Jan Deichmohle

Denker und Dichter

Kategorie: Klima (Seite 1 von 3)

Die Zeit sozialer Isolierung nützen: mit Büchern geistige Horizonte erschließen

Die von Umständen auferlegte Zeit sozialer Isolierung läßt sich gut nützen: Erschließt euch neue geistige Horizonte mit diesen Büchern. Mein Grundsatz beim Schreiben ist, immer das zu suchen, erarbeiten und aufzuschreiben, was sonst nirgends geschrieben wurde, undenkbar, für mich neu war, auch für Leser neu sein wird. Es wäre verschwendete Lebenszeit, etwas aufzuschreiben, des es anderswo bereits gab.

Alle Bücher haben daher Alleinstellungsmerkmale. Jedes Buch erschließt eine neue geistige Welt. Manche kommen harmlos daher; andere sind politisch inkorrekt vom ersten Satz bis zum letzten. Auch sprachlich und stilistisch gibt es eine breite Spannweite von Philosophie in jugendlicher Sprache über gereimte Verse, die Elemente alt-hellenistischer Tragödie verdichten bis zu Sachbüchern, die teilweise seit den 1980er Jahren eisig verschwiegen werden.

Das Leben ist eine Reise. „Das Leben ist ein langer, gewundener Weg”, hieß es einst bei den Beatles. Am klarsten drückt sich das aus in der Mehrfachbedeutung des Wortes ‚Reise’ bei den Psychedelikern.

Eine Reise bringt uns in zauberhafte Welten wie Bali, wo die alte Form des Hinduismus überlebte, ein tropischer Nachhall auch der einstigen vorchristlichen Kultur bei uns.

Lust auf Reisen als Dauerparty beschreibt die „Kiwi-Erfahrung”; Skeptiker kommen auf ihre Kosten, denn Abgründe tun sich auf beim seichten Partymachen; skurrile Ereignisse begleiten die Reise von der Nordspitze der Nordinsel bis in den Süden der Südinsel.

Wir lagen vor Madagaskar und hatten dies Buch an Bord. „Bilderbuch Madagaskar” wird bebildert bilden.

Nun sind wir reif für etwas handfestes. Ein bißchen Hysterie gefällig? Aber klar doch! Über 500 Seiten, der Anfang vollgepackt mit Klimaangst, die in verwandte Hysterien überleitet.

Wer es lernen möchte, vom Ja-Sager zum Nein-Sager zu werden, lese „NEIN!”; damit kann es gelingen.

Glaubt jemand noch an die Unschuld der ersten feministischen Welle? Dem kann geholfen werden! „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zu ersten Welle” wird vergessene und verdrängte Einsichten wecken.

Nirgends sonst sind alle wesentlichen Kampagnen feministischer Wellen so gründlich widerlegt worden wie in „Ideologiekritik am Feminismus”. Das Buch wäre ein Renner, wenn ich von der eigenen Szene nicht auf ‚Ignorieren’ gesetzt worden wäre.

In die vollen geht es in „Abrechnung mit dem Feminismus”. Der Titel sagt alles; das Buch hält sein Versprechen.

Einen leichten und eingänglichen Einstieg in die Thematik bietet: „Untergang durch Feminismus”. Das Buch war ein Jahr lang durch einen Verlagsvertrag blockiert, der nicht eingehalten wurde.

Nochmals auf Reisen gehen? Aber gerne! Der Bogen spannt sich von den 1970er und 1980er Jahren bis heute. „Zeitzeuge: Reise nach Süden” ist mein auf neuesten Stand gebrachter literarischer Erstling. Damals nahm ich eine leere Kladde mit. Meine Koffer wurden mir geklaut, doch die Kladde brachte ich gefüllt zurück. So lernte ich schreiben.

Etwas „Anmache” gefällig? Aber gerne! Einschließlich vier Einschüben zum barocken Kontrapunkt. Huch, was hat das denn miteinander zu tun? Abwarten und lesen, das ergibt sich!

Die literarische Variante des Kontrapunkts erschließt sich in „Abgewimmelt”; wer hat noch nicht, wer will noch mal?

Wer es noch deftiger mag, greife gleich zu „Schwängerung und Samenspende: Das Mühen um Fortpflanzung”.

Bis jetzt hatte ich glatt „Die Unterdrückung der Männer” vergessen. Sowas aber auch! So leicht wird diese übersehen – nach Lesen dieses Buches allerdings nicht mehr.

Wer „Das Buch der Festivals” schon gelesen hat, kann sich hier informieren, „Warum Festivals auf Dauer anöden”.

Verheißungsvoller Auftakt” eröffnet den Dreiteiler „Fulminantes Finale”, das sich fortsetzt in „Des Werkes Mitte”, um mit einem „krönenden Abschluß” zu enden.

Schade, nun ist der Dreiteiler zuende. Aber nicht traurig sein, denn es gibt ja auch noch „Die Suche nach Geschichten”. Sucht mal schön! Laßt euch versuchen! Auch dieses Buch besucht euch, wenn ihr es bestellt.

Die Genderung der Welt” beschäftigt sich mit „Gender-Mainstreaming” in der einst so genannten „Entwicklungshilfe”. Wie bei anderen meiner Bücher ist es das Standardwerk zum Thema.

Auf dem Umschlag von „Fragmente der untergegangenen abendländischen Kultur” haben sich doch glatt ein paar Schwerter ins Titelbild verirrt. Wie konnte das nur passieren? Keine Ahnung; irgendwann flüsterte mir eine innere Stimme, doch ein wenig an Bildbearbeitungsprogrammen zu installieren und mit einem klassischen Gemälde rumzuspielen. Tss, tss, Schuster bleib bei deinem Leisten. Nun ist es zu spät und veröffentlicht.

Politisch inkorrekte Bücher gefällig? Dann seid ihr richtig hier: „Die Abschaffung abendländischer Erfindungsgabe und Völker” läßt sich an Brisanz kaum noch steigern.

Eine Sammlung von Kleinschriften, die am Hämeorkan intoleranter Obertoleranzen wachsen, bietet „Leben in der Hölle”.

Auszüge von „Das Tor zur Welt” sind gut erprobt bei Lesungen, kamen gut an bei Lauschern.

Mein erstes von einem richtigen Verlag auch veröffentlichtes Buch war übrigens „Kultur und Geschlecht”, jetzt in verbesserter und erweiterter Fassung erhältlich; zitierte fremdsprachige wissenschaftliche Artikel sind nunmehr übersetzt.

Ebenfalls verlegt gibt es in neuer, erweiterter Fassung „Beziehungsentzug”.

Wer Lust hat, mehr zu lesen, mag sich „Neubeginn unsrer Kultur” sichern.



Nochmals ergänzt und geglättet: Flirtlehre

Nochmals ergänzt und geglättet wurde mein neues Buch: Flirtlehre: Wie urzeitliche Instinkte beim Flirt in die Irre leiten.

Neu ist neben weiteren Nachweisen und Quellen auch ein Kapitel über feministische ANTIFA, die mit Gewalt zu verhindern versucht, daß sich von Frauen diskriminierte männliche Verlierer aus ihrem Verliererdasein hocharbeiten können, indem sie das Wissen der Pick-Up-Szene erlernen. Dadurch wird deutlich, was für ein feiges und gehässiges Unterdrückungssystem Feminismus ist.

Zynisch feiert die ANTIFA einen feministischen Gewaltanschlag gegen einen Pick-Up-Lehrer, ironischerweise einen, der sich besonders um sogenannte politische Korrektheit bemüht hatte.

Unverändert, gültig und entlarvend ist das vorige Buch über die Klimahysterie, die jetzt gerade vom Thema Coronavirus weggefegt wird. Kaum haben Menschen echte Sorgen und Probleme,  gerät eine hysterisch kontruierte Pseudogefahr in Vergessenheit. Die Autistin Greta, von einer mächtigen Klimahysterie-Industrie aufgebaut, hatte ihre eigenen Ängste und Probleme durch Aktivismus zu kurieren versucht, wie übrigens mein Buch belegt. Jetzt ist sie so im Hintertreffen, daß sie sich nicht mehr zuschreibt, CO2-Moleküle sehen zu können, sondern mit Corona infiziert zu sein, um endlich mal wieder in die Schlagzeilen zu geraten. Hoffentlich bleibt der CO2-Pegel hoch, damit Pflanzen gut wachsen, wir trotz wachsender Schwierigkeiten der von unsrer Regierung lahmgelegten Wirtschaft und Landwirtschaft, die gerade mit einer Gülleverordnung gefährdet wird, auch in Zukunft noch genug zu essen haben.

