Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Kategorie: Wissenschaft (Seite 1 von 7)

Nochmals ergänzt und geglättet: Flirtlehre

Nochmals ergänzt und geglättet wurde mein neues Buch: Flirtlehre: Wie urzeitliche Instinkte beim Flirt in die Irre leiten.

Neu ist neben weiteren Nachweisen und Quellen auch ein Kapitel über feministische ANTIFA, die mit Gewalt zu verhindern versucht, daß sich von Frauen diskriminierte männliche Verlierer aus ihrem Verliererdasein hocharbeiten können, indem sie das Wissen der Pick-Up-Szene erlernen. Dadurch wird deutlich, was für ein feiges und gehässiges Unterdrückungssystem Feminismus ist.

Zynisch feiert die ANTIFA einen feministischen Gewaltanschlag gegen einen Pick-Up-Lehrer, ironischerweise einen, der sich besonders um sogenannte politische Korrektheit bemüht hatte.

Unverändert, gültig und entlarvend ist das vorige Buch über die Klimahysterie, die jetzt gerade vom Thema Coronavirus weggefegt wird. Kaum haben Menschen echte Sorgen und Probleme,  gerät eine hysterisch kontruierte Pseudogefahr in Vergessenheit. Die Autistin Greta, von einer mächtigen Klimahysterie-Industrie aufgebaut, hatte ihre eigenen Ängste und Probleme durch Aktivismus zu kurieren versucht, wie übrigens mein Buch belegt. Jetzt ist sie so im Hintertreffen, daß sie sich nicht mehr zuschreibt, CO2-Moleküle sehen zu können, sondern mit Corona infiziert zu sein, um endlich mal wieder in die Schlagzeilen zu geraten. Hoffentlich bleibt der CO2-Pegel hoch, damit Pflanzen gut wachsen, wir trotz wachsender Schwierigkeiten der von unsrer Regierung lahmgelegten Wirtschaft und Landwirtschaft, die gerade mit einer Gülleverordnung gefährdet wird, auch in Zukunft noch genug zu essen haben.

Unbedingt lesen! Jetzt ist genug Zeit, die genutzt werden sollte, von der Mainstreampropaganda wegzukommen, vertuschte Wahrheiten in meinen Büchern zu entdecken.

Ist Klimaangst unsinnig? Lesen Sie selbst – war kurzzeitig gratis

Ist Klimaangst unsinnig? Lesen Sie selbst – jetzt nicht mehr gratis

Gratiskultur ist unfair. Heute erwarten Zeitgenossen, daß unbekannte Autoren am besten umsonst arbeiten, auf ihre Kosten etwas gratis zur Verfügung stellen, damit sie es kostenfrei abgreifen können. Außerdem soll es schön leicht und seicht sein, damit Denkfaule fertig verdaute Gedanken bequem in den Mund geschoben erhalten. Das ist ein Wunsch wie nach dem Schlaraffenland, wo einem gebratene Tauben in den Mund flogen.

Nun gibt es zwei Sorten unbekannter Autoren, einerseits hunderttausende Möchtegerne, die zu recht in der Masse, die sie bilden, unsichtbar werden, andererseits aber Talente und geistige Durchbrüche, die deswegen von eisigem Schweigen ausgemauert werden, weil ihre Sichten unbequem wirken. So geht es Feminismuskritikern spätestens seit 1968, wie meine Bücher nachweisen.

Es gäbe also gute Gründe, sich an der Gratisunkultur nicht zu beteiligen. Gerade erst haben ziemlich indoktrinierte Kleingeister meine Buchübersicht Quellwerk durchstöbert, alle 30 kostenpflichtigen Titel ignoriert, um dann ein Gratisbändchen mit Tragödie hellenischen Stils zu laden: aber nicht aus Interesse, wie der Theaterverlag erhofft. Es ging ihnen nur darum, schnell irgendwas zu finden, was sie aus dem Zusammenhang reißen, verdrehen, und als Mob zum digitalen Lynchen benutzen können, nach dem üblichen Muster: hysterische Ideologen haben keine Sachargumente, ignorieren deshalb alle glasklaren Argumente, gegen die sie nicht ankämen, diffamieren stattdessen hemmungslos persönlich, verleumden, treten nach. Inzwischen ist das auch auf der politischen Bühne üblich geworden.

Trotz aller dieser Vorbehalte bleibt als Problem, daß zynisch ganze Themen unterdrückt werden, die eine diktatorisch agierende herrschende Gesinnung nicht bekanntwerden lassen will, weil das ihre Rechtfertigung in frage stellen würden. Gerade dringend nötige Gegenargumente werden so der Öffentlichkeit verborgen. Solche Unterdrückung funktioniert, weshalb die Gesellschaft einseitig desinformiert wird und entgleist.

Deshalb gab ich „Klimaangst und anderer Unfug” nochmals für eine kurze Zeit zum Kopieren frei. Bis 29.2.2020 durfte dieses eBuch kopiert und weitergegeben werden. Seitdem ist es wieder geschützt, als Buch käuflich zu erwerben. Bei Gefallen bitte ich um Kauf.

Klimaangst und anderer Unfug – als eBuch

Wer die Chance verpaßt hat, kann es hier für ein anderes Buch versuchen.

Neues vom Klimaketzer

Neues vom Klimaketzer

Schwer ist, in einem Wust von Daten, die je nach Meinung ausgewählt und nachbearbeitet werden, Täuschungen von verläßlichen Quellen zu trennen. Bekannt ist, daß Modelle, mit denen Gläubige der Klimaerwärmung arbeiten, meist in einem lokalen Minimum beginnen, um den folgenden Anstieg dann als ‚menschengemachte Klimaerwärmung’ hinzustellen. Kritiker verwenden gewöhnlich längerfristige Modelle, die bescheiden machen, nämlich zeigen, wie gering menschliche Einflüsse, außerdem heutige Schwankungen, im historischen Vergleich sind. Es bleibt die Frage, ob dargestellte Werte korrekt oder irreführend aufbereitet sind. Doch unabhängig davon will ich den Klimaketzer spielen und folgende Diagramme einmal nüchtern deuten:

 

Wenn wir hier ein Lineal anlegen, fällt auf, daß nach dieser Darstellung Durchschnittstemperaturen, Maxima und Minima über Jahrtausende tendenziell abgesunken sind.

Das gilt auch für Befunde in Eiskernen Grönlands. Das letzte Diagramm ist nicht quantifiziert und anscheinend auch nicht maßstabsgetreu; eine Tendenz zu kürzeren und schwächeren Warmphasen bei tendenziell eher sinkenden Minima scheint allerdings in allen Darstellungen sichtbar zu sein.

 

Das letzte Diagramm ist zweifelhaft; die vorherigen sind aber aussagekräftig genug und stimmen grundsätzlich überein.

Außerdem zeigt ein Überblick der letzten Eiszeiten und Zwischenwarmzeiten, daß unsere laufende Zwischenwarmzeit die durchschnittliche Länge einer solchen erreicht hat.

Das bedeutet nicht zwangsläufig, daß unsre Zwischenwarmzeit jetzt endet und in eine große Eiszeit übergeht, doch ist die Wahrscheinlichkeit mittelfristig groß.

Obiges Diagramm zeichnet ein ähnliches Bild der Solarzyklen, gut passend zum ähnlichen Temperaturverlauf, was für eine starke Abhängigkeit des mittelfristigen Temperaturverlaufs von der Sonnenaktivität deutet. Doch auch hier gibt es Ungewißheiten, weil eine Projektion in die Zukunft vorgenommen wurde; historische Daten aber nicht mit heutiger Methodik aufgezeichnet wurden. Aus dem zweiten Diagramm ließe sich eher auf eine kleine Eiszeit schließen.

Nun gibt es Stimmen, die auch ein mittelfristiges Ende des Eiszeitalters in Aussicht stellen aufgrund kosmischer Kräfte. Einige wollen einen langfristigen Zyklus von Warmzeitaltern, in denen es über zig Millionen Jahre wesentlich wärmer ist als heute, und Eiszeitaltern festgestellt haben, mit einer Zykluslänge von etwa 140 Millionen Jahren, der sich in der Erdgeschichte mehrmals wiederholt habe und in etwa mit der Dauer eines Umlaufs unsres Solarsystems um den Schwerpunkt der Milchstraße zusammenfalle. Dabei solle unser Sonnensystem zuweilen einen Spiralarm durchkreuzen, zuweilen sich aber außerhalb befinden.

Die Argumentation lautet wie folgt: Kosmische Hintergrundstrahlung, etwa von relativ nahen Sonnen des Spiralarms, treffen auf die Atmosphäre der Erde, wo sie kleine Kondenskeime für Regentropfen bildet. In Zeitaltern, wo diese Strahlung stärker ist, vergrößere sich wegen mehr Regentröpfchen die Abstrahlung von Sonnenwärme ins All. Dann befänden wir uns auf viele Millionen Jahre in einem Eiszeitalter, in dem freilich je nach Sonnenaktivität sehr verschiedene Temperaturen herrschen. Bei geringer Strahlung von außerhalb des Sonnensystems nehme die Erde mehr der Sonnenwärme auf. Derzeit befänden wir uns am Rande eines Spiralarms, so daß in mittelfristiger Zeit mit einem Ende des Eiszeitalters zu rechnen sei, wir in ein Warmzeitalter eintreten, indem es aufgrund kosmischer und solarer Einflüsse – nicht aber menschengemachter – sehr viel wärmer sei als sogar in den Klimapanikszenarien der CO2-Ängstlichen.

 

Mittelfristig im Sinne von Erdzeitaltern kann aber noch sehr weit weg sein, vielleicht gar Hunderttausende oder Millionen Jahre. Kurzfristig hätten wir also eher ein Ende unsrer Zwischenwarmzeit zu erwarten, wenn menschliche Aktivitäten dies nicht verhindern können, die freilich bislang deutlich schwächer sind als solare und kosmische Kräfte. Wie sieht nun eine typische Eiszeit aus?

Warmzeiten scheinen relativ ausgeglichene Temperaturen zu haben. Sogar die Schwankungen der letzten 4500 Jahre betrugen nur wenige Grad. Innerhalb von Eiszeit haben wir dagegen eine regelrechte Achterbahn.

Innerhalb einer Eiszeit gibt es starke Schwankungen, bei denen das typische Muster eine Folge von Sägezähnen ist: Erst ein kurzer, steiler Temperaturanstieg, dann langes, allmähliches Absinken, verbunden mit Gletschervorstößen in Europa. In einer Eiszeit ist es also nicht durchgehend kalt, sondern jede Kältephase beginnt mit steilem Temperaturanstieg. Auf der Spitze eines solchen könnten dann die Greta und Luisa der Eiszeit vor einer Wärmekatastrophe gewarnt haben. Weil die Warmzeiten innerhalb unsrer Zwischenwarmzeit kürzer wurden in den letzten Jahrtausenden, obendrein meist weniger warm als die vorherigen Spitzen, es bei den Tiefpunkten in Kältephasen ebenfalls eher abwärts ging, ließe sich vermuten, daß unsre Zwischenwarmzeit allmählich ausklingt, das typische Sägezahnmuster einer Eiszeit wieder einzusetzen beginnt.

Das mag ebenso Spekulation sein wie der berüchtigte Hockeystab mit Knick nach oben; ich habe jedoch keine Daten aufbereitet oder manipuliert, sondern nur verschiedene Graphen zusammen gedeutet. Viel Spaß beim Hüpfen gegen Klimaerwärmung! Hoffentlich müßt ihr euch in ein paar Jahrzehnten nicht warm anziehen, wenn ihr an die Klimaerwärmungsangst eurer Jugend zurückdenkt. Der Klimaketzer.

