Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Kategorie: Kultur (Seite 1 von 15)

Vorschau auf Bücher

Demnächst dürften Bücher erscheinen. Wo verrate ich noch nicht. Neue Bücher sind in der Mache und ein altes Buch soll gründlich überarbeitet werden, um dann in einer neuen, zugkräftigen Fassung wieder erhältlich zu werden. Hier erst einmal ein Entwurf, wie das alte, publikumsnäher gestaltete Buch von vorne aussehen könnte:

Schiffbruch

Weibliche Wahlmacht und weibliche Wahl

Weibliche Wahlmacht und weibliche Wahl

Auf dem Planeten Erde gibt es kohlenstoffbasiertes Leben, das CO2 einatmet und O2 ausatmet (Pflanzen), oder umgekehrt O2 einatmet und CO2 ausatmet, wodurch ein Kreislauf entsteht, bei dem allerdings ein Teil des CO2s im Laufe der Zeit in einer Senke als Sediment verschwindet. Statt sich darüber zu freuen, daß dieses dem Kreislauf entzogene CO2 irgendwann durch Energiegewinnung wieder zurückgeführt wird, hüpfen pubertierende Tiere auf Klimademonstrationen – aber das nur am Rande.

Dieser seltsame Planet birgt auch sonst Sonderlichkeiten, von denen ich euch Allbewohnern heute erzählen möchte. Bei höheren Lebewesen, die Kohlendioxid oder Sauerstoff verbrauchen oder erzeugen, hat sich Zweigeschlechtlichkeit durchgesetzt. Wovon rede ich überhaupt? Was ist ein Geschlecht? Nun, es ist schwer, dies unwissenden Bewohnern der Weiten des Weltalls zu erklären, denn nicht überall gibt es so schräge Wesen wie auf dem plump ‚Erde’ genannten Planeten, der von einem ungewöhnlich großen Mond umkreist wird. Übrigens stimmen die Berechnungen der Erdlinge nicht ganz; denn obschon die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben hoch ist angesichts der gewaltigen Anzahl von planetenumlaufenen Sonnen in unsrem Universum, genießen doch die wenigsten den Luxus, sich in ihrer Frühzeit durch Kollision so einen großen Mond in naher Umlaufbahn aus dem Inneren geschlagen haben zu lassen. Dieser Mond nun sorgt für Tidenhub der Weltmeere, in denen Wasser Leben hervorbrachte, das durch ständiges Heben und Sinken des Meeresspiegels auch mit dem Land vertraut wurde, worauf erst Pflanzen an Land gelangten, später, als genug O2 in der Luft war, auch Tiere ans Ufer krochen und dort zu Landtieren wurden. Ohne großen Mond wäre das Leben wohl im Wasser steckengeblieben wie auf den meisten Planeten des Alls.

Dazu müssen sie sich aber ziemlich schnell verändert haben, oder? Ja, und das unterscheidet jene Wesen von euch lieben Allbewohnern: Höhere Erdlinge stellen nämlich keine Klone ihrer selbst her, sondern benötigen dazu zwei Geschlechter, die beide ihre Anlagen beisteuern. Wie soll das funktionieren? Verdoppeln sich nicht die Anzahl der Anlagen von Generation zu Generation, bis das Leben daran erstickt? Nun, das machen die ganz raffiniert: Beide, Frau und Mann, besitzen Chromosomenpaare, die ihre Anlagen in Form von Genen kodiert tragen. Beide Geschlechter stellen für die Fortpflanzung Zellen mit halbiertem Chromosomenpaaren her, so daß diese einzeln vorliegen.

Wie soll das gehen? Welches von den zweien wird denn ausgewählt? Nun, genau das ist der Trick. Danke, du hast gut aufgepaßt und gefragt, lieber Allbewohner. Aus jedem Paar wird zufällig eines von beiden ausgewählt, entweder das des Vaters oder das der Mutter. Dadurch entsteht eine große Möglichkeit von Kombinationen. Jedes Kind – so heißen die Nachkommen dort, weil sie noch unfertig sind und nachreifen müssen –, erhält zwar alle Anlagen von seinen Eltern, die aber einzigartig und unverwechselbar sind. Es ist so unwahrscheinlich, daß bei beiden zufällig die gleichen Chromosomen wieder ausgewählt werden, daß es wohl so gut wie niemals vorgekommen ist. Eineiige Zwillinge, die tatsächlich gleichen Bauplan tragen, entstehen daher durch Teilung eines befruchteten Kindes in zwei gleiche Kinder, sind sozusagen ein Betriebsunfall der Fortpflanzung.

Habe ich gerade ‚befruchten’ gesagt? Was ist das denn schon wieder? Gute Frage, meinen Dank an das aufmerksame Publikum! Damit Leben fortbesteht, müssen beide Geschlechter zusammenkommen und ihre halbierten Anlagen zu einer ganzen zusammensetzen. Dieser Vorgang ist entscheidende Lebenstätigkeit, denn was diese nicht erfolgreich vollzieht und gesunde Nachkommen aufzieht, stirbt aus, verschwindet als Sackgasse der Evolution für immer aus dieser Welt. Daher gibt es einen starken Trieb, der sogar noch etwas mächtiger ist als der zur Selbsterhaltung des Lebens: den Geschlechtstrieb, der sie dazu drängt, sich zu vereinigen, wobei sie Spaß empfinden. Darüber hinaus ist es notwendig, daß sie ihre Nachkommen erfolgreich großziehen, damit diese ebenso erfolgreich ihre Anlagen weitergeben in einer nie endenden Kette, einem ewigen Staffellauf, der nie ein einziges Mal unterbrochen werden darf, weil sonst die Scheiternden aussterben, und mit ihnen alle ihre Vorfahren, deren Unglück es ist, scheiternde späte Nachfahren hervorgebracht zu haben, die alle ihre lebenslange Mühe zunichte machen. Deshalb gibt es starke Mutterinstinkte, und auch starke Anlagen bei Vätern.

Was höre ich da? Ob die kleinen noch unfertigen Wesen nicht gefährdet sind, von starken Erwachsenen verdrängt oder gar gefressen zu werden? Ja, guter Einwurf! Meine Zuhörer sind heute wirklich aufgeweckt. Ja, das gibt es bei niederen Tieren. Ihr braucht nur mal in euer Aquarium zu schauen, sollten ihr welche haben, in denen kohlenstoffbasierte sogenannte Fische von der Erde schwimmen. Vielleicht hat schon mal ein Guppie bei euch gelaicht und danach einen Teil seiner Brut wieder aufgefressen. Bei so einer Überzahl von Nachkommen mag das sogar sinnvoll sein; was zu langsam oder träge ist, taugt eben nicht zum Überleben – so brutal geht es bei niederen Tieren halt zu. Aber das gilt nicht für hochentwickelte Wesen, die Jahrzehnte der Mühe brauchen, um ein Kind großzuziehen. Was? Das sei aber übertrieben lange? Ja, gewiß. Ich will es euch erklären. Tiere, die im Mutterleib ausreifen, können zwar schon bald umherspringen, aber nur deshalb, weil ihr Gehirn bereits ziemlich weit ausgebildet ist. Das bedeutet, ein großer Teil ihres Verhaltens ist angeboren.

Der Vorteil jener seltsamen Wesen, die wir Mensch nennen, ist nun gerade ihre Unreife bei Geburt. Denn nur, weil jeder Säugling alles erst lernen muß, vermögen Kinder sich an die unterschiedlichsten Umstände anzupassen, sogar dann, wenn diese sich in jeder Generation stark verändern. Wäre dazu eine Änderung von Genen notwendig, um andere Anlagen zu schaffen, würde es sehr vieler Generationen bedürfen, bis sich zufällig irgendwo ein angepaßtes Kind bildet, das dan noch sehr viel mehr Generationen bräuchte, um seine erfolgreichen Anlagen erfolglose verdrängen zu lassen. Daher ist die Lernfähigkeit ein großer Vorteil. Der Preis dafür ist jedoch lange Lernzeit und ein großes Hirn, mit dem ein Kind irgendwann nicht mehr durch das Becken der Frau paßt. Archäologen fanden Skelette von Neanderthalern, bei denen genau das geschehen war: Die Köpfe des Ungeborenen waren zu groß, so daß sie beim Versuch der Geburt steckenblieben. Deshalb prägt Menschen heute zweierlei: Erstens werden Kinder noch sehr unreif und schutzbedürftig geboren, solange sie noch gut durchpassen, zweitens vermag auch das Hirn noch etwas an Volumen zu wachsen, obgleich das schwieriger ist als Wachstum anderer Organe.

Aus den genannten Gründen gibt es neben dem Sextrieb eine mächtige Veranlagung zur Mutterschaft bei Frauen, und bei Männern angeborene Rücksichtnahme auf kleine Kinder, die ganz anders behandelt werden als ein starker männlicher Rivale. Besonders gut werden natürlich eigene Kinder behandelt, die ihre eigenen Gene fortleben lassen, weshalb es auch eine ausgeprägte Vaterschaft gibt.

Nun wißt ihr also Bescheid, wie in groben Zügen jenes seltsame zweibeinige Wesen funktioniert, das auf diesem komischen Planeten Erde umherläuft. Kleine Preisfrage an alle, die noch einen Rest brauchbarer Schulbildung erhielten und nicht völlig windelweich sind in jener Schädelhöhlung, wo sich normalerweise das Hirn befinden sollte: Was kann denn nun an schwerwiegenden Störungen auftreten, so wie zweigeschlechtliches Leben geartet ist?

Au nein, bitte erspart mir das. Den ersten Zuruf muß ich als ‚politisch inkorrekt’ überhören, sonst werde ich auf der Erde noch geteert und gefedert, sollte ich jemals die Dummheit besitzen, jene blaue Hölle besuchen zu wollen. Nein, unfruchtbare Kombinationen der Geschlechter werden dort gerade ganz fanatisch verteidigt, und wenn du diese Frage dort stellst, kommt vielleicht ein Antifant mit einer schwarzroten Flagge und haut dich platt wie eine Briefmarke. Die nächste Frage bitte.

Hmm, es scheint niemand darauf zu kommen. Zugegeben, es ist auch abwegig. Es dürfte wohl ein gutes Zeichen für euch sein, daß ihr auf so eine verrückte Idee nicht gekommen seid. Also laßt es euch erklären. Ich hatte bereits eine gewisse Asymmetrie erwähnt, die sich logischerweise daraus ergibt, daß aus einem genetischen Bauplan erst ein Lebewesen entwachsen muß. Wer tut das von beiden? Das Geschlecht, in dem Kinder wachsen, nennen wir weiblich und die Person Mutter. Dadurch entsteht ein Aufwand: Die Schwangere bedarf des Schutzes, weil von ihrem Wohlergehen abhängt, ob ein gesundes Kind zur Welt kommt oder nicht. Frauen erhalten also Vorteile, die Männer liefern, das nicht austragende Geschlecht. Es entsteht dadurch eine Bevorzugung von Kindern und Frauen, damit die wenigen, unreif geborenen Nachkommen gut gedeihen. Damit haben wir ein latentes Ungleichgewicht der Geschlechter. Frauen werden nämlich angeboren mitsamt ihren unreif geborenen Kindern bevorzugt; Männer müssen solche Bevorzugung liefern. Unsere Wahrnehmung flüstert ihnen aber das genaue Gegenteil ein, weil sie ja Kinder und Mütter – also Frauen – als hilfsbedürftig empfinden sollen. Somit halten sie Frauen für benachteiligt, obwohl sie tatsächlich bevorteilt werden. Teilweise liegt ihr Vorzug ironischerweise gerade in dem Umstand, fälschlich für benachteiligt gehalten zu werden. Wir haben es mit einem klassischen Fall von inverser Wahrnehmung zu tun, die genau das Gegenteil der Tatsachen einbilden läßt.

Ja danke, das war wieder eine gute Frage! Den ersten Preis an die Zwischenrufer! Ihr habt völlig richtig erkannt, wo das Problem liegt. Denn das so von der Evolution ausgestattete Wesen muß sich heillos verirren, sobald es zu räsonieren und vernünfteln anfängt, sich die Welt erklären will. Solange es sich um ein instinktgebundenes Tier handelt, mag die Evolution einen gewissen Ausgleich hinbekommen. Die Männchen der Tierwelt nehmen sich einfach, was sie brauchen, oft mit Gewalt, womit die biologische Dominanz der Weibchen ausgeglichen wird – aber nur von starken Männchen; die schwachen sterben halt weg.

Ha, jetzt höre ich Protestgeheul auf der Erde. Der Chor der Erinnyen, ähm Feministen, keift wutschnaubend und heißt mich einen ganz oberbösen Teufel, der verbotene Dinge sagt, die ihnen absurd erscheinen. Weshalb absurd? Na, das mit der angeborenen Frauenbevorzugung, die uns das Gegenteil der Wahrheit einflüstert, hatten wird doch gerade eben! Um es zu erklären, muß ich ein wenig über die Entstehung der Arten erzählen. Die beiden Geschlechter bringen auf Erden mit jeder Geburt eine andere Kombination elterlicher Anlagen hervor. Bald hoppsen hier also lauter verschiedene Wesen umher, von Trilobiten über Dinosaurier bis Mammuten. Nein? Aha, es sterben also Arten aus, verschwinden so einfach. Warum? Weil sie sich irgendwann nach Jahrmillionen nicht mehr erfolgreich fortgepflanzt haben. Da war es aus und vorbei. Ein ganzer Zweig des Lebens verschwand für immer.

Doch was für Kräfte läßt Arten entstehen, wo wir doch offensichtlich viele Arten auf der Erde nachweisen können, heute lebende und schon ausgestorbene? Nun, diese Kraft der Evolution, der Entwicklung des Lebens, nennt sich Selektion. Und wer selektiert dort? Ein Gott? Ja, dieser Zwischenruf ist gar nicht mal so dumm wie es scheint. Tatsächlich wurde das jahrhundertelang behauptet. Noch heute gibt es einige Erdlinge, die an einen solchen Gott glauben. Allerdings paßt ihre Behauptung von Zyklen der Zerstörung und Neuschöpfung nicht mit dem nachweisbaren Stammbaum allen Lebens auf Erden zusammen.

Gebongt. Also Gott war es nicht. Ich will mich nicht mit Gläubigen anlegen; es ist heute so unmöglich wie vor Jahrhunderten, die Nichtexistenz oder Existenz eines Gottes zu beweisen. Jedenfalls mischt er sich nicht ein, wenn es ihn denn gibt. Nun gibt es zwei logische Möglichkeiten, weshalb sich ein Lebewesen nicht fortpflanzt. Die erste bitte? Richtig! Wenn das Kind stirbt, bevor es Gelegenheit hat, Nachkommen zu zeugen. Weg sind seine Anlagen. War keine gute Idee der Evolution, die sich das nächste Kind bestellt, ob es das besser hinbekommt. Schon wieder eine Niete großgezogen? Da ist doch tatsächlich ein Feminist draus geworden, der / die / das sich nicht fortpflanzen will. So kann ein ganzes Volk, eine Ethnië oder sogar die ganze Art von der Erde für immer verschwinden, wenn sich genug Mitglieder von solcher Torheit anstecken lassen. Die Evolution siebt solche Versager halt aus, verleiht den Darwin Preis an Dumme, die sich selbst aus der Fortpflanzung werfen. Eine Variante hatte ich ja schon aus Gründen politischer Korrektheit verschwiegen, weil ich sonst beim nächsten Besuch der Erde geröstet würde.

Schauen wir einmal näher hin. Der erste Grund, weshalb eine Generationenfolge zerbrechen, jemand mitsamt allen unschuldig mitgehangenen Vorfahren aussterben kann, ist der, daß keine tüchtigen Nachkommen gezeugt wurden, weil alle vorzeitig gestorben sind. Das nennt sich natürliche Selektion. Was lebensuntüchtig ist, wird ausgesiebt. Nun ließe sich argumentieren, auch Nichtwille oder Unvermögen zur Fortpflanzung sei lebensuntüchtig. Das stimmt zwar, liegt aber nicht unbedingt an angeborener Unfähigkeit. Vielleicht hatten sie nur verrückte feministische Flausen im Kopf, haben sich unfruchtbar umgegendert oder Mutterschaft verteufelt, weil sie Männern ihre männliche Existenz neideten, die sie als Frau auch haben wollten. Zivilisationen und Völker, die so etwas tun, gehen über kurz oder lang unter. Biologie und Evolution bei der Arbeit sozusagen.

Doch es wäre zu kurz gedacht, wenn wir an feministischen Utopiën nur die selbstmörderische Leugnung von Mutterschaft und Weiblichkeit bemängelten, die einem kollektiven Selbstmord gleichkommen, ganze Völker und Ethniën durch andere verdrängen läßt, die sich weniger verrückt verhalten. Nun strengt mal euer Resthirn an, was in eurer schwammigen grauen Masse noch übrig geblieben ist an kritischem Denken, nachdem ihr von kleinauf umgegendert und feministisch erzogen, linksdrehend indoktriniert und ohne menschliche Kultur aufgewachsen seid, also um etwas entscheidendes betrogen wie ein Kaspar Hausach als Rollenmodell und Massenphänomen. Diesmal warte ich auf einen Zwischenruf von der Erde. Genau, ihr Menschen, ihr seltsamen Wesen, überlegt doch einmal! Welche Kraft bestimmt die Entwicklung von Arten? Nur die natürliche Selektion? Weswegen spalten Arten sich ab?

Es gibt nämlich viele Arten, die durchaus noch imstande wären, gemischte und fruchtbare Nachkommen zu zeugen, dies aber nicht tun. Wieso nicht? Weil die Weibchen nicht wollen, die Männchen der anderen Art nicht ihren Selektionsbedingungen genügen. Kommt jetzt endlich die richtige Frage aus dem Publikum? Zum Glück, hat ja lange gedauert. Weibchen können schwanger werden und Kinder gebären. Daher würde jedes Weibchen, das keine Nachkommen zur Welt bringt, Fruchtbarkeit und Fortleben der ganzen Art oder des Stammes verringern. Deshalb will die Evolution vermeiden, gute und schlechte Anlagen über Weibchen zu trennen. Denn eine Selektion über weibliche Artangehörige ergäbe einen Nachteil der ganzen Art, die von fruchtbareren Arten verdrängt und mit Geburten-Dschihad zum Aussterben gebracht würde. Vielleicht hat es irgendwann in grauer Vorzeit einmal solche Arten gegeben, aber sie wären deswegen spurlos ausgestorben, weil ihr Funktionsprinzip so untauglich schlecht war.

Nun eine ganz leichte Frage, die jedes Kind beantworten kann. Wer bleibt übrig? Genau, Männer bleiben übrig, über das männliche Geschlecht werden Gene gefiltert. In den letzten 60.000 Jahren hinterließen für jeden Vater zwischen 4 und 5 Mütter ihre Anlagen im Genpool der Menschheit; in einer katastrophalen Umbruchszeit am Ende der Eiszeit betrug das Mißverhältnis sogar 1 : 17, was Feministinnen der zweiten Welle begeisterte, die für damals Matriarchate postulierten, von denen sie schwärmen. Denn das liegt schon kurz vor dem feuchten Traum feministischer Gemüter eines Verhältnisses von 0 zu unendlich. Dies ist ein kurzer ironischer Anriß des Themas ‚Feminismus und Gerechtigkeit’; genaueres folgt später.

Wie kommt es aber nun, daß so wenige Männer Väter wurden und ihre Anlagen der Menschheit erhalten konnten? Wollten die anderen nicht? Die allermeisten fühlten sich von Frauen sexuell angezogen und wollten schon, aber sie konnten oder durften nicht. Der unscheinbare Satz „Gene werden über das männliche Geschlecht gefiltert” bedeutet massive Diskriminierung vieler Männer durch sexuelle Selektion, die an Männern verübt wird, nicht aber an Frauen. Es ist evolutionäre Tatsache, daß Männer das diskriminierte Geschlecht sind und nicht etwa umgekehrt. Femininismus aller Wellen beruhte auf Wahrnehmungsstörung, die Hysterie auslöste, exakt das Gegenteil der Tatsachen unterstellte, ihre schiefe Fehlwahrnehmung ganzen Epochen, Zivilisationen und Generationen eintrichterte, sie so heillos in die Irre schickte. Peinlicher geht nicht mehr. Feminismus ist die schlimmste und peinlichste Verirrung, die es jemals gegeben hat. Feminismus treibt ganze Völker ins Erlöschen oder Aussterben.

Dabei spielt es keine entscheidende Rolle, wer diese Männer denn nun diskriminiert, ob Frauen das tun, oder ob Männer bei ihrer Balz um das goldene Kalb der Fortpflanzung, also um Zugang zu fruchtbaren Frauen, sich diensteifrig gegenseitig diskriminieren, wählerischen Frauen also noch die Arbeit abnehmen, sie zu diskriminieren. Beide Modelle gibt es, nennen sich „intersexuelle Selektion” (Frauen wählen aus, welcher Mann sich fortpflanzen darf) oder „intrasexuelle Selektion” (Männer ringen darum, wer oben in ihrer Hierarchie des Ansehens steht). Dabei bleibt festzuhalten, daß die Urkraft, die beidem zugrunde liegt, in den Händen des weiblichen Geschlechts ist, das im Tierreich will oder nicht will, und damit entscheidet, welche Anlagen aussterben oder sich in ihnen fortpflanzen. Deshalb hat der männliche Pfau sein Rad, der männliche Vogel eine bestimmte Färbung, und auch ein Mann bestimmte Begabungen, wie etwa ergreifend zu singen, dichten oder Erfindungen zu machen, weil das seit alters her Vorteile liefert beim Buhlen um Mädchen und fruchtbare junge Frauen. Die Wirksamkeit zeigen kreischende Mädchen in Konzerten sogenannter „Boy Groups”, was als Beatlemania zum Phänomen wurde.

Weibchen bestimmen auf diese Weise die Richtung der Evolution. Denn ein Pfau ohne Rad wäre seinem männlichen Nebenbuhler überlegen: Er könnte schneller fliegen ohne den Ballast, wäre stärker, bräuchte weniger Futter, wenn so ein Rad nicht ausgebildet werden braucht. Er wäre der bessere Pfau, aber zum Aussterben verurteilt, weil ihn keine Pfaudame heranließe, die ein beeindruckendes Rad verlangt. Daran ist zu erstehen, was für eine folgenreiche, ja totalitäre Macht und Dominanz weibliche Wahl oder sexuelle Selektion ist.

Eine neue Art bildet sich dann, wenn ein Männchen mit untypischen Merkmalen, die vielleicht seit Jahrhunderttausenden immer wieder ausstarben, weil die armen, unschuldigen Männchen mit jenen Merkmalen von den Weibchen ihrer Art abgelehnt wurden, zufällig auf ein Weibchen trifft, dem seine ungewöhnliche Erscheinung zusagt. Dann paaren sie sich, zeugen Söhne mit dem neuen Merkmal und Töchter, die auf solcher Erscheinung stehen. Aufgrund verschiedener Vorlieben kreuzen sich beide Unterarten bald nicht mehr und werden zu ganz getrennten Arten. Auch die Entwicklung einer Art steuert weibliche Wahl. Wissenschaftler vermuten, daß manche Tierarten ausgestorben sind, weil der weibliche Selektionsdruck Männchen immer lebensuntauglicher werden ließ. Das Rad der Pfauen wäre so gewaltig angewachsen, daß die Männchen in einem ungünstigen Jahr verreckt wären. Aus die Maus. Tierart auf Müllhaufen der Evolutionsgeschichte. Auf diesem Müllhaufen schädlicher sexueller Selektion sollen auch einige Hirscharten gelandet sein, deren Geweihe immer weiter wuchsen, bis sie entweder von Raubtieren gehetzt im Wald steckenblieben und gefressen wurden, oder bei Klimawandel (der nicht am Menschen lag, sondern am Wechsel zwischen Eiszeit und Warmzeit) im Matsch steckenblieben, weil sie mit überschwerem Geweih belastet waren.

Wenn also Männchen in männlichen Hierarchiën ringen, wie beim Geweihkampf von Hirschen, tun sie es nicht, um weibliche Artgenossen zu ‚dominieren’. Es gibt biologisch keine Dominanz männlicher über weibliche Artsangehörige. Dominanz gibt es strikt allein unter Männchen; sie dient im Kern dazu, erfolgreichen Siegern gute Chancen auf Fortpflanzung zu geben, ohne den sozialen Zusammenhalt der Gruppe zu gefährden. Entstanden ist das aus dem Druck weiblicher Wahl. Sexuelle Selektion durch Frauen ist die Urkraft; innergeschlechtlicher Wettbewerb unter Männchen nur evolutionäre Anpassung an den Druck, den die Diskriminierung männlicher Artangehöriger ausübt. Männliches Leben unterliegt einem hohen Selektionsdruck, den weibliches Leben nicht kennt. Deshalb sind Männchen vieler Arten auch genetisch vielfältiger als Weibchen, gibt es mehr Mutationen, weil Männchen unerfindlichen Launen von Weibchen bei der Auswahl von Fortpflanzungspartnern genügen müssen. Aufgrund solchen Drucks verändern sich Männchen schneller als Weibchen, die sich nur deshalb mit den Männchen schnell weiterentwickeln, weil sie die meisten Chromosomensätze mit ihnen teilen, also erfolgreiche Fortschritte der Männchen, die sie zur Paarung erkürten, meist auch ihren Töchtern vererben. Verhielte es sich anders, wäre die Evolution der Frau noch in der Urzeit.