Unbedingt lesen! Jetzt ist genug Zeit, die genutzt werden sollte, von der Mainstreampropaganda wegzukommen, vertuschte Wahrheiten in meinen Büchern zu entdecken.

Menschen sterben am Coronavirus, weil verbohrte Fanatiker an der Macht sind

Menschen sterben am Coronavirus, weil verbohrte Fanatiker an der Macht sind

«WÄHREND SICH NACHBARN ABSCHOTTEN
Merkel blockiert harte Grenzkontrollen
Bundesregierung bei Fragen des Grenzschutzes komplett zerstritten
13.03.2020 – 22:23 Uhr

Überall werden Grenzen geschlossen, in den meisten Ländern werden Menschen aus Risiko-Gebieten bei der Einreise streng kontrolliert. Nur in Deutschland zögert man.»1 (Bild)

In China ist die Corona-Pandemie ausgebrochen. An den Ursachen wird man später forschen müssen. Ausgegangen war die Übertragung auf den Menschen den Indizien zufolge auf einem Markt für Meeresfrüchte und Fleisch, auf dem Fledermäuse verkauft wurden, von denen der Erreger auf den Menschen übergesprungen ist. Jedoch wurde im Internet darauf hingewiesen, daß einige hundert Meter (400?) entfernt ein Forschungslabor liegt, in dem an Viren geforscht wurde, einschließlich an jener Art von Fledermäusen, von der es übergesprungen ist. Eine Nachricht behauptete, nach Ende der Versuche an Viren seien dort Versuchstiere, darunter auch Fledermäuse, verkauft worden. Aber mir ist dieses Thema derzeit egal; ich möchte keine zweifelhaften Thesen aufbringen, nur Hintergrundinformationen geben. Denn hier geht es um etwas für uns viel dringenderes, das deutlich belegt ist, nicht als Spekulation abgetan werden kann. Sonst kommt noch einer mit der Universalkeule ‚Verschwörungstheorie’, uns auszutreiben, das offensichtliche zu sehen.

Die chinesische Politik hat den Einbruch der Pandemie erfolgreich eingedämmt. Ihre Methoden funktionieren.

Ganz nebenbei zeigt das den Aufstieg Asiens. Bis vor den Ersten Weltkrieg waren Deutschland und Europa unbezweifelt Träger oder Zentrum von Wissenschaft, Technik, Weltwirtschaft und der Fähigkeit, mit fortschrittlichem Geist Probleme der Menschheit zu lösen, Krankheiten zu heilen, zu verhindern, Hunger zu besiegen. Asien und andere Kontinente schauten neidisch und bewundernd auf uns. Heute hat sich das umgedreht. China handelt; China löst Probleme; China wird zur wirtschaftlichen Weltmacht; China kauft halb Afrika auf; China besiegt eine Seuche, die dort ausgebrochen war und sie daher anfangs am härtesten getroffen hatte.

Wir sind unfähig geworden. Wir reden über Schwachsinn wie zig Gender, mit welchem Pronomen das 41. Gender angeredet werden darf; wir verbieten uns Grenzkontrollen, weil die nazi seien; bei uns demonstrieren fanatisiert indoktrinierte Jugendliche gegen das lebensnotwendige CO2 – wir sind zu einem Hort der Irrationalität geworden, schlimmer als im Mittelalter, über den Asiaten nur lachen können. Wir werden zum Gespött. Man wird uns belachen und als seltsame Fremdlinge einstufen wie besessen tanzende Urwald- oder Wüstenstämme, die glauben, nur ihr Regentanz könne ihre Welt retten vor der Dürre, und dämonische Kräfte am Werk sehen, wenn ihr Klima ungünstig ist. Wir haben kollektiv den nüchternen, wissenschaftlichen Verstand verloren, der das Abendland und Deutschland einst groß gemacht hat. Wir sind besessen von irrationalen Hysterien der Feministen, Linken, Grünen und Globalisten. Wir sind eine Horde schräger Verrückter geworden, die sich selbst abschafft, während staunende Asiaten ihre künftige Weltmacht aufbauen.

«WHO: Europa ist Zentrum der Coronavirus-Pandemie
13. März 2020»2 (Deutschlandfunk)

Aufgrund ideologischer Verbohrtheit, dem Verrennen in utopistische Ideologien und irrationale Hysterien, ist die unfähige und undemokratische Bürokratie EU zum neuen Zentrum einer Pandemie geworden, und innerhalb der EU liegt dieses Zentrum in der BRD, dem Land, das anders als seine Nachbarn unwillens ist, Grenzen zu schließen, auf Flughäfen Einreisende zu kontrollieren, landesweit einheitlich Schulen und Großveranstaltungen zu schließen.

Dümmliches, durch ideologisches Vorurteil und irrationales Sentiment verursachtes Getue rächt sich bei Seuchen blitzschnell: Bei exponentieller Vermehrung beschert das binnen Tagen oder Wochen viele Tote, die an der kriminellen Verstocktheit einer Gesinnungsdiktatorin namens Angela Merkel verreckt sind, wofür ihr die Immunität aberkannt und sie vor Gericht gestellt gehört.

«Tod oder Leben – das ist die Frage
Vera Lengsfeld, 12. März 2020

Auf der gestrigen Pressekonferenz, die Kanzlerin Merkel, Gesundheitsminister Spahn und der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar H. Wieler hat die Kanzlerin eine ungeheuerliche Aussage getroffen, die wie immer ohne Nachfrage blieb und von den Kanzlerinnen-Medien 1:1 der Bevölkerung serviert wurde. Merkels Einlassung, das SARS-CoV-2 könne zwischen 60% und 70% der Deutschen infizieren, ist eine Bankrotterklärung, mit der vorsorglich eingeräumt wird, daß in Deutschland jede Möglichkeit, dem Virus noch Einhalt zu gebieten, verschlafen wurde.

Wichtig für Merkel ist allein, daß keiner ihrer fatalen politischen Fehler rückgängig gemacht wird. Das betrifft vor allem ihre Entscheidung, unsere Grenzen weiterhin für die unkontrollierte Einwanderung offen zu halten.

Zur Erinnerung: Der Ministererlaß von Thomas de Maizière, auch Migranten ohne oder mit sichtbar gefälschten Papieren durchzuwinken, ist von Innenminister Seehofer bis heute nicht rückgängig gemacht worden. Auf der Pressekonferenz der Kanzlerin hörte man, Grenzschließungen zur Eindämmung des Virus lehne Merkel als „nicht adäquate Antwort auf die Herausforderungen” ab. Sekundiert wurde sie von Spahn und Wieler: „Abriegelung ist naiv. Das Virus wird trotzdem kommen… Es geht darum, alles zu verlangsamen. Es wird irgendwann einen Impfstoff geben. Es wird sich eine Immunität der Bevölkerung ausbilden”, sagte der Präsident des Robert-Koch Instituts. Spahn: „Die Grenzen pauschal zu schließen, verhindert das nicht. Es ist im Land.”

