflung erklären läßt.

Sie haben das Tragen von Masken nahezu verhöhnt. Nun ist es Pflicht. Sie haben davor gewarnt, Schulen und Kitas zu schließen. Nun sind Millionen Kinder seit Wochen zu Hause. Sie haben als nutzlos abgetan, die Grenzen abzuriegeln. Nun kommt niemand mehr ins Land. Sie haben trotz aller Maßnahmen immer wieder vor dem unmittelbar bevorstehenden Kollaps unseres Gesundheitssystems gewarnt. Nun herrschen auf Krankenhausfluren gespenstische Ruhe und Angst vor Arbeitslosigkeit.

Das Robert-Koch-Institut riet davon ab, Corona-Tote zu obduzieren. Nun geschieht es trotzdem …

Was mir am meisten Sorgen bereitet: Unsere Wirtschaft ist schon jetzt so massiv und teilweise irreparabel geschädigt, daß unsere Regierung sich kaum noch erlauben kann, zuzugeben, in ihrer Schärfe überzogen zu haben.

Die Experten müssen Recht behalten, weil sie nicht falsch liegen dürfen. Die deutsche Wirtschaft vorschnell ruiniert zu haben, wäre für keine Partei … überlebbar. Deswegen erleben wir zunehmend Sturheit, Starrsinn und Rechthaberei – „erinnert mich an Flüchtlingskrise”, sagt mir ein Mitglied aus Merkels Regierung.

Die Kanzlerin bezichtigt jeden Zweifler der „Öffnungsdiskussionsorgie”, raunt davon, manche würden zu forsch handeln …

Ist es in unserem Land eine gute Idee, sich in schwierigen Zeiten über Andersdenkende lustig zu machen und zu erheben? … Nur Ideologien kennen Absolutismen. Die Stärke der Demokratie ist, dass sie auch die unbequemsten Debatten aushält. Wenn sie sie aber verhindert, macht die Demokratie sich überflüssig. Das Einzige, was in der Demokratie alternativlos ist, ist die Debatte.»10 (Bild Zeitung)

Planlos getrieben verwickelte sich die Regierung bei jeder Aussage und Entscheidung in krasse Widersprüche. Wurde vom Bundesministerium für Inneres BMI an einem Tage verbreitet, Bürger sollten die Verbreitung der Falschnachricht unterlassen, die Bundesregierung plane weitere Einschränkungen soziale Kontakte, so geschah genau das bereits am nächsten Tag: Einschränkung sozialer Kontakte in großem Maßstab.

Solcher Widersinn der Regierungspolitik in so ziemlich jeder Frage der Coronapolitik hinderte gutgläubige Bürger nicht, in den bekannten Reflex zu verfallen, sich in Krisen treu zur gerade amtierenden Regierung zu stellen. Parteien, die dabei waren, am Scheitern ihrer Politik zu zerbrechen, im freien Fall der Wählergunst bei Umfragen, die gerade in Bedeutungslosigkeit versanken, genossen plötzlich seit langer Zeit nicht mehr vorstellbare Traumwerte in Umfragen. Das gilt für CDU genauso wie für die SPD, die dabei war, zur extremistischen Kleinpartei abzustürzen. Angesichts solchen plötzlichen Umschwungs, der Rettung einer scheiternden Kanzlerpartei aus dem Verfall in Bedeutungslosigkeit, vermag es wenig zu verwundern, daß sich Regierungskreise in ihr neues Machtmittel Krise verliebten.

Erstmals konnten sie durchregieren, wie es bislang von demokratischen Prozessen verhindert worden war. Nicht einmal das Parlament konnte sich regulär treffen. Die fiktive oder real Bedrohung (wie das bewertet wird, ist dabei egal) durch einen Virus ermöglichte einen Notstand, der verfassungsmäßige Rechte aufhebt und eine Sondermacht verleiht wie zuletzt bei den Notverordnungen, mit denen die Weimarer Republik ihren eigenen Untergang einleitete.

«Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Not-Parlament, keine Opposition: Endlich kann Merkel regieren, wie sie es schon immer wollte
Samstag, 25.04.2020, 22:50

Der Ausnahmezustand wurde gerade erst gelockert, und schon droht die Kanzlerin, die Deutschen wieder einschließen zu lassen, wenn sie sich nicht zu benehmen wissen. Das sei unausweichlich, sagt sie. …

Der Chef des Kanzleramts, Helge Braun, hat der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” ein Interview gegeben. Darin führte er aus, wie er und die Kanzlerin auf die Lage im Land sehen. Oberstes Ziel sei es, die Zahl der Corona-Infizierten zu senken, sagte er. „Dahinter steht die Wirtschaft erst mal einen großen Schritt zurück.” …

Die wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen, die Helge Braun und seine Chefin verfügen, werden ihn selbst nie betreffen. Der Berufspolitiker wird niemals Kurzarbeitergeld beantragen müssen, er ist auch nicht von Arbeitslosigkeit bedroht. Seine Rente ist sicher, komme, was da wolle.»11 (Focus)

Hinter dem Nutzen für Regierungspolitiker und -parteien, deren Versagen seit Jahren zu einem erdrutschartigen Niedergang ehemaliger Volksparteien zu radikalen Kleinparteien ausgelöst hatte, die nun aber aufgrund der Krise traumhafte Rekordergebnisse an Popularität einfahren, muß Sorge um den Ruin von Wirtschaft, Arbeitsplätze, das Vermögen der Bürger und unsre Zukunft zurückstehen. Etablierte, systemtragende Parteien profitieren.

«Ausnahmezustand als Regelfall
Vera Lengsfeld, veröffentlicht am 23. April 2020 …

An einer Stelle, ziemlich am Anfang ihrer Rede, fragt man sich, ob Merkel ungewollt ins satirische Fach gewechselt ist. Eine Situation, die sie selbst als „größte Bewährungsprobe“ seit Gründung der BRD bezeichnet (um sich selbst als größte Krisenmanagerin hinzustellen?), sei nur akzeptabel und erträglich, „wenn Kritik und Widerspruch nicht nur erlaubt, sondern eingefordert und angehört werden – wechselseitig”. Nach 15 Jahren Kanzlerschaft und 30 Jahren Erfahrung mit der Demokratie ist Merkel immer noch nicht klar, daß Kritik nicht ‚erlaubt’ werden muß, sondern das selbstverständliche Freiheitsrecht aller Demokraten ist. Allerdings sieht die Realität in Merkelland so aus, daß Kritiker der Regierung diffamiert, ausgegrenzt, als Nazi oder Leugner bezeichnet werden, daß die Antifa ihre Häuser beschmiert, ihre Büros attackiert, ihre Autos anzündet, ihre Versammlungen sprengt oder verhindert, ihren Job oder ihre Ämter verlieren, ihre Kontos gekündigt werden, in den Medien außer als Haßfiguren nicht mehr stattfinden. … Deshalb werden sie nicht angehört, sondern ausgegrenzt oder totgeschwiegen. …

Wenn man, wie Stefan Homburg, in der Welt und im ZdF die Verhältnismäßigkeit des Lockdowns vom 23. März infrage stellt und das Thema im CDU-Präsidium gewesen ist, bringt Tagesschau.de eine Nachricht, in der er in ein schiefes Licht gerückt wird. Die Stellungnahme, in der er sich wehrt, wird von Facebook gesperrt. Das sieht aus wie angeordnete Desinformation. …

So werden wieder Schulden gemacht und dem Bundestag, der die größte Neuverschuldung in Nachkriegsdeutschland brav abgenickt hat, wird gönnerhaft gedankt. Vor allem soll mehr Geld nach Europa fließen …

Die WHO, die von Vertretern undemokratischer Staaten dominiert wird, soll auch mehr Zuwendungen bekommen.

Der Gedanke, daß dieses Geld, welches die Kanzlerin großzügig in alle Richtungen verteilt, erarbeitet werden muß, was bei den wirklich düsteren wirtschaftlichen Aussichten immer schwieriger wird, scheint Merkel nie zu kommen.»12 (Vera Lengsfeld)

Gigantische Summen lassen sich plötzlich ohne Beachtung lästiger demokratischer Abläufe wie mehreren Gesetzeslesungen im voll besetzten Parlament verteilen, die dem Bürger schon irgendwie abgenommen werden, notfalls durch Enteignung, wie einige fordern. Auch störende demokratische Freiheiten sind ebenso wie Grundrechte plötzlich wegen des Notstands außer Kraft gesetzt. So bequem regierte es sich noch niemals durch in der Republik. Das kann RegentInnen süchtig machen.

«Freiheitseinschränkung: Der Geist ist aus der Flasche
Lukas Steinwandter 24. März 2020

In Krisenzeiten, in Ausnahmesituationen, da schlägt die Stunde der tatkräftigen Regierungen… Überall auf der Welt greifen Regierungen massiv in das Leben der Bürger ein.

Getragen von Umfragezuwächsen, die bis vor kurzem noch undenkbar erschienen (die Union schießt um fünf Prozentpunkte nach oben) und breiter Zustimmung (95 Prozent der Deutschen halten die Corona-Einschränkungen für richtig) erlassen Bund und Länder im Akkord neue Verordnungen.

Da werden Demonstrationen untersagt, Kontakte weitestgehend verboten und die meisten Geschäfte geschlossen. Da sollen Mietschulden als Kündigungsgrund per Gesetz wegfallen, der Föderalismus gestutzt und – ginge es nach linken und linksliberalen Meinungsmachern – ganze Branchen verstaatlicht werden.

Da werden Ideen aus den Schubladen auf den Schreibtisch gepackt, wie die lästige Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken eingedämmt werden kann»13 (Junge Freiheit)

Daher ist nur folgerichtig, daß die Regierung den für sie so profitablen Zustand verlängerten. Ob Unternehmer, Freiberufler, Gastwirte, Hotels, Dienstleister und Fabriken, vielleicht ganze Konzerne pleite gehen, ist ihr egal. Sie haben ja ihre Diäten und Pensionen sicher. Die Kosten tragen Bürger, Steuerzahler, die über Gebühren, Abgaben und Steuern Unsummen werden entrichten müssen, um die Kosten einer schädlichen Politik zu stemmen. Das Versagen der Regierung schadet nicht der Regierung, sondern den Bürgern. Die Regierung profitiert, erreicht in Umfragen Traumwerte an Beliebtheit, wogegen die Opposition, bislang im Aufwind, verzwergt wurde.