Vor allem aber sind die Geschlechtsunterschiede, über die sich unsre nicht so lieben Feministinnen ständig aufregen, von ihren eigenen Vorfahrinnen mittels sexueller Diskriminierung Männern angezüchtet worden. Feminismus ist die unverschämteste und grosteskeste Täterinnen-Opfer-Umkehr, die es jemals gegeben hat. Doch Feminismus ist nicht die einzige katastrophenschaffende Verirrung, die dem zweigeschlechtlichen Modell kohlenstoffbasierter Erdlinge schaden kann. Wir haben noch eine logische Möglichkeit übersehen, wie man sich kaputtmachen und auslöschen kann. Na, dämmert’s? Kleiner Hinweis: Wir hatten schon den möglichen Fehler, sich nicht genug fortzupflanzen. Was fehlt noch? Ich danke für euer Mitdenken. Ihr seid doch das beste Publikum, das ich heute in dieser Minute habe. Ja, ich muß euch loben, der Hinweis war genau richtig. Man kann auch eifrig für die Fortpflanzung schufften, den ganzen Tag aufgeregt umherflattern, Nahrung zu suchen, um all die ungewöhnlichen Küken zu füttern, die hungrig im Nest den Schnabel aufsperren, aber nimmersatt zu sein scheinen, und noch die kleineren Eier zum Undank aus dem Nest rollen, so daß sie auf dem Boden zerplatzen und verderben. Gut erkannt, man kann sich auch Kuckucke ins Nest setzen lassen und aufziehen. Wer davon befallen wird und sie auch in den Folgejahren nicht wieder los wird, stirbt aus, erhält den Darwin-Award für den dümmsten Singvogel, der sich mit Aufzucht von Kuckuckskindern selbst aus der Fortpflanzung gekegelt hat und im Stammbaum seiner Familië, schlimmstenfalls mitsamt seinem Stamm, seiner Ethnië oder gar Art ausstirbt. Das ist nicht Sinn des Lebens; Pseudomoralschreier, die uns das einreden wollen, zeichnen sich selbst mit dem „Darwin Award” aus und ebenso alle, die so dumm sind, ihnen zu folgen.

Was taten unsre allerliebsten Überheiligen, die Feministinnen, die als biologisch dominantes Geschlecht, das Geschlechtsunterschiede auch beim Menschen geprägt hatte, und Männer diskriminiert, als sie die Tatsache ihrer Dominanz in den falschen Hals kriegten und wütend unterstellten, die ‚bösen Männer’ würden bevorzugte Frauen, die sich ständig wehleidig benachteiligt wähnen, weil uns schiefe Wahrnehmung aus evolutionären Gründen angeboren ist, die wir schon erwähnt haben, sich ganz scheußlich ‚benachteiligt’ wähnten? Wer jetzt das schlimmstmögliche unterstellt, hat völlig recht. Diese neunmalklugen Damen schafften es, gleichzeitig für sich zu fordern, was sie dem Manne verweigern. Wir dürfen aber keinesfalls mit ‚patriarchalischer Logik’ ankommen, das geht schonmal gar nicht!

Sie forderten eine für das Leben vergleichsweise bedeutungslose Wahl, die auch die Mehrheit der Männer damals nicht hatte, steigerten zugleich aber einseitige weibliche Dominanz und Wahl, indem sie „Zuchtwahl am Mann” verlangten und freisetzten, die unterschwellig und unbewußt wirkende weibliche Dominanz, von Kultur und Zivilisation nur mühsam und vorsichtig ein wenig ausgleichend verringert, um näher an ein Gleichgewicht zu gelangen, in einer gewaltigen Explosion rein weibliche Wahl und damit sexuelle Dominanz auf ein nie zuvor dagewesenes Ungleichgewicht zu übersteigern. Gleichzeitig wurde Männlichkeit verteufelt, nicht nur Gewalt, die im Tierreich eine Gegenkraft zur weiblichen Dominanz ist, aber dennoch langfristig unterliegt, denn Stärke währt nur einen kurzen Augenblick; weibliche Dominanz durch Diskriminierung von Männern aber währt ewig.

Die erste Welle hat damit folgendes erreicht: Ihre militante politische Hysterie wurde salonfähig, später auch für andere Ziele eingesetzt, wie Gegner der Suffragetten befürchtet hatten. So setzten sie in den USA beispielsweise wie vorhergesehen die später drastische gescheiterte Prohibition durch, deren einziges bleibendes Ergebnis die Stärkung der Mafia nicht nur in Chicago war. Politische Hysteriën folgten rechts wie links. Die zweite Welle loderte um 1968 auf. Wieder kreischte irrationale politische Hysterie auf, die ihr politisches Umfeld und schließlich die ganze Gesellschaft ansteckte. Heute hüpfen klimahysterische Kinder, die von Organisationen geschickt manipuliert und angestiftet werden. Die biologische Dominanz des weiblichen Geschlechts wurde in der gesamten Gesellschaft drückend. In die Wissenschaft drangen feministische Kräfte, die Wissenschaftlichkeit zerstörten, virusartige Ideologie produzierten und einst honorige Forschung in einen ÄffInnenzirkus von Propagandafächern wandelten. Einst männliche Gruppen bei der Arbeit störten Frauen, die sich unter sie mischten, weil sie sich von normalem männlichen Wettbewerb gestört und gebremst fühlten. Denn für Frauen ist männliche Hierarchie sinnlos; sie haben es nicht nötig, männliche Hürden zu nehmen. Feministinnen mißverstanden daher normale männnliche Wettbewerbsfähigkeit als ‚Unterdrückung der Frau’, weil die Natur es nicht vorgesehen hatte, daß sich beide Gruppen mischen. In der Folge verboten Feministen männliches Verhalten, damit sich Frauen in gemischten Gruppen wohl fühlen, so daß Männer nun überall in ihrem natürlichen Verhalten unterdrückt waren, und die Wettbewerbsfähigkeit der Arbeitswelt nachließ.

Ähnlich verhielt es sich mit Meinungsfreiheit. Frauen sind besonderen Schutz gewohnt. Ihnen ungenehme Dinge sagt ein Kavalier oder anständiger Mann nicht in Gegenwart einer Dame. Doch in Männergruppen galt freie Rede. So war das Gleichgewicht der Natur, bis die erste feministische Welle es umkippte, so wie das bereits in der Arbeitswelt geschehen war, die in allen Kulturen getrennte Geschlechtergruppen kannte, die sich ergänzen. Dabei geht es weniger darum, wer was tun, sondern vor allem um das Bestehen einer Ergänzung, eines Tausches, und von geschlechtlichen Gruppen, wie auch immer diese je nach Kultur gebildet werden. Sobald sich Frauen unter Männer mischten, wurden ihnen gewisse Reden und Redensweisen unerträglich, weil ein Mann ja so etwas nicht in Gegenwart einer Dame sagen darf. Doch nun gab es keine männlichen Gruppen mehr, so daß Männer überall unterdrückt waren und es keine freie Rede mehr gab bei Dingen, die Frauen sich betroffen fühlen ließen. Die Themengebiete, bei denen Frauen sich betroffen fühlen, wuchsen exponentiëll, und mit ihnen ‚politische Korrektheit’, deren Eindringen ins Parlament mit weiblichen Abgeordneten bereits Winston Churchill beobachtete.

Überall feiert man derzeit 100 Jahre Frauenwahl. Weshalb so bescheiden? Frauenwahl ist 750 Millionen Jahre alt – solange besteht nämlich Zweigeschlechtlichkeit. Fast überall im Tierreich liegt die sexuelle Selektion mit der Betreuung von Kleinkindern beim weiblichen Geschlecht, wodurch das männliche diskriminiert wird. Diese biologische Dominanz ist Ursprung und Hauptbereich sexueller Diskriminierung, und wurde vom Feminismus verstärkt.

Weil derzeit die Nazikeule so beliebt ist als Totschlagsargument – keine Regimekritik, die damit noch nicht geprügelt worden wäre, wollen wir spaßeshalb mal Tatsachen hervorkramen.

«Mary Raleigh Richardson (1882/3 – 7. November 1961) war eine kanadische Suffragette, die in der Frauensuffragebewegung Großbritanniëns aktiv war, eine Brandstifterin und später Leiterin der Britischen Union der Faschisten (BUF), geführt von Sir Oswald Mosley.»1 (Wikipedia)

Ja ja, der berühmt-berüchtigte ‚Einzelfall’, höre ich einwenden, nur häuft der sich halt ein wenig bei der anfangs überschaubaren Zahl weiblicher Abgeordneter, was einen bemerkenswerten Anteil durchgeknallter Extremisten ergibt.

«Bei den Wahlen im Dezember 1918, waren 17 Frauen aufgestellt, aber nur eine wurde gewählt, Gräfin Constance Markiewicz, irische Nationalistin und Feministin, die zu der Zeit im Gefängnis Holloway einsaß wegen ihrer Rolle bei den Osteraufständen.»2 (the british academy)

Eine spätere faschistische Führerin hatten wir schon, dann eine Aufständische, bei der zu klären wäre, ob das unter Terrorismus fällt, die im Gefängnis saß, als sie gewählt wurde. Kommen wir nun zur ersten Frau, die ihren Sitz im Parlament nach der Wahl auch annahm.

«Frauen im britischen Parlament

Die erste Frau, die ins britische Unterhaus gewählt wurde, war Constance Markievicz in der allgemeinen Wahl von 1918. Jedoch nahm sie als Mitglied der Sinn Fein ihren Sitz nicht an.

Die erste Frau, die ihren Sitz einnahm, war Nancy Astor (Burggräfin Astor) nach einer Zwischenwahl im Dezember 1919. … Sie war eine große Unterstützerin der Frauenbewegung, sobald sie im Parlament war.»3 (parliament.uk)

Ironischerweise scheinen sich ihre damaligen Gegner im Land der ‚Krautjunker’ mehr über diese Wahl gefreut zu haben als viele Bürger des ‚perfiden Albions’, wie es Kaiserliche zu Zeiten des Ersten Weltkriegs genannt hatten.

«Lady Astor gehörte zu den britischen Oberschichtsdusseln, die in einem Brief an den Britischen Premiërminister Stanley Baldwin Hitlers Einmarsch in das Rheinland 1936 bejubelten. Wie im zweiten Band von William Manchesters Biographie Winston Churchills zitiert, teilten Lady Astor und ihre Freunde Baldwin mit, daß sie „‚mit ganzem Herzen’ die Handlung des Führers gutheißen.” Der Cliveden Kreis bewirtete den Nazi-Fürsprecher Charles Lindbergh 1938 bei einer Partie, während der Lady Astor mit jenen stritt – einschließlich ihrem Gatten–, die darauf bestanden, daß Britanniën in den Krieg ziehen müsse, falls Deutschland die Tschechoslowakei bedrohen sollte. Und als Churchill 1938 aufstand, den Münchener Pakt 1938 zu verdammen, unterbrach Lady Astor seine Rede ständig mit dem Schrei: „Grob! Rüde!”»4 (observer.com)

Weniger warmherzig dürften die Reaktionen von Männerrechtlern auf ihre Äußerungen ausfallen.

«Einst wurde sie von einer englischen Frau gefragt, „Bist du hergekommen, uns unsere Gatten zu nehmen?”»5 (Wikipedia)

Na so etwas aber auch! Wenn mal eine Dame einwandert, einen autochthonen Mann ehelicht, fällt das gleich einer Frau auf, obwohl es für durch sexuelle Selektion dominante Frauen kein Problem ist, einen Mann zu finden, der sie befruchtet, solange die Frau nicht zu wählerisch ist, für einen Mann dagegen eine große Hürde, vielleicht eine Frau zu finden, die ihm Kinder gebärt, oder daran zu scheitern. Doch wenn ein Mann über die Grenzen gelangten Männerüberschuß analog fragen würde, ob sie gekommen seien, ihnen Frauen wegzunehmen – was biologisch richtig herum wäre –, dann wird der gleich mit der ‚Fremdenfeindlichkeitskeule’ moralisch erledigt.

«Ihre unerwartete Antwort: „Wenn sie die Mühe wüßten, die es mich kostete, meinen loszuwerden!”»6 (Wikipedia)

Richtig niedlich und ‚männerfreundlich’, die Süße. Aber die in der ersten Welle waren doch alle vorbildlich und die ‚Guten’, wie uns das in der Schule eingetrichtert wird, nicht wahr?

-„Aber mein lieber Deichmohle, wie können Sie sich nur so verirren, uns hier mit Einzelfällen einzudecken? Sie wissen doch, Zufall ist Zufall, und Einzelfall bleibt Einzelfall. Es ist absolut inseriös, vom Einzelfall auf die Gesamtheit zu schließen.”

-„Gemach, lieber Freund. Bleiben wir lieber bei Tatsachen. Wie sah es im Land der besiegten Junker aus, die gerade ins Kraut gefallen waren? Lassen wir die erste deutsche Abgeordnete zu Wort kommen.”

«Sie war geschieden, alleinerziehend, Sozialdemokratin. Ach ja: Und Marie Juchacz hielt als erste Abgeordnete eine Rede im Parlament.»7 (taz)

Da freut sich die linksradikale taz aber. Geschieden und alleinerziehend, wie fortschrittlich! Ein entsorgter Vater und vaterlose Kinder. Was für ein Genuß, so zu Genossen verzogen zu werden. Was war denn ihr Motiv, feministisch zu leben?

«In dieser Zeit erlebt Marie das vielleicht wichtigste Motiv ihres Engagements: den Zusammenhalt unter Frauen, allen Umständen zum Trotz. „Die Kinder mußten ernährt und erzogen werden. Das war wirtschaftlich schwer für eine einzelne Frau. Für zwei Frauen, die sich ergänzten, wurde es schon etwas leichter”, schreibt sie in einer ihrer seltenen persönlichen Aufzeichnungen.»8 (taz)

Wie überzeugend ist doch die feministische Logik, gesponsert von der taz. Kinder müssen ernährt und erzogen werden: Donnerwetter, was für eine Einsicht! Das hat die Evolution schon vor 750 Millionen Jahren gemerkt, als die Zweigeschlechtlichkeit entstand. Prima, daß unsre Feministen und Linke es auch schon gemerkt haben. Was schließen unsre Schlauen nun daraus? Nun, sie schmeißen den Mann und Vater aus der Familië. Tritt in den Hintern, und weg isser! Nun soll er zahlen, oder besser gleich noch Papa Staat. Irgendwer muß immer zahlen. Nur in heilen Familiën leben geht gar nicht. Außerdem ist jede geschlechtliche Ergänzung ganz fürchterlich böse. Also weg damit! Nun fehlt sie, ist es schwer, Kinder durchzubringen. So ein Pech aber auch! Muß alles an einer finsteren Verschwörung liegen, die sich ‚böse Männer’ ausgeheckt haben, etwa dort, wo auch die ‚Protokolle der Weisen von Zion’ falsch verkürzt aus einem fiktiven Roman zitiert wurden.

Was ist nun die Lösung des Problems, das es ohne den Feminismus erster Welle nicht gegeben hätte? Richtig erkannt! Mehr Feminismus, um es dem eingebildeten, gar nicht existierenden ‚patriarchalischen System’, das so im geheimen munkelt, daß sogar Feministinnen es in 150 Jahren niemals nachweisen konnten, einmal richtig einzuheizen! Nachdem der Mann und Vater entsorgt wurde, kulturelle und familiäre Ergänzung beider Geschlechter ebenfalls, tritt nun eine feministische Frau in die Fußstapfen des stutenbissig verjagten Mannes. Nun müssen sich zwei Frauen ergänzen statt Mann und Frau. Was für ein Fortschritt! Kein Wunder, daß feministische Utopiën schon während der ersten Welle erstaunlich oft erträumten männerfreien Frauenwelten frönten.

Weibliche Ergänzung statt der zwischen Mann und Frau war bereits eine Erscheinung der ersten feministischen Welle.

«Von Freiheit und Wahlrecht läßt sich weder Brot kaufen noch Kinder erziehen. Die Stunde der Frauen schlägt jetzt auch, weil viele Männer im Krieg versehrt oder getötet wurden. Weil sie als Versorger wegfallen, leiden besonders Kinder und Frauen unter Armut und Elend.»9 (taz)

Schnief. Der nützliche Mann ist fort und fehlt. Daß er nun tot ist und wohl lieber leben würde, jämmerlich im Kriege gelitten hat und verreckte, ist ja nebensächlich. Wichtig ist nur, daß den Frauen jetzt was fehlt. Denn Frauen stehen im Mittelpunkt der Anteilnahme. Überlebende Frauen werden bedauert, nicht getötete Männer. Die „Unfähigkeit zu trauern” gab es schon damals in der „vaterlosen Gesellschaft”. Komisch nur, daß auch die beiden zitierten Buchtitel eher in linkem Gewäsch verwurzelt sind, nicht aber diese fundamentale Ungerechtigkeit ansprechen, der Probleme und Leid der Moderne entspringen, besonders Feminismus aller Wellen.

Also rufen wir jetzt mal alle nach Papa Staat, er möge auf Kosten arbeitender Steuerzahler noch mehr Hilfen verschenken, damit Männer und Väter für Frauen noch überflüssiger werden. Selbstverständlich ist es moralisch strengstens untersagt und total lächerlich, auf dadurch verursachtes Leid von Jungen, Männern und Vätern hinzuweisen. Mitgefühl gilt Kindern, Frauen und Feministen, niemals aber einheimischen männlichen Verlierern, und damit basta! Wer was dagegen sagt, wird sowas von lächerlich gemacht, daß ihm schlecht wird! (Ironieallergiker bitte aussteigen, danke.)

Obwohl die vorliegenden Zitate führender Feministinnen noch lange nicht verbraucht sind, weil nämlich eklatanter Rassismus des Feminismus erster Welle ebenso noch in der Raupensammlung fehlt wie eklatanter, ins masochistische umgedrehter inverser Rassismus des Feminismus ab der zweiten Welle, möge dieser Artikel hier schließen.

Fußnoten

1 «Mary Raleigh Richardson (1882/3 – 7 November 1961) was a Canadian suffragette active in the women’s suffrage movement in the United Kingdom, an arsonist and later the head of the women’s section of the British Union of Fascists (BUF) led by Sir Oswald Mosley.» (https://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Richardson)

2 «In the December 1918 election, 17 women stood but only one was elected, Countess Constance Markiewicz, Irish nationalist and feminist, in Holloway prison at the time for her role in the Easter Rising.» (https://www.thebritishacademy.ac.uk/blog/how-nancy-astor-became-first-woman-sit-member-parliament)

3 «Women in the House of Commons
The first woman to be elected to the Commons was Constance Markievicz, in the general election of 1918. However as a member of Sinn Fein, she did not take her seat.
The first women to take her seat was Nancy Astor (Viscountess Astor), after a by-election in December 1919. … she was a great supporter of the women’s movement once in Parliament.» (https://www.parliament.uk/about/living-heritage/transformingsociety/electionsvoting/womenvote/overview/womenincommons/)

4 «Lady Astor was among the upper-class English twits who, in a letter to British Prime Minister Stanley Baldwin, cheered on Hitler’s march into the Rhineland in 1936. As quoted in the second volume of William Manchester’s biography of Winston Churchill, Lady Astor and her friends told Baldwin that they “‘wholeheartedly’ endorsed the Führer’s act.” The Cliveden set entertained Nazi apologist Charles Lindbergh in 1938 at a party during which Lady Astor argued with those-including her husband-who insisted that Britain would have to go to war if Germany threatened Czechoslovakia. And when Churchill rose to condemn the Munich Pact in 1938, Lady Astor continually interrupted the speech with cries of: “Rude! Rude!”» (https://observer.com/2000/01/vanity-fair-forgets-lady-astors-nazi-leanings/)

5 «She was once asked by an English woman, “Have you come to get our husbands?”» (https://en.wikipedia.org/wiki/Nancy_Astor,_Viscountess_Astor)

6 «Her unexpected response, “If you knew the trouble I had getting rid of mine.”» (https://en.wikipedia.org/wiki/Nancy_Astor,_Viscountess_Astor)

7 http://www.taz.de/Frauenwahlrecht-in-Deutschland/!5546912/

8 http://www.taz.de/Frauenwahlrecht-in-Deutschland/!5546912/

9 http://www.taz.de/Frauenwahlrecht-in-Deutschland/!5546912/

Die Unfreiheit gelenkter Wahrnehmung

Die Unfreiheit gelenkter Wahrnehmung

Nach Jahrzehnten, wenn nicht Generationen des Stillstands entstand in den letzten Jahren vor Niederschrift ein sich ständig beschleunigender Umbruch, der einem geistigen Erdbeben gleichkommt, bei dem sich seit langem gewachsene Spannungen zwischen verkeilten Kontinentalplatten mit ruckartigen Bewegungen entladen. Das sich zunehmend einbetonierende Denken und Wahrnehmen der Nachkriegszeit verschiebt sich wie Erdschollen im Zeitraffer.

Was noch vor kurzem als gültig galt, kann heute überholt sein und morgen unvorstellbar naïv erscheinen. Die Grenzen zwischen dem Denkbaren und Undenkbaren, dem Wahrgenommenen und Verdrängten sausen durch unser Bewußtsein, daß uns schwindelig werden könnte und viele abgehängt werden, festgefahren in moralisierender Besserwisserei, die einst für Anstand galt und jetzt mit der Wirklichkeit gewaltsam kollidiert.

Ein solcher Vorgang ist unbequem und schmerzhaft, weshalb die Boten gern verteufelt werden, um sich den Einbruch der Realität in gewohnte Sichtweisen und Utopiën vom Leib zu halten. Wie besessen wird dann mit Moralkeulen wie ‚Nazi’, ‚Homophob’, ‚Fremdenfeind’, ‚Islamophob’ und ‚Rechtspopulist’ auf jeden eingedroschen, der etwas früher als andere eine Wahrheit bemerkt, die uns zu erkennen moralisierend verboten wurde. Die Verteidiger der für die ‚einzig gerechte und tolerante Gesinnung’ gehaltenen Weltordnung werden umso heftiger, je stärker ihre Weltsicht und Rechtfertigung ins Wanken gerät.


erfundene Gender hält sie für wahrer als Biologie

Fragen wir uns, woran das liegt, so werden Zeitgenossen Ursachen in jüngster Vergangenheit suchen. Das ist eine typische Reaktion, wie sie seit 1900 immer wieder aufgetreten ist. Jeder Mensch wird in seiner Kindheit und Jugend geprägt, weshalb er dazu neigt, genau das für den Maßstab heiler Welt zu halten, was er während seiner Kindheit und Jugend erlebt hat. Oft haben solche Gewohnheiten kurzes Verfallsdatum. Ich besinne mich an Vorfälle vor Jahrzehnten, als Kriminelle zu Zwecken von Erpressung oder Terror Lebensmittel aus Ladenketten vergifteten, wobei sie die damalige kundenfreundliche Zusage ausnutzten, alles gekaufte während einer bestimmten Frist gegen Quittung umzutauschen oder Geld zurückzuzahlen, was auch für Lebensmittel galt. Nachdem einige Fälle bekanntwurden, wo das zum vergiften ausgenutzt wurde, schlossen die Firmen Lebensmittel vom Umtausch aus. Wenig später saß eine junge Person an einer Kasse, die auf meinen Hinweis, noch vor kurzem wäre ein Umtausch möglich gewesen, antwortete: „Lebensmittel umtauschen? Kann ich mir nicht vorstellen, kommt mir komisch vor. Das kann nicht normal sein.”


Die Genderung der Steinigung (Ironiealarm)

Diese naïve Antwort verrät genau, wie Denken in Konventionen funktioniert: Noch wenige Jahre zuvor waren alle Zeitgenossen freien Umtausch gewohnt, hätten es unvorstellbar und nicht normal gefunden, diesen zu verbieten. Nun empfanden sie es umgekehrt. Nicht logische Gründe, sondern einzig ihre Gewohnheit bestimmt, was ihnen komisch oder normal vorkommt. Gleiches gilt für Konservative, die sich während des Bestehens der Bundesrepublik viele Male so drastisch über den Tisch ziehen ließen, ohne es selbst zu merken, daß hochheilige Überzeugungen und Gewohnheiten von einst plötzlich als empörend unmoralisch, ja ‚faschistisch’ umgedeutet wurden. Es hat etwas tragisches, wenn politische Würdenträger der Union, die in ihrer Jugend so aufrichtig wertkonservativ gewesen waren, daß sie in extra deshalb namentlicher Abstimmung gegen den mit viel moralischem Druck aufgezwungenen feministischen Antrag stimmten, wofür sie jahrzehntelang gescholten wurden, sich so gründlich umdrehen ließen, daß sie später viel radikalere Anträge vorbrachten, beschlossen, ihre neue, umgedrehte Gesinnung Deutschland, Europa und sogar weltweit über Gender-Mainstreaming und Verträge vorschrieben.


Gendersymbole

Dies wäre ein schlechter und unwahrer Artikel, wenn er bei dem stehen bliebe, was Zeitgenossen zu lesen und wahrzunehmen wünschen oder ertragen können. Erst wenn wir so tief nach der Wahrheit bohren, daß Leser aufschreien, als hätte ihnen jemand ohne Betäubung ein Loch in den Zahn gebohrt, kommen wir der Wahrheit näher. Das Paradox meiner Bücher ist, daß sie gerade deshalb gut sind, weil sie zu einer Wahrheit vordringen, die zu sehen so peinigend ist wie Bohren in einem lebenden, weder betäubten noch wurzelbehandelten Backenzahn. Wer möchte schon Geld dafür ausgeben und sich das zumuten? Doch das muß sein, denn die Alternative wäre, Zahn, Mensch und Gesellschaft verfaulen zu lassen, statt durch Behandlung mit der Wahrheit zu retten.


