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Denker und Dichter

Kategorie: Gender (Seite 1 von 19)

Alles neu macht nicht nur der Mai

Alles neu macht nicht nur der Mai

„Alles neu macht der Mai” sagt ein Sprichwort. Meine Bücher überarbeite ich zu jeder Jahreszeit. Angeboten wird immer der neueste Stand. Freut euch auf aktuelle Ergänzungen!

Klimaangst und anderer Unfug” wurde ergänzt durch neue Meßdaten und einen Absatz über die Viehtötung der Xhosa im 19. Jahrhundert, die aufgrund der Prophezeiungen eines Mädchens, einer Klimagreta jenes Stammes erfolgte, und in einer Hungersnot endete, an der viele starben. Auch bei uns gab es einst Wahrsagerinnen, nach deren Ratschlägen zwei Stämme untergingen. Von diesem Buch gibt es einen Graustufendruck für knappe Kassen und jene, die mir und dem Buch noch nicht so ganz trauen. Wer die wichtigen Abbildungen, die oft sehr farbenfreudig sind, auch in Farbe genießen will, greife lieber zum Farbdruck. Vorsicht, ein Feuerwerk der Brisanz!

Ein ganz anderes Buch „Das Leben als Reise”, vor allem für Jugendliche der Elektro- und Goa- Szene, Raver jeglichen Alters und Veteranen der Psy-Musik der 1960er bis 1970er gedacht, ist ergänzt worden. Aufgrund geschickter Formatierung paßt jetzt mehr Inhalt auf die gleiche Seitenzahl. Dieses Buch lebt auch von zahlreichen schönen Farbbildern und ist daher ein Farbdruck, aber trotzdem erschwinglich. Nebenbei legt das Buch enthüllende Ursachen des Scheiterns der sexuellen Revolution in allgemeinverständlicher Beschreibung dar. Damit ist es ein Stachel in der Wunde des Zeitgeists, wie von meinen Büchern zu erwarten.

Abschaffung der Wissenschaft durch Feminismus

Der erste Teil eines Artikels Abschaffung der Wissenschaft durch Feminismus ist auf A Voice for Men in meiner Übersetzung ins Englische erschienen. Es handelt sich um einen Auszug aus meinem Buch Ideologiekritik am Feminismus in der neuesten Fassung.

Abschaffung der Wissenschaft durch Feminismus
1. Teil

Be­trach­ten wir, was aus der in Wis­sen­schaft, Ge­setz­ge­bung, Recht­spre­chung, Re­gie­rung und Be­richt­er­stat­tung nö­ti­gen strik­ten Ob­jek­ti­vi­tät, Sach­lich­keit und Grund­prin­zi­pi­en von Ge­rech­tig­keit und Staat ge­wor­den ist, so­wie Un­schulds­ver­mu­tung, Mei­nungs­frei­heit, Schutz von Pri­vat­sphä­re.

Fe­mi­ni­sti­sche Pseu­do­wis­sen­schaft, die ab­sicht­lich und be­wußt auf Sub­jek­ti­vi­tät, Par­tei­lich­keit, Be­ein­flus­sung und Ver­än­de­rung des „For­schungs”­ge­gen­stands be­ruht, hat in sämt­li­chen Fä­chern, die nur im ent­fern­te­sten mit Kul­tur oder Ge­schlecht zu tun ha­ben, ob­jek­ti­ve Wis­sen­schaft ver­drängt. Man­che sa­gen gar, al­le Wis­sen­schaf­ten au­ßer har­ten Kern­fä­chern wie Na­tur­wis­sen­schaf­ten sei­en be­trof­fen, doch so­gar aus ma­the­ma­ti­schen Fa­kul­tä­ten wur­den Ver­su­che be­rich­tet, die­se zu gen­dern.

Miß­brauch von Hoch­schu­len, For­schungs­stät­ten, Ju­stiz und Macht für Sub­jek­ti­vi­tät und be­wußt ten­den­zi­ö­sen Kampf sind we­der ei­ne Ent­glei­sung noch Über­ei­fer Ein­zel­ner, son­dern ge­plan­tes fe­mi­ni­sti­sches Vor­ge­hen, das in der fe­mi­ni­sti­schen Li­te­ra­tur of­fen be­schrie­ben wur­de. Es han­delt sich nicht um „ver­ein­zel­te ra­di­ka­le” Schrif­ten von „Au­ßen­sei­te­rin­nen”, son­dern die zen­tra­len, grün­den­den the­o­re­ti­schen Schrif­ten und Me­tho­den, die bis heu­te in­sti­tu­ti­o­na­li­siert fort­wir­ken bis in Be­grif­fe, De­fi­ni­ti­o­nen, An­sät­ze und The­men, was Ob­jek­ti­vi­tät zu­sam­men­bre­chen ließ in al­len Be­rei­chen der Wis­sen­schaft, die sich mit Men­schen be­schäf­ti­gen. Es ist Stra­te­gie und ro­ter Fa­den der gan­zen fe­mi­ni­sti­schen Wel­le, und eben­so frü­he­rer Wel­len.

Schau­en wir uns an, was aus den Grund­prin­zi­pi­en von Wis­sen­schaft, Ge­setz­ge­bung, Recht­spre­chung, Re­gie­rung und öf­fent­li­chen Auf­ga­ben ge­wor­den ist.

«Für Frau­en kommt ei­ne fun­da­men­ta­le uni­ver­sel­le Po­si­ti­on nicht in Fra­ge. Frau­en kön­nen sich ein­mal in das Recht hin­ein- und dann wie­der her­aus­de­fi­nie­ren; denn ei­nen Zwang zur Fol­ge­rich­tig­keit, wie in der ‒ kos­mo­po­li­ti­schen männ­li­chen uni­ver­sel­len ‒ Wis­sen­schaft gibt es nicht. Apo­ri­en lö­sen sich nur im Pro­zeß auf. (vgl. Smaus 1989).»1 (Mar­lis Krü­ger {Hrsg}, Was heißt hier ei­gent­lich fe­mi­ni­stisch?, 1993, S. 281, Band 1 von Fe­mi­ni­sti­sche Bi­bli­o­thek) [grund­le­gen­de fe­mi­ni­sti­sche Schrift, kei­ne Sa­ti­re, völ­lig ernst ge­meint])

Die vom Fe­mi­nis­mus ge­grün­de­te Frau­en­for­schung wi­der­spricht im An­satz Kri­te­ri­en sach­li­cher Wis­sen­schaft und Ob­jek­ti­vi­tät. Par­tei­lich­keit und sub­jek­ti­ve Ge­füh­le von Be­trof­fen­heit auf­grund ide­o­lo­gi­scher Ein­stel­lung be­grün­de­ten die Rich­tung. Das glei­che gilt für an­de­re Pro­pa­gan­da­fä­cher wie Gen­der-, Queer- , Schwar­ze- und LGBT-Stu­di­en. So­gar Män­ner­stu­di­en wur­den mit fe­mi­ni­sti­schen Prä­mis­sen und An­sät­zen ge­grün­det, so gut wie al­le an­de­ren Fä­cher an­ge­steckt. Au­ßer­dem tar­nen sich fe­mi­ni­sti­sche Fä­cher mit vie­len kre­a­ti­ven Na­men.

«Die­se Stu­die stellt die The­o­rie auf, daß ei­ne zu­künf­ti­ge pä­da­go­gi­sche Pri­o­ri­tät des Frau­en­stu­di­ums dar­in be­steht, die Schü­ler nicht nur zu schu­len, ei­nen Wis­sens­be­stand zu be­herr­schen, son­dern auch als sym­bo­li­sche ‚Vi­ren’ zu die­nen, die tra­di­ti­o­nel­le und eta­blier­te Be­rei­che in­fi­zie­ren, ver­un­si­chern und stö­ren. In die­sem Auf­satz po­stu­lie­ren wir, daß die Me­ta­pher des Vi­rus teilweise eine ideale feministische Pädagogik darstellt, und un­ter­su­chen dann, wie so­wohl Frau­en­stu­di­en als auch die Ver­brei­tung tat­säch­li­cher Vi­ren (z.B. Ebo­la, HIV) bei an­de­ren ähn­li­che emo­ti­o­na­le Re­ak­ti­o­nen her­vor­ru­fen…
Da­bei ge­stal­ten wir zwei neue Pri­o­ri­tä­ten von Frau­en­stu­di­en – männ­li­che Stu­den­ten als Vi­ren zu trai­nie­ren und ‚ne­ga­ti­ve’ Ste­re­o­ty­pen fe­mi­ni­sti­scher Pro­fes­so­rin­nen zu be­grü­ßen – als wich­ti­ge künf­ti­ge Rich­tun­gen des Fach­ge­biets.2 (Mul­ti­dis­ci­plin Jour­nal of Gen­der Stu­dies, Vo­lume 5, Num­ber 1, Hi­pa­tia Press)

Das gan­ze Hoch­schul-, For­schungs- und Staats­we­sen, so­wie die Öf­fent­lich­keit, wur­den von die­ser an­ti­wis­sen­schaft­li­chen Me­tho­de über­rollt, an­ge­steckt, und in Brut­stät­ten ih­res fe­mi­ni­sti­schen Ide­o­lo­gie­vi­rus um­ge­wan­delt. Seit­dem pro­du­zie­ren Staat, Schu­len, Hoch­schu­len und For­schungs­in­sti­tu­ti­o­nen statt ob­jek­ti­ver Wis­sen­schaft den in sie ein­ge­schleu­sten Vi­rus fe­mi­ni­sti­scher Ide­o­lo­gie.

«Die Ein­be­zie­hung der per­sön­li­chen Be­trof­fen­heit in den For­schungs­pro­zeß ist ein un­ver­zicht­ba­res Ele­ment fe­mi­ni­sti­scher Wis­sen­schaft. Ähn­lich ver­hält es sich mit dem Prin­zip der Par­tei­lich­keit
Be­wuß­te Par­tei­lich­keit ist so­mit die so­zi­a­le und gleich­sam po­li­tisch ge­wen­de­te Di­men­si­on von Be­trof­fen­heit. Sie pro­du­ziert ei­ne Nä­he über Ähn­lich­keit mit der an­de­ren Frau bzw. mit an­de­ren Frau­en…

Au­to­no­mie
Aus den Grund­prin­zi­pi­en von Be­trof­fen­heit und Par­tei­li­ch­keit er­ge­ben sich For­de­run­gen für die fe­mi­ni­sti­sche For­schung selbst, näm­lich die For­de­rung nach Au­to­no­mie…
Fe­mi­ni­sti­sche Fa­mi­li­en­so­zi­o­lo­gie als of­fen ge­leb­te, par­tei­li­che Wis­sen­schaft wird auch auf der po­li­ti­schen Ebe­ne nicht nach­las­sen...
Da­bei ist die An­bin­dung an die Frau­en­be­we­gung, ins­be­son­de­re die au­to­no­me Frau­en­for­schung und -pra­xis … un­ver­zicht­bar.» (Bri­git­te Brück u.a., Fe­mi­ni­sti­sche So­zi­o­lo­gie, 1997)

Ra­di­ka­le, par­tei­li­che Pro­pa­gan­da, die al­le Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen den Ge­schlech­tern zer­reißt, Män­ner an­fein­det, ent­rech­tet, ist kei­ne aus­ge­fal­le­ne neue Ver­ir­rung, son­dern zen­tra­les Prin­zip seit Grün­dung, wird mit mas­si­ver staat­li­cher Fi­nan­zie­rung und Un­ter­stüt­zung be­trie­ben.

«For­mu­liert wur­de die­ses Grund­ge­rüst von Ma­ria Mies 1977 in den „Me­tho­di­schen Po­stu­la­ten zur Frau­en­for­schung”» (Chri­sta Dam­kows­ki, Psy­cho­lo­gie heu­te, Sept. 1988)

Da­bei han­delt es sich (lei­der) nicht um Aus­wüch­se ein­zel­ner Ex­tre­mi­stIn­nen, son­dern Grund­prin­zi­pi­en, auf de­nen die Ide­o­lo­gie eben­so be­ruht wie ih­re Kam­pag­nen, ihr Vor­ge­hen in al­len Be­rei­chen der Ge­sell­schaft, ins­be­son­de­re fe­mi­ni­stisch ge­sinn­ter Pseu­do­fo­rschung in al­len Fä­chern, die ent­fernt mit Men­schen zu tun ha­ben.

«Ma­ria Mies‘ „Me­tho­di­sche Po­stu­la­te zur Frau­en­for­schung” (1978) ga­ben die wis­sen­schafts­the­o­re­ti­schen Grund­la­gen da­zu an.» (Ve­ra Ko­niecz­ka u.a., Fe­mi­ni­sti­sche Wis­sen­schaft, S. 11)

Fe­mi­ni­sti­sche Li­te­ra­tur macht deut­lich, wie be­deut­sam me­tho­di­sche Po­stu­la­te wie die von Ma­ria Mies für fe­mi­ni­sti­sche „Wis­sen­schaft” und Me­tho­dik ge­we­sen sind und als „Grund­la­ge” wei­ter­hin sind; denn Be­grif­fe, An­sät­ze, Fra­ge­stel­lun­gen, Me­tho­den, das gan­ze fe­mi­ni­sti­sche Ge­bäu­de ist auf sol­chen Po­stu­la­ten und fal­schen fe­mi­ni­sti­schen Vor­aus­set­zun­gen be­grün­det. Dies be­stä­ti­gen aka­de­mi­sche fe­mi­ni­sti­sche Schrif­ten auch von 2010:

«Chri­sta Mül­ler
Par­tei­lich­keit und Be­trof­fen­heit: Frau­en­for­schung als po­li­ti­sche Pra­xis
… for­mu­lier­te Ma­ria Mies, ei­ne in­zwi­schen eme­ri­tier­te Pro­fes­so­rin für So­zi­o­lo­gie der Köl­ner Fach­hoch­schu­le, me­tho­di­sche Po­stu­la­te zur Frau­en­for­schung. Sie gel­ten, wie An­drea Bai­er (1996: 142) schreibt, als un­be­strit­te­ner Aus­gangs­punkt für die bun­des­deut­sche Aus­ein­an­der­set­zung um Me­tho­den und Me­tho­do­lo­gie in der Frau­en­for­schung
Als eben­falls er­kennt­nis­ge­rie­rend sieht Ma­ria Mies ih­re ei­ge­ne Be­tei­li­gung an so­zi­alen Be­we­gun­gen… Die So­zi­o­lo­gin folgt hier dem Mao­schen er­kennt­nis­the­o­re­ti­schen Pa­ra­dig­ma, daß man das We­sen ei­nes Phä­no­mens nur er­kennt, wenn und in­dem man es ver­än­dert.» (Hand­buch Frau­en- und Ge­schlech­ter­for­schung: Theo­rie, Me­tho­den und Em­pi­rie, her­aus­ge­ge­ben von Ruth Becker, Be­ate Kor­ten­diek, VS Ver­lag Sprin­ger Fach­me­di­en, 3. Aufl. 2010)

Sol­che an­ti­wis­sen­schaft­li­chen Po­stu­la­te, Me­tho­den, fal­sche An­nah­men und ver­dreh­te An­sät­ze lie­gen fe­mi­ni­stisch be­ein­fluß­ter „For­schung” zu­grun­de, ganz gleich, wie sich das Fach nennt, ob Frau­en­for­schung, fe­mi­ni­sti­sche „Wis­sen­schaft”, Ge­schlech­ter­for­schung oder Gen­der Stu­dies. Neue Na­men wer­den hin­zu­kom­men.

