Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Kategorie: Literatur (Seite 2 von 11)

Emanzipation und sexuelle Revolution wie sie wirklich waren – Die Beatles wie sie wirklich waren

Emanzipation und sexuelle Revolution wie sie wirklich waren – Die Beatles wie sie wirklich waren

«Die Beatles wie sie wirklich waren

Sie [die Beatles] wollten wie er [Elvis] von kreischenden Mädchen angehimmelt werden. …

Ich habe auch gesehen, wie verrückt die Mädchen nach ihnen waren. Ich glaube, wenn eine Band die Mädchen begeistert, dann ist das schon der halbe Erfolg.

Es war ein Leben ständig am Limit. Viel Sex zu haben stand bei allen ganz oben an der Tagesordnung. Auf die Beatles und andere englische Bands, die ihn Hamburg lebten, traf das ganz besonders zu. …

Heute würde man zu diesen Mädchen Groupies sagen. Die Beatles konnten nun unter denen wählen …

[sekundäre soziale Wahl extrem beliebter Männer, biologisch haben Frauen die Wahl und diskriminieren die meisten Männer]

Aber nicht alle Frauen mit einem Vaterschaftsanspruch an einen Beatle wollten Geld. Erstaulicherweise sind einige von den Beatles gezeugten Kinder ein wohl gehütetes Geheimnis geblieben. Es gibt ein paar Frauen in Liverpool, die Affären mit einem oder mehreren der Beatles hatten. … Manche hatten vielleicht sogar ein Kind von einem der Beatles. Aber sie haben diese Bettgeschichten nie hinausposaunt. Diejenigen von ihnen, die noch am Leben sind, sind stolz darauf und haben sich noch dafür bedankt, daß ihr Kind einen Beatle zum Vater hat. …

Laut Brian Epstein waren Ehefrauen und Freundinnen nicht gut für die Beatles – sie hatten mehr Fans. …

Paul Mc Cartneys Stiefmutter und Stiefschwester erinnern sich an die Unmengen von Fanpost, die täglich ins Haus der Mc Cartneys in Liverpool flatterte. …

Die Beatles waren die Lieblinge der Nation. Sie konnten gar nichts falschmachen. Sie waren unverschämt bis zur Respektlosigkeit. Aber alle liebten die Boys aus Liverpool.»1 (Youtube, [meine Anmerkungen])

Kreischende Mädchen durchbrachen Sperren von Ordnern oder Polizei, um zu ihren Idolen zu gelangen

Wir konnten schon deswegen nichts gleichwertiges eigenes hervorbringen, weil schon damals die Mädchen nicht so stark auf uns abfuhren wie auf fremde Bands. Für uns galt genau das Gegenteil: Wir normalen weißen heterosexuellen Männer konnten gar nichts richtig machen. Wir konnten noch so freundlich sein. Das ist Folge der ins extreme übersteigerten weiblichen Wahl: Wenige wurden zu angehimmelten Superhelden wie die Beatles, bei denen jede Unverschämtheit bejubelt wurde, wogegen die meisten Männer sich noch so sehr mühen konnten, aber trotzdem immer weiter in ihrem Ansehen abstürzten. Normale weiße heterosexuelle Männer wurden immer mehr gehaßt. Mit ausgleichender Kultur zerriß die Gesellschaft, fiel auseinander in wenige angehimmelte Männer, die sich alles erlauben dürfen – später nahmen bevorzugte Gruppen wie linke Revoluzzer, Minderheiten und Migranten diese Rolle ein –, wogegen die alles erarbeitenden normalen Männer immer verächtlicher angesehen und immer mehr ausgenutzt, übergangen und angefeindet wurden.

In dieser instabilen Gemütslage, die durch den Zerfall von Kultur – also geschlechtlicher Ergänzungsstrukturen – entstanden war, und die sich im anhimmelnden Kreischen junger Mädchen ausdrückte, fehlte nur noch ein ideologischer Zündfunke, um das begeisterte, hysterisch anhimmelnde Kreischen der Beatlemania 1964 wenige Jahre später in hysterisches Wutkreischen zum Feminismus bekehrter Frauen umkippen zu lassen. Im übrigen spielten sich ähnliche Szenen bei Hitler, Mussolini, Mao, Che Guevara, Ho Tschi Minh und Pol Pot ab: eine ins politische gewendete Hysterie oder kollektive Massenpsychose, wie wir sie auch derzeit gerade erleben. Ihren Anfang nahm das in der ersten feministischen Welle, die politische Hysterie in der Gesellschaft verankerte, wie ein Kritiker im Britischen Parlament 1910 formulierte.

Die Beatles wurden produziert, konnten daher ihr Talent entfalten. Feminismus wurde von Mediën produziert. Feminismuskritische Männer wurden lebenslang unterdrückt, vermochten ihr Talent nicht zu entwickeln und entfalten, weil sie nie produziert und aufgebaut wurden, daher keine Chance hatten, den Entwicklungsprozeß zu beginnen, der für Künstler und Geistesmenschen immer die Arbeit an Werken und ihren Vortrag voraussetzt. So wie die Beatles sich künstlerisch erst in Hamburg weiterentwickelten, verhält es sich auch bei wissenschaftlicher Arbeit, die erst richtig beginnen kann, wenn es an Universitäten entsprechende Forschungen gibt, oder bei Schriftstellern, die erst mit Veröffentlichung von Werken und durch deren Rezeption einen Reifungsprozeß durchlaufen können.

Fußnote

1 https://www.youtube.com/watch?v=X_q84ElRL2o

Vom Lande der Nordlinge

Vom Lande der Nordlinge

Habt ihr schon einmal einen expressionistischen Artikel gelesen? Nein? Ich auch nicht. Mir ist unbekannt, ob es so etwas bereits gegeben hat. Aber nicht traurig sein, hier ist einer:

Im Norden des Gesichtserkers an der riesigen Landmasse Asiëns, wo die westlichen Meere beginnen, war einst unwirsches Fehnland, das sogar die mächtigen Römer fürchteten und mieden. Seën wechselten mit Sümpfen, durchzogen von sich gabelnden Wasserläufen, wie wahlweise Wasser von Bergquellen oder brackiges Meerwasser. Über den Auën blitzte das bunte Gefieder des Eisvogels, doch wer einen Schritt zu weit in den wabernden Schlick wagte, versackte und ward nie wieder zu Lebzeiten gesehen.

Über dem platten Lande aber hing der Mond wie das fahle Gesicht eines Ertrunkenen, einer aufblähenden Wasserleiche, die mal langsam versackt, immer schmäler werdend, dann langsam wie ein Spuk wieder auftaucht. Die Sterne der Nacht aber funkelten wie Irrlichter, die unvorsichtige Wanderer herbeilocken, wie Römer und Unweise des Morgenlandes, die solchem Stern folgen, der zum Niedergang im Menschen verschlingenden Morast verleitet, in dem jede verzweifelte Bewegung, sich aus dem Schlick zu retten, nur das Versinken beschleunigt.

Auf Hügelrücken grub der Urwald starre, sture Wurzeln tief in die Erde.

Eines fernen Jahres zogen Stämme blonder Hühnen heran, die sich abgespalten hatten von ihren südwärts nach Persiën und Indiën ziehenden Geschwistern, danach von jenen, die ostlängs zogen an den Rand Sibiriëns, und jenen, die westwärts sich in Ländern niederließen, deren Küste das Weltmeer bespült. Einige drangen nördlich vor bis auf die Halbinsel Skanda; die übrigen wagten sich in die Mitte; südlich stund ein Alp von Gebirge, dahinter streitbare mediterrane Reiche.

Es ist immer ein schwieriges Umfeld, in der Mitte zu sein, umgeben von vielen. Die Mongolei und Zentralasiën ist so ein Großgebiet inmitten eines Riesenkontinents, in dem von überall jederzeit feindliche Heerscharen anbranden konnten. Deshalb vermochten nur starke, streitbare Völker und staatenbildende, gut befestigte Mächte dort langfristig zu überleben. Die gefürchteten Hunnen gingen ebenso aus diesem Umstand hervor wie die chinesische Mauer und das seit alters her geradezu ‚absolutistisch’ und zentralstaatlich regierte China. Manche nannten das einst ‚asiatische Despotie’.

Ein weiteres Beispiel für eine Mittellage ist Israël, genau an jenem Engpaß gelegen, wo Auswanderer, denen nur der Landweg bekannt und verfügbar ist, hindurch müssen, wenn sie die übrigen Kontinente erreichen, oder die Enge des schon übervölkerten Afrikas verlassen wollen. Durch diesen Engpaß kamen alle Ströme der Frühmenschen und Jetztmenschen. Hier trafen sich erstmals Neanderthaler und Jetztmensch. Wer im fruchtbaren Israël, dem Nadelöhr einer Kreuzung, durch die der Verkehr aus und nach Afrika geht, überleben will, muß innerlich stark sein, um überwältigende Stürme zu überstehen. Wenig mag daher erstaunen, daß sich in dieser Gegend mehrere Religionen ausbildeten, die eine innere Stärke über Jahrtausende gaben.

Die blonden Hühnen mit den kantigen Schädeln, oftmals auch mit meerblauen Augen, ließen sich inmitten unwirtlicher Wildnis nieder. Selbstverstrauen gehörte dazu, sich in diese Mittellage zu wagen, die immer Gefahr bedeutet, von Nachbarn befeindet oder gar von Feinden eingekreist zu werden. Sie begannen, menschenverschlingende Moräste urbar zu machen. Mit der Kraft ihrer Hände und Füße trieben Männer Spaten in Schlick und Torf, huben den Boden aus, um Gräben zu ziehen, Sümpfe zu entwässern. Schweißtreibende männliche Muskelarbeit war das für Generationen. Den Anhöhen bedeckenden Urwald rodeten sie mit Äxten, schlugen Eisen stumpf, Blasen und Schwielen in ihre Handballen. Sie gruben in harten Boden, wo kaum ein Durchkommen war für Hacken, sie an wildem Gewusel der Wurzeln ebenso feststakten wie an Steinen, die ihr Metallwerkzeug stumpften. Ein Schlag in den Boden war oft hart, gab Laute wie den Prall von Metall an Metall, zerrte ihre Sehnen. Doch die Liebe ihrer Weiber entschädigten sie für Unbill, ihnen Kinder zu gebären, die ihnen glichen an Aussehen, Gemütsart, Fleiß und Erfindungsgeist.

Über ihrer Schweißarbeit aber stand der Mond wie ein Stein, narbig vom Schlag ihrer Hacken und Stemmeisen, mit denen sie den Boden glätten wollten, damit Pflug und Egge ihn ohne Mühe bearbeiten könnten, Saat aufginge, die Ihren zu nähren. Der Mond wuchs und schwand wie die Schwielen ihrer Hände und Füße. Die Sternlein der Milchstraße und Myriaden anderer Galaxiën aber zählten ihre Mühe auf.

Noch waren die Menschen blond und blauäugig, als Männer die Wildnis aus Urwaldwurzeln hie und menschenverschlingendem Mordmatsch da bezwungen und gezähmt hatten zu einem Gartenland. Nun wogte das Korn; ihr Vieh graste und gedieh, in Gärten schimmerten Kräuter und gleiste das Obst ihrer Bäume. Zum gastlichen Land war es gezogen, das viele anzog. Aus weiten Fernen reisten sie herbei, waren weder blond noch blauäugig. Doch Bauern sagten sich: „Unsere Vorfahren haben diese Öde mit ihren Mühen gebändigt, damit ihre Nachfahren es besser hätten. Wir wollen unsre Gärten unseren Kindern überlassen, in denen die fleißigen Vorfahren fortleben.”

Damals war Reisen mühsam und beschwerlich, weshalb Zuzug ein dünnes Rinnsal blieb, auch wo in den Städten Handel Händler herbeizog aus Fernen. Der Mond schien über Dächern der Stadt wie die Fackel des Nachtwächters, der Gassen wachend durchstreift. Die Sterne aber kündeten von Reichtümern der Welt, die zu gewinnen das Glücksspiel des Kaufmanns oder Abenteurers ist.

Das Mittelalter verdämmerte; eine neue, erfinderische Zeit hub an, Wissen, Hilfmittel und Denken zu wandeln wie mit einem Zauberstab. Statt sich an Steinen im Boden, harthölzernen Wurzeln, die wie Schlingen nach dem Pflug fischten, ihn abrupt aufzuhalten, Schwielen auf Haut und Gliedern zu arbeiten, brüteten Männer nun über Schriften, dachten nach über die Welt, ihre Beschaffenheit, und ersannen Wege, das Los der Menschen zu erleichtern. Wissenschaft und Technik entstanden. Das Leben wandelte und erleichterte sich in unvorstellbarem Ausmaß. Die harte Schule von einst wich Verweichlichung. Je leichter ihr Leben wurde mit harter Arbeit und Erfindungen der Männer, desto unzufriedener wurden Frauen. Solange es ihre Kräfte und Neigungen überforderte, hatten sie gerne den Männern die Knochenarbeit hinterlassen. Als es mühsam und undankbar war, die Welt des Geistes zu ordnen, spürten sie wenig Neigung, sich darin zu vergraben wie Männer, die nun statt Moorboden und steinige Waldschollen die Grundlagen des Geistes aufbrachen, erschlossen und umpflügten, bis eine geistige Saat entwuchs, die Früchte trug.