«3.400.000.000.000 Euro: Das ist die Corona-Quittung, für die wir alle zahlen werden
Dienstag, 21.04.2020 …

Bund und Länder haben Hunderte Milliarden Euro an Hilfen für Firmen, Selbstständige und Bürger zugesagt. Täglich kommen neue Versprechen hinzu – und in Brüssel soll der Steuerzahler auch noch aushelfen.

Rund 3,4 Billionen Euro, also mehr als 3400 Milliarden Euro, haben die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten bislang offiziell eingeplant, um der Wirtschaft in Europa zu helfen und die Folgen des Corona-Crashs abzumildern. …

Als Finanz- und Wirtschaftslokomotive der EU wird Deutschland einen Großteil übernehmen müssen – und im Zweifel auch für Staaten einstehen, die schon vor der Corona-Krise wirtschaftlich dem Abgrund entgegen taumelten. Inzwischen geht es um das Zehnfache des deutschen Haushalts. Eine weitere Billion für den Wiederaufbau ist dabei noch gar nicht eingerechnet. …

Geht es nach dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, soll allein dieser Recovery Funds mit etwa 1,5 Billionen Euro gefüllt werden. Und: Das Geld solle als Zuschüsse in die von der Pandemie am meisten betroffenen EU-Staaten fließen, also nicht in Form von Krediten, die irgendwann zurückgezahlt werden müssen. …

An den deutschen Steuerzahler wird definitiv als Quittung weitergereicht, was die Bundesregierung und die einzelnen Länder spendieren. Und das allein hat es schon in sich: Hilfen in Höhe von 750 Milliarden Euro wurden bereits für die Wirtschaft mobilisiert. …

Weder bei den hier aufgeführten Kosten für den Bund noch bei denen für die Länder sind die Gelder berücksichtigt, die die öffentliche Hand zusätzlich Geld kosten. Dazu zählen etwa Pauschalen und Bonuszahlungen für Krankenhäuser und andere Aufwendungen für das Gesundheitssystem, aber auch Mehrkosten beim Kindergeld, beim BAföG, beim Arbeitslosengeld oder bei Hartz IV. …

Der Steuerzahler übernimmt die Rechnung.»14 (Focus)

Weltweit sind Milliarden Arbeitsplätze gefährdet. Das ist ein hoher Preis für ein moralisches Gehabe einer Regierung, die sich gut vorkommt, wenn sie erst monatelang sinnvolle Maßnahmen verpennt, diese Maßnahmen verurteilt, als Hirngespenst der Opposition und überdies untauglich bezeichnet, sodann überreagiert und die Wirtschaft erdrosselt. Tatsächlich verhielt es sich umgekehrt: Die Vorschläge der Opposition waren in Taiwan und Singapur erfolgreich, ohne die Wirtschaft lahmzulegen. Die radikalen Erlasse der Regierung nützten dagegen laut ihrem eigenen Institut RKI kaum, das für Virenseuchen zuständig ist. Die teure Schließung ist obendrein auch noch relativ unwirksam. Doch das ficht die Regierung nicht an, ihre Fehler wenigstens zu revidieren. Denn die ausgelöste Katastrophe lohnt sich, wie Umfragewerte zeigen: Die Regierung wird für das Anrichten unverhältnismäßiger Schäden noch belohnt. Krasser kann ein Regime kaum scheitern.

«Acht von zehn Arbeitenden betroffen: Pandemie bedroht Milliarden Jobs
Ulrich Zawatka-Gerlach, Jan Dirk Herbermann
Experten sprechen von schwerster Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Schon jetzt sind weltweit 2,7 Milliarden Arbeitskräfte von Coronamaßnahmen betroffen.

Die Coronavirus-Pandemie droht zum größten globalen Jobkiller seit Jahrzehnten zu werden. „Die Beschäftigten und Unternehmen stehen einer Katastrophe gegenüber, sowohl in den reichen wie in den armen Ländern“, sagte der Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation, Guy Ryder, am Dienstag in Genf.

Es sei die „schwerste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“, erklärte Ryder bei der Vorstellung eines Berichts über die Auswirkungen der Krise auf die Arbeitsmärkte. Bereits jetzt sind nach den Erkenntnissen der Weltarbeitsorganisation Ilo 2,7 Milliarden der insgesamt 3,3 Milliarden Arbeitskräfte von Betriebsschließungen, Einschränkungen im Betriebsablauf und anderen Unterbrechungen im Wirtschaftskreislauf betroffen.15 (MSN)

Kulturrevolutionäre schwadronierten gar ganz neckisch davon, die Wirtschaft an die Wand zu fahren und Konzerne absaufen zu lassen. So eine Gelegenheit wie Corona, ihrer utopischen Ideologie zu frönen, gibt es ja nicht alle Tage.

«von Claudia Lord veröffentlicht am 14.04.2020

Dresden – Netz-Aufschrei bei Twitter über Ostern: Grünen-Stadtrat Robert Schlick (28) schlug vor, „daß wir die Wirtschaft jetzt mal gegen die Wand fahren“ und „TUI und Co absaufen” lassen, um „was Neues auszuprobieren.” Stichwort: „Fuck capitalism“, „Systemwechsel”.»16 (Bildzeitung)

Die explodierenden Kosten waren also gleichgültig, denn das trifft nicht die Regierung, sondern ihr Volk, das sie bei Zwangsfeminismus, Gender-Mainstreaming und Ersetzung durch Masseneinwanderung ja auch nicht um Zustimmung oder Erlaubnis gefragt hat. Nun soll diese schöne Sondermacht und der Höhenflug plötzlich vorbei sein? Nein, eine solche ‚Öffnungsdiskussionsorgie’ konnte Angela vom Vaginarauten-Feminat nicht zulassen. Genauso mußte das Wahlergebnis in Thüringen rückgängig gemacht werden, weil die CDU unmöglich gleich stimmen darf wie die Opposition, wohl aber einen Ministerpräsidenten der Ex-SED Diktaturpartei Die Linke.

Die Regierung hat Angst vor Fragen nach Sinn und Folgen ihrer Politik. Deshalb scheut sie, Fehler zu beenden. Ob das Land wirtschaftlich ruiniert wird, ist unwichtig im Vergleich zu dem viel brennenderen Problem, sich eigenen Fehlentscheidungen, Irrtümern, Lügen, und dem Schwund ihrer Wählerbasis stellen zu müssen. Komplett widersinnig ist eine Grenzschließung für alle außer Asylbewerber, weil Viren so nicht aufgehalten werden. Genau jene Gruppe, die niemand außer einem notgeilen Regime und ebenso durchgeknallten hysterischen Fanatikern will, darf als einzige weiter herein.

«Grenzschließung gilt für alle – nur nicht für Asylbewerber
Stand: 5.4.2020 | von Marcel Leubecher, Ricarda Breyton

Deutschland betreibt in der Corona-Krise den schärfsten Grenzschutz seit dem Schengen-Beitritt. Ausländer aus Frankreich, Österreich, Dänemark, Luxemburg und der Schweiz dürfen nicht mehr einreisen, falls sie keinen triftigen Grund haben. An diesen Grenzabschnitten kontrolliert seit 16. März wieder die Bundespolizei – und weist zurück, falls es sich nicht um Berufspendler oder einige andere Ausnahmen handelt.

Schon 63.000 Personen wurden seither von der Einreise abgehalten, erfuhr WELT AM SONNTAG aus Sicherheitskreisen. Für Asylbewerber gilt der Zurückweisungserlaß nicht, wie das Bundesinnenministerium (BMI) klarstellte.»17 (Die Welt)

Der Widersinn erstreckt sich in alle Einzelheiten.

«Deutsche Familienunternehmen vor dem Aus: Aber Merkel verteilt locker Millionen Euro an Flüchtlingslager
11. April 2020

Die Familienbetriebe in Deutschland zittern in Corona-Zeiten um ihre Existenz und die Bundesregierung verteilt großzügig Millionen Euro – ans Ausland.

Vor allem die Entwicklungsländer und die überfüllten „Flüchtlingslager“ bereiten der Merkel-Regierung große Sorgen. 150 Millionen Euro werden da laut Welt schnell locker gemacht und im Rahmen des Welternährungsprogrammes den Armen dieser Welt zur Verfügung gestellt. …

„Die Lage ist dramatisch“, sagte Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands „Die Familienunternehmer“, der Zeitung. Bei 67 Prozent der Betriebe seien die Umsätze eingebrochen – im Durchschnitt um knapp die Hälfte.»18 (Journalistenwatch)

Immer deutlicher wird, für wen diese Regierung – mitsamt allen etablierten Parteien – einsteht, und gegen wen. Doch in der Republik von Schilda wählen Schafe ihre Schlächter.

Ganz nebenbei wird auch noch der Unsinn von Umwelthysterien entlarvt, mit der unsrer Wirtschaft, dem Vermögen von Autofahrern und Aktionären und Arbeitern, die ihren Job verloren, Schaden zugefügt worden war.

«FOCUS-Online-Gastautor Martin Schraag

Was viele Experten, darunter die Wissenschaftsakademie Leopoldina, schon angedeutet hatten, hat der „Lockdown” quasi als Zufallsbefund bewiesen: die Behauptungen der Deutschen Umwelthilfe, Diesel-Verbote seien zur Luftreinhaltung noch nötig, sind widerlegt.

Die Corona-Krise … entlarvt die Diesel-Fahrverbote als beispiellose Fehleinschätzung von Behörden und Gerichten, die zig tausenden Autofahrern unnötigen finanziellen Schaden verursacht hat. Wie ist die Sachlage? …

Wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Stillstand haben im März 2020 die werktäglichen Verkehrsspitzen nahezu halbiert, so auch in Stuttgart, wo Verkehrsminister Winfried Hermann seit 2019 ein Fahrverbot für alle Diesel-Pkw unterhalb Euro 5 Norm über eine Fläche von ungefähr 200 Quadratkilometer verordnet hat, über Bereiche, die mit den erhöhten Stickstoffdioxid (NO2)-Konzentrationen der B14 (Am Neckartor) wenig zu tun haben.»19 (Focus)

Doppelmoral und verschiedene Standards sind Grundlage einer Gesinnungsdiktatur geworden. Wenn im Ausland gewählt wird, besonders einem Land, dessen politische Linie vom Merkelismus abweicht, dann wird besserwisserisch doziert, wie verantwortungslos es doch sei, in Zeiten von Corona Wahlen abzuhalten. Bei uns wurde jedoch genau das getan. Wenn sie dasselbe tun, was sie bei anderen als höchst verwerflich kritisieren, ist es unbedenklich und normal.