Schimpansen gendern nicht

«18 März 2019

„So einen Gesinnungsterrror gab es wohl zuletzt in der Nazizeit”

Ein Katholik wollte im Bistum Münster eine Veranstaltung über Christenverfolgung organisieren. Der Pfarrer verleumdete plötzlich die Veranstaltung als AFD-Veranstaltung. Es folgen Angriffe und ein Anschlag auf seine Firma durch die Antifa

Münster (kath.net)

Er wollte nur ein Veranstaltung über Christenverfolgung in einer kleine Pfarrei im Bistum Münster organisieren und dazu die aus Presse Rundfunk und Fernsehen bekannten und hoch ausgezeichneten (u.a. Bundesverdienstkreuz 1. Klasse) Ordensschwester Hatune Dogan einladen. Doch plötzlich sah sich der Coesfelder Unternehmer Günter Geuking einer Verleumdungskampagne ausgesetzt, die wohl einmalig und typisch für einen „deutschen Gesinnungsterror” der letzten Jahre ist, der von Medien, Politikern und auch Teilen der Kirche verursacht wird. …

Doch plötzlich gab es einen Schwenk des Pfarrers. Dieser behauptete auch gegen Medien, daß man die Veranstaltung abgesagt habe, weil man keine Veranstaltung mit der Schwester Dogan und der AFD (!) durchführen werde.

Günter Geuking erklärte dazu über seine Motivation gegenüber kath.net: „Es ist grauenvoll, was heute … in der Welt und auch hier in Europa, den Christen angetan wird. Als Katholiken haben wir einfach auch die Pflicht, unsere Stimme zu erheben und uns für die Verfolgten einzusetzen. Ich habe mich über den persönlichen Kontakt zu Schwester Hatune Dogan sehr gefreut und war begeistert, daß sie bereit war, nach Coesfeld zu kommen, um unter anderem direkt aus ihrer wichtigen Arbeit in den großen Flüchtlingslagern zu berichten. Wunderbar!” …

Günter Geuking erklärte dazu gegenüber kath.net: „Sowas nenne ich Gesinnungsterrror. Das gab es in dieser Qualität wohl zuletzt in der Nazizeit.“

Er weist diese Unterstellung zurück. Gegenüber kath.net betonte er, daß er keiner Partei angehöre und er auch keine unterstütze. Dies weiß auch der Pfarrer. Auch Schwester Hatune Dogan gehört keiner Partei an. … Sogar ein Sprecher der AFD hat inzwischen bestätigt, daß die Veranstaltung nichts mit der AFD zu tun habe.»1 (Kath.net)


Diffamierung Andersdenkender mit Gendersternchen

Solche einseitige Hetze stellt ganze Themenbereiche kalt und verbiegt damit unsre Wahrnehmung. Weil wir ein falsches, irreführendes Bild der Welt vorgespielt erhalten, gewöhnen wir uns daran, bestimmt Dinge zu sehen. Früher waren das vermeintliche Nachteile des Frauseins, die feministische Ideologen frei erfunden und mit dem Goebbelsprinzip der Wiederholung von Lügen eingehämmert hatten, obwohl tatsächlich die Gesellschaft Frauen bevorzugt. Völlig ausgeblendet aus unsrer Wahrnehmung sind echte Diskriminierungen von Männern, die sogar biologisch gegeben sind. Wer davon spricht wird ausgelacht, so absurd erscheint es uns. Es ist, als hätte im Mittelalter jemand behauptet, nicht die Sonne drehe sich um die Erde, sondern umgekehrt. Dabei kann doch jeder sehen, wie die Sonne täglich die Erde umrundet! Die Wahrheit widerspricht unsrer gewohnten Wahrnehmung so drastisch, daß es sinnlos ist, zu argumentieren. Menschen sind emotional dermaßen voreingenommen, daß Fakten nicht helfen. Heute ist es die Migration, bei der alle von Integration reden, dabei von ‚Moral’ und ‚Humanismus’ faseln, ohne die wirklichen Folgen auch nur wahrzunehmen: Verdrängung einheimischer Männer durch fremde Männer wegen massivem Männerüberschuß, sowie erbliche Selbstabschaffung, die langfristig die Wirkung eines Genozids hat, als der das in Tibet auch verurteilt wurde, nicht aber bei uns.

Die Anzahl der Themen, die hysterisch, irrational und einseitig von Gesinnungszwängen gefiltert und geregelt werden, nimmt ständig zu.

«Gesinnungsterror im besten Deutschland, das wir je hatten
Autor Vera Lengsfeld 19. März 2019

Der Kreis der Themen, über die hierzulande nicht mehr geredet werden darf, erweitert sich immer mehr. Nun ist es auch nicht mehr opportun, die grassierende, blutige Christenverfolgung auf der Welt zu thematisieren. Obwohl nach Angaben von Open Doors in den letzten drei Wochen allein in Nigeria 120 Christen regelrecht abgeschlachtet wurden, scheint die Katholische Kirche in Deutschland kaum das Bedürfnis zu haben, das Leid ihrer bedrängten Glaubensbrüder zur Kenntnis zu nehmen. …

Es reicht inzwischen offenbar aus, mit der AfD in Verbindung gebracht zu werden, um mit einer Kampagne überzogen zu werden.»2 (Vera Lengsfeld)


Genderprofessur, Indoktrination und ethnischer Selbstmord

Ein Professor forderte schon einmal die Todesstrafe für ‚Leugner des Klimawandels’. Für ideologische Verbohrte des derzeitigen kollektiven Wahns gilt es als schlimmer, einer politischen Ersatzreligion zu widersprechen, als einen Massenmord zu begehen. Man könnte glauben, nicht in einer freiheitlichen Ordnung und Demokratie zu leben, sondern in einem psychiatrischen Freiluftlabor, in dem verrückte Phantasten weltfremden Utopiën frönen, mit uns als Labormäusen, an denen zynische Menschenexperimente durchgeführt werden.

«Radikales Professoren-Plädoyer
„Todesstrafe für Leugner des Klimawandels”

Wer Kondome ablehnt und den Klimawandel verneint, habe den Tod verdient. Das schrieb ein Musikprofessor auf der Webseite der Uni Graz und bescherte seiner Hochschule eine Flut von Protest-E-Mails. Die Rektorin erwägt dienstrechtliche Konsequenzen – der Autor bereut.

Von Heike Sonnberger, Freitag, 04.01.2013

Massenmörder von der ‚gewöhnlichen Sorte’ … solle man nicht hinrichten. Aber wer den Klimawandel abstreite, für den sei die Todesstrafe angemessen, argumentierte ein Professor, der an der Universität in Graz Musikwissenschaft unterrichtet. …

Die Staatsanwaltschaft Graz hat bereits erklärt, daß sie keine Ermittlungen einleiten wird. Nicht jede mißlungene Formulierung sei strafbar, sagte ein Sprecher.»3

(Spiegel)

Es sind inzwischen viele Themenfelder, bei denen machtausübende Gestalten, darunter die vierte Gewalt von Presse und Mediën, undemokratisch, gesinnungsdiktatorisch, hysterisch und irrational vorgehen, abweichendes Denken unterdrücken, moralisch verunglimpfen, und durch Umerziehung und Propaganda schon in Kindergärten, Schulen und später an Universitäten austreiben. Doch die frühesten und wirksamsten Methoden sind eisiges Schweigen und ausfiltern.

Heute nur in den Verdacht zu geraten, eine demokratische Alternative zu einem Denken und einer Politik zu unterstützen, die etablierte Kreise für ‚alternativlos’ und ‚unverzichtbar’ erklären, zieht gesellschaftliche Ächtung nach sich. Das gilt bereits für ganze Themenfelder. Wehe, die Polizei nennt eine Täterherkunft, es sei denn, diese wäre deutsch oder nordländisch, dann ist es im Gegenteil opportun, um diejenigen lächerlich zu machen, denen unerwünschte Sichten unterstellt werden. Viele glauben nun, der Schlüssel zu heutigen Erscheinungen läge im Herbst 2015, als aus reiner Feigheit ein Dammbruch erfolgte, weil niemand die Verantwortung für unangenehme Bilder übernehmen wollte, die unsere tendenziöse Presse im Falle einer Grenzschließung gierig geliefert hätte. Man könnte das einen Staatsstreich der vierten Gewalt, der etablierten Mediën nennen, die Politik und Wahrnehmung in eine bestimmte Richtung treiben, statt kritisch und zweifelnd das Handeln von Machthabern zu prüfen und hinterfragen. Statt unabhängige Information zu liefern, sind sie zu Einpeitschern verkommen, vor denen sogar Regierungspolitiker kuschen.

Manche nennen als Anfang der Fehlentwicklung die Machtübernahme durch Angela Merkel. Alle diese Wertungen sind nicht ganz falsch, weil beide Male – bei Amtsantritt und 2015 – sich die Lage verschlechtert hat. Doch sie sind trotzdem so unvollständig, daß sie ein falsches Bild ergeben. In jeder Krise hat die GröKaZ verläßlich die für uns schlimmstmögliche Wendung gefunden. Ob Bankenkrise, Immobiliënblase, Krisen in Mittelmeerländern, Atomausstieg, Kohleausstieg, Dieselverbote, Klimahysterie, Auslandseinsätze der Uschiwehr, ständige Stärkung einer nicht demokratisch legitimierten EU-Bürokratie, Aufzwingen von einer Mehrheit nicht erwünschter Masseneinwanderung südstämmiger Männer, Gender-Mainstreaming als Staatsziel, Zwangsfeminismus, der Maßstab allen Handelns wurde – stets brach Angela Merkel sämtliche Parteiprogramme, Koalitionsvereinbarungen, Wahlversprechen und Wahlprogramme.

«Mit ihrem neuesten Buch allerdings hat sie [die] Todeszone betreten, das ewige Eis stiller Ablehnung, die komplette Echo-Losigkeit selbst unter ihren Bekannten in der Provinz. Sie hat sich mit einem mächtigen Feind angelegt: der Frauenbewegung. Ihr Buch heißt „Der gebrauchte Mann. Abgeliebt und abgezockt – Väter nach der Trennung”.» (Spiegel 47 / 17.11.1997)

Trotzdem wäre es verkehrt, ihr die Schuld an einer Entwicklung zu geben, die lange vor ihrer Geburt entstand. Um das zu begreifen, müssen wir vor unsere Wahrnehmung freimachen von Vorurteil, Ideologie und festgefahrenen Gewohnheiten. Meine Bücher erläutern, weshalb menschliches Bewußtsein geschlechtliche Themenkreise einseitig und verzerrt wahrnimmt, woraus sich die meisten heutigen Probleme erklären, wenn solche schiefe Wahrnehmung von Ideologiën mißbraucht wird. Lesen wir spaßeshalber in einem 22 Jahre alten Artikel des Spiegels, der damals zwar mutig, aber noch im Rahmen des möglichen war.

«Im Kern ist eines klar: Das geltende Familienrecht, vor gut 20 Jahren als sozialliberale ‚Jahrhundert-Reform’ gefeiert, hat seinen Sinn verfehlt, hat sich als Höllenmaschine erwiesen. Es hat zu Egoismus verführt und damit Familien zertrümmert, Väter entrechtet, Tücke belohnt, Güte bestraft und buchstäblich das Schlechteste aus Männern und Frauen herausgeholt. Mit Reformen der Reform versuchte man seither, die schlimmsten Schäden zu begrenzen. Vergebens. …

Die Reform, so zeitgebunden wie Glockenhosen und Abba-Musik, war in einem Kultur-Milieu formuliert worden, das Männer als Unterdrücker, Väter als erziehungsuntauglich und die Familie ohnehin als Keimzelle der Reaktion entlarvt hatte – sie wollte Frauen den Ausstieg erleichtern.

Sie leistete ganze Arbeit: Einem der traditionellen weiblichen Motive zur Eheschließung, dem Wunsch nach Versorgung, wurde nun zeitgemäßer entsprochen – man entkoppelte es von der Loyalitätspflicht. Nun bietet das Gesetz Sicherheit durch einen Familienernährer – ohne den Ernährer.

… bekommen die strukturelle Gewalt zu spüren, die der Gesetzgeber in Frauenhand gelegt hat: Kindesentzug, wirtschaftliche Rache.»4 (Spiegel 47 / 1997)

Wir haben heute vergessen oder nicht mehr miterlebt, wie die sozialliberale Koalition ab 1969 schwere Schäden anrichtete: Ihre vermeintliche ‚Jahrhundertreform’ des Familiënrechts, die genauso vehement und moralinsauer durchgepeitscht wurde wie heute zwangsweise Bevölkerungsmischung mit Muslimen, Afrikanern und anderen. Weil unsere Wahrnehmung seit wohl 100 Jahren zunehmend eingeschränkt und verboten wird, merken wir nicht, was es an Leid für Männer bedeutet, wenn Familiën zerrüttet, Väter und Männer finanziëll gewinnträchtig entsorgt und abgezockt werden. Nicht ‚Gleichheit’, sondern eine Diktatur unverantwortlicher, selbstherrlicher Frauen, eine feministische Sklavenhalterinnengesellschaft, die Männer aus ihrem Leben schmeißt und gleichzeitig ausbeutet, hat Feminismus hervorgebracht.

«Seine Ex-Freundin lebt ihre Allmacht übers Kind, die ihr das geltende Familienrecht praktisch in die Hand drückt, als kindischen Machtrausch aus. Sie verlangt ihrem Ex-Partner Demut ab und verachtet ihn dafür und nimmt ihn mit auf ihre Höllenfahrten aus Rache und Gutwetterlaune, in irrationale Loopings, aus denen es keinen Ausstieg gibt, solange er an seinen Kindern hängt und sie den goldenen Schlüssel zu ihnen verwaltet. Gempps Grundgefühl: das der kompletten Ohnmacht.»5 (a.a.O.)

Das sagt viel darüber aus, was für ein Desaster jene vermeintliche ‚Jahrhundertreform’ gewesen ist, die seitdem kaputte Generationen von Kindern und Jugendlichen und Männer mit gebrochenem Rückgrat hervorbringt.

In einer linken Studenten-WG lief in den 1970ern eine Frau herum, die der feministischen Mode gefolgt war und ihren ‚Chauvi’ geschieden hatte, nun dankbar in Abwesenheit von seinem Geld lebte und feministische Phrasen futterte. Sie wollte Künstlerin werden! Wie? Sie kaufte sich im Laden Abreißblöcke mit Rechenpapier, malte manche der Karos mit Kuli nach, und hielt das für ‚Kunst’. Weder erfinde noch lüge ich; das habe ich selbst erlebt und bezeuge es. Sogar einem kommunistischen Studenten der Fachschaft6 war das zu viel; der lästerte über diese unbegabte ‚Emanze’. Heute wäre sie Quotenfrau. Männer liefen in der Tretmühle der Wirtschaft, damit von ihren Steuergeldern, Abgaben, Alimente- und Unterhaltszahlungen eine feministische Frauengeneration ihrem Haß auf abendländische Männer und ihrer heimlichen Lust nach Unterwerfung unter aggressive, südländische, gerne muslimische Männer frönen konnte.


Wie eine Gender-Journalistin ihre Stelle kriegte: indem sie beim Vorstellungsgespräch über die trockenen Haare ihrer Mitbewohner*ix schrieb

«Zwanzig Jahre nach der Jahrhundertreform ist den emanzipationsbewegten Gesetzesautoren eine völlig neue Klientel zugewachsen: eine unideologische Generation, geformt in einer Gesellschaft, die, wie es Historiker Christian Meier beschreibt, „auf Abbruch lebt”, und in der jeder „nur noch herausholt, was herauszuholen ist”.

Lässig benutzen die Kriegsgewinnlerinnen von der Scheidungsfront die alten Kampfwörter von den ‚patriarchalischen Unterdrückern’ und die neuen vom ‚Authentizitätsgewinn durch Trennung’, und sie wissen – ihre Machtspiele bleiben ungeahndet, weil sie sich der etablierten Notwehrrhetorik bedienen können wie eines abgegriffenen, aber stets effektiven Fertigbausatzes. …

Selten hat eine Rechtspraxis wie die des deutschen Familienrechts so erfolgreich an niedere Instinkte appelliert, an Vernichtungswut und sudelnde Häme. Geahndet werden Falschbeschuldigungen selten, im Gegenteil»7 (a.a.O.)

Ohne jene Zerstörung der bis dahin noch halbwegs funktionsfähigen Familië wäre die weitere Kulturrevolution, der Erfolg feministischer Wellen, von Gender-Mainstreaming und grünen Hysterien bis zu Dieselangst und Klimahüpfen nicht möglich gewesen. Die CDU wetterte zwar damals in der Opposition dagegen, hat nach Machtwechsel 1982 aber alles getreulich weitergeführt und sogar stark radikalisiert. Heute ist die CDU grüner als die Grünen von damals und sehr viel linker als die damalige SPD. Die Union ist zur Parodie ihrer selbst geworden, deren einziger Sinn Machterhaltung ist, zur Schlächterin ihrer eigenen konservativen Werte, die als leere Fassade vor Wahlen gefloskelt werden, um danach verläßlich das radikale Gegenteil zu tun.

Bereits die Art, wie ich diesen Artikel wiedergefunden habe, verrät einiges: Internetsuche fand ihn nicht mehr beim Spiegel, wo in den letzten Jahren wohl zwischenzeitlich allzu ‚politisch inkorrekt’ gewordene Artikel des eigenen Hauses aus dem Internet gelöscht, also nachträglich klammheimlich zensiert wurden. Unser Bild der Welt wird so gefälscht, wie in dystopischen Romanen „1984” oder „Schöne neue Welt” vorhergesagt. Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter, sagt ein Sprichwort, und wer merkt schon, wenn ein uralter Artikel verschwindet, an den sich sowieso kaum jemand erinnert? Was ‚nicht ins Narrativ paßt’, dem selbstauferlegten Umerziehungsauftrag widerspricht, mit dem die vierte Gewalt sich berechtigt fühlt, die Welt nach ihrem Willen fehlzuinformieren und so kulturrevolutionär umzugestalten, das verschwindet ganz einfach. Nachdem der Spiegel seinen eigenen Artikel über Googel unauffindbar gemacht hatte, gab es noch eine Übernahme durch eine Drittdomäne, die von der Suchmaschine zwar noch gefunden wurde, inzwischen aber ebenfalls unauffindbar oder gelöscht ist. Über die Googel-Meldung für eine bereits nicht mehr vorhandene Seite und Domäne konnte ich jedoch eine Sicherung auf archive.is finden. So abenteuerlich gestaltet es sich im freiesten Deutschland, das wir jemals hatten, einen in Ungnade gefallenen Artikel durch pures Glück zufällig doch noch zu finden.

Doch so geht es nicht nur einem Artikel, der tatsächlich erschienen und heute nachträglich in Ungnade gefallen ist, sondern in noch viel stärkerem Maße bei einer sehr viel höheren Zahl von Artikeln, Büchern, Argumenten, Kommentaren und Beiträgen, die niemals veröffentlicht wurden, weil sie bereits zur Zeit ihrer Entstehung von Machthabern und Entscheidern als ‚ungenehm’ ausgefiltert, übersehen, und so viel wirksamer unterdrückt wurden, als klassische Zensur es vermag. Denn ein Buchtitel, der von Zensur verboten wird, ist immerhin gedruckt worden und als solcher bekannt, existiert also. Aber Ausfiltern und Verschweigen ist viel verheerender, bringt ganze einstige schweigende Mehrheiten zum Verschwinden und Aussterben, ihre unveröffentlichten Argumente in den Zustand der Nichtexistenz, so als hätte es diese niemals gegeben. Niemand weiß, was fehlt. Noch nicht einmal daß etwas fehlt ist bekannt. Totschweigen ist die gemeinste und folgenschwerste Methode, wichtige Themen und Argumente auszulöschen. Stattdessen werden wir mit hohlem Gewäsch zugeschüttet.


Genderfrenz

«Immer noch gilt, was Goethe in „Dichtung und Wahrheit” notierte: „Die Ursachen eines Mädchens, das sich zurückzieht, scheinen immer gültig, die des Mannes niemals.” Trotz allen Gleichheitsgeredes besteht dieser Schein nach wie vor – und wird konsequent genutzt. Heute nämlich sind die ‚Mädchen’, anders als zur Goethezeit, mit wirkungsvollen Sanktionsmitteln für ihre Rachetrips ausgerüstet.»8 (Spiegel 47 / 1997)

Goethe hat bereits gedämmert, was Kucklick in seinem Buch „Das unmoralische Geschlecht” aus Quellen erschlossen, meine Bücher biologisch nachgewiesen haben: Unsre Wahrnehmung ist seit Jahrhunderten schief, weil wir Mädchen und Frauen instinktiv recht geben, sie als ‚hilfsbedürftig’ und zu unrecht ‚leidend’ ansehen, nicht jedoch Männer, für die wir das Gegenteil annehmen, die tendenziell als ‚böse’, ‚schuldig’ angesehen werden, denen wir jedoch kein Leid und angetanes Unrecht zubilligen. Darüber hinaus zeigen meine Bücher: Umgekehrt zu unsrer angeborenen Wahrnehmung und feministischer Ideologie sind es Männer, die als ‚Filter für Gene’ dienen und daher diskriminiert werden. Denn würden Männer nicht diskriminiert, also bei der Fortpflanzung folgenreich benachteiligt – betroffene Männer sterben genetisch aus –, so würde die sexuelle Selektion aufhören zu bestehen, gäbe es nur noch natürliche Selektion. Die Evolution verteidigt also ihre Funktionsweise, indem sie unsre Wahrnehmung verzerrt. In Wirklichkeit sind es aus biologischen Gründen Jungen und Männer, die systematisch diskriminiert – sozial, sexuell und bei der Fortpflanzung ausgeschlossen
– werden, wogegen Frauen bevorzugt und behütet werden. Feministinnen haben also gelogen und 150 Jahre grundlos gejammert. Eine peinliche Folge davon ist, daß nicht nur unsere gesamte Kultur zusammengebrochen und vergessen worden ist, sondern daß wir das ‚Jammern’ satthaben. Doch Männer leiden tatsächlich – das ist kein Gejammer, sondern beweisbare Tatsache. Sie werden nicht gehört. Bereits evolutionär ist es für Männer tabu zu klagen. Denn ein starker Sieger braucht das nicht; Verlierer aber sollen sich nicht fortpflanzen, haben daher kein Anrecht auf Empathie und Mitgefühl. Feminismus hat alles falsch gemacht und alles verkehrt herum gedeutet, seit 150 Jahren. Sie haben schwere Schuld auf sich geladen, indem sie ganze Gesellschaften, Kulturen, Generationen zerstört haben, am Ende ihre gesamte Zivilisation und die sie tragenden Völker und Ethniën durch Verdrängungskreuzung ausgelöscht.

«Amerikanische Soziologen haben längst begonnen, die Verheerungen einer vaterlosen Gesellschaft zu untersuchen. Aus vaterlosen Familien stammen in den USA (5)

63 Prozent der jugendlichen Selbstmörder,

71 Prozent der schwangeren Teenager,

90 Prozent aller Ausreißer und obdachlosen Kinder,

70 Prozent der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen,

85 Prozent aller jugendlichen Häftlinge,

71 Prozent aller Schulabbrecher,

75 Prozent aller Heranwachsenden in Drogenentzugszentren.»9 (Spiegel)

Klagen über den missionarischen, fanatischen Gesinnungsdruck auf Herausgeber, um Veröffentlichung ihnen unerträglicher Sichten zu verhindern, finden sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg bei Kritikern der damaligen feministischen Welle, die schon ähnlich mit Druck, Boykottdrohung und Moralkeule zum Verstummen gebracht werden sollten. Zu jener Zeit gab es weder Migrationsbejubler, Globalisten noch Klimagläubige oder Umweltideologen. Kommunistische Staaten gab es ebensowenig. Heute übliche Zuschreibungen wie ‚Kulturmarxismus’ gehen an der Realität vorbei. Die erste feministische Welle hat ihre Ideën, ähnlich wie spätere Wellen, in sektenhaften Gruppen streitbarer und militanter Schwestern ausgeheckt, nicht in marxistischen. Es mag Bündnisse gegeben haben, so wie es Bündnisse mit Faschisten oder Islamisten gab und gibt. Doch Gesinnungsintoleranz und Hysterie kamen mit der ersten Welle auf, nicht mit späteren politischen Diktaturen, die sich feministischer Methoden bedienten – so wie das heute auch geschieht. Die Ansätze ‚politischer Korrektheit’ weisen meine Bücher in der 1. Welle nach (Bax 1913, sowie ein Churchill-Zitat); 1968 wurde diese massiv und ließen die damalige ‚schweigende Mehrheit’ für immer verstummen. Doch sogar der Begriff ‚schweigende Mehrheit’ wurde bereits während der 1. Welle benutzt, als auch die feministische Intoleranz gegenüber dieser zum Verschwinden verschwiegenen Mehrheit schon beobachtet wurde. Ab 1968 wiederholte und vertiefte sich in einer zweiten Welle, was bereits die erste feministische Welle an Intoleranz begründet hatte. Heutiges ‚Framing’, mit dem öffentliche Mediën Wahrnehmung und Gesinnung ihres Publikums passend zurechtkneten, stammen auch aus der feministischen (Gender-) Ecke.


