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Denker und Dichter

Kategorie: Literatur (Seite 1 von 15)

Alles neu macht nicht nur der Mai

Alles neu macht nicht nur der Mai

„Alles neu macht der Mai” sagt ein Sprichwort. Meine Bücher überarbeite ich zu jeder Jahreszeit. Angeboten wird immer der neueste Stand. Freut euch auf aktuelle Ergänzungen!

Klimaangst und anderer Unfug” wurde ergänzt durch neue Meßdaten und einen Absatz über die Viehtötung der Xhosa im 19. Jahrhundert, die aufgrund der Prophezeiungen eines Mädchens, einer Klimagreta jenes Stammes erfolgte, und in einer Hungersnot endete, an der viele starben. Auch bei uns gab es einst Wahrsagerinnen, nach deren Ratschlägen zwei Stämme untergingen. Von diesem Buch gibt es einen Graustufendruck für knappe Kassen und jene, die mir und dem Buch noch nicht so ganz trauen. Wer die wichtigen Abbildungen, die oft sehr farbenfreudig sind, auch in Farbe genießen will, greife lieber zum Farbdruck. Vorsicht, ein Feuerwerk der Brisanz!

Ein ganz anderes Buch „Das Leben als Reise”, vor allem für Jugendliche der Elektro- und Goa- Szene, Raver jeglichen Alters und Veteranen der Psy-Musik der 1960er bis 1970er gedacht, ist ergänzt worden. Aufgrund geschickter Formatierung paßt jetzt mehr Inhalt auf die gleiche Seitenzahl. Dieses Buch lebt auch von zahlreichen schönen Farbbildern und ist daher ein Farbdruck, aber trotzdem erschwinglich. Nebenbei legt das Buch enthüllende Ursachen des Scheiterns der sexuellen Revolution in allgemeinverständlicher Beschreibung dar. Damit ist es ein Stachel in der Wunde des Zeitgeists, wie von meinen Büchern zu erwarten.

Trutz, blanke Hans, übertragen in Neusprech

Detlev Liliencron, Trutz, blanke Hans
übertragen in 1984er-Neusprech von Jan Deichmohle

Von Mittelmeer, Bosporus glücklich geschieden,
lagen Länder im Abendland einst im Frieden.
Noch tauchen Zeugen auf selbstvernichtender Wut,
als sie lockten, bezahlten, verderbende Flut.
Was noch übrig, plündern sie bald in den Straßen,
nachdem Verstand und Instinkt sie ganz verlassen.

Trutz, dummer Hans!

Ihres Trachtens Haupttriebkraft war bis zur Stunde
gewaltige Dummheit und riß sie zugrunde.
Viele Schiffe sind nun nach Rungholdt gefahren,
denn Rungholt verschenkt sich und macht immer reicher.
Korn, Mädel und Geld für die Fremden im Speicher.
Die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren.

Trutz, dummer Hans!

Gestern bin ich über Rungholt gefahren.
Einst schlugen Utopisten dort wild und empört,
bis jeder Vernünftge in den Marschen zerstört.
Deichmohles Bücher erschütterten, stöhnten,
doch blieben den Massen unheimlich. Sie höhnten.
Die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren.

Trutz, dummer Hans!

Goldfieber brach aus, lockt gierig Millionen,
Mehr Mädchen und Geld fordern „Syrer und Mohren.
Mit Goldblech und Flitter in Nasen und Ohren“.
Ihr Emir ruft Krieger, die niemanden schonen.

Aus Afrika schleppen wir euch alle herbei,
Wer sie nicht mit anlockt, der ist ein ganz Mieser!
Wenn Flutwelle wogt, ist schnell alles vorbei.
Wenn schon ein Massenwahn, dann gleich ein ganz fieser!

Trutz, dummer Hans!

Auf allen Märkten, auf allen Gassen,
lärmende Deppen, verführte Massen.
Sie ziehen am Tage hinaus auf die Plätze:
„Für alle Männer der Welt haben wir Schätze!“
Sie drohen allen, die bei Vernunft geblieben,
mit Ächtung, Entlassung und handfesten Hieben.

Trutz, dummer Hans!

Die Reichtümer ebben, ihre Mädchen schwinden.
Stolzgeschwellt Wahnsinnige im Hochmut ruhen.
Messernd zieht Verhängnis um auf leisen Schuhen.
Von Brasilien bis zu Afrikas Riffen,
strömen Massen herbei zu Land und auf Schiffen,
um Gold, Korn, heiße Frauen uns zu entwinden.

Trutz, dummer Hans!

Überall Unfriede, im Meer und den Landen,
plötzlich, wie Ruf eines Raubtiers in Banden:
Das Schicksal wälzte sich, atmete tief
und schloß die Augen wieder und schlief.
Und rauschende, schwarze, langmähnige Wogen
kommen wie rasende Rosse geflogen.

Trutz, dummer Hans!

Ein einziger Schrei grellt – Schilda ist versunken,
ein Kontinent mit Völkern im Wahn ertrunken.
Wo gestern noch Lärm und lustiger Tisch,
schwamm anderntags nur rechtgläubiger Fisch.
Heute bin ich fort aus Rungholt geflogen,
wo Hysteriker logen, daß Balken sich bogen.

Trutz, dummer Hans!

Wie Männer verlieren – sinnloser Streit und Ausgrenzung unter MRA

Aus dem anglosächsischen Sprachraum gab es folgende Rückmeldungen in den letzten Tagen:

Bei der Frage nach Verlegern war es schnell vorbei.

Peter Wright schickte den Link auf Amazon, das sei der größte englischsprachige Verlag.

Die beiden oben im Bild zitierten Abschnitte wurde gelöscht, der dritte unten im Wortlauf geändert. Er schrieb, sogar ein zehnjähriges Kind könne bei Amazon hochladen und erfolgreich sein. Sinngemäß, ich nähme angeblich Ratschläge nicht an. Diese verletzende Bemerkung hat er anschließend vollständig gelöscht, nachdem ich darauf geantwortet hatte, womit Peter Wright es so hinstellen will, als hätte ich ihn und nicht er mich auf persönlicher Ebene angegriffen. Das ist ein offenbar typisches männliches Verhalten, das sich von feministischer Solidarität unterscheidet und zu den vielen Ursachen zählt, weshalb feministische Lügen gegen sehr viel bessere Argumente von Männern immer wieder gewinnen.

Zum Beweis schickte ich Belege, die deutlich zeigen, wie total ich ignoriert, ausgegrenzt, von Lesern und öffentlicher Wahrnehmung ausgegrenzt werde:

Meistens gab es über lange Zeiträume genau 0 Verkäufe meiner vielen selbstvermarkteten Bücher; inzwischen habe ich 32 Bücher veröffentlicht. Sogar Katzengeschichten durchschnittlicher Jugendlicher werden erheblich mehr Absatz finden, wenigstens in Freundeskreis oder der eigenen Schulklasse. Ein solches vollständiges Abschneiden von öffentlicher Wahrnehmung ist erstickend und kaum vorstellbar. Es ist übrigens genau das, was Feminismuskritiker seit mindestens 1968 ständig erleben und was auch Incel und andere unterdrückte Gruppen hervorbringt, wie Zahlsklaven des feministischen Alimente- und Unterhaltssystems.

Amazon hat meine Bücher so gut wie nicht verkauft; nur sehr seltene Einzelverkäufe hat es gegeben.

Dafür gab es Ärger mit Sperrungen.

In dem Augenblick, wenn es konkret wird, nämlich um die vollständige Blockade meiner Bücher und damit Argumente geht, fallen mir auch Männerrechtler in den Rücken.

Kurz: Er veröffentlicht keinen Artikel von mir mehr, nachdem diese bis gestern dort gelobt wurden. Man hat mich aus AVfM verbannt. Seine öffentlich gelöschte Bemerkung über 10jährige Kinder, die bei Amazon veröffentlichen könnten (anders als Jan Deichmohle, der demgemäß als unfähig dazu hingestellt wird), hat er in seiner Meldung oben zugegeben. Es wird deutlich, daß er etliches gelöscht hat, was die jetzt öffentlich noch sichtbare Debatte zu seinen Gunsten verfälscht. AVfM kann noch solchem Gebahren nicht länger ernstgenommen werden. A Voice for Men zensiert Männer, und greift einen Autoren an, den sie wenige Tage vorher noch gelobt hatten, nur weil dieser händeringend nach Veröffentlichungsmöglichkeit sucht. Meinen Hinweis darauf, seit Jahrzehnten von öffentlicher Wahrnehmung und Lesern ausgeschlossen zu sein, entgegnete der Herausgeber von „A Voice for Men“ mit Antworten wie: 

„Jeder kann ein Buch auf Amazon hochladen. Sogar ein zehnjähriges Kind kann das.“

Das könnte man sogar als beleidigend, zumindestens als persönlichen Angriff auffassen. Es war jedoch nur eine Bemerkung unter mehreren, die mir die Schuld zu geben versuchten dafür, daß die Bücher totalignoriert werden, obwohl die Leser bei AVfM nach mehr verlangten, meine Artikel zum besten zählten, was sie zum Thema jemals gelesen haben. Dabei waren das zum Teil alte Texte, deren Ursprung viele Jahre, teils sogar Jahrzehnte zurückreicht.

Nun haben es wie beim Flirten einige leicht. Ein Pick-Up-Artist geht spazieren, flirtet geschult mit vielen Mädchen, holt sich mehrere Rufnummern oder Kontaktdaten, und legt mehrere Frauen in einer Woche flach. Ein Incel wird das niemals schaffen. Wenigstens 95% der Männer haben keinen Schimmer von dem, was PuA tun. Das ist jedoch nicht die Schuld der 95% der Männer.

Genausowenig sind jene Männer schuld, die gute Argumente oder Bücher hervorbringen, von dieser Gesellschaft aber systematisch geschnitten werden.