Gemunkelt wurde, bei der Wahl ginge es auch darum – genau wie in Thüringen –, die zwangsweise erhobenen Rundfunkgebühren „GEZ” weiter erhöhen zu können. Das durfte nämlich nur einstimmig erfolgen im föderativen System. Eine verschobene Wahl oder ein Hängezustand ohne neue amtierende Regierung in Thüringen hätte die Möglichkeit, dem Bürger für seine eigene Gehirnwäsche durch einseitige Dauerpropaganda tag und nacht tiefer in die Tasche zu greifen, um ein Jahr verzögert. Das wollten die Volksbelehrer der Staatsmedien aber nicht dulden, sondern meinten, unbedingt und sofort mehr Geld zu benötigen.

«Dushan Wegner
Gemäß der bewährten Regel, wonach ‚rechts’ und ‚populistisch’ (wie auch ‚nazi’, ‚rechtsextrem’, ‚faschistisch’, etc.) der neu-orwellsche Code für ‚störende Fakten und zu plausible Schlußfolgerungen’ ist, brauchte es diesmal nur wenige Wochen, bis auch die Regierung und Staatsfunk eine 180-Grad-Wende vollzogen und sagten, was sie eben noch als ‚Verschwörungstheorie’ abtaten. Der Staatsfunk, wo die Warnungen vor dem Virus als Verschwörung böser ‚Rechter’ heruntergespielt wurden und sogar angedeutet wurde, es könnten Pharmafirmen mit dahinter stecken, vollzog erwartungsgemäß synchron zur Regierung eine Kehrtwende – und wieder nennt er jene, die es jetzt anders sehen als er – also auch seine eigene Position von vor wenigen Wochen – ‚Verschwörungstheoretiker’.

Der Staatsfunk schießt aus allen medialen Rohren – wenn auch in wechselnde Richtungen – der Regierung den Meinungskorridor frei, und der Verfassungsschutz mit dem neuen Chef scheint gefühlt in den Krieg einzusteigen.»20 (Dushan Wegner)

Was gestern noch „rechte Verschwörungstheorie” war, kann wenige Wochen später Regierungslinie sein, der zu widersprechen dann die neue ‚Verschwörungstheorie’ ist.

«Der Wechsel zwischen Verschwörungstheorie und regierungsamtlicher Version ist rasant in diesen Tagen – ob bei Grenzschließung, Masken, Beschränkungen der Freiheit oder vielem anderen mehr.»21 (Reitschuster)

 

«30. März 2020 Marco F. Gallina

Was gestern Verschwörungstheorie war, ist heute Fakt – und umgekehrt. Was noch vor zwei Monaten als ‚rechte Verschwörungstheorie’ abgetan wurde, gilt heute in Sachen Corona als bestätigt; heute sind es dagegen ‚rechte Verschwörungstheoretiker’, die an den rigiden Maßnahmen in der Coronakrise Zweifel äußern. Die allerjüngste Geschichte deutscher Medien – insbesondere die des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – ist keine Geschichte voller Mißverständnisse, sondern davon, wer festlegt, was Wahrheit ist und was nicht. Beispiele gibt es dafür genügend.

Als Corona noch ein ‚rein chinesisches Phänomen’ war, Deutschland ‚gut vorbereitet’, und das Robert-Koch-Institut von einer „’ehr geringen’ Ansteckungsgefahr ausging, beschworen dieselben Journalisten, die sonst offene Grenzen und die Genüsse der Globalisierung preisen, daß dieses Virus eine ferne Gefahr sei, die uns nicht treffen könnte. …

Corona sei auf keinen Fall gefährlicher als die Influenza – kaum eine Seite, die nicht 25.000 Grippetote zitierte. Am 24. Januar ordnete die „Tagesschau” die gewöhnliche Grippewelle als gefährlicher ein, der Spiegel schrieb vier Tage später: „Die Grippe tötet hier Tausende, das Coronavirus bisher niemanden.” Medizinexperte Christoph Specht behauptete am 21. Januar, es würde nicht viele Ansteckungen geben – und bemerkte am 12. März selbst, daß es mehr Fälle als erwartet gegeben habe.

Das ‚Grippe ist schlimmer’-Argument haben die etablierten Medien über Wochen in das Bewußtsein der Leser und Zuschauer eingehämmert, bis auch der letzte Bundesbürger mit diesem Grundwerkzeug gegen hysterische Fakenews ausgestattet war. …

Am 30. Januar ein Feature über den ‚Coronavirus-Hype’, der auf eine ‚eine „Erregungs- und Angstgesellschaft’ treffe. Fazit: reine Panikmache, die von Populisten ausgenutzt würde und Klickraten generiere … und das eigentliche Ziel der Rechten – nämlich geschlossenen Grenzen – dienlich sei. …

Ein Meinungsklima ähnlich dem vom Sommer 2015

Denn mittlerweile hat sich die Marschrichtung geändert. Vor dem Auftritt der Kanzlerin am 11. März wurde nahezu jeder, der das Coronavirus als virulente Gefahr einstufte, als Panikmacher und Verschwörungstheoretiker diffamiert, desavouierte kritische Stimmen und stigmatisierte sie – ein Klima ähnlich dem vom Sommer 2015.

Nach der Kehrtwende geht es mit demselben Prinzipiengeist in die andere Richtung: wer nun die Gefährlichkeit von Corona infrage stellt, gilt als gefährlicher Verschwörungstheoretiker. …

Fachleute sind nicht erst seit dieser Krise Mittel zum Zweck. Nicht um aufzuklären, sondern, um eine bestimmte, vorgefertigte Meinung bestätigen zu lassen. Je nach ‚Faktenlage’ wird die Stimme sondiert, die paßt – und dann ausgetauscht, sobald sich die ‚Faktenlage’ neuerlich ändert.»22 (Junge Freiheit)

Und so weiter … Fleißaufgabe: Findet irgend jemand meiner Leser eine einzige Aussage von Regierung und offiziellen Medien zum Thema Corona, der diese selbst nicht innerhalb weniger Monate widersprochen hätten? Finden sich Maßnahmen, bei denen keine gravierenden Fehler begangen wurden? Ich bin auf Rückmeldung gespannt.

Fußnoten

0 https://www.rtl.de/cms/corona-panne-angela-merkel-jens-spahn-sprachen-von-40-000-statt-29-000-infizierten-4534787.html

1 https://amp.dailytelegraph.com.au/coronavirus/bombshell-dossier-lays-out-case-against-chinese-bat-virus-program/news-story/55add857058731c9c71c0e96ad17da60

2 https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/ard-sender-verbreitet-erst-fake-loescht-das-peinliche-video-und-dreht-es-dann-um/

3 https://www.bild.de/news/inland/news-inland/corona-news-ticker-new-york-in-der-bronx-hatte-jeder-vierte-schon-corona-70411946.bild.html

4 https://mailchi.mp/compact-mail/rki-corona-fall-studie-kaum-einfluss-der-kontaktsperre

5 https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-von-marc-friedrich-und-matthias-weik-ohne-touristen-droht-suedeuropa-der-gau-ist-corona-der-todesstoss-fuer-den-euro_id_11938865.html

6 https://www.welt.de/regionales/hamburg/article207327231/Grosseinsatz-der-Polizei-Fluechtlinge-wollen-aus-Corona-Quarantaene.html

7 https://www.welt.de/vermischtes/article207269475/Ellwangen-Raetsel-um-hohe-Zahl-coronainfizierter-Migranten.html

8 https://www.achgut.com/artikel/covid_19_die_angst_vor_der_bilanz

9 https://www.spaet-nachrichten.de/2020/04/die-grosse-fuer-dumm-verkaufe-22-millionen-fuer-corona-propaganda/

10 https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/coronavirus-kommentar-von-julian-reichelt-schluss-mit-starrsinn-in-der-corona-politik-70279506.bild.html

11 https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-not-parlament-keine-opposition-endlich-kann-merkel-regieren-wie-sie-es-schon-immer-wollte_id_11921932.html

12 https://vera-lengsfeld.de/2020/04/23/ausnahmezustand-als-regelfall/

13 https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/freiheitseinschraenkung-der-geist-ist-aus-der-flasche/

14 https://www.focus.de/finanzen/steuern/was-kostet-uns-die-covid-19-krise-3-400-000-000-000-euro-das-ist-die-corona-quittung-fuer-die-wir-alle-zahlen-werden_id_11906046.html

15 https://www.msn.com/de-de/finanzen/nachrichten/acht-von-zehn-arbeitenden-betroffen-pandemie-bedroht-milliarden-jobs/ar-BB12hTPU

16 https://www.bild.de/regional/dresden/dresden-aktuell/corona-was-sagen-die-gruenen-ueber-diesen-gruenen-70040218.bild.html

17 https://www.welt.de/politik/deutschland/plus207030073/Coronavirus-Grenzschliessung-gilt-fuer-alle-nur-nicht-fuer-Asylbewerber.html

18 https://www.journalistenwatch.com/2020/04/11/deutsche-familienunternehmen-aus/

19 https://amp.focus.de/auto/news/diesel-fahrverbote-kaum-verkehr-trotzdem-schlechte-luft-corona-entlarvt-fahrverbote-als-sinnlos_id_11866874.html

20 https://dushanwegner.com/gebacken-und-gegrillt/

21 https://www.reitschuster.de/post/frontberichtcorona

22 https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/gegenbefehl-genossen/

Anbieterwechsel

Einen wunderschönen allerseits. Statt kreativ zu forschen und zu arbeiten, muß ich mich mit für mich unsinnigem Kram wie Vermarktung meine Zeit verschwenden. Die Zeit wäre für neue literarische und wissenschaftliche Ideen sehr viel nützlicher verwendet, oder für privates Leben.