Dieses Buch ist sehr viel genauer belegt; es weist nach, spekuliert nicht.

Kleines Ratespiel

Wo könnte eine so krasse Zusammenfassung von Ergebnissen wie folgt heute eingefügt worden sein?

Negative Strompreise


Statt das „Klima zu schützen”, wie unterstellt, belastet Windkraft die Um­welt, hächselt seltene, bedrohte Wildvögel und Insekten, stört mit In­fra­schall ge­fähr­lich die Signalübergabe von Bienen, was Ursache von Bie­nen­ster­ben sein dürfte, erwärmt mittelfristig lokal leicht das Klima und hinterläßt auf Jahr­hun­der­te kaum entsorgbaren Hartplastikmüll. Stromschwankungen be­dro­hen die Netz­lei­tun­gen, können zu tagelangem Totalausfall von Strom füh­ren, der bis­lang nur knapp vermieden wurde durch ausländische Atom-, Gas- und Koh­le­kraft­wer­ke, wo wir überteuert Strom einkaufen müssen. Außerdem füh­ren Spit­zen der Windenergie zu negativen Strompreisen, bei denen wir das Aus­land dafür bezahlen müssen, uns überschüssige Windkraftspitzen ab­zu­neh­men. Schilda läßt grüßen. Viel Wind um nichts.

Auflösung: In diesem Buch, das auf 502 vollgequetschten Seiten den umfassendsten Überblick bietet, einschließlich anderer Tabuthemen. Wer lieber ein eBook liest, findet das hier.

Ergänzung des Buches „Ideologiekritik am Feminismus”

Ergänzung des Buches „Ideologiekritik am Feminismus”

Meine zentralen Bücher unterscheidet nur eins von Klassikern: daß sie so gut wie nicht gelesen werden. Irgendein psychologischer Block und Übersättigung des Marktes mit vielen Möchtegernautoren im Selbstverlag scheint radikal abzuschrecken, sich mit so ungewohnten Themen und Sichten, wie sie meine Bücher darlegen, zu beschäftigen. Die Bücher sind zu originell, was Zeitgenossen überfordert. Nichts verübeln sie mehr, als wenn sie nicht mehr mitkommen, weil sich jemand in seinem Denken zu weit aus dem geistigen Gefängnis seiner Zeit hinausgeschrieben hat in eine freie Welt, von der die Insassen des geistigen Käfigs keine Ahnung haben.

Das schlimmste, was geschehen kann, ist Überforderung der Leser. Dann werden sie sauer, lasten ihre eigene Unfähigkeit oder innere Blockade dem Verfasser an. Nun mögen sich viele Möchtegernautoren darin sonnen, solch ein Fall zu sein, was aber fast immer eitle Selbstüberschätzung ist. Deswegen reagieren Nichtleser erst recht höhnisch, wenn jemand „wieder mal glaubt”, in einer solchen Lage zu sein. Umso krasser und ungerechter fällt ihre Reaktion aus, wenn es tatsächlich der Fall ist.

Meine Kritik an den vom Feminismus verbreiteten Geschlechterverhältnissen begann in den 1970er Jahren, als ich mit Auswüchsen konfrontiert wurde. Damals entsprachen meine Gedanken noch dem Zeitgeist, wären leicht verständlich gewesen. Das galt im Grund auch noch in den 1980er Jahren, als ich Bücher zu schreiben begann und einen Stil „literarische Avantgarde” entwickelte, der männliche Verlierer beschrieb und gegen die damals sich etablierende Ideologie des Feminismus zu organisieren versuchte. Damals wurde ich ausgelacht mit den Ideen, die jedoch noch verständlich waren. Es wäre die richtige und nötige Zeit für einen Durchbruch gewesen, der jedoch unterdrückt wurde. Feministische und linksgrüne Kräfte empörten sich wütend, schickten mir bösartige Beschimpfungen, weil sie in meinen Argumenten und Schilderung genau das sahen, was sie wütend bekämpften und zerstörten. Bürgerliche reagierten ratlos, sahen Tabus verletzt, oder wiesen mich anhand der Philosophie der Aufklärung ab wie ein Göttinger Verleger, der im übrigen alles, was Männer betrifft, zur Privatsache erklärte. Dieselben Themen galten bei Frauen als legitimes gesellschaftliches Anliegen. Durch diese schiefe Herangehensweise, die tatsächlich seit der Epoche der Aufklärung endemisch ist, wie ich später nachweisen konnte, wuchsen die Probleme ständig weiter.

Meine Argumente, Erkenntnisse und Darstellungsweisen wuchsen gleichzeitig auch. So begann sich die Schere zwischen mir und dem Publikum zu einer gewaltigen Kluft zu öffnen, die schließlich unüberbrückbar wurde. Während das Publikum immer tiefer in feministischem Unsinn, Hysterie, kurz: Pladderschiß versank, entstand in meinen Büchern eine immer umfassendere und klarere neue Philosophie, wissenschaftliche Erkundung der Geschlechterverhältnisse und Argumentation. Jedes Jahr, das der Durchbruch auf dem Buchmarkt wegen Blockade von Gesinnungsverlegern, ängstlichen Verlegern und der ohnehin für unbekannte Autoren schwierigen Lage auf sich warten ließ, schwanden die Verständnismöglichkeiten.

Die Epoche versank unter einer radikalfeministischen Welle nach der anderen, die mit Zeitverzögerung auch sich für ‚konservativ’ oder ‚traditionell’ haltendes Denken zu prägen begannen. Meine Bücher räumten dagegen in Gegenrichtung eine solche ideologische Welle nach der anderen weg aus dem Bewußtsein, auch solche, die vor meiner Zeit erfolgten und daher unser Denken von Kindheit an prägten, ohne daß uns dies bewußt gewesen wäre. Während also die Gesellschaft immer tiefer in feministischem Denken, Fühlen und Wahrnehmen versank, einschließlich jener, die selbst gar keine Feministen, sondern eher dagegen sind, arbeitete ich mich aus diesem Morast immer vollständiger heraus.

Das Ergebnis sind Bücher, die geistig zu frei, fortschrittlich und gut sind, um von Zeitgenossen noch verstanden werden zu können. Sie verstören. Besonders das erste Buch, das jemand von mir liest, verstört, ganz gleich, um welches es sich handelt. Es kostet Arbeit, sich aus zeitgenössischen Irrtümern herauszuarbeiten. Dazu ist es auch nötig, sich mit vielen Themen und daher Büchern zu beschäftigen. Wer ein Buch von mir liest, wird nur einen Schritt tun können. Um den weiten Weg zu schaffen, wäre es nötig, viele Bücher von mir zu lesen. Eins kann ich versprechen: Wer alle Bücher liest, erhält einen umfassenden Überblick; von Buch zu Buch vertieft sich das Verständnis, fällt es leichter und wird es interessanter. Nach dem anfänglichen Schock beginnt dann literarische Schönheit zutage zu treten, ebenso wie ein scharfer, klarer Geist.

Soeben habe ich eins meiner ältesten Bücher ergänzt, im wesentlichen um einen Artikel, der vor einiger Zeit erschien, sowie ein paar kleine Ergänzungen aus meinem Bucharchiv. Es handelt sich um „Ideologiekritik am Feminismus”, das ab sofort als Schwarzweißdruck und eBook, ab 10.2.2020 als Farbdruck bestellbar ist. Bookmundo läßt sich ein wenig Zeit damit, geänderte Bücher wieder freizuschalten. Hier kurze Auszüge aus der heutigen Ergänzung:

Historischer Exkurs

In al­len Eth­ni­en al­ler Zei­ten gab es ei­ne ge­schlecht­li­che Ar­beits­tei­lung, wie auch von ei­ner Grün­der­fi­gur mo­der­ner So­zi­o­lo­gie und Eth­no­lo­gie, Émi­le Durk­heim, er­kannt wur­de. Da­durch er­gab sich ein Tausch zwi­schen bei­den Ge­schlech­tern, der die­se ver­bin­det, sonst feh­len­de Nä­he und Aus­gleich schafft. Zi­vi­li­sa­ti­o­nen setz­ten Er­werbs­ar­beit an Stel­le sol­chen Tau­sches. Doch auch da­für gilt, daß die Ar­beits­tei­lung der Ge­schlech­ter Keim­form der Fa­mi­lie und so­zi­a­ler Ar­beits­tei­lung war, oh­ne die mo­der­ne Tech­nik und Welt un­denk­bar sind.

Zwar ar­bei­te­ten Män­ner ten­den­zi­ell här­ter und län­ger, doch auch die Bei­trä­ge der Frau­en wa­ren wich­tig. Das spä­te­re Haus­frau­en­da­sein ent­stand als Be­vor­zu­gung von Frau­en, die von der Pflicht zur Er­werbs­ar­beit ent­bun­den wur­den, was da­mals von Frau­en und Fe­mi­ni­sten als ‚be­frei­end’ von ei­ner Last emp­fun­den wur­de, die nur noch Män­ner tra­gen muß­ten. An­son­sten galt: Frau­en durf­ten, Män­ner muß­ten, was ein ent­schei­den­der Un­ter­schied ist, letzt­lich der zwi­schen Frei­heit der Wahl und ten­den­zi­ell Skla­ven­tum.


[Der Mann ver­rich­tet die schwe­re Kno­chen­ar­beit des Pflü­gens; die Frau sät läs­sig die leich­ten Kör­ner.]

«Ehe als öko­no­mi­sche Skla­ve­rei …
Män­ner wur­den ge­zwun­gen – nicht ih­nen er­laubt – zur Er­werbs­ar­beit zu ge­hen, um ih­re Frau zu ver­sor­gen.
Die­ser Un­ter­schied, et­was tun zu dür­fen, und ge­zwun­gen zu sein, es zu tun, ist ent­schei­dend. Es ist der Un­ter­schied zwi­schen Be­schäf­ti­gung und Skla­ve­rei. …

In frü­hen Ag­rar­ge­sell­schaf­ten ar­bei­te­ten Frau­en, in­dem sie 5 Stun­den am Tag Korn zu Mehl mahl­ten, zu­sätz­lich zur Bo­den­be­stel­lung und Ern­te.

So blieb es bis zur In­du­stri­a­li­sie­rung. Ei­ne Un­ter­su­chung von 1350 Ar­bei­ter-Haus­hal­ten im Groß­bri­tan­ni­en des frü­hen 19. Jahr­hun­derts legt na­he, daß der Bei­trag des Ehe­man­nes zum Fa­mi­li­en­ein­kom­men bei nur 55 Pro­zent lag…»1 (B0yp0wer) …

Er­in­nern wir uns, daß so­wohl in ur­al­ten Kul­tu­ren, wie sie Eth­no­lo­gen in Sa­van­nen und Re­gen­wäl­dern be­schrie­ben, ge­schlecht­li­che Ar­beits­tei­lung und Tausch als grund­le­gen­den Zug ih­rer Ge­sell­schaf­ten kann­ten, als auch Zi­vi­li­sa­ti­on bis zur In­du­stri­a­li­sie­rung, wenn­gleich in der ge­än­der­ten Form be­zahl­ter Er­werbs­ar­beit, die an Stel­le so­zi­a­len Tau­sches trat. In­du­stri­a­li­sie­rung und die Phi­lo­so­phie der Auf­klä­rung ha­ben aus Un­wis­sen­heit um die Na­tur der Ge­schlech­ter und evo­lu­ti­o­nä­re Prin­zi­pi­en wie se­xu­el­le Se­lek­ti­on und Be­vor­zu­gung von Frau­en in uns­rer Wahr­neh­mung das Gleich­ge­wicht bei­der Ge­schlech­ter er­schüt­tert und ge­kippt. Fe­mi­ni­sti­sche Wel­len ha­ben den be­reits schie­fen Rest dann völ­lig zer­stört.