Den folgenden Kommentar hat Peter Wright auf AVfM gelöscht, ebenso wie mehrere Abschnitte seiner Kommentare, auf die ich geantwortet hatte:

„Please dont send me any more of your articles for publishing at AVfM. You are ahowing an abrasive attitude about my suggestions at Amazon publishing and that is after I already stepped up to help get your material more exposure in the English speaking audience (at AVfM), and I’m not going to have you making snarky remarks to me as a ‚thank you‘ for making the effort.“

Peter, That’s not true. While I’m thankful for constructive critiques, there’s a need to reply when getting blamed unfairly. I didn’t start attacking you, to the contrary. You started attacking me and deleted that part afterwards by editing the comment I replied to. You wrote publicy, among other things you also deleted in the meantime:

„Everybody can upload a book to amazon. Even a 10 year old child could do that.“

This remark, which you deleted only after my reply to it, could even be considered as insulting. It’s unfair to first attack someone, then not accept a reply putting facts straight. I sent you proof that I did what you proposed, uploaded many books to amazon, and that it didn’t work. You replied by asking me not to send any more articles. Now you take part in silencing voices. If you don’t want to get critiques, then don’t start with criticising others. You’re misusing power here. In your last comment on AVfM you complained I need to change cover, book title and presentation. Guess what I’m doing for 30 years? I’ve been changing that many times. Books look completely different than a year back, again as two years back. I’m thankful for constructive critique on how to improve something. Your critique was destructive right from the start, when you wrote „Even a 10 year old child could do that“, what you deleted. That’s also unfair, because the public impression gets wrong by your deleting the part of the comment, which had started the controversy, by editing after my reply. What you do now compares to the incel bashing of society: The incel is assumed to be wrong, because he is blamed to be responsible for his bad impression on women. Even if though, it is not his fault, because it’s very difficult to learn the methods to impress women, as Pick-Up-Artists know. 95% of men have no idea how it works. To blame a writer not being able to market himself is the same thing. It is not fair to blame a writer in the comment section, not accept the reply putting things straight, then blame the author for you starting the argument, and forbidding him to send further articles. As long I get locked out, I need to fight against getting locked out.

Now you are locking me out of the next possibility of publishing. That is increasing the oppression. There is only one way out of it: Getting published as deserved. Instead, the oppression gets worse at every step.

Übrigens trat ziemlich ähnliches Verhalten Ende Januar 2020 auf, als mich die Berliner PuA-Szene aus ihren Gruppen warf: Sie unterstellten mir, ihre Ratschläge nicht anzunehmen, weil ich andere Ansichten hatte und aufgrund von Alter und Statur nicht die gleiche körperliche Wirkung erziele wie jene ganz wenigen, die das Glück haben, erfolgreich zu sein. Die Erfolgreichen sind dann nicht solidarisch mit den Erfolglosen, sondern putzen sie runter, spätestens wenn sie sich den Luxus eigener Ansichten erlauben. Dabei glauben sie, „doch nur helfen zu wollen“, wenn sie ihre Sicht mithilfe ihrer Macht der Erfolgreichen durchsetzen, während sie tatsächlich die Entwicklungsmöglichkeit des Erfolglosen zerstörten, indem sie ihn aus ihren Theoriegruppen ausschlossen, wo man die Technik lernen und sich Hilfestellung holen kann, was entscheidend ist, um überhaupt zu wissen, worauf es ankommt, an welchen für Betroffene unerfindlichen Umständen es liegen kann, wie meist unbewußte körperliche  Mikrosignale erfolgreich eingesetzt werden können.

Das muß am angeborenen männlichen Konkurrenzverhalten liegen, wobei die Platzhirsche die andere wegfegen, weshalb es kein solidarisches Vorgehen zugunsten der Benachteiligten geben kann. Das ist auch bei PuA und MRA so, offenbar nicht nur im deutschen Sprachraum, sondern genauso im englischen. MRA blamieren sich, indem sie mich hinauswerfen, nachdem sie eben noch von der Qualität meiner Artikel beeindruckt waren, weil sie unfähig sind, die Lage eines anderen zu begreifen, der eben nicht die Möglichkeiten hat, die Peter Wright offenbar besitzt. Deshalb werden solche Kreise scheitern, weil sie in der evolutionären Falle männlicher Hierarchie und Wettbewerbs gefangen sind, und genau den ausschließen, der sie in dieser Frage aufklären könnte: Jan Deichmohle. Dieser Rauswurf war ein Fehler. Moralisch machen sie sich damit selbst kaputt.

 

Abschaffung der Wissenschaft durch Feminismus

Der erste Teil eines Artikels Abschaffung der Wissenschaft durch Feminismus ist auf A Voice for Men in meiner Übersetzung ins Englische erschienen. Es handelt sich um einen Auszug aus meinem Buch Ideologiekritik am Feminismus in der neuesten Fassung.

Abschaffung der Wissenschaft durch Feminismus
1. Teil

Be­trach­ten wir, was aus der in Wis­sen­schaft, Ge­setz­ge­bung, Recht­spre­chung, Re­gie­rung und Be­richt­er­stat­tung nö­ti­gen strik­ten Ob­jek­ti­vi­tät, Sach­lich­keit und Grund­prin­zi­pi­en von Ge­rech­tig­keit und Staat ge­wor­den ist, so­wie Un­schulds­ver­mu­tung, Mei­nungs­frei­heit, Schutz von Pri­vat­sphä­re.

Fe­mi­ni­sti­sche Pseu­do­wis­sen­schaft, die ab­sicht­lich und be­wußt auf Sub­jek­ti­vi­tät, Par­tei­lich­keit, Be­ein­flus­sung und Ver­än­de­rung des „For­schungs”­ge­gen­stands be­ruht, hat in sämt­li­chen Fä­chern, die nur im ent­fern­te­sten mit Kul­tur oder Ge­schlecht zu tun ha­ben, ob­jek­ti­ve Wis­sen­schaft ver­drängt. Man­che sa­gen gar, al­le Wis­sen­schaf­ten au­ßer har­ten Kern­fä­chern wie Na­tur­wis­sen­schaf­ten sei­en be­trof­fen, doch so­gar aus ma­the­ma­ti­schen Fa­kul­tä­ten wur­den Ver­su­che be­rich­tet, die­se zu gen­dern.

Miß­brauch von Hoch­schu­len, For­schungs­stät­ten, Ju­stiz und Macht für Sub­jek­ti­vi­tät und be­wußt ten­den­zi­ö­sen Kampf sind we­der ei­ne Ent­glei­sung noch Über­ei­fer Ein­zel­ner, son­dern ge­plan­tes fe­mi­ni­sti­sches Vor­ge­hen, das in der fe­mi­ni­sti­schen Li­te­ra­tur of­fen be­schrie­ben wur­de. Es han­delt sich nicht um „ver­ein­zel­te ra­di­ka­le” Schrif­ten von „Au­ßen­sei­te­rin­nen”, son­dern die zen­tra­len, grün­den­den the­o­re­ti­schen Schrif­ten und Me­tho­den, die bis heu­te in­sti­tu­ti­o­na­li­siert fort­wir­ken bis in Be­grif­fe, De­fi­ni­ti­o­nen, An­sät­ze und The­men, was Ob­jek­ti­vi­tät zu­sam­men­bre­chen ließ in al­len Be­rei­chen der Wis­sen­schaft, die sich mit Men­schen be­schäf­ti­gen. Es ist Stra­te­gie und ro­ter Fa­den der gan­zen fe­mi­ni­sti­schen Wel­le, und eben­so frü­he­rer Wel­len.

Schau­en wir uns an, was aus den Grund­prin­zi­pi­en von Wis­sen­schaft, Ge­setz­ge­bung, Recht­spre­chung, Re­gie­rung und öf­fent­li­chen Auf­ga­ben ge­wor­den ist.

«Für Frau­en kommt ei­ne fun­da­men­ta­le uni­ver­sel­le Po­si­ti­on nicht in Fra­ge. Frau­en kön­nen sich ein­mal in das Recht hin­ein- und dann wie­der her­aus­de­fi­nie­ren; denn ei­nen Zwang zur Fol­ge­rich­tig­keit, wie in der ‒ kos­mo­po­li­ti­schen männ­li­chen uni­ver­sel­len ‒ Wis­sen­schaft gibt es nicht. Apo­ri­en lö­sen sich nur im Pro­zeß auf. (vgl. Smaus 1989).»1 (Mar­lis Krü­ger {Hrsg}, Was heißt hier ei­gent­lich fe­mi­ni­stisch?, 1993, S. 281, Band 1 von Fe­mi­ni­sti­sche Bi­bli­o­thek) [grund­le­gen­de fe­mi­ni­sti­sche Schrift, kei­ne Sa­ti­re, völ­lig ernst ge­meint])

Die vom Fe­mi­nis­mus ge­grün­de­te Frau­en­for­schung wi­der­spricht im An­satz Kri­te­ri­en sach­li­cher Wis­sen­schaft und Ob­jek­ti­vi­tät. Par­tei­lich­keit und sub­jek­ti­ve Ge­füh­le von Be­trof­fen­heit auf­grund ide­o­lo­gi­scher Ein­stel­lung be­grün­de­ten die Rich­tung. Das glei­che gilt für an­de­re Pro­pa­gan­da­fä­cher wie Gen­der-, Queer- , Schwar­ze- und LGBT-Stu­di­en. So­gar Män­ner­stu­di­en wur­den mit fe­mi­ni­sti­schen Prä­mis­sen und An­sät­zen ge­grün­det, so gut wie al­le an­de­ren Fä­cher an­ge­steckt. Au­ßer­dem tar­nen sich fe­mi­ni­sti­sche Fä­cher mit vie­len kre­a­ti­ven Na­men.

«Die­se Stu­die stellt die The­o­rie auf, daß ei­ne zu­künf­ti­ge pä­da­go­gi­sche Pri­o­ri­tät des Frau­en­stu­di­ums dar­in be­steht, die Schü­ler nicht nur zu schu­len, ei­nen Wis­sens­be­stand zu be­herr­schen, son­dern auch als sym­bo­li­sche ‚Vi­ren’ zu die­nen, die tra­di­ti­o­nel­le und eta­blier­te Be­rei­che in­fi­zie­ren, ver­un­si­chern und stö­ren. In die­sem Auf­satz po­stu­lie­ren wir, daß die Me­ta­pher des Vi­rus teilweise eine ideale feministische Pädagogik darstellt, und un­ter­su­chen dann, wie so­wohl Frau­en­stu­di­en als auch die Ver­brei­tung tat­säch­li­cher Vi­ren (z.B. Ebo­la, HIV) bei an­de­ren ähn­li­che emo­ti­o­na­le Re­ak­ti­o­nen her­vor­ru­fen…
Da­bei ge­stal­ten wir zwei neue Pri­o­ri­tä­ten von Frau­en­stu­di­en – männ­li­che Stu­den­ten als Vi­ren zu trai­nie­ren und ‚ne­ga­ti­ve’ Ste­re­o­ty­pen fe­mi­ni­sti­scher Pro­fes­so­rin­nen zu be­grü­ßen – als wich­ti­ge künf­ti­ge Rich­tun­gen des Fach­ge­biets.2 (Mul­ti­dis­ci­plin Jour­nal of Gen­der Stu­dies, Vo­lume 5, Num­ber 1, Hi­pa­tia Press)

Das gan­ze Hoch­schul-, For­schungs- und Staats­we­sen, so­wie die Öf­fent­lich­keit, wur­den von die­ser an­ti­wis­sen­schaft­li­chen Me­tho­de über­rollt, an­ge­steckt, und in Brut­stät­ten ih­res fe­mi­ni­sti­schen Ide­o­lo­gie­vi­rus um­ge­wan­delt. Seit­dem pro­du­zie­ren Staat, Schu­len, Hoch­schu­len und For­schungs­in­sti­tu­ti­o­nen statt ob­jek­ti­ver Wis­sen­schaft den in sie ein­ge­schleu­sten Vi­rus fe­mi­ni­sti­scher Ide­o­lo­gie.