Doch wer ignoriert wird von Medien und Öffentlichkeit, muß sich selbst dransetzen. Zu den weit verbreiteten Dummheiten gehört es, zu glauben, es liege ein Wert in geschickter Selbstvermarktung. Darin sehe ich nur Geschwätzigkeit statt guten Argumenten.

Besonders sinnlos ist der Zeitaufwand mit Anbieterwechseln. ePubli hat 2019 mein Profil mitsamt allen Büchern gelöscht, worauf ich alle neu formatieren mußte für andere Anbieter. Xinxii hat kommentarlos alle Bücher noch vor einer Veröffentlichung gelöscht, bis heute ohne Antwort, weshalb.

Oberschlaumeier werfen mir vor, Bücher könnten ja nichts taugen bei solchen Verkaufszahlen. Da war ich gerade wenige Tage bei einem neuen Anbieter. In jedem Falle hängt die Qualität unbekannter Argumente nicht von Verkaufszahlen ab. Das wäre so, als wenn die Relativitätstheorie verhöhnt wird, weil sie laut Bestsellerliste fast unverkäuflich sei, im Gegensatz zu „Mein Leben als Mediensternchen“ von einem fiktiven prominenten Gesicht.

Hinzu treten Pech und Pannen. Lulu hat den Netzdienstleister gewechselt. Alle URL, die auf meine Bücher bei Lulu.com verweisen, sind damit ungültig. Auch sonst haben Leuchten graphischen Schnickschnacks es geschafft, abschreckende Umständlichkeiten einzubauen. Daher wechsle ich den Anbieter. Falls ich dort nicht gesperrt werde oder sonst etwas geschieht, sind meine Bücher jetzt vorerst bei Bookmundo zu finden.

Das bedeutet nun nervigen Arbeitsaufwand. Gerade hatte ich alle alten Artikel durchgearbeitet, um neue URL einzutragen. Kaum fertig, schon wieder sinnlos, weil diese nun auch veraltet sind. Mit solch einem Blödsinn werde ich lahmgelegt, als kritische Stimme eingeschränkt.

Holt euch meine Bücher, solange es sie noch gibt. Derzeitige Standorte findet ihr rechts in der Spalte mit den Titelbildern der Bücher oder auf www.quellwerk.com. Wenn ein Link im Artikel nicht funktioniert, weil die Zeit fehlt, ständig neue einzutragen, gelangt ihr dort zu den Büchern. Kauft und lest sie. Sonst würdet ihr diese Stimme eines Tages vermissen.

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Deichmohle wird weder zensiert noch ausgegrenzt

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Deichmohle wird weder zensiert noch ausgegrenzt

Es gibt in der BRD keine Zensur! Jan Deichmohle wird seit den 1980er Jahren nicht zensiert oder ausgegrenzt. Es ist also völlig berechtigt, daß niemand seine abscheulichen Schandwerke kennt. Wer etwas anderes behauptet, dem ziehen staatlich bezahlte oder freiwillige Fakten(er)finder die Ohren lang, bis sie einsehen, wer hier bestimmt, was wahr ist und was Lüge!

ePubli durfte 2019 mein Profil mitsamt etwa 25 hochgeladenen Büchern löschen, ohne Vorwarnung oder Begründung im nachhinein. Das ist keine Zensur, sondern gelebte Meinungsfreiheit, Vielfalt und Toleranz. Die Vielfalt muß sich halt schützen, indem sie löscht und sperrt, was von der vorgeschriebenen Einfalt abweicht. Das ist Meinungsfreiheit: Sie besitzen die Freiheit, der Meinung zu sein, daß Jan Deichmohle seine nicht veröffentlichen dürfe. Weil sie selbst die personifizierte Toleranz sind, ist halt jeder intolerant, der den Glauben an die Toleranz der Mächtigen erschüttert. Nach der Devise „Keine Toleranz der Intoleranz” müssen also die toleranten Mächtigen jede grundlegende Kritik der Machtlosen, die folglich intolerant ist, weil sie sich ja gegen die amtlich bestätigt Toleranten richtet, zum Schutze machthabender Toleranz löschen, sperren und ausgrenzen.

Das ist Logik, die im Volke der Obrigkeitshörigen, von Nazis auch mit dem bösen Begriff „deutsch” benannt, jedes Kind versteht.

Es ist ja auch gar nicht schlimm, wenn ePubli einfach so alles weglöscht, als die Verkäufe anzogen, denn so braucht niemand Deichmohles Bücher zu lesen oder solche verdächtigen, subjekten Machwerke in seinem Hause haben – ihgittigitt, was könnte da nicht alles passieren?! Ungenehme Gedanken könnten entstehen! Oder die Person, die Bücher von mir verbirgt, wird noch selbst verdächtigt. Tss, tss, da ist es doch besser, sie gar nicht erst sich verbreiten zu lassen.

In der Osterzeit habe ich mit sagenhaftem Fleiß vom frühen Morgen bis in die späte Nacht 28 meiner derzeit 32 fertigen Bücher formatiert. Wer nicht naiv ist, oder selbst ähnliche Arbeit verrichtet hat, weiß, was das bedeutet.

Oft waren die Dateien wegen meiner Bilder riesig; jetzt Bild mußte ich einzeln nachbearbeiten, um die Dateigröße für den eBook-Markt tauglich zu verringern.

Zugleich habe ich nachformatiert, den Bildern letzten Schliff gegeben. Einige Einbände habe ich verbessert.

Die Veröffentlichung aller 28 Bücher wurde bestätigt, eine ISB-Nummer angekündigt, so daß die Bücher nach der Löschung durch ePubli endlich wieder im Buchhandel verfügbar geworden wären, wenngleich leider nur als eBuch, nicht als Druckwerk.

Es wurde bestätigt, daß meine 28 hochgeladenen eBücher bei allen Internetanbietern angemeldet wurden, die mit Xinxii zusammenarbeiten – und das sind viele.

Endlich stand wieder Reichweite und Verfügbarkeit für einen breiteren Leserkreis in Aussicht.

 

Zu früh gefreut.

Na, sowas! Etwa 20 Minuten zuvor hatte ich meine ‚Flirtlehre’ hochgeladen, deren Anmeldung mir bestätigt worden waren. Außerdem hatte ich seit einigen Tagen geprüft, wie viele Aufrufe es für die verschiedenen Titel gab. Nun waren alle weg. Das ging aber viel schneller als bei ePubli, noch vor dem ersten Verkauf, bevor die Bücher bei Händlern angeboten werden konnten. Einziger Unterschied war, daß diesmal die Autorenprofile stehenblieben.

 

Wie jeder sehen kann, hat der arme Kerl keine Bücher mehr. 28 sind auf Knopfdruck im Berlin-chinesischen Nirwana von Xinxii verschwunden, was harte Arbeit pulverisiert hat. Aber das ist natürlich keine Zensur! Der Kerl Jan Deichmohle verdient einfach keine Leser, weil sein Denken offenbar anstößig ist. Nicht einmal die Inquisition des Mittelalters hat alle Werke eines Verfassers auf den Index gesetzt. Heute ist man weiter. Wenn irgendwas in irgendeinem Buch aneckt, wird gleich alles vollständig gelöscht, was der Verfasser je geschrieben oder eingereicht hat. Mit faschistischer Gründlichkeit werden seine Gedanken ausgerottet. Wir sind halt die wahrhafte Demokratie, die sich gegen jeden Anflug verbotener Gedanken wehrt. Ganz gleich, ob es ein Bilderbuch war über Madagaskar, in dem sich nichts verbietbares findet, oder Bilder aus Bali, einen Reiseroman – weil es von Jan Deichmohle stammt, wird es gelöscht. Selbst wenn ich Kinder- oder Kochbücher schriebe, oder eine Programmieranleitung, es wäre automatisch mitgelöscht worden. Bücher Deichmohles werden ausgetilgt. Nebenbei traft es auch den Kollegen Mileahed, weil der vom gleichen Profil veröffentlicht wird.

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Jan Deichmohle ist kein zensierter Autor. Faktenfinder und Angepaßte (die es auch unter Männerrechtlern gibt) werden das schon zu begründen wissen. Die privatisierte Zensur nimmt nur ihr gutes Recht wahr. Sie sind halt so frei, der Meinung zu sein, daß Jan Deichmohle nichts zu sagen hätte, was gelesen werden sollte. Daß es immer regierungskritische Stimmen trifft, ist reiner Zufall. Tatsächlich ist es nur eine höchst objektive Bewertung der Inhalte, die einfach unter aller Sau sind, und des Geschmacks, der gewisse Abweichungen von der denkbaren Norm halt als geschmacklos erkennt. Es geht nicht mit rechten Dingen zu im Linksstaat! Rechtsstaat war gestern – heute sind wir einen Schritt weiter, im Linksstaat, in dem es mit linken Dingen zugeht.

Zum Glück kennt keiner diese Bücher, weil Jan Deichmohle niemals eine Chance hatte, sich zu etablieren. Deshalb zieht der mediale Boykott viel systematischer, als bei ehemals Etablierten, die bereits bekannt und erfolgreich waren, bevor sie wegen politisch inkorrekter Äußerungen in Ungnade fielen, so wie Thilo Sarrazin oder Akif Pirinçci, die aufgrund ihrer Beliebtheit weiter Bücher verkaufen konnten, als sie bei ihren ursprünglichen Verlagen rausgeworfen wurden. Das gilt nicht für einen Schriftsteller, dem nie ermöglicht wurde, sich einen Namen zu machen, weil alle etablierten Kanäle dichthielten. Ihn trifft solcher Boykott ungleich härter als gefallene Berühmtheiten, die einst zum Etablissement gehört hatten. Am schlimmsten aber erwischt es männliche Verlierer, die zusätzlich mit Häme und übler Nachrede überzogen werden, weil sie die tiefsten Tabus der Menschheit zersätzen. (Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten und sich was bei denken.)

Also kauft auf keinen Fall die Bücher, solange sie noch irgendwo erhältlich sind! Wo sie vermutlich noch erhältlich sind, steht hier: www.quellwerk.com

Nachtrag: Später am gleichen Tage verschwanden auch die Profile von Deichmohle und Mileahed.