Häus­li­che Tä­tig­kei­ten hat­ten ei­nen Groß­teil ih­rer Be­deu­tung und Funk­ti­on ver­lo­ren; der einst viel kunst­vol­le­re kul­tu­rel­le Tausch zwi­schen Mann und Frau war längst ru­di­men­tär, ver­stüm­melt, dys­funk­ti­o­nal ge­wor­den, wo­durch Un­ter­drückung von Män­nern durch ein­sei­ti­ge Pflich­ten ent­stan­den war. Frü­he­re pro­to­fe­mi­ni­sti­sche Frau­en­be­vor­zu­gung und die er­ste fe­mi­ni­sti­sche Wel­le hat­ten die ei­ge­ne Le­bens­grund­la­ge be­schä­digt, wo­zu auch vom Mann er­ar­bei­te­te, gut­ge­mein­te Er­leich­te­run­gen da­mals weib­li­cher Auf­ga­ben wie Haus­halts­ge­rä­te bei­ge­tra­gen hat­ten. Dar­aus folgt aber nicht, daß die Idee des Tauschs und der Ge­gen­sei­tig­keit schlecht sei, son­dern daß die Ver­stüm­me­lung mensch­li­cher Kul­tur ver­kehrt und ein Pro­blem ist!

«Die Frau­en un­ter­strei­chen die zwin­gen­de Not­wen­dig­keit, für ih­re Kin­der Gleich­al­tri­gen­kon­tak­te au­ßer­halb der Fa­mi­lie an­ge­bo­ten zu be­kom­men, und be­schrei­ben die mo­ra­li­sche Über­for­de­rung, aber phy­si­sche Un­ter­for­de­rung der Haus­ar­beit. In der Tat hat sich der Ty­pus der Klein­fa­mi­lie mit die­sen Hand­lungs­struk­tu­ren erst nach dem zwei­ten Welt­krieg …. her­aus­ge­bil­det» (Hel­ga Krü­ger, in Mar­lis Krü­ger, Was heißt hier ei­gent­lich fe­mi­ni­stisch?, 1993, S. 69)

Ei­gent­lich wis­sen sie es selbst: Sie re­bel­lie­ren ge­gen et­was, das erst vor we­ni­gen Jahr­zehn­ten ent­stan­den war. Da­her ist es un­ent­schuld­bar, wenn sie nicht be­grei­fen, daß sich ihr Auf­stand ge­gen ei­ne Fe­mi­nis­mus­fol­ge rich­tet, die mit ver­bis­se­nem Nach­druck durch Frau­en­ver­ei­ne noch kurz vor­her in an­de­ren Län­dern wie Ja­pan ver­brei­tet wor­den war. Statt­des­sen al­les ei­nem er­fun­de­nen my­thi­schen „Pa­tri­ar­chat” in die Schu­he zu schie­ben, zeugt glei­cher­ma­ßen von Ver­blen­dung wie Un­ver­fro­ren­heit.
Fe­mi­ni­sti­sche Be­haup­tun­gen sind pa­ra­dox ‒ sie be­haup­te­ten, Frau­en hät­ten zu­viel ge­ar­bei­tet, und nann­ten zu­gleich als Haupt­grund für das Ent­ste­hen des Neu­en Fe­mi­nis­mus, daß Frau­en zu we­nig zu tun hat­ten. …

Das Mo­dell von Jahr­mil­li­o­nen mensch­li­chen Le­bens be­stand im Tausch von Gü­tern und Ar­beit zwi­schen Män­nern (vor al­lem Jagd, Schwer­ar­beit und Schutz vor Wild­tie­ren und Fein­den) und Frau­en (vor al­lem Sam­meln, Klein­kin­der­be­treu­ung, Haus­halt), nicht in al­lei­ni­ger Be­la­stung und Über­la­stung von Män­nern, aber un­ter­for­der­ten ein­sa­men Lu­xus­da­men zu Hau­se.

Auch die Her­stel­lung von Ge­brauchs­ge­gen­stän­den war sinn­reich zwi­schen den Ge­schlech­tern ge­teilt: ei­ner­seits von Kul­tur zu Kul­tur an­ders, an­de­rer­seits im Gro­ßen und Gan­zen recht ähn­lich auf­ge­teilt. Noch im Mit­tel­al­ter gab es Frau­en­zünf­te. Noch im Be­du­inen­zelt knüpf­ten Frau­en Tep­pi­che.

Sol­che Ar­beit fand ur­sprüng­lich in Ge­schlechts­grup­pen statt, war ei­ne ge­sel­li­ge Tä­tig­keit un­ter Freun­den. Wäh­rend Frau­en mit Freun­din­nen und Nach­ba­rin­nen plau­der­ten, moch­ten sie Klei­dung am Fluß wa­schen, Reis sie­ben, Kör­be flech­ten, Tee trin­ken, ih­ren im Um­kreis spie­len­den Kin­dern zu­schau­en. Es war ein ge­sel­li­ges Le­ben, das sich kaum in Ar­beit, Un­ter­hal­tung und Fa­mi­lië tren­nen läßt, weil es al­les in ei­nem war. Auch männ­li­che Ar­beit fand ur­sprüng­lich in ge­sel­li­gen, so­zi­a­len Grup­pen statt, wenn­gleich meist we­ni­ger idyl­lisch und oh­ne klei­ne Kin­der, weil Jagd und an­de­re Auf­ga­ben ge­fähr­li­cher und här­ter wa­ren, doch im Grun­de galt ähn­li­ches für Män­ner. Un­ter­hal­tung, Hob­by und Ar­beit hat­ten sich noch nicht ge­trennt.

«An­ders als in den star­ken und aus­ge­dehn­ten Fa­mi­li­en im Süd­osten, wo ich auf­wuchs, wa­ren wir so völ­lig iso­liert. Und ich er­in­ne­re mich an die Ein­sam­keit.»2(Erin Pizzey)

Ver­ein­sa­mung auf­grund des Zer­falls von Groß­fa­mi­li­en und kul­tu­rel­len Er­gän­zungs­struk­tu­ren war das tat­säch­li­che Pro­blem.

Das Mo­dell, ge­gen das die zwei­te fe­mi­ni­sti­sche Wel­le sich em­pört er­hob, war das Er­geb­nis ei­ner frü­he­ren fe­mi­ni­sti­schen Wel­le, die von den USA und an­de­ren west­li­chen Län­dern dem Rest der Welt auf­ge­zwun­gen wor­den war. Da­nach wur­de dann die zwei­te fe­mi­ni­sti­sche Wel­le eben­so in den Rest der Welt ex­por­tiert und dort auf­ge­zwun­gen.

Die Ab­läu­fe wie­der­ho­len sich im­mer wie­der, der­zeit bei der drit­ten Wel­le.

Fußnoten

1 https://b0yp0wer.wordpress.com/2018/07/20/105/#citation-23

2 «Well unlike the families in the Middle East where I grew up, and where strong and extended, we were so totally isolated. And I remember the loneliness» (Erin Pizzey, Interview, https://www.youtube.com/watch?v=dj8883DryKA)

Ergänzung der Klimaangst

Geneigte Leser (wohin auch immer), heute habe ich das Buch „Klimaangst und anderer Unfug” weiter ergänzt. Ich werde hier im Blog auch nicht mehr so viele Artikel mit Buchstoffen veröffentlichen, weil viele Zeitgenossen eine unfaire gratis-alles-umsonst-Mentalität zu haben pflegen, und das ausgerechnet bei Schriftstellern, die aus Gründen politischer Korrektheit und Originalität jenseits der Grenzen des Gewohnten seit Jahrzehnten medial totgeschwiegen werden. Unfair! Kauft euch die Bücher, wenn ihr interessiert seid, aber greift nicht gratis in Blog oder Kommentaren ab, was eine Unverschämtheit gegenüber Schriftstellern ist.

Tja, wer jetzt anmeckert, dies sei nicht der richtige Ton im Umgang mit möglichen Lesern, sei auf Jahrzehnte hingewiesen, bei denen diensteifrige Angebote untergingen. Meine Geduld ist vorbei. Ich erschreibe neue Inhalte, geistige Durchbrüche, aber ein Selbstvermarkter bin ich nicht. Ich verachte jene, deren Kernkompetenz es ist, sich oder ein Produkt erfolgreich zu verkaufen. Wer das tut, hat selten genug Zeit und Konzentration für tiefgreifende geistige Leistungen.

Die Welt ist durch Werbung nicht besser geworden. Je mehr Werbung betrieben wurde, desto verwöhnter wurden Leute, weil sie nur noch zu kaufen begannen, was einen durch geschickte Werbung aufgebauten Namen hat. Ein Wettlauf um immer perfektere und aufwendigere Werbung entstand. Modeartikel, ob iPhone oder Kleidung, werden für winzige Beträge irgendwo gewerkelt; ein hohes vielfaches kostet die Werbung, damit es auch gekauft wird. Heraus kommen dabei im Geistesleben Blender, die ein toll aufgebautes Produkt sind, aber nichts gescheites zu sagen haben, weil Qualität untergeht. ‚Huch, wer ist das denn? Kennen wir nicht, hat keinen Namen, kann nichts sein.’ Das ist destruktiv. Je mehr Erfolg geistiger Produkte von Werbung abhängt, desto weniger setzt sich Qualität durch. Je mehr Zeit und geistige Kraft auf Werbung verschwendet wird, desto weniger Zeit und geistige Kraft bleibt für geistige Inhalte und künstlerische Darstellung.

Hinzu trat dann noch Gesinnungsdruck; wer immer die brisantesten Tabuthemen anrührt wie ich, und dort so tief in Wunden faßt wie es nur geht, um die verborgensten aller Wahrheiten aufzudecken, wird bestenfalls Achsenzucken „Was soll ich denn damit?”, meist eher heftige Abwehr der gefühlten ‚Peinlichkeit’ auslösen, die unter allen Umständen unter den Teppich gekehrt, oder besser noch unter gewaltigen Datenbergen verschüttet bleiben sollen, damit so unangenehme Themen ihren Glauben, selbst alles richtig zu tun und wunderbare Gutmenschen zu sein, unangetastet lassen. Sie verteidigen zäh ihre Sicht der Welt und auf sich selbst, indem sie Schriften, die das zu entlarven drohen, in der Versenkung verschwinden lassen.