«fe­mi­ni­sti­sche Wis­sen­schaf­ten, die wahl­wei­se als fe­mi­ni­sti­sche For­schung, Frau­en­for­schung, Ge­schlech­ter­for­schung oder ab den 1990er Jah­ren vor al­lem Gen­der Stu­dies be­nannt wer­den. Ih­re Ent­ste­hung und Wei­ter­ent­wick­lung ist nicht zu tren­nen von den po­li­ti­schen Be­we­gun­gen zu ih­rer je­wei­li­gen Zeit. Vor al­lem die sog. neue Frau­en­be­we­gung (Lenz 2009) wirk­te in den 1970er Jah­ren erst als Ini­ti­al­zün­dung für fe­mi­ni­sti­sche Wis­sen­schaf­ten und im wei­te­ren Ver­lauf als Schritt­ma­cher. Ähn­li­ches gilt für die queer-fe­mi­ni­sti­schen Wis­sen­schaf­ten.» (Hand­buch Qua­li­ta­ti­ve For­schung in der Psy­cho­lo­gie, her­aus­ge­ge­ben von Gün­ter Mey, Kat­ja Mruck, 28.9.2010)

Es hilft da­her nichts, sich mit Jahr­zehn­ten Ver­spä­tung von fal­schen Vor­aus­set­zun­gen und Me­tho­den par­ti­ëll di­stan­zie­ren zu wol­len, aber das gan­ze dar­auf er­rich­te­te Lü­gen­ge­bäu­de ste­hen zu las­sen.3

Gan­ze Ge­ne­ra­ti­o­nen hat sol­che Ide­o­lo­gie­wis­sen­schaft an­ge­steckt, in ih­rem Kau­der­welsch „sen­si­bi­li­siert”.

«Wenn Wis­sen­schaft­le­rin­nen ih­re ei­ge­ne sub­jek­ti­ve Be­trof­fen­heit zum Aus­gangs­punkt und zur Richt­schnur ih­rer For­schung ma­chen, dann wer­den sie zu­nächst ein­mal sen­si­bi­li­siert» (bei­trä­ge zur fe­mi­ni­sti­schen the­o­rie und pra­xis, 11, 1984, S. 11)

Sol­che Sub­jek­ti­vi­tät kann al­les be­wei­sen und von al­lem das Ge­gen­teil, be­son­ders wenn fol­gen­de Po­stu­la­te be­ach­tet wer­den:

«Me­tho­do­lo­gi­sche Po­stu­la­te
1. Das Po­stu­lat der Wert­frei­heit, der Neu­tra­li­tät und In­dif­fe­renz ge­gen­über den For­schungs­ob­jek­ten ‒ bis­her wich­tig­ster Maß­stab für Ob­jek­ti­vi­tät ‒ wird er­setzt durch be­wuß­te Par­tei­lich­keit» (bei­trä­ge zur fe­mi­ni­sti­schen the­o­rie und pra­xis, 11, 1984, S. 12)

Heu­te hat ak­ti­vi­sti­sche Pseu­do­for­schung sol­chen Typs sich auf vie­le Ge­bie­te aus­ge­wei­tet. Teils we­gen Par­tei­lich­keit, teils aus un­be­wuß­ter, an­ge­bo­re­ner, ka­va­liers­mä­ßi­ger Schief­sicht wur­den mei­ne Bü­cher aus den 1990­ern, de­nen die­se Zi­ta­te und Be­wei­se über­nom­men sind, von Me­di­en und Öf­fent­lich­keit eben­so ig­no­riert wie mei­ne li­te­ra­ri­sche Dar­stel­lung des Pro­blems und weib­li­cher Wahl­macht seit den 1980­ern.

«3. Die kon­tem­pla­ti­ve, un­in­vol­vier­te ‚Zu­schau­er­for­schung’ wird er­setzt durch ak­ti­ve Teil­nah­me an eman­zi­pa­to­ri­schen Ak­ti­o­nen und die In­te­gra­ti­on von For­schung in die­se Ak­ti­o­nen» (bei­trä­ge zur fe­mi­ni­sti­schen the­o­rie und pra­xis, 11, 1984, S. 13)

In der Me­di­zin wer­den so­gar Dop­pel­blind­stu­di­en ver­wen­det oder vor­ge­schrie­ben, bei de­nen nicht ein­mal der Arzt wis­sen darf, ob er ein Pla­ze­bo oder ein Me­di­ka­ment ver­ab­reicht, da­mit Ein­bil­dung (Sub­jek­ti­vi­tät) kei­ne Aus­wir­kung ha­ben kann auf den Kran­ken­ver­lauf, die Stu­die und dar­aus ent­ste­hen­de Sta­ti­stik. Denn so­gar wenn nur der Arzt weiß, was er in der Hand hält, ist ei­ne un­be­wuß­te Über­tra­gung mög­lich, die zu fal­schen Aus­sa­gen über die Wirk­sam­keit ei­nes Me­di­ka­ments führt. Die be­schrie­be­ne kämp­fe­ri­sche Ein­mi­schung war ein weit­ver­brei­te­tes fe­mi­ni­sti­sches Leit­bild, das ih­re Be­haup­tun­gen eben­so er­klärt wie die schrä­gen „Sta­ti­sti­ken”, mit de­nen sol­che Kam­pag­nen und Be­haup­tun­gen un­ter­füt­tert wur­den. Es han­delt sich bei den the­o­re­ti­schen Aus­sa­gen kei­nes­falls um Spin­ne­rei we­ni­ger Ex­tre­mi­stIn­nen, son­dern um ein grund­le­gen­des Mo­tiv und ei­ne zu­tref­fen­de Be­schrei­bung, wie Fe­mi­nis­mus ent­stand und auf wel­chen Me­tho­den er grün­de­te. Die gesam­ten Gei­stes­wis­sen­schaf­ten sind da­von an­ge­steckt wor­den. Man be­ach­te, das Wort ‚qua­li­ta­ti­ve For­schung’ wird als Eu­phe­mis­mus be­nutzt, der völ­lig qua­li­täts­lo­se sub­jek­ti­ve fe­mi­ni­sti­sche Un­ter­stel­lun­gen be­deu­tet:

«So­zi­a­le Un­ter­su­chungs­me­tho­den
Alan Bry­man (S. 403)
Fe­mi­nis­mus und qua­li­ta­ti­ve For­schung
Ei­ne wei­te­re Di­men­si­on, die im Ab­schnitt über ‚Ei­ni­ge Ge­gen­sät­ze zwi­schen quan­ti­ta­ti­ver und qua­li­ta­ti­ver For­schung’ dar­ge­legt wur­de, ist, daß, nach An­sicht man­cher Au­to­ren, qua­li­ta­ti­ve For­schung ver­bun­den ist mit ei­ner fe­mi­ni­sti­schen Sen­si­bi­li­tät, und daß folg­lich quan­ti­ta­ti­ve For­schung von vie­len Fe­mi­ni­sten als in­kom­pa­ti­bel mit Fe­mi­nis­mus an­ge­se­hen wird. Die­ser Sach­ver­halt wur­de kurz auf­ge­zeigt im Ka­pi­tel 2. …
Die Auf­fas­sung, daß es ei­ne Zu­ge­hö­rig­keit gibt zwi­schen Fe­mi­nis­mus und qua­li­ta­ti­ver For­schung, hat min­de­stens zwei Be­stand­tei­le: die Sicht, daß quan­ti­ta­ti­ve For­schung in­hä­rent in­kom­pa­ti­bel mit Fe­mi­nis­mus ist, und die Sicht, daß qua­li­ta­ti­ve For­schung fe­mi­ni­sti­scher Sen­si­ti­vi­tät grö­ße­re Mög­lich­kei­ten ein­räumt, her­vor­zu­tre­ten. Quan­ti­ta­ti­ve For­schung wird häu­fig als in­kom­pa­ti­bel mit Fe­mi­nis­mus be­trach­tet aus den fol­gen­den Grün­den.
• Laut Mies (1993) un­ter­drückt quan­ti­ta­ti­ve For­schung die Stim­men von Frau­en, in­dem sie ent­we­der ig­no­riert, oder über­flu­tet wer­den von ei­nem Strom der Fak­ten und Sta­ti­stik.

[An­mer­kung: Welch ei­ne Grau­sam­keit, Fak­ten auf Fe­mi­ni­stin­nen los­zu­las­sen, die in sub­jek­ti­ver Bauch­na­bel­schau ihr be­vor­zug­tes Ge­schlecht als Op­fer emp­fin­den!]

• Die mit quan­ti­ta­ti­ver For­schung ver­bun­de­nen Kri­te­ri­en gül­ti­gen Wis­sens ma­chen Frau­en, wenn sie er­forscht wer­den, zu Ob­jek­ten. Das be­deu­tet, daß Frau­en wie­der der Aus­beu­tung un­ter­wor­fen wer­den, in­dem Wis­sen und Er­fah­rung ih­nen oh­ne Ge­gen­ga­be ent­zo­gen wird, so­gar wenn die For­schung von Frau­en vor­ge­nom­men wird (Mies 1993).

[An­mer­kung: Auf­grund fe­mi­ni­sti­scher Emp­a­thie­stö­rung wer­den Män­ner nie­mals als Op­fer ge­se­hen, ob­wohl sie min­de­stens eben­so sehr, oder stär­ker, von sol­chen Ver­fah­rens­wei­sen be­trof­fen sind. Ab­ge­se­hen da­von gibt es kei­ne Wis­sen­schaft, wenn Ob­jek­ti­vi­tät durch sub­jek­ti­ve fe­mi­ni­sti­sche Par­tei­lich­keit er­setzt wird. So­gar wenn fe­mi­ni­stisch ge­sinn­te Frau­en die For­schung vor­neh­men, ist ih­nen das nicht fe­mi­ni­stisch ge­nug. Hier wird An­ti­wis­sen­schaft und sub­jek­ti­ver Hum­bug zur Norm er­ho­ben.]

• Der Schwer­punkt, Va­ri­ab­le zu kon­trol­lie­ren, ver­schlim­mert letz­te­res Pro­blem, und die blo­ße Idee, Va­ri­ab­le zu kon­trol­lie­ren wird als männ­li­che Vor­ge­hens­wei­se an­ge­se­hen.

[Anm.: Die Va­ri­ab­len zu kon­trol­lieren, ist Vor­aus­set­zung für Wis­sen­schaft­lich­keit. Denn sonst könn­te es vie­le an­de­re Ur­sa­chen für Er­schei­nun­gen ge­ben als die un­ter­stell­te. Ver­zicht auf Kon­trol­le der Va­ri­ab­len be­deu­tet Schar­la­ta­ne­rie, pro­pa­gan­di­sti­schen Hum­bug oder eso­te­ri­sche Spin­ne­rei.]

• Die Be­nut­zung vor­be­stimm­ter Ka­te­go­ri­en in quan­ti­ta­ti­ver For­schung er­gibt ei­ne Be­to­nung des­sen, was be­reits be­kannt ist als ‛das Ver­stum­men­las­sen der ei­ge­nen weib­li­chen Stim­me’ (May­nard 1998:18).

[An­mer­kung: Nicht nur die Ab­sur­di­tät fe­mi­ni­sti­scher Prin­zi­pi­ën ist un­über­biet­bar, son­dern die­se bau­en oben­drein auf dem Ge­gen­teil der Tat­sa­chen auf. Tat­säch­lich gibt es ei­ne durch mo­der­ne Evo­lu­ti­ons­bio­lo­gie nach­ge­wie­se­ne Emp­at­hie­lücke ge­gen­über Män­nern, weil Frau­en an­ge­bo­ren in un­se­rer Wahr­neh­mung be­vor­zugt wer­den, was üb­ri­gens ei­ne tat­säch­li­che Ur­sa­che des Fe­mi­nis­mus war und ist. Männ­li­che Ver­lie­rer wur­den schon im­mer zum Ver­stum­men ge­bracht, nicht aber Frau­en. Fe­mi­nis­mus hat mit sy­ste­ma­ti­scher Ge­sin­nungs­un­ter­drückung die Stim­men von Män­nern seit Ge­ne­ra­ti­o­nen ver­stum­men las­sen, wie ich in Zen­sur­ka­pi­teln al­ler mei­ner Bü­cher für die Zeit ab 1913 nach­wei­se. Da­ge­gen wur­den früh­fe­mi­ni­sti­sche Stim­men seit dem Mit­tel­al­ter von Män­nern ver­öf­fent­licht und be­wahrt. Um­ge­kehrt ver­su­chen Fe­mi­ni­sten, un­be­que­me Bü­cher sy­ste­ma­tisch im Vor­feld zu ver­hin­dern, oder aus dem Ver­kehr zu zie­hen, wenn sie sich nicht ver­hin­dern lie­ßen. Heu­te ist so­gar üb­lich ge­wor­den, sie als ‚po­li­tisch in­kor­rekt’ aus Bü­che­rei­en zu wer­fen, an­de­re wur­den boy­kot­tiert oder aus Lä­den ge­klaut.

Nun zu den Ka­te­go­ri­ën: Wenn vor­her nicht klar dar­ge­legt wird, was un­ter­sucht wird, han­delt es sich nicht um For­schung, son­dern Agi­ta­ti­on, die sich selbst Ka­te­go­ri­ën er­fin­det, die am be­sten zu ih­rer Pro­pa­gan­da pas­sen. Wer nicht ein­mal weiß, was er un­ter­sucht, kann al­les be­haup­ten. Will­kür und Be­lie­big­keit wer­den Tor und Tür ge­öff­net, wenn sub­jek­ti­ve Gei­ster sich nach­träg­lich Ka­te­go­ri­ën er­fin­den oder zu­le­gen.]

• Die Kri­te­ri­en gül­ti­gen Wis­sens, die mit quan­ti­ta­ti­ver For­schung ver­bun­den sind, be­deu­ten auch, daß Frau­en in ei­ner wert­neu­tra­len Wei­se un­ter­sucht wer­den, ob­wohl das Ziel fe­mi­ni­sti­scher For­schung sein soll­te, For­schung spe­zi­fisch für Frau­en zu be­trei­ben.