«Die Ein­be­zie­hung der per­sön­li­chen Be­trof­fen­heit in den For­schungs­pro­zeß ist ein un­ver­zicht­ba­res Ele­ment fe­mi­ni­sti­scher Wis­sen­schaft. Ähn­lich ver­hält es sich mit dem Prin­zip der Par­tei­lich­keit
Be­wuß­te Par­tei­lich­keit ist so­mit die so­zi­a­le und gleich­sam po­li­tisch ge­wen­de­te Di­men­si­on von Be­trof­fen­heit. Sie pro­du­ziert ei­ne Nä­he über Ähn­lich­keit mit der an­de­ren Frau bzw. mit an­de­ren Frau­en…

Au­to­no­mie
Aus den Grund­prin­zi­pi­en von Be­trof­fen­heit und Par­tei­li­ch­keit er­ge­ben sich For­de­run­gen für die fe­mi­ni­sti­sche For­schung selbst, näm­lich die For­de­rung nach Au­to­no­mie…
Fe­mi­ni­sti­sche Fa­mi­li­en­so­zi­o­lo­gie als of­fen ge­leb­te, par­tei­li­che Wis­sen­schaft wird auch auf der po­li­ti­schen Ebe­ne nicht nach­las­sen...
Da­bei ist die An­bin­dung an die Frau­en­be­we­gung, ins­be­son­de­re die au­to­no­me Frau­en­for­schung und -pra­xis … un­ver­zicht­bar.» (Bri­git­te Brück u.a., Fe­mi­ni­sti­sche So­zi­o­lo­gie, 1997)

Ra­di­ka­le, par­tei­li­che Pro­pa­gan­da, die al­le Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen den Ge­schlech­tern zer­reißt, Män­ner an­fein­det, ent­rech­tet, ist kei­ne aus­ge­fal­le­ne neue Ver­ir­rung, son­dern zen­tra­les Prin­zip seit Grün­dung, wird mit mas­si­ver staat­li­cher Fi­nan­zie­rung und Un­ter­stüt­zung be­trie­ben.

«For­mu­liert wur­de die­ses Grund­ge­rüst von Ma­ria Mies 1977 in den „Me­tho­di­schen Po­stu­la­ten zur Frau­en­for­schung”» (Chri­sta Dam­kows­ki, Psy­cho­lo­gie heu­te, Sept. 1988)

Da­bei han­delt es sich (lei­der) nicht um Aus­wüch­se ein­zel­ner Ex­tre­mi­stIn­nen, son­dern Grund­prin­zi­pi­en, auf de­nen die Ide­o­lo­gie eben­so be­ruht wie ih­re Kam­pag­nen, ihr Vor­ge­hen in al­len Be­rei­chen der Ge­sell­schaft, ins­be­son­de­re fe­mi­ni­stisch ge­sinn­ter Pseu­do­fo­rschung in al­len Fä­chern, die ent­fernt mit Men­schen zu tun ha­ben.

«Ma­ria Mies‘ „Me­tho­di­sche Po­stu­la­te zur Frau­en­for­schung” (1978) ga­ben die wis­sen­schafts­the­o­re­ti­schen Grund­la­gen da­zu an.» (Ve­ra Ko­niecz­ka u.a., Fe­mi­ni­sti­sche Wis­sen­schaft, S. 11)

Fe­mi­ni­sti­sche Li­te­ra­tur macht deut­lich, wie be­deut­sam me­tho­di­sche Po­stu­la­te wie die von Ma­ria Mies für fe­mi­ni­sti­sche „Wis­sen­schaft” und Me­tho­dik ge­we­sen sind und als „Grund­la­ge” wei­ter­hin sind; denn Be­grif­fe, An­sät­ze, Fra­ge­stel­lun­gen, Me­tho­den, das gan­ze fe­mi­ni­sti­sche Ge­bäu­de ist auf sol­chen Po­stu­la­ten und fal­schen fe­mi­ni­sti­schen Vor­aus­set­zun­gen be­grün­det. Dies be­stä­ti­gen aka­de­mi­sche fe­mi­ni­sti­sche Schrif­ten auch von 2010:

«Chri­sta Mül­ler
Par­tei­lich­keit und Be­trof­fen­heit: Frau­en­for­schung als po­li­ti­sche Pra­xis
… for­mu­lier­te Ma­ria Mies, ei­ne in­zwi­schen eme­ri­tier­te Pro­fes­so­rin für So­zi­o­lo­gie der Köl­ner Fach­hoch­schu­le, me­tho­di­sche Po­stu­la­te zur Frau­en­for­schung. Sie gel­ten, wie An­drea Bai­er (1996: 142) schreibt, als un­be­strit­te­ner Aus­gangs­punkt für die bun­des­deut­sche Aus­ein­an­der­set­zung um Me­tho­den und Me­tho­do­lo­gie in der Frau­en­for­schung
Als eben­falls er­kennt­nis­ge­rie­rend sieht Ma­ria Mies ih­re ei­ge­ne Be­tei­li­gung an so­zi­alen Be­we­gun­gen… Die So­zi­o­lo­gin folgt hier dem Mao­schen er­kennt­nis­the­o­re­ti­schen Pa­ra­dig­ma, daß man das We­sen ei­nes Phä­no­mens nur er­kennt, wenn und in­dem man es ver­än­dert.» (Hand­buch Frau­en- und Ge­schlech­ter­for­schung: Theo­rie, Me­tho­den und Em­pi­rie, her­aus­ge­ge­ben von Ruth Becker, Be­ate Kor­ten­diek, VS Ver­lag Sprin­ger Fach­me­di­en, 3. Aufl. 2010)

Sol­che an­ti­wis­sen­schaft­li­chen Po­stu­la­te, Me­tho­den, fal­sche An­nah­men und ver­dreh­te An­sät­ze lie­gen fe­mi­ni­stisch be­ein­fluß­ter „For­schung” zu­grun­de, ganz gleich, wie sich das Fach nennt, ob Frau­en­for­schung, fe­mi­ni­sti­sche „Wis­sen­schaft”, Ge­schlech­ter­for­schung oder Gen­der Stu­dies. Neue Na­men wer­den hin­zu­kom­men.

«fe­mi­ni­sti­sche Wis­sen­schaf­ten, die wahl­wei­se als fe­mi­ni­sti­sche For­schung, Frau­en­for­schung, Ge­schlech­ter­for­schung oder ab den 1990er Jah­ren vor al­lem Gen­der Stu­dies be­nannt wer­den. Ih­re Ent­ste­hung und Wei­ter­ent­wick­lung ist nicht zu tren­nen von den po­li­ti­schen Be­we­gun­gen zu ih­rer je­wei­li­gen Zeit. Vor al­lem die sog. neue Frau­en­be­we­gung (Lenz 2009) wirk­te in den 1970er Jah­ren erst als Ini­ti­al­zün­dung für fe­mi­ni­sti­sche Wis­sen­schaf­ten und im wei­te­ren Ver­lauf als Schritt­ma­cher. Ähn­li­ches gilt für die queer-fe­mi­ni­sti­schen Wis­sen­schaf­ten.» (Hand­buch Qua­li­ta­ti­ve For­schung in der Psy­cho­lo­gie, her­aus­ge­ge­ben von Gün­ter Mey, Kat­ja Mruck, 28.9.2010)

Es hilft da­her nichts, sich mit Jahr­zehn­ten Ver­spä­tung von fal­schen Vor­aus­set­zun­gen und Me­tho­den par­ti­ëll di­stan­zie­ren zu wol­len, aber das gan­ze dar­auf er­rich­te­te Lü­gen­ge­bäu­de ste­hen zu las­sen.3

Gan­ze Ge­ne­ra­ti­o­nen hat sol­che Ide­o­lo­gie­wis­sen­schaft an­ge­steckt, in ih­rem Kau­der­welsch „sen­si­bi­li­siert”.

«Wenn Wis­sen­schaft­le­rin­nen ih­re ei­ge­ne sub­jek­ti­ve Be­trof­fen­heit zum Aus­gangs­punkt und zur Richt­schnur ih­rer For­schung ma­chen, dann wer­den sie zu­nächst ein­mal sen­si­bi­li­siert» (bei­trä­ge zur fe­mi­ni­sti­schen the­o­rie und pra­xis, 11, 1984, S. 11)

Sol­che Sub­jek­ti­vi­tät kann al­les be­wei­sen und von al­lem das Ge­gen­teil, be­son­ders wenn fol­gen­de Po­stu­la­te be­ach­tet wer­den:

«Me­tho­do­lo­gi­sche Po­stu­la­te
1. Das Po­stu­lat der Wert­frei­heit, der Neu­tra­li­tät und In­dif­fe­renz ge­gen­über den For­schungs­ob­jek­ten ‒ bis­her wich­tig­ster Maß­stab für Ob­jek­ti­vi­tät ‒ wird er­setzt durch be­wuß­te Par­tei­lich­keit» (bei­trä­ge zur fe­mi­ni­sti­schen the­o­rie und pra­xis, 11, 1984, S. 12)

Heu­te hat ak­ti­vi­sti­sche Pseu­do­for­schung sol­chen Typs sich auf vie­le Ge­bie­te aus­ge­wei­tet. Teils we­gen Par­tei­lich­keit, teils aus un­be­wuß­ter, an­ge­bo­re­ner, ka­va­liers­mä­ßi­ger Schief­sicht wur­den mei­ne Bü­cher aus den 1990­ern, de­nen die­se Zi­ta­te und Be­wei­se über­nom­men sind, von Me­di­en und Öf­fent­lich­keit eben­so ig­no­riert wie mei­ne li­te­ra­ri­sche Dar­stel­lung des Pro­blems und weib­li­cher Wahl­macht seit den 1980­ern.