Der Mond aber glänzte hell über der Menschheit, ob die Männer nun auf dem Acker schwitzen oder über Büchern. Fernab blinkten Sterne und zogen ihre langsame Bahn. „Was solls? Wir waren schon da, als der Planet noch ein glühender Magmavulkan war, und werden noch sein, wenn die Erde längst in die zur sterbenden Nova geblähte Sonne stürzen wird.”

Sobald der Acker des Geistes Früchte trug, begehrten Frauen die lockenden Früchte und das Prestige, denn bequeme Arbeit war immer schon weiblich. So hatten Männer nie etwas von ihren Mühen, das Leben zu erleichtern, denn was leicht wurde, beanspruchten Frauen für sich, so daß die Männer sich neue schwierige Aufgaben suchen mußten. Doch die Frauen brachten ihre Gefühligkeit ein, ihre frauenbezogene Sicht, den Glauben an eigene Benachteiligung, geleitet von Stimmungen, die schwanken wie die Phasen des Mondes und zuweilen explodieren wie ein Stern, dem der Sauerstoff ausgeht, und in einem letzten Aufwall seiner Kräfte sich explodierend aufbläht, seine Umgebung in Stücke reißend. Beim Menschen nennt sich das feministische Welle.

Menschen erfanden sich neu, vergaßen darüber ihre eigene Natur. Während die Natur zum neuen Götzen aufstieg, bekämpften sie zunehmend menschliche Natur. So wurde wie so vieles auch der Begriff ‚Natur’ zur Ideologie, die in Wahrheit das Gegenteil bedeutet.

Bald waren Fürsten, die aus Staatsraison und Standesdünkel lieber eine adelige Fremde als das ihn tief verstehende Mädchen von nebenan ehelichten, nicht mehr blond. Sogar im isolierten Schweden zeigen barocke Fürstenbilder einen schwarzhaarigen König in Kleidung und Bart spanischer Mode. Bald kam es dem Volk nicht mehr spanisch vor; sie wurden es selbst – so wie die Spaniër, die einst sich Rom lange widersetzt hatten, danach zu Musterrömern wurden, später vandalisch, dann gotisch, maurisch, woraus schließlich nach Rückgewinnung des Landes die Spaniër wurden, die härtesten Krieger, die sich im langen Kampf mit den muslimischen Mauren herausgebildet und mit ihnen gemischt hatten, wodurch die Blondheit der Goten weggekreuzt wurde.

Freiheit des Glaubens wurde nirgends so mühsam erkämpft wie im einstigen Fehn- und Urwaldland der Mitte jener Nase Asiëns, die nach einer von Zeus entführten Tochter ‚Europa’ genannt wird. Denn der dortige König wurde im Mittelalter vom Papst zum Kaiser gekrönt, hatte einst eine besondere Bedeutung, war aber abhängig vom Hüter des Glaubens. Jene Epoche des Übergangs vom Altertum zur Neuzeit prägte der Machtkampf zwischen Kaiser und Papst. Zunächst ließ der Kaiser genehme Geistliche zum Papst küren. Ein später unheimlich wirkender Fanatiker kehrte das um. Nun war es der Papst, der den Kaiser beaufsichtigte und zum Kniefall in Canossa nötigte, mit dem Bann bedrohte, wenn er ihm nicht willfährig war. So wurde der König des Mittellandes vom Kaisertitel nicht mehr gestärkt, sondern geschwächt, denn die Könige umliegender Länder waren weniger vom Bannstrahle betroffen.

«Es war das erste Mal, daß ein von der kaiserlichen Regierung aufgestellter Papst nicht zum Sieg gelangte. Von nun an sollte das nie mehr geschehen. Dies allein zeigt die Wendung, die sich in dem Verhältnis von Kaisertum und Papsttum vollzogen hatte. Für die deutsche Geschichte aber war dies Jahrzehnt nach Heinrichs III. Tode, diese Kette von Unsicherheiten, Zerfahrenheit und Fürsteneigennutz, eine der schmachvollsten Episoden … einen Tag nach Alexanders Tode (1073) in tumultuarischer, völlig ungesetzlicher Weise als Gregor VI.. zum Papst erhoben… Den Zeitgenossen vielfach unheimlich, später lange Jahrhunderte als selbstsüchtiger Kirchentyrann schlechthin beurteilt … vor allem aber ein alles meisternder, stahlharter Wille, verbunden mit einem dämonisch-stürmischen Temperamente, das „rauh wie der Nordwind” seine Umgebung anfuhr und dem Papste von Damiani die Bezeichnung „heiliger Satan” eintrug… Diese Idee war die Verwirklichung des Gottesreiches hernieden unter Leitung des Papstes als des Vertreters der von Christus eingesetzten apostolischen Gewalt, der die Brücke bildete zwischen Diesseits und Jenseits, und dem daher die uneingeschränkte Verfügung über alles Geistliche und Weltliche auf Erden zustehen mußte. Vorstellungen und Handlungen Gregors waren durch die ausschließliche Hingabe an diese Idee völlig bestimmt, für das, was ihr widerstrebte, fehlte im alles Verständnis. Selbständige Persönlichkeiten mit eigenen Zielen verachtete er; alle entgegenstehenden Rechte der Staaten brachen sich an der „Gerechtigkeit des heiligen Petrus”.» (K. Hampe, Deutsche Kaisergeschichte im Zeitalter der Saliër und Staufer)

Das liest sich wie eine Charakterstudië des Anführers des Islamischen Staates in der jedes Recht und jeden eigenen Willen brechenden Totalität fanatischen Glaubens. Erstes Ziel und Opfer war sein historischer Widersacher, der Kaiser, der zu Beginn des Mittelalters an erster Stelle stand, weil er den Papst küren ließ. Nach diesem Anfall von Glaubenseifer wurde es umgekehrt, und das Land der Fehn und Wälder in der Mitte, wo der Kaiser herrschte, war erstes Opfer päpstlichen Glaubensfanatismus.

So kam es, daß blutige Glaubenskämpfe dort ausbrachen: Bauernkriege zu Zeiten Luthers, der jedoch der Versuchung widerstand, sich zum Anführer der Rebellen zu machen und mit ihnen gestürzt zu werden. Manch anderen Reformator wie Huß und Calvin ereilte ein härteres Schicksal. Nach den Bauernkriegen genügte dann ein Funke, der Prager Fenstersturz, um den Dreißigjährigen Krieg zu entfachen, in dessen Laufe Armeën der Nachbarländer einfielen und das Land verheerten. Die Grausamkeit war unbeschreiblich, weil dem Kaiser die Gelder fehlten, seine Soldaten zu besolden. Stattdessen nährte der Krieg sich selbst – sprich: lebte vom Plündern. Diese Privatisierung der Kriegsführung oder Einführung der freien Marktwirtschaft in das Gewerbe militärischer Strategie bescherte Wallenstein ein paar Jahre kaiserlicher Gunst. Dem Land bescherte es Millionen Tote, erbärmliche Armut und Hunger. Gemälde jener Zeit zeigen Bäume, in denen gehenkte Menschen hingen wie ein Vogelschwarm. Das Land entvölkerte nach dem Durchzug vieler plündernder Heere der verschiedensten Seiten und Nachbarländer. Mord, Totschlag, Vergewaltigungen. Nach dem Krieg lebten weniger als halb so viele Einwohner wie zuvor. Manche Städte wurden vom Wald zurückerobert. Die Verarmung währte Jahrhunderte. Während andere Seehandel rund um die Welt betrieben und dabei reich wurden, andere Kontinente besiedelten, stürzte das verarmte und zersplitterte Land in Erstarrung.

Aber der Mond stand nun wie eine ausgebrannte Burg am Himmel, von Wolkenfetzen umweht, während die Sterne glommen wie Lichter einer das Land durchdringenden Armee.

Gemälde jener Zeit zeigen die Menschen verändert: Blonde waren selten geworden. Noch am Ende des Mittelalters wurden Frauen meist blond gezeigt: Auf den gefundenen Beispielbildern fast alle. Auch Männer waren noch überwiegend blond, wenige rotblond. Doch damit war es nun vorbei. Krieg, Vergewaltigungen und immer leichtere Reisen, der Schwund des bäuerlichen Wissens um die Mühe ihrer Vorfahren, fruchtbare Gärten einer lebensfeindlichen Ödnis abzuringen, ließen auch die eigenen, ihnen ähnlichen Nachkommen schwinden. Anders sahen Einwohner nun aus, die von in wirren Zeiten auf Irrwegen gezeugten Vorfahren abstammten.

Doch kantiger Geist und Fleiß war noch genug da, das Land wiederaufzubauen. So durchlief es noch mehrere Zyklen der Zerstörung, Verwässerung und des Wiederaufbaus.

Der Mond aber thronte wie ein falbes Orakel der Zyklen über dem Geschehen, in dem auch das Leben sich zyklisch wiederholt, erst wächst, dann abnimmt, vergeht und neu wieder auftaucht. Die Sterne jedoch kündeten von der Riesenzahl Menschen, die solchem Schicksal unterworfen sind.

Elsaß und Lothringen wurden französisch; zunächst nur besetzt. Ein Geschichtsbuch der 1950er, das auch damals bereits nicht mehr an Schulen verwendet wurde, beschreibt noch das Vorgehen: Wenn Frankreich einen Ort in Besitz genommen hatte, ließ es dort örtliche Geschichtsakten durchforsten, und wenn irgendwann im Laufe der Jahrhunderte einmal andere Orte, Dörfer oder Gemeinden zu diesem gehört hatten, mußten auch diese französisch werden, so wurde gefordert, worauf in den neu besetzten Orten sich das Spiel wiederholte, was wohl bis Stadt Memel vorgedrungen wäre, hätte der französische Staat nur genug Zeit für solches Vorgehen zur Verfügung gehabt.

Stoïsch leuchtete der Mond über dem Wachsen und Vergehen von Sprachen, Stämmen und Kulturen. Die Sterne aber kündeten vom einstigen Glanz inzwischen längst erloschener Himmelskörper, deren Leuchten mit Milliarden Jahren Verspätung in Milliarden Lichtjahren Entfernung eintrifft.

Als sich das aus Urwald und Fehn hervorgegangene Gartenland wieder vereinigte, sorgte Bismarck vorsichtig für mehrfache Bündnisse und Rückversicherungen, um Gleichgewicht und Frieden dauerhaft zu sichern. Doch seine Nachfolge wollten klüger sein und mehr Mumm zeigen als der ‚eiserne Kanzler’, wozu sie sein vorsichtiges „Politik als Kunst, das mögliche zu tun” durch ein forsches „Erfordernisse des Unmöglichen” ins Gegenteil zu verkehren (Kurt Riezler 1913, Berater des Reichskanzlers). Unmögliches kann nicht gelingen. Der Erfolg zeigte sich in Einkreisung des Landes durch feindliche Bündnisse und zwei Weltkriegen.

Der Mond aber lächelte stoïsch wie eine Sphinx über das närrische Treiben schlechterwissender Besserwisser. Die Sterne aber höhnten so zahlreich wie die Feinde derer, die sich zu viele davon machen.

Gemeinplatz geworden ist, seit dem Weltenbrand zunehmende Schäden den Weltkriegen zuzuschreiben, was jedoch von Ländern widerlegt wird, die wie Schweden und Neuseeland nicht daran teilgenommen haben und nicht betroffen wurden, trotzdem in ähnliche Schwierigkeiten stürzten und gar zu Vorreitern und Hochburgen des Feminismus wurden. Neuseeland feiert sich dafür, als erstes Land der Welt die Forderungen der ersten Welle verwirklicht zu haben; Schweden sieht sich als Vorreiter auch heutiger Wellen. Von daher können die Weltkriege nicht die Ursache gewesen sein.

Der Mond steht unbeïrrt von Torheiten der Menschen am Firmament und schert sich nicht um deren Albereien. Er hört nicht hin, wenn sein Name umgegendert wird. Wie ein Gott entzieht er sich menschlicher Vernünftelei, die sich in irrationale Hysterie verirrt und zum Gegenteil der Vernunft wird. Die Sterne blinzeln wie eine intergalaktische Schwarmintelligenz, die sich über menschliche Umdeutungsversuche lustig macht.

Schon nach dem ersten Weltkrieg flohen vier Millionen Deutsche aus Provinzen wie Westpreußen und Posen, die gewaltsam polonisiert wurden; ein Minderheiten in besetzten Gebieten verdrängender Nationalismus durch ‚Umvolkung’ wurde in Italiën, wo Südtirol zwangsweise italiënisiert, und Polen erfunden, wo gleiches in den ehemals deutschen Gebieten und deutschen Minderheiten andernorts geschah. In der Tschechei gab es damals schon Vertreibungsgelüste, um das Sudetenland und deutsche Sprachinseln in Böhmen ‚umzuvolken’, was dann beides nach dem Zweiten Weltkrieg geschah. Ehemals hatten die deutschsprachige Bevölkerung, einschließlich der jüdischen Bevölkerung, die entweder Deutsch oder Jiddisch sprach, ungefähr die Hälfte des Landes ausgemacht. Die Geburt dieser Nationalstaaten gründete auf Verdrängung oder Vertreibung der Deutschen.

Nun mußten in Restdeutschland die Menschen zusammenrücken, um ihren vertriebenen Geschwistern Platz zu machen. Dadurch wurden die Nachkommen künftiger Generationen aber nicht unähnlicher, wohl aber verschwanden örtliche Kulturen und teilweise auch erbliche Feinheiten, durch die sich der baltische Menschenschlag einst von dem der Nordseeküste, beide von den süddeutschen und westdeutschen Stämmen unterschieden.