Meine Bücher sind eine Kampfansage an etablierte Verlagsproduktion, die geistiges Mittelmaß, Bestätigung politisch korrekter Vorurteile, und allgemein dümmliches Mittelmaß hervorbringt. Meine Bücher tanzen aus der Reihe. Immer. Jedes einzelne. Die meisten meiner Bücher enthalten Passagen, bei denen Verleger entweder persönlich ausrasten und mit Beleidigungen antworten, oder Sorge tragen, so viel brisante Wahrheit könne ihren Ruf schädigen, oder wenigstens ihr Geschäft verderben. Die wenigen Bücher ohne allzu große politische Inkorrektheit scheiterten dann an meinem Namen: Schlimmer als die Inquisition des Mittelalters, die laut Aussage eines katholischen Priesters immer nur einzelne Werke verdammte, niemals aber kollektiv alle eines Verfassers, platzte bei mir ein Verlagsvertrag zu „Die Kiwi-Erfahrung”, weil sein Dienstleister sich weigerte, „an einem Buch von Deichmohle mitzuwirken”. Wenige Tage nach Unterzeichnung des Verlagsvertrages hat der Verleger diesen daher schon mit Bedauern gekündigt, weil er keinen anderen Dienstleister habe, und ihm daher die Veröffentlichung unmöglich sei. Insgesamt hatten vier verschiedene Verlage zugesagt, dieses Buch herauszubringen, doch geplatzt ist es mit teils hanebüchenen Vorwänden bei allen. Bis heute gibt es keinen Verlag, der es herausbringt. Bei Vorlesungen kommt es immer gut an.

Jedes meiner Bücher bricht Gewohnheiten, literarische ebenso wie die von Lesern; meine Bücher sind immer origineller als das, was der Markt sich unter einem derzeit gängigen Massenprodukt vorstellt. Auch die Gewohnheiten meiner bisherigen Bücher breche ich gerne. Meine Bücher sind ein geistiges Feuerwerk. Statt zu erwarten, daß ich euch alles in Blog oder Kommentarspalten einzeln vorkäue, wie einige immer wieder erwartet haben, kauft und lest meine Bücher! Denn dazu sind Bücher da: Etwas neues einmal zu erschreiben, was dann millionenfach gelesen werden kann. Es wäre ein Rückschritt in die Steinzeit, wenn ich ein neues Argument jedem einzelnen, der zu faul oder geizig ist, mein Buch zu kaufen, in zwei Minuten mundfertig für Denkfaule im Kommentarbereich zu erklären. Eine dreiste Zumutung, die ich oft erlebt habe. Damit ist jetzt Schluß. Die Bücher gibt es mit gutem Grund. Mein Blog ist nur Mittel, sie anzubieten. Da es nichts gebracht hat, hier viel zu schreiben, ist Schluß damit. Das habt ihr euch selbst zuzuschreiben.
Dieses Buch ist die umfassendste Darstellung von Argumenten gegen Klimahysterie, mit neuen Argumenten, die es sonst nirgends gibt. Auch weitere Themen gibt es als Gratisdreingabe. 502 Seiten vollgequetscht mit überraschenden Argumenten und anderen Neuheiten, bebildert, bei Druck auf Bestellung zu einem günstigen Preis, für den es etwas sehr originelles gibt.
Wem das zu teuer ist, kann das eBook günstig bei Amazon erstehen. Hahaha, sogar damit bin ich reingeflogen. Als ich vor Jahren Werbung für ein bei Amazon erhältliches Buch machte, dem keine politische Inkorrektheit anzumerken war, haben doch tatsächlich ein paar linke Schmierer die Plakate bekleht, man kaufe nicht bei einem Großkonzern wie Amazon. Das juckt Amazon nicht; den noch nicht medial etablierten Schriftsteller trifft es, raubt ihm die Chance, es zu schaffen.

Ergänzung im Buch Klimaangst

Ständig bearbeite ich viele meiner alten Bücher, sobald neue Ergebnisse und Fakten bekannt werden, oder Studien eine neue Richtung weisen, auch wenn noch kein abschließendes Urteil möglich ist. Kürzlich wurde auch Klimaangst und anderer Unfug um neue Befunde ergänzt.

«Harvard Ingenieure: Windstrom wärmt lokales Klima auf, trocknet Bö­den aus und ist für einen Großteil des Temperaturantiegs verantwortlich»1

Man kann nicht jeder Studie glauben, weil nicht alles stimmt und seriös ist, aber Ingenieure der berühmten Havard wollen herausgefunden haben, daß Windenergie das Klima belaste und erwärme.

«Mit seiner installierten Windkraftleistung von 53,31 Gigawatt (Stand 2018) hat Deutschland im Verhältnis zur Landesfläche die meisten und am dich­te­sten platzierten Windparks weltweit. Seit 2008 (23,90 GW) hat sich die­ser Wert mehr als verdoppelt. Wir hatten es in etwa innerhalb dieses Zeit­rah­mens mit immer länger anhaltenden Dürren im Sommerhalbjahr zu tun so­wie bis jetzt mit einem auffällig veränderten Niederschlagsmuster: trotz An­kün­di­gung oftmals ausbleibende Niederschläge, häufig nur Nieselregen und kurze Schauer.»2 (Preußische Allgemeine)

Kaufen und lesen lohnen sich, das Buch ist die umfassendste Darstellung von Argumenten gegen Klimahysterie und CO2-Angst, die es gibt, mit neuen Argumenten, die sonst nirgendwo sonst zu finden sind.

Fußnoten

1 https://mannikosblog.blogspot.com/2019/08/harvard-ingenieure-windstrom-warmt.html

2 https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html

Sexuelle Selektion versus natürliche Selektion

Eine Weile war ich inaktiv. Was ist los? Vermutlich das übliche: Ich gehe meiner eigentlichen Arbeit nach, was derzeit bedeutet, an Büchern zu schreiben. Heute habe ich ein Kapitel im Buch Die Unterdrückung der Männer ergänzt. Ab 1.2.2020 steht hier ein Farbdruck, hier ab sofort ein etwas günstigerer Schwarzweißdruck. Ich empfehle, die 2€ für farbige Abbildungen draufzulegen; das sieht viel besser aus und es lohnt kaum, daran zu knausern. Enthalten ist jetzt auch dieses neue Kapitel:

Sexuelle Selektion versus natürliche Selektion

Zur Frage der Wirkung von natürlicher und sexueller Selektion gibt es einige Ver­wir­rung in einem Zeitalter, das von feministischem Denken geprägt wird. Of­fen­kun­dig paßt natürliche Selektion an den jeweiligen Zustand der Natur an, weil jene Gene fortgepflanzt werden, deren Träger unter den Bedingungen ihrer Um­ge­bung überleben, Kinder zeugen und gegebenenfalls großziehen können. Bei sich ändernden Bedingungen sind immer Fehlentwicklungen möglich, un­ab­hän­gig von der Art der Selektion.

Bei sexueller Selektion ist dagegen nicht allgemein vorhersehbar, ob diese le­bens­tüch­ti­ge oder lebensuntüchtige Gene bevorzugt und daher züchtet. Die Be­haup­tung, Weibchen würden die Paarung mit Männchen bevorzugen, die Träger le­bens­tüch­tig machender Gene sind, die auf diese Weise ihre Nachkommen prä­gen werden, ist eine Theorie: so sollte es sein. Doch Tatsache ist, daß nicht Taug­lich­keit, sondern sexuelle Anziehungskraft entscheidet. Ob Merkmale, die se­xu­ell anziehend machen, die Lebenstauglichkeit vergrößern oder verringern, steht in den Sternen. Das kann bei jeder Art anders sein, bei jedem Merkmal, überdies von der Umgebung abhängen. Da sich außerdem auch die Präferenzen der Weib­chen erblich ändern können, und es Rückwirkungen der Erbanlagen gewählter Män­ner auch auf Töchter gibt, verwundert wenig, daß biologische Studien im Tier­reich wenig bislang einheitliche Ergebnisse hatten.

Viele Studien hatten einen fragwürdigen Ansatz, der ebensolche Ergebnisse zei­tigt. Man wählte zur Befruchtung Pärchen aus, was zwar sexuelle Selektion aus­schal­tet, aber gleichzeitig auch natürliche, weil unter Laborbedingungen Tie­re überleben, die sich in freier Wildbahn schwer­ge­tan hätten. Davon auf na­tür­li­che Selektion unter den Bedingungen natürlicher Lebensbedingungen rück­zu­schlie­ßen ist zweifelhaft. Ergebnisse waren uneindeutig. Tiere wie Pfauen oder Hir­sche legen ihren Männchen hohe Bürden auf, weil die Entwicklung großer Ge­wei­he und Prunkfedern viel Aufwand und Nahrung erfordert, zugleich an­fäl­li­ger gegenüber Raubtieren macht. Auch die Lauftüchtigkeit des männlichen Hir­sches im dichten Wald oder gar Dickicht wird stark behindert, ebenso die Be­weg­lich­keit des Pfaus zu Land oder in der Luft. Das sind eindeutige Nachteile. Die Deutung einiger Biologen, Männchen, die sich das leisten könnten, und trotz­dem überlebten, müßten in anderer Hinsicht tauglich sein, sonst würden sie von ihrer Bürde erdrückt, zeigt selbst dann, wenn sie stimmen sollte, eine kol­lek­ti­ve Fehlentwicklung, die zum Aussterben der ganzen Art führen kann, wenn sich die Lebensbedingungen plötzlich ändern, die Männchen im Dickicht stecken­blei­ben, oder auf schlammigem Boden, oder Räuber die Pfauen lässig in Mas­sen jagen, weil ihre Prunkfedern sie zu leichter Beute machen. Solche Aus­ster­be­er­eig­nis­se scheinen um so wahrscheinlicher zu sein, je stärker sexuelle Se­lek­ti­on wirkt.

«Eine neue Studie von Fernandes Martins und Kollegen liefert dringend nö­ti­ge Langzeitdaten, diese Kontroverse zu behandeln. Ihre Daten zeigen, daß se­xu­el­le Selektion eher, statt evolutionäre Anpassung zu bewirken, diese ver­hin­dern kann, bis zu dem Punkt, wo Arten zum Aussterben gebracht werden.

Die Verfasser nutzten ein schlaues Vorgehen: Sie untersuchten die Le­bens­dau­er in fossilen Aufzeichnungen, von Gruppen von Organismen, die sich in der mut­maß­li­chen Stärke sexueller Selektion unterscheiden. Insebsondere un­ter­such­ten sie Dutzende Arten von Ostrakoden, einer alten Gruppe der Schalentiere, für die es ziemlich vollständige fossile Daten gibt. Oberflächlich sehen Ostrakoden wie kleine Garnelen aus, eingeschlossen in einer harten, klaffmuschelförnigen Scha­le von der Größe eines kleinen Samenkorns. Weil Männchen typischerweise gro­ße Penisse haben, sind männliche Schalen meist größer als weibliche. Dieser Ge­schlechts­un­ter­schied der Schalengröße ist daher Ergebnis sexueller Selektion. Dar­über hinaus kann angenommen werden, daß je größer der Unterschied zwi­schen der Größe männlicher und weiblicher Schalen ist, desto größer die stärke se­xu­el­ler Selektion.

Interessanterweise fanden die Autoren, daß Arten mit unverhältnismäßig grö­ße­ren Männchen [Penissen] als Weibchen – und daher Arten, die intensivere se­xu­el­le Selektion erleben – aus den fossilen Beständen sehr viel schneller ver­schwin­den. Intensivere sexuelle Selektion ist daher mit einer größeren Wahr­schein­lich­keit des Aussterbens der Art verbunden.»1

In diesem Falle ist der Zusammenhang von sexueller Selektion und Aus­ster­be­wahr­schein­lich­keit offenbar nachgewiesen, wogegen Fischers ausreißende Se­lek­ti­on eine Theorie ist, die allerdings bei einigen Tierarten bestätigt wurde.