[Das ist ein Be­kennt­nis zur Un­wis­sen­schaft als Me­tho­de. Au­ßer­dem ist das ex­tre­mer Se­xis­mus nach fe­mi­ni­sti­scher De­fi­ni­ti­on die­ses Be­griffs. Auch wenn wir den Be­griff ab­leh­nen, weil es na­tür­li­che, nach­weis­ba­re Un­ter­schie­de der Ge­schlech­ter gibt, wi­der­spre­chen sich Fe­mi­ni­sten selbst. Daß sie For­schung aus­drück­lich nur für Frau­en (das be­vor­zug­te Ge­schlecht) for­dern, ent­larvt be­reits den Fe­mi­nis­mus. Über­dies ver­rät ih­re Ab­leh­nung ge­schlechts­neu­tra­ler For­schung ih­re par­tei­li­che Un­wis­sen­schaft­lich­keit.]

• Zu­wei­len wird na­he­ge­legt, die Su­che nach uni­ver­sel­len Ge­set­zen sei in­kon­si­stent mit der fe­mi­ni­sti­schen Be­to­nung der be­ding­ten Na­tur so­zi­a­ler Re­a­li­tät, wel­che als ein­ge­bet­tet in die zahl­rei­chen so­zi­a­len Iden­ti­tä­ten an­ge­se­hen wird (nach Gen­der, Eth­nie, se­xu­el­ler Ori­en­tie­rung, Klas­se, und so wei­ter), die für In­di­vi­du­en ein­zig­ar­tig sei (Miner-Rubino et al. 2007).»4 (Alan Bryman, Social Research Methods, Oxford University Press, 5. Ausgabe)

[Letz­te­res be­zog sich auf die Ma­rot­te, uni­ver­sel­le Ge­set­ze zu leug­nen, al­les für in­di­vi­du­ell und so­zi­al kon­stru­iert zu hal­ten, so wie dau­ernd neue Gen­der er­fun­den wer­den.]

Fe­mi­ni­stin­nen füh­ren vor, daß sie nicht nur un­fä­hig oder un­wil­lig sind, wis­sen­schaft­li­che Me­tho­dik zu be­nut­zen, son­dern die­se ab­sicht­lich in de­ren ra­di­ka­les Ge­gen­teil per­ver­tie­ren. Da­her sind Fe­mi­ni­stin­nen ei­ne Ge­fahr für Wis­sen­schaft, wis­sen­schaft­li­che Me­tho­dik, Ob­jek­ti­vi­tät und fak­ten­ba­sier­tes Wis­sen. Da sie ei­nen Groß­teil der Be­völ­ke­rung an­ge­steckt ha­ben mit ih­rer kol­lek­ti­ven Hy­ste­rie, vor al­lem gan­ze Ge­ne­ra­ti­o­nen von Frau­en ver­führt ha­ben, ist durch den Fe­mi­nis­mus ex­pe­ri­men­tell be­wie­sen und deut­lich ge­macht wor­den, welch gro­ße Ge­fah­ren fe­mi­ni­sti­sche Eman­zi­pa­ti­on be­schert: Das ge­sam­te Sy­stem der Wis­sen­schaft ist da­bei, in ei­ne ir­ra­ti­o­na­le Ide­o­lo­gie per­ver­tiert zu wer­den. Es ist selbst­mör­de­risch, für ei­ne Zi­vi­li­sa­ti­on, die­sen Weg zu ge­hen.

«Skeggs (2001: 429-30) ar­gu­men­tiert, daß die po­li­ti­schen Zie­le der fe­mi­ni­sti­schen For­schung zur Prä­fe­renz qua­li­ta­ti­ver For­schung führ­ten, den ‚Fo­kus auf weib­li­che Er­fah­rung zu le­gen, dem ge­mein­sa­men Sinn zwi­schen Frau­en zu lau­schen und ihn zu er­kun­den, mit dem Ziel, her­kömm­li­che For­schungs­agen­da um­zu­for­mu­lie­ren’.»5 (Alan Bryman, a.a.O.)

[Weib­li­che Emp­fin­dun­gen und kol­lek­ti­ves Vor­ur­teil fe­mi­ni­sti­scher Krei­se ver­dräng­te wis­sen­schaft­li­che An­sät­ze. Tat­säch­lich sind es männ­li­che Ver­lie­rer (bei un­be­schränk­ter se­xu­el­ler Se­lek­ti­on ten­den­zi­ëll 80 Pro­zent der Män­ner), de­ren Er­fah­rung von evo­lu­ti­o­nä­ren Me­cha­nis­men kon­se­quent aus­ge­blen­det, vom Fe­mi­nis­mus zu­sätz­lich un­ter­drückt wird.]

Seit Jahr­zehn­ten han­tie­ren Fe­mi­ni­sten mit von ih­nen ge­fälsch­ten Sta­ti­sti­ken. Schon in den 1970­ern stell­te Esther Vi­lar fest, daß ih­re Geg­ne­rin in der Fern­seh­de­bat­te, Ali­ce Schwar­zer, durch­gän­gig fal­sche Zah­len ver­dreh­ter Sta­ti­sti­ken be­nutz­te. Es wür­de den Rah­men die­ses Bu­ches spren­gen, die­ses Spe­zi­al­the­ma aus­führ­lich an­zu­ge­hen.

«Um das Sche­ma sy­ste­ma­ti­scher Dis­kri­mi­nie­rung ge­gen Män­ner her­vor­zu­ru­fen (auch als Ne­ben­pro­dukt) und die zu­grun­de­lie­gen­den Prä­mis­sen zu ver­tre­ten, (…), ha­ben ide­o­lo­gi­sche Fe­mi­ni­stin­nen ver­schie­de­ne spe­zi­fi­sche recht­li­che Stra­te­gi­en er­fin­den oder ver­fei­nern müs­sen. Ei­ne Art sol­cher Stra­te­gi­ën be­ïn­hal­tet, ein Pro­blem so zu de­fi­nie­ren oder um­zu­de­fi­nie­ren, daß es ideo­lo­gi­sche Bedeu­tung und poli­ti­sche Macht er­hält… Aber ei­ni­ge von ih­nen ent­spran­gen der emo­ti­o­na­len Ver­wir­rung von he­te­ro­se­xu­el­len Be­zie­hun­gen in ei­ner Zeit ra­schen Wan­dels. Um sol­chen ge­setz­li­chen Wan­del als le­gi­ti­me Lö­sun­gen von bona fide Pro­ble­men zu eta­blie­ren, ha­ben Fe­mi­ni­stin­nen Unklar­hei­ten in ih­ren De­fi­ni­ti­o­nen aus­ge­nutzt.

Sogar wenn quan­ti­ta­ti­ve In­for­ma­ti­on ver­füg­bar ist, kann sie ma­ni­pu­liert wer­den. Ei­ni­ge Fe­mi­ni­stin­nen nutz­ten bei­spiels­wei­se ag­gre­gier­te Sta­ti­sti­ken, die ih­re Er­geb­nis­se ver­dreh­ten, um ihre Behaup­tun­gen zu stüt­zen. An­de­re ha­ben Sta­ti­sti­ken er­fun­den. So­gar aka­de­mi­sche Fe­mi­ni­stin­nen ha­ben dem Miß­brauch von Sta­ti­sti­ken ge­frönt, in­dem sie fal­sche Sta­ti­sti­ken in pro­fes­sio­nel­len Ma­ga­zi­nen ver­öf­fent­lich­ten, oft­mals spe­zi­ali­sier­ten, die nur fe­mi­ni­sti­schen Her­aus­ge­bern ver­ant­wort­lich sind.

Nach­dem sie Pro­bleme ide­olo­gisch de­fi­niert oder um­de­fi­niert hat­ten, setz­ten die­se Fe­mi­ni­stin­nen sie auf die Agen­da von Ju­stiz und Ge­setz­ge­bung. Die­ses Ziel ging im­mer ein­her mit dem Mo­bi­li­sie­ren von Res­sen­ti­ments.»6 (Paul Nathan­son, Ka­the­rine Young, Lega­lizing Mi­san­dry: From Public Shame to Syste­mic Dis­cri­mi­na­ti­on Against Men)

Ein­mal in die Welt ge­setzt, blie­ben die fal­schen Be­haup­tun­gen auch nach Wi­der­le­gung haf­ten.

«Wie ich über die Jah­re fest­stell­te, ge­hö­ren die von fe­mi­ni­sti­schen Pro­fes­so­ren ver­brei­te­ten fal­schen Sta­ti­sti­ken zu den am schwer­sten be­kämpf­ba­ren.»7 (Chri­sti­na Hoff Som­mers, Per­si­stent Myths in Fe­mi­nist Scho­lar­ship)

Mit Falsch­be­haup­tun­gen und ex­trem schie­fer Sicht wur­de so­dann Wut und Hy­ste­rie ge­schürt; das Mo­dell der Wut­bür­ge­rIn ent­stand.

«Fal­sche Sta­ti­sti­ken fe­mi­ni­sti­scher Grup­pen füh­ren zu Hy­ste­rie und Män­ner­haß»8

Oft wer­den nur Frau­en un­ter­sucht; auf die­se Wei­se wird sy­ste­ma­tisch ver­drängt, daß Män­ner meist ge­nau­so oder stär­ker be­trof­fen sind, was ein grund­sätz­lich fal­sches Bild er­gibt.

Ge­lingt es Fe­mi­ni­sten nicht mehr, die Wahr­heit aus ih­ren Sta­ti­sti­ken zu ent­fer­nen, so ent­fer­nen sie die Sta­ti­sti­ken. Es soll nicht mehr ver­öf­fent­licht wer­den, was ih­rer Ide­o­lo­gie wi­der­spricht:

«Dies geht wei­ter als un­er­hält­li­che Da­ten ‒ frü­her ver­öf­fent­lich­te Sta­ti­sti­ken wer­den aus der Auf­zeich­nung ent­fernt! Der „Sta­ti­sti­cal Ab­stract of the Uni­ted Sta­tes” bei­spiels­weise ver­öf­fent­lich­te ei­ne Auf­tei­lung der Tä­ter bei Miß­brauch von Kin­dern nach Ge­schlecht. Nach­dem Män­ner­rechts­ak­ti­vi­sten das ver­öf­fent­licht hat­ten, ent­schied ein Re­gie­rungs­bü­ro­krat, die Welt brau­che nicht zu wis­sen, daß die mei­sten Tä­ter beim Kin­des­miß­brauch weib­lich wa­ren. Da­her war 1992 das letz­te Jahr, in dem sol­che Da­ten ver­öf­fent­licht wur­den. (Sta­tisti­cal Ab­stract of the Uni­ted Sta­tes, 1992, Table No. 301).» (Pe­ter Zoh­rab, Sex, Lü­gen und Fe­mi­nis­mus)

Beim Ver­fäl­schen der Wirk­lich­keit schrecken Fe­mi­ni­stIn­nen vor kei­nem Ta­schen­spie­ler­trick zu­rück. Da die Le­bens­er­war­tung von Frau­en nun­mehr im Durch­schnitt ei­ni­ge Jah­re län­ger ist als die von Män­nern, rücken sie (wie­der ein­mal) von ih­rem Prin­zip der Ge­schlech­ter­gleich­heit ab und set­zen will­kür­lich, nach ih­rem Gut­dün­ken, ei­ne län­ge­re weib­li­che Le­bens­er­war­tung als „Soll” an, um die re­a­le Dif­fe­renz aus den Da­ten her­aus­zu­rech­nen. Es wer­den al­so nicht mehr tat­säch­li­che Le­bens­al­ter zum To­des­zeit­punkt ver­gli­chen, son­dern Le­bens­al­ter mit ei­nem ge­schlechts­spe­zi­fi­schen „Soll­ster­be­al­ter” ih­rer Wahl, das für Männer niedriger liegt.

«Zu­nächst grif­fen die UN-Fe­mi­ni­stIn­nen zu ei­nem sta­ti­sti­schen Zau­ber­trick: Sie setz­ten ei­ne künst­li­che ma­xi­ma­le Le­bens­er­war­tung für Frau­en an, die fünf Jahre grö­ßer war als die der Män­ner, und ei­ne ge­nau­so will­kür­li­che mi­ni­ma­le Le­bens­er­war­tung für Frau­en, die eben­so fünf Jah­re kür­zer war als die männ­li­che. Da­nach „ju­stier­ten” sie ih­re Roh­da­ten und mach­ten ih­re Be­rech­nun­gen und Wer­tun­gen auf die­ser Ba­sis.» (Pe­ter Zoh­rab, Sex, Lü­gen und Fe­mi­nis­mus)

Dies war ein Auszug aus meinem Buch „Ideologiekritik am Feminismus”.

Fußnoten

1 Nachweise und grundlegende Argumente ent­stam­men mei­nem Ma­nu­skript „Les Deux Sexes ‒ Die beiden Ge­schlech­ter” aus den 1990er Jah­ren; da­mals war es un­mög­lich, ein sol­ches Pro­jekt ver­le­gen zu las­sen.

2 http://hipatiapress.com/hpjournals/index.php/generos/article/viewFile/1983/1624#page=

3 Band 5 „Die Un­ter­drückung der Män­ner” be­weist an­hand von Quel­len der sog. Män­ner­for­schung, die sich ge­gen viel Wi­der­stand im Wind­schat­ten des Fe­mi­nis­mus form­ten und we­nig Un­ter­stüt­zung er­hielt, daß auch die­se fest auf fe­mi­ni­sti­schen Prin­zi­pi­en grün­den und da­her nicht aus dem ge­schlos­se­nen Welt­bild der Ide­o­lo­gie her­aus­füh­ren.

4 «Social Research Methods

Alan Bryman (p. 403)

Feminism and qualitative research

A further dimension that could have been included in in the section on ‛Some contrasts between quantitative and qualitative research’ is that, in the view of some writers, qualitative research is associated with a feminist sensitivity, and that, by implication, quantitative research is viewed by many feminists as incompatible with feminism. This issue was briefly signposted in Chapter 2. …

The notion that there is an affinity between feminism and qualitative research has at least two main components to it: a view that quantitative research is inherently incompatible with feminism, and a view that qualitative research provides greater opportunity for a feminist sensitivity to come to fore. Quantitative research is frequently viewed as incompatible with feminism for the following reasons.

• According to Mies (1993), quantitative research suppresses the voices of women either by ignoring them or by submerging them in a torrent of facts and statistics.

• The criteria of valid knowledge associated with quantitative research are ones that turn women, when they are focus of research, into objects. This means that women are again subjected to exploitation, in that knowledge an experience are extracted from them with nothing in return, even when the research is conducted by women (Mies 1993).