Auf meine Rückfrage nach einer Begründung für das Verschwinden meiner Bücher ging bislang keine Antwort ein.

In Farbe oder Schwarzweiß?

Beim heutigen Stand der Technik ließe sich hoffen, daß es nur wenig teurer sei, in Farbe zu drucken als in Graustufen; es werde bei den gleichen Anlagen nur ein wenig mehr an Farbstoffen verwendet. Ob das richtig ist, sei dahingestellt. In der Praxis gilt das nicht für den Künstler, der in Kleinauflage oder Einzeldruck auf Bestellung Dienstleister benutzt.

Wohlmeinende Schlaumeier haben mir geraten, für einen Durchbruch solle ein Schriftsteller wie ich seine Bücher für 5€ anbieten, weil mehr abschreckend hoch sei bei unbekannten Verfassern, deren Qualität sie vorher nicht kennen. Ein Verlag könne mehr nehmen, weil ja schon bekannt sei, was dessen Bücher taugen. Das ist, wie üblich, genau verkehrt herum argumentiert. Ein Publikumsverlag kann in Großauflage für solch einen Preis Bücher herstellen. Was für absurd hohe Preise mir Dienstleister besonders für Farbdrucke von Büchern größerer Seitenzahl berechnen, können sich solche Schlaumeier nicht vorstellen. Oft ist es erheblich mehr, als ein Verlagsbuch im Laden kostet. In manchen Konstellationen würde mich der Druck dreimal so viel kosten wie der Verkaufspreis eines vergleichbaren Verlagsbuches im Buchladen.

Dazu trägt bei, daß manche Anbieter mich ausgeschlossen haben. ePubli hat mein Profil mitsamt allen hochgeladenen Büchern ohne Vorwarnung und ohne Begründung plötzlich gelöscht, als die Verkäufe gerade anzuziehen begannen. Entweder hat mich ein Denunziant im ANTIFA-Stil abgeschossen, oder sie fanden selbst ein Haar in der Suppe. Bei einem meiner Bücher (Die Kiwi-Erfahrung) sprangen innerhalb eines Jahres vier verschiedene anfänglich interessierte Verlage ab. Ein bereits unterzeichneter Verlagsvertrag wurde nach wenigen Tagen wieder gekündigt, weil der einzige Dienstleister des Verlags sich weigerte, an einem Buch von Deichmohle mitzuwirken. Mit Bedauern wurde ich sofort wieder gekündigt. Ein anderer Verlag gab einen Vorwand, weshalb er plötzlich nicht mehr interessiert sei, und drohte mit einem Gerichtsverfahren, wenn ich nur seinen Namen nenne.

Auch deshalb kann ich nicht besser anbieten, als ich es tue. Genau solche brisanten Themen, wegen denen Verfasser, die tiefsitzende Tabus brechen ausgeschlossen, ignoriert, durch üble Nachrede um ihren Erfolg gebracht werden, enthalten wichtige Wahrheiten.

Etliche meine Bücher habe ich jetzt auch in Farbdrucken angeboten, weil farbige Bilder einfach viel besser wirken als Graustufenbilder. Wer sparen will, nehme die Graustufenfassung. Wer brilliante Bilder genießt, nehme die Farbversion.

Hier gibt es die Farbversion der Flirtlehre; hier die günstigere Graustufenfassung.

Meine Absicht, es noch günstiger hinzubekommen, hat mich Tage der Nerverei mit Programmabstürzen und sich verschiebenden Bildern gekostet, weil oberschlaue Programmierer dafür sorgten, daß in bestimmten (hierfür nötigen) Formaten alle Bildattribute, die ein Nutzer einträgt, automatisch in von ihnen gewählte untaugliche Standardwerte zurückgesetzt werden, so daß nach jedem Neustart wieder falsche Werte drinstehen, die Bilder sich überlappen oder über den Seitenrand hinaus schieben. Ich hätte lieber fleißig und fröhlich an meinem neuen Werk geschrieben, als mich mit Pogrammfehlern der Graphikfetischistengeneration herumzuärgern.

ohne Kommentar: alles Evolution

Meine Bücher erläutern, wie evolutionäre Kräfte das männliche Geschlecht beim Menschen und fast allen Tierarten diskriminieren, was eine biologische Tatsache ist, die vom Feminismus instrumentalisiert und übersteigert wurde, wobei alle kulturellen Ausgleichsmechanismen zerstört wurden. Das ist allerdings zu anspruchsvoll, als daß es in ihrem Denken Begrenzte, die von feministischen Prinzipien geprägt sind, begreifen können oder wollen; es läßt sich nicht in zwei Twitterzeilen beweisen. Lest meine Bücher, die genau deswegen totgeschwiegen, ignoriert, boykottiert oder durch Gerede schlechtgemacht werden, weil sie eine zu stark tabuisierte Wahrheit offenlegen!

Nachtrag: Wer unfähig ist, neue Argumente zu begreifen, wiederholt seine bereits widerlegten Irrtümer nochmals, nachdem dieser Artikel bereits fertig schien.

Manchmal wird Geschichte geschrieben, indem eine vernagelte Clique Informationen, die ihrem Vorurteil widersprechen, erst gar nicht liest. So bleiben hochaktuelle Argumente und Bücher in dem Moment, wo sie in der öffentlichen Debatte gebraucht werden, jahrzehntelang unbekannt, bis es zu spät ist. Gleichheitsfeministische Pseudomännerrechtler wie Christian und andere, die mich hinauswarfen, tragen die Verantwortung daran, haben bislang den Erfolg verhindert. Ihre Begriffsstutzigkeit stellen sie selbst bloß.

Politische Korrektheit ist eine mörderische Krankheit

Politische Korrektheit ist eine mörderische Krankheit

Am Beispiel New Yorks können wir die geistige Krankheit erforschen, die auch die Bundesregierung und EU befallen hat. Es ist eine tödliche Krankheit, mit der die Zukunft unsrer Kinder bedroht wird. Diese geistige Erkrankung durch utopistische Ideologie betreibt nicht nur eine Politik, die abendländische Völker erblich für immer abschaffen würde, sondern opfert auch physisch Menschenleben, weil die richtige und vernünftige Handlungsweise den vom Utopismus Befallenen als politisch inkorrekt erscheint und daher gemieden wird, bis es zu spät ist.

Ähnliches wie für New York gilt auch für die Bundesrepublik, nur daß es bei uns noch weniger kritische Berichterstattung gibt.

Möge das niemand als New Yorker Problem abtun; unsre Un-Verantwortlichen haben genauso verbohrt, schädlich und für einige ihrer Bürger tödlich gehandelt. Wir sind nur von generationenlanger Propaganda so weichgespült, daß es weniger kritische Stimmen gibt.

Bei uns nahmen Karneval und Fußballspiele die Rolle des chinesischen Neujahrsfestes ein. Niemand der regierenden Politiker bot der Virenverbreitung im Fasching Einhalt. Man verharmloste als „eine Art Grippe”, hielt das Gesundheitssystem für „vorbildlich aufgestellt”, versäumte sogar, Schutzmasken für Ärzte und Pfleger zu sichern, und exportierte (verschenkte) diese, als sie bereits als knapp gemeldet wurden.

Die AfD wurde ausgelacht, angefeindet und in der seit Jahren täglich üblichen antidemokratischen und widerwärtigen üblichen Weise verleumdet für Vorschläge, die genau das richtige forderten, das zu spät dann auch die Regierung tat. Doch auch dann wurden, wie in der BRD üblich, zu unrecht beschimpfte Kritiker nicht rehabilitiert, nachdem sich herausgestellt hatte, daß diese recht hatten. Nein, die Diffamierung bleibt bestehen; einmal verteufelt, immer verteufelt. Wer der moralischen Verdammnis durch die Gesinnungsdiktatur anheim fiel, bleibt immer suspekt, wie auch meine Bücher, die genauso systematisch ignoriert und als verdächtig versteckt werden, so daß gar niemandem auffallen kann, wie sich Argument für Argument später als richtig erweist.

Wo bleibt die Auflistung von Gesundheitsminister Spahns krassen Fehlern in unseren Medien? Auch unsre Regierung und Medien glänzten durch gefährliche Falschnachrichten zum Coronavirus. Zunächst hieß es, daß nicht erwiesen sei, ob eine Ansteckung von Mensch zu Mensch möglich sei. Die Fakten(er)finder des öffentlich-rechtlichen Fernsehen zweifelten das an. Auch Gesundheitsminister Spahn unterschätzte als „Grippe”. Die Pandemiestudie von 2013 zu einem Ausbruch des Coronatyps blieb unverstanden liegen, wogegen sich die Regierung gleichzeitig mit „Pandemieplänen” brüstete, die sie eben gerade nicht hatte, oder aber – noch schlimmer –, unverstanden in Schubladen vergammeln ließ, ohne daraus Lehren zu ziehen.

Während die Regierung sich brüstete, „gut vorbereitet” zu sein, versäumte sie genau das, war völlig unvorbereitet, ließ ihre utopistische Naivität von der Realität vorführen. Punkt für Punkt war alles falsch, was sie zunächst sagte und tat; man kann geradezu die Uhr danach stellen, daß jede Beteuerung der Regierung falsch oder irreführend ist. Ganz deutlich ist, daß ihre Phobie, ihre krankhafte Ablehnung von Grenzschließungen, entscheidende Motivation ihres Versagens war, dazu eitle Selbstüberschätzung, so daß sie drei Monate lang glaubten, alles bestens im Griff zu haben, bis die Wirklichkeit sie überrollte. Am Ende reagierten sie populistisch über. Angela Merkel, die in der Versenkung verschwunden war, durch für sie übliche Untätigkeit glänzte, das Aussitzen aller ihrer katastrophalen Fehlentscheidungen, tauchte plötzlich auf und verhängte soziale Isolierung des ganzen Landes, lähmte Wirtschaft und Sozialleben. Diese Überreaktion war nur nötig wegen monatelangen Verpennens der Gefahr. Japan, Singapur u.a. brauchten das nie; dort wurden Grenzen rasch geschlossen, systematisch getestet, sodann Schutzmaskenpflicht verhängt, wenigstens für womöglich Infizierte und Risikopersonal. Bei uns leugneten Politiker und Medien erst wertvolle Zeit den Sinn von Masken. Nochmals:

Wenn Medien oder Blockparteienpolitiker etwas sagen, ist es meist gefährlich falsch. Sodann war es aufgrund des totalen Staatsversagens nicht einmal möglich, Ärzte und Pfleger mit Schutzmasken zu versehen, geschweige denn die Bevölkerung. Man mußte sogar das eigene Volk bremsen, Masken zu erwerben, weil nicht einmal Ärzte, Pfleger oder Polizisten ausgestattet werden konnten. Wir sind zum unterenwickelten Land geworden, das von bornierten, ideologisch verrannten Wirrköpfen regiert wird, die sich mit undemokratischen Mitteln an Macht und Pfründe klammern, Opposition verhetzen, und immer mehr nordkoreanischen Zuständen entgegenstreben.