«Fishers ‘Runaway Selection’

Dar­win ging davon aus, daß allein das Auftreten einer weiblichen Part­ner­wahl­prä­fe­renz zu einem ausreichenden Selektionsdruck führen kann. Die Weib­chen vieler Arten hätten demnach einen besonderen Sinn für Schönheit. R.A. Fisher greift 1930 diese Theorie wieder auf und modifiziert sie:

Wenn eine sexuelle Präferenz für ein Merkmal existiert (z.B. bei Vögeln die weib­li­che Präferenz für ein bestimmtes männliches Gefieder), welches an­fäng­lich nicht durch sexuelle Präferenz, sondern einen sei es auch nur geringfügigen Vor­teil, entstanden ist, so beschleunigt dies die evolutionären Prozesse, die zur Aus­brei­tung dieses Merkmals führen, und diese Prozesse können sich über die Wir­kungs­wei­se der ’natürlichen Selektion‘ hinaus als ’sexuelle Selektion‘ eta­blie­ren. Dadurch, daß Weibchen Männchen nach Merkmalen auswählen, für die sie eine Präferenz zeigen, sorgen sie dafür, daß diese Eigenschaften auch an ihre Söh­ne weitervererbt werden. Diese haben dann wiederum eine höhere Chance von Weibchen ausgewählt zu werden (sexy sons hypothesis). Es reicht aus, wenn nur ein Teil der Weibchen eine Präferenz für ein bestimmtes Merkmal besitzt, um für einen verstärkten Selektionsdruck auf dieses Merkmal zu sorgen. Männ­li­che Merkmalsträger haben infolgedessen eine relativ höhere Beliebtheit (auch wenn nur einige Weibchen Präferenzen zeigen), werden deshalb wahr­schein­li­cher als Partner ausgewählt und geben diese Merkmale somit wieder an die Nach­kom­men weiter. Weibliche Präferenz und männliches Merkmal sind somit eng aneinander gekoppelt. Fisher bezeichnete seine Theorie als „runaway pro­cess”. Dieser „runaway”-Mechanismus der sexuellen Selektion kann die Ent­wick­lung des präferierten Merkmals auch noch weiter fortsetzen, nachdem der Vor­teil, der sich aus der natürlichen Selektion ergibt, bereits entfallen ist. Dies geht solange, wie nicht wieder ein Selektionsnachteil überwiegt (z.B. wenn die über­gro­ße Federschleppe des Pfaus diesen massiv in seiner Fitneß be­ein­träch­tigt).»2 (Panevolution)

Grundsätzlich wird argumentiert, daß Weibchen Merkmale bei Männchen be­vor­zu­gen würden, die deren Tauglichkeit zeigen. Auch das ist zunächst eine Ver­mu­tung, Behauptung, die nicht belegt ist. Sexuelle Anziehungskraft wirkt ir­ra­ti­o­nal. Ihre Wirkung ist daher nicht generell vorhersehbar, sondern im Ein­zel­fall zu prüfen. Eine beliebte Theorie besagt folgendes:

Dies ist eine Theorie. Es kann so sein, braucht es aber nicht. Was sexuell an­zieht, kann vorteilhaft oder nachteilig sein. Eine nachteilige Auswahl schadet al­ler­dings auf Dauer Weibchen, die selbst Gene der Vatertiere erben, oder der gan­zen Art. Der Theorie zufolge wird ein anfangs vorteilhaftes Merkmal zu irgendeinem Zeitpunkt von Weibchen bevorzugt; ab diesem Zeitpunkt beschleunigt se­xu­el­le Selektion die Ausbildung jenes Merkmals, das irgendwann ein schädliches Aus­maß erlangt. Es gibt allerdings keinen Grund, weshalb sexuelle Selektion zu­fäl­lig ein nützliches Merkmal bevorzugen sollte. Tatsächlich besteht zunächst kein Zusammenhang; sexuelle Selektion ist im Hinblick auf Anpassung an die Um­welt oder Lebenstüchtigkeit zufällig. Erst dadurch, daß sich die Nach­kom­men wählender Weibchen besser oder schlechter entwickeln, entsteht auf lange Sicht eine Rück­kopp­lung, die jene Zweige sich ausbreiten läßt, deren Weibchen eine sinnvolle Wahl getroffen haben, wogegen jene Stammeszweige einer Art, in denen Weib­chen mit ihren Gelüsten schädliche Eigenschaften bevorzugten und fort­pflanz­ten, sich schlecht entwickeln und von anderen verdrängt werden. Bestenfalls be­deu­tet das: Jene Stämme oder Kulturen mit einer sinnvollen Auswahl setzen sich durch, andere bleiben zurück. Beim Menschen wird dergleichen heute als ‚ras­si­sti­sches’ Denken verboten und verpönt, doch wenn wir Tatsachen leugnen, be­deu­tet dies, sinnvolle Auswahl zu verhindern, schlechte Wahl zu fördern, womit wir uns selbst langfristig kaputtmachen. Bei negativer Zuchtwahl verschwinden gan­ze Stämme langfristig in Rückständigkeit oder sterben im Tierreich aus. Schlimm­stenfalls hat die ganze Art sich fehlentwickelt wie im Modell Fishers; dann stirbt die ganze Art wegen sexueller Selektion aus. Ob die Präferenzen von Weib­chen bei der sexuellen Selektion also nützlich oder schädlich sind, ist höchst ungewiß, je nach Art und Zeitpunkt verschieden.

Solche Präferenzen setzen sich auch dann in der Gesamtpopulation durch, wenn nur ein Teil der Weibchen bestimmte Merkmale selektiert, die anderen aber be­züg­lich dieses Merkmals neutral Männchen wählen.

Ganz nebenbei ist die gesamte Theorie feministisch geprägt, denn es wird ver­sucht zu rechtfertigen, daß eine einseitige Last auf Männern liegt, die Frauen nicht kennen, und versucht, das biologisch zu rechtfertigen. Das bedeutet, die fe­mi­ni­sti­sche Epoche argumentiert genau so biologistisch, wie sie es – übrigens zu Un­recht – traditioneller Gesellschaft einst vorwarf. Selbst wenn sexuelle Se­lek­ti­on sinnvoll wäre, bliebe die Ungerechtigkeit bestehen, einen großen Teil der Män­ner vom Fortleben in Kindern auszuschließen, nicht aber von Frauen. Es müß­te dann eine Forderung der Gerechtigkeit sein, die Last sexueller Selektion gleich­mä­ßig auf beide Geschlechter zu verteilen. Das aber wurde niemals, in kei­ner feministischen Welle, von Feministen gefordert, die immer einseitig weib­li­che Wahl als Ziel oder selbstverständliches Recht ansahen, damit Männer massiv und auf die fol­gen­reich­ste Weise dis­kri­mi­nier­ten, die es im Leben gibt. Dagegen ver­blaßt jede andere Art der Be­vor­zu­gung. Gan­ze Wis­sen­schafts­zwei­ge sind heu­te, sogar ohne daß diese es merken, von fe­mi­ni­sti­schen ide­o­lo­gi­schen Sen­ti­men­ten, An­nah­men, ge­fühls­mä­ßi­gen Re­fle­xen und Aus­gren­zung nicht ge­neh­mer Ide­en geprägt. Ob­jek­ti­ve Wis­sen­schaft­lich­keit ist un­ter­ge­gan­gen, als fe­mi­ni­stisch ge­präg­te Frau­en sich an Uni­ver­si­tä­ten und in der For­schung breit­mach­ten.

Doch wir brauchen nicht so drastische Folgen wie das Aussterben der gan­zen Art betrachten. Auch brauchen wir nicht von Theorien oder gar Spe­ku­la­ti­o­nen ausgehen, oder zweifelhaften Laborexperimenten an von uns sehr ver­schie­de­nen Tierarten über wenige Generationen. Ob sich Motten, Käfer oder Vögel mit sexueller Selektion gesund entwickeln oder nicht ist vom Fall des Menschen weit entfernt. Für den Menschen haben wir klare Befunde.

Es wird spekuliert, ob die Entwicklung bestimmter Fähigkeiten des Men­schen, wie Hirn­ent­wick­lung, Spra­che und Mu­si­ka­li­tät auch mit se­xu­el­ler Se­lek­ti­on zu tun ge­habt ha­ben könnte. Das ist, wie der Begriff sagt, spekulativ und schwer entscheidbar. Nach­weis­bar ist eine Zunahme der Intelligenz aufgrund na­tür­li­cher Umstände: Sowohl bei Indoeuropäern, anderen Europäern und Asiaten im Umfeld der chinesischen Bevölkerungs- und Sprachgruppe hat es eine deut­li­che Zunahme von Eigenschaften gegeben, die im Durchschnitt Intelligenz, Pla­nung und Fleiß verbessert haben. Dies ging einher mit der Entwicklung der Land­wirt­schaft, kann also erst seit ihrer Existenz gewirkt haben. Während der Eis­zeit war ein Leben von der Landwirtschaft offenbar nicht möglich. Erste An­sät­ze zur Nutzung wilden Weizens oder anderer Wildpflanzen und deren Zucht mag es im Alleröd vorm jüngeren Dryas gegeben haben, als kurz vor Ende der Eis­zeit bereits ei­ne kurze stärkere Temperaturerwärmung erfolgte. (Eiszeiten sind von starken, sägezahnartigen Schwankungen geprägt, nicht durchweg kalt. Nach kurzem steilem Temperaturanstieg folgt längere, allmähliche Abkühlung. Zwi­schen­warm­zei­ten sind gleich­för­mi­ger.) Doch erst nach dem letzten Käl­te­ein­bruch begann vor etwa 11.000 Jahren unsere Zwischenwarmzeit, und gleich­zei­tig damit ein Siegeszug der Landwirtschaft auf allen besiedelten Kontinenten. Die Ar­gu­men­ta­ti­on lautet: Am Rande arktischen Klimas in Nord-, Mittel- und Ost­eu­ro­pa konnte Landwirtschaft nur mit guter Vorsorge für den Winter, Pla­nung, Fleiß und Überlegung gelingen. Wer dazu nicht fähig war, starb aus. Eine ähn­li­che Entwicklung nahmen Kulturen in wärmeren Gebieten, wenn sie Reis an­bau­ten, wozu die gleichen Eigenschaften erforderlich waren, wie sie Land­wirt­schaft in win­ter­kal­ten Gebieten benötigt. Somit haben sich in beiden Weltteilen un­ab­hän­gig von­ein­an­der ähn­li­che Ei­gen­schaf­ten entwickelt. Das aber spricht für kla­res Wirken natürlicher Selektion.