• The emphasis on controlling variables further exacerbates this last problem, and indeed the very idea of control is viewed as masculine approach.
• The use of predetermined categories in quantitative research results in an emphasis on what is already known an consequently in ‛the silencing of women’s own voices’ (Maynard 1998:18).
• The criteria of valid knowledge associated with quantitative research also mean that women are to be researched in a value-neutral way, when in fact the goals of feminist research should be to conduct research specifically for women.
• It is sometimes suggested that the quest for universal laws is inconsistent with feminism’s emphasis on the situated nature of social reality, which is seen as embedded in the various social identities (based on gender, ethnicity, sexual orientation, class, and so on) that are unique to individuals (Miner-Rubino et al. 2007).» (Alan Bryman, Social Research Methods, Oxford University Press, 5. Ausgabe)

5 «Skeggs (2001: 429-30) argues that the political goals of feminist research led to a preference for qualitative research to ‛focus on women’s experience and to listen and explore the shared meanings between women with an aim to reformulate traditional research agendas’.» (Alan Bryman, a.a.O.)

6 «To produce the pattern of systemic discri­mi­na­tion against men (even as a by-product) and to repre­sent its un­der­lying pre­mise (…), ideo­lo­gi­cal fe­mi­nists have had to in­vent or re­fine se­ve­ral speci­fi­cally legal strategies. One type of stra­te­gy in­vol­ves de­fi­ning or re­de­fi­ning a pro­blem so that it has ideo­lo­gi­cal sig­ni­fi­cance and po­li­ti­cal power… But some of them ori­gi­na­ted in the emo­tio­nal con­fu­si­on of he­te­ro­se­xu­al re­la­ti­ons at a time of ra­pid change. To estab­lish these le­gal chan­ges as le­gi­ti­ma­te so­lu­ti­ons to bona fide prob­lems, fe­mi­nists have ex­ploi­ted am­bi­gu­ity in their de­fi­ni­ti­ons.
Even when quan­ti­ta­tive infor­ma­ti­on is avai­lable, though, it can be ma­ni­pu­la­ted. Some fe­mi­nists have used ag­gre­ga­ted sta­tis­tics, for in­stance, which have skewed the re­sults to sup­port their claims. Others have fa­bri­ca­ted sta­tis­tics. Even aca­de­mic fe­mi­nists have in­dul­ged in sta­tistics abuse by pub­li­shing false sta­ti­stics in pro­fes­si­onal jour­nals, of­ten spe­ci­alized ones that are ac­coun­table on­ly to fe­mi­nist edi­to­rial boards.
Having de­fined or re­de­fined prob­lems ideo­lo­gi­cally, the­se fe­mi­nists have had to get them on­to the agen­das of justi­ces and le­gis­la­tors. This goal has al­ways in­vol­ved the mo­bi­li­za­ti­on of re­sent­ment.» (Paul Nathan­son, Kathe­rine Young, Lega­lizing Mi­san­dry: From Public Shame to Sy­ste­mic Dis­cri­mi­na­ti­on Against Men)

7 «But, as I have dis­co­vered over the years, among fal­se sta­tis­tics the har­dest of all to slay are those pro­mo­ted by fe­mi­nist pro­fes­sors.» (Chris­tina Hoff Som­mers, Per­sistent Myths in Fe­mi­nist Scho­lar­ship, http://www.ca­tho­lic­edu­ca­ti­on.org/en/con­tro­ver­sy/fe­mi­nism/per­sis­tent-myths-in-fe­mi­nist-scho­lar­ship.html)

8 «False Sta­tistics by Fe­mi­nist Groups Lead to Hyste­ria, Mi­san­dry» (http:­//patch.­com­/ca­li­for­ni­a/pe­ta­lu­ma/fal­se-sta­tis­tics-by-wo­men-s-groups-lead-to-hys­te­ria-mi­san­dry)

Neuer Artikel bei A Voice for Men erschienen

Seit den 1980ern werden Bücher und Argumente Jan Deichmohles von hiesigen Publikumsverlagen und Medien ignoriert, was zunehmende Einseitigkeit und Abdriften in Gesinnungsdiktatur begleitete oder ermöglichte. Auch hiesige selbsternannte Möchtegernmännerrechtler ignorieren fleißig, während sie dabei sind, sich als Hilfstruppe in den Zirkeln Merkelstans zu etablieren.

In den USA ist nach einer Pause ein Auszug aus Abrechnung mit dem Feminismus als Mass Hysteria, Madness and Feminism bei A Voice for Men erschienen und gut aufgenommen worden, wie sich an der Debatte zeigt, an der auch der Herausgeber teilnahm.  Bei uns scheint es Sport zu sein, Jan Deichmohle mitsamt Büchern zu verachten. Diese Arroganz wird den Betreffenden auf die Füße fallen.

Alle Verlage des deutschen Sprachraums haben dieses Buch abgelehnt außer zweien, die bedauerten, keine Möglichkeit zu haben, adequate Werbung für das Buch betreiben zu können, daher nicht imstande zu sein, es zu veröffentlichen. Viele Verlage haben aus Gesinnungsgründen abgelehnt; bei etlichen konnte ich dies nachweisen. Sehr zahlreich sind Verlage, die mir verboten, ihnen jemals wieder ein Manuskript anzubieten oder sie zu anzuschreiben. All das dokumentiere ich im Buch. Kein Verlag hat es herausgebracht, weshalb es sich um viele Jahre verzögert hat, so wie bei anderen meiner Bücher auch.

Verlage und Medien scheitern seit Jahrzehnten durch radikale Einseitigkeit gegenüber Feminismus und durch männerfeindliche Sichten. Auch diese Republik geriet so auf eine schiefe Bahn und droht zu scheitern. Diese Bücher werden sie überdauern, ebenso Pseudomännerrechtler, die bei Verachtung und Unverständnis mit Feministen wetteifern.

Arrogante Alphamänner und der Siegeszug feministischer Wellen

Arrogante Alphamänner und der Siegeszug feministischer Wellen

Eine der größten Torheiten, die Männer, einschließlich sogenannten ‚Männerrechtlern’ seit der ersten feministischen Welle immer wieder begangen haben, ist ihr Glaube an starke Alphamänner, die sich schon durchsetzen und die feministische Hysterie überwinden würden. Doch jedes Mal geschah das Gegenteil. Die feministische Welle setzte sich durch. Weshalb?

Alphamänner sind jene, die von Frauen stark sexuell bevorzugt werden. Deshalb sind sie Gewinnler des Feminismus, Profiteure weiblicher Wahl. Gerade wurde eins meiner Grundlagenbücher von einem selbsternannten ‚Männerrechtler’ nicht verstanden, worauf er mit typisch feministischer Unsachlichkeit über nicht nur Buch und Argumente, sondern mich herzog. Anlaß war genau dieser Punkt: Geradezu verliebt in die Vorstellung, ein starker Alphamann zu sein, oder diese wären ein Rettungsanker für Männer. Ich sei doch nicht sonderlich intelligent, denn unsre Art sei die intelligenteste des Planeten und dann sollte weibliche Wahl abträglich sein? So etwa auf diesem Niveau. Das ist leider typisch für Männer und ‚Männerrechtler’, weshalb diese auch seit 150 Jahren regelmäßig vernichtende Niederlagen gegen feministische Wellen erleiden. Es ist nämlich ein so dummes Argument, daß es notwendig gegen den ebenfalls dummen Feminismus verlieren muß.

Zunächst wirkt nicht nur sexuelle, sondern auch natürliche Selektion auf Natur im allgemeinen und den Menschen insbesondere. Sodann gibt es erstens außer der intersexuellen Selektion von Frauen an Männern intrasexuelle Selektion, bei der Männchen untereinander kämpfen, wobei die erfolgreichen Zugang zu fruchtbaren Weibchen erhalten. Diese entstand aufgrund des Drucks der intersexuellen Selektion, hat aber ihre eigenen Regeln. Die Rangordnung wird unter Männchen ausgemacht; es sind nicht Weibchen, die bestimmen, welchen Rang ein Männchen in der männlichen Dominanzhierarchie innehat. Weiterhin gibt es bei Menschen Kultur, kulturelle Bräuche auch bei der Verpaarung, Heiratsregeln und einst auch Eheanbahnung. Sprichwörtlich hielt man beim Vater „um die Hand der Tochter” an. Solche Faktoren bewirken eine Vorauswahl tüchtiger und intelligenter Männer.

Wenn dann noch eine Schriftkultur hinzukommt, Bücher Objekte kultischer Verehrung oder des Respekts waren, meist auch typischer Bestandteil männlichen Lebens und Ausbildung, entsteht so eine Auswahl, die kluge Männer, Geist bevorzugt. Das sind Erscheinungen, wie es sie in Asien ebenso gab wie im Abendland, oder in Buchreligionen, die Bücher als etwas besonders schützenswertes verehrten. In allen Fällen korreliert überdurchschnittliche Intelligenz und Anteil geistig erfolgreicher Personen. Nun ist das bislang nur eine plausible Korrelation, noch kein kausaler Beweis, doch es gibt besseres.

Wir sahen jedenfalls, daß es blühender Unsinn ist, von der Tatsache, daß sich in unsrer Art Intelligenz entwickelt hat, auf einen förderlichen Einfluß sexueller Selektion von Frauen an Männern zu schließen. Das Unwissen in diesen Dingen ist groß. Die meisten Männer, PuA sprechen von 95% oder mehr, haben keine Ahnung, wie es abläuft. Einige wenige Männer wissen es, weil sie es in jahrelangen Versuchen, was funktioniert und was nicht, mühsam im Experiment herausgefunden haben. Ergebnis ist, daß wenige erfolgreiche Pick-Up-Artisten so gut wie jede Woche mit einer oder mehreren neuen Frauen schlafen können, während Millionen Männer zu InCeln werden, die gar nicht fähig sind, eine Frau zu gewinnen, die mit ihnen schlafen möchte. Weitere viele Millionen Männer sind bereits irgendwie verpaart, davon wiederum viele nicht sonderlich zufrieden, aber immerhin weg vom ‚Markt der Balz’. Daher sehen sie nicht, was auf diesem ‚Markt der Balz’ abläuft.

Wer als PuA erfolgreich ist, hat es verstanden, Körpersignale so zu manipulieren, daß er als Alphamann wahrgenommen wird. Das ist ein rein körperlicher Vorgang. Zahlreiche Flirtlehrer der PuA sagen daher offen und indirekt dasselbe: Es kommt nicht darauf an, intelligent zu reden, was sogar stört. „Alles was du brauchst, ist ein dummes Gespräch” wird es von Videos in englisch oder anderen Sprachen auf den Punkt gebracht. Erfolgreiche Aufreißer, ob Hiesige oder Afrikaner, lehren es und gehören zu denen, die Hunderte oder Tausende Frauen beschlafen können, wogegen andere leer ausgehen. „Ein Alphamann ist einer, der über alles überzeugend reden kann, ohne etwas zu sagen”, erläuterte ein anderer Lehrgang erfolgreicher PuA, wie ich in der „Flirtlehre” dokumentierte. Mit anderen Worten: Alphamänner sind mit charismatischem Geschwätz erfolgreich.

Was unterschied Zivilisationen und Hochkulturen von feministischen Gesellschaften? Darüber hatte sich schon der britische Ethnologe Unwin in den 1930ern Gedanken gemacht. Sexuelle Verwilderung und Feminismus nehmen in jeder Zivilisation zu, bis sie von innen zusammenbricht oder von vitaleren überrollt wird. Was ist Verwilderung? Das Überhandnehmen intersexueller Selektion von Frauen an Männern im Gefolge des Zerbrechens von Sexualmoral und Monogamie. Denn solange Einehe und Sexualmoral eine Zivilisation prägen, ist der Einfluß sexueller einseitiger Wahl von Frauen an Männern begrenzt auf Seitensprünge, die Moral beschränkt, und die Eheanbahnung, bei der Tüchtigkeit und Status der Männer eine wichtige Rolle spielen, welche weibliche Instinkte, die auf Körpersignalen beruhen, einschränkt. Die schädliche weibliche Wahl, wie sie auch an der Bevorzugung von völlig desinteressierten Pick-Up-Artisten vor wesentlich ernsthafter interessierten und im Durchschnitt klügeren Betamännern erkennbar ist, wird also sowohl durch kulturelle Partnervermittlung, Sexualmoral, Einehe, Treue, als auch durch nützliche Kriterien eingeschränkt.

In der Urzeit war es schwer, zu überleben. Genetiker schrieben, zu einem Zeitpunkt stand unsre Art kurz vor dem Aussterben. Es gibt einen Flaschenhals, als es nur ungefähr 120 überlebende Menschen gab, die sexuell aktiv waren und sich in den heutigen Genpool fortpflanzten. Wir haben Glück, daß die Menschheit das überlebte und es uns heute gibt.

Was haben wir? Haben wir ein gefährliches Gebiß, mit dem wir wilde Tiere im Galopp reißen können; sind wir schnell wie Geparde, so daß wir Pferde und Rehe einfach locker einholen und beißen können? Nein? Na, dann haben wir aber wenigstens gefährliche Krallen, die einen Löwen umhauen wie Old Shatterhand seinen Gegner in einem schlechten Karl-May-Roman. Auch nicht? Na sowas, wie haben wir dann überlebt? Was hatten wir denn, das körperlich lebenstüchtigere Raubtiere nicht haben? Da bleibt nach dem Ausschlußverfahren wohl nur unser Gehirn übrig, nachdem alle anderen Annahmen als lächerlich erkannt worden sind. Dieses Gehirn auszubilden war offenbar überlebenswichtig, was stark auf Wirken natürlicher Selektion deutet: Wer sowohl körperlich waffenlos als auch dumm war, verhungerte oder wurden zum Wildbret von Raubtieren. Den Luxus sexueller Selektion, die zudem aufgrund sexueller Körpersignale entscheidet, konnten sie sich im Überlebenskampf kaum leisten, wohl aber ein dekadenter Wohlfahrtsstaat wie das spätrömische Reich, das sich Orgien leistete, wenn christliche Überlieferung stimmt, oder überspitzt gesagt der heutige Swingerclub, als der das heutige Abendland vom Islamismus wahrgenommen wird.

Wir ernährten uns vor der Erfindung der Landwirtschaft zu einem großen Teil von Fleisch. Im Winter gab es bei uns im Norden, wo es Frost gibt, vor Erfindung von Landwirtschaft und Vorratshaltung nichts, was uns vor dem Verhungern bewahrt hätte. Mit wem hätte sich eine Urzeitfrau lieber verpaart: Mit einem Alphamann, der wie ein unfähiger metrosexueller Partytyp von heute nichts kann außer cool schwätzen und die Frau über geschicktes Auslösen sexueller Körpersignale in der Vagina feucht machen, mit dem sie aber im Winter verhungern wird, weil dieser Partymensch oder Salonlöwe unfähig ist, fleißig und beharrlich Nahrung zu beschaffen? Nein, verhungert wäre die Frau lieber nicht. Da war ein tüchtiger Mann viel verlockender. Das bedeutet, daß natürliche Wahl fähiger Männer die sexuell geprägte überwog. Wenn überhaupt ‚sexuelle Selektion’ wirkte, so war diese nicht ‚sexuell’ geprägt, sondern orientierte sich an natürlicher Selektion. Kulturelle Heiratsregeln und von Eltern oder anderen eingefädelte Ehen verstärkten diesen Prozeß weiter.