Framing stammt aus der Genderecke

Ein wichtiges Argument gegen die erste Welle war deren Hysterie und Militanz, der nachzugeben bedeuten würde, diese dauerhaft in der Gesellschaft zu verankern – eine prophetische Begründung, denn genau so kam es! Akademische Feministinnen fanden bei der Selbstdarstellung streitbarer Schwestern der ersten Welle jene ästhetischen Prinzipiën, die später von Diktaturen übernommen wurden und als „Ästhethik des Faschismus” in die Geschichte eingingen. Erfunden wurden sie aber von der ersten feministischen Welle, siehe den ersten Band meiner „Flaschenpost in die Zukunft”. Grundlegende Irrtümer, elementares Mißverständnis menschlicher Natur und Tatsachen der Evolution ließen bereits die erste feministische Welle einseitige weibliche Wahl fordern und fördern, was zunehmende einseitige sexuelle Diskriminierung von Männern bedeutete – ein Problemkreis, der grundlegend für Jugendrebellionen ist. Weit davon entfernt, mehr Gleichheit anzustreben, haben sie Ungleichgewichte scharf verstärkt und Mißstände geschaffen. Ebenso wurde kulturelle Ergänzung bekämpft und zerstört, was zu Entfremdung beider Geschlechter und Verwahrlosung führte. Weitere Übersteigerung dieses bereits in der ersten Welle wirkenden fatalen Fehlers war die Genderideologie. Feministische Wellen lenkten und verbogen so unsre Wahrnehmung, brachten rückgratlose und manipulierbare Generationen hervor, an denen sie neue Formen von Gehirnwäsche probierten – das alles, bevor politische Ideologen solche Methoden für immer mehr Themengebiete übernahmen. Wer „Kommunisten” oder „Grünen” die Schuld gibt, doktort an Symptomen herum, wird niemals die Ursachen abstellen und wieder gesund aufwachsende Kinder erreichen; vielleicht sterben wir einfach aus und werden von Völkern ersetzt, die nicht so gutmütig sind, sich feministische Wahnutopiën aufschwatzen zu lassen. Feminismus ist keine kleine Entgleisung oder Übertreibung, sondern Untergang ganzer Zivilisationen und Völker.


Wunschkind-Blog gendert auch schon rum

«Gender-Mainstreaming-Intoxikation

Man könnte die Leugnung biologischer Tatsachen als Spinnerei einiger wirrer Randgruppen abtun, wenn dieser spezifische Personenkreis nicht an den Stellschrauben der Gesellschaft säße. Von Ungeschlechtlichen bis hin zur Frühsexualisierung – die Tragweite der Umerziehung und Zersetzung der Gesellschaft ist bereits in vollem Gange und allgegenwärtig.

Das Leitprinzip zu Gender Mainstreaming (GM) wurde 1995 in einer, von den Vereinten Nationen ausgerichteten, Weltfrauenkonferenz in Peking verankert. Im Amsterdamer Vertrag vom 01.05.1999 wurde dieses Konstrukt verbindlich festgeschrieben und ist seit des Vertrages von Lissabon 2008 für alle Staaten der Europäischen Union verpflichtend. GM bezeichnet sich als Wissenschaft, die die Geschlechter als rein gesellschaftliches Konstrukt sieht und erforscht. Heterosexualität sei auf Repression aufgebaut und müsse bekämpft werden. Dafür wurden bisher 29 Institute und rund 250 sogenannte Gender-Professuren eingerichtet, welche bislang einen Etat in dreistelliger Millionenhöhe vertilgt haben. …

Nichts darf mehr ans Licht der Öffentlichkeit gelangen, was nicht im Vorhinein auf die Geschlechtsneutralität hin geprüft wurde.

Geschlechteridentität wird aberzogen, Perversion wird geschult

In Kindergärten und Grundschulen ist man darauf bedacht, die Erziehung Geschlechtsneutral zu gestalten. Mitunter geht man auch soweit, dass Jungs sich mit Mädchensachen beschäftigen sollen, wie z.B. sich entsprechend Kleiden und Schminken. Mädchen wiederum sollen wie Jungs sein. Ist die Verwirrung geschafft, gehen diese dann auf eigens für sie geschaffene Toiletten, welche nun auch in Schulen Einzug halten. (3) Seit einigen Jahren werden Kinder bereits im Kindergarten sowie in der Grundschule im Unterricht frühsexualisiert. Was als Pilotprojekt begann, weitet sich auf alle Bundesländer aus. Der Lehrplan sieht vor, die Kinder möglichst früh mit sexuellen und perversen Praktiken bekannt zu machen. Dabei werden Film- und Anschauungsmaterialien bereitgestellt und “diskutiert”. Die Kinder sind angehalten, quasi als Hausaufgabe entsprechend Erfahrung zu sammeln. …

Die Ideologen des Gender Mainstreaming bedrohen nicht nur den gesunden Menschenverstand, sondern rauben unseren Jüngsten ihre Kindheit. Diese Psychopathen dürfen nicht länger ihr Gift in den Volkskörper injizieren.»10 (die Kurskorrektur)

Die Hysterie früherer feministischer Wellen war genauso kraß, siehe meine Sachbücher, darunter die Reihe „Flaschenpost in die Zukunft”, „Abrechnung mit dem Feminismus” und „Ideologiekritik am Feminismus”. Objektive, wertneutrale, auf Logik und Überprüfung von Theoriebildung an der Realität gründende Wissenschaftlichkeit wurde zerstört, durch von Feministen geprägte Tendenzfächer und Propaganda ersetzt. Die grundsätzliche und absichtliche Unwissenschaftlichkeit aller feministischer Fächer wies mein Buch „Ideologiekritik am Feminismus” anhand ‚wissenschaftstheoretischer’ feministischer Grundlagenwerke nach. Es läßt sich also anhand ihrer eigenen Schriften nachweisen, daß ihre Methodik in allen Punkten bewußte Verdrehung und Verhöhnung wissenschaftlichen Vorgehens ist. Man hätte solche Kräfte niemals an eine Hochschule lassen dürfen; sie haben den wissenschaftlichen Geist zerstört und ganze Völker Richtung Aussterben getrieben.


Weltfrauentag. Wann ist der Tag der anderen 58 Gender? Satire

«Kritiker der Gender Studies weisen seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten darauf hin, daß die Gender Studies weder ein epistemologisches Fundament, noch eine eigene Fragestellung, noch eigene Erkenntnisse, noch eine Methode, noch eine theoretischen Herangehensweise an ihren angeblichen Gegenstand haben. Da sich Gender Studies vornehmlich damit beschäftigen, Gesellschaft nach ihrer Vorstellung zu verändern, folgt zwangsläufig, daß Gender Studies kein wissenschaftliches Fach, sondern politische Agitation darstellen.

Die Art und Weise, in der Genderista auf Kritik (nicht) reagieren, zeigt dies zudem sehr deutlich. …

Genderista führen einen großangelegten ad-hominem Angriff auf die Kritiker aus. Sie versuchen nicht, Kritik zu widerlegen. Sie können die Kritik nicht widerlegen. Denn: Gender Studies sind politische Ideologie, nicht Wissenschaft.

Deshalb werden Kritiker als rechts, rechtsradikal, rechtsextremistisch, antisemitisch, antifeministisch diffamiert, wahllos und unabhängig davon, welche Kritik sie mit welchen Argumenten vorgebracht haben.»11 (Sciencefiles)


Mutter verhaftet, weil sie nicht gendern wollte

Fußnoten

1 http://www.kath.net/news/mobile/67346

2 https://vera-lengsfeld.de/2019/03/19/gesinnungsterror-im-besten-deutschland-das-wir-je-hatten/

3 http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/radikaler-professor-todesstrafe-fuer-leugner-des-klimawandels-a-875802.html

4 http://web.archive.org/web/20160807201809/http://www.constantin-conrad.de/coco/inhalt/spiegel-presseberichte1.html

5 http://web.archive.org/web/20160807201809/http://www.constantin-conrad.de/coco/inhalt/spiegel-presseberichte1.html

6 Siehe mein Dreiteiler „Fuliminantes Finale”. Der Student war Mitglied des KB, stammte aus Korbach, wo er sein Kennzeichen „KB” erhalten hatte und deshalb dort gemeldet ließ, um ‚kostenlose Werbung’ für den KB zu machen. In der Fachschaft Physik, gerade lila übermalt, hing sein Zweizeiler-Gedicht: „Hier schrieb Karl Marx das Kapitol. Darüber freut sich R* Kr*.” Der Name wurde aus Rücksichtnahme verkürzt, aber mein Gedächtnis ist einwandfrei. Mein Buch geht auch auf den damals berüchtigten ‚Mescalero’ ein.

7 http://web.archive.org/web/20160807201809/http://www.constantin-conrad.de/coco/inhalt/spiegel-presseberichte1.html

8 http://web.archive.org/web/20160807201809/http://www.constantin-conrad.de/coco/inhalt/spiegel-presseberichte1.html

9 http://web.archive.org/web/20160807201809/http://www.constantin-conrad.de/coco/inhalt/spiegel-presseberichte1.html

10 https://diekurskorrektur.wordpress.com/2019/03/05/gender-mainstreaming-intoxikation/#more-604

11 https://sciencefiles.org/2019/01/17/es-reicht-wider-die-diffamierungs-industrie-der-genderista/

Die Ursachen des Zerfalls der Gesellschaft – eine Antwort auf: „Ausbeuter im Namen der Gerechtigkeit” von Vera Lengsfeld

Die Ursachen des Zerfalls der Gesellschaft – eine Antwort auf: „Ausbeuter im Namen der Gerechtigkeit” von Vera Lengsfeld

Seit Jahrzehnten werden Analysen ignoriert, weshalb unsere Gesellschaft und Kultur zerfällt, auch die Schere zwischen reich und arm immer weiter aufklafft, weil sie an tiefsitzende Tabus rühren. So gelangen die wirklichen Ursachen nicht an die Öffentlichkeit. Erst wenn jemand nur teilweise richtige, aber den Tabubereiche ausklammernde Teillösungen verkündet, werden diese in alternativen Kreisen als große Sensation verkündet. Wie bereits mein erstes Buch nachwies, beginnt seit den frühen feministischen Wellen menschliche Kultur zu zerfallen, die seit der Menschwerdung der Hominiden auf arbeitsteiliger Ergänzung, Tausch und einem Füreinander beruht, die sogar älter als Familie und Einehe sind.

Ein zweiter starker Zerstörungsschub war die zweite feministische Welle. In den 1960er Jahren war der Unterschied zwischen reich und arm wesentlich geringer als heute. Wie bereits in meinem ersten auch veröffentlichten Buch zitiert, berechneten Wissenschaftler, daß bei ähnlichen Heiratsgewohnheiten wie damals die gefährlich gewachsenen sozialen Unterschiede auf einen Schlag sich zum ausgeglicheneren Zustand der 1960er Jahre verbessern würden. Was ist also wirklich geschehen?

Einst wuchsen Menschen zumindest in einem Rest geschlechtlicher Kultur auf, weshalb beide Geschlechter kompatibel zueinander waren für ein glückliches Zusammenleben; außerdem gab es noch weniger feministische Gesetze, die bei Trennung Männer dermaßen abzocken, daß Heirat oder Freundschaft zur existentiëllen und finanziëllen Gefährdung wird. In den 1960er Jahren hatte der Millionär daher kaum Bedenken, die hübsche nette Friseuse zu heiraten, die ihm Haare geschnitten hatte, ein häusliches Mädchen, das Kinder und Familiënleben anstrebte, lieber eine Glucke war für eine gesunde neue Generation als eine Karriërefrau, oder die freundliche Sekretärin.

Evolutionär entspricht das dem evolutionären Modell der Hypergamie. Es besagt, daß Frauen nach oben heiraten. Nur wo Frauen einen Vorteil aus der Ehe ziehen, gibt es diese. Feministinnen haben nun Männern alles geneidet, was diese im einstigen Tausch der Geschlechter einbrachten, so daß sie überflüssig waren, weshalb Mädchen auf sie verzichten konnten. Außerdem verlangten Feministinnen, daß Frauen gleichgestellt wurden, weshalb Männer ihnen auch finanziëll und wirtschaftlich keine Besserung mehr zu bieten hatten. Damit war der biologische Hauptgrund für Frauen, eine Ehe einzugehen, weggefallen, mit dem Ergebnis, daß diese immer seltener angestrebt wurde und immer öfter zerbrach. Feminismus und Emanzipation zerstörten Ehe und Familië. Doch das ist nicht alles. Feminismus zerstörte auch das natürliche hypergame Modell westlicher Gesellschaften.

Immer mehr Frauen fanden keine unvergebenen Männer, die über ihnen stehen, weil sie selbst so hoch aufgestiegen waren. Es blieb ihnen nur die Wahl, entweder einsam und vielleicht kinderlos zu bleiben, oder sich mit einem Mann zufrieden zu geben, der ihren Wunschvorstellungen eigentlich gar nicht entsprach. Damit sank ganz nebenbei auch das ohnehin gefährdete Ansehen der Männer insgesamt drastisch, was weitere evolutionäre Mechanismen auslöste, die es rangniederen Männern verbieten wollen, sich erfolgreich fortzupflanzen. Darauf beruht nämlich die Evolution, die das männliche Geschlecht als Filter für Gene benutzt, nicht aber Frauen. Dies bedeutet, daß Männer biologisch diskriminiert werden, nicht Frauen – umgekehrt zu unsrer schiefen Wahrnehmung.

Feminismus hat folglich die Hypergamie der Gesellschaft verringert in Richtung des ethnologischen Modells der Homogomie, das weniger gut funktioniert, unseren Anlagen nicht so entspricht und daher seltener ist, aber nicht unmöglich. Die Beziehungen beider Geschlechter, die ursprünglich eine Ergänzung unterschiedlicher Wesen war, ist zugleich immer näher an Verbindung Gleicher gerückt, also logischerweise in die Nähe der Homosexualität. Das drückt auch der moderne Namen ‚Partner’ aus. Doch das nur am Rande; es dürfte im Zeitgeist aufgewachsenen Menschen zu sehr widerstreben, um mit allen Folgen erfaßt zu werden. Diese Verringerung der Hypergamie hatte jedoch die fatale Folge, daß nun Heirat zwischen sehr Reichen und sehr Armen selten wurden. Angesichts unsres Famlien(un)rechts, der Scheidungs- und Trennungsgesetze, ausufernder Unterhalts- und Alimenteforderungen grenzt es an Selbstmord, eine deutlich ärmere Frau zu heiraten, um dann jederzeit gewinnbringend entsorgt werden zu können. Die abendländische Emanzipation hat deswegen eine Umoriëntierung an gleichen Gefühlen, Werten, Vorstellungen, ähnlichem sozialen Umfeld, ähnlichen Interessen u.s.w. hervorgebracht. Der Seelenverwandte von heute soll uns ähneln. Das war einst anders. Ein natürlicher Instinkt war eher im Gegenteil, daß sich Gegensätze anziehen, und auch in Kulturen war es gerade die Differenz, der Unterschied, worin Reiz und Anziehung beider Geschlechter lagen. Wirtschaftlich bedeutete das nun, daß Reiche und Arme seitdem jeweils unter sich bleiben, die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer werden. Feminismus und Emanzipation haben die Schere der Gesellschaft immer weiter geöffnet.

Unter den Pseudomännerrechtlern, einem überflüssigen Anhängsel des Feminismus, meist Gleichheitsfeministen begrenzten Durchblicks, die den Platzhirsch spielen, meine besseren Argumente und Bücher jahrelang behinderten, mir zwei Blogs löschten und mich zweimal von weiteren Veröffentlichungen auf ihren Seiten ausschlossen, also eine unsolidarische, hinderliche Chaosgruppe, wurde ich kurz vor meinem ersten Rauswurf beim Thema Hypergamie mundtot gemacht. Ein Dampfplauderer, der sich viel einbildete auf seine Fähigkeit, in Debatten aufzutreten und eher langatmige als inhaltsreiche Bücher in konservativen Verlagen untergebracht, aber sich geweigert hatte, mit dem Verleger zu reden, damit ich dort eine Chance erhalte, weil er sich selbst keine Konkurrenz machen wollte, wie er mir selbst gesagt hat, argumentierte nämlich falsch wie folgt:

Frauen seien nun einmal hypergam, Feminismus damit zum Scheitern verurteilt und mit diesem seinen Argument die Welt erklärt. Das hatte er vor Jahren in einem englischen Artikel gelesen, diesen stolz übersetzt, und glaubte, nunmehr die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben. Darauf wollte ich einwenden, daß er sich irrt: Erstens gibt es Ethnologie drei mögliche Modelle: Hypergamie, Monogamie, Hypogamie, von denen Hypergamie zwar das verbreitetste und evolutionären Kräften angemessene ist, aber eben nicht das einzige. (Damit es einen Vorteil für Frauen gibt, müssen Männer mindestens unersetzliche Beiträge haben, wenn sie schon nicht ranghöher sind.) Zweitens hat Feminismus offenbar seit den 1960er Jahren den Grad der Hypergamie wenigstens finanziëll tatsächlich stark verringert, was gerade Ursache heutiger sozialer Gegensätze ist. Damit hat meine Erklärung ein gutes Argument gegen Feminismus. Seine Erklärung ist eine populistische Vereinfachung, die widerlegbar ist und das richtige, zugkräftige Argument verfehlt und behindert. Wer so kurzsichtig argumentiert, wird vorhersehbar auf die Schnauze fallen wie andere Platzhirsche auch, die in der Männerszene meine besseren Argumente ignorierten, während sie selbst den Platzhirsch spielten, der sich unbequeme Konkurrenz durch Denker vom Leib hält. Peinlich ist, wenn solche Dampfplauderer für Männer sprechen statt intelligente Männer.

Der Typ hat mich nicht zu Wort kommen lassen, wurde noch unverschämt, verglich mich mit einer Feministin und fing an Witze zu erzählen, um mit seinem Charisma zu beeindrucken – als ob eine wissenschaftliche Wahrheit vom Charisma des Vortrags abhinge statt von der Richtigkeit logischer Argumente. Wenige Tage später war ich dort stillschweigend aus dem Verteiler entfernt worden, wurden meine Beiträge nicht mehr veröffentlicht, die ihnen auch aus anderen Gründen unbequem geworden waren, und schließlich mein damaliger Hauptblog von ihnen gelöscht. Nun kommen wir zu einem anderen Typ der Halbwahrheit, wie er in konservativen Kreisen beliebt ist.

«Ausbeuter im Namen der Gerechtigkeit
Vera Lengsfeld 11. März 2019

Der bekannte Migrationsforscher Paul Collier hat ein neues Buch herausgebracht, in dem er den Ursachen der Spaltung der westlichen Gesellschaften auf den Grund geht. Er nennt es sein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft.

Das Buch hat tatsächlich etwas Revolutionäres, denn es enthält völlig neue, ungewohnte Gedanken. Paul Collier spricht von einer neuen herrschenden Klasse, die ihre Macht auch auf Kosten des Zerfalls unserer Gesellschaft zu festigen versucht. Denn dieser Zerfall ist Resultat ihrer Politik. Diese neuen Machthaber sind weder die Kapitalisten, noch die Konzerne, nicht einmal die Politiker. Diese ‚urbane Elite’, die sich seit den 80er Jahren in allen westlichen Ländern herausgebildet hat, ist dabei, die Nachkriegsordnung, die uns eine lange Periode des Friedens, des wachsenden Wohlstands und der Annäherung der sozialen Schichten gebracht hat, zu demontieren. …

„Es gibt heute eine globalisierte Klasse der Informationsarbeiter. […] Es ist eine Klasse, die fast ausschließlich in Großstädten lebt, die so flüssig Englisch spricht wie ihre Muttersprache […] Diese neue globalisierte Klasse sitzt in den Medien, in den StartUps und NGOs, in den Parteien, und weil sie die Informationen kontrolliert (‚liberal media’, ‚Lügenpresse’), gibt sie überall kulturell und politisch den Takt vor […] Denn insgeheim weiß sie längst, was die eigentliche Quelle ihrer Macht ist: Sie kontrolliert den Diskurs, sie kontrolliert die Moral.” …

Dagegen haben die ‚urbanen Eliten’ laut Haidt nur zwei Werte: Fürsorge und Gleichheit. …

Sie fühlen sich tatsächlich allen anderen überlegen. Collier nennt es ‚meritokratische Überlegenheit’, mit der sie, wie neue platonische Wächter glauben, sich über alle anderen Werte hinwegsetzen, neue Rechte für sich krëieren und in Anspruch nehmen zu können. Gleichzeitig haben sie das erfolgreiche Genossenschaftsmodell, das neben Rechten reziproke Verpflichtungen enthielt und zum wachsenden Wohlstand und sozialen Frieden von 1945 bis in die 80er Jahre geführt hat, außer Kraft gesetzt.

Die neuen ‚Eliten’ kennen nur noch Rechte, keine Pflichten. …

Die Herrschaft der WEIRDs hat dazu geführt, daß die Nachkriegsordnung, in der sich die Schere zwischen arm und reich immer mehr schloß, zerfällt, mit der Folge, daß diese Schere nun wieder immer weiter aufgeht.»1 (Vera Lengsfeld)

Diese Argumentation enthält richtige Gedanken. Es stimmt, daß die Bezahlung immer stärker auseinanderklafft. Doch auch dabei hat Feminismus mitgeholfen. Im 19. Jahrhundert war es Kinderarbeit, mit der Löhne auf ein Hungerniveau gesenkt wurden. Kinder waren bereit, für wenig Geld zu arbeiten. Aus gleichem Grunde waren Lohndrücker der Konzerne ursprünglich an einer Emanzipation der Frau interessiert, weil diese das Potential an Arbeitskräften verdoppelte und Frauen auf den Markt schickte, die anfangs wenig Erfahrung hatten und mit weniger Geld für leichte Tätigkeit zufrieden waren. Damals gab es sogenannte Leichtlohngruppen mit leichter, nicht unbequemer Arbeit, die weniger kostete. Als sich der feministische Zug verselbständigte, mußten neue Billigarbeiter gefunden werden, um zum Schaden der Arbeitnehmer und Gesellschaft die Löhne weiter zu drücken. Das waren anfangs Gastarbeiter, die oft wenig konnten, für die aber weniger Geld viel mehr war, als sie in ihrer einstigen Heimat hätten verdienen können. Später übernahm eine Millionenflut illegal eingelassener falsch als ‚Asylsucher’ deklarierter Sozialstaatsnutzer diese Aufgabe.

Eine Folge davon war, daß in den 1960er Jahren ein Familiënverdiener – fast immer der Mann – allein mehr Kaufkraft erarbeiten konnte als heute zwei voll Berufstätige.

In den anderen Punkten irrt die konservative Sicht, die jetzt als Sensation herausposaunt wird, nachdem das feminismuskritische Original seit langer Zeit übersehen wurde, weil es an Tabus rührt und kein Interesse besteht, meine Argumente wahrzunehmen. Der Sündenfall fand lange vor den 1980er Jahren statt. Bereits die erste feministische Welle bekämpfte erbittert moralisierend Andersdenkende. Bax schrieb schon 1913, also vor dem Ersten Weltkrieg, von ‚Aposteln des Feminismus, männlich wie weiblich’, die ‚nach Boykott riefen und Druck auf Herausgeber ausübten’, damit sich Andersdenkende nicht zur Wort melden konnten. Meine Bücher weisen nach, daß schon 1968 Professoren Bücher über die Universalität von Geschlechterrollen nicht mehr veröffentlichen konnten, weil es massive feministische Zensur gab. Traditionelle Moral wurde zerstört, durch Gleichheit und einseitige Förderung fälschlich für benachteiligt gehaltener Gruppen ersetzt. Eindeutig entstammt das bereits dem Feminismus erster und zweiter Welle, nicht erst den darauffolgenden 1980er Jahren, als diese Ideën aus der zweiten feministischen Welle in andere Bereiche der Gesellschaft weiterströmten.

Die Schere zwischen arm und reich ging aufgrund der Emanzipation und des damit verbundenen Rückgangs der Hypergamie immer weiter auf, wie wir gesehen hatten. Einen zweiten Beitrag dazu lieferten zunächst Frauen, die auf den Arbeitsmarkt drängten, und Gastarbeiter, später Massenmigranten. Nur wenige Machthaber und die Industrie profitieren von der Massenmigration, auf Kosten des Volks, der Gesellschaft und Kultur, die zerstört werden. Aber das ist gewissenlosen Machthabern und Profiteuren egal.

Die Klasse der Informationsarbeiter entstammt der Generation, die von der zweiten feministischen Welle geprägt wurde. Das habe ich selbst miterlebt, denn ich war einer von ihnen in der Gründungszeit, als erste Hobbyrechner verfügbar wurden. Die Prinzipiën von Gesinnungskontrolle entstammen ebenfalls der zweiten feministischen Welle und der 1968er Kulturrevolution. Bereits 1968 wurden kritische Männer zum Schweigen gekreischt. Sogar Esther Vilar hätte ihre 1971 erschienene emanzipative (auch feministische) Kritik am Feminismus zweiter Welle fast nicht veröffentlicht bekommen. So groß war damals schon die Einseitigkeit.

«Vilar bezeichnet sich in diesem Sinne selbst als ‚ganz offene Feministin’. (1:37) Beide unterscheiden sich dann aber grundsätzlich in der Einschätzung der Schwierigkeiten, die einer weiblichen Selbständigkeit im Weg stehen.»2 (Man-Tau)

Auch Erin Pizzey bestätigt, daß sie zahlreiche hochintelligente Männer kannte, deren feminismuskritische Bücher keine Chance erhielten, verlegt zu werden. Sofern es in extrem seltenen Fällen zu einer Veröffentlichung kam, folgten oft Drohungen bis zu Morddrohungen, Belastungen des Familiënlebens, die bis zu Selbstmord oder der Aufgabe des brisanten Themas führen konnten.

«„Ja, auf der Toilette der Münchner Staatsbibliothek haben mich vier junge Frauen zusammengeschlagen. Das war nicht zum Lachen. Ich wurde bespuckt, ich bekam unentwegt Morddrohungen, mein Haus in München pinselte man mit Totenköpfen und ähnlichem voll. Ich habe Deutschland von einem Tag auf den andern verlassen, ich hatte einen kleinen Sohn, ich konnte nicht mehr bleiben.»3 (Esther Vilar, in: Weltwoche)

Esther Vilar wurde von vier Feministinnen zusammengeschlagen, die Alice Schwarzer in einer Fernsehdebatte gegen sie aufgehetzt hatte.4

«„ich wundere mich überhaupt, daß Frauen Sie noch nicht angegriffen haben.”
Vilar: „Haben sie schon.”
Schwarzer: „Richtig. Richtig.” (25:06-25:14)»5 (a.a.O.)