Der Mond stand weiter unverändert, ohne darauf zu achten, welche Völker im Lande hausten, was für Sprachen gesprochen und wie die Musik klang, der sie lauschten. Die Sterne funkelten dazu, als wollten sie sagen: „Unser Licht ist seit Jahrmillionen unterwegs. Wer seid ihr Kurzlebige? Müssen wir euch kennen?”

Unabhängig von Krieg und Vertreibung hatte sich, wie das Mutterland des Radikalfeminismus Schweden zeigt, eine Verdrängung der Männer durchgesetzt. Jene, die mit schwerer Handarbeit Moore und Urwälder mit beinhartem Wurzelwerk, steinhaltige Böden und flutbedeckte Schwemmlande in pflügbare, fruchttragende Äcker und Gärten gewandelt, Wissenschaft und Logik erfunden und nutzbringend angewendet hatten, wurden nun von ihren angeboren sich benachteiligt fühlenden Frauen verdrängt, wie es einer Fehlwahrnehmung entspricht, die auch dem Kavaliersinstinkt der Männer zugrunde liegt: Frauen dürfen unbegründet jammern und erhalten Hilfe. Männer dürfen nicht begründet klagen und erhalten Hohn statt Hilfe. Das ist angewandte Evolution.

Nun wurde an Universitäten nicht mehr logisch begründet, wertfrei gefragt, mit mehrfachblinden Experimenten geprüft, sondern Ideologie betrieben, die von der falschen Annahme benachteiligter Frauen ausging und der ebenso falschen Behauptung einer Gleichheit, die tatsächlich massive biologische weibliche Dominanz bedeutet, die wir nur nicht wahrnehmen wollen, weil das unserem Selbstverständnis widerspräche. Mit dem Eindringen von Frauen, die entweder feministisch waren, oder mit ihnen die Anlage zu subjektiver Gefühligkeit und Fehlwahrnehmung teilten, verschwand das, was abendländische Wissenschaftlichkeit ausgemacht und groß gemacht hatte. Zurück blieb ein Trümmerhaufen irrationaler Ideologie, Hysterie, ein Kampf gegen Natur, Kultur und sich selbst. Selbstzerstörung wurde zum Prinzip.

Der Mond stand stur als toter Himmelskörper im Raum, während Feministinnen an Unifassaden pinselten: „uns gehört die macht, die nacht, die mond – alles” im Nachtlicht von Millionen Sternen, die in ihrem Alter von Milliarden Jahren so etwas bizarres vermutlich noch nicht beleuchtet hatten.

Eine gemeinsame Folge von Weltkrieg und Feminismus war der Zustrom fremder Verdränger einheimischer Männer. Nach dem Zweiten Weltkrieg wollten gehorsame Hilfsschüler nun endlich alles besser und klüger machen als zuvor, weshalb sie wahnwitzige Gesetze der Diktatur durch ebenso unbegabtes Bessermachenwollen in Form der Asylgesetze ersetzten. Wer nun irgendwo in der Welt als einer unter Milliarden aufbrach, brauchte keine Sätze sagen; es reichte, wenn er ‚Asyl’ stammeln konnte, um hineinzugelangen ins Land der Steuergeldtöpfe, wo alle anderen ein Schlaraffenland genießen, wo Milch und Honig für Bevorzugte gratis fließen, während Steuerzahler sich in der Tretmühle des Arbeitsalltags quälen, um dieses Wunderland für Untätige zu ermöglichen und finanzieren. Ein einst reiches Volk verarmte, wurde zum Schlußlicht unter Vermögensbesitzern Europas, während andere Staaten, besonders im Süden und Osten, auf unsere Kosten lebten und aufgebaut wurden, darunter die Vertreibungsgebiete, deren verlorene Heimat nun auf Kosten der Vertriebenen und deren Nachfahren für die Vertreiber aufgebaut wurde. Der Mann, der sein eigenes Volk so verkohlt hat, hieß Kohl, und tat das im Namen der göttergleichen Idee ‚Europäische Union’, die schon damals ein bürokratisches Monstrum war, das Berufe bis zur Bardame zwangsweise geschlechtsneutral umgenderte, und erzwang die einstige Heimat aufzugeben und den Vertreibern aufzubauen. Heute fliegt uns diese EU um die Ohren; statt Nutzen brachte sie weiteren Schaden. Doch das war noch gering gegen das, was folgen sollte. Unsre Politiker verspielen uns im Märchen „Hans im Glück”; sie begannen mit einem Goldklumpen, den sie jedes Mal zu weiterem Nachteil umtauschten, bis wir unter einem Wetzstein endeten, der uns zu Boden drückt.

Die Asylgesetze ermöglichten eine unmenschliche Schlepperindustrie, die bereits in den 1960er Jahren Menschen aus dem damals noch armen Asiën einschleuste, manche in Gütertransportern, wobei manche verreckten. Hier angelangt, winkte den meist männlichen Eindringlingen unser Steuergeld – und unsere Frauen. Auch Gastarbeiter waren fast immer männlich, ganz gleich, ob sie aus europäischen Ländern oder fremden Kontinenten und Kulturkreisen stammten. Das verdrängt einheimische Männer, weil unsre Frauen nicht für alle reichen können, wenn nur ein überzähliger Mann hinzukommt. Was für eine Piëtätlosigkeit gegenüber den gefallenen Soldaten unsrer Kriege, die ihre Familië vor damals feindlichen europäischen Armeën schützen wollten, damit ihre Frauen und Mädchen ihre Kinder zur Welt bringen, nicht die fremder Eroberer! Sie sind umsonst gestorben. Ihr ärgster Alptraum wurde wahr: Die Frauen, für die sie ihr Leben gaben, wurden entweder vergewaltigt nach der Niederlage, oder gaben sich in einem ‚Fräuleinwunder’ freiwillig den Siegern hin, wie Frauen es gerne tun. Sprichwörtlich müßten sie sich im Grabe umdrehen. Denn wenn wir die politischen Verirrungen abziehen, ist der Schutz der Familiën und Frauen zur Sicherung eigener statt fremder Nachkommen der biologische Kern von Kriegen.

Doch das Leid und der sinnlose Tod der Soldaten bleiben unbeachtet, auch vom Mond, der wie ein Schlachtfeld mit Kratern und Leichen bleich ungerührt am Himmel steht, als könne ihn keine Träne rühren. Kalt und gefühllos breiten sich die Lichtstrahlen der Sterne aus, ohne sich um Narreteien und Seelenschmerzen der Erdlinge zu kümmern.

Obwohl Zeitungen der 1960er Jahre bereits über den Irrsinn der Asylgesetze berichteten, die Menschenschlepperei bis in die fernsten Winkel der Welt verbreitete, weil Leute viel Geld bezahlten, ein Vermögen, das dort für eine gute Berufsausbildung gereicht hätte, um sich eine illegale Fahrkarte ins Schlaraffenland zu holen, in dem das Wort ‚Asyl’ genügt, um eingelassen und de facto nie wieder abgeschoben zu werden, wenn man nicht eine grobe Dummheit begeht. Doch Politiker waren bereits damals starrsinnige Gutmenschen und Volksbelehrer: „Die Asylgesetze sind uns heilig. Wer dagegen ist, ist ein ganz, ganz böser Mensch. Wir sühnen damit die Schandtaten der Nazis, und wer am Asylrecht zweifelt, ist halt selbst moralisch sowas wie ‚Nazi’.”

Die Tiraden sind sinnfrei, aber höchster Trumpf im Land der Schuldkomplexe, das aus dem Land der Fehn und Urwälder geworden ist. Wie einst das hartholzige Dickicht untererdiger Waldwurzeln wuchert heute das Schuldsyndrom, mit dem uns jedwede aberwitzige Torheit bis hin zum kollektiven Selbstmord auf Raten verkauft und durchgesetzt werden kann.

Das Licht der Sterne aber wandert weiter, als menschliche Torheit je gelangen wird; der Mond kreist um die Erde und gafft; er hat es aufgegeben, sich um seine eigene Achse zu drehen, weil er neugierig spannt auf den neuesten Unfug, die jene seltsamen Zweibeiner da unten so treiben.

So weit so schlimm. Nun brach eine neue feministische Perversion auf: Gleichzeitig wurde ein schwarzer Seriënvergewaltiger weißer Frauen, der dies aus politischen Gründen absichtlich getan hatte, 1968 zum Präsidentschaftskandidaten der feministischen und sozialistischen „Peace and Freedom Party” gekürt, und Schlammschlachten gegen „weiße heterosexuelle Männer” losgetreten, bei denen harmlose Flirts, Witze, Komplimente, Begehren oder Liebeswünsche zu ‚Belästigung’, ‚Vergewaltigung’ und ‚Unterdrückung’ fehlgedeutet wurden. Den Feministinnen selbst dürfte nicht bewußt sein, daß sie von einer sexuëllen und moralischen Perversion besessen sind, aber diese Besessenheit prägte die Gesellschaft 50 Jahre lang.

Das Geschäftsmodell der Feministinnen, ihre eigenen Männer, die den Fortschritt hart erarbeitet und mit ihrem eigenen Blut bezahlt hatten, immer schärfer finanziëll und rechtlich auszubeuten, ihr moralisches Rückgrat zu brechen und sie zu unansehnlichen Witzfiguren zu erniedrigen, war so einträglich, daß es auf immer mehr bevorzugte Gruppen ausgedehnt wurde. Erst waren dies Homosexuëlle; damals wurde der Bevölkerung eingehämmert, es sei ganz fürchterlich böse, dagegen zu sein. Danach wurden weitere unfruchtbare Neigungen gefunden, schließlich gegendert. Die beiden Geschlechter wurden als frei erfunden bezeichnet und durch eine Wahnvorstellung eines stufenlosen Kontinuúms ersetzt.

Als viel wirksamer aber erwies sich die feministische Perversion, fremde Männer die des eigenen Volkes verdrängen zu lassen – wobei auch das moralische Tabu, ‚Volk’ zu sagen statt langatmig ‚Bevölkerung’ nützlich ist. Der Druck der Feministinnen auf von ihnen durch feministisches Unterhaltsrecht, Quoten und andere Daumenschrauben als Finanzsklaven ausgebeutete Männer ließ sich noch weiter erhöhen, wenn ihnen fremder Männerüberschuß vor die Nase gesetzt wurde, was die bereits biologisch angelegte Verdrängung verstärkte. Zur Erinnerung: Das männliche Geschlecht gilt in der Evolution als „Filter für Gene”, was bedeutet, daß einige oder viele Männer, nicht aber Frauen, diskriminiert werden beim Menschen und uns nahe verwandten Tieren. Uns wird das oft nicht bewußt; solche Tatsachen werden von geschlechtlicher Fehlwahrnehmung vor dem Bewußtsein nach Möglichkeit versteckt.

Autochthone Männer laufen in der Tretmühle des Erwerbslebens wie der Mond um die Erde, ohne je ihr Ziel zu erreichen. Was sie erarbeiten wird gegen sie verwendet. Da geht es dem Mond doch besser, denn er ist zu groß, um von den Wirrungen menschlichen Lebens betroffen zu sein. Die Leuchtturmblitze erlöschender Sterne scheren sich eh nicht um Irrungen der Menschen.

Verdrängung bei der Fortpflanzung ist für die Männer das schlimmstmögliche, gleicht verbotener biologischer Kriegsführung, bei der siegreiche Männer die Frauen der besiegten Männer schwängern und so durch Verdrängungskreuzung erblich und dauerhaft verdrängen. In der Langzeitwirkung gleicht das einem Völkermord an einheimischen Männern. Wir sind so dumm, uns dies über meist männliche Migranten (früher Gastarbeiter) freiwillig selbst anzutun. Feminismus ist der Untergang davon befallener Völker, deren Überlebensinstinkte so lahmgelegt werden, daß sie nicht einmal bemerken (dürfen), was ihnen geschieht.

Hier lebende Menschen der Zukunft werden uns nicht mehr gleichen, weder unsre Gemütsart, Fleiß und tief bohrend fragenden Geist, noch unser Aussehen haben; wir werden durch Verdrängungskreuzung in wenigen Generationen sexuëllen Androzids an ‚weißen heterosexuëllen Männern’ ausgerottet.

Unbeeinflußt von der Selbstzerstörung des einst schöpferischen Abendlandes und dem Verschwinden autochthoner Männer wirbelt der Mond um den Planeten, aus dessen Kern er einst durch eine Kollision geschlagen wurde, als die Sterne, deren Licht uns jetzt erreicht, noch Milliarden Jahre jünger waren.

Ausraster unsolidarischer Niveaulosigkeit

Ausraster unsolidarischer Niveaulosigkeit

Sehr geehrter Herr ███,

Sie sind es, der die Nase hoch trägt und uns alle mit Haß blamiert. Haß gegen Feministinnen, Haß gegen Feminismuskritiker.

«Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut.»

Herr Möbius belastet uns mit seinem ungeschickten Buchtitel „Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes” noch heute, doch der hat wesentlich besser argumentiert als Ihre Rundumschläge auf der Basis wörtlich genommener biblischer Mythen und Unterstellungen, und der Beleidigung politischer Gegner (der Feministinnen) als Hühner. Herr Möbius – oder eher sein Verlag, der einen reißerischen, ungeschickten Buchtitel wählte – hat in bester Absicht bis heute blamiert und Feministinnen mehrerer Wellen Steilvorlagen geliefert. Das tun Sie auch! Ist Ihnen in Ihrem Höhenrausch (den man auch größenwahnsinnig nennen kann) gar nicht aufgefallen, daß Sie den Vorwurf der Feministinnen von ‚toxistischer Männlichkeit’ geradezu unfreiwillig bestätigen? Wie peinlich, wenn eine vermeintliche Widerlegung des Vorwurfs von ‚toxischer Männlichkeit’ von dieser geradezu trieft, mit ihren persönlich Tiefschlägen auf dem Nullniveau von „gack-gack-gack”.