Einen weiteren spürbaren Schub der Intelligenzentwicklung gab es, als die Landwirtschaft erforderte, fleißig zu sein, gut zu planen, um Vorräte für den am Rande der Arktis langen Winter zu haben, weder zu verhungern, noch zu erfrieren, bis im nächsten Jahr die neue Ernte eingebracht werden kann. Das förderte die dafür notwendigen Eigenschaften in Europa; Reisanbau mag eine ähnliche Wirkung in wärmeren Gefilden Asiens bewirkt haben, weil Bewässerung und Aufzucht von Reis ebenfalls hohe Ansprüche an Organisation und Fleiß stellte.

Wo ist weibliche Wahl durch sexuelle Selektion am stärksten? Logischerweise dort, wo es keine Monogamie oder keine Sexualmoral gibt. Denn beides bedeutet, daß viele Männer zur Auswahl stehen und übrigbleiben. Im Schnittfeld Polygamie ohne Einschränkung rein sexueller Wahl durch Sexualmoral liegt das Maximum. Hier kann sich weibliche Wahl völlig uneingeschränkt austoben, wobei zusätzlich noch die sexuelle Komponente von Körpersignalen vernünftigere Kriterien verdrängt. So etwas gab es selten großflächig. Die Polygamie des Islams ist beispielsweise nicht gerade bekannt für freizügiges Herummachen der Frauen mit beliebigen Männern. Doch in einem Kontinent gab es Polygamie mit fröhlicher sexueller Freizügigkeit, bevor HIV diese alte Tradition allmählich verschwinden ließ. Dort wird in weiten Gebieten ein durchschnittlicher IQ von 66 gemessen. Körperliche Männlichkeit, die körperlich beeindruckt, verdrängt dann Abstraktionsvermögen und Empathiefähigkeit, die damit zu tun haben dürfte, sich vorstellen zu können, selbst in die Lage des Opfers zu geraten. Geringes abstraktes Denken scheint mit größerer Grausamkeit zusammenzuhängen.

Die Intelligenz ist nicht dort meßbar im Durchschnitt höher, wo starke sexuelle Selektion wirkte, sondern im Gegenteil dort, wo es wie im Abendland, altem Orient, Ost- und Südasien Zivilisationen gab, die einerseits sexuelle Selektion von Frauen an Männern einschränkte, und zweitens die Notwendigkeit, für Landwirtschaft und Überleben im Winter (Abendland) oder für Landwirtschaft und Bewässerung (Asien) Vorsorge zu treffen, einen Druck natürlicher Selektion schuf.

Daher ist es unsinnig, zu unterstellen, Frauen hätten mit ihrer sexuellen Wahl die Entwicklung menschlicher Intelligenz angetrieben.

Kurz nach dem Ende der Eiszeit gab es eine Problemzeit, für die eine genetische Studie 17 mal so viele Mütter wie Väter nachwies, die sich erfolgreich fortgepflanzt haben, im heutigen Genpool der Menschheit Spuren hinterließen. Dies ist ein krasses Mißverhältnis, das für extreme sexuelle Selektion spricht. Feministen postulierten für jene Zeit, daß starke Matriarchate geherrscht hätten; manche begeisterten sich für jene anscheinend männerfeindliche Epoche. Je stärker weibliche Wahl (oder ‚feministischer’ eine Gesellschaft), desto größer der Gegensatz zwischen wenigen erfolgreichen Alphamännern und vielen erfolglosen männlichen Verlierern. In der von Radikalfeministinnen bejubelten Katastrophenzeit am Ende der Eiszeit kam auf 17 Mütter nur ein Vater. Die anderen 16 von 17 Männer waren betrogene Verlierer.

Je stärker Feminismus oder einseitig weibliche sexuelle Wahl, desto mehr Männer werden Verlierer; umgekehrt aber haben umso weniger Alphamänner desto größere Auswahl. In feministischen Katastrophenzeiten genießen wenige erfolgreiche Alphamänner ein paradiesisches Leben. Da die meisten Männer diskriminiert werden, haben diese wenigen Gewinnler von Feminismus oder sexueller Verwahrlosung ein paradiesisch leichtes Leben, weil sie unter sexuell ausgehungerten, untervögelten Frauen, denen die meisten Männer nicht gut genug erscheinen, so gut wie freie Auswahl haben. Sie sind die Popstars der Not. Sie sind wie Kriegsgewinnler, die im Luxus leben, ihre Aktien von Rüstungskonzernen steigen sehen, während Millionen Männer in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs verreckten. Diese Alphamänner können eine Frau nach der anderen vernaschen, während Millionen zu Verlierern absinken, Incel oder Zahlknecht, entsorgter Vater oder auf andere Weise betrogen werden. Daher ist es im Interesse von Alphamännern, sich diese Möglichkeiten zu erhalten; sie fürchten, ihnen könne dies durch Rückkehr zu kultivierten Verhältnissen genommen werden.

Ein anderes Phänomen ist, daß Männern von der Evolution auferlegt ist, sich als erfolgreich, ‚Sieger’ darzustellen, oder unterzugehen. Daraus folgt, daß es für Männer unerläßlich scheint, ein gutes Selbstbild zu haben, Selbstvertrauen, sich Frauen und Gesellschaft als erfolgreich zu präsentieren. Das bedeutet aber, daß Einsicht in die wirkliche Lage als ‚destruktiv’ abgelehnt wird, wie es fast alle, von Pick-Up-Artisten bis zu Männerrechtlern tun. Erstere warfen mir vor, meine Theorien seien zwar ‚teils richtig’, aber ‚schädlich’; ich müsse fest daran glauben, ein Gewinner zu sein, weil ich sonst keiner werden könne. Zum männlichen Erfolg gehört offenbar ständige Autosuggestion, ein Gewinner zu sein. Das aber verhindert ein nüchternes Verstehen der allgemeinen männlichen Lage und ebenso, diese durch gemeinsames Handeln der Männer zu verändern. Die Wahrheit wird geradezu verbissen geleugnet, weil es als ungeheuer schädlich für den eigenen Erfolg angesehen wird, sich die Wahrheit einzugestehen, auch wenn die Pick-Up-Artisten, anders als der Rest der Männer, durchaus über die einzelnen Informationen verfügen, aus denen sich ein wahres Bild zusammensetzen ließe.

Ähnlich ist die instinktive Ablehnung durch ‚Männerrechtler’, die aus gleichem evolutionären Grund geradezu in ihr Bild von sich als Alphamann verliebt sind. Der Typ, der mich kritisierte, war auch auf diesem Alphamanntrip. Er wollte die ‚Selektionsarbeit der Frauen würdigen’, die Alphamänner hervorgebracht hätten, sah fälschlich darin eine Zuchtwahl zu Intelligenz und Stärke. Die Argumentation des ‚Männerrechtlers’ deckte sich damit genau mit der feministischen, die bereits während der ersten feministischen Welle genau das wollte: die menschliche ‚Rasse’ durch ‚Zuchtwahl am Mann verbessern’. Dies habe ich anhand historischer Quellen im Buch „Zensiert. Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zur ersten Welle” nachgewiesen. Darauf kommt man nicht durch Alphamanngeschwätz, sondern durch wissenschaftliche Studien, durch die geistige Arbeit eines Beta- bis Omegamannes; aber das nur mal am Rande.

Wer Alphamänner für klug hält, irrt: Typisches Merkmal des Alphamannes ist, überzeugend aber inhaltsleer schwätzen zu können, wie Flirtlehrer es beschreiben, die es wissen, weil sie erfolgreicher sind als andere. Die meisten Männer sind aber kein Alpha, sondern bilden sich das nur ein. Es gehört zur männlichen Balz, sich für erfolgreich, überdurchschnittlich, mithin einen Alphamann zu halten. Wer das nicht tut, wird vom Leben für seine Ehrlichkeit bestraft, denn er fällt bei der sexuellen Selektion durch. Das aber ist genau das Kernproblem von Männern, darunter auch von ‚Männerrechtlern’: So intelligent und emotionsfrei Männer sonst arbeiten, objektive Wissenschaft aufbauen, sind sie in diesem Punkt stark befangen, weil ihr Fortleben in Kindern davon abhängt, am Spiel der Balz erfolgreich teilzunehmen, und damit am Selbstbetrug, sich für einen Alpha zu halten.

Daher nehmen Männer instinktiv selbst dann, wenn sie erkannt haben, daß Frauen bevorzugt werden und Feminismus Mist ist, eine dezidiert feministische Position ein, indem sie Alphamänner hofieren, die Nutznießer des Feminismus, die jetzt traumhaft rumvögeln können, während die breite Mehrheit männlicher Feminismusverlierer Not leidet. Indem sie sich einbilden, Alphamänner zu sein, reagieren sie emotional falsch, blockieren geradezu verbissen das Einbrechen der Wahrheit, weil ihnen das als Bedrohung ihres Selbstbildes, ihrer Chancen bei Frauen und in der Gesellschaft erscheint. Das ist der Grund, weshalb ‚Männerrechtler’ regelmäßig typisch feministisch auf mich reagieren und typisch feministisch gegen mich ‚argumentieren’, d.h. mehr emotional schlechtmachen als argumentieren, wobei sie sich nicht einmal die Mühe machen, meine Bücher, Argumente und Beweise zur Kenntnis zu nehmen und zu verstehen. Aufgrund evolutionärer Veranlagung, die der Balz dient, sind sie verblendet. Solche Verblendung hat sie in jeder feministischen Welle erneut nach ähnlichem Muster verlieren lassen. Aufgrund solcher Verblendung laufen sie dann Alphamännern nach, zu denen übrigens aus Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot, Hitler, Duce oder heute Emire islamistischer Terrorstaaten gehörten. Charismatische Schaumschläger ohne sonderliche Intelligenz, deren Wirkung auf eher körperlichen Signalen beruht, die geschickt inszeniert weibliche Instinkte auslösen wie Boygroups, die Beatles zu Zeiten der Beatlemania, als Mädchen kreischend Polizeisperren durchbrachen, um bei ihren Stars zu sein, oder kreischend in Ohnmacht fielen. Auch Massenhysterie funktioniert nach diesem Muster, ließ sich politisch instrumentalisieren.

Eine sehr breite Mehrheit Männer leidet für das Vergnügen weniger Alphamänner. Die Faszination an Alphamännern ist höchst ungesund.

Was sagt nun die Evolutionsbiologie? Der ausgezeichnete Evolutionsbiologe Steve Moxon schrieb, daß die männliche Dominanzhierarchie für die allermeisten Männer nachteilig ist, weil sie ihre Chancen bei Frauen begrenzt oder gar um Zugang bei Frauen bringt. Eine Mehrzahl der Männer hätte also ein Interesse daran, die herrschende sexuelle Ordnung umzustürzen, weil sie von dieser benachteiligt würden. Das jedoch wird durch starke Kräfte verhindert. Sowohl ranghohe Männer haben ein Interesse daran, den Status Quo zu verteidigen, der ihnen gute Aussichten gibt, als auch Frauen, die sogar stärker als Männer daran interessiert sind, die Dominanzhierarchie der Männer aufrechtzuerhalten, weil diese Grundlage ihrer Wahl ist. Würde die Ordnung umgeworfen, wüßten Frauen nicht, welcher Mann hochrangig ist, liefen also Gefahr, mit niederrangigen Sex zu haben und von ihnen geschwängert zu werden. Daher passen Frauen noch viel genauer auf, daß Männer nicht bei ihrem Status schummeln, als Männer selbst. Frauen überwachen also laut den Erkenntnissen des Evolutionsbiologen die männlicher Hierarchie stärker als Männer selbst. Hauptzweck dieser Hierarchie zwischen Männern ist evolutionär, den Frauen eine Vorauswahl zu präsentieren, nach der sie leicht entscheiden können.

Daher haben Frauen und Alphamänner ein Interesse daran, die herrschende Ordnung aufrechtzuerhalten, wogegen eine breite Mehrheit der übrigen Männer davon profitieren würde, diese sie benachteiligende Ordnung umzustürzen.

Wer nicht begreift, wie hier evolutionäre Mechanismen, die Männer benachteiligen, mit feministischen Mechanismen, die ebenfalls Männer benachteiligen, in einer unheilvollen Weise zusammenarbeiten, wird sich verirren und den Schaden vergrößern helfen. Dazu gehört die instinktive Stellungnahme für Alphamänner, die Nutznießer des Feminismus sind und deshalb ein Interesse daran haben, die Kernpunkte des Feminismus aufrechtzuerhalten. Ein an Alphamännern orientierter ‚Männerrechtler’ wird vielleicht bei einigen anderen Themen Benachteiligungen von Männern ablehnen, die auch Alphamänner betreffen, etwa finanzielle Ausbeutung von Männern oder Entrechtung von Vätern, bei den Kernfragen geschlechtlichen Lebens und der Geschlechterdifferenz aber feministische Positionen vertreten und damit die Lage weiter verschlimmern helfen.

Es ist immer schwer, Denkfehler anderer nachzuvollziehen. Im Matheinstitut galt das als schwerer, als richtige Schlüsse zu ziehen. Vorherzusehen sind sie mindestens ebenso schwer. Ich kann nur auf typische Denkfehler, denen ich mehrfach begegne, reagieren wie in diesem Artikel.

Es gibt im Tierreich mehrere Arten der Selektion.

1. natürliche Selektion

2a intersexuelle Selektion von Frauen an Männern

2b intrasexuelle Selektion unter Männern, z.B. durch Aufbau einer männlichen Dominanzhierarchie, was sich evolutionsgeschichtlich aufgrund des Drucks von 2a ausgebildet hat

Außerdem gibt es kulturelle Mechanismen wie Geschlechterergänzung, die Auswirkung auf Paarbildung und Fortpflanzung hatten, darüber hinaus die Gesellschaft und Arbeitsteilung begründeten und prägten.

In einem halbwegs ausgeglichenen, gesunden Zustand hat einseitig weibliche Wahl durch 2a – intersexuelle Selektion von Frauen an Männern – nur stark begrenzte Wirkung. Sowohl Kulturverlust, Feminismus, wie auch insbesondere Verlust von Geschlechterrollen stärken das Wirken von 2a intersexueller Selektion, als auch Schwächung oder Aufgabe von Monogamie, Treue und Sexualmoral. Schwächung einer dieser Faktoren könnte zwar grundsätzlich ausgeglichen werden durch Stärkung anderer Faktoren, solange diese insgesamt stark genug sind, einseitig weibliche Wahl (2a) zu begrenzen, doch grundsätzlich sind es solche Mittel, die überhaupt erst die biologische Dominanz von Frauen beschränken, um in Richtung eines Gleichgewichts der Geschlechter bei der Fortpflanzung zu gelangen.

