Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Kategorie: Literatur (Seite 1 von 13)

Vorbetrachtung über die kommende Revolution der InCel

Vorbetrachtung über die kommende Revolution der InCel

Revolutionen sind eine scheußliche Sache; ich wünschte, unsere unverantwortlichen Politiker wären nicht so verblendet, uns mit voller Geschwindigkeit in eine zu steuern. Ich werde alles möglich tun, eine solche Eskalation zu vermeiden; doch weil ich totalignoriert werde, ist meine Einflußmöglichkeit gleich null, der Weg in die Katastrophe frei.

Wieso werden wir von Politik und Medien Richtung einer Revolution gesteuert, die niemand will? Weil sie schwere Fehler zu sehr übertreiben. Zuerst tun sie seit mindestens 1968 zuverlässig immer genau das schlimmstmögliche in Grundfragen des Lebens. Es ist das männliche Geschlecht, das seit Entstehung der Zweigeschlechtlichkeit vor etwa 750 Millionen Jahren bei fast allen Tierarten einschließlich dem Menschen heftig diskriminiert und benachteiligt wird. Unsre Wahrnehmung steht dem fundamental entgegen; wir halten Frauen für benachteiligt, Opfer von Männern und Gesellschaft, für bedürftig, Schutz und Hilfe zu erhalten. Deshalb haben wir allen feministischen Wellen rasch nachgegeben, obwohl ihre Forderungen zu jeder Zeit schrill, aggressiv, hysterisch und zerstörerisch erschienen. Das galt auch für die erste Welle Ende des 19. Jahrhunderts, was wir nur vergessen haben. Es lebt ja kein Zeitzeuge mehr, der es erlebt hat, und die letzten Zeitzeugen waren selbst in ihrem Bewußtsein von der Entwicklung umgedreht worden.

Diese Wahrnehmung ist auch der Grund, weshalb meine Bücher seit ich sie zu schreiben und anbieten begonnen habe – in den 1980er Jahren – als ‚absurd’, ‚unsinnig’ und ‚verstiegen’ eingestuft wurden: weil es ihrer bereits feministisch geprägten Sicht und einem angeborenen Instinkt widerspricht, den die Evolution eingerichtet hat, um unreife Säuglinge und Mütter vor stärkeren Männern zu schützen. Dieser Instinkt ist sinnvoll, solange der Mensch nicht bewußt in das Zusammenleben eingreift. Doch in dem Augenblick, wo der Mensch sich anmaßt, die Welt ‚vernünftiger’ gestalten zu wollen, scheitert er, weil ihm nicht bewußt ist, daß seine Wahrnehmung falsch ist, von einem biologischen Instinkt verdreht wird, um ihn Kinder und Frauen besonders schützen zu lassen. Deswegen schrieb der britische Ethnologe Unwin in den 1930er Jahren bereits, daß jede Zivilisation daran zugrunde geht, daß von Generation zu Generation Frauenbevorzugung zunimmt, bis alles an der dadurch entstehenden Ungerechtigkeit zerbricht. So hat Unwin das allerdings nicht gesehen oder formuliert, denn er bezog sich nur auf Sexualmoral, kannte noch nicht moderne Evolutionsbiologie (siehe: Steve Moxon) und das Prinzip schiefer Wahrnehmung von Geschlechterdingen, die zusätzlich von einem sexuellen Tabu davor geschützt sind, bewußt wahrgenommen zu werden. Starke Verdrängungskräfte halten uns davon ab, Bücher wie meine ernstzunehmen und zu verstehen. Das ist also nicht nur eine Frage der Intelligenz, sondern auch irrationaler Kräfte, die in Zeitgenossen wirken, ihnen aber unbewußt sind.

Diese schiefe Wahrnehmung ist der Schlüssel zum Verständnis, woran Zivilisationen scheitern. Ihr entsprangen negative Sichten auf Männer und idyllisierende Sichten auf Frauen, die Kucklick in „Das unmoralische Geschlecht” analysierte, allerdings ebenfalls, ohne die Ursache zu erkennen, die schiefe Wahrnehmung und das Wirken evolutionärer Kräfte. So wichtig das Buch Kucklicks ist, bleibt es einer letztlich klar feministischen ‚Geschlechterforschung’ verhaftet, deren feministische Prinzipien Kucklick selbst in seinem Buch deutlich darlegte. Es ist dies also keine Zuschreibung meinerseits, sondern von Kucklick selbst deutlich beschrieben.

Diese angeboren schiefe Wahrnehmung hat im Abendland genauso gewirkt wie in jeder anderen Zivilisation. Sie wirkt natürlich als angeborene Kraft auch in islamischen Ländern, wo der Rückgriff auf kriegerische bis terroristische Auslegungen des Islams oder Rückgriff auf Methoden von Mohammed selbst möglicherweise dazu dient, gewaltsam diesen inneren Zerfall aufzuhalten und seine Kräfte zu brechen; ebenso könnten barbarische Rückfälle andernorts so gedeutet werden, wobei unbewußt irrationale Kräfte benutzt werden, um eine ebenso irrationale, unbewußte Verirrung irgendwie wieder loszuwerden.

Im Abendland wirkte das deutlich bereits in den Philosophien des Humanismus und der Aufklärung. Kucklick zitierte schon Humanisten mit männerfeindlichen Sichten. In der Epoche der Aufklärung verstärkte sich das radikal. Kucklick schrieb von einer ‚Sattelzeit’, in der misandrische Sicht, die im Mann etwas brutales, tyrannisches und zurückgebliebenes sah, Frauen aber als utopisches Gegenbild von Lichtgestalten zeichnete, endemisch wurde, fester Teil der für ‚kanonisches Wissen’ gehaltenen Weltsicht, die in Schriften der Philosophen einhellig erkennbar war. Auch die ersten Lexika zeichneten genau diese misandrischen und frauenverherrlichenden Stereotype. Das widerlegt die Vermutung, Männerhaß sei von Feministinnen erfunden worden. Feministinnen haben lediglich die geistige Vorarbeit von ihrem unbewußten Instinkt fehlgeleiteter Männer aufgegriffen, mit weiblichen Aversionen und persönlichen Betroffenheitsgefühlen sowie hysterischen Kräften verknüpft. Aus solcher Mischung (Melange) entstand das toxische Substrat aller feministischer Wellen.

Feminismus ist falsch, aber nicht nur in einzelnen Forderungen, sondern in Grundannahmen, die das genaue Gegenteil der Wahrheit sind. Der Fehler am Feminismus sind weniger die zahlreichen Selbstwidersprüche, die absichtliche Unlogik – Logik gilt halt als eine Art ‚patriarchalischer Weltverschwörung’, als die grundlegend falsche Wahrnehmung von Frauen als benachteiligt und Opfer, was sie niemals gewesen sind. Das ist eine ganz wichtige Tatsache, an der sich alles entscheidet. Man darf nie auf den Fehler verfallen, diesem hysterischen Wahngebilde auf den Leim zu geben, und irgendein, sei es noch so winziges Detail, für gerechtfertigt halten. Wer das tut, ist verloren, denn dann argumentieren FeministInnen, wegen dieser eingebildeten einstigen Ungerechtigkeit sei nun leider nötig, was sie derzeit an Qualen auslösen. Nein, wir müssen uns klarmachen, wie menschliche Natur und Kultur wirklich funktionieren. Dann werden wir sehen, daß feministische Wellen aller Zeiten die Kultur ihrer Epoche zerstört haben, mit verhängnisvollen Folgen. Nur nachträglich, nachdem Sinn und Funktionsweise der einstigen Kultur nicht mehr intuitiv verstanden werden, können sie uns einreden, darin sei irgend etwas Frauen benachteiligendes versteckt gewesen.

Eine feministische Grundfloskel ist, früher hätten Frauen nicht das gleiche getan wie Männer, worin sich Unterdrückung zeige, sie hätten das nicht gedurft. Das ist Quatsch, nämlich ein grundlegendes Mißverständnis menschliche Natur und Kultur. Was unsere Menschenart seit ihrer Entstehung und Abspalten von anderen Hominiden auszeichnet und ihr entscheidender Vorteil ist gegenüber Tieren und anderen Hominiden, sind zwei Dinge: Erstens die Sprachfähigkeit. Zweitens geschlechtliche Arbeitsteilung. Beide sind etwa gleich alt und werden von Säuglingen gleich früh erfaßt. Je früher Säuglinge etwas erlernen, desto tiefer verankert und evolutionsgeschichtlich älter ist es. Embryonen durchlaufen vom Einzeller (befruchtete Eizelle) über fischähnliche Formen bis zum Menschen alle Gestalten unsrer direkten Vorfahren. Was früher sichtbar wird, ist älter. Nun beginnen geschlechtsspezifische Reaktionen von Säuglingen meist sogar vor ihrem ersten Stammeln von Lauten oder Wörtern, woraus wir schließen können, daß diese geschlechtliche Spezialisierung ebenfalls älter ist als die Sprachfähigkeit, mindestens aber genauso alt.

In allen Kulturen aller Epochen arbeiteten beide Geschlechter füreinander und zusammen; solche Arbeitsteilung gründet darauf, daß beide Seiten verschiedene Gaben in einen Tausch einbringen, weil es sonst nichts zu tauschen gäbe. Das hat rein gar nichts mit Macht oder Verboten zu tun, sondern ist eine Frage struktureller Logik. Es wurde nicht von Männern Frauen auferlegt, sondern von Frauen gewünscht, war vorrangig zu ihrem Vorteil, nützte aber beiden Geschlechtern und wurde von beiden gelebt und getragen.

Außer Feminismus hat hierbei auch die kommunistische und linke Ideologie sehr geschadet, die aufgrund ihrer Neigung zu Tendenz und Propaganda in alles Machtverhältnisse hineingedeutet hat. Das ist unsinnig. Geschlechtliche Arbeitsteilung hatte so viel mit Macht zu tun wie die Unterscheidung von Lauten und Buchstaben, die einfach eine logische Grundlage dafür ist, daß Sinnträger und Sprache entstehen, also nichts.

Die alten Gesellschaftsmodelle waren immer im Interesse damaliger Frauen und ihrem Bedarf als Mütter, Großmütter oder Ehefrau. Interessen von Männern waren zunächst nachrangig, wurden aber ebenfalls berücksichtigt, denn sonst wäre das Gleichgewicht zu schief, vielmehr ein Ungleichgewicht geworden, hätte der Haussegen schief gestanden. Forderungen, Frauen müßten so sein wie Männer, waren von Anfang an fatal, zerstörerisch, eine Kriegserklärung an menschliche Natur und Kultur und hatten fürchterliche Folgen. Wer das nicht begreift, ist zu tief verstrickt in Vorurteil, Ideologie und Gehirnwäsche, um meine Bücher oder Artikel zu verstehen. Das ist aber nicht Schuld meiner Bücher, Artikel oder ihrem Verfasser, sondern derjenigen, die zu manipuliert oder voreingenommen sind, sie zu verstehen.

Im übrigen sind alle Urteile gegen mich, meine Bücher und Thesen Übertragungen, die auf den Feminismus zutreffen, nicht aber auf meine Argumente. Feminismus ist eine irrationale Verschwörungstheorie von einem überall gewitterten, mysteriösen strukturellen Patriarchat, das nicht existiert. Feminismus ist absurd, im Widerspruch zu Natur und Tatsachen, ein wirres, unlogisches Konstrukt. Feminismus ist radikal und verirrt, nicht die Lebenszeit wert, sich damit zu beschäftigen. Feminismus ist schlecht durchdacht und in miserablem Stil verfaßt. Feminismus gründet auf Empathieversagen, Männerhaß, Unreife und Unfähigkeit, die Männlichkeit der eigenen Völker zu lieben. Habe ich noch etwas vergessen? Regelmäßig werfen sie ungerecht dem Rest der Welt, Kritikern und Opfern vor, was allein für sie selbst gilt.

Ganz besonders heftig ist die Unterdrückung männlicher Verlierer. Auch das erläuterte ich in meinen – von indoktrinierten und daher geistig verkleisterten Zeitgenossen ungelesenen – Büchern. Männer dienen als Filter für Gene, was bedeutet, daß Frauen sich fortpflanzen dürfen, Männern aber hohe Hürden auferlegen, mit denen sie einen Großteil von ihnen diskriminieren. Die meisten Männer aller Zeiten durften sich nicht fortpflanzen. Frauen sind es, die selektieren und diskriminieren. Dies prägt die Entwicklung von Arten, der Männlichkeit und so ziemlich aller Eigenschaften, über die FeministInnen sich aufgeregt haben, ohne den Widerspruch zu erkennen, daß sie selbst diese bekämpften Eigenschaften herangezüchtet haben und heute sogar mit verstärktem Nachdruck weiter heranzüchten. Feminismus ist die Revolution eine bevorzugten Klasse gegen die von ihnen ausgebeutete Klasse der Männer, die als Lastesel, Finanzsklaven, Befruchter und Überbringer väterlicher Dienstleistungen benutzt wird, sofern sie nützlich erscheinen; ansonsten werden Väter abserviert, rausgeworfen, müssen Geld dafür bezahlen, aus der Familie geworfen zu sein und Kindesentzug zu erleiden.

Doch die biologisch schärfste Unterdrückung, die es in der Menschheit gibt, ist die älteste und tiefste: die männlicher Verlierer. Mitgefühl und Liebe ist für sie nicht vorgesehen, denn sonst könnten sie fruchtbare Frauen befruchten, was das Prinzip der Evolution aushebeln würde, die sexuelle Selektion, die eine einseitige Diskriminierung von Männern durch Frauen ist, und von allen feministischen Wellen weiter verschärft wurde. Feministische Wellen haben Männern Ansehen, Wohlstand und Macht zerstört, deren Hauptsinn ist, sie für Frauen anziehend zu machen, ihnen Mitgefühl, Liebe und Befruchtungsmöglichkeiten zu sichern. Was Feministen Männern neideten, war weder Vorteil von Männern noch Unterdrückung von Frauen, sondern ein schwacher Versuch, die biologische Vormacht der Frau durch Fleiß und Tüchtigkeit auszugleichen. Als Feministinnen in ihrem blinden Neid Männern das weggenommen hatten, fielen sie der Verachtung von Frauen anheim, weil sie ohne Ansehen, selbst erarbeitetem besonderem Wohlstand und Macht unter die Schwelle absanken, unter der sie als ‚Verlierer’ eingestuft, von Frauen grausam abgewiesen und verachtet werden. Auf diese Weise verbreiteten sich Männerhaß und Verachtung für Männer in der ganzen Gesellschaft. Außerdem hat feministische Ideologie ständig am Rand gedreht, den Männerhaß auch ideologisch zu unterfüttern und weiter zu steigern als bereits aus evolutionärem Grunde. Die gesamte Kultur, Gesellschaft und Zivilisation war zum Untergang verdammt.

Der skurrile Einfall, die Grenzen zu öffnen, den zu ausgenutzten Arbeitssklaven und Kuckolden der feministischen Sklavenhalterinnengesellschaft degradierten Männern auch noch zusätzlich Millionen fremder, unbeweibter Männer kriegstauglichen Alters aus Problemgebieten hereinzulassen, die sie bei Frauen zusätzlich weiter verdrängen, verschlimmerte nur eine bereits bestehende Katastrophe, beschleunigte nur den sich bereits vollziehenden Untergang. Zugleich hatten viele ihre Lust mit dem fremden Männerüberschuß, der weniger von Feminismus angekränkelt jene natürliche Männlichkeit, die sie den eigenen Männern erbittert unterdrückt, zerschlagen und weggegendert hatten, mit dem anziehenden Nimbus siegreicher Eroberer verbanden, was sehr verführerisch wirkt auf viele Frauen, die von urzeitlichen Instinkten geleitet werden. Diese Frauen fehlten dann den bekämpften einheimischen Männern, die schon aus numerischen Gründen durch die Perversion solcher Fernstenliebe bei Empathieversagen gegenüber den eigenen Männern zu Kuckolden degradiert wurden.