Nun stellt sich die Frage, ob nicht sexuelle Selektion diese natürliche An­pas­sung beschleunigt haben könnte. Die Antwort lautet: jein. Eine erbliche Än­de­rung weiblicher Instinkte ist nämlich nicht fest­stell­bar. Unsere Frauen wählen im fe­mi­ni­sti­schen Zeit­al­ter noch ge­nau­so nach be­stimm­ten Kör­per­sig­na­len wie in der Urzeit. Dies wird nicht an Hoch­schu­len untersucht, die längst fe­mi­ni­stisch ge­prägt sind und trotz kom­ple­xer Me­tho­den da­her ide­o­lo­gisch ein­ge­engt sind, auch wenn sogar Wissenschaftler das selbst meist nicht be­mer­ken und glau­ben, ih­re ei­ge­ne For­schung sei noch ob­jek­tiv und nicht von fe­mi­ni­sti­schen Prä­mis­sen ge­prägt. Sehr oft sind sie es den­noch, be­reits in den Fra­ge­stel­lun­gen und For­schungs­an­sät­zen. Der for­schen­de Geist des Men­schen hat, als fe­mi­ni­sti­sche Frau­en an die Uni­ver­si­tä­ten gin­gen, die­se ver­las­sen. Heu­te ist er an­dern­orts zu fin­den, zum Bei­spiel bei den Pick-Up-Ar­ti­sten der er­sten Pha­se, die Kör­per­sig­na­le von Frau­en stu­dier­ten, um se­xu­ell er­folg­reich zu wer­den. Heu­ti­ge Pick-Up-Ar­ti­sten sind viel­fach von ei­ner ‚In­ner-Game’-The­o­rie und Vor­stel­lungen ge­prägt, die deut­lich fe­mi­ni­sti­schen Cha­rak­ter tra­gen, Kri­tik an weib­li­cher Se­lek­ti­on ver­bie­ten, und je­den be­schul­di­gen, der sol­che Kri­tik aus­spricht, so als wür­de je­der von der Evo­lu­ti­on aus­ge­siebt, der er­kennt, daß es männ­li­che Ver­lie­rer gibt, und er selbst von sol­chem Druck be­trof­fen ist. Das ist zwar ei­ne nach­weis­li­che Tat­sa­che, weil die mei­sten Män­ner mehr oder we­ni­ger stark vom Druck se­xu­el­ler Se­lek­ti­on be­trof­fen sind, wird aber dann als An­laß ge­nom­men, al­le, die es be­mer­ken und sa­gen, zu be­schul­di­gen: Wer die Fak­ten sieht, soll ge­nau des­halb von Frau­en ab­ge­lehnt wer­den und da­mit die Schuld an der Ab­leh­nung tra­gen! Das ist ein ty­pi­sches fe­mi­ni­sti­sches ad-ho­mi­nem-Ar­gu­ment, mit dem Fe­mi­ni­sten seit je­her je­de Kri­tik an ih­rer Ide­o­lo­gie un­mög­lich zu ma­chen ver­su­chen. Oben­drein ist es re­pres­siv, er­rich­tet ei­ne Ge­sin­nungs­dik­ta­tur. Wer im­mer an­ders denkt als sie, ist er­le­digt. Das ist ge­ra­de­zu ei­ne gei­sti­ge Va­ri­an­te von Fishers ‚Run­away Se­lec­ti­on’, mit der mensch­li­cher Geist zer­stört wird, weil je­des nicht­fe­mi­ni­sti­sche Den­ken durch se­xu­el­le Se­lek­ti­on un­ter­drückt und aus­ge­rot­tet wird. Fe­mi­nis­mus wäre dann das über­gro­ße Ge­weih, das ent­we­der die gan­ze mensch­li­che Art, oder al­le da­von be­trof­fe­nen Völ­ker oder Eth­ni­en aus­ster­ben lie­ße, weil sie der Ver­nunft ent­sagt ha­ben und da­her nicht mehr le­bens­taug­lich sind.

Erfolgreichen Pick-Up-Artisten gelingt es, sexuelle Signale, nach denen Frau­en Männer für Sex selektieren, so erfolgreich zu manipulieren, daß sie 100 oder mehr verschiedene Frauen jedes Jahr verführen und mit ihnen Sex haben. Die besten haben mit tausenden Frauen geschlafen, behaupten, jede zehnte Frau, die sie ansprechen, ins Bett zu bekommen, im Extremfall sogar noch einen hö­he­ren Anteil. Daß dies meist keine Angeberei ist, kann ebenfalls nachgewiesen wer­den. Ein Großteil der Männer tut sich dagegen schwer, überhaupt eine Frau zu finden. Eine zunehmende Zahl von Männern lebt entweder unfreiwillig ohne se­xu­el­le Beziehung (InCel), oder hat sich freiwillig zurückgezogen, weil sie glau­ben, in ihrem Alter keine Chance mehr zu haben auf fruchtbare Frauen, oder weil sie sich von der vergifteten Weib­lich­keit der fe­mi­ni­sti­schen Epo­che fern­hal­ten wol­len, an der sie sonst zu­grun­de gin­gen (MGTOW). Andere leben als ent­sorg­te Väter oder finanziell ausgebeutete Ex-Gatten oder Ex-Freunde in der Tret­müh­le des Erwerbslebens wie ein Finanzsklave, der Spaß und Lotterleben ab­we­sen­der Frauen, die ihn vor die Tür gesetzt oder dis­kri­mi­niert haben, müh­sam er­ar­bei­ten und be­zah­len muß.

Auch wenn es kein wis­sen­schaft­li­ches In­sti­tut ist, das weib­li­che Wahl­me­tho­den un­ter­sucht, ha­ben die Er­geb­nis­se sy­ste­ma­ti­scher Ver­su­che, was bei Frau­en an­kommt und was nicht, in den letz­ten Jahr­zehn­ten ei­nen pra­xis­er­prob­ten Wis­sens­stand auf­ge­baut. Wer etwas fal­sches an­nimmt, schei­tert als PuA (Pick-Up-Artist). Ihre Er­geb­nis­se ent­stam­men stän­di­gen Ver­su­chen nach dem Prin­zip Er­folg oder Irr­tum. Da­her sind es nicht Mei­nun­gen oder Zu­schrei­bun­gen, son­dern ist durch Ex­pe­ri­ment ge­won­ne­nes Wis­sen, das durch Ver­su­che täg­lich über­prüft wird. So wie Fach­kol­le­gen der For­schung prü­fen, ob sich Er­geb­nis­se von Stu­di­en re­pro­du­zie­ren las­sen, so über­prü­fen PuA täg­lich im Feld­ver­such ih­re Me­tho­den und An­nah­men. Das gilt, wie er­wähnt, für kon­kre­te Sig­na­le und Aus­sa­gen, nicht je­doch für den Psy­cho­kram der­zei­ti­ger PuA-Mo­de.

Daher wissen wir heute, daß weib­li­che Wahl wie in der Ur­zeit funk­ti­o­niert, fast aus­schließ­lich auf Kör­per­sig­na­len be­ruht. Ge­sprächs­in­hal­te sind ne­ben­säch­lich; In­tel­li­genz ist eher hin­der­lich. Gei­stes­men­schen wer­den als ‚ver­kopft’ emp­fun­den und sind so ziem­lich das, was wirk­sam ab­schreckt statt an­zieht. Al­len­falls emo­ti­o­na­le Ge­ris­sen­heit, die es er­laubt, die Emp­fin­dun­gen von Frau­en aus­zu­lö­sen und zu ma­ni­pu­lie­ren, för­dert den Erfolg beim Aufreißen von Frauen und da­mit unter natürlichen Bedingungen ohne Verhütungsmittel beim Zeugen von Kin­dern und dem Verbreiten eigener Gene.

In­stink­ti­ve weib­li­che Wahl schei­det nach den Er­kennt­nis­sen der PuA da­her aus als trei­ben­de Kraft der In­tel­li­genz­ent­wick­lung; im Ge­gen­teil ist zu ver­mu­ten, daß be­stimm­te Ge­bie­te mit ei­nem IQ von durch­schitt­lich 66, die zu­gleich Ge­bie­te von Po­ly­ga­mie, Ma­tri­ar­cha­ten, oder je­den­falls star­ker weib­li­cher Wahl sind, ent­we­der aufgrund sexueller Selektion den Anschluß zu einer positiven Ent­wick­lung verpaßten, oder sich rückwärts entwickelt haben aufgrund weiblicher Wahl, die ausdauernde, körperlich beeindruckende und rhythmisch begabte Männer fort­pflanz­te, geistige Eigenschaften dagegen folgenreich verschmähte.

Was hat dann außer natürlicher Selektion die Entwicklung von Intelligenz, Fleiß, Planung und anderen guten Eigenschaften bewirkt? Die Antwort ist: Zi­vi­li­sa­ti­on. Zeitgleich mit der Entwicklung der Landwirtschaft, die Geistesgaben er­for­der­te, fanden starke Umbrüche statt. Nach einer an­fäng­li­chen Ka­ta­stro­phen­zeit, als laut einer Studie weltweit 17 Mütter auf 1 Vater kamen, also sexuelle Se­lek­ti­on übermäßig stark geworden war, was mit einem Zu­sam­men­bruch stein­zeit­li­cher männ­li­cher Rol­len, über­mä­ßi­ger Stär­ke weib­li­cher Rol­len und dem dar­aus fol­gen­den Zu­sam­men­bruch des Gleich­ge­wichts der Ge­schlech­ter zu tun ge­habt ha­ben dürf­te, be­gan­nen Män­ner, den ein­ge­tre­te­nen Scha­den zu be­he­ben, nah­men zu­neh­mend wie­der wich­ti­ge Rol­len ein. Da­mals ent­stan­den Zi­vi­li­sa­ti­on, Mo­no­ga­mie und schließ­lich Staa­ten. Mo­no­ga­mie be­grenz­te die Wir­kung weib­li­cher se­xu­el­ler Se­lek­ti­on. Treue und Moral sicherten allen Verheirateten die Mög­lich­keit, sich fortzupflanzen, sofern sie fruchtbar waren. Wer also eine fruchtbare Frau hatte, und diese nicht gerade von ei­nem Sei­ten­sprung ge­schwän­gert wur­de, konn­te sich fort­pflan­zen. Zwar gab es je nach Un­ter­su­chung im­mer noch mehr­mals so viele Müt­ter wie Vä­ter, die sich im Gen­pool der Mensch­heit dau­er­haft fort­pflanz­ten und ge­ne­tisch fest­stell­bar sind, doch war dies Ver­hält­nis we­ni­ger ka­ta­stro­phal schief als zu­vor.

In einer solchen Kultur ist es nicht mehr der sexuelle Instinkt aus Urzeiten, der Frauen will­kür­li­che Ent­schei­dun­gen treffen läßt, mit wem sie schlafen oder nicht. Den Erfolg in­stink­ti­ver Will­kür er­le­ben wir in der fe­mi­ni­sti­schen Epo­che, die InCel, vie­le aus­ge­schlos­se­ne Män­ner und ne­ga­ti­ve Zucht­wahl her­vor­ge­bracht hat. Dumm fickt dann gut; Kri­mi­nel­le3 und Ghet­to-Men­ta­li­tät so­wie an­de­re schäd­li­che Ei­gen­schaf­ten wer­den in Mas­sen an­ge­him­melt und fort­ge­pflanzt von Frau­en. Auch Gebiete mit einem Ø-IQ von 66 dürften End­sta­di­um weib­li­cher ne­ga­ti­ver Zucht­wahl über ei­ni­ge Jahr­tau­sen­de sein.

In einer Zi­vi­li­sa­ti­on wur­den Ehen oft ver­nünf­ti­ger ge­schlos­sen. Meist sieb­ten El­tern be­reits fä­hi­ge Kan­di­da­ten aus, die dann den Töch­tern vor­ge­stellt wur­den, ob sie ih­nen ge­fal­len. Aber auch die Aus­wahl wohl­er­zo­ge­ner Töch­ter selbst hat­te mehr Ge­fühl und Ge­spür für ge­bil­de­te, klu­ge, be­gab­te Jun­gen, die auf­grund ih­rer gei­sti­gen Fä­hig­kei­ten von ihrer Um­ge­bung an­er­kannt wa­ren, und des­halb auch den Mäd­chen ge­fie­len. In ei­ner in­tak­ten Kul­tur ist es eben nicht der Mus­kel­tar­zan, der ein biß­chen dep­pert ist, aber sei­nen Hin­tern im Takt von Mu­sik zu schwin­gen weiß, der bei wohl­er­zo­ge­nen Töch­tern im Bett lan­det.