Das klingt fatal nach Merkels Spruch nach der Grenzöffnung 2015: „Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da”.»0 (Vera Lengsfeld)

Halbherziges Getue nach dem Muster bundesdeutscher Politik „Seht, wir tun was, wenn vielleicht auch nicht das richtige” scheitert bei ernsten Krisen, bei Seuchen ebenso wie Naturkatastrophen, Völkerwanderung oder Kriegen. Wer Quatsch baut, scheitert, zieht das ganze Land mit allen Menschen ins Unglück. Genau das wird jetzt sichtbar. Vorher sah es nur eine Opposition, gegen die zu hetzen die einzige verbliebene Kompetenz einer unfähigen Regierung ist. Doch jetzt sterben täglich unnötig Menschen, die noch leben würden, hätten wir keine halsstarrigen, verbohrten Utopisten an der Macht, sondern die Opposition, gegen die zur Machterhaltung zu hetzen Haupttätigkeit von Medien und Mitläufern geworden ist. Was nützt Quarantäne, wenn Infizierte an allen Flughäfen täglich weiter einreisen? Nichts! Unsre Blockparteien der faktischen Einheitsfront einer Gesinnungsdiktatur gegen die AfD handeln nur, wenn Druck der Öffentlichkeit sie dazu zwingt, aus Angst um ihre Macht und Pfründe, doch sie handeln halbherzig, unfähig und unwillens, das zu tun, was nötig wäre, um wie in China die Pandemie zu besiegen. Jetzt raten sie zu freiwilliger Quarantäne, Rückzug aus dem sozialen Leben, während immer noch Großveranstaltungen stattfinden, Überträger des Coronavirus umherlaufen – oft ohne daß diese es selbst wissen, weil auch nicht systematisch getestet wird, sondern nur auf starken Verdacht nach bürokratischen, untaublichen Kriterien, weshalb viele, die sich testen lassen wollten, das gar nicht durften, weil sie nicht aus einem als besonders gefährdet gekenntzeichneten Gebiet kamen. Das ist eine Farce, die zwar teuer ist, weil die Wirtschaft weitgehend stillsteht, aber nichts nützt. Übergräger können so nur zufällig, meist zu spät, oder überhaupt niemals erkannt werden, was sämtliche Quarantänemaßnahmen nutzlos macht.

Wenn eine Krankheit durch massenweise unkontrolliert Einreisende, und durch ungetestet umherlaufende Infizierte ständig verbreitet wird, sind Quarantänemaßnahmen weitgehend nutzlos, dienen nur dazu, daß unfähige Machthaber sich damit brüsten können, „etwas zu tun”. Daß sie Quatsch tun, der nicht hilft, merkt das betroffene Publikum, von dem jetzt einige sterben, erst zu spät. Wir sind zu einem Zentrum nicht nur der Pandemie, sondern der Irrationalität geworden, auf das China nur mit Mitleid schauen kann. Wenn wir Pech haben, wird uns die Welt sogar verachten – 120 Jahre, nachdem wir bewundert wurden, weil wir vernünftiger und fortschrittlicher waren. Heute leisten wir uns, typisch für eine dekadente Gesellschaft im Untergang, irrationale Hysterien wie Gender und CO2-Angst. Chinesische Forscher der Zukunft werden diese Verrücktheiten analysieren wie wir einst die Tänze aussterbender Stämme, die glaubten, die Geister beschwören zu können, worauf die Wildtiere wiederkämen.

Genau das, was uns retten kann, zu verbieten, hat höchste Priorität im Irrenhaus von Schilda, wo Verrückte zu Ärzten ernannt wurden.

«Diese 3 Lehren muß Merkel aus China und Italien ziehen
Wenn die Kanzlerin weiter so zaghaft reagiert, riskiert sie eine Katastrophe für Deutschland
11.3.2020

Im Gegenteil, warnt Yascha Mounk, der auch an der Harvard-Universität in Boston unterrichtet.

In einem ersten Gastbeitrag für BILD hatte der deutsch-amerikanische Polit-Wissenschaftler die drei Fakten erklärt, die beweisen, wie extrem gefährlich der Coronavirus ist. Hier sagt er, warum die Kanzlerin viel zu wenig tut, um die Epidemie einzudämmen – und welche Katastrophe für Deutschland sie damit riskiert.»3 (Bild)

Merkel blockiert Grenzkontrollen, wie wir es seit 2015 durchgehend erlebt haben. Seit 5 Jahren steht sie unter harter Kritik deswegen, war aber unwillig oder unfähig, ihre Meinung zu ändern. Bevor sie durch für dieses Land unglückliche Umstände und Intrigen gegen den früheren Kanzler Kohl und andere in der CDU an die Macht gelangte, hatte sie selbst eine harte Linie gegen das „gescheiterte Multikulti” und zügellose Immigration gepredigt; Videoaufnahmen ihrer Reden von einst sind im Internet zu sehen und hören. Spekulation ist, ob sie ihre damaligen Reden ernst meinte, sich später von globalistischer oder feministischer Ideologie, oder gefühlsduselnden weiblichen Sentimenten umbiegen ließ, oder als treue FDJ-Funktionärin zwischenzeitlich nur geheuchelt hatte, bevor sie an der Macht zu ihrer tiefer verankerten totalitären Linie zurückfand, oder beides in uns unbekannten Anteilen.

Tatsache ist, daß sie eine katastrophale Fehlentscheidung nach der anderen zu verantworten hat. Als in Fukuschima ein Reaktor durch ein Seebeben zerstört wurde, stieg sie gegen gesetzliche Vereinbarungen, die ihre CDU in langjährigem harten Ringen gegen linke und grüne Kräfte abgetrotzt hatte, vorzeitig aus der Kernenergie aus. In Finanzkrisen um mediterrane Länder versenkte sie Milliarden, wenn nicht in die Billionen gehende Steuermittel und Vermögen der hart arbeitenden, im Vermögen aber verarmenden Bevölkerung. Aufgrund ihres Fleißes und ihrer Erfindungsgabe waren Deutsche, und allgemein Bürger nördlicher Länder, einst vermögender als Südländer, wo man im Durchschnitt lieber das Leben genoß und Mühen auf Morgen verschob. Heute sind wir beim Vermögen und beim Rentenniveau fast letzte der EU, weil den hart Arbeitenden die Früchte ihres Fleißes weggenommen und denen gegeben wurden, die bequem davon leben und genießen. Das ist nicht nur ungerecht, sondern hat dazu geführt, daß viele auf unsre Kosten über ihre Verhältnisse lebten und sich verschuldeten. Daraus entstanden Schuldenkrisen, aus denen die EU wieder mit noch mehr Steuergeld und Vermögen hart arbeitender Bürger gerettet werden mußte. Die Machthaber etablierter Parteien gewöhnten sich diese Ausnützung ihrer eigenen Bürger an; sie wurde stillschweigend und vielleicht unbemerkt systemisch, zum Prinzip, wie die Politik in der BRD und EU funktioniert.

Dabei wurden wir um Geld betrogen, um das Ergebnis unsres Fleißes. Das ist schlimm; doch daraus entstand, weil es keinen Widerstand gab, die Wiederwahl der Schuldigen nicht gefährdet war, allmählich immer schlimmeres. Man begann uns im eigenen Lande zu verdrängen. Andere haben mehrere Heimaten, in Afrika, Fernost, Nahost und gleichzeitig hier, wir bald überhaupt keine mehr. Wer es kritisierte, wurde als ‚tölpelhafter, veralteter Nationalist’, ‚Fremdenfeind’, schließlich immer heftiger als ‚Rassist’., ‚Rechtspopulist’, und, als das nicht mehr ausreichte, die Macht der etablierten Gesinnung zu sichern, nun platt als ‚Nazi’ diffamiert.

Wieder gab es nicht genug Gegenwind bei Wahlen und Widerstand, um die erbliche Selbstzerstörung und Selbstabschaffung durch Verdrängung und Verdängungskreuzung aufzuhalten. Wie üblich ist jede Katastrophe für sich zwar schlimm, doch noch wesentlich schlimmer ist das Signal, das sie an behäbige Machthaber sendete, die nämlich hören: „Alles in Butter. Es gibt keinen ernstlichen Widerstand. Wenn ihr so weitermacht, ist eure Wiederwahl, eure Machterhaltung gesichert.” Sie fühlen sich also bestätigt, gehen weiter auf ihrem Weg, bis es kein zurück mehr gibt. Ein zynisches Zitat von Juncker erläuterte die Methode. So rutschten wir von Jahr zu Jahr, Krise zu Krise, immer mehr in eine Gesinnungsdiktatur, die immer zerstörerische Krisen anzettelt, immer heftiger Kritik mit der Moralkeule totschlägt, sich in wachsendem Tempo und Radikalität in eine Gesinnungsdiktatur verwandelt. Begonnen hatte es übrigens bereits spätestens 1968, als es Feminismuskritikern unmöglich wurde, grundsätzliche Kritik an die Öffentlichkeit zu bringen. Seitdem läuft diese Kulturrevolution in BRD-West. Manches mag zur Nachkriegsordnung gehören; anderes, wie das Prinzip politischer Hysterie, wurde von der 1. feministischen Welle vor dem 1. WK erfunden und salonfähig gemacht.