Spätestens wenn ich mit männlichen Verlierern anfing, stiegen Leser aus, und zwar deswegen, weil ich zu tiefen Tabus zu deutlich widersprochen hatte. Das überfordert Leser. Gerade weil es eine stark unterdrückte, unangenehme Wahrheit ist, weckt es Unwohlsein, Unwillen, wird abgelehnt und verhöhnt. Wenn dann an Stil oder Inhalt gemäkelt wird, drückt es nur die Unfähigkeit der Leser aus, mit einer zu bahnbrechenden Wahrheit fertigzuwerden, die einfach nicht in unsre Epoche paßt. Gerade weil der Inhalt so gut ist, wirkt er unerträglich oder lächerlich, weil Indoktrinierte um alles in der Welt nicht lesen wollen, selbst indoktriniert zu werden. Alles in der Welt wäre ihnen lieber als meine Äußerung der Wahrheit. Jeden Stuß würden sie vorziehen. Wenn der Stil aneckt, ist er gut. Jede Art des Schreibens ist erlaubt – außer der langweiligen. Mein Stil jedoch löst zu viele Alarmglocken politischer Inkorrektheit aus, was selbst durchschnittliche Zeitgenossen entweder rasen oder schleunigst das Weite suchen läßt.

Wir haben also zwei Fehlentwicklungen: Erstens wächst die Unterdrückung männlicher Verlierer, InCel, abkassierter Ex-Väter oder Kuckolde, die Millionen Verdränger mit Steuern und Gebühren dafür bezahlen müssen, ihnen die Mädchen wegzuschnappen, täglich. Diese Unterdrückung hat nach 150 Jahren Radikalfeminismus, der von Anfang an falsch war, ein ungeheuerliches Maß angenommen. Ab und zu äußert sich diese unerträglich gewordene Totalunterdrückung in Amokläufen, die besonders aus Ländern wie den USA berichtet werden. Zweitens wächst die totale und vollständige Empathieblockade für männliche Verlierer, weil dieser Personenkreis wächst, außerdem Hohn, Spott und Verachtung für diese Verlierer, die deshalb keine Möglichkeit haben, auf die Fehlentwicklung hinzuweisen. Diese Fehlentwicklung ist so kraß übertrieben worden, daß eine revolutionäre Situation entstanden ist. Ich habe seit den 1980ern vor der Fehlentwicklung gewarnt, wollte sie und solche Gefahren verhindern. Das ist an meiner publizistischen Totalignorierung und Totalunterdrückung gescheitert.

Jetzt schiebe ich absichtlich Beobachtungen der letzten Tage ein, damit ihr einen Begriff davon bekommt, was vor sich geht:

24.11.2019

Nichts ist angekündigt; viele sehen sie nicht, doch wer kein Ignorierfilter hinter seinen Augen kleben hat, muß sie sehen: Große Parade in Berlin. Überall im Herzen Berlins laufen hiesige Mädchen mit südländischen oder noch exotischeren Freunden. Hellhaarige Freunde sind fast schon die Ausnahme. Wir werden zunehmend von Liebesleben und Zeugung ausgeschlossen – Kuckoldisierung extremen Ausmaßes, ständig zunehmend. Aber wehe, du versuchst gegen das drohende düstere Schicksal zu protestieren, dann giltst du als ganz oberböse *phob.

Afrikaner, Weiße, Kinderwagen.
Weißer Mann, kein Mädchen, kein Kinderwagen, dafür Steuerbescheid.

Ureinwohner Kuckold muß zahlen; dafür kriegt der afrikanische Merkelgast Kindergeld, das der Staat vom Kuckold zum Verdränger weiterreicht. Wir leben im besten Deutschland aller Zeiten! Ganz bestimmt. Zu seinen eigenen Männern ist dieser Staat allerdings hundsgemein. Das macht aber nichts, weil die ja eh nicht zu Wort kommen, von Medien und Feministen rund um die Uhr als ‚weiße heterosexuelle Männer’ verbal verprügelt werden.

Wieso werden männliche Verlierer von Mädchen und fruchtbaren Frauen abgewimmelt? Zeitgenossen reagieren verblendet, zynisch und haßerfüllt auf die Opfer ihres Empathieversagens, deren Existenz ihr Selbstbewußtsein und ihre Moralität in Frage stellt. Also werden sie ausgeblendet, übersehen, und wenn sie sich erkühnen, sich trotzdem zu Wort zu melden, übelst verhöhnt und beschimpft. In feminismustypischer Manier wird Ursache und Wirkung verdreht.

Tatsächlich ist es logisch, daß bei einer weiblichen Wahl, die höchstens 20% der Männer ihres Jahrgangs will, die anderen aber ablehnt und diskriminiert, es für eine große Zahl Männer schiefgeht. Für welche geht es schief? Für die klügsten, gebildetsten, vergeistigsten und fleißigsten. Die gelten dann nämlich als ‚trockene Langweiler’, wenn sie fleißig mit Büchern studieren und arbeiten. Mädchen werden sexuell erregt von Männern, die urzeitliche Körpersignale auslösen, durch Muskeln, Selbstsicherheit, hohen Status in männlicher Hierarchie.

Geübte Charmeure und Herzensbrecher wie die Pick-Up-Artisten, entsprechend den Herzensbrechern früherer Zeiten, sind Frauen dagegen willkommen, weil sie wie Sieger wirken, Träger erfolgbescherender Gene, also freundlich behandelt und mit Fortpflanzung belohnt werden, von der schwächer wirkende Männer wie der noch unsichere Junge ausgeschlossen werden. Das ist weiblicher Instinkt und erklärt, wie es schiefging: Wer schüchterner und unerfahrener war als andere seiner Umgebung, wurde besonders heftig abgeblitzt, war dann erschrocken, dachte, sein Verhalten sei verkehrt gewesen, und wagte es so schnell nicht wieder. Dabei war das Verhalten völlig richtig, nur fehlten Übung und die mit Übung erreichte Sicherheit. Vielleicht reicht auch Aussehen, etwa zu wenig Muskeln, um als sexuellen Freund zu disqualifizieren. Dann wird vielleicht viel Zeit mit belanglosem vertan, aber es kommt garantiert nichts dabei heraus, und bei der ersten Begegnung des Mädchens mit einem Muskelpaket mit halbem Hirn ist sie hingerissen und weg.

Nun ist es logisch, daß Gewinner zufrieden sind mit ihrem Schicksal und dem Lauf der Welt. Wer also in der Kulturrevolution zu den linken, feministisch oder modisch angehauchten Nutznießern gehörte, in der wilden Zeit reihenweise mit Frauen ins Bett kriechen konnte, weil er als revolutionärer Rebell, Modegurke oder Exot ihre urzeitlichen Instinkte auslöste, wird das feministische Chaos preisen. Er profitiert ja davon wie ein Kriegsgewinnler, dessen Aktien durch den Krieg stiegen, während in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs Millionen junger Männer elendiglich verreckten. Kann es verwundern, daß im folgenden Jahrzehnt sowohl Kommunisten als auch Nationalsozialisten in ihrer Propaganda auf ‚Kriegsgewinnler’ schimpften? Wer bei Frauen einen guten Schnitt hat, weil sein Körper Steinzeitmaße hat, oder er hohes Ansehen genießt, sozusagen ein kleiner sexueller Popstar seiner Zeit ist, gehört zu den Feminismusgewinnlern und begreift nicht, wieso andere dieses System verabscheuen, bis es ihn selbst erwischt, weil seine Frau sich scheiden läßt, ihn auf Unterhalt und Alimente verklagt, oder auch ohne Klage für den Rest seines Lebens finanziell ausnimmt wie eine Weihnachtsgans, er zum Zahlsklaven erniedrigt wird, der sich nicht mehr selbst verwirklichen darf – das dürfen in feministischer Zeit nur Frauen. Männer müssen zahlen. Frauen haben Rechte, Männer haben Pflichten, Kinder und alle ein verpfuschtes Leben.

Die Wahrheit über diese Welt geht natürlich den Verlierern auf, die täglich am eigenen Leib erfahren, wie ungerecht diese feministische Welt eingerichtet ist. Das sind entsorgte Väter, denen das Sorgerecht entzogen wurde, weil das aufgrund unsrer miesen Gesetze einträgliches Geschäftsmodell ist. Eine Frau, die sich anständig verhält, schneidet sich finanziell ins eigene Fleisch, so hoch sind die geldlichen Belohnungen für bösartiges Verhalten. Das darf aber nichts mit nichts zu tun haben, sonst kommt die politische Korrektheitspolizei und haut mich platt. Gleiches gilt für Asylanten, von denen, ginge es um politisches Asyl, in der gesamten Geschichte der BRD vielleicht ein Dutzend ins Land gekommen wäre, darunter Julian Assange, der es verdiente, aber nicht erhielt. 99,99999% der Fälle waren finanzielle Anreize der Grund, sich ins Schlaraffenland des Sozialstaats von Schilda zu begeben. Das Asylrecht war eine Totgeburt, nach dem Dichterwort „gut gewollt aber schlecht gekonnt”, oder dem Sprichwort „Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert”. Das Asylrecht gehört als schwerer Fehler vollständig abgeschafft. Wer wirklich verfolgt ist, dem kann auch ohne erklagbares Recht ein Visum gewährt werden. Das Asylrecht war in der Praxis ein Einwanderungsrecht für die ungeeignetsten Personen der ganzen Welt, vor allem ein Einfallstor für Männerüberschuß, der unsere Gesellschaft und die Geschlechterbeziehungen zerstört, seelisch grausam kuckoldisiert und dessen Einlassen als sexueller Völkermord bestraft werden sollte.

Was das bedeutet, verstehen die naiven, von Medien und Erziehung seit früher Kindheit indoktrinierten, weichgespülten und bequemen Zeitgenossen nicht, oder erst, wenn sie selbst ein Unglück trifft, wie zum InCel zu werden, zum männlichen Verlierer, der grausam ausgeschlossen ist, oder zum entsorgten Vater, dem seine Kinder weggenommen werden, dafür noch fürstlich bezahlen muß, künftig nicht mehr tun kann, was ihm gefällt, sondern vom Gericht gezwungen wird, viel Geld für seine rücksichtslose, faule und ihn abzockende Exfrau zu zahlen, den Kindesentzug mit seiner Arbeit zu belohnen. Er darf nicht mehr sein Hobby zum Beruf machen, seinen Neigungen folgen, seine Lebenspläne verwirklichen, denn das Gericht sitzt ihm mit Zahlungspflichten im Nacken. Andere lachen mich aus, wenn ich von feministischer Sklavenhalterinnengesellschaft schreibe, aber nur, weil sie es nicht selbst erlebt haben, und zu faul, unwillig oder abgeneigt sind, es sich vorzustellen. Alles, was ich schreibe, ist wahr, und nichts ist übertrieben. Euch fehlt nur die Vorstellung davon, wie es anderen ergeht. Deshalb könnt ihr gehässig alles abtun, weil ihr unfähig seid, es euch vorzustellen, bis euch solches Unheil selbst trifft. Dann fallt ihr aus allen Wolken und versteht die Welt nicht mehr. Doch dann ist es zu spät.

Weil Verlierer am eigenen Leibe die bittere Wahrheit erleiden, können sie sich nichts vormachen, wie der behäbige, bequeme, und bei diesem Fleck blinde Teil der Zeitgenossen, die darauf vertrauen, daß es sie selbst schon nicht erwischen werde. Ja, sie besitzen dann noch die Frechheit, die Opfer zu beschuldigen. So heißt es dann, sie seien doch selbst schuld an der Ablehnung. Wie sollen Schüchterne denn lernen, mit Selbstvertrauen eines Erfolgreichen aufzutreten, wenn sie keinen Erfolg haben? Wie soll das denn gehen, wenn Frauen 80% der Männer vorab als nicht für sie in Betracht kommend diskriminieren? Wie soll es funktionieren, wenn 80% nun mal nicht den steinzeitlichen Muskelkörper haben? Selbst wenn sie trainieren, sagt die Logik, daß bei aller Anstrengung 80% übrig bleiben, also in Summa nichts nützen kann. Nur wer emotional, unlogisch, verblendet und gehässig reagiert, kann solchen Unsinn sagen, der typisch feministisch ist. Es ist einfach eine Frage der Logik: Alle Anstrengung nützt höchstens einzelnen, die zu den 20% Gewinnern aufsteigen, verdrängt dabei aber vormalige Gewinner, die zu Verlierern abstürzen. Unter dem Strich nützt es gar nichts. Wer das nicht kapiert, braucht einen Vormund und Aberkennung des Wahlrechts, weil er gemeingefährlich dumm ist.

Gewiß, aufgrund menschlicher Bequemlichkeit sind es Verlierer, denen die Wahrheit bewußt wird, weil sie täglich erleben, wie es zugeht. Der größte Verlierer von allen hat logischerweise den klarsten Blick, weil alle bequemen Lügen, die sich der Durchschnittsmensch gerne macht, bei ihm geplatzt sind. Deshalb wird ein Verlierer natürlich, wenn er nicht strohdumm ist, zum Kritiker aller feministischen Tendenzen, die an dem menschlichen Leid schuld sind, das ihren Alltag bedrückt. Doch statt daß die Feministen beiden Geschlechts bestürzt erkennen, gewaltiges Unrecht begangen zu haben, Leid über die Menschheit gebracht und gesündigt zu haben, statt daß sie sich entschuldigen und das nötige Mitgefühl für die Opfer ihres hysterischen Wahns entwickeln, werden diese gehässig angegiftet und beschuldigt, in der feminismustypischen Täterinnen-Opfer-Umkehr:

Der ganze Männerhaßorkan empathiegestörter FeministInnen schreit: „Der InCel / Kritiker / Männerrechtler ist schuld an unsrer Ablehnung, weil er als Reaktion auf diese sich zum Feminismusgegner entwickelt hat!” So schön lassen sich Ursache und Wirkung verdrehen. Wer noch einen kleinen Rest Verstand übrig hat, findet des Rätsel Lösung: Weibliche urzeitliche Instinkte, die von der sexuellen Revolution der 1960er Jahre gewaltig aufgebläht wurden, als Frauen folgenlos rumhuren konnten nach Belieben, jeder noch so albernen Laune folgen, gute Männer nichts mehr zählten, die gerade von FeministInnen angefeindet wurden. Je schüchterner und unsicherer ein Junge oder Mann ist, desto deftiger und giftiger fallen Reaktionen von Frauen aus. Nichts haßt eine Frau instinktiv so sehr wie einen unsicheren Mann. Gleichzeitig verunsichern FeministInnen, so daß immer mehr Männer in diese Falle stolpern. Feminismus hat einheimischen Männern alles weggenommen, was weibliche Liebe und weibliches Begehren auslöst. Deshalb sanken immer mehr Männer in der weiblichen Wahrnehmung unter die Schwelle, ab der sie als Verlierer zuverlässig diskriminiert, von Liebe, Sex, Fortpflanzung, Mitgefühl und Empathie ausgeschlossen werden. Die Ausgeschlossenen merkten dann, daß etwas nicht stimmt, wurden zu Kritikern jener Strömung, die sie quälte. Doch die männerhassende Strömung warf ihnen dann vor, aufgrund ihrer Kritik am Männerhaß selbst schuld daran zu sein. Genial, nicht?

Der männliche Verlierer oder InCel ist daher die betrogene, unterdrückte Gruppe der Epoche, so gewaltig unterdrückt, daß es sich in einer Rebellion oder Revolution entladen muß, weil jede zivilisierte, demokratische Gegenwehr gründlich unmöglich gemacht und unterdrückt wurde. Ab und an dreht ein gequälter Verlierer, der zu sehr unterdrückt wurde, durch, was dann zum Anlaß genommen wird, alle Verlierer zu diskreditieren und zu verunglimpfen. Doch niemand kommt auf die Idee, über das Verbrechen entsetzt zu sein, das eine Gesellschaft an ihren eigenen Männern begeht.

So, und jetzt könnt ihr gerne schimpfen, als ‚wirren Gedankensprung’ abtun, aber ich bin auch ein guter Dichter und weiß, was ich tue. Nach der Theorie ist Anschauung nötig, und ich beschreibe euch heute die Welt aus der Sicht eines Verlierers. Dabei geht es nicht um mich; ich behaupte nicht, dieser Verlierer zu sein. Die Kunst des Dichters ist, eine allgemeine Wahrheit aufzuzeigen, die unabhängig von der Person ist, die sie übermittelt. Also spart euch jedes „ad hominem”.

24.11.2019 (Neustart des Tagebuchs, war irgendwie beim Räsonieren abgestürzt)

Stadt. Fluß.1 Eine rundliche Frau wurde von ihrer Begleiterin photographiert.
-„Wollt ihr beide auf ein Bild?”
-„Danke, nicht nötig.”