Ebenfalls Alice Schwarzer: «„Sie sind nicht nur Sexistin, sie sind auch Faschistin!”» (a.a.O.), eine völlig haltlose Verleumdung, mit der noch heute jede echte Opposition gegen die Regierung zu erledigen versucht wird. Falsche Beschuldigungen dieser Art verhindern, daß sich gegen eine gerade entstehende Gesinnungsdiktatur starke Oppositionskräfte bilden können, damals wie heute, liefern Gewalttätern zugleich Anregung und Rechtfertigung. Die weitere Entwicklung zeigt, daß es sich wie üblich genau anders herum verhielt.

Anschließend wurden Esther Vilar und ihr Kind mit Mord bedroht, so daß sie emigrieren mußte. Ihre Vorfahren waren bereits zu Nazizeiten emigriert. Wer diese Intoleranz der feministischen Welle übersieht, weil das ein gemiedenes, vielen peinliches Thema und überdies tabu ist, dann annimmt, in den 1980ern wären genau die gleichen Methoden derselben Generation noch einmal erfunden worden, begeht einen Denkfehler. Die Methodik entstammt in allen Einzelheiten dem Feminismus, hat sich später nur weitere Tätigkeitsfelder erobert. Ähnlich verhält es sich heute: Was Correctiv und andere Organisationen wie die AA-Stiftung betreiben, die heute Druck auf Andersdenkende ausüben, oder das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das angeblich Haßrede verhindern will, tatsächlich aber regierungskritische Meinungen behindert, wurde vorher von Feministinnen erfunden und benutzt. Bereits bevor es jene Organisationen und Gesetze gab, bevor rechte und konservative Strömungen damit bekämpft wurden, beschrieb ich, wie Feministinnen bereits ein bis zwei Dekaden zuvor ‚das Internet von antifeministischen Inhalten säubern wollten’ – was diese selbst als Ziel erklärt haben! Feministische Gruppen waren es, die bequeme Schaltflächen in sozialen Mediën erzwangen, um mühelos ungenehme Beiträge, Seiten und Profile melden, löschen oder sperren zu können. Bevor die Linken auf diesen Zug draufsprangen, waren es feministische Druckgruppen, die erst Druck auf soziale Medien ausübten, einfache und bequeme Meldungsmöglichkeiten zu schaffen, sodann sich in geheimen Gruppen verabredeten, gleichzeitig in Massen bestimmte Seiten zu melden, um sie aus dem Internet entfernen zu lassen. Anschließend gaben sie dann mit ihren Erfolgen an. Auch hierbei irrt, wer das übersieht, die Ursache bei politischen Machthabern oder verschworenen Eliten sucht.

Die ‚meritokratische Überlegenheit’ entstammt ebenfalls der feministischen Kulturrevolution, die alle echten traditionellen Werte als ‚patriarchalisch’ und ‚Unterdrückung’ anfeindete, abschaffte und durch frauenbewegte Werte ersetzte, die sie sich ständig nach Bedarf neu definierten. So wie die erste feministische Welle der Archetyp politischer Hysterie war, die 1910 bereits Hauptargument gegen Forderungen der Suffragetten war, weil man befürchtete, politische Hysterie als Methode dauerhaft in der Gesellschaft zu verankern, geht auch die pseudoreligiöse Überlegenheit, sich für ihre Agenda passende ‚Werte’ neu zu definieren, um dann Andersdenkende pauschal vorab zu verurteilen, auf sie zurück. Es war im Westen bereits in den 1970ern üblich, jeden Einwand von Männern abzutun mit Begründungen wie, das habe die Frauenbewegung bereits debattiert und verworfen, deshalb sei darüber kein Gespräch mehr möglich, die Ergebnisse müßten nun endlich angenommen werden, und überhaupt sollten die ‚bösen Chauvis’ endlich mal ‚die Klappe halten’, während sie sich ständig weibliche Werte erträumten von Frauen, die sich über Frauen definieren. Umwertung aller Werte war seit 1968 ein Kernthema. Als Mann mit einer nichtfeministischen Meinung gehört zu werden und an solchen Debatten teilzunehmen war völlig undenkbar. Wer im Umfeld der bereits damals linken und feministischen Fachschaften nur so aussah, als wäre er bürgerlich, wurde schon schief angesehen. So tief war das Gefühl ‚meritokratischer Überlegenheit’ bereits verankert. Eine Feministin fühlte sich geradezu durch Geburt ‚meritokratisch überlegen’.

Auf diese Sachverhalte habe ich seit Jahren hingewiesen. Doch das wird ignoriert. Nur eine später erschienene Verkürzung begeistert das Publikum.

Zitate

1 https://vera-lengsfeld.de/2019/03/11/ausbeuter-im-namen-der-gerechtigkeit/

2 https://man-tau.com/2014/02/06/zerstorte-chancen-esther-vilar-begegnet-den-wundern-im-alice-land/

3 http://archive.is/sxmJ

4In Ermanglung von Sachargumenten, bei denen Esther Vilar regelmäßig siegte, griff Alice Schwarzer zu boshaften Methoden, von der Sitzplatzwahl
«Schwarzer kommt zu spät, macht dafür seltsamerweise lauthals anderen Vorwürfe, wartet, bis Vilar sich einen Platz ausgesucht hat, verlangt dann diesen Platz für sich selbst und eröffnet schließlich unvermittelt das Gespräch mit einer gezielten Beleidigung:
„Das soll einige Leute geben, die glauben, daß das, was sie geschrieben haben, das sei also keine pure Dummheit oder so, das sei eine Satire.” (1:09)»
bis zum völlig absurden Nazivergleich gegen eine Jüdin, ein Tabubruch im Nachkriegsfernsehen. Diese Methode wird heute noch zur Verunglimpfung Andersdenkender verwandt; kein Tag vergeht, ohne daß ein Oppositioneller als ‚Nazi’ beschimpft wird.
«Vilars Bücher seien, so Schwarzer, so infam und unerhört, daß Frauen sich erkundigen sollten, ob juristische Schritte dagegen möglich seien.
„Wenn wir in ihren Büchern das Wort ‚Frau’ ersetzen würden durch das Wort ‚Jude’ oder ‚Neger’, dann wären ihre Schriften reif für den ‚Stürmer’! (…) Sie sind nicht nur Sexistin, sie sind auch Faschistin! Das ist eine sehr ernsthafte Anschuldigung und in Anbetracht ihrer persönlichen Situation, glaub ich, doppelt schwerwiegend.” (31:19 – 31:40)
Die Vorwürfe begründet Schwarzer an keiner Stelle – der Gestus der aufrechten Empörung ersetzt bekanntlich jederzeit und umstandslos jedes Argument.» (https://man-tau.com/2014/02/06/zerstorte-chancen-esther-vilar-begegnet-den-wundern-im-alice-land/)

5 https://man-tau.com/2014/02/06/zerstorte-chancen-esther-vilar-begegnet-den-wundern-im-alice-land/

Weltfrauentag 2019

Seit es Feminismus gibt, feiern sich nachweislich bevorzugte Frauen, so heute am Weltfrauentag. Dann werden Reden geschwungen, die auf alten falschen Annahmen über die Natur des Menschen gründend Benachteiligungen konstruieren, die es nie gegeben hat: Sehr viel größere Bürden lagen zu allen Zeiten auf Männern, die es sehr schwer hatten, zu den Glücklichen zu gehören, die sich fortpflanzen können, was Sinn des Lebens ist. Frauen stellt sich das Problem nicht; sie haben die Macht, männliches Fortleben in Nachkommen zu verweigern oder zu ermöglichen.

Der Weltfrauentag vermittelt Ideologie.

Selbsternannte Vertreterinnen des bevorzugten weiblichen Geschlechts geben sich gerne kämpferisch.

Bescheidenheit war noch nie Merkmal feministischer Grüner. Gib ihnen eine Hand, dann vereinnahmen sie dich ganz.

Auch die Migrantifa ist wieder dabei. Kontrolliert werden geht gar nicht; kontrolliert sollen nur Andersdenkende werden.

„Frauen in der Schlacht” – huch, was für ein kämpferischer Ruf bevorzugter Damen, die Revolution gegen von ihnen ausgebeutete Zahlskaven machen.

Nebenbei beschimpfen Frauen Mütter. Weltfrauentag.

Auch mit Rollenumkehr werden weiße heterosexuelle Männer abgeschafft, indem statt ihrer Migranten bevorzugt und fortgepflanzt werden.

So brüten Feministinnen Kuckuckseier aus, nicht nur physisch, sondern auch geistig.

Hier starb wohl ein verdrängter einheimischer Mann, der keine autochthone Frau als Mutter seiner Kinder fand, wohl schon zur Gastarbeiterzeit aus, weil aus numerischen Gründen nicht genug Mädchen für uns übrig bleiben, wenn eindringender Männerüberschuß sich hier von uns Freundinnen fischt.

Ob Ironie oder Ernst, die Botschaft geht nach hinten los.

Endlich mal eine klare Ansage.

Feministinnen bedienen sich nicht nur großzügig bei dem, was Männer hart erarbeiten, die sie dann meist auch noch zusätzlich sexuell diskriminieren, sondern verschenken von Männern mühsam erarbeitetes Geld auch gern an ein Millionenheer von Migranten.

Beim ‚Frauenkampftag’ werden ‚Untersuchungen’ angekündigt, die bereits militant sind, also gaaanz gaaanz und vollkommen wertneutral und objektiv, die reine Wahrheit sozusagen.

Da fällt dann kaum auf, daß Männer, die Hauptopfer von Gewalt sind, ausgeschlossen werden.

Die SPD weiß zwar nicht, worum es geht oder was die Frage ist, doch sie steht mit geballter Faust zum Frauentag in Kampfstellung. Haben die in der Partei heimlich das ‚P’ gegen ein ‚E’ ausgetauscht?

Wo die SPD auftaucht, darf die Antifa nicht fehlen, schon gar nicht zum Weltfrauentag.

Späßchen über den Frauentag dürfen sich eher Araber als wir erlauben.

Wem das noch nicht bunt genug ist, kann sich auf einer Frauen Lesben Migrantinnen Demo vergnügen. Wie komisch, daß ich im Flirtbereich der Städte 100 männliche Migranten, die Sex und Frauen wollen, auf 0,1 Migrantin antreffe.

Seit 1968 gibt es ausschließlich feministischen Journalismus in arrivierten westlichen Mediën; echte männliche Feminismuskritik, darunter meine Bücher, wurden eisig und eisern ignoriert. Da tut es doch gut, wenn Frauen einen noch extremer feministischen Journalismus fordern.

Wo ist eigentlich dieses „neue deutschland”? Hinterm Mond? Sonst müßten die ja inzwischen mitgekriegt haben, daß unsere Mediën stramm feministisch sind, seit es feministische Wellen gibt. Allerdings fiel einer aufmerksamen Leserin mit Rückgrat und Humor auf, daß es neben Frauen (und Männern, die nur dazu da sind, für die Forderungen anderer ihren Rücken krummzumachen und sich ausbeuten zu lassen) laut Erkenntnis unsrer hochbezahlten Genderforscher noch 58 Gender gibt, für die ein Weltfeiertag noch nicht bekannt ist.

Das Kulturkaufhaus Berlin bietet – typisch für die meisten Läden – lauter meist feministische Frauenliteratur an, die in sämtlichen Glasfenstern ausgestellt ist, aber nicht ein einziges ernstlich feminismuskritisches Werk, schon gar kein Buch von Deichmohle. Solche Einseitigkeit ist typisch seit 1968, wie meine Bücher nachweisen, geht Indoktrination auf anderen Gebieten zeitlich voraus; auch viele der heute von Regierungen verwendeten Methoden zur Meinungsumlenkung entstammen feministischen Wellen.

„Frauen verändern die Welt.” Vor lauter „Girlsplaining” wird „die Liebe” zum „Ernstfall”. Eine Oriëntalin darf sich über Mutterschaft auslassen. Weiße Frauen sollen CO² sparen und weiße Männer aussterben lassen. Gebärstreik. Dafür brüten wir Millionen Kuckucke aus. Ist das nicht genial? Das wäre nicht passiert, „Wenn Männer die Welt erklären”. Doch das dürfen Männer nicht. Feministen glauben, alles besser zu wissen, sind faktenresistent und unbelehrbar.

Bevorzugte Frauen ändern jeden Tag die Welt. Leider oft zum Nachteil von Männern, den Lasteseln der Geschichte, die alles bezahlen und anschließend oft diskriminiert von Fortpflanzung ausgeschlossen ohne Fortleben in Kindern wegsterben.

Ui ui, ganz kämpferisch das ‚Kulturkaufhaus’. Rosa die Revolutionären und Suffragetten, die Männern die sexuelle Selektion vorenthielten, ihre weibliche Wahl und Dominanz sogar ausdrücklich zur einseitigen ‚Zuchtwahl am Mann’, aber keinesfalls umgekehrt an der Frau, übersteigern wollten, den diskriminierten Männern aber ihr vergleichsweise weniger bedeutsames Wahlreicht neideten, das damals nur eine Minderheit der Männer besaß, die sich, mit oder ohne Wahl, zu Millionen in Schützengräben totschießen lassen durften, während ihre Angebeteten bequem zu Hause saßen, Kaffee schlürften, von pikfeinem Porzellan Törtchen aßen und dabei über die ‚ungerechte Benachteiligung der Frau’ jammerten.

Simone Beauvoir, Judith Butler, Laurie Penny – was feministisch, ideologisch verrannt und auf Kriegsfuß mit Wirklichkeit, menschlicher Natur und Kultur ist, wird hier groß ausgestellt. Kein Mann, keine Feminismuskritik, kein Buch von Deichmohle – versteht sich. Wir leben schließlich in einer Gesinnungsdiktatur.

Feminismuß, Powerfrauen, nochmals Rosa, Teufelsweiber wie Michelle Obama.

Feministisch, frei und visionär. Rebellische Frauen, Women in Battle, und schon wieder Rosa. So geht das in allen Fenstern weiter, und ich bin noch lange nicht fertig.

Frauen & Macht. Ein Manifest.

The Vulva versus the Patriarchy. Die Möse und das Patriarchat.

Die Schwesternschaftsverbindung. Das klingt aber verdammt nach ‚feministischer Schwesternschaft’ (‘feminist sisterhood’).

Darf es auch etwas schamlos sein? Gute Nacht, Rebellenmädchen. Übrigens: Solch ein Weltfeminismustag findet in Verlagen, Presse, Mediën, Unterhaltung, Politik und Wirtschaft an 365 Tagen jährlich statt, außer in Schaltjahren, dann sind es 366 Tage. Wer den einseitig gepriesenen Lügen entrinnen will, lese meine Bücher. Ganz nebenbei ist Feminismus eine Verschwörungstheorie über ein angebliches ‚strukturelles Patriarchat’, das so geheim wirkt, daß nicht einmal Feministinnen es benennen können, und über durch falsche Annahmen und schiefe Wahrnehmung frei erfundene ‚Benachteiligung’ tatsächlich klar bevorzugter Frauen. Meine Bücher sind eine nüchterne Dusche mit Wirklichkeit und Fakten, die feministischen Wirrköpfen den Aluhut vom Schädel spülen. Doch eine verkehrte Welt sieht das verkehrt herum, liest feministischen Schwachsinn, nicht aber entlarvende Bücher von Deichmohle.

Jugendliche Rebellion, Revolution und politische Hysterie

Jugendliche Rebellion, Revolution und politische Hysterie

Eben las ich einen gestern veröffentlichten Vergleich des Kults um „Generation Greta” mit Rousseau und Robespierre. Die Idee ist gut, greift aber zu kurz und geht von einem veralteten Weltbild aus, in dem moderne Evolutionsbiologie und Feminismuskritik noch nicht angekommen ist.

Ein natürlicher Antrieb von Rebellionen seit Urzeiten bis zu den Klimahüpfern ist eine Folge der Zweigeschlechtlichkeit, bei der ein Geschlecht über Fortpflanzung und sexuelle Selektion dominiert. Dies ist bei fast allen Tierarten einschließlich dem Menschen das weibliche Geschlecht.

Grundlegender Nachteil männlichen Lebens ist die Hürde, erfolgreicher sein zu müssen als andere Wettbewerber, um soziale Anerkennung und schließlich gute Möglichkeiten zu erhalten, sich fortzupflanzen. Viele männliche Artgenossen werden diskriminiert oder sterben bei dem Versuch.

Sobald männliche Jungtiere geschlechtsreif werden, werden sie bei vielen Tierarten verjagt, bei anderen sind sie schon früher flügge. Dies entspricht einer Neigung zur Rebellion gegen Eltern und hergebrachte Ordnung, die auch bei Menschen Teil jugendlichen Reifeprozesses ist. Die evolutionäre Grundlage davon ist folgendes: Um die weibliche Wahl, die uns unbewußt wirkt und das weibliche Geschlecht, zusammen mit Fruchtbarkeit, dominant macht, zu bestehen, müssen noch niederrangige Jungtiere oder menschliche Jugendliche sich hart mühen, aufzusteigen. Sie sind aber noch schwach und unerfahren. Deswegen erscheint ihnen die elterliche Ordnung bedrohlich: Dort sitzen bereits Platzhirsche, genießen Macht, Ansehen und fruchtbare Frauen. Stärkere und erfahrenere Männer sind motivierter, sich zu mühen, um den Aufstieg zu schaffen. Doch wer zu abgeschlagen oder jung dafür ist, hat offenkundig wenig Aussichten und daher Interesse daran, eine Ordnung zu stürzen, die ihn benachteiligt. Deshalb sind männliche Jugendliche rebellisch, ansonsten Benachteiligte.

Der Evolutionsbiologe Steve Moxon schrieb, eine Mehrzahl Männer würde von der männlichen Hierarchie benachteiligt, weshalb es für sie von Vorteil wäre, diese umzustürzen, um selbst besseren Zugang zu erhalten. Ursprünglich und im Kern ist das Zugang zu fruchtbaren Frauen; doch aus männlicher Hierarchie, deren Ausbildung von weiblicher Wahldominanz durch sexuelle Selektion vor langen Zeiten erzwungen wurde, und zwar noch im Tierreich, entwickelte sich ein Streben nach sozialer Anerkennung. Ansehen und Rang in der Gesellschaft sind heute entscheidend für viele Dinge, die nicht direkt mit Sexualität zu tun haben, doch die Urkraft, die männliche Hierarchien entstehen ließ, war der Druck sexueller Selektion. Die Gesellschaft entstand aus der Familie und Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen.

Jugendliche Rebellion ist also wesentlich älter als die Menschheit. Auch politische Revolutionen hat es von der Antike bis heute immer wieder gegeben, doch waren dies ursprünglich Kämpfe unter Männern um politische Macht, die biologisch den gleichen Zweck und Sinn hatten wie das Aufbegehren von Jugendlichen: Sich einen Platz in der Welt zu finden. Wurde der Druck der Benachteiligten zu groß, stürzten diese die Ordnung, um selbst an die Fleischtöpfe zu gelangen.

Dies alles wäre wenig verwunderlich und bedürfte keiner weiteren Analyse, wenn nicht spätestens in der Zeit der Aufklärung ein weiteres Problem aufgekommen wäre. Hiermit sind wir wieder bei Rousseau und anderen Aufklärern angelangt. In jener Zeit schickten Philosophen sich an, die Welt nach ihren Grundsätzen vermeintlich ‚vernünftiger’ zu gestalten, was ihnen in vielerlei Hinsicht auch gelungen sein mag. Gescheitert sind sie bei allem, was mit den Geschlechtern zu tun hatte, weil ihnen die Evolution und alles, was damit zusammenhängt, noch unbekannt war.

Mithilfe der Evolution wurde aufgedeckt, daß wir unbewußt bereits in unserer Wahrnehmung, und auch unsrem Handeln, Kinder als hilfsbedürftig bevorzugen, was aufgrund der Unreife, mit der Menschen geboren werden, auch nötig ist. Allerdings erstreckt sich bevorzugte Wahrnehmung und Behandlung auch auf Frauen, die evolutionär Mütter sind, denn nur Frauen, die Mütter wurden, leben in Nachkommen fort. Deshalb ist unsre Wahrnehmung der Geschlechter schief und sahen Philosophen der Aufklärung Frauen als ‚benachteiligt’ an, also genau das Gegenteil dessen, was aus evolutionärem Sinn eine biologisch nachweisbare Tatsache ist. Hinzu tritt eine zweite Schiefsicht. Damit rangniedere männliche Artgenossen sich nicht unberechtigten Zugang zur Fortpflanzung erschleichen, muß es Mechanismen geben, die Schummeln und Mitleidsmaschen verhindern, sonst könnte das männliche Geschlecht nicht als Filter für Gene dienen. Daraus folgt, daß wir männliche Verlierer schlecht oder verächtlich wahrnehmen müssen, und jeden Versuch von Verlierern, in sexueller Hinsicht an Mitleid zu appellieren, empört zurückweisen. Daraus ergibt sich eine beobachtbare Empathielücke gegenüber Männern.

Solche Probleme lassen sich bereits in der Philosophie vor der Aufklärung nachweisen, etwa in der frühen Neuzeit. Letztlich sind sie zeitlos und prägen jede Zivilisation. Aus diesem Grunde neigt jede Zivilisation dazu, von Generation zu Generation weiter zu ‚verweichlichen’, Frauen stärker zu bevorzugen als die vorherige, bis sie an dieser zunehmenden Einseitigkeit zugrundegeht oder von vitaleren Völkern überrannt wird. Obwohl es also grundsätzlich ein zeitloses Problem ist, geschah während der Epoche der Aufklärung massive Verstärkung. Kucklick schrieb von der ‚Sattelzeit’, in der sich männerfeindliche Sichten massiv im Denken festsetzten, ebenso die Vorstellung von Frauen als ‚Lichtgestalt’ und ‚unterdrückt’. Der Versuch, die Welt ‚vernünftiger’ einzurichten, gründete also auf einem krassen Irrtum bezüglich beider Geschlechter.

Weshalb brach der Tugendterror mit den Erben Rousseaus wie Robespierre aus? Auch das hat einen Grund. In früheren Zeiten bestanden natürliche Geschlechterbezüge, zu denen auch kulturelle Ergänzung gehört. Rebellionen stellten diese nicht in Frage; es ging nur darum, welche Männer Ansehen genossen, um in der Gesellschaft – und damit bei fruchtbaren Frauen – Geltung zu haben. Eine Revolution war lediglich eine blutige Form des Kampfes um Rangordnung, den Hirsche mit ihrem Geweih einmal jährlich auszufechten pflegen.

Doch die Idee aufklärerischer Philosophie von der Gleichheit der Menschen, so edel sie gemeint war, stand auf Kriegsfuß mit biologischen Tatsachen und der Grundlage von Kultur. Die Geschlechter sind nicht nur verschieden und ergänzen sich, sondern darauf beruht menschliche Kultur. Wer Individuën unter Vernachlässigung ihres Geschlechts, der Bezüge zwischen ihnen, auseinanderreißt, sozusagen zu gleichen, autonomen Subjekten erklärt, begeht einen kardinalen Fehler, den später die Frauenbewegung auf die Spitze getrieben hat. Damit wird nämlich menschliche Natur ebenso wie Kultur geleugnet, eine Kultur, die so elementares menschliches Bedürfnis ist wie Sprache.

Ein Zerreißen dieses für menschliches Leben grundlegenden Zusammenhanges setzt irrationale Kräfte frei. In der Rebellion geht es jetzt nicht mehr darum, ranghohe Männer (etwa den Adel) zu stürzen, um selbst ranghoch zu werden, sondern ums Prinzip, um eine Ideologie, ein politisches Bekenntnis, letztlich eine Glaubensfrage, in der so unerbittlich und blutig gekämpft werden mag wie sonst allenfalls in mittelalterlichen Glaubenskämpfen. Statt um die richtige Verehrung des wahren Gottes kämpfen nun Revolutionäre um die richtige Auslegung der ‚gerechten’ Ideologie. Die ganze Welt soll umgekrempelt werden. Eine Frauengestalt, die trikoloreschwingende Marianne, wurde zum Symbol der Französischen Revolution. Ein Zug Frauen setzte sich an die Spitze eines waffenziehenden Zuges, wie in „Abrechnung mit dem Feminismus” abgebildet. Das ist ungewöhnlich. Denn hierbei nimmt Gewalt eine neue Qualität an, die sie zuvor nicht hatte. Politische Hysterie kündigt sich an.

Seitdem verschärften sich die Probleme. Aufgrund der uns unbewußt wirkenden schiefen Wahrnehmung der Geschlechter nahm die im Denken der Zeit verankerte Misandrie ebenso weiter zu wie der Irrglaube an vermeintliche ‚weibliche Benachteiligung’. Daraus erwuchsen vorfeministische Bestrebungen, vielfach bei Frauen, die wie Woolstonecraft in ihrer Geschlechterrolle durch lesbische Tendenzen verwirrt waren. Denn wer solche Tendenzen hat, wird den Sinn gegenseitiger Aufgaben und Bezüge beider Geschlechter kaum ganz verstehen können und ist am ehesten geneigt, sie als ‚hinderlich’ einzustufen, obwohl sie im Gegenteil grundlegend für Kultur sind.