«3. Die kon­tem­pla­ti­ve, un­in­vol­vier­te ‚Zu­schau­er­for­schung’ wird er­setzt durch ak­ti­ve Teil­nah­me an eman­zi­pa­to­ri­schen Ak­ti­o­nen und die In­te­gra­ti­on von For­schung in die­se Ak­ti­o­nen» (bei­trä­ge zur fe­mi­ni­sti­schen the­o­rie und pra­xis, 11, 1984, S. 13)

In der Me­di­zin wer­den so­gar Dop­pel­blind­stu­di­en ver­wen­det oder vor­ge­schrie­ben, bei de­nen nicht ein­mal der Arzt wis­sen darf, ob er ein Pla­ze­bo oder ein Me­di­ka­ment ver­ab­reicht, da­mit Ein­bil­dung (Sub­jek­ti­vi­tät) kei­ne Aus­wir­kung ha­ben kann auf den Kran­ken­ver­lauf, die Stu­die und dar­aus ent­ste­hen­de Sta­ti­stik. Denn so­gar wenn nur der Arzt weiß, was er in der Hand hält, ist ei­ne un­be­wuß­te Über­tra­gung mög­lich, die zu fal­schen Aus­sa­gen über die Wirk­sam­keit ei­nes Me­di­ka­ments führt. Die be­schrie­be­ne kämp­fe­ri­sche Ein­mi­schung war ein weit­ver­brei­te­tes fe­mi­ni­sti­sches Leit­bild, das ih­re Be­haup­tun­gen eben­so er­klärt wie die schrä­gen „Sta­ti­sti­ken”, mit de­nen sol­che Kam­pag­nen und Be­haup­tun­gen un­ter­füt­tert wur­den. Es han­delt sich bei den the­o­re­ti­schen Aus­sa­gen kei­nes­falls um Spin­ne­rei we­ni­ger Ex­tre­mi­stIn­nen, son­dern um ein grund­le­gen­des Mo­tiv und ei­ne zu­tref­fen­de Be­schrei­bung, wie Fe­mi­nis­mus ent­stand und auf wel­chen Me­tho­den er grün­de­te. Die gesam­ten Gei­stes­wis­sen­schaf­ten sind da­von an­ge­steckt wor­den. Man be­ach­te, das Wort ‚qua­li­ta­ti­ve For­schung’ wird als Eu­phe­mis­mus be­nutzt, der völ­lig qua­li­täts­lo­se sub­jek­ti­ve fe­mi­ni­sti­sche Un­ter­stel­lun­gen be­deu­tet:

«So­zi­a­le Un­ter­su­chungs­me­tho­den
Alan Bry­man (S. 403)
Fe­mi­nis­mus und qua­li­ta­ti­ve For­schung
Ei­ne wei­te­re Di­men­si­on, die im Ab­schnitt über ‚Ei­ni­ge Ge­gen­sät­ze zwi­schen quan­ti­ta­ti­ver und qua­li­ta­ti­ver For­schung’ dar­ge­legt wur­de, ist, daß, nach An­sicht man­cher Au­to­ren, qua­li­ta­ti­ve For­schung ver­bun­den ist mit ei­ner fe­mi­ni­sti­schen Sen­si­bi­li­tät, und daß folg­lich quan­ti­ta­ti­ve For­schung von vie­len Fe­mi­ni­sten als in­kom­pa­ti­bel mit Fe­mi­nis­mus an­ge­se­hen wird. Die­ser Sach­ver­halt wur­de kurz auf­ge­zeigt im Ka­pi­tel 2. …
Die Auf­fas­sung, daß es ei­ne Zu­ge­hö­rig­keit gibt zwi­schen Fe­mi­nis­mus und qua­li­ta­ti­ver For­schung, hat min­de­stens zwei Be­stand­tei­le: die Sicht, daß quan­ti­ta­ti­ve For­schung in­hä­rent in­kom­pa­ti­bel mit Fe­mi­nis­mus ist, und die Sicht, daß qua­li­ta­ti­ve For­schung fe­mi­ni­sti­scher Sen­si­ti­vi­tät grö­ße­re Mög­lich­kei­ten ein­räumt, her­vor­zu­tre­ten. Quan­ti­ta­ti­ve For­schung wird häu­fig als in­kom­pa­ti­bel mit Fe­mi­nis­mus be­trach­tet aus den fol­gen­den Grün­den.
• Laut Mies (1993) un­ter­drückt quan­ti­ta­ti­ve For­schung die Stim­men von Frau­en, in­dem sie ent­we­der ig­no­riert, oder über­flu­tet wer­den von ei­nem Strom der Fak­ten und Sta­ti­stik.

[An­mer­kung: Welch ei­ne Grau­sam­keit, Fak­ten auf Fe­mi­ni­stin­nen los­zu­las­sen, die in sub­jek­ti­ver Bauch­na­bel­schau ihr be­vor­zug­tes Ge­schlecht als Op­fer emp­fin­den!]

• Die mit quan­ti­ta­ti­ver For­schung ver­bun­de­nen Kri­te­ri­en gül­ti­gen Wis­sens ma­chen Frau­en, wenn sie er­forscht wer­den, zu Ob­jek­ten. Das be­deu­tet, daß Frau­en wie­der der Aus­beu­tung un­ter­wor­fen wer­den, in­dem Wis­sen und Er­fah­rung ih­nen oh­ne Ge­gen­ga­be ent­zo­gen wird, so­gar wenn die For­schung von Frau­en vor­ge­nom­men wird (Mies 1993).

[An­mer­kung: Auf­grund fe­mi­ni­sti­scher Emp­a­thie­stö­rung wer­den Män­ner nie­mals als Op­fer ge­se­hen, ob­wohl sie min­de­stens eben­so sehr, oder stär­ker, von sol­chen Ver­fah­rens­wei­sen be­trof­fen sind. Ab­ge­se­hen da­von gibt es kei­ne Wis­sen­schaft, wenn Ob­jek­ti­vi­tät durch sub­jek­ti­ve fe­mi­ni­sti­sche Par­tei­lich­keit er­setzt wird. So­gar wenn fe­mi­ni­stisch ge­sinn­te Frau­en die For­schung vor­neh­men, ist ih­nen das nicht fe­mi­ni­stisch ge­nug. Hier wird An­ti­wis­sen­schaft und sub­jek­ti­ver Hum­bug zur Norm er­ho­ben.]

• Der Schwer­punkt, Va­ri­ab­le zu kon­trol­lie­ren, ver­schlim­mert letz­te­res Pro­blem, und die blo­ße Idee, Va­ri­ab­le zu kon­trol­lie­ren wird als männ­li­che Vor­ge­hens­wei­se an­ge­se­hen.

[Anm.: Die Va­ri­ab­len zu kon­trol­lieren, ist Vor­aus­set­zung für Wis­sen­schaft­lich­keit. Denn sonst könn­te es vie­le an­de­re Ur­sa­chen für Er­schei­nun­gen ge­ben als die un­ter­stell­te. Ver­zicht auf Kon­trol­le der Va­ri­ab­len be­deu­tet Schar­la­ta­ne­rie, pro­pa­gan­di­sti­schen Hum­bug oder eso­te­ri­sche Spin­ne­rei.]

• Die Be­nut­zung vor­be­stimm­ter Ka­te­go­ri­en in quan­ti­ta­ti­ver For­schung er­gibt ei­ne Be­to­nung des­sen, was be­reits be­kannt ist als ‛das Ver­stum­men­las­sen der ei­ge­nen weib­li­chen Stim­me’ (May­nard 1998:18).

[An­mer­kung: Nicht nur die Ab­sur­di­tät fe­mi­ni­sti­scher Prin­zi­pi­ën ist un­über­biet­bar, son­dern die­se bau­en oben­drein auf dem Ge­gen­teil der Tat­sa­chen auf. Tat­säch­lich gibt es ei­ne durch mo­der­ne Evo­lu­ti­ons­bio­lo­gie nach­ge­wie­se­ne Emp­at­hie­lücke ge­gen­über Män­nern, weil Frau­en an­ge­bo­ren in un­se­rer Wahr­neh­mung be­vor­zugt wer­den, was üb­ri­gens ei­ne tat­säch­li­che Ur­sa­che des Fe­mi­nis­mus war und ist. Männ­li­che Ver­lie­rer wur­den schon im­mer zum Ver­stum­men ge­bracht, nicht aber Frau­en. Fe­mi­nis­mus hat mit sy­ste­ma­ti­scher Ge­sin­nungs­un­ter­drückung die Stim­men von Män­nern seit Ge­ne­ra­ti­o­nen ver­stum­men las­sen, wie ich in Zen­sur­ka­pi­teln al­ler mei­ner Bü­cher für die Zeit ab 1913 nach­wei­se. Da­ge­gen wur­den früh­fe­mi­ni­sti­sche Stim­men seit dem Mit­tel­al­ter von Män­nern ver­öf­fent­licht und be­wahrt. Um­ge­kehrt ver­su­chen Fe­mi­ni­sten, un­be­que­me Bü­cher sy­ste­ma­tisch im Vor­feld zu ver­hin­dern, oder aus dem Ver­kehr zu zie­hen, wenn sie sich nicht ver­hin­dern lie­ßen. Heu­te ist so­gar üb­lich ge­wor­den, sie als ‚po­li­tisch in­kor­rekt’ aus Bü­che­rei­en zu wer­fen, an­de­re wur­den boy­kot­tiert oder aus Lä­den ge­klaut.

Nun zu den Ka­te­go­ri­ën: Wenn vor­her nicht klar dar­ge­legt wird, was un­ter­sucht wird, han­delt es sich nicht um For­schung, son­dern Agi­ta­ti­on, die sich selbst Ka­te­go­ri­ën er­fin­det, die am be­sten zu ih­rer Pro­pa­gan­da pas­sen. Wer nicht ein­mal weiß, was er un­ter­sucht, kann al­les be­haup­ten. Will­kür und Be­lie­big­keit wer­den Tor und Tür ge­öff­net, wenn sub­jek­ti­ve Gei­ster sich nach­träg­lich Ka­te­go­ri­ën er­fin­den oder zu­le­gen.]