Unterwegs auf dem Weihnachtsmarkt kein Wort; ich hörte nur Gespräche anderer. Blicke wirkten ausladend statt einladend; das einzige Mal, als ich vermutete, die Blicke seien warm, tagträumte ich gerade von dem, was nicht geschieht, und war unfähig, so schnell etwas zu sagen, bevor sie nach zwei Schritten vorbeigelaufen und hinter meinem Rücken verschwunden war. Fast ist es unmöglich, so schnell richtig zu entscheiden, um nicht rücksichtslos zu wirken, aufzulaufen und in einer peinlichen Lage zu enden. Ein warmer Blick trifft mich so selten, daß ich aus Überraschung die entscheidende Sekunde verpasse, zu reagieren, bevor sie vorbeigegangen ist, wobei oft auch Wunsch Vater des Gedankens ist, also kein Interesse vorlag.

Im Café war die Blondine neben mir aus Schweden, nur für eine Woche zu Besuch hier. Sie liebt Berlin, dankte für mein Kompliment. Dann kehrte ihr Mann zurück und sie gingen.

Nochmals Durchhängen auf dem Weihnachtsmarkt. Wie modisch, anziehend, jung und geübt muß man sein, um auf sich unterhaltende Mädchengruppen einfach zugehen zu können, ohne eine Abfuhr zu erhalten? Ich habe keine Ahnung, ob es überhaupt bei mir ginge, und wenn, wie das denn möglich sei. Grundfragen des Lebens, aber sowas lernt man nirgends. Am Brandenburger Tor unterhielten sich zwei gepflegte Blondinen. Wie soll das gehen, wenn du als Gesprächsstörer hinzutrittst? Die PuA sind da um einiges frecher und unbekümmerter als ich. 90% Abfuhren? Na und? Von den restlichen 10% lassen dann 9,5% alle Bemühung versacken. Zum Ausgleich werden die 0,5%, die auch ein professioneller Aufreißer nur schafft, von selbigem dann an der Nase herumgeführt. (Zahlen aus der What’s Up Gruppe der Berliner PuA; Beweisbild kann nachgereicht werden.) Wer kein geübter Profi ist, schafft auch keine 0,5%, sondern eher eine glatte 0. Aber das System funktioniert einwandfrei, und wir verschwenden auch überhaupt keine kostbare Lebens- und Arbeitszeit unproduktiv, ih wo, wie kommt ihr denn darauf? Alles prima! Läuft wie geschmiert! Weibliche Wahl ist super.

Ein PuA meldete, gestern nacheinander drei Verabredungen mit Mädchen gehabt zu haben, von denen er zwei gevögelt hat; bei der dritten hatte er keine Lust mehr. So funktioniert weibliche Wahl: Wenige Gewinner dürfen fast alles, schlafen mit den meisten Frauen, viele Verlierer kriegen nie eine ab, werden mit Mißtrauen auf Distanz gehalten. Nicht der süße Aufreißkönig, sondern der schüchterne Verlierer wird als ‚gefährlicher fremder Mann’ fortgehaßt. Funktioniert blendend! Sogar die Syphilis freut sich. Alles bestens. Schlafschafe, döst weiter. Es gibt hier nichts zu sehen. Frauen und weiblicher Instinkt haben immer recht. Freie Wahl für Frauen, Wahldiktatur für männliche Verlierer. Nicht vor fremdem Männerüberschuß wird gewarnt, sondern vor ‚Männern’, was uns trifft, die kuckoldisierten Verlierer. Bei mir sind Mädchen mißtrauisch; zu den mich verdrängenden Fremden wird ihnen Offenheit gelehrt.

Wie hieß der Spruch zu Hippiezeiten? „If you’re not with the girl you love, love the girl you’re with.” Falls jemand kein Englisch spricht, übersetze ich mal frei und falsch: „Wenn ich nicht die ansprechen kann, die mir gefällt, dann gefällt mir halt, die ich ansprechen kann.” Diese Übersetzung bitte nicht deinem Englischlehrer zeigen; falls dir dann die Ohren langgezogen werden wegen falscher Übersetzung, wasche ich meine Hände in Unschuld.

Hinter dem Brandenburger Tor stand ein Mädchen mit buntem Pulli. Einfall! Ich weiß, was ich sagen kann! Mehrmals habe ich in den letzten Tagen bedauert, einfach so schnell nicht zu wissen, was um drei Teufels Namen ich denn sagen solle, denn ich kann doch nicht wie ein Aufreißprofi hingehen und sagen: „Hallo. Mir fällt gerade nichts ein. Ich finde dich toll und will dich kennenlernen.” Ich meine, das könnte ich schon sagen, wenn es mir in dem Augenblick gerade einfiele, aber ich sträube mich dagegen, wie durchschnittliche PuA mit einer Masche vorzugehen. Ich habe immer spontan zu reagieren versucht, ganz persönlich, und bin damit baden gegangen. Die PuA wenden Maschen an und haben Erfolg. Heute bot jemand auf What’s Up eine App an, mit der Adepten jedes Ansprechen erfassen können für die Statistik. Welcher Ansprechspruch? Was für eine Reaktion? Wie war letztlich das Ergebnis? (Abfuhr, nur Gespräch, Nummerntausch, Verabredung, flachgelegt) Allen Ernstes. Die können sich dann eine Statistik erzeugen, um zu sehen, wie erfolgreich welcher Anmachspruch war. Mit solcher Systematik klappt es dann. Aber wenn du ein Naivling bist wie ich, hast du bei diesen Frauen heute keine Chance. Deshalb haben die PuA ja so einen Zulauf. Die meinen, es würden immer mehr, das sei schon bald ein Volkssport. Aber unser feministisches Gesellschaftssystem funktioniert blendend! Alles ist in Butter! Weiterschlafen.

In meiner Jugendzeit wurde übrigens noch vor Südländern gewarnt, damals meist Südeuropäern, die auf den Straßen rumlungern würden und Mädchen ansprechen. Das war die Gastarbeiterzeit, als bereits Massen unbeweibter Männer zu uns strömten, manche unsrer Männer wie ein Bauer im Nachbarsdorf dafür als ausgleichende Ungerechtigkeit zeitlebens unbeweibt blieben, weil ein Bauer damals halt so anziehend war wie heutige InCel, die wir so lange ignorieren, bis irgendwo auf der Welt einmal ein Einzelner durchdreht. Für uns waren solche Methoden damals unvorstellbar. Heute versuchen wir mühsam, sie zu lernen, um auf die Erfolgsseite zu gelangen. „Tempora mutantur, nos et mutamur in illis” klaue ich jetzt mal frech bei Kaiser Lothar I. (Die Zeiten ändern sich, und wir uns mit ihnen.) Aber auch jetzt ist der Fremdenanteil unter den Flirtprofis groß.

Lange genug geschwafelt, aber das unterscheidet den Dichter, der Eindrücke zu umfassenden Sichten verdichtet, vom naiven Tagebuchschreiber.

„Sie stand im Tor, oh nein, dahinter.
Frühling, Sommer Herbst und Winter”

Tut mir leid, heute geht es durcheinander. Irgendwie funken Schlager der Kinderzeit dazwischen.

„Mein Papagei mag keine hartgekochten Eier”

‚Hört das denn gar nicht auf? Jan, du bist heute wirklich nicht in guter Verfassung. So kennen wir dich gar nicht. Was ist denn nur los? So ein vergurktes Durcheinander in deiner Dichtung!’

Beide habe ich in Österreich gehört, auf einer Berghütte, als wir bei einer Wanderung wegen starkem Regen festsaßen. Ein paar Dorfburschen zupften die Gitarre und sangen deutsche Schlager, die ich gar nicht kannte, weil das nicht unsre Milieu war.

„Mein Huhn das fraß, man glaubt es kaum,
die Blätter von dem Gummibaum.
Dann ging es in den Hühnerstall
und legte einen Gummiball.”

‚Lieber Jan, ist ja gut. Können wir jetzt endlich mal durch dieses alberne Tor gehen, das wie ein Fremdkörper aus einem anderen Jahrhundert dasteht, als unser Leben noch Form und Stil hatte, wovon wir keine blasse Ahnung mehr haben?’

Na gut, schreiten wir jetzt in Gedanken durch dieses komische Brandenburger Tor, ein Relikt aus ferner Epoche, das sich in schockmoderner Umgebung erschrecken muß. Ich weiß, das nervt, aber jetzt gehe ich endlich. Denn da hinten stand eine, bei der mir ein erster Satz einfiel. Ihr könnt jetzt lästern, soviel ihr wollt, aber ohne ersten Satz gibt es keinen zweiten. Das könnt ihr mir als erfahrenem Diplom-Tautologen schon glauben.

Dort stand ein rothaariges Mädchen mit buntem Pulli in Betrachtung dieses Monuments, grau und blaß ohne den Farbenzauber des Festivals der Lichter.

Früher waren solche bunten Klamotten mal Mode und mochte ich sie, um dann festzustellen, daß sie meist von ziemlich emanzigen, wenn nicht feministischen Frauen getragen wurden, bei denen außer Haaren auf den Zähnen nichts zu haben war. Dieser Typ Frau machte mir die Kleidermode schnell wieder unbeliebt und alterte zusehends. Mädchen waren immer seltener darin zu sehen; meist waren es verbrauchte, abgebrühte und irgendwie verbohrte Exemplare. Aber man soll nie Menschen nach dem Äußeren beurteilen und jeder ist anders.

-„Du bringst die Farben des Sommers in den Winter.”
Sie guckte, sprach kein Deutsch. Ab jetzt übersetze ich die Unterhaltung. Zunächst wiederholte ich meine Frage auf Englisch.
-„Aber voll. Ich mag die Farben.”
-„Woher kommst du?”
-„Aus England. Ursprünglich aus Schottland, daher meine roten Haare.”
Sie strich über ihre roten Locken und meinte, es sei gut, einen Einheimischen zu kennen, den sie fragen könne, wie sie über Dinge denken. Na fein, jetzt bin ich in der Rolle des Ureinwohners, der die seltsamen Sichten des Landes erläutert.
„Bist du aus Berlin?”
-„Derzeit schon, ursprünglich von der Nordsee. Wir hatten bei uns eine Fähre nach Harwich in England.”
-„Berlin ist toll. Ich liebe Berlin. ‚vibrant’”
-„Erstaunlich. London ist riesig. Da ist viel los.”
-„London ist langweilig. Ich bin froh, da weg zu sein.”
-„Aus London kam viel. Es hat einen Ruf seit dem ‚Swinging London’ in den Sixties.”

Ihr gefällt Berlin besser. Ich erzähle von Besuchen in London, Lake Distrikt und Edinburgh. (Tja ja, die konservativen Briten haben noch eine Odinsburg.) Ihre Augen leuchten auf. Obwohl sie jetzt in London lebt, ist sie Schottin.

-„Der Dialekt ist anders. Dort hörte ich etwa ‚kiiked’ statt ‚kooked’.”

Sie nickt. So kommen wir auf Dialekte. Ich erzähle, wie in Frankreich oder den USA früher jedes Dorf seinen eigenen Dialekt oder wenigstens Akzent hatte, man an der Aussprache hören konnte, woher jemand stammte. Besonders bei den USA ist das erstaunlich, weil diese ja erst vor dreihundert Jahren von englischsprachigen Bewohnern besiedelt wurden. Trotzdem hatten sich in kurzer Zeit für jeden Ort typische Akzente entwickelt, bevor Massenmedien und motorisierter Verkehr sie wieder einschliffen. Offenbar ist es menschliches Bedürfnis, sich zu unterscheiden. An dieser Stelle fand ich den passenden englischen Begriff nicht.

-„Identity”, half sie aus, „Everybody wants to have their identity”.

Jetzt wollte sie gehen, weil sie noch Freunde treffen wolle aus ihrem Hostel, mit ihnen verabredet sei. Doch nun zückte ich meinen Trumpf, die Bücher.

-„Wir können das Gespräch später fortsetzen. Schick mir mal eine SMS, wo ihr hingeht.”
-„Hast du Facebook?”
-„Facebook ist langweilig – SMS geht schneller.”
Sie schrieb mir ihre Nummer auf. -„Hast du What’s up?”
-„Ja.” Ich zeigte ihr meine Rufnummer. „Übrigens bin ich Schriftsteller.”
-„Oh, interessant.”
Schon hatte ich meine Bücher in der Hand, zeigte das Leben als Reise.
-„Dies Buch ist ein besonderes, über die Entwicklung der psychedelischen Szene. Das Bild vorne stammt von der Westküste der USA, einer Fahrt von Eugene in Oregon nach San Francisco. Das auf der Rückseite ist von einem hiesigen Goa-Festival.”

Das ließ sie aufmerken; leider konnte sie kein Deutsch, um selbst zu lesen. Schon hatte ich mein Balibuch in der Hand und erzählte über die Kultur auf Bali, in Indien, wie unterschiedlich sie sich entwickelt haben, die Islamisierung Javas und so weiter. So kamen wir auf das Kastensystem.

-„Bali ist viel entspannter. In der Insellage hat sich die ältere Form des Hinduismus erhalten. Deshalb nenne ich das Buch auch: ‚Bali – the enchanted island’.”
-„Heißt der Buchtitel so?”
-„Ungefähr übersetzt.”
Es ist übrigens ihre erste Reise, die sie allein unternimmt.
-„Then it must be special for you.”
Nun mußte sie aber dringend los, schaut auf ihre Uhr, gab mir die Hand.
-„Ich melde mich ganz bestimmt.”
Leider muß sie unbedingt zu ihrer Verabredung und ist nur noch bis Mittwoch hier, findet es aber hochinteressant und will sich bestimmt mal melden. Wie sagt der Engländer? Abwarten und Tee trinken! Mir haben schon viele erzählt, sich melden zu wollen. Aber nennt ihr mir mal eine, die es auch tut. Na? Ich höre nichts. Bin ich taub?

Am Abend liefen mir drei Paare aus afrikanischem Mann und weißer Frau über den Weg, sowie eine Familie aus Afrikaner, weißer Frau und Kinderwagen, offenbar mit Mischlingskind, nachdem vorher Araber, Orientalen, Südländer, Latinos und Asiaten überwogen hatten, die mit ihrer weißen Freundin einen Sonntagsspaziergang machten. Wenn ich zwischendurch mal einen hellhaarigen Jungen mit ebensolcher Freundin sah, war das wie ein Sprung durch Zeit und Raum, irgendwie anders, schon nicht mehr gewohnt. So weit ist unsre Kuckoldisierung gediehen. Das darf aber nichts mit nichts zu tun haben, und brauche ich demnächst eine gepanzerte Mütze, falls ich nachts einem Antifanten über’n Weg laufe?

War es wirklich so schlimm? Mit ein paar Gedankensprüngen und Stilbrüchen habe ich euch mehr mitgeteilt, als mit einem strukturierten Korsett, das Gedanken einschnürt, möglich gewesen wäre.

Fußnote (Hier kriegen sogar die Füße Noten!)

1 -„Also Jan, da fehlt was!” -„Ja, ja, ich weiß: ‚Stadt. Land. Fluß’ Aber unser Land ist im Eimer!”

Zwei Bücher sind gewachsen

Zwei Bücher sind gewachsen

Meine Bücher wachsen. Bald werden sie erwachsen sein und sich flügge machen. Spaß beiseite. Mein Buch über den Klimawahn hat sich gemausert. Es hat einen Umfang angenommen, bei dem Druckkosten, Vielfalt des Inhalts und Lesezeit an Grenzen stoßen. Holt euch das Buch und lest es!

Auch einige bezaubernde Geistesblitze aus deutschsprachigen Verlagen sind eingetroffen.

«Absender: <███@buechergilde.██>
An: <deichmohle@███>
Datum: 05 Nov 2019 14:26:59 +0100

Darüber hinaus müssen wir immer im Auge behalten, alle thematischen Be­rei­che, sowohl in der Belletristik als auch im Sachbuch, abzudecken um dem Großteil unserer Mitglieder gerecht zu werden.»

Die Büchergilde ist unter die Logiklehrer gegangen. Um alle the­ma­ti­schen Bereiche abzudecken und einem Großteil der Mitglieder gerecht zu wer­den, lehnt sie Deichmohle mit seinen Themen Klimapanikskepsis, Fe­mi­nis­mus­kri­tik und Mi­gra­ti­ons­kri­tik ab. Logisch, nicht? So werden die aus­ge­grenz­ten Tabuthemen abgedeckt: durch Nichtveröffentlichung.

«Absender: <███@rosenheimer.██>
An: <deichmohle@███>
Datum:Do, 07 Nov 2019 08:29:45 +0100

Betreff: AW: Kurz, brisant und knackig

… Unser Verlag veröffentlicht im Wesentlichen Bildbände, Hei­mat­ro­ma­ne, Frauenschicksale, … Deshalb kann ich Ihnen kein positives Signal senden und bitte um Verständnis für diese Entscheidung.»