Arrogante, brutale Tiefschläge, wie das, was Sie da ablassen, blamieren uns über Generationen hinweg, auch wenn Sie derzeit einige kaputte Leser finden, die sich von Ihrer Frechheit beeindrucken lassen. Sie sind gefährlich, weil Sie einer künftigen Welle Feminismus den Boden bereiten. Ich grabe jeglichem Feminismus von der ersten Welle bis künftigen nicht nur das Wasser ab, sondern ziehen ihnen den Boden unter den Füßen weg. Ich beweise. Sie stänkern. Ich arbeite solidarisch. Sie unsolidarisch.

Ihre Arroganz ist vom gleichen Typ wie die der Faschisten in den 1930er Jahren, die nach dem von der feministischen Welle angerichteten Chaos (das nicht vorwiegend am Weltkrieg lag, denn das vom Weltkrieg nicht betroffene Schweden, Australien und Neu Seeland litten unter den gleichen Erscheinungen) mit Brutalität beantworteten. Sie gehen einen höchst gefährlichen Irrweg.

«Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut.»

Sie tragen Haß im Herzen. Statt solidarisch zu sein und echte Feminismuskritiker wie mich zu unterstützen, erklären Sie ihnen Ihren Haß. Genauso war der größte Fehler der Nazis, daß sie Haß im Herzen trugen, denn Deutschland wurde damals benachteiligt und betrogen. Aber mit Haß wurden wir so blamiert, daß uns niemand mehr erlaubt, uns als Opfer zu sehen. Sie gehen gerade den gleichen falschen Weg im Namen der Männer. Und wenn sie zigmal Leser finden, ist das schlimm für uns alle.

«Alle Argumente liegen seit Jahren auf dem Tisch, in den USA seit 1992 (Warren Farrells „Myth Of Male Power”), in Deutschland seit Arne Hoffmanns Adaption „Sind Frauen bessere Menschen” (2001).»

Keiner von diesen Herren hat eine echte oder tiefgreifende Kritik geleistet. Warren Farrell ist Feminist der ersten Stunde, Schützling der Radikalfeministin von 1968 (Gloria Steinem) gewesen. Keiner von beiden hat irgendeine grundlegende Kritik erarbeitet, sondern wenden feministische Grundsätze auf Männer an. Es sind sogenannte Gleichheitsfeministen. Das ist geistig ein schwaches Bild, aber keine Rechtfertigung für Entgleisungen. Ihr bodenlos gehässiger Artikel ist genauso ein Tiefschlag wie radikalfeministische Ergüsse und blamiert uns alle. Ihre Position ist inhaltlich so schwach und feministisch, wie Sie verbal überradikal sind. Ihre Radikalität ist sinnlos, denn sie bringt argumentativ nichts. Radikalität im guten Sinne geht geistig an die Wurzeln, so wie ich das tue. Sie sind eine zerstörerische Kraft.

Das ist auch für Journalistenwatch und die Konservativen ein schlechtes Omen. Im übrigen habe ich wohl gesehen, wie sie finanziert werden: Von einem Think Tank, der die Interessen der USA im Nahen Osten vertritt.

«JouWatch wird unterstützt durch das Middle East Forum. Das Middle East Forum (http://www.meforum.org/) ist ein so genannter „Think tank” und arbeitet daran, amerikanische Interessen im Mittleren Osten zu definieren und für diese zu werben. 1990 gegründet, wurde das Forum 1994 zu einer unabhängigen Organisation.»1

Die USA haben dort Syriën und Libyen destabilisiert, den IS großgemacht und damit die Flüchtlingswelle losgetreten, die unsere Zukunft gerade ruiniert. Zwar hat Präsident Trump das ursprünglich ändern wollen, doch geriet er unter den Einfluß des tiefen Staates, seit er seinen Berater Bannon entließ, und handelt seitdem auch destruktiv. So hat er, als von den USA finanzierte Terroristen einen Chemiewaffenangriff simulierten oder inszenierten, um ihn Assad in die Schuhe zu schieben, ohne Abwarten einer Faktenprüfung das Opfer der Intrige – Assad – angegriffen, zugunsten der Terroristen, die in Bedrängnis geraten waren und sich auf diese Weise mit US-Hilfe retten wollten, wogegen Assad siegreich war und sehr dumm sein müßte, in solcher Lage ein derartiges Verbrechen mit absehbaren Folgen zu begehen.

Dem ist zu entnehmen, daß Sie auch finanziell und politisch in eine heikle, eher düstere Abhängigkeit geraten sind.

«Es interessiert niemanden, was an guten Argumentationen möglich ist. Wollte ich welche abliefern, könnte ich das jederzeit auch selbst.»

Nein, das können Sie nicht. Sie werden schon wieder größenwahnsinnig. Ihr Amoklauf durch biblische Mythen, die sie in Ihrem Höhenflug oder Testosteron- oder Drogenrausch der Hochmut als Argument gegen Feminismus einsetzen, ist Beweis genug dafür, daß Sie nicht dazu in der Lage sind. Sie haben Glück, daß Feministinnen Sie nicht ernstnehmen, sonst könnten diese Ihre Argumentation mühelos lächerlich machen und in Stücke reißen. Mit Ihrem unsinnigen, niveaulosen Geholze blamieren Sie die gesamte Männerbewegung.

Solide wissenschaftliche Beweise gibt es in meinen Büchern, die Sie zu hochmütig sind zu lesen. Ich leiste seit 30+ Jahren die Grundlagenarbeit, zu der Sie geistig nicht in der Lage sind – Sie glänzen durch eine subjektive, unsachliche Aggressivität, die ein Spiegelbild der feministischen ist. Es ist ziemlich peinlich, wenn Männer heute genauso wenig Format besitzen wie feministische Frauen.

Auch Arne Hoffmann hat eine jahrzehntelange Tradition, meine Argumente zu ignorieren, jeden Verweis auf Bücher oder Blog zu verweigern, um seiner Illusion einer linken Männerbewegung zu frönen, die nur Ansichten enthält, die ihm in den Kram passen. Auch das ist eine Form von Gesinnungsstaat, der Geist unterdrückt. Seltsam ist nur, wie hier dezidiert Linke und vermeintlich Konservative wie Journalistenwatch angeblich sein will, bei der Unterdrückung echter Kritik zusammenarbeiten. Einig bei der Unterdrückung echter Feminismuskritik: Der Linke Arne Hoffmann, der in Jahrzehnten niemals Solidarität gegenüber mir zeigte, obwohl ich länger dabei bin als Sie, und der (neue) Chefredakteur des ‚konservativen’ Journalistenwatch in Abhängigkeit von US-Interessen im nahen Osten. Solcher Filz hat den Fortschritt genauso stark behindert wie Feministen, Linke und Grüne, denn Ihr Ignorieren hat den Durchbruch wichtiger Argumente und Bücher verhindert. Feministinnen brauchten gar nichts zu tun. Gleichheitsfeministische Männer haben das für sie geschafft.

Dies ist ein offener Brief.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle

P.S.

«Ach? Ist das so? Potztausend. Tatsache ist, daß der für deutsche Feministinnen relevante Buchdruck mit beweglichen Lettern von Gutenberg erfunden wurde (1472). Männer haben auch das Radio, das Fernsehen, den Computer usw. erfunden. Hier haben Sie Ihre Verbindung zum Feminismus.»

Irrationales Geschwafel. Es gibt keinerlei Zusammenhang zwischen der Erfindung des Buchdrucks und dem Auftauchen des Feminismus. Ihr unlogisches Geholze gibt den Ausführungen keinerlei Glaubwürdigkeit. Daß Männer bahnbrechende Erfindungen machten, finden sie andernorts bewiesen und glaubwürdig gezeigt; was Sie tun ist dermaßen unsachlich, daß es nicht ernstgenommen werden kann.

«Von: Max ███
Gesendet: Donnerstag, 17. Januar 2019 21:05
An: Chefredaktion JouWatch; deichmohle███
Betreff: Aw: WG: Artikel für Jouwatch

Sehr geehrter Herr Deichmohle,

Sie tragen die Nase ein bißchen hoch. Der fragliche Autor heißt Max ██, ist Maskulist, Antifeminist, kennt sämtliche Größen der ‚Männerbewegung’ z.T. persönlich, war Betreiber von feminismuskritik.eu, Mann der ersten Stunde bei wgvdl.com, Prä-Mitbegründer von „Manndat” und hat sich seit zwanzig Jahren mit dem Feminismus und der sog. ‚Männerbewegung’ eingehend befaßt. Sollten Sie Fragen haben, fragen Sie ihn einfach. Zufällig ist das der Mann, der Ihnen gerade schreibt. Er ist nämlich auch der Chefredakteur von jouwatch (siehe Impressum).

Zur Sache:

Wie schreibt Akif Pirincci? – Plump? Hat wenig Ahnung von der Materie? Wie schrieb Eugen Prinz sein „Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus”? – Plump? Es tut mir leid, Ihre persönliche Auffassung von ‚plump’ ist Ihre, Andere erkennen darin einen persönlichen Stil.

Zitat: „Ein wilder Strudel unbewiesener und wohl auch falscher Behauptungen – eine Korrelation von Buchdruck und Feminismus ist genauso unsinnig wie vieles in dem Geschwafel.”

Ach? Ist das so? Potztausend. Tatsache ist, daß der für deutsche Feministinnen relevante Buchdruck mit beweglichen Lettern von Gutenberg erfunden wurde (1472). Männer haben auch das Radio, das Fernsehen, den Computer usw. erfunden. Hier haben Sie Ihre Verbindung zum Feminismus. Feministinnen nutzen männliche Erfindungen, um ihr Gift zu versprühen. Nennen Sie es eine Korrelation, wenn Sie wollen.

Zitat: „Ähnlich hat mißratene Feminismuskritik seit 1900 immer wieder verloren und sich auf lange Sicht blamiert. Dabei liefere ich alle paar Tage sachlich fundierte Artikel, die auf hohem Niveau mit modernen Argumenten den Feminismus auseinandernehmen. Was stimmt in der konservativen Szene (und bei den Männerrechtlern) nicht? Solide Argumente werden ignoriert, dafür plumpes Gegacker veröffentlicht, mit dem sich keine Überzeugungsarbeit leisten läßt.”

Was ist bitteschön der Vorteil eines ‚modernen Arguments’ gegenüber einem herkömmlichen, guten Argument? Und vor allem: Was hätten denn alle modernen Argumente genützt seit zwanzig Jahren? Ist jemand an Argumenten interessiert bei den Feministen? Das hätte ich bemerkt. Nein, die Damen und Herren wollen nichts beweisen, sondern etwas erreichen. Alle Argumente liegen seit Jahren auf dem Tisch, in den USA seit 1992 (Warren Farrells „Myth Of Male Power”), in Deutschland seit Arne Hoffmanns Adaption „Sind Frauen bessere Menschen” (2001). Es interessiert bis heute keine Sau an den maßgeblichen Stellen in Politik und Medien. Aber schön argumentieren können Sie schön, Herr Deichmohle, alle Achtung.

Zitat: „Daß mit dem Auftauchen feministischer Wellen das Abendland in den Sinkflug überging, belegen meine Bücher seit längerem. Ihr Artikel belegt das nicht, sondern motzt nur ohne zu begründen herum.”

Genau. Belege sind genügend da, wir brauchen keine weiteren. Wir können begründungslos frei herummotzen. Wir können uns überhaupt jede Eskalation erlauben. Wir haben es jahrzehntelang argumentativ versucht. Es ging nicht. Feministen sollten sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß sie heutzutage einfach „in die Fresse kriegen” (A.Nahles).

Zitat: „Sie sollten lieber solide Artikel veröffentlichen, die handwerklich das neueste und treffendste sind, was Feminismuskritik zu bieten hat, statt Gegacker.”

Gackern Sie nicht, Herr Deichmohle. Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut. Und das bringe ich zum Ausdruck. Authentizität statt schön gesetzter Worte, die niemanden interessieren. Skandalisierung statt Argumentation. Das ist die ‚moderne Schiene’, wenn auch hier nicht ganz klar ist, was an einer ‚modernen’ Schiene besser sein soll, als an einer herkömmlichen. Es spielt aber keine Rolle.

Zitat: „Solide und durchdachte Feminismuskritik wird ignoriert”

Fein bemerkt. Sapperlott. Ein Lichtblick in Ihrer Mail.

Zitat: „Es wird Zeit, daß Medien intelligente männliche Positionen bringen, und nicht ein Gegacker, das ähnlich unsachlich daherschwätzt wie das feministische. Wahrscheinlich halten der Verfasser und oberflächliche, von Sachkenntnis ungetrübte Leser solch einen Strudel wirrer Behauptungen auch noch für witzig.”