• Die Kri­te­ri­en gül­ti­gen Wis­sens, die mit quan­ti­ta­ti­ver For­schung ver­bun­den sind, be­deu­ten auch, daß Frau­en in ei­ner wert­neu­tra­len Wei­se un­ter­sucht wer­den, ob­wohl das Ziel fe­mi­ni­sti­scher For­schung sein soll­te, For­schung spe­zi­fisch für Frau­en zu be­trei­ben.

[Das ist ein Be­kennt­nis zur Un­wis­sen­schaft als Me­tho­de. Au­ßer­dem ist das ex­tre­mer Se­xis­mus nach fe­mi­ni­sti­scher De­fi­ni­ti­on die­ses Be­griffs. Auch wenn wir den Be­griff ab­leh­nen, weil es na­tür­li­che, nach­weis­ba­re Un­ter­schie­de der Ge­schlech­ter gibt, wi­der­spre­chen sich Fe­mi­ni­sten selbst. Daß sie For­schung aus­drück­lich nur für Frau­en (das be­vor­zug­te Ge­schlecht) for­dern, ent­larvt be­reits den Fe­mi­nis­mus. Über­dies ver­rät ih­re Ab­leh­nung ge­schlechts­neu­tra­ler For­schung ih­re par­tei­li­che Un­wis­sen­schaft­lich­keit.]

• Zu­wei­len wird na­he­ge­legt, die Su­che nach uni­ver­sel­len Ge­set­zen sei in­kon­si­stent mit der fe­mi­ni­sti­schen Be­to­nung der be­ding­ten Na­tur so­zi­a­ler Re­a­li­tät, wel­che als ein­ge­bet­tet in die zahl­rei­chen so­zi­a­len Iden­ti­tä­ten an­ge­se­hen wird (nach Gen­der, Eth­nie, se­xu­el­ler Ori­en­tie­rung, Klas­se, und so wei­ter), die für In­di­vi­du­en ein­zig­ar­tig sei (Miner-Rubino et al. 2007).»4 (Alan Bryman, Social Research Methods, Oxford University Press, 5. Ausgabe)

[Letz­te­res be­zog sich auf die Ma­rot­te, uni­ver­sel­le Ge­set­ze zu leug­nen, al­les für in­di­vi­du­ell und so­zi­al kon­stru­iert zu hal­ten, so wie dau­ernd neue Gen­der er­fun­den wer­den.]

Fe­mi­ni­stin­nen füh­ren vor, daß sie nicht nur un­fä­hig oder un­wil­lig sind, wis­sen­schaft­li­che Me­tho­dik zu be­nut­zen, son­dern die­se ab­sicht­lich in de­ren ra­di­ka­les Ge­gen­teil per­ver­tie­ren. Da­her sind Fe­mi­ni­stin­nen ei­ne Ge­fahr für Wis­sen­schaft, wis­sen­schaft­li­che Me­tho­dik, Ob­jek­ti­vi­tät und fak­ten­ba­sier­tes Wis­sen. Da sie ei­nen Groß­teil der Be­völ­ke­rung an­ge­steckt ha­ben mit ih­rer kol­lek­ti­ven Hy­ste­rie, vor al­lem gan­ze Ge­ne­ra­ti­o­nen von Frau­en ver­führt ha­ben, ist durch den Fe­mi­nis­mus ex­pe­ri­men­tell be­wie­sen und deut­lich ge­macht wor­den, welch gro­ße Ge­fah­ren fe­mi­ni­sti­sche Eman­zi­pa­ti­on be­schert: Das ge­sam­te Sy­stem der Wis­sen­schaft ist da­bei, in ei­ne ir­ra­ti­o­na­le Ide­o­lo­gie per­ver­tiert zu wer­den. Es ist selbst­mör­de­risch, für ei­ne Zi­vi­li­sa­ti­on, die­sen Weg zu ge­hen.

«Skeggs (2001: 429-30) ar­gu­men­tiert, daß die po­li­ti­schen Zie­le der fe­mi­ni­sti­schen For­schung zur Prä­fe­renz qua­li­ta­ti­ver For­schung führ­ten, den ‚Fo­kus auf weib­li­che Er­fah­rung zu le­gen, dem ge­mein­sa­men Sinn zwi­schen Frau­en zu lau­schen und ihn zu er­kun­den, mit dem Ziel, her­kömm­li­che For­schungs­agen­da um­zu­for­mu­lie­ren’.»5 (Alan Bryman, a.a.O.)

[Weib­li­che Emp­fin­dun­gen und kol­lek­ti­ves Vor­ur­teil fe­mi­ni­sti­scher Krei­se ver­dräng­te wis­sen­schaft­li­che An­sät­ze. Tat­säch­lich sind es männ­li­che Ver­lie­rer (bei un­be­schränk­ter se­xu­el­ler Se­lek­ti­on ten­den­zi­ëll 80 Pro­zent der Män­ner), de­ren Er­fah­rung von evo­lu­ti­o­nä­ren Me­cha­nis­men kon­se­quent aus­ge­blen­det, vom Fe­mi­nis­mus zu­sätz­lich un­ter­drückt wird.]

Seit Jahr­zehn­ten han­tie­ren Fe­mi­ni­sten mit von ih­nen ge­fälsch­ten Sta­ti­sti­ken. Schon in den 1970­ern stell­te Esther Vi­lar fest, daß ih­re Geg­ne­rin in der Fern­seh­de­bat­te, Ali­ce Schwar­zer, durch­gän­gig fal­sche Zah­len ver­dreh­ter Sta­ti­sti­ken be­nutz­te. Es wür­de den Rah­men die­ses Bu­ches spren­gen, die­ses Spe­zi­al­the­ma aus­führ­lich an­zu­ge­hen.

«Um das Sche­ma sy­ste­ma­ti­scher Dis­kri­mi­nie­rung ge­gen Män­ner her­vor­zu­ru­fen (auch als Ne­ben­pro­dukt) und die zu­grun­de­lie­gen­den Prä­mis­sen zu ver­tre­ten, (…), ha­ben ide­o­lo­gi­sche Fe­mi­ni­stin­nen ver­schie­de­ne spe­zi­fi­sche recht­li­che Stra­te­gi­en er­fin­den oder ver­fei­nern müs­sen. Ei­ne Art sol­cher Stra­te­gi­ën be­ïn­hal­tet, ein Pro­blem so zu de­fi­nie­ren oder um­zu­de­fi­nie­ren, daß es ideo­lo­gi­sche Bedeu­tung und poli­ti­sche Macht er­hält… Aber ei­ni­ge von ih­nen ent­spran­gen der emo­ti­o­na­len Ver­wir­rung von he­te­ro­se­xu­el­len Be­zie­hun­gen in ei­ner Zeit ra­schen Wan­dels. Um sol­chen ge­setz­li­chen Wan­del als le­gi­ti­me Lö­sun­gen von bona fide Pro­ble­men zu eta­blie­ren, ha­ben Fe­mi­ni­stin­nen Unklar­hei­ten in ih­ren De­fi­ni­ti­o­nen aus­ge­nutzt.

Sogar wenn quan­ti­ta­ti­ve In­for­ma­ti­on ver­füg­bar ist, kann sie ma­ni­pu­liert wer­den. Ei­ni­ge Fe­mi­ni­stin­nen nutz­ten bei­spiels­wei­se ag­gre­gier­te Sta­ti­sti­ken, die ih­re Er­geb­nis­se ver­dreh­ten, um ihre Behaup­tun­gen zu stüt­zen. An­de­re ha­ben Sta­ti­sti­ken er­fun­den. So­gar aka­de­mi­sche Fe­mi­ni­stin­nen ha­ben dem Miß­brauch von Sta­ti­sti­ken ge­frönt, in­dem sie fal­sche Sta­ti­sti­ken in pro­fes­sio­nel­len Ma­ga­zi­nen ver­öf­fent­lich­ten, oft­mals spe­zi­ali­sier­ten, die nur fe­mi­ni­sti­schen Her­aus­ge­bern ver­ant­wort­lich sind.

Nach­dem sie Pro­bleme ide­olo­gisch de­fi­niert oder um­de­fi­niert hat­ten, setz­ten die­se Fe­mi­ni­stin­nen sie auf die Agen­da von Ju­stiz und Ge­setz­ge­bung. Die­ses Ziel ging im­mer ein­her mit dem Mo­bi­li­sie­ren von Res­sen­ti­ments.»6 (Paul Nathan­son, Ka­the­rine Young, Lega­lizing Mi­san­dry: From Public Shame to Syste­mic Dis­cri­mi­na­ti­on Against Men)

Ein­mal in die Welt ge­setzt, blie­ben die fal­schen Be­haup­tun­gen auch nach Wi­der­le­gung haf­ten.

«Wie ich über die Jah­re fest­stell­te, ge­hö­ren die von fe­mi­ni­sti­schen Pro­fes­so­ren ver­brei­te­ten fal­schen Sta­ti­sti­ken zu den am schwer­sten be­kämpf­ba­ren.»7 (Chri­sti­na Hoff Som­mers, Per­si­stent Myths in Fe­mi­nist Scho­lar­ship)

Mit Falsch­be­haup­tun­gen und ex­trem schie­fer Sicht wur­de so­dann Wut und Hy­ste­rie ge­schürt; das Mo­dell der Wut­bür­ge­rIn ent­stand.

«Fal­sche Sta­ti­sti­ken fe­mi­ni­sti­scher Grup­pen füh­ren zu Hy­ste­rie und Män­ner­haß»8

Oft wer­den nur Frau­en un­ter­sucht; auf die­se Wei­se wird sy­ste­ma­tisch ver­drängt, daß Män­ner meist ge­nau­so oder stär­ker be­trof­fen sind, was ein grund­sätz­lich fal­sches Bild er­gibt.