Jetzt aber geht es um das nackte Leben. Es geht, verdammt noch mal, darum, wie viele Bürger überleben in einer Pandemie. Von Wuhan in China ging das Virus aus; dort ist es mittlerweile unter Kontrolle. Wir sind dagegen zum Zentrum geworden, weil eine unfähig, unwillige, und vor allem ideologisch verbohrte Regierung genau das nicht wollte, was nötig war, Ansteckung erst zu verhindern, wenigstens zu verzögern, sodann einzudämmen. Angela Merkel hat sich in ihren Trotzkopf gesetzt, genau das als ihr Erbe verbissen zu verteidigen, was ihr größter, schlimmster Fehler von Anfang an war, mit dem der größte bleibende Schaden angerichtet wurde: deutsche Grenzen nicht zu schließen – anders als die vielmals so langen Saudischen Grenzen, die mit von ihr eingefädelter deutscher Hilfe vor illegalem Grenzübertritt gesichert werden. Flüchtlinge sollen offenbar alle zu uns, aber keiner nach Saudi Arabien.

Wie ein infantiler Trotzkopf, wie eine eingeschnappte Frau – wie es im Sprichwort heißt, ist eine wütende Frau die Strafe Gottes – hat sie jeden Versuch, ihren schlimmsten Fehler, mit dem sie die größten Katastrophen ihrer zahllosen Katastrophen angerichtet hat, wieder aufzuheben, verhindert. Genau an dem schlimmsten, was sie angerichtet hat, hängt sie verbissen. Seit Adolf Hitler, der sich im Führerbunker verkroch, als sein Land in blutigem Gemetzel unterging, hat es das nicht mehr gegeben, und zuvor ebenfalls nicht. Es ist die zweite katastrophale Verirrung in politische Halsstarrigkeit diesen Ausmaßes unsrer Geschichte, mitgetragen von der Kanzlerpartei CDU und ihrer selbsternannten ‚Werteunion’, was nie vergessen werden darf und deren Glaubwürdigkeit zerstört hat.

«DOKUMENTATION EINER SELBSTTÄUSCHUNG
Wie die Corona-Gefahr unterschätzt und verschleppt wurde
13. März 2020

Jens Spahns Umgang mit der aufziehenden Corona-Krise zeigt die Folgen der geistigen Quarantäne, in die sich die deutsche Politik begeben hat: Die Gefahr wird verharmlost, die eigene Kompetenz überschätzt und dann werden ‚soziale Medien’ für Panikmache gescholten – bis zum Ausbruch des Chaos.

22.01.20, SZ: Die Gefahr für Deutschland durch das Coronavirus werde von Fachleuten momentan als „sehr gering” eingeschätzt, sagte ein Sprecher von Gesundheitsminister Jens Spahn

24.01.20, Tagesschau: Bislang gibt es keinen Corona-Verdachtsfall in Europa. Für Deutschland mahnt Gesundheitsminister Spahn umsichtige Reaktionen an – und lobt die Informationspolitik der chinesischen Regierung.

27.01.20, RP Online: Spahn: Deutschland ist gut vorbereitet

28.01.20, ZDF: Spahn ruft zu Gelassenheit auf

28.01.20, MDR: Spahn weitet Meldepflicht aus

29.01.20, RTL: Gesundheitsminister Jens Spahn zu Coronavirus: „Kein Anlaß zu Unruhe oder unnötigem Alarmismus”

29.01.20, Tagesspiegel: Laut Jens Spahn geht vom Virus nur eine „geringe” Gefahr aus, bei der Eindämmung vertraut er auf das Robert-Koch-Institut. Die letzte „Krisensimulation” liegt drei Jahre zurück, eine Software zur zentralen Erfassung von Verdachtsfällen gibt es nicht. Unterdessen gibt es neue Fälle in Bayern.

29.01.20, Berliner Morgenpost: Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erreichen die Fake News rund um Corona derartige Ausmaße, dass er nun davor warnt: „Gerade in sozialen Medien sind viele mit ganz eigenen Interessen unterwegs, die Bürgerinnen und Bürger verunsichern wollen“, sagte Spahn den Fernsehsendern RTL und n-tv.

31.01.20, Abendblatt: Gesundheitsminister Jens Spahn warnt wegen des Corona Virus vor Panikmache

2.02.20, Zeit: Jens Spahn will Falschmeldungen zum Corona Virus entgegenwirken (Artikel mittlerweile gelöscht)

5.02.20, Welt: Bundesminister Spahn macht sich in Germersheim ein Bild von der Quarantäne-Station für das Corona Virus. Er sieht eine „dynamische Lage“ und will sich mit den europäischen Partnern abstimmen. In Germersheim gab es erst einmal Entwarnung.

12.02.20, BGzA: Spahn sieht Zahlen aus China zum Coronavirus-Verlauf kritisch: „Das ist alles auf sehr, sehr dünnem Eis”

12.02.20, Stern: Spahn sieht Coronavirus-Situation in Deutschland „unter Kontrolle”

12.02.20, ZDF: Spahn zum Virus in Deutschland – Corona-Lage ist „unter Kontrolle”

13.02.20, Manager Magazin: Wegen des Coronavirus werden in der EU Engpässe bei Arzneimitteln und Schutzkleidung befürchtet. In China würden wichtige Wirkstoffe produziert, die für viele Medikamente nötig seien, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag bei einem Sondertreffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. …

Am 13.3. erklärt die WHO Europa zum neuen Epizentrum der Krise, die in China abflaue. Erst jetzt scheint der wahre Umfang der Krise im politischen Bewußtsein angekommen.»4 (Tichys Einblick)

Angela Merkel steht mit ihrer stümperhaften, realitätsblinden Politik nicht allein; sie hat sich in Manier einer Diktatorin mit unfähigen, rückgratlosen Jasagern umgeben, die ihre katastrophalen Verirrungen ohne klaren Widerspruch mittragen. Dieser Filz muß abgewählt, von der echten Opposition ersetzt werden.

Fußnoten

0 https://vera-lengsfeld.de/2020/03/12/tod-oder-leben-das-ist-die-frage/

1 https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/coronavirus-streit-in-der-regierung-wegen-grenzkontrollen-69377950

2 https://www.deutschlandfunk.de/neue-massnahmen-gegen-ausbreitung-who-europa-ist-zentrum.2932.de.html

3 https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/coronavirus-diese-3-lehren-muss-merkel-aus-china-und-italien-ziehen-69350124

4 https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wie-die-corona-gefahr-unterschaetzt-und-verschleppt-wurde/

Ist Klimaangst unsinnig? Lesen Sie selbst – war kurzzeitig gratis

Ist Klimaangst unsinnig? Lesen Sie selbst – jetzt nicht mehr gratis

Gratiskultur ist unfair. Heute erwarten Zeitgenossen, daß unbekannte Autoren am besten umsonst arbeiten, auf ihre Kosten etwas gratis zur Verfügung stellen, damit sie es kostenfrei abgreifen können. Außerdem soll es schön leicht und seicht sein, damit Denkfaule fertig verdaute Gedanken bequem in den Mund geschoben erhalten. Das ist ein Wunsch wie nach dem Schlaraffenland, wo einem gebratene Tauben in den Mund flogen.

Nun gibt es zwei Sorten unbekannter Autoren, einerseits hunderttausende Möchtegerne, die zu recht in der Masse, die sie bilden, unsichtbar werden, andererseits aber Talente und geistige Durchbrüche, die deswegen von eisigem Schweigen ausgemauert werden, weil ihre Sichten unbequem wirken. So geht es Feminismuskritikern spätestens seit 1968, wie meine Bücher nachweisen.

Es gäbe also gute Gründe, sich an der Gratisunkultur nicht zu beteiligen. Gerade erst haben ziemlich indoktrinierte Kleingeister meine Buchübersicht Quellwerk durchstöbert, alle 30 kostenpflichtigen Titel ignoriert, um dann ein Gratisbändchen mit Tragödie hellenischen Stils zu laden: aber nicht aus Interesse, wie der Theaterverlag erhofft. Es ging ihnen nur darum, schnell irgendwas zu finden, was sie aus dem Zusammenhang reißen, verdrehen, und als Mob zum digitalen Lynchen benutzen können, nach dem üblichen Muster: hysterische Ideologen haben keine Sachargumente, ignorieren deshalb alle glasklaren Argumente, gegen die sie nicht ankämen, diffamieren stattdessen hemmungslos persönlich, verleumden, treten nach. Inzwischen ist das auch auf der politischen Bühne üblich geworden.