In der Tat, so ist es. Überwiegend fanden die Leser den Artikel witzig. Sie können von mir eine wissenschaftlich fundiertere Abhandlung in der „Blauen Narzisse” lesen, erschienen in zwei Folgen im Jahr 2013. Die Leserinnen, die das nicht witzig fanden, sind ziemlich böse ausgeflippt. Zielvorgabe perfekt erreicht. Die Brut soll ruhig merken, daß die Zeit des schöngeistigen Argumentierens in fein gesetzten Worten vorbei ist. Sie hatten zwanzig Jahre lang ihre Chance, sich auf Argumente einzulassen und haben es dennoch vorgezogen, sich die Ohren zuzuhalten. Daß Sie übrigens meinen Namen nicht sofort mit dem Thema in Verbindung gebracht haben, finde ich bedenklich. Sie sagten doch, Sie beschäftigen sich schon lange mit dem Thema? Ich wußte, wer Sie sind.

Es interessiert niemanden, was an guten Argumentationen möglich ist. Wollte ich welche abliefern, könnte ich das jederzeit auch selbst. Es wäre Zeitverschwendung. Angriff ist gefragt. Die Brut dem Spott zum Fraß vorwerfen, ist gefragt. Freistil, sozusagen. Samthandschuhe aus, Panzerfaust an.

Mit freundlichen Grüßen
Max ███»

Statt guten Artikeln unsachliche Tiraden

Sehr geehrte Dame und Herr,

seit etwa 2 Jahren bringt Journalistenwatch meine Artikel nicht mehr, mit der fadenscheinigen Begründung, das Portal habe sich auf Nachrichten umgestellt, obwohl diese vom gleichen Typ sind wie meine Artikel. Nachdem Feminismuskritik offenbar hintenangestellt wurde, erscheint nun ein Artikel dazu bei Ihnen, der ganz offensichtlich plump und persönlich angreifend ausfällt.

«Seit das feministische Weibsengegacker salonfähig geworden ist, geht es mit der westlichen Welt den Bach runter. …

Halt den Hühnerschnabel und geh Körner picken. Gack-gack-gack»2 (Journalistenwatch)

Hier hat jemand, der wenig Ahnung vom Thema hat, auf persönlicher Ebene angegriffen, was schlechter Stil und wenig überzeugend ist.

«Arschlecken, Katharina. … Der weibliche Unmensch hat erst in Gestalt der unruhestiftenden Feministin das Licht der Welt erblickt, und das auch erst, nachdem der Buchdruck erfunden war.» (a.a.O.)

Ein wilder Strudel unbewiesener und wohl auch falscher Behauptungen – eine Korrelation von Buchdruck und Feminismus ist genauso unsinnig wie vieles in dem Geschwafel. Schon mal etwas davon gehört, daß Chinesen den Buchdruck erfunden haben, es aber trotzdem keinen Feminismus dort gab? Oder daß es feministische Bestrebungen schon im, vermutlich auch vor dem Altertum gab? Aber so viel Logik paßt nicht in das Kleinhirn des im Testosteronrausch abgedrehten Verfassers, der an einer weit verbreiteten Krankheit leidet, nämlich sich für kompetent in Sachen Frauen zu halten, obwohl er keine Ahnung von Tuten und Blasen hat.

«Wo der Islam dominant wird, hat sich jedes feministische Gedöns binnen kürzester Zeit erledigt. Es verschwindet einfach unter Kopftuch und Burka.» (a.a.O.)

Logik ist weder Sache des Feminismus noch des Verfassers des Journalistenwatch-Artikels. Was hinter Kopftuch verschwindet, hat sich deswegen nicht erledigt. Schon mal etwas von islamischem Feminismus gehört? Den gibt es und wird es in Zukunft vermehrt geben, wenn unsrer schon tot ist.

«Nach etwa 300.000 Jahren Menschheitsgeschichte des Homo Sapiens, davon etwa 295.000 Jahre zugebracht mit der sorgfältigen Beobachtung der Geschlechter, kam in jüngster Vergangenheit ein Bestseller heraus mit dem Titel „Die Bibel”. Neue Erkenntnis: Bei unserem Klugscheißerchen handelt es sich um eine getunte Rippe, die dem Brustkorb des ersten Menschen entnommen wurde.» (a.a.O.)

Bringen Sie das einmal in einer öffentlichen Debatte mit Feministen und Andersdenkenden und lassen Sie sich auslachen. Ich werde im Publikum mitlachen. Denn das ist verbale Schaumschlägerei ohne den leisesten Anflug eines Arguments. Eine Fabel aus dem Schöpfungsmythos des Alten Testaments als Argument einzusetzen, ist an Peinlichkeit und Dummheit nicht mehr zu überbieten; demnächst werden wir noch damit beschäftigt werden, ob Adam oder Eva zuerst in den Apfel der Erkenntnis gebissen habe, und ob das der gleiche Apfel sei, den Paris der Aphrodite überreichte, womit letztlich über die Entführung der Helena der trojanische Krieg ausgelöst wurde. Der Jouwatch-Schreiber ist im Rausch – wurde das unter Drogen geschrieben, oder ist er wirklich so naïv, in seinem berechtigten Zorn über feministische Verarsche antike Mythen für ein Argument zu halten, ist es einfach nur Überheblichkeit? Da habe ich 30+ Jahre mehr Erfahrung, wie man so etwas vernünftig auseinandernimmt. Unsere Professoren klassischen Stils gaben uns einen guten Rat: „Kennt eure Grenzen. Wer nicht merkt, von etwas keine Ahnung zu haben, blamiert sich fürchterlich.” Sowohl bei heutigen Konservativen als auch Männerrechtlern sind etliche eitle Schaumschläger unterwegs, die mehr von charismatischer Vermarktung verstehen als von intelligent durchdachter Argumentation; ihre Niederlage ist vorhersehbar.

In einigen Absätzen steckt ein wahrer Kern, der in meinen Büchern auch solide begründet und hergeleitet, hier jedoch durch blühend unsinnige Tiraden in den Dreck gezogen wird. Ich will mal gnädig sein und nicht den Rest des Gegackers genauso auseinandernehmen, was kein Problem wäre.

Ähnlich hat mißratene Feminismuskritik seit 1900 immer wieder verloren und sich auf lange Sicht blamiert. Dabei liefere ich regelmäßig sachlich fundierte Artikel, die auf hohem Niveau mit modernen Argumenten den Feminismus auseinandernehmen. Was stimmt in der konservativen Szene und bei vielen Männerrechtlern nicht? Solide Argumente werden ignoriert, dafür plumpes Gegacker verbreitet, mit dem sich keine Überzeugungsarbeit leisten läßt.

Daß mit dem Auftauchen feministischer Wellen das Abendland in den Sinkflug überging, belegen meine Bücher seit längerem. Ihr Artikel belegt das nicht, sondern motzt nur … herum.

Hier läuft etwas gründlich schief: Sie sollten lieber solide Artikel veröffentlichen, die handwerklich das neueste und treffendste sind, was Feminismuskritik zu bieten hat, statt Gegacker. Solide und durchdachte Feminismuskritik wird ignoriert. Es wird Zeit, daß Medien intelligente männliche Positionen bringen, und nicht ein Gegacker, das ähnlich unsachlich daherschwätzt wie das feministische. Wahrscheinlich halten der Verfasser und oberflächliche, von Sachkenntnis ungetrübte Leser solch einen Strudel wirrer Behauptungen auch noch für witzig.

Ich empfehle, einige meiner Sachbücher zu lesen, um zu sehen, was heute an guten Argumentationen möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle

www.deichmohle.de

Übersicht von bislang 28 veröffentlichten Büchern: www.quellwerk.com

Fußnoten

1 https://www.journalistenwatch.com/impressum/

2 https://www.journalistenwatch.com/2019/01/13/feministenquatsch-toxische-maennlichkeit/

Neid als Ursache des Feminismus und zeitgenössischer Probleme

Neid als Ursache des Feminismus und zeitgenössischer Probleme

Seit Urzeiten unterschieden sich überall die sozialen Aufgaben beider Geschlechter deutlich und stark; beide ergänzten sich, woraus ein Tausch und Füreinander zwischen beiden Geschlechtern entstand. Dies ließ verbindende Bezüge, anteilnehmende Gefühle und Verantwortung füreinander reifen. Äußerlich gesehen war Männerkleidung in alter Zeit oft farbenfroh und ornamentiert, dennoch meist sehr verschieden von weiblicher.

Ethnologisches Verständnis erfordert, Werte und Vorstellung der eigenen Epoche, Umgebung und Kultur aufzugeben. Männer waren nicht weibisch, wenn sie farbenfrohe und mit Ornamenten geschmückte Trachten trugen, die auch keine Mode waren, sondern über viele Generationen tradiert. Im Gegenteil, Frauen der westlichen Zivilisation ‚stahlen’ Farbe, männliche Berufskleidung und Trachten, und verweiblichten sie.

Zum Beispiel: Germanische Krieger trugen einst den Pagenschnitt, zu sehen noch auf Fresken der Westgoten in Ravenna. Dieser war bis vor wenigen Jahrhunderten männlich und militärisch. Während der ersten feministischen Welle verwandelten ‚Flapper’ der 1920er den Pagenschnitt in eine weibliche Mode. Seitdem gilt er als weibisch oder unmännlich.

Klassische Männer hatten alle Gefühle und Ausdrucks­mög­lich­kei­ten einschließlich Tränen, waren dabei aber männlich und stark. Siehe den vorigen Band der „Flaschenpost”. Während des Sturms und Drangs, einer literarischen Zwischenära nach dem Barock, ungefähr zeitgleich mit der Französischen Revolution, beschrieb Johann Wolfgang von Goethe in seinem literarischen Durchbruch, seinem ersten Erfolgsbuch „Die Leiden des jungen Werthers”, wie Werther Lotte die Gesänge des Ossians mit Tränen in den Augen vorlas. Später nahm weiblicher Neid auf alles männliche den Männern jene Ausdrucksmöglichkeit weg, so daß sie weiblich wurde und folglich für weibisch und unmännlich bei Männern galt. Gleiches betrieben feministische Wellen auf vielen Ebenen.

Feministische Wellen gründen auf Neid statt Liebe. Statt Männer und Männlichkeit zu lieben, beneiden feministisch angekränkelte Frauen Männer und Männlichkeit, wollen wie Männer sein und selbst die Attribute der Männlichkeit haben. Das ist die grundlegende sexuelle Perversion des Feminismus.

Daher raubten Frauen Männern männliche Rollen, Ansehen, Attribute, einschließlich Farben und Tränen. Als Folge verarmte Männlichkeit zunehmend, während Weiblichkeit alles erhielt. Ursache ist feministischer und weiblicher Neid statt echter Liebe.

Dies war ein kurzer Auszug aus dem fünften Band der „Flaschenpost in die Zukunft” mit dem Arbeitstitel: „Die Botschaft: Rettung der Identitäten”. 26 meiner früheren Bücher sind hier aufgeführt.

Statt guten Artikeln unsachliche Tiraden

Sehr geehrte Dame und Herr,

seit etwa 2 Jahren bringt Journalistenwatch meine Artikel nicht mehr, mit der fadenscheinigen Begründung, das Portal habe sich auf Nachrichten umgestellt, obwohl diese vom gleichen Typ sind wie meine Artikel. Nachdem Feminismuskritik offenbar hintenangestellt wurde, erscheint nun ein Artikel dazu bei Ihnen, der ganz offensichtlich plump und persönlich angreifend ausfällt.

«Seit das feministische Weibsengegacker salonfähig geworden ist, geht es mit der westlichen Welt den Bach runter. …

Halt den Hühnerschnabel und geh Körner picken. Gack-gack-gack»1 (Journalistenwatch)

Hier hat jemand, der wenig Ahnung vom Thema hat, auf persönlicher Ebene angegriffen, was schlechter Stil und wenig überzeugend ist. 

«Arschlecken, Katharina. … Der weibliche Unmensch hat erst in Gestalt der unruhestiftenden Feministin das Licht der Welt erblickt, und das auch erst, nachdem der Buchdruck erfunden war.» (a.a.O.)

Ein wilder Strudel unbewiesener und wohl auch falscher Behauptungen – eine Korrelation von Buchdruck und Feminismus ist genauso unsinnig wie vieles in dem Geschwafel. Schon mal etwas davon gehört, daß Chinesen den Buchdruck erfunden haben, es aber trotzdem keinen Feminismus dort gab? Oder daß es feministische Bestrebungen schon im, vermutlich auch vor dem Altertum gab? Aber so viel Logik paßt nicht in das Kleinhirn des im Testosteronrausch abgedrehten Verfassers, der an einer weit verbreiteten Krankheit leidet, nämlich sich für kompetent in Sachen Frauen zu halten, obwohl er keine Ahnung von Tuten und Blasen hat.

«Wo der Islam dominant wird, hat sich jedes feministische Gedöns binnen kürzester Zeit erledigt. Es verschwindet einfach unter Kopftuch und Burka.» (a.a.O.)

Logik ist weder Sache des Feminismus noch des Verfassers des Journalistenwatch-Artikels. Was hinter Kopftuch verschwindet, hat sich deswegen nicht erledigt. Schon mal etwas von islamischem Feminismus gehört? Den gibt es und wird es in Zukunft vermehrt geben, wenn unsrer schon tot ist.

«Nach etwa 300.000 Jahren Menschheitsgeschichte des Homo Sapiens, davon etwa 295.000 Jahre zugebracht mit der sorgfältigen Beobachtung der Geschlechter, kam in jüngster Vergangenheit ein Bestseller heraus mit dem Titel „Die Bibel”. Neue Erkenntnis: Bei unserem Klugscheißerchen handelt es sich um eine getunte Rippe, die dem Brustkorb des ersten Menschen entnommen wurde.» (a.a.O.)