Ge­lingt es Fe­mi­ni­sten nicht mehr, die Wahr­heit aus ih­ren Sta­ti­sti­ken zu ent­fer­nen, so ent­fer­nen sie die Sta­ti­sti­ken. Es soll nicht mehr ver­öf­fent­licht wer­den, was ih­rer Ide­o­lo­gie wi­der­spricht:

«Dies geht wei­ter als un­er­hält­li­che Da­ten ‒ frü­her ver­öf­fent­lich­te Sta­ti­sti­ken wer­den aus der Auf­zeich­nung ent­fernt! Der „Sta­ti­sti­cal Ab­stract of the Uni­ted Sta­tes” bei­spiels­weise ver­öf­fent­lich­te ei­ne Auf­tei­lung der Tä­ter bei Miß­brauch von Kin­dern nach Ge­schlecht. Nach­dem Män­ner­rechts­ak­ti­vi­sten das ver­öf­fent­licht hat­ten, ent­schied ein Re­gie­rungs­bü­ro­krat, die Welt brau­che nicht zu wis­sen, daß die mei­sten Tä­ter beim Kin­des­miß­brauch weib­lich wa­ren. Da­her war 1992 das letz­te Jahr, in dem sol­che Da­ten ver­öf­fent­licht wur­den. (Sta­tisti­cal Ab­stract of the Uni­ted Sta­tes, 1992, Table No. 301).» (Pe­ter Zoh­rab, Sex, Lü­gen und Fe­mi­nis­mus)

Beim Ver­fäl­schen der Wirk­lich­keit schrecken Fe­mi­ni­stIn­nen vor kei­nem Ta­schen­spie­ler­trick zu­rück. Da die Le­bens­er­war­tung von Frau­en nun­mehr im Durch­schnitt ei­ni­ge Jah­re län­ger ist als die von Män­nern, rücken sie (wie­der ein­mal) von ih­rem Prin­zip der Ge­schlech­ter­gleich­heit ab und set­zen will­kür­lich, nach ih­rem Gut­dün­ken, ei­ne län­ge­re weib­li­che Le­bens­er­war­tung als „Soll” an, um die re­a­le Dif­fe­renz aus den Da­ten her­aus­zu­rech­nen. Es wer­den al­so nicht mehr tat­säch­li­che Le­bens­al­ter zum To­des­zeit­punkt ver­gli­chen, son­dern Le­bens­al­ter mit ei­nem ge­schlechts­spe­zi­fi­schen „Soll­ster­be­al­ter” ih­rer Wahl, das für Männer niedriger liegt.

«Zu­nächst grif­fen die UN-Fe­mi­ni­stIn­nen zu ei­nem sta­ti­sti­schen Zau­ber­trick: Sie setz­ten ei­ne künst­li­che ma­xi­ma­le Le­bens­er­war­tung für Frau­en an, die fünf Jahre grö­ßer war als die der Män­ner, und ei­ne ge­nau­so will­kür­li­che mi­ni­ma­le Le­bens­er­war­tung für Frau­en, die eben­so fünf Jah­re kür­zer war als die männ­li­che. Da­nach „ju­stier­ten” sie ih­re Roh­da­ten und mach­ten ih­re Be­rech­nun­gen und Wer­tun­gen auf die­ser Ba­sis.» (Pe­ter Zoh­rab, Sex, Lü­gen und Fe­mi­nis­mus)

Dies war ein Auszug aus meinem Buch „Ideologiekritik am Feminismus”.

Fußnoten

1 Nachweise und grundlegende Argumente ent­stam­men mei­nem Ma­nu­skript „Les Deux Sexes ‒ Die beiden Ge­schlech­ter” aus den 1990er Jah­ren; da­mals war es un­mög­lich, ein sol­ches Pro­jekt ver­le­gen zu las­sen.

2 http://hipatiapress.com/hpjournals/index.php/generos/article/viewFile/1983/1624#page=

3 Band 5 „Die Un­ter­drückung der Män­ner” be­weist an­hand von Quel­len der sog. Män­ner­for­schung, die sich ge­gen viel Wi­der­stand im Wind­schat­ten des Fe­mi­nis­mus form­ten und we­nig Un­ter­stüt­zung er­hielt, daß auch die­se fest auf fe­mi­ni­sti­schen Prin­zi­pi­en grün­den und da­her nicht aus dem ge­schlos­se­nen Welt­bild der Ide­o­lo­gie her­aus­füh­ren.

4 «Social Research Methods

Alan Bryman (p. 403)

Feminism and qualitative research

A further dimension that could have been included in in the section on ‛Some contrasts between quantitative and qualitative research’ is that, in the view of some writers, qualitative research is associated with a feminist sensitivity, and that, by implication, quantitative research is viewed by many feminists as incompatible with feminism. This issue was briefly signposted in Chapter 2. …

The notion that there is an affinity between feminism and qualitative research has at least two main components to it: a view that quantitative research is inherently incompatible with feminism, and a view that qualitative research provides greater opportunity for a feminist sensitivity to come to fore. Quantitative research is frequently viewed as incompatible with feminism for the following reasons.

• According to Mies (1993), quantitative research suppresses the voices of women either by ignoring them or by submerging them in a torrent of facts and statistics.

• The criteria of valid knowledge associated with quantitative research are ones that turn women, when they are focus of research, into objects. This means that women are again subjected to exploitation, in that knowledge an experience are extracted from them with nothing in return, even when the research is conducted by women (Mies 1993).

• The emphasis on controlling variables further exacerbates this last problem, and indeed the very idea of control is viewed as masculine approach.
• The use of predetermined categories in quantitative research results in an emphasis on what is already known an consequently in ‛the silencing of women’s own voices’ (Maynard 1998:18).
• The criteria of valid knowledge associated with quantitative research also mean that women are to be researched in a value-neutral way, when in fact the goals of feminist research should be to conduct research specifically for women.
• It is sometimes suggested that the quest for universal laws is inconsistent with feminism’s emphasis on the situated nature of social reality, which is seen as embedded in the various social identities (based on gender, ethnicity, sexual orientation, class, and so on) that are unique to individuals (Miner-Rubino et al. 2007).» (Alan Bryman, Social Research Methods, Oxford University Press, 5. Ausgabe)

5 «Skeggs (2001: 429-30) argues that the political goals of feminist research led to a preference for qualitative research to ‛focus on women’s experience and to listen and explore the shared meanings between women with an aim to reformulate traditional research agendas’.» (Alan Bryman, a.a.O.)

6 «To produce the pattern of systemic discri­mi­na­tion against men (even as a by-product) and to repre­sent its un­der­lying pre­mise (…), ideo­lo­gi­cal fe­mi­nists have had to in­vent or re­fine se­ve­ral speci­fi­cally legal strategies. One type of stra­te­gy in­vol­ves de­fi­ning or re­de­fi­ning a pro­blem so that it has ideo­lo­gi­cal sig­ni­fi­cance and po­li­ti­cal power… But some of them ori­gi­na­ted in the emo­tio­nal con­fu­si­on of he­te­ro­se­xu­al re­la­ti­ons at a time of ra­pid change. To estab­lish these le­gal chan­ges as le­gi­ti­ma­te so­lu­ti­ons to bona fide prob­lems, fe­mi­nists have ex­ploi­ted am­bi­gu­ity in their de­fi­ni­ti­ons.
Even when quan­ti­ta­tive infor­ma­ti­on is avai­lable, though, it can be ma­ni­pu­la­ted. Some fe­mi­nists have used ag­gre­ga­ted sta­tis­tics, for in­stance, which have skewed the re­sults to sup­port their claims. Others have fa­bri­ca­ted sta­tis­tics. Even aca­de­mic fe­mi­nists have in­dul­ged in sta­tistics abuse by pub­li­shing false sta­ti­stics in pro­fes­si­onal jour­nals, of­ten spe­ci­alized ones that are ac­coun­table on­ly to fe­mi­nist edi­to­rial boards.
Having de­fined or re­de­fined prob­lems ideo­lo­gi­cally, the­se fe­mi­nists have had to get them on­to the agen­das of justi­ces and le­gis­la­tors. This goal has al­ways in­vol­ved the mo­bi­li­za­ti­on of re­sent­ment.» (Paul Nathan­son, Kathe­rine Young, Lega­lizing Mi­san­dry: From Public Shame to Sy­ste­mic Dis­cri­mi­na­ti­on Against Men)

7 «But, as I have dis­co­vered over the years, among fal­se sta­tis­tics the har­dest of all to slay are those pro­mo­ted by fe­mi­nist pro­fes­sors.» (Chris­tina Hoff Som­mers, Per­sistent Myths in Fe­mi­nist Scho­lar­ship, http://www.ca­tho­lic­edu­ca­ti­on.org/en/con­tro­ver­sy/fe­mi­nism/per­sis­tent-myths-in-fe­mi­nist-scho­lar­ship.html)

8 «False Sta­tistics by Fe­mi­nist Groups Lead to Hyste­ria, Mi­san­dry» (http:­//patch.­com­/ca­li­for­ni­a/pe­ta­lu­ma/fal­se-sta­tis­tics-by-wo­men-s-groups-lead-to-hys­te­ria-mi­san­dry)

Neuer Artikel bei A Voice for Men erschienen

Seit den 1980ern werden Bücher und Argumente Jan Deichmohles von hiesigen Publikumsverlagen und Medien ignoriert, was zunehmende Einseitigkeit und Abdriften in Gesinnungsdiktatur begleitete oder ermöglichte. Auch hiesige selbsternannte Möchtegernmännerrechtler ignorieren fleißig, während sie dabei sind, sich als Hilfstruppe in den Zirkeln Merkelstans zu etablieren.

In den USA ist nach einer Pause ein Auszug aus Abrechnung mit dem Feminismus als Mass Hysteria, Madness and Feminism bei A Voice for Men erschienen und gut aufgenommen worden, wie sich an der Debatte zeigt, an der auch der Herausgeber teilnahm.  Bei uns scheint es Sport zu sein, Jan Deichmohle mitsamt Büchern zu verachten. Diese Arroganz wird den Betreffenden auf die Füße fallen.

Alle Verlage des deutschen Sprachraums haben dieses Buch abgelehnt außer zweien, die bedauerten, keine Möglichkeit zu haben, adequate Werbung für das Buch betreiben zu können, daher nicht imstande zu sein, es zu veröffentlichen. Viele Verlage haben aus Gesinnungsgründen abgelehnt; bei etlichen konnte ich dies nachweisen. Sehr zahlreich sind Verlage, die mir verboten, ihnen jemals wieder ein Manuskript anzubieten oder sie zu anzuschreiben. All das dokumentiere ich im Buch. Kein Verlag hat es herausgebracht, weshalb es sich um viele Jahre verzögert hat, so wie bei anderen meiner Bücher auch.

Verlage und Medien scheitern seit Jahrzehnten durch radikale Einseitigkeit gegenüber Feminismus und durch männerfeindliche Sichten. Auch diese Republik geriet so auf eine schiefe Bahn und droht zu scheitern. Diese Bücher werden sie überdauern, ebenso Pseudomännerrechtler, die bei Verachtung und Unverständnis mit Feministen wetteifern.