Trotz aller dieser Vorbehalte bleibt als Problem, daß zynisch ganze Themen unterdrückt werden, die eine diktatorisch agierende herrschende Gesinnung nicht bekanntwerden lassen will, weil das ihre Rechtfertigung in frage stellen würden. Gerade dringend nötige Gegenargumente werden so der Öffentlichkeit verborgen. Solche Unterdrückung funktioniert, weshalb die Gesellschaft einseitig desinformiert wird und entgleist.

Deshalb gab ich „Klimaangst und anderer Unfug” nochmals für eine kurze Zeit zum Kopieren frei. Bis 29.2.2020 durfte dieses eBuch kopiert und weitergegeben werden. Seitdem ist es wieder geschützt, als Buch käuflich zu erwerben. Bei Gefallen bitte ich um Kauf.

Klimaangst und anderer Unfug – als eBuch

Wer die Chance verpaßt hat, kann es hier für ein anderes Buch versuchen.

Neues vom Klimaketzer

Neues vom Klimaketzer

Schwer ist, in einem Wust von Daten, die je nach Meinung ausgewählt und nachbearbeitet werden, Täuschungen von verläßlichen Quellen zu trennen. Bekannt ist, daß Modelle, mit denen Gläubige der Klimaerwärmung arbeiten, meist in einem lokalen Minimum beginnen, um den folgenden Anstieg dann als ‚menschengemachte Klimaerwärmung’ hinzustellen. Kritiker verwenden gewöhnlich längerfristige Modelle, die bescheiden machen, nämlich zeigen, wie gering menschliche Einflüsse, außerdem heutige Schwankungen, im historischen Vergleich sind. Es bleibt die Frage, ob dargestellte Werte korrekt oder irreführend aufbereitet sind. Doch unabhängig davon will ich den Klimaketzer spielen und folgende Diagramme einmal nüchtern deuten:

 

Wenn wir hier ein Lineal anlegen, fällt auf, daß nach dieser Darstellung Durchschnittstemperaturen, Maxima und Minima über Jahrtausende tendenziell abgesunken sind.

Das gilt auch für Befunde in Eiskernen Grönlands. Das letzte Diagramm ist nicht quantifiziert und anscheinend auch nicht maßstabsgetreu; eine Tendenz zu kürzeren und schwächeren Warmphasen bei tendenziell eher sinkenden Minima scheint allerdings in allen Darstellungen sichtbar zu sein.

 

Das letzte Diagramm ist zweifelhaft; die vorherigen sind aber aussagekräftig genug und stimmen grundsätzlich überein.

Außerdem zeigt ein Überblick der letzten Eiszeiten und Zwischenwarmzeiten, daß unsere laufende Zwischenwarmzeit die durchschnittliche Länge einer solchen erreicht hat.

Das bedeutet nicht zwangsläufig, daß unsre Zwischenwarmzeit jetzt endet und in eine große Eiszeit übergeht, doch ist die Wahrscheinlichkeit mittelfristig groß.

Obiges Diagramm zeichnet ein ähnliches Bild der Solarzyklen, gut passend zum ähnlichen Temperaturverlauf, was für eine starke Abhängigkeit des mittelfristigen Temperaturverlaufs von der Sonnenaktivität deutet. Doch auch hier gibt es Ungewißheiten, weil eine Projektion in die Zukunft vorgenommen wurde; historische Daten aber nicht mit heutiger Methodik aufgezeichnet wurden. Aus dem zweiten Diagramm ließe sich eher auf eine kleine Eiszeit schließen.

Nun gibt es Stimmen, die auch ein mittelfristiges Ende des Eiszeitalters in Aussicht stellen aufgrund kosmischer Kräfte. Einige wollen einen langfristigen Zyklus von Warmzeitaltern, in denen es über zig Millionen Jahre wesentlich wärmer ist als heute, und Eiszeitaltern festgestellt haben, mit einer Zykluslänge von etwa 140 Millionen Jahren, der sich in der Erdgeschichte mehrmals wiederholt habe und in etwa mit der Dauer eines Umlaufs unsres Solarsystems um den Schwerpunkt der Milchstraße zusammenfalle. Dabei solle unser Sonnensystem zuweilen einen Spiralarm durchkreuzen, zuweilen sich aber außerhalb befinden.

Die Argumentation lautet wie folgt: Kosmische Hintergrundstrahlung, etwa von relativ nahen Sonnen des Spiralarms, treffen auf die Atmosphäre der Erde, wo sie kleine Kondenskeime für Regentropfen bildet. In Zeitaltern, wo diese Strahlung stärker ist, vergrößere sich wegen mehr Regentröpfchen die Abstrahlung von Sonnenwärme ins All. Dann befänden wir uns auf viele Millionen Jahre in einem Eiszeitalter, in dem freilich je nach Sonnenaktivität sehr verschiedene Temperaturen herrschen. Bei geringer Strahlung von außerhalb des Sonnensystems nehme die Erde mehr der Sonnenwärme auf. Derzeit befänden wir uns am Rande eines Spiralarms, so daß in mittelfristiger Zeit mit einem Ende des Eiszeitalters zu rechnen sei, wir in ein Warmzeitalter eintreten, indem es aufgrund kosmischer und solarer Einflüsse – nicht aber menschengemachter – sehr viel wärmer sei als sogar in den Klimapanikszenarien der CO2-Ängstlichen.

 

Mittelfristig im Sinne von Erdzeitaltern kann aber noch sehr weit weg sein, vielleicht gar Hunderttausende oder Millionen Jahre. Kurzfristig hätten wir also eher ein Ende unsrer Zwischenwarmzeit zu erwarten, wenn menschliche Aktivitäten dies nicht verhindern können, die freilich bislang deutlich schwächer sind als solare und kosmische Kräfte. Wie sieht nun eine typische Eiszeit aus?

Warmzeiten scheinen relativ ausgeglichene Temperaturen zu haben. Sogar die Schwankungen der letzten 4500 Jahre betrugen nur wenige Grad. Innerhalb von Eiszeit haben wir dagegen eine regelrechte Achterbahn.

Innerhalb einer Eiszeit gibt es starke Schwankungen, bei denen das typische Muster eine Folge von Sägezähnen ist: Erst ein kurzer, steiler Temperaturanstieg, dann langes, allmähliches Absinken, verbunden mit Gletschervorstößen in Europa. In einer Eiszeit ist es also nicht durchgehend kalt, sondern jede Kältephase beginnt mit steilem Temperaturanstieg. Auf der Spitze eines solchen könnten dann die Greta und Luisa der Eiszeit vor einer Wärmekatastrophe gewarnt haben. Weil die Warmzeiten innerhalb unsrer Zwischenwarmzeit kürzer wurden in den letzten Jahrtausenden, obendrein meist weniger warm als die vorherigen Spitzen, es bei den Tiefpunkten in Kältephasen ebenfalls eher abwärts ging, ließe sich vermuten, daß unsre Zwischenwarmzeit allmählich ausklingt, das typische Sägezahnmuster einer Eiszeit wieder einzusetzen beginnt.

Das mag ebenso Spekulation sein wie der berüchtigte Hockeystab mit Knick nach oben; ich habe jedoch keine Daten aufbereitet oder manipuliert, sondern nur verschiedene Graphen zusammen gedeutet. Viel Spaß beim Hüpfen gegen Klimaerwärmung! Hoffentlich müßt ihr euch in ein paar Jahrzehnten nicht warm anziehen, wenn ihr an die Klimaerwärmungsangst eurer Jugend zurückdenkt. Der Klimaketzer.

Dieses Buch ist sehr viel genauer belegt; es weist nach, spekuliert nicht.

Kleines Ratespiel

Wo könnte eine so krasse Zusammenfassung von Ergebnissen wie folgt heute eingefügt worden sein?

Negative Strompreise


Statt das „Klima zu schützen”, wie unterstellt, belastet Windkraft die Um­welt, hächselt seltene, bedrohte Wildvögel und Insekten, stört mit In­fra­schall ge­fähr­lich die Signalübergabe von Bienen, was Ursache von Bie­nen­ster­ben sein dürfte, erwärmt mittelfristig lokal leicht das Klima und hinterläßt auf Jahr­hun­der­te kaum entsorgbaren Hartplastikmüll. Stromschwankungen be­dro­hen die Netz­lei­tun­gen, können zu tagelangem Totalausfall von Strom füh­ren, der bis­lang nur knapp vermieden wurde durch ausländische Atom-, Gas- und Koh­le­kraft­wer­ke, wo wir überteuert Strom einkaufen müssen. Außerdem füh­ren Spit­zen der Windenergie zu negativen Strompreisen, bei denen wir das Aus­land dafür bezahlen müssen, uns überschüssige Windkraftspitzen ab­zu­neh­men. Schilda läßt grüßen. Viel Wind um nichts.