Mu­si­ka­li­tät könnte tatsächlich urzeitliches Ergebnis sexueller Zuchtwahl an Män­nern gewesen sein, die ihre Steinzeitfrauen mit ergreifendem Gesang ver­führ­ten. Wenn schon Musik ihre Interesse war, dann sollte es Intelligenz ver­lan­gen­de Musik sein, wie Barockmusik oder Klassik, die kunstvollen Kontrapunkt und Virtuosität erfordern. Intakte Zivilisation gibt jenen Männern Ansehen, die gei­sti­ge Leistungen verbringen; für dieses Ansehen, nicht die Leistungen selbst, wer­den sie dann von Frauen geliebt oder zugelassen. Leider sind geistige Lei­stun­gen Frauen bei Männern meist ziemlich wurscht, solange diese nicht ge­sell­schaft­li­che Anerkennung finden. Letztlich ist es, wie in der Urzeit, oder bi­o­lo­gisch angelegt, der Status, das Ansehen, was Männer für Frauen anziehend macht. Doch wenigstens wird dieses Ansehen in einer funktionierenden Kultur mit Ge­schlech­ter­er­gän­zung oder ei­ner in­tak­ten Zi­vi­li­sa­ti­on nach ver­nünf­ti­gen Maß­stä­ben vergeben. Gerechtigkeit für Männer bedeutet das noch lange nicht; ein Problem sind verkannte Talente und Genies, denen Ansehen verweigert bleibt und damit auch Erfolg bei Frauen, von materieller Honorierung mal ab­ge­se­hen. We­nig­stens sind gei­sti­ge Be­ga­bun­gen grund­sätz­lich et­was, das Mäd­chen be­ein­druckt, weil sie ei­ner­seits als männ­lich gel­ten, und zwei­tens Kri­te­ri­um für gute männ­li­che Per­sön­lich­keit sind; heu­te in fe­mi­ni­sti­scher Zeit gilt es ‚cool’ zu sein, wo­bei die­se ‚Küh­le’ wech­seln­den Mo­den un­ter­liegt, die ei­ni­ge ken­nen, Aus­ge­schlos­se­ne je­doch nicht.

Auch in Kultur und Zivilisation gibt es viele männliche Verlierer und hohe ein­sei­ti­ge Bür­den, die nur Män­ner tragen, nicht aber Frauen, was ungerecht ist. Doch immerhin ist diese Last leichter, weil Zivilisation und Kultur für einen teil­wei­sen Ausgleich sorgen, in­dem sie Männern hohen Status verleihen. Dies ist not­wen­dig, damit Männer nicht so leicht als niederrangig angesehen werden von Frau­en, und dann grausam aus­ge­schlos­sen werden von Liebe, Sex und Fort­pflan­zung.

Fe­mi­nis­mus hat das wie üblich völlig falsch verstanden, daraus in hy­ste­ri­schem Miß­ver­ständ­nis mensch­li­cher Na­tur ei­ne an­geb­li­che ‚Be­nach­tei­li­gung’ von Frau­en in tra­di­ti­o­nel­ler Kul­tur ge­dreht, was Un­sinn ist. Im Gegenteil, Frauen wer­den angeboren bevorzugt, wie Säuglinge und Kinder auch, die aufgrund ihrer Un­rei­fe besonderer Fürsorge und des Schutzes bedürfen. Beides erhalten Mütter und Frauen allgemein angeboren auch, und zwar bereits in unsrer Wahrnehmung, die Frauen bevorzugt, sie als hilfsbedürftig und Opfer der Umstände ansieht. Der ge­sam­te Opfermythos aller feministischer Wellen, die sich benachteiligt wähn­ten, geht auf eine angeborene Wahrnehmungsverzerrung zurück, die den evo­lu­ti­o­nä­ren Sinn hat, Kinder und Mütter zu schützen und versorgen. Das Ge­fühl, tat­säch­lich be­vor­zug­te Frau­en sei­en be­nach­tei­ligt und be­dürf­ten der Hil­fe, ist ein evo­lu­ti­o­nä­rer Me­cha­nis­mus, der uns die Wahr­neh­mung der Wirk­lich­keit ver­biegt. Fe­mi­nis­mus ist dar­auf her­ein­ge­fal­len.

Es sind al­so Zi­vi­li­sa­ti­on und Kul­tur, die für ei­ne sinn­vol­le­re Aus­wahl sor­gen. Zwar ist dann im­mer noch un­ge­recht, daß die­se Zucht­wahl an Män­nern statt­fin­det, statt glei­cher­ma­ßen an Frauen und Män­nern, aber we­nig­stens ist sie auf­grund der Mo­no­ga­mie nicht so kraß, und auf­grund sinn­vol­ler, kul­ti­vier­ter Kri­te­ri­en nütz­li­cher und nicht so will­kür­lich wie se­xu­el­le In­stink­te.

So­wohl Re­li­gi­o­nen wie Kul­tu­ren, die gei­sti­ge Über­lie­fe­rung pfle­gen, Bü­cher oder münd­li­che Über­lie­fe­rung, Nach­den­ken und De­bat­te in Eh­ren hal­ten, för­dern die Ent­wick­lung hin zu In­tel­li­genz, weil gei­stig lei­stungs­fä­hi­ge Män­ner An­er­ken­nung und gu­te Fort­pflan­zungs­chan­cen er­hal­ten.

Na­tür­li­che Aus­le­se und die ver­nünf­ti­ge­re Aus­wahl von Ehe­ge­mah­len und Ge­schlechts­part­nern ha­ben zu­sam­men gu­te gei­sti­ge Ei­gen­schaf­ten zu­neh­men las­sen, bis Fe­mi­nis­mus, Eman­zi­pa­ti­on und se­xu­el­les Ent­glei­sen ei­ne schäd­li­che un­be­grenz­te Se­lek­ti­on auf­brach­ten, ihr will­kür­li­che, ab­so­lu­te Macht ver­lie­hen. Sol­che ein­sei­ti­ge Se­lek­ti­on an dis­kri­mi­nier­ten Män­nern ist heu­te auf­grund tech­ni­scher Hilfs­mit­tel, die es frü­her nie gab, noch viel ne­ga­ti­ver, als sie es in Ur­zei­ten je sein konn­te. Denn in frü­he­ren Zei­ten gab es im­mer Über­le­bens­druck, konn­te na­tür­li­che Aus­le­se all­zu kras­se Aus­wüch­se se­xu­el­ler Se­lek­ti­on brem­sen. So­zi­al­staat und Me­di­zin ver­hin­dern heu­te na­tür­li­che Aus­le­se weit­ge­hend; nur sehr kras­se, un­heil­ba­re Krank­hei­ten kön­nen dar­an hin­dern, sich fort­zu­pflan­zen. Zu­gleich gab es noch nie ein so be­que­mes Lu­xus­le­ben, und da­her die Mög­lich­keit, der­ma­ßen ab­surd nach In­stink­ten und Ge­lü­sten vor­zu­ge­hen, wie in uns­rer de­ka­den­ten Wohl­stands­ge­sell­schaft. Da­her be­wirkt weib­li­che Wahl kras­se­re und stär­ke­re Miß­stän­de als je­mals zu­vor, läßt sy­ste­ma­ti­scher schlech­te Ei­gen­schaf­ten vor gu­ten be­vor­zugt wer­den, als es in der Ge­schich­te und Vor­ge­schich­te je­mals mög­lich war.

Fußnoten

1 «A new study by Fernandes Martins and colleagues provides much-needed, long-term data to address this controversy. Their data suggest that, rather than facilitating adaptive evolution, sexual selection can inhibit adaptive evolution to the point of actually driving a species to extinction.
The authors used a clever approach: they studied the duration in the fossil record of a group of organisms that differ in their presumed strength of sexual selection. Specifically, they studied dozens of species of ostracods, an ancient group of crustaceans for which we have a fairly complete fossil record. Superficially, an ostracod looks like a small shrimp encased in a hard, clam-like shell about the size of a small seed. Because males typically have large penises, male shells tend to be longer than female shells. This sexual dimorphism in shell size is therefore the product of sexual selection. Moreover, the greater the disparity between males and females in shell size, the greater the presumed strength of this sexual selection.
Interestingly, the authors found that species in which males are disproportionately larger than females — and therefore species that experience more intense sexual selection – disappear from the fossil record far more quickly. Thus, more intense sexual selection is associated with a higher risk of extinction.» (https://f1000.com/prime/733031537)

2 http://www.panevolution.com/sozialeevolution/sexselektion2.html

3 Nachweise siehe „Ideologiekritik am Feminismus”

Zwei Bücher sind gewachsen

Zwei Bücher sind gewachsen

Meine Bücher wachsen. Bald werden sie erwachsen sein und sich flügge machen. Spaß beiseite. Mein Buch über den Klimawahn hat sich gemausert. Es hat einen Umfang angenommen, bei dem Druckkosten, Vielfalt des Inhalts und Lesezeit an Grenzen stoßen. Holt euch das Buch und lest es!

Auch einige bezaubernde Geistesblitze aus deutschsprachigen Verlagen sind eingetroffen.

«Absender: <███@buechergilde.██>
An: <deichmohle@███>
Datum: 05 Nov 2019 14:26:59 +0100

Darüber hinaus müssen wir immer im Auge behalten, alle thematischen Be­rei­che, sowohl in der Belletristik als auch im Sachbuch, abzudecken um dem Großteil unserer Mitglieder gerecht zu werden.»

Die Büchergilde ist unter die Logiklehrer gegangen. Um alle the­ma­ti­schen Bereiche abzudecken und einem Großteil der Mitglieder gerecht zu wer­den, lehnt sie Deichmohle mit seinen Themen Klimapanikskepsis, Fe­mi­nis­mus­kri­tik und Mi­gra­ti­ons­kri­tik ab. Logisch, nicht? So werden die aus­ge­grenz­ten Tabuthemen abgedeckt: durch Nichtveröffentlichung.

«Absender: <███@rosenheimer.██>
An: <deichmohle@███>
Datum:Do, 07 Nov 2019 08:29:45 +0100

Betreff: AW: Kurz, brisant und knackig

… Unser Verlag veröffentlicht im Wesentlichen Bildbände, Hei­mat­ro­ma­ne, Frauenschicksale, … Deshalb kann ich Ihnen kein positives Signal senden und bitte um Verständnis für diese Entscheidung.»

Der Verlag weiß, daß „im wesentlichen” ein Substantiv ist, das Groß­schrei­bung rechtfertigt. Vermutlich steckt in dem Wesentlichen etwas drin, oder die Bücher werden im Körperinneren veröffentlicht.

Der Rosenheimer Verlag bittet um Verständnis für seine Ablehnung. Weil er Frauenschicksale veröffentlicht, ist ihm natürlich absolut nicht zu­zu­mu­ten, Männerschicksale zu veröffentlichen! Das geht gar nicht! Wie kom­men Deichmohle oder männliche Verlierer nur auf eine so schräge Idee? Man ver­öf­fent­licht einfach keine Männerschicksale! Das ist Frauen vorbehalten! Ba­sta! Was für ein Kretin und Dummkopf ist Deichmohle, wenn er das im­mer noch nicht gemerkt hat?! Dieser Welt sind einheimische männliche Ver­lie­rer scheiß­egal. Und nun sollen wir brav verrecken und nicht länger nerven.