Anbieterwechsel

Einen wunderschönen allerseits. Statt kreativ zu forschen und zu arbeiten, muß ich mich mit für mich unsinnigem Kram wie Vermarktung meine Zeit verschwenden. Die Zeit wäre für neue literarische und wissenschaftliche Ideen sehr viel nützlicher verwendet, oder für privates Leben.

Doch wer ignoriert wird von Medien und Öffentlichkeit, muß sich selbst dransetzen. Zu den weit verbreiteten Dummheiten gehört es, zu glauben, es liege ein Wert in geschickter Selbstvermarktung. Darin sehe ich nur Geschwätzigkeit statt guten Argumenten.

Besonders sinnlos ist der Zeitaufwand mit Anbieterwechseln. ePubli hat 2019 mein Profil mitsamt allen Büchern gelöscht, worauf ich alle neu formatieren mußte für andere Anbieter. Xinxii hat kommentarlos alle Bücher noch vor einer Veröffentlichung gelöscht, bis heute ohne Antwort, weshalb.

Oberschlaumeier werfen mir vor, Bücher könnten ja nichts taugen bei solchen Verkaufszahlen. Da war ich gerade wenige Tage bei einem neuen Anbieter. In jedem Falle hängt die Qualität unbekannter Argumente nicht von Verkaufszahlen ab. Das wäre so, als wenn die Relativitätstheorie verhöhnt wird, weil sie laut Bestsellerliste fast unverkäuflich sei, im Gegensatz zu „Mein Leben als Mediensternchen“ von einem fiktiven prominenten Gesicht.

Hinzu treten Pech und Pannen. Lulu hat den Netzdienstleister gewechselt. Alle URL, die auf meine Bücher bei Lulu.com verweisen, sind damit ungültig. Auch sonst haben Leuchten graphischen Schnickschnacks es geschafft, abschreckende Umständlichkeiten einzubauen. Daher wechsle ich den Anbieter. Falls ich dort nicht gesperrt werde oder sonst etwas geschieht, sind meine Bücher jetzt vorerst bei Bookmundo zu finden.

Das bedeutet nun nervigen Arbeitsaufwand. Gerade hatte ich alle alten Artikel durchgearbeitet, um neue URL einzutragen. Kaum fertig, schon wieder sinnlos, weil diese nun auch veraltet sind. Mit solch einem Blödsinn werde ich lahmgelegt, als kritische Stimme eingeschränkt.

Holt euch meine Bücher, solange es sie noch gibt. Derzeitige Standorte findet ihr rechts in der Spalte mit den Titelbildern der Bücher oder auf www.quellwerk.com. Wenn ein Link im Artikel nicht funktioniert, weil die Zeit fehlt, ständig neue einzutragen, gelangt ihr dort zu den Büchern. Kauft und lest sie. Sonst würdet ihr diese Stimme eines Tages vermissen.

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Deichmohle wird weder zensiert noch ausgegrenzt

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Deichmohle wird weder zensiert noch ausgegrenzt

Es gibt in der BRD keine Zensur! Jan Deichmohle wird seit den 1980er Jahren nicht zensiert oder ausgegrenzt. Es ist also völlig berechtigt, daß niemand seine abscheulichen Schandwerke kennt. Wer etwas anderes behauptet, dem ziehen staatlich bezahlte oder freiwillige Fakten(er)finder die Ohren lang, bis sie einsehen, wer hier bestimmt, was wahr ist und was Lüge!

ePubli durfte 2019 mein Profil mitsamt etwa 25 hochgeladenen Büchern löschen, ohne Vorwarnung oder Begründung im nachhinein. Das ist keine Zensur, sondern gelebte Meinungsfreiheit, Vielfalt und Toleranz. Die Vielfalt muß sich halt schützen, indem sie löscht und sperrt, was von der vorgeschriebenen Einfalt abweicht. Das ist Meinungsfreiheit: Sie besitzen die Freiheit, der Meinung zu sein, daß Jan Deichmohle seine nicht veröffentlichen dürfe. Weil sie selbst die personifizierte Toleranz sind, ist halt jeder intolerant, der den Glauben an die Toleranz der Mächtigen erschüttert. Nach der Devise „Keine Toleranz der Intoleranz” müssen also die toleranten Mächtigen jede grundlegende Kritik der Machtlosen, die folglich intolerant ist, weil sie sich ja gegen die amtlich bestätigt Toleranten richtet, zum Schutze machthabender Toleranz löschen, sperren und ausgrenzen.

Das ist Logik, die im Volke der Obrigkeitshörigen, von Nazis auch mit dem bösen Begriff „deutsch” benannt, jedes Kind versteht.

Es ist ja auch gar nicht schlimm, wenn ePubli einfach so alles weglöscht, als die Verkäufe anzogen, denn so braucht niemand Deichmohles Bücher zu lesen oder solche verdächtigen, subjekten Machwerke in seinem Hause haben – ihgittigitt, was könnte da nicht alles passieren?! Ungenehme Gedanken könnten entstehen! Oder die Person, die Bücher von mir verbirgt, wird noch selbst verdächtigt. Tss, tss, da ist es doch besser, sie gar nicht erst sich verbreiten zu lassen.

In der Osterzeit habe ich mit sagenhaftem Fleiß vom frühen Morgen bis in die späte Nacht 28 meiner derzeit 32 fertigen Bücher formatiert. Wer nicht naiv ist, oder selbst ähnliche Arbeit verrichtet hat, weiß, was das bedeutet.

Oft waren die Dateien wegen meiner Bilder riesig; jetzt Bild mußte ich einzeln nachbearbeiten, um die Dateigröße für den eBook-Markt tauglich zu verringern.

Zugleich habe ich nachformatiert, den Bildern letzten Schliff gegeben. Einige Einbände habe ich verbessert.

Die Veröffentlichung aller 28 Bücher wurde bestätigt, eine ISB-Nummer angekündigt, so daß die Bücher nach der Löschung durch ePubli endlich wieder im Buchhandel verfügbar geworden wären, wenngleich leider nur als eBuch, nicht als Druckwerk.

Es wurde bestätigt, daß meine 28 hochgeladenen eBücher bei allen Internetanbietern angemeldet wurden, die mit Xinxii zusammenarbeiten – und das sind viele.

Endlich stand wieder Reichweite und Verfügbarkeit für einen breiteren Leserkreis in Aussicht.

 

Zu früh gefreut.

Na, sowas! Etwa 20 Minuten zuvor hatte ich meine ‚Flirtlehre’ hochgeladen, deren Anmeldung mir bestätigt worden waren. Außerdem hatte ich seit einigen Tagen geprüft, wie viele Aufrufe es für die verschiedenen Titel gab. Nun waren alle weg. Das ging aber viel schneller als bei ePubli, noch vor dem ersten Verkauf, bevor die Bücher bei Händlern angeboten werden konnten. Einziger Unterschied war, daß diesmal die Autorenprofile stehenblieben.

 

Wie jeder sehen kann, hat der arme Kerl keine Bücher mehr. 28 sind auf Knopfdruck im Berlin-chinesischen Nirwana von Xinxii verschwunden, was harte Arbeit pulverisiert hat. Aber das ist natürlich keine Zensur! Der Kerl Jan Deichmohle verdient einfach keine Leser, weil sein Denken offenbar anstößig ist. Nicht einmal die Inquisition des Mittelalters hat alle Werke eines Verfassers auf den Index gesetzt. Heute ist man weiter. Wenn irgendwas in irgendeinem Buch aneckt, wird gleich alles vollständig gelöscht, was der Verfasser je geschrieben oder eingereicht hat. Mit faschistischer Gründlichkeit werden seine Gedanken ausgerottet. Wir sind halt die wahrhafte Demokratie, die sich gegen jeden Anflug verbotener Gedanken wehrt. Ganz gleich, ob es ein Bilderbuch war über Madagaskar, in dem sich nichts verbietbares findet, oder Bilder aus Bali, einen Reiseroman – weil es von Jan Deichmohle stammt, wird es gelöscht. Selbst wenn ich Kinder- oder Kochbücher schriebe, oder eine Programmieranleitung, es wäre automatisch mitgelöscht worden. Bücher Deichmohles werden ausgetilgt. Nebenbei traft es auch den Kollegen Mileahed, weil der vom gleichen Profil veröffentlicht wird.

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Jan Deichmohle ist kein zensierter Autor. Faktenfinder und Angepaßte (die es auch unter Männerrechtlern gibt) werden das schon zu begründen wissen. Die privatisierte Zensur nimmt nur ihr gutes Recht wahr. Sie sind halt so frei, der Meinung zu sein, daß Jan Deichmohle nichts zu sagen hätte, was gelesen werden sollte. Daß es immer regierungskritische Stimmen trifft, ist reiner Zufall. Tatsächlich ist es nur eine höchst objektive Bewertung der Inhalte, die einfach unter aller Sau sind, und des Geschmacks, der gewisse Abweichungen von der denkbaren Norm halt als geschmacklos erkennt. Es geht nicht mit rechten Dingen zu im Linksstaat! Rechtsstaat war gestern – heute sind wir einen Schritt weiter, im Linksstaat, in dem es mit linken Dingen zugeht.

Zum Glück kennt keiner diese Bücher, weil Jan Deichmohle niemals eine Chance hatte, sich zu etablieren. Deshalb zieht der mediale Boykott viel systematischer, als bei ehemals Etablierten, die bereits bekannt und erfolgreich waren, bevor sie wegen politisch inkorrekter Äußerungen in Ungnade fielen, so wie Thilo Sarrazin oder Akif Pirinçci, die aufgrund ihrer Beliebtheit weiter Bücher verkaufen konnten, als sie bei ihren ursprünglichen Verlagen rausgeworfen wurden. Das gilt nicht für einen Schriftsteller, dem nie ermöglicht wurde, sich einen Namen zu machen, weil alle etablierten Kanäle dichthielten. Ihn trifft solcher Boykott ungleich härter als gefallene Berühmtheiten, die einst zum Etablissement gehört hatten. Am schlimmsten aber erwischt es männliche Verlierer, die zusätzlich mit Häme und übler Nachrede überzogen werden, weil sie die tiefsten Tabus der Menschheit zersätzen. (Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten und sich was bei denken.)

Also kauft auf keinen Fall die Bücher, solange sie noch irgendwo erhältlich sind! Wo sie vermutlich noch erhältlich sind, steht hier: www.quellwerk.com

Nachtrag: Später am gleichen Tage verschwanden auch die Profile von Deichmohle und Mileahed.