Seitdem fand ein Wandel statt. Klassische Rebellionen waren der Versuch junger oder benachteiligter Männer, an die Spitze der Hierarchie zu gelangen, um soziales Ansehen, Wohlstand und das Interesse von Frauen zu gewinnen. Klassische Revolutionen entstanden aus Not, wenn Hungernde oder Geschundene sich gegen ungerechte Zustände erhoben. Doch nun entstand ein sehr merkwürdiger Typus von Rebellion oder Revolutionären, die eigentlich alles hatten, aus gutem Elternhaus, keine Not litten, aber aus Emotionen heraus revolutionär wurden. Das ist eigentlich etwas ungeheures, weil ihre Rebellion nichts mehr mit dem ursprünglichen biologischen Sinn des Rebellischseins zu tun hat. Man kann es daher als im Kern ungesund ansehen. Nicht diskriminierte Männer rebellieren, um einen höheren Platz in der Hierarchie des Ansehens zu erreichen, der ihnen Zugang zur Liebe der Frauen ermöglicht, sondern bevorzugte Frauen, die Männer diskriminieren, sich dabei aber subjektiv einbilden, selbst benachteiligt zu sein. Nicht notleidende Menschen machen Revolution, sondern satte Wohlstandskinder, die zunehmend übersättigter, zugleich aber unzufriedener werden. Dies unterscheidet eine politische Hysterie deutlich von einer natürlichen jugendlichen Rebellion, sogar von einer Notrevolution. Außerdem ist sie von subjektiver Einbildung geprägt, selbstbezogener und oft frauenbezogener Sicht, die auf dem Zerfall kultureller Ergänzung beruht, also überzogenem Individualismus, der zerstörerisch wird, weil er leugnet, was an zwischenmenschlichen und zwischengeschlechtlichen Bezügen nötig ist.

Zum ersten Mal tritt dies deutlich mit der ersten feministischen Welle in Erscheinung, einer Bewegung meist gutbürgerlicher Frauen, die bequem den Großteil des Geldes ausgaben, das ihre hart dafür arbeitenden Männer verdienten. Nicht ihre noch mehr arbeitenden Mütter oder Großmütter hatten rebelliert. Im Gegenteil, es waren zunehmend Hausfrauen, die sich von der Notwendigkeit, mehr zu arbeiten, freigemacht hatten. Es waren also in mehrfacher Weise besonders privilegierte Frauen, die rebellierten: Sie waren privilegiert in ihrer Gesellschaft, weil sie oft gutbürgerlichen Kreisen angehörten, und sie waren privilegiert gegenüber ihren Vorfahrinnen, weil sie weniger Arbeit hatten als diese. Doch genau das machte sie unzufrieden.

Was war geschehen? Die alte, seit Urzeiten bestehende Geschlechterergänzung hatte sich begonnen aufzulösen, was Folge der Philosophie und sich daraus ergebenden Politik war, die in der Epoche der Aufklärung verbreitet worden war. Immer weniger wurde von Männern als männliche, von Frauen als weibliche Gabe für die Familië eingebracht. Der bei urzeitlichen Ethniën bekannte Tausch größerer Gruppen von Frauen oder Männern, die etwa mit erjagtem Fleisch oder von Bäumen aus großer Höhe geholtem Honig heimkehrten, war erloschen. Jetzt gab es eine Ökonomie, in der jeder für Geld Erwerbsarbeit leisten sollte. Technik ermöglichte vieles, was im bisherigen Handwerk mit ‚natürlichen’ Mitteln nicht möglich gewesen wäre, doch das Schwinden kultureller Strukturen, die Frauen und Männer verbanden, war ein menschlicher Verlust.

Die neue technische Ökonomie ermöglichte Wohlstand, doch zersetzte kulturelle Zusammenhänge der Geschlechter, was die Glücksfähigkeit beschädigte. Menschen wurden unzufriedener, ohne recht zu wissen, weshalb. Zur Erklärung ihres gefühlten Mangels griffen sie Ideën der Philosophie auf, von denen sie nicht wußten, daß diese Ideën ihr namenloses Leid erst geschaffen hatte. So kam etwas neues auf: politische Hysterie. Wie aus Evolutionsbiologie gefolgert, ist es Menschen angeboren, Frauen für hilfsbedürftig zu halten, woraus zusammen mit dem resultierenden Wahrnehmungsfehler der Aufklärung ‚benachteiligt’ wurde. Wer nun einerseits aus dem Denken der Philosophie folgert, Frauen seien ‚benachteiligt’, auch die Evolution noch nicht begriffen hat, die das Gegenteil nachweisen könnte, zugleich aber einen Mangel spürt, ein Leiden an seiner Existenz, das die Person sich nicht erklären kann, ist versucht, zu rebellieren, daran zu glauben, eigenes Leiden zu heilen, indem gegen die vermeintliche ‚Benachteiligung’ von Frauen gekämpft wird. Daraus entstand die erste feministische Welle im 19. Jahrhundert und ebenso die folgenden.

«Hier schließt sich der Kreis zu Rousseau: Für dessen Idee des ‚allgemeinen Willens’ bedurfte es auch eines völlig bindungslosen Menschen, eines staatsunmittelbaren Wesens, der keine Herkunft, keine Kultur, keine private Sphäre und keine Familie kennt und nur einer absoluten Idee verpflichtet ist.»1 (Robert, unbesorgt)

Wir können ergänzen: Ein solches Wesen kennt auch kein Geschlecht mehr, wenn solch ein Prinzip auch auf geschlechtliche Natur angewendet wird.

Verhängnisvoll daran ist, daß solch eine Bewegung genau das zerstört, was ihr Leiden tatsächlich ausgelöst hat: Die Zerstörung arbeitsteiliger wichtiger Aufgaben, durch die beide Geschlechter einst aufeinander bezogen gewesen waren, was ihnen Identität gab und Sicherheit. Mädchen und Jungen hatten ihre Identität von Geburt an, brauchten sich nicht um diese mühen. Sie lernten, etwas füreinander zu tun, woran sie reifen konnten. Sie lernten zu geben, und daß sie etwas von anderen dafür erhalten. Das ist die beste und stärkste Form der Sozialisierung. Ihr Tun in einem solchen Zusammenhang ist nicht egozentrisch, denn es wird für andere getan: Was Männer erarbeiten, bringen sie ein in die Familie, Sippe, oder die Gemeinschaft, ebenso Frauen, was sie erarbeiten. Solche Arbeit war sinnlich, gerade weil sie geschlechtlich war, bestätigte Männlichkeit oder Weiblichkeit, sowohl im Ansehen der anderen wie im eigenen Empfinden. Der Sinn für diesen Wert ist uns in 150 Jahren feministischer Propaganda völlig verloren gegangen.

Je weiter feministische Wellen darin fortschritten, die Welt, Arbeit und Leben der Menschen geschlechtsneutral umzugestalten oder zu ‚gendern’, desto stärker die Entwurzelung, der Mangel an Identität, Bezügen, Kultur und Gemeinschaft, die aus alledem erst entsteht. Konservative verteidigen meist nur die Kernfamilië, die sehr wichtig ist, aber doch nur ein Teil noch umfassenderer Kultur. Der Mangel und das Leiden daran verstärkte sich also ständig. Feministische Hysterie ist zerstörerisch: Sie verbreitet die Ursachen ihres Leidens in der Welt. Da sie sich einbilden, ihre Heilung liege in der Durchsetzung ihrer Ideologie, mit der sie sich betäuben wie ein Rauschgiftsüchtiger, der seine Entzugserscheinungen mit einer neuen Dosis bekämpft, sind sie fanatisch und intolerant, verbieten Andersdenken oder gar den vorsichtigen Entzug ihrer kollektiven geistigen Verirrung.

«Wikipedia will Maßnahmen gegen Klimaleugner. – „Maßnahmen gegen Klimaskepsis und Klimaleugner: … Vorgeschlagen werden sowohl schrittweise als auch radikale Veränderungen der Herangehensweise an Leugner.”»2 (Debatte, achgut)

Wütend werden sie, wenn jemand die ‚Unterdrückung der Frau’, den Klimaglauben oder andere hysterische Einbildung leugnet, denn nur ihr Kampf hält sie davon ab, sich mit den wirklichen Ursachen ihres Leidensdrucks auseinandersetzen zu müssen.

Politische Hysterie der Suffragetten wurde 1910 in einer Rede im britischen Parlament als Hauptgrund genannt, weshalb es schädlich wäre, ihren Forderungen nachzugeben, denn nach Erfüllung würde deren Hysterie für das Erreichen beliebiger anderer Ziele verwendet werden. Seitdem haben wir tatsächlich immer wieder hysterische, extremistische Politik. Alle feministischen Wellen sind von diesem Typus, aber nicht nur diese. Auch die Spinnereien der Grünen, ihre Klimareligion und der selbstmörderische Massenmigrationswahn sind ebenso wie Gender-Mainstreaming von diesem Typus.

Greta Thunberg ist in diesem Zusammenhang nur eine späte unfreiwillige Selbstparodie dieses Musters hysterischer Politik, die schwere Zerstörungen hinterläßt. Neben erklärlichen Ursachen, die sich aus dem Verlust natürlicher Lebensweisen und überlieferter Kultur ergeben, in der sich die Summe der Erfahrungen vieler Generationen ausdrückte, gab es in allen feministischen Wellen irrationale Triebkräfte. Zur Zeit der ersten feministischen Welle trat erstmals die Schizophrenie in Erscheinung, deren überproportionale Verbreitung bei Gründungsfeministinnen erster und zweiter Welle in „Abrechnung mit dem Feminismus” dokumentiert ist, ebenso weitere irrationale bis psychotische Triebkräfte. Doch unabhängig von den Triebkräften ist solche politische Hysterie destruktiv. Hiermit kehren wir zurück zum geistigen Amoklauf, wie ihn erstmals die Französische Revolution vorführte, als die Guillotine benutzt wurde, um Andersdenken aus der Welt zu schaffen. Begründer der Revolution, einstige Weggenossen, wer immer Robespierre in die Quere kam, wurde geköpft; zum Schluß wurde Robespierre selbst unter das Fallbeil gelegt. Die Revolution frißt ihre Kinder, hinterläßt einen Scherbenhaufen, verbrannte Erde. Nach dem Feminismus ist nichts mehr übrig von natürlicher Weiblichkeit und Geschlechterbezügen, sind wir hinter die Steinzeit zurückgefallen, in der Menschen nicht so entwurzelt waren wie wir heute.

Fußnoten

1 https://unbesorgt.de/der-klima-alarmismus-als-spielart-des-kulturpessimismus/

2 https://www.achgut.com/artikel/der_kulturpessimismus_der_klima_alarmisten/P5#comment_entries

Emanzipation und sexuelle Revolution wie sie wirklich waren – Die Beatles wie sie wirklich waren

Emanzipation und sexuelle Revolution wie sie wirklich waren – Die Beatles wie sie wirklich waren

«Die Beatles wie sie wirklich waren

Sie [die Beatles] wollten wie er [Elvis] von kreischenden Mädchen angehimmelt werden. …

Ich habe auch gesehen, wie verrückt die Mädchen nach ihnen waren. Ich glaube, wenn eine Band die Mädchen begeistert, dann ist das schon der halbe Erfolg.

Es war ein Leben ständig am Limit. Viel Sex zu haben stand bei allen ganz oben an der Tagesordnung. Auf die Beatles und andere englische Bands, die ihn Hamburg lebten, traf das ganz besonders zu. …

Heute würde man zu diesen Mädchen Groupies sagen. Die Beatles konnten nun unter denen wählen …

[sekundäre soziale Wahl extrem beliebter Männer, biologisch haben Frauen die Wahl und diskriminieren die meisten Männer]

Aber nicht alle Frauen mit einem Vaterschaftsanspruch an einen Beatle wollten Geld. Erstaulicherweise sind einige von den Beatles gezeugten Kinder ein wohl gehütetes Geheimnis geblieben. Es gibt ein paar Frauen in Liverpool, die Affären mit einem oder mehreren der Beatles hatten. … Manche hatten vielleicht sogar ein Kind von einem der Beatles. Aber sie haben diese Bettgeschichten nie hinausposaunt. Diejenigen von ihnen, die noch am Leben sind, sind stolz darauf und haben sich noch dafür bedankt, daß ihr Kind einen Beatle zum Vater hat. …

Laut Brian Epstein waren Ehefrauen und Freundinnen nicht gut für die Beatles – sie hatten mehr Fans. …

Paul Mc Cartneys Stiefmutter und Stiefschwester erinnern sich an die Unmengen von Fanpost, die täglich ins Haus der Mc Cartneys in Liverpool flatterte. …

Die Beatles waren die Lieblinge der Nation. Sie konnten gar nichts falschmachen. Sie waren unverschämt bis zur Respektlosigkeit. Aber alle liebten die Boys aus Liverpool.»1 (Youtube, [meine Anmerkungen])

Kreischende Mädchen durchbrachen Sperren von Ordnern oder Polizei, um zu ihren Idolen zu gelangen

Wir konnten schon deswegen nichts gleichwertiges eigenes hervorbringen, weil schon damals die Mädchen nicht so stark auf uns abfuhren wie auf fremde Bands. Für uns galt genau das Gegenteil: Wir normalen weißen heterosexuellen Männer konnten gar nichts richtig machen. Wir konnten noch so freundlich sein. Das ist Folge der ins extreme übersteigerten weiblichen Wahl: Wenige wurden zu angehimmelten Superhelden wie die Beatles, bei denen jede Unverschämtheit bejubelt wurde, wogegen die meisten Männer sich noch so sehr mühen konnten, aber trotzdem immer weiter in ihrem Ansehen abstürzten. Normale weiße heterosexuelle Männer wurden immer mehr gehaßt. Mit ausgleichender Kultur zerriß die Gesellschaft, fiel auseinander in wenige angehimmelte Männer, die sich alles erlauben dürfen – später nahmen bevorzugte Gruppen wie linke Revoluzzer, Minderheiten und Migranten diese Rolle ein –, wogegen die alles erarbeitenden normalen Männer immer verächtlicher angesehen und immer mehr ausgenutzt, übergangen und angefeindet wurden.

In dieser instabilen Gemütslage, die durch den Zerfall von Kultur – also geschlechtlicher Ergänzungsstrukturen – entstanden war, und die sich im anhimmelnden Kreischen junger Mädchen ausdrückte, fehlte nur noch ein ideologischer Zündfunke, um das begeisterte, hysterisch anhimmelnde Kreischen der Beatlemania 1964 wenige Jahre später in hysterisches Wutkreischen zum Feminismus bekehrter Frauen umkippen zu lassen. Im übrigen spielten sich ähnliche Szenen bei Hitler, Mussolini, Mao, Che Guevara, Ho Tschi Minh und Pol Pot ab: eine ins politische gewendete Hysterie oder kollektive Massenpsychose, wie wir sie auch derzeit gerade erleben. Ihren Anfang nahm das in der ersten feministischen Welle, die politische Hysterie in der Gesellschaft verankerte, wie ein Kritiker im Britischen Parlament 1910 formulierte.

Die Beatles wurden produziert, konnten daher ihr Talent entfalten. Feminismus wurde von Mediën produziert. Feminismuskritische Männer wurden lebenslang unterdrückt, vermochten ihr Talent nicht zu entwickeln und entfalten, weil sie nie produziert und aufgebaut wurden, daher keine Chance hatten, den Entwicklungsprozeß zu beginnen, der für Künstler und Geistesmenschen immer die Arbeit an Werken und ihren Vortrag voraussetzt. So wie die Beatles sich künstlerisch erst in Hamburg weiterentwickelten, verhält es sich auch bei wissenschaftlicher Arbeit, die erst richtig beginnen kann, wenn es an Universitäten entsprechende Forschungen gibt, oder bei Schriftstellern, die erst mit Veröffentlichung von Werken und durch deren Rezeption einen Reifungsprozeß durchlaufen können.

Fußnote

1 https://www.youtube.com/watch?v=X_q84ElRL2o

Die ihre eigenen Männer hassende Gesellschaft

Die ihre eigenen Männer hassende Gesellschaft

Seit der ‚Bereicherung’ durch ‚Goldstücke’, die ‚traumatisierte Schutzsuchende’, ‚Rentenzahler’ und ‚Fachkräfte’ sein sollen, lesen wir in der Presse regelmäßig die Floskel ‚Männer’, wenn es um Beschreibung der Täter geht. Zum ersten Male seit Jahrzehnten, seit offenem Ausbruch einer Kulturrevolution 1968, fällt es einem größeren Personenkreis auf, daß dies ein irreführender Euphemismus ist, um die Öffentlichkeit über die Folgen der demographischen Invasion zu täuschen. Seit Jahrzehnten gab es immer wieder ähnliche Hinweise, die dann als ‚rechtsradikal’, ‚populistisch’, ‚fremdenfeindlich’ oder ‚islamophob’ abgetan und unterdrückt wurden.

Jede Lüge hat ihre Epoche, in der sie sich aufrecht erhalten ist. Die Zeit für diese Art von Lügen ist abgelaufen, weil die Wirklichkeit uns vor Augen führt, was tatsächlich in den weitaus meisten Fällen geschieht. Eine neue Allianz zeichnete sich ab: Ehrliche Demokraten, die freie Debatten führen und sich über Tatsachen informieren wollen, Migrationskritiker und die versprengten Reste der seit 50 Jahren scharf unterdrückten Feminismuskritiker und Verteidiger des ebensolange von Staat und Gesellschaft mit Füßen getretenen Ansehens und der Rechte einheimischer Männer. Im Internet wurde richtig beschrieben, daß der Euphemismus ‚Männer’ auf einen bestimmten Täterkreis deutet, weil in den seltenen Fällen, wo ein typisches, zuvor seltenes Verbrechen wie ‚messern’ oder ‚gruppenvergewaltigen’ begangen wurde, meist demographische Invasoren ihre Expertise zeigten.

Aus diesem Grund habe ich das offensichtliche selten öffentlich in diesen Zusammenhang gebracht, weil es wichtiger war, neuartige Argumente zu verbreiten. Dabei wurde – bereits in dem zweiten meiner Bücher, das auch veröffentlicht wurde, entstanden im Kern während der 1990er, wie sich aus Artikeln nachweisen läßt, die damals auf eGroups veröffentlicht wurden – längst analysiert, daß die feministische Schlammschlacht völlig unrecht hatte, genau wie die anderen ihrer Schlammschlachten.

Weltweit erwiesen sich als 8 bis 9 von 10 Mordopfern als männlich; die umfassendste Metastudië aus Harvard zeigte, daß mehr als die Hälfte, sogar etwa zwei Drittel aller Erstschläge in Beziehungen von Frauen gegen Männer gingen und nicht umgekehrt. Häusliche Gewalt wurde also öfter von Frauen als von Männern begonnen, wobei weibliches Nörgeln als Auslöser noch nicht berücksichtigt ist. Der wirkliche Befund ist das Gegenteil feministischer Unterstellungen, die jahrzehntelang durch von ihnen selbst gefälschte Statistiken unterfüttert wurden – wie üblich. Gleiches wies ich im zweiten Buch „Ideologiekritik am Feminismus” für alle wichtigen feministischen Schlammschlachten nach.

Ähnlich verhält es sich mit dem falschen Vorwurf einer ‚Kultur sexualisierter Gewalt gegen Frauen’. Dabei sind die Verhältnisse sogar noch bizarrer, denn biologisch ist das weibliche Geschlecht dominant, nicht das männliche, wie Feminismus und eine angeborene Fehlwahrnehmung unterstellen, die evolutionäre Gründe hat. Daraus folgt, daß Männer sexuëll von Frauen diskriminiert werden, weil Gene über das männliche Geschlecht gefiltert werden. Alle Tatsachen sind gegenteilig zum Feminismus!

Die Bezeichnung von Tätern als ‚Männer’ diente also von Anfang an dem Festhalten an einer feministischen Lüge, mit der die eigenen Männer, die sie in natürlichen Verhältnissen oder in einer Kultur beschützen würden, gebrochen und ausgeschaltet wurden – mit verhängnisvollen Folgen auch für Frauen! Feminismus aller Wellen hat Frauen schwer geschadet. Es ist überfällig, ja Generationen verspätet, daß sie es erkennen. Der Widerstand gegen Feminismus wurde übrigens im 19. Jahrhundert zu etwa 90 Prozent von traditionellen, Männer, Familië und Kinder liebenden Frauen geführt, nur zu 10 Prozent von Männern. Die Anti-Suffragetten waren damals eine Frauenbewegung, die eine ‚schweigende Mehrheit’ vertrat – ein Begriff, der damals bereits verwendet wurde.

Bereits in den 1980er Jahren begannen in Großbritanniën jahrzehntelang vertuschte Vergewaltigungen minderjähriger Mädchen durch migrantische, oftmals muslimische Banden, wobei nach systematischer Vergewaltigung und Einschüchterung oft auch Prostituierung der Minderjährigen durch diese Banden erfolgte. Wer damals darauf hinwies, wurde entrüstet als ‚fremdenfeindlicher’ ‚Rechtsradikaler’ oder ‚Neonazi’ hingestellt. Dabei hatten sie recht damit, und die verunglimpften Kritiker wurden bis heute nicht rehabilitiert.

Es widerspricht den Tatsachen, wenn Gewalt ‚Männern’ angelastet wird – Männer sind Hauptopfer von Gewalt, und wo diese zwischen den Geschlechtern stattfindet, beginnen Frauen sie ebenso oft oder öfter als Männer. Männer sind meist stärker, aber das bedeutet nicht, daß sie meist schuld an Gewalt hätten. Wir sind belogen worden. Diese Lüge wird durch Weglassen der Herkunft, die in diesem Falle die korrekte Erklärung liefert, aufrechterhalten und bestärkt. Wer die Herkunft der Täter wegläßt, beschönigt nicht nur und vertuscht, sondern lügt und nimmt an feministischer Hetzjagd gegen Männer teil.

Daß es sich so verhält, wie es ist, hat biologisch-evolutionäre Gründe. Der eingelassene Männerüberschuß verhält sich wie eine marodierende siegreiche Armee gegenüber Frauen und Männern der Besiegten. Es war größtmöglicher Schaden an den ihnen anvertrauten Völkern, den Regierungen beim Einlassen angerichtet haben. Gutmenschliche Absichten zählen dabei nicht, denn sie standen auf Kriegsfuß mit Realität und der Natur des Menschen. Gleiches gilt für alle feministische Wellen, die ebenfalls mit hysterischer, militant verbohrter Moralempfindung ihre vermeintlich ‚menschheitsbeglückenden’ Prinzipiën Gesellschaft, Staaten und Gesetzgebung aufzwangen, obwohl sie tatsächlich Menschen, ihrem Zusammenleben und Fortleben in genug gesunden Kindern schwere Schaden anrichteten mit ihren traumtänzerischen Illusionen über die Natur des Menschen, vor allem die beider Geschlechter.

In Artikeln und Büchern beschrieb ich die feministische Perversion, die seit mindestens 1968 einheimische Männer unterdrückt und zu unrecht anfeindet (siehe „Ideologiekritik am Feminismus”), zugleich aber fremde Gewalttäter anhimmelt – so wurde 1968 von der feministischen „Peace and Freedom Party” der schwarze Seriënvergewaltiger Eldrige Cleaver zum Präsidentschaftskandidaten gekürt, in Kenntnis seiner Taten, die er im kurz zuvor erschienenen Buch „Soul on Ice” beschrieben und als Teil politischen Kampfes gerechtfertigt hatte. In Artikeln und Büchern zeigte ich, daß es eine wohl unbewußte Faszination feministischer Frauen an sexuëller Unterwerfung einschließlich Vergewaltigung gibt, die ihren jahrzehntelangen Kampf gegen ‚sexuëlle Gewalt’ zum Ausdruck einer Haßliebe und Perversion macht. Sie bekämpften beim verhaßten eigenen Volk, dem ‚weißen heterosexuëllen Mann’ ihrer Diktion, was sie heimlich unbewußt ersehnten, und sich dann über offene Grenzen massenweise ins Land holten.

Jahrzehntelang versuchte der feministische Gesinnungsstaat, Übergriffe als ‚Einzelfall’ hinzustellen oder ganz zu vertuschen. Meist muslimische Mißbrauchsbanden wurden in England seit den 1980er Jahren aktiv, ihre Taten zunächst jahrzehntelang vertuscht. Kürzlich wurden Fälle aus Finnland bekannt. Vielleicht gibt es sie anderswo genauso, nur ist dort die Vertuschung noch nicht überwunden. Bei dem Staatsstreich gegen Grundgesetz und EU-Recht im Herbst 2015, mit dem Angela Merkel und ihr ‚Vaginarauten-Feminat’ Deutschland und Europa verfassungswidrig offene Grenzen vorschrieb, um nach dem Bruch ihres Meineids auf Grundgesetz und das deutsche Volk ihren Rechtsbruch erst auszusitzen, vollendete Tatsachen zu schaffen, die dann nachträglich legalisiert werden, wurden bereits seit Jahrzehnten übliche Gesinnungszwänge, Denk- und Benennungsverbote systematisch ausgebaut, und zwar in einem Maße, daß nicht nur wenige Feminismuskritiker und Migrationskritiker, sondern erhebliche Teile der Öffentlichkeit zu merken begannen, daß sie belogen werden.

«Sie haben erkannt, daß der Dauerschmäh mit dem ‚Einzelfall’ nicht mehr zieht. Angesichts der großen Dichte an Morden, Vergewaltigungen und schweren Körperverletzungen wird er nicht einmal mehr vom bravsten Parteisoldaten geglaubt.