Bringen Sie das einmal in einer öffentlichen Debatte mit Feministen und Andersdenkenden und lassen Sie sich auslachen. Ich werde im Publikum mitlachen. Denn das ist verbale Schaumschlägerei ohne den leisesten Anflug eines Arguments. Eine Fabel aus dem Schöpfungsmythos des Alten Testaments als Argument einzusetzen, ist an Peinlichkeit und Dummheit nicht mehr zu überbieten; demnächst werden wir noch damit beschäftigt werden, ob Adam oder Eva zuerst in den Apfel der Erkenntnis gebissen habe, und ob das der gleiche Apfel sei, den Paris der Aphrodite überreichte, womit letztlich über die Entführung der Helena der trojanische Krieg ausgelöst wurde. Der Jouwatch-Schreiber ist im Rausch – wurde das unter Drogen geschrieben, oder ist er wirklich so naïv, in seinem berechtigten Zorn über feministische Verarsche antike Mythen für ein Argument zu halten, ist es einfach nur Überheblichkeit? Da habe ich 30+ Jahre mehr Erfahrung, wie man so etwas vernünftig auseinandernimmt. Unsere Professoren klassischen Stils (allesamt männlich) gaben uns einen guten Rat: „Kennt eure Grenzen. Wer nicht merkt, von etwas keine Ahnung zu haben, blamiert sich fürchterlich.” Sowohl bei heutigen Konservativen als auch Männerrechtlern sind etliche eitle Schaumschläger unterwegs, die mehr von charismatischer Vermarktung verstehen als von intelligent durchdachter Argumentation; ihre Niederlage ist vorhersehbar.

In einigen Absätzen steckt ein wahrer Kern, der in meinen Büchern auch solide begründet und hergeleitet, hier jedoch durch blühend unsinnige Tiraden in den Dreck gezogen wird. Ich will mal gnädig sein und nicht den Rest des Gegackers genauso auseinandernehmen, was kein Problem wäre.

Ähnlich hat mißratene Feminismuskritik seit 1900 immer wieder verloren und sich auf lange Sicht blamiert. Dabei liefere ich regelmäßig sachlich fundierte Artikel, die auf hohem Niveau mit modernen Argumenten den Feminismus auseinandernehmen. Was stimmt in der konservativen Szene und bei vielen Männerrechtlern nicht? Solide Argumente werden ignoriert, dafür plumpes Gegacker verbreitet, mit dem sich keine Überzeugungsarbeit leisten läßt.

Daß mit dem Auftauchen feministischer Wellen das Abendland in den Sinkflug überging, belegen meine Bücher seit längerem. Ihr Artikel belegt das nicht, sondern motzt nur … herum.

Hier läuft etwas gründlich schief: Sie sollten lieber solide Artikel veröffentlichen, die handwerklich das neueste und treffendste sind, was Feminismuskritik zu bieten hat, statt Gegacker. Solide und durchdachte Feminismuskritik wird ignoriert. Es wird Zeit, daß Medien intelligente männliche Positionen bringen, und nicht ein Gegacker, das ähnlich unsachlich daherschwätzt wie das feministische. Wahrscheinlich halten der Verfasser und oberflächliche, von Sachkenntnis ungetrübte Leser solch einen Strudel wirrer Behauptungen auch noch für witzig.

Ich empfehle, einige meiner Sachbücher zu lesen, um zu sehen, was heute an guten Argumentationen möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle
www.deichmohle.de

Übersicht von bislang 28 veröffentlichten Büchern: www.quellwerk.com

Fußnote

1 https://www.journalistenwatch.com/2019/01/13/feministenquatsch-toxische-maennlichkeit/

Der Gesinnungszensurstaat

Der Gesinnungszensurstaat

Einige Wochen war mein Blog inaktiv, weil ich lieber Bücher von bleibendem Wert hinterlasse als schnellvergängliche Artikel zu Tagesthemen. Gerne wäre ich täglich dabei gewesen, denn die Entwicklung überschlägt sich von Tag zu Tag.

Was ist geschehen? Ich habe einen Verlag gefunden und vorgestern einen Vertrag unterzeichnet, der heute schon wieder gekündigt wurde. Das ist ein Zensurrekord. Lest selbst!

Meh­re­re Buch­ver­öf­fent­li­chun­gen platz­ten nach Ver­trags­un­ter­zeich­nung. Nach jah­re­lan­ger Su­che hat­te ich 1992 ei­nen Ver­trag für das heu­te „NEIN!” ge­nann­te Buch mit dem in­zwi­schen ein­ge­stell­ten Bet­zel Ver­lag un­ter­zeich­net, für das die­ser be­reits ei­ne ISBN-Num­mer mit Ti­tel­nen­nung „Abgelehnt” ein­ge­rich­tet hat­te. Letz­tes Le­bens­zei­chen war dann der Ein­trag im Ver­zeich­nis lie­fer­ba­rer Bü­cher: „Die­ses Buch er­scheint nicht.” Mein er­ster Ver­lag, der wirk­lich druck­te, hat­te für fünf Bü­cher un­ter­schrie­ben, doch nach dem er­sten wur­de die Spar­te auf­ge­ge­ben. Der eben­falls auf­ge­lö­ste Ju­we­len Ver­lag hat­te ver­trag­lich zu­ge­si­chert, im glei­chen Jah­re drei mei­ner Bü­cher zu ver­öf­fent­li­chen, was be­kannt­lich nicht ge­schah. Mehr­mals wur­de mündl­ich oder per Email In­ter­es­se be­kun­det, dann aber vor Un­ter­zeich­nung mit teils gro­tes­ken Be­grün­dun­gen ein Rück­zie­her ge­macht. Wer ‚Deich­moh­le’ heißt, wird sy­ste­ma­tisch schi­ka­niert.

Statt ei­ner auch wirk­lich ge­le­se­nen Ver­öf­fent­li­chung in ei­nem Pu­bli­kums­ver­lag schei­ne ich in­zwi­schen un­ge­le­sen ei­nen ‚schlech­ten Ruf’ ‚po­li­ti­scher In­kor­rekt­heit’ zu ha­ben, der Ver­öf­fent­li­chun­gen ver­hin­dert.

«Von: ███-Verlag ███
Ge­sen­det: Diens­tag, 11. De­zem­ber 2018 13:01
An: Jan Deich­moh­le
Be­treff: AW: Ver­trag, AW: Phi­lo­so­phi­sche Re­fle­xi­o­nen über Grup­pen­rei­sen und was sie uns zei­gen

Hal­lo Herr Deich­moh­le,

es gibt ein Pro­blem: Mei­ne Dienst­lei­ster sprin­gen mir ab. Mit dem Na­men ‚Deich­moh­le’ wol­len die nichts zu tun ha­ben, er­go feh­len mir die üb­li­chen We­ge für ei­ne Buch­ver­öf­fent­li­chung.

Ich kann da­her lei­der nicht bei der Ver­öf­fent­li­chung wei­ter­hel­fen, tut mir wirk­lich leid.

Mit freund­li­chen Grü­ßen»

„Sehr ge­ehr­ter Herr ███,

wir ha­ben ei­nen Ver­trag un­ter­zeich­net. Wel­cher Dienst­lei­ster soll­te ab­sprin­gen – das wä­re ein bei­spiel­los in­to­le­ran­ter Vor­fall? Es gibt Wahr­hei­ten, auf die der­zeit hy­ste­risch re­agiert wird. Ge­ra­de des­halb ist es be­son­ders wich­tig, die­se be­kannt zu ma­chen, an­son­sten en­den wir in ei­ner Ge­sin­nungs­dik­ta­tur, wenn wir uns nicht schon dar­in be­fin­den.”

«███t-Verlag ███>
Di 11.12.2018, 16:00
Hal­lo Herr Deich­moh­le,

ver­rückt, das hat­te ich auch noch nie. Ich fin­de kei­nen, der mir wei­ter­hel­fen kann… Ich lö­sche nun­mehr al­les, al­lein schon we­gen der DSGVO. Sie kön­nen die­se Email also „Kün­di­gung des Ver­tra­ges” an­se­hen. Scha­de.»

Dies ist das drit­te Ver­lags­an­ge­bot zu die­sem Buch, das aus ha­ne­bü­che­nen Grün­den ge­platzt ist. Of­fen­bar ha­be ich für Me­di­ën das fal­sche Ge­schlecht:

«Von: ███ <███@traum­zeit-ver­lag.██>
Ge­sen­det: Diens­tag, 23. Ja­nu­ar 2018 13:08
An: Jan Deich­mohle
Betreff: Re: Neu­see­land – Rei­se­füh­rer der an­de­ren Art – Ki­wi Ex­pe­ri­ence Bus
Lie­ber Jan,

dan­ke für dei­ne An­fra­ge.

Traum­zeit ist nur ein win­zi­ger Ver­lag und ich wer­de in ab­seh­ba­rer Zeit wohl kei­ne Bü­cher an­de­rer Au­to­rin­nen ver­öf­fent­li­chen, ab­ge­se­hen von Leu­ten, die wir schon im Ver­lag ha­ben.»

Tja, ei­ne Au­to­rin bin ich auch nicht wirk­lich.

«Von: ███ <███@ver­lags­haus.██>

Ge­sen­det: Mitt­woch, 24. Ja­nu­ar 2018 09:54
An: deich­moh­le@███Betreff: Ihr Pro­jekt­vor­schlag Neu­see­land – Rei­se­füh­rer der an­de­ren Art – Ki­wi Ex­pe­rien­ce Bus

Sehr ge­ehr­ter Herr Deich­moeh­le,

… Lei­der kön­nen wir Ih­re Buch­idee nicht ver­öf­fent­li­chen, da die The­ma­tik nicht in un­se­re ak­tu­el­le Ver­öf­fent­li­chungs­stra­te­gie passt.»

In den mei­sten Fäl­len paßt die Thoe­ma­tik nicht in die Ver­öf­fent­li­chungs­stra­toe­gie – das ist der Foeh­ler.

Von: ███ <███@mun­do-mar­ke­ting.██>
An: Jan Deich­moh­le
Ge­sen­det: Don­ners­tag, 25. Ja­nu­ar 2018, 18:50:05 MEZ
Be­treff: AW: Neu­see­land – Rei­se­füh­rer der an­de­ren Art – Ki­wi Ex­pe­ri­ence Bus

Hal­lo Herr Deich­moh­le,

recht herz­li­chen Dank für Ih­re freund­li­che E-Mail. Wir ha­ben uns dar­über sehr ge­freut.

Ihr Rei­se­be­richt ist schön und leb­haft ge­schrie­ben. Lei­der paßt er nicht zu uns in das Pro­gramm, auf je­den Fall nicht so wie ich es in Zu­kunft wei­ter­ent­wickeln möch­te. Des­halb kann ich Ih­ren Ti­tel lei­der nicht ver­le­gen.

Das hat NICHTS mit Ihnen oder Ihrem Buch zu tun.»

Wie dem auch sei, fol­gen­des hat of­fen­kun­dig mit mir und den Buch­in­hal­ten zu tun:

«Am Montag, 29. Januar 2018, 10:34:01 MEZ hat Verlag Kern <███@verlag-kern.██> Folgendes geschrieben:

Gu­ten Tag Herr Deich­moh­le,

bit­te neh­men Sie un­se­re Mail­adres­se um­ge­hend aus Ih­rem Ver­tei­ler und ver­scho­nen Sie uns mit wei­te­ren Zu­sen­dun­gen, wir sind dar­an nicht in­ter­es­siert»

Die härtesten Abfuhren aus Gesinnungsgründen habe ich noch gar nicht im Blog veröffentlicht – sie sind jeweils im zugehörigen Buch dokumentiert.

Als ich meinen Versicherungsmakler anrief, wie er die Lage einschätze, meinte er nur, in den letzten Jahren habe er viele Fälle erlebt, bei denen jemand in Schwierigkeiten geriet, der etwas unbequemes gesagt habe, das nicht einmal ‚politisch inkorrekt’ zu sein brauchte; oft reiche schon ein falsches Wort, oder das Befragen einer Person, die etwas unerwünschtes sagt, um selbst als Journalist abserviert zu werden. Möglicherweise ist nackte Angst um die eigene wirtschaftliche Existenz eine Erklärung für die haarsträubende Einseitigkeit unsrer Mediën, Verlage, Hochschulen und Parteiën: Es traut sich niemand mehr. Mir hat eine Lektorin eines bekannten Publikumsverlags geschrieben, sie könne meine Argumente gut verstehen, aber das sei nicht in ihrem Verlag veröffentlichbar und sie werde sich auch nicht wieder bei mir melden. Aus Rücksichtnahme nenne ich keine Namen.

Inzwischen ist es nicht einmal mehr möglich, ein amüsant geschriebenes harmloses Reisebuch zu veröffentlichen, wenn man von irgendwem in einer privaten Firma als ‚politisch inkorrekt’ eingestuft wurde. Das ‚kauft nicht bei Juden’ des Dritten Reiches ist inzwischen perfektioniert worden zu systematischem Gesinnungsterror, bei dem sich Privatunternehmen berechtigt fühlen, Andersdenkende von Veröffentlichung auszuschließen. Sogar wenn sich Verlage finden, die das Buch begeistert, kann irgend jemand in der langen Kette von Dienstleistern: Buchgestalter, Druckerei, Werbefirma das Buch durch Boykott abschießen, den Autor vernichten, weil ihm seine Chancen auf einen Durchbruch jahrzehntelang geraubt wurden, was ihn ganz nebenbei auch wirtschaftlich brechen soll. Was aneckt, hat keine Chance. Wer einmal aneckt, ist generell erledigt, auch mit harmlosen Angeboten. Das übersteigt die Ketzerjagd des Mittelalters.