Auf meine Rückfrage nach einer Begründung für das Verschwinden meiner Bücher ging bislang keine Antwort ein.

In Farbe oder Schwarzweiß?

Beim heutigen Stand der Technik ließe sich hoffen, daß es nur wenig teurer sei, in Farbe zu drucken als in Graustufen; es werde bei den gleichen Anlagen nur ein wenig mehr an Farbstoffen verwendet. Ob das richtig ist, sei dahingestellt. In der Praxis gilt das nicht für den Künstler, der in Kleinauflage oder Einzeldruck auf Bestellung Dienstleister benutzt.

Wohlmeinende Schlaumeier haben mir geraten, für einen Durchbruch solle ein Schriftsteller wie ich seine Bücher für 5€ anbieten, weil mehr abschreckend hoch sei bei unbekannten Verfassern, deren Qualität sie vorher nicht kennen. Ein Verlag könne mehr nehmen, weil ja schon bekannt sei, was dessen Bücher taugen. Das ist, wie üblich, genau verkehrt herum argumentiert. Ein Publikumsverlag kann in Großauflage für solch einen Preis Bücher herstellen. Was für absurd hohe Preise mir Dienstleister besonders für Farbdrucke von Büchern größerer Seitenzahl berechnen, können sich solche Schlaumeier nicht vorstellen. Oft ist es erheblich mehr, als ein Verlagsbuch im Laden kostet. In manchen Konstellationen würde mich der Druck dreimal so viel kosten wie der Verkaufspreis eines vergleichbaren Verlagsbuches im Buchladen.

Dazu trägt bei, daß manche Anbieter mich ausgeschlossen haben. ePubli hat mein Profil mitsamt allen hochgeladenen Büchern ohne Vorwarnung und ohne Begründung plötzlich gelöscht, als die Verkäufe gerade anzuziehen begannen. Entweder hat mich ein Denunziant im ANTIFA-Stil abgeschossen, oder sie fanden selbst ein Haar in der Suppe. Bei einem meiner Bücher (Die Kiwi-Erfahrung) sprangen innerhalb eines Jahres vier verschiedene anfänglich interessierte Verlage ab. Ein bereits unterzeichneter Verlagsvertrag wurde nach wenigen Tagen wieder gekündigt, weil der einzige Dienstleister des Verlags sich weigerte, an einem Buch von Deichmohle mitzuwirken. Mit Bedauern wurde ich sofort wieder gekündigt. Ein anderer Verlag gab einen Vorwand, weshalb er plötzlich nicht mehr interessiert sei, und drohte mit einem Gerichtsverfahren, wenn ich nur seinen Namen nenne.

Auch deshalb kann ich nicht besser anbieten, als ich es tue. Genau solche brisanten Themen, wegen denen Verfasser, die tiefsitzende Tabus brechen ausgeschlossen, ignoriert, durch üble Nachrede um ihren Erfolg gebracht werden, enthalten wichtige Wahrheiten.

Etliche meine Bücher habe ich jetzt auch in Farbdrucken angeboten, weil farbige Bilder einfach viel besser wirken als Graustufenbilder. Wer sparen will, nehme die Graustufenfassung. Wer brilliante Bilder genießt, nehme die Farbversion.

Hier gibt es die Farbversion der Flirtlehre; hier die günstigere Graustufenfassung.

Meine Absicht, es noch günstiger hinzubekommen, hat mich Tage der Nerverei mit Programmabstürzen und sich verschiebenden Bildern gekostet, weil oberschlaue Programmierer dafür sorgten, daß in bestimmten (hierfür nötigen) Formaten alle Bildattribute, die ein Nutzer einträgt, automatisch in von ihnen gewählte untaugliche Standardwerte zurückgesetzt werden, so daß nach jedem Neustart wieder falsche Werte drinstehen, die Bilder sich überlappen oder über den Seitenrand hinaus schieben. Ich hätte lieber fleißig und fröhlich an meinem neuen Werk geschrieben, als mich mit Pogrammfehlern der Graphikfetischistengeneration herumzuärgern.

Die Zeit sozialer Isolierung nützen: mit Büchern geistige Horizonte erschließen

Die von Umständen auferlegte Zeit sozialer Isolierung läßt sich gut nützen: Erschließt euch neue geistige Horizonte mit diesen Büchern. Mein Grundsatz beim Schreiben ist, immer das zu suchen, erarbeiten und aufzuschreiben, was sonst nirgends geschrieben wurde, undenkbar, für mich neu war, auch für Leser neu sein wird. Es wäre verschwendete Lebenszeit, etwas aufzuschreiben, des es anderswo bereits gab.

Alle Bücher haben daher Alleinstellungsmerkmale. Jedes Buch erschließt eine neue geistige Welt. Manche kommen harmlos daher; andere sind politisch inkorrekt vom ersten Satz bis zum letzten. Auch sprachlich und stilistisch gibt es eine breite Spannweite von Philosophie in jugendlicher Sprache über gereimte Verse, die Elemente alt-hellenistischer Tragödie verdichten bis zu Sachbüchern, die teilweise seit den 1980er Jahren eisig verschwiegen werden.

Das Leben ist eine Reise. „Das Leben ist ein langer, gewundener Weg”, hieß es einst bei den Beatles. Am klarsten drückt sich das aus in der Mehrfachbedeutung des Wortes ‚Reise’ bei den Psychedelikern.

Eine Reise bringt uns in zauberhafte Welten wie Bali, wo die alte Form des Hinduismus überlebte, ein tropischer Nachhall auch der einstigen vorchristlichen Kultur bei uns.

Lust auf Reisen als Dauerparty beschreibt die „Kiwi-Erfahrung”; Skeptiker kommen auf ihre Kosten, denn Abgründe tun sich auf beim seichten Partymachen; skurrile Ereignisse begleiten die Reise von der Nordspitze der Nordinsel bis in den Süden der Südinsel.

Wir lagen vor Madagaskar und hatten dies Buch an Bord. „Bilderbuch Madagaskar” wird bebildert bilden.

Nun sind wir reif für etwas handfestes. Ein bißchen Hysterie gefällig? Aber klar doch! Über 500 Seiten, der Anfang vollgepackt mit Klimaangst, die in verwandte Hysterien überleitet.

Wer es lernen möchte, vom Ja-Sager zum Nein-Sager zu werden, lese „NEIN!”; damit kann es gelingen.

Glaubt jemand noch an die Unschuld der ersten feministischen Welle? Dem kann geholfen werden! „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zu ersten Welle” wird vergessene und verdrängte Einsichten wecken.

Nirgends sonst sind alle wesentlichen Kampagnen feministischer Wellen so gründlich widerlegt worden wie in „Ideologiekritik am Feminismus”. Das Buch wäre ein Renner, wenn ich von der eigenen Szene nicht auf ‚Ignorieren’ gesetzt worden wäre.

In die vollen geht es in „Abrechnung mit dem Feminismus”. Der Titel sagt alles; das Buch hält sein Versprechen.

Einen leichten und eingänglichen Einstieg in die Thematik bietet: „Untergang durch Feminismus”. Das Buch war ein Jahr lang durch einen Verlagsvertrag blockiert, der nicht eingehalten wurde.

Nochmals auf Reisen gehen? Aber gerne! Der Bogen spannt sich von den 1970er und 1980er Jahren bis heute. „Zeitzeuge: Reise nach Süden” ist mein auf neuesten Stand gebrachter literarischer Erstling. Damals nahm ich eine leere Kladde mit. Meine Koffer wurden mir geklaut, doch die Kladde brachte ich gefüllt zurück. So lernte ich schreiben.

Etwas „Anmache” gefällig? Aber gerne! Einschließlich vier Einschüben zum barocken Kontrapunkt. Huch, was hat das denn miteinander zu tun? Abwarten und lesen, das ergibt sich!

Die literarische Variante des Kontrapunkts erschließt sich in „Abgewimmelt”; wer hat noch nicht, wer will noch mal?

Wer es noch deftiger mag, greife gleich zu „Schwängerung und Samenspende: Das Mühen um Fortpflanzung”.

Bis jetzt hatte ich glatt „Die Unterdrückung der Männer” vergessen. Sowas aber auch! So leicht wird diese übersehen – nach Lesen dieses Buches allerdings nicht mehr.

Wer „Das Buch der Festivals” schon gelesen hat, kann sich hier informieren, „Warum Festivals auf Dauer anöden”.

Verheißungsvoller Auftakt” eröffnet den Dreiteiler „Fulminantes Finale”, das sich fortsetzt in „Des Werkes Mitte”, um mit einem „krönenden Abschluß” zu enden.

Schade, nun ist der Dreiteiler zuende. Aber nicht traurig sein, denn es gibt ja auch noch „Die Suche nach Geschichten”. Sucht mal schön! Laßt euch versuchen! Auch dieses Buch besucht euch, wenn ihr es bestellt.

Die Genderung der Welt” beschäftigt sich mit „Gender-Mainstreaming” in der einst so genannten „Entwicklungshilfe”. Wie bei anderen meiner Bücher ist es das Standardwerk zum Thema.

Auf dem Umschlag von „Fragmente der untergegangenen abendländischen Kultur” haben sich doch glatt ein paar Schwerter ins Titelbild verirrt. Wie konnte das nur passieren? Keine Ahnung; irgendwann flüsterte mir eine innere Stimme, doch ein wenig an Bildbearbeitungsprogrammen zu installieren und mit einem klassischen Gemälde rumzuspielen. Tss, tss, Schuster bleib bei deinem Leisten. Nun ist es zu spät und veröffentlicht.

Politisch inkorrekte Bücher gefällig? Dann seid ihr richtig hier: „Die Abschaffung abendländischer Erfindungsgabe und Völker” läßt sich an Brisanz kaum noch steigern.

Eine Sammlung von Kleinschriften, die am Hämeorkan intoleranter Obertoleranzen wachsen, bietet „Leben in der Hölle”.

Auszüge von „Das Tor zur Welt” sind gut erprobt bei Lesungen, kamen gut an bei Lauschern.

Mein erstes von einem richtigen Verlag auch veröffentlichtes Buch war übrigens „Kultur und Geschlecht”, jetzt in verbesserter und erweiterter Fassung erhältlich; zitierte fremdsprachige wissenschaftliche Artikel sind nunmehr übersetzt.

Ebenfalls verlegt gibt es in neuer, erweiterter Fassung „Beziehungsentzug”.

Wer Lust hat, mehr zu lesen, mag sich „Neubeginn unsrer Kultur” sichern.



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