Die neue Strategie ist von der ständigen ‚Einzelfall!’-Behauptung ins andere Extrem gewechselt. Jetzt geht es gegen alle Männer. Jetzt wird der Eindruck erweckt, daß praktisch alle Männer potentielle Mörder sind. Man hat die Propagandalinie um 180 Grad gewendet. Jetzt wird ständig und auf allen rotgrünen Kanälen krampfhaft herausgestellt: Alle Tatverdächtigen seien „ebenfalls jeweils Männer” (O-Ton ORF). …

Gegen Männer darf man ja hetzen, sie sind im Unterschied zu „den Moslems” als Gesamtheit ja nicht vom österreichischen ‚Recht’ geschützt (es fällt zunehmend schwer, dieses Recht ohne Anführungszeichen anzusprechen). Wer hingegen schriebe, „Moslems sind an allem schuld”, landet im angeblichen Rechtsstaat Österreich sofort vor dem Strafrichter.

Für diese Kampagne hat man in den einschlägigen Desinformationsmedien inzwischen wohl fast schon alle Leiterinnen eines Frauenhauses zum Auftritt gebeten»1 (Journalistenwatch)

Dies ist typisches Vorgehen. Erinnern wir uns, daß häusliche Gewalt in unserem Kulturkreis nachweislich deutlich öfter von Frauen als von Männern begonnen wurde. Gegründet wurden die ersten Frauenhäuser von Erin Pizzey, die als anständige Frau rasch merkte, daß es einen hohen Bedarf an Männerhäusern gab. Doch die Öffentlichkeit war taub dafür; aus evolutionären Gründen ist uns ein Kavaliersinstinkt angeboren, der uns für leidende Frauen Hilfe und Geld geben läßt, nicht aber für leidende Männer. Ein Mann, der an Frauen leidet, erscheint als lächerliche Figur und unwahrscheinlich. Reiche Männer, die Frau Pizzey viel Geld für Frauenhäuser gegeben hatten, rückten nicht einen Pfennig (Penny) heraus für entsprechende Männerhäuser. Erin Pizzey stellte auch rasch fest, daß die meisten Frauen, die bei ihr Schutz suchten, selbst gewalttätig und keinesfalls arme Opfer waren, sondern auch Täterin; sie waren selbst in Gewalt verstrickt.

Diese Wahrheit schmeckte aber den Feministinnen nicht, die Erin Pizzeys Idee aufgriffen, ihr stahlen, um aus Frauenhäusern Kaderinnenschmieden für ihren Kampf gegen Patriarchat und einheimische Männer zu machen. Sie indoktrinierten Frauen mehr als sie halfen, vertrieben Erin Pizzey aus der Frauenhausbewegung und bedrohten sie, weil sie die Wahrheit sagte und schrieb. Seitdem ist Frauenhaus ein Euphemismus für feministische Hetze, die genauso abzuwickeln ist wie feministische Ideologiefächer von auf Feminismus gründenden Frauenstudiën über Genderfächer bis zur Geschlechter‚forschung’ nach falschen feministischen Prämissen. Das ist unwissenschaftlich und nicht zu retten, muß genauso abgewickelt werden wie „Imperialismusforschung des Marxismus-Leninismus” oder „Rassenforschung” der Nazizeit. Bei solchen Fächern hilft keine Kurskorrektur; sie müssen vollständig abgewickelt und durch Neugründung wissenschaftlicher Disziplinen ersetzt werden.

Männerhaß hat viele Fassetten in dieser Gesellschaft. Vielfach gründet er auf evolutionären Grundlagen, die ich in Büchern erläutere. Feminismus hat, aufgrund evolutionär schiefer Sicht, die zu falschen Grundannahmen führte, diese Tendenz militant verschlimmert. Das vertuschende Benennen der Täter in Akten demographischer Kriegsführung als ‚Männer’ ist nur ein winziger Tropfen in einem Weltmeer männerfeindlicher Fehlurteile.

Wer liest, ist klar im Vorteil! Es ist betrüblich und beschämend, daß ich um Leser betteln muß, weil neue, zunächst unbequem wirkende Inhalte, die nicht bereits bestehender Überzeugung entsprechen, kollektiv ignoriert werden. Aber es ist wichtig: Zeitgenossen müssen Irrtümer einsehen und so überwinden. Natürlich mag es niemand gern, wenn ihm ein Buch Irrtümer vorhält; doch ist es keine Lösung, die Wahrheit auszublenden, indem die aufklärenden Fakten einfach nicht gelesen werden. Das wäre eine verhängnisvolle Fehlreaktion. Andere glauben, schon alles zu wissen, und daher nicht lesen zu brauchen – solche Leute sind und bleiben verirrt.

Fußnote

1 https://www.journalistenwatch.com/2019/01/24/der-maennerhass-frauenmorde/

Zerstörung gewachsener Kultur und wie sie nicht gerettet wird

Zerstörung gewachsener Kultur und wie sie nicht gerettet wird

Sehr geehrter Herr ███,

Sie nehmen Begriffe in den Mund, deren Unkenntnis Sie bereits nachgewiesen haben.

«Hier geht es um die Zerstörung einer gewachsenen Kultur»

Das ist eine grandiose Erkenntnis, nachdem Sie mit „gack-gack-gack” und Begriffen wie „Arschlecken”, „Weibsengegacker” und „Hühnerschnabel” in Ihrem Artikel Ihre eigene Unkultiviertheit deutlich nachgewiesen haben. Auch auf dem von Ihnen mitbegründeten wgvdl waren im Foren oft rüpelnde Soziopathen unterwegs (ein Begriff von Arne Hoffmann, der damit ausnahmsweise richtig liegt , der damit ausnahmsweise richtig liegt, obwohl er sich jahrzehntelang geweigert hat, meine Bücher oder Blogs in seiner angeblichen Liste aller Feminismuskritiker auch nur zu erwähnen), die sachliche Debatten unmöglich machten, stattdessen oft ein verbales Gemetzel anrichteten, das unserem Geschlecht und unsrer Sache unwürdig ist. Das ist auch der Grund, weshalb ich nach wenigen Versuchen auf Teilnahme verzichtet habe; so etwas tue ich mir nicht an.

Daß Sie den Begriff ‚Kultur’ in den Mund nehmen, ist nicht nur wegen unkultiviertem Benehmen in Ihrem Artikel lächerlich, sondern weil Sie nicht erklärt haben, was ‚Kultur’ ist, was gut daran ist, schon gar nicht, was Sie zur Rettung oder Wiederherstellung von Kultur zu tun gedenken. All das wird in meinen Büchern geleistet.

In meinen Büchern finden Sie erklärt, was geschlechtliche Kultur ist, worin diese besteht, was ein geistiger Durchbruch ist, der rüpelnden Soziopathen, die in unangenehmer Weise an NPD-Stil erinnern, nicht gelungen ist. Leider sind Leute, die mich aus Neid auf bessere Argumente, die sie nicht richtig verstehen, hinausgeworfen haben – erst aus Nichtfeminist/Faktum, wobei mein englischer Blog gelöscht wurde, dann WikiMANNia, die meinen früheren Hauptblog löschten, schließlich Journalistenwatch, die früher unter anderer Leitung gerne meine Artikel veröffentlichten –, besser vernetzt, bauen sich damit eine Macht auf, die sie nicht verdienen. Erstens nicht, weil Sie keine eigenen neuen geistigen Leistungen erbringen, zweitens nicht, weil Ihr soziopathisch rüpelnder Stil blamabel und NPD-haft ist, drittens, weil Sie unsolidarisch sind und andere Kräfte durch Ausschluß oder Ignorieren behindern.

Gemeinsam ist jenen Kräften, die neidisch sind auf Leute, die ihre Platzhirschrolle mit besseren Argumenten in Frage stellen, und sie dann einfach rauswerfen, daß sie den Durchbruch meiner Bücher und Argumente durch Ignorieren wirksam hintertrieben haben. Nicht an Feministen, sondern an Pseudmaskulinisten und Pseudomännerrechtlern der deutschen Szene ist der Durchbruch bislang gescheitert. Verschiedene Seiten argumentierten wie Sie: „Wir brauchen keine neuen Bücher.” Manche lobten uralte Schinken von 1900; Sie den Schinken des Altfeministen Warren Farrell. Alle lehnen neue geistige Durchbrüche im vorab ungelesen hochmütig ab, wollen selbst Platzhirsch sein, wozu intelligente Konkurrenz abgesägt wird, damit sie niemand überstrahlen kann. Solch lächerlich unsolidarisches Verhalten ist selbstzerstörerisch und wird euer Scheitern unweigerlich nach sich ziehen.

Echte Gegenpositionen gegen Feminismus und Kulturzerstörung finden sich in meinen Büchern, nicht in aggressivem Gemotze.

Gratuliere zur Antwort von Esther Vilar. Mir hat sie nicht geantwortet. Der betörende Glanz der Bekanntheit entscheidet da wohl mehr als unbekannter Inhalt. In Ihrer Szene spielt sich inzwischen ähnliches ab wie bei den MSM: Eine engstirnige Gesinnungsdiktatur unterdrückt, was ihnen zu kritisch und unverständlich ist, indem es mit Mißachtung gestraft wird – wie Arne Hoffmann es durch Ignorieren seit zwei Jahrzehnten vormacht.

Rüpelnden Soziopathen mit NPD-haftem Gegacker darf das Thema nicht überlassen werden, denn sie würden uns langfristig blamieren.

Wer wissen will, was an geschlechtlicher Kultur zerstört wurde, wie diese funktioniert und wieder aufgebaut werden kann, wird NICHTS bei Ihnen, Faktum, wgvdl u.ä. finden, dafür in meinen Büchern.

«Wir leben mitten in einer ‚Gesellschaft’, in der es möglich gewesen ist, die kollektive Gewißheit zu etablieren, Frauen seien dadurch benachteiligt, daß sie der gebärende Teil der Menschheit sind. Frau ist dadurch benachteiligt, daß sie Frau ist.»

Eben. Ihr NPD-Stil wird die Gesellschaft in ihrem Glauben bestätigen. Meine Bücher weisen messerscharf nach, daß es sich umgekehrt verhält, Frauen stark bevorzugt und dominant sind, Männer daher bereits biologisch diskriminiert werden, ebenso gesellschaftlich und in der Wahrnehmung. Ich zerreiße den Irrtum, ziehe dem Feminismus den Boden unter den Füßen weg. Deshalb sind meine Bücher gefährlich, was der Grund für das Ignorieren durch Etablierte ist, obwohl diese die literarische Qualität nicht mehr anzweifeln können. Sie sind ein dem System nützlicher Verbalradikaler, der die Leute davon abschreckt, sich mit echter Feminismuskritik zu beschäftigen, weil diese mit Ihnen in einen Topf geworfen und dann genauso diskreditiert werden wie rechte Gedanken, denen ein NPD-Stigma anhaftet.

Nach dem Skandalartikel sollten Sie zurücktreten. Ansonsten werde ich öffentlich verkünden müssen, nichts mit der Bewegung rüpelnder Soziopathen und dem NPD-Stil zu tun zu haben, und diese Bewegung als ebenso verrannt wie den Feminismus abzulehnen.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Deichmohle

«Max ███
Betreff: Aw: AW: WG: Artikel für Jouwatch

Guten Morgen, Herr Deichmohle!

Den Schuh ziehe ich mir nicht an. Zeigen Sie mir die Erziehungsdiktatur, den Nannystaat, der schon jemals etwas auf die feingeistige Argumentation seiner Bürger gegeben hätte. Im Übrigen bringt differenzierte Feminismuskritik schon deswegen nichts, weil der bundesdeutsche Gleichheitsfeminismus nur ein Baustein von vielen ist auf dem linken Weg der Frankfurter Schule und ihrer Adepten, den „Neuen Menschen“ zu schaffen. Dazu kommt, daß Ihre Adressaten, die Leser, noch nicht einmal dann die Macht hätten, für Änderungen zu sorgen, wenn sie begriffen hätten, wie sehr ihnen seit Jahrzehnten das Gehirn gewaschen worden ist. Ich stand vor etwa zehn Jahren längere Zeit in Kontakt mit Esther Vilar in Spanien. Sie wissen, warum sie aus Deutschland weggezogen ist? Es geht beim deutschen Gleichheitsfeminismus nicht um die Sache, die er vorgibt. Das wäre beim Differenzfeminismus womöglich so gewesen. Hier geht es um die Zerstörung einer gewachsenen Kultur – und der deutsche Gleichheitsfeminismus ist lediglich eines von vielen Werkzeugen aus der Werkzeugkiste. Zeigen Sie mir einen, auch nur einen einzigen Erfolg, der durch eine argumentierende „Männerbewegung“ erreicht worden wäre. Sachlich fundierte Feminismuskritik ist möglich, aber sinnlos. Bedenken Sie: Wir leben mitten in einer „Gesellschaft“, in der es möglich gewesen ist, die kollektive Gewißheit zu etablieren, Frauen seien dadurch benachteiligt, daß sie der gebärende Teil der Menschheit sind. Frau ist dadurch benachteiligt, daß sie Frau ist. In einem solchen Staatswesen ist der Glaube an die Kraft des Arguments eine Illusion.

MIt freundlichen Grüßen»

Ausraster unsolidarischer Niveaulosigkeit

Sehr geehrter Herr ███,

Sie sind es, der die Nase hoch trägt und uns alle mit Haß blamiert. Haß gegen Feministinnen, Haß gegen Feminismuskritiker.

«Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut.»

Herr Möbius belastet uns mit seinem ungeschickten Buchtitel „Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes” noch heute, doch der hat wesentlich besser argumentiert als Ihre Rundumschläge auf der Basis wörtlich genommener biblischer Mythen und Unterstellungen, und der Beleidigung politischer Gegner (der Feministinnen) als Hühner. Herr Möbius – oder eher sein Verlag, der einen reißerischen, ungeschickten Buchtitel wählte – hat in bester Absicht bis heute blamiert und Feministinnen mehrerer Wellen Steilvorlagen geliefert. Das tun Sie auch! Ist Ihnen in Ihrem Höhenrausch (den man auch größenwahnsinnig nennen kann) gar nicht aufgefallen, daß Sie den Vorwurf der Feministinnen von ‚toxistischer Männlichkeit’ geradezu unfreiwillig bestätigen? Wie peinlich, wenn eine vermeintliche Widerlegung des Vorwurfs von ‚toxischer Männlichkeit’ von dieser geradezu trieft, mit ihren persönlich Tiefschlägen auf dem Nullniveau von „gack-gack-gack”.

Arrogante, brutale Tiefschläge, wie das, was Sie da ablassen, blamieren uns über Generationen hinweg, auch wenn Sie derzeit einige kaputte Leser finden, die sich von Ihrer Frechheit beeindrucken lassen. Sie sind gefährlich, weil Sie einer künftigen Welle Feminismus den Boden bereiten. Ich grabe jeglichem Feminismus von der ersten Welle bis künftigen nicht nur das Wasser ab, sondern ziehen ihnen den Boden unter den Füßen weg. Ich beweise. Sie stänkern. Ich arbeite solidarisch. Sie unsolidarisch.

Ihre Arroganz ist vom gleichen Typ wie die der Faschisten in den 1930er Jahren, die nach dem von der feministischen Welle angerichteten Chaos (das nicht vorwiegend am Weltkrieg lag, denn das vom Weltkrieg nicht betroffene Schweden, Australien und Neu Seeland litten unter den gleichen Erscheinungen) mit Brutalität beantworteten. Sie gehen einen höchst gefährlichen Irrweg.

«Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut.»

Sie tragen Haß im Herzen. Statt solidarisch zu sein und echte Feminismuskritiker wie mich zu unterstützen, erklären Sie ihnen Ihren Haß. Genauso war der größte Fehler der Nazis, daß sie Haß im Herzen trugen, denn Deutschland wurde damals benachteiligt und betrogen. Aber mit Haß wurden wir so blamiert, daß uns niemand mehr erlaubt, uns als Opfer zu sehen. Sie gehen gerade den gleichen falschen Weg im Namen der Männer. Und wenn sie zigmal Leser finden, ist das schlimm für uns alle.

«Alle Argumente liegen seit Jahren auf dem Tisch, in den USA seit 1992 (Warren Farrells „Myth Of Male Power”), in Deutschland seit Arne Hoffmanns Adaption „Sind Frauen bessere Menschen” (2001).»

Keiner von diesen Herren hat eine echte oder tiefgreifende Kritik geleistet. Warren Farrell ist Feminist der ersten Stunde, Schützling der Radikalfeministin von 1968 (Gloria Steinem) gewesen. Keiner von beiden hat irgendeine grundlegende Kritik erarbeitet, sondern wenden feministische Grundsätze auf Männer an. Es sind sogenannte Gleichheitsfeministen. Das ist geistig ein schwaches Bild, aber keine Rechtfertigung für Entgleisungen. Ihr bodenlos gehässiger Artikel ist genauso ein Tiefschlag wie radikalfeministische Ergüsse und blamiert uns alle. Ihre Position ist inhaltlich so schwach und feministisch, wie Sie verbal überradikal sind. Ihre Radikalität ist sinnlos, denn sie bringt argumentativ nichts. Radikalität im guten Sinne geht geistig an die Wurzeln, so wie ich das tue. Sie sind eine zerstörerische Kraft.

Das ist auch für Journalistenwatch und die Konservativen ein schlechtes Omen. Im übrigen habe ich wohl gesehen, wie sie finanziert werden: Von einem Think Tank, der die Interessen der USA im Nahen Osten vertritt.

«JouWatch wird unterstützt durch das Middle East Forum. Das Middle East Forum (http://www.meforum.org/) ist ein so genannter „Think tank” und arbeitet daran, amerikanische Interessen im Mittleren Osten zu definieren und für diese zu werben. 1990 gegründet, wurde das Forum 1994 zu einer unabhängigen Organisation.»1

Die USA haben dort Syriën und Libyen destabilisiert, den IS großgemacht und damit die Flüchtlingswelle losgetreten, die unsere Zukunft gerade ruiniert. Zwar hat Präsident Trump das ursprünglich ändern wollen, doch geriet er unter den Einfluß des tiefen Staates, seit er seinen Berater Bannon entließ, und handelt seitdem auch destruktiv. So hat er, als von den USA finanzierte Terroristen einen Chemiewaffenangriff simulierten oder inszenierten, um ihn Assad in die Schuhe zu schieben, ohne Abwarten einer Faktenprüfung das Opfer der Intrige – Assad – angegriffen, zugunsten der Terroristen, die in Bedrängnis geraten waren und sich auf diese Weise mit US-Hilfe retten wollten, wogegen Assad siegreich war und sehr dumm sein müßte, in solcher Lage ein derartiges Verbrechen mit absehbaren Folgen zu begehen.

Dem ist zu entnehmen, daß Sie auch finanziell und politisch in eine heikle, eher düstere Abhängigkeit geraten sind.

«Es interessiert niemanden, was an guten Argumentationen möglich ist. Wollte ich welche abliefern, könnte ich das jederzeit auch selbst.»

Nein, das können Sie nicht. Sie werden schon wieder größenwahnsinnig. Ihr Amoklauf durch biblische Mythen, die sie in Ihrem Höhenflug oder Testosteron- oder Drogenrausch der Hochmut als Argument gegen Feminismus einsetzen, ist Beweis genug dafür, daß Sie nicht dazu in der Lage sind. Sie haben Glück, daß Feministinnen Sie nicht ernstnehmen, sonst könnten diese Ihre Argumentation mühelos lächerlich machen und in Stücke reißen. Mit Ihrem unsinnigen, niveaulosen Geholze blamieren Sie die gesamte Männerbewegung.

Solide wissenschaftliche Beweise gibt es in meinen Büchern, die Sie zu hochmütig sind zu lesen. Ich leiste seit 30+ Jahren die Grundlagenarbeit, zu der Sie geistig nicht in der Lage sind – Sie glänzen durch eine subjektive, unsachliche Aggressivität, die ein Spiegelbild der feministischen ist. Es ist ziemlich peinlich, wenn Männer heute genauso wenig Format besitzen wie feministische Frauen.

Auch Arne Hoffmann hat eine jahrzehntelange Tradition, meine Argumente zu ignorieren, jeden Verweis auf Bücher oder Blog zu verweigern, um seiner Illusion einer linken Männerbewegung zu frönen, die nur Ansichten enthält, die ihm in den Kram passen. Auch das ist eine Form von Gesinnungsstaat, der Geist unterdrückt. Seltsam ist nur, wie hier dezidiert Linke und vermeintlich Konservative wie Journalistenwatch angeblich sein will, bei der Unterdrückung echter Kritik zusammenarbeiten. Einig bei der Unterdrückung echter Feminismuskritik: Der Linke Arne Hoffmann, der in Jahrzehnten niemals Solidarität gegenüber mir zeigte, obwohl ich länger dabei bin als Sie, und der (neue) Chefredakteur des ‚konservativen’ Journalistenwatch in Abhängigkeit von US-Interessen im nahen Osten. Solcher Filz hat den Fortschritt genauso stark behindert wie Feministen, Linke und Grüne, denn Ihr Ignorieren hat den Durchbruch wichtiger Argumente und Bücher verhindert. Feministinnen brauchten gar nichts zu tun. Gleichheitsfeministische Männer haben das für sie geschafft.

Dies ist ein offener Brief.

Mit freundlichen Grüßen,

Jan Deichmohle

P.S.

«Ach? Ist das so? Potztausend. Tatsache ist, daß der für deutsche Feministinnen relevante Buchdruck mit beweglichen Lettern von Gutenberg erfunden wurde (1472). Männer haben auch das Radio, das Fernsehen, den Computer usw. erfunden. Hier haben Sie Ihre Verbindung zum Feminismus.»

Irrationales Geschwafel. Es gibt keinerlei Zusammenhang zwischen der Erfindung des Buchdrucks und dem Auftauchen des Feminismus. Ihr unlogisches Geholze gibt den Ausführungen keinerlei Glaubwürdigkeit. Daß Männer bahnbrechende Erfindungen machten, finden sie andernorts bewiesen und glaubwürdig gezeigt; was Sie tun ist dermaßen unsachlich, daß es nicht ernstgenommen werden kann.

«Von: Max ███

Gesendet: Donnerstag, 17. Januar 2019 21:05

An: Chefredaktion JouWatch; deichmohle███

Betreff: Aw: WG: Artikel für Jouwatch

Sehr geehrter Herr Deichmohle,

Sie tragen die Nase ein bißchen hoch. Der fragliche Autor heißt Max ██, ist Maskulist, Antifeminist, kennt sämtliche Größen der ‚Männerbewegung’ z.T. persönlich, war Betreiber von feminismuskritik.eu, Mann der ersten Stunde bei wgvdl.com, Prä-Mitbegründer von „Manndat” und hat sich seit zwanzig Jahren mit dem Feminismus und der sog. ‚Männerbewegung’ eingehend befaßt. Sollten Sie Fragen haben, fragen Sie ihn einfach. Zufällig ist das der Mann, der Ihnen gerade schreibt. Er ist nämlich auch der Chefredakteur von jouwatch (siehe Impressum).

Zur Sache:

Wie schreibt Akif Pirincci? – Plump? Hat wenig Ahnung von der Materie? Wie schrieb Eugen Prinz sein „Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus”? – Plump? Es tut mir leid, Ihre persönliche Auffassung von ‚plump’ ist Ihre, Andere erkennen darin einen persönlichen Stil.

Zitat: „Ein wilder Strudel unbewiesener und wohl auch falscher Behauptungen – eine Korrelation von Buchdruck und Feminismus ist genauso unsinnig wie vieles in dem Geschwafel.”

Ach? Ist das so? Potztausend. Tatsache ist, daß der für deutsche Feministinnen relevante Buchdruck mit beweglichen Lettern von Gutenberg erfunden wurde (1472). Männer haben auch das Radio, das Fernsehen, den Computer usw. erfunden. Hier haben Sie Ihre Verbindung zum Feminismus. Feministinnen nutzen männliche Erfindungen, um ihr Gift zu versprühen. Nennen Sie es eine Korrelation, wenn Sie wollen.

Zitat: „Ähnlich hat mißratene Feminismuskritik seit 1900 immer wieder verloren und sich auf lange Sicht blamiert. Dabei liefere ich alle paar Tage sachlich fundierte Artikel, die auf hohem Niveau mit modernen Argumenten den Feminismus auseinandernehmen. Was stimmt in der konservativen Szene (und bei den Männerrechtlern) nicht? Solide Argumente werden ignoriert, dafür plumpes Gegacker veröffentlicht, mit dem sich keine Überzeugungsarbeit leisten läßt.”

Was ist bitteschön der Vorteil eines ‚modernen Arguments’ gegenüber einem herkömmlichen, guten Argument? Und vor allem: Was hätten denn alle modernen Argumente genützt seit zwanzig Jahren? Ist jemand an Argumenten interessiert bei den Feministen? Das hätte ich bemerkt. Nein, die Damen und Herren wollen nichts beweisen, sondern etwas erreichen. Alle Argumente liegen seit Jahren auf dem Tisch, in den USA seit 1992 (Warren Farrells „Myth Of Male Power”), in Deutschland seit Arne Hoffmanns Adaption „Sind Frauen bessere Menschen” (2001). Es interessiert bis heute keine Sau an den maßgeblichen Stellen in Politik und Medien. Aber schön argumentieren können Sie schön, Herr Deichmohle, alle Achtung.

Zitat: „Daß mit dem Auftauchen feministischer Wellen das Abendland in den Sinkflug überging, belegen meine Bücher seit längerem. Ihr Artikel belegt das nicht, sondern motzt nur ohne zu begründen herum.”

Genau. Belege sind genügend da, wir brauchen keine weiteren. Wir können begründungslos frei herummotzen. Wir können uns überhaupt jede Eskalation erlauben. Wir haben es jahrzehntelang argumentativ versucht. Es ging nicht. Feministen sollten sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß sie heutzutage einfach „in die Fresse kriegen” (A.Nahles).