Der Verlag weiß, daß „im wesentlichen” ein Substantiv ist, das Groß­schrei­bung rechtfertigt. Vermutlich steckt in dem Wesentlichen etwas drin, oder die Bücher werden im Körperinneren veröffentlicht.

Der Rosenheimer Verlag bittet um Verständnis für seine Ablehnung. Weil er Frauenschicksale veröffentlicht, ist ihm natürlich absolut nicht zu­zu­mu­ten, Männerschicksale zu veröffentlichen! Das geht gar nicht! Wie kom­men Deichmohle oder männliche Verlierer nur auf eine so schräge Idee? Man ver­öf­fent­licht einfach keine Männerschicksale! Das ist Frauen vorbehalten! Ba­sta! Was für ein Kretin und Dummkopf ist Deichmohle, wenn er das im­mer noch nicht gemerkt hat?! Dieser Welt sind einheimische männliche Ver­lie­rer scheiß­egal. Und nun sollen wir brav verrecken und nicht länger nerven.

Klimaangst und anderer Unfug

Neubeginn unsrer Kultur” ist dagegen um Kapitel über Probleme der Gesellschaft im Spiegel von Chanson und Schlager, sowie Dokumentation von Häme seitens Empathiegestörter gewachsen. Brecht die Mauer bornierten Desinteresses, kauft und lest!

Die untergehende Moral der Titanic

Die untergehende Moral der Titanic

«TITANIC bloggt die Buchmesse – der große Buchmessenblog zur Buchmesse
20.10.2019

Die Frankfurter Buchmesse öffnet ihre Türen und wir spitzen die Öhrchen: Wo gibt es die besten Freigetränke? Wo sind die unangenehmsten Autoren?»1 (Titanic)

Hier! Ich bin der unangenehmste Autor des Sprachraums. Je mehr ihr ignoriert, umso unangenehmer werde ich euch.

«Wo kann man die rechten Verlage ‚antreffen’? Wo bekommt man gutes Wurfgeschoß her?» (Titanic, a.a.O.)

Das ist keine Satire, sondern Aufruf zur Straftat gegen Andersdenkende im Antifa-Stil, die sich auch oft sehr witzig findet. Die Titanic versinkt täglich tiefer in unterirdisches Niveau. In einem funktionierenden Rechtsstaat wäre Anstiftung zur Gewalt gegen die Opposition eine Straftat, die vor Gericht geahndet wird. In einer Gesinnungsdiktatur wird Beifall geklatscht, gelacht, redet ein CDU-Ministerpräsident vom „Kampf bis aufs Messer” gegen die AfD.

«Union ringt auf JU-Deutschlandtag um Geschlossenheit
12. Oktober 2019, 19:41 Uhr …

Es sei richtig, die AfD „bis aufs Messer” zu bekämpfen: „Klare Sprache, kurze Sätze, markante Botschaften – dann werden wir die AfD vertreiben.”»2 (Zeit)

Worauf als markante Botschaft der Antifa Wagen der AfD abgefackelt oder irgendwann ein Oppositioneller mit unbekanntem hartem Schlaggegenstand auf den Boden geklatscht wird, wie Herr Magitz. Das hat dann aber nichts mit nichts zu tun, weshalb die Titanic und gegen die Opposition hetzende Machtpolitiker voll lustig sind. Nicht. Titanic ist, wie leider viele Zeitgenossen, zynisch und empathiebefreit.

«Außerdem bin ich, dem Osten entkommen, schon gespannt wie es ist, mal eine Buchmesse ohne Nazis zu besuchen.»3 (Titanic)

Eigentlich ist Volksverhetzung, was Laula Irmschler da geschrieben hat. Aber da es gegen Deutsche geht, wird gelacht und Beifall geklatscht. Wir leben in einer Welt und Zeit politischer Hysterie, der Anfeindung, und völligen Empathieversagens gegenüber Andersdenkenden sowie autochthonen männlichen Verlierern. Auf diese Weise wird eine selbstzerstörerische Politik durchgepeitscht, wobei jeder, der wesentlichen Fehlern zu widersprechen wagt, mit ‚moralischer Empörung’ und der ‚Nazikeule’ oder ähnlichen Anfeindungen erledigt wird. Jeder Fremde, der nur wegen lockenden Versprechungen hier ist, die wir mit Steuern, Abgaben und immer späterer und im Vergleich zu anderen Ländern immer niedrigeren Renten bezahlen, wird verständnisvoller behandelt als einheimische männliche Verlierer, die nur auf der Welt sind, finanziell ausgebeutet, verhöhnt, beschimpft, ignoriert, angefeindet, von Medien ausgeschlossen zu werden.

Fußnoten

1 https://www.titanic-magazin.de

2 https://www.zeit.de/news/2019-10/12/jubel-fuer-friedrich-merz-beim-deutschlandtag-der-ju

3 https://www.titanic-magazin.de/news/titanic-bloggt-die-buchmesse-der-grosse-buchmessenblog-zur-buchmesse-10839/

Antibuchmesse im literarischen Untergrund

Antibuchmesse im literarischen Untergrund

Heute eröffnet Jan Deichmohle seine Antibuchmesse, zeitgleich mit der Messe der Systembücher in Frankfurt.

Schwerpunkt der Antibuchmesse sind Bücher, die neue literarische Stile und Zwischenformen entwickeln.

Übersicht

● Bücher mit Kapiteln zur Klimahysterie
● Bücher mit Kapiteln zur Massenmigration
● Bücher mit Kapiteln zu feministischer Hysterie diverser Wellen
● Bücher mit Kapitel über männliche Verlierer
● Reisebücher
● Goa-Trance, Festival- und Jugendbücher
● Literarische Bücher

Katalog der Antibuchmesse

Bücher mit Kapiteln zur Klimahysterie:

Bücher mit Kapiteln zur Massenmigration:

Bücher mit Kapiteln zu feministischer Hysterie diverser Wellen:

Bücher mit Kapitel über männliche Verlierer:

Reisebücher:

Goa-Trance, Festival- und Jugendbücher:

Literarische Bücher:

Die Buchmesse der falschen Bücher

Die Buchmesse der falschen Bücher

Heute beginnt in Frankfurt am Main die größte Buchmesse. Diese Messe der Bücher ist seit Jahrzehnten eine Messe der falschen Bücher. Glauben Sie mir nicht? Das kann ich verstehen, denn es erscheint unglaubwürdig, doch es ist nicht nur wahr, sondern folgenreich. Um das zu begreifen machen wir ein Gedankenexperiment. Stellen wir uns vor, wie die Welt aussähe, wenn die Buchmessen anders verlaufen wären, weil sie völlig andere und zum heutigen Glauben konträre Bücher vorgestellt hätte.

Auf der Buchmesse von 1888 wurde der staunenden Presse ein Buch eines bislang unbekannten Verfassers Herr Simon de Beauvoir vorgestellt, bekannt eigentlich nur durch seine Liebschaft mit der Skandalbaronin Zartre, deren amüsante, aber nicht ernstzunehmende Lebenseinstellung oft als „Existentialismus” der geschwätzigen Klasse verspottet wurde. Das Buch Simon de Beauvoirs nennt sich „Das zweite, unterdrückte Geschlecht” und beschreibt, wie Männer in Gesellschaft und Leben systematisch ausgenutzt werden, arbeiten und zahlen, während sich bequeme Nutznießerinnen ein schönes Leben machen. Das Buch wurde rasch zu einer Weltsensation und viel diskutiert. Es hat das Bewußtsein der Welt verändert und eine ganze Bewegung hervorgebracht, die mit vielen Büchern seitdem auf jeder Buchmesse präsent ist.

Halt! Höre ich da Leser spöttend mit meinem inneren Ohr rufen. So ein Quark, du verdrehst aber heute alles, es war genau anders herum! Zerknirscht gebe ich das zu. Ich habe tatsächlich ganz fies die Geschlechter vertauscht und gespiegelt erzählt. Das aber ist eine alte feministische Methode, die später, als die Doppelmoral des Feminismus immer deutlicher wurde, von Männern übernommen wurde. Satirische Umkehrung der Geschlechter wurde rasch ebenfalls umgekehrt, nämlich von einer empörenden und absurden feministischen Methode, auf die geantwortet wurde: „So ein unrealistischer Quatsch! Ihr Hysterikerinnen erzählt mal wieder blühenden Unsinn, denn in der Natur des Menschen liegt es, daß es umgekehrt ist.” zu einer nicht mehr neuen, aber weiterhin subversiven Methode in der Hand von Männern. Doch seltsamerweise war diese Methode nur dann siegbringend, wenn Frauen sie benutzten, weil wir mit angeborenem Schutz- und Kavaliersinstinkt Frauen zu Hilfe eilen. Bei Männern verhielt es sich umgekehrt: Niemand will ihnen helfen, man wirft ihnen vor, jammernde Weicheier zu sein, und sie sollten ihr Schicksal doch bitte tragen wie ein Mann! Diese Verachtung wird übrigens nicht gegendert. Geht es darum, daß Männer gequält, benachteiligt und ignoriert werden, bleiben Geschlechterrollen intakt, werden sogar ständig radikalisiert. Aber das nur am Rande.

In den 1960er Jahren erschienen dann eine Menge Bücher, ausgelöst durch das Standardwerk von 1888, die sich in der zweiten Welle von Männern, die sich ihrer Unterdrückung bewußt wurden, der vielen Hürden und Bürden, Hemmnisse und Schmerzen männlichen Lebens und Daseins annahmen und damit neue Denkweisen verbreiteten, die zunächst ungläubig verlacht, als abwegig belästert wurden, aber von Presse, Medien und mit Gefühl und Anteilnahme lesenden Frauen wie Männern rasch zu Klassikern befördert wurden, die den Unterricht an Schule und Hochschulen prägten.

Alle Schulbücher wurden nun mehrfach umgeschrieben, um die Ungerechtigkeit der Verhältnisse zu bekämpfen, mehr Mitgefühl mit männlichen Verlierern zu verbreiten, die seit Anbeginn der menschlichen Geschichte, seit Entstehen unsrer Art, ein ungleich härteres Schicksal ertrugen als das bequem nutznießende, schon biologisch als Mütter bevorzugte weibliche Geschlecht, das ohne materielle Not Kinder großziehen kann, die unsere Gene in die Zukunft tragen. Männer sind dagegen ein verzichtbares Geschlecht gewesen – wenn ein paar bei der Arbeit oder im Krieg hops gingen, verreckten, scherte das außer Angehörige niemanden. Wie sich männliche Verlierer fühlen, war in der alten, unterdrückerischen Gesellschaft scheißegal. Man redete umso mehr von weiblichen Gefühlen. Diese Schieflage wurde von der Männerbewegung der 1950er und 1960er Jahre glücklicherweise aufgearbeitet, woraus eine neue Gesellschaft entstand, bis im Umbruchsjahr 1968 eine gewaltige kulturelle Veränderung ausbrach, die sich bis heute fortsetzt.

Ach du lieber Jan! Was hast du denn für einen komischen Tag heute? Kannst du nicht mal aufhören, alles falsch herum zu erzählen? So ist die Welt doch gar nicht!

Erstens: Ich bin kein lieber Jan heute, sondern ein zorniger, weil übergangener. Zweiten: Was mißfällt euch an Komik? Soll ich das lieber trocken und bierernst runterleiern? Drittens: Nein, ich werde niemals aufhören, ich habe gerade erst angefangen! Die Unterdrückten der Erde erheben sich und zerreißen ihre Ketten! Ein Gespenst geht um im Westen: Die unterdrückte Wahrheit! Diese Wahrheit werdet ihr nie wieder los! Ihr könnt es versuchen, doch werdet scheitern. Niemand kann eine Wahrheit aufhalten, deren Zeit gekommen ist! Ihr mögt strampeln wie jemand, der im Moor versinkt, doch jede Bewegung wird euren Untergang im Morast nur beschleunigen. Viertens: Ja, natürlich ist die Welt nicht so, aber genau das ist ihr Fehler!

Ei der Daus. Ich schaffe es immer wieder, mich mit meinen Lesern heftig zu zerstreiten. Aber genau das macht gute Literatur aus! Alles, was jemals gut war, wirkte zunächst absurd, beleidigend, empörte. Doch später schlug die Empörung über das „Unerhörte” in Begeisterung um. Gerade weil es unerhört war, war es neu, etwas, das noch niemals gehört worden, also ein neuer Geniestreich war. Je aufgebrachter eine Wahrheit zuerst abgetan wird, desto wichtiger und wahrer ist sie. Das war schon immer so, in der Literatur ebenso wie in der Musik. Ihr werdet sehen.

Gähn. Es ist eben nicht so! Trag es wie ein Mann und hör auf zu quasseln.

Vielen Dank, meine Damen und Herren, für euer völlig genderfreies Bestätigen meiner männlichen Geschlechterrolle. Ich nehme es wie ein Mann und schmeiß euch unsre Last auf die Füße, und zwar so, daß es wehtut.

Ach du grüne Neune. Solche Männer gab es nicht, solche Bücher sind niemals geschrieben worden, und lesen will sie schon gar keiner.

Ach du lila Siebzehn. Solche Männer gab es, und ich bin einer von ihnen. In meinen Büchern beweise ich, daß es ihrer viele gab. An solchen Büchern habe ich derzeit 31 fertige geschrieben, andere liegen unfertig in der Schublade, und mit ein bißchen Unterstützung statt Behinderung durch den Rest der Welt wären es längst viel mehr als das. Außerdem ist die Liste der Männer, deren Bücher nie veröffentlicht wurden, weil sie eine Wahrheit sagten, die unsere Welt nicht hören will, seit Dekaden lang. Dokumentiert wird das in meinen Zensurkapiteln.

Ach der Jan mit seiner Zensur schon wieder. Keiner will es drucken, niemand lesen, und Medien finden es keinen Bericht wert. So ist das eben. Es muß wohl Blödsinn sein.

Fehlschluß. Genau das ist das doppelte Problem: Feminstischer Unsinn, radikaler Pladderschiß, wird seit Generationen zur Sensation aufgebauscht und prägt unsere Welt. Die Wahrheit wird keinen Bericht für wert gehalten und abgetan. Blödsinn ist dabei solch verquere Reaktion.

‚Verquer’, der Jan hat ‚verquer’ gesagt. Petz, petz petz. Bitte melden als homophob, als Benutzer eines homophoben Worts.

Ach du meine Güte, was für ein schräger Tag! Ob das am schwülen Wetter liegt? Wer mit solch einem verqueren Publikum gestraft ist, wird halt nicht verstanden. Muß ich noch weiter nachlegen, oder ist jetzt Ruhe im Karton?

Grrr.

So, jetzt kommen wir aber zurück zur Buchmesse, die heute wieder beginnt, ohne den störenden Jan übrigens. So um 1980 traten die ersten Traktate eines gewissen Herrn Deichmohles auf, die anfangs von seriösen Verlegern belächelt, und höchstens in den Papierkorb verlegt worden waren. Daher waren seit dem Umbruchsjahr von 1968 Männerbuchläden wir Pilze nach warmem Regen aus dem Boden geschossen, die solche Traktate einem Millionenpublikum besonders junger Leute nahebrachten. Die neue Literatur schlug ein; bald saß in jeder Redaktion, in jedem Verlag, der mehr als ein selbstvermarktender Einzelkämpfer ist, überzeugte Maskulisten, die männerfeindliche Schriften enttarnten, bloßstellten, eine Gefühlsstörung, die männliche Verlierer verächtlich ignoriert, als gefährliche und unmenschliche Verirrung bekämpften.

Bald saßen die Maskulisten, Stimmen der männlichen Verlierer, der Lastesel der Menschheitsgeschichte, der Unterdrückten und Schikanierten, deren Arbeit alle trug, die in Krieg und Frieden Todesgefahr übernahmen, damit andere in Sicherheit leben können, in allen politischen Parteien und internationalen Organisationen. Parteien wetteiferten darum, das wirksamste maskulistische Programm zu haben. UNO und EU schrieben vor, männliche Verlierer zu fördern, damit es keine Verlierer mehr gebe. Maskulistische Künstler machten Großkundgebungen, auf denen sie den sexuellen Wohlfahrtsstaat auch für Männer forderten. Forthin waren Jugendfestivals, Clubs und Veranstaltungen fest von maskulistischen Vorstellungen geprägt.