Auflösung: In diesem Buch, das auf 502 vollgequetschten Seiten den umfassendsten Überblick bietet, einschließlich anderer Tabuthemen. Wer lieber ein eBook liest, findet das hier.

Ergänzung der Klimaangst

Geneigte Leser (wohin auch immer), heute habe ich das Buch „Klimaangst und anderer Unfug” weiter ergänzt. Ich werde hier im Blog auch nicht mehr so viele Artikel mit Buchstoffen veröffentlichen, weil viele Zeitgenossen eine unfaire gratis-alles-umsonst-Mentalität zu haben pflegen, und das ausgerechnet bei Schriftstellern, die aus Gründen politischer Korrektheit und Originalität jenseits der Grenzen des Gewohnten seit Jahrzehnten medial totgeschwiegen werden. Unfair! Kauft euch die Bücher, wenn ihr interessiert seid, aber greift nicht gratis in Blog oder Kommentaren ab, was eine Unverschämtheit gegenüber Schriftstellern ist.

Tja, wer jetzt anmeckert, dies sei nicht der richtige Ton im Umgang mit möglichen Lesern, sei auf Jahrzehnte hingewiesen, bei denen diensteifrige Angebote untergingen. Meine Geduld ist vorbei. Ich erschreibe neue Inhalte, geistige Durchbrüche, aber ein Selbstvermarkter bin ich nicht. Ich verachte jene, deren Kernkompetenz es ist, sich oder ein Produkt erfolgreich zu verkaufen. Wer das tut, hat selten genug Zeit und Konzentration für tiefgreifende geistige Leistungen.

Die Welt ist durch Werbung nicht besser geworden. Je mehr Werbung betrieben wurde, desto verwöhnter wurden Leute, weil sie nur noch zu kaufen begannen, was einen durch geschickte Werbung aufgebauten Namen hat. Ein Wettlauf um immer perfektere und aufwendigere Werbung entstand. Modeartikel, ob iPhone oder Kleidung, werden für winzige Beträge irgendwo gewerkelt; ein hohes vielfaches kostet die Werbung, damit es auch gekauft wird. Heraus kommen dabei im Geistesleben Blender, die ein toll aufgebautes Produkt sind, aber nichts gescheites zu sagen haben, weil Qualität untergeht. ‚Huch, wer ist das denn? Kennen wir nicht, hat keinen Namen, kann nichts sein.’ Das ist destruktiv. Je mehr Erfolg geistiger Produkte von Werbung abhängt, desto weniger setzt sich Qualität durch. Je mehr Zeit und geistige Kraft auf Werbung verschwendet wird, desto weniger Zeit und geistige Kraft bleibt für geistige Inhalte und künstlerische Darstellung.

Hinzu trat dann noch Gesinnungsdruck; wer immer die brisantesten Tabuthemen anrührt wie ich, und dort so tief in Wunden faßt wie es nur geht, um die verborgensten aller Wahrheiten aufzudecken, wird bestenfalls Achsenzucken „Was soll ich denn damit?”, meist eher heftige Abwehr der gefühlten ‚Peinlichkeit’ auslösen, die unter allen Umständen unter den Teppich gekehrt, oder besser noch unter gewaltigen Datenbergen verschüttet bleiben sollen, damit so unangenehme Themen ihren Glauben, selbst alles richtig zu tun und wunderbare Gutmenschen zu sein, unangetastet lassen. Sie verteidigen zäh ihre Sicht der Welt und auf sich selbst, indem sie Schriften, die das zu entlarven drohen, in der Versenkung verschwinden lassen.

Meine Bücher sind eine Kampfansage an etablierte Verlagsproduktion, die geistiges Mittelmaß, Bestätigung politisch korrekter Vorurteile, und allgemein dümmliches Mittelmaß hervorbringt. Meine Bücher tanzen aus der Reihe. Immer. Jedes einzelne. Die meisten meiner Bücher enthalten Passagen, bei denen Verleger entweder persönlich ausrasten und mit Beleidigungen antworten, oder Sorge tragen, so viel brisante Wahrheit könne ihren Ruf schädigen, oder wenigstens ihr Geschäft verderben. Die wenigen Bücher ohne allzu große politische Inkorrektheit scheiterten dann an meinem Namen: Schlimmer als die Inquisition des Mittelalters, die laut Aussage eines katholischen Priesters immer nur einzelne Werke verdammte, niemals aber kollektiv alle eines Verfassers, platzte bei mir ein Verlagsvertrag zu „Die Kiwi-Erfahrung”, weil sein Dienstleister sich weigerte, „an einem Buch von Deichmohle mitzuwirken”. Wenige Tage nach Unterzeichnung des Verlagsvertrages hat der Verleger diesen daher schon mit Bedauern gekündigt, weil er keinen anderen Dienstleister habe, und ihm daher die Veröffentlichung unmöglich sei. Insgesamt hatten vier verschiedene Verlage zugesagt, dieses Buch herauszubringen, doch geplatzt ist es mit teils hanebüchenen Vorwänden bei allen. Bis heute gibt es keinen Verlag, der es herausbringt. Bei Vorlesungen kommt es immer gut an.

Jedes meiner Bücher bricht Gewohnheiten, literarische ebenso wie die von Lesern; meine Bücher sind immer origineller als das, was der Markt sich unter einem derzeit gängigen Massenprodukt vorstellt. Auch die Gewohnheiten meiner bisherigen Bücher breche ich gerne. Meine Bücher sind ein geistiges Feuerwerk. Statt zu erwarten, daß ich euch alles in Blog oder Kommentarspalten einzeln vorkäue, wie einige immer wieder erwartet haben, kauft und lest meine Bücher! Denn dazu sind Bücher da: Etwas neues einmal zu erschreiben, was dann millionenfach gelesen werden kann. Es wäre ein Rückschritt in die Steinzeit, wenn ich ein neues Argument jedem einzelnen, der zu faul oder geizig ist, mein Buch zu kaufen, in zwei Minuten mundfertig für Denkfaule im Kommentarbereich zu erklären. Eine dreiste Zumutung, die ich oft erlebt habe. Damit ist jetzt Schluß. Die Bücher gibt es mit gutem Grund. Mein Blog ist nur Mittel, sie anzubieten. Da es nichts gebracht hat, hier viel zu schreiben, ist Schluß damit. Das habt ihr euch selbst zuzuschreiben.
Dieses Buch ist die umfassendste Darstellung von Argumenten gegen Klimahysterie, mit neuen Argumenten, die es sonst nirgends gibt. Auch weitere Themen gibt es als Gratisdreingabe. 502 Seiten vollgequetscht mit überraschenden Argumenten und anderen Neuheiten, bebildert, bei Druck auf Bestellung zu einem günstigen Preis, für den es etwas sehr originelles gibt.
Wem das zu teuer ist, kann das eBook günstig bei Amazon erstehen. Hahaha, sogar damit bin ich reingeflogen. Als ich vor Jahren Werbung für ein bei Amazon erhältliches Buch machte, dem keine politische Inkorrektheit anzumerken war, haben doch tatsächlich ein paar linke Schmierer die Plakate bekleht, man kaufe nicht bei einem Großkonzern wie Amazon. Das juckt Amazon nicht; den noch nicht medial etablierten Schriftsteller trifft es, raubt ihm die Chance, es zu schaffen.

Ergänzung im Buch Klimaangst

Ständig bearbeite ich viele meiner alten Bücher, sobald neue Ergebnisse und Fakten bekannt werden, oder Studien eine neue Richtung weisen, auch wenn noch kein abschließendes Urteil möglich ist. Kürzlich wurde auch Klimaangst und anderer Unfug um neue Befunde ergänzt.