Zitat: „Sie sollten lieber solide Artikel veröffentlichen, die handwerklich das neueste und treffendste sind, was Feminismuskritik zu bieten hat, statt Gegacker.”

Gackern Sie nicht, Herr Deichmohle. Feminismuskritik interessiert keinen Menschen. Ich hasse diese Brut. Und das bringe ich zum Ausdruck. Authentizität statt schön gesetzter Worte, die niemanden interessieren. Skandalisierung statt Argumentation. Das ist die ‚moderne Schiene’, wenn auch hier nicht ganz klar ist, was an einer ‚modernen’ Schiene besser sein soll, als an einer herkömmlichen. Es spielt aber keine Rolle.

Zitat: „Solide und durchdachte Feminismuskritik wird ignoriert”

Fein bemerkt. Sapperlott. Ein Lichtblick in Ihrer Mail.

Zitat: „Es wird Zeit, daß Medien intelligente männliche Positionen bringen, und nicht ein Gegacker, das ähnlich unsachlich daherschwätzt wie das feministische. Wahrscheinlich halten der Verfasser und oberflächliche, von Sachkenntnis ungetrübte Leser solch einen Strudel wirrer Behauptungen auch noch für witzig.”

In der Tat, so ist es. Überwiegend fanden die Leser den Artikel witzig. Sie können von mir eine wissenschaftlich fundiertere Abhandlung in der „Blauen Narzisse” lesen, erschienen in zwei Folgen im Jahr 2013. Die Leserinnen, die das nicht witzig fanden, sind ziemlich böse ausgeflippt. Zielvorgabe perfekt erreicht. Die Brut soll ruhig merken, daß die Zeit des schöngeistigen Argumentierens in fein gesetzten Worten vorbei ist. Sie hatten zwanzig Jahre lang ihre Chance, sich auf Argumente einzulassen und haben es dennoch vorgezogen, sich die Ohren zuzuhalten. Daß Sie übrigens meinen Namen nicht sofort mit dem Thema in Verbindung gebracht haben, finde ich bedenklich. Sie sagten doch, Sie beschäftigen sich schon lange mit dem Thema? Ich wußte, wer Sie sind.

1 https://www.journalistenwatch.com/impressum/

China und Indien – Ursachen von Verfolgung oder Koëxistenz

China und Indien – Ursachen von Verfolgung oder Koëxistenz

China und Indiën, die beiden volksreichsten Länder der Erde mit über einer Milliarde Einwohner, sind Nachbarn, in kultureller Hinsicht jedoch Gegenpole. Beide entstanden aus uralten Kulturregionen, die sich in gegensätzlicher Weise entwickelt haben.

China hatte seit alters her Kaiser, die wie ein Pharao über das Land regierten und regelten, was der alten Vorstellung von asiatischer Despotie entspricht, sich bei und nach der kommunistischen Revolution, später in der Kulturrevolution von 1968 und jüngst der wirtschaftlichen Öffnung mit anderen Mitteln und Machtsystemen fortsetzte. Die chinesische Gesellschaft ist eine Massengesellschaft.

Die japanische fußt auf geschmacklichen Normen, die sogar bei rebellischen Jugendlichen sichtbar sind, die gegen Normen rebellieren, dies aber in ihrerseits genormten Protestsignalen ausdrücken.So ähnelten sich japanische ‚Freaks’, die ‚alternative Individualität’ ausdrückten, als hätten sie alle im gleichen Supermarkt für Protest-Individualismus Aufmachung von der Stange eingekauft. Nun mag es bei uns ähnliche Tendenzen geben, doch in Japan prägen sie sichtlich.

Indiën ist das Gegenteil. Nicht nur die chinesische Kultur ist alt, besonders auch die Götter der Induskultur, die bereits vor Ankunft der Aria bestand, aus denen der geistliche Stand der Brahmanen entstand, entsprechend dem vorchristlichen Stand der Drudner oder Druiden, der bei Annahme des Christentums durch den mittelalterlichen zweiten Stand kirchlicher Geistlicher ersetzt wurde. Man hat im Industal aus vorvedischer Zeit Götterbildnisse gefunden, die von Indern noch heute als ihr Gott Schiwa oder ihre Göttin Kali oder Durga erkannt werden. Die Veden (Einzahl: Veda) entsprechen dabei der Edda der Germanen, sowohl in der Bedeutung, als vermutlich auch im Wortstamm. Schiwa trägt die Mondsichel im Haar und reitet auf Nandi, dem Stier, dessen Hörner zusammen mit dem Mond als Zeichen bereits in der Altsteinzeit in Afrika, Europa, Klein- und Westasiën als zusammengehörige geistliche Attribute verbreitet waren. So alte Wurzeln hat diese Gottheit.

Heute ist die indische Gesellschaft in eine Vielzahl Kasten zersplittert, die sich aus ursprünglich vier Farben, diese wiederum aus den drei Ständen entwickelt hatten, die indoeuropäische Kultur ursprünglich kennzeichnete. Den geistlichen Stand der Druiden oder Drudner gab es offenbar bei Kelten und Germanen; dieser entspricht den Brahmanen Indiëns. Hervorgegangen sind die Vielzahl der Kasten und die Strenge der Regeln, die das Kastenwesen betreffen, aus einer fehlgeschlagenen Revolution gegen das Kastensystem, die das genaue Gegenteil der beabsichtigten Wirkung hatte. (Dem Feminismus könnte es ähnlich ergehen, wenn natürliche Geschlechterergänzung wiederaufgebaut wird.)

Ungefähr 500 Jahre vor unsrer Zeitenwende gab es zwei Lehrmeister in Indiën, die sich gegen den damaligen Hinduismus stellten: Mahavira (Jainismus) und Buddha (Buddhismus). Jain haben sich als eine der vielen Religionen Indiëns erhalten, besetzten im Kastensystem unter anderem die Funktion des Geldverleihers, weshalb ihnen der Ruf nachgeht, wohlhabend zu sein. Buddha wollte das Kastensystem abschaffen. Wie ich im Buch von Reisenden las, die in den 1920er Jahren Tibet bereisten, gab es auch in Tibet Klassenunterschiede. Söhne wohlhabender Bürger erhielten Geld von zu Hause, wenn sie ins Kloster gingen, konnten sich ganz auf ihre Studiën konzentrieren und daher bei Begabung und Fleiß auch leicht zum Lama aufsteigen. Dagegen war es mit ihren Viehherden auf einigen tausend Metern Höhe umherziehenden Nomaden nicht möglich, ihre Söhne im Kloster zu unterstützen, weshalb sich diese als Diener verdingen mußten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Daher hatten sie kaum je genug Muße und Konzentration, um es bis zum hochgelehrten Lama zu schaffen.

Doch die Wirkung der buddhistischen Herrschaft in Indiën war weit fataler. Ein Maharadscha hatte sich nach vielen blutigen Grausamkeiten aus Angst um sein Seelenheil und Karma bekehrt, und zwar zum Buddhismus, weil dieser als besonders friedfertig galt, womit er wohl seine vormals bösen Taten ausgleichen wollte. Danach herrschten eine Weile buddhistische Radschas über Indiën; hinduistische Priester waren am Hofe durch Buddhisten ersetzt worden. Die alten königlichen Rituale wurden nicht mehr ausgeführt.

Der alte Glaube lebte nur abseits königlicher Paläste und Residenzen fort: Zum einen im Volk, zum anderen bei den Brahmanen, deren Existenzgrund im hinduistischen Glauben lag, den sie deshalb nicht aufgeben wollten. Ähnliches passierte später, als Muslime die Macht eroberten. In Kaschmir bekehrten sie so ziemlich alle Einwohner niedriger Kasten zum Islam; nur die Brahmanen und Hochkastigen, die gebildet und gelehrt waren im Hinduismus und in diesem ihren Existenzgrund sahen, blieben ihrem Glauben treu.

Dabei wandelte sich der Hinduismus, der in seiner ursprünglichen Form nur auf Bali überlebt hat, wo das Kastensystem schwach ausgeprägt ist, die vier Hauptkasten hat, die aber durchlässiger sind, wie mir Balinesen berichteten. Wer eine Beruf erlerne, etwa an der Universität studiere, werde von der zum Beruf gehörenden Kaste aufgrund seiner Fähigkeiten aufgenommen. Auch Heiraten mit anderen Kasten seien dort kein Problem, weil die Frau in die Kaste aufgenommen werde. So die balinesische Selbstdarstellung.

In Indiën ist die Kaste unveränderbar; man wird in sie geboren. Ebenso kann sich niemand wirklich zum Hinduismus bekehren, weil man auch als Hindu geboren wird – in seine Kaste. Daher werden Jünger der Hare-Krischna-Sekte westlicher Länder nicht ganz ernstgenommen und wirken so seltsam wie ein Asiat, der bei uns mittelalterliche Riten in Mittelhochdeutsch abhält, denn die religiösen Riten der Sekte werden in Indiën selbst schon lange nicht mehr ausgeübt.

Die Brahmanen erließen, um den Hinduismus zu retten, in der Zeit buddhistischer (und vielleicht später auch muslimischer) Fremdherrschaft immer strengere Gesetze, die das Kastenwesen betrafen, um ein Wegbrechen zu verhindern, das derzeit in Europa durch die Millionenflut von Migranten geschieht und uns auszulöschen droht. Deshalb wurden Heiratsregeln und soziale Regeln immer strenger. Das Kastensystem wurde rigide, drückend, unmenschlich – der Lehrmeister Buddha hatte das radikale Gegenteil dessen bewirkt, was er bezweckt hatte. Wie in Dichtung und Politik gilt auch bei der Umgestaltung von Gesellschaft „Gut gewollt ist schlecht gekonnt”; zum Glück sind Buddhisten friedlich und werden mich nicht der Blasphemie anklagen, sondern es mit Humor und Witz nehmen, was für ihre Weisheit spricht.

Noch eine andere Verschiebung gab es: Die Triade vedischer Götter, die den germanischen, keltischen und slawischen Göttern glichen und von derselben Wurzel abstammten (darunter Donar – Indra), wurde ersetzt durch Götter des alten Volksglaubens, die zuvor keine Rolle in der vedischen Kultur gespielt hatten: So stiegen die uralten Götter vorvedischer, vorarischer Zeit wie Schiwa, Durga und Kali zu wichtigen Göttern auf. Erst seitdem sind Brahma, Wischnu und Schiwa die drei Hauptgötter.

Indiën ist ein Land mit einer Vielzahl Sprachen – einst wurden 6000 genannt, vieler Stämme und Hauptsprachen. In einem Sprachkreis gibt es viele Kasten, die ursprünglich innerhalb heirateten. Damit ist die indische Kultur ein extremes Gegenstück zur einheitlichen, geradezu ‚absolutistischen’ und einschmelzenden Staatskultur Chinas.

China hat eine Besonderheit: Es gibt dort, von örtlichem Volksglauben abgesehen, keine wirklich großen, mächtigen Götter. In China hat sehr früh Philosophie, wenn nicht Staatsphilosophie, die Religion verdrängt. Konfuzius, Lao Tse und andere Philosophen und ihre Lehren nehmen daher in etwa die Rolle ein, die anderswo Götter und Glaubenslehren hatten. Diese in China wohl seit Jahrtausenden beobachtete Entwicklung fand bei uns erst ab dem Ende des Mittelalters statt. Indiën ist das genaue Gegenteil, ein Land starker religiöser Überlieferung und Riten, tausender Götter und Lehren, die das Leben prägen. Buddhismus ging in chinesische Richtung, denn diese ‚Religion’ wird als Lehre oder Weg aufgefaßt, hat einen Lehrmeister – Buddha – statt eines Gottes; Götter sind eher lokale Beigaben, die zur buddhistischen Lehre Bekehrte aus alter Gewohnheit einbrachten. Der Artikel „Chinas Götter und Göttinnen” einer offiziëll klingenden Domäne „Unsere Nation China” listet zwei Gruppen chinesischer sogenannter ‚Götter’ auf: die erste sind Formen des Buddhas, die zweite Götter des Taoismus, der wie der Buddhismus eine Philosophie darstellt. Somit gleichen sich Buddhismus und chinesische Staatsphilosophie darin, daß die Lehre keine zentralen Götter kennt, sondern Lehrmeister, wirkliche Menschen, ergänzt um einige mythische Personen oder untergeordnete örtliche Götter, die einer im Kern philosophischen Lehre dienen und letztlich verzichtbar sind.

China ist ein die Massen vereinheitlichender Staat, der Unterschiede einschmilzt, einstige ethnische Vielfalt im Kernland durch Han-Chinesen ersetzt hat; Indiën ist ein Vielsprachen-, Vielvölkerstaat mit vielen örtlichen Kulturen und Stammeskulturen, deren einigende Bänder Hinduismus und Kastensystem sind. Anders als in Bekehrungsreligionen, wie es Monotheismen meist sind, wurden durch hinduistische Kultur aufgesogene Stämme niemals von ihren Gottheiten und Riten abgebracht. Man sah sich die Götter an, fand Ähnlichkeiten, und erklärte die Stammesgötter zu Wiedergeburten der großen, universellen hinduistischen Hauptgötter. So kommt es, daß manch ein Gott hundert Namen trägt, vielleicht sogar noch mehr. Alte Religionen, Götter und Kulturen gingen nicht unter, sondern ein in die Vielfalt Indiëns – aber nicht als zusammenhangslos nebeneinander oder gar gegeneinander lebende Gruppen, sondern indem sie einbezogen wurden in den hinduistischen Kosmos, soziale Gruppen und Arbeitsteilung des Kastensystems vormoderner Zeit.

Man könnte Indiën bei flüchtiger Betrachtung für den Traum eines Multikulti-Musterlandes halten, doch das stimmt nicht. Die Vielzahl der Götter bedeuten keine Beliebigkeit, sondern sind alle Teil einer sehr stark strukturierten Gesellschaft mit verbindlichen, überindividuëllen Werten. Soziale und sexuëlle Regeln sind wesentlich stärker und bindender, als sie im Abendland jemals waren. Die Vielfalt fliegt ihnen deshalb nicht um die Ohren, weil die gemeinsamen spirituëllen, gesellschaftlichen und sozialen Lebensformen alle umfassen, Gruppen innerhalb heirateten und früher in einem arbeitsteiligen Tausch standen. Theoretisch blieben also alle unter sich, über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende. Deswegen störten sie sich gegenseitig nicht, im Gegensatz zur überwiegend männlichen Einwanderung im Abendland, die biologisch Frauenraub bedeutet.

Das Kastensystem Indiëns war einst ein Echo geschlechtlicher Arbeitsteilung, die wohlgemerkt nur bei den Geschlechtern natürlich ist, auf Kasten bezogen dagegen einschränkender Zwang. Denn was Mann oder Frau tun, das teilten sie miteinander, der ganzen Familië, weil Mann und Frau durch Ehe verbunden waren. Kasten sind nun das glatte Gegenteil einer Ehe, weil nach alter Regel nur innerhalb von Kasten geheiratet wurde, verschiedene Kasten gerade keine eheliche Beziehung aufnahmen. Daher gleicht geschlechtliche Arbeitsteilung aus, wogegen die zwischen Kasten soziale Unterschiede hervorbringt.

Die Vorfahren der Brahmanen und der keltischen, germanischen und slawischen Stämme des Nordens haben sich vor 5000 bis 7000 Jahren getrennt. Hätte es keine Mischehen gegeben, sähen die Brahmanen noch heute aus wie unsere germanischen Vorfahren: blond und oft blauäugig. Dem ist nicht so; zwar sind Gesichter Nordindiëns bis auf Hautfarbe zuweilen ähnlich, doch lassen sich Brahmanen körperlich nicht von anderen unterscheiden. In den ersten Jahrtausenden werden sie sich oft genug gemischt haben, bevor strengere Regeln eingeführt wurden, die seitdem die indische Gesellschaft bis vor kurzem prägten.

Eine Ironie der Geschichte stellen die Parsen da, benannt nach ihrer Urheimat Persiën, die nach der islamischen Eroberung Irans nach Indiën flohen, um bei ihrem zoroastrischen Glauben zu bleiben. Ursprünglich waren die Perser hinduistisch; ihr alter Götterkanon und ihre religiöse Überlieferung unterschied sich kaum von der Indiëns mit allenfalls örtlichen Varianten, wie es sie immer und überall gibt. Als der frühe Monotheïsmus des Glaubensstifters Zarathustra eingeführt wurde, endete eine Ära religiöser Toleranz. Auf Inschriften hatte ein Perserkönig sich gerühmt, auch ihm fremde Götter seiner eroberten Länder gefördert und den Juden Geld gegeben zu haben, damit sie ihren zerstörten Tempel wiederaufbauen konnten. Er wollte sich mit allen Göttern gutstellen. Später brüstete sich ein zoroastrischer Glaubenseiferer in einer Inschrift, die Nazarener (Christen), Juden und Brahminen (Hindu) verfolgt, getötet oder verjagt, und ihre Tempel zerstört zu haben. Als die Zoroaster von Muslimen besiegt worden waren, blieb den Seßhaften nur die Wahl zwischen Konversion zum Islam und Flucht, wobei die Glaubensfesten ausgerechnet zu den von ihnen früher verfolgten Hindus nach Indiën flohen, wo sie als eine der vielen Kasten und Religionen bis heute unbehelligt überdauerten. Ihre heute zu geringe Geburtenrate läßt sie schwinden. Nur ein umherziehender Nomadenstamm soll im Iran bis heute Elemente zoroastrischen Glauben bewahrt haben.

Interessant sind die Extrembeispiele China und Indiën auch in Hinsicht auf religiöse Toleranz. In China haben Juden ihren Glauben abgelegt, sogar vergessen, daß sie Juden gewesen waren, weil sie assimiliert und eingeschmolzen wurden von der starken Einheitsgesellschaft Chinas. Das soll in keinem anderen Kulturkreis der Erde geschehen sein. Das ‚absolutistische Kaiserreich’ und die einschmelzende Umarmung der chinesischen Gesellschaft hat Juden nie verfolgt, sie aber aufgesogen. Besucher aus Israël meldeten später, sie hätten Menschen gefunden, die sie aufgrund ihrer Speisegewohnheiten und Essensregeln als Nachkommen von Juden erkannt hätten. Und siehe da, in jener Gegend war in früheren Zeiten die Anwesenheit von Juden dokumentiert. Sie hatten ihre Herkunft vergessen, sich gemischt, waren unerkennbar; als letztes waren jüdische Speisegewohnheiten verblieben.

Das Gegenteil dazu stellt die stark in Kasten gegliederte Gesellschaft Indiëns mit einer Vielzahl Göttern da. Bei so vielen Kasten kommt es auf eine mehr nicht an; gleiches gilt für Götter. Gäbe es nicht in den drei heutigen monotheïstischen Religionen das erste biblische Gebot, keinen anderen Gott zu haben als den einen, wären Juden wohl, genau wie Mohammedaner und Christen, auf die indische Weise assimiliert worden, indem man den Gott der Thora, Bibel oder des Korans zu einer Reïnkarnation ihres hinduistischen Götterkanons erklärt hätte. Das ging jedoch bei diesen Glaubensformen offensichtlich nicht. Trotzdem sollen Juden seit babylonischer Zeit in Indiën gewesen sein, ohne daß sie jemals verfolgt worden wären. Die indische Gesellschaft ist ähnlich stark wie die chinesische, wenngleich aus umgekehrten Gründen: Statt einer vereinheitlichenden Massengesellschaft, die stärker nivelliert und assimiliert als andere wie in China, ist in Indiën die Vielzahl von Gruppen starkes Bindeglied, weil alle Gruppen ineinander heiraten, die Kultur und das Bestehen der ethnischen Identität anderer in keiner Weise in Frage stellen – und das über Jahrtausende. Starke kulturelle und sexuëlle Regeln gelten für alle. Wer sich seiner selbst sicher ist, von anderen nichts zu befürchten hat, braucht auch keine Abwehrreaktionen. So kommt es, daß im höchst zersplitterten und Gruppen langfristig erhaltenden Indiën ebenso wie im vereinheitlichenden und einschmelzenden China Juden nicht verfolgt wurden. In Indiën hielten sich ihre Gemeinden bis zur Gründung des Staates Israël, worauf fast alle dorthin auswanderten.

Dennoch gibt es in Indiën religiöse Probleme, hauptsächlich durch Mohammedaner, ähnlich wie in China, weil diese bekehren und Parallelgesellschaften bilden, die sich nicht in die Kultur des Wirtsvolkes einfügen, ja sogar aussteigen, denn fast alle Muslime Indiëns, Pakistans und Bangla Deschs sind Nachkommen von Konvertiten, die vorher im Hinduglauben aufgewachsen waren. Daher ist ihre Alltagskultur noch stark hinduistisch geprägt. Die Bekehrung führt über Generationen hinweg zu einer fortschreitenden Desintegration derer, die ursprünglich autochthone hinduistische Inder gewesen sind. In Ostturkestan, heute Provinz Chinas, die zu Zeiten Sven Hedins und Mühlenwegs noch ‚Sinkiang’ genannt wurde, grassiert heute islamistischer Terrorismus im Umfeld von al Quaida und Islamischer Staat. China reagiert in einer Weise, wie es weltweit anderswo undenkbar wäre: Sie behandeln den Glauben als Störung und wollen ihn aberziehen. Für Abendländer klingt diese Idee frevelhaft; kein Mensch mit Verstand möchte sich mit den ungeheuerlichen Kräften einer großen Religion anlegen, und wenn diese nur darin bestehen, daß die Gläubigen aufgrund ihrer tiefen Überzeugung ihr Leben einsetzen und in der Masse eine gewaltige, schier unüberwindbare Kraft entfalten. Wohl nur Chinesen, die seit Jahrtausenden Religion durch Philosophie ersetzt haben, kann eine solche Idee kommen. Wie es ausgeht, bleibt abzuwarten. Hier treffen zwei der stärksten menschlichen Gegenkräfte aufeinander.

Im hinduistischen Subkontinent gibt es Spannungen mit Muslimen, was sich bis zu Ausbrüchen von Verfolgungen hochgeschaukelt hat und dem Bild des toleranten Indiëns zu widersprechen scheint. Nun, keine Gesellschaft ist tolerant, wenn es an ihre Existenz geht. Die Frage ist eher, welche Gesellschaft sich gefährdet sieht durch Integrationsverweigerer und welche nicht. Die chinesische ist wenig gefährdet, weil ihre Assimilationskraft so überwältigend stark ist, daß sie sogar die Juden bis zum Vergessen ihrer Herkunft assimilierten, was weltweit einmalig ist. Doch wenn sie in Ostturkestan, heute Sinkiang, von Terror herausgefordert werden, gibt es wohl so etwas wie Verfolgung oder Umerziehung. Die indische Gesellschaft ist wenig gefährdet, weil keine der Kasten bedroht ist in ihrem Fortbestand – genauer: solange sie es nicht sind. Die Desintegration von Muslimen ist bereits abträglich, doch brisant wird es durch Bekehrungen: Weil das unter buddhistischer und muslimischer Fremdherrschaft rigide geworden Kastensystem für Niederkastige und Kastenlose, ‚Unberührbare’ erniedrigend ist, gibt es trotz aller Bemühungen der Regierung, ihr Dasein zu bessern und sie mit vielen Vorteilen vor anderen zu fördern, einen großen Druck, den Fremdreligionen zur Bekehrung benutzen: „Seht, ihr seid Außenseiter, werdet von Hindus erniedrigt. Bei uns Muslimen – oder Christen – gibt es keine Kasten, seid ihr voll anerkannt.”

Daher haben sich viele Niederkastige und Kastenlose konvertiert, einige wenige zu Buddhisten, die meisten zu Mohammedanern, einige zu Christen, den sogenannten Dalit-Christen. Auch mit diesen gibt es Probleme, wenngleich weniger als mit Muslimen. Nicht nur Mohammedaner, sondern auch Christen werden daher zuweilen von fanatischen Hindus verfolgt, die damit auf die Verdrängung durch Bekehrung antworten. Denn sie werden in ihrer Existenz bedroht. Das ist logischerweise die Folge davon, daß sich niemand zum Hinduismus bekehren kann, weil man als Hindu geboren sein muß, wohl aber Hindus sich teils massenweise zu anderen Religionen bekehren lassen, eine stetig fortschreitende Verdrängung des Hinduismus, die irgendwann im Erlöschen der Religion und Kultur enden würde, wenn es so weiterginge. Das ist der rationale Kern für solch häßliche Erscheinungen wie Verfolgungen. Von diesen sind jedoch vor allem Muslime, in geringerem Maße Christen, jedoch keine Juden betroffen. Weshalb? Juden bekehren nicht. Muslime und Christen bekehren, besonders erfolgreich in den niederen Kasten, wobei Mohammedaner jedoch eine über Generationen fortschreitende Desintegration und Radikalisierung von anfangs toleranten Glaubensformen hin zu glaubenseifernden durchmachen, die mir von Christen nicht bekannt ist. Hier erklärt also das Verhalten der jeweiligen Glaubensgemeinschaften ihre Behandlung in Indiën und China. Bei Integrationsverweigerung kann über Jahrhunderte einiges schiefgehen, was für jede Gesellschaft gelten dürfte; eine Ausnahme ist eine so stark geregelte und in Gruppen zerfallende wie die indische, wo das Nebeneinander verschiedener Kasten und Religionen an sich kein Problem ist, solange Gleichgewicht und Spielregeln der Gesamtgesellschaft nicht erschüttert werden.

Wer über Einwanderung und Integration nachdenkt, sollte beide Gegenpole kennen, China wie Indiën. Sie sind ein gutes Studiënobjekt, das zwei gegensätzliche Prinzipiën wie in einem großen Feldversuch des menschlichen Geistes vorführt.

Dies war ein Auszug aus einem künftigen Bildband über China und Indien.

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