Wie eine geistige Bombe schlugen in den 1980er Jahren auf der Frankfurter Buchmesse die völlig neuartig gebauten Bücher eines gewissen Jan Deichmohles ein, mit ebenso neuartiger Philosophie. Bislang unbekannte Diskriminierung des männlichen Geschlechts in den Grund- und Kernfragen des Lebens machten seine Bücher bekannt, entwickelten zur Darstellung neue literarische Stile. Funk und Fernsehen berichteten.

Bald wurde das Überwinden männlicher Bürden Pflichtprogramm aller Parteien; es wurde in Verfassungen hineingeschrieben, zur Grundlage der UN-Politik und ebenso in der EU. Kommissare wachten darüber, immer mehr männliche Bürden zu erkennen und aufzuheben. Jeder Betrieb über 20 Mitarbeiter mußte einen Beauftragten ernennen, der darauf achtet, daß nirgendswo männliche Verlierer oder spezifisch männliche Bürden oder Hürden entstehen. Neue Bücher weckten Sensibilität für solche spezifische Bürden. Was Generationen zuvor völlig normal erschienen war, ja, seit Entstehung des Jetztmenschen vor vielleicht 500.000 Jahren immer so gewesen, war jetzt, mit geschärftem Bewußtsein, das alte Tabus knackt und Mitgefühl schafft, das zuvor evolutionär blockiert worden war, damit männliche Verlierer sich nicht fortpflanzen und das männliche Geschlecht als Filter für Gene dienen kann, plötzlich als Unterdrückung erkennbar geworden.

Im Unterschied zum Feminismus, einer Wahrnehmungsstörung, die auf genau solchen tatsächlich bestehenden evolutionären Mechanismen beruht, waren die neuen Thesen der Maskulisten Tatsachen, wissenschaftlich bewiesen, von echter, nachprüfbarer, exakter Wissenschaft belegt.

Deichmohles Bücher legten die tiefe, seit Urzeiten bestehende Diskriminierung der Männer frei, die im Ursprung sexuell ist: Schlechte Gene werden nicht über Mütter ausgefiltert, denn alle Frauen sollen Mütter sein können, damit die Art gedeiht und wächst, nicht aber mangels Kindern ausstirbt, wie es vom Feminismus befallene Ethnien tun. Schlechte Gene werden geschlechtsspezifisch über Männer gefiltert, wozu männliche Verlierer radikal und unbarmherzig sexuell, schließlich auch sozial diskriminiert werden.

Diese Bücher wurden zur Pflichtlektüre an allen Universitäten und Schulen. Eine Männerforschung entstand, die Bedingungen untersuchte, die viele Männer zu Verlierern machen, wenn sie nicht abgestellt werden. Überall wurden Männerbeauftragte Pflicht, die sexuelle oder soziale Diskriminierung von Männern aufdeckten und abstellten. Das Diskriminieren von Männern, auch sexuelles Diskriminieren einheimischer Männer, wurde als Hauptproblem menschlicher Gesellschaft erkannt und vordringliches Problem aller Politik. Das Herstellen von Männerüberschuß wurde international geächtet und unter strenge Strafen gestellt, weil es notwendig männliche Verlierer hervorbringt. Regierungen, die so etwas tun, wurden von internationalen Tribunalen zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt.

Kein Projekt wurde fürderhin akzeptiert, das nicht als erstes Ziel hatte, Diskriminierung von Männern zu bekämpfen. Alle anderen Ziele sind nachrangig. Das gilt auch in der Entwicklungshilfe. Etwas Wohlstand zu schaffen, oder für Trinkwasser zu sorgen, reicht nicht. Es müssen immer die geschlechtlichen Implikationen beachtet werden! Hauptziel ist Verbesserung der Geschlechterverhältnisse. Unter verschiedenen Vorschläge für ein Projekt ist immer das auszuwählen, das am wirksamsten zu sein verspricht, die Geschlechterverhältnisse zu verändern, dafür zu sorgen, daß kein Mann mehr zum Verlierer weiblicher Wahl wird. Außerdem wird jedes Projekt von einem Spezialisten für Geschlechterfragen betreut. Nach Abschluß des Projekts wird untersucht, ob die Geschlechterziele auch erreicht wurden, oder ob es nach wie vor männliche Verlierer gibt. Damit es keine Verlierer gibt, sind die Geschlechterrollen der jeweiligen Kultur zu stärken und einfallsreich auszubauen, damit alle Menschen in einem Füreinander verbunden sind und lernen, narzistischen Egoismus zu überwinden.

Aber Jan, was hast du denn für ein Sabbelwasser getrunken? Hehehe, erzähl mal, davon möchte ich auch was!

Ad hominem. Könnt ihr nicht mal ernsthaft bei der Sache bleiben?

Nö, nicht bei solchen Themen. Hahahaha.

Das meine ich ernst. Nur so kann eine bessere Welt geschaffen werden.

Du und ernst? Das nehm ich dir nicht ab! Wenigstens weiß ich jetzt, was für blödsinnige, gefährliche Ideen ihr Maskus so habt.

Ich bin kein Masku, Dicker. Das sind auch nicht meine Ideen. Ich habe nur beschrieben, was Feministinnen in den letzten 50 Jahren so betrieben haben, u.a. in der früheren GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit), heute verschmolzen in die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit). Es handelt sich um feministische Methoden, die in der ganzen Welt Kulturen zerstörten und Millionen, wenn nicht Milliarden männlicher Verlierer schufen. Da erscheint es mir zulässig, sie mit genau gleichen Mitteln zu bekämpfen und das wirkliche, echte Problem aller Zeiten, männliche Verlierer, zu bekämpfen. Im Krieg lernte man früher mehr von anderen Völkern als im Frieden. Man muß immer die Waffen der Gegner übernehmen oder bessere entwickeln, sonst verliert man und geht unter. Die von Feministen behauptete Benachteiligung gab es nie, sondern war eine Wahrnehmungsverzerrung. Doch Diskriminierung von Männern, die männliche Verlierer hervorbringt, ist tatsächlich wahr, und daß wir es früher nicht wahrgenommen haben, fußt auf eben derselben Wahrnehmungsverzerrung.

Ach Jan, ich glaub dir einfach net. Ick glöv das nicht. Kommt mir komisch vor, kann also nicht stimmen.

So geht das allen neuen Ideen. Gefühlsmäßig wird immer zunächst abgelehnt, was ungewohnt erscheint. Die Wahrheit setzt sich aber irgendwann durch, und dann sind jene blamiert, die sie abgelehnt oder gar bekämpft haben.

Jan-oh-Mann, du hast kein Programm!

Doch, habe ich! Suffrage für Männer! Sexuelle Suffrage für Männer, oder keine Suffrage für Frauen. Gleiches Recht für alle, oder für niemanden!

Du mit deiner sexuellen Diskriminierung!

Sexuelle Diskriminierung von Männern ist die Urform, 750 Millionen Jahre alt. Ich fordere noch viel mehr: Fortpflanzungrecht für Männer! Wenn Frauen ein Recht auf Fortpflanzung haben, so muß dies gerechterweise genauso, in gleichem Umfang und Maße, uneingeschränkt für Männer gelten. Sind Frauen nicht bereit, Männern gleiche Rechte zu gewähren, so entziehen wir gerechterweise diese Rechte den Frauen. Punkt. Feministen haben es sogar ins Grundgesetz geschrieben, das dadurch feministisch wurde: Der Staat fördert die Gleichstellung von Männern und Frauen. Nun denn, ich fordere sexuelle Gleichstellung und berufe mich auf das feministisch veränderte Grundgesetz. Wenn es überhaupt ein Recht gilt, muß dies für alle gelten. Feministen können nicht etwas ins Grundgesetz schreiben, um Männern etwas wegzunehmen, die geschlechtliche Kultur abzuschaffen, dann aber verhindern, daß Männer sich auf eben diese Passage genauso berufen wie Frauen. Fortpflanzungsrecht für Männer! Oder keines für Frauen!

Politische Suffrage für Frauen? Dann auch sexuelle Suffrage für Männer! Oder keines von beiden. Das ist eine Frage der Logik und der Gerechtigkeit. Ich verlange nur, was recht und billig ist.

Und wie geht es nach einer Zeugung weiter? Frauen haben das Recht, sich jederzeit schwängern oder schwängern lassen zu dürfen. Der Mann hat kein solches Recht. Frauen dürfen verhüten, auch wenn der Mann ein Kind will. Frauen dürfen abtreiben, auch wenn der Mann das Kind möchte, und das ungeborene Kind wird schon gar nicht gefragt, ob es sterben und abgetrieben werden will. Frauen dürfen sich von einem Mann ohne dessen Willen schwängern lassen. Sie dürfen folgenlos darüber lügen, ob sie verhüten. Sie dürfen sogar Samen aus einem Kondom gegen seinen Willen entfernen, um sich damit zu schwängern. Der Mann muß als biologischer Vater immer zahlen, auch wenn er betrogen, beraubt, hereingelegt wurde.

Der Mann hat kein Recht auf Abtreibung, auch keine juristische Abtreibung, bei der das Kind lebt, aber keine Verpflichtung besteht. Mütter dürfen beides, abtreiben oder juristisch abtreiben, etwa ihr Kind zur Adoption freigeben.

In den Kernfragen des Lebens gilt immer, was ich in den 1980ern als Prinzip formulierte: Frauen haben Rechte, Männer haben Pflichten, Kinder ein verpfuschtes Leben. Frauen haben Rechte, aber keine Pflichten. Männer haben Pflichten, aber keine Rechte. Kinder werden abgetrieben, haben keine Rechte, und wenn sie geboren werden, so wachsen sie in einer kaputten Gesellschaft, deren Kultur ausgelöscht wurde, zu gestörten, egozentrischen Narzißten heran.

Sexuelle Suffrage für Männer! Recht auf Fortpflanzung! Keine spezifischen männlichen Hürden oder Bürden! Keine männlichen Verlierer! Keine Verpflichtung für Kinder, die bei der Frau sind. Es gilt: Wer zahlt, hat Sorgerecht. Wer kein Sorgerecht hat, zahlt keinen Pfennig. Sorgerecht für Väter und die Familien der Väter. Juristische Abtreibung für Männer, falls Verhütung oder Abtreibung das Kinderkriegen zur weiblichen Wahl erhebt, was es von Natur aus nicht war.

Solche Bücher werden seit den 1980ern auf den Buchmessen nicht ausgestellt, nicht besprochen, nicht debattiert, nicht von Verlagen beworben. Sie waren nie existent auf der Frankfurter Buchmesse, dafür Massenfluten feministischen Unfugs, der inzwischen fast alles prägt, auch das Denken der in feministischer Gesellschaft aufgewachsenen oder umgedrehten Männer, weil bei täglicher medialer Hirnwäsche immer was hängen bleibt – im Laufe der Zeit bleibt immer mehr hängen, bis einst halbwegs normal aufgewachsene Kinder indoktriniert wurden zum Faß voller Ideologie.

Heute beginnt die Buchmesser der falschen Bücher. Die richtigen Bücher gibt es hier.

Musik mit Gedicht

Musik mit Gedicht

Da viele Zeitgenossen bei nicht gesinnungskonformen Texten lesebehindert zu sein scheinen, hat ich mal etwas Musik mit Gedicht gemischt. Mal sehen, ob sie bei nicht gesinnungskonformen Themen auch taub sind.

Buch über Klimahysterie und andere Marotten

Wenn ich Schubladenbücher nicht mitzähle, sondern nur veröffentlichte, dann ist mein derzeit neuestes Buch das 31. Fast alle Bücher sind hochgradig brisant, politisch inkorrekt, ecken an, wurden mit Empörung ignoriert, von Berichterstattung und öffentlicher Wahrnehmung ausgeschlossen, daher so gut wie nicht gelesen.

Damit schützte sich eine Wahrnehmungsverzerrung und Empathiestörung, indem sie alle Stimmen, Argumente, Fakten, jedwede Literatur von Wahrnehmung ausschloß, die auf eben jene Wahrnehmungsverzerrung und Empathiestörung hinwies.

Nachdem seit mindestens 1968 feministisch betriebener Männerhaß und aufgenötigte Massenmigration zu den Kernbereichen der Hysterie gehörten, wobei anfangs Feminismus im Vordergrund stand als treibende Kraft, bis dieser mit Förderung vor allem islamischem Massenandrang Selbstmord beging, rückte Bevölkerungsverdrängung ins Zentrum der Hysterie. Seit 1968 war es tabu, die Wirklichkeit so wahrzunehmen, wie sie ist, doch seit einigen Jahren übertrumpft das Tabu, den Bevölkerungstausch zu erkennen, das vorher zentrale Tabu, die feministische Verdrängung und Zerstörung abendländischer Männlichkeit und Männer zu sehen und zu benennen.

Nachdem nun die gewaltigen Probleme unübersehbar werden, haben sich die Hysteriker nun eine neue Masche als zentralen Punkt gewählt. Mit feministischem Männerhaß können sie keine Sau mehr hinterm Ofen vorholen. Das Einfliegen von Rückkehrern aus dem Islamischen Terrorstaat bringt auch keine großen Sympathien mehr. Selbst gutgläubigen Naiven beginnt langsam zu dämmern, daß etwas schreckliches vor sich geht. Um von der realen Katastrophe, dem Untergang unsrer Zivilisation, abzulenken, wird nun alle noch verbliebene Kraft, besonders die der noch unverbrauchten Kinder und Jugendlichen, von den wirklichen Problemen, die unser Überleben bedrohen, abgelenkt, und auf einen neuen kollektiven Wahnsinnsanfall gelenkt.

Nun wird den Leuten eingeredet, ein harmloses, nur in Spuren vorhandenes und für Pflanzen lebenswichtiges Gas, CO2, stelle eine Bedrohung dar, vor der sie sich fürchten müssen, malen einen Weltuntergang an die Wand – ohne zu verraten, daß sie selbst, die Hysteriker, den wirklichen kollektiven Selbstmord betreiben -, und lenken so die letzte verbliebene Widerstandskraft der Gefährdeten von sich selbst, der wirklichen Gefahr, auf eine völlig wahnhafte Spinnerei, wobei ein pfuschender, wissenschaftlich unfähiger Lobbyverein namens IPCC („Weltklimarat“) mit falschen Prognosen, die auf falschen Klimamodellen mit zusätzlich noch weiter gefälschten Daten beruhen, die Grundlage liefert.

Das Anfangskapitel meines Buches behandelt nun die neueste Katastrophe, die unsere Zukunft bedroht, die Klimahysterie! Danach folgt eine Überleitung in literarische Kapitel und andere Themen. Viel Spaß beim Lesen. Wichtig! Die Mauer eisigen Verschweigens muß gebrochen werden. Traut euch endlich, rafft euch auf, seid keine Schlafschafe, sondern holt euch die Bücher und lest sie!#

Wie andere meiner Bücher auch, gibt es Kurzes als günstigen Schwarzweißdruck, wegen des schöneren Aussehens und der besseren Wirkung von farbigen Bildern auch als Farbdruck. Bitte nicht wegen des Preises meckern. Ich habe immer versucht, die günstigsten Anbieter zu finden. Doch dort wurde ich dieses Jahr ohne Angaben von Gründen gelöscht. Plötzlich war mein Profil mitsamt etwa 25 hochgeladenen Büchern gelöscht, und zwar gerade in dem Augenblick, als Verkäufe anzuziehen begannen. Honi soit qui mal y pense.

Ich habe keine günstigere Möglichkeit mehr gefunden, Farbbücher mit Druck auf Bestellung im Netz anbieten zu können. Beschwert euch bei jenen, die solche Mißstände verursachen, oder solche Druckpreise nehmen, nicht bei mir.

Ergänzung: Hadmut Danisch, wilde Verschwörungstheorien, geschwafelte Speku­lationen

Wegen völligem Ignorieren von Büchern und Argumenten wird der Tonfall verschärft. Folgendes habe ich im Buch „Kurzes“ ergänzt.

Hadmut Danisch, wilde Verschwörungstheorien, geschwafelte Speku­lationen

Jede Epoche hat die Sternchen und Berühmtheiten, die sie verdient. Unsre fe­mi­ni­sti­sche Gesellschaft hofiert Feministinnen heutiger und früherer Zei­ten, die blühenden Unsinn geschrieben haben, dem aber gefühlt zustimmt, weil sich ihre schiefe Wahrnehmung in unsrer Gesellschaft durchgesetzt hat, mit übrigens ziemlich totalitären Methoden. Diese Epoche hat auch eine win­zi­ge, viel zu kleine ‚Männerbewegung’, die allerdings fest innerhalb des fe­mi­ni­sti­schen Weltbildes verankert wird und vielfach Grundsätze jener ihnen feind­li­chen Ideologie für sich zu benutzen sucht.