«Harvard Ingenieure: Windstrom wärmt lokales Klima auf, trocknet Bö­den aus und ist für einen Großteil des Temperaturantiegs verantwortlich»1

Man kann nicht jeder Studie glauben, weil nicht alles stimmt und seriös ist, aber Ingenieure der berühmten Havard wollen herausgefunden haben, daß Windenergie das Klima belaste und erwärme.

«Mit seiner installierten Windkraftleistung von 53,31 Gigawatt (Stand 2018) hat Deutschland im Verhältnis zur Landesfläche die meisten und am dich­te­sten platzierten Windparks weltweit. Seit 2008 (23,90 GW) hat sich die­ser Wert mehr als verdoppelt. Wir hatten es in etwa innerhalb dieses Zeit­rah­mens mit immer länger anhaltenden Dürren im Sommerhalbjahr zu tun so­wie bis jetzt mit einem auffällig veränderten Niederschlagsmuster: trotz An­kün­di­gung oftmals ausbleibende Niederschläge, häufig nur Nieselregen und kurze Schauer.»2 (Preußische Allgemeine)

Kaufen und lesen lohnen sich, das Buch ist die umfassendste Darstellung von Argumenten gegen Klimahysterie und CO2-Angst, die es gibt, mit neuen Argumenten, die sonst nirgendwo sonst zu finden sind.

Fußnoten

1 https://mannikosblog.blogspot.com/2019/08/harvard-ingenieure-windstrom-warmt.html

2 https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html

Brisante Bücher zu Themen wie Klimahysterie, Feminismus-Kritik und Flirt (Pick Up)

Mehr als im Blog findet sich in Büchern, die neue Sichten erarbeiten, verdrängte Wahrheiten aufzeigen. Themen sind Klimahysterie (Klimaangst und anderer Unfug), Feminismuskritik und Flirt (Pick-Up-Erfahrungen).

Auch in die anderen der 32 hier angebotenen Bücher lohnt es sich zu schauen: Reisebücher, Tragödien griechischen Stils in Versen, eine neue evolutionsbiologische Philosophie, Festivals und Musik vom Barock bis Goa und Techno, die psychedelische Bewegung, Folgen der Massenmigration, männliche Verlierer und andere tabubrechende Themen.

 

Naturfremde Naturschützer und ihre Dummheiten

Naturfremde Naturschützer und ihre Dummheiten

Jede Zeit hat ihre Marotten. Seit der ersten feministischen Welle wird das Abendland von politischer Hysterie und Irrationalität heimgesucht. Da unser Denken, Fühlen und Wahrnehmen von unsrer Zeit geprägt ist, sich in Kindheit und Jugend weitgehend ausbildet, danach nur noch mühsam durch Mißstände oder ‚Erweckungserlebnisse’ verändert werden kann, verzichte ich darauf, letztlich unwichtige Ideologien der Zeit zu kritisieren, wozu unser Umweltbewußtsein gehört.

Heute fühlen und geben sich alle ‚umweltbewußt’. Wenige erinnern sich daran, wie damalige konservative Menschen die neu aufkommende Mülltrennung als Marotte verspotteten; heute ist sie zur Selbstverständlichkeit geworden, Teil unseres nationalen Selbstbewußtseins, genauso wie viele früher als radikaler Unsinn abgelehnte feministische Grundsätze. Daß auch heute getrennter Müll sehr häufig zusammen entsorgt wird, so daß wir unsre Zeit mit der Trennung vergeuden, fällt kaum auf, weil wir uns damit längst identifiziert haben. Ebenso fällt uns der Unsinn des Feminismus früherer Generationen nicht auf, weil dieser Teil unsres Selbstbewußtseins geworden ist.

Ein Grundfehler der Zeit ist bei Umweltfragen, daß Generationen, die der Natur stark entfremdet sind, sich selbst für berufen halten, oft sogar fanatische Verfechter des Naturschutzes zu sein. Grüne Naturschützer kämpften von Anfang an erbittert gegen menschliche Natur, die sie mit Genderung und Feminismus geradezu systematisch vergewaltigten. Nur die äußere Natur, Pflanzen, Tiere und Pilze, sollten geschützt werden, während die Natur des Menschen in der radikalsten Kulturrevolution der Menschheit gebrochen wurde.

An dieser Stelle protestieren aufmerksame Leser, weil Grüne Ideologen auch die äußere Natur nicht schützen, sondern verschandeln. Windkraftanlagen sind Gezeitenkraftwerke, die, wenngleich gering, anteilig auf den Drehimpuls der Erde gehen, der notwendig, aber nicht regenerierbar ist. Doch das ist nebensächlich gegen das Hächseln seltener Wildvögel, Insekten und Bienen. Tierarten drohen auszusterben wegen des Raubbaus an Wäldern, die geholzt statt aufgeforstet werden, alles angeblich im Namen des Naturschutzes. Ultraschall der Windräder soll das Wohlbefinden stören, Frequenzen haben, die genau mit denen des Bienentanzes übereinstimmen, was den Signaltanz der Bienen, mit dem sie Richtung und Entfernung von Futterquellen bekanntgeben, behindern soll. Wenn das stimmt, wäre es fataler als das Zerstückeln von Bienen durch die Windräder und würde erklären, weshalb sie in Umgebung der Räder selten geworden sind. Zur Herstellung ist viel Energie nötig, so daß die Umweltbilanz bei Berücksichtigung der Herstellung und Entsorgung der Anlagen sehr schlecht ist. Hinzu tritt noch die flackernde Energie, die unsre Stromnetze belastet, sehr teuer ist, zu den höchsten Strompreisen wohl weltweit führt, und uns einem Blackout immer näher bringt. Ohne Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke im Ausland wäre unsere Stromversorgung längst zusammengebrochen.

Mir ist klar, daß ich einiges geschrieben habe, was Zeitgenossen für Quatsch halten. Ich bin Mathematiker und Naturwissenschaftler und weiß, was ich schreibe. Ihr seid mit einer Quatsch-Ideologie großgeworden, haltet sie für normal, und deshalb in einer Übertragung alles ungewohnte für ‚Quatsch’. Das ist ähnlich wie beim Feminismus. Auch dabei ist Quatsch zur Norm geworden, wird die Wahrheit für ‚Quatsch’ gehalten. Am abwegigsten dürfte das Argument mit dem Gezeitenkraftwerk wirken, das ich selbst gefunden habe. Doch auch das dürfte in Zukunft bestätigt werden: Es gibt drei Aggregatszustände: Fest, flüssig und gasförmig. Flüssiges Wasser wird vom Mond gehoben, wodurch die Tide entsteht, die jeder Küstenbewohner kennt. Umgekehrt übt auch die Erde entsprechende Kraft auf den Mond aus, sogar eine größere, weil die Erde schwerer ist als der Mond. Das hat die ursprünglich vorhandene Mondrotation abgebremst, so daß dieser uns nun ständig dieselbe Seite zukehrt. Gleiches ist bei Merkur passiert, dem innersten Planeten, bei dem die nahe Sonne mit ihrer großen Anziehungskraft ebenfalls die Rotation über Gezeitenkräfte gebremst hat, so daß es Jahreszeiten, aber nicht mehr Tag und Nacht gibt.

Eine Bremswirkung der Tide, die durch Mondanziehung entsteht, ist auch auf die Erde nachweisbar. Zu Zeiten der Saurier waren Tage kürzer als heute, etwa 23 Stunden, weil die Erde sich noch schneller drehte. Wir sehen also, daß der Drehimpuls von Erde, Mond und Merkur endlich ist oder war, nicht aber regenerierbar, wie uns Umweltapostel wie ein Pastor von der Kanzel als Katechismus verkündeten. Somit sind Gezeitenkraftwerke alles mögliche, nur keine regenerierbare Energie. Nun mag der Drehimpuls der Erde sehr groß sein, die menschliche Entnahme klein, so daß auf absehbare Zeit keine Gefahr droht, doch ändert das nichts am Prinzip: Drehimpuls ist nicht erneuerbar. Wer ein wenig von Physik versteht, wird auch begreifen, daß der Mond, wenn er das Wasser im Weltmeer hebt, auch die Luft der Atmosphäre hebt, denn die Moleküle der Luft sind sogar noch beweglicher als die im Ozean. Somit haben Winde zumindest teilweise auch eine Komponente der Gezeitenkraft. Nun gut, das ist ein unwichtiges Thema im Vergleich mit akuten, echten Problemen.