Bezahlen tut das Versagen der Regierung der steuerzahlende Bürger. Unternehmen, Freiberufler, Vermieter sind von Pleite bedroht. Kein Problem für diese schlechteste aller Regierungen, denn die Kosten werden auf ihre Bürger abgewälzt. Dabei wurden Grundprinzipien des Rechts, Vertragssicherheit und soziale Marktordnung zerbrochen. Verträge gelten plötzlich nicht mehr. Mit Verweis auf die Coronakrise und einen finanziellen Engpaß könnte sich nun jeder aus Vertragspflichten und Zahlungspflichten lösen. Das ist eine Zerstörung unsrer freiheitlichen Wirtschaftsordnung, die in eine staatlich gelenkte Willkürherrschaft verdreht wurde. Auch dieser Kolloteralschaden ist der Regierung scheißegal. Hauptsache, sie hat sich irgendwie durchgewurstelt, ohne zurücktreten zu müssen oder gar der Opposition eine Chance zu geben, sie bei Wahlen zu überholen. Das darf nicht geschehen. Zur Unterdrückung der zur Erhaltung der Demokratie nötigen Regierungsübergabe an die Opposition ist diese Regierung – mitsamt allen etablierten Parteien – bereit, Demokratie auszuhebeln, zu einer leeren Fassade zu degradieren.

Gleich krasse Fehler leisteten sich die Unverantwortlichen der BRD.

«Die Verantwortlichen sind in den vergangenen Wochen von den Ereignissen geradezu überrollt worden, wie ein Rückblick auf Ende Januar zeigt: „Coronavirus: Weiterhin geringe Gefahr in NRW”, meldete der WDR unter Berufung auf das Robert-Koch-Institut. „Die bislang getroffenen Maßnahmen reichen aus”, teilte das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium mit. Und Susanne Glasmacher vom RKI betonte, „die Gefahr, daß das neue Coronavirus nach Deutschland importiert wird, sei gering.”»1 (uebermedien)

Statt ihre eigenen Fehler und Falschaussagen einzugestehen, die viele Bundesbürger aus Risikogruppen (besonders Männer, Alte und Blutgruppe A, besonders die Überlappung dieser drei Risikogruppen) das Leben kosten wird, nutzt die Regierung die selbstverschuldete Coronakrise, um noch mehr Macht an sich zu reißen, am sich nicht mehr versammelnden Parlament vorbeizuregieren, und weitere Gesetze zu erlassen, die freie Meinungsäußerung einschränken, den Staat zum Bestimmer erheben, was wahr und was falsch sein solle, so daß die BRD immer mehr der Weimarer Republik von 1933 ähnelt, als ähnliche Gesetze erlassen wurden, das Parlament ebenfalls gegängelt, das heißt faktisch entmachtet wurde.

Auch in der BRD wurde gemeldet, daß es sogar auf ausdrücklichen eigenen Wunsch vielfach schwierig war, sich testen zu lassen, am liebsten nur bei Klinikaufnahme; von einer Pflicht, alle Gefährdeten und ihre Kontaktpersonenen systematisch zu testen, kann schon gar nicht ausgegangen werden.

«Kommentar Andrej Reisin
Corona-Krise 17. März 2020
Staatsräson als erste Medienpflicht?

„Die verpestete Stadt, die von Hierarchie und Überwachung, von Blick und Schrift ganz durchdrungen ist, die Stadt, die im allgemeinen Funktionieren einer besonderen Macht über alle individuellen Körper erstarrt – diese Stadt ist die Utopie der vollkommen regierten Stadt/Gesellschaft. Die Pest (jedenfalls die zu erwartende) ist die Probe auf die ideale Ausübung der Disziplinierungsmacht.”

(Michel Foucault: „Überwachen und Strafen”)

… will Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) nun mit allen Mitteln dagegen vorgehen:

„Ich bitte daher den Bund, koordinierend tätig zu werden, und entweder Möglichkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz aufzuzeigen oder schnellstmöglich das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten beziehungsweise das Strafgesetzbuch anzupassen. Es muß verboten werden, öffentlich unwahre Behauptungen die Versorgungslage der Bevölkerung, die medizinische Versorgung oder Ursache, Ansteckungswege, Diagnose und Therapie von Covid-19 zu verbreiten.”

Das ist eine bemerkenswerte Aussage, denn: Wer entscheidet, was eine ‚unwahre Behauptung’ in diesem Zusammenhang ist? Selbst Experten wie der derzeit von vielen Menschen gefeierte Virologe Christian Drosten korrigieren auch mal ihre Einschätzungen. …

Am vergangenen Samstagmittag hatte sich das Bundesgesundheitsministerium via Twitter an die Öffentlichkeit gewandt und vor ‚Fake News’ gewarnt: „Es wird behauptet … die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen”

Zahlreiche Medien griffen den Tweet auf, unter anderem der „ARD-faktenfinder”, „ZDF heute”, der Deutschlandfunk, die „Welt”, das „Redaktionsnetzwerk Deutschland” und der „Stern”.

Das Problem: Gut 48 Stunden später verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Namen der Regierung und der Bundesländer exakt solche massiven Maßnahmen: Schließung aller Geschäfte (bis auf für die Versorgung notwendige), Bars, Kneipen, Theater, Konzerthäuser, Museen, Kinos, Zoos, Spielplätze sowie aller öffentlichen und privaten Sportanlagen. Zudem das Verbot von Gottesdiensten in Kirchen, Moscheen, Synagogen und von anderen Glaubensgemeinschaften, die Schließung aller Gaststätten ab 18.00 Uhr und ein Verbot von Urlaubsreisen jeglicher Art. …

Wenn irgendetwas ‚Fake News’ ist – dann der Tweet des Gesundheitsministeriums von Samstag. Wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im ZDF-„heute Spezial” freimütig zugibt, plante die Regierung die nun beschlossenen Maßnahmen offenbar schon Tage vorher»2 (ubermedien)

Das erinnert an die Ermächtigungsgesetze nach dem Reichstagsbrand 1933. Auch damals sollten ‚falsche Nachrichten’, die zu Lasten des Staates gehen, unter Strafe gestellt werden. Was eine ‚richtige Nachricht’ ist, entscheiden dann die Machthaber, ob in Regierung oder Medien, woraus sich fast automatisch eine Gesinnungsdiktatur ergibt.

Ob es sich um eine Viruserkrankung wie Corona handelt, die Apparatschicks „COVOID-19” nannten, oder um offene Grenzen und Masseneinwanderung, in jedem Falle prügeln an ideologischem Utopismus Erkrankte arglose Bürger mit moralisierender Rassismuskeule in den Tod. Solcher Utopismus ist langfristig gegenüber dem Coronavirus die gefährlichere und todbringendere Erkrankung.

«Trotz Corona: SPD-Organ fordert neue Masseneinwanderung wie 2015
von Redaktion Mi, 25. März 2020

Unter der Überschrift „2015 muß sich wiederholen“ wird im Vorwärts der SPD verlangt, die EU müsse ihre Grenze gegenüber der Türkei öffnen und die überwiegend von Erdogan mobilisierten Migranten einzulassen.

In der Corona-Krise zeigt sich die Politiktauglichkeit der Parteien. Auch die der SPD. In dem Parteiorgan Vorwärts fordern die Autoren Nazan Komral und Yasmin Breuer am 20. März 2020 – also zu einem Zeitpunkt, als eine schwere Rezession in Deutschland schon absehbar war – eine erneute Massenimmigration wie 2015. …

Deutschland soll nach Ansicht der Autoren wie 2015 das Hauptzielgebiet werden.

„Lassen wir 2015 doch einmal Revue passieren: Für uns in Deutschland war die große ‚Flüchtlingskrise’ vor allem eines: ein großartiges Beispiel für Menschlichkeit, Zusammenhalt, Solidarität und auch ein bestmögliches Krisenmanagement von vielen ehrenamtlichen und kirchlichen Vereinen und Organisationen“, schreiben Komral und Breuer: „Es stimmt, unsere Behörden waren zum Teil überfordert. Es stimmt ebenfalls, daß es nur wenig Platz gab. Und ja, es stimmt auch, daß die große Anzahl der Geflüchteten unvorhergesehen Geld gekostet hat. Aber sind wir doch mal ehrlich: Wer von uns musste denn deshalb auf etwas verzichten? Alles in allem waren wir damals der Meinung und sind es heute auch: Ein wirklicher Verzicht auf unsere gewohnte Art zu leben existiert nicht.”

Von der veränderten Sicherheitslage in den vergangen fünf Jahren – von der Kölner Domplatte bis zu den pollerbewehrten Weihnachtsmärkten – haben beide offenbar bisher nichts mitbekommen. Das Autorenduo schreibt weiter:

„Im Gegenteil, eher noch wurden und werden wir durch die Aufnahme von in Not geratenen Menschen und deren Vielfalt um so vieles bereichert. Flaniert man heutzutage durch die deutschen Städte, wird man angelockt von neuen Gerüchen, die aus den multinationalen Restaurants dringen, lernt man eine andere Mode aus den neu bestückten Schaufenstern kennen, erlebt in Bars und Cafés neue Musik. So etwas hat es in Deutschland schon lange nicht mehr gegeben. Was unser Herz besonders erfreut, sind die Jugendclubs, in denen deutsche Kinder zusammen mit den Kindern unserer neuen Mitbürger Sport machen, Nachhilfekurse besuchen und Freundschaften schließen.” …

„Nicht die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in Deutschland und Europa ist aber unser Problem, sondern die Duldung und Bestärkung von Faschisten und deren Vertretern, die dem geordneten Lauf der Dinge keine Chance geben und somit unserer Gesellschaft und den Menschen in Not ein friedliches und harmonisches Zusammenwachsen verwehren.