Echte Feminismuskritik fehlt – nicht, weil es keine gäbe, sondern weil sie sowohl von etablierten Mediën ignoriert wird, als auch von alternativen und außerdem vom Publikum. Sie trifft einfach nicht den Nerv der Zeit. Wer in dieser Ära lebt, ist von Kind an gewisse Vorstellungen gewöhnt, dessen Den­ken und Wahrnehmung hat sich im Rahmen einer Gesellschaft aus­ge­prägt, die stark von extremen Ideologiën geprägt ist. Etliches, das zum Er­ken­nen der Wahrheit nötig wäre, ist jenseits des geistigen und sinnlichen Ho­ri­zon­tes. Manche Wahrheiten stören einfach, wirken radikal, obwohl es tat­säch­lich die Gesellschaft ist, die sich radikal von der Wahrheit, menschlicher Na­tur und Vernunft entfernt hat. Jedenfalls stören und verstören Argumente wie in meinen Büchern. Viele Autoren sind nachweislich mit so etwas un­ter­drückt worden in den letzten 50 Jahren.

Das bedeutet nicht, daß alle Zeitgenossen Feministen wären. Viele stö­ren sich an Verrücktheiten jener Ideologie. Doch selbst die Ablehnung findet in einem ‚politisch korrekten’ oder durch angepaßte Empfindung und Wahr­neh­mung gesteuerten Rahmen ab. Wer sich selbst subjektiv als Kritiker des Fe­mi­nis­mus sieht, mit dessen Dogmatik nichts anfangen kann, hat sich des­halb noch lange nicht aus dem geistigen Gebäude gelöst, das jene Ideologie trägt. Somit gibt es eine oberflächliche Ablehnung, die innerhalb des ab­ge­lehn­ten Systems steckenbleibt. Genau das sind nun aber jene Stimmen, die cha­ris­ma­tisch wirken und gut ankommen, daher ein Massenpublikum er­rei­chen, weil sie gefühlsmäßig und von den Denkgewohnheiten her gut nach­voll­zieh­bar sind. Grund ist, daß eben nicht zu weit über das hinaus gedacht wird, was durchschnittliche, vom Feminismus ohne ihr Wissen un­ter­schwel­lig geprägte Bürger gewöhnt sind. Man feiert Blogs, in denen sich der Durch­schnitts­mensch wiederfindet. Das bedeutet, viele Vorurteile des Durch­schnitts­men­schen zu tei­len. Wer geistig zu viel leistet, gar das Denksystem der Epoche verläßt, wirkt unbequem, schwer verständlich, wenn nicht gar emp­ö­rend, wird mit Mißachtung bestraft. Je seichter die Kritik bleibt, desto grö­ßer die Zahl der Anhänger, die umso begeisterter sind.

So eine typische Stimme ist die von Hadmut Danisch: Gut, daß es ihn gibt, denn ohne ihn gäbe es überhaupt keine kritische Restvernunft. An­der­er­seits lenkt die Anziehungskraft solcher populärer Halbkritik von tie­fer­ge­hen­der, echter Kritik ab. Weshalb schreibe ich das, obwohl es Uneinigkeit öf­fent­lich ausdrückt? Weil vieles falsch ist, unbegründet daherspekuliert wird!

Ein Steckenpferd Danischs ist, den Feminismus auf den Kommunismus zu­rück­zu­füh­ren, als dessen Nebenlinië darzustellen. Nun, das ist zunächst ein­mal Ansichtssache, und in Meinungsdingen ist jede Meinung will­kom­men, damit sich in einer Debatte die besseren Argumente durchsetzen mö­gen. Leider aber zieht hier eine populäre, weil verbreitetem Vorurteil einer auch unterschwellig feministisch geprägten Gesellschaft verhaftete, Sicht alle Auf­merk­sam­keit an, was tiefergehende, echte Kritik verschüttet.

Nicht Kommunismus hat Feminismus losgetreten, sondern dieser wur­zelt in uraltem männerfeindlichem Vorurteil, das besonders stark die Phi­lo­so­phie der Aufklärung und seit der Sattelzeit das gesamte abendländische Den­ken, das für kanonisch gehaltene lexikalische ‚Wissen’ prägte – siehe „Das un­mo­ra­li­sche Geschlecht” (Kucklick). Bemerkungen von Engels, der von an­geb­lich freizügiger Sexualität und Matriarchaten eine falsche, paradiesische Vor­stel­lung hatte, sind nur ein Ausdruck von Fehlurteilen und Vorurteilen, die seit vielen Jahrhunderten ein Kardinalfehler westlichen Denkens sind. Mit Kommunismus haben sie nichts zu tun.

Die erste feministische Welle war keinesfalls kommunistisch geprägt, im Gegenteil, sondern eng verbunden mit den damals aufkommenden Eu­ge­ni­kern; durch Zuchtwahl am Mann wollten sie ‚die Rasse bessern’. Daher ist es folgerichtig, daß in den USA einige Feministinnen erster Welle im Ku Klux Klan aktiv waren; andere arbeiteten später mit den Nazis zusammen.

«John Davis, Frauen des Klans: Grundlagen des modernen Feminismus
Frauen in der Ku Klux Klan Bewegung der 1920er Jahre
Kathleen M. Blee, Feministische Studien, 1991 …
Wie Frauen im KKK wesentlich für seinen Aufstieg waren» (John Davis, Women of the Klan: Foundations of Modern Feminism)

«Women in the 1920s‘ Ku Klux Klan Movement
Kathleen M. Blee
Feminist Studies
Vol. 17, No. 1 (Spring, 1991), pp. 57-77»1

How Women In The KKK Were Instrumental To Its Rise

Laut einer akademischen feministischen Schrift erfanden die Suf­fra­get­ten im 19. Jahrhundert jene Selbststilisierung ihrer Schwesternschaft, die spä­ter von den Faschisten übernommen wurde und heute als „Ästhetik des Fa­schis­mus” gilt. Siehe „Zensiert. Erster Band zur ersten Welle”. Seit jeher gibt es außer einem linken Feminismus auch einen rechten Feminismus; ein­sei­ti­ge Zuordnung zum linken Flügel oder dem Kommunismus ist sachlich ein­fach falsch.

So weit gräbt das oberflächliche Denken eines Danischs aber nicht, der as­so­zi­a­tiv Verbindungen herstellt, so aus dem Bauchgefühl heraus, oft ohne je­den Beweis dafür. Das ist zum einen eine Methodik, die von MSM (eta­blier­ten Mediën) typischerweise ‚Verschwörungstheorie’ genannt wird, zum an­de­ren feministisch ist. Wie in meinem Buch „Ideologiekritik am Fe­mi­nis­mus” nachgewiesen, und zwar anhand anerkannter feministischer ‚wis­sen­schafts­the­o­re­ti­scher’ Grundlagenwerke, die feministische Methodik be­schrei­ben, gründet jene Richtung mitsamt allen verwandten Fächern (Feministische Stu­di­ën, Frauenforschung, Genderstudien, Queer Studies, Ge­schlech­ter­for­schung, sogar die feministisch geprägte Männerforschung) auf an­ti­wis­sen­schaft­li­cher Methodik, darunter Subjektivität (Bauchgefühl). Zu­sam­men­hän­ge werden assoziativ konstruiert. Danisch geht ähnlich vor.

«Titel Thesen Temperamente und die Mondlandung
Hadmut 8.7.2019 0:11

Hmmm.

Vorhin hatte ich noch drüber gebloggt, da kommt jetzt im Ersten TTT – Ti­tel Thesen Temperamente über einen Film über die Mondfahrt, in dem es dar­um geht, daß es ohne den Krieg die Mondfahrt nie gegeben hätte.

Ich bin der Auffassung, daß das noch viel weiter geht, daß es auch den au­to­ma­ti­sier­ten Haushalt und damit die „Befreiung der Frau” sonst nicht ge­ge­ben hätte.

So geht über Umwege, aber im Prinzip doch der Feminismus (hat mir ja noch nie gefallen) auf die Nazis zurück, ist deren Werk. Müßte eigentlich rei­chen, daß Grüne und SPD platzen.»2 (Hadmut Danisch)

Hadmut Danisch hat wieder mal frei assoziiert und findet nun, ohne Krieg gäbe es weder Mondfahrt noch Feminismus. Steile Thesen. Nun brin­gen Kriege zwar Wissenschaft voran, weil alle Beteiligten im verzweifelten Rin­gen viel Geld und Zeit in bessere Waffen stecken, aber die Mondfahrt? Die entstammt eher friedlichem Wettbewerb, den die Sowjetunion mit dem Schock eröffnet hatte, als erste Nation Menschen in Erdumlaufbahn befördert zu haben. US-Präsidenten sahen es danach als unerläßlich für ihr Prestige an, die Sowjetunion im All erst einzuholen, dann zu überrunden. Nun ja, mit frei­er Assoziation ist vieles möglich, ein Feminismus ebenso wie eine ‚jü­di­sche Weltverschwörung’, die unter jedem Zipfel steckt, oder der Krieg als Va­ter der Mondfahrt.

Noch toller wird die nächste Behauptung, die unbegründet einfach als An­sicht Danischs auftaucht, nämlich daß es sonst „‚die Befreiung der Frau’ sonst nicht gegeben hätte”. Hallelulja. Zunächst einmal gab es keine ‚Be­frei­ung der Frau’, weil Frauen nie unterdrückt, sondern immer das biologisch do­mi­nan­te Geschlecht waren, wogegen Männer der Evolution als „Filter für Ge­ne” dienen und daher diskriminiert werden – also genau umgekehrt zur ge­fühl­ten feministischen Unterstellung. Doch das ist bereits schon zu viel boh­ren­de Logik für den trotz Stolz auf sein MINT-Studium und seine IT-Kom­pe­tenz in dieser Hinsicht gefühligen Danisch, der damit dem Muster ei­ner feministisch geprägten gefühligen Epoche folgt, in der mit Ig­no­riert­wer­den bestraft wird, wer zu tief nachdenkt, der oberflächliche Dampfplauderer da­ge­gen in den Bloghimmel gehoben wird.

Noch mutiger ist Danischs fabulieren, Feminismus hätte es ohne Krieg wohl nie gegeben. Im Karneval würde an dieser Stelle ein Tusch geblasen. Tat­säch­lich deuten Indiziën für die Minderheit intelligenter Menschen, die auf­grund unbequemen Verstandes von der Gesellschaft ratlos ausgegrenzt wer­den, in genau gegenteilige Richtung: Die ersten archäologischen Funde, die auf Kriege deuten, weil größere Gruppen von Skeletten gefunden wur­den, bei denen als Todesursache Verletzungen durch Waffen festgestellt wur­den, stammen aus einer Epoche nach dem Abklingen der Eiszeit, aus der eine Viel­zahl weiblicher Figurinen gefunden und die von Feministinnen als eine Zeit radikaler Matriarchate reklamiert wurde. Ich zitierte die Rezeption einer Schrift von Greer durch Radikalfeministinnen, die beschrieb, wie angeblich star­ke Matriarchate so weit gingen, die Zahl der Männer durch Rauswurf oder Töten zu verringern. Es geht hier nicht darum, ob etwas daran ist, oder es wie so oft hanebüchener Unsinn ist. Jedenfalls wird die Zeit für extreme Ma­tri­ar­cha­te reklamiert. Genetiker haben festgestellt, daß es damals weltweit 17 Mütter auf einen Vater gab, was fürwahr auf eine Katastrophe beim Ge­schlech­ter­ver­hält­nis deutet. So völlig unsinnig ist es daher nicht, auf das Be­ste­hen eines Problems und übermäßig starke Frauen, sowie ohn­mäch­ti­ge Män­ner zu schließen. Jedenfalls wurden zeitgleich erste Spuren von Krie­gen ge­fun­den.

Es mag reiner Zufall sein, oder einfach eine Geschichte, die nichts be­deu­tet, wie es sie zu Millionen gibt, aber ein Häuptling Neu Guineas hat Eth­no­lo­gen gegenüber behauptet, der Krieg sei erfunden worden, um die Un­ter­drückung des Mannes durch die Frauen zu überwinden. Man vergleiche die­sen Satz einmal mit dem Geschlechterverhältnis 17 : 1 in der Fortpflanzung und gleichzeitigen ersten Funden von Kriegen. Ich behaupte wohlweislich nicht, daß es ohne (urzeitlichen) Feminismus keinen Krieg gäbe, doch wäre das besser durch Indiziën belegt als die umgekehrte, aus bloßem Gefühl da­her­phan­ta­sier­te Behauptung Danischs, ohne Krieg gäbe es keinen Fe­mi­nis­mus. Danisch scheint ein Talent zu haben, sich unüberlegt um Kopf und Kra­gen zu plaudern, aber gerade solch unüberlegtes Dampfplaudern ist es, was sei­nen Blog bei ähnlich tickenden Zeitgenossen so populär macht, die echte Ana­ly­sen genauso eisig ignorieren wie Feministen es tun.3

Natürlich ist jede Deutung spekulativ, doch ich bin vorsichtig, weiß, was ich tu, unterscheide reine Spekulation von gesicherten Schlüssen, und gehe von Tatsachen aus. Nicht so Danisch. Der phantasiert ohne jede Kennt­nis der Fakten, ohne vorherige solide Recherche, unbegabt aus dem hohlen Bauch heraus, so wie es Feministinnen üblicherweise tun. Er selbst merkt gar nicht, wie ähnlich er denen ist, die er ja eigentlich ablehnt.

Wie wir gesehen hatten, hat die erste feministische Welle im 19. Jahr­hun­dert den Faschismus vorbereitet, mit frühfaschistischer Ästhetik und der Idee eugenischer weiblicher Zuchtwahl am Mann. Danisch behauptet wieder ein­mal das genaue Gegenteil der Tatsachen, nämlich daß Feminismus auf die Na­zis zurückgehe. Dummschwätzerei.

Was Danisch in dem Blogeintrag schrieb, ist wirres Zeug, aber gerade des­we­gen hoch geschätzt von ähnlich wirren Zeitgenossen, die meine Ana­ly­sen verschmähen, weil sie unbequem wirken, nicht ihrem Empfinden und Den­ken entsprechen. Leute wollen etwas lesen, das ‚mutig’ ausspricht, was sie selbst fühlen, sie bestätigt, Gedanken, die sie sofort einleuchtend finden. Dann reagieren sie entweder „Mööönsch, das habe ich doch schon immer ge­dacht. Endlich spricht es mal jemand aus.” oder „Oooh, wieso bin ich nicht selbst darauf gekommen? Der Gedanke könnte von mir sein!”.

Meine Bücher werden verächtlich übergangen, weil sie verstören. Sie ent­spre­chen einfach zu wenig dem, das allgemein gedacht, gefühlt und ge­glaubt wird. Gerade das, was eine geistige Leistung daran ist, stört das Wohl­be­fin­den der Zeitgenossen, die gar nicht aufgeweckt werden wollen, gar kei­ne Lust haben, den schmerzhaften Prozeß zu durchlaufen, erkennen zu müs­sen, belogen worden zu sein. Also ignoriert man verächtlich den Boten mit der häßlichen, störenden Wahrheit, die ihr bequemes Leben durch­ein­an­der­wir­beln würde.

«Der Trieb, überall Nazis zu sehen und ihnen (und damit jedem weißen Mann) das Selbstverständnis entziehen zu wollen, sogar schon kleine Kinder um­er­zie­hen, ‚dekonstruieren’ zu wollen, ist wahnhaft. Sie leben in dem Wahn, daß alles, was nicht für sie ist, böse Nazis sein müssten. Ein Ver­fol­gungs­wahn. Normale Gespräche sind mit den Leuten nicht mehr möglich. Die sind in ihrer Nazi-Jagd gefangen.

Es gibt keine Gender Studies. Die sind nur die Legende zur Tarnung. Des­halb findet man da auch nur Gefasel, das ständig im Kreis herum ab­ge­schrie­ben und zitiert wird, garniert mit ein paar Dummtussen, die glau­ben, sie würden das studieren. Deshalb kann auch die HU nichts vorlegen, obwohl sie seit 10 Jahren angeblich forscht. Das ganze Fach ist eine Attrappe. Des­halb ist das auch irgendwie mit ‚Antifa’ verflochten.