Sogar in der Liste zensierter Schriftsteller fehle ich. Denn dort hat ein bekanntes Magazin nur jene erwähnt, die berühmt sind, einmal etabliert waren und daher in Öffentlichkeit und Mediën einen Namen haben. Damit werden die kritischsten Stimmen verstummt, denn wer einst zum Establishment gehörte, wird nicht so tiefgreifende Kritik anbringen wie jene, die von Anfang an ausgeschlossen war. Doch wer von Anfang an ‚politisch inkorrekte’ Inhalte anbot, konnte im feministischen Gesinnungsstaat schon seit 1968 niemals einen Durchbruch schaffen. Nun bin ich seit Jahrzehnten ein Aktivist gegen politische Zensur, die ich ebenso lange dokumentiere. Ausgerechnet der langjährige Aktivist gegen politische Zensur wird sogar von denen ignoriert, die angeblich gegen politische Zensur kämpfen. Was für ein absurdes Theater! Sogar oppositionelle Mediën haben versagt, den ersten und systematischsten Kämpfer gegen Zensus durch Nichterwähnung und Übergehen abermals zensiert. Schande über euch!

Kauft endlich meine Bücher, damit die Masche des Systems, Andersdenkende totzuschweigen, auszugrenzen und durch Boykott einzelner Intoleranter stillheimlich im Hintergrund um jede Chance zu bringen, nicht aufgeht! Eure Behäbigkeit und Desinteresse ermöglicht erst das Funktionieren der Gesinnungsdiktatur! Wenn ihr euch entschließen würdet, die Bücher zu kaufen und zu lesen, könnte die Zensur in sich zusammenfallen. Doch das tut ihr nicht. Euer Nichthandeln wirkt wie Einverständnis und Unterstützung, auch wenn ihr es nicht so meint. Ich habe es satt, einem unwilligen Publikum hinterherlaufen zu müssen und um Käufer zu betteln. Ich habe besseres zu tun. Ihr zwingt mich mit eurem Ignorieren zu so einem unwürdigen Bemühenmüssen. Eure behäbige Bequemlichkeit macht die Mißstände erst möglich. Nicht nur der Gesinnungsstaat und seine Mediën, auch die Nichtleser eines Nichtpublikums verdienen Schelte.

Das schon gelöschte zensierte Buch habe ich neu hochgeladen:

Neues Buch der Reihe „Flaschenpost in die Zukunft“: Untergang durch Feminismus

Das vierte Buch der Reihe „Flaschenpost in die Zukunft“: „Untergang durch Feminismus“ ist nun in einer vollständigen Urfassung mit einigen Farbseiten erhältlich. Schaut mal rein!

Untergang

Untergang durch Feminismus

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durch Feminismus

Vierter Band der „Flaschenpost in die Zukunft”

Kurze Schnipsel aus dem Buch zur Einstimmung, hier passende für Migrationskritiker – in einem späteren Artikel wird eine Auswahl für Feminismuskritiker folgen:

Am Stra­ßen­rand dem Klub ge­gen­über ste­hen meh­re­re Mäd­chen­grup­pen und glü­hen vor. Hin­ter ih­nen war­tet ein gro­ßer Schwarm Frau­en­räu­ber al­ler Welt, vor al­lem Af­ri­ka­ner und ei­ni­ge Naf­ri-Mus­lim­bär­te, die für sie ge­bo­re­ne Mäd­chen auf ih­rem Kon­ti­nent zu­rück­lie­ßen, um sich an un­se­ren Geld­töp­fen und Mäd­chen zu be­die­nen, die aber für uns schon zu we­ni­ge sind, wes­halb der Be­griff Frau­en­raub zu­trifft. Ei­ner aus ih­rem Hecht­schwarm trat vor, sag­te et­was, er­hielt Ant­wort ei­nes Mäd­chens, wor­auf die Frau­en­räu­ber­grup­pe so­fort aus­schwärmt, die Mäd­chen im Halb­kreis um­ringt. Al­le kon­tak­ten sich nun. Es wirkt wie das Ver­schmel­zen zwei­ër Ga­la­xi­ën im Welt­all, die von der Gra­vi­ta­ti­on an­ge­zo­gen kol­li­die­ren. Das Gan­ze scheint ein ab­ge­kar­te­tes Spiel zu sein, das täg­lich statt­fin­det: Aus­ge­rech­net an den Treff­punk­ten und Klubs der jun­gen Mäd­chen, dar­un­ter Schü­le­rin­nen, gei­ërn die Frau­en­räu­ber der Welt, die nicht nur un­ser Geld zu neh­men ins Land ka­men, son­dern nun auch mas­sen­wei­se uns­re Mäd­chen ha­ben wol­len, weil sie un­be­weibt ka­men und se­xu­ël­len Druck ver­spü­ren. Ih­nen geht gar nicht auf, wie un­fair das uns ein­hei­mi­schen Män­nern ge­gen­über ist, die sie zu­neh­mend zu Ver­lie­rern ma­chen. Doch ver­ant­wort­lich ist je­der für die Fol­gen sei­nes Tuns. Von Ver­dum­mung und Ver­ro­hung künf­ti­ger Ge­ne­ra­ti­o­nen ist da­bei noch gar nicht ge­spro­chen. Wir sind die letz­te deut­sche Ge­ne­ra­ti­on. Wir wer­den ge­ra­de un­ter der Gür­tel­li­nië ab­ge­schafft. Kom­men­de Kin­der wer­den nicht von uns ab­stam­men. Wir müs­sen uns­re ei­ge­ne Ver­drän­gung be­zah­len.

Der Süd­län­der vor mir, mit­tel­alt er­wach­sen, durf­te hin­ein – mit ei­nem sehr exo­tisch wir­ken­den Aus­weis, wie ich ihn noch nie ge­se­hen ha­be. Mann und Pa­pier stam­men wohl von weit her. Eu­ro­pä­isch sieht das nicht aus. Er darf mit­flir­ten, ich nicht.

Zum zwei­ten Klub auf mei­ner Li­ste fuhr ich im Schie­nen­er­satz­ver­kehr. Den Bus do­mi­nier­ten lau­te Stim­men in ei­ner mir frem­den ty­pisch schwarz­af­ri­ka­ni­schen Spra­che. Ein­zi­ger ver­ständ­li­cher Satz war fol­gen­der: „Kill people just for fun” – „Leu­te nur zum Spa­ß tö­ten”. Als die Grup­pe end­lich aus­stieg, traf sich mein er­leich­ter­ter Blick mit dem des Bus­fah­rers im Rück­spie­gel. Nun steht das Pro­blem auf der Stra­ße; Mäd­chen ge­hen vor­bei; sie gucken.

Der zwei­te Klub sieht aus, als sei­ën die Be­woh­ner Tro­jas da­bei, aus­zu­wan­dern, um frei­wil­lig Platz zu schaf­fen für mehr tro­ja­ni­sche Pfer­de.

«„Wir be­kom­men ein Pferd ge­schenkt!” -„Die Stadt wird sich ver­än­dern, lie­be Freun­d*in_­nen und Freun­de, und wißt ihr was?, ich freu‘ mich drauf!” -„La­o­ko­ón und Kas­san­dra sind po­pu­li­sti­sche Dun­kel­tro­ja­ner mit Haß im Her­zen!” -„Will­kom­men, will­kom­men”»

Frie­de, Lie­be, Ei­ër­ku­chen! In­te­griert mal schön al­le Pro­ble­me der Welt! Und dann wun­dert euch, wenn es knallt und schief­geht! Und schiebt dann mal schön die Schuld auf an­de­re, ihr Bes­ser­men­schen.

Da­ni­el van Heil, Flucht aus dem bren­nen­den Tro­ja

Ein Af­ri­ka­ner wird gleich von zwei Mäd­chen in Reiz­wä­sche an­ge­tanzt, aber nicht gleich­zei­tig. Erst tanz­te ei­ne groß­wüch­si­ge Blon­dier­te (echt war an der wohl nicht viel) auf ihn zu bis zum Schmu­se­tanz. Als sie ein­mal weg war, kam ein wei­te­res Mäd­chen mit eben­so knap­per Reiz­wä­sche, klei­ner und braun­haa­rig, in sei­ne Nä­he und tanz­te ihm zu. Wie­der rück­te sie nä­her ran bis zum Schwoof. Kaum war die Zwei­te weg, kam die Er­ste wie­der, und so wei­ter. Er braucht nur cool da­ste­hen und hat zwei hei­ße Freun­din­nen. Uns­re männ­li­chen Ver­lie­rer blit­zen ab, wer­den ver­ächt­lich ig­no­riert.

Rück­zu in Stra­ßen­bahn und Zug ging es wei­ter mit Frau­en­raub­paa­ren. Er schwarz, sie weiß. Er Ori­ën­ta­le, sie hie­sig. Er Mus­lim­bart, sie Hie­si­ge. Wie üb­lich. Der Sal­do ist kraß. Ei­ne rie­si­ge Zahl Mäd­chen fehlt für ein­hei­mi­sche Ver­lie­rer, weil sie von frem­dem Män­ner­über­schuß ab­ge­grif­fen wur­den. Bei dem Zah­len­ver­hält­nis der Ge­schlech­ter kann die Paar­bil­dung nicht auf­ge­hen. Lang­fri­stig schlim­mer noch: Schö­ne Blon­di­nen wer­den eben­so aus­ster­ben wie nor­di­sche Den­ker.

[Der Typus] der im Er­satz­bus laut tön­te „Kill people for fun”, zeigt in Af­ri­ka stän­dig mit Schlag­zei­len über grau­sa­me Farm­mor­de und Über­fäl­le, die Hun­dert­tau­sen­de Wei­ße zur Aus­wan­de­rung brach­ten, daß es Re­a­li­tät ist, nicht nur ein Spruch. Ge­nau sol­che Ty­pen dür­fen nun un­se­re ihn heiß an­flir­ten­den Frau­en mit Kin­dern schwän­gern, de­nen sie ihr im Durch­schnitt nach­ge­wie­se­nes Ta­lent im Fach­be­reich Ge­walt und IQ-Ver­mei­dung ver­er­ben.

Dies war ein provokativ überspitzter Auszug für Migrationskritiker aus dem Buch Untergang durch Feminismus. Der Band hat schlägt auch andere Seiten und Themen an.

 

Neuer Bucheinband

„Don’t judge a book by its cover.” lautet ein altes angelsächsisches Sprichwort, das so wahr ist wie es in unsrer Zeit nicht mehr beachtet wird: „Beurteil ein Buch nicht nach seinem Einband.” oder eine Sache nicht nach ihrer Aufmachung. Im Zeitalter raffinierter Verkaufspsychologie gilt leider recht deutlich das Gegenteil. Kleider machen Leute, und Werbekampagnen Bücher. Ich biete neuartige Bücher und Argumente. Die Verpackung ist mir wurscht. Grauer Karton tut es auch. Aber weil gemäkelt wurde, habe ich statt voll konzentriert zu schreiben mal was gebastelt. Nun denn, hier ist die Abrechnung in neuem Gewande.  Viele Leser braucht das Buch.

 

Nachtleben in Merkelstan und ein paar philosophische Überlegungen

Nachtleben in Merkelstan

Essen: Schwarzhaariger Südländer mit hellbraunhaariger hiesiger Freundin. Das übliche. Hiesige Männer, Erfinder und Blondinen sterben mittelfristig aus.

Umsteigen: Wenige Leute, aber schwarzhaariger Asiate mit hellbraunhaariger hiesiger Freundin.

S-Bahn: Eine hellhaarige Frau mittleren Alters setzt sich mir schräg gegenüber und tippt auf ihrem Mobil. Südosteuropäer gegenüber auf Bänken hinterm Gang fixieren vor allem sie, aber auch mich mehr, als ich es angenehm finde.
-„Gibt es eine gute Veranstaltung irgendwo?” fragte ich schließlich.
-„Keine Ahnung. Ich gehe nicht weg.”
-„Es ist gut, was besseres vorzuhaben. Man verschwendet sonst viel Zeit beim Ausgehen.” … „Eine Schwierigkeit ist, daß Klubs hier so verraucht sind. Im Sommer gibt es draußen was an der frischen Luft.”
Sie schaut weg, schließt zeitweise die Augen. Später:
-„Was wäre denn für Sie eine gute Veranstaltung?”
-„Irgendwas, egal. Ich lerne gern was neues kennen. Es ist gut, neues zu entdecken.”
Stille. 

Sie stieg aus, die Südosteuropäer kurz darauf. Fünf blutrot gemalte Mädchen setzten sich auf die Bankgruppe jenseits des Ganges.
-„Oh, Halloween kann beginnen.”
-„Wir sehe immer so aus.”
-„Prima, so geht ihr auch ins Büro oder zur Uni.”
-„Aber immer.”
-„Ich habe mich als ich selbst verkleidet. Ich bin kraß genug.”
-„Uih uih.”
Das mir zunächst sitzende Mädchen trug weitmaschige Netzstrümpfe, wie ein Fischernetz, aber mit Löchern.
-„Praktisch. Damit kannst du fischen. Die kleinen Fische schwimmen durch, nur die großen Fische bleiben hängen.”
Sie schlug die Knie anders übereinander. Das Gespräch schlief eine Weile ein; sie unterhielten sich untereinander.
-„Wohin geht ihr?”
-„In einen Klub.”
-„Welchen?”
-„Das wissen wir noch nicht.”
-„Ich wollte zum *.”
-„Da kommen wir nicht alle rein.”

Der Klub war eine Enttäuschung. Kaum Möglichkeiten im Außenbereich an der frischen Luft. Drinnen versmogt. Als ich was sagen wollte, starrte mich ein Araber an, der als Männerüberschuß verkleidet hier war. So lähmte er mich durch bloße Gegenwart, denn er würde sich berechtigt fühlen, mir alles – und viel erfolgreicher als ich! – nachzumachen.

Reinfall. Draußen kalt, drinnen verraucht, überall chancenlos. Eine Frau fragte ich nach einem Klub ohne Rauch.
-„Schwierig.”
Sie erzählte irgendwas mit Biowirtschaft studiert zu haben und einen Job zu suchen. Statt faktischer Wissenschaft sind heute Ideologiefächer Mode. Sie hörte mir gar nicht zu, gab mir keine Chance, etwas zu erwidern oder davon zu sprechen, was ich tu, drehte sich Bekannten zu und ging.

Ich konnte nur Merkelpaare zählen. So viele, die mehr Glück haben bei Frauen des eigenen Kulturkreises als Verlierer weiblicher Wahl. Ein Afro in linkem Szeneschick mit ebensolchem Mädchen. Ein zweites Paar gleicher Bauart. Mehr oriëntalische Siegmeldungen aus dem Krieg um unsere zu wenigen Frauen. Wie viele hiesige Paare gibt es noch?

In den Zonen des Smogalarms, in dem nicht nur keine Autos mehr fahren dürften, sondern eigentlich Raumanzüge mit Sauerstoffflaschen zu vergeben wären, tanzte ich eine Weile, versuchte so selbstsicher zu wirken wie ein Künstler der sogenannten ‚Swingenden Sixties’ in Filmen, sprach zu einer Tanzenden. -„Halloween beginnt mit einem Lächeln.” Dafür wurde ich totalignoriert.

Zwecklos. Ich ging sehr bald wieder. Der Eintritt hat sich nicht gelohnt für den kurzen Besuch: Bei der Herfahrt in der S-Bahn hatte ich mehr und bessere Gespräche als im Klub. In der Straßenbahn saß eine Dunkelblonde, die interessiert mit einem Afro sprach, erzählte ihm von einer Freundin, die trommeln und alles mögliche über Afrika lernte. Als ich studierte, war das große Mode unter Feministinnen. Eine stadtbekannte Emanze der damaligen Frauenbewegung war damals, Ende der 1970er Jahre, in einem Trommelkreis, wo sie bei einem Ghanaer lernte. Die in Afrika eher ziemlich männliche Tätigkeit des ‚Sprechens mit Trommeln’ übte sie geduldig zur Rollenumkehr. Gefallen an afrikanischer Männlichkeit hatten schon Feministinnen der 1970er. Auch hier und heute wirkt das Mädchen flirtbereit für ihn. Was einst feministisch war, haben heute alle, auch die bürgerlichen Mädchen, selbstverständlich übernommen.

Na toll. Millionen fremder Männerüberschuß werden integriert, nur die verdrängten einheimischen Verlierer lebenslang nicht. Habt ihr schon mal einen InCel integriert, liebe Frauen und Mädchen? Nein? Wieso nicht? Das sind Jungen und Männer aus euren Völkern und eurem Kulturkreis, die ihr alleine verrotten laßt. Habt ihr schon mal einen BrainCel integriert? Nein, natürlich nicht! Eure eigenen Männer sind euch scheißegal! Sie wurden schon seit Ende der 1950er vernachlässigt, als es mit den Gastarbeitern begann, der ebenfalls Männerüberschuß war, der logischerweise mehr einheimische Männer zu Verlierern verdrängt, weil es nicht genug Frauen für alle gibt. Habt ihr jene Bauern damals integriert, die lebenslang keine Frau fanden, weil es unbequem war, Bäurin zu werden? Nein? Vielleicht stammt ihr von Müttern oder Großmüttern ab, die damals lieber Gastarbeitern Nachkommen zeugten und jene unglücklichen Bauern und andere Männer kinderlos aussterben ließen. Möge ihr Schicksal in der männerfeindlichen Republik nicht vergessen werden!

Ihre Anteilnahme und Liebe gilt denen, die gar nicht hier sein dürften, für die in anderen Ländern und Kontinenten genug Mädchen geboren wurden, die sie dort ungeschützt als Frauenüberschuß für ihre oft polygamen Gesellschaften zurückließen, wogegen unsre Mädchen für uns nicht reichen. Mit uns reden sie nie so anteilnehmend oder solidarisch wie mit jenen, die auf dem für Männer katastrophalen Geschlechtermarkt bei uns nichts verloren haben! Nie.

Unterwegs traf ich eine lustige Gruppe, leicht mit Lippenstift auf Halloween bemalt, die schon vorgeheizt hatte, leider rauchte. Ein Mann der Runde redete mit mir, bot mir von seinem Bier an und war erstaunt, daß ich keinen Lallohol trinke. Weil das Warten auf eine Bahn zu lange dauerte, zogen sie es vor, zum ** zu laufen, doch ich versuchte nicht mitzukommen, weil es drinnen bestimmt wieder fürchterlichen Tabakqualm zum Schneiden gäbe.

Am S-Bahnhof traf ich eine supernette Gruppe aus sieben netten deutschen Jungen und drei netten deutschen Mädchen. Das Zeichen der Zeit. Die armen Jungen. Alle mögen meinen Bart. Sie lassen mich Aufnahmen machen. Eine meinte zu mir, wäre sie ein Mann und in meinem Alter, wollte sie genauso aussehen. Die andere erzählte, das vorige Mädchen sei „super-mega-nett”. Ich wollte, ich gehörte zur Gruppe dazu und wäre in der Altersspanne ihres Beuteschemas. Aber dann wäre das Geschlechterverhältnis sogar 8 Männer zu 3 Frauen. Das kann nicht gutgehen! Was haben die linken, feministischen Schweinepriester nur mit uns gemacht?

Eine wilde, kunterbunte Gesellschaft fährt jetzt hier rum. Vielfach unbeschwerte Partystimmung, aber auch die für Frauen typischen Befindlichkeitsgespräche. Frauen erörtern, wie sich jemand fühle. Alles ganz subjektiv. Dabei haben sie von den Fakten und Realitäten, die Gefühle verursachen, keine Ahnung. Es hat nichts mit Gefühlsduselei oder Psychologie zu tun, wenn sie männliche Verlierer schaffen, indem sie für manche Männer nicht zu haben sind. Das sind konkrete Fakten des Lebens. Solche Fakten bilden die Realität. Das Reden von Gefühlen ist haltloses, windelweiches und vor allem sehr subjektives Gequatsche, wird niemals die tatsächliche Beschaffenheit der Welt und ihre Ursachen ergründen. Vom Feminismus verführte Frauen haben uns um den Verstand gebracht, so wie sie Verlierer um erfülltes Leben und eigene Kinder bringen.

Weitere Verdummung bewirkt die Generation Mobiltelephon. Wischwisch über den Bildschirm. Facebook hat es nachgemacht, andere Programme Facebook. Statt die Welt logisch zu organisieren, seitenweise blättern zu können, wird nun lässig gewischt, mehr, noch mehr, bis mehr nicht geht. Nach ein paar tausend Einträgen ist Schluß. Der Rest der Welt ist unerreichbar. So ließe sich keine Bibliothek organisieren. Das konnten schon Rechner der 1970er Jahre besser. Wir werden verdummt, auch von Google, das wenige Ergebnisse liefert, die der Konzern für relevant hält. Vorher gab es Suchmaschinen, die beliebig viele Treffer lieferten, so viele weltweit zu finden sind. Auch dabei verdrängt oberflächliche Willkür einiger Akteure die Realität, bestimmt unser Bild der Welt. Die Logik unsrer Väter geht unter, wird verdrängt durch feministisch-feminine Wischiwaschi-Bauchnabelgefühle, die sehr parteiisch sind, oder pi-mal-Daumen-Wertung von Giganten der Haltung und Wertung. Soziale Medien wie Google, Facebook und Twitter arbeiten dabei Hand in Hand mit Feministen und Globalisten, treiben uns scharfes Denken und Logik aus, füttern uns mit Gefühlchen, Haltungen und Gesinnung, die sich selbst für moralisch hält, tatsächlich aber zynisch ist.

Auf den ersten Blick mag die bunte, teils lustige Partygesellschaft verlockend aussehen. Es laufen urige Gestalten umher. Manche sind nett. Wenn es nur klappen würde. Aber in diesem Chaos klappt spätestens seit 1968 nichts. Wie kinderlose Bauern schon der 1960er Gastarbeiterzeit zeigten, ging es sogar vor 1968 bereits schief, nur nicht in dem Ausmaß wie später. Für Verlierer ist es statt Party Katastrophe, für andere Zeitverschwendung. Unsre Verlierer weiblicher Wahl werden lebenslang nicht integriert. Statt daß der Staat sich energisch für sie einsetzt, werden sie verachtet, verhöhnt oder ganz ignoriert.

Aber für illegal Einflutende, die nicht hier sein dürften, die für sie geborene Frauengenerationen in anderen Kontinenten ließen, wo sich fremdkontinentliche Männer mit der Frauenüberzahl vergnügen, während wir an Frauenunterzahl leiden, wird ein großer Teil des Staatsvermögens verbrannt, was die Flut erst anlockt. Kein Land, das nicht kollektiv geistesgestört ist, würde so einen Unsinn machen. Gigantische Milliardenbeträge, mit dem Schweiß unsrer harten Arbeit geschaffen, werden dafür verschwendet, den Schaden zu maximieren, die Verdrängung der eigenen Männer bei Frauen auf die Spitze zu treiben! Der Staat verpraßt das Staatsvermögen für das schlimmste, was er überhaupt tun kann. Keinen Cent für Illegale, Eindringlinge, Männerüberschuß, Verdränger! Integriert unsere eigenen Jungen und Männer, damit sie nicht zu Verlierern weiblicher Wahl werden!

Mediën, Schulunterricht und Steuermittel sollten eingesetzt werden, einheimische männliche Verlierer weiblicher Wahl zu Gewinnern zu fördern! Wendet das Geld für Anreize auf, mehr autochthone Kinder zu zeugen! Entlastet Männer von der Kostenfalle unerwünschter Schwangerschaft der Frau und verbietet Abzocke von Männern bei und nach Trennung. Dann bräuchten sich Männer nicht mehr vor Ehe, Beziehung und Kinderzeugen zu fürchten, wie es in der feministischen Sklavenhalterinnengesellschaft der Fall ist. Seit der verunglückten Familiënrechtsreform der sozialliberalen Koalition in den 1970ern haben wir eine steigende Zahl krasser männlicher Verlierer auch des Justizsystems, von zum Arbeiten und Alimentezahlen verdonnerten Vätern, denen ihre Kinder entzogen wurden, von gewinnträchtig weggeschiedenen und aus ihrem Leben ausgeschlossenen Ex-Männern, Ex-Freunden, Ex-Vätern. Jene Deform hat die Büchse der Pandora geöffnet, und keine Verschlimmbesserung hat das Problem seitdem lösen können. Versklavungsgesetze haben es Männern verleidet, sich mit dadurch vergifteten Frauen einzulassen oder Kinder zu zeugen. Kindergeld sollte für autochthone Mütter und autochthone Väter ausreichen, daß sich niemand mehr vor dem Kinderkriegen fürchtet, und zwar gerade in erfolgreichen Kreisen nicht. Es darf nicht gescheiterten Harz-4-Beziehern und und verdrängenden Einwanderern in das Sozialsystem überlassen bleiben, Kindergeld als profitabel anzusehen.

Abermals S-Bahn: Vierfacher muslimischer männlicher Männerüberschuß im Testosteronüberschwang stieg ein, mit einem Getthoblaster, der anfangs laute muslimische Musik dudelte. Die Bande sah zwei Mädchen im Halloweenkostüm, eines davon mit zwei winzigen Teufelshörnchen, gerundet und harmlos. Die ganze Zeit reden sie über den ‚Teufel’; einer kam mehrfach auf sie zu, redete dreist auf sie ein, obwohl er keine Antwort erhielt, die Freundin mit drehendem Zeigefinger einen Vogel zeigte. Die Aufmerksamkeit des Abteilbereichs gehörte ihnen. Ohne Unterlaß schauten sie, redeten auch aus der Entfernung noch auf die Mädchen ein und untereinander vom ‚Teufel’, bis das soziale Überfallskommando endlich ausstieg. Die Mädchen hatten schon vorher davon gesprochen, ob die vielleicht bald mal aussteigen würden, und zeigten sich erleichtert.

-„Wenn die bei uns in Deutschland zur Mehrheit werden und wir zur Minderheit, dann gute Nacht!”, sagte ich zu den Mädchen. Vom Mann mir schräg gegenüber wurde ich angeglotzt wie ein AfD-Redner von Systemlingen. Die Wahrheit will niemand wahrhaben.

Bevor das Gespräch in Schlummer sank, erfuhr ich noch, welchen Klub ich heute hätte besuchen sollen.

Ich behalte mir vor, solche und andere Berichte zu einer dokumentarischen Literatur in Büchern zu verdichten, die frei erfundenen Haltungsstuß ersetzen soll, zum dem fiktive Literatur in der Kulturrevolution seit 1968 abgesunken ist.

Nicht vergessen, Bücher lesen!

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