Für uns ist heute jedenfalls eines klar: Das Jahr 2015 ist das Symbol für eine solidarische und menschliche Gesellschaft, wie wir sie uns wünschen. 2015 muß sich deshalb wiederholen! #Refugees welcome.”»3 (Tichys Einblick)

So eine Sauerei. Die Verdrängung unsrer Jungen und Männer wird radikalisiert, vertuscht, das ganze gefeiert und weiter auf die Spitze getrieben. In Tibet wurde solche Politik zu recht als Völkermord international geächtet. Wir werden erblich verdrängt, zu ihre eigene Abschaffung bezahlenden Kuckolden degradiert, durch Verdrängungskreuzung abgeschafft. Das ist ein Androzid an autochthonen Männern. Die haben jeden Rest an Verstand verloren.

Fußnoten

1 https://uebermedien.de/47188/corona-krise-staatsraeson-als-erste-medienpflicht/

2 https://uebermedien.de/47188/corona-krise-staatsraeson-als-erste-medienpflicht/

3 https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/trotz-corona-spd-organ-fordert-neue-masseneinwanderung-wie-2015/

Unsere genialen Versager

Unsere genialen Versager

«Kein Bedarf für harte Quarantäne in Rußland, das seine Grenzen schon im Januar schloß
26. März 2020 Paul Joseph Watson

Ein Vertrater der WHO sagte, es gäbe keine Notwendigkeit für Rußland, eine strenge Quarantäne aufzuerlegen, um den Coronavirus zu bekämpfen, nachdem Moskau einen Großteil seiner Grenzen schon im Januar geschlossen hatte.

Der WHO in Rußland, Melita Vujnovic, sagte, das Land sei anderen „einen Schritt voraus” im Kampf gegen COVID-19.

„Die Maßnahmen, die Rußland vom ersten Tag an ergriffen hat, als die WHO von China benachrichtigt wurde, daß es einen neuen Virus gibt, sind hervorragend, doch das ist nicht nur eine, sondern ein ganzes Bündel von Maßnahmen, das erweitert wird”, sagte Vujnovic bei einer Pressekonferenz. …

Das geschah zur selben Zeit, als westliche Länder und die WHO darauf bestanden, sie könnten den internationalen Fluß der Leute trotz einer drohenden Pandemie nicht aufhalten.

Obwohl Moskau angeordnet hat, daß Nachtklubs und Kinos schließen, sind Kneipen und Gaststätten weiterhin offen, und Menschen dürfen frei umherreisen.»1 (Summit)

Zeitgleich erklärten unsre genialen Politiker, Grenzen ließen sich nicht schließen und dies sei nicht sinnvoll. Nur die AfD verlangte das richtige; man lachte sie aus. Dafür wurde, wie täglich und zu jedem Thema, auf die Opposition eingedroschen, obwohl diese meist als einzige rechtzeitig das richtige vorschlägt und verlangt.

«15. März 2020
Der „offene Grenze”-Spleen und COVID-19-Menschenopfer in Deutschland

Wenn ein Virus, das sich in Windeseile ausbreitet, und eine Regierung, die das verhindern will, aufeinander treffen, dann gibt es, wie man an dem, was wir “best practice” nennen, eine Reihe von wirksamen Maßnahmen. Best Practice der Virenbekämpfung, die findet man in Hongkong, in Singapur und in Taiwan. In Taiwan sind 53 Menschen an COVID-19 erkrankt, eine unglaublich geringe Zahl, die umso erstaunlicher ist, wenn man bedenkt, dass zum Chinesischen Neuen Jahr Millionen Menschen zwischen China und Taiwan hin und her fliegen.

Nicht in diesem Jahr.

Kurz nachdem der Ausbruch in Wuhan von der chinesischen Regierung zugegeben wurde, hat Taiwan DIE GRENZEN GESCHLOSSEN und jeden Flugverkehr mit China eingestellt. Im Land wurde eine aggressive Testpolitik umgesetzt, in die alle bis dato aufgelaufenen, vermeintlichen Fälle von Influenza eingeflossen sind. Wer dachte, er habe nur eine Grippe gehabt, mußte sich dies durch einen Test auf SARS-CoV-2 bestätigen lassen. Solche und andere Maßnahmen, die wir hier beschrieben haben, haben dazu geführt, daß Hongkong, Singapur und Taiwan sehr glimpflich davongekommen sind.

Eine Regierung, die entschlossen ist, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 im eigenen Land zu stoppen, hätte, so zeigen die Beispiele der drei asiatischen Länder, über Mittel und Wege verfügt, um dies zu erreichen. Offenkundig war es nie das Ziel der Bundesregierung, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern.»2 (Science Files)

Regierung und Altparteien tragen die Schuld an unnötigen Todesfällen, feiern sich noch für ihr Versagen, ebenso die Leitmedien. Zu spät wurden dann Wirtschaft und Leben lahmgelegt, was Länder wie Rußland, Singapur und Japan nicht brauchten, weil sie rechtzeitig konsequent handelten. Bei uns funktioniert nur noch Hetze gegen Opposition und Steuerneintreiben bei Ureinwohnern. Jene erfolgreichen Länder testeten intensiv und systematisch, oder erhoben Gesichtsmasken für Pflicht, insbesonders für alle mit Erkältungskrankheiten. Bei uns funktioniert nichts: Erst wurde monatelang verpennt, schöngeredet, erklärt, es sei nur wie eine normale Grippe, und Deutschland sei gut vorbereitet. Tatsächlich waren wir überhaupt nicht vorbereitet.

Obwohl bereits 2013 eine Studie darlegte, was der Ausbruch eines Erregers vom SARS oder Corona-Typ bedeuten wurde, gab es keinerlei Vorbereitung. Es wurden keine Schutzmasken, Schutzkleidungen oder andere nötige Hilfsmittel bevorratet. Im Gegenteil, Gesundheitsversager Spahn bestellte keine Schutzmasken, sondern exportierte sie tonnenweise sowohl Ende Januar als auch Anfang Februar nach China. Seitdem müssen unsre Ärzte, Pfleger, Polizisten und andere meist ohne Schutz arbeiten, weil unsere Regierung totalversagt hat. Spahn war in einer Email frühzeitig auf den Mangel hingewiesen worden. Doch nicht dafür entschuldigte er sich, sondern die Email nicht (mit einer Floskel) beantwortet zu haben.

Aufgrund mieser Politik, eines Staatsversagens, das zum sofortigen Rücktritt der auf allen Gebieten gescheiterten Regierung führen müßte, sind wir nun verseucht, wogegen China kaum noch Neuinfizierte hat, oder sogar gar keine mehr, uns Ausländer an der Einreise hindert, um Wiedereinfuhr der Seuche zu verhindern.

«Warnung: China hindert derzeit die meisten Ausländer an der Einreise, um die Zahl eingeführter Virusfälle zu zügeln
26. März 2020

BEIJING (AP) — China sagt, daß es vorübergehend die meisten Ausländer daran hindert, einzureisen, um die Zahl eingeführter Virusfälle einzudämmen.»3 (sfchronicle)

Nach dreimonatigem Totalversagen der Regierung, die rechtzeitiges Handeln und Vorsorge verpennt hat, nicht einmal die nötigsten Materialien wie Schutzkleidung besorgte, notwendige Maßnahmen aus ideologischen Gründen verweigerte und auslachte, wenn die Opposition sie vorschlug, auch die eigene Fallstudie über den möglichen Ausbruch eines Coronavirus aus dem Jahr 2013 ignorierte, hat sie sich dann selbst inszeniert, indem sie das ganze Land, Wirtschaft und Leben lähmte, was den Bürger teuer zu stehen kommen wird. Ganz nebenbei konnte sie damit weitere Machtmittel an sich reißen, angeblich nur zur Seuchenbekämpfung.

«„Die Pflegekräfte besuchen zu pflegende ältere Menschen im Wesentlichen zu Hause und bewegen sich damit ungeschützt unter der am stärksten vom Risiko eines tödlichen Verlaufs behafteten Patientengruppe.

Hausärzte, die in ihrer Praxis täglich mit unter Umständen infizierten Patienten gezwungenermaßen ohne Schutzmasken Kontakt haben, müssen gleichwohl die normale Versorgung von zahlreichen Altenheim-Patienten gewährleisten. Der Fall einer Ketteninfektion in einem Altenheim in Würzburg mit neun Toten ist ein warnendes Beispiel.” …

Die rund 800.000 Pflegebedürftigen und die für sie tätigen rund 764.000 Beschäftigten im Gesundheitswesen leben und arbeiten miteinander auf engstem Raum. Beide zusammen bilden eine Hochrisikogruppe, für die auch in der dritten Woche nach Ausbruch der offiziell von der WHO erklärten Pandemie weder Schutzmasken noch Schutzbekleidung oder ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen. Deutschland ist auf die Pandemie, anders als von der Regierung behauptet, nicht schlecht, sondern gar nicht vorbereitet. …

So wurden denn die drakonischen Maßnahmen eines Shutdown des öffentlichen Lebens, die normalerweise den Schlusspunkt einer Eskalationskette bilden, vorsätzlich an deren Anfang gesetzt. Eine Regierung, die das Mindeste nicht garantiert, versucht, mit dem Maximalen zu beeindrucken. …

„Bei den Hausärzten ist keinerlei Schutzmaterial mehr vorhanden und es ist auch nicht kaufbar, von niemandem, weil es einfach vom Markt verschwunden ist.”…

Die fehlende Schutzkleidung wird laut Reinhardt besonders in der Altenpflege zur Gefahr:

„Die ambulanten Pflegedienste fahren von einem Alten zum nächsten und sind das, was man einen Super-Spreader nennt. Und das in einer Population, die ein maximales Risiko hat, tatsächlich tödlich zu erkranken.”