Nazi Studies sind das, was da abläuft.»4 (Hadmut Danisch)

Gender Studies, die Danisch sonst zu recht als unwissenschaftlich und zen­tra­len Schaden von Hochschulen und Gesellschaft kritisiert, soll es plötz­lich gar nicht geben, nur eine Tarnung sein. Das passiert, wenn jemand in ei­nem populären Rant jahrelang assoziativ daherschwätzt, statt vernünftig nach­zu­den­ken. Das ähnelt sogar feministischem Geschwätz. Schlimm ist auch, daß solches Geschwätz heute beliebt ist, solider Arbeit mit ver­nünf­ti­gem Ergebnis vorgezogen wird.

Es ist schon seltsam, daß Publikum unsrer Ära, mit von vielen Ide­o­lo­gi­en weichgespültem Hirn, ausgerechnet auf Verschwörungstheoretiker her­ein­fal­len, sie begeistert in den Bloghimmel heben, aber solide Kritik verächtlich ignorieren. Hadmut Danisch begreift zwar, wie viele Zeitgenossen, punktuell Lü­gen, die gerade in Mode kommen. Schauen wir uns aber seine Er­klä­rungs­mu­ster an: Zuvor spekulierte er mehrfach, Feminismus und letztlich Fa­schis­mus seien auf den Kommunismus zurückzuführen. Er hat etliche solche Blog­ar­ti­kel geliefert, was ich bereits einmal widerlegt habe. Heute aber tischt er eine andere Erklärung auf, die seiner früheren Deutung widerspricht. Nun soll alles andere nur Legende zur Tarnung einer wahnsinnigen Rache an den Na­zis sein, die alles und jeden weißen Mann nazifiziert. Nun ist es eine durch­aus mögliche Fragestellung, ob es eine solche Besessenheit gibt oder nicht. Das ist jedoch ein heikles Thema. Denn wenn der Vorwurf nicht stimmt, landet eine falsche Vermutung rasch in einem judenfeindlichen (frü­her antisemitisch genannten) Sumpf. Sollte sie stimmen, wäre dagegen be­legt, daß solche Fanatiker einer ‚Rache an Nazis’ tatsächlich gefährlich und ei­ne Bedrohung wären. Den Gedanken führt Danisch nicht zuende, was sehr un­klug ist. Denn sonst würde er merken, daß solch ein Thema hoch­bri­sant ist und besser nicht leichtsinnig ohne Not und ohne Beweise losgetreten wird. So wissenschaftlich sich Danisch gibt, ist sein Denken hier selbst schwam­mig. Er kann von Glück sagen, daß ihn Widersacher der bekämpften Sei­ten nicht ernstnehmen, sonst stünde er mit solch unvorsichtigen Aus­las­sun­gen schlecht da.

Frage an Danisch: Wer soll denn deiner Meinung nach nun schuld sein: Der Kommunismus oder fanatische Nazijäger, die in jedem weißen Mann ei­nen Nazi wittern, wenn der nicht auf ihrer Seite steht? Beides geht nicht. Da­nisch, du widersprichst die genauso selbst wie der Feminismus.

Peinlich ist, wie schwammig Personen der feministischen Ära schon sind. Deshalb folgen sie begeistert Schwätzern, verachten aber, was Substanz hat, ihnen daher fremd ist, weil sie selbst längst keine Substanz mehr haben.

„Es gibt keine Gender Studies. Die sind nur Legende zur Tarnung.” Das ist die schönste Verschwörungstheorie seit 30 Jahren. Danke, Hadmut. Du stellst Erich von Däniken in den Schatten. Dabei ist es schade. Deine Tirade ha­ben immer wieder einen wahren Kern. Tatsächlich leben die von dir ka­ri­kier­ten Ideologen in einem Wahn, sind normale Gespräche mit ihnen kaum noch möglich. Nur ist es nutzlos, wenn das jemand schreibt, der sich ständig selbst widerspricht und Unsinn verzapft, der wie eine Verschwörungstheorie ge­fühlt, aber nicht sorgsam begründet ist.

Feminismus gibt es seit Jahrhunderten. Die erste Welle wurde im 19. Jahr­hun­dert geprägt und entwickelt viele ideologische Züge von heute. Der Fa­schis­mus hat eine Reihe von Zügen aus dem Feminismus erster Welle über­nom­men. (siehe erster Band der Flaschenpost) Daher ist es unsinnig, Fe­mi­nis­mus als Legende zur Tarnung der Nazijagd zu bezeichnen. Das wi­der­spricht der zeitlichen Reihenfolge. Danisch hat sich beim Assoziieren wieder mal auf die Schnauze gelegt. Seine Anhänger werden es abfeiern. Die sind of­fen­bar genauso schwammig im Hirn wie er selbst. Sein ständiges Reden von Wissenschaft, seiner damals vermasselten Doktorarbeit u.s.w., be­grün­den eben keine Wissenschaftlichkeit, die durch logische Konsistenz und Vor­ge­hen gezeigt wird, in seinen Phantastereien aber fehlt. Jedes Publikum kriegt die Publikumslieblinge, die es verdient. Das heutige Pu­bli­kum hat sich Leu­te wie Danisch erwählt, was viel verrät über die Qualität des Publikums.

«Und man hat die Universitäten, die Professoren, regelrecht zum Fut­ter­trog der Dummen, der Kriminellen, der Ideologenn, und viel schlimmer noch, der Geisteswissenschaftler gemacht5 (Danisch)

Ei­ne weitere Marotte von Hadmut Danisch ist, wiederholt Gei­stes­wis­sen­schaf­ten kollektiv anzugreifen und zu diskreditieren, insbesondere So­zi­o­lo­gie. Das ist unwissenschaftlich, unsachlich und ein rhetorischer Selbs­tmord. Geisteswissenschaften gibt es seit der Antike; sie gehören zur Wis­sen­schaft. Wer sie bekämpft, hat schon verloren. Es ist ein Fehler seiner Pri­vat­ide­o­lo­gie, der ihn bereits disqualifiziert. Dagegen habe ich z.B. den als Grün­der­va­ter der Soziologie geltenden Émile Durkheim zitiert, auch sonst einige gu­te alte soziologische und ethnologische Schriften, wohl aber gegen die seit ei­ni­gen Generationen fortschreitende Ideologisierung und Pervertierung von Gei­stes­wis­sen­schaft, vor allem durch feministische Fächer wie Frauen-, Gen­der- und verwandten Pseudofächern protestiert.

Der Unterschied: Völlig absurde Tiraden gegen Geisteswissenschaft als sol­ches werden hochgejubelt, brachten nach Danischs Aussage kürzlich 1 Mil­li­on Serverzugriffe an einem Tag; meine solide Arbeit ohne unzulässige, vor­ur­teils­be­la­de­nen Verirrungen werden seit Jahrzehnten totalignoriert.

«Und es ging in dem Vortrag – zu meiner Verblüffung, damit hatte ich nicht gerechnet – überhaupt nicht um Feminismus. Nicht um Gender. Nicht um Frauen. Nicht um Gleichstellung. Es wurde zwar ein paarmal am Rande an­ge­spro­chen, wie dankbar man dem Feminismus sein müsse, dass er auf Pro­ble­me hingewiesen und die aufgedeckt habe. Und der Vortrag endete als Play­do­yer für Feminismus als Allheilmittel für generell alle Übel der Welt im All­ge­mei­nen und natürlich jedes jeweilige im Besonderen. Aber inhaltlich ka­men Frauen und Feminismus in dem Vortrag überhaupt nicht vor.

Es war ein Vortrag über Nazis.

Nur über Nazis.

Nazis, Nazis, Nazis, nichts als Nazis. Die dümmsten, dämlichsten, ab­sto­ßend­sten, widerlichsten, ekelhaftesten Nazis, die man in den USA und in Schwe­den finden konnte. …

Der Vortrag hieß aber nicht „Die dümmsten Nazis der Welt”. Er hieß auch nicht „Auch heute gibt es Extrem-Nazis”. Auch nicht „Nazis sind der letz­te Müll”.

Der Vortrag hieß „Angry White Men – American Masculinity at the End of an Era”.

Die Aussage war: Seht her, das sind die Leute, die mit Feminismus und Gleich­stel­lung nicht einverstanden sind. …

Mit Frauen und Feminismus hat es eigentlich gar nichts zu tun (weshalb auch die Begründungslage nicht nur dünn, sondern nichtexistent ist). Fe­mi­nis­mus ist nur das Vehikel, die Masche, die Fassade. Feminismus ist das, wor­auf man stößt, wenn man das Gegenteil, das Komplement von Nazis sucht.»6(Hadmut Danisch)

Wer ständig mit seiner Promotion in Informatik angibt und MINT preist, soll­te logisch denken, skeptisch prüfen und schlußfolgern, aber nicht im fe­mi­ni­sti­schen Stil wilde, unüberlegte Angriffe loslassen. Laut seiner Theorie, die Danisch in diesem Blog-Rant bauchfühlt wie eine Feministin, ist Fe­mi­nis­mus nur ein Vehikel für eine Entnazifizierung und Rache an den Nazis, zu de­nen alles ungenehme Denken erklärt wird. Nicht alle Vorurteile sind ganz falsch, sonst könnten sie nicht Massen verblenden. Derzeit wird von einem zu­sam­men­bre­chen­den Regime die Nazikeule als letzte Zuflucht benutzt, um je­de echte Opposition auszuschalten und sich so ihre Macht zu sichern. Des­we­gen mag so eine Tirade suggestiv wirken. Das verschleiert jedoch, daß Had­mut Danisch blühenden Unsinn fabuliert, weil er keine Ahnung vom The­ma hat, was bei genauso ahnungslosen, weil uninformierten, Lesern be­stens ankommt. ‚Ach, der fühlt ja so wie ich’ heißt es dann.

Wie schon erwähnt, gab es klassische feministische Wellen seit dem 19. Jahr­hun­dert; sie gingen zeitlich dem Faschismus voraus, lieferten diesem Me­tho­den und Hysterie. Danischs Behauptung ist also eklatant falsch. Wenn wir protofeministische Wellen hinzunehmen, können wir die Spur bis in die Ur­zeit zurückverfolgen, in die Steinzeit Neuguineas, wo Frauen eines von ra­di­ka­len Feministinnen bejubelten Stammes jahrzehntelang alle männlichen Kin­der umbrachten und nur noch Töchter großzogen, bis zu einer Ka­ta­stro­phen­zeit vor 8000 Jahren, als auf 17 Mütter laut einer genetischen Studie wohl nur 1 Vater kam, weltweit.

Jetzt kommt der Hammer:

«Und jetzt kommt der Hammer.

Die Frage ist, warum der das macht. Warum ist der auf dem Nazi-Jäger-Trip? Warum tarnt der das so? Und warum redet der unentwegt von „Ge­schlech­ter­ge­rech­tig­keit”, obwohl es weder um Geschlechter noch (scheinbar) um Gerechtigkeit geht?

Die Antwort auf diese dort nicht gestellte Frage hat er von sich aus selbst gegeben. Er sagte, er ist Jude. Er sagte es nicht einmal. Und nicht ein­fach nur so. Er sagt es mehrfach, öftes, als es nötig wäre, um die In­for­ma­ti­on mit­zu­tei­len. Er sagt es wie eine Rechtfertigung. Er sagte es mit Wut im Bauch. Er sagte es so, dass klar wurde, dass er das eine nicht vom anderen trennt, sondern daß das seine Motivation ist. …

Das also ist des „Pudels” Kern, um sich des Wortes doppelter Be­deu­tung zu bedienen. Diese ganze Schwulen-, Feminismus-, Gender- und Gleich­stel­lungs­num­mer ist nichts anderes als ein Tarnprogramm für so eine Art Rache an den Nazis, ein Angriff auf deren Ideale. Die gesellschaftliche Ent­wer­tung all ihrer Werte. Den Umbau der Gesellschaft in eine, in der nichts von dem, womit sich Nazis identifizieren, noch etwas wert sein darf, um Nazis das Konstituierende, die Existenzgrundlage zu entziehen. …

Und plötzlich habe ich den konkreten und greifbaren Beleg für das, was ich im April schon vermutet hatte. Ein Leser hatte mich darauf gebracht, dass in der Familie der Extrem-Feministin und Verfassungsrichterin Baer das The­ma Holocaust sehr präsent ist, und der Nachname Baer bei jüdischen Fa­mi­li­en weit verbreitet ist. Da – und wegen anderer Hintergründe – hatte ich schon vermutet, dass der Feminismus und Genderismus nur eine Fassade ist, und es in Wirklichkeit um ein Entnazifizierungsprogramm geht, das von den USA aus gesteuert wird.

Es geht nicht um Frauen. Es geht nicht um Gleichberechtigung. Es geht nicht um Gender. Es geht allein darum, jede Eigenschaft, die man als Nazi-ty­pisch und als Teil deren Selbstverständnisses ansieht, als wertlos und ver­ach­tens­wert anzusehen.»7(Hadmut Danisch)

Jetzt sind wir nicht mehr weit weg von einer modernen Variante der Ver­schwö­rungs­the­o­rie des „Rates der Weisen von Zion”, die einem fiktiven Ro­man entstand, der möglicherweise eine private literarische Rache an einer Per­son war, über die sich der Schriftsteller geärgert hatte; später wurde das Ka­pi­tel ohne Quellenangabe herausgenommen und falsch behauptet, es sei kein Roman, sondern ein wirklicher Plan.

Danisch merkt nicht einmal,wie er sich in wirren Ergüssen verheddert. Jetzt führt er den ganzen Feminismus auf eine „Rache an den Nazis” zurück, und dieses wiederum darauf, daß ein Redner mehr als nötig herausstellt, Jude zu sein, was seine Wut erkläre. Das wälzt Danisch dann weiter aus, indem er spe­ku­liert, die von ihm scharf abgelehnte feministische Verfassungsrichterin ent­stam­me einer Familie, in der das Thema Holocaust sehr präsent sei, und ha­be einen Nachnamen, der bei jüdischen Familien weit verbreitet sei. Das ist eine Kette unbewiesener Assoziationen und Verdächtigungen. Sowohl die As­so­zi­a­ti­on, der Name könne jüdisch sein ist reine Spekulation, als auch die an­geb­li­che Präsenz des Themas Holocaust in der Familie der Ver­fas­sungs­rich­te­rin. Aus diesem Stoff sind Vorurteile. Die manichäische Weltsicht sei­nes Artikels ist die eines Kampfes von Nazijägern gegen den Rest der Welt, wo­mit der Zustand der Welt erklärt werden soll. Es braucht nicht viel Scharf­sinn, um die logische Struktur solcher Denke ziemlich deftig zu cha­rak­te­ri­sie­ren.

Das Problem ist dabei nicht Antisemitismus, den ich ausdrücklich nicht vor­wer­fe; diese Keule zücke ich nicht. Mir ist ziemlich egal, was Danisch schreibt, aber es sollte Sinn und Verstand haben. In einer freien, vernünftigen Ge­sell­schaft darf man jeden kritisieren, wenn es sachlich, reflektiert und gut be­grün­det geschieht, einschließlich Juden und jüdische Organisationen. Doch das ist weder sachlich, reflektiert noch gut begründet, sondern ein Wust wil­der, un­ge­prüf­ter As­so­zi­a­ti­o­nen, mithin genau der Stoff, aus dem Vorurteile zu ent­ste­hen pflegen. Nun geht Danisch wohl nicht in die Richtung von Vor­ur­tei­len gegen Juden; aber sein Stil ist ja sonst genauso, wenn es um andere Per­so­nen­kreise und Themen geht. Sein Stil und seine Vorgehensweise ist vom Niveau unterirdisch, was es schlimm macht, daß ausgerechnet so etwas sich vor wenigen Tagen brüsten konnte, eine Million Serverzugriffe an einem Tag gehabt zu haben.

Andere Themen sind oft genauso leichtfertig und oberflächlich da­hin­ge­hackt. Es ist sein Stil und Erfolgsrezept. Es stimmt etwas mit dieser Ge­sell­schaft nicht, wenn solcher Müll beliebt ist, dagegen solide, tiefe Tabus bre­chen­de Literatur und gut überlegte Argumente völlig ungelesen ignoriert wer­den. Gewiß, ein Arbeitstag ist lang und ermüdend; danach sinken viele dann in einen Sessel, um sich vom Fernsehen belätschern zu lassen, das zu ähn­lich unsachlichem Stil verzieht. Ernsthafte Lektüre mit anstrengenden Ge­dan­ken wären wohl oft zu mühsam nach Feierabend.

Doch zusätzlich jubelt dergleichen eine Pseu­do­män­ner­be­we­gung hoch, die meine derzeit 31 gut durchdachten Bücher ungelesen ignoriert. Jeder sol­che (vorurteilsbeladen geschwafelte) Beitrag wird von einer Pseu­do­män­ner­sze­ne auf Twitter verbreitet, so wie alle meine (solide recherchierten) Bei­trä­ge ignoriert werden. Halleluja. Die Pseudomännerszene wird wegen ihrer Ni­veau­lo­sig­keit jede ernsthafte Auseinandersetzung verlieren.