Wenn die Windkrafträder entsorgt werden, entsteht Sondermüll aus besonders hartem Plastik, das zu sägen oft sogar die Sägemaschinen zerstört. Man weiß kaum, wohin dieser Müll entsorgt werden kann, der wohl auf Menschengedenken dem natürlichen Rohstoffkreislauf entzogen ist. Die Fundamente der Windräder, dem Wald weichen mußte, sind wiederum kaum beseitigbar, werden vielleicht langfristig versiegeln und verschandeln, was vorher freie Natur, Wald oder gar alter Urwald war. Umweltzerstörung statt Umweltschutz. Quatsch mit Soße von vorne bis hinten. Eine verrückte Ideologie, die uns viel Geld gekostet und unsre Wirtschaft, von der wir leben, ruiniert hat. Gegen solche akuten Probleme und Gefahren ist das Thema Gezeitenkraft allerdings eine nebensächliche Haarspalterei, die deswegen abgeschlossen ist.

Der Irrsinn ganzer naturfremd aufgewachsener Generationen, die als Naturapostel andere bekehren wollen und gegen ihre noch etwas weniger naturfremden Eltern und Großeltern wettern, zeigt sich in vielen Bereichen, auch dem Essen. Mode ist geworden, sich möglichst ‚naturnah’ zu ernähren. Gerne wird auf Festivals oder hippen Cafés vermeintlich ‚natürliche’ Kost angeboten. Eine der Marotten ist, Kartoffeln mit Schale zu essen. Als ich darum bat, die zu entfernen, war das nicht möglich, weil das für alle so gebraten wird.

-„Keine Sorge, das macht nichts. Das kann man so essen und enthält viele Vitamine.”, versicherten mir die Betreiber. In meiner Studentenzeit begann das bereits. Eine Frau biß munter in eine rohe Kartoffel und meinte, das vertrage sie, sei gesund so. Kartoffeln sind Nachtschattengewächse, die giftige Substanzen enthalten. In Kartoffeln ist die Konzentration geringer als in anderen Pflanzenteilen, aber dennoch sind gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Als der alte Fritz (Friedrich I.) die Kartoffel einführte, um die Erträge und Versorgung seiner Bauern zu verbessern, lernten diese recht schnell, wie damit umzugehen sei. Damalige Bauern lebten von der Natur und naturnah. Deshalb wußten sie, mit Natur umzugehen. Heute wissen wir das nicht und halten uns an Ideologien.

Übrigens wurden die Kartoffeln zunächst dem König und seinem Hofe selbst serviert. Der König wollte selbst ausprobieren, ob sie gut seien, bevor er sie seinen Bauern empfiehlt. Es wußte aber noch niemand am Hofe, was wie zubereitet werden könne. Zur ersten Probe nahmen die unwissenden Höflinge die bitteren (und giftigen) Blütenknollen, die so schauderhaft schmeckten, daß der alte Fritz sie ausspeien mußte. Erst danach kamen sie darauf, die Knollen zu kochen. Beim zweiten Versuch waren König und Hof zufrieden, gaben die Kartoffel frei für die Landwirtschaft, was eine erhebliche Bevölkerungszunahme ermöglichte, besonders in Brandenburg, das früher als ‚die Sandbüchse des Reiches’ verspottet worden war. Die fruchtbaren, von unseren Vorfahren urbar gemachten Gebiete in Pommern, West-, Ostpreußen, Posen, Schlesien und Sudetenland / Riesengebirge sind verloren, aber die ‚Sandbüchse’ ist uns geblieben. Mit der Kartoffel gab es auch dort reiche Erträge; bald hatte sich die Bevölkerung verdoppelt. Ohne sie wäre der Aufstieg Preußens nicht in diesem Maße möglich gewesen.

Die Bauern fanden auch ohne Internet und Anleitung schnell heraus, wie mit der Kartoffel umzugehen sei: Weil sie Naturburschen waren, und nicht von Naturideologie verkleistert. Rasch fanden sie gesunde Rezepte. Ohne daß ihnen jemand erklärte, was ein Nachtschattengewächs sei, welche Stoffe diese enthalten, und wie man damit umgehen müsse, erkannten sie selbst, was gut für die Gesundheit ist: Knospende Stellen enthalten viele Giftstoffe, müssen also dick herausgeschnitten werden, ebenso schwarze Augen. Eine Möglichkeit ist, Kartoffeln zu schälen, weil die Schadstoffe auch in der Schale sitzen. Dann werden sie gewaschen, gekocht, und sind genießbar, gut bekömmlich. So können sie auch für Suppen verwendet werden. Eine Variante ist das braten, etwa für Kartoffelpuffer. Die andere Möglichkeit bieten junge Kartoffeln mit dünner Schale, noch ohne Sprosse oder schwarze Stellen. Diese können als Pellkartoffel gekocht werden, wodurch jedoch viele Schadstoffe ins Wasser übergehen, das weggegossen werden muß. Die Schale entfernt man auch dann, jedoch kann sie ganz dünn abgezogen werden, wodurch weniger Verschnitt entsteht.

Das alles wußten unsre Bauern binnen kurzem von alleine. Doch heute haben wir es mit entgleisten, naturfremden Generationen zu tun, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, sich selbst aber einbilden, große Naturapostel zu sein und groben Quatsch anstellen. Das erlebte ich bereits als Student, als ein Naturapostel namens Peter mit als besonders gesunde Naturkost ungeschälten Reis servierte. Mit ungeschält meine ich nicht das feine Häutchen, das Reis oder Getreide umgibt, sondern die Spelzen, die rasiermesserscharf sind! Der Peter meinte nur, das mache nichts, das komme schon wieder raus aus dem Darm und sei gesund; er esse das so. Damals war ich noch naiv genug, aus Höflichkeit mitzuessen. Der Erfolg war ein roter Blutstrom beim Stuhlgang aus dem Darm, weil die rasiermesserscharfen Spelzen die Darmwände aufgeschlitzt hatten. Ungelogen, ich übertreibe nicht! Das habe ich selbst so erlebt.

An der Westküste der USA war ich auch einmal in einer esoterischen Hippie-WG zu Gast, die sich vegan von rohem Kohl ernährte, der in Tontöpfen auf der Terrasse unter der kalifornischen Sonne reifte. Die Adeptin mehrerer Gurus gleichzeitig – einer von ihnen wohnte in der WG – hatte ich am Hippie Hill im Golden Gate Park kennengelernt. Lustig war allein, daß sie gleichzeitig verschiedenen Gurus mit unterschiedlichen Botschaften folgte. Einer von diesen hatte das Mantra „I am” („Ich bin”), das man als Glaubensbekenntnis des Eogzentrikers übersetzen kann. Nun ja, Kohl bläht. Roher Kohl bläht ungemein. Doch es war diesen veganen Rohköstlern verboten, irgend etwas außer Teewasser zu kochen. Man goß noch etwas Öl auf die Blätter, und dann mal gut mampfen. Bei uns blähten sich die Bäuche wie Wassermelonen von dieser schrägen Kost. Hier war jeder schwanger, Mann wie Frau, allerdings nicht von Kindern, sondern Blähgasen wegen dem verdammten rohen Kohl. Bis zur Abreise suchten wir verzweifelt irgendwo in Läden richtiges Essen, um es irgendwo zu bunkern und uns nicht diesen blöden rohen Kohl antun zu müssen.

Durchgeknallt waren schon die Vorläufer jetziger Hysterie Anfang der 1980er Jahre. Ich besinne mich noch, wie ich an einem Werbeplakat vorbeilief, auf dem ein dümmlich wirkender Modedepp auf eine angebissene Möhre starrte. Die Schlagzeile lautete: „Essen wie Einstein”. Der angehende Mathematiker staunte Bauklötze. Wir arbeiteten uns in abstrakte Materie täglich tiefer ein, aber so ein eingebildeter Geisteszwerg sitzt arrogant da und glaubt, wie Einstein zu sein, weil er in eine rohe Möhre beißt, was den Darm vielleicht so belastet, daß er bald pupsen muß. Schreiend blöd, Mode und Umweltschützer!

Ich hoffe, ihr habt eine gewissen Vorstellung gewonnen vom Unterschied zwischen natürlichen Menschen, die sich mit Natur auskennen, und verrückten, völlig naturfremden Spinnern und Ideologen, die von Naturschutz faseln, Schaden anrichten, der uns überdies teuer zu stehen kommt.

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