Die bisherige Corona-Politik, die pauschal alle Alters- und Risikogruppen gleich behandelt, bereitet ihm Kopfzerbrechen:

„Wenn wir all diese Maßnahmen, die wir jetzt ausgesprochen haben, weiterführen, mit ihren Auswirkungen auf Wirtschaft, Psychologie der Menschen, soziales Miteinander und alles, was dazugehört, dann frage ich mich, wo landen wir da?” …

„Aus der astronomischen Höhe der Kosten folgt, was dringend zu empfehlen ist, jeden denkbaren Betrag zu leisten, der die Dauer des Shutdown verkürzt.” …

„Es ist dringend notwendig, nach Möglichkeiten zu suchen, die schrittweise Aufhebung oder Lockerung des Shutdown mit effektivem Gesundheitsschutz zu verbinden. Dazu gehören umfangreiches Testen, ein besonderer Schutz des anfälligen Teils der Bevölkerung, die flächendeckende Verwendung von Atemmasken und Desinfizierungsmaßnahmen im öffentlichen Raum.” …

Fazit: Die Regierung mit ihrer Strategie des One-Size-Fits-All ist begründungspflichtig geworden. Und all jene Medien, die bisher wie Groupies dem Gesundheitsminister applaudieren, sind es auch.»4 (gaborsteingart)

Auch das kommunistische und feministische Dogma der Gleichheit scheitert zum wiederholten Male gerade. Wenn das so weiter geht, sind alle bald gleich pleite, gleich entrechtet und gleich kaputt. Die Regierung nutzt die Krise für gefährliche, undemokratische Ermächtigungsgesetze.

«Corona-Gesetze: Angriff auf Marktwirtschaft und Demokratie
von Roland Tichy Mi, 25. März 2020

Die GroKo läßt sich für milliardenschwere Hilfsprogramme zur Bekämpfung der Pandemie feiern. Gleichzeitig hebelt sie die Marktwirtschaft aus und der Bundestag stimmt seiner eigenen Bedeutungslosigkeit zu.

Das Einfrieren der Wirtschaft beim Versuch, die Folgen der Virus-Pandemie zu bekämpfen, wird katastrophale Folgen für Wohlstand und Beschäftigung haben. Mit dem jetzigen Entwurf eines „Gesetzes zur Abmilderung der Folgen“ allerdings greift die Bundesregierung tief in die bisherige Mechanik der Marktwirtschaft ein und zerstört das, was sie ausmacht: Die auf freiwilligen Verträgen beruhende Organsiation der Arbeitnehmer, Konsumenten und Unternehmer. Denn der eher harmlos daherkommende Paragraph 240 des Bürgerlichen Gesetzbuches wird so erweitert, dass Schuldner künftig ihre Zahlungen mit Verweis auf das Virus einfach verweigern und einstellen können. Mit einem Schlag wird damit eine zentrale Säule des gesamten Wirtschaftsrechts zerstört – vorerst längstens bis zum 31. Juli 2021. …

Es ist eine Art „Reise-nach Jerusalem“ Spiel, das in der Wirtschaft gespielt werden kann: Wer als erstes erklärt, dass er nicht zahlen kann, sitzt sicher. Wer die Zahlung erhalten soll, steht im Leeren. Wenn Mieter nicht zahlen, kann demnach der Vermieter die Handwerker-Rechnung liegen lassen. Damit hängen Handwerker, aber auch Stadtwerke und Wasser oder Energielieferanten in der Luft. Damit könnte dieses Gesetz einen verhängnisvollen Prozess in Gang setzen: Niemand zahlt mehr an Niemand. Die Wirtschaft kommt dann nicht wegen der Pandemie endgültig zum Stillstand, sondern weil niemand mehr bezahlt. Der Kreislauf der Wirtschaft wird stillgelegt. Waren und Leistungen werden zurückgehalten. Der Kern der Marktwirtschaft wird zerstört, denn sie beruht auf Verträgen, die Leistung und Gegenleistung festlegen und Zahlungen erzwingen. Im Extremfall heißt das: Zukünftig kann, wer halbwegs vernünftig ist, nur noch gegen sofortige Zahlung oder besser noch Vorauskasse liefern – denn jede Rechnung kann mit Verweis auf Corona stillgelegt werden.

Zurück vor 1949 …

Aus der Vertragswirtschaft wird Willkürwirtschaft: Der Dumme ist, wer zahlt. Denn Pandemie hin oder her: Angesichts der Millionen und Abermillionen von Verträgen ist eine gerichtliche Überprüfung, ob hinter der Zahlungseinstellung wirklich die Pandemie steht, einfach nicht möglich. Und letztlich ist doch alles Pandemie, oder? Es gibt noch weitere Dumme: Das sind die, die im Vertrauen auf zukünftige Zahlung noch Leistungen erbringen, Güter verkaufen oder herstellen. Denn die Käufer sind von der Zahlung freigestellt – zunächst bis auf Weiteres, schließlich bis zum Sankt-Nimmerleinstag.

Deutschland stellte damit ein, was nach 1949 sein Erfolgsmodell war: die Marktwirtschaft. Und kehrt zu einer Verordnungswirtschaft zurück. …

Der Bundestag? Eine Nick-Maschine

Das alles geschieht praktisch unter Umgehung des Bundestags. Denn der findet nicht mehr statt – die Demokratie ist in Quarantäne. Dafür wurde ein Weg gelegt, der den Bundestag endgültig zum Jasager-Apparat der Regierung degradiert. …

Abgeordnete, die Kritik daran haben oder sich der Stimme enthalten wollen „teilen dies bis Dienstag, dem 24.3., dem Büro des Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer schriftlich mit“. Damit erhält die Fraktionsspitze eine Übersicht über aufmüpfige und freche Abgeordnete. Noch schlimmdeutlicher: „Die Abgabe von zustimmenden Voten ist nicht gesondert nötig. Schweigen wird mit Fristablauf als Zustimmung gewertet”.»5 (Tichys Einblick)

Auch die EU versagt auf der ganzen Linie, ist ein gescheitertes Experiment, das umso teurer zu stehen kommt, je später es beendet wird.

Rußland hilft, während die EU wegsieht. China hilft, während die BRD-Regierung versagt und sich blamiert.

Auch der Migrationsspleen fällt den regierenden Utopisten auf die Füße.

Regierung und Leitmedien sind geil darauf, solche Probleme millionenfach dauerhaft zu integrieren. So geht es in Folgegenerationen zu:

Afrikaner protestieren, denn Coronaschutz halten sie für Rassismus. Bei uns gibt es ebenso Aufruhr wegen Einschränkungen wie im westlichen Ausland.

Strenges Vorgehen, bürokratische Hürden und Pflichten gibt es überwiegend nur noch gegen Ureinwohner.

So sieht Coronaschutz im einstigen Hochtechnologieland Deutschland aus, weil Totalversager Spahn einer ebenso total versagenden Machtclique das Land krank- und kaputtregiert.

Wie schon im Januar und Februar, als Regierungskreise tönten, sie seien gut vorbereitet, während sie tatsächlich vollständig unvorbereitet waren, ahnungslos blind dahertrieben, alles nötige monatelang verpennten oder aus ideologischen Gründen empört ablehnten und verlachten, wenn die AfD richtige, lebensrettenden Maßnahmen wie Grenzschließung, Tests und Aufklärung zur Vermeidung von Risiken forderte, als regierende Totalversager Corona noch zur harmlosen Grippe erklärten, preisen sie auch jetzt sich kurzfristig selbst, obwohl sie schlechter vorbereitet sind als andere Industrieländer.

Unsre Versagerregierung hat monatelang den Sinn von Schutzmasken geleugnet.

Unsre Regierung und etablierten Medien haben nicht nur versagt, sondern sogar Corona zu instrumentalisieren versucht im Kampf gegen Opposition und ‚rechts’. Sie sind offenbar so in eine utopische Ideologie verbohrt, daß sie vor nichts zurückschrecken, diese auf Verderb allen aufzuzwingen.

Grenzen ziehen wäre ganz böse, denn kein Virus ist illegal! Wer an einer verrückte Utopie glaubt, kann nichts falsch machen und niemandem schaden, ist geradezu ein Heiliger.

Wenn es schiefgeht, gibt es zuweilen zynische Schadenfreude.

Grenzen schützen. Vielfalt der Völker, Kulturen und Ethnien ist ein angeborenes menschliches Bedürfnis. Noch viel tiefer verankert ist der Dualismus zweier Geschlechter, die sich ergänzen. Noch nie hat es eine Gesellschaft gegeben, die dermaßen von utopischer Ideologie verblendet war, Grundtatsachen des Lebens so falsch gedeutet und deshalb derart selbstzerstörerisch gehandelt hat.

Fußnoten

1 «No Need For Hard Quarantine in Russia, Which Closed Its Border Back in January
Some kind of connection here.
26 March, 2020 Paul Joseph Watson
A World Health Organization official says there is no need for Russia to implement a hard quarantine to fight coronavirus after Moscow closed most of its border back in January.
The WHO’s representative in Russia, Melita Vujnovic, said the country was “one step ahead” of other countries in its battle against COVID-19.
“The measures that Russia has been implementing from the very first day when the WHO received a notification from China that there is a new virus, are wonderful, because this is not just one measure, but a whole set of measures, which is being expanded,” Vujnovic said at a press conference. …
This occurred during the same time period when western nations and the WHO insisted that they wouldn’t stop the international flow of people despite the threat of a pandemic.
Although Moscow has ordered nightclubs and cinemas to be closed, bars and restaurants remain open and people are allowed to travel freely.» (https://summit.news/2020/03/26/no-need-for-hard-quarantine-in-russia-which-closed-its-border-back-in-january/)

2 https://sciencefiles.org/2020/03/15/der-offene-grenze-spleen-und-covid-19-menschenopfer-in-deutschland/

3 «Alert: China says it is temporarily barring most foreigners from entering as it seeks to curb imported virus cases
March 26, 2020
BEIJING (AP) — China says it is temporarily barring most foreigners from entering as it seeks to curb imported virus cases.» (https://www.sfchronicle.com/news/medical/article/Alert-China-says-it-is-temporarily-barring-most-15158859.php)

4 https://www.gaborsteingart.com/newsletter-morning-briefing/operation-gelungen-deutschland-tot/

5 https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/corona-gesetze-angriff-auf-marktwirtschaft-und-demokratie/

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