Sowohl Feministen sind voreingenommen als auch ‚Männerrechtler’, die bevorzugte Alphamänner zum Leitbild küren statt der breiten Mehrheit männlicher Verlierer; beide sind verblendet, reagieren emotional und verschlimmern die Mißstände. Als Feminismusgewinnler fördern Alphamänner, ob absichtlich oder unfreiwillig, langfristig Feminismus, wenn sie sich nicht auf die Seite der benachteiligten Männer stellen.

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Deichmohle wird weder zensiert noch ausgegrenzt

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Deichmohle wird weder zensiert noch ausgegrenzt

Es gibt in der BRD keine Zensur! Jan Deichmohle wird seit den 1980er Jahren nicht zensiert oder ausgegrenzt. Es ist also völlig berechtigt, daß niemand seine abscheulichen Schandwerke kennt. Wer etwas anderes behauptet, dem ziehen staatlich bezahlte oder freiwillige Fakten(er)finder die Ohren lang, bis sie einsehen, wer hier bestimmt, was wahr ist und was Lüge!

ePubli durfte 2019 mein Profil mitsamt etwa 25 hochgeladenen Büchern löschen, ohne Vorwarnung oder Begründung im nachhinein. Das ist keine Zensur, sondern gelebte Meinungsfreiheit, Vielfalt und Toleranz. Die Vielfalt muß sich halt schützen, indem sie löscht und sperrt, was von der vorgeschriebenen Einfalt abweicht. Das ist Meinungsfreiheit: Sie besitzen die Freiheit, der Meinung zu sein, daß Jan Deichmohle seine nicht veröffentlichen dürfe. Weil sie selbst die personifizierte Toleranz sind, ist halt jeder intolerant, der den Glauben an die Toleranz der Mächtigen erschüttert. Nach der Devise „Keine Toleranz der Intoleranz” müssen also die toleranten Mächtigen jede grundlegende Kritik der Machtlosen, die folglich intolerant ist, weil sie sich ja gegen die amtlich bestätigt Toleranten richtet, zum Schutze machthabender Toleranz löschen, sperren und ausgrenzen.

Das ist Logik, die im Volke der Obrigkeitshörigen, von Nazis auch mit dem bösen Begriff „deutsch” benannt, jedes Kind versteht.

Es ist ja auch gar nicht schlimm, wenn ePubli einfach so alles weglöscht, als die Verkäufe anzogen, denn so braucht niemand Deichmohles Bücher zu lesen oder solche verdächtigen, subjekten Machwerke in seinem Hause haben – ihgittigitt, was könnte da nicht alles passieren?! Ungenehme Gedanken könnten entstehen! Oder die Person, die Bücher von mir verbirgt, wird noch selbst verdächtigt. Tss, tss, da ist es doch besser, sie gar nicht erst sich verbreiten zu lassen.

In der Osterzeit habe ich mit sagenhaftem Fleiß vom frühen Morgen bis in die späte Nacht 28 meiner derzeit 32 fertigen Bücher formatiert. Wer nicht naiv ist, oder selbst ähnliche Arbeit verrichtet hat, weiß, was das bedeutet.

Oft waren die Dateien wegen meiner Bilder riesig; jetzt Bild mußte ich einzeln nachbearbeiten, um die Dateigröße für den eBook-Markt tauglich zu verringern.

Zugleich habe ich nachformatiert, den Bildern letzten Schliff gegeben. Einige Einbände habe ich verbessert.

Die Veröffentlichung aller 28 Bücher wurde bestätigt, eine ISB-Nummer angekündigt, so daß die Bücher nach der Löschung durch ePubli endlich wieder im Buchhandel verfügbar geworden wären, wenngleich leider nur als eBuch, nicht als Druckwerk.

Es wurde bestätigt, daß meine 28 hochgeladenen eBücher bei allen Internetanbietern angemeldet wurden, die mit Xinxii zusammenarbeiten – und das sind viele.

Endlich stand wieder Reichweite und Verfügbarkeit für einen breiteren Leserkreis in Aussicht.

 

Zu früh gefreut.

Na, sowas! Etwa 20 Minuten zuvor hatte ich meine ‚Flirtlehre’ hochgeladen, deren Anmeldung mir bestätigt worden waren. Außerdem hatte ich seit einigen Tagen geprüft, wie viele Aufrufe es für die verschiedenen Titel gab. Nun waren alle weg. Das ging aber viel schneller als bei ePubli, noch vor dem ersten Verkauf, bevor die Bücher bei Händlern angeboten werden konnten. Einziger Unterschied war, daß diesmal die Autorenprofile stehenblieben.

 

Wie jeder sehen kann, hat der arme Kerl keine Bücher mehr. 28 sind auf Knopfdruck im Berlin-chinesischen Nirwana von Xinxii verschwunden, was harte Arbeit pulverisiert hat. Aber das ist natürlich keine Zensur! Der Kerl Jan Deichmohle verdient einfach keine Leser, weil sein Denken offenbar anstößig ist. Nicht einmal die Inquisition des Mittelalters hat alle Werke eines Verfassers auf den Index gesetzt. Heute ist man weiter. Wenn irgendwas in irgendeinem Buch aneckt, wird gleich alles vollständig gelöscht, was der Verfasser je geschrieben oder eingereicht hat. Mit faschistischer Gründlichkeit werden seine Gedanken ausgerottet. Wir sind halt die wahrhafte Demokratie, die sich gegen jeden Anflug verbotener Gedanken wehrt. Ganz gleich, ob es ein Bilderbuch war über Madagaskar, in dem sich nichts verbietbares findet, oder Bilder aus Bali, einen Reiseroman – weil es von Jan Deichmohle stammt, wird es gelöscht. Selbst wenn ich Kinder- oder Kochbücher schriebe, oder eine Programmieranleitung, es wäre automatisch mitgelöscht worden. Bücher Deichmohles werden ausgetilgt. Nebenbei traft es auch den Kollegen Mileahed, weil der vom gleichen Profil veröffentlicht wird.

Es gibt in der BRD keine Zensur, und Jan Deichmohle ist kein zensierter Autor. Faktenfinder und Angepaßte (die es auch unter Männerrechtlern gibt) werden das schon zu begründen wissen. Die privatisierte Zensur nimmt nur ihr gutes Recht wahr. Sie sind halt so frei, der Meinung zu sein, daß Jan Deichmohle nichts zu sagen hätte, was gelesen werden sollte. Daß es immer regierungskritische Stimmen trifft, ist reiner Zufall. Tatsächlich ist es nur eine höchst objektive Bewertung der Inhalte, die einfach unter aller Sau sind, und des Geschmacks, der gewisse Abweichungen von der denkbaren Norm halt als geschmacklos erkennt. Es geht nicht mit rechten Dingen zu im Linksstaat! Rechtsstaat war gestern – heute sind wir einen Schritt weiter, im Linksstaat, in dem es mit linken Dingen zugeht.

Zum Glück kennt keiner diese Bücher, weil Jan Deichmohle niemals eine Chance hatte, sich zu etablieren. Deshalb zieht der mediale Boykott viel systematischer, als bei ehemals Etablierten, die bereits bekannt und erfolgreich waren, bevor sie wegen politisch inkorrekter Äußerungen in Ungnade fielen, so wie Thilo Sarrazin oder Akif Pirinçci, die aufgrund ihrer Beliebtheit weiter Bücher verkaufen konnten, als sie bei ihren ursprünglichen Verlagen rausgeworfen wurden. Das gilt nicht für einen Schriftsteller, dem nie ermöglicht wurde, sich einen Namen zu machen, weil alle etablierten Kanäle dichthielten. Ihn trifft solcher Boykott ungleich härter als gefallene Berühmtheiten, die einst zum Etablissement gehört hatten. Am schlimmsten aber erwischt es männliche Verlierer, die zusätzlich mit Häme und übler Nachrede überzogen werden, weil sie die tiefsten Tabus der Menschheit zersätzen. (Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn behalten und sich was bei denken.)

Also kauft auf keinen Fall die Bücher, solange sie noch irgendwo erhältlich sind! Wo sie vermutlich noch erhältlich sind, steht hier: www.quellwerk.com

Nachtrag: Später am gleichen Tage verschwanden auch die Profile von Deichmohle und Mileahed.

Auf meine Rückfrage nach einer Begründung für das Verschwinden meiner Bücher ging bislang keine Antwort ein.

ohne Kommentar: alles Evolution

Meine Bücher erläutern, wie evolutionäre Kräfte das männliche Geschlecht beim Menschen und fast allen Tierarten diskriminieren, was eine biologische Tatsache ist, die vom Feminismus instrumentalisiert und übersteigert wurde, wobei alle kulturellen Ausgleichsmechanismen zerstört wurden. Das ist allerdings zu anspruchsvoll, als daß es in ihrem Denken Begrenzte, die von feministischen Prinzipien geprägt sind, begreifen können oder wollen; es läßt sich nicht in zwei Twitterzeilen beweisen. Lest meine Bücher, die genau deswegen totgeschwiegen, ignoriert, boykottiert oder durch Gerede schlechtgemacht werden, weil sie eine zu stark tabuisierte Wahrheit offenlegen!

Nachtrag: Wer unfähig ist, neue Argumente zu begreifen, wiederholt seine bereits widerlegten Irrtümer nochmals, nachdem dieser Artikel bereits fertig schien.

Manchmal wird Geschichte geschrieben, indem eine vernagelte Clique Informationen, die ihrem Vorurteil widersprechen, erst gar nicht liest. So bleiben hochaktuelle Argumente und Bücher in dem Moment, wo sie in der öffentlichen Debatte gebraucht werden, jahrzehntelang unbekannt, bis es zu spät ist. Gleichheitsfeministische Pseudomännerrechtler wie Christian und andere, die mich hinauswarfen, tragen die Verantwortung daran, haben bislang den Erfolg verhindert. Ihre Begriffsstutzigkeit stellen sie selbst bloß.

Die Zeit sozialer Isolierung nützen: mit Büchern geistige Horizonte erschließen

Die von Umständen auferlegte Zeit sozialer Isolierung läßt sich gut nützen: Erschließt euch neue geistige Horizonte mit diesen Büchern. Mein Grundsatz beim Schreiben ist, immer das zu suchen, erarbeiten und aufzuschreiben, was sonst nirgends geschrieben wurde, undenkbar, für mich neu war, auch für Leser neu sein wird. Es wäre verschwendete Lebenszeit, etwas aufzuschreiben, des es anderswo bereits gab.

Alle Bücher haben daher Alleinstellungsmerkmale. Jedes Buch erschließt eine neue geistige Welt. Manche kommen harmlos daher; andere sind politisch inkorrekt vom ersten Satz bis zum letzten. Auch sprachlich und stilistisch gibt es eine breite Spannweite von Philosophie in jugendlicher Sprache über gereimte Verse, die Elemente alt-hellenistischer Tragödie verdichten bis zu Sachbüchern, die teilweise seit den 1980er Jahren eisig verschwiegen werden.

Das Leben ist eine Reise. „Das Leben ist ein langer, gewundener Weg”, hieß es einst bei den Beatles. Am klarsten drückt sich das aus in der Mehrfachbedeutung des Wortes ‚Reise’ bei den Psychedelikern.

Eine Reise bringt uns in zauberhafte Welten wie Bali, wo die alte Form des Hinduismus überlebte, ein tropischer Nachhall auch der einstigen vorchristlichen Kultur bei uns.

Lust auf Reisen als Dauerparty beschreibt die „Kiwi-Erfahrung”; Skeptiker kommen auf ihre Kosten, denn Abgründe tun sich auf beim seichten Partymachen; skurrile Ereignisse begleiten die Reise von der Nordspitze der Nordinsel bis in den Süden der Südinsel.

Wir lagen vor Madagaskar und hatten dies Buch an Bord. „Bilderbuch Madagaskar” wird bebildert bilden.

Nun sind wir reif für etwas handfestes. Ein bißchen Hysterie gefällig? Aber klar doch! Über 500 Seiten, der Anfang vollgepackt mit Klimaangst, die in verwandte Hysterien überleitet.

Wer es lernen möchte, vom Ja-Sager zum Nein-Sager zu werden, lese „NEIN!”; damit kann es gelingen.

Glaubt jemand noch an die Unschuld der ersten feministischen Welle? Dem kann geholfen werden! „Zensiert: Flaschenpost in die Zukunft. Erster Band zu ersten Welle” wird vergessene und verdrängte Einsichten wecken.

Nirgends sonst sind alle wesentlichen Kampagnen feministischer Wellen so gründlich widerlegt worden wie in „Ideologiekritik am Feminismus”. Das Buch wäre ein Renner, wenn ich von der eigenen Szene nicht auf ‚Ignorieren’ gesetzt worden wäre.

In die vollen geht es in „Abrechnung mit dem Feminismus”. Der Titel sagt alles; das Buch hält sein Versprechen.

Einen leichten und eingänglichen Einstieg in die Thematik bietet: „Untergang durch Feminismus”. Das Buch war ein Jahr lang durch einen Verlagsvertrag blockiert, der nicht eingehalten wurde.

Nochmals auf Reisen gehen? Aber gerne! Der Bogen spannt sich von den 1970er und 1980er Jahren bis heute. „Zeitzeuge: Reise nach Süden” ist mein auf neuesten Stand gebrachter literarischer Erstling. Damals nahm ich eine leere Kladde mit. Meine Koffer wurden mir geklaut, doch die Kladde brachte ich gefüllt zurück. So lernte ich schreiben.

Etwas „Anmache” gefällig? Aber gerne! Einschließlich vier Einschüben zum barocken Kontrapunkt. Huch, was hat das denn miteinander zu tun? Abwarten und lesen, das ergibt sich!

Die literarische Variante des Kontrapunkts erschließt sich in „Abgewimmelt”; wer hat noch nicht, wer will noch mal?

Wer es noch deftiger mag, greife gleich zu „Schwängerung und Samenspende: Das Mühen um Fortpflanzung”.

Bis jetzt hatte ich glatt „Die Unterdrückung der Männer” vergessen. Sowas aber auch! So leicht wird diese übersehen – nach Lesen dieses Buches allerdings nicht mehr.

Wer „Das Buch der Festivals” schon gelesen hat, kann sich hier informieren, „Warum Festivals auf Dauer anöden”.

Verheißungsvoller Auftakt” eröffnet den Dreiteiler „Fulminantes Finale”, das sich fortsetzt in „Des Werkes Mitte”, um mit einem „krönenden Abschluß” zu enden.

Schade, nun ist der Dreiteiler zuende. Aber nicht traurig sein, denn es gibt ja auch noch „Die Suche nach Geschichten”. Sucht mal schön! Laßt euch versuchen! Auch dieses Buch besucht euch, wenn ihr es bestellt.