Wer mir jetzt vorwirft, Streit zu suchen: Der Vorwurf ist falsch. Ich su­che keinen Streit, bin aber gezwungen, auf totale Ausgrenzung und völliges Ig­no­riert­wer­den wesentlicher Argumente in Büchern zu reagieren. Gäbe es kei­ne Ausgrenzung, wäre es mir wurscht, was andere schreiben. Doch wenn po­pu­lä­rer Schwachsinn hochgejubelt wird von Leuten, die wichtige neue An­sät­ze vollständig durch Ignorieren unterdrücken, ist ein Konflikt un­ver­meid­bar. Die Leute, die sich jetzt angegriffen fühlen mögen, haben selbst schuld. Hät­ten sie nicht unsolidarisch totalignoriert, gäbe es solche Konflikte nicht. Wenn Leute, die für benachteiligte Männer einzutreten vorgeben, selbst Männer diskriminieren, und zwar ausgerechnet ihren eigenen stärksten Vertreter, der sich für die von ihnen vernachlässigten diskriminierten männlichen Verlierer einsetzt, dann trifft sie die nötige Kritik zu recht.

Fußnoten

1 https://www.jstor.org/stable/pdf/3178170.pdf?seq=1#page_scan_tab_contents

2 https://www.danisch.de/blog/2019/07/08/titel-thesen-temperamente-und-die-mondlandung/

3 Das läßt sich noch weiter vertiefen. Die Tochter eines Missionars, die einen großen Teil ihrer Kindheit bei einem erst vor kurzem entdeckten Stamm Neu Guineas verbracht hatte, beschrieb ihre Erlebnisse in Büchern. Anderes steht bei Ethnologen: Steinzeitstämme hatten außer geschlechtlicher Arbeitsteilung klare Tabus, die Männer aus weiblichen Gruppen hielten, was übrigens meist stärker erfolgt als umgekehrt, aber auch Frauen aus Männerbünden, insbesondere deren männlichen Zeremoniën. Sie achteten darauf, weil sie sich vor den Folgen einer Übertretung fürchteten. Dann lernten sie von der Missionarsfamilie, daß es auch anders ginge, diese zwar auch Fehler machten, aber dennoch miteinander versöhnten und klarkamen. Daraufhin gewannen sie Zutrauen, gaben die alten Formen und Regeln auf, so wie sie den neuen Glauben annahmen. Wenn wir uns nun anschauen, wie unsre Gesellschaft rasch in eine feministische Diktatur abrutscht, so waren die Warnungen der Steinzeitmenschen offenbar berechtigt. Entweder waren sie eine ritualisierte Erinnerung an die Katastrophe kurz nach Ende der Eiszeit, als 17 Mütter auf 1 Vater kamen, oder sie waren ritualisierte Erfahrung jüngerer Zeit. Jedenfalls könnte der Ausgleich durch Geschlechterergänzung und männliche Rituale auch für uns lebensnotwendig sein, wenn wir nicht in irrationalen Hysteriën und zunehmendem Feminismus untergehen wollen.

4 https://www.danisch.de/blog/2014/06/25/ein-boesartiger-vortrag-eines-boesartigen-professors/

5 https://www.danisch.de/blog/2019/09/22/die-erfolgreich-erfolgte-selbstvergiftung-der-professoren/

6 https://www.danisch.de/blog/2014/06/25/ein-boesartiger-vortrag-eines-boesartigen-professors/

7 https://www.danisch.de/blog/2014/06/25/ein-boesartiger-vortrag-eines-boesartigen-professors/

Bücher jetzt auch als Farbdruck

Schwächstes Glied in der Kette sind die Nichtleser meiner Bücher; von denen manche genau 0 Leser haben. Völliges Ignorieren in Medien seit 1968 hat echte, grundsätzliche Feminismuskritik so gründlich undenkbar gemacht, daß niemand die seit Jahrzehnten versteckten Argumente lesen und Bücher kaufen will.


Erhältlich in günstigem Schwarzweißdruck oder schönem, leider teuren Farbdruck

Da ich die zentralen Tabus des Lebens anspreche, die mit der Zweigeschlechtlichkeit und der Wirkungsweise der Evolution zu tun haben, der Männer als genetisches Filter dienen, was niemals erkannt und abgestellt werden soll, weil das die Evolution behindern würde, treffe ich auf den massivsten Unwillen, der bei beliebigen Themen überhaupt möglich ist. Feminismus hat das dann nochmals weiter gesteigert, weil solche Erkenntnisse ihrer Ideologie die Daseinsberechtigung entzieht.

Doch dabei bleibt es nicht. Auch viele Männerrechtler scheuen das grelle Licht einer hochgradig brisanten Wahrheit, die ihnen unbequem ist, da sie versuchen, die Probleme von Männern in eine letztlich feministische Gesellschaft und Denkweise einzubringen. Deshalb räumen sie nicht die ganze Ideologie mitsamt Voraussetzungen ab, sondern ironisieren und kritisieren einzelne Erscheinungen. Solche reaktives Verhalten verliert zuverlässig, wie ich anhand eines Vergleichs reaktiver Aggression bei Menschen, Schimpansen und Bonobos und anderen Primaten nachwies.

Eine totale Empathiestörung gegenüber männlichen Verlierer läßt jeden, der für sie spricht, mit Häme, Spott und völligem Mißverständnis überzogen werden. Entsprechend unsolidarisch werde ich sogar von der Szene der Männerrechtler ignoriert. Völliges totschweigen ist seit 1968 üblich, in der gesamten Gesellschaft, einschließlich MRA.

Deshalb ist es keine Floskel: Ihr Nichtleser meiner Bücher habt versagt. Ich bin bis an die Grenzen des Menschenmöglichen gegangen mit einem ebenso grenzenlosen Fleiß. Doch gegen unwissende Platzhirsche und von unbewußten Tabus abgeschreckten Nichtleser ist kein Ankommen.

Trotzdem habe ich die meisten Bücher jetzt in Farbdruck (teuer aber gut und bei vielen Bilder sehr wichtig) und Schwarzweißdruck (billiger aber bei Bebilderung ein Verlust) angeboten. Dort nach Büchern von Jan Deichmohle suchen.

Das hat einige Zeit nutzlos verschlungen. Mehr tu ich nicht für eine Gesellschaft der Nichtleser, die sich das nicht verdient hat.

Fehlende Forderungen

Fehlende Forderungen

Se­xu­el­le Suf­fra­ge für Män­ner oder kei­ne po­li­ti­sche Suf­fra­ge für Frau­en! Das ist ei­ne Fra­ge der Ge­rech­tig­keit und Lo­gik. Es war ei­ne Un­ver­schämt­heit kras­ser Dop­pel­mo­ral der er­sten fe­mi­ni­sti­schen Wel­le, gleich­zei­tig al­lein weib­li­che se­xu­ël­le Suf­fra­ge und Zucht­wahl am Mann zu for­dern, dem Mann se­xu­el­le Suf­fra­ge zu ver­wei­gern und ent­zie­hen, aber po­li­ti­sche Suf­fra­ge für Frau­en zu for­dern. Dem hät­te so nie­mals statt­ge­ge­ben wer­den dür­fen. Seit­dem kip­pen wir von ei­ner Hy­ste­rie in die näch­ste, ist das Gleich­ge­wicht der Ge­sell­schaft zer­stört. Dies ist Grund­pro­blem abend­län­di­scher Ge­sell­schaft und muß un­ver­züg­lich be­ho­ben wer­den!

«Als Ant­wort auf n0by. 10.09.2019 um 23:16 Uhr

„Mei­ne Fra­ge im bio­lo­gi­schen Rin­gel­rei­hen der Zucht­wahl für Platz­hir­sche, die sich hel­den­haft ab­murk­sen und nie­der­met­zeln … Das so­zi­a­le Fa­mi­li­en- und Fort­pflan­zungs­mü­hen schickt mit den Waf­fen ei­ner Frau ihr Al­pha-Männ­chen ins mas­sen­psy­cho­ti­sche Met­zeln.”

Nein, das ist ei­ne zy­ni­sche und män­ner­ver­ach­ten­de Sicht, oft So­zi­al­dar­wi­nis­mus ge­nannt. Tie­re tun das mit Art­ge­nos­sen nicht in Mas­sen; beim Men­schen gilt das zu recht als Miß­stand, wie er in ex­tre­men Dik­ta­tu­ren vor­kommt, dar­un­ter auch dem Is­la­mis­mus und Fa­schis­mus. Die Be­schrei­bung ist aber auch sach­lich teil­wei­se falsch, weil Hy­ste­rie von der er­sten fe­mi­ni­sti­schen Wel­le sa­lon­fä­hig ge­macht wur­de, al­so ur­sprüng­lich nicht von den ‚Hir­schen’ aus­geht. Hier ist kein Platz, ein Mas­sen­ster­ben als nor­mal an­zu­se­hen. Das lan­det, wie schon ge­schrie­ben, zu­ën­de ge­dacht bei is­la­mi­sti­schen oder fa­schi­sti­schen oder mit an­de­ren Ide­o­lo­gi­ën be­gan­ge­nen Greu­eln.

Ich möch­te mei­nen Blog mit häß­li­chen Be­für­wor­tun­gen von Mas­sen­ster­ben nicht zu­mül­len oder in Miß­kre­dit brin­gen las­sen und wer­de der­glei­chen in Zu­kunft aus­nahms­wei­se mo­de­rie­ren.

„Folg­lich schlach­ten sich die Jun­gen in Krieg-/Bür­ger­krieg ab. Das ver­schafft der Bio­lo­gie brut­gei­ler und -be­rei­ter Weib­chen neue Chan­cen, neu­es Spiel.

THE SHOW MUST GO ON!”

Nein, nichts der­glei­chen ist nor­mal, und nichts der­glei­chen ak­zep­tie­re ich, son­dern ich be­kämp­fe es ent­schie­den als völ­li­ges Emp­a­thie­ver­sa­gen und zy­nisch. Grund für sol­ches Ver­hei­zen von Män­nern ist der Druck se­xu­ël­ler Se­lek­ti­on, die Dis­kri­mi­nie­rung vie­ler Män­ner, die zu Ver­lie­rern ge­macht wer­den, wenn sie es nicht schaf­fen, zu den we­ni­gen Ge­win­nern zu ge­hö­ren. Dies dul­det die Ge­sell­schaft, ein­schließ­lich dir, nur auf­grund ei­nes to­ta­len Emp­a­thie­ver­sa­gens. Ein wei­te­res Emp­a­thie­ver­sa­gen liegt beim Schön­re­den grau­sa­men Ab­met­zelns vor. Das ist völ­lig in­dis­ku­ta­bel. Punkt. Mo­ra­lisch in­dis­ku­ta­bel. Und das heißt, das dar­über hier auch nicht dis­ku­tiert wer­den kann und wird. Hier ist ei­ne Gren­ze er­reicht, die Mensch­lich­keit setzt. Ka­piert? Mei­nungs­frei­heit gut und schön, aber nie­mand preist in mei­nem Blog Zu­stän­de mit Mas­sa­kern. Dies schal­te ich auch nur zur War­nung und Ab­schrek­kung frei, da­mit es nicht noch je­mand ver­sucht.

Ich kla­ge die Ge­sell­schaft we­gen to­ta­len Emp­a­thie­ver­sa­gens ge­gen­über ein­hei­mi­schen Män­nern an, ins­be­son­de­re ein­hei­mi­schen männ­li­chen Ver­lie­rern, dar­un­ter ent­sorg­ten Ex­gat­ten, ent­sorg­ten Zahl­vä­tern und In­Cel. Ich kla­ge jetzt auch dich an we­gen Emp­a­thie­stö­rung ge­gen­über mas­sen­wei­se in Kon­flik­ten ge­met­zel­ten Män­nern, und dar­über hin­aus we­gen Ver­harm­lo­sung grau­sa­mer Kon­flik­te, was eben­falls ei­ne Emp­a­thie­stö­rung ist.

Ich for­de­re hier­mit Suf­fra­ge für Män­ner, da­mit kein ein­hei­mi­scher Mann mehr zum Ver­lie­rer ge­macht wird, kei­ne Ex­tra­bür­de auf männ­li­chem Le­ben liegt, und da­her auch kein Druck, der zu solch häß­li­chen Er­schei­nun­gen führt, wie du sie ge­nannt hast.

THAT NIGHTMARE SHOW MUST NOT GO ON!

THAT HORROR MUST BE STOPPED!

Das geht nur, wenn der Fe­mi­nis­mus be­siegt wird, Frau­en ih­re dik­ta­to­ri­sche Wahl­do­mi­nanz na­mens se­xu­ël­ler Se­lek­ti­on ab­ge­ben, wir den Män­ner­über­schuß nach Hau­se schicken, den kol­lek­tiv ver­rück­te Ide­o­lo­gen ein­ge­las­sen ha­ben, um ei­ne Kul­tur zu er­rich­ten, die ei­nen se­xu­ël­len Wohl­fahrts­staat er­mög­licht, in der ein Mann ge­nau­so vie­le Fort­pflan­zungs­rech­te hat wie ei­ne Frau. Das steht üb­ri­gens al­les viel bes­ser und ge­nau­er in mei­nen Bü­chern.

„Was ist schlimm, schlecht oder schmerz­lich dar­an, wenn ein Mann beim Be­mü­hen um Ar­beit, Teil­nah­me am so­zi­a­len Le­ben, um Lie­be, Fa­mi­lie oder Fort­pflan­zung leer aus­geht?”

Al­les! Es ist die grund­le­gen­de Un­ge­rech­tig­keit mensch­li­chen Le­bens, die sol­che Bür­den und Hür­den Män­nern, nicht aber Frau­en auf­er­legt. Es ist die größt­mög­li­che Schwei­ne­rei, die Men­schen an­ge­tan wer­den kann, und es muß en­den! So­fort! Be­vor die­se Un­ge­rech­tig­keit die Ge­sell­schaft zer­reißt, wie schon so oft seit der 1. fe­mi­ni­sti­schen Wel­le. Ich de­bat­tie­re nicht mit Emp­a­thie­ge­stör­ten! Wer emp­a­thie­ge­stört ist, ist un­fä­hig ein­zu­se­hen, was für Pro­ble­me das sind und mit der ei­ge­nen Emp­a­thie­stö­rung ge­dul­det oder be­trie­ben wer­den. Wer nicht be­greift, was männ­li­che Ver­lie­rer er­lei­den und wie un­ge­recht das ist, hat cha­rak­ter­lich ver­sagt. Ich wer­de mich nicht mä­ßi­gen, son­dern im­mer hef­ti­ger wer­den, so lan­ge, bis es an die Öf­fent­lich­keit durch­kommt. Die Un­ter­drückung der Män­ner muß en­den. Die Un­ter­drückung der In­Cel, und ge­nau­so al­ler an­de­ren Grup­pen un­ter­drück­ter Män­ner muß en­den.

Ich wer­de je­de Emp­a­thie­stö­rung bloß­stel­len, ganz egal von wem, ob von Fe­mi­ni­sten, Bür­ger­li­chen, Män­ner­recht­lern, Hal­tungs­jour­na­li­sten oder Ge­sin­nungs­ver­le­gern: Die­se Emp­a­thie­stö­rung ge­gen­über den ei­ge­nen Män­nern ist das Grund­pro­blem der Mensch­heit. Her­aus kom­men da­bei Fe­mi­nis­mus, Mas­sen­mi­gra­ti­on, zy­ni­sche Kom­men­ta­re und ge­stör­te Ge­ne­ra­ti­o­nen, die der­zeit in Kli­ma­hy­ste­rie ver­fal­len.»

Ich for­de­re ei­nen se­xu­el­len Wohl­fahrts­staat, in dem Män­ner se­xu­el­le Suf­fra­ge und eben­so viel Recht auf Fort­pflan­zung ha­ben wie Frau­en. Das ist ei­ne Fra­ge der Ge­rech­tig­keit und un­ver­züg­lich her­zu­stel­len. Männ­li­che Ver­lie­rer müs­sen ge­nau­so viel Emp­a­thie, Lie­be, Für­sor­ge und An­teil­nah­me er­hal­ten wie Frau­en und Kin­der. Män­ner ver­die­nen Res­pekt.

Diese Kurzpolemik wurde heute als letztes Kapitel im neuen Buch „Kurzes” angehängt.

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