Klimaangst und anderer Unfug

Neubeginn unsrer Kultur” ist dagegen um Kapitel über Probleme der Gesellschaft im Spiegel von Chanson und Schlager, sowie Dokumentation von Häme seitens Empathiegestörter gewachsen. Brecht die Mauer bornierten Desinteresses, kauft und lest!

Hadmut Danisch spekuliert wieder mal dilettantisch, ohne Hauch einer Ahnung, herum

Hadmut Danisch spekuliert wieder mal dilettantisch, ohne Hauch einer Ahnung, herum

«Hexenverbrennungen
Hadmut 31.10.2019 22:08

Ein Leser tadelte mich unlängst, weil ich geschrieben hatte, dass die Christen im Mittelalter Hexen verbrannt hätten.

Naja, um ehrlich zu sein, hatte mich sogar zwei Leser getadelt. Einer meinte, dass die mit kleinen Kindern Dinge angestellt hatten, für die man sich, und das zu Recht, auch heute noch verbrennen würde, weil man die schlimmstmögliche Abschreckung brauchte, um die davon abzuhalten, Kinder zu foltern, die seien im Prinzip sowas wie ein Kinderschänder- und -folterring gewesen, und die Leute seien keineswegs abergläubig, überreligiös oder hexenfürchtig gewesen, sondern seien sehr pragmatisch und bodenständig und vor allem rational und systematisch vorgegangen, indem sie Hexen zur Abschreckung öffentlich verbrannt hätten, damit andere das nicht weiter machen.

Hört sich plausibel an, die Frage ist aber, worauf das beruht. Mir wäre jetzt nicht bekannt, dass das in irgendwelchen Prozessunterlagen, die man da noch gefunden hat, Niederschlag gefunden hatte. Da müsste es ja zumindest in ein paar Fällen shcriftliche Belege oder Berichte oder etwas gegeben haben.

Der andere, der mich tadelt, schreibt ähnliches genau andersherum. Auch er schreibt, dass die Leute damals keineswegs abergläubig und auf dem Mystik-Trip waren, sondern genau wussten, dass es Magie nicht gibt, die seien so intelligent gewesen wie Leute der Neuzeit, es habe aber eine kleine, aggressive Gruppe gegeben, die diese Hexenverbrennungsaktionen durchgeprügelt und alle beschimpft und angeschuldigt haben, die nicht mitmachten.

Jetzt überlege ich, ob der erste Recht hat und Feministinnen/Grüne und kinderschändende Hexen aus dem gleichen Material sind, oder ob der zweite Recht hat, und Feministinnen/Social-Justice-Warrior/Klimakämpfer und Hexenverbrenner aus dem gleichen Material sind.»1 (Hadmut Danisch)

Hadmut Danisch kann nur wilde, verschwörungstheoretische Spekulationen und ebenso unbegründete Assoziationen aufbringen. Er faselt wie ein Kind, schreibt nicht überlegt wie ein Doktor oder Professor. Wenn er von heiklen Themen keine Ahnung hat, sollte er die Finger davon lassen. Aber Dummköpfe begreifen vor allem eins nicht, nämlich daß sie dumm sind. Unwissende wissen vor allem die Tatsache ihres Unwissens nicht.

Zuweilen findet ein blindes Huhn ja sprichwörtlich ein Korn, sind die hemmungslosen Assoziationsketten von Danisch halbwegs richtig. Kritisch zu sein versucht er ja. Doch dazu braucht es solide Information, kein Geflüster genauso unwissender Informanten. Beide Alternativen, die er angibt, sind gefährlicher Quatsch, den man bei heiklen Themen wie mittelalterlichen Verfolgungen oder Holocaust tunlichst vermeiden sollte. Das ist einfach kein Thema, bei dem ein ernstzunehmender Mensch rumspinnen kann.

So, und jetzt eine richtige Antwort: Es gab im Mittelalter keine Hexenverfolgungen, weil das falsch unterstellt, das Ziel seien Frauen gewesen. Nein, es war nicht geschlechtsspezifisch. Im Gebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wurden mehr Männer als Frauen als Hexer umgebracht. (siehe Martin van Creveld, Das bevorzugte Geschlecht) Daß jedoch überhaupt Frauen in größerer Zahl getötet wurden, erschien angesichts angeborener Frauenbevorzugung und Kavaliersinstinkte, die Frauen und Kinder besonders schützen, als dermaßen ungeheuerlich, daß man von Hexenverbrennungen sprach, dabei männliche Opfer übersah, weil es normal erscheint, wenn in Konflikten Männer sterben. Auch in anderen Ländern waren es fast gleich viele männliche wie weibliche Opfer; bei uns mehr männliche.

Worum ging es also tatsächlich? Diese Sache läßt sich klären. Ein mittelhochdeutsches oder altneuhochdeutsches Wort für Ketzer war „Drudner”, das gleichen Wortstamm und Bedeutung wie Druide hat. Die Verfolgungen und Verbrennungen galten Ketzern, das heißt Abtrünningen vom damals als einzig rechtmäßig angesehenen katholischen Glauben. Zum Opfer fielen übrigens auch Templer des Templerordens, der möglicherweise zu reich und mächtig geworden war, daher in Ungnade fiel, um ihn auszuplündern. Als Ketzer verbrannt wurden auch Vorläufer Martin Luthers, der selbst nur mit Glück einem solchen Schicksal entkam. Die erste Bibelübersetzung ins Deutsche stammte von den Hussiten, von denen einige aus Böhmen nach Sachsen geflohen waren. Die Bibliothek eines Gymnasiums in Freiburg (Erzgebirge) hat so ein Exemplar einer hussitischen Bibel in deutscher Sprache, älter als die Bibelübersetzung Luthers. Auch der Reformator Hus wurde verbrannt.

Es war nicht so, daß Kaiser oder Reich Glaubensabtrünnige verfolgen wollten. Im Gegenteil, sie drückten sich, so weit sie konnten. Etliche deutsche Kaiser stellten Juden unter ihren Schutz. Doch es gab immer wieder Druck des Papstes, der mit dem Kaiser um Macht kämpfte. Eine fundamentalistische Machtergreifung fand unter Papst Gregor VII. statt, eine geradezu fanatisch besessene Figur voller Machthunger, die alle weltliche Macht an sich reißen und Kaiser zum Befehlsempfänger degradieren wollte. Gregor VII. hatte damit ein ähnliches Konzept wie fundamentalistische Islamisten, die einen Gottesstaat mit Kalifen wollen, die alles irdische Leben religiös reglementieren. Gregor VII. zwang den deutschen Kaiser Heinrich IV. zum demütigenden und sprichwörtlich gewordenen Bußgang nach Canossa. Eine Waffe der Päpste war die Drohung mit Exkommunikation und Kirchenbann, die Ansehen und Macht des Kaisers gefährdeten. Sie wären vogelfrei gewesen; jeder hätte sie ergreifen und straflos töten dürfen. Unter dieser Androhung erzwangen Päpste wiederholt, nichtkatholische Sekten, die sich gebildet hatten, mit seinem Heer zu bekämpfen, darunter auch Sekten in Norddeutschland, denen sexuelle Riten nachgesagt wurden, und die angeblich eine Inspirationsquelle für das Gemälde Der Paradiesgarten von Hieronymus Bosch gewesen sein sollen.

Vor nichtkatholischen christlichen Sekten, die zu Ketzern erklärt wurden, war das Ziel der Verfolgungen ursprünglich der Stand der Druiden gewesen, dem heidnischen geistlichen 2. Stand. Die Einteilung in Adelige (Indien: Kschatrijas), Geistliche (Indien: Brahmanen) und den dritten Stand des werktätigen Volkes (in Indien gesellte sich noch ein 4. hinzu, wohl durch Assimilation der Urbevölkerung) war uralt, fand sich in allen Zweigen des indogermanisch-slawisch-keltischen Sprach- und Kulturraums. Damit die christlichen Geistlichen zum neuen geistlichen Stand werden konnten, mußten sie den vorgefundenen der Druiden beseitigen. Das geschah offenbar brutal, durch Drudnerverfolgungen oder Ketzerverfolgungen, wobei Drudner die Bedeutung von Ketzer erhielt. Ob Mann oder Frau war dabei egal. Man fürchtete das alte Wissen, ein Wiederaufleben des alten Glaubens, der heidnisch genannt wurde, und dessen Heiligtümer zerstört, heiligen Bäume gefällt wurden, oder ein Wiedererstehen heidnischer Geistlicher oder ihres Wissens. Karl der Große befahl einem Schriftkundigen, alte germanische Sagen und auch religiöse Überlieferungen aufzuschreiben. Schriftkundig waren am Hofe leider nur christliche Priester des neuen geistlichen Standes. Vielleicht wären Druiden auch schriftkundig gewesen, allerdings nicht lateinischer Schrift, sondern eher mit Runen, doch die gab es gerade nicht am Hofe des christlichen Karls. Der christliche Geistliche tat zwar, wie Kaiser Karl verlangt hatte, doch nach dessen Tod verschwand das Buch auf Nimmerwiedersehen. So sind unsere Sagen und Wissensschätze aus vorchristlicher Zeit ausgerottet. Das war das Ziel der Hexerverbrennungen.

Wenn Frauen angezeigt wurden, dann geschah das meistens durch andere Frauen, was oft von Neid oder Mißgunst motiviert gewesen sein mag. Das Problem dieser Frauen waren auch nicht männliche Richter, die solche Bezichtigungen meist eher kritisch sahen und dazu geneigt hätten, die Frauen zu schützen, sondern ihr Fehlen, schrieb Martin van Creveld in seinem Buch. Die mindestens gleiche Zahl junger Männer, die ebenso als Ketzer verfolgt wurden, ist jedoch in unserem einseitigen kollektiven Gedächtnis untergegangen.

Aber all das weiß Hadmut Danisch nicht. Hadmut Danisch ist ungebildet und dumm in dem Sinne, daß er seine Grenzen nicht kennt und nicht einmal merkt, wenn er Unsinn verbreitet, hat auch nicht das Rüstzeug, über solche Fragen scharf nachzudenken. Er ist wie eine alternative BILD-Zeitung. Selbst hält er sich für schlau, weil er fast in Informatik promoviert oder habilitiert hätte, aber auch das hat offenbar wenig genutzt, seinen Geist nicht wie reine Mathematik geschärft und von mythischem, verschwörungstheoretischem Spekulieren in Assoziationsketten befreit. Eine ebenso schlecht gebildete Epoche bejubelt ihn: Endlich einer, den sie verstehen können! Natürlich freut es Dumme, wenn sie bestätigende Beiträge von ähnlich Dummen lesen. Wer wirklich etwas weiß und stringent denkt, wird dagegen zeitlebens totalignoriert. Die einzigen, die Qualität erkennen könnten, wären echte Professoren an echten Hochschulen, die es jedoch nicht gibt, weil überall feministischer, linksradikaler und grüner Ungeist Ideologie verbreitet, die alles, was ich schreibe, fürchtet und haßt wie die Pest, denn es ist genau das, was ihre Ideologie entlarvt. Lest meine Bücher, die unbedingt die seit Jahrzehnten bestehende Mauer eisigen Schweigens und totalen Desinteresses durchbrechen müssen!

Fußnote

1 https://www.danisch.de/blog/2019/10/31/hexenverbrennungen/

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