Die Genderung der Welt” beschäftigt sich mit „Gender-Mainstreaming” in der einst so genannten „Entwicklungshilfe”. Wie bei anderen meiner Bücher ist es das Standardwerk zum Thema.

Auf dem Umschlag von „Fragmente der untergegangenen abendländischen Kultur” haben sich doch glatt ein paar Schwerter ins Titelbild verirrt. Wie konnte das nur passieren? Keine Ahnung; irgendwann flüsterte mir eine innere Stimme, doch ein wenig an Bildbearbeitungsprogrammen zu installieren und mit einem klassischen Gemälde rumzuspielen. Tss, tss, Schuster bleib bei deinem Leisten. Nun ist es zu spät und veröffentlicht.

Politisch inkorrekte Bücher gefällig? Dann seid ihr richtig hier: „Die Abschaffung abendländischer Erfindungsgabe und Völker” läßt sich an Brisanz kaum noch steigern.

Eine Sammlung von Kleinschriften, die am Hämeorkan intoleranter Obertoleranzen wachsen, bietet „Leben in der Hölle”.

Auszüge von „Das Tor zur Welt” sind gut erprobt bei Lesungen, kamen gut an bei Lauschern.

Mein erstes von einem richtigen Verlag auch veröffentlichtes Buch war übrigens „Kultur und Geschlecht”, jetzt in verbesserter und erweiterter Fassung erhältlich; zitierte fremdsprachige wissenschaftliche Artikel sind nunmehr übersetzt.

Ebenfalls verlegt gibt es in neuer, erweiterter Fassung „Beziehungsentzug”.

Wer Lust hat, mehr zu lesen, mag sich „Neubeginn unsrer Kultur” sichern.



„Pick-Up für Verlierer” ist mit Glück kurz vor der Coronakrise fertig geworden

„Pick-Up für Verlierer” ist mit Glück kurz vor der Coronakrise fertig geworden

So schnell kann es gehen. Kurz nach vorläufigem Abschluß der Recherchen und Entwicklung durch Rauswurf aus der Pick-Up-Szene – hihihi, Deichmohles Denkweise polarisiert wohl immer einige Femi-links-grüne, die freies Denken nicht vertragen – wurde die Methode, das Ansprechen sehr häufig zu üben, von der Coronakrise vollgebremst. Nun denn! So wird die „Buch von gut 200 Seiten bleiben; der Gewinnerstatus gerät zwar ins Blickfeld, wird aber noch nicht erreicht, wozu es wohl noch einige Monate Übung mehr gebraucht hätte, die jetzt in Zeiten des Coronavirus aber mit verantwortlichem Verhalten nicht mehr möglich ist.

Folgende Rückmeldungen erhielt ich vom Testleser:

«Offenbar hast du dich wieder einmal neu erfunden – bis jetzt liest es sich sehr gut.» (10. März 2020)

Eine Woche später ergab sich folgende Abschlußbeurteilung des Testlesers:

«es scheint, daß du hier viele nützliche Informationen verarbeitet hast – das müßte doch Leser finden.

Viel Glück mit deinem neuen Buch» (17. März 2020)

Viel Spaß beim Lesen! Einen solche Bericht aus der Pick-Up-Szene aus Sicht männlicher Verlierer gibt es kein zweites Mal! Hier werden Überschneidungen absoluter Gewinner (Pick-Up-Meister) und hochgradiger Verlierer (Verdrängte, InCel und ähnliche) herausgearbeitet. Dadurch klären sich Fragen, die andere nicht einmal zu stellen wagen.

Menschen sterben am Coronavirus, weil verbohrte Fanatiker an der Macht sind

Menschen sterben am Coronavirus, weil verbohrte Fanatiker an der Macht sind

«WÄHREND SICH NACHBARN ABSCHOTTEN
Merkel blockiert harte Grenzkontrollen
Bundesregierung bei Fragen des Grenzschutzes komplett zerstritten
13.03.2020 – 22:23 Uhr

Überall werden Grenzen geschlossen, in den meisten Ländern werden Menschen aus Risiko-Gebieten bei der Einreise streng kontrolliert. Nur in Deutschland zögert man.»1 (Bild)

In China ist die Corona-Pandemie ausgebrochen. An den Ursachen wird man später forschen müssen. Ausgegangen war die Übertragung auf den Menschen den Indizien zufolge auf einem Markt für Meeresfrüchte und Fleisch, auf dem Fledermäuse verkauft wurden, von denen der Erreger auf den Menschen übergesprungen ist. Jedoch wurde im Internet darauf hingewiesen, daß einige hundert Meter (400?) entfernt ein Forschungslabor liegt, in dem an Viren geforscht wurde, einschließlich an jener Art von Fledermäusen, von der es übergesprungen ist. Eine Nachricht behauptete, nach Ende der Versuche an Viren seien dort Versuchstiere, darunter auch Fledermäuse, verkauft worden. Aber mir ist dieses Thema derzeit egal; ich möchte keine zweifelhaften Thesen aufbringen, nur Hintergrundinformationen geben. Denn hier geht es um etwas für uns viel dringenderes, das deutlich belegt ist, nicht als Spekulation abgetan werden kann. Sonst kommt noch einer mit der Universalkeule ‚Verschwörungstheorie’, uns auszutreiben, das offensichtliche zu sehen.

Die chinesische Politik hat den Einbruch der Pandemie erfolgreich eingedämmt. Ihre Methoden funktionieren.

Ganz nebenbei zeigt das den Aufstieg Asiens. Bis vor den Ersten Weltkrieg waren Deutschland und Europa unbezweifelt Träger oder Zentrum von Wissenschaft, Technik, Weltwirtschaft und der Fähigkeit, mit fortschrittlichem Geist Probleme der Menschheit zu lösen, Krankheiten zu heilen, zu verhindern, Hunger zu besiegen. Asien und andere Kontinente schauten neidisch und bewundernd auf uns. Heute hat sich das umgedreht. China handelt; China löst Probleme; China wird zur wirtschaftlichen Weltmacht; China kauft halb Afrika auf; China besiegt eine Seuche, die dort ausgebrochen war und sie daher anfangs am härtesten getroffen hatte.

Wir sind unfähig geworden. Wir reden über Schwachsinn wie zig Gender, mit welchem Pronomen das 41. Gender angeredet werden darf; wir verbieten uns Grenzkontrollen, weil die nazi seien; bei uns demonstrieren fanatisiert indoktrinierte Jugendliche gegen das lebensnotwendige CO2 – wir sind zu einem Hort der Irrationalität geworden, schlimmer als im Mittelalter, über den Asiaten nur lachen können. Wir werden zum Gespött. Man wird uns belachen und als seltsame Fremdlinge einstufen wie besessen tanzende Urwald- oder Wüstenstämme, die glauben, nur ihr Regentanz könne ihre Welt retten vor der Dürre, und dämonische Kräfte am Werk sehen, wenn ihr Klima ungünstig ist. Wir haben kollektiv den nüchternen, wissenschaftlichen Verstand verloren, der das Abendland und Deutschland einst groß gemacht hat. Wir sind besessen von irrationalen Hysterien der Feministen, Linken, Grünen und Globalisten. Wir sind eine Horde schräger Verrückter geworden, die sich selbst abschafft, während staunende Asiaten ihre künftige Weltmacht aufbauen.

«WHO: Europa ist Zentrum der Coronavirus-Pandemie
13. März 2020»2 (Deutschlandfunk)

Aufgrund ideologischer Verbohrtheit, dem Verrennen in utopistische Ideologien und irrationale Hysterien, ist die unfähige und undemokratische Bürokratie EU zum neuen Zentrum einer Pandemie geworden, und innerhalb der EU liegt dieses Zentrum in der BRD, dem Land, das anders als seine Nachbarn unwillens ist, Grenzen zu schließen, auf Flughäfen Einreisende zu kontrollieren, landesweit einheitlich Schulen und Großveranstaltungen zu schließen.

Dümmliches, durch ideologisches Vorurteil und irrationales Sentiment verursachtes Getue rächt sich bei Seuchen blitzschnell: Bei exponentieller Vermehrung beschert das binnen Tagen oder Wochen viele Tote, die an der kriminellen Verstocktheit einer Gesinnungsdiktatorin namens Angela Merkel verreckt sind, wofür ihr die Immunität aberkannt und sie vor Gericht gestellt gehört.

«Tod oder Leben – das ist die Frage
Vera Lengsfeld, 12. März 2020

Auf der gestrigen Pressekonferenz, die Kanzlerin Merkel, Gesundheitsminister Spahn und der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar H. Wieler hat die Kanzlerin eine ungeheuerliche Aussage getroffen, die wie immer ohne Nachfrage blieb und von den Kanzlerinnen-Medien 1:1 der Bevölkerung serviert wurde. Merkels Einlassung, das SARS-CoV-2 könne zwischen 60% und 70% der Deutschen infizieren, ist eine Bankrotterklärung, mit der vorsorglich eingeräumt wird, daß in Deutschland jede Möglichkeit, dem Virus noch Einhalt zu gebieten, verschlafen wurde.

Wichtig für Merkel ist allein, daß keiner ihrer fatalen politischen Fehler rückgängig gemacht wird. Das betrifft vor allem ihre Entscheidung, unsere Grenzen weiterhin für die unkontrollierte Einwanderung offen zu halten.

Zur Erinnerung: Der Ministererlaß von Thomas de Maizière, auch Migranten ohne oder mit sichtbar gefälschten Papieren durchzuwinken, ist von Innenminister Seehofer bis heute nicht rückgängig gemacht worden. Auf der Pressekonferenz der Kanzlerin hörte man, Grenzschließungen zur Eindämmung des Virus lehne Merkel als „nicht adäquate Antwort auf die Herausforderungen” ab. Sekundiert wurde sie von Spahn und Wieler: „Abriegelung ist naiv. Das Virus wird trotzdem kommen… Es geht darum, alles zu verlangsamen. Es wird irgendwann einen Impfstoff geben. Es wird sich eine Immunität der Bevölkerung ausbilden”, sagte der Präsident des Robert-Koch Instituts. Spahn: „Die Grenzen pauschal zu schließen, verhindert das nicht. Es ist im Land.”

Das klingt fatal nach Merkels Spruch nach der Grenzöffnung 2015: „Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da”.»0 (Vera Lengsfeld)

Halbherziges Getue nach dem Muster bundesdeutscher Politik „Seht, wir tun was, wenn vielleicht auch nicht das richtige” scheitert bei ernsten Krisen, bei Seuchen ebenso wie Naturkatastrophen, Völkerwanderung oder Kriegen. Wer Quatsch baut, scheitert, zieht das ganze Land mit allen Menschen ins Unglück. Genau das wird jetzt sichtbar. Vorher sah es nur eine Opposition, gegen die zu hetzen die einzige verbliebene Kompetenz einer unfähigen Regierung ist. Doch jetzt sterben täglich unnötig Menschen, die noch leben würden, hätten wir keine halsstarrigen, verbohrten Utopisten an der Macht, sondern die Opposition, gegen die zur Machterhaltung zu hetzen Haupttätigkeit von Medien und Mitläufern geworden ist. Was nützt Quarantäne, wenn Infizierte an allen Flughäfen täglich weiter einreisen? Nichts! Unsre Blockparteien der faktischen Einheitsfront einer Gesinnungsdiktatur gegen die AfD handeln nur, wenn Druck der Öffentlichkeit sie dazu zwingt, aus Angst um ihre Macht und Pfründe, doch sie handeln halbherzig, unfähig und unwillens, das zu tun, was nötig wäre, um wie in China die Pandemie zu besiegen. Jetzt raten sie zu freiwilliger Quarantäne, Rückzug aus dem sozialen Leben, während immer noch Großveranstaltungen stattfinden, Überträger des Coronavirus umherlaufen – oft ohne daß diese es selbst wissen, weil auch nicht systematisch getestet wird, sondern nur auf starken Verdacht nach bürokratischen, untaublichen Kriterien, weshalb viele, die sich testen lassen wollten, das gar nicht durften, weil sie nicht aus einem als besonders gefährdet gekenntzeichneten Gebiet kamen. Das ist eine Farce, die zwar teuer ist, weil die Wirtschaft weitgehend stillsteht, aber nichts nützt. Übergräger können so nur zufällig, meist zu spät, oder überhaupt niemals erkannt werden, was sämtliche Quarantänemaßnahmen nutzlos macht.

Wenn eine Krankheit durch massenweise unkontrolliert Einreisende, und durch ungetestet umherlaufende Infizierte ständig verbreitet wird, sind Quarantänemaßnahmen weitgehend nutzlos, dienen nur dazu, daß unfähige Machthaber sich damit brüsten können, „etwas zu tun”. Daß sie Quatsch tun, der nicht hilft, merkt das betroffene Publikum, von dem jetzt einige sterben, erst zu spät. Wir sind zu einem Zentrum nicht nur der Pandemie, sondern der Irrationalität geworden, auf das China nur mit Mitleid schauen kann. Wenn wir Pech haben, wird uns die Welt sogar verachten – 120 Jahre, nachdem wir bewundert wurden, weil wir vernünftiger und fortschrittlicher waren. Heute leisten wir uns, typisch für eine dekadente Gesellschaft im Untergang, irrationale Hysterien wie Gender und CO2-Angst. Chinesische Forscher der Zukunft werden diese Verrücktheiten analysieren wie wir einst die Tänze aussterbender Stämme, die glaubten, die Geister beschwören zu können, worauf die Wildtiere wiederkämen.

Genau das, was uns retten kann, zu verbieten, hat höchste Priorität im Irrenhaus von Schilda, wo Verrückte zu Ärzten ernannt wurden.

«Diese 3 Lehren muß Merkel aus China und Italien ziehen
Wenn die Kanzlerin weiter so zaghaft reagiert, riskiert sie eine Katastrophe für Deutschland
11.3.2020

Im Gegenteil, warnt Yascha Mounk, der auch an der Harvard-Universität in Boston unterrichtet.

In einem ersten Gastbeitrag für BILD hatte der deutsch-amerikanische Polit-Wissenschaftler die drei Fakten erklärt, die beweisen, wie extrem gefährlich der Coronavirus ist. Hier sagt er, warum die Kanzlerin viel zu wenig tut, um die Epidemie einzudämmen – und welche Katastrophe für Deutschland sie damit riskiert.»3 (Bild)

Merkel blockiert Grenzkontrollen, wie wir es seit 2015 durchgehend erlebt haben. Seit 5 Jahren steht sie unter harter Kritik deswegen, war aber unwillig oder unfähig, ihre Meinung zu ändern. Bevor sie durch für dieses Land unglückliche Umstände und Intrigen gegen den früheren Kanzler Kohl und andere in der CDU an die Macht gelangte, hatte sie selbst eine harte Linie gegen das „gescheiterte Multikulti” und zügellose Immigration gepredigt; Videoaufnahmen ihrer Reden von einst sind im Internet zu sehen und hören. Spekulation ist, ob sie ihre damaligen Reden ernst meinte, sich später von globalistischer oder feministischer Ideologie, oder gefühlsduselnden weiblichen Sentimenten umbiegen ließ, oder als treue FDJ-Funktionärin zwischenzeitlich nur geheuchelt hatte, bevor sie an der Macht zu ihrer tiefer verankerten totalitären Linie zurückfand, oder beides in uns unbekannten Anteilen.

Tatsache ist, daß sie eine katastrophale Fehlentscheidung nach der anderen zu verantworten hat. Als in Fukuschima ein Reaktor durch ein Seebeben zerstört wurde, stieg sie gegen gesetzliche Vereinbarungen, die ihre CDU in langjährigem harten Ringen gegen linke und grüne Kräfte abgetrotzt hatte, vorzeitig aus der Kernenergie aus. In Finanzkrisen um mediterrane Länder versenkte sie Milliarden, wenn nicht in die Billionen gehende Steuermittel und Vermögen der hart arbeitenden, im Vermögen aber verarmenden Bevölkerung. Aufgrund ihres Fleißes und ihrer Erfindungsgabe waren Deutsche, und allgemein Bürger nördlicher Länder, einst vermögender als Südländer, wo man im Durchschnitt lieber das Leben genoß und Mühen auf Morgen verschob. Heute sind wir beim Vermögen und beim Rentenniveau fast letzte der EU, weil den hart Arbeitenden die Früchte ihres Fleißes weggenommen und denen gegeben wurden, die bequem davon leben und genießen. Das ist nicht nur ungerecht, sondern hat dazu geführt, daß viele auf unsre Kosten über ihre Verhältnisse lebten und sich verschuldeten. Daraus entstanden Schuldenkrisen, aus denen die EU wieder mit noch mehr Steuergeld und Vermögen hart arbeitender Bürger gerettet werden mußte. Die Machthaber etablierter Parteien gewöhnten sich diese Ausnützung ihrer eigenen Bürger an; sie wurde stillschweigend und vielleicht unbemerkt systemisch, zum Prinzip, wie die Politik in der BRD und EU funktioniert.

Dabei wurden wir um Geld betrogen, um das Ergebnis unsres Fleißes. Das ist schlimm; doch daraus entstand, weil es keinen Widerstand gab, die Wiederwahl der Schuldigen nicht gefährdet war, allmählich immer schlimmeres. Man begann uns im eigenen Lande zu verdrängen. Andere haben mehrere Heimaten, in Afrika, Fernost, Nahost und gleichzeitig hier, wir bald überhaupt keine mehr. Wer es kritisierte, wurde als ‚tölpelhafter, veralteter Nationalist’, ‚Fremdenfeind’, schließlich immer heftiger als ‚Rassist’., ‚Rechtspopulist’, und, als das nicht mehr ausreichte, die Macht der etablierten Gesinnung zu sichern, nun platt als ‚Nazi’ diffamiert.

Wieder gab es nicht genug Gegenwind bei Wahlen und Widerstand, um die erbliche Selbstzerstörung und Selbstabschaffung durch Verdrängung und Verdängungskreuzung aufzuhalten. Wie üblich ist jede Katastrophe für sich zwar schlimm, doch noch wesentlich schlimmer ist das Signal, das sie an behäbige Machthaber sendete, die nämlich hören: „Alles in Butter. Es gibt keinen ernstlichen Widerstand. Wenn ihr so weitermacht, ist eure Wiederwahl, eure Machterhaltung gesichert.” Sie fühlen sich also bestätigt, gehen weiter auf ihrem Weg, bis es kein zurück mehr gibt. Ein zynisches Zitat von Juncker erläuterte die Methode. So rutschten wir von Jahr zu Jahr, Krise zu Krise, immer mehr in eine Gesinnungsdiktatur, die immer zerstörerische Krisen anzettelt, immer heftiger Kritik mit der Moralkeule totschlägt, sich in wachsendem Tempo und Radikalität in eine Gesinnungsdiktatur verwandelt. Begonnen hatte es übrigens bereits spätestens 1968, als es Feminismuskritikern unmöglich wurde, grundsätzliche Kritik an die Öffentlichkeit zu bringen. Seitdem läuft diese Kulturrevolution in BRD-West. Manches mag zur Nachkriegsordnung gehören; anderes, wie das Prinzip politischer Hysterie, wurde von der 1. feministischen Welle vor dem 1. WK erfunden und salonfähig gemacht.

Jetzt aber geht es um das nackte Leben. Es geht, verdammt noch mal, darum, wie viele Bürger überleben in einer Pandemie. Von Wuhan in China ging das Virus aus; dort ist es mittlerweile unter Kontrolle. Wir sind dagegen zum Zentrum geworden, weil eine unfähig, unwillige, und vor allem ideologisch verbohrte Regierung genau das nicht wollte, was nötig war, Ansteckung erst zu verhindern, wenigstens zu verzögern, sodann einzudämmen. Angela Merkel hat sich in ihren Trotzkopf gesetzt, genau das als ihr Erbe verbissen zu verteidigen, was ihr größter, schlimmster Fehler von Anfang an war, mit dem der größte bleibende Schaden angerichtet wurde: deutsche Grenzen nicht zu schließen – anders als die vielmals so langen Saudischen Grenzen, die mit von ihr eingefädelter deutscher Hilfe vor illegalem Grenzübertritt gesichert werden. Flüchtlinge sollen offenbar alle zu uns, aber keiner nach Saudi Arabien.

Wie ein infantiler Trotzkopf, wie eine eingeschnappte Frau – wie es im Sprichwort heißt, ist eine wütende Frau die Strafe Gottes – hat sie jeden Versuch, ihren schlimmsten Fehler, mit dem sie die größten Katastrophen ihrer zahllosen Katastrophen angerichtet hat, wieder aufzuheben, verhindert. Genau an dem schlimmsten, was sie angerichtet hat, hängt sie verbissen. Seit Adolf Hitler, der sich im Führerbunker verkroch, als sein Land in blutigem Gemetzel unterging, hat es das nicht mehr gegeben, und zuvor ebenfalls nicht. Es ist die zweite katastrophale Verirrung in politische Halsstarrigkeit diesen Ausmaßes unsrer Geschichte, mitgetragen von der Kanzlerpartei CDU und ihrer selbsternannten ‚Werteunion’, was nie vergessen werden darf und deren Glaubwürdigkeit zerstört hat.

«DOKUMENTATION EINER SELBSTTÄUSCHUNG
Wie die Corona-Gefahr unterschätzt und verschleppt wurde
13. März 2020

Jens Spahns Umgang mit der aufziehenden Corona-Krise zeigt die Folgen der geistigen Quarantäne, in die sich die deutsche Politik begeben hat: Die Gefahr wird verharmlost, die eigene Kompetenz überschätzt und dann werden ‚soziale Medien’ für Panikmache gescholten – bis zum Ausbruch des Chaos.

22.01.20, SZ: Die Gefahr für Deutschland durch das Coronavirus werde von Fachleuten momentan als „sehr gering” eingeschätzt, sagte ein Sprecher von Gesundheitsminister Jens Spahn

24.01.20, Tagesschau: Bislang gibt es keinen Corona-Verdachtsfall in Europa. Für Deutschland mahnt Gesundheitsminister Spahn umsichtige Reaktionen an – und lobt die Informationspolitik der chinesischen Regierung.

27.01.20, RP Online: Spahn: Deutschland ist gut vorbereitet

28.01.20, ZDF: Spahn ruft zu Gelassenheit auf

28.01.20, MDR: Spahn weitet Meldepflicht aus

29.01.20, RTL: Gesundheitsminister Jens Spahn zu Coronavirus: „Kein Anlaß zu Unruhe oder unnötigem Alarmismus”

29.01.20, Tagesspiegel: Laut Jens Spahn geht vom Virus nur eine „geringe” Gefahr aus, bei der Eindämmung vertraut er auf das Robert-Koch-Institut. Die letzte „Krisensimulation” liegt drei Jahre zurück, eine Software zur zentralen Erfassung von Verdachtsfällen gibt es nicht. Unterdessen gibt es neue Fälle in Bayern.

29.01.20, Berliner Morgenpost: Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erreichen die Fake News rund um Corona derartige Ausmaße, dass er nun davor warnt: „Gerade in sozialen Medien sind viele mit ganz eigenen Interessen unterwegs, die Bürgerinnen und Bürger verunsichern wollen“, sagte Spahn den Fernsehsendern RTL und n-tv.

31.01.20, Abendblatt: Gesundheitsminister Jens Spahn warnt wegen des Corona Virus vor Panikmache

2.02.20, Zeit: Jens Spahn will Falschmeldungen zum Corona Virus entgegenwirken (Artikel mittlerweile gelöscht)

5.02.20, Welt: Bundesminister Spahn macht sich in Germersheim ein Bild von der Quarantäne-Station für das Corona Virus. Er sieht eine „dynamische Lage“ und will sich mit den europäischen Partnern abstimmen. In Germersheim gab es erst einmal Entwarnung.

12.02.20, BGzA: Spahn sieht Zahlen aus China zum Coronavirus-Verlauf kritisch: „Das ist alles auf sehr, sehr dünnem Eis”

12.02.20, Stern: Spahn sieht Coronavirus-Situation in Deutschland „unter Kontrolle”

12.02.20, ZDF: Spahn zum Virus in Deutschland – Corona-Lage ist „unter Kontrolle”

13.02.20, Manager Magazin: Wegen des Coronavirus werden in der EU Engpässe bei Arzneimitteln und Schutzkleidung befürchtet. In China würden wichtige Wirkstoffe produziert, die für viele Medikamente nötig seien, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag bei einem Sondertreffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. …

Am 13.3. erklärt die WHO Europa zum neuen Epizentrum der Krise, die in China abflaue. Erst jetzt scheint der wahre Umfang der Krise im politischen Bewußtsein angekommen.»4 (Tichys Einblick)

Angela Merkel steht mit ihrer stümperhaften, realitätsblinden Politik nicht allein; sie hat sich in Manier einer Diktatorin mit unfähigen, rückgratlosen Jasagern umgeben, die ihre katastrophalen Verirrungen ohne klaren Widerspruch mittragen. Dieser Filz muß abgewählt, von der echten Opposition ersetzt werden.

Fußnoten

0 https://vera-lengsfeld.de/2020/03/12/tod-oder-leben-das-ist-die-frage/

1 https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/coronavirus-streit-in-der-regierung-wegen-grenzkontrollen-69377950

2 https://www.deutschlandfunk.de/neue-massnahmen-gegen-ausbreitung-who-europa-ist-zentrum.2932.de.html

3 https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/coronavirus-diese-3-lehren-muss-merkel-aus-china-und-italien-ziehen-69350124

4 https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wie-die-corona-gefahr-unterschaetzt-und-verschleppt-wurde/

Nachtrag: Feministischer Lehrgang, wie man eine Bombe (Molotowcocktail) wirft

Nachtrag: Feministischer Lehrgang, wie man eine Bombe (Molotowcocktail) wirft

Am Weltfrauentag 2020 zog eine feministische Demonstration durch die Innenstadt von Mexiko. In seit der 1. feministischen Welle um 1900 bekannter Militanz versuchten Demonstranten, einen Molotowcocktail auf den Amtssitz des Präsidenten zu werfen.

«Feministen in Mexico Stadt zünden sich versehentlich SELBST mit Feuerbombe an bei Kundgebung für Abtreibung

Eine gewalttätig gewordene Demonstration in Mexiko Stadt sah gestern Teile der Stadt von Demonstrantinnen des internationalen Frauentages auf den Kopf gestellt.

Demonstrantinnen fielen über die gewöhnlich ruhige Innenstadt nahe der Metropolitan Kathedrale her, sowie den Nationalplatz, wo der mexikanische Präsident, Andres Manuel Lopez Obrador, oft AMLO genannt, residiert.

Der Zug war von feministischen Gruppen organisiert, und brachte laut der Regierung von Mexiko Stadt über 80.000 Frauen zusammen.

Viele Sehenswürdigkeiten wurden verwüstet, außerdem eine Busstation, Monumente und Privatbesitz. Die Hermosillo Kathedrale wurde ebenfalls beschädigt, als gewalttätige Demonstranten gesehen wurden, wie sie Glas zerschlugen, während Kirchgänger drinnen Kirchenbänke benutzten, um die Portale zu verriegeln.

Ein viral sich verbreitendes Video zeigt, wie eine DemonstrantIn ein Molotwcocktail gegen die Residenz des Präsidenten warf — ein Versuch, der prompt nach hinten losging. Die Feuerbombe traf eine feministische Gruppe.»1 (The Post Millennial)

Helfen durften Männer aber, nachdem feministische Militante sich aus Ungeschick selbst angezündet hatten.

«K.I.Z: Am Corona-Virus sterben nur alte, weiße Männer
10. März 2020 Felix Krautkrämer
Die linke Hip-Hop-Band K.I.Z ist für ihre geschmacklosen Texte bekannt. …

Die Gruppe hatte anläßlich des Weltfrauentags am Sonntag in der Dortmunder Westfalenhalle ausschließlich vor weiblichem Publikum gespielt – und machte sich dabei nicht nur über die Angst vor dem Coronavirus lustig, sondern vermittelte auch den Eindruck, daß die Infektion ihrer Ansicht nach nicht unbedingt die Falschen trifft. …

Dabei meint einer der Musiker: „Leute haben Schiß vor irgend nem bescheuerten Virus. Die Wahrheit ist: Dabei sterben nur alte, weiße Männer!“ Die letzten Worte brüllt er von der Bühne, zahlreiche kreischende Frauen danken es ihm mit Jubel.»2 (Junge Freiheit)

Fußnoten

1 «Mexico City feminists accidentally firebomb THEMSELVES in pro-abortion protest
A demonstration-turned-violent-protest in Mexico City yesterday saw parts of the city flipped upside down by International Women’s Day protestors.
Protestors ransacked typically calm city spaces near the Metropolitan Cathedral, as well as the National Palace, which is where Mexico’s president, Andres Manuel Lopez Obrador, commonly referred to as AMLO, resides.
The march was organized by feminist groups, and according to the Government of Mexico City, brought out over 80,000 women.
Many public landmarks were vandalized, including bus stations, monuments, and private property. The Hermosillo Cathedral was also destroyed, as violent protestors were seen smashing glass as church-goers indoors used pews to blockade the doors.
A viral video shows a protestor tossing a Molotov cocktail at the president’s residency — an attempt which swiftly backfired. The firebomb ended up hitting a feminist group.» https://www.thepostmillennial.com/watch-mexico-city-feminists-accidentally-firebomb-themselves-in-pro-abortion-protest-2

2 https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2020/kiz-am-corona-virus-sterben-nur-alte-weisse